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Liebe Krieger groß und klein, Regeln müssen immer sein. Drum bitten wir einen Besuch beim Schimmerfelsen zu begehn, um das Gesetz der Krieger zu lesen und zu verstehn. Haltet euch stets an das Gesetz und eure Pflichten, sonst wird der SternenClan über euch richten.
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 Silver Bond Kapitel 4


Was soll Bärenpfote tun?
Nach Hilfe schreien
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Versuchen Glutsilber zu beruhigen
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 75% [ 3 ]
Der Kriegern entgegen rennen
Silver Bond Kapitel 4 Fk-na-160%Silver Bond Kapitel 4 Fk-na-15
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Frechpfote zu den Kriegern schicken
Silver Bond Kapitel 4 Fk-na-160%Silver Bond Kapitel 4 Fk-na-15
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Weisspfote zu den Kriegern schicken
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 25% [ 1 ]
Stimmen insgesamt : 4
 

©Koboldstern
Do März 18 2021, 11:53
Koboldstern
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Kapitel 4

Schweigemond kaute an den letzten Bissen seiner Maus herum, als Flatterherz auf leisen Sohlen an ihn heran trat. "Würdest du gleich mit mir zur Jagd kommen? Schattenblitz meinte wir sollten noch ein wenig den Frischbeutehaufen auffüllen. Es sieht danach aus, als würde uns bald ein Sturm erwarten. Wenn wir heute Abend noch jagen, müssen wir Morgen früh nicht im Regen raus. Was meinst du, kommst du mit?" Der weisse Kater blickte nicht mal von seinem Abendessen auf, während sie mit ihm sprach. Er wollte es sich nicht verderben lassen. Als er fertig war, leckte er sich das Maul sauber und setze sich auf. Er liess seinen Blick über die Stelle schweifen, von der er vorher die Maus genommen hatte. Allzu viel Beute war tatsächlich nicht mehr da. "Na gut, aber wir sollten uns beeilen, ich möchte nicht nass werden. Er erhob sich auf die Pfoten und ging schon in Richtung Lagerausgang, als eine andere Stimme hinter ihm erklang. "Faltterherz? Geht ihr jagen? Kann ich mitkommen? Tiefwasser hat bestimmt nichts dagegen. Mir ist so langweilig." Schweigemond erkannte verblüfft, dass Flatterherz einen Herzschlag lang zögerte, bevor sie Bärenpfote zusagte, dass er gerne mitkommen konnte. In ihrem Blick schien beinahe so etwas wie ein Anflug von Reue aufzublitzen, der aber, als sie ihn ansah sofort wieder weg war. Sie lächelte ihm zu. "Wir haben wohl noch Verstärkung bekommen." Der Kater zuckte kurz mit den Schultern. Umso besser, dann würden sie früher wieder im Lager sein. Das dreier Gespann machte sich auf in den Tannenwald der ihr Lager zur Hälfte umgab. Die Beute schien den Wetter Umschwung auch zu bemerken, denn sie konnten irgendwie kaum welche riechen. Schienen sich alle zu verstecken. "Wenn wir zu den Gelbhügeln gehen würden, hätte es weniger Platz um sich zu verstecken, dort hat es keine Bäume.", schlug die schwarz und rot gesprenkelte Schildpatt Kätzin vor. Bärenpfote war von der Idee sofort begeistert. Sah er die grauen Regenwolken etwa nicht? Schweigemond beschloss, dass er sich nicht widersetzen mochte. Die Gelbhügel waren zwar ein ganzes Stück entfernt, doch wenn er jetzt zu diskutieren anfing, würde es noch länger gehen. Also überliess er Flatterherz die Führung und trottete ihr eher weniger motiviert nach. Es ging nicht besonders lange und Bärenpfote hatte das Tempo angegeben. Er war jetzt an der Spitze der kleinen Patrouille, während Flatterherz zu Schweigemond aufschloss. "Wie geht es Elchsilber? Hat er sich schon ein bisschen an das Silver Bond gewöhnt?" Schweigemond war etwas perplex von der Frage. "Er scheint sich gut an Hochsilber zu gewöhnen. Es ist eine Umstellung, dass er jetzt so oft mit ihm zusammen ist. Schattenblitz hat nimmt die beiden einmal Pro Tag miteinander mit raus. Keine Ahnung was sie dann machen. " Die Kätzin schaute ihn mitfühlend an. " Es muss auch für dich eine Umstellung sein, nicht nur für ihn. " Er wollte etwas erwidern, als ein dicker Tropfen auf seine Nase platschte. Er schüttelte sich widerwillig, doch der Rest der tropfen fiel ebenfalls schon aus den Wolken. nichts hielt sie mehr. Flatterherz lachte bei seinem Anblick auf und stiess ihn an die Schulter. "Ach komm ist doch nur ein bisschen Wasser. Stell dich nicht so an."

