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Liebe Krieger groß und klein, Regeln müssen immer sein. Drum bitten wir einen Besuch beim Schimmerfelsen zu begehn, um das Gesetz der Krieger zu lesen und zu verstehn. Haltet euch stets an das Gesetz und eure Pflichten, sonst wird der SternenClan über euch richten.
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 Silver Bond| Staffel 4| Kapitel 6


Wie soll Weissbüffel reagieren?
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©Koboldstern
Do Sep 09 2021, 11:07
Koboldstern
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Kapitel 6

«Wach auf Federfall, schnell, etwas ist mit Amseljunges! « Der Kopf der Kätzin schoss sofort in die Höhe, als sie die Stimme von Nordwind in ihrem Bau vernahm. Sie war sofort hellwach. « Was ist los? Braucht sie Kräuter? « Alarmiert schaute sie die Königin an. Diese schüttelte den Kopf, überlegte es sich dann aber wohl anders. « Sie hat ganz schlimm geträumt und jetzt ist sie völlig verstört, vielleicht etwas zur Beruhigung oder so? » Federfall atmete erleichtert auf. Es schien also nichts besonders Schlimmes zu sein. Trotzdem fragte sie sich einen Moment lang, weshalb sie ein Junges nach einem Albtraum beruhigen sollte. Schaffte das Lachsflug nicht selber? Sie warf der wartenden Kätzin einen Verwirrten Blick zu, kramte dann aber mit spitzen Krallen ein paar Mohnsamen aus einer Ritze und folgte ihr in die Kinderstube.

Ein Blick reichte um zu verstehen wie die Situation war, denn Lachsflug versuchte die immer noch jammernde und schluchzende Amseljunges zu beruhigen und zu trösten, schien aber gegen eine Wand zu reden. Federfall, trat an die beiden heran. Alle anderen jungen waren inzwischen von dem ganzen Krach auch wach geworden und scharten sich um das kleine Spektakel herum, beobachteten ihre Baugefährtin mit grossen Augen. « Schau, Federfall ist da, jetzt wird alles gut. Es geht ihr gut und sie ist auch nicht nass. « Die Heilerin blickte einen Herzschlag lang verwirrt auf die tröstende Königin. Diese erklärte sogleich: Amseljunges hat geträumt, dass das Lager von Wasser überschwemmt wird und dass alle Katzen schreien und Bärenstern ertrunken ist. « Das Junge quietschte hysterisch auf. « Nein, du sagst es ja ganz falsch! Das Wasser hat gestochen und geschnitten, nicht überflutet. Deswegen haben die Katzen geschrien. Und ich und Bärenstern waren nicht im Lager, aber wir waren am ertrinken und mussten zusehen. Und dann kam die Katze mit dem leuchtenden Fell und hat mich gerettet, aber Bärenstern nicht. Er ist tot federfall! Er ist tot! « Sie schluchzte wieder auf. Die Heilerin starrte Amseljunges unverwandt an, liess ihren Blick dann zu deren Mutter schwenken und wieder zurück. Sie war sich sicher: Das war kein normaler Traum. Amseljunges hatte eine Vision vom Sternenclan gekriegt. Die dunkelgraue Kätzin schob sich wieder ins Sichtfeld der jungen Katze und legte ihre Pfote an deren Kopf, so dass sie sie ansehen musste. «Es war ein Traum. Ich kann dir versichern, alle anderen Katzen im Lager schlafen friedlich, auch Bärenstern. Schau ich habe dir Mohnsamen mitgebracht. Nimm sie auf die Zunge und schluck sie herunter, du wirst sehen, dann wird es dir besser gehen, und du kannst wieder einschlafen. Und nach Sonnenaufgang kannst du dich selber im Lager umsehen. Du wirst schon sehen, es ist alles gut. « Ihr Schweif zuckte bei den letzten Worten ein paar Mal hin und her. Sie wusste nicht, ob alles gut war. Doch sie beobachtete zufrieden wie Amseljunges sich dann doch ein wenig beruhigte und die schwarzen Kügelchen brav schluckte.
Kaum war die kleine weggedöst und kuschelte sich wieder an ihre Wurfgefährten, als Federfall Lachsflug wissend in die Augen sah. « Ich glaube du hast selber schon daran gedacht, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass Amseljunges eine Nachricht vom Sternenclan erhalten hat. Das war kein Traum, sondern eine Vision. Wir sollten überlegen, ob Amseljunges vielleicht der Weg einer Heilerkatze vorgedacht ist. « Zu ihrer Verwunderung, schien Lachsflug nicht wirklich erfreut über ihre Worte. Federfall dachte den ganzen Weg zum Heilerbau darüber nach, weshalb eine Mutter nicht stolz wäre, wenn ihr Junges vielleicht Heilerkatze werden würde.

