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Liebe Krieger groß und klein, Regeln müssen immer sein. Drum bitten wir einen Besuch beim Schimmerfelsen zu begehn, um das Gesetz der Krieger zu lesen und zu verstehn. Haltet euch stets an das Gesetz und eure Pflichten, sonst wird der SternenClan über euch richten.
Diese liebenswerten User helfen dir bei jedem Problem was in ihrem Bereich der Möglichkeiten liegt.

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 Ein neuer Stern - PLAY - Teil 1

©Rubinstern
So Sep 27, 2020 5:49 pm
Rubinstern
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[Spice/Regenbogenbär|w|Gebirge 1]

Ein kalter Windstoss fuhr ihr durchs dichte Fell, die stämmige Kätzin beachtete ihn gar nicht. Ihr dicker Pelz sorgte dafür, dass sie perfekt geschützt war vor der Kälte, die im Gebirge meistens herrschte.  Ihre Ohren spielten in alle Richtungen. Wenn der Wind so stark ging, würde es wieder sehr schwierig werden hier irgendwelchen Vögeln zu begegnen. Ein leises knurren entsprang ihrer Kehle. Sie wusste was das hiess, schien so als würde sie wieder mal den Abstieg machen müssen und unten im Wald nach Beute suchen müssen. Sie mochte den Geschmack von Eichhörnchen nicht wirklich. Und Mäuse, naja die gingen aber sie war sich einfach an die Vögel die es hier zu genüge gab gewohnt. Sie wünschte sich nur, dass diese kleinen Biester sich nicht alle vor dem starken Wind verstecken würden. Übel gelaunt setzte sie ihre Pfoten sicher über das steinige Geröll. Jeder Schritt sass perfekt auch wenn der Felsuntergrund teils glatt war, wusste Spice unwillkürlich wie sie auftreten musste. Sie mochte den harten Boden der berge viel lieber als den weichen, erdigen, den sie im Wald unter sich hatte. Gerade wenn es nass war, hatte sie immer das Gefühl auf den vielen Blättern und Ästen unter ihren Fussballen auszurutschen. Doch es half nichts. Wenn sie ihren Hunger stillen wollte, würde sie sich heute die Pfoten schmutzig machen müssen. Und nicht nur die Pfoten. Ihr graute jetzt schon wieder davor, danach stundenlang irgendwelche kleinen Zweiglein und Kletten aus ihrem dichten Pelz fischen zu müssen- wie sie das hasste. Wenn sie wenigstens wen gehabt hätte der ihr dabei half. Aber nur zu oft verfilzten sich Teile ihres Fells mit kleinen Blättern, wenn sie sie übersah beim putzen. Und dann wars fast unmöglich das Zeug wieder rauszukriegen, ohne sich das halbe Fell selber über die Ohren zu ziehen. Mit diesen und ähnlich trüben Gedanken nahm sie einen Stein um den anderen, bis sie schlussendlich den verhassten Laubboden mit den Pfoten berührte. Na hoffentlich find ich wenigstens hier nen Specht oder sowas...


[Zula/Schilfregen|w|Dorf 2]

Unruhig zuckte eine kleine schwarze Schanzspitze hinter einer Hausecke hin und her. Zula wusste genau, dass auf der anderen Strassenseite so ein Zweibeinerhaus war, in dem die Zweibeiner oft assen. Und hinter dem Haus gab es einen grossen silbernen Kasten, aus dem immer die besten Essengerüche kamen. Aber erstens, musste sie dafür erst einmal an den vielen Monstern vorbei, und zweiten wusste man nie wen man bei den Containern sonst noch so antraf. Schliesslich wusste nicht nur sie, dass man dort leicht zu seinem Mittagessen kam. Sollte sie das Risiko auf sich nehmen? Sie sah gen Himmel. Es war grau und bewölkt, ein noch etwas kühler wind liess sie kurz erschauern. Es war zwar schon ein wenig wärmer geworden die letzten Tage, aber der Frost kroch ihr dennoch noch unters Fell. Ausserdem würde es wohl bald zu regnen beginnen. Sie überlegte, ob sie warten sollte bis dahin und dann zu den Silberkisten mit dem Essen gehen, schliesslich mochten viele andere den regen auch nicht, und suchten dann lieber Unterschlupf. Dann waren ihre Chancen grösser, dass kein Streunender Hund oder andere Katzen ihr in den Weg kamen. Sie hatte seit gestern Abend nichts gegessen und ihr Magen teilte ihr das auch gnadenlos mit. Kurz war sie versucht einfach auf ihre Furcht zu pfeifen, doch noch bevor sie einen Schritt in die Richtung des Platzes machen konnte, hörte sie die unverkennbaren trampelnden Schritte eines Zweibeiners, der ihr die Strasse entgegen lief. Ihr Fell stellte sich erschrocken auf und sie sauste in die entgegen gesetzte Richtung davon. Weit weg von dem lauten Zweibeiner. Sie machte erst halt, als sie unter einer Hecke ankam. Dort kauerte sie sich so klein zusammen wie sie nur konnte und blickte verängstigt um sich, um sicher zu gehen, dass der Mensch ihr nicht gefolgt war. Der Hunger war nun wie weggeblasen.


[Schemenlicht|m|Stadt 2 -> Wald 3] + [Jellicle/Glühnebel|m|Wald 3]

