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Liebe Krieger groß und klein, Regeln müssen immer sein. Drum bitten wir einen Besuch beim Schimmerfelsen zu begehn, um das Gesetz der Krieger zu lesen und zu verstehn. Haltet euch stets an das Gesetz und eure Pflichten, sonst wird der SternenClan über euch richten.
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 Silver Bond| Teil 3| Kapitel 8


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Bärenstern
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Schneestern
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Weissbüffel
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Federfall
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Treusilber
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©Koboldstern
Do Aug 12 2021, 11:27
Koboldstern
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Kapitel 8

Beide Kätzinnen blickten sich einen Moment lang unschlüssig an. Den ganzen Rückweg über hatten sie über Federfalls Vision gesprochen. Doch auch Qualmzeichen wusste nichts damit anzufangen. War wirklich Bärenstern gemeint? Und was war mit dem Lachs den die Bären fingen? Sie wussten beide nicht weiter. Warum konnte der Sternenclan eigentlich nicht einmal klare Aussagen machen? Wie sollte man das Richtige tun, wenn man nicht wusste, was das Richtige war? Federfall war frustriert. Sie hatte sich schon gefragt, ob es einfach an ihr lag, weil sie keine richtige Ausbildung hatte. Konnte sie deswegen vielleicht die Prophezeiung nicht deuten? Doch Qualmzeichen hatte sich Mühe gegeben ihre Zweifel zu zerschlagen. Schliesslich hatte sie eine Ausbildung und wurde auch nicht schlauer. Auch wenn sie noch nicht allzu erfahren als Heilerin war und Donnervogel sehr vermisste. Federfall meinte auch einen kleinen Funken Eifersucht in Qualzeichens Augen gesehen zu haben, als sie ihr erzählt hatte, dass Donnervogel ihr erschienen war. Gerade wollte sie wieder eine Vermutung anstellen, als ganz in ihrer Nähe Äste knackten. Beide Katzen blickten in die Richtung. Wie aus dem nichts brach Flinkreh aus einem Gebüsch, schwer atmend. Qualmzeichen war sofort alarmiert. Die Kätzin war völlig ausser Puste. «Tut mir leid, ich weiss ich bin ohne Erlaubnis im falschen Territorium, aber es ist ein Notfall, Qualmzeichen, du musst sofort zurück ins Lager! Die Kinderstube! Schnell! « Die Augen der anwesenden Heilerinnen wurden gross. Qulamzeichen wollte schon etwas fragen, als Flinkreh vor ihr zusammenbrach. Sie war die schnellste Katze im Clan, aber der Weg war weit, und siemusste alles durchgerannt sein. Federfall handelte sofort. «Geh Qulamzeichen! Ich kümmere mich um Flinkreh und schicke sie zurück, sobald sie kann, geh! « Die andere Heilerin warf der völlig erschöpften Kätzin noch einen letzten, zögerlichen Blick zu, jagte dann aber los. Federfall würde sich schon kümmern Ich Clan brauchte sie.

