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Liebe Krieger groß und klein, Regeln müssen immer sein. Drum bitten wir einen Besuch beim Schimmerfelsen zu begehn, um das Gesetz der Krieger zu lesen und zu verstehn. Haltet euch stets an das Gesetz und eure Pflichten, sonst wird der SternenClan über euch richten.
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 Silver Bond | Staffel 5 | Kapitel 11


Was soll Eichensilber machen?
Noch einmal versuchen Treusilber zu wecken.
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Versuchen Habichtsilber zu wecken
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Versuchen Hügelsilber zu wecken
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In den Heilerbau gehen
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Maisregen suchen
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Sich wieder schlafen legen und ausruhen.
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Stimmen insgesamt : 4
 

©Koboldstern
Mi Apr 20 2022, 12:12
Koboldstern
Anführerchen
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Kapitel 11

Er war wütend. Dieser Zorn fegte durch seine Gedanken, wie ein wild um sich schlagender Tornado. Wie hatten es diese fremden Katzen nur wagen können, seine Jungen anzugreifen? und ihn zu töten? Und seinen Clan versuchen zu vernichten?! Er würde sie in Fetzen reissen, wenn er jemals wieder eine davon zwischen die Pfoten bekäme, Gesetz der Krieger hin oder her. Und jetzt musste er auch noch um das leben mehrerer Clangefährten bangen, darunter schon wieder Weissbüffels. Er war es einfach leid, sich andauernd solche Sorgen machen zu müssen. Seine Pfoten trugen seine verbitterte Mine wie von alleine zum Heilerbau. Keine Katze wagte sich in seine Nähe. Die meisten im Clan sassen inzwischen anteilslos herum, die Köpfe zueinander gesenkt und wisperten leise. Bärenstern interessierte es gerade nicht. Der Sturm in seinem Kopf wütete zu laut. Als er den nach Blutgeruch stinkenden Bau betrat, kam ihm Amselpfote entgegen gelaufen. "Bärenstern, wir haben es endlich geschafft, dass Weissbüffels Halswunde nicht mehr so stark blutet. Ihr Vorderbein ist gebrochen, sie wird eine ziemlich lange Zeit im Bau bleiben müssen. Federfall meint mindestens zwei Monde wird es gehen, bis sie ihre Pflichten wieder aufnehmen kann, vorausgesetzt natürlich ..." Die Schülerin brach ab, und blickte bedrückt auf ihre Pfoten. Bärensternentfuhr ein leises Knurren und er beendete ihren Satz. " Vorausgesetzt, sie überlebt, wolltest du sagen? "
Die Schwarze nickte schwach. Einen Moment lang starrte der Anführer auf die Schülerin hinunter. Wortlos. Dann lief er hinüber um nach seiner zweiten Anführerin zu sehen. Noch während er auf Federfall zulief, die noch immer tief über Weissbüffel gebeugt da stand, kam ihm der Gedanke, dass er wohl am besten danach Nebenkrähe aufsuchen würde, um ihn zu bitten, ein weiteres Mal die Aufgaben des zweiten Anführers vorübergehend zu übernehmen.