Ein heller Blitz zuckte erneut über den sich immer mehr verdunkelnden Himmel. Die Tropfen hatten sich schnell in regelrechte Wasserstränge verwandelt und wurden von krachendem Donner begleitet. Die drei Katzen hatten sich am Rande des Nadelwaldes alle in einen ausgehöhlten Baumstumpf gedrückt, um etwas Schutz vor dem Unwetter zu finden. Bärenpfote schien davon eher unbeeindruckt zu sein, da er immer wieder maulte, er könne ja trotzdem jagen, es würde nichts bringen sich zu verstecken. Flatterherz war aber recht bestimmt, sie wollte nicht dass er im Freien herum rannte, während es so stürmte. Schweigemond war sich nicht ganz sicher ob sie ein bisschen Über reagiert, aber schlussendlich war er nur froh, dass sie ihn nicht mehr auslachte, weil er sich "so anstellte" wegen dem Regen, und er sich einigermassen im Trockenen befand. So kauerten sie gezwungenermassen aneinander gekauert in der Baumhöhle und starrten nach draussen. Irgendwann ging das grau in schwarz über und die Dunkelheit verschluckte alles, ausser die Geräusche des Sturms. Schweigemond war bewusst, dass sie diese Nacht nicht mehr ins Lager zurück gehen würden. Sie würden wohl hier verweilen bis es abflaute. Ein leicht grunzendes, leises Geräusch liess ihn ein wenig von seinen Gedanken um die Nacht in die Gegenwart zurück kommen. Ein Kichern folgte. Er blickte zu Flatterherz, die sich sichtlich Mühe gab, nicht zu Lachen. Dann realisierte er, dass das Bärenpfote war, der leise neben ihr schnarchte. Auch das noch. Doch er wusste nicht wieso, eigentlich wollte er genervt sein, doch Flatterherz steckte ihn ein wenig an. Er grinste breit. "Wie gut, dass du nicht auch noch schläfst, sonst würde euer beider Schnarchen den donner noch in die Flucht schlagen." , neckte Flatterherz ihn. Schweigemond schlug mit der Vorderpfote nach ihrem Ohr. "Ich schnarche nicht!" erwiderte er gespielt beleidigt. Daraufhin drückte sich der Kopf der Kätzin an sein Fell und er erstarrte. "Weiss ich doch. Ich wollte dich nur auf andere Gedanken bringen. der Krieger erwartete, dass sie sich wieder zurück ziehen würde nach der flachen Entschuldigung, doch Flatterherz verweilte in der Position. Schweigemond ersteifte. Er war noch nie einer Katze so nah gewesen, ausser seinen beiden Wurfgefährten und seiner Mutter. Er hatte immer nur Biberschweif so nah sein wollen. Aber er musste zugeben, dass es sich nicht falsch anfühlte. nach und nach entspannte er sich etwas.

