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Liebe Krieger groß und klein, Regeln müssen immer sein. Drum bitten wir einen Besuch beim Schimmerfelsen zu begehn, um das Gesetz der Krieger zu lesen und zu verstehn. Haltet euch stets an das Gesetz und eure Pflichten, sonst wird der SternenClan über euch richten.
Diese liebenswerten User helfen dir bei jedem Problem was in ihrem Bereich der Möglichkeiten liegt.

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 Ein neuer Stern - PLAY - Teil 1

©Ravenstar
Fr Okt 02, 2020 6:27 pm
Ravenstar
Co-Anführer
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Daico, Glutschimmer, m, Wald 3

Nach einem Schmunzeln über die witzige Anmerkung von Schemenlicht, wartete der flammende Kater in Ruhe, bis dieser sein Frühstück gefressen hatte. Er spitzte die Ohren, als der junge Kater zu ihm sprach. Nachtstern? In seinen Träumen? War dies also der Kater, welcher mich auch besucht hatte?, dachte er sich nur. Doch diese Gedanken hielten nicht lange an. Kaum hatte Schemenlicht fertig gesprochen, wurde Daico...Nein, Glutschimmer ganz warm. Etwas verlegen leckte er sich kurz über sein Brustfell. Er schwenkte seinen Kopf wieder auf zu seinem Gegenüber und Glutschimmer hätte schwören können, wie er für einen halben Herzschlag die Sihloutte eines schwarzen Katers sehen konnte, welcher zufrieden schien. Mit erhobenem Kopf stand er also da. Er wusste nicht einmal, wieso ihn dieses Gefühl mit vollem Stolz erfüllte und wieso es ihm so warm wurde, jedoch gefiel ihm dieses Gefühl...Daran wollte er sich gewöhnen... Jetzt gab es kein zurück mehr für den einstigen Streuner und vorher Hauskätzchen.

Rein instinktiv trat Glutschimmer zu Schemenlicht heran und leckte ihm aus Respekt die Schulter. Während er einige Zentimeter von ihm entfernt mit gesenktem Kopf vor ihm stand, sagte er: "Ich danke dir für den Namen. Er ist wirklich wunderschön. Ich habe alles hinter mir gelassen, um dich zu finden. Mein Leben gehört dir, nein...Es gehört dem Clan. Dem Clan, welchen du aufbauen wirst. Du wirst es schaffen und ich werde dich auf deinem Weg begleiten und beschützen." Als seine Worte unter dem Baumstumpf verhallten, blieb er immernoch gleich stehen und wartet auf weitere Anweisungen.



©Flammensturm
Fr Okt 02, 2020 8:20 pm
Flammensturm
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Blattsturm/Weiblich/Wald1-->Wald3
Der Jagdversuch ist fehlgeschlagen und daher sucht sich nach einer neuen Beute.Also ging sie nun weiter und nach einigen Minuten sah sie wieder eine Maus.Dieses mal kriege ich die Maus.Sie schlich sich an die Maus an bis sie nah genug war und dann sprang sie ab.Nach dem Sprung erwischte sie die Maus und sie suchte sich ein ruhiges Plätzchen,um die Maus zu fressen.Danach ging sie weiter und irgendwann erreichte sie den Wald 3.



©Polarfuchs
Sa Okt 03, 2020 10:01 am
Polarfuchs
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Flusswächter | Mondsee

Der Kater leckte sich gerade das aufstehende Fell glatt, als eine junge Kätzin dazukam. Er unterbrach sofort seine Aktion und sah die Katze an. Spottete sie gerade über ihn? Flusswächter knurrte leise. "Wieso kümmerst du dich nicht um deinen eigenen Kram statt mich zu nerven, Kätzchen?" murrte der eher launische Kater. Dieser Jungspund hatte doch keine Ahnung. Sie wurde bestimmt noch nie von Albträumen heimgesucht. Doch statt zu gehen, wandte er sich nochmal dem See zu. Natürlich hatte er sich nicht vor sich selbst erschrocken. Im See und in seinen Träumen tauchte andauernd diese eine Katze auf. Ein Kater von weit her. Was hatte das nur zu bedeuten? Was wollte dieser Kater von ihm? Der braune Kater wusste es nicht und er war zu müde, um sich darüber Gedanken zu machen. Am besten würde er in seinen provisorischen Bau zurückkehren und versuchen zu schlafen. Ja, das wäre vermutlich das beste. Flusswächter wandte seinen Blick erneut zur Kätzin. "Wer bist du? Ich habe dich hier noch nie gesehen." fragte er neugierig. Er lebte schon etwas länger hier und kannte viele der Bewohner, doch sie hatte er noch nie gesehen.

Erwähnt: @Hüterelfe, (indirekt @Rubinstern)
Angesprochen: @Hüterelfe

Kameko - Stadt 1 - kann angesprochen werden



https://waechterkatzen.actieforum.com/
©Leopardenblut
Sa Okt 03, 2020 11:32 am
Leopardenblut
Krieger
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[Ayasha/Kristallschauer | w | Stadt 1]

Während die Zeit anfangs nicht schnell genug vergehen konnte, so verging sie ihr nun, da sie vor dem Zweibeiner fliehen musste, schon beinahe zu schnell. Adrenalin brannte durch ihre Adern und ihr Herz raste wie wild. Der raue Untergrund ließ ihre Ballen schmerzen, doch sie wagte es nicht, langsamer zu werden. Als sie sich hinter dem Fremden unter eine Veranda zwängte, konnte sie entfernt das furiose Jaulen des Zweibeiners hören, dem sie gerade entwischt war…

Regen. Der Gedanke daran, allzu viel Zeit in dieser Dreckkuhle zu verbringen, gefiel ihr ganz und gar nicht, doch immerhin war es windstill und trocken. An diesem Ort haftete der Geruch des Streuners, der sie nun mit seinen grünlich-ockerfarbenen Augen musterte. ‘Nicht gerade ein schönes Zuhause…‘, dachte das Hauskätzchen, als sie sich argwöhnisch umsah. Sie vermisste ihr warmes Katzenbett und die flauschigen Decken, die Kissen und den Kratzbaum und die kleinen Höhlen. Bittersüße Trauer machte sich in ihr breit, als sie an ihr altes Zuhause dachte. Die Streicheleinheiten, das Bürsten ihres Fells, der gefüllte Futternapf, die Gesellschaft ihrer besten Freundin… all das hatte sie hinter sich gelassen und nun gab es für sie kein Zurück mehr. Würde es ihr in ihrer neugewonnenen „Freiheit“ gefallen? Oder wäre sie vielleicht besser dran, wenn sie an einem anderen Ort ein paar nette Zweibeiner suchen würde? Gab es überhaupt mehr, als diesen Zweibeinerort?

Nachdem sie sich erstmal einer groben Fellpflege gewidmet hatte, um den Dreck, den sie beim Betreten des Verstecks aufgesammelt hatte, aus ihrem seidigen, cremefarbenen Pelz zu bekommen, bedankte sie sich höflich bei ihrem Retter. Der Gedanke an das Schicksal, dem sie nur um ein Haar entronnen war, ließ sie erschaudern. Am liebsten hätte sie ihm das selbstgefällige Grinsen aus dem Gesicht gekratzt, doch sie hätte vermutlich keine wirkliche Chance gegen eine Katze, die ihr Leben in einem Drecksloch unter einer Veranda verbracht hatte und sich wohl zu wehren wüsste. Immerhin hatte er es geschafft den Käfig aufzubekommen, weshalb sie technisch gesehen in seiner Schuld stand. Anstatt ihren Impuls also in die Tat umzusetzen, stellte sie sich vor und fragte nach dem Namen ihres „ehrenwerten“ Retters.
Mavis…? Ist das nicht eigentlich ein Mädchenname?‘, dachte sie leicht amüsiert, als er ihr schließlich seinen Namen verriet. Ein Kater mit einem weiblichen Namen.. Was es nicht alles gab in dieser Welt. Vielleicht waren Streuner einfach zu unterbelichtet, um passende Namen zu vergeben.
Bei seiner Frage stellte sich ihr Nackenfell ein wenig auf und sie blickte ihn deutlich gekränkt an. Verweichlicht? Pah! Nur weil sie sich nicht im Dreck suhlte und den Luxus eines warmen, schönen Zuhauses genossen hatte, war sie noch lange nicht verweichlicht. Was fiel diesem räudigen Flohpelz eigentlich ein, so über sie zu sprechen?!
“Willst du damit sagen, dass dieses Drecksloch hier lebenswerter ist als ein warmes, weiches Nest? Wohl kaum… Nur weil ich mir die Pfoten nicht schmutzig machen musste, heißt das noch lange nicht, dass ich verweichlicht bin du eingebildeter Flohpelz“, empörte sich die Kätzin und verengte ihre Augen ein wenig. Als ob sie sich vom Pöbel derart beleidigen ließe.. Sie quittierte den Gedanken mit einem energischen Kopfschütteln, ehe sie ihr Fell glättete und etwas ruhiger wieder die Stimme erhob.
“Ja ich bin eine Hauskatze – um genau zu sein eine reinrassige heilige Birma-Zuchtkatze mit vollem Stammbaum. Wäre ich nicht in dieser äußerst misslichen Lage gewesen, würde ich dieses „bequeme, verweichlichte Leben“ wie du es nennst noch immer genießen“, erklärte Ayasha, noch immer mit deutlich gekränktem Unterton. “Wenn du es genau wissen willst: Die Zweibeiner wollten mich zum Abschneider bringen. Ich habe aus ihrer Sicht das Recht verwirkt, Junge zu bekommen.“ Ihre Stimme war scharf wie die Klinge eines Rasiermessers, als sie versuchte, sich nicht anmerken zu lassen, wie nah ihr diese Sache ging. Ihr Körper begann leicht zu zittern und wieder kämpfte sie mit den Tränen, die der aufwallende Schmerz mit sich brachte. Für einen kurzen Moment schloss sie die Augen, atmete tief durch. Sie würde sich gegenüber diesem Streuner bestimmt nicht verletzlich zeigen.
“Katzen, die vom Abschneider zurückkehren, haben einen Teil ihrer selbst verloren und werden mit der Zeit faul und träge. Dieses Schicksal wollte ich nicht auf mich nehmen, doch ich schaffte es nicht, rechtzeitig davon zu kommen und die Transportbox von innen zu öffnen, war unmöglich. Darum habe ich um Hilfe gerufen und darum bin ich dir auch zu Dank verpflichtet, auch wenn mir alles sehr suspekt ist…“ Beim letzten Teil ihres Satzes ließ sie den Blick durch das Lager des Katers schweifen, wobei ihr der leichte Ekel deutlich ins Gesicht geschrieben stand. Die Dankbarkeit war allerdings aufrichtig, als sie den Blick des Einzelläufers streifte. Schließlich tat sie es ihm gleich und ließ sich ihm gegenüber nieder. Sie würden bei dem Wetter vermutlich ohnehin noch etwas hier bleiben, also könnte sie immerhin ein wenig zur Ruhe kommen und es sich bequem machen – insofern dies in dieser widerlichen Dreckkuhle überhaupt möglich war.
Nach einer Weile stellte sie dann die Frage, die ihr nun schon öfter durch die Gedanken gestreift war: “Warum eigentlich? Warum hast du mir geholfen? Du scheinst Hauskätzchen ja nicht als gleichgestellt zu sehen und es hat dich bestimmt einiges an Überwindung gekostet, in den Rachen des Ungeheuers zu springen…“

