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Liebe Krieger groß und klein, Regeln müssen immer sein. Drum bitten wir einen Besuch beim Schimmerfelsen zu begehn, um das Gesetz der Krieger zu lesen und zu verstehn. Haltet euch stets an das Gesetz und eure Pflichten, sonst wird der SternenClan über euch richten.
Diese liebenswerten User helfen dir bei jedem Problem was in ihrem Bereich der Möglichkeiten liegt.

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 Ein neuer Stern - PLAY - Teil 1

©Rubinstern
So Okt 11, 2020 5:23 pm
Rubinstern
Anführerin
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[Zula /Schilfregen|w|Dorf 2]

Gerade hatte sie Ratte so weit wies ging von sich geschleudert, als sich wieder eine in ihren Schwanz verbiss. Fluchend drehte sie sich herum und wäre dabei fast in einen grossen, roten Kater hineingedonnert, der plötzlich wie vom Himmel gefallen vor ihr stand. Wenn sich ihr Pelz noch mehr hätte sträuben können, an diesem Punkt, so wäre dies jetzt wohl geschehen. Instinktiv duckte sie sich vor dem Kater, was jedoch eine sehr dumme Idee war, wie sie gleich feststellen musste. Die Ratten kamen so noch viel besser auf ihren Rücken! Grade hab sie die Pfote in Richtung des fremden, als ihr bewusst wurde, dass dieser ebenfalls gegen die Ratten kämpfte. Er war auf ihrer Seite! Sie schimpfte sich innerlich aus, doch dann stellte sie sich ihm zur Seite und versuchte so mutig zu wirken wie es nur ging, als sie weiter nach den kleinen Monstern schlug. Da begann er ihr Sachen zuzurufen, und eine Schneise bildete sich zwischen dem grauen Gewusel vor ihr, wo er sich durchkämpfte. Sie folgte ihm so gut sie konnte und wehrte dabei so viele der Biester ab, wie sie nur konnte. Er hatte recht, sie mussten so schnell wie möglich aus der Gasse hinaus. Sie gelangten zur Strassenecke und bogen gegen den grossen Weg ein, als sie plötzlich erstarrte. da waren noch mal 2 Katzen mit ein paar wenigeren Ratten am kämpfen. Ungläubig fiel ihr blick auf das grosse Ungetüm von Kater, der mit seinen riesigen Pranken die Nager von den Beinen fegte. Sie vergass sogar dass sie eigentlich noch im Kampf war. Wie sollte sie gegen diese 3 Katzen ankommen? Sie hatte schon den roten für bedrohlich gehallten, aber der braune, schien richtig gefährlich zu sein. Am Rande bemerkte sie auch den dritten, eher schmächtigen, grauen Kater, doch der wäre wohl ihr kleinstes Problem...



Angesprochen: Glutschimmer @Ravenstar


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Spice|w|Wald 2 - bei Little John
Jellicle/ Glühnebel||m|Dorf 2 - beschäftigt
Schemenlicht|m|Dorf 2 - beschäftigt



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©Habichtfeuer
So Okt 11, 2020 6:47 pm
Habichtfeuer
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[Little John – Kieselpfote / Kater / Wald 2]

Hast du auch… dschon mash eifmp Hunf gefreschn?“ Etwas Weiches landete auf seiner Schnauze und ließ den letzten Teil der Frage zu einem unverständlichen Gemurmel werden. Little John schielte auf den Schwanz der ihn vor einem weiteren Wortschwall hinderte. Der kleine Kater ließ sich nach hinten auf seinen Hintern fallen und starrte die riesige Kätzin an. Aufmerksam lauschte er ihren Worten und seine Schnurrhaare zuckten dabei interessiert. “Berge? Was sind den Berge? Ich habe sowas noch nie gesehen.“ Sein Kopf legte sich leicht zur Seite.
“Also lebst du ganz alleine? Und du bekommst kein Fressen? Wie jagt man das? Ist das nicht ein bisschen einsam?“ Little John hatte all seine Freunde in der Siedlung. Spielkameraden mit denen er herumtollen konnte. Nur in diese komischen Bergen zu leben, klang doch traurig. Doch als Spice die Frage stellte woher er kam, sah er sich um. Überall waren nur Bäume und jede Richtung sah gleich aus. Sein eigener Geruch war kaum mehr wahrzunehmen. Little Johns Ohren klappten leicht nach hinten und er bearbeitete den Boden unter seinen Poften. “Ich äh… ich komme aus…“ Noch einmal sah er sich in alle Richtungen um. Kam er von dort oben oder doch eher von dem anderen Abhang? “Ich weiß nicht von wo ich gekommen bin. Ich bin einfach gelaufen und dann bin ich gestolpert und in den Busch gefallen.“ Er hatte sich fürchterlich verlaufen. Bald war bestimmt auch Futterzeit und seine Zweibeiner würde ihn suchen. “Ich weiß auch nicht ob ich zurückwill. Da wartet bestimmt noch dieser Hund auf mich und will mich fressen! Da bleib ich lieber hier.“ Demonstrierend rollte er seinen Schwanz um seine Vorderpfoten, die noch immer die Erde unter ihm aufwühlten.

Angesprochen: Spice @Rubinstern



©Ratze
Mo Okt 12, 2020 6:58 pm
Ratze
Mentor
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Wolke [w] l Gebirge 1

Die schwarze Schwanzspitze zuckte aufgeregt hin und her. Irgendjemand oder irgendetwas war in ihrer Nähe. Von ihren gelben Augen waren nur noch gelbe schmale Striche zu sehen, so sehr kniff die junge Katze ihre Augen zusammen. Allerdings konnte sie weder etwas sehen noch etwas riechen, da der Wind ungünstig für sie stand. Wolke. Jetzt komm mal wieder runter auf die Steine ermahnte sich die Katze und spannte ihre Muskeln an. Seit einigen Sonnenaufgängen ist die weiße Katze schon auf Wanderschaft und Suche nach einer neuen Ruhestätte, wo sie einige Zeit verbringen konnte.
Das wahrgenommene rascheln wurde leiser und die Muskeln entspannten sich wieder. puhh seufzte sie und schüttelte ihren Kopf, um wieder bei klaren Gedanken zu sein.


Farn des dunklen Waldes [w] l windige Hügellandschaft -> macht nichts besonders

Bach [m] l Wald 4 -> macht nichts besondere

Angesprochen: %
Erwähnt: %



©Leopardenblut
Mo Okt 12, 2020 7:01 pm
Leopardenblut
Krieger
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[Ayasha/Kristallschauer | w | Stadt 1]

Die Frage, mit der der Kater die Stille brach, überraschte Ayasha ein Bisschen. Für einen kurzen Augenblick fragte sie sich, ob es schlichtweg die Merkwürdigkeit der Stille war, die ihn dazu veranlasste, nach ihrem früheren Dasein als Hauskatze zu fragen. Früheres Dasein. Die Endgültigkeit, mit der diese zwei Worte in ihren Gedanken widerhallten, jagte Ayasha einen kalten Schauer über den Rücken. Obwohl es nicht lange her war, dass sie ihre Zweibeiner verlassen musste, so lagen doch Welten dazwischen. Irgendwann würde sie sich damit abfinden müssen, loslassen müssen. Doch dieser Zeitpunkt war noch nicht gekommen.
Zögerlich und mit leiser Wehmut in ihrer Stimme beantwortete sie seine Frage, wenn auch eher flüchtig. Die Erinnerungen waren so warm und so weich... doch je mehr sie daran dachte, desto mehr mischte sich die scharfe Kälte der letzten Ereignisse in ihr Bewusstsein. Sie wollte diese Erinnerungen nicht zerstören. Mit einem leisen Seufzen verstummte die Kätzin schließlich und gab sich dem kühlen Schmerz der Leere hin, die sich nun in ihr auftat. Ein Zustand, aus dem auch die Worte des Streuners sie vorerst nicht herausholten, als dieser sie mit warmem Mitgefühl ansah und anmerkte, dass es wohl ein ruhiges, angenehmes Leben gewesen sein musste. Mit abwesender Miene stimmte sie dem Kater mit einem Nicken zu. Ruhig und angenehm traf es ziemlich gut.