Eine dunkle Wolke grimmiger Gedanken umwabberte die weisse Kätzin. Sie war fürs Lager zuständig. Toll. Während Bärenstern sich einfach Nebelkrähe und Biberschweif geschnappt hatte und zu seiner Gefährtin losgestürmt war. Sie hatte ihn nicht einmal mehr warnen können. Aber was sollte schon geschehen? Nur weil er seine Jungen einmal sah, würde das ja nicht gleich bedeuten, dass sie dem Untergang geweiht waren. Oder? Sie kämpfte gegen ihr schlechtes Gewissen an. Wenn aber doch etwas passieren würde, wäre es dann nicht ihre Schuld? Sie als seine beste Freundin wäre doch dafür verantwortlich, ihn vor Unheil und Schmerz zu beschützen. Sie hatte dahingehend versagt. Und jetzt trieb sich auch noch dieser räudige Kater in ihrem Lager herum. Sollten sie ihn etwa noch füttern? Ihre Pfoten führten sie mal wieder unwillkürlich in die Kinderstube. Sie musste Lachsflug irgendwie beibringen, dass einer ihrer Peiniger im Lager war. Sie musste sie warnen. Auch wenn sie nicht zulassen würde, dass ihr oder den Jungen etwas geschah, nicht über ihre eigene Leiche. Ihre Augen gewöhnten sich schnell an die noch im Dunkeln liegende Kinderstube. «Was ist im Lager los? « das war Nordwinds ängstliche Stimme. « Ist mit Nebelkrähe alles in Ordnung? « Weissbüffel schaute zu ihr hin. « Keine >Sorge, ihm geht es gut. » Dann wandte sie sich an Lachsflug. « Einer der beiden Tigerkater, die dich gefangen gehalten haben, hat versucht ins Lager einzufallen. Bärenstern hat ihn aber vorher erwischt und überwältigt. Es ist Nadel. Wir halten ihn im neuen Ältestenbau gefangen. Er wird euch nichts tun, das verspreche ich. Aber er hat etwas davon gesagt, dass sein Bruder im Wahren Clan ist und Bärensterns Jungen etwas antun will. Deswegen ist er mit Nebelkrähe und Biberschweif los, um nachzusehen. « Ein jaulendes Geräusch erklang. Eine Gestalt, etwas grösser als ein Junges, stand vor Weissbüffel und machte einen Buckel, was sehr komisch aussah. « Wenn er hier reinkommt, beschütze ich Lachsflug! Ich kann das, ich bin die grösste hier! » Weissbüffel wurde kurz aus ihren düsteren Gedanken gerissen. Es sah einfach zu lustig aus, wie das schwarze, dünne Hundejunge versuchte sein seidenglattes Fell aufzustellen und einen Buckel machte. Als wäre es eine Katze. Lachsflug hatte die Hündin Blüte genannt, da sie einen weissen Klecks auf der Brust hatte, der sie an eine Blume erinnert hatte. Einige Katzen im Clan, besonders Erdfeuer fanden, dass der Name nicht passend war, für so ein Biest, Aber Lachsflug interessierte das nicht. Blüte hatte sich bisher wie eines ihrer eigenen Jungen benommen, und oft dachte Weissbüffel, dass die Hündin wahrscheinlich gar nicht so recht wusste, dass sie keine Katze war. « Du bist gar nicht so viel grösser als ich, spiel dich nicht immer so auf Blüte. » Bergjunges war neben sie getreten und plusterte sich ebenfalls auf. «Ihr müsst Lachsflug beide nicht beschützen. Das ist meine Aufgabe. » Weissbüffel leckte Bergjunges kurz über den Rücken, um sein Fell wieder zu glätten. Lachsflug hatte die ganze Zeit über nichts gesagt. Doch sie schaute Weissbüffel vertrauensvoll in die Augen. Dann wandte sie sich an ihre Jungen. « kommt her, wir schlafen weiter. Ihr habt Weissbüffel doch gehört. Uns wird nichts passieren. Und sie muss es wissen, sie ist schliesslich die zweite Anführerin, vergesst das nicht. « Die Weisse Stellvertreterin fühlte, wie ihr Herz ganz warm wurde. Noch nie hatte sie so für eine Katze gefühlt, wie für diese. Sie beschloss in diesem Moment etwas. Wenn die Zeit richtig war, würde sie Lachsflug fragen, ob sie ihre Gefährtin sein wollte. Sie würden zusammen auf die jungen aufpassen, denn für Weissbüffel fühlte es sich sowieso schon an, als ob es ihre eigenen wären. Ihr Blick glitt kurz zu der weiss, rot gescheckten Grillenjunges. Früher hatte sie immer Gedacht, sie würde irgendwann einmal Bärensterns Gefährtin werden. Also eigentlich hatten das viele gedacht. Aber jetzt wusste sie, dass das ein ganz anderes Gefühl war, als das was sie mit dem Anführer verband. Was sie mit Lachsflug fühlte, war so viel intensiver. Sie fragte sich, warum sie es nicht schon früher gemerkt hatte. Vielleicht war es ihr gar nicht in den Sinn gekommen, dass sie nicht mit einem Kater zusammenkommen würde? Aber jetzt wusste sie es. Es war Lachsflug oder niemand.