Angesprochen/Erwähnt: Mavis - @Ravenstar



©Ravenstar
Sa Okt 03, 2020 2:52 pm
Ravenstar
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Mavis, Nachtschatten, m, Stadt 1

Mit einem leicht herausfordernden, jedoch nicht aber bösartigen Blick, beantwortete er nur zu gern die Frage, ob es lebenswerter sein solle, hier zu wohnen. "Hauskätzchen haben eben nicht die Erfahrungen, selber für sich zu sorgen. Ich wollte dir damit auch nicht einen persönlichen Vorwurf machen, sondern eher die allgemeine Situation darlegen." Der dunkle Kater legte seinen Kopf schief und zuckte mit seiner Schwanzspitze. "Ob es also lebenswertet sein soll, im Dreck und in der Wildnis zu leben? Ganz klar: Ja... Es ist nicht einfacher, nicht bequemer, manchmal so gar nicht angenehm und gefährlich... Jedoch steht die Freiheit an oberster Stelle. Dies zu tun, was du willst." Er pausierte kurz, ehe er mit einer liebevolleren Stimme fortfuhr: "Es tut mir echt leid, was bei dir passiert ist, aber genau das ist der Punkt... Abhängig sein, von Kreaturen, welche man nicht einmal versteht und die eigensinnig handel und nur an sich denken. Wenn Katzen ihnen überdrüssig sind, werfen sie sie einfach weg. Ich missbillige dieses Verhalten in Gefangenschaft, ohne sein eigenes Selbst sein zu können und an den Herausforderungen im Leben zu wachsen."

Mavis hob die Pfote und leckte sich ein paar Mal darüber, bis das letzte bisschen Dreck weg war. "Zweibeiner sind undankbare Wesen. Ich kämpfe lieber ums überleben, als es nur bequem zu haben..." Seine Augen leuchteten kurz auf, als er Ayasha ansah. "Du hast also bestimmt noch nie eine Maus gefressen? Es gibt nichts schöneres und leckeres als eine frische Maus verspeisen zu dürfen. Selbst gejagt, versteht sich natürlich. Wer weiss? Vielleicht darf ich dir dies ja einmal demonstrieren?", fragte er und zuckte mit seinem linken Ohr.

Sein Schweif kringelte er um seine Vorderpfoten, ehe er mit einem ernsten Tonfall weitersprach: "Ich war gerade auf dem Weg von hier zu verschwinden. Raus aus diesem von Zweibeinern verseuchten Stück Land, hinaus in die Wildnis. Ich wollte mich auf die Suche nach einem Zuhause begeben, welches akzeptabel ist. Neue Katzen treffen, sich irgendwo niederlassen in einem Wald. Da habe ich dann deinen Hilferuf gehört." Leicht verlegen leckte er sich über sein Brustfell. "Hauskatze, Wildkatze, oder sonstige Katze... Ich kann nicht zulassen, dass jemandem weh getan wird. Nicht, wenn ich dies verhindern kann. Auch wenn dies bedeutet, dass ich in den Rachen eines Ungeheurs springen muss, um zu helfen." Ein kleiner Anflug von Trauer stieg in ihm auf. "Ich will nicht noch mehr Leid an anderen Katzen sehen."




©Rubinstern
Sa Okt 03, 2020 4:17 pm
Rubinstern
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[Schemenlicht|m|Wald 3]

Ein kleiner Schreck durchfuhr Schemenlicht, als Glutschimmer ihm die Schulter leckte. Er hatte so etwas nicht erwartet. Er versuchte sich allerdings tunlichst nichts anmerken zu lassen, um den Moment nicht noch zu zerstören. Einen Herzschlag lang stand en noch etwas unschlüssig da, doch dann vergrub er die Überreste von seinem Eichhörnchen im aufgeweichten Waldboden und warf einen entschlossenen Blick in die Ferne. Ich würde sagen wir sollten uns dann mal langsam auf den Weg machen, und unseren neuen Clan zusammen suchen. Wo hast du eigentlich vorher gelebt? Hast du noch eine Familie?Interessiert blickte er den anderen Kater an, während er sich aufmachte und den gleichen Weg durch den Wald zurück ging, von dem er gestern on Jellicle hergeführt worden war. Es war der einzige Weg von dem er sicher wusste, dass er aus dem Wald führen würde. Er dachte siech sie würden dann schon sehen oder spüren wohin sie sich wenden mussten, wenn erst einmal der Wald um sie herum lichter wurde.

Angesprochen: Daico @Ravenstar


Weitere Charas

Spice|w|Wald 2 - bei Little John
Zula|w|Dorf 2 - ansprechbar
Jellicle||m|Wald 3



https://www.finsterkatzen.com
©Leopardenblut
Sa Okt 03, 2020 8:11 pm
Leopardenblut
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[Ayasha/Kristallschauer | w | Stadt 1]

'Allgemeine Situation darlegen... Dass ich nicht lache!' Sie konnte seine Augen herausfordernd aufblitzen sehen und verengte die ihren zu Schlitzen. 'Dieser verlauste Möchtegern-Guru hält sich doch tatsächlich für etwas Besseres, weil er mehr "Erfahrungen" haben soll als ich...'
"Im kalten Dreck schlafen - tolle Definition von Freiheit, die du da hast", entgegenete die Birma-Dame schnippisch und gab ein verächtliches Schnauben zum Besten. "Woher willst du wissen, dass wir Hauskatzen nicht wir selbst sein können? Wer sagt denn, dass eine Hauskatze nicht das tun kann, was sie möchte?  Es gibt genug, die nicht nur im Zweibeinernest gehalten werden und jederzeit nach draußen können. Sind die auch so unerfahren und verweichlicht, so abhängig und freiheitsberaubt?" Sie schüttelte den Kopf. Sie war keine Freigängerin gewesen, da sie reinrassig war - eine ausgewiesene Zuchtkatze mit Stammbaum. Die Zweibeiner wollten es nicht riskieren, dass sie den Gefahren der Außenwelt ausgesetzt war oder irgendeine räudige Mischlingskatze mit ihr in Kontakt kam. Trotz allem hatte sie nie das Gefühl gehabt, eingesperrt zu sein. Das Haus ihrer Zweibeiner war groß gewesen, sie und Nayeli durften sich immer frei bewegen und hatten immer alles bekommen, was sie wollten. Als kleines Kätzchen hatte sie sich zwar vorgestellt, wie es wohl wäre, draußen herumzutollen und im Gras zu spielen und Mäuse zu fangen, die nicht nur aus plüschigem Stoff bestanden, doch ihre Eltern hatten ihr beigebracht, dass es für sie nicht richtig wäre. Es sei viel zu gefährlich. Das Bedürfnis wegzulaufen um in "Freiheit" zu leben, hatte sie nie verspürt.

Es fiel ihr schwer zu glauben, dass Mavis wirklich Mitleid hatte, auch wenn er nicht aussah, als würde er lügen. Für ihn schienen Hauskatzen keine Ahnung vom Leben zu haben - auf das Mitleid einer solchen Katze konnte sie getrost verzichten. Am liebsten wäre sie ohnehin einfach aufgestanden und gegangen, doch sie wusste nicht, wohin sie gehen sollte. Die Hausleute würden bestimmt nach ihr suchen und wenn sie zu ein paar anderen Zweibeinern gehen würde, wusste sie nicht, ob sie nicht wieder zu ihnen zurückgeschickt werden würde. Es gab ja durchaus einen Grund, weshalb sie die Kätzin zum Abschneider bringen wollten. Ein Grund, der in ihren Augen gerechtfertigt war. Sie konnte nirgendwo hin.
Die Frage ihres Gegenübers riss sie aus ihren Gedanken. Ob sie je eine Maus gefressen hatte und ob er ihr das Jagen demonstrieren dürfe. Das Hauskätzchen legte die Stirn in Falten. Beute jagen? Sie? Das sollte doch wohl ein schlechter Scherz sein. Allein der Gedanke daran, sich den Schmutz und das Blut wieder aus dem Fell waschen zu müssen, bereitete ihr Magenschmerzen.
"Du erwartest doch nicht ernsthaft von mir, dass ich mir meine schneeweißen Pfoten schmutzig mache, oder?", fragte sie mit offensichtlicher Entgeisterung. "Weißt du wie lange es dauern würde, die Flecken wieder aus meinem Fell zu bekommen?! Kommt gar nicht in Frage... Du darfst mir allerdings gerne etwas zu Essen besorgen, wenn ich Hunger verspüren sollte." In ihrem Tonfall schwang eine deutliche Arroganz mit, während sie den schwarzen Kater mit ihren blauen Augen unentwegt ansah.

Als er schließlich ihre Frage beantwortete, wich die Arroganz allerdings aufrichtiger Neugier. Es interessierte sie wirklich brennend, weshalb der ach so hochwohlgeborene Einzelläufer sie - eine unerfahrene, verweichlichte Hauskatze - aus den Fängen der bösen bösen Aufrechtgeher befreit hatte. Die Verlegenheit, die er plötzlich zeigte, konnte man ja beinahe schon als süß bezeichnen. Auf seine Worte hin nickte sie verständnisvoll.
"Du hast in dieser Hinsicht eine noble Einstellung... Ich wette es gäbe genug Katzen, die sich einen feuchten Fliegendreck um mein Schicksal geschert hätten. Zumindest kenne ich ein paar Kater, die so denken...", miaute sie sanft, ihre Miene wurde etwas weicher und ihr Blick wärmer. "Du hast sicherlich einiges durchgemacht... Ich habe nicht viel von der Stadt gesehen, doch sie ist sicherlich nicht die beste Umgebung, für freilebende Katzen."
Nach einem etwas längeren Moment der Stille, erhob sie erneut die Stimme: "Ich habe keinen Ort mehr,  den ich mein Zuhause nennen kann und ich weiß so gut wie nichts über die große Welt da draußen. Hättest du... hättest du etwas dagegen, wenn ich dich auf deiner Reise ein wenig begleite?" Die Kätzin blickte beschämt zu Boden. "Ich kann nicht mehr zurück und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich hier keine neuen Hausleute finden werde, die mich nicht an meine ehemaligen Besitzer zurückgeben würden. Ich weiß außerdem, dass ich alleine vermutlich früher oder später unter den Sternen weilen würde..." Zögerlich hob sie den Blick wieder und sah den schwarzen Kater unsicher an.