Abwechslungsweise musste er an seine Ziehmutter Aramis denken und dann wieder an den Sternenkater der ihm begegnet war. Es fühlte, dass es seine Aufgabe war, wieder einen Clan zu bilden. Er war dafür auserkoren und er fühlte das Verlangen nach einer grossen Familie nach den alten Traditionen wie sie ihm in vielen Geschichten weitergegeben worden waren bis in seine Schwanzspitze. Er war entschlossen, und wenn er jede Katze einzeln fragen musste, ob sie Clanvorfahren hatte, er wusste, er würde es schaffen. Er konnte nicht genau sagen woher diese Gewissheit kam. Er war aber entschlossen. Die Katzenclans dieser Umgebung gehörten dazu . Und die Katzen die Clanblut in sich hatten würden es auch fühlen, zumindest sagte er sich das. Er wusste auf alle Fälle was ihm immer gefehlt hatte. In einem Clan zu sein lag ihm im Blut und nun hatte er tatsächlich zum ersten Mal selber den Sternenclan gesehen. Sie existierten wirklich! Sein eigener Vorfahre, von dem er auch schon Geschichten gehört hatte und nach dem er benannt worden war, hatte mit ihm gesprochen! In seinem Kopf machte er sich und dem Sternenkater ein Versprechen. er würde sich die grösste Mühe geben ein genau so guter Anführer zu werden, wenn er denn den Clan gefunden hatte. Beflügelt von den Träumen denen er noch hinterher jagte, merkte der junge, graue Kater mit den weissen Pfoten gar nicht, wie diese ihn immer weiter von dem Dorf weg trugen, in dem er mit dem Zirkus angekommen war. Er merkte auch gar nicht wie die Zeit verging, doch er merkte wohl, wie sich das Gras unter seinen Pfoten veränderte. es wurde härter und kantiger. Schemenlicht machte halt und blickte auf. Vor ihm erstreckte sich ein lichter Tannenwald. Er schien nicht allzu gross zu sein, aber er konnte die Vögel zwitschern hören und wie der Wind durch das Baumgeäst schlich. Der Kater sog die Waldluft ein. Das mussten seine Vorfahren jeden Tag gehabt haben. Kurz schloss er seine Augen um es zu geniessen, bevor ein Grummeln in seiner Magengegend ihn darauf Aufmerksam machet, das er bald etwas essen sollte. Schemenlicht war beim Zirkus immer zwischen den Tierwagen auf Jagd gegangen, das würde ihm doch bestimmt hier auch helfen. Frohen Mutes und voller Zuversicht trat er unter den ersten Bäumen hindurch. Er öffnete das Maul leicht um nach dem Geruch einer Maus zu suchen. Stattdessen  sah er nicht weit von sich einen kleinen Sperling am Boden sitzen und nachetwas picken. Sofort ging der Kater in Lauerstellung und pirschte sich nahezu lautlos an. Alle seine Sinne waren auf sein Mittagessen fokussiert und gerade als er zum Sprung ansetzen wollte, stieg ihm ein scharfer Geruch in die Nase. Fuchs! Panisch blickte er von seiner Beute auf, als ihm das rote Ungetüm auch schon gegenüber stand. Anscheinend hatten sie die gleiche Beute im Auge gehabt, denn der Fuchs hatte den Sperling mit einem knackenden Biss erlegt und starrte dem jungen Kater nun direkt in die Augen. Schemenlicht wusste nicht was er tun sollte. In seinem Rücken war offenes Grasland da konnte er dem Fuchs auf keinen Fall entkommen und um auf einen Baum zu klettern war es jetzt zu spät. Wie vom Donner gerührt stand er da, erst als der fuchs seine Beute achtlos fallen liess, und sich auf ihn stützte, kam wieder leben in den Grauen. Fauchend stellte er sein Fell auf um grösser zu wirken und hisste den Fuchs mit aller kraft an. Dieser schien nicht einmal einen Herzschlag lang beeindruckt zu sein von dem kleinen eher kümmerlich wirkenden Auftritt des Katers vor ihm und schnappte gleich nach seiner Kehle. Schemenlicht hieb ihm mit ausgefahrenen Krallen nach der Schnauze und duckte sich geschickt unter dem Viech hindurch. er hatte aber unterschätz wie wendig der Fuchs seinerseits war, und er erwischte den jungen Kater mit seinen Zähnen am linken Hinterbein. Schemenlicht schrie auf. Der Schmerz fuhr ihm durch den ganzen Körper und er versuchte sein Bein los zu strampeln. Seine Krallen trafen auf die Brust des unbeeindruckten Fuchses, der immer noch sein Bein festhielt. Plötzlich flog etwas dunkles dem Fuchs entgegen, welcher verblüfft und völlig überrumpelt das Bein losliess. Blut spritze aus einer Wunde am Hals des Untiers und Schemenlicht brauchte einen Moment um zu verstehen, was grade geschehen war. Ein grosser, dunkelbrauner Kater hatte sich auf den Fuchs gestützt und ihn böse getroffen. Gerade hing er halb auf der Flanke des roten Viechs, dass ihn vom Rücken abgeschüttelt hatte. Der Fuchs sah seine Gelegenheit und wollte nach dem fremden Kater schnappen. Doch Schemenlicht sprang in dem Moment von der anderen Seite an den Fuchs heran und schaffte es, sich in seinen Nacken zu verbeissen. Der Fuchs heulte erschrocken auf, warf sich zu baden, sodass beide Katzen abgeworfen wurden und rannte mit eingezogenem Schwanz durch die Bäume davon. Schwer atmend blickte Schemenlicht den grösseren und scheinbar auch älteren Kater an. Vielen...Dank. brachte er unter schwerem Schnaufen hervor.

Die beiden atmeten zuerst mal durch. Du bist in meinem Gebiet. Sei froh, dass ich den Fuchs und nicht dich verscheucht habe! Was tust du überhaupt hier? Ich hab dich noch nie gesehen. Und du siehst nicht so aus, als würdest du hier lange alleine überleben du Welpe. Schemenlicht machte einen Schritt zurück, sofort knickte sein linkes Hinterbein ein, welches vom Fuchs erwischt worden war. Er unterdrückte ein aufjaulen, sog aber scharf die Luft ein vor Schmerzen. Der andere Kater umrundete ihn und blickte auf den Biss. Das solltest du behandeln. Sonnst läufst du nicht mehr weit. Komm mit, sonst werd ich dich ja nie wieder los. Und ich hab keine Lust dich verscharren zu müssen. Damit wandte der dunkelbraune Kater ihm den Rücken zu und trottete ohne Hast weiter in den Wald hinein. Schemenlicht wusste nicht was er sonst tun sollte, also folgte er dem Fremden erst mal.



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©Polarfuchs
So Sep 27, 2020 7:15 pm
Polarfuchs
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Flusswächter | Toter Wald
Flusswächter kauerte sich am Rand des Mondsees nieder und trank von dem Wasser. Er wurde wieder die halbe Nacht durch Albträume geplagt und war dementsprechend auch etwas müde. Der Kater hob den Kopf und richtete seine Ohren auf. War das der Wind oder war etwas in dem Gebüsch. Er knurrte leise und wandte seinen Kopf erneut dem Wasser zu. Nachdem er auch den letzten Schluck Wasser herunter geschluckt hatte und er sein Spiegelbild ansehen wollte, erschrack er und sprang einen Satz zurück. Hatte er sich das gerade eingebildet oder war im Wasser eine andere Katze zu sehen. Flusswächter schüttelte den Kopf, näherte sich dem See und sah hinein. Wie nicht anders zu erwarten sah er...sich selbst. Er knurrte leise. Sein Verstand und Schlafmangel trieben ihn irgendwann noch in den Wahnsinn. Schon des öfteren sah er Katzen die nicht da waren. Bildete er sich das alles nur ein? Vermutlich. Was anderes konnte es nicht sein.

Erwähnt: -/-
Angesprochen: -/-

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Kameko | Stadt 1
Die junge Kätzin saß auf dem Pfosten eines Zaunes und ließ ihren leeren Blick durch die Gegend streifen. Ein rascheln ließ sie aufhorchen. "Lily? Bist du das?" fragte sie vorsichtig, in der Hoffnung ihre Schwester würde aus dem Gebüsch gesprungen kommen um sie zu erschrecken. Doch keine Antwort folgte. Kameko sprang vom Zaun und näherte sich langsam dem Rascheln. Dem Geruch nach zu urteilen, war es aber keine Katze, sondern...eine Maus. Die Kätzin hörte wie die Maus quickend davon lief. Sie legte den Kopf leicht schief und sprang wieder auf den Zaun und auf der anderen Seite wieder hinunter. Anscheind durfte ihre Schwester heute nicht raus. Traurig ließ Kameko kurz die Ohren hängen und machte einen alleinigen Spaziergang durch die Stadt. Schon öfters lief sie alleine durch die Gegend und wusste, wo sie lang musste, um wieder nach Hause zu ihren Hausleuten zu kommen.

