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Liebe Krieger groß und klein, Regeln müssen immer sein. Drum bitten wir einen Besuch beim Schimmerfelsen zu begehn, um das Gesetz der Krieger zu lesen und zu verstehn. Haltet euch stets an das Gesetz und eure Pflichten, sonst wird der SternenClan über euch richten.
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 Silver Bond Kapitel 9


Wohin sollte sich Bärenpfote wenden?
Zur Trainingslichtung
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in Richtung, in der zuletzt ein Fuchs gesichtet wurde
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Sich eines besseren Besinne und ins Lager zurück kehren
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Stimmen insgesamt : 5
 

©Koboldstern
Di Apr 27 2021, 12:16
Koboldstern
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Kapitel 9


Etwas neugierig geworden, spähte Schweigemond zu den beiden jungen Katzen in die etwas dunklere Ecke der Kinderstube hinüber. Der dunkelgrau gescheckte Kater lag ein gekringelt um die kleine hellgraue Kätzin und bedeckte sie mit seinem Schweif. Schweigemond legte den Kopf schief. Warum schlief Bärenpfote nicht im Schülerbau? «Er hat ihr bis in die Nacht hinein Geschichten erzählt, wie man am besten Füchse aufspürt und verjagt, bis die beiden vor Müdigkeit eingeschlafen sind…» Schweigemond sah sich nach der Stimme um. Graufuchs hatte den Kopf von ihrem Lager erhoben, wo sich ihr zweites junges Steppensilber fest an sie kuschelte. Sie hatte ein Lächeln auf dem Gesicht. «Ich wollte die beiden nicht wecken. » Der Kater überlegte schnell, ob er Bärenpfote denn jetzt wecken sollte. Doch er schlief endlich mal. Er hatte von Tiefwasser mitgekriegt, dass sein Schüler nur noch sehr selten ausgeschlafen zum Training gekommen war. Vielleicht war etwas Ablenkung durch ein Junges für das der Kater da sein konnte, genau das was er jetzt brauchte, um über den Tod seines besten Freunds hinweg zu kommen. Während Schweigemond sich aus der Kinderstube zurückzog, zog sich aber auch sein Herz ein wenig zusammen, als er den Gedanken weiter sponn. Bärenpfote musste nur aufpassen, dass er sein Herz nicht zu sehr an Maissilber hängte. Ein weiterer Tod einer geliebten Katze…Schweigemond wusste nicht, ob das den einst so aufgestellten, übermütigen Kater nicht ganz brechen würde. Ob er versuchen sollte die beiden Katzen voneinander fern zu halten? Er sollte auf alle Fälle mit Tiefwasser reden. Bärenpfote war sowieso langsam in dem Alter, in dem man die Schülerzeit langsam aber sicher abschliessen konnte. Die Frage war halt nur, was sein Mentor dazu sagte, der ja nicht sonderlich erfreut war momentan über seinen Schüler. Aber vielleicht, wenn Bärenpfote Krieger würde, bevor Maissilber zur Schülerin wurde…

„Nordjunges, du bist nun sechs Monde alt und es ist an der Zeit, um mit deiner Ausbildung zu beginnen. Von diesem Tag an, bis diese Schülerin sich ihren Kriegernamen verdient hat, wird sie Nordpfote heissen. Ich bitte den Sternenclan, über diese Schülerin zu wachen, bis sie in ihren Pfoten die Kraft und den Mut eines Kriegers findet.
Nebelkrähe du bist nun bereit einen Schüler auszubilden. Du wurdest mir, Oststern, ausgebildet und du hast bewiesen, dass du stark und mutig bist. Du wirst der Mentor von Nordpfote sein und ich bin davon überzeugt, dass du dein Wissen an sie weitergeben wirst.“


Die laute, raue Stimme des Anführers Klang durchs Lager, als er die erste der fünf neuen Schüler des wahren Clans ernannte. Windlachen platze fast vor Stolz, während der Anführer auch ihre anderen Jungen zu Schülern ernannte.

