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Liebe Krieger groß und klein, Regeln müssen immer sein. Drum bitten wir einen Besuch beim Schimmerfelsen zu begehn, um das Gesetz der Krieger zu lesen und zu verstehn. Haltet euch stets an das Gesetz und eure Pflichten, sonst wird der SternenClan über euch richten.
Diese liebenswerten User helfen dir bei jedem Problem was in ihrem Bereich der Möglichkeiten liegt.

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 Silver Bond |Teil 2| Kapitel 1


Wen sollte Oststern auf jeden Fall mitnehmen?
Schweigemond
Silver Bond |Teil 2| Kapitel 1 Fk-na-1640%Silver Bond |Teil 2| Kapitel 1 Fk-na-15
 40% [ 2 ]
Bärenkralle
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 20% [ 1 ]
Felssilber
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 0% [ 0 ]
Rotfeder
Silver Bond |Teil 2| Kapitel 1 Fk-na-1620%Silver Bond |Teil 2| Kapitel 1 Fk-na-15
 20% [ 1 ]
Flinkreh
Silver Bond |Teil 2| Kapitel 1 Fk-na-160%Silver Bond |Teil 2| Kapitel 1 Fk-na-15
 0% [ 0 ]
Flatterherz
Silver Bond |Teil 2| Kapitel 1 Fk-na-1620%Silver Bond |Teil 2| Kapitel 1 Fk-na-15
 20% [ 1 ]
Stimmen insgesamt : 5
 

©Koboldstern
Di Mai 04 2021, 11:03
Koboldstern
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Kapitel 1

Die gelben Augen musterten die vier Katzen, die zu seinen Füssen lagen. Flatterherz hatte ihre drei Jungen fest an sich gepresst, und schlief noch, während Schweigemond mal wieder keinen Schlaf gefunden hatte. Seine drei jungen war en nun schon drei Monde alt, und hielten Flatterherz schon ganz schön auf Trab. Er wollte sie nicht wecken. Sein Blick schweifte über seine Gefährtin und die zwei braun, rötlichen Fellbündel, bis sie an einem weissen Pelz hängen blieben. Was trieb der Sternenclan bloss für ein grausames Spiel mit ihm? Schneesilber, die ihm so sehr glich, hatte sich bei der Geburt mit Felssilber verbunden. Elchsilber hatte ihm begeistert gratuliert gehabt. Und der ganze Clanfeierte die neuen Silver Bonds. Endlich schien es wieder vermehrt Silver Bonds zu geben, die Anführerschaft des Clans schien darüber sehr erfreut zu sein. Doch Schweigemonds Herz mochte diese Freude nicht teilen. Eines seiner Jungen war mit einem Schüler verbunden. 6 Monde trennten die beiden. Was wenn Felssilber viel stärker wurde? Er konnte doch nicht seinen Bruder, seinen Schüler Steppensilber und seine Tochter verlieren. Was würde er dann tun? Was konnte er tun? Bestrafte der Sternenclan ihn, weil er Biberschweif nicht treu geblieben war und sich zu Flatterherz gewandt hatte? War es das?