Schließlich schaffte sie es ihre Gedanken zu ordnen und eine Frage zu äußern, die sich schon länger durch ihre Gehirnwindungen bewegte. Als Mavis ihr vom Tod seiner Mutter und dem Verschwinden seines Vaters erzählte, schlich sich sogar ein Hauch von Mitleid in ihr Gemüt. Straßenkatzen hatten es wohl deutlich schwieriger, als sie bei ihren Zweibeinern.
"Das tut mir leid." Mehr vermochte die Hauskatze nicht zu sagen. Es tat ihr leid, dass er so schlechte Erfahrungen mit den Zweibeinern gemacht hatte. Es tat ihr leid, dass er seine Familie verloren hatte. Doch sie wusste, dass sie nicht wirklich viel tun konnte. 'Wozu auch? Passiert ist passiert und jeder hat seine Laster zu tragen.' Mitleid mit einem Einzelläufer... Ihre innere Diva schnaubte verächtlich. Sie hatte dem Kater ihre "Freiheit" zu verdanken, das hieß aber noch lange nicht, dass er deswegen mehr war als eine stinkende Flohschleuder.

Mit einer gewissen Argwohn stellte sie fest, dass das Geräusch des Regens immer weniger wurde, kaum mehr als ein ganz leichtes Tröpfeln war, das ihren Pelz wohl nicht durchtränken würde. Mit einem leisen Murren erhob sich die Birma-Dame und peitschte mit ihrem Schweif. "Ich schätze das ist das, worauf du gewartet hast, oder?", fragte sie missmutig und deutete mit einem Schwenken ihres Kopfes nach draußen. Sie war noch immer nicht begeistert von der Idee, die trockene Dreckskuhle zu verlassen, doch sie konnte es dem Kater nicht verübeln, dass er ihr so schnell wie möglich weg wollte. Und wenn sie ehrlich war, wäre es ihr ebenfalls Wohler, wenn sie etwas mehr Abstand zwischen sich und ihre ehemaligen Hausleute zu bringen.

Angesprochen/Erwähnt: Mavis - @Ravenstar



©Rubinstern
Mo Okt 12, 2020 8:05 pm
Rubinstern
Anführerin
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[Spice / Onyxriss|w|Wald 2]

Erstaunt blickte die riesige Kätzin auf das plappernde Fellbündel hinab. Wie meist du das? Soll das heissen du weisst gar nicht woher du gekommen bist? Spice konnte es sich nicht verkneifen die Augen zu verdrehen. Meine Güte dieses Katerchen war ganz schön hilflos. Wie hatte das Dingelchen nur so lange überlebt? Ach ja, wohl bei seinen Hausmenschen. Nun also wenn du bei mir bleiben willst, musst du lernen zu jagen und zu klettern. Etwas kritisch blickte sie auf das Energiebündel zu ihren Füssen. Dem das Jagen beizubringen könnte ein ganz schönes Stück Arbeit werden. Sie war sich nicht sicher, ob er überhaupt stillsitzen konnte. Aber sie würde sich weigern, die ganze Arbeit allein zu machen. Er würde seinen Teil dazu beitragen müssen. Ausserdem würde er noch ganz kräftig Muskeln in den Hinterbeinen vor allem zulegen müssen um in den Bergen nach Vögeln zu springen. Sie würde sich ein Spiel für ihn überlegen müssen um das zu trainieren. Sie hielt inne. Gerade merkte Spice wie sie wohl schon unbewusst entschieden hatte, dass er bei ihr blieb. Schien wohl ganz so als hätte er recht damit gehabt, dass sie einsam war. Nur ob sie sich an den Schwall an Worten gewöhnen konnte, da war sie sich noch nicht sicher.
Also wenn du willst, kannst du mit mir mitkommen und ich lehre dich alles was ich weiss, aber ich sage dir, es wird nicht so kuschelig sein wie in deinem Zweibeiner Zuhause und manchmal wirst du wunde Pfoten haben oder einen leeren Magen. Dafür bist du frei, so wie ich. Allerdings gibt es auch Voraussetzungen. Erstens du hörst auf mich! immer. Ich bin hier aufgewachsen und ich weiss es besser, auch wenn du denkst das sei nicht so. Zweitens du musst mithelfen und dein bestes geben um selber Jagen zu lernen. Ich bin nicht deine Mutter. Was sagst du?


Angesprochen: Little John @Habichtfeuer


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Zula /Schilfregen|w|Dorf 2 - bei Glutschimmer
Jellicle/ Glühnebel||m|Dorf 2 - beschäftigt
Schemenlicht|m|Dorf 2 - beschäftigt
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(Tropfenjunges-ungeboren)



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©Himbeernase
Di Okt 13, 2020 4:42 pm
Himbeernase
Erfahrener Krieger
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[Arackniss|m|Stadt 1]
Arackniss Fell war immer noch aufgestellt als die Fremde ihm stammelnd Antwortete. Normalerweise hätte der kleine Kater wohl nochmal gefaucht und sein Gegenüber zur Seite gerempelt, so gut es ebend mit seiner geringen Größe ging und wäre von dannen gezogen.
Vielleicht hätte er, so auf Krawall gebürstet wie er gerade war sogar einen Kampf angezettelt.
Jedoch passierte nichts davon.
Gesträubt war Arackniss Fell immer noch, allerdings nicht mehr aus Zorn, als die Realisation einsetzte.
Und auch wenn er sich deswegen über sich selber ärgerte, so änderte dies nichts daran das dem Kater vor schäm warm in seinem Pelz wurde.
Mit großen Augen sah der Kleine zu der Kätzin hoch, welche zwar in seine Richtung blickte allerdings ohne ihn zu sehen.
Wie erstarrt stand er da. Mit dieser Situation und seiner eigenen Gefühlswelt komplett überfodert.
Arackniss konnte sich einfach nicht helfen, jetzt tat es ihm doch leid das er sie so angefaucht hatte. Obwohl sein Vater ihm mit freunde solche, in seinen Augen schwachen Gefühle wie Mitleid und Mitgefühl, versucht hatte aus zu treiben.
Innerlich hätte er sich gern selbst das Fell über die Ohren gezogen. Ach... Vergiss es. miaute er resignierend. Ich... bin nicht gut drauf. Nicht deine Schuld. Ich... ehm... wollte dich nicht so anfahren. Die Worte fielen Arackniss deutich schwer und ein leises Schnaufen entfuhr seiner Nase als er sie endlich über die Lippen gebracht hatte.



