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Liebe Krieger groß und klein, Regeln müssen immer sein. Drum bitten wir einen Besuch beim Schimmerfelsen zu begehn, um das Gesetz der Krieger zu lesen und zu verstehn. Haltet euch stets an das Gesetz und eure Pflichten, sonst wird der SternenClan über euch richten.
Diese liebenswerten User helfen dir bei jedem Problem was in ihrem Bereich der Möglichkeiten liegt.

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 Der gefallene Clan [Teil 3] Kapitel 2


Was soll sie machen?
Einfach da stehen bleiben und ihn Ohnmacht fallen
Der gefallene Clan [Teil 3]  Kapitel 2 Fk-na-1640%Der gefallene Clan [Teil 3]  Kapitel 2 Fk-na-15
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Sich in den Kampf einmischen
Der gefallene Clan [Teil 3]  Kapitel 2 Fk-na-160%Der gefallene Clan [Teil 3]  Kapitel 2 Fk-na-15
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Versuchen zum Lager zu fliehen
Der gefallene Clan [Teil 3]  Kapitel 2 Fk-na-1640%Der gefallene Clan [Teil 3]  Kapitel 2 Fk-na-15
 40% [ 2 ]
Sich Attila ausliefern
Der gefallene Clan [Teil 3]  Kapitel 2 Fk-na-1620%Der gefallene Clan [Teil 3]  Kapitel 2 Fk-na-15
 20% [ 1 ]
Sich versuchen im Wald zu verstecken
Der gefallene Clan [Teil 3]  Kapitel 2 Fk-na-160%Der gefallene Clan [Teil 3]  Kapitel 2 Fk-na-15
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Stimmen insgesamt : 5
 

©Koboldstern
Di Feb 16 2021, 22:18
Koboldstern
Anführerchen
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Kapitel 2

Eine wohlige Wärme durchströmte Schilfbeere, als sie vortrat. Der ganze Clan war auf die und ihren ersten eigenen Schüler gerichtet. Kautzpfotes Augen glommen voller Stolz und Bewunderung, als er feierlich ihre Nase berührte. Sie hatte es endlich geschafft. Sie war Mentorin! Sie bemerkte seine Begeisterung und wusste noch ganz genau, wie sie sich gefühlt hatte, als sie Schülerin geworden war. Es würde für Kautzpfote und sie eine aufregende Zeit werden. Nach ihr wurde auch ihr Bruder Matschtatze Mentor. Sein Schüler wurde Rauchpfote. Innerlich musste Schilfbeere etwas grinsen. Der kleinen Rauchpfote würde eine Herausforderung für ihren Wurfgefähten werden. Sie war ganz froh, dass sie Kautzpfote bekommen hatte, er war im generellen etwas fröhlicher als sein Bruder, jedoch auch meist doppelt so laut und aufgedreht. Trotzdem wusste sie jetzt schon, dass sie mit ihm gut klar kommen würde. Sie fühlte es einfach. Ausserdem war er Seidensterns Sohn, wie schwer konnte er also schon sein, wen er nur etwas von seiner Mutter und seinem Vater geerbt hatte?

„Hey Schilfbeere, magst du mit Grünlied und mir auf Grenzpatrouille kommen?“ Graukehle stand vor ihr. Er hatte gerade von Mildherz den Auftrag bekommen seine erste eigene Patrouille zu leiten und war sichtlich stolz darauf. Seine Schwester die ebenfalls erst zur Kriegerin ernannt worden war schien es aber nicht zu stören. „Nett dass du an mich gedacht hast Graukehle, aber ich habe Kautzpfote versprochen heute mit ihm erste Kampfzüge zu lernen.“ Mit einem verschwörerischen Seitenblick zu Grünlied fuhr sie fort: „ Aber ich meine Birkenbrise und Kleepfote wollten heute sowieso noch raus, du kannst sie ja mal fragen.“ Grünlied zwinkerte ihr bei dem Vorschlag kaum merklich zu, während Graukehle nur die Augen verdrehte. „Jaja das hat Grünlied auch schon gefragt.“ Mit de Satz zottelte er davon. Schilfpfote sah ihnen einen Augenblick lang nach. Graukehle musste es ziemlich auf die Nerven gehen, das sein Schwester jede freie Minute mit Kleepfote verbrachte. Die beiden waren unzertrennlich. Sie konnte die hübsche Kätzin aber verstehen. Kleepfote war, genau wie sein Bruder Weidenpfote ein schöner Kater. Und beide machten sich sehr gut und würden nicht mehr lange Schüler sein. Etwas sagte ihr, dass Kleepfote Grünlied die Freuden einer Kriegerin wohl nicht besonders lange gönnen würde, bevor sie in die Kinderstube ziehen würde. Sie hörte die beiden oft darüber reden, wenn sie sich mit Weidenpfote unterhielt. Der war von der Idee seines Bruders ganz begeistert gewesen, doch Schilfbeere hatte ihm das ganz schnell wieder ausgeredet. Sie hatte ihm gesagt, dass sie nicht bereit war Mutter zu werden. Sie wollte Mentorin sein und Krieger trainieren. Sie hatten es dabei belassen und seither nicht mehr angesprochen. Schilfbeere fragte sich manchmal, ob es für Weidenpfote wichtig war, dass sie einmal Jungen hatten. Doch sie wollte ihn nicht noch einmal darauf ansprechen. Nicht jetzt. Sie hatten alle Zeit der Welt.