«Bärenkralle? Kommst du mit mir und Kleinhirsch jagen? Er hat gesagt ich darf mir selber jemanden aussuchen der mitkommt. » Die warmen, Bernsteinfarbenen Augen von Maissilber blickten den Kater voller Erwartung an. Der Kater hievte sich auf die Pfoten und schnurrte kurz. Er hatte aufgehört sich gegen seine Gefühle für die hübsche hellgraue Kätzin zu wehren. Am Anfang hatten einige Krieger versucht, die beiden davon abzuhalten, Sachen zusammen zu unternehmen, was aber den Trotz in beiden Katzen geweckt hatte, und nun waren sie einfach unzertrennlich. Wenn er bei Maissilber war, fühlte er sich stärker als irgendwann sonst. Er hatte das Gefühl ganze bäume versetzen zu können, wenn er wollen würde, und er sah in ihren Augen, dass sie das gleiche fühlte. Den leisen Gedanken in seinem Hinterkopf, der dann und wann mal hervorkroch und ihm Angst einjagen wollte, verdrängte er komplett. Er würde Maissilber nicht verlieren. Er musste Vertrauen haben in den Sternenclan. Der würde ihm nicht zwei geliebte Katzen nehmen. Und er wusste, dass Glutsilber von Oben über ihn wachen würde. Er würde es nicht zulassen. Er konnte seine Gefühle nicht ändern, und er wollte nicht dauernd so schlecht gelaunt und grübelnd im Lager herumlaufen wie Schweigemond, nur, weil seine Gefährtin ein Silver Bond war. Er blieb einen Augenblick stehen, als der Gedanke ihn durchfuhr. Er hatte Maissilber seine Gefährtin genannt. Obwohl sie erst drei Monde lang Schülerin war, und bestimmt nochmal so lange vor sich haben würde. Er schüttelte den Gedanken mit einem Ohrschnippen ab. Egal. Das ganze Lager wusste eh schon bescheid. Steppensilber machte sich schon andauernd über seine Schwester lustig deswegen. Dabei war der kleine dunkelgraue Kater keinen Deut besser, Bärenpfote bekam schon mit, wie er die ganze Zeit um Federpfote herum wuselte. Doch er behielt es für sich. Irgendwie fand er es lustig, wenn Maisilber sich vor ihrem Bruder und Seelenband Gefährten versuchte zu verteidigen. Nicht selten artete das dann auch in einem Gerangel der beiden aus, was Bärenkralle nur noch mehr amüsierte. «Freust du dich schon auf heuet Nacht? Denkst du wir dürfen diesmal beide mit zur Mondzeremonie? » «Naja du darfst ja bestimmt mit, du bist schliesslich ein Silver Bond. Mal sehen wen Oststern diesmal alles mitnimmt. Ich war schon letzten Mond dabei. Aber bestimmt erinnerst du dich gar nicht daran, weil du die ganze Zeit bei den anderen Auserwählten gehockt bist. », witzelte er schelmisch. Maissilber schaute ihn kurz beleidigt an. «Aber das ist meine Aufgabe, da habe ich nichts mitzureden, das weisst du genau so gut wie ich. » Er leckte ihr übers Ohr. «Ich weiss doch, ich zieh dich nur auf, mein kleiner Silbermond. »

«Ups, entschuldige Schweigemond. « «Pass doch auf, wo deine Pfoten hinlaufen! » , fuhr er den tiefgrauen Kater an, der fast in ihn hineingelaufen wäre. Felssilber… der sollte ihm bloss nicht zu nahe kommen. Ärgerlich sah er zu, wie der Schüler durch den Eingang der Kinderstube schlüpfte. In Schweigemond stieg eine Wut auf, die er in letzter Zeit nur schwerlich hatte kontrollieren lassen. Er hatte unschöne Gedanken, wenn er an Felssilber dachte. Dies war die Katze, die den Untergang seiner Tochter bedeuten konnte. Wie sollte er ihn auch mögen? Kurz überlegte er, ob er den jungen Grauen wieder wegschicken sollte. Doch irgendwann würde es sowieso nicht mehr zu verhindern sein, dass die beiden aufeinander sassen, wenn er nicht wollte, dass seine Schneesilber Schmerzen erlitt. Also konnte er sich genauso gut jetzt schon damit abfinden. Schweigemond seufzte und lief in Richtung Lager Mitte davon, in der Hoffnung etwas Ablenkung zu finden.