Angesprochen: Kameko / @Polarfuchs




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Himbeere|w|Frostfluss nahe Wald 4- bei Frost/ @Mithrilglanz und Meerestraum/ @Bone




©Ravenstar
Mi Okt 14, 2020 11:07 am
Ravenstar
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Glutschimmer, m, Dorf 2 

Mit einigen schnellen Pfotenhieben schmetterte der rote Kater die letzten Ratten in unmittelbarer Nähe weg, eher er keuchend bemerkte, wie die Ungetümer langsam aber sicher das Weite suchten. Der Schmerz seiner Wunden fingen an zu brennen. Er schluckte den Schmerz hinunter und schaute auf die andere Seite der Gasse zu Jellicle und Schmenlicht. Aus seiner Sicht, schienen die beiden den Kampf grösstenteils auch überstanden zu haben. Mit diesem Gedanken wandte er sich an die Kätzin, welche vor ihm stand. Bist du verletzt?, fragte Glutschimmer und ein Anflug von Besorgnis lag in seiner Stimme. Mein Name ist Dai… Er räusperte sich kurz. Mein Name ist Glutschimmer. Wie ist dein Name?, fragte er die Kätzin und zuckte interessiert mit dem Ohr. Als er sich das erste Mal mit seinem Kriegernamen vorstellte, verspürte der flammfarbene Kater erneut etwas wie Stolz. Stolz, dazu zu gehören. Plötzlich spürte er, wie das Blut langsam durch sein Fell rann und es aufweichte, jedoch war ihm dies in diesem Moment egal. Er schüttelte kurz den Kopf und fokussierte sich auf sein Gegenüber. Glutschimmer bemerkte einen leicht besorgten Blick in ihren Augen. Er fügte hinzu: Du brauchst keine Angst vor uns zu haben.





Mavis, Nachtschatten, m, Stadt 1 

Als Mavis geendet hatte und eine ihm scheinbare aufrichtige Antwort bekam, entgegnete er ein einfaches Danke. Auch ihm war aufgefallen, dass der Regen sich am verziehen war. Er streckte seinen Kopf unter der Veranda hervor und begutachtete den Himmel. Der Regen wird wohl nicht ganz vorbei sein, jedoch muss das reichen, um ein gutes Stück vorwärts zu kommen. Er drehten den Kopf zu der Kätzin und nickte ihr zu.  

 Auf leisen Pfoten huschte der Kater voran, von Haus zu Haus, immer weiter in Richtung des Dorfrandes. Die Wetterbedingungen blieben vorübergehend trocken, es war jedoch trotzdem nicht warm. Der Wind zog an seinem Fell, dies war ihm jedoch ziemlich egal. Als er einige Distanz hinter sich gebracht hatte, blieb er stehen. Er wandte sich zu Ayasha um und wies ihr mit dem Zucken des Schweifs an, stehen zu bleiben. Mit einer kleinen Prise Furcht in der Stimme, fragte er sie: Hast du schon einmal einen Hund gesehen? Nach einer kurzen Pause fuhr er fort: Hier in dieser Gegend gibt es leider viele Hunde, welche die Zweibeiner frei draussen rumrennen lassen. Auch einige streunende Hunde gibt es hier. Wir müssen also extrem vorsichtig sein, damit uns nicht einer dieser Bastarde erwischt. Das kann böse enden. Bleib dicht hinter mir! Mit diesen Worten schlich er sich in eine Seitengasse hinein und wanderte auf die Ecke zu. Sein Maul leicht geöffnet, um die Gerüche allfälliger Hunde früh zu bemerken, ging er voran. Ich rieche keinen Hund, aber was ist das? Mäuse?, dachte er sich zufrieden, als er dann doch etwas Hunger verspürte.



©Rubinstern
Mi Okt 14, 2020 3:29 pm
Rubinstern
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[Zula /Schilfregen|w|Dorf 2 ]

Die Ratten schienen wohl endlich zu begreifen, dass sie gegen die Katzen zusammen keine Chance hatten, und verzogen sich wieder in die Gasse zurück wo sie hergekommen waren. Dorthin werd ich auf alle Fälle nie wieder gehen. Dachte sie sich nur. Dann erschrak sie als, der rote Kater sie ansprach. Verschreckt weiteten sich ihre Pupillen und sie machte sich klein. Jetzt waren ja keine Viecher mehr da, die sie anspringen würden. Sie spürte die vielen kleinen Rattenbisse in ihrem Fell, doch es scherte sie grade so gar nicht, sie hatte jetzt grössere Probleme. Sie bemerkte nämlich auch, dass die anderen beiden Katzen, die grade noch zu beschäftigt gewesen waren um sie überhaupt zu bemerken, nun in ihre Richtung blickten. Erneut stieg Panik in ihr hoch. Der rote Kater hatte ihr zwar geholfen, aber das musste ja nicht heissen, dass die anderen beiden ihr nicht gleich das Fell über die Ohren ziehen würden. Vor allem der dunkelbraune Kater sah äusserst bedrohlich aus. Sie konnte den Blick gar nicht von ihm wenden, während sie aber eingeschüchtert. antwortete: Mir gehts gut, ist nicht so schlimm. Ich bin Zula, danke für die Hilfe, ich glaube ich muss jetzt gehen. Ihre Stimme war leise und etwas gebrochen, während sie die Worte hervorstotterte ohne ihre Augen von der möglichen Gefahr zu lösen. Sie musste nur rausfinden, wie sie an den Katzen nun vorbei kam, schliesslich war hinter ihr noch alles voller Ratten, von der Wand am Ende der Gasse mal abgesehen. Wenn sie sich aus dieser beängstigenden Situation befreien wollte, musste sie also irgendwie an der Katzengruppe vorbei kommen.

Angesprochen: Glutschimmer @Ravenstar


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Zula /Schilfregen|w|Dorf 2
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Spice / Onyxriss|w|Wald 2 - bei Little John
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©Mithrilglanz
Mi Okt 14, 2020 5:41 pm
Mithrilglanz
Krieger
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Funke / m / Stadt 2

Funke wartete nervös Amaras Reaktion ab. Er hoffte, dass die Eiche ihre Erwartung an einen Unterschlupf erfüllte. Es war ein schöner Ort, aber er kam selten hierher.
Bei gutem Wetter wimmelte es hier von Zweibeinern und ihren Jungen. Und was noch schlimmer war, sie brachten Hunde mit.
Funke schauderte es bei dem Gedanken an die großen Vierbeiner mit ihren mächtigen Kiefern.
Wenn es dagegen regnete, zog er sein Zweibeinernest allen anderen Unterschlupfen vor. Dort war es warm und trocken und es gab ausreichend zu essen. Wenn Amara nicht wäre, würde er schon längst zusammengerollt in seinem weichen Nest liegen und sich von seinen Zweibeinern kraulen lassen.
Aber aus irgendeinem Grund ist ihm der Gedanke, sie dorthin zu führen, gar nicht in den Sinn gekommen. Er wusste selbst nicht, was genau ihn dazu gebracht hat, die Eiche aufzusuchen. Es war fast so, als wollte er die Natürlichkeit und Freiheit, die Amara für ihn ausstrahlte, bewahren und nicht durch enge Gassen und stinkende Ungeheuer verschmutzen.

