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Liebe Krieger groß und klein, Regeln müssen immer sein. Drum bitten wir einen Besuch beim Schimmerfelsen zu begehn, um das Gesetz der Krieger zu lesen und zu verstehn. Haltet euch stets an das Gesetz und eure Pflichten, sonst wird der SternenClan über euch richten.
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 Silver Bond | Staffel 5 | Kapitel 14


Wollt ihr eine weitere, letzte Staffel SB? Multiple Choice here xD
Jepsolut
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©Koboldstern
Mi Mai 11 2022, 18:12
Koboldstern
Anführerchen
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Silver Bond | Staffel 5 | Kapitel 14 Empty
Kapitel 14 One last Chapter before I go...


Die Nächte zwei Nächte hatten ihn wachgehalten, seit Erdfeuer mit ihm gesprochen hatte. Er hatte im Lager die Katzen beobachtet, die mit Blüte redeten, und wie die schwarze Hündin sich generell so verhielt. Ihm war tatsächlich aufgefallen, dass wenn sie nicht draussen war und Nebelkrähe auch Schritt und Tritt folgte, oder mit Nordlichts Jungen spielte, wenn sie denn da waren, sie eigentlich meistens mit der Nase auf den Vorderpfoten irgendwo am Rand des Lagers herum lag und still die Katzen beobachtete. Die meisten Katzen im Lager waren sich das wohl inzwischen gewöhnt. Kaum eine nahm Notiz von der Hündin. Nur Ulmenpfote und Lehmpfote, die allerdings auch mit der Hündin im Nest aufgewachsen waren, gingen oft zu ihr. Bärenstern hatte nach einigem hin und her entschieden, dass Erdfeuer wohl recht hatte. Es war an der Zeit, dass Blüte ihren eigenen Weg in der Welt fand. Schliesslich war es auch kein Leben, wenn keiner mit einem sprach und Mann nur einsam in einer Ecke lag. Zumindest empfand Bärenstern das so. Der Entschluss war gefasst und würde am Abend ausgeführt werden. Sein Blick schweifte zu Nebelkrähe, welcher gerade die Morgenpatrouille einteilte. Er würde ihn bitten, mit Nordwind und ihren beiden Jungen Blüte bis zur Äussersten Grenze des weitläufigen Territoriums zu begleiten, und sie in die Richtung zu schicken, in denen sie am ehesten Zweibeiner vermuteten. Bärenstern selber würde wenn die Sonne hoch stand dem Clan davon berichten. Ausserdem wenn die Abschiedspatrouille erst gegen Abend los ging, konnten Federfall und Amselpfote sie ebenfalls noch ein Stückchen begleiten, und dem Anführer war es sowieso nicht wohl beim Gedanken die beiden Heilerkatzen alleine in der Dunkelheit losziehen zu lassen, doch es war nun einmal Halbmond, und Amselpfote stand grosses bevor. er durfte sie nicht davon abhalten. So waren sie dann zumindest  bis zur Hälfte ihres Wegs mit Nebelkrähe und den andern unterwegs.