«Felssilber! Kommst du mit mir spielen? « Der weisse Schwanz der kleinen Kätzin stand stelzen gerade in die Höhe, als sie den Kopf ihres Seelenband Gefährtens durch die Öffnung kommen sah. Sie stützte sich ihm entgegen. In seiner Gegenwart fühlte sie sich immer, als könnte ihr keiner etwas anhaben, und manchmal schien sogar die Zeit viel langsamer zu vergehen, wenn er da war. Ihre beiden Geschwister Erdjunges und Präriejunges wollten immer wissen wie sich das silberne Band anfühlte, doch Schneesilber wusste nicht wie sie es beschreiben sollte. Meistens spürte sie seine Nähe schon, bevor sie ihn sah. Es war wie ein leichtes Kribbeln, dass ihre Wirbelsäule entlang wanderte. Sie mochte das Gefühl, es fühlte sich lustig an. Und sie fühle sich unbesiegbar, wenn er bei ihr war. Das mochte sie, sie war nämlich die kleineste des Wurfs. Erdjungs ihr Bruder liess sie das auch öfters mal spüren. Er liess sie eigentlich nur in Ruhe, wenn Felssilber bei ihr war. Dann traute er sich nicht mehr, sie zu foppen. Er war zwar ihr Wurfgefährte, aber irgendwie mochte sie ihn trotzdem nicht besonders. Er war so oft gemein. Präriejunges meinte, Flatterherz hätte ihr mal gesagt, Erdjunges sei halt nur ein bisschen eifersüchtig auf Schneesilber, weil sie vom Sternenclan mit dem silbernen Mondlicht gezeichnet worden war und er nicht. Präriejunges neben ihr öffnete verschlafen ihre gelben Augen und blinzelte ihre weisse Schwester an, die schon aufgestanden war und sich aus Flatterherz Griff befreite. Die linke Seite von Schneesilbers Kopf sah man kaum in dem eher dunklen bau, da sie von der Nasenspitze bis knapp hinters Ohr schwarz war. Aber ansonsten leuchtete ihr pelz strahlend weiss durch die Kinderstube. Endlich hatte sie sich befreit und hüpfte auf Felssilber zu. « Zeigst du mir heute, wie man eine Maus fängt? » fragte sie begeistert. Doch der Schüler schüttelte den Kopf. « Ich dachte ich erzähle dir heute mal von der Mondzeremonie. Sobald du nämlich Schülerin werden wirst, darfst du da auch mitkommen. Heute ist schon meine dritte Mond Zeremonie. Ich bin gespannt wen Oststern alles mitnimmt, und wer im Lager bleiben muss. »






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Do Mai 06 2021, 17:44
Saraeg
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Uh sorry für die späte Rückmeldung, meine Stimme hatte ich schon längst abgegeben, aber ich wollte die ganze Zeit noch was schreiben, damit du nicht das Gefühl hast, mit einer Wand zu reden, bin dann aber die letzten zwei Tage nicht dazu gekommen.

Auf jeden Fall bin ich ziemlich überrascht, dass sich das Silver Bond zwischen dem Jungen und einem so viel älteren Schüler ausgebildet hat, ich hatte beim letzten Kapitel eher gedacht, dass halt zwei der Jungen miteinander verbunden sind.
Vor allem hatte ich auch gar nicht mehr dran gedacht, dass Schneesilber ja dann auch definitiv einen Nachteil hat, wenn sie so viel jünger ist und noch dazu weiblich. Andererseits hat das bei Glutsilber ja auch keine Rolle gespielt.

Und noch dazu lässt uns Ruby gleich mal noch wissen, dass es noch eine weitere unbekannte Zeremonie gibt. Ob das wohl das Äquivalent zur GV ist? Nur dass sie sich halt nicht mit anderen Clans, sondern mit dem Sternenclan treffen? Wobei das ja an dich eigentlich nur den Heilern vorbehalten ist. Vielleicht läuft das dann aber auch in etwa so wie eine GV beim Wolkenclan ab, als sie noch in der Schlucht lebten? Ich bin gespannt, was Ruby da noch für uns bereithält.



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Fr Mai 07 2021, 08:42
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Da heute das nächste Kapitel ja noch nicht gekommen ist, würde ich mich dann auch kurz äussern. Ich finde es ein bisschen angenehm, dass das erste Kapitel (nach dem Schock und der Überraschung des letzten) so "ruhig" beginnt und auch die Wahlen nicht extrem ins Gewicht zu fallen scheinen. zumindest hat Kooby ja jetzt freie Hand, da sich kein klarer Favorit hervorgetan hat. Ich muss aber auch sagen, da wir ja keine Ahnung haben, was bei einer solchen Zeremonie abläuft, war es schwer  zu entscheiden, wer denn da dabei sein sollte. Ich habe nur Felssilber für mich ausgeschlossen, da es so klang, als wären die Silver Bonds eh mal wieder die "privilegierten" und alle mit dabei jedes mal.
Mir tut Schweigemond so richtig leid, und währenddessen freue ich mich für Bärenkralle der ja anscheinend aus einer "Depression" wieder raus findet.  Ich befürchte nur.. ach nein ich sage nichts. Ich hoffe einfach Bärchen uns Mais haben ne gute Zukunft. (wär ja auch mal was). Ich mag wie vorher alles recht negativ war^, auf beiden Seiten der beiden "Hauptcharaktere" und dass es jetzt beim einen noch schlimmer wurde, während es beim anderen bergauf geht. Kooby zeigt uns mal wieder, dass es somit auf beide Seiten ausschlagen kann, und auch wie verschiedene Charaktere, mit den ähnlichen oder gleichen Erlebnissen hat.



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