Ungeduldig trat der braune Kater von einer Pfote auf die andere, während er sich gegenüber der Baumbrücke unter einem streng duftenden Wacholderbusch hinsetze. Er konnte keine Jungen erkennen. Was wenn Prärieblüte ihre Meinung geändert hatte? Oder wenn sie erwischt worden waren? Er sah zu den Sternen hoch. Sie schienen klar über die Ebene, doch es war recht dunkel, da der Mond beinahe nicht mehr zu sehen war, nur eine sehr dünne Sichel leuchtete stetig und verlieh dem Wasser des ruhig dahinfliessenden Flusses ein mystisches Glitzern. Er war aufgeregt, er wusste nicht, wann er das letzte Mal so nervös gewesen war. Wahrscheinlich als er beschlossen hatte seinen eigenen Clan zu gründen. Da endlich konnte er die Silhouette einer Katze auf der anderen Seite der Baumbrücke ausmachen. Er kniff die Augen zusammen. Vier kleine Punkte wuselten um die Gestalt herum. Er atmete tief ein. Endlich. Sie hatten es geschafft! Er beschloss aus den Schatten hervor zu treten, damit die jungen ihn von weitem sehen konnten. Der Plan war, dass er die Baumbrücke überquerte und ins Territorium des wahren Clans hinüber ging. Erstens wollte er die Jungen nicht einer solchen Gefahr aussetzen, dass sie schlussendlich noch in den Fluss fallen konnten, und zweitens würden sie so weniger Probleme bekommen, sollten sie doch entdeckt werden. Sie hätten ihr Territorium ja nicht verlassen. Er streich mit seinem Pelz noch einmal am Wacholder entlang, um damit seinen eigenen Duft etwas zu überdecken und machte sich daran, den breiten Baumstamm zu erklimmen, der über den Fluss ragte und ihnen eine Brücke zur anderen Seite bot. Er war etwa in der Mitte des Stammes angekommen, als er innehielt. Die Katze die bei den Jungen war, war langsam besser zu erkennen und sie war nicht hellbraun! Das war nicht Prärieblüte! Ein Schock führ durch seinen Körper, als er den hellgrauen Rücken und den weissen Bauch von Maisregen erkannte. Kurz haderte er, ob er wirklich weitergehen sollte, doch dann fasste er sich ein Herz. Er war hier und seine Jungen zu sehen, und die Jungen waren da, Ob nun mit Prärieblüte oder Maisregen. Er festigte seinen Schritt, reckte den Kopf und brachte die letzend Fuchslängen hinter sich.

Kaum eine Schnurrhaarbreite trennte ihren Schweif vom Boden, als sie sich langsam anpirschte. Das Rascheln vor ihr, war ihn ein stetiges leises Knabbern übergegangen. Die Maus hatte wohl etwas zu essen gefunden. Weissbüffel zuckte halb amüsiert mit dem Ohr. Sollte sie nur, dann war sie abgelenkt. Es würde das letzte sein, was sie tat, bevor die Katze ihre Beute erwischen würde. Ihre Hinterbeine waren zum Zerreissen angespannt, als sie sich darauf vorbereitete aus ihrer Lauerstellung heraus auf ihre Beute zu springen, als ein plötzliches Knacken über ihr die Maus aufscheuchte. Sie wollte ihr gerade in einem letzend versuch nachsetzen, als eine recht kleine Katze genau vor ihr quasi vom Baum auf die Pfoten fiel. Völlig perplex stellte Weissbüffel ihr Fell auf und fauchte. Sie wusste, dass sie die Territorien verlassen hatte, aber ihr war kein anderer Katzen Geruch bisher aufgefallen, weshalb sie völlig überrumpelt war. Die andere Kätzin schien nicht gerade viel gefasster zu sein, denn sie zog sich erschrocken einen Schritt zurück und legte die Ohren an, während sie leise knurrte.





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