Mit gesträubten Pelzen standen sich die Katzen knurrend gegenüber, bis das Jaulen einer anderen den Lärm durchbrach. " Könnt ihr euch nicht einen anderen Platz suchen, um euch die Felle zu zerfetzen, als vor meiner Höhle?!" Flut spukte die Worte wütend aus, als sie ihren Katzen giftige Blicke zuwarf, welche sich schon wieder mit den beiden Weissen in den Pelz gekriegt hatten. Adler stand etwas abseits, die krallen gruben sich in die Erde und die Muskeln waren zum Sprung bereit. Als jedoch die Mutter ankam, entspannte er sich etwas. Insgeheim war er froh, dass er nicht mit den weissen Kater kämpfen musste. Er hatte erst vor ein paar Sonnenaufgängen zugesehen, wie der eine Kater, der sich Salty nannte beinahe Feuer getötet hätte, als er sich gegen eine Beleidigung wehrte. Die beiden Kater waren seit dem gemeinsamen Angriff im Lager geblieben - oder besser gesagt etwas ausserhalb. Aber sie kamen zu ihnen, weil sie wissen wollten, wann Flut beabsichtigte, endlich Rache an den Clankatzen zu nehmen. Nach dem ihre Schwester Swan beim letzten Kampf gestorben war, waren die beiden fuchsteufelswild darauf, den Clan auszulöschen.  Sie hatten wohl gedacht gehabt, sie seien ein unschlagbares Trio, als sie sich Flut kurzerhand angeschlossen hatten. Adler hatte sich im letzten Mond schon öfter gefragt, was Flut den drei Weissen Katzen wohl versprochen haben mochte, damit sie überhaupt mit ihnen mitkämpften, schliesslich hatte er die Katzen vorher noch nie gesehen. Und er war erstaunt darüber, dass Flut sie im Lager duldete, schliesslich passten ihre Pelze so gar nicht zu ihnen, und er wusste ja wie wichtig es für die Familie war, nur gestreifte Felle zuzulassen, da diese wohl mehr Kraft in sich bargen. Aber andauernd gab es Raufereien seit die beiden sich bei ihnen herum tummelten. Sein Blick wanderte zu Sturm, die ebenfalls langsam ihr Fell glättete, nachdem sie kampfbereit dagestanden hatte. Er wollte auf keinen Fall, dass sie zwischen die fronten geriet. Er wusste, dass sie sich verteidigen konnte, sie war schliesslich älter und erfahrener als er, aber trotzdem. Er würde nicht zulassen, dass sie leichtfertig ihre Zukunft aufs Spiel setzen würde in einem unnötigen Kampf, auch wenn Sturm seine Ansicht da wohl nicht teilte. Sie würde am liebsten trotz allem bei jeder Auseinandersetzung zuvorderst sein, er wusste das ganz genau. Er musste halt einfach noch mehr an ihrer Seite bleiben als sonst von jetzt an. Mit eng zugekniffenen Augen beobachtete er die beiden weissen Kater Snowy und Salty genau genau, um ja keine Anzeichen für einen Angriff zu verpassen.
Er hoffte, dass sei den von Flut versprochenen Vergeltungsschlag auf die Clans bald ausführen würden, damit die beiden Fremden endlich aus der Welt waren. Sie würden ja wohl nicht da bleiben.

Als die Versammlung aufgelöst wurde, war Weissbüffel froh, dass Pumasprung gleich zu ihr gelaufen kam. Sie  wollte ihre Nähe spüren. Sie war ihr Trost, wenn sie die Blicke sah, die Lachsflug mit Ockerherz austauschte. Sie fühlte sich betrogen. Sie war doch immer für Lachsflug da gewesen. Sie hatte ihr geholfen, wo sie nur konnte. Warum sprach die Katze jetzt nicht mehr richtig mit ihr? Sie waren Gefährten! naja zumindest gewesen...Die zweite Anführerin glaubte nicht, dass sie es noch waren. War es wirklich wegen ihren neuen Narben? Weil sie jetzt nicht mehr so hübsch war? Oder war ockerherz einfach besser? Lag es daran dass er ein Kater war? Aber vorher hatte das Lachsflug doch auch nie gestört gehabt. Sie hatte sogar öfters gesagt, nachdem, was ihr bei den Väter passiert war, und wie sie sie zu ihren Jungen gezwungen hatten, dass sie besonders froh darüber war, dass sie kein Kater war. sie hätte keinen Kater ertragen können...Und jetzt sass sie ausgerechnet neben einem Kater aus der Familie wo die Katzen herkamen, die ihr das angetan hatten!  Weissbüffel verstand es nicht. Sie hatte so oft nachgedacht, aber sie konnte es einfach nicht verstehen. Die Augen zu Boden schlagend schmiegte sie sich an Pumasprungs warmes Fell. Wenn ihre Freundin nicht gewesen wäre, Weissbüffel wusste nicht, was dann gewesen wäre. Sie hatte das Gefühl gehabt vor ein paar tagen noch, dass sie in einen dunklen, kalten Sumpf gezogen würde. Bärenstern hatte offensichtlich anderes zu tun, denn ihr ältester Freund schien auch langsam zu vergessen, dass sie immer noch im Heilerbau herum lag. Federfall hatte ihr zwar endlich erlaubt, ab jetzt wieder im Kriegerbau schlafen zu dürfen, allerdings durfte sie wegen der Pfote noch immer das Lager nicht verlassen.