„Entschuldigt, könntet ihr vielleicht Gänseblümchenpfote für mich mit auf die Jagd nehmen? Ich habe gleich noch etwas mit Seidenstern zu besprechen.“ Mildherz sah die beiden Kätzinnen bittend an. Sie hatte sich der Schülerin angenommen, auch wenn sie dadurch dass sie bereits im Wald draussen gelebt hatte, schon viel wusste. Trotzdem meinte Seidenstern, dass es wichtig sei, sie dennoch erst zur Schülerin zu machen, damit sie das Clanleben und das Gesetz der Krieger verstehen lernte. Tauchnase und Sprudelfeuer wechselten kurz einen Blick. „Sicher, sehr gerne Mildherz. Dann müssen wir uns nicht mehr um ein viertes Patrouillen Mitglied kümmern. Wir hatten grade Zweigschwung fragen wollen.“ Die zweite Anführerin nickte ihnen dankbar zu und verliess das Grüppchen in Richtung Anführerbau. Gänseblümchenpfote blickte die beiden Kriegerinnen etwas schüchtern an. Sie war bisher immer nur in Begleitung ihrer Mentorin draussen gewesen. Sprudelfeuer und Tauchnase grinsten. „Na komm, lass uns keine Zeit verlieren, wir gehen fischen!“ >Oh neiin...<, dachte sich die Schülerin, die ihrer Mutter Ringelblume wie aus dem Gesicht geschnitten war. Sie mochte kein Wasser. Aber was hatte sie auch anderes erwartet, wenn Tauchnase mit dabei war. Jeder wusste, dass sie meistens nur Fisch ins Lager mitbrachte. Und zwar sehr viel. Sie behauptete, dass sie einfach am liebsten Fisch ass, doch einige Katzen munkelten, dass sie für andere baute zu ungeschickt war im Unterholz.
Tauchpfote ging voran, dicht gefolgt von ihrer Gefährtin. Gänseblümchen verstand nicht so ganz, warum die beiden zusammen waren. Schliesslich konnten sie ja gar keine Jungen haben. Doch irgendwie schien das für jeden im Funkenclan einfach selbstverständlich zu sein. Zumindest hatte sie nie jemanden darüber ein Wort verlieren hören. Also hatte sie beschlossen, auch nichts zu sagen. Es war schlussendlich ja auch nicht ihre Sache. Als sie am Fluss ankamen, stürzte sich Tauchnase sofort in die wilden Fluten. Zweigschwung lachte, als Gänseblümchenpfote dabei nass gespritzt wurde. „komm, du musst nicht ins Wasser, wir werden am Flussufer entlang nach Mäusen suchen. Überlassen wir die Fische den beiden.“ Der Krieger entfernte sich wieder etwas vom Flusslauf und die Schülerin folgte ihm gewissenhaft. Sie war froh, sich die Pfoten nicht nass machen zu müssen. Grade als sie den Geruch einer Spitzmaus wahrgenommen und die Verfolgung aufgenommen hatte, kam ihr Zweigschwung entgegen. „Dort drüben riechts nach Maus!„ Na toll. Jetzt war ihre Spitzmaus unter eine Wurzel verschwunden! Sie konnte selber jagen! Manchmal nervte es sie, dass sie von allen wie ein kleiner Schlüpfling behandelt wurde. Sie war schon zwölf Monde alt und eigentlich nach deren Rechnung bereit Kriegerin zu werden. Doch sie behandelten sie, als wäre sie vor zwei tagen noch in der Kinderstube herum gerollt wie eine Rosskastanie. Etwas reumütig blickte sie zu der Wurzel unter der die Maus verschwunden war, und drehte sich um, um zu Zweigschwung zu laufen, der sich etwas von ihr entfernt hatte.
„Na hallo kleine. Weisst du, dass du genau aussiehst wie deine Mutter?“ Die tiefe, rollende Stimme kam wie aus dem Nichts hinter einer dicken Esche hervor. Erschrocken wirbelte die Schülerin herum, nur um Nase an Nase mit einem riesenhaften Kater zu stehen, dessen Gesicht von unzähligen Kleien und grossen Narben übersät war. Sie erschauderte. Obwohl sie den Kater nur einmal gesehen hatte, als sie ein ganz kleines junges war, hatte sie genug von ihm gehört. Das war der berüchtigte Streuner Attila! Und ihr Vater. Noch bevor sie richtig in Panik geraten konnte, berührte ein warmer Pelz ihre Seite. „lass sie sofort in Ruhe!“ Du hast in unserem Territorium nichts verloren! Verschwinde! Gänseblümchenpfote bewunderte den jungen Krieger, der sich ihr so todesmutig zur Seite gestellt hatte. „Mich interessiert euer Territorium nicht. Ihr habt mir meine Söhne und Töchter weggenommen, für die ich mich so angestrengt hatte! Und ich habe versprochen, dass ich sie mir holen komme. Und sie ist eine davon.! Genau so wie alle andern Jungen von Ringelblume, Weissdorn und Schwarzdorn. Ich habe mir diese Katzen unterworfen um Nachkommen zu zeugen und lasse sie mir nicht einfach von ein paar verweichlichten Clankatzen wegnehmen! Sie kommt mit mir!“ Sein grollen war nicht laut, aber Gänseblümchenpfote hatte noch nie so etwas Angsteinflössendes gehört in ihrem Leben. Sie war wie erstarrt, als Zweigpfote sich mit einem Kampfschrei auf den Kater stützte, der sicher zweimal so gross war, wie er selber. Attila zögerte keinen Moment. Er nutzt den Kater aus, der sich in seine Schulter gekrallt hatte und warf sich selber nach hinten, direkt an einen dicken Baumstamm. Zweigschwung wurde gegen den Stamm gepresst. Und liess und unter einem fast lautlosen Schmerzensschrei los. Attila stand über ihm und bleckte die Zähne. Nein er lachte. Er hatte noch nicht mal einen ernsthaften Kratzer davon getragen, während Zweigpfote bereits aus dem Mund blutete und sich kaum aufrappeln konnte. Bevor Gänseblümchenpfote jedoch etwas unternehmen konnte, landete eine Schildpatt Katze auf dem Rücken des Katers. Sprudelfeuer war ihnen zu Hilfe gekommen. Zweigschwung hatte sich aufgerappelt und kroch beinahe zu Gänseblümchenpfote hin, weg aus dem direkten Angriffsfeld der riesen Katers. Die Schülerin bemerkte, dass seine rechte Vorderpfote verdreht war. Sie musste gebrochen sein, durch die Wucht des Schlages an den Baum. Angst flackerte in ihren Augen auf, als sie zusah, wie Attila die Kätzin auf seinem Rücken von sich schleuderte und ihr nachsetzte. Endlich tauchte auch Tauchnase neben ihr auf und blickte verstört auf Zweigschwung, der mit schmerzverzerrtem Gesucht am Boden lag. Gerade wollte sie In die Richtung davonstürzen in die Attila ihre Gefährtin gejagt hatte, als der Kater hinter einem Baum hervor kam. Seine Augen blitzten gefährlich und er lachte Grausam. „Bist du die nächste? Ich hoffe doch dass du dich ein bisschen mehr wehrst als deine Kumpanin es getan hat.“ Eine Schockwelle durchfuhr Gänseblümchenpfote. Redete er von Sprudelfeuer?! Er hatte sie doch nicht etwa... Ein schriller Aufschrei unterbrach ihre Gedanken. „Gänseblümchenpfote flieh! Ins Lager! Lauf!“ Die Ohren der Schülerin dröhnten und rauschten gefährlich, als sie zusah, wie nun auch Tauchnase sich auf Attila stützte. Ihre Sinne drohten zu schwinden und alles drehte sich um sie . Was sollte sie bloss tun!?