"Guten Abend Schneestern. Kannst du auch nicht schlafen?" die Anführerin blickte sich um, und sah einen grau gescheckten Kater unter einem Busch in der nähe des Lagereingangs hocken. Als er sie ansprach, richtete Grünlied sich auf. Schneestern zappte erstaunt mit der Schweifspitze hin und her. Sie hatte eigentlich gedacht, dass sie alleine etwas nach draussen gehen würde. Das Lager lag seit einigen Stunden ruhig da, und obwohl der Mond schon hoch stand, konnte sie einfach keine Ruhe finden, in dem Wissen, dass da draussen fremde Katzen waren. Sie glaubte zwar nicht an eine Angriff, denn die Katzen würden wohl auch erst einmal ihre eigenen Wunden lecken müssen, aber ganz geheuer war es ihr trotzdem nicht mehr. Ihr Blick huschte zu dem kleinen Felsvorsprung, von dem aus Kleinhirsch Nachtwache über das Lager hielt. Warum war Grünlied noch wach? "Nein, die Ereignisse der letzten Tage greifen nach meinen Nächten. Ich wollte mir etwas die Pfoten vertreten." Der junge Kater nickte verständnisvoll. "kann ich gut verstehen. Macht es dir was aus, wenn ich mich anschliesse? Du hast selber gesagt, keine Katze sollte alleine nach draussen gehen." Er zwinkerte ihr lächelnd zu. Die weisse Anführerin wollte gerade dankend ablehnen, als sie sich dann aber eines Besseren besann. Sie hatte wirklich mit Nachdruck gesagt gehabt, dass keine Katze alleine rauswandern sollte. Sie musste doch ihren eigenen Worten folge leisten. Ausserdem hatte sie Grünlied schon immer als eine angenehme Katze empfunden. Er war ein recht ruhiger Kater, schon als Schüler gewesen, ganz im Gegenteil dazu wie sie sich früher benommen hatte. Sie musste lächeln. " Ich würde mich über etwas Gesellschaft freuen." Still liefen die beiden Katzen einige zeit durch den Wald, bis Grünlied auf einmal stehen blieb und zum Himmel hinauf blickte, wo der Mond sein feines silbernes licht verbreitete. Bald schon war es wieder Halbmond. "Irgendwie fühlt sich jetzt alles anders an. der Wald ist nicht mehr so tröstlich wie früher. Ich habe mich immer sicher gefühlt unter den Bäumen. Jetzt nachdem ich weiss, dass da draussen andere Katzen sind, die uns Schaden wollen, fühlt es sich an, als würden zwischen den Zweigen Augen auf mich hinunter schauen." Nachdenklich liess Grünlied seinen Blick durch die dunklen Baumkronen gleiten. Schneestern schaute ihn erstaunt über seine Worte an. Sie versetzen ihr einen kleinen Stich. Sie wollte, dass ihre Clangefährten sich sicher fühlten, und dennoch wusste sie genau was er meinte. Sie fühlte es auch. Und noch mehr, seit sie Bärenstern ins Lager zurück gebracht hatte, und mitgekriegt hatte, wie die freien Clankatzen über den Angriff gesprochen hatten, waren ihr die hohen Äste der Bäume auch nicht mehr so geheuer. Anscheinend, konnten ja jederzeit Katzen von den Bäumen "fallen". Sie schauderte kurz. Sie überlegte, ob sie den jungen Krieger beruhigen sollte, doch irgendwie war ihr nicht danach. Sie war immer so allein. Sie wollte nur einmal offen mit jemandem reden können. " Ich wünschte es wäre nicht so, aber ich weiss was du meinst. Es ist, als würde sich unsere ganze Welt verändern. Erst hat Bärenstern einen zweiten Clan gegründet und sich von der Silber Kraft des Mondes abgewandt, die unseren Clan schon immer so stark gemacht hat. Und jetzt sind zum ersten Mal seit wir denken können auch noch fremde Katzen in unserem Wald. manchmal frage ich mich, ob ich etwas falsch gemacht habe, als ich die Führung des Clans an Maisregens Stelle übernommen habe. Sie hätte Anführerin werden sollen, sie war schon immer die stärkste und mutigste Kriegerin im Clan und sie ist älter als ich. Ich frage mich, ob der Sternenclan uns so zeigt, dass wir etwas falsch gemacht haben." In ihren Augen widerspiegelten sich die Sterne, als Grünlied sie erstaunt anschaute. Ihm war noch nie in den Sinn gekommen, dass Schneestern Zweifel an ihrer Bestimmung haben könnte. Aber wenn er so darüber nachdachte, machte das wohl aus ihrer Sicht schon Sinn. "Ich glaube der Sternenclan ist stolz darauf, was für eine gute, mutige Anführerin aus dir geworden ist. Du darfst nicht vergessen, Maisregen , konnte nicht, sie hatte Junge, und du warst auch schon immer eine starke Kriegerin. Es war nur Natürlich, dass die Wahl auf dich gefallen ist, auch wenn du wirklich sehr jung warst. Ich habe zumindest zu dir hochgeschaut, seit ich meine erste Pfote in den Kriegerbau gesetzt hatte." Er schnurrte leise und berührte kurz aufmunternd ihre Schulter, mit der seinen. Verwundert, aber auch dankbar für den Trost den ihr der junge Krieger, schenkte blinzelte sie ihn an.