Da wich die tröstliche Wärme auf einmal, als Pumasprung von ihr zurück wich. Sie suchte den Blick der sandfarbenen, jedoch merkte sie, dass ihnen jemand entgegen kam. Ockerherz stand vor ihnen. Bittere Gedanken überschwemmten Weissbüffel wieder. Was wollte er?
Zögernd und mit unsicherem blick zu Pumasprung hinüber setze er sich. Dann schien er seinen Mut zusammen zu nehmen. "Hallo Weissbüffel. Ich wollte mit der reden. Ich weiss du hast bestimmt keine Lust dazu, aber ich fand es wichtig, dass du auch meine Seite noch hörst. Ich wollte keinem auf den Schwanz treten als ich hier angekommen bin, ganz besonders nicht dir, Pumasprung hat viel von dir erzählt bevor wir her kamen, und sie sagte immer du seist die beste Katze die sie kennt. Ich habe grossen Respekt vor dir und was du alles durchgemacht hast. Es war nie meine Absicht mich in Lachsflug zu verlieben. Und ich hatte es versucht zu verstecken, aber als sie meine Zuneigung erwidert hat, konnte ich es nicht mehr. Du musst wissen, so wie wir aufgewachsen sind, kennen wir so etwas nicht wirklich, und ich war und bin immer noch mit meinen Gefühlen überwältigt. Darüber hier im Clan zu sein, darüber wie schön hier alles ist. Manchmal denke ich immer noch meine Pfoten wandeln in einem Traum. Und dann auch noch eine Katze kennen zu lernen, die mir so schnell ans Herz wächst. Aber ich weiss jetzt, dass du und Lachsflug eigentlich zusammen sind, und ich möchte, dass du weisst, dass wenn Lachsflug wieder mit dir zusammen sein will, werde ich dir auf keinen Fall im Weg stehen. Ich bin schon glücklich nur im Clan sein zu dürfen. Ich möchte niemandem hier etwas weg nehmen. Und ja, ich fand es wichtig dir das zu sagen. Ich kann auch verstehen wenn du wütend bist oder so..." Als er endete trat er nervös von einer Vorderpfote auf die andere und schaute zu Pumasprung, wie um auch nach ihrer Reaktion zu sehen.

Völlig überfordert und verblüfft sah Weissbüffel sich einer unmöglichen Situation gegenüber. Ein junger Kater, schüttete ihr sein Herz aus, und sie konnte die Wahrscheit in seinen Worten unwillkürlich spüren. Sie hätte ihm am liebsten über die Schulter geleckt und ihm gesagt, dass nun alles gut würde. So viel verborgener Schmerz triefte durch seine Ansprache. Allerdings spürte sie eine alles verschlingende Wut in sich aufsteigen. Wie konnte es sein, dass der Kater, welcher gerade erst zum Clan gestossen war, mit ihr über ihre Beziehung zu Lachsflug redete, Lachsflug selber jedoch wich mit jeder Fellspitze einer Konfrontation seit Wochen aus?! Sie hätte es sein müssen, die hier stand und mit ihr redete, nicht ihr neuer Gefährte, oder was auch immer die beiden waren! Da sie nicht wusste was sie tun sollte nickte sie ihm kurz zu. " Danke für deine Aufrichtigkeit Ockerherz. Ich sehe Bärenstern hat den richtigen Namen für dich gewählt. " Mehr brachte die zweite Anführerin nicht mehr heraus. Dann stapfte sie, den Blick blitzend auf Lachsflug gerichtet, welche in einiger Entfernung mit Rotfeder redete, ihrer ehemaligen Gefährtin entgegen. So ging das nicht! Sie würde jetzt mit ihr reden! Weissbüffels spürte die Enttäuschung über Lachsflug so sehr in sich aufsteigen und alles andere verschlingen, dass sie sich sicher war, dass sie keine Gefährten mehr waren. egal was Lachsflug nun sagen würde.

