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Liebe Krieger groß und klein, Regeln müssen immer sein. Drum bitten wir einen Besuch beim Schimmerfelsen zu begehn, um das Gesetz der Krieger zu lesen und zu verstehn. Haltet euch stets an das Gesetz und eure Pflichten, sonst wird der SternenClan über euch richten.
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 Der gefallene Clan [Teil 3] Kapitel 1


Was sollte mit den Ältesten getan werden?
Sie bei den Funkenclankatzen begraben
Der gefallene Clan [Teil 3]  Kapitel 1 Fk-na-1625%Der gefallene Clan [Teil 3]  Kapitel 1 Fk-na-15
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Sie irgendwo im Wald begraben
Der gefallene Clan [Teil 3]  Kapitel 1 Fk-na-1650%Der gefallene Clan [Teil 3]  Kapitel 1 Fk-na-15
 50% [ 2 ]
Sie zur Nachtclangrenze bringen, damit sie sich um sie kümmerten
Der gefallene Clan [Teil 3]  Kapitel 1 Fk-na-1625%Der gefallene Clan [Teil 3]  Kapitel 1 Fk-na-15
 25% [ 1 ]
Sie einfach in den Fluss werfen. Der Funkenclan hat schon genug Arbeit damit, das Lager wieder aufzubauen
Der gefallene Clan [Teil 3]  Kapitel 1 Fk-na-160%Der gefallene Clan [Teil 3]  Kapitel 1 Fk-na-15
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©Koboldstern
So Feb 14 2021, 19:42
Koboldstern
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Kapitel 1

„Der weisse Kater heisst Blassjunges und seine beiden schwarzen Schwestern heissen Raujunges und Flaujunges. „ Die Jungen schliefen noch tief und fest, als Gänseblümchen sich eingefunden hatte und ihre jüngeren Geschwister bei Nieselsee vorstellte. Sie waren sehr aussergewöhnlich, das hatte Die Heilerin schon bemerkt, dass alle drei etwas gemeinsam hatten. Sie hatten alle ein gelbes und ein blaues Auge. Sie hatte so etwas noch nie gesehen. „Flaujunges heisst aber so, weil sie auf ihren blauen Auge nichts sehen kann.“, fügte Gänseblümchen noch etwas leiser hinzu. Salbeipfote legte ihr tröstend den Schweif um den Rücken. „Keine Sorge, das macht nichts. Sie werden hier bei uns aufwachsen. Sie wird trotzdem eine grossartige Kriegerin sein. Ich spüre dass sie noch sehr wichtig sein wird, genau wie die anderen beiden.“ Gänseblümchen sah in daraufhin verwirrt an, sagte jedoch nichts mehr dazu.
Seidenstern hörte sich gerade an, was ihr Nieselsee über die neuen Jungen im Clan zu erzählen hatte. Zwar freute sie sich, dass sie nun so viel Nachwuchs hatten, doch sie konnte auch schon die Schwierigkeiten sehen, die das mit sich bringen würde. Elf Junge. Das würde eine Herausforderung werden die alle zu trainieren. Ihre eigenen Jungen waren immer noch in der Kinderstube, Weissdorn war als Ziehmutter bei ihnen geblieben. Und sie hatte sich auch schon dafür gemeldet, dass sie die drei Jungen ihrer Schwester und die beiden ihrer Mutter beaufsichtigen würde. Seidenstern musste schauen, dass sie Kautzjunges und Rauchjunges mehr zu sich in den Anführerbau nahm, entschied sie. Weissdorn konnte sich nicht für die drei neuen von Schwarzdorn, die Neugeborenen beiden von Ringelblume und um ihre eigenen beiden kümmern, das war dann doch etwas viel. Während sie noch darüber nachdachte, ob sie wohl wirklich genug Krieger im Lager hatten um die alle auszubilden, verabschiedete sich Nieselsee. Es war schon spät, und sie wollte dass Salbeipfote auch ein wenig Schlaf bekam. Er hatte sich nicht von der Seite der dreien weg bewegt. Nieselsee nahm auf de Rückweg noch eine saftige Maus vom Frischbeutehaufen mit. Er würde bestimmt Hunger haben.