Erwähnt: Lily [NPC]
Angesprochen: -/-



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©Bone
So Sep 27, 2020 7:22 pm
Bone
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Meerestraum / w / Fluss nahe des Frostgebirges

Meerestraum schüttelte sich genervt, der Wind wühlte das Wasser der Frostflusses auf und immer wieder bekam sie Spritzer des Wassers ab. Der helle Pelz ihrer rechten Flanke war mittlerweile regelrecht durchnässt. Normalerweise hielt sie sich nicht am Fluss auf, wenn der Wind Regenwolken brachte, sondern verkroch sich in die Berge. Da war es zwar nicht unbedingt trockener, aber wenigstens war es dort windgeschützter. Schließlich wollte keine Katze nass und  noch dazu durchgepustet werden. Der Grund wieso sie sich nicht längst auf den Weg in die Berge gemacht hatte war ihr Bruder Wolkenjäger, er war am Morgen ganz aufgeregt angelaufen gekommen und hatte gesagt er müsse ihr unbedingt etwas zeigen. Ihren hartnäckigen Protesten, dass sie lieber in die Berge gehen sollten, hatte er gekonnt ignoriert. Wenn er nicht ihr Bruder wäre, wäre sie sicher nicht mitgekommen. Eigentlich hatte sie auch gehofft, dass es früher anfangen würde zu regnen und er seine Pläne verwerfen würde. Doch trotz ausführlicher Fellpflege und Jagd wollte der Regen einfach nicht kommen.

"Müssen wir wirklich die ganze Zeit am Wasser laufen? Ich bin total durchnässt", murrte sie jetzt.
"Ich finde es sonst nicht wieder", sagte Wolkenjäger stur und sprang über einen größeren Stein. Mit Leichtigkeit folgte Meerestraum ihm, obwohl sie wesentlich kleiner als ihr Bruder war stand sie ihm in Springhöhe kaum was nach. Er behauptete immer, dass es an seiner Größe und seinem schweren Fell liegen würde.
"Wenn es sich nicht lohnt kannst du was erleben", knurrte sie drohend und bekamm nur ein belustigtes Schnurren als Antwort. Ein vertrauter Geruch stieg ihr in die Nase, der verbrannte Teil des Waldes.

Erwähnt: /
Angesprochen: Wolkenjäger (NPC)



©Ravenstar
So Sep 27, 2020 9:36 pm
Ravenstar
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Daico / Glutschimmer / m / Wald 1 in Richtung Wald 3

Mit schnellen Schritten sprintete Daico dem toten Wald entlang. Seine Flanken hoben und senkten sich blitzartig, während er durch die trübe, vom wolkenbedeckten Himmel ergraute, Landschaft ging. Ich muss schnell sein. Mein Ziel scheint mir nun direkt in vor den Pfoten zu liegen!...

Noch vor 2 Stunden war Daico in der Nähe seiner Heimat im Wald 1 am schlafen, ehe sich ein erneuter Traum zeigte. Der im unbekannte, schwarze Kater zeigte sich erneut. Deine Bestimmung zeigt sich weiter nördlich in einem Wald., sagte er. Plötzlich sah Daico ein Bild eines dunkelgrauen Katers vor sich, welcher verwundet am Boden lag. Dies ist das Licht, welches du zu suchen vermagst. Der Aufbau eines ganzen Clans ruht auf ihm, du musst ihm zu Hilfe eilen!, fügte der schwarze Kater hinzu und verschwand urplötzlich aus seinem Traum. Schweissgebadet schreckte Daico auf und wusste sofort was zu tun war. Sein Herz zerrte ihn weg von hier, Richtung Norden. So sprintete er los, machte sich auf den Weg, bis er dann nach etlichen Stunden an einen Wald hinter dem abgestorbenen Wald kam...



©Himbeernase
Mo Sep 28, 2020 11:48 am
Himbeernase
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[Himbeere|w|Wald 4 -> Richtung Frostfluss]
Wehmütig blickte Himbeere in den Himmel, es sah nach Regen aus. Und obwohl die kleine hellgraue Kätzin Wasser liebte so bevorzugte sie doch wärmeres Wetter und Sonnenschein. Außerdem fühlte es sich bei kaltem Wetter immer so an als würden ihr die Pfoten beim Fischen vor Kälte abfallen. Ihr linkes Ohr zuckte als Himbeere abwog ob der Fisch ihr heute die kalten Pfoten wert waren.
Sie entschied sich dagegen, dennoch trugen ihre Pfoten sie wie von alleine Richtig Fluss. Sie liebte das Rauschen und Plätschern. Manchmal saß Himbeere einfach Stundenlang einfach am Ufer und genoss die Klänge.


Erwähnt: -/-
Angesprochen: -/-




[Arackniss|m|Stadt 1]
Der schwarze Kater zuckte missbilligend mit den Schnurrhaaren während er auf die Schlafenden Gestalten seiner sogenannten "Familie" blickte. Arackniss war grundsätzlich früher wach und schlief später ein. Als sein Vater ein grollendes Schnarchen von sich gab grub der kleine Schwarze seine Krallen in den Dreck unter seinen Pfoten und legte die Ohren an. Das Verhältnis zu seinem Vater war gelinde gesagt mehr als eisig. Der massige Graue Kater grummelte doch schlief weiter.
Mit einem letzten Schnurrhaar zucken wand sich Arackniss um. Je weniger Zeit er mit der Streunerbande seines Vaters verbringen musste, desto besser.
Ohne wirkliches Ziel lief er Stadt einwärts, bevorzugt durch die kleineren Gassen und Hinterhöfe




Erwähnt: Arackniss Vater/ [NPC]
Angesprochen: -/-



©Rubinstern
Mo Sep 28, 2020 4:12 pm
Rubinstern
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[Schemenlicht|m|Wald 3] + [Jellicle/Glühnebel|m|Wald 3]

Schemenlicht traute sich kaum einen Mucks von sich zu geben, und gab sich alle Mühe mit dem Tempo des fremden Katers mithalten zu können, während der sich zielstrebig einen Weg durchs Unterholz bahnte. Gerade als Schemenlicht dachte, dass er bald nicht mehr konnte, sah er wie der Kater um einen grossen, dicken Baumstumpf herum ging und dann verschwunden war. Neugierig lief der junge Graue ihm hinterher und sah, dass der Baumstumpf innen hohl war. Oh, das ist ja mal ein toller Unterschlupf! dachte er bei sich nur. Komm schon her. Leg dich hier hin, ich hohle ein paar Spinnweben. kam ein Murren aus dem Maul des grossen Fremden und schon war er wieder nach draussen verschwunden.