Die Katzen verteilten sich langsam wieder, und tuschelten teils miteinander, nachdem Bärenstern verkündet hatte, dass Blüte sie verlassen würde. Biberschweif zog mit ihrem Schwanz ihre drei Jungen enger an sich heran. Waschbärjunges blickte fragend zu ihr hoch. " Und wohin geht Blüte dann? Und warum haben wir eigentlich Hunde im Lager? Und dürfen Sperberjunges, Blitzjunges und ich jetzt noch ein bisschen spielen?" Biberschweif fischte mit der Pfote nach dem kleinen Blitzjunges, der sich vorsichtig versucht hatte, aus den Fängen seiner Mutter zu entkommen, während Waschbärjunges sie mit Fragen löcherte. "Wir werden erst einmal zurück gehen in die Kinderstube. Dort erzähl ich euch die Geschichte von Blüte. Euer Vater Schweigemond war übrigens auch dabei. Sofort schossen die Schwänzchen der drei Jungen kerzengrade vor Aufregung in die Luft. Eine neue Geschichte über ihren Vater! Sperberjunges sprintete sofort los. " Wer zuletzt im Nest ist, ist ein dummer Moosball!" Waschbärjnges quiekte auf und rannte ihrer Schwester hinter her, doch Blitzjunges fiel vor lauter Tatendrang über seine eigenen Vorderpfoten und plumpste vor Biberschweif Nase voran auf die Erde. Lachend wischte die Königin ihrem Jungen den Dreck von der Schnauzte, als sie plötzlich erschrocken zurück trat. Blitzjunges rang mit einem mal nach Luft. Panik ergriff die braune Katze. War Dreck in seiner Nase? Was war geschehen? Blitzjunges keuchte schwer und japste, um mehr Luft zu kriegen. " Federfall, komm her! Etwas stimmt mit Blitzjunges nicht!" Biberschweif schrei so laut sie konnte durchs Lager, ohne jedoch den Blick von dem kleinen Fellbündel vor sich abzuwenden. Ein schwarzer, glänzender Pelz kam schlittern neben ihr zum stehen. Amselpfote war schneller gewesen. Sie legte den kleinen Kater sofort auf den Rücken und begann damit seine Kehle zu massieren. federfall kam auch gleich angerannt, als in dem Moment Waschbärjunges und Sperberjunges wieder aus der Kinderstube auftauchten, und zu ihrem um Atem ringenden Wurfgefährten zurück eilten. Plötzlich schien der Anfall vorbei zu sein. Blitzjunges hustete ein paar mal und stand dann auf. Er leckte sich mit der Zunge über die Lippen, blickte sich kurz nach seinen Geschwistern um und rief nur noch im vorbei fliegen: " Ich bin nicht der Moosball!", bevor seine Schwanzspitze in der Kinderstube verschwand, dicht gefolgt von denen seiner beiden Schwestern.  Biberschweif stand wie vom Donner gerührt da und blickte ihren Jungen verdutzt nach. Federfalls Kommentar liess sie allerdings wiederum zusammen fahren: "Oh nein, nicht jetzt schon..."

