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Liebe Krieger groß und klein, Regeln müssen immer sein. Drum bitten wir einen Besuch beim Schimmerfelsen zu begehn, um das Gesetz der Krieger zu lesen und zu verstehn. Haltet euch stets an das Gesetz und eure Pflichten, sonst wird der SternenClan über euch richten.
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 Der gefallene Clan Kapitel 3


Was soll Strahlenstern nun machen?
Sofort mit einer Kampfpatrouille den Katzen nachsetzen! Auch wenn es mitten in der Nacht war.
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Warten bis zum Morgen und mit einer kampffähigen Patrouille beim Nachtclanlager einmarschieren
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Am Morgen mit zwei Katzen zum Nachtclan und versuchen zu reden
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Am nächsten tag versuchen an den Grenzen einer Patrouille aufzulauern, Katzen gefangen nehmen und sie gegen die Jungen eintauschen
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Erst mal gar nichts machen und abwarten. Ja nicht unnötig Katzenleben aufs Spiel setzen.
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Stimmen insgesamt : 4
 

©Rubinstern
Do Nov 05, 2020 5:39 pm
Rubinstern
Anführerin
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Kapitel 3

Strahlenstern durchzuckte ein Gedanke. Musste sie nun etwa ihren Clan dazu auffordern für eine Kätzin zu kämpfen, die sie alle nicht kannten, oder von der sie auch nicht mit Sicherheit wussten, ob sie wirklich die Katze aus den Legenden war. Würde sie das Leben ihrer Clankameraden für diese Kätzin aufs Spiel setzen? Mit einem Mal wurde ihr bewusst, dass Halbsonne noch vor ihr stand und sie erwartungsvoll ansah, nervös mit den Krallen die Erde unter ihren Pfoten knetend. Schnell blickte sich die Anführerin um und rief ein paar Krieger zusammen die sie in ihrer unmittelbaren Nähe sah. „Klarweiher, Gewitterduft, Seidenfeder und Halbsonne, ihr kommt mit, Silbergischt, du stellst im Lager die restlichen Katzen zur Verteidigung bereit auf!“ Dann liess sie keine weiteren Herzschlag vergehen und rannte sofort zum Lagereingang, wo Kohlenglut wache hielt und den Ausruf hergekommen war.

