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Liebe Krieger groß und klein, Regeln müssen immer sein. Drum bitten wir einen Besuch beim Schimmerfelsen zu begehn, um das Gesetz der Krieger zu lesen und zu verstehn. Haltet euch stets an das Gesetz und eure Pflichten, sonst wird der SternenClan über euch richten.
Diese liebenswerten User helfen dir bei jedem Problem was in ihrem Bereich der Möglichkeiten liegt.

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 Silver Bond|Teil 3|Kapitel 4


Was ist nun zu tun?
Die beiden sollten Bärenstern davon erzählen
Silver Bond|Teil 3|Kapitel 4 Fk-na-1633%Silver Bond|Teil 3|Kapitel 4 Fk-na-15
 33% [ 2 ]
Die beiden sollten versuchen herauszufinden was es bedeuten könnte
Silver Bond|Teil 3|Kapitel 4 Fk-na-160%Silver Bond|Teil 3|Kapitel 4 Fk-na-15
 0% [ 0 ]
Federfall sollte versuchen beim nächsten Mondtreffen den Sternenclan nach der Bedeutung zu fragen
Silver Bond|Teil 3|Kapitel 4 Fk-na-1617%Silver Bond|Teil 3|Kapitel 4 Fk-na-15
 17% [ 1 ]
Federfall sollte Qualmzeichen mit einbeziehen und sie um Rat fragen
Silver Bond|Teil 3|Kapitel 4 Fk-na-1650%Silver Bond|Teil 3|Kapitel 4 Fk-na-15
 50% [ 3 ]
Stimmen insgesamt : 6
 

©Koboldstern
Di Jul 27 2021, 11:20
Koboldstern
Anführerchen
Anzahl der Beiträge : 5876
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Kapitel 4

Von einer plötzlichen Angst ergriffen, presste sie ihre kleinen Vorderbeine gegen das fremde Fell. Es roch falsch, sie mochte es nicht. Unwillig schüttelte sie ihren kleinen Kopf und wollte mit aller Macht weg. Plötzlich blitzte etwas. Nicht so wie in ihrem Kopf, wenn sie manchmal die anderen Kleinfelle berührte. Es war anders. Es war weniger hell. Dafür irgendwie verschwommen. Die kleine Kätzin blinzelte zum ersten Mal in ihrem jungen Leben. Was war das? Sie war nun noch verwirrter, während ihr Blick etwas schärfer wurde. Sie konnte mehr als Umrisse erkennen. Vor ihrem Gesicht glänzen zwei gelbe Etwase. In der Mitte schienen sie einen dünnen schwarzen Strich zu haben und sie schimmerten im Halbdunkel. Diese Etwase waren eigentlich das hellste was sie erkennen konnte. Sie maunzte leise vor Verwunderung darüber. Da verschwanden die gelben Etwase plötzlich und der fremde Geruch wich. Ihr Kopf drehte sich in die andere Richtung. Ein grosses flauschiges Fell lag in einigem Abstand zu ihr. Automatisch krabbelte sie darauf zu, nur um zu merken, dass sie das Milchfell endlich wiedergefunden hatte. Da spürte sie auch schon wie ihr Magen rumorte.