Schemenlicht blickte sich um. Für zwei Katzen würde es wohl grade so reichen. Im hinteren Bereich war ein Nest aus Moos ausgepolstert. kurz überlegte er, ob er sich da drauf legen solle, verwarf den Gedanken aber gleich wieder. Es schien ihm doch etwas sehr unhöflich zu sein, in das Schlafnest des anderen Katers zu liegen. Also legte er sich da hin, wo er einfach grade stand und streckte si gut es ging das linke, verletze Bein aus, um es zu entspannen. Er hatte kaum seine Augen geschlossen, als der Eingang sich verdunkelte. Der andere Kater war zurück, in der einen Pfote die klebrigen Spinnweben, von denen er vorher gesprochen hatte. Schemenlicht fragte sich grade, was er mit den Dingern anstellen wollte, als er einen Druck auf der Wunde spürte und einen leisen Schreckenschrei grade noch  unterdrücken konnte. Stell dich nicht so an! Die Spinnweben sorgen dafür dass du nicht mehr so viel Blut verlierst. So schlimm ist die Wunde jetzt auch nicht. In ein paar Tagen wird das soweit verheilt sein, dass du weiterziehen kannst.Schemenlicht blickte den Fremden an. Plötzlich fragte er sich, ob er die erste Katze wohl schon gefunden hatte? Er schien sich gut auszukennen, war stark und konnte auf alle Fälle sich selber verteidigen. Ausserdem wusste er wie man im Wald überlebte. Konnte gut sein, dass das Clanblut in ihm floss.

Mein Name ist Schemenlicht. Danke dass du mir geholfen hast da draussen. Ohne dich wäre ich wohl nicht so glimpflich davon gekommen.Der Andere blickte ihn kühl aus seinen glühenden grünen Augen an. Ohne mich wärst du  eher tot. Dein Name ist ...Eigenartig. Ich habe solche ähnlichen Namen schon mal gehört. In Geschichten. Schemenlicht wurde ganz aufgeregt. Ja! Die Geschichten über die Clans die hier und er Nähe gelebt hatten. Mein Vater hat zu einem der Clans gehört, bevor er umgekommen ist! Und die Katze die mich aufgezogen hat, war die Wurfgefährtin von Nachtstern, dem grossen Anführer des Finsterclans! Seine Schnurrhaare begannen zu zucken, als er die Regung in den Augen des Fremden Katers wahrnahm.

Mein Vater hiess Dunkelpelz und seine Mutter hiess Eschenstern. Sie war auch eine Anführerin. Der dunkelbraune Kater setze sich hin und musterte nun den viel kleineren Kater interessiert. Hast du auch einen Kriegernamen bekommen? Ich habe einen Auftrag vom Sternenclan musst du wissen. Sie sind mir im Traum erschienen und haben mir aufgetragen wieder einen Clan zusammen zu stellen. Sie sagten es gäbe viele Katzen mit dem Clanblut, ich müsste sie nur finden. Und dann soll ich den neuen Finsterclan in sein neues Zuhause führen.
Nein. Ich heisse Jellicle. Mein Vater mochte die Clans nicht besonders. Er wurde schlecht behandelt, weil er andere Ansichten hatte. Deswegen wollte er nicht, dass ich etwas mit den Clans zu tun habe. Ich weiss selber nicht ob ich was mit ihnen zu tun haben will. Du solltest jetzt schlafen. Damit deine Wunde heilt und du wieder auf deine Suche gehen kannst. Ich geh etwas jagen. Somit schien das Gespräch erst mal ein Ende zu haben für den Braunen. Schemenlicht wurde wärmer. Er hatte sein erstes Clanmitglied gefunden! Da war er sich ganz sicher, auch wenn Jellicle es anscheinend nicht war. Der Sternenclan würde seine Pfoten nicht umsonst hier hin geführt haben.


Zuletzt von Rubinstern am Mo Sep 28, 2020 6:05 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet



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©Mithrilglanz
Mo Sep 28, 2020 5:12 pm
Mithrilglanz
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Frost / m / Wald 4 - Fluss

Kleine Klauen kratzten am harten Waldboden. Das Eichhörnchen war ganz in seine Arbeit vertieft und versuchte das unnachgiebige Erdreich aufzulockern, in der Hoffnung, doch noch ein paar Nüsse zu finden, die es für die Blattleere vergraben hatte. Plötzlich hielt es inne und spitzte seine Ohren. Ein Geräusch hatte es aufgeschreckt. In der Entfernung vernahm es das Rauschen des Frostflusses, doch das war es nicht. Das Geräusch klang fast wie sein eigener knurrender Magen, nur war es dafür zu laut.

Frost fluchte stumm und machte einen Satz, doch er war zu spät. Das rote Nagetier war bereits in den Baumwipfeln verschwunden.
Er ließ sich auf seine Hinterpfoten fallen und atmete tief durch. "Frost", sagte er sich. "Das Eichhörnchen hätte dir eh nicht geschmeckt. Viel zu pelzig. Du hast Besseres verdient"!
Seine innere Stimme klang jedoch nicht wirklich überzeugt und ein weiteres Knurren seines Magens tat sein Übriges, um diesen Gedanken zu entkräften.
Dies war schon das dritte Beutetier, dass ihm heute durch die Pfoten gegangen ist.

Dann habe ich wohl keine andere Möglichkeit“ murmelte der schwarze Kater und richtete sich auf. Seine Ohren zuckten, als er seinen Kopf in Richtung des Rauschens drehte und seinen Körper langsam in Bewegung setzte.
Als sich die Bäume lichteten und Frost den Fluss sehen konnte, blieb er stehen. Ein Schaudern durchlief ihn.

--

Ein Blitz erhellte den Nachthimmel und Frost sah den Kopf seiner Mutter aus den Wellen hervorragen. Weit von der letzten Stelle, an der er sie zuletzt gesehen hatte, entfernt. Die Katze war der reißenden Flut hilflos ausgesetzt. Er rief nach ihr, doch ein Donnerschlag verschluckte seine ängstlichen Schreie.
Im Dunkeln suchte Frost vergeblich das Wasser weiter nach seiner Mutter ab.
Beim nächsten Blitzschlag war sie verschwunden.

--

Er konnte nicht genau sagen, was der Fluss in ihm auslöste. Auf der einen Seite fürchtete er das kalte Nass, dass ihm seine Familie geraubt hatte. Auf der anderen Seite weckte der Strom eine unerklärliche Faszination in ihm und er hat sich schon oft dabei ertappt, wie er wie gebannt die glitzernde Wasseroberfläche beobachtete.
Diese zwiespältige Beziehung mit dem Fluss, hielten Frost nicht davon ab, ein guter Schwimmer zu werden und sein fehlendes Talent beim Erlegen von Nagetieren mit Fischfangkünsten auszugleichen. Das Wetter behält er dabei immer im Auge, heute besonders. Die Wolken und der Wind gefielen ihm nicht und Nervosität machte sich in ihm breit. Allerdings hatte er kaum eine Wahl, wenn er heute noch etwas essen wollte.