Nur einige Momente später blickte Strahlenstern in die gelben Augen des Nachtclananführers. Sie blickte etwas verwirrt auf die anwesenden Katzen. Das war keine Angriffspatrouille. Neben Hitzestern stand ein halb orange halb weisser Kater. Sie erinnerte sich an seinen Namen, es war Schneebruch. Und eine Schülerin, recht klein, hellbraun mit dunkleren Flecken. Sie blickte fast schon schüchtern zu ihr auf. Fragend blickte Strahlenstern den anderen Anführer an. „Was soll das? Was wollt ihr hier?“ Hitzestern senkte zu ihrer Überraschung respektvoll den Kopf vor ihr. „Es tut mir leid wenn wir euch erschreckt haben, doch wir haben eine wichtige Bitte.“ Er schob mit einer seiner grossen Pranke, die vor ihm sitzende Schülerin vor. „Das ist Kornpfote. Sie ist seit zwei Monden unsere Heilerschülerin. Wir haben ein Problem im Clan. Leider ist Frostwasser unser Heiler stark erkrankt. Wir haben zu wenig Katzenminze um ihn zu behandeln. Du weisst doch bei euch auf dem Moor wächst der meiste Anteil. Wenn wir nicht bald Katzenminze kriegen, wird Frostwasser sterben, und er konnte bisher kaum Wissen an Kornpfote weitergeben. Ich möchte dich bitten, dass du Kornpfote erlaubst zusammen mit eurer Heilerin Nieselregen Katzenminze zu sammeln und sie mit ins Nachtclanlager zu bringen.“ Noch einmal beugte er demütig seinen Kopf vor der Funken Anführerin. Völlig überrumpelt davon, musste diese sich erst einmal fassen. Kohlenglut neben ihr machte einen Buckel. „ist das etwa unser Problem, wenn ihr nicht wisst wie man richtig Kräuter einteilt?! Es ist Blattfrische, wie könnt ihr keine Katzenminze haben?“ Seidenfeder betrachtete ihren Sohn nachdenklich. Es schien ihr doch ein seltsamer Zufall zu sein, dass genau jetzt der Nachtclan etwas von ihnen brauchte. Strahlenstern bedeutete Kohlenglut jedoch gleich, sich hinzusetzen und still zu sein. Sie bedachte Hitzestern kurz. Sie war sich selber nicht sicher was sie davon halten sollte. Eigentlich kannte sie Hitzestern eher als temperamentvollen, lauten und bestimmten Kater. Das Auftreten gerade passte so gar nicht zu ihm. Seit sie ein Junges war, hatte der Nachtclan noch nie um Hilfe gebeten. Doch wenn es wirklich so schlecht um Frostwasser stand, konnte das unter Umständen den Untergang des Nachtclans bedeuten, sollte Kornpfote nicht mit ihren neuen Aufgaben fertig werden. Ausserdem arbeiteten sie ja nicht mit dem Sternenclan, und konnten von der Seite also auch keine Hilfe erwarten oder erbitten. Vielleicht zügelte sich Hitzestern einfach, weil er seinen Clan beschützen wollte? Strahlensterns Blick fiel auf die Sonne. Sie hatte ihren höchsten Punkt schon länger überschritten und es würde nicht mehr allzu lange dauern, bis sie untergehen würde. “Unsere Heilerin hat gerade andere Aufgaben. Aber ich kann euch nicht verwehren, von was wie im Überfluss besitzen, wenn es um ein Katzenleben geht. Wir sind nämlich nicht so ignorant wie ihr, wenn es darum geht.“ Sie hatte sich diesen Kommentar einfach nicht verkneifen könne. Sie sah auch, dass Hitzestern seine gelben Auen kurz zu Schlitzen verengte, jedoch verbiss er sich anscheinend eine Antwort darauf. „Du und dein Krieger, ihr werdet zurück gehen auf euer Territorium. An der Blutfeldgrenze könnt ihr warten. Halbsonne und Kohlenglut werden Kornpfote zum Moor führen, wo sie genug Katzenminze sammeln kann. Aber nur wenn Nieselsee zustimmt. Wir werden sie zuerst fragen. Dann werden meine Krieger eure Heilerschülerin zur Blutfeldgrenze zurück geleiten, wo ihr sie wieder in Empfang nehmen könnt.“
Hitzestern nickte verständnisvoll. „Vielen Dank Strahlenstern. Da wäre aber noch eine Kleinigkeit. Kornpfote hat noch nie Katzenminze gesehen oder gerochen. Könntet ihr, ihr zuerst zeigen wie es aussieht? Damit sie es später auch trocknen kann, bis Frostwasser wieder soweit genesen ist, das er ihr alles weiter zeigen kann? Der Nachtclan wäre euch sehr verbunden.“
Die hellbraune Anführerin lenkte ein. „Halbsonne, geleite diese Schülerin zu Nieselsee und frage sie ob unser Vorhaben okay ist und falls ja lass dir von ihr kurz Katzenminze zeigen. Dann kommst du gleich wieder her mit ihr, ihr müsst euch beeilen wenn ihr vor Sonnenuntergang noch zurück sein wollt.“

Kohlenglut lief voraus. Die kleine Schülerin nervte ihn ganz gehörig. Er hatte noch nie eine Katze gesehen, die so langsam war! Sie hielt gefühlt bei jedem spriessenden Pflänzchen an und fragte Halbsonne, ob sie ihr sagen konnte, was das war oder für was es vielleicht gut sein könnte. Halbsonne war doch keine Heilerin! Und so kamen sie einfach nicht voran. Ungeduldig liess er seinen schwarzen Schweif hin und her peitschen, während er wieder auf die beiden wartete. Diese Nachtclankatzen konnte man einfach für gar nichts gebrauchen, beschloss er da für sich. „Kommt jetzt! Wir sollten vorwärts machen! Die Sonne geht schon beinahe unter, wir sollten eigentlich schon wieder zurück sein und Kornpfote bei ihrem Clan abliefern! Nicht dass die noch denken, wir hätten sie entführt!“ Halbsonne gab der Heilerschülerin einen leichten Pfotenstoss und verdrehte freundlich die Augen in seine Richtung. „naja auf jeden Fall wird Frostwasser so länger auf seine Medizin warten müssen, wir sollten uns wirklich etwas beeilen. Dort vorne sind bereits die Moore, schau, wir haben es fast geschafft.“ Kornpfote flitzte plötzlich nach vorn, und stiess dabei fast Kohlenglut um. Der murmelte etwas unverständlich, setze ihr dann aber gleich nach. Schliesslich ging es wenigstens endlich voran.

Seidenfeder sass beim Lagereingang. Es war schon vor einer Weile dunkel geworden, und sie machte sich sorgen im ihren Sohn. Er und Halbsonne waren noch nicht zurück. Wie lange brauchte man denn um ein paar Pflanzen aus dem Boden zu reissen? Plötzlich wurde sie von hinten leicht angestuppst. Silbergischt war an sie heran getreten. „Keine Angst, sie kommen bestimmt jeden Moment. Vielleicht haben sie unterwegs noch etwas gejagt. Komm du solltest auch etwas essen. Magst du dir mit mir eine Amsel teilen?
Die beiden hatten gerade den halben Vogel verspeist, als Halbsonne und Kohlenglut endlich zum Lagereingang herein kamen. Sie schienen guter Dinge zu sein, na zumindest Halbsonne. Kohlenglut schien eher etwas genervt zu sein, doch so ungewöhnlich war das auch wieder nicht. Igelsprung begrüsste seine Gefährtin und die beiden liefen ebenfalls zum Frischbeutehaufen um sich etwas zu nehmen, während Kohleglut zu Strahlenstern lief, um ihr mitzuteilen, dass alles gut gelaufen war, ausser das Kornpfote wohl die Tochter einer Schnecke sei. Ruhe kehrte im Lager ein.