Federfall blickte lächelnd auf ihre junge Schülerin herab: "Ich, Federfall, Heilerin des freien Clans, rufe meine Kriegerahnen an und bitte sie, auf diese Schülerin herabzuschauen. Sie hat hart gearbeitet, um das Wissen einer Heiler-Katze zu erlernen, und mit eurer Hilfe wird sie ihrem Clan viele Monde lang dienen..
Amselpfote, versprichst du, die Wege einer Heiler-Katze zu gehen, dich von Rivalitäten zwischen Clans fernzuhalten und die kranken Katzen aller Clans zu versorgen, selbst wenn es dein Leben kostet?"

Amselpfote blinzelte ihre Mentorin glücklich an, während sie feierlich sprach: "Ich verspreche es."

Federfall blickte kurz zu Qualmzeichen, die mit umschlagenen Pfoten stolz daneben sass, bevor sie mit der Zeremonie wieder machte: "Dann gebe ich dir mit der Kraft des SternenClans deinen Namen als Heiler-Katze. Amselpfote, von diesem Augenblick an wirst du Amselzirpen heissen. Der SternenClan ehrt deine Voraussicht und deine Lernbegierigkeit und wir heissen dich als volle Heilerin des freien Clans willkommen."

Stolz sass die dunkle Katze an dem kleinen Teich in dem sich die Sterne spiegelten. Sie war tatsächlich Heilerin! Mit etwas mehr als 10 Monden! So etwas hatte es noch nie gegeben. Allerdings hatte es bis vor kurzer Zeit ja auch nie zwei Clans gegeben. Glücklich legte sie sich an den Teich und spürte die Energie, die sie durchfuhr, als sie mit der Nase das funkelnde Wasser berührte. Es dauerte nicht lange, bis sie von Sternenkatzen nur so umringt war. Sie wurde von allen Seiten beglückwünscht, und wusste kaum, was sie sagen sollte. Die meisten Katzen kannte sie noch nicht einmal. Seit sie lebte, waren noch nicht so viele gestorben. Doch der Zuspruch der Ahnen gab ihr alles, was sie sich je ersehnt hatte. Nach einiger zeit spürte sie, wie die Wirklichkeit an ihrem Fell zog, und sie langsam von dem glänzenden Pelzen wegrückte. Kurz bevor der letzte der Ahnen  sich jedoch verabschiedete, blitze Glutsilbers Fell in ihrem Augenwinkel auf. Er kam zu ihr geeilt und wisperte in ihr Ohr: " Amsel und Grille sind auf ewig miteinander verbunden im Kreislauf des Lebens. Ohne den einen, kann der andre nicht. Aber selbst diesen beiden kann der Bär gefährlich werden! Hütet euch vor dem grossen Bären! Er kommt!" Erschrocken wachte die frisch ernannte Heilerin auf.

Die Sonne hatte ihren Weg über den Horizont endlich abgeschlossen, als Bärenstern sich dazu entschied, Erdfeuer zu suchen. Er fand ihn, wie er gerade aus der Kinderstube kam. Wahrscheinlich hatte er Frechzunge etwas zum Abendessen gebracht, vermutete der Anführer. das Lager lag still da, die Katzen die nicht irgendwo draussen unterwegs waren, hatten sich in Grüppchen zusammen gefunden und assen, oder sie gaben sich die Zungen. Endlich war alles erledigt. Jetzt hatte er nur noch etwas, was ihn nicht los liess. Mit dem Schweif machte er dem Krieger zu verstehen, zu ihm rüber zu kommen, was dieser auch sofort neugierig tat. "Ich muss mit dir sprechen. Ich wollte dich darum bitten, dass du zum wahren Clan gehst, und meinen Jungen eine Botschaft überbringst. Sie sollen mich morgen bei Mondhoch an der Grenze bei der Baumbrücke treffen. Ich muss sie unbedingt wieder sehen!" Erdfeuer schaute seinen Anführer etwas kritisch an. " Ich glaube kaum, dass Schneestern es toll finden würde, wenn ich einfach in ihr Lager spaziere deswegen." Bärenstern schüttelte den Kopf. " Das sollst du auch nicht. Du sagst Schneestern, dass du von mir geschickt wurdest, um ihr noch einmal zu danken für die Hilfe die wir nach dem Kampf erhalten haben. Dabei gibst du ihr das." Der braun gescheckte Kater schob mit der Pfote ein paar frische Ringelblumen zum Krieger hin. " Sie blühen immer zuerst an den Berghängen auf unserer Seite des Flusses. Sie werden noch keine frischen Ringelblumen haben. Es soll eine Art Dank sein. Ich bin mir sicher, du findest einen Weg, wie du die Botschaft an meine Jungen weiterleiten kannst." Erdfeuer nahm die Blüten an sich. " Na gut. Aber ich bin kein Vogel der einfach so hin und her fliegt wegen dir. Ich habe eine trächtige Gefährtin." "Frechzunge wird ihre Jungen schon nicht kriegen während du weg bist." Bärenstern unterdrückte ein Augen rollen. Wäre er wohl auch so gewesen?