Trauer lag über dem Lager wie ein dichter Nebel im Blattfall. Er schien jede Katze und jedes Geräusch zu verschlucken, während sämtliche Clankatzen seit Sonnenuntergang bei Donnervogels Leichnam lagen. Schneestern brach es fast das Herz, als sie Oststern den Tod seiner letzten und ältesten Freundin verkünden musste. Er schien unglaublich zu leiden. Während ihrer Tortenwache sah sie immer wieder zu ihm, der plötzlich um Jahre älter aussah, und seine Nase gar nicht aus dem kalten Fell nehmen wollte. Würde das auch ihre Zukunft sein? Würde sie irgendwann, wenn alle andern Katzen die sie jetzt kannte tot waren, auch um Maisregen trauern müssen? Oder würde es umgekehrt sein? Sie waren die jüngsten Zwiegeister im Clan zusammen mit Qualmzeichen. Ihre Gedanken schweiften kurz zu maisregen. Sie würde ihr Leben mit ihren Kindern verbringen können. Ein kurzer Stich von Eifersucht bohrte sich in ihr Herz. Aber nur, bis ihr wieder in den Sinn kam, dass Maisregens Junge wohl nicht alle überleben würden. Sie schämte sich dafür, dass sie ihre Freundin beneidet hatte. Zu wissen, dass die eigenen Jungen nicht überleben werden, das musste schrecklich sein. Aber immerhin würde sie jemanden haben, mit dem sie für immer verbunden war. Wieder wanderte ihr Blick zu Oststern. War es ihm wohl ähnlich ergangen wie ihr? Was hatte er wohl alles mit Donnervogel erlebt, von dem keiner etwas wusste? Oststern war nun die zweit älteste Katze im Clan, gleich nach Schwarzfuss. Ein kühler Wind strich um ihr weisses Fell. Sie schloss die Augen. Sie wollte jetzt an Donnervogel denken und daran, was sie alles für den Clan getan hatte. Dafür war die Totenwache schliesslich da.

Der Milchgeruch der Kinderstube war Weissbüffel ans Herz gewachsen. Liebevoll leckte sie dem kleinen sandbraunen Kater zwischen ihren Vorderbeinen den Kopf. Er versuchte immer wieder die Milch bei ihr zu suchen, statt bei seiner Mutter. Lachsflug witzelte schon darüber, dass er sie wohl lieber mochte, als seine eigene Mutter. Weissbüffel fühlte sich geschmeichelt. Sie hatte die kleinen ins Herz geschlossen. Am Anfang hatte sie etwas Angst gehabt, als das Hundejunge ebenfalls an Lachsflugs Bauch gelegt wurde, doch es verhielt sich bisher nicht viel anders als die Katzenjungen. Mit der einzigen Ausnahme, dass es etwas grösser war, als Lachsflugs eigene Jungen. Die Befürchtungen, es könnte sie beissen, waren völlig unbegründet. Was irgendwie lustig war, dass es andauernd mit seinem kleinen, dünnen Schweif hin und her wedelte, wenn es bei Lachsflug trank. Das sah sehr komisch aus. Nordwind hatte sich etwas weiter weg gelegt mit ihren beiden Jungen, sie schien wohl auch noch etwas vorbehalte zu haben, auch wenn sie zuerst dafür gewesen war, das Hundejunge aufzunehmen und nicht weg zu schicken. Weissbüffel konnte es ihr nicht verübeln. Langsam berührten die ersten Sonnenstrahlen den Eingang des Baus. Die zweite Anführerin blinzelte etwas Reuevoll. Auch wenn sie schon etwas länger wach war, genoss sie die Zeit in der Kinderstube bei Lachsflug und deren Jungen zu verbringen. Sachte schob sie Kojotenjunges von sich weg und zu Lachsflug hin. Sie musste wohl oder übel aufstehen, und ihren Pflichten nachgehen.

Draussen angekommen, sah sie, wie Bärenstern sich neben dem Frischbeutehaufen ausstreckte. Sie trabte zu ihm hin. «Guten Morgen Bärenstern. Hast du gut geschlafen? » Der braun gescheckte Kater gähnte zur Antwort kurz. « Naja es geht so. « Weissbüffel bemerkte, dass er die Frage nicht einmal erwiderte. Irgendetwas schien ihn zu beschäftigen. « Ist alles in Ordnung? Du weisst du kannst immer mit mir reden, wenn du magst. « Kurz stockte der Anführer, doch dann liess er seinen Sorgen freien Lauf. « Es geht um Maisregen. Ich habe sie verlassen, aber ich wusste nicht, dass sie Junge erwartet. Jetzt fühle ich mich, als hätte ich sie im Stich gelassen, wenn sie mich am meisten gebraucht hätte. Und die Jungen! Ich will sie doch auch kennen lernen. Ich will kein fremder für sie sein. Es war so lange unser Traum. Ich bin mir nicht mehr sicher, ob ich das richtige gemacht habe Weissbüffel! » Sie sah den Schmerz in seinen Augen, und ihr wurde bewusst, dass Bärenstern sich eventuell dazu entschliessen könnte zum wahren Clan zurück zu gehen um mit Maisregen zusammen zu sein. Und wer könnte es ihm verübeln? Aber was würde dann aus dem freien Clan? Er war ihr Anführer. Eine kalte Angst erklomm ihre Brust.