Angesprochen/Erwähnt: Mavis - @Ravenstar



©Habichtfeuer
So Okt 04, 2020 2:06 pm
Habichtfeuer
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[Little John – Kieselpfote / Kater / Wald 2]

Seine Augen wurden noch ein bisschen Runder und größer. Begeisterung aber auch ein bisschen Furcht war deutlich in seinem Gesicht zu sehen. “Du frisst also wirklich Katzen? Wie viele hast du schon gefressen? Minko hat das immer behauptet. Er sagt, er hätte eine dieser Katzen mal gesehen. Sie seien riesig und böse. Little Johns Ohren zuckten leicht und er duckte sich ein kleines Stück, als die Fremde begann durch das Gebüsch zu laufen. Sie würde ihn nicht fressen! Das hatte sie doch gesagt. Mit klopfendem Herzen beobachtete er, wie die Kätzin sich immer weiter durch das Gebüsch schob und damit auch näherkam. Immer wieder zuckten seine Schnurrhaare. Er spürte wie sie an dem Halsband roch und dann begann daran zu kauen. Der kleine Kater erstarrte unter dem leichten Zug.
“Die Felllosen haben mir dieses Ding rumgemacht. Ich mag das nicht.“ Ganz still konnte er aber trotzdem nicht sein. Ab und an bewegte er sich unter einem Biss oder seine Pfoten scharrten leicht über den Boden. Und dann verschwand endlich der schlimme Druck um seinen Hals und Little John holte tief Luft. Das grausame Klingen verschwand mit dem Band. “Danke!“ So schnell es ging versuchte er der Kätzin zu folgen. Dabei versuchte er ihren Schritt nachzuahmen und musste halb springen. Kaum war er aus dem Dornenbusch flitze er um die Riesin herum. Seine gestochenen Pfoten waren dabei halb vergessen. Blätter wirbelte durch seinen Schwung auf ließen den Wald Regen. “Lebst du also hier? Was macht man so in einem Wald? Ich bin übrigens Little John und du? Haben Katzen im Wald überhaupt Namen?“ Little John bremste ab, nur um seinen Kopf schief zu legen und die Kätzin anzusehen.

Angesprochen: Spice @Rubinstern



©Ravenstar
So Okt 04, 2020 2:28 pm
Ravenstar
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Daico, Glutschimmer, m, Wald 3

Mit einem nicken signalisierte Glutschimmer, das er ihm folgen würde. Der rote Kater folgte seinem neuen Clangefährten durch den Wald. Das Wetter sah immer noch trüb und verhangen aus. Wie sehr ich mich auf die Blattgrüne freue und man nicht mehr ständig halb am erfrieren ist, dachte er sich bloss, bevor ihn Schemenlicht mit einer Frage ansprach. "Schon als ich auf die Welt kam, wurde ich von Zweibeinern aufgenommen... Meine wirklichen Eltern oder sonstige Familie kenne ich nicht.", begann er. "Jedoch wollte ich schon immer raus, weg von den Zweibeinern. Als sich dann Nachtstern in meine Träume schlich, wusste ich, dass ich andere Aufgaben zu erledigen hatte. So konnte ich durch Nachlässigkeit der Zweibeiner ausreissen und machte mich auf an einen Ort, fernab des Gebietes. Dort stiess ich auf eine Gruppe Streuner, welche mich aufnahmen und mir das Kämpfen und Jagen beibrachten." Sein Blick schweifte durch die Bäume hindurch und er öffnete leicht sein Maul, um besser zu riechen. Er konnte jedoch keine Gefahr, oder sonstiges erschnuppern und so fuhr er fort: "Als sich wiederum Nachtstern zeigte, bin ich von meiner 'Familie' weggegangen und habe mich auf die Suche nach meiner Bestimmung gemacht. In der Nähe vom verbrannten Wald, fühlte ich immer mehr, dass ich richtig bin. Und jetzt bin ich hier! Ein freundliches Strahlen in seinen Augen, trottete er weiter hinter dem kleinen Kater her.

Angesprochen Schemenlicht, @Rubinstern


Mavis, Nachtschatten, m, Stadt 1

Gleichgültig zuckte Mavis mit dem Schweif. "Wenn du Freiheit so siehst, dann tust du mir nur Leid". Als Ayasha sich über das Jagen und das dreckig machen ihrer Pfoten beschwerte, musste der schwarze Kater schmunzeln. "So viel zum Thema verweichlicht. Jedoch wie ich bereits sagte, werde ich dich nicht einfach in Ärger hineinrennen lassen." Auf ihre Bitte hin, sich ihm für eine Weile anzuschliessen, musste Mavis kurz nachdenken, ehe er sprach: "Du darfst mich gerne begleiten." Etwas Besorgnis und auch ein wenig Mitgefühl stand ihm ins Gesicht geschrieben. Verstossen in einer völlig fremden Welt... Das muss hart sein... Jedoch wird sie es schnell lernen müssen, alleine klar zu kommen. Dieser Fellball von Hauskätzchen kann sich noch so hochnäsig aufführen., dachte er sich nur und zuckte mit dem Ohr. "Es wird hart. Es wird ungewohnt...Aber es wird sich für dich hoffentlich auch lohnen. Früher oder später wirst du lernen, was es heisst zu überleben und auf sich aufzupassen. Bis es soweit ist, darfst du mich gerne begleiten." Mit festem Blick auf den Ausgang der Veranda, deutete er ihr, nach draussen zu kommen. Draussen angelangt, zuckte er auffordernd mit dem Schweif, ihm zu folgen. Während er lostrottete, sprach er zu ihr: "Nun denn, Flauschi. Los gehts, auf in die Wildnis, auf in ein neues Leben!"

Angesprochen Ayascha, @Leopardenblut



©Rubinstern
So Okt 04, 2020 3:49 pm
Rubinstern
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[Schemenlicht|m|Wald 3->Dorf 2]+[Jellicle||m|Wald 3->Dorf 2]

Schemenlicht hörte der Geschichte seines neuen Reisegefährten gespannt zu. Er hatte also kämpfen gelernt, das war etwas was er selber noch nie gebraucht hatte. Vielleicht sollte er den Roten bitten, ihm etwas davon beizubringen. Schliesslich hatten die Katzenkrieger in den Clans auch gekämpft. Als er grade so seinen Gedanken nachhing, erreichten sie die letzten Bäume des Waldes und der junge Kater blickte auf die Weite Grasebene von der er gekommen war. Er blieb stehen und blickte sich um. Nun war wohl die Frage wo sie als nächstes hin sollten. Es machte wohl eher weniger Sinn, in die Richtung zu laufen, aus der er gekommen war. Daher drehte er entschlossen nach links ab und machte sich daran dem Waldrand entlang, Richtung Osten zu laufen. Ihr wisst schon, wo dieser Weg euch hinführen wird oder? Erschrocken führ Schemenlicht bei der Stimme, die hinter ihm Plötzlich aus einem Gebüsch kam herum. Jellicle trotte ihnen entgegen. Nicht wirklich, aber ich weiss dass ich von der anderen Seite her gekommen bin, das muss erst mal reichen denke ich. Die Antwort kam aus ihm heraus, ohne dass er sie sich wirklich bewusst war. Jellicle schüttelte langsam den Kopf, als könnte er die Dummheit des anderen Katers nicht glauben. Wenn ihr diesem Weg weiter folgt, werdet ihr an eine Zweibeinersiedung geraten. Das könnte gefährlich werden. Eine Katze weiss nie, was die in ihren grossen runden Köpfen vorhaben. Schemenlicht hatte keine Angst vor Zweibeinern, schliesslich hatte er immer welche um sich gehabt, allerdings wusste selbst er, dass nicht alle Zweibeiner freundlich waren. Nun ich würde sagen, dann sind wir auf dem richtigen Weg, vielleicht finden wir so neue Mitglieder. Wo Zweibeiner sind, sind auch Katzen. Er drehte dem grossen braunen Streuner den Rücken zu und bedeutete Glutschimmer mit einem Schwanzzucken, dass sie weitergehen konten. Mit einem Sprung war Jellicle plötzlich vor ihm. Dann muss ich euch ja wahrscheinlich den Weg sowieso eigen, damit ihr euch nicht verlauft. Hier lang, ich habe keine Lust ewig unterwegs zu sein.
In der Stimme des Streuners schwang eine gehörige Portion Gleichgültigkeit mit, doch Schemenlicht musst insgeheim schmunzeln. Er durchschaute den grummeligen Kater. Er schien ziemlich einsam gewesen zu sein. Also warf er Glutschimmer einen kurzen Seitenblick zu, und liess Jellicle die Führung übernehmen. Vielleicht würde sich der Einzelgänger ja doch noch an die Gesellschaft anderer Katzen gewöhnen, und er wäre bestimmt eine grosse Hilfe, sollten sie unterwegs auf Schwierigkeiten treffen. So liefen sei los, dem Waldrand entlang in die Richtung die Jellicle vorgab.


[Spice|w|Wald 2]


Ach herrje... ging es der Riesin durch den Kopf, als sie den kleinen endlich losgekriegt hatte und er ihr nach draussen gefolgt war. Was habe ich mir da jetzt nur eingefangen? Der kleine plapperte plötzlich unaufhörlich, jetzt wo er dieses Ding um den Hals los war, als hätte es ihn vorher zumindest ein wenig zurück gehalten. Sie kam kaum nach mit all seinen Fragen. Sie setzte sich vor ihn hin, und legte ihm plötzlich die Schwanzsitze auf die Schnauze. Wie wärs, wenn du zwischen deinen Fragen auch mal Luft holst, und mich antworten lässt? Ich lebe nicht hier im Wald, sondern oben in den Bergen, aber in der Nähe. Du hast Glück dass ich heute meine Beute im Wald jagen musste, Sonst wäre ich gar nicht hier. Ich heisse Spice, ich würde mal sagen, das sollte deine andere Frage beantworten ob wir Namen haben. Und ich lebe halt in den Bergen, ich bin da geboren und fühle mich dort Zuhause Ich jage wenn ich hungrig bin und ich schlafe wenn ich müde bin. Was sonst? Sie blickte ihn kurz prüfend an. er sah nicht dünn aus, allerdings sah er auch nicht aus, als könnte er jagen. Du bist also Little John... Wo kommst du her? Kann ich dich zurückbringen? Bestimmt willst du nach Hause. So ein junger Kater würde doch sicher irgendjemand vermissen.