Frost lief zum Ufer und ließ seinen geschmeidigen Körper ins Wasser gleiten. Mit ein paar kräftigen Schwimmzügen schwamm er gegen die Strömung an und kletterte auf einen Felsen, der aus dem Fluss hervorragte.
Hier kauerte er sich hin und hielt Ausschau, bis er fand wonach er suchte. Seine Pfote schnellte vor und katapultierte einen zappelnden Fisch aus dem Wasser. Mit einem schnellen Biss tötete Frost seine Beute und schwamm mit ihr zurück ans Ufer.
Dort angekommen, schüttelte er sich, bis sein Fell wieder trocken war und machte sich daran den Fisch zu verzehren.



©Ravenstar
Mo Sep 28, 2020 6:44 pm
Ravenstar
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Daico / Glutschimmer / m / Wald 3

Völlig ausser Atem musste sich Daico erst einmal ausruhen. Er suchte sich ein bequemes Plätzchen und liess sich dort nieder. Ich fühle es. Ich komme näher. Finde ich endlich, wonach ich suche? Nach diesem Licht?, dachte er sich und fing an sich zu putzen, als er wieder etwas zu Atem kam. Als der rote, stämmige Kater nach einer kurzen Rast gerade weiterziehen wollte, hörte er etwas in einem nahegelegenen Gebüsch rascheln. Sofort nahm Daico die Kampfhaltung ein und machte sich knurrend bereit, dem zu begegnen, was auf ihn zukam. Er sah, wie blitzartig ein Fuchs auf ihn zugerannt kam. Der Fuchs versuchte aus dem vollen Lauf heraus Daico zu schnappen, dieser wich jedoch mit einem grossen Sprung zur Seite aus. Als er gelandet war, fiel ihm auf, dass der Fuchs Kampfwunden hatte, die markanteste war jene am Hals, als ob sich Krallen darüber gezogen hätten.

Komm nur her, ich gebe dir den Rest!, schrie Daico dem Fuchs entgegen und sprang fauchend auf ihn zu. Dieser wich wendig aus und erwischte Daico an seiner Flanke, welcher ihn kurz zum aufjaulen brachte. Gerade als er einen nächsten Hieb ansetzen wollte, sah er noch, wie der Fuchs weiterrannte. Ja! Renn nur, du stinkender Fellball!, rief Daico ihm hinterher und setzte sich auf den Boden, seine Wunde an der Flanke inspizierend. Er hat mich nicht schlimm erwischt, welch ein Glück war er schon verwundet... Nach einer erneuten kurzen Reinigung seines Fells, öffnete Daico leicht sein Maul, um die Gerüche allfälliger weiteren Gefahren zu erschnuppern. Doch was war das? Der Geruch von Katzen stieg ihm in die Nase. Waren dies einfach Streuner, wohnt hier in der Nähe jemand? All diese Fragen schossen ihm in den Kopf. Doch wie von einer fremden Pfote gesteuert, machte er sich langsam und vorsichtig nun auf in die Richtung der Gerüche.



©Leopardenblut
Mo Sep 28, 2020 7:05 pm
Leopardenblut
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[Ayasha/Kristallsplitter | w | Stadt 1]
’Bloß nicht bewegen, Yasha. Mach ja keinen Mucks!’ Dies waren die einzigen Gedanken, die die junge Kätzin aktuell fassen konnte. Insgeheim wusste sie, dass es ihr rein gar nichts bringen würde - immerhin war sie bereits eingesperrt und in die Ecke getrieben. Früher oder später würde der Zweibeiner sie finden und dann hatte sie keine Chance. Er suchten nach ihr, sie hörte sein lautes Jaulen, von dem sie nur die Hälfte verstand. “Ayasha! Miezmiezmiez...” Die gespielte Sanftheit in seiner Stimme jagte ihr einen eiskalten Schauer über den Rücken.
Das Weibchen hatte das Haus heute früh verlassen und das Männchen war noch da. Eigentlich mochte Ayasha die beiden Hausleute. Sie wurde stets gut von ihnen behandelt, sogar regelrecht verwöhnt. Anfangs wollte sie nicht glauben, was ihr ihre Freundin Nayeli gesagt hatte, wollte ihre Warnung als schlechten Scherz verstehen. Und doch wusste sie nun, dass es alles andere als ein schlechter Scherz war, denn die für sie bereitstehende Transportbox ließ keinen Zweifel zu. Die Zuchtkatze zitterte am ganzen Leib, gelähmt vor Angst und Schmerz. Eines war klar: Sie musste hier weg. Aber wie?
Plötzlich hörte sie die laute Stimme des Pelzlosen direkt vor sich – er schien sie entdeckt zu haben. ’Verdammt!’ Panisch sah sie sich um. Sie hatte keine Möglichkeit zu fliehen. Würde sie jetzt losrennen, so würde sie dem Zweibeiner direkt in die Arme laufen. Es war völlig aussichtslos, doch sie würde sich nicht kampflos ergeben. Irgendwie würde sie es schaffen zu fliehen, ehe ihr “Besitzer” sie zum Abschneider bringen konnte. Es musste einfach irgendeinen Weg geben.
Mit einem energischen Fauchen schlug sie mit ausgefahrenen Krallen nach der Pranke, die sie aus ihrem Versteck ziehen wollte, woraufhin der Zweibeiner zurückzuckte und laut zu fluchen begann. Scheinbar hatte sie es geschafft, ihm Schmerzen zuzufügen. Doch der kurze Augenblick der Selbstgefälligkeit wurde jäh zerstört, als er wider Erwarten nochmals nach ihr griff und sie blitzartig am Nacken packte. Sie wollte sich winden, wollte kratzen, beißen, nach ihm schlagen... doch die Bewegungen blieben aus. Sie war wie gelähmt, auch wenn alles in ihr nach Bewegung schrie. Panik überflutete ihre Sinne, gefolgt von der leisen Stimme der Gewissheit: Es war vorbei. Sie hatte verloren. Ein leises Grollen drang aus ihrer Kehle, ihr Schweif peitschte wild umher. Verdammter Zweibeiner.
’Durchatmen, Yasha. Noch ist nicht alles vorbei.’ Es war ein kläglicher Versuch, sich in dieser Situation selbst zu beruhigen, doch Aufgeben war keine Option. Sie musste sich schnell etwas Neues einfallen lassen. Hinter ihr sicherte der Pelzlose die Türen ihres transportablen Gefängnisses. Der Geruch von Baldrian stieg ihr in die Nase, was ihr allerdings nicht mehr als ein müdes Lächeln abrang. Sollte sie das etwa beruhigen? Von wegen.
In einem letzten Versuch, den Zweibeiner umzustimmen, gab die cremefarbene Kätzin ein herzzerreißend-mitleidserregendes Maunzen zum Besten. ”Lass mich raus! Biiiiitte lass mich raus! Ich verspreche auch wieder lieb zu sein! Das ist doch alles nur ein Missverständnis!” Leider zeigte es nicht den erwünschten Effekt, denn die Gittertür blieb weiterhin verschlossen. Mist.
Just in diesem Moment wurde die Box auch schon hochgehoben und sie wurde in Richtung Ausgang getragen. Kurz bevor sich die Haustür schloss, erhaschte sie noch einen letzten Blick auf Nayeli, die sich mit wehmütiger Miene von ihrer besten Freundin verabschiedete. Sie ahnten beide, dass sie sich nie wieder sehen würden – doch im Gegensatz zu Ayasha würde Nayeli es auch weiterhin gut bei den Hausleuten haben.
Mit einem schrillen Quieken ging das hintere Maul des Ungeheuers auf, das die Aufrechtgeher als Fortbewegungsmittel nutzten. Ayasha erschauderte. War dies nun wirklich das Ende? Gerade als ihr der Gedanke kam, wurde der Käfig abgestellt. Kurz darauf jaulte der Zweibeiner etwas und verschwand wieder in Richtung seines Nests. ‘Das könnte meine Chance sein! Wie war das noch gleich? Ah genau.. Es gibt zwei Sicherungen am oberen Ende des Gitters. Wenn ich es schaffe mit den Pfoten die Sicherungen von den Gitterstäben wegzudrehen, sollte sich die Tür öffnen…‘ Kaum hatte sie den Gedanken zu Ende gedacht, fuhr sie mit einer Pfote durch eine Öffnung des Gitters und versuchte eine der Sicherungen zu erreichen – erfolglos. Verdammt… Von Innen würde sie den verdammten Käfig niemals auf bekommen. Dass die Zeit knapp bemessen war, war ihr ebenfalls schmerzlich bewusst. Sie schauderte beim Gedanken, doch sie hatte keine andere Wahl: Sie würde darauf hoffen müssen, dass ein Freigänger oder Streuner in der Nähe war, der ihr helfen würde.
“Hilfe! HILFE! Hört mich jemand?! Bitte holt mich hier raus!“, rief sie so laut sie konnte – in der stillen Hoffnung, dass irgendjemand ihren Hilferuf wahrnehmen würde, ohne dass der Zweibeiner es mitbekäme.