Die Mittagssonne schien übers Lager. Viele der Katzen genossen die warme Sonne auf dem pelz. Nur Weissbüffel war irgendwie unruhig. Seit ihrem Gespräch mit Bärenstern am Morgen, war sie noch nicht mal in die Kinderstube zurück. Sie musste irgendwie ihre Gedanken sammeln. «Weissbüffel, kann ich dich kurz sprechen? « Federfall stand mit einem Mal vor ihr. Die zweite Anführerin folgte ihr in den kühlen Heilerbau. « Was kann ich für dich tun? », fragte sie federfall, als sie ihr sorgenvolles Gesicht sah. Wusste sie von Bärenpfotes Gedanken? «Ich muss dir etwas erzählen. Ich weiss nicht was ich damit anfangen soll. « stammelte die schildpattfarbene Kätzin ein wenig unheilvoll. «Sollten wir dann nicht besser Bärenstern dazu holen? » Weissbüffel stand schon wieder auf, doch die Heilerin hielt sie zurück. « Ich glaube es geht um ihn. Ich hatte einen Traum letzte Nacht. Ich habe den Wildfluss gesehen. Aber plötzlich hat er sich in vier kleinere Flüsse aufgeteilt. Sie liefen silbern glitzernd ruhig nebeneinander her, und am Ufer blühten viele farbige Blumen. Aber dann plötzlich kam ein Bär mit seinem Jungen. Das Junge jagte in der Mitte der beiden kleinen Flüsse entlang, und die beiden Flüsse neben dem Bärenkind vertrockneten. Die Blüten am Ufer verdorrten. Und als es an der Stelle ankam, an dem die Flüsschen sich zuerst aufteilten, fing es einen Lachs aus der Luft und der ganze Fluss fing an wie wild Wellen zu schlagen und zu überlaufen. Das Bärenjunge wurde von dem Strom ergriffen und fortgeschwemmt. Und dann bin ich aufgewacht. « Weissbüffel schaute der Heilerin in die verängstigten Augen. Sie schauderte. Hatte das etwas mit Bärenstern und seinen vier Jungen zu tun? War das eine Prophezeiung? Es klang danach. Was mochte sie heissen?


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Mi Jul 28 2021, 10:39
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Das Kapitel wieder^^ da denkt man, ja gut, nicht so viel Action.. Aber wenn man sichs genauer ansieht...

I mean dieser Blickwinkel von einem der Jungen (Ich gehe mal davon aus, dass wir uns bei Treusilber befinden, da ich denke, dass es aus der Sichtweise eines jungen Silver Bonds geschrieben ist, und sie das einzige weibliche ist). Bin ich der einzige, der irgendwie mehr dahinter vermutet? Also dass dieser Plot vielleicht nicht so Nebensächlich ist, wie er grade aussieht? Vielleicht denke ich aber auch mal wieder einfach zu weit. hahahaha

Ansonsten finde ichs echt herzzerbrechend, was Schneestern sich gerade alles so für Gedanken macht.. I mean.. wie jung ist diese Katze bitte? Die ist ja noch nicht mal n Jahr Kriegerin und schon die gesamte Last des Clans auf den Schultern, und gezwungen sich mit so Fragen auseinander zu setzen.. Feel for her... Ausserdem RIP Donnervogel... Maan ich fand ihren Namen so genial...

