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 es ist gerade alles zu viel

©Kummerkatze
Mo Jan 22, 2018 5:25 pm
Kummerkatze
Schüler
Anzahl der Beiträge : 68
Anmeldedatum : 19.02.16

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Ich weiß nicht recht, wie ich das ganze Thema eigentlichen nennen soll.
Mir geht es nicht gut, ganz im Gegenteil, 2018 wird für mich wahrscheinlich sehr qualvoll.
Wahrscheinlich kann mir da kaum jemand helfen, aber ich wollte es einfach losgeworden sein.

Angefangen hat alles im Sommer 2016, in dem Jahr, mit dem ich mit meinem Freund zusammengekommen war. Normal bin ich auch froh, ihn zu haben und würde es am Liebsten in die Weite Welt rausposaunen,
wenn er doch nicht mein Lehrer wäre/gewesne wäre/whatever.
Also seit dem letzten Jahr ist es nicht mehr ein Lehrer, weil ich ja raus bin.
Und eigentlich würde ich es erleichternd finden, wenn wir aus dem ganzen Geheimhalten dieses Jahr am Jahrestag offiziell zusammen kommen würden,
aber das will er nicht, da EIN JAHR ja viiiiiiel zu wenig Zeit wäre, sich ineinander zu verlieben, bla
(zum Vergleich: Es hat bei uns in Wirklichkeit ein halbes Jahr gedauert)
Jetzt studiere ich, wohne ganz woanders und ihm geht an der Schule allgemein auch schlecht, weil die Schulleitung halt einfach total kacke ist xD (privater Schulträger, der keine Überstunden bezahlt, die Leute schwarz arbeiten lässt, die Leute ins BurnOut treibt, etc.)
Es wäre also auch für ihn besser, mir nachzuziehen, was auch der Plan ist, aber dazu später mehr.

Weiterhin wurde bei meiner Oma letztes Jahr Demenz bekannt. Ihr Vater ist auch an Demenz gestorben, innerhalb eines halben Jahres, es ist also die sehr aggressive Form der Demenz.
Ich habe meine Großeltern nie oft sehen können, da sie weiter weg wohnen, umso mehr habe ich sie daher geliebt.
Dass meine Oma dann an Demenz erkrankte, war leider abzusehen, aber es geht alles einfach viel zu schnell. Sie ist mittlerweile im Endstadium und ich weiß, was das bedeutet. Als ich sie im Dezember das letzte Mal gesehen habe, hatte sie lediglich vergessen, dass ich studiere aber kaum einen Monat später vergisst sie alles und jeden und ist seit zwei Tagen nun nicht mehr ansprechbar.
Wie gesagt, ich weiß, was das bedeutet und fürchte mich vor den Anruf...

So und nun die Krönung des Ganzen.
Mein Vater hatte erbärmliche Eltern gehabt, die ich nie kennen gelernt habe, aber von meiner Mutter weiß ich, dass beide Elternteile an Altersbosheit "gelitten" haben (also auch seltsam dement waren). Meine Mutter hat damals mit ihren Schwiegereltern unter einem Dach gewohnt und der die Schwiegermutter hat ihr das Leben echt zur Hölle gemacht.
Und jetzt wird mein Vater ebenfalls so ein Monster.
Ich sehe meine Familie 'nur noch' einmal im Monat und ich merke, dass mein Vater einfach unerträglich wird. Mittlerweile nenne ich ihn nicht mal mehr Papa und habe ihn ausgeladen, mich zu besuchen.
Das Schlimme ist ja, dass er nicht mal dement ist, sondern einfach so das Leben der Familie zur Hölle macht, einfach so zum Spaß.
(Er hat auch nie die Wörter bitte, danke in den Mund genommen)
Meine kleine Schwester stand schon mit einem Messer hinter ihm
Meine Mutter verzweifelt und ist kurz davor, sich das Leben zu nehmen.
Meinem Vater ist alles egal, er hat immer Recht und das Recht, jeden ohne Grund anzuschreien und niederzumachen.
Meine große Schwester ist gerade zu Besuch (wohnt auch mittlerweile weit weg und sieht uns nur 1-2mal im Jahr) und spürt die Disharmonie.
Sie hat meiner Mutter angeboten, zu ihr zu ziehen, weg von 'zuhause', neu anzufangen.

So, und jetzt weiß ich nicht, was ich am Besten mache.
Meine Mutter hat bereits (mehr oder weniger) eine Affäre, aber da ist nicht raus, ob das Zukunft hat und ob er auch bereit wäre, meine Mutter UND meine kleine Schwester anzunehmen (sie ist leicht geistig behindert). Wenn das klappt, wie sich das meine Ma vorstellt, wird sie diesen Sommer in Ostfriesland wohnen, meine kleine Schwester mitnehmen und meinen Vater verlassen.
Und ich werde natürlich in der Unistadt vorerst bleiben (aber will später ja auch dahin). Aber wie erkläre ich es meinem Freund und wie macht er das?

