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Liebe Krieger groß und klein, Regeln müssen immer sein. Drum bitten wir einen Besuch beim Schimmerfelsen zu begehn, um das Gesetz der Krieger zu lesen und zu verstehn. Haltet euch stets an das Gesetz und eure Pflichten, sonst wird der SternenClan über euch richten.
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 Silver Bond |Staffel 5 |Kapitel 1


Was soll Ocker sagen/machen?
Nichts sagen und sich unterwürfig ducken
Silver Bond |Staffel 5 |Kapitel 1 Fk-na-160%Silver Bond |Staffel 5 |Kapitel 1 Fk-na-15
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Entschuldigung murmeln
Silver Bond |Staffel 5 |Kapitel 1 Fk-na-160%Silver Bond |Staffel 5 |Kapitel 1 Fk-na-15
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Bedenken murmeln
Silver Bond |Staffel 5 |Kapitel 1 Fk-na-1625%Silver Bond |Staffel 5 |Kapitel 1 Fk-na-15
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Bedenken selbstbewusst vorbringen
Silver Bond |Staffel 5 |Kapitel 1 Fk-na-1625%Silver Bond |Staffel 5 |Kapitel 1 Fk-na-15
 25% [ 1 ]
Steiffbein die Schuld geben, wegen seines Hinkens
Silver Bond |Staffel 5 |Kapitel 1 Fk-na-160%Silver Bond |Staffel 5 |Kapitel 1 Fk-na-15
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Es abstreiten
Silver Bond |Staffel 5 |Kapitel 1 Fk-na-1650%Silver Bond |Staffel 5 |Kapitel 1 Fk-na-15
 50% [ 2 ]
Stimmen insgesamt : 4
 

©Koboldstern
Fr Jan 14 2022, 10:43
Koboldstern
Anführerchen
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Silver Bond |Staffel 5 |Kapitel 1 Empty
Kapitel 1

Mit nervös hin und her zuckendem Schweif tigerte der Anführer vor der Kinderstube auf und ab. Immer wieder warf er einen kurzen Blick zum Lagereingang, der sich seit gefühlten Ewigkeiten nicht bewegt hatte. Wo waren Schweigemond und die andern? Die Sonne war längst aufgegangen, sie hätten eigentlich zurück sein müssen von der Totenwache. Und er musste unbedingt mit Weissbüffel sprechen. Er musste sie um Rat fragen. Sie hatten nun ihre ersten Jungen im Lager, die mit dem silbernen Band geboren wurden. Wie sollte der Clan damit umgehen? Er hatte sich über diese Möglichkeit noch gar keine Gedanken gemacht. Um ehrlich zu sein, hatte er irgendwie angenommen, da er aus Protest gegen diese Gabe den wahren Clan verlassen hatte, dass es bei ihnen gar keine Katzen mit der Kraft des Mondes geben würde. Ausserdem wusste er auch nicht so ganz, wie er das ganze Schweigemond beibringen sollte. Besonders er war schliesslich überhaupt erst mitgekommen, um vor dem Ganzen zu fliehen. Eine Entscheidung hatte er allerdings getroffen. Die Jungen würden nicht anders behandelt werden, als alle anderen Katzen im Clan. Sie würden nicht im Glauben aufwachsen, dass sie besser waren, als der Rest des Clans. Biberschweif hatte das eingesehen, und sie hatten zusammen entschieden, dass alle drei Jungen die normalen Namen eines Jungen tragen würden. Anders als es bisher die Tradition im Wahren Clan vorgesehen hatte.
Amselpfote trat in sein Blickfeld und druckte schüchtern herum. " Entschuldige Bärenstern, Federfall hat mich geschickt, ich soll dich fragen, ob du vielleicht gerne einen Mohnsamen möchtest. Damit sich deine Gedanken ein bisschen beruhigen..." Sie blickte etwas beschämt auf ihre Pfoten. Bärenstern fühlte sofort eine Kränkung in sie aufsteigen. Dachte Federfall etwa, dass er damit überfordert war? Dass er ein zu wenig erfahrener Anführer war, um mit solchen Situationen allein zurecht zu kommen? Er wollte schon zu einer schnippischen Antwort ansetzen, als er sich eines besseren besann. Ein tiefer Einatmer holte ihn wieder etwas herunter. Bestimmt meinte sie es nur gut. "Danke Amselpfote, ich komme zurecht. Nett dass ihr an mich gedacht habt. Am besten gehst du schauen, ob Biberschweif oder Federfall deine Hilfe mit etwas brauchen können. Falls ich mich doch umentscheide, werde ich mich bei euch melden."