Funke entspannte sich merklich, als er sah, wie Amara sich mit großen Augen umsah. Auch sie schien eine gewissen Anspannung gehabt haben, die nun, da sie an ihrem Ziel angekommen waren, von ihr abfiel.
Als sie sich zu ihm umdrehte und ihm dankte, schaute er verlegen zur Seite.
„Ach, das ist doch gar nichts. Ich mag die Donnerwege auch nicht.“
Auf ihre Frage, was ihn an den Rand des Zweibeinerortes treiben würde, antwortete Funke unbefangen: „Ich erkunde gerne. Und ich habe gehört, dass es außerhalb der Stadt noch viel mehr zu sehen gibt. Tatsächlich war ich heute zum ersten Mal am Rand.“ Er legte den Kopf schief. „Aber… wo kommst du eigentlich her?“



Erwähnt/Angesprochen: Amara @Leopardenblut



©Lavendeljunges
Mi Okt 14, 2020 8:03 pm
Lavendeljunges
Junges
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[Lavendel / w / Wald 4]
Die Junge Katze schlich durch den Wald. Sie versuchte nun seid 3 Stunden etwas zu essen zu fangen doch es gelang ihr nicht. Wie soll ich denn was zu essen fangen wenn alles immer abhaut! Das ist unfair. Traurig rollte sie sich in einem Busch ein.


Zuletzt von Lavendeljunges am Do Okt 15, 2020 5:24 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet



©Ravenstar
Do Okt 15, 2020 3:10 pm
Ravenstar
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Glutschimmer, m, Dorf 2 

Freut mich dich kennen zu lernen., sprach der rote Kater in freundlich, erschwinglichem Ton. Er fing an, sich langsam aber sicher an die Schmerzen an seiner Flanke zu gewöhnen. Zumindest brannten diese nicht mehr so, wie es vorher der Fall war. Doch die Wunden müssten gesäubert werden, damit diese auch gut verheilen würden. Wie man die nötigsten Wunden versorgen konnte, dies hatten ihm die Streuner fernab dieses Gebietes gezeigt. Auch wenn er nicht viel Erfahrung damit machen musste. Gott sei Dank nicht, kam ihm der Gedanke, als er an seine Wunden dachte. Das Wetter war nach wie vor nicht gerade von Schönheit umgeben, doch Glutschimmer war in diesem Moment froh. Etwas kühle Luft war besser nach einem solchen Kampf, als brütende Hitze. 

Er bemerkte, wie sie die Augen nicht von seinen Kameraden nehmen konnte und wie eingeschüchtert und beängstigt sie aussah. Der flammfarbene Kater legte den Kopf schief und beäugte Zula mitfühlend. Hör mal, du brauchst wirklich keine Angst vor uns zu haben. Schliesslich waren wir alle auf der selben Seite im Kampf gegen die Ratten., merkte er an und fügte mit einem leicht humoristischen Unterton an: Schliesslich hätte ich dich auch ganz alleine den Ratten überlassen können, sollten wir böse Absichten gehabt haben. Mit dem peitschen seines Schweifs, deutete er den anderen an, auf Distanz zu bleiben. Etwas ernster fügte er an: Wir müssen zusehen, dass deine Wunden gereinigt werden, damit du keine Entzündung bekommst. Bitte lass mich dir helfen. Schliesslich sollten wir Katzen doch füreinander da sein. Mit leicht flehendem Blick, setzte er sich neben Zula nieder.  


@Rubinstern



©Polarfuchs
Fr Okt 16, 2020 6:21 pm
Polarfuchs
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Flusswächter | Mondsee

Der Kater beobachtete die junge Katze ausgiebig. Sie verhielt sich seiner Meinung nach sehr komisch. Irgendwie...paranoid. Beute? Dies konnte bei weitem nicht der einzige Grund sein. "Niemand kommt nur wegen Beute in diese Gegend. Es scheint mir eher danach, dass du auf der Flucht bist. Stimmt das?" fragte er und sah sie an. Wenn diese junge Katze wirklich auf der Flucht war, dann musste es die aus seinen Träumen sein. Sie musste es sein. Der Kater streckte sich und ging erneut an den See, um etwas zu trinken. Plötzlich schnellte sein Kopf hoch. Diese Stimme. Da war sie schon wieder. Bildete er sich das etwa ein? Nemesis sah nicht so aus, als würde sie die Stimme hören. Was war das? Verfolgten ihn seine Albträume nun auch noch am Tage? Flusswächter kratze sich am Kopf und schüttelte den Kopf. "Wie dem auch sei. Wenn du länger in dieser Gegend bleibst, wird man sich sicher noch öfter treffen." miaute er und erhob sich. Der Kater nahm das Bündel mit Bachminze auf und drehte sich von Nemesis weg.

Erwähnt: Nemesis [@Hüterelfe]
Angesprochen: Nemesis



Kameko | Stadt 1

Sie spitze die Ohren. Hörte sie da etwa eine Entschuldigung? So etwas kam wirklich selten vor. Aufmerksam hörte sie den Worten des scheinbar noch jungen Katers zu und hörte das Schnaufen. "Schon ok. Du bist nicht der erste der so reagiert..." miaute sie. "Wer bist du? Ich glaube wir sind uns noch nie über den Weg gelaufen." fragte sie den jüngeren. Manchmal hasste sie sich selbst für ihre Neugier, aber es interessierte sie tatsächlich wieso der Kleine so mies gelaunt war. "Aber...du bist auch er erste der sich entschuldigt...Mir tut es Leid falls ich dich erschreckt haben sollte. Nicht jeder hat für eine blinde Katze Verständnis..." sagte sie leicht niedergeschlagen.

Erwähnt: Arackniss [@Himbeernase]
Angesprochen: Arackniss



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©Himbeernase
Fr Okt 16, 2020 8:12 pm
Himbeernase
Erfahrener Krieger
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[Arackniss|m|Stadt 1]
Der Innere Konflikt des Katers tobte noch immer wie ein wildgewordener Fuchs in ihm. Doch er gab sich nicht die Blöße dies auch nach außen zu tragen. Einen Moment hielt er inne. Sollte er sich jetzt wirklich in ein Gespräch verwickeln lassen? Und dazu noch einer völlig Fremden seinen Namen verraten?
Nach kurzem abwägen der Situation miaute er. Ich bin Arackniss. Und nein wir sind uns noch nie begegnet. seine Stimme war kühl aber dennoch gelassener als zuvor.
Bei der Erwähnung seiner Entschuldigung und ihrer Erwiderung fingen ihm die Ohren wieder an zu glühen vor Scham.
Arackniss gab sich alle Mühe ruhig zu bleiben immerhin hatte sie es wohl kaum böse gemeint. Tzz. Da muss schon mehr passieren damit ich mich vor etwas erschrecke.


Angesprochen: Kameko / @Polarfuchs


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Himbeere|w|Frostfluss nahe Wald 4- bei Frost/ @Mithrilglanz und Meerestraum/ @Bone
Perlenjunges|m|ungeboren



©Mithrilglanz
Sa Okt 17, 2020 2:12 pm
Mithrilglanz
Krieger
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Frost / m / Wald 4


Es dauerte einen Moment, bis die hellgraue Katze ihre Augen öffnete. Frost atmete erleichtert aus. Für einen Moment hatte er befürchtet, dass er zu spät gewesen war.
Die Katze beobachtete ihn eine Weile, bevor sie ihm antwortete.
Als ihm klar wurde, dass sie ihm nicht dankte, sondern die Situation klein redete, reagierte er perplex. Dann machte sich heiße Wut in ihm breit und er sprang auf.
„Bist du verrückt? Nur ein bisschen Wasser? Wenn ich dich nicht gerettet hätte, wärst du jämmerlich ertrunken!“ Frosts Stimme war scharf und eisig. Seine Augen funkelten bedrohlich. „Wie kommst du überhaupt in die Lage? Wer nicht schwimmen kann, sollte den Fluss meiden.“ Er durchbohrte sie mit seinem Blick und richtete sich vollständig auf. Die Müdigkeit, die er gerade noch verspürt hatte, wich dem Adrenalin, das mit der Wut kam.
Der schwarze Kater atmete tief durch und versuchte sich zu beruhigen.