Angesprochen: Glutschimmer @Ravenstar
Angesprochen: Little John @Habichtfeuer


Weitere Charas


Zula|w|Dorf 2 - ansprechbar



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©Ravenstar
So Okt 04, 2020 9:24 pm
Ravenstar
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Daico, Glutschimmer, m, Wald 3 > Wald 2

Etwas überrascht, sah Glutschimmer Jellicle auftauchen. Noch mehr überrascht, war er jedoch, als dieser anbot mit ihnen mitzukommen. Dankend nickte er ihm zu. "Wir können einen Begleiter, der sich auskennt, bestimmt gut gebrauchen. Danke dir für die Gesellschaft." Als Schemenlicht an Jellicle die Führung übergab, bemerkte Glutschimmer den Seitenblick von seinem Clangefährten. Ein zufriedenes Lächeln stieg dem roten Kater ins Gesicht, als sie weiter gingen.

[Sorry für die Postlänge, nächstes mal wird's länger xD]



©Bone
So Okt 04, 2020 11:15 pm
Bone
Erfahrener Krieger
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Meerestraum / w / Frostfluss → bei Wald 4

Meerestraum keuchte erschöpft nach Luft. Hatte der Schatten am Ufer sie gehört? Was er überhaupt ein Lebewesen gewesen? Hatte sie sich geirrt? Was da überhaupt das gewesen oder hatte ihr verängstige Gehirn ihr einen Streich gespielt? Wieder schlug Wasser über ihrem Kopf zusammen und sie strampelte sich wieder nach oben. Ihre Glieder wurden immer schwerer und langsam steif. Plötzlich glaubte sie etwas neben sich zu spüren und tatsächlich, kurze Zeit später gruben sich scharfe Zähne in ihren Nacken. Meerestraum merkte sie ihre Bewegungen stoppten und sie durchs Wasser gezogen wurde. Weiterhin klatschte ihr Wasser ins Gesicht und sie blinzelte dagegen an.
Nach einer gefühlten Ewigkeit erreichten sie das Ufer. Der Griff löste sich und Meerestraum ließ sich einfach so auf dem Boden plumpsen. Zitternd lag sie am Ufer und hielt die Augen geschlossen. Ihr Muskeln zitterten vor Erschöpfung und sie keuchte, sie fühlte sich nicht gerade, als würde sie sich je wieder bewegen können. Meerestraums Brustkorb hob und senkte sich stark unter ihrem erschöpften Atem. Sie lebte. Sie hatte es ans Ufer geschafft.
Schließlich öffnete sie ihre Augen einen Spalt breit. Ihr Blick viel auf etwas Schwarzes neben sich. Dieses bewegte sich und  fragte sie gerade, ob es ihr gut ginge. Langsam öffnete sie ihre Augen etwas weiter und fixierte den schwarzen Kater der vor ihre stand, mit ihren hellen Augen. Da sie auf dem Boden lag musste sie den Kopf leicht in den Nacken legen.
Eine ungünstige Ausgangsposition, schoss es ihr durch den Kopf. Allerdings sah der Kater nicht unbedingt feindselig aus und außerdem hatte er sie offensichtlich aus dem Wasser geholt. Das würde er wohl kaum tun, um sie anschließend anzugreifen. Er hatte sie aus dem Wasser geholt. Meerestraum stolperte über ihre eigenen Gedanken, sie hatte es nicht alleine geschafft. Sie hatte es nicht alleine ans Ufer geschafft. Sie hätte den Kampf gegen das Wasser verloren, wurde ihr schmerzlich bewusst und wie zur Ermahnung fühlte sich ihr nasser Pelz plötzlich unfassbar schwer vor. Dennoch wollte sie sich von dieser Niederlage nichts anmerken lassen. Sie streckte ihre Nase in die Luft und versuchte so stolz und würdevoll, wie es als nasse, gerade aus dem Fluss gerettete Katze nun mal ging, auszusehen.
„Natürlich geht es mir gut“, sagte sie. „Ist ja schließlich nur ein bisschen Wasser gewesen.“ Beiläufig fuhr sie mit der Zunge über ihre linke Vorderpfote. In jeder anderen Situation wäre sie nun mit hoch erhobenen Kopf davon marschiert. Doch ihre Beine fühlten sich schrecklich an und sie war sich nicht sicher, ob sie aufstehen könnte. Selbst wenn sie es schaffen würde, dann wäre es sicher eher eine Strauchelpartie. Also gab sie vor nichts wichtigeres zu tun zu haben, als ihr Fell zu reinigen.
„Wer bist du überhaupt?“, fragte sie beiläufig. „Ich glaube ich habe noch nie einen anderen Kater hier in der Nähe gesehen. War der Meinung ich wäre die einzige Bewohnerin der Frostberge.“

Aus dem Augenwinkel nahm sie eine weitere Bewegung war. Meerestraum drehte leicht den Kopf und erblickte eine hellgraue Kätzin, die auf sie zu kam. Sie spürte, wie sich Wut in ihr anbraute, dass konnte doch nicht wahr sein. Nicht nur, dass der Kater neben ihr sie aus dem Wasser hatte zieh müssen, jetzt tauchte auch noch eine weitere Katze auf. Seit wann war es überhaupt so voll in den Frostbergen? Sie hatte seit sie mit ihrem Bruder hier lebte noch nie eine andere Katze getroffen. Und wo war ihr Bruder überhaupt?

Angesprochen: Frost (@Mithrilglanz)
Erwähnt: Himbeere (@Himbeernase)



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Mo Okt 05, 2020 3:50 pm
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[Ayasha/Kristallschauer | w | Stadt 1]

”Ich brauche dein Mitleid nicht, wenn du es nicht einmal schaffst, eine Frage zu beantworten”, entgegnete sie kalt und sah den Kater anmaßend an. ”Dein kleines Fliegengehirn scheint es nicht für möglich zu halten, dass es Katzen gibt, die genau so frei sind wie du es definierst, ohne dass sie draußen im Dreck schlafen müssen oder auf das Beuteaufkommen der Umgebung angewiesen sind. Freigänger haben die Möglichkeit, jederzeit draußen zu sein und zu jagen, die Umgebung zu erkunden und so lange fernzubleiben, wie sie wollen, und sie haben dennoch den Luxus eines warmen, weichen Nests und dazu noch Hausleute, die sie lieben, sie füttern und ihnen helfen, wenn sie krank sind.” Eigentlich hatte sie nicht viel für Freigänger übrig, aber sie wurden in den meisten Fällen immerhin ein wenig von ihren Zweibeinern umsorgt und gepflegt. Das machte sie in ihren Augen zwar ihrer Anwesenheit noch immer nicht unbedingt würdig, jedoch standen sie in diesem Belang deutlich über den dreckigen, stinkenden Streunern. Dieses engstirnige Mäusehirn konnte sich ihretwegen sein Mitleid sonst wo hinstecken. Ihr Schweif peitschte über den Boden.
”Außerdem”, fuhr sie fort, ihre Stimme nun zunehmend verärgerter, ”habe ich nie gesagt, dass das meine Definition von Freiheit ist – das wüsstest du allerdings, wenn du mir richtig zugehört hättest. Aber über meine Definition von Freiheit, brauchen wir auch gar nicht zu reden. In deinen Augen bin ich eh nichts wert, wenn ich deine Ansicht nicht teile. Wenn es das ist, was verweichlicht für dich heißt, dann bin ich halt verweichlicht, aber immerhin habe ich meinen Stolz! Glaubst du, ich will das hier? Glaubst du, ich habe freiwillig alles aufgegeben, was mir lieb und teuer war, um in “Freiheit” zu leben?” Die letzten Worte schmetterte sie ihm beinahe entgegen, ehe ihre Stimme schließlich brach. Der Schmerz stach in ihrer Brust, während die Wut der Trauer wich. Ayasha blinzelte die Tränen weg, atmete tief durch. So verärgert und verletzt sie auch war, sie würde vor Mavis bestimmt nicht in Tränen ausbrechen – ihm bestätigen, wie “verweichlicht” sie doch war. Diese Genugtuung würde sie ihm nicht gönnen.

Es dauerte zwar ein wenig, doch sie schaffte es schließlich, sich zu beruhigen. Als der Kater das Gesprächsthema zur Jagd lenkte, war sie wieder in ihrem verwöhnten Mindset einer Rassekatze, die eher tot umfallen würde, als sich die Pfoten mit dem Blut von Frischbeute zu verschmutzen, was sie auch ihrem Gegenüber mitteilte. Zwar regte sich eine leise Stimme im Hinterkopf, die ihr sagte, dass sie früher oder später lernen müsste, an Futter zu kommen, doch diese ignorierte die Diva gekonnt.  
”Du nennst es verweichlicht, ich nenne es gesunden Selbstwert”, antwortete sie ohne mit der Wimper zu zucken und streckte ihre Nase ein wenig in die Höhe. ”Falls du mit “Nicht einfach in Ärger hineinrennen lassen” meinst, dass du mir etwas zu essen bringst, wenn ich Hunger verspüren sollte, dann habe ich nichts dagegen einzuwenden. Viel mehr will ich es dir auch angeraten haben”, maunzte sie, wobei sie zwar amüsiert wirkte, aber durchaus ein ernster Unterton in ihrer Stimme lag.  
Dass sie ihn begleiten dürfte, nahm die Kätzin mit gemischten Gefühlen auf. Einerseits wusste sie, dass sie das Zeitliche ohne ihn vermutlich eher segnen würde, als ihr lieb war, andererseits missfiel ihr der Gedanke, von einem Streuner abhängig zu sein und sich länger als nötig mit ihm abzugeben. Allerdings war der Überlebensdrang dann doch stärker als das Missfallen. Seine nächsten Worte holten sie allerdings schnell wieder aus den Gedanken. Sie zuckte allerdings nur mit den Ohren. ’Dass es nicht leicht wird, brauchst du mir nicht zu sagen, du Genie. Ich bin nicht auf den Kopf gefallen. Allein dieser Ort hier ist schon eine Zumutung, wie soll denn erst der Rest dieser irrwitzigen Reise werden?’, grummelte sie in Gedanken und zuckte missbilligend mit dem Schweif.