Er ist Quereinsteiger, hat Mathe studiert und deshalb nicht sehr gute Chancen auf eine ihm angemessene Stelle als Lehrer.
Außerdem ist seine Entfristung noch nicht durch und solange er sie nicht hat, muss er dort bleiben oder hört halt auf, Lehrer zu sein. (und wielange das Schulamt braucht, ist ungewiss)
So, wenn er es also schafft, innerhalb der nächsten drei Jahre, werden wir hier zusammenziehen und später zusammen zu meiner Schwester ziehen.
Und wenn nicht, habe ich keine Ahnung, was ich machen soll (ist zum Glück noch Zeit)

Und wie wird es mein Vater aufnehmen? (Er ist nie handgreiflich geworden, aber wer weiß, wie er darauf reagiert)

Das Schöne ist ja, dass ich in drei Wochen meine ersten Prüfungen schreibe und total die Zeit dazu habe, mich um das alles zu kümmern.

Wie gesagt, keine Ahnung, ob und wie man mir helfen kann,
aber es musste einfach raus, ich kann nicht mehr.



©Bone
Do Apr 26, 2018 1:46 am
Bone
Erfahrener Krieger
Anzahl der Beiträge : 3630
Anmeldedatum : 28.03.16

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Hey Kummerkätzchen,
ich möchte mich als erstes entschuldigen, dass ich erst jetzt schreibe und möchte betonen, dass es nicht an dir liegt, dass die Antworte erst so spät kommt. Ich muss das ganze übersehen haben, wurde darauf hin gewiesen und möchte das dann jetzt nachholen.
Okay ich fange mal mit deinem Freund an und beziehe mich dann auf alles was du zu ihm gesagt/ geschrieben hast. Also wenn ich das jetzt richtig Verstanden habe ist es mittlerweile ein Jahr her, dass du seine Schülerin warst und jetzt würdest du das gerne öffentlich machen, er möchte dass allerdings nicht, weil er findet, dass ein Jahr zum verlieben sehr wenig ist. Ich möchte al erstes einmal sagen, dass das nicht an dir liegt und ich glaube auch nicht, dass er sich wirklich Gedanken darüber macht, dass ein Jahr zu kurz ist, denn wie jeder weiß kann man ich sehr schnell verlieben. Ich vermute viel eher, dass er sich noch immer ein bisschen Gedanken wegen seines Berufes macht, denn du weißt ja auch, dass eine Beziehung zwischen Lehrer und Schüler verboten ist. Klar, du bist nicht mehr seine Schülerin und das Ganze ist auch schon ein Jahr her. Dennoch könnte es natürlich sein, dass wenn irgendjemand angezweifelt, dass nicht vorher nichts zwischen euch war. (Da es vllt unwahrscheinlich ist, dass ihr euch direkt nach der schule weiter privat kontaktiert). Also jedenfalls vermute ich, dass das seine Gedanken sind und er deswegen bedenken hat. Aber du kannst ihm ja einfach mal Zeit lassen und wenn ihr weit auseinander wohnt könnt ihr euch vielleicht absprechen, ob es okay wäre wenn du es deinen Freunden im Umfeld der Universität oder so erzählst, damit du wenigstens jemanden zum reden hast. Ich kenne das von mir selbst, dass man seine Zufriedenheit dann doch mit irgendjemanden Teilen möchte :). Alsoo ich denke er macht sich Sorgen um seinen Beruf und du solltest ihm einfach noch etwas Zeit geben (falls sich das mittlerweile nicht erledigt hat). Wo wir schon bei Beruf sind kommen wir auch gleich zum Umziehen. Ich weiß nicht, ob ich das ganze richtig verstanden habe, aber ich gehe mal davon aus, dass er kein ausgebildeter Lehrer ist (?) und damit auch nicht verbeamtet ? Das habe ich leider nicht so ganz verstanden und ich bin auch nicht soo in er Materie drin. Ich kann mich nur erinnern, dass die Lehrer an meiner Schule mir mal erzählt haben, dass es sehr schwierig ist, sich versetzen zu lassen. Falls dein Freund also nicht in dieser Schleife „gefangen“ ist. Denn würde ich das erst mal als Glück verzeichnen. Aber ich kann leider auch nicht mehr machen, als dir zu sagen, dass das schon wird und dass er bestimmt einen geeigneten Platz in der Nähe finden wird ^^. Über diese Zukunft, die durch den Vertrag noch etwas weiter entfernt liegt, würde ich mir an deiner Stelle noch nicht so viele Gedanken machen.