„Nordpfote, Federpfote, Beerenpfote, Felspfote, Kreidepfote!“

Bärenpfote rief begeistert die neuen Namen mit dem Rest des Clans. Er konnte dabei nur an Maissilber denken, die mit ihrem Bruder als nächstes dran war. Etwas weniger als zwei Monde musste er nur noch warten, bis er sie da vorne stehen sehen würde. Und er wusste, dass sie schon mehr Sachen können würde, weil er schon angefangen hatte ihr beizubringen, wie man ein guter Schüler wurde. Er würde ihr alles zeigen, was er wusste. Sie erinnerte ihn mit ihrer Hingabe und ihrer Neugier auf alles irgendwie an Glutsilber, als sie beide noch in der Kinderstube gewesen waren. Damals hatte Elchsilber ihnen ab und zu einige Tricks gezeigt und während Bärenpfote lieber geschlafen hatte, war Glutsilber jede freie Minute zu dem Krieger gerannt, um mehr zu lernen. Ein dumpfes Gefühl pochte ihm durch den Kopf, als diese Erinnerungen in ihm hochkamen. Doch er schüttelte sich. Er würde sich nicht wieder von ihnen überwältigen lassen. Er hatte Maissilber versprochen, dass sie später lernen durfte, wie man die Luft prüfte. Und wenn er jetzt diesem schweren Gefühl nachgab, wusste er, dass er sein Versprechen nicht einhalten würde. Nein. Er würde Maissilber nicht enttäuschen! „Bärenpfote! Wir werden mit Felspfote und Flinkreh eine Patrouille bilden. Komm her. Donnervogel hat uns ausserdem Qualmpfote geschickt, sie soll ein paar Kräuter auf dem Weg sammeln.“ Wie vom Donner gerührt blieb der Schüler stehen. Nein. Er würde nicht auf eine Patrouille mit Qualmpfote zusammen gehen! Auf keinen Fall! Sollten sie doch die Bären fressen. Sie war schliesslich Schuld an…“Bärenpfote, Jetzt!“ Tiefwasser durchdrang ihn mit einem giftigen Blick. Er schien seine Gedanken erraten zu haben. Wobei das wohl auch nicht sonderlich schwer war. Er hatte die Heilerschülerin gemieden, wo er nur konnte. Wenn er sie anschaute, staute sich hass in ihm auf, den er nicht wollte. Er hatte Gedanken, die er zuvor nie gekannt hatte. Er wollte ihr die Kehle zerfetzen und sie als Krähenfrass draussen einfach liegen lassen. Er schloss die Augen und versuchte die Bilder einer sterbenden Qualmpfote loszuwerden, die sich vor seinen Augen einschlichen. So hätte es sein müssen. Ein scharfes Zischen brachte ihn wieder in die Wirklichkeit zurück. Sein Ohr brannte. Tiefwasser stand mit Abfälligem Blick über ihm. „Du wirst mitkommen, und du wirst freundlich sein! Du wirst nicht Felspfotes erste Patrouille ruinieren!“ Schuldbewusst sah der Schüler auf seine Pfoten. Sein Mentor hatte ja recht. Trotzdem hätte er ihm nicht gleich eins mit der Pfote ans Ohr verpassen müssen.