’Hat er mich allen Ernstes gerade “Flauschi” genannt?!’, empörte sie sich in Gedanken, als sie dem Einzelläufer hinterherblickte. ’Flauschi... Frechheit. Und jetzt will er auch noch, dass ich dieses Drecksloch verlasse? An sich hätte ich da nichts dagegen, es ist nicht gerade die schönste Unterkunft, die ich mir vorstellen kann, aber es regnet! Und dieses hässliche Drecksloch ist immerhin ein trockenes Drecksloch...’ Sie legte den Schweif um ihre Pfoten und blickte den schwarzen Kater mit einer Mischung aus Entgeisterung und Missbilligung an.
”Hör’ Mal, Mister Wildnisfanatismus. Solange Wasser vom Himmel fällt, bewege ich meinen flauschigen Hintern keinen Millimeter in Richtung deiner heißgeliebten Wildnis”, miaute sie bestimmt. Allein der Gedanke, ihren Pelz dem kalten Regen auszusetzen, ließ das Hauskätzchen zittern.



Angesprochen/Erwähnt: Mavis - @Ravenstar



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Mo Okt 05, 2020 9:28 pm
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Funke / m / Stadt 2

Die rostbraune Katze beobachtete ihn eindringlich. Funke hatte das Gefühl, dass ihre grünen Augen jedes noch so kleine Detail seiner selbst erfassten und er spürte, wie ihm unwohl wurde. So plötzlich sich dieses Gefühl in ihm breit machte, so plötzlich war es auch wieder verschwunden.
Das kleine Lächeln, das ihr Gesicht umspielte, fegte jeden Zweifel fort und der kleine Kater merkte, wie ihm abermals der Atem stockte. Das Lächeln löste etwas in ihm aus, dass er einfach nicht beschreiben konnte. Er fühlte sich der fremden Katze auf eine Art und Weise ausgeliefert, von der er nicht genau sagen konnte, ob sie positiv oder negativ war. Alles, was er zu diesem Zeitpunkt wusste, war, dass er dieses Lächeln nie mehr missen wollte.
Ihre Stimme riss ihn aus seinen Gedanken. „Man nennt mich Amara. Sehr erfreut.“
Funke war nicht überrascht, als er ihren sanften Tonfall hörte. Er passte genau zu dem Bild von ihr, dass sich langsam in seinem Kopf zusammenfügte.
Sein Blick fiel auf das Kaninchen, dass sie beinahe vollständig verzehrt hatte und obwohl die Reste verführerisch rochen, schüttelte er leicht den Kopf, als sie ihm anbot, etwas davon abzuhaben. „Vielen Dank, aber ich habe schon gegessen.“ sagte er. Das stimmte zwar, normalerweise würde er eine weitere Mahlzeit aber auf keinen Fall ausschlagen. Funke machte vielmehr das warme Gefühl, das sich nach und nach in ihm ausbreitete für seine Appetitlosigkeit verantwortlich.
So in Gedanken versunken, hörte er Amara beinahe nicht, als sie ihm eine Frage stellte.
Verwirrt blickte er nach oben und prompt fiel ihm ein Regentropfen auf die Schnauze.

„Oh, wir sollten uns wirklich unterstellen. Komm mit, ich weiß, wo es bestimmt trocken ist.“

Bevor er sich umdrehte, um sie zu führen, sah er noch einmal das Lächeln auf ihrem Gesicht und in diesem Moment wurde ihm klar, dass das warme Gefühl wohl noch eine Weile anhalten würde.
Er lief wieder stadteinwärts und führte seine Begleiterin durch schmale Gassen und Hinterhöfe, darauf bedacht, die großen Straßen zu meiden. Nicht, dass sie noch ein Ungeheuer erschreckte oder schlimmeres…
Der Regen wurde stärker und Funkes Pelz zunehmend nasser. Er hasste den Regen und verbrachte ihn am liebsten in seinem warmen Bau bei seinen Zweibeinern.
Sie kamen um die letzte Ecke und er blieb stehen. Vor ihnen lag ein kleiner Park mit einem Teich und neben dem Gewässer stand eine mächtige Eiche mit dichter Krone.
Er nickte in die Richtung des Baums und meinte: „Da sind wir. Zwischen den Wurzeln ist es recht gemütlich und trocken bleiben wir auch.“

Angesprochen/Erwähnt: Amara @Leopardenhauch

(Sorry für die Verspätung - habe es vorher nicht geschafft. Frost kommt morgen.)



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Di Okt 06, 2020 7:37 am
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Mavis, Nachtschatten, m, Stadt 1 

Ein wenig gleichgültig zuckte er mit seinem Ort, als die Kätzin sich immer mehr in ihre Schimpftriade reinsteigerte. Sie wird es hoffentlich einmal verstehen… Sie selbst war ja gerade Zeuge davon, wie die ‘Freiheit’ steht. Ob Freigänger, oder nicht… Irgendwann wird man immer von den Zweibeinern links liegen gelassen. Abhängigkeit von deren Laune. Aber was erwarte ich auch, dass sie dies verstehen kann. Aktuell bleibt ihr nichts weiter übrig, als sich mit dem Fakt abzufinden, dass sie nun nicht mehr ihr verwöhntes Leben führen kann…, dachte sich Mavis nur, während der Laudatio von Ayasha.  

Das Thema zur Jagd gelenkt, musste der schwarze Kater innerlich schmunzeln. Ach, so fein ist die Dame dann doch, dass man ihr das Fressen vor die Füsse legen möge. Jedoch verspürte er gerade keinen Hunger und wie er es beurteilen konnte, klagte sie auch nicht direkt über diesen. Gerade als Mavis losmarschieren wollte, in den nicht allzu starken Regen hinein, liess er auf die Zurufe der Kätzin seufzend den Kopf hängen und blieb stehen. Mit einem Blick zurück, wollte er sich versichern, ob dies gerade ihr ganzer Ernst war, was sie zu ihm sagte. Er peitschte mit dem Schwanz und ging zu ihr zurück, liess sich auf den Boden fallen und schaute ihr direkt in die Augen. Regen bringt dich nicht um, das weisst du schon?, verlautete er mit einem leicht bestimmten Unterton. Aber na gut, wenn du unbedingt willst, können wir noch eine kurze Weile warten. Jedoch werde ich, sollte es nicht aufhören zu regnen, gehen. Was du dann machst, ist dir überlassen. Mit einem leicht zynischen, aber ernstem Unterton fuhr er fort: Bestimmt findest du mit deiner charmanten Art einen anderen Kater, welcher dir nicht gleich direkt das Fell über die Ohren zieht, wie es die meisten anderen Streuner tun würden. Mavis schaute hinaus in die verregnete Kälte. Ich hoffe, dass es bald aufhört. Auch wenn nur kurz. Ich kann sie doch nicht alleine lassen, hier ist es viel zu gefährlich. Draussen in der Wildnis hätte sie bessere Chancen zu überleben. Hier gibt es zu viele streunende Banden., dachte er sich. Nach einer Weile drehte er den Kopf ein wenig zu Ayasha um und fragte: »Erzähl mir doch. Wie waren denn deine Hausleute?» In seiner Frage steckte er so viel ehrliches Interesse hinein, wie er nur konnte. Schliesslich wollte er sich nicht gegenseitig anschweigen etliche Zeit lang.[/b]



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Di Okt 06, 2020 3:41 pm
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[Amara/Rosenhauch | w | Stadtrand (Stadt 2) -> Stadt 2]

Während sie den Neuankömmling aufmerksam musterte, entging ihr keinesfalls die wachsende Unmut, die sich in dessen neugierigen Ausdruck mischte. Scheinbar war er es nicht unbedingt gewohnt, genaustens betrachtet zu werden – ein Gedanke, den Amara durchaus amüsierte. Diese Amüsiertheit war zwar nicht der einzige Grund für das Lächeln, das sich auf ihre Lefzen stahl, doch es war sicherlich ein maßgeblicher Einfluss. Genauso wenig wie ihr das Aufkommen des Unwohlseins entgangen war, bemerkte sie auch, dass dieses augenblicklich zu verschwinden schien. War ihr unbewusstes Lächeln der Grund dafür? Verwundert zuckte sie leicht mit ihren Schnurrhaaren.
Sie spürte den Blick des Katers auf sich ruhen und sie war sich ziemlich sicher, dass nicht mehr viel fehlte bis er zu sabbern beginnen würde. ’Schätzchen, du machst es mir ja fast schon zu leicht, dich um die Pfoten zu wickeln. Wo bleibt denn da der Spaß?’, schnurrte sie in Gedanken. Statt ihre Gedanken auszusprechen, stellte sie sich ihrem Gegenüber mit samtener Stimme vor.

Zu ihrer Überraschung lehnte Funke ihr Angebot, sich etwas vom Kaninchen zu nehmen, mit einem leichten Kopfschütteln ab. Als sie die Begründung hörte, nickte sie allerdings nur. Er schien wohl nicht zu der verfressenen Art Hauskatze zu gehören. Wenn er nichts abhaben wollte, dann konnte sie sich getrost darum kümmern, die Überreste zu verscharren. Sie richtete ihre Aufmerksamkeit auf den Boden vor ihren Pfoten und begann damit, ein notdürftiges Loch zu graben. Die Erde war noch immer ziemlich starr von der Blattleere, was ihr in dieser Hinsicht das Leben deutlich erschwerte.
Als sie es schließlich geschafft hatte, die Beutereste zu verscharren, fielen bereits die ersten Regentropfen auf sie herab. ’Muss das sein?’, grummelte sie innerlich. Ihr Blick fiel auf das gestreifte Hauskätzchen. ’Hm... Auch wenn er nach Zweibeinern riecht, scheint ihm die Außenwelt nicht allzu fremd zu sein. Vielleicht kann er mir doch irgendwie von Nutzen sein.’ Noch ehe sie den Gedanken richtig beendet hatte, erhob die Einzelläuferin auch schon die Stimme und fragte, ob er vielleicht irgendwo einen Unterschlupf kannte. Zu ihrer Zufriedenheit machte er keine Anstalten, etwas dagegen einzuwenden, sondern sagte ihr, sie solle ihm folgen. Die Kätzin schenkte ihm ein strahlendes Lächeln und erhob sich.