Okay dann kommen wir mal jetzt zum Hauptpunkt. Ich möchte hier gleich zu Beginn sagen, dass das Problem was du angeführt hast sehr schwierig ist und ich auch keinerlei Erfahrungen habe, weshalb ich nur laienhafte Ratschläge geben kann. Falls es wirklich akut ist (wie es klingt), dann würde ich raten sich eher an einen Experten wenden. Ich weiß das klingt drastisch, aber lieber hingehen, als es später zu bereuen :).
Also ich kenne mich nicht wirklich aus bezüglich Alterbosheit, nach deinen Beschreibungen scheint dieses über eine ggf. altersbedingte Übellaunigkeit weit hinaus zu gehen und schon eher einen häuslichen Terror dar zu stellen. Da ist natürlich nachvollziehbar, dass sich deine Mutter und auch deine Schwester nicht mehr wirklich wohl fühlen, da auch der Rückzugsort fehlt und das ist auf die Dauer sehr belastend, weshalb deine Mutter vermutlich auch diese suizidalen Gedanken bzw. Probleme hat. Auch an dieser Stelle ist das Aufsuchen eines Experten zu empfehlen. Die Hemmschwelle die vllt beseht sollte im Sinne der eigenen Gesundheit überwunden werden, auch wenn du deiner Mutter bei diesem Schritt vielleicht helfen musst. Die Frage, die ich zu der allgemeinen Situation natürlich stellen muss, ist ob es ein Gespräch mit deinem Vater gegeben hat. Damit meine ich jetzt kein Einzelgespräch, denn ich denke alleine wird man gegen deinen Vater und sein Verhalten nicht ankommen, aber zusammen mit deiner älteren Schwester und deiner Mutter wäre so ein Gespräch wohl ratsam. Vielleicht hat dieses Gespräch auch bereits erfolglos stattgefunden.Dennoch kann man ein Gespräch in jedem Fall immer empfehlen.
Das Angebot deiner Schwester finde ich sehr großzügig und die Idee, dass sie bei ihn einzieht finde ich, um ehrlich zu sein, besser als bei ihrem Liebhaber. Ich weiß natürlich nicht wie lange das ganze zwischen den Beiden läuft usw., aber ich denke es ist auch ihn ihrem Sinne dort nicht direkt einzuziehen. Man weiß ja auch nie, wie der Andere so in seinem Haus tickt und deine Schwester müsste sich da auch neu einstellen (ich weiß ja nicht wie alt sie ist und inwiefern die Behinderung sie einschränkt). Des Weiteren hast du ja auch Bedenken über die Reaktion deines Vaters geäußert, dass er aufgebracht sein wird ist natürlich klar, ob er handgreiflich etc. wird ist unmöglich vorauszusagen. Dennoch denke ich, dass deine Mutter sich einigen Ärger ersparen kann, wenn sie zu ihrer Tochter und nicht zum Liebhaber zieht. Damit könnten dann ggf. auftretende Folgeprobleme minimiert oder vermieden werden.
Also noch mal zusammengefasst denke ich ein klärendes Gespräch wäre sinnvoll, falls dieses nichts bringt, es verschlimmert (auch diese Möglichkeit muss man leider in Betracht ziehen) oder schon erfolglos stattgefunden hat, dann würde auch ich den Umzug als den nächsten Schritt anpeilen, auch um etwas Abstand zu gewinnen. um dann ohne häusliche Probleme über weitere Schritte nachdenken zu können. Was ich allerdings sehr dringend anraten möchte, da es sich nun einmal um eine sehr drastische Lage handelt (besonders bezüglich der Reaktion deiner jüngeren Schwester), ist sich professionelle Hilfe zu suchen.
Zu deiner Großmutter werde ich nur kurz war sagen. Da dein Post schon etwas her ist, gehe ich davon aus, dass deine Großmutter vermutlich schon verstorben ist, da du angedeutet hast, dass es doch eine sehr aggressive Art der Demenz ist. Falls dem so ist, möchte ich dir hierbei mein Beileid aussprechen und ich hoffe, dass du dir in dieser Situation besonders bei Freunden und dem entsprechenden Teil deiner Familie Unterstützung geholt hast/ holst. Sollte sie glücklicherweise noch nicht gegangen sein, dann würde ich dir dennoch raten die angesprochenen Unterstützung zu suchen und zu nutzen.
Zuletzt zu deinen Prüfungen, die du ja definitiv schon geschrieben haben musst, ich hoffe da lief alles so wie du es die gewünscht hast, trotz dem ganzen anderen Kram.
~LG Bone



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