Die Nasen zusammen gestreckt sassen die vier Schüler da und diskutierten darüber, was sie nun machen sollten. "Also ihr könnt ja gehen, ich hab darauf keine Lust! Ist bestimmt langweilig." Hügelsilber zuckte mit den Schultern. Sofort warf Treusilber ein: " Nein das geht eben nicht, entweder wir gehen alle, oder keiner. du weisst doch, wir können uns jetzt nicht mehr so weit von einander entfernen! Oder hast du das schon wieder vergessen?" Hügelsilber fauchte erzürnt und baute sich drohend vor seiner Schwester auf. " Willst du sagen, das sich dumm bin?!" Da trat Eichensilber dazwischen und starrte seinen Bruder durchdringend an. " Nein, will sie nicht, aber sie hat recht. Wir müssen uns entscheiden, ob wir unseren Vater treffen wollen oder nicht. und wenn ja, wie wir das machen." "Zum Glück sind wir die einzigen Schüler im Schülerbau, solange Grasjunges noch zu jung ist. bestimmt merkt es keiner, wenn wir uns nacheinander aus dem Bau schleichen und durch den Schmutzplatz verschwinden?" Er sah seine Geschwister erwartungsvoll an. Treusilbers Pfoten kribbelten, und sie konnte seine Vorfreude genau nachvollziehen. Sie konnte zwar nicht verstehen, warum nicht alle so fühlten, aber sie hatte es auch aufgegeben, vor allem Hügelsilber verstehen zu wollen. Eichensilber trat neben seinen mürrischen Bruder. "Dann ist es also beschlossen, wir werden gehen." Hügelsilber schnaubte, sagte aber nichts mehr, während die andern beiden erfreut nickten. "

Ich werde mir noch was vom Frischbeutehaufen holen, kommt ihr mit?" Treusilber schaute jedoch vor allem Habichtsilber an, welchen auch keinen Herzschlag lang zögerte und ihr sofort nach trabte. Hügelsilber stand ebenfalls auf, wurde jedoch sogleich von seinem Bruder zurück gehalten. " Halt! Mit dir muss ich erst sprechen. "Hügelsilber knurrte bei den Worten sofort auf, doch Eichensilber beachtete das gar nicht. " Genau deswegen! Du musst besser aufpassen! Du kannst dich nicht die ganze Zeit benehmen wie ein räudiger Fuchs und alle anbellen! Irgendwann werden die anderen das nicht mehr mitmachen, und dann haben wir ein Problem. Wenn sie es merken, haben wir schon verloren Nadel!"


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Ps. So das ist erst mal das Abschluss Kapitel. Ich habe noch genug Material im Kopf für eine weitere, dann letzte Staffel wenn ihr wollt.
Ich würd sagen ich lass euch die Abstimmung dazu da, müsste aber mindestens 4 Stimmen haben, damit wir nach meinem Umzug auch weiter machen. Ich hatte diese Staffel wieder das Gefühl, das sich für Stormy und Saraeg schreibe und sonst eh keiner mit liest bei einigen Kapiteln.
Also wenn min 4 Leute für ja stimmen geht es irgendwann im Juni dann weiter mit der letzten Staffel.