„Ich heiße Frost und erwarte Dankbarkeit für mein selbstloses Verhalten.“ Er hatte seine Stimme wieder im Griff. Jedes Anzeichen von Wut war verschwunden und alles was blieb, war ein kalter, ruhiger Tonfall, als er von oben zu ihr herab sprach.
„Das Frostgebirge? Ich fürchte, dafür musst du zurück ans andere Ufer. Aber halb so wild, so ein bisschen Wasser macht dir ja nicht aus.“ Bei diesem letzten Satz verzog sich sein Mund zu einem humorlosen Lächeln.

Auf einmal bemerkte Frost, wie sich eine weitere Gestalt zu ihnen gesellte. Er fuhr herum und kniff die Augen zusammen, bis er erkannte, dass es sich um die Katze handelte, die er vorher schon am Ufer gesehen hatte.
Er rollte mit den Augen.
„Kann man dir behilflich sein? Musst du auch vor dem Ertrinken gerettet werden?“


Erwähnt/Angesprochen:
Meerestraum @Bone
Himbeer @Himbeernase



©Himbeernase
Sa Okt 17, 2020 7:58 pm
Himbeernase
Erfahrener Krieger
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[Himbeere|w|Wald 4 am Frostfluss]
Himbeere hatte die Unterhaltung der beiden anderen Katzen verfolgt. Die Spannung welche in der Luft lag verursachte ein flaues Gefühl im Magen der Kätzin.
Kurz zuckte Himbeere etwas zusammen als der Kater sie plötzlich ansprach. Sie war keines Wegs von Natur her ängstlich. Viel mehr hatte die Hellgraue schlicht nicht damit gerechnet das jemand das Wort an sie wand.
Ähm nein. Alles gut. brachte sie zur Antwort her raus nachdem sich der kleine Klumpen in ihrem Hals gelöst hatte.
Himbeere atmete einmal tief ein, um sich selber zu beruhigen. Dann fügte sie, nun deutlich gelassener als vorher, hinzu. Ich habe nur gesehen was passiert ist und wollte sehen ob ich irgendwie helfen kann.



Angesprochen: Frost/ @Mithrilglanz
Erwähnt: Meerestraum/ @Bone



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Arackniss|m|Stadt 1 - spricht mit Kameko / @Polarfuchs
Perlenjunges|m|ungeboren



©Rubinstern
So Okt 18, 2020 4:07 pm
Rubinstern
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[Zula /Schilfregen|w|Dorf 2 ]

Immernoch ängslich und unsicher liess sich die Kätzin die Worte des roten Katers durch de Kopf gehen. Sie hatte auch sein Zeichen mitgekriegt, dass die anderen beiden zurück bleiben sollten, was sie etwas beruhigte. Würde er ihr böses wollen, hätte er die anderen wohl eher dazu gerufen. Er schien generell eher besorgt zu sein. Sein Blick war auf ihre Wunden gerichtet. Mit einem mal fiel ihr auf, dass ein Blick eigentlich sehr gutmütig wirkte. Sie entspannte sich etwas. Es war schon länger her, dass sie Katzen gesehen hatte, die nicht mit ihr um die Beute streiten wollten. Doch diese drei schienen eigentlich gut genährt zu sein. Danke, ich glaube ich kann mir meine Wunden auch selber sauber lecken. Aber du hast da eine am Nacken. Etwas zögerlich und mit leicht erwärmenden Ohren fügte sie hinzu: Soll ich mich schnell darum kümmern? Ich heisse übrigens Zula. Dein Name ist irgendwie komisch. Aber ich habe so einen ähnlichen Namen schon mal gehört. Meine Mutter hat mir erzählt dass ihre Mutter so einen komischen Namen hatte. Dann bemerkte sie, dass sie mehr gesagt hatte, als dass sie eigentlich gewollt hatte. Sie hatte ihre Deckung kurz sinken lassen. erschrocken hielt sie inne und blickte Glutschimmer etwas verwirrt an. Das war ihr noch nie passiert.

Angesprochen: Glutschimmer @Ravenstar


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Ravenstar
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Glutschimmer, m, Dorf 2 

Glutschimmer zuckte mit dem Ohr. Zula, ein ungewohnter, aber schöner Name, dachte er sich und sah peinlich gerührt auf den Boden, als sie die Verletzung in seinem Nacken erwähnte. »Wenn ich bitten darf, kannst du dir meine Wunde gerne anschauen. Es tut mir leid für die Umstände, ich war zu Nachsichtig im Kampf gegen die Ratten.» Wieder mit einem munteren Lächeln im Gesicht, fügte er hinzu: »Die hat mich wohl ziemlich übel erwischt, da konnte ich sie aber nicht einfach so damit davonkommen lassen.» Der rote Kater drehte kurz den Kopf zu seinen Gefährten, ehe er sich vor Zula hinlegte und seinen Kopf ein wenig senkte, damit die Wunde gut zu sehen war. Mit gespitzten Ohren, hörte er sie erzählen, dass ihre Grossmutter auch einen Kriegernamen hatte. War sie also abstammend von einer Clankatze?, dachte er sich verwundert und ein kleiner Freudigkeitsschub durchfuhr seinen Körper. »Also hast du schon Geschichten gehört? Also über deine Grossmutter und wieso sie solch einen Namen hatte? Mit einem kurzen Seitenblick zu Zula fügte er hinzu: »Weisst du, der kleine Kater dort drüben, er weiss eine ganze Menge über diese Namen. Dies sind Namen, welche früher die Clankatzen getragen haben. Vielleicht weiss er sogar, wer deine Grossmutter war.» Mit dem Zucken des Schweifs, winkte er Schemenlicht und Jellicle zu, sah sie jedoch flehend an, sich vorsichtig zu nähern. 


@Rubinstern



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[Zula /Schilfregen|w|Dorf 2 ]

Als Glutschimmer sich vor ihr duckte, damit sie die Wunde besser sehen konnte, gab sie sich einen Ruck. Schliesslich war der Kater ihr nun ausgeliefert, das würde er nicht einfach so tun. Sie näherte sich der Blutenden Stelle und begann den Biss gründlich zu lecken, damit sie sich nicht so schnell entzündete. Währenddessen lauschte sie den Worten des roten Katers. Erstaunt spielte sie mit den Ohren, als sie hörte dass der Name ihrer Grossmutter wohl gar nicht so ungewöhnlich war, wie sie immer gedacht hatte. Als sie fertig war mit ihrer Arbeit, machte sie einen Schritt zurück und blickte dem kleinen grauen Kater entgegen, dann aber wieder zu Glutschimmer. Naja ich weiss nur das die Mutter meiner Mutter Wildschatten hiess, und wohl in einer Katzengruppe im Wald gelebt hat, mehr weiss ich leider nicht. Meine Mutter Meggie war ein Hauskätzchen und sie hat fast nie über die Vergangenheit gesprochen, weil sie findet das alles vor der Zeit bei den Hausleuten schlimm war. Ich dachte halt dass Wildschatten eine Streunerin oder so war die mit ihren Freunden draussen gelebt hat. Was ist denn eine Clankatze? Nun war ihre Neugier geweckt und die Angst verflog ein wenig. Aus den Augenwinkeln bemerkte sie wie die anderen beiden Kater sich näherten, jedoch blieben sie etwa zwei Schanzlängen hinter Glutschimmer stehen. Zula hatte das Gefühl, dass sie dem roten Kater trauen konnte. Trotzdem etwas Vorsicht musste immer sein, man weiss ja nie.