„Darf ich mich ein Weilchen zu dir setzen? Ich kann nicht schlafen.“ Schilfbeere fuhr erschrocken herum, als sie Weidenpfote hinter einem Busch auftauchen sah. „Erschrick mich doch nicht so, wenn ich Nachtwache halte. Ich dachte schon du bist ein Dachs.“, ihre tadelnden Worte erstaunten den Schüler, Sonst war sie doch nie so unhöflich mit ihm gewesen. Er legte seinen grauen Kopf mit den breiten schwarzen Streifen schief und musterte sie. Etwas war anders. Doch er konnte nicht genau Augen was es war. War sei wütend? Schilfbeere wusste nicht genau wie sie sich verhalten sollte. Sie fühlte sich plötzlich wieder wie ein Schüler. Sie freute sich einerseits, dass Weidenpfote sie wieder zu bemerken schien, und andererseits wollte sie nichts mit ihm zu tun haben. Sollte er doch zu der anderen Kätzin gehen, die anscheinend so spannend war und so gute Geschichten mit ihm zusammen erzählen konnte. Sie schloss die Augen, als sie verstand, wo das Problem war. Sie war eifersüchtig! Das wiederum würde ja heissen, dass sie ihn mochte. Aber das ging doch nicht. Sie waren noch nicht mal im selben Alter. Klar andere Katzen hatten auch zueinander gefunden die nicht im selben Alter waren, aber sie hatte sich immer eher als eine Mentorin oder grosse Schwester für Weidenpfote gesehen. Oder zumindest hatte sie sich das eingeredet. In dem Moment als ihr ihre Gefühle bewusst wurde, wusste sie, dass das jetzt alles komplizierter machen würde für sie. Darauf hatte sie irgendwie keine Lust. „ Ich habe dich vermisst, du warst so viel auf Patrouille in letzter Zeit.“ Ein kurzer Schmerz durchfuhr die Kriegerin. >Ja-weil du nur mit dieser Gänseblümchen rumgehangen bist, irgendwie musste ich mich doch ablenken.<, dachte sie sich. Doch sie konnte grade noch verhindern, dass sie es laut aussprach. „Ich hatte viel zu tun.“ Sie zuckte kurz mit den Schultern und erstarrte dann. Weidenpfote war näher an sie heran gerückt, und ihr fiel auf, wie gross er geworden war. Er war schon fast so gross wie sie selber. Seine tiefgrünen Augen blickten fest in die ihren. „Wenn ich Krieger bin, werde ich immer mit dir auf Patrouille gehen. Dann kann ich dich nicht vermissen.“ Seine Worte wärmten sie von innen. Sie überlegte kurz, ob sie ihn von sich weg stossen sollte. Doch sie entschied dass sie keine Lust hatte länger böse zu sein. „Kommt ganz drauf an wie schnell du bist. Wenn du mir nicht nachkommst, musst du mich dann trotzdem vermissen.“ Sie grinste schief. Weidenpfote puffte sie leicht mit der rechten Vorderpfote an. „Das werden wir dann sehen. Ich bin schon viel schneller geworden, du wirst schon sehen. So leicht kommst du mir dann nicht davon.“ Schilfbeere mochte den Schalk, der in seinen Augen glitzerte. Er war schon immer sehr selbstsicher gewesen. Das hatte sie schon immer so beeindruckt. Vor allem dafür, dass er nicht im Clan geboren war. Sie sog seinen vertrauten Duft ein. So nah waren sie sich noch nie zuvor gewesen. Sie fragte siech, ob er sie genau so mochte wie sie ihn. Sie schloss die Augen und stutzte. Sein Geruch hatte sich verändert. Er roch plötzlich leicht metallisch und irgendwie modrig. Verwirrt öffnete sie die Augen wieder. Sie konnte aber keine Veränderung an ihm erkennen, ausser dass er seine Nase ebenfalls in ihr Fell gedrückt hatte. Was – Da brach die Erkenntnis über ihr zusammen. Das war nicht Weidenpfotes Geruch! Es war Nachtclan!