©Rubinstern
Mo Sep 28, 2020 7:05 pm
Rubinstern
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[Jellicle/Glühnebel|m|Wald 3]

Die Geschichte des jungen Katers, den er vor dem Fuchs gerettet hatte wollte und wollte ihm einfach nicht aus dem Kopf. War das wirklich Zufall, dass dieser Kater genau zu ihm gelaufen war? Es musste Zufall sein. Jellicle war bisher immer ganz gut allein zurecht gekommen, Ja manchmal vermisste er es mit jemandem zu reden, aber manchmal redete er dann einfach mit sich selber. Hörte ja keiner. Er versuchte seine Gedanken frei zu kriegen. er musste jetzt erst einmal etwas zwischen die Zähne kriegen. Inständig hoffte er, das das Geheul mit dem Fuchs nicht die ganze Beute des Waldes vertrieben hatte. Er prüfte die Luft, in der Hoffnung zumindest eine Maus zu erschnuppern. Die kleinen Tiere waren wieder recht geschäftig gewesen, sie spürten wohl, dass die Blattleere endlich ein Ende nahm. Doch anstatt einer Maus stieg ihm ein ganz anderer Geruch in die Nase. Abrupt drehte er um. Das war eine Katze! Konnte das Schemenlicht sein dessen Geruch noch in der Luft hing? Nein..Der hatte anders gerochen. Ein leises Knurren stieg in ihm auf. Das konnte doch nicht wahr sein. Seit Monden hatten ihn sogar Streuner in Ruhe gelassen und heute grade zwei Eindringlinge?! Mit angelegten Ohren lief er dem Geruch gradewegs entgegen. Das war schliesslich sein Wald! Er würde ihn verteidigen bis auf seinem letzten Tropfen Blut!
Er musste gar nicht weit gehen, als er Geräusche im Unterholz vernahm. Diese fremde Katze gab sich noch nicht mal Mühe leise zu sein! Wie dumm war das denn? Jellicle überlegte, ob er sich anschleichen sollte, doch dann entschied er sich dagegen. Sein Wald! Und er hatte die Nase voll von Eindringlingen. Er rannte in die Richtung der Geräusche und sah einen orange farbenen Kater auf sich zu kommen. Halt! Was denkst du eigentlich was du da tust?! Du verjagst ja meine ganze Beute! Du hast genau drei Herzschläge Zeit um dich aus meinem Wald zu verziehen!


Angesprochen: Daico @Ravenstar



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Mavis / Nachtschatten / m / Stadt 1

Endlich was einigermassen vernünftiges zu essen, dachte sich Mavis und machte sich daran, eine Maus, welche er in den Strassen der Stadt erjagt hatte, zu verspeisen. Der Geruch von "Stadt" hing an der Maus, jedoch war dies allemal besser, als jegliches andere Essen, welches er hier finden konnte. Mavis gefiel es in der Stadt nicht, nein, er hatte sich vorgenommen so schnell wie möglich weg zu gehen. Wieder in die Wildnis, dort, wo er sich auch zuhause fühlte.

Es war noch nicht lange her, seit ihn sein Vater in der Grossstadt alleine liess. Seit seinem Verschwinden, musste er alleine klar kommen. Er durchstreifte einige Monde Teile der Stadt, auf der Suche nach seinem Vater.  Seine Sorge um ihn wandelten sich in Hass und Verachtung. Wie konnte er ihm dies antun... Irgendwann gab er die Suche auf und war völlig entkräftet und fragte sich nach seiner Bestimmung, seinem Sinn im Leben.

Als er die Maus in seinem Unterschlupf unter der Veranda eines Hauses in der Vorstadt vertilgt hatte, pflegte sich Mavis erst einmal gründlich. Nach getaner Arbeit erhob er sich auf seine Pfoten und blickte voller Entschlossenheit in Richtung Stadtausgang. Mich hält hier nichts mehr. Ich muss mit meinem Vater abschliessen und mein Leben in der Wildnis erneut beginnen. Wohin mich mein Weg führt? Keine Ahnung, aber allemal besser als hier. Die Selbstgespräche in seinem Kopf, welche seit dem Verschwinden seines Vaters nicht selten waren, verwarf er mit heftigem Schütteln seines Kopfes. Er marschierte los, in Richtung Stadt-Auswärts.

Völlig in Gedanken versunken, wanderte Mavis in Richtung Norden, als er plötzlich den Hilferuf einer Kätzin hörte. Völlig aus den Gedanken gerissen, schaute sich der Kater um und entnahm von einem Haus östlich von hier den Hilferuf. Sofort sprintete er los, bis er um eine Ecke kam und abrupt stehen blieb. Ein Monster!, dachte er erschrocken, jedoch schien es sich nicht zu bewegen und der Hilferuf kam genau von dort. Mavis schluckte einmal tief und machte sich vorsichtig auf den Weg um das Monster herum, bis er genau orten konnte, das der Hilferuf vom Hinterteil des Monsters kam, welches offen stand. Schockiert blieb er stehen. I..Ich kann nicht.. Ich muss, ich kann sie nicht einfach dort drin lassen, seine Gedanken haderten und es dauerte einen kurzen Augenblick, bevor er entschlossen seine Muskeln anspannte und einen Satz in den hinteren Teil des Monsters machte. Panisch blickte er sich um und entdeckte... Einen Käfig?