Angesprochen: Glutschimmer @Ravenstar


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Meerestraum / w / Frostfluss

Jämmerlich ertrunken, die Worte hallten in Meerestraums Kopf. Überrascht über die plötzliche Heftigkeit des Katers hob Meerestraum den Kopf und blickte den schwarzen Kater mit neu erwecktem Interesse an. Sie war es nicht gewohnt, dass jemand so aus der Fassung geriet. Ihr Bruder war schon immer die Ruhe selbst gewesen und sonderlich viele andere Katzen hatte sie eigentlich nicht getroffen. Doch der Kater vor ihr blickte sie zornig an, während er sie belehrte.
„Ich kann schwimmen. Es war nur...“ unterbrach Meerestraum ihn. „...eine Verkettung unglücklicher Zustände.“ Er blickte sie weiter mit seinen klaren kalten Augen an. Meerestraum fröstelte unwillkürlich, als sie seinem Blick begegnete. Sie schüttelte wie zu sich selbst den Kopf. Nein, sie würde sich doch nicht wirklich von so einem Katerchen einschüchtern lassen, sicher war ihr einfach nur kalt, schließlich hatte sie ein recht unfreiwilliges Bad genommen. Ihr sonst so weicher Pelz klebte nun kalt und schwer an ihr. Während Meerestraum vor sich hin dachte schien sich der Kater wieder zu fangen.
„Ich heiße Frost und erwarte Dankbarkeit für mein selbstloses Verhalten.“ Meerestraum registrierte, dass er nun von oben auf sie herab schaute. Glaubte er, dass es sie beeindrucken würde? Wollte sie sich überhaupt auf so ein Spiel einlassen? Ja, entschied sie kurzerhand, denn sie war sich recht sicher, dass sie dem Kater vor sich überlegen war. Meerestraum richtete sich ebenfalls auf und streckte die Nase in die Luft.
„Ach was für eine edles selbstloses Katerchen du doch bist“, mauzte sie spöttisch.
„Erwartest rein gar nichts, außer meinen immerwährenden Dank. Wie bescheiden du doch bist.“ Belustig schnippte sie mit ihrem Schweif durch die Luft, doch ihr herrlicher Übermut bekam einen entscheidenden Dämpfer, als der dunkle Kater auf ihre Frage antwortete. Überrascht blickte sie an ihm vorbei. Bäume. So viele Bäume. So etwas gab es am Ufer der Frostberge nirgends, jedenfalls nicht so nah am Ufer. Wie um etwas zu kontrollieren, was sie ohnehin schon wusste drehte sie sich um und schaute entlang des Flusses. Auf der anderen Seite zeichneten sich die Berge gegen den Horizont ab, sie war also tatsächlich auf der falschen Seite des Flusses gelandet. Sie kniff die Augen zusammen auf der Suche nach ihrem Bruder doch sie konnte nichts erkennen, es war zu weit weg. Nachdem sie einige Augenblicke wie gebannt auf das andere Ufer gestarrt hatte drehte sie sich wieder um und betrachtete ihre Umgebung genauer. Sie war so mit sich selbst beschäftigt gewesen, dass diese ihr völlig entgangen war. Sie seufzte.  Die weiteren Stichelein ihres vermeidlichen „Retters“ bemerkte sie erst etwas zeitverzögert.
„Hm? Ach weißt du, ich habe heute ja schon das Wasser genossen, man soll es ja nicht übertreiben. Vor allem nicht bei so einem Wetter“, sie deutete leicht in Richtung Himmel. „Und wenn ich schon mal hier bin, kann ich mich ja auch etwas umschauen. Da du so ein selbstloses Katerchen bist hast du sicher nichts dagegen mir die Gegend genauer zu zeigen, nicht wahr?“, sagte Meerestraum und warf ihm dabei einen provozierenden Blick zu. Eigentlich hatte sie nicht sonderlich viel Lust mit Frost, was irgendwie wie ein halber Name klang, mehr Zeit zu verbringen. Aber da sie die Gegend nicht kannte, die Bewohner nicht kannte und total erschöpft war blieb ihr vermutlich nichts weiter übrig, als sich an seine Fersen zu hängen, unabhängig davon, was er antworten würde. Es gefiel ihr zwar nicht, aber es war der beste Weg oder... ? Ihr Blick wanderte zu der hellgrauen Katze, die Frost soeben angesprochen hatte. Die Katze wirkte ziemlich verängstigt, allein dass das Wort an sie gerichtet wurde ließ sie zusammen zucken. Nein, diese Katze war keine Option beschloss Meerestraum kurzerhand. Da die Frage, ob sie helfen könnte wohl mehr oder weniger an Meerestraum gerichtet war antwortete diese entsprechend.
„Mir geht es gut. Aus naheliegenden Gründen empfinde ich es als etwas kalt, aber daran lässt sich wohl nicht so viel ändern“, erklärte sie und versuchte dabei möglichst ruhig zu klingen, denn sie hatte wenig Interesse daran, die Katze vor sich nervös zu machen.

Erwähnt/ Angesprochen: Frost (@Mithrilglanz) und Himbeer (@Himbeernase)



©Leopardenblut
Di Okt 20, 2020 10:41 am
Leopardenblut
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[Ayasha/Kristallschauer | w | Stadt 1]

Begeistert war sie von dieser Situation nicht wirklich. Eher so ganz und gar nicht. Begeisterung war das absolute Gegenteil von dem, was die frischgebackene Streunerin in diesem Moment empfand. Unbehagen oder Abneigung waren deutlich treffender und zu behaupten, dass man dies bemerkte, wenn man sie ansah, war schlichtweg untertrieben. Die gestörte Eitelkeit der Kätzin stand ihr ins Gesicht geschrieben, als sie sich unter der Veranda hervorzwängte. ’Na toll... Die Fellwäsche war wohl völlig umsonst’, grummelte sie in Gedanken, als ihr Fell über den Dreck streifte, den sie sich zuvor aus dem Pelz geputzt hatte. Der Regen hatte zu ihrer Erleichterung soweit nachgelassen, dass sich nur ein feuchter Schleier auf ihr Fell legte. Nichtsdestotrotz pfiff der Wind erbarmungslos durch die Straßen, zerzauste ihr gepflegtes Fell – wodurch sie ein wenig aufgeplustert aussah. Die eisige Kälte, die sie mit dem Wind traf, ließ sie kurz nach Luft schnappen. ’Ich hoffe nur das Ganze wird nicht noch schlimmer, sonst suche ich mir wirklich noch eine neue Zweibeinerfamilie...’ Missmutig lief sie dem schwarzen Kater hinterher, stets darauf bedacht, ihm nicht zu nahe zu kommen. Nicht dass noch die Flöhe auf sie übersprangen, die er vermutlich in seinem Pelz mitführte...