Dunkle Wolkenschleier bedeckten immer wieder den vollen, runden Mond der über den kämpfenden Katzen auf das Lager hinter schien. Keine der Katzen hatte Zeit darüber nachzudenken, dass die s der Vollmond war, unter dem früher die grossen Versammlungen gehalten wurden, an denen der Waffenstillstand immer heilig gewesen war. Schrille Schreie und Kreischen schossen durch die Nachtluft, während sich der Funkenclan mit aller Kraft gegen die angreifenden Nachtclan Katzen wehrte. Seidenstern sah sich Dürrepelz und Drosselflug gegenüber, zwei Ältesten des Nachtclans. Sie hatte kaum Zeit sich zu fragen, weshalb Trockenfell sie mit einer Gruppe Ältester angriff. Sie waren immer noch stark. Viel zu stark. Als Dürrepelz ihr einen Harten Schlag mit der Pfote gegen den Kopf versetze, dröhnte es in ihren Ohren. Sie hätte nie gedacht, dass Älteste noch so stark sein konnten. Sie wehrte sich so gut sie konnte, doch sie hätte nicht mal gegen einen der beiden eine Chance gehabt. Hatte die Patrouille neulich nicht gesagt, dass die Katzen kein reines Blut mehr vertrugen? Gerade als sie schon die Krallen von Drosselflug auf sich zu sausen sah, während sie noch halb benommen am Boden lag, bemerkte sie, wie Drosselflug sich abwandte. Lichtschimmer und ihre Schülerin Efeupfote hatten sich eingemischt. Die Krallen trafen trotzdem unvermindert ihr Ziel und Seidenstern spürte wie ihr heisses Blut von linken Ohr herunter übers Gesicht lief. Sie rappelte sich auf. Verwundert darüber, dass man sie liess, sah sie wie Igelsprung und Kohlenglut sich auf ihre Angreiferin gestürzt hatten. Seidenstern fasste einen Entschluss. „Funkenclan! Keine Gnade! Sie werden auch keine zeigen!“ Sie schrie die Worte so laut hinaus wie sie nur konnte. Diese Katzen waren gekommen um sie zu vernichten. Sie mussten sich entsprechend wehren, sonst würden sie alle untergehen. Unweit von sich, hörte sie ein wütendes Aufheulen. Sie drehte den Kopf. Zu ihrer Linken war Trockenfell auf Schilfbeere gestossen. An ihrer Seite stand Weidenpfote. Trockenfell zierte bereits ein tiefer Kratzer im Gesicht. Die beiden hatten die zweite Anführerin des Nachtclans zurückgedrängt! Seidenstern war verwirrt. Aber die Nachtclan Katze waren doch so stark! Wie hatten die beiden das geschafft?. Tauchpfote und Mildherz kamen in ihr Sichtfeld, die beiden kamen ihr ebenfalls zu Hilfe geeilt. „Seidenstern! Hört Tauchpfote zu!“ rief Mildherz im vorbeirenne, während sie sich zu Efeupfote und deren Mentorin gesellte, die stark in Bedrängnis waren. Seidensterns Kopf schoss der ehemaligen Nachtclan Schülerin entgegen. „Seidenstern! Ich glaube das ist eine Selbstmord Mission der Ältesten! Ich denke sie haben die Ältesten sich von Blut ernähren lassen, damit sie stärker sind, um uns abzulenken von irgendwas. Der Nachtclan hat sich noch nie zu sehr um seine vielen Ältesten geschert, vielleicht sterben die auch danach. Aber ich denke, sie wollen uns nur lange genug beschäftigt halten für irgendwas. Ich kenne Trockenfell schon lange genug. Sie würde so was tun. Ich weiss nur nicht was sie bezwecken will.“ Seidenstern lief es kalt den Rücken runter. Was die Schülerin sagte, konnte wahr sein. Die Jungen! Die Prophezeiung! Sie wollten nicht den Funkenclan auslöschen, sondern nur an die Jungen heran. Wenn sie wie gesagt einen Spion hatten, würde das Sinn machen! Nach einem kurzen Rückblick auf die kämpfenden Katzen, stob sie davon.