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Mi Feb 17 2021, 17:05
Saraeg
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Ich finde es echt lustig, dass Ruby sich immer noch eine besonders lustige und hilfreiche (nicht xD) Idee ausdenkt, und die dann auch noch von jemandem genommen wird.

Also in den Kampf einmischen halte ich für keine gute Idee so praktisch ohne Kampferfahrung bzw. ohne Training. Noch dazu bei einem so gefährlichen Gegner. Weglaufen und im Wald verstecken kann ihr zwar helfen, aber den anderen nicht, zumal sie so die Chance vergibt, ihre Clangefährten zu warnen, falls der Streuner vorhat, sich als nächstes das Lager vorzuknöpfen.

Und sich auszuliefern halte ich für ebenso wenig schlau, da das Opfer ihrer Clangefährten dann umsonst gewesen wäre und Attila nicht Halt machen wird, wenn er sie hat, sondern wird sich die anderen auch noch "zurückholen" wollen.



©Koboldstern
Mi Feb 17 2021, 18:35
Koboldstern
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@Saraeg, schön, dass es dir aufgefallen ist mit der unnötigen Antwort xD das mach ich manchmal, damit ich was zum mit abstimmen hab, dann seh ich nämlich immer wenn ich den Post aufmache sofort den Stand der Abstimmungen und muss nicht jedes Mal den extra anklicken #rubysfaulheit xD



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