Als Mavis plötzlich stehen blieb, schaffte sie es gerade noch anzuhalten. Um ein Haar wäre sie mit ihm zusammengestoßen. Sie unterdrückte ein genervtes Fauchen. Was fiel ihm ein, einfach so unangekündigt stehen zu bleiben?! Ihr Blick traf den seinen mit einer Mischung aus verletztem Stolz, Abscheu und Entrüstung. Jedoch verzogen sich diese Emotionen ein wenig, als der Kater die Stimme erhob. Ob sie schon einmal einen Hund gesehen hätte. Während er kurz schwieg, dachte sie nach. Hunde.. Hunde... Irgendwo klingelte es. Sie prüfte die Luft und durch den Gestank der Ungeheuer und den anderen unbekannten Gerüchen der Stadt drang ihr tatsächlich ein schwacher, aber bekannter Mief in die Nase. Die Kätzin verzog das Gesicht. War es möglich, dass der Regen die Ausdünstung von Hunden verstärkte? Sie schüttelte den Kopf. Als der Streuner schließlich fortfuhr, zuckte sie mit den Ohren. Hunde? Gefährlich? Die Zuchtkatze schnurrte belustigt. Der einzige Hund, den sie jemals zu Gesicht bekommen hatte glich mehr einer übergroßen Ratte als einer ernstzunehmenden Gefahr. Sie konnte sich nur zu gut an den zitternden Chihuahua erinnern, den andere Zweibeiner einmal in ihre Domäne geschleppt hatten. Er war kaum größer gewesen als sie selbst und nach einem Hieb mit der Pfote auf seine Schnauze hatte er sich ängstlich bei seinen Zweibeinern verkrochen. Wovor der Einzelläufer also Angst hatte, war für sie absolut nicht greifbar. ”Ja ich hatte bereits das Vergnügen, einen Hund zu treffen”, antwortete sie mit deutlicher Amüsiertheit in der Stimme, ”wobei ich mich allerdings nicht dazu herabgelassen habe, mich mehr als nötig mit dem missratenen Geschöpf zu beschäftigen.” Sie konnte die Aussage des Katers einfach nicht ernst nehmen und sie würde bestimmt nicht näher hinter ihm laufen, als sie es bisher getan hatte. Dass der Schmutz und Geruch der Dreckskuhle, die wohl sein Lager gewesen war, und damit der Geruch des Katers in ihrem Fell hing war bereits schlimm genug. Nicht auszumalen, wenn sie sich irgendwelche Parasiten oder Krankheiten aufschnappte!

Gerade als sie dem Streuner widerwillig in eine Seitengasse folgte, gab ihr Magen ein lautes Knurren zum Besten. Nun, da der Schock des Verrats und das Adrenalin der Flucht verflogen war, machte sich langsam ein nagendes Hungergefühl in ihr breit. Einmal mehr wünschte sie sich das Leben zurück, in dem sie nur mit großen Augen einen ihrer Zweibeiner anmaunzen musste um etwas frisches zu essen zu bekommen. Das Dosenfutter schmeckte sogar ziemlich gut, auch wenn sie die Momente, in denen sie etwas vom frischen Fisch oder Fleisch abbekam, das die Menschen für sich zubereiteten, deutlich lieber gehabt hatte. Natürlich hatte sie längst nicht alles gefressen, was die Hausleute ihr vorgesetzt hatten, doch diese hatten schnell gelernt, was sie mochte und was nicht. Sie seufzte laut.
”Meine Pfoten tun weh, mir ist kalt und ich habe Hunger. Ich wäre dir also sehr verbunden, wenn du mir etwas zu Essen besorgst, sonst kommen wir nicht weiter”, maunzte sie schnippisch und peitschte ungeduldig mit dem Schweif. Wenn er schon groß damit angegeben hatte, wie toll das Jagen doch sei, so hatte er nun die Möglichkeit sei Können unter Beweis zu stellen.


Angesprochen/Erwähnt: Mavis - @Ravenstar

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[Amara/Rosenhauch | w | Stadt 2]

Sie musste zugeben, dass sie durchaus positiv überrascht war, als sie sich in einem Park anstelle eines Zweibeinernests wiederfand. Die Zweifel, die sich zunächst in ihre Gedanken geschlichen hatten, verschwanden als sie die Gegend mit einer Mischung aus Erstaunen und Bewunderung betrachtete. Es war nichts im Vergleich zu den endlosen Weiten der windigen Hügel und kam nicht an die Schönheit des Waldes heran, der früher den Frostfluss gesäumt hatte, ehe das große Feuer alles in Asche verwandelte, doch es war atemberaubend für einen Ort, der sich im Herzen eines Zweibeinerorts befand. Irgendwo war sie froh darüber, dass das Wetter aktuell so wechselhaft und kalt war, denn ansonsten hätten sich hier bestimmt einige Zweibeiner getummelt. Doch nun, am Ende der Blattleere, lag der Park friedlich und still da. Der Wind kräuselte das Wasser des Teichs und ließ einige Äste der massiven Eiche erzittern, doch es war harmonisch und ließ die Streunerin unwissentlich Lächeln. Mit einem zufriedenen Schnurren ließ sie sich schließlich unter der Eiche nieder und richtete ihre Aufmerksamkeit wieder auf ihre Begleitung.

Die Verlegenheit, mit der der Kater auf ihren Dank reagierte, amüsierte die rostbraune Kätzin ungemein. Er schien den Umgang mit fremden Katzen nicht so recht gewöhnt zu sein, wobei sie irgendwie das Gefühl hatte, dass ihre Ausstrahlung und Art etwas damit zu tun hatte. ’Leichte Beute... So macht das Spiel ja fast schon keinen Spaß mehr. Macht er es mir absichtlich so einfach und versucht mich zu täuschen oder ist er wirklich so naiv und offen, wie er bisher den Eindruck macht?’
Auf seine Worte hin schenkte sie ihm ein süßes, unscheinbares Lächeln. ”Ich glaube niemand außer der Zweibeiner selbst mag die Donnerwege”, merkte sie an und legte den Kopf ein wenig schief. ”Wenn es wirklich nichts gewesen wäre, dann hätte ich es nicht angesprochen Schätzchen. Die meisten Hauskätzchen würden sich bei dem Wetter nicht draußen aufhalten, geschweige denn sich mit einer Streunerin wie mir abgeben. Nicht jeder ist so nett und zuvorkommend wie du.” Ihre Stimme war sanft und warm wie eine laue Sommerbrise. Die Dankbarkeit, die in ihren Augen aufblitzte, war allerdings nur halb ehrlich. Sie war erleichtert, dass sie nicht bei seinen Zweibeinern gelandet war, doch sie war keineswegs stark berührt davon, so wie sie es nach außen hin erscheinen ließ. Es war nichts weiter als eine Farce.
Nachdem sie sich ein wenig um ihre vom Asphalt der kleineren Donnerwege schmerzenden Ballen gekümmert hatte, fragte sie den Kater schließlich, warum er überhaupt am Rand der Siedlung gewesen sei. Ihre Ohren zuckten leicht, als er ihr antwortete und sogleich nachfragte, woher sie eigentlich kam. Für einen Moment schwieg Amara, überlegte, wie sie darauf antworten sollte. Technisch gesehen kam sie von der Hügellandschaft im Süden, wobei sie dies wohl kaum als ihr Zuhause bezeichnen würde. Ein Zuhause hatte sie schon lange nicht mehr. Nicht seitdem sie ihre Eltern verloren hatte. Eigentlich stammte sie aus den Wäldern der alten Clans, wo ihre Mutter sie aufzog. Ihr Vater war ein Clankrieger gewesen, der im großen Feuer ums Leben gekommen war. Ihre Mutter war ihm bald zu den Ahnen ins Sternenvlies gefolgt. Für den Bruchteil einer Sekunde legte sich ein Schleier der Trauer in ihre apfelgrünen Augen, den sie allerdings sobald sie ihn bemerkte mit einem Kopfschütteln verscheuchte.