„Katzen des Funkenclans! Heute Nacht haben wir den Nachtclan besiegt! Und es ist uns gelungen, alle Jungen zu beschützen. Zu verdanken haben wir das zum Grossteil der schnellen Auffassungsgabe von Tauchpfote, die hinter den Plan gekommen ist. Deswegen habe ich beschlossen, dass sie sich ihren Kriegernamen mehr als verdient hat.
Mildherz, bist du davon überzeugt, dass deine Schülerin dazu bereit ist eine Kriegerin zu werden?“
Mildherz trat festen Schrittes vor und hob laut und deutlich an: „Ja, sie ist bereit.“
Seidenstern sprach weiter: „Ich, Seidenstern, Anführerin des Funkenclans rufe meine Kriegerahnen an und bitte sie, auf diese Schülerin herabzublicken. Sie hat hart trainiert, um eure edlen Gesetze zu erlernen, und ich empfehle sie euch nun als Kriegerin.
Tauchpfote, versprichst du, das Gesetz der Krieger einzuhalten und den Clan zu beschützen und zu verteidigen, selbst wenn es dein Leben kostet?“
Tauchpfote konnte ihr Glück noch gar nicht wirklich fassen. Damit hatte sie auf jeden Fall nicht gerechnet gehabt. Doch sie trat vor und sprach: „Ich verspreche es.“
Dann gebe ich dir, mit der Kraft des SternenClans, deinen Kriegernamen. Tauchpfote, von diesem Augenblick an wirst du Tauchnase heissen. Der SternenClan ehrt deine Treue und deine Entschlossenheit und wir heissen dich nun als vollwertige Kriegerin im Funkenclan willkommen.“
Ergriffen trat Tauchnase vor und leckte die Schulter ihrer Anführerin, während der Rest des Clans freudig ihren neuen Namen rief.
„Tauchnase , Tauchnase !!“ Am lautesten hörte man Sprudelfeuer, die vor Stolz fast zu platzen schien und ihre Gefährtin mit grosser Begeisterung um schwirrte, als sie sich von Seidenstern zurück zog und wieder in die Katzenmenge eintauchte. Die schwarze Anführerin verharrte einen Moment still auf dem Felsvorsprung um den Katzen Zeit für Glückwünsche zu lassen, bevor sie wieder zu sprechen begann. „Wir haben aber auch Opfer erlitten. Mauseohr hat im Kampf sein Leben gelassen. Möge der Sternenclan in gut in ihren reihen aufnehmen. Ausserdem haben wir fünf weitere Tote um die wir uns kümmern sollten. Die Ältesten des Nachtclans scheinen für diesen keinen Wert gehabt zu haben, wenn sie ihre Katzen einfach bei uns lassen. Wir müssen daher entscheiden, was wir mit Heckendorn, Feuersbrunst, Drosselflug, Dürrepelz und Sturmflut machen sollen, nun da sie alle bei uns im Lager gestorben sind.“ Einige Katzenaugen wanderten zu den 5 leblosen Katzenkörpern, die zusammengetragen worden waren. Einer nach dem anderen war an seinem eigenen Blut erstickt, nachdem sie einige Zeit lang gekämpft hatten. Ein Grausamer Tod, den man niemandem wünschen würde. Und so unnötig. Der Nachtclan hatte ja trotzdem verloren gehabt.


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©Saraeg
Mo Feb 15 2021, 18:06
Saraeg
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Also auch wenn es Nachtclankatzen waren und am Angriff beteiligt waren, sind es immer noch Katzen, die es verdient haben, begraben zu werden und nicht den Aasfressern überlassen zu werden.
Und es ist denke ich klar, dass sich die Nachtclankatzen nicht darum kümmern werden und sie einfach an der Grenze liegen lassen werden.

Bei allem Mitgefühl würde ich sie aber dennoch nicht direkt neben Funkenclankatzen zu begraben, denn das würde deren Toten wiederum nicht gerecht werden, das wäre nicht "anständig" (ok das Adjektiv passt nicht ganz, mir fällt aber grad kein besseres ein. Aber ihr wisst, was ich meine)



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