Dafür sind Weissbüffel und Lachsflug so süsser.. Ich meine purer cuteness overload von meiner Seite. Ich meine erst adoptiert Weissbüffel quasi die Jungen ihrer "Freundin" mit und jetzt adoptieren sie auch noch nen Hund? Einfach naaaaaaw

So jetzt haben wir aber ein Problem. Wir wissen, dass Bärenstern seine Junge kennen lernen will. Und wir haben ne mehr oder minder ominöse Nachricht vom Sternenclan gekriegt.

Für mich sieht das schwer nach aus, als ob die 4 silbernen Flüsse Bärensterns Jungen wären, und wen ner sie quasi kennen lernt, er irgendwie einen Keil zwischen sie treibt? oder sogar zwei von ihnen sterben werden (werden sie das nicht sowieso?) Ich frage mich halt nur ob es echt so offensichtlich ist. Ausserdem nicht zu vergessen, es sind eigentlich zwei Bären da, eine Mutter mit Jungem.. Und der Lachs... Könnte das noch was mit Lachssprung zu tun haben?


Auf jeden Fall fände ichs ne doofe Idee Bärenstern jetzt davon zu erzählen. Eventuell macht er dann genau das Gegenteil, von dem was wir später rausfinden, hätte er nicht tun sollen.

Zum Rest der Antworten, also bis zum Heilertreffen warten, finde ich etwas Riskant, weil wir hatten vor wenigen tagen erst Vollmond. Wir wissen nicht wie lange Bärenstern warten will, bis er seine Jungen sehen will. Dann einfach die Antwort nehmen "rausfinden was es bedeuten soll" finde ich vage ausgedrückt, und meist ist das nicht so einfach. Ausserdem könnte Kooby das dann wieder interpretieren wie dey wollte. z.B bis zum Heilertreffen warten. Hahahah
Daher wäre ich jetzt mal dafür Qualmzeichen noch zu fragen, sie ist dann doch ein bisschen erfahrener damit, ausserdem mit dem Hintergedanken, dass die Katzen vom freien Clan vielleicht auch früher von Donnervogels Tod erfahren auf diesem Weg.




©Gast
Mi Jul 28 2021, 12:21
Anonymous
Gast

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Jemand anders der immer gerne auf Stormy Kommentar wartet vo0r dem abstimmen, weil er öfters hilfreiche Gedanken hat?

Diesmal habe ich aber trotzdem etwas anderes gewählt. In den Büchern ging es bisher glaube ich immer schief aus, wenn man dem Anführer zu spät von einer Prophezeiung erzählt hat. das würde ich gerne vermeiden.

Ps... Bin ich allein, die es voll fühlen würde, wenn Weissbüffel Anführerin wäre? ich glaub ich wär gar nicht so böse, wenn Bärenstern zu seinen Jungen zurück würde. Obwohl ich nicht weiss, ob der neue Clan das überstehen würde. Aber nur einfach mal so.



©Saraeg
Do Jul 29 2021, 11:07
Saraeg
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Uff, eine Prophezeiung. Wenn man sich die erst mal so durchliest, scheint es schon einleuchtend zu sein, dass Bärensterns Junge gemeint sind und das eine Warnung ist, nicht zu seinen Jungen zurückzukehren. Aber wie Stormy schon sagte, erscheint das etwas zu einfach. Dennoch würde ich Bärenstern denke ich erst mal nicht davon erzählen, solange wir nicht genau wissen, was das zu bedeuten hat.
Ich weiß auch nicht genau, wie ich die Tatsache einordnen soll, dass es (wie Stormy ja auch schon gesagt hat) zwei Bären am Fluss sind und davon ein Junges.

Ich hab echt keine Ahnung, was diese Prophezeiung bis ins kleinste Detail bedeuten soll, und da die beiden es anscheinend auch nicht wissen, halte ich es für das Schlaueste, Qualmzeichen zu fragen.


@Pandora true, einfach sowas von, da fühle ich mich direkt ertappt. Bei schwierigeren Entscheidungen warte ich tatsächlich einfach mal, was andere (vorzugsweise Storm) dazu sagen xD



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