Die hübsche schwarz und rot gescheckte Kätzin versuchte ihr bestes, um nicht andauernd zu Schweigemond zu sehen, der neben seiner zweiten Anführerin her trottete. Flatterherz konnte noch so lange bestreiten, dass sie ihn nicht mehr mochte, aber die Angst, die sie heute um ihn verspürt hatte, die war echt gewesen. Und sie war beeindruckt gewesen, wie schnell die Katzen des anderen Clans an der Seite ihrer früheren Clangefährten gekämpft hatten. Sie hätten auch einfach gehen können. Doch Schweigemond hatte sich allen voran auf die fremden Katzen gestürzt, und er hatte dabei ausgesehen, als würde er allen ganz allein das Fell über die Ohren ziehen wollen. Bestimmt, hatte er viel Wut in sich gehabt. Zumindest hatte es fast den Anschein gemacht, dass ihm diese Gelegenheit genau zur rechten Zeit gekommen war. Er hatte einiges abbekommen, wenn auch nicht so viel wie Klopfrabe. Einer der Kater hatte ihm eine üble Bauchwunde zugefügt. Qualmzeichen hatte ihn nicht aus dem Lager gelassen, als sie die Fremden davon gejagt hatten. Weissbüffel hatte ebenfalls einiges abgekriegt, doch sie lief trotz der vielen blutigen Wunden tapfer, gestützt von Sonnenkern voran. Sie war mit Sonnenkern mitgeschickt worden, um dafür zu sorgen, dass die Katzen des anderen Clans sicher in ihr Zuhause zurück gelangten, nachdem sie ihr Leben zusammen aufs Spiel gesetzt hatten. Alle Katzen waren still, wie Mäuse, die sich in die ecke gedrängt sahen. Keiner sagte etwas. So etwas war in der Geschichte der Clankatzen noch nie vorgekommen. Sie waren bisher immer die einzigen Katzen weit und breit gewesen. Keiner wusste, was die anderen gewollt hatten oder woher sie kamen. Sie hatten anscheinend ohne ein Wort einfach angegriffen, doch als sie sahen, dass sie in der Unterzahl waren, als der Rest des Clans der Patrouille zu Hilfe geeilt kam, hatten sie bald Reissaus genommen. Schneestern hatte befohlen ihnen nicht zu folgen. Bestimmt wären es irgendwelche Streuner auf der Durchreise, die es nicht besser wussten oder so etwas. Flatterherz schaute zur Wolkenbedeckten Sonne hoch. Sie hatte gerade ihren Höhepunkt überschritten. Zum Glück waren sie bald da.

Ein ungläubiger Schmerzensschrei drang aus der Kinderstube. Schweigemond sah, wie Biberschweif zusammen zuckte und ihren Schweif schützen um ihre Jungen enger zog. " Das kann nicht wahr sein! Ich bin verflucht! Wie kann es sein, dass alle Katzen um mich herum zum Sterben verurteilt sind? Wie konntest du mir das antun Biberschweif? Wie konntest du nur? Du weisst genau wie viel ich schon durchmachen musste! und nun bringst du mir auch noch solche vermaledeite Junge?! Ich habe mich so sehr darauf gefreut endlich eine Familie zu haben! Wie. Konntest. Du?!"
"Es ist nicht meine Schuld. keiner kann etwas dafür! Hätte ich die Wahl gehabt, wäre es auch anders gekommen! ich habe auch gelitten darunter, nicht nur du, sonst wäre ich nicht zum freien Clan gekommen! Aber wir werden es hier anders machen! Bärenstern hat es versprochen. Sie werden ein normales Clanleben führen, und ich habe ihnen normale Jungen Namen gegeben. Sie werden es nicht wissen. Sie werden denken, dass sie normal sind, bitte Schweigemond! Lass mich nicht mit ihnen alleine wie du es mit Flatterherz gemacht hast!" Wie vom Donner gerührt erstarrte der gescheckte Kater und machte einen Schritt zurück. Biberschweif dachte, er würde sie verlassen. Er hatte Flatterherz doch euch nicht verlassen, er wollte weiterhin mit ihr zusammen sein, aber sie hatte nur noch die Jungen im Kopf gehabt, sie hatte ihn verlassen. Oder? Ein tiefes Knurren entstieg seiner Kehle, als sich plötzlich das Junge, was ihm am ähnlichsten sah bewegte, dabei etwas von den anderen weg rutschte und gähnte. Das grollen blieb ihm in der Kehle stecken. Nein er konnte nicht noch einmal eine Familie verlassen. Und er wollte die Einsamkeit von früher auch gar nicht mehr. Nie mehr. Vorsichtig schob er die kleine Kätzin zurück an die beiden Jungen, die seiner geliebten Biberschweif so ähnelten und legte sich neben sie. "Ich werde dich nie verlassen. Du bist die Liebe meines Lebens." Seine Gefährtin verlor den panischen Blick in den Augen und schnurrte erleichtert. " Dann sollet ich dir deine Jungen vorstellen. Das schwarz weisse ist Waschbärjunges. Sie sieht ein bisschen aus wie eine verkehrte Version von dir, nicht wahr? Und die grosse Getigerte heisst Sperberjunges. Ich dachte sie braucht einen kraftvollen Namen, das erwartet man von einer grossen Katze. Den getigerten Kater, der mit ihr verbunden zu sein scheint, dachte ich, können wir Blitzjunges nennen..." Sie blickte auf ihre Pfoten, während sie den letzten Namen aussprach. Schweigemond liess den Blick von den Jungen zu seiner Gefährtin schwenken. Sie wollte ihren früheren Gefährten ehren... Ein paar Herzschläge vergingen, bis er schliesslich antwortete: " Das sind gute Namen. Sie werden bestimmt eines Tages stolz auf die guten Namen sein, die ihre Mutter ihnen gegeben hat."