”Ja außerhalb der Stadt gibt es in der Tat mehr zu sehen”, murmelte sie leise. Etwas lauter beantwortete sie schließlich Funkes Frage: ”Mein letzter … Aufenthaltsort, ehe ich zum Zweibeinerort gelangt bin, war eine weitläufige Hügellandschaft im Süden von hier. Ich bin eher zufällig hier gelandet, da ich das Kaninchen erstmal verfolgen musste, um es zu erlegen. Was man nicht alles tut, um einen knurrenden Magen zum Schweigen zu bringen.” Amara gab ein belustigtes Schnurren von sich.
Sie hatte eigentlich keine große Lust über ihre Vergangenheit zu reden, weshalb sie es bei dieser Aussage beließ. Sie war seit dem Tod ihrer Eltern viel herumgekommen, jedoch blieb sie nirgendwo wirklich lange. Ein paar Wochen hier, ein paar Tage dort, ehe sie weiterzog. Die Ortswechsel waren nicht unbedingt immer freiwillig, doch sie hatte sich daran gewöhnt, sich alleine durchzuschlagen und ständig unterwegs zu sein. ”Eigentlich meide ich Zweibeinerorte. Die meisten Zweibeiner haben nicht viel für Streuner übrig", fügte sie seufzend hinzu und sah sich dabei mit wachsamem Blick im Park um. Es war zwar sehr unwahrscheinlich, dass Zweibeiner auftauchen würden, doch hin und wieder auf Nummer sicher gehen, würde nicht schaden.

Angesprochen/Erwähnt: Funke – @Mithrilglanz



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[Himbeere|w|Frostfluss bei Wald 4]
Die gerettete Kätzin schien sich etwas beruhigt zu haben als sie das Wort an Himbeere richtete. Dies erleichterte die Hellgraue. Im nachhinein konnte sie die Reaktion der anderen sogar recht gut verstehen.
Himbeere selber war eine sehr gute Schwimmerin und ihr wäre es sicher ähnlich unangenehm gewesen wenn sie jemand anderes aus dem Fluss hätte retten müssen.
Mit diesem Verständnis und dem weniger feindseeligen Tonfall der anderen Kätzin ihr gegenüber war Himbeeres Unsicherheit nahezu verpufft.
Deutlich ausgelassener als zuvor miaute sie. Es freut mich zu hören das es dir soweit gut geht. Nein da hast du wohl recht, das Wetter lässt sich nicht ändern, leider.
Himbeere sah noch mal zu dem Kater herüber. Frost. rief sie sich seinen Namen nochmal in Erinnerung. So selten wie die Kätzin mit anderen Katzen redete fiel es ihr etwas schwer sich Namen zu merken.
Und wartete ab welchen Verlauf das Gespräch zwischen ihm und der Kätzin jetzt wohl nehmen würde.



Angesprochen/erwähnt:
Frost/ @Mithrilglanz
Meerestraum/ @Bone



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Arackniss|m|Stadt 1 - spricht mit Kameko / @Polarfuchs
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Glutschimmer, m, Dorf 2 

Glutschimmer liess die Wundreinigung ruhig über sich ergehen. Nachdem Zula fertig war, erhob er sich und neigte dankend den Kopf. »Vielen Dank. Eine entzündete Wunde könnte ich echt nicht gebrauchen.», miaute er ihr zu und setzte sich wieder eine Schwanzlänge von ihr entfernt hin, den Schweif um die Vorderpfoten gewickelt. Als die Frage aufkam, was denn eine Clankatze war, fingen die Augen des roten Katers an zu glänzen. Mit erhellendem Ton sagte er: »Eine Clankatze lebt für ihren Clan. Der Clan besteht aus vielen Katzen. Die Jungen benennt man…» Er überlegte kurz, bevor er mit einem Beispiel fortfuhr. »Ich wäre zum Beispiel Glutjunges. Wenn ich dann das Alter erreicht habe, um mit der Ausbildung zu beginnen, wäre ich Glutpfote. In der Ausbildung zum Krieger, lernt man das Jagen sowie Kampftechniken, um den Clan und seine Mitkatzen vor Gefahren, oder dem verhungern zu schützen. Als Krieger kriegt man dann einen individuellen Namen. So wie meiner aktuell, Glutschimmer.» Er holte tief Luft, bevor er fortfuhr: »Es gibt auch jemanden, der die Clankatzen anführt. Dieser hat auch einen Stellvertreter. Neben einem Heiler, welcher sich auf Kräuterkunde und das Behandeln der Wunden konzentriert, nennt man Mütter, welche ihre Jungen aufziehen, Königinnen. Im Clanleben geht es also um das Miteinander, anstatt das Gegeneinander. Das Leben füreinander, die Freiheit, welche man dank dem Clanleben besitzt und der Zusammenhalt, macht dies wahrlich zu etwas Besonderem.» Plötzlich peinlich berührt, senkte er den Blick, als er merkte, wie er sie mit Informationen förmlich zuschüttete. »Entschuldige. Ich wollte dich nicht mit dieser Informationsflut erschlagen.», sagte er zu ihr und liess einen Moment der Ruhe walten. Nach einigen Herzschlägen der Pause, fragte er noch: »Was führt dich eigentlich hierher? Was hält dich an diesem Ort?» Sein warmer Blick auf Zula gerichtet, wartete er gespannt auf ihre Antwort. 


@Rubinstern 






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[Zula /Schilfregen|w|Dorf 2 ]

Die grünen Augen der Kätzin blitzen erstaunt auf, als Glutschimmer ihr erzählte, was er über diese Clans wusste .Das klang zu gut um wahr zu sein. Katzen die sich nicht gegenseitig bekämpften oder um Futter streiten mussten? Und denen man vertrauen konnte? Einen kurzen Moment lang wünschte sie, sie würde mehr über die Clans von ihrer Mutter erfahren haben. Es klang alles so spannend. Doch dann hielt sie kurz inne und schnippte mit dem linken Ohr. Warte mal, dann gehörst du also zu einem solchen Clan? Schliesslich hast du doch einen Clannamen. Und die anderen auch? Und wo ist dann der Rest von euch, die vielen Katzen die du gerade aufgezählt hast?Fragend neigte sie den Kopf, doch anscheinend wollte der Kater auch etwas von ihr wissen. Bei den Erinnerungen die an ihr vergangenes leben hochkamen, zuckte sie leicht zusammen und duckte sich instinktiv wieder etwas. Ich bin von meinen Hausleuten geflohen, zu denen ich geschickt wurde als ich von Meggie getrennt wurde. Die Zweibeinerjungen haben mich nie in Ruhe gelassen und andauern überall eingesperrt und angemacht und mir we getan. Oft haben sie mir am Schweif gezogen oder am Nacken rumgetragen. Als ich die Gelegenheit sah, bin ich geflohen. Seither irre ich seit Monden durch diesen Zweibeinerort und verstecke mich so gut es geht vor allem, was mir noch mehr weh tun könnte... Ihr Kopf senkte sich ein wenig.

Angesprochen: Glutschimmer @Ravenstar


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