’War es wirklich eine gute Idee, sich auf die Ortskenntnis eines Hauskätzchens zu verlassen?’, fragte sie sich, als sie dem Kater mit ein wenig Abstand folgte. Der Gedanke, dass er sie zu seinem Zweibeinernest führen könnte, ließ Zweifel in ihr aufkommen. Eigentlich mied sie Zweibeinerorte so gut es ging, da sie die Erfahrung gemacht hatte, dass die Bewohner meist nicht unbedingt viel für streunende Katzen übrighatten. Zudem gab es hier Gefahren, auf die sie getrost verzichten konnte. Der Gestank der Ungeheuer, der die Luft verpestete, ließ Amara das Gesicht verziehen. Wie lange es wohl diesmal dauern würde, den Geruch wieder aus ihrem Fell zu waschen? Sie schüttelte energisch den Kopf. Je weniger sie darüber nachdachte, desto besser wäre es für sie.
Während sie den Blick durch die Stadt schweifen ließ, stellte sie fest, dass Funke scheinbar äußerst darauf bedacht war, sie nicht an den großen Donnerwegen entlangzuführen, sondern stattdessen kleinere Gassen und Gärten wählte. Dafür würde sie ihm wohl danken müssen, sobald sie an seinem Ziel ankamen – insofern es nicht das Innere eines Zweibeinernests war. Die Streunerin schauderte bei dem Gedanken.

Nach einer Weile, in der sie sich so gut es ging an die Mauern der Gebäude gehalten hatte, um sich halbwegs trocken zu halten – eine Taktik die leider nur mehr schlecht als recht funktionierte – blieb der Kater schließlich stehen. Um ein Haar wäre sie in ihn hineingeschlittert, doch sie schaffte es, rechtzeitig abzubremsen. Mit großen Augen sah sie sich um – er hatte sie tatsächlich nicht zu einem Zweibeinernest geführt. Stattdessen standen sie auf einer größeren Grünfläche, auf der eine massive Eiche neben einem kleineren Teich thronte. Es war eigentlich kein besonderer Ort, doch die Tatsache, dass es so etwas Schönes im Herzen eines Zweibeinerorts gab, raubte ihr für einen kurzen Moment den Atem. Mit einem zufriedenen Schnurren trottete sie zur Eiche hinüber und ließ sich darunter nieder. Trotz der größtenteils noch fehlenden Blätter, bot das dichte Geäst des Baums genügend Schutz vor der aktuellen Witterung.

”Ich muss zugeben, ich bin positiv überrascht. Danke, dass du mich nicht zu irgendeinem Zweibeinernest gebracht hast und die fürchterlichen Donnerwege umgangen bist.” Ihre Worte waren wieder zuckersüß, doch irgendwo war es tatsächlich aufrichtige Dankbarkeit. Mit einem leisen Seufzen leckte sie sich über die vom rauen Asphalt schmerzenden Ballen ihrer Vorderpfoten. Anschließend richtete sie ihre Aufmerksamkeit wieder auf das Hauskätzchen, das sie begleitete.
”Was hat dich eigentlich an den Rand des Zweibeinerorts getrieben?”, fragte sie mit glaubhaftem Interesse. Wenn sie schon nirgendwo hinkonnten, so könnte sie wenigstens die Zeit nutzen, um ihr “Spielzeug” in ein Gespräch zu verwickeln um sein Vertrauen zu gewinnen, auch wenn sie sich allem Anschein nach dafür nicht einmal grob anzustrengen brauchte. Es würde jedenfalls nicht schaden, etwas mehr über ihn zu wissen.

Angesprochen/Erwähnt: Funke – @Mithrilglanz



-Ayasha folgt-



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Mi Okt 07, 2020 3:10 pm
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[Schemenlicht|m|->Dorf 2]

Nach einiger Zeit, bemerkte Schemenlicht, wie sein Bein wieder mehr zu Schmerzen begann. es mussten aber schon mehrere Stunden vergangen sein, und er hoffte, dass dieses Dorf von dem Jellicle geredet hatte, bald in Sicht kommen würde, damit sie vielleicht einen Happen zu essen besorgen konnten und eine Rast einlegen. Auf der grünen Aue über der sie nun schon länger wanderten, hatten sie ausser Insekten nicht wirklich was bemerken können, was ihre Mägen gefüllt hätte. Bestimmt waren bei dem Menschenort Mäuse, wo Wo die Zweibeiner waren, gab es meistens mehr als genug Mäuse. Noch immer liefe er neben Glutschimmer etwa eine Fuchslänge hinter dem braunen Kater her. Der hatte kein Wort mehr gesagt seit sie den Wald verlassen hatten, und Schemenlicht wollte ihn auch nicht dazu drängen. Mit Glutschimmer hingegen hatte er sich auf Anhieb immer besser verstanden. er hatte ihm erzählt wo er her kam und sie hatten viel über die Traditionen der Clans gesprochen. Beide waren sie ungefähr gleichauf begeistert davon. Er war jetzt schon froh, dass er den roten gefunden hatte, oder eher umgekehrt. Ein schmunzeln zeichnete seine Lippen, als ihm der Gedanke durch den Kopf ging. Und hast du noch mehr Fragen? Etwas was du unbedingt noch wissen möchtest?


[Zula /Schilfregen|w|Dorf 2]

Als der Regen einsetzte, traute sich die kleine Schildpatt Kätzin aus ihrem Versteck, in das sie sich zurück gezogen hatte. Seit sie den Hund gehört hatte, war sie nicht wieder unter dem Gebüsch in das sie gekrochen war hervorgekommen. Sie hatte sich da sicher gefühlt. Doch langsam konnte sie ihren knurrenden und rumorenden Magen einfach nicht mehr unbeachtet lassen. Sie musste etwas essen, auf die eine oder andere Weise. Sie schlich so nahm den Hauswänden entlang, wie sie nur konnte. Erstens war es so weniger nass, und zweitens, wäre sie von einer Seite her geschützt und konnte sich so ein wenig sicherer fortbewegen. Sie mochte es gar nicht, wenn nirgends etwas festes war, an dem sie entlang laufen konnte. Es gab ihr einfach ein Gefühl von Sicherheit. Sie kam so zwar langsamer voran als die meisten anderen Katzen, doch das machte ihr in der Regel nichts aus. Lieber sicher. Der grosse Weg mit den Leuchtmonstern war nun wieder vor ihr. Sie musste diesen überqueren, wenn sie zu den Silberkisten gelangen wollte, wo das Zweibeineressen reingeworfen wurde. Der Regen schien zum Glück auch die Monster etwas zu erschrecken, dann es waren auf alle Fälle weniger als sonst. Zula kauerte sich an die Hausecke, die am nächsten dran war, und wartete, bis eine Monster vorbei war, und sie kein neues Vibrieren unter den Pfoten spürte, dann spurtete sie so schnell sie nur konnte los. In wenigen Sprüngen war sie auf der anderen Seite angelangt, und verschwand sogleich in einer Seitengasse. Sie bog in die Gasse ein , sie wusste aber noch nicht, ob sie wirklich keine Konkurrenz haben würde, denn die Gasse würde sich nochmals um die Ecke schlängeln, dort stand der Silberkasten. Erst wenn sie dort abbog, wusste sie, ob der Regen die anderen hungrigen Bewohner von dem Zweibeiner ding mit essen fern hielt heute.





Angesprochen: Glutschimmer @Ravenstar


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Mi Okt 07, 2020 3:34 pm
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[Ayasha/Kristallschauer | w | Stadt 1]

Wäre ihr Gegenüber nicht ein mehr oder weniger fremder Streuner und wäre ihre Aussage für sie nicht todernst gewesen, wäre Ayasha wohl in schallendes Gelächter ausgebrochen. Innerlich schmunzelte sie darüber, wie der Kater seinen Kopf hängen ließ und sich zu ihr umwandte, als er ihre Worte vernahm. Allerdings war dies nur ein winziger Teil von ihr, der tief in ihrer Seele vergraben war, denn der Rest von ihr fand absolut kein Amüsement in dieser Situation. Es war doch total offensichtlich, dass sie es mehr als nur ernst meinte. Als ob sie freiwillig ihren hübschen Pelz von Regen durchtränken lassen würde, nur weil ihr mehr oder weniger freiwilliger Kompagnon nicht länger in der Stadt verweilen wollte. Wasser war etwas, das man trank – nicht mehr und nicht weniger. Eine Regendusche kam für sie auf keinen Fall in Frage. Es war doch schon genug, dass sie sich im Dreck aufhalten musste und irgendwann wohl an einem Ort landete, den der Streuner Wald nannte. Unter Wald konnte sie sich absolut nichts vorstellen, doch wenn der Kater es gut fand, konnte es nicht der richtige Ort für eine reinrassige Zuchtkatze sein.

Ohne mit der Wimper zu zucken hielt Ayasha dem Blick des Einzelläufers stand. Der Regen würde sie vielleicht nicht umbringen, doch in diesem Fall kam es dem doch sehr nahe. Es war nass, kalt und unangenehm – drei Dinge auf die sie lieber verzichten würde und in ihren Augen deutlich über den möglichen Vorteilen standen. Falls es so etwas wie Vorteile überhaupt gab.
Ein knappes Nicken war alles, was sie auf seine Worte, dass er irgendwann gehen würde, wenn es nicht aufhöre zu regnen. Es war ihr eigentlich herzlichst egal, oder zumindest fast. Angesichts ihrer schmalen Überlebenschancen hoffte sie natürlich, dass er die Worte nicht in Taten umsetzte. Dennoch dachte sie nicht im Traum daran, dem Kater hinterherzurennen, wenn er in den Regen hinausgehen würde. Den bissigen Kommentar zu ihrer “charmanten Art” und den Problemen, die diese ihr bringen könnte, ignorierte sie gekonnt.

Nach einer Weile brach Mavis die Stille mit einer Frage, die die Hauskatze im ersten Moment etwas stutzen ließ. War ihm das Schweigen unangenehm oder warum interessierte er sich plötzlich für ihr Leben als Hauskatze? Sie war sich ziemlich sicher, dass es ersteres war. Dennoch hatte sie nichts dagegen, sich zu unterhalten, wenn dies bedeutete, dass sie nicht hinaus in den Regen musste.
”Meine Hausleute sin- … waren eigentlich ein sehr nettes Pärchen, wobei ich das Weibchen lieber mochte, als das Männchen. Das Weibchen war im Umgang mit Nayeli und mir deutlich sanfter und vorsichtiger, auch wenn sich das Männchen wohl auch Mühe gab. Wir mussten nie hungern, unser Fell wurde täglich gebürstet und gepflegt und wir durften uns eigentlich überall im Haus frei bewegen. Sie und Nayeli haben mir das Gefühl gegeben, Teil einer Familie zu sein. Immerhin kenne ich sie, seit ich ein kleines Kätzchen war - länger als meine Blutsverwandten.” Ein leises Seufzen entfuhr der Kätzin. Sie vermisste ihr altes Leben.