Eine nasse Elster hing Bärenpfote und ihm selber aus dem Maul. Die beiden hatten sie ganz in der Nähe gefunden, beide waren verletzt gewesen, weswegen die Katzen beschlossen hatten, zumindest die beiden als beute ins Lager zurück zu bringen. Die Sonne war aufgegangen, doch es war trotzdem grau und immer noch regnerisch. Schweigemond und Flatterherz, die sich gegenseitig die Nacht hindurch mit ihren Pelzen gewärmt hatten, liefen nebeneinander ins Lager, während Bärenpfote voran sprang.

"Bärenpfote! da bist du ja! Wo hast du dich rumgetrieben?!" Tiefwasser schaute ihn erbost an. "Seit wann gehen Schüler aus dem Lager, ohne es ihren Mentoren zu sagen? Du wirst einen halben Mond lang die Ältesten nach Zecken untersuchen! Aber vor allem gehen wir jetzt gleich auf Morgenpattrouille. Sonnenkern und Glutsilber kommen auch mit. Leg deine beute ab, dann gehen wir!" Bärenpfote starrte seine Mentorin an. Er hatte ja nicht gewusst, dass sie die ganze Nacht weg sein würden, als er mit zur Jagd gegangen war. etwas beschämt, widersprach er ihr nicht. Seine Pfoten waren Müde vom langen Weg, und er war auch nicht richtig ausgeruht. Ausserdem war er schon durchnässt. Doch Bärenpfote beschloss, dass es dann ja auch nicht mehr darauf ankommen würde, wenn er ja eh schon nass war. Also konnte er ebenso gut auf Patrouille. Immerhin kam Glutsilber mit. Als er wieder zu seiner Mentorin aufschloss, waren auch noch Frechpfote und Weisspfote da, zusammen mit Frechpfotes Mentorin Rotfeder. "Wir werden euch ein Stück weit begleiten, und dann aber jagen gehen." erklärte die rote Kriegerin Tiefwasser gerade, welche zustimmend nickte.

Also gingen die drei Krieger mit den vier Schülern hinaus ins kühle nass des Nadelwaldes. Sonnenkern lief mit Weisspfote zuhinterst, während Glutsilber sich sofort an Bärenpfotes Seite einreihte. "Wo wart ihr die ganze Nacht? Oststern hätte heute Morgen schon fast eine Patrouille nach euch ausgesandt. " Bärenpfote grinste seinen Freund an. "Wir wollten eigentlich vor dem Gewitter noch Jagen gehen, aber Flatterherz hatte wohl nicht damit gerechnet, dass es so früh kommen würde, deswegen mussten wir Unterschlupf suchen. Und weisst du was? Ich glaube Schweigemond hat nicht mit Flatterherz gerechnet."Fragend blickte Glutsilber ihn an, doch Bärenpfote lachte nur verschmitzt und lief etwas schneller, um zu Tiefwasser aufzuschliessen, die die Truppe anführte. "he! Sag gefälligst wie du das gemeint hast!" Glutsilber liess das nicht auf sich sitzen, und setzte seinem Baugefährten sofort nach. Schnell entstand daraus eine wilde Jagd, und bevor sich die Krieger es versahen, rannten sich alle vier Schüler mit lautem Jauchzen durch die Bäume nach. Sonnenkern schüttelte darüber den Kopf. "Man könnte nicht meinen, dass wir eine Aufgabe haben hier." Rotfeder schnippte mit dem Schweif hin und her. "Ach komm es ist doch nur eine Grenzpatrouille, was soll schon passi -" Ein gellender Schrei durchfuhr den Wolken grauen Himmel, und die drei Krieger liefen sofort los, um die Schülergruppe aufzuholen. Bärenpfote stand hilflos über Glutsilber, der sich am Boden wand und vor Schmerzen schrie, dass alle Beute von hier bis zum Wildfluss ihn hören musste. Er wusste nicht, was mit seinem Freund geschah. in den Gesichtern von Frechpfote und Weisspfote konnte ebenfalls nur das nackte Grauen sehen. Glutsilber war einfach wie aus dem Nichts zusammengebrochen. Was war los? Wie konnte er ihm nur helfen?


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