Sie währte bis mitten in der Nacht schrille Schreie ertönten. Strahlenstern schoss sofort auf und rannte zur Lagermitte. Nieselsee stand da, an ihrer Seite Mildherz die Königin, deren Junge demnächst Schüler würden. Sie hatte einen frischen Kratzer auf der Wange. Seidensturm, Sandpelz und Schwalbenflügel standen bereits mit gesträubten Pelzen um die beiden herum.“ Was ist hier los?!“ Strahlensterns Stimme war fordern und verlangte sofort nach einer Antwort.
Mildherz trat unglücklich vor. Da waren zwei Nachtclankatzen im Lager! Ich war gerade bei Nieselsee, weil ich mit den neuen Jungen geholfen habe sie zu säubern und alles, weil ihre Mutter zu erschöpft ist um sich zu kümmern, als diese zwei Krieger sich in den Heilerbau geschlichen haben, sie haben sich von hinten anscheinend ein Loch in die Hecken gerissen. Als wir es bemerkt haben, haben wir sie sofort vertreiben wollen, aber sie haben sich bereits zwei der neuen Jungen der Kätzin geschnappt. Tannenjunges und Efeujunges, zwei gesunde Kätzinnen die heute geboren wurden, sie wurden einfach geraubt! Wie konnten sie wissen wo der Heilerbau am dünnsten war, um da durchzubrechen?! Sie haben die Jungen einfach mitgenommen! Jetzt hat die grüne Kätzin nur noch drei Junge statt fünf! Was sollen wir tun Strahlenstern?!

Diese Feiglinge!Das war alles nur ein Trick! Seidensturm wurde vor Wut heiss bis zur Schwanzspitze. Am Schluss war der heiler gar nicht krank, und diese Kornpfote hatte die Patrouille extra so lange vom lager weggehalten..Diese Fuchsherzen, warum hatte sie ihrem Gefühl nicht vertraut? Ihr blick fiel auf die Anführerin. Was nun`?


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©Saraeg
Do Nov 05, 2020 7:43 pm
Saraeg
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Einerseits hätte die direkte Verfolgung den Vorteil, dass die zwei Katzen vermutlich noch nicht weit wären und schnell in der Unterzahl auf fremdem Gebiet wären, wenn sie es aber erst mal auf ihr eigenes Territorium schaffen, wären die Nachtclankatzen klar im Vorteil, erst recht bei Nacht.

Deshalb würde ich bis zum nächsten Morgen warten und dann bei Helligkeit zum Nachtclan gehen.

Die restlichen Möglichkeiten werden wohl kaum beim Nachtclan fruchten, auf das Niveau des Nachtclans sollen die Funkenclankatzen nicht sinken und außerdem will ich endlich Blut fließen sehen xD



©Staren
Fr Nov 06, 2020 2:34 pm
Staren
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Ich weiß nicht ganz... Ggf. bringt der NachtClan die beiden Jungen direkt um?

Ich würde eher zu der Verfolgung tendieren. Die erfahrenen Krieger kennen das Territorium sicherlich ein und auswendig während die NachtClan-Katzen so ihre Probleme in der Nacht haben sollten den Weg sehr schnell zurück zu finden. Ich denke, es konnte relativ gut laufen, also das sie die einholen bevor sie das andere Territorium erreichen oder zumindest in der Nähe der Grenze.

Katzen gefangen nehmen, halte ich für nicht sonderlich schlau. Nachher droht der NachtClan, dass sie die Jungen umbringen, wenn sie die nicht freilassen und ich glaube nicht, dass der FunkelClan im 'Gegenzug' bereit dazu wäre, dies auch zu tun...
In das andere Clanlager einzumarschieren, ist auch nicht intelligent... I mean, dort sind massig Katzen und ne, das macht recht wenig Sinn...
Gar nichts machen - Ich glaube, dann werden die NachtClan-Katzen es nochmal versuchen, also die Jungen zu klauen oder selbst irgendwelche Forderungen stellen...

Hn... das mit dem Reden erscheint mir ja nicht schlecht, aber ich glaube nicht, dass das irgendetwas bringt. Nachher greifen die NachtClan-Katzen uns noch an, weil wir auf deren Territorium sind...




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