Verdutzt lief er zum Käfig, aus welchem der Hilferuf kam, und bemerkte darin die Kätzin. Er trat näher an diese Box heran und musterte sie von aussen. "Wie kann ich dir helfen? Wie krieg ich dieses Ding hier auf?", fragte er bestimmt.


Angesprochen Ayasha, @Leopardenblut



Daico / Glutschimmer / m / Wald 3

Daico blieb abrupt stehen, als er aus seinen Gedanken gerissen wurde. Als er den Kater vor ihm sah und seine Worte hörte, legte er den Kopf schief und nickte höflich zu. "Sei gegrüsst.", fing er an. "Es tut mir leid, es ist nicht meine Absicht, dir Beute zu verjagen, geschweige denn dir diese zu rauben." Er musterte sein gegenüber genau, ehe er fortfuhr: "Ich möchte dir keinen Ärger bereiten, ich bin nur auf der Suche nach jemandem..." Daico setzte sich und legte seinen Schweif um seine Pfoten. "Gehe ich recht davon aus in der Annahme, dass du dem Fuchs, welcher mir begegnete, zugesetzt hast? Geht es dir soweit gut? Bist du verletzt?", fragte er mit einem gefühlsvollen Blick in Richtung des Katers und versuchte dabei allfällige Wunden zu erspähen.


Angesprochen Jellicle, @Rubinstern



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[Jellicle/Glühnebel|m|Wald 3]

Misstrauisch beäugte Jellicle den anderen Kater, der so gar nicht feindlich aussah. Irgendwie ärgerte ihn das, ihm war eigentlich nach einem weiteren Kämpfchen zu mute. Er hatte das Gefühl seine Güte für die nächsten paar Monde mit Schemenlicht bereits ausgeschöpft zu haben. Daher ärgerte es ihn, dass nun auch der andere Kater so freundlich war. Ich hoffe du hast den Fuchs nicht wieder zurück in meinen Wald gescheucht. Was interessiert es dich wie es mir geht? Mit dir könnte ich es allemal noch aufnehmen, denk gar nicht erst was anderes. Wen willst du hier in meinem Wald schon suchen? Sieht es etwa so aus als ob ich meinen Wald gerne teile? Er überlegte kurz, ob er den Kater auf Schemenlicht ansprechen sollte. Jedoch hatte der graue Kater den er gefunden hatte nicht den Eindruck gemacht, als ob er Gefährten hätte und er hatte zu Jellicle gemeint, er wäre der erste den er traf. Er hatte den kleinen Welpenkater erst grade gerettet, er hatte eigentlich keine Lust das alles umsonst war und er dann von nem andern Kater den Gar aus gemacht kriegte. Sollet der erstmal beweisen, dass er ihn kannte. Konnte ja auch alles nur eine List sein. Jelligle machte keine Anstalten seinen massigen Körper hinzusetzen. er wusste genau dass er noch grösser erschien, wenn er stand. Und den Eindruck wollte er auch beibehalten. Auch wenn er nicht verstand warum genau er Schemenlicht eigentlich beschützen wollte. Vielleicht wegen dem Aufwand? Oder wegen den Geschichten? Auf jeden Fall hatte der sich so dumm angestellt beim Fuchs, dass dieser rote Kater ihn bestimmt auch einfach töten könnte. Der kleine war nicht gerade stabil..


Angesprochen: Daico @Ravenstar


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Mo Sep 28, 2020 8:24 pm
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Daico / Glutschimmer / m / Wald 3

Daico blieb weiterhin ruhig auf dem Boden sitzen und antwortete: "Keine Sorge, der Fuchs ist weggerannt, als wir kurz aneinandergeraten sind, weg von deinem Wald." Die Nase des roten Katers zuckte leicht. Ich rieche doch noch eine zweite Katze... Irgendwie scheint mir der Geruch vertraut, aber woher?, fragte er sich und plötzlich erkannte er schwach den Geruch aus seinen Träumen wieder. Er dachte kurz nach, ehe er sich erhob, den Kopf erneut freundlich neigte und sagte: "Ich möchte dir nicht dein Gebiet streitig machen. Ich entschuldige mich aus tiefstem Herzen für das Eindringen in dein Gebiet." Sein Schweif zuckte etwas unruhig, bevor er ergänzte: "Ich hoffe nur, dass ich bald am Ende meiner Reise bin und das "Licht" aus meinen Träumen finden mag". Etwas verlegen, dass er seinen Traum gegenüber dem Fremden erwähnte, leckte er sich über sein Brustfell. "Kannst du mir einen Ort in der Nähe nennen, wo es mir erlaubt ist, zu jagen und eine Rast zu machen? Ich fühle, das ich meinem Ziel Nahe sein muss, jedoch geht ohne etwas zu Futtern gar nichts.", fragte er mit einem leicht amüsierten Unterton und sah den Kater erwartungsvoll an.


Angesprochen Jellicle, @Rubinstern



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Mo Sep 28, 2020 8:32 pm
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[Jellicle/Glühnebel|m|Wald 3]

Machst du dich etwa grade über mich lustig?Jellicle hatte zwar etwas von seiner Streitlust verloren inzwischen, doch der Unterton des anderen Katers fiel ihm wohl auf, und obwohl er eigentlich etwas ganz anderes hatte fragen wollen, kam zuerst nur der Satz raus, ohne dass er es eigentlich gewollt hatte. Er mochte es nicht wenn er ins lächerliche gezogen wurde. Das war so gar nicht sein Humor, falls er überhaupt Humor besass. Er schüttelte kurz den Kopf, er merkte wohl, dass der andere keinen Streit wollte. Er konnte trotzdem das Gefühl nicht loswerden, dass er irgendwie veräppelt wurde. Was meinst du mit Traum und Licht? Ich träume immer nur von Beute, die Beute die du verscheucht hast... Und überhaupt wer bist du eigentlich? Du bist schon die zweite Katze die von Träumen spricht. Ich habe noch nie vorher davon gehört.


Angesprochen: Daico @Ravenstar


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Mo Sep 28, 2020 8:48 pm
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Daico / Glutschimmer / m / Wald 3

Auf Humor ist er anscheinend nicht gut zu sprechen, das werde ich mir wohl merken müssen, dachte sich Daico und beugte erneut höflich den Kopf zur Seite. "Ich wollte nicht herablassend wirken". Als der fremde Kater jedoch eine zweite Katze mit Träumen erwähnte, zuckte Daico mit seinem feuerroten Schweif und schaute erwartungsvoll in seine Richtung. Er schüttelte sich kurz, um sein Erstaunen zu lösen und setzte sich erneut hin. Er dachte kurz darüber nach, was er sagen wollte und begann: "Mein Name ist Daico. Schon als ich ein kleiner Kater war, erschien mir in meinen Träumen immer der selbe nachtschwarze Kater. Immer mit derselben Botschaft, dass ich das Licht finden solle..." Daico schaute zum Himmel hinauf: "Das Licht, welches den Clan wieder zu alter Stärke führen soll. Ich spürte schon immer, dass dies nicht nur ein lächerlicher Traum war, sondern mehr zu bedeuten hatte. So habe ich mich nun nach einem weiteren Traum aufgemacht, dieses Licht zu finden und es zu schützen." Er schaute auf den Boden, welchen er mit seinen Vorderpfoten knetete. "Du denkst bestimmt, ich bin verrückt."