Ein Schauer überkam Bärenpfote, als er endlich mitkriegte, weshalb das Lager so in Aufruhr war, als er mit Tiefwasser zurückgekommen war. Nach der Patrouille, hatte sein Mentor unbedingt noch ein Kampf Training anhängen wollen, und danach mussten sie natüüürlich noch jagen. Sie waren quasi den ganzen Tag draussen gewesen, und Bärenpfote war eigentlich eher verärgert gestimmt gewesen. Bis eben grade. Maissilber fehlte. Anscheinend hatte Schnellfluss schon das ganze Lager nach der kleinen durchkämmt, und wie war einfach nirgends aufzufinden. Gerade bildete Oststern Suchpatrouillen. „Schnellfluss, Lachsflug und Klopfpfote. Flinkreh, Rotfeder und Elchsilber. Kleinhirsch, Laubläufer und feuerluchs.“ Er fuhr damit fort dreier gruppen als Truppen raus zu schicken, als er Bärenpfote und seinen Mentor bemerkte. „Tiefwasser, Sonnenkern, Nebelrähe und Bärenpfote, ihr bewacht das Lager mit den neuen Schülern.“ Damit waren alle Gruppen eingeteilt, und in kaum einen Augen Blinzeln war das Lager still und leer. Bärenpfote kroch Schuld in den Pelz. Was wenn Maissilber seinetwegen abgehauen war? Er hatte sein Versprechen gebrochen und war nicht zu Sonennhoch zu ihr gegangen. Auch wenn er nichts dafür konnte, schlich sich sein schlechtes Gewissen ein. Warum sonst sollte Maissilber aus dem Lager verschwunden sein? Bestimmt war sie so enttäuscht von ihm, dass sie es nicht ausgehalten hatte oder so. Unruhig lief der Kater im Lager auf und ab. Und jetzt durfte er noch nicht mal mithelfen bei der Suche! Schliesslich war er doch auch schon den ganzen Tag im Wald rumgestreunt, dann käme es doch jetzt auch nicht mehr drauf an. Aus der Kinderstube hörte er, wie Graufuchs versuchte Steppensilber zu beruhigen. Es gelang ihr wenig, da sie selber eine ganz zitterige Stimme hatte. Bärenpfote sah sich um. Keiner beachtete ihn. Er fasste einen Entschluss. Er würde Maissilber selber finden. Er würde sie zurückbringen. Es war seine Schuld, dass sie weg war. Leicht geduckt schlich er zum Schmutzplatz. Er würde dadurch aus dem Lager schleichen.


PS: überlegts euch gut....


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Mi Apr 28 2021, 09:47
Stormprancer
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Och komm, kaum sind wir dabei die klenie Maissilber etwas kennen zu lernen ist sie gleich weg. Wie unfair! Ich würde jetzt allerdings auch eher mal in die Richtung des zuletzt gesichteten Fuchses gehen, schliesslich haben die beiden ja über Füchse gesprochen. Sie haben zwar sicher auch über den Trainingsplatz gesprochen, aber falls die kleine zu dem "Fuchsort" gelaufen ist, ist es bestimmt gefährlicher dort und man sollte sie schneller finden. Der Trainingsplatz sollte an sich doch eher ein sicherer Ort sein. Also selbst wenn sie dahin gerannt ist, müsste man sie gut auffinden können. Ausserdem denke ich, dass die Krieger wohl bereits dahin unterwegs sind, sie haben ja doch recht viele Truppen ausgesandt da wird ja wohl einer auf die Idee kommen dort zu gucken. ich weiss aber nicht, ob irgend ne Katze weiss, dass sie über Füchse gesprochen haben, ich geh eher nicht von aus.

Ps Kooby.. wenn du Maischen was zustossen lässt ne! Was mich zur Frage kommen lässt, wenn jetzt eins der Silberlinge (so nenn ich die jetzt mal) stirbt, bevor es zur Vereinigung kommen kann.. was passiert denn mit dem andern? 0.o



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Mi Apr 28 2021, 21:05
Saraeg
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Also prinzipiell würde ich Storm ja zustimmen, aaaber. Wenn Ruby extra drunterschreibt, wir sollen uns die Entscheidung gut überlegen, könnte ich mir halt auch gut vorstellen, dass am Ende Maissilber da gar nicht ist, dafür aber ein Fuchs (was für ne Überraschung) und Bärenpfote seinen Tod bringt. Oder dass am Ende beide sterben.
Andererseits scheint Bärenpfote ja schon fast fertig zu sein mit der Ausbildung, weshalb es auch sein könnte, dass er vielleicht sogar einem Fuchs gewachsen ist. Und zumindest kommt er besser mit einem Fuchs klar als Maissilber.
Bevor Bärenpfote jetzt also nicht dahin geht und Maissilber stirbt, weil sie seine Hilfe gebraucht hätte, gehe ich glaub ich doch lieber das Risiko ein und lasse Bärenpfote den Fuchs aufsuchen.



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