”Was führt dich eigentlich in die Stadt? Wenn du die Zweibeiner und alles was mit ihnen zusammenhängt so sehr verabscheust und eigentlich von hier fortwillst, warum bist du dann überhaupt hier gelandet?”, fragte Ayasha mit ehrlicher Verwunderung in der Stimme. Sie hatte bisher nicht darüber nachgedacht, doch es war irgendwie merkwürdig, dass jemand wie Mavis, der so viel Wert auf Freiheit und die Wildnis legte, sich ausgerechnet an einem Ort wie diesem herumtrieb.


Angesprochen/Erwähnt: Mavis - @Ravenstar



©Ravenstar
Do Okt 08, 2020 5:10 pm
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Glutschimmer, m, Dorf 2 

Nach etlichen Stunden der Unterhaltung zwischen Glutschimmer und Schemenlicht, trottete der rote Kater zufrieden neben seinem Clangefährten her. Auch wenn es ihn immer noch ein wenig verwunderte, wieso Jellicle sie noch begleitete, so hat er sich mittlerweile doch daran gewöhnt, einen stummen Begleiter mehr an seiner Seite zu haben. Auf die Frage des jungen Katers hin, antwortete er nur: »Nein, aktuell habe ich glaube ich keine Fragen mehr. Ich konnte auf dem Weg schon sehr viel über die Clans lernen und will dir nicht noch ein Loch in deinen Bauch fragen». Mit einem Lächeln im Gesicht, bemerkte er in diesem Moment, dass sie am Rande einer kleinen Zweibeinersiedlung angelangt waren. Ob wir hier jemanden für den Clan finden werden?, fragte sich Glutschimmer in seinen Gedanken, während er mit gewisser Vorsicht vorauslief.

Mit einem kurzen Blick zurück zu den anderen, nickte er kurz zu und deutete mit seinem Schweif, vorsichtig zu sein. Langsam preschte er sich durch eine doch ziemlich schmale Gasse, welche vor Düften nur so überquoll. Irgendwo müssten sich in der Nähe viele Essensreste vorfinden, dachte er sich nur und ging weiter. Er kannte diese Gerüche noch von seiner Kindheit, als er bei den Zweibeinern gelebt hatte. Mit leicht gerümpfter Nase, wollte er gerade um die nächste Ecke hervorspähen, als er hinter sich plötzlich ein Rascheln hörte und viele, kleine Schritte hörte. Sein Ohr zuckte und sofort drehte er sich um, dem Geräusch entgegen. Sein Fell stellte sich auf und in seinen Augen zeigte sich Furcht, als er erkannte, welche Tiere sich aus den Löchern in den umliegenden Häusern hervorschlichen… Es waren Ratten!



©Rubinstern
Do Okt 08, 2020 7:34 pm
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[Schemenlicht|m|Dorf 2]+[Jellicle/ Glühnebel||m|Dorf 2]

Sie hatten grade die Siedlung erreicht, von der Jellicle gesprochen hatte, als ihm viele Gerüche auf einmal in die Nase stiegen. Als Glutschimmer erschrocken zusammenzuckte, blickte er in die gleiche Richtung. Um die Ecke kamen Ratten, und es kamen immer mehr! Sie sahen nicht grade sehr freundlich aus, sie waren eher mager. Sah aus als hätten sie schon länger nicht richtig gegessen. Schemenlicht sträubte sich der Pelz. Sollten sie wohl besser einen anderen Weg einschlagen? Doch in diesem Moment stürzte sich der grosse braune Kater vor ihm auf die gemein blitzenden Nagetiere, und wurde sofort von ihnen eingekesselt. Er hieb mit seinen Pranken nach den Tieren, doch es kamen immer mehr um die Ecke, eine Riesen Gruppe musste das sein. Schemenlicht zögerte nicht und sprang dem Streunerkater zur Seite. Es ging nicht lange und er spürte überall scharfe kleine Zähne in seinem Fell. Der junge Kater schlug wild um sich und erwischte immer mal wieder eines der Viecher. Aber es waren so viele!


[Zula /Schilfregen|w|Dorf 2]


Grade hatte sie sich ein flaches etwas mit einer roten Zähflüssigen Masse die nach Fleisch roch aus dem grossen Silberding gezogen, und angefangen daran zu lecken, als ein schrilles Kreischen an ihr Ohr drang. Wie aus dem nichts tauchten unter dem Kistending überall Ratten hervor! Sie war wohl doch nicht die einzige die der Hunger in den Regen hinaus getrieben hatte. Vorsichtig liess sie ihr Essen liegen und machte ein paar Schritte rückwärts. Endlich spürte sie die Mauer in ihrem Rücken. Doch sie war in die Ecke gedrängt worden. Lasst mich in Ruhe ihr kleinen Biester! schrie sie den Nagern entgegen, die sie aus vielen Augen böse anfunkelten. Sie Fauchte auf und sträubte das Fell. Zula hatte schon oft gehört dass Ratten gefährlich werden konnten. Panik stieg in ihr auf, als eines der Tiere auf sie zuflog und sich an ihrem Ohr festbiss. Die schildpattkätzin kreischte laut auf und versuchte die Ratte abzuschütteln. Jedoch trauten sich nun auch die anderen der Gruppe und sie wusste plötzlich nicht mehr wohin sie ihre Pfoten schleudern sollte. Egal wo sie hinsah, da waren braune und graue, dreckige Pelze die sie angriffen!



Angesprochen: Glutschimmer @Ravenstar


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Spice|w|Wald 2 - bei Little John



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©Himbeernase
Do Okt 08, 2020 7:52 pm
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[Arackniss|m|Stadt 1]
Der kleine schwarze Kater war sich nicht sicher wie lange er wohl in seinem behelfsmäßigen Unterschlupf gesessen und missmutig dem Regen beim fallen zugesehen hatte. Bis ihn plötzlich ein Tropfen direkt auf den Kopf platschte und er vor Überraschung auffauchte. Na toll... dachte Arackniss sich, wobei seine Laune noch düsterer wurde als sie es ohnehin schon war. Das doofe braune Ding wird undicht.
Eine kleine Stimme in seinem Hinterkopf neckte ihn, das er doch besser mit diesen zwei anderen Katzen hätte mitgehen sollen. Die Veranda unter der sich verschwunden waren gab sicher einen besseren Unterstand ab.
Ärgerlich leckte der Kater seine Vorderpfote.
So ein quatsch! Nein, mit zwei völlig Fremden eingepfercht sein wäre sicher nicht besser als das bisschen Regen.
Als immer mehr dicke Tropfen anfingen durch die braune pappige Hülle auf Arackniss Kopf zutropfen stand der Kater noch verärgerter auf und verließ das dumme Ding. Schlecht gelaunt wie er war versetzte er seinem ehemaligen Unterstand noch einen Hieb mit den Krallen bevor er ging.
Sein Tempo war zügig obwohl er ohne genaues Ziel losgelaufen war. Nach kurzer Zeit blieb er stehen. Mit einem genervten Schnauben stelle der kleine schwarze fest das seine Pfoten ihn unterbewusst zurück Richtung "nach Hause" getragen hatten. Oh nein. So schlecht wie er gelaunt war hatte er sicher keine Lust auf seinen Vater und seine Bande von "Ja-Sagern".
Wie um sie aus seinen Gedanken zu vertreiben zuckte er mit der Schweifspitze und machte auf dem Absatz kehrt.
Zwar hatte Arackniss immer noch kein genaues Ziel vor Augen. Doch eins wusste er sicher, je weiter weg von "zu Hause" desto besser.
Er zog sein Tempo weiter an. Doch sehr weit kam der kleine Kater nicht. Wie allzu oft wenn er besonders verärgert war achtete er nicht besonders auf sein Umfeld und stieß prompt mit einer anderen Katze zusammen.
Verärgert fauchte er die deutlich größere Katze vor sich an. Kannst du nicht gucken wo du hinläufst!



Erwähnt: Ayasha/ @Leopardenblut und Mavis/ @Ravenstar

Angesprochen: Kameko / @Polarfuchs [ja ich weiß sie kann nicht gucken xD aber genau das ist der Punkt xD]





[Himbeere|w|Frostfluss bei Wald 4]
Als Himbeere näher bei den zwei Katzen war bereute sie es fast. Die Gerettete schien wenig erfreut über ihre Rettung. Und auch Himbeeres Anwesenheit schien ihr übel aufzustoßen. Eigentlich hatte sie doch nur helfen wollen. Die kleine hellgraue musste zugeben das sie von Zeit zu Zeit doch etwas einsam wurde. Und auch wenn sie hin und wieder mal eine andere Katze sah, so hatte sie bisher selten mit wem gesprochen.
So missmutig wie die andere Kätzin war hielt Himbeere sich zurück und auch die Fragen welche ihr auf den Lippen brannten stellte sie nicht. Was sind die Frostberge? Sind das die Berge auf der anderen Seite des Flusses.
Unschlüssig sah sie zwischen den beiden anderen Katzen hin und her.



Erwähnt: Frost/ @Mithrilglanz und Meerestraum/ @Bone



©Hüterelfe
Fr Okt 09, 2020 11:46 am
Hüterelfe
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Nemesis;; Bronzepfote ♀ 002 [ Mondsee im Toter Wald ]
Amüsiert musterte Nemesis ihren Gegenüber.
Ruhig und mit einer eleganten Bewegung richtete sie sich auf, nachdem sie genug getrunken hatte. Ihr Schweif lag entspannt zur Seite. Nur die Spitze reckte sich gegen Himmel und zeigte deutlich ihre Belustigung.
Seine Distanz machte ihr nichts aus. Sie kannte dieses abweisende verhalten schon gut genug. Wahrscheinlich hielt er sich nun auch für etwas besseres. Seinem Blick nach schien er sie wirklich nur für ein kleines Kätzchen zu halten.
War es ihm peinlich, dass sie gesehen hatte wie er vor Wasser zurückgewichen war? Ihr wäre es sehr. Doch sie würde sich nie vor Wasser erschrecken. Es war einfach lächerlich. In diesem ruhigen See waren doch bestimmt nur ein paar schmackhafte Fische. Was sollte man schon sehen, was einen Fuchshoch in die Luft katapultierte.
"Tu ich doch schon längst", erwiderte sie schlicht und mit einem Lachen in der Stimme. Als würde sie ihm nun helfen mit seinen Problemen klar zu kommen. Als ob sie sich für so einen dummen Kater interessierte.
Ihr Blick wanderte zurück zum See und für einen Moment drifteten ihre Gedanken ab. Ein weiterer Windstoß fegte über das Ufer des Sees hinweg und zerrte leicht an den kahlen Ästen der Bäume um sie herum. Hier konnte sie wohl für heute bleiben. Morgen müsste sie sich vielleicht einen besseren Ort suchen. Einen wo es mehr Beute gab und einen Unterschlupf. Die Luft roch nach Regen und ein Blick gegen Himmel verriet ihr, dass es nicht mehr lange dauern würde und sie wären klitsch nass.
Das Leben als Streuner entpuppte sich schon so schnell als Anstrengend. Doch alles war besser als wieder nach Hause zu gehen.
Mit gleichgültigem Ausdruck wandte sich Nemesis Kopf wieder dem Fremden zu.
Sollte sie ihm verraten wie sie hieß? Er kannte sie ja nicht. Es würde wohl nichts schaden, wenn sie ihm ihren Namen verriet.
"Ich bin Nemesis. Ich komme nicht von hier. Da ist es kein Wunder, dass du mich nicht kennst", antwortete sie und schenkte ihm ein kurzes Grinsen.
Was er schon konnte, konnte sie schon längst. Ihre Tanten hatten es ihr förmlich eingetrichtert. Kühle Distanz mit einem Hauch von Aggressivität. Es hatte sie früher immer wieder in Schwierigkeiten gebracht. Leider war es schwer sich selbst zu ändern. Besonders wenn es eine Eigenschaft ist, die man sich mit den Monden angeeignet und perfektioniert hat.
Flusswächter ;;Angesprochen
Ihre Familie ;;Erwähnt
@Polarfuchs