Das pochen in seinen Ohren wurde endlich leiser, das donnern verfloss sich langsam zu einem immer stiller werdenden Rauschen. Katzenstimmen drangen an seine Ohren. er konnte Gemurmel hören, jedoch hätte er keine einzige der Stimmen zuordnen können. Die Sätze verschwammen zu einem einzigen Geräusch, einem neuen, was er nur halb wahrnahm. Er merkte, wie er anfing gegen seine Schmerzen zu kämpfen. Das Stechen in seiner Flanke breitete sich aus, von einem gezielten Schmerz zu einer Welle, die sich langsam, Haaresbreite um Haaresbreite seinen ganzen Körper entlang schlängelte, bis der Schmerz ihn ganz zuzudecken schien. Die Wallende Hitze des Schmerzes überrollte ihn einmal von der Schwanzspitze bis zur Nase. Obwohl er sich schon in völliger Dunkelheit befand, merkte er wie er seine Augen zusammen kniff. leichte, goldene und grüne Punkte tanzten um ihn herum. Dann liess der Schmerz nach, die Hitze liess nach. langsam merkte er, wie seine Pfoten kalt wurden. Ein neben schlich sich in seine Gedanken, die bis gerade eben nur vom Schmerz beherrscht worden waren. Die Flimmernden punkte vor seinen Augen verschwanden, das Abbild einer Katze tauchte auf. Biberschweif? Er rief in seinen Gedanken nach ihr. doch je mehr die kälte von ihm besitz ergriff, desto undeutlicher wurde das Bild der Katze. kurz bäumte er sich auf. Nein! Er würde sie nicht verlassen, Biberschweif sollte da bleiben! Er versuchte seine Kraft zusammen zu nehmen, und das Bild der braunen Kätzin wieder klar werden zu lassen, doch die Gedanken entflohen ihm, so sehr er sich auch anstrengen wollte. Die Kälte stieg in seine Brust und kurze Panik überkam ihn. Er spürte seinen Körper nicht mehr. Er wollte schreien, als das Bild einer schwarz roten, hübschen Kätzin vor ihm auftauchte. Sofort verschwand seine Panik, als er ihr in die liebevollen, aufgeweckten Augen sah, die immer so vor Lebensfreude gefunkelt hatten. Er schaute ihr in die Augen und liess sich von ihrem Duft hinfort führen.

Qualmzeichen hatte ihre Pfoten auf der Brust des weissen Katers platziert, als sein Herz einen Sprung machte. Biberschweif, die neben ihr sass, schrie erschrocken auf, als der Körper ihres Gefährten schlaff wurde. Die Heilerin des wahren Clans schloss schmerzerfüllt die Augen, als Schweigemond mit seinem letzten Lebenshauch ein einzelnes Wort wisperte: "Flatterherz"

Eichensilber erwachte schweissgebadet. Blinzelnd sah er sich um. Seine Geschwister Schienen alle ruhig zu schlafen. Er war im Schülerbau. er wusste zwar nicht, wie er in den Bau gekommen war, aber es beruhigte ihn. Zumindest war er in Sicherheit. Allerdings kribbelte sein ganzer Körper und irgend etwas fühlte sich nicht wie Sicherheit an, er konnte es aber nicht benennen. Als er sich erhob, fielen ihm die Pfotenschritte schwer, als wäre er den ganzen Tag jagen gewesen, und er müsste seine beine dazu zwingen ihn noch weiter zu tragen. Er ging zu Treusilber hinüber. Etwas stimmte nicht. Er musste mit ihr reden. Von allen Wurfgefährten, hatte er sich mit ihr immer am besten verstanden. Er wollte sie fragen, ob er zu Qualmzeichen damit sollte, aber da er nicht genau wusste was nicht richtig war, wollte er die Heilerin auch nicht wegen nichts belästigen. schon gar nicht mitten in der Nacht. "Treusilber", wisperte er. Keine Reaktion. komisch. Sonst hatte sie nicht so einen tiefen Schlaf. Er ging um die anderen herum und stupste sie mit der Pfote an, während er ihren Namen diesmal in ihr Ohr flüsterte. Doch sie bewegte sich nicht. Eichensilber sah aber genau, wie sich ihre Brust in einem regelmässigen Rhythmus normal bewegte. Unschlüssig stand er im Schülerbau herum.