Ansonsten würde es mich interessieren, was ihr von dieser Staffel an sich so gehalten habt. Würde mich über Rückmeldung oder generell Reaktionen freuen.



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Sa Mai 14 2022, 09:16
Stormprancer
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Silver Bond | Staffel 5 | Kapitel 14 Empty
Wait what?!! Nicht wirklich jetzt oder? Bin ich jetzt noch mehr verwirrt, oder fängt das ganze an Sinn zu machen? ich kann mich grade nicht entscheiden? NADEL??! Wie in Nadel von den beiden Vätern? Also die, die Tot sind? (Oder sein sollten) Aber wie, was? Hääää?!!

Hallo? Und mit dem Satz willst du aufhören und uns in der Luft hängen lassen Kooby? Wtf Whyy?

*durchatmen*

So ansonsten äh ja, super timing von Bärenstern, ist dann mit den ganzen Bärenvoraussagen doch etwas mit seinen Jungen gemeint? Und warum werde ich das Gefühl nicht los, dass es besser für alle wäre, wenn die Jungen Bärenstern jetzt nicht sehen würden?

Ansonsten, mein ich das nur oder wird bei der Familie drauf angespielt, das Sturm von Adler Junge erwarten könnte? Vielleicht interpretier ich da aber auch zu viel mit rein.

Die ganze Sache mit Weissbüffel bricht mir einfach das herz, und jetzt auch noch Ockerherz, der so korrekt ist und man muss ihn einfach gern haben. Aber on Lachsflug bin ich auch enttäuscht, sowas macht man doch nicht. Wo ist denn da die Krieger Ehre? Aber immerhin scheint es Weissflug Depressionsmässig ziemlich schnell besser gegangen zu sein, also haben wir mit Puma wohl die rechte Wahl getroffen.

Und wir haben eine neue Heilerin! Amselzirpen, Amselzirpen!! Weeeehooooo
So wie sie von den Sternenkatzen empfangen und generell schon behandelt wird, denke ich, dass sie eine wichtige Zukunft vor sich haben wird für den Clan. Alles deutet darauf hin. Auch der Hint, dass sie und Grillenschwinge miteinander verbunden sind irgendwie, oder zumindest ihre Leben. Ich meine sie sind die ersten Jungen im freien Clan, die da geboren wurden, und zwei davon sind bereits besonders heraus gestochen. Ich geh zu dem Zeitpunkt schon fast davon aus, das Grillenschwinge ebenfalls eine sehr wichtige Rolle spielen wird. der Fokus wird auch immer mehr ein wenig auf ihre Sicht gelenkt, wenn auch nur schleichend in den letzten Kapiteln.
Übrigens, ist wem aufgefallen, dass die beiden Namen der Schwestern einfach 1:1 ausgetauscht werden könnten? Grillenzirpen und Amselschwinge? Find ich sehr cool gemacht. Ich geh einfach mal davon aus, dass Kooby das mit Absicht gemacht hat, um ihre Zusammengehörigkeit zu verdeutlichen? An Zufälle glaube ich da nicht mehr wirklich. hahahahahaha


So allgemein fand ich die Staffel echt super toll, obwohl der Fokus ein wenig von den Silver Bonds weggerückt ist teils, das fand ich gar nicht schlimm, man hat mehr über einzelne Katzen und den Clan erfahren. Mir haben auch die etwas längeren Kapitel zum Schluss hin sehr viel Freude bereitet. Ausserdem klug gemacht, das es zwar einen riesigen Cliffhanger hat (für mich zumindest) aber auch einige kleinere, wie das Gespräch mit Lachsflug, und die beiden Jungen von Biberschweif, die anscheinend jetzt schon ihr Bond spüren?! Ich ahne schreckliches.