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Sa Okt 10, 2020 10:37 am
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Mavis, Nachtschatten, m, Stadt 1

Mit einem warmen Blick, lauschte Mavis der Erzählung der Kätzin gegenüber von ihm. Nachdem sie geendet hatte, zuckte er kurz mit dem Ohr und legte seinen Kopf schief. "Scheint, als ob es ein ruhiges, angenehmes Leben war.", stellte er fest. Er drehte seinen Kopf in Richtung Regen und sah, wie dieser ein wenig nachzulassen schien. Vielleicht haben wir gleich eine Chance, zumindest ein wenig trocken vorwärts zu kommen, ehe es erneut regnet, dachte der schwarze Kater nur für sich. Er streckte sich einmal durch, ehe seine gegenüber ihm eine Frage stellte.

"Aufgewachsen bin ich zusammen mit meinen Eltern in einem Wald, recht weit weg von hier.", begann er und Wehmut legte sich in seine Stimme. Er schluckte die Zögerlichkeit hinunter, ehe er fortfuhr: "Als meine Mutter starb, wollte mein Vater weg von dort. Er konnte den Tod nicht verkraften und so gingen wir los, bis wir in die Stadt kamen. Er sagte mir nur, dass es hier gut und schnell zu Fressen gab und wir uns hier niederlassen werden. Ihm fehlte aber die Kraft, seine Trauer zu überwinden und wie früher auf eigenen Beinen zu stehen. Ich kümmerte mich, sobald ich mich genug auskannte, um ihn. Die Zweobeiner machten das mit dem "leicht zu Fressen kriegen" nicht gerade einfach. Überall war man unerwünscht und wurde gejagt. Nichtsdestotrotz schafften wir irgendwie zu überleben." Er legte eine Pause ein, in welcher er zu Boden starrte. "Vor etwa einem Mond, verschwand mein Vater spurlos. Ich versuchte seiner Spur zu folgen, diese verschwand in der grossen Zweibeinersiedlung aber relativ schnell. Ich weiss nur, dass er aus welchem Grund auch immer weggelaufen war und mich hier zurückliess. Seither war ich hier auf der Suche nach ihm... Jedoch habe ich dies nun aufgegeben und möchte wieder dorthin, wo ich hingehöre." Den Boden mit den Pfoten bearbeitend, schaute er hoch, in die Augen der Kätzin und wartete ihre Reaktion ab.


Glutschimmer, m, Dorf 2

Die Augen des roten Katers funkelten, als er sich auf einen Angriff gefasst machte. Aus dem nichts spürte er plötzlich einen stechenden Schmerzen in seinem rechten Hinterbein, als sich eine Ratte von hinten in ihn hineinbiss. Sein Kopf schnellte zu der Ratte, welche er mit einem Biss tötete. Völlig überfordert, wehrte er so viele Biester ab, wie er konnte. Er sah, dass auch Jellicle und Schemenlicht mit diesen beschäftigt waren. Gerade als er irgendwie zu ihnen vorpreschen wollte, hörte er einen verzweifelten Schrei. Das kam von dort, um die Ecke! Kaum war der Gedanke fertig, machte Glutschimmer einen grossen Satz über die Ratten und sprintete dem Schrei entgegen, an seinem Körper 2 Ratten verbissen. Er ignorierte den Schmerz so gut es ging und rannte der Hauswand entlang. Es gelang ihm während dem Sprint die Ratten an seiner Flanke gegen die Wand zu schlagen und loszuwerden. Noch mehr von diesen Biestern?, dachte er und ein heftiges Knurren stieg ihm aus der Kehle, ehe er die Kätzin erblickte, welche von den Ratten angefallen wird. "Macht das ihr verschwindet, ihr dreckigen Bastarde!, schrie er und stürzte sich in die Menge. Er schlug mit seinen Krallen einige zu Tode und zwängte sich so zu der Kätzin durch. "Wir müssen aus dieser Gasse hier heraus, hier sind sie zu sehr im Vorteil!", gab der rote ihr den Befehl und versuchte best möglichst einen Weg zu ebnen. Den Strassenausgang auf der anderen Seite von Schemenlicht und Jellicle erblickend, drehte er den Kopf, um erneut eine Ratte von seiner Flanke zu reissen. Das Blut spritzte durch die Gasse und er spürte wie er etliche Bisswunden der Ratten erlitten hatte. So halten wir nicht mehr lange durch...schnell weg hier!



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So Okt 11, 2020 2:22 pm
Polarfuchs
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Kameko | Stadt 1

Die Kätzin lief an einem Zaun entlang und hielt die Ohren gespitzt. Ihr Gehörsinn war das einzige worauf sie sich gerade verlassen konnte. Eigentlich wäre ihre Schwester bei ihr, aber diese durfte scheinbar nicht aus dem Haus. Somit war die blinde Kätzin ganz auf sich alleine gestellt. Kameko war ganz in Gedanken verloren, bog um eine Ecke und zack! Sie lief in einen Kater rein. Völlig überrumpelt schüttelte sie erst den Kopf, als sie sich dann doch etwas duckte. "Kannst du nicht gucken wo du hinläufst!" hörte sie den Kater sagen und richtete ihren Kopf in seine Richtung. "Ich...Ich...es...tut mir Leid..Ich habe....dich nicht....gehört." stammelte die Kätzin ängstlich und sah ihn nun mit einem leeren, blinden Blick an. Sie hatte beim zusammenprall gemerkt, dass der Kater deutlich kleiner war als sie, aber er konnte vermutlich sehen. Wegen ihrer Blindheit fühlte sie sich oft im Nachteil.

Erwähnt: Lily [NPC], Arackniss [@Himbeernase]
Angesprochen: Arackniss



Flusswächter | Mondsee

Er spitze leicht die Ohren, als sich die kleinere Katze vorstellte. Kein Wunder das er sie nicht kannte, wenn sie nicht von hier war. "Nemesis..." murmelte er leise. Wieso sagte der Name ihm etwas? War der Name Bestandteil seiner Albträume? Er erinnerte sich daran, dass er vor wenigen Tagen erst von einer Katze geträumt hatte, die diesen Namen trug. Oder hatte sie diesen Namen nur erwähnt? Flusswächter wusste es nicht mehr genau. Dieser Schlafmangel brachte ihn komplett durcheinander. "Was führt dich in diese trostlose Gegend?" fragte er dann wie aus heiterem Himmel. Der braune Kater schaute sich kurz um. Seit vielen Sonnenaufgängen fühlte er sich schon beobachtet. Das waren vermutlich alles nur Einbildungen. Hinrgespinnste wegen seines Schlafmangels. Ein leises Grummeln brachte ihn aus seinen Gedanken wieder heraus. Nein kein Gewitter. Eher sein Magen. Er hatte seit fast einem ganzen Tag nichts mehr gegessen. Wie auch bei seinen schlechten Jagdversuchen.

Erwähnt: Nemesis [@Hüterelfe]
Angesprochen: Nemesis



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So Okt 11, 2020 3:28 pm
Hüterelfe
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Nemesis;; Bronzepfote ♀ 003 [ Mondsee im Toter Wald ]
Ein Blick verriet so viel. Die Ohren zuckten, der Schweif peitsche, die Augen verengten sich oder wurden groß. Es gab so vieles auf das man achten konnte, um herausfinden was der anderen gerade dachte. Nemesis wünschte sich, die könnte es besser. Dann würde sie wissen, was ihren Gegenüber so überraschte.
Seine Ohren spitzen sich in ihre Richtung, als hätte sie etwas sehr interessantes genannt. Dabei war es nur ihr Name. Kannte er ihn? Hatten ihre Tanten einen Sucher nach ihr geschickt?
Misstrauisch spannte sie ihre Muskeln an, während ihre Miene abweisender wurde. Die Ohren legten sich kaum merklich an. Die Krallen bohrten sich in den Boden.
Wenn er versuchen würde sie mit zu nehmen, dann würde sie kämpfen. Sie würde bestimmt nicht zurück gehen in dieses Schlangennest.
Sie war doch viel zu weit weg. So schnell konnte sie keiner eingeholt haben. Mit diesen Gedanken versuchte sich die junge Katze zu beruhigen und den Unbekannten nicht direkt anzugreifen. Manchmal war Angriff einfach besser als Verteidigung.
Es war dann jedoch die weitere Frage des Katers, die sie mehr dazu brachte sich zurück zu ziehen. Wenn er sie holen wollte, sollte er doch wissen warum sie hier ist. Sie floh! Versuchte er ihr Vertrauen zu bekommen, damit er sie nicht den ganzen Weg zurück schleppen musste?
Sie hatte scheinbar doch schon zu viel gesagt.
"Die Beute", erwiderte sie schlicht und überspielte ihre Abweisung geschickt. Ihre Ohren richteten sich fröhlich auf und der Schweif blieb weiterhin freundlich gekringelt. "In dem Wald hinter dem See, gibt es noch viel mehr."
Würde er diesen Trick durchschauen? Wenn er sie wirklich mit nehmen wollte, dann würde er wissen von wo sie kam. Sie musste herausfinden ob sie sich vor diesen braunen Kater in acht nehmen muss. Auch wenn er sich scheinbar vor seinem eigenen Spiegelbild fürchtete. Vielleicht war dies auch nur ein Trick gewesen, um ihr Vertrauen zu gewinnen. Und Nemesis war darauf hereingefallen.
Mit einem Mal schien die Welt um sie herum viel kälter geworden zu sein.
Flusswächter ;;Angesprochen
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