Schneestern wartete schon am Lager Eingang, umringt von den meisten ihrer Clangefährten. Sie alle schauten immer mal wieder verstohlen zur Kinderstube, von der die ganze hintere hälfte nun fehlte. Schneestern hatte nicht gewagt, dorthin zu gehen, denn noch immer schimmerte ein silbernes Glimmen wie in einem Kreis um die ganze Kinderstube. Sie hatte in ihrem Leben noch nie so etwas gesehen. Auch Oststern starrte unverwandt dort hin. Er war sehr still, und auf ihre Frage hin, ob er wusste, was das sein konnte, hatte er nur still den Kopf geschüttelt. Endlich hörte sie, wie jemand näher kam. Das musste Qulamzeichen sein. Ihre Hoffnungen wurden jedoch schnell zerstört, als sie bemerkte, dass das Getrappel von mehr als vier Pfoten kam. Hatte Qualmzeichen andere Katzen gefunden im Wald? Aber es war doch mitten in der Nacht. Ein runder Kopf erschien im Lager Eingang. Bärenstern! «Bärenstern, was machst du hier?!» Die weisse Anführerin war verwirrt. Einige ihrer Clangefährten schienen ebenso verwundert zu sein wie sie selber, als ihm auch noch zwei ihrer früheren Clangefährten ins Lager folgen. « ich bin so schnell gekommen wie ich konnte um euch zu warnen. Aber wie ich sehe, müsst ihr den Eindringling bereits gefunden haben. Warum solltet ihr sonst alle wach sein? « Der Anführer sah Schneestern fragend an, die sofort die Ohren anlegte. « Was für ein Eindringling? Was ist hier los? Warum solltest du von einem Eindringling wissen? Wolltet ihr uns etwa überfallen und unsere Beute stehlen? » Bärenstern stockte. « Nein warum sollten wir das tun? Wir haben genug Beute bei uns. Wir haben einen Eindringling erwischt, der sich in unsere Kinderstube schleichen wollte. Einer der Streuner, die Lachsflug gefangen gehalten hatte. Er hat gesagt, sein Bruder ist bei euch um den jungen etwas anzutun. Deswegen bin ich hier. « Ein ängstliches Murmeln ging durch die anwesenden Katzen. Schneestern trat zur Seite und gab den Blick somit auf die zerstörte, aber in silber getauchte Kinderstube frei. Bärenstern traute seinen Augen nicht. « Was ist hier geschehen?! « Schneestern schüttelte den Kopf. « Ich weiss es nicht. Plötzlich ist die Rückwand durch die Luft geflogen. Ich habe mich noch nicht getraut nachzusehen, weil es noch leuchtet. « Dem Anführer des freien Clans sträubten sich alle Nackenhaare. « Du Feigling! Meine Jungen und Maisregen sind da drin! Und du willst die grosse Heldin des wahren Clans sein?! Zur Seite! « Er machte sich unsanft den Weg frei und rannte so schnell ihn seine Beine trugen zu dem zerstörten Bau. Er zögerte keinen Augenblick, als er beim silbernen Kreis angelangt war, sondern sprang hinein. Eine unnatürliche kälte überkam ihn sofort. Er schauderte, liess sich aber dadurch nicht von seinem Vorhaben abbringen. Einen Schritt vor den anderen setzend, kämpfte er gegen die eisige Kälte an, die ihm innerhalb von einem Herzschlag die Luft zu nehmen drohte. Die Helligkeit brachte seine Augen zum Tränen. Die Tränen trockneten sofort zu eisigen Klumpen, die sein Fell auf der Wange verklebten. Er Rang nach Luft, doch verschwommen konnte er gerade noch wahrnehmen, dass zwei Katzen reglos am Boden lagen, während am anderen Ende des Baus, ein kleines Fellbündel silbern leuchtend, wie eine Sternenkatze da sass, um sich herum drei andere kleine gestalten, die zu ihren Füssen lagen und in einer Art Mondkugel gefangen schienen. Dann versagte ihm sein Körper den Dienst. Zitternd und Steif vor Kälte brach der Anführer zusammen und blieb leblos liegen.



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