"Was habt ihr heraus gefunden? Wie viele Katzen verstecken sich dort feige in ihren Nestern? Habt ihr etwas von euren Vätern gesehen? Wie viele habt ihr getötet?" Die beiden Kater blickten sich unsicher an. "Ich denke nicht, dass wir eine getötet haben Mutter. Es waren viel zu viele. Am Anfang waren es nur drei, aber dann wurden es immer mehr. Wir mussten fliehen. " Ein scharfes Zischen zerschnitt die Luft und Fels duckte sich nicht schnell genug. Die Krallen der Kätzin schlugen einen Riss in sein Ohr. er jaulte auf. " Ihr unnützen Aasvögel. Warum habt ihr nicht einfach diese drei ersten getötet, wenn sie euch doch unterlegen waren? Schliesslich wart ihr sechs! Wie unfähig kann man sein? " Feuer erhob die Stimme. " Wir haben es versucht, aber es war zu wenig Zeit, diese Katzen sind trainierte Kämpfer! Sie hatten Tricks, die ich noch nie gesehen habe. Und die anderen sind sehr schnell dazu gekommen. Wir waren Überrascht! Fels kann nichts dafür. Er und Kratzer haben und gut angeführt. Wenn du die Schuld jemandem geben willst, solltest du besser auf den Lahm Fuss und seinen Bruder da drüber acht geben." Sie schnippte ihren Schweif in Richtung Ocker und Steiffbein, die sich erschrocken ansahen. " Sie haben gekämpft wie ein Puma, der nur mit einer Maus spielt, sie aber nicht essen will. Vielleicht denken sie, dass sie zu gut für uns sind, und wir die ganze Arbeit machen sollten." Sie warf den beiden einen abschätzigen Blick zu, während sie hoch erhobenen Hauptes an Fels Seite stampfte. Fluts eisige Augen blieben auf den beiden hängen. Langsam kam sie näher und setze ihr bedrohlich, falsches Grinsen auf. "Ist das wahr? oder denkt ihr, dass Feuer da etwas falsches gesehen hat? Ocker sank in sich zusammen. ja er hatte vielleicht nicht so gekämpft, wie Flut das haben wollte, aber das lag einfach daran, dass er den Sinn nicht darin sah, fremde Katzen, über die sie nichts wussten einfach ohne Grund zu töten. Aber wenn er jetzt nicht etwas sagte, würde er wohl mit weniger Fell aus der Angelegenheit kommen, als eine gehäutete Maus.




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Sa Jan 15 2022, 14:01
Staren
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Hey,
hab' das Kapitel schon gestern gelesen, wollte aber erst heute abstimmen und nochmal was schreiben ^^ Nice, dass das Kapitel so ziemlich nahtlos an das letzte anschließt und das ich nicht so lange warten musste xD Ich fand die Story bis hierhin, sehr spannend, durchdacht, lebhaft und dramatisch - sehr gut geschrieben ^^
Die Gedanken, die sich Bärenstern macht sind durchaus berechtigt. Ich find's aber sehr legitim, dass er sie nicht anders behandeln will. Dunno, aber in irgendeinem Kapitel stand ja auch, dass man gar nicht weiß, was passiert, wenn man die Verschmelzung nicht durchführt. Und vielleicht finden sie ja eine andere Lösung :D Ich bin auch froh, dass Schweigemond sich nicht vorgenommen hat, wieder komplett abzuschirmen ^^'

Es ist auch echt cool, dass wir die "Berichte/Zusammenfassung" über den Angriff nicht nur von den Clankatzen hören, sondern auch von der Familie. Naja, war ja eigentlich nur eine FRage der Zeit, bis die Familie für ein wenig Aufruhr sorgt. Ich frage mich aber, ob Puma mit dabei gewesen ist owo Fände ich schon sehr fraglich. Naja, ich hoffe, unsere Entscheidung endet nicht mit dem Tod von Ocker. Allerdings wäre das ja auch kontraproduktiv, wenn sie ihre Familie dezimieren würden oder? Vorallem jetzt, wo sie keine Väter mehr haben. Whatever, ich bin zuversichtlich, dass sich Ocker und Puma von der Familie iwann abwenden und zu den Clankatzen gehen :D Die Frage ist, was bis dahin passieren muss/wird :/

Ich bin auf jedenfall gespannt, wie es weiter geht :D



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