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Do Apr 21 2022, 09:52
Stormprancer
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Äh, nein?! Hallo? Was soll das denn jetzt? Was fällt dir ein, Schweigemond sterben zu lassen, jetzt nachdem er seine Jungen mit Biberschweif endlich hat, und die sogar akzeptiert, und vor allem ihr grade noch versprochen gehabt hatte, dass er sie nicht verlässt?! Und warum zur Hölle musst du mir noch das Herz damit brechen, und das ganze auch noch so ausschreiben, plus, was soll das denn jetzt mit Flatterherz? Das ist ja voll fies für Biberchen! I mean wir dachten uns ja wohl schon alle, dass er auch Flatterherz geliebt hat, aber trotzdem, neeeee

So nachdem ich mich jetzt ein bisschen beruhigt habe.
erst mal sehr viele Emotionen in einem kleinen Kapitel. Erst der Zorn von Bärenstern, dann die Einsamkeit von Schneestern (bahnt sich da was an? hahahahaha)
Der Tod von Schweigemond, und jetzt auch noch wieder die ganze Sache mit den komischen Jungen, wo ich immer noch nicht wirklich durchblicke.
Dementsprechend bin ich mir auch nicht sicher, was Eichensilber jetzt am besten tun sollte, also Treusilber scheint tief und fest zu schlafen. Mein erster Impuls wäre dann gewesen, zu Hügelsilber zu gehen, da die ja irgendwie ne neue Verbindung zu haben scheinen. Aber auf der anderen Seite wissen wir eh, dass die Heilerin nicht im Lager ist, also würde es wohl auch wenig bringen, wenn er überhaupt wen weckt, da sie eh nicht zu Qualm gehen könnten damit. Deswegen vielleicht doch eher, noch mal schlafen gehen? Versuchen am Morgen alles mit frischen Augen zu sehen? Vielleicht sieht ausgeruht alles ein wenig anders aus? Keine Ahnung. Hab mich noch nicht entschieden. Mal sehen was die anderen so denken.

Thx Kooby für die Achterbahnfahrt der Gefühle - Nicht!



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Mo Apr 25 2022, 10:15
Saraeg
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Oh man das Kapitel muss man auch erst mal verdauen. Aber Ruby wie kannst du uns das nur antun, Schweigemond sterben zu lassen??? Das kannst du nicht tun!!! Und ihn dann auch noch Flatterherz' Namen als letztes Wort bevor er stirbt, flüstern zu lassen. Das ist so grausam!
*Beruhigungskeks ess*

Weiter zu Eichensilber. Das Kapitel hatte ich schon vor ein paar Tagen gelesen, konnte mir aber irgendwie auch nicht wirklich einen Reim deauf machen. Jetzt hab ichs mirnochmal durchgelesen und mir scheint es so, als hätte Eichensilber eine Persönlichkeitsstörung oder zumindest sonst irgendwas mit den gleichen Symptomen. Er erinnert sich nicht daran, wie er zurück ins Lager gekommen ist und auch nicht daran, wie er den Tag verbracht hat. Und da die Schüler ja ziemlich aktiv waren, ist es ja dann auch kein Wunder, dass seine Pfoten so schwer und müde sind. Also vielleicht irgendeine Art von Trauma? Ich würde dazu tendieren, noch mal versuchen, Treusilber zu wecken, denn ich finde, es ist wichtig jemanden "außerhalb", also nicht Hügelsilber, davon zu erzählen. Danach können er oder beide zusammen ja immernoch zu Hügelsilber gehen. Und da Hügelsilber sich ja echt komisch benommen hat, mit Rumprotzerei wie toll und stark die fremden Katzen doch waren, halte ich es für besser, wenn Eichensilber nicht als erstes mit ihm redet.



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