Nur der Cliffhanger jetzt grade, und dass wir nicht mal erfahren wann es genau weiter geht (was auch verständlich ist, aber trotzdem )..Neee das find ich nicht funny... Will lieber jetzt weiter lesen! Kooby! You Stupiiid! XD



©Saraeg
Mi Mai 18 2022, 22:35
Saraeg
Erfahrener Krieger
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Stormy ich kann dir echt eins zu eins zustimmen, danke dass du mir es abgenommen hast, einen Kommentar zu schreiben. Ende.

Haha ne, aber genau die gleichen Gedanken hatte ich halt auch. Oder fast. Denn dass sich da Nachwuchs bei Sturm und Adler anbahnen könnte, ist mir gar nicht in den Sinn gekommen. Aber ich habs mir noch mal durchgelesen, und ja, ausschließen würde ich es zumindest nicht.
Und auch habe ich das Gefühl, dass die Erfüllungder Prophezeiung/ Warnung whatever ein ganzes Stück näher gekommen ist. Keine Ahnung, ob mit dem großen Bär vielleicht Nadel und/ oder der andere Kater gemeint sind?

Mit Weißbüffel gings mir genauso, bei jedem Absatz hab ich darauf gewartet, dass es endlich um das Gespräch geht, aber neeiin. Ruby muss uns natürlich zappeln lassen.

Die Verbundenheit von Grillenschwinge und Amselzirpen habe ich tatsächlich nicht bemerkt. Als du, Stormy, dann von Grillenzirpen und Amselschwinge gesprochen hast, war meine erste Reaktion. "Häh, genau so heißen die doch, oder nicht? Oder? Nicht. Aber finde ich echt cool die Namen.

Und omg die arme Biberschweif, zuerst verliert sie ihren Gefährten Schweigemond, der sie ungewollt auch noch tief verletzt und dann wird es so früh ihre Jungen treffen... ist es grausam, wenn ich sage, zum Glück ist Schweigemond schon tot und muss das nicht (zumindest in der Welt der Lebenden) miterleben? Vermutlich schon, aber genau das hab ich mir irgendwie gedacht.

Und jetzt zum größten Rätsel: wie zum F**k ist Nadels Geist in Hügelsilbers Körper gekommen? Hat er etwa, seit er von der Kälte der Silverbonds getötet wurde, als Geist in den Territorien herumgewandelt? Oder war das der, von dem alle glaubten, Weißbüffel hätte ihn umgebracht? Aahh wer ja jetzt nochmal wer? Shame on me, dass ich zu faul bin zum Nachschauen und mich nicht mehr genau erinnere.
Also bei dem, der durch die Kälte gestorben ist, würde es vielleicht noch so ein bisschen Sinn machen? Weil halt durch dieses Bond gestorben und jetzt irgendwie vom Bondbesitzer Besitz ergriffen? Aaaahh ich will wissen, was passiert ist! Und zwar jetzt! Büüüüütteeeeee! Ich halt das nicht so lange aus!! Ich will, ich will, ich will! *mit dem Fuß aufstampf*

*runterkommen*

Wehe Ruby, es kommt im Juni dann nichts von dir, dann, dann, dann bin ich beleidigt und halts echt nicht mehr aus. Wiekannst du uns nurso auf die Folter spannen???


PS: Staffel ist aber echt geil gewesen, mit so vielen spannenden und mysteriösen Nebenkriegsschauplätzen und mehrere Sichtwiesen und hier ein Cliffhänger und da einer und da zwei... und auch, dass du uns an neue Charaktere herangeführt hast und generell, dass dein Gehirn so kreatives Zeugs hervorbringt, wo man selbst nie im Leben drauf kommen würde und auch bei den Antworten nie hervorsehen kann, welche Folgen sie haben werden. Wäre ja sonst auch langweilig ;)



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