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Mo Sep 28, 2020 9:41 pm
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[Jellicle/Glühnebel|m|Wald 3]

Jellicle versuchte abzuwägen was er tun sollte. Das Licht.. Könnte tatsächlich Schemenlicht damit gemeint sein? Schliesslich hatte der auch von Träumen erzählt und davon, dass er auserwählt war. Das schien selbst für den riesigen Schokoladenbraunen Kater ein Zufall zu viel zu sein. Ausserdem machte Daico echt nicht den Eindruck, als würde er böses im Sinn haben. Er schien sich sogar an ihn anpassen zu wollen, denn er war sofort ernster geworden. Vielleicht würde es auch einfach ganz interessant sein, zu sehen, wo ein treffen der beiden Katzen hinführte. Im besten Fall verschwanden sie zusammen, und er war beide los. Daico könnte den andern ja über die Runden bringen. Er schien zumindest mehr Erfahrung mit dem Waldleben zu haben als der Welpenkater. Jellicle fasste einen Entschluss. Du schuldest mir ein Essen. du hast meine Beute verjagt. Beweise mir, dass du kein verweichlichtes Hauskätzchen bist und auf dich aufpassen kannst. Wenn du mir mindestens 2 Beutestücke bringst, bringe ich dich dafür zu der anderen Katze mit den Träumen. Das ist mein Angebot. nimm es an oder verschwinde aus meinem Wald.
Zumindest musste er dann nicht jagen. Weder für sich, noch für Schemenlicht, dem er ja Beute versprochen hatte und der es auch dringend nötig hatte, bei der Verletzung. Jellicle war ganz zufrieden mit seinem Einfall und setzte sich endlich hin.

Angesprochen: Daico @Ravenstar


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Mo Sep 28, 2020 9:42 pm
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[Little John – Kieselpfote / Kater / Wald 2]

Sein Herz raste in der kleinen Brust, als er über den rauen Boden stürmte. Das Gebell des Hundes hallte immer noch in seinen Ohren wider, zusammen mit dem Klingeln der Glocke an seinem Hals. Der helle Ton schmerzte leicht, aber er konnte auch nicht stehen bleiben. Die Bestie musste noch hinter ihm sein. Er konnte sie immer noch hören. Etwas hilflos stürmte er um die nächste Hausecke und geradewegs auf den Haufen an Bäumen zu. Das Nackenfell gesträubt sprang er über einen kleinen Busch. Sofort wurde er von einem dämmrigen Licht begrüßt. Bisher hatte er sich noch nie so weit von seinem Heim weggewagt. Seit wenigen Tagen durfte er sein Nest überhaupt erst verlassen. Es hatte zu viel zu entdecken gegeben. Aber so wie es aussah, hatte er noch nicht einmal alles gesehen. Seine Augen wurden groß, als er die riesigen Bäume sah, die sich immer weiter vor ihm auftürmten. Für einige Sekunden wurde er langsamer. “Woah…“
Erst das Jaulen hinter ihm, erinnerte ihn daran, warum er überhaupt hier war. Mit gesträubtem Fell machte einen Sprung tiefer in den Wald hinein, nur um geradewegs über die nächste Wurzel zu stürzen und einen kleinen Abhang hinunter zu rollen. Wurzeln und Blätter federten seinen unbeholfenen Sturz ein wenig ab und nach dem zweiten halben Überschlag landete er in einem kleinen Dornenbusch. Eine der Ranke verfing sich in seinem Halsband und brachte die Glocke unangenehm zum Klingeln. Panisch versuchte er sein Fell zu befreien. “Au! Au…au.. au!“ Ein hohes und verzweifeltes Maunzen entkam seinem Maul und er schlug nach einer der Dornen. Die beste Idee war es nicht. Das spitzige Ende grub sich in seinen Ballen. “Ahh! Ich werde gefressen! Ich werde gefressen!“ Little John zuckte zusammen, als neben ihm ein kleiner Haufen an Vögel aufstieg und schimpfend und wild flatternd ihren Weg in die Freiheit suchten. “Lasst mich nicht zurück!“ Noch einmal wand er sich leicht und versuchte das Halsband von seinem Kopf zu kriegen. Das musste doch irgendwie abgehen! Nach dem dritten Versuch gab er es allerdings auf und hielt für ein paar Sekunden inne. Das Bellen war verstummt und zurück blieben nur noch die gewaltigen Bäume rundherum von ihm. Noch immer pochte sein Herz panisch und seine Ohren zuckten unruhig hin und her. Er hatte keine Ahnung wo er war.

Angesprochen: Niemanden (In der Nähe von Spice)



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Mo Sep 28, 2020 10:02 pm
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[Spice/Regenbogenbär|w|Wald 2]

Die Schnurrhaare der riesigen Katze zuckten erwartungsvoll, grade wollte sie in die Maus, die sie eben gefangen hatte hineinbeissen, als ein unglaublich lauter Tumult über sie hereinbrach. Zu Tode erschrocken hastete sie samt Beute im Maul unter einen ihr nahestehenden Busch. Es Krachte und knackte und über die Laute von brechenden Zweigen und Ästen surrte ein abscheuliches klingelndes Geräusch, dass in ihren Ohren schmerzte. Noch nie in ihrem leben hatte sie so ein Geräusch gehört. Panisch wurden ihre Pupillen immer grösser. Sollte sie in die Berge zurück rennen? Was war das?! Dach dann übertönte ein schrilles aufjaulen den Lärm. Das knistern des Holzes brach ab und nur das Klingelnde Geräusch und das jämmerliche Maunzen einer jungen Katze blieb in der Luft hängen. Eine junge Katze! da war eine junge Katze in Not! Kurz schloss die braun gestromte Kätzin die Augen und atmete einmal tief durch. Dann öffnete sie sie, und ihr Blick war wild entschlossen. Was auch immer dieses schreckliche Geräusch war, sie musste der Katze helfen! Ihre Pfoten fanden ihren Weg von ganz allein aus dem Gebüsch und schon schoss Spice in die Richtung des Lärms. Sie hielt inne, als sie ganz nah war und es plötzlich aufhörte. Suchend blickte sie sich um. Dann öffnete sie das Maul um die Gerüche besser wahrzunehmen.
Zu ihrer linken Seite konnte sie Katzen Geruch wahrnehmen, wenn er auch sehr komisch roch. Langsam ging sie in die Richtung in die sie ihre Nase führte und erblickte etwas graues, zