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Liebe Krieger groß und klein, Regeln müssen immer sein. Drum bitten wir einen Besuch beim Schimmerfelsen zu begehn, um das Gesetz der Krieger zu lesen und zu verstehn. Haltet euch stets an das Gesetz und eure Pflichten, sonst wird der SternenClan über euch richten.
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 Die Wolkenbrecher Kapitel 1


Was sollte Inciierah tun?
Durchs Fenster fliehen
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 60% [ 3 ]
An den Gardisten vorbei durch die Türe fliehen
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 20% [ 1 ]
Dem Vater helfen und den 2. Stuhl schmeissen
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 0% [ 0 ]
Ihre Kräfte einsetzen um zu kämpfen
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 20% [ 1 ]
Ihre Kräfte einsetzen um zu fliehen
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Stimmen insgesamt : 5
 

©Koboldstern
Fr März 05 2021, 10:59
Koboldstern
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Kapitel 1



Lichtkegel um Lichtkegel entsprang ihren Handflächen, bis diese schon ganz warm von der magischen Hitze waren. Sie wusste, dass sie gerade um ihr Leben rannte. Würde sie erwischt werden, wäre es aus mit ihr. Sie hatte die magische Gabe. Und wenn die Miliz sie einfing, würde das ihr Ende bedeuten. Kinder wie sie verschwanden von den Strassen. Sie wurden nie wieder gesehen. Zu gross schien die Angst vor den Fähigkeiten zu sein und dabei schien das Alter der Person nicht die kleinste Rolle zu spielen. Inciierah wusste dies alles, und trotzdem kam sie nicht umhin irgendwie gefallen an der Hetzjagd zu finden. Ihr grauer Umhang flog ihr um die Beine, während sie sich geschickt zwischen den vielen Leuten auf dem Marktplatz durch schlängelte. Sie blickte über die Schulter, um den Abstand zum nächsten Gardisten besser abschätzen zu können, als ihre Füsse plötzlich auf etwas trafen, was da nicht hätte sein sollen. Sie verlor das Gleichgewicht und fand sich aufgestützt auf der Brust eines verdutzt dreinblickenden Jungens wieder. Schnell hielt sie ihm die Hand vor den Mund. Ein erneuter Rückblick und sie erkannte, dass ihre Situation nun langsam brenzlig wurde. Sie stiess einen erneuten Lichtkegel in der Mitte ihrer Handfläche wachsen, als sie ein plötzlicher Energieschub durchfuhr. Der Blitz der ihr entglitt traf beinahe den Gardisten, der nur noch wenige Meter von Ohr entfernt war. Er flog zurück und stiess dabei einen Stand mit Äpfeln um, die über den Boden kullerten. Das war definitiv zu viel Aufmerksamkeit. der halbe Marktplatz starrte nun auf das geschehen. Sie musste sofort verschwinden. Sie rappelte sich auf, und verschwand hinter dem Stoffstand, jedoch nicht, ohne dem Jungen mit dem sie so unverhofft zusammengeprallt war, noch einen letzten skeptischen Blick zu zuwerfen. Irgendetwas an ihm war komisch, befand sie, während ihre Füsse über die hart getretene Erde trampelten.

"Iciierah! Was soll aus dir nur werden. musst du dich eigentlich andauernd mit allen anlegen? Das halbe Dorf spricht darüber was heute auf dem Marktplatz vorgefallen ist! Ich hatte eigentlich vorgehabt noch ein bis zwei Wochen die neue Aufführung hier vorzutragen. es gibt viele reiche Leute hier, und ihre Kinder zahlen gut für das Puppenspiel. Du weisst doch, dass du nicht so unachtsam mit deinen Kräften umgehen sollst.!" Etwas betreten schaute das junge Mädchen zu Boden. Ihre langen, geraden, braunen Haare hingen ihr lose über die Schultern und rutschten ihr dabei ins Gesicht. "ja Vater ich weiss. Ich wollte auch gar nicht, aber der Metzer Junge hat mich ausgelacht und ich musste ihm eine verpassen. Und dann sind seine Freunde gekommen und ich musste abhauen. Aber einer der Jungen versperrte mir den Weg und sie warfen Steine nach mir und sagten, dass meine Kleider stinken würden wie ein Esel. Da wurde ich so wütend, dass der Blitz automatisch über den Himmel zuckte. Und danach schrien sie alle auch schon. Ich kann nichts dafür Vater, ehrlich . Die Jungen sind Schuld. Sie hätten mich nicht so provozieren dürfen!" Die Stimme ihres Vater wurde etwas sanfter, allerdings war sie noch immer bestimmt. "Cirah Schatz, du darfst deine gabe nicht zeigen! Wenn sie es rausfinden, verschwindest du, wie alle Magier vor dir! Das würde mir das Herz brechen. Du musst lernen, dich besser unter Kontrolle zu haben. Du kannst nicht in jedem Dorf alles in Brand setzen. Irgendwann kennen sie dich dann überall." der Kopf des etwa 16 jährigen Mädchens nickte etwas niedergeschlagen. "Ich weiss Vater, es tut mir Leid. ich gebe mir doch Mühe, aber es ist so schwer." Schweigend stand der Vater von dem kargen, grob gezimmerten Holztischen auf, welches sie in ihrem Zimmer des Gasthauses zur gelben Kanne hingestellt hatten, um ihr Abendmahl nicht unter all den anderen Gästen verzehren zu müssen. Es klopfte an der Türe. Inciierah stand auf und öffnete sie. Ein junge Frau mit hochgesteckten, blonden Haar hielt ein Tablett mit einer dampfenden Suppe und einem dicken Brocken Brot in den Händen. Die junge zauberkundige nahm es ihr dankend ab und trug es zum Tisch. eine der beiden Schüsseln war etwas voller, als die andere. Ihr Vater hielt ihr diese hin und brach das Brot in zwei Stücke. Schweigend assen sie. Inciierah genoss die Wärme die sich langsam in ihrem Körper verbreitete, während sie die Gemüsesuppe gierig in sich hinein schaufelte. "Du solltest deinen Umhang morgen noch im Bach waschen. Er ist von oben bis unten dreckig. Nicht dass noch jemand auf dumme Ideen kommt und Fragen stellt. Sie murmelte eine Antwort und zog den vor Schlamm fast starren Umhang aus, den sie bis eben noch getragen hatte. etwas unachtsam warf sie ihn über die Stuhllehne des Stuhls auf dem sie eben noch gesessen hatte.

Es klopfte erneut an der Türe. Inciierah drehte sich um. So schnell war das Zimmermädchen noch nie zurückgekommen, sie waren ja kaum fertig mit dem Essen. Sie griff nach dem Tablett, als die Türe plötzlich aufflog und zwei Männer in der grau blauen Uniform der Stadtgarde ungefragt herein brachen. Inciierah erstarrte. "Schaut der Mantel! Sie muss es tatsächlich sein. der Tuchhändler hat nicht gelogen!" der eine Gardist zeigte mit dem Finger auf den in falten liegenden Umhang. "Mädchen du bist verhaftet! Du wirst -" "Gar nichts werdet ihr! Cirah lauf!" Die Meerblauen Augen des Mädchens konnten gerade noch erkenne, wie ihr Vater sich den einen Stuhl packte und nach einem der Männer warf. Er wollte die Männer bekämpfen, um ihr die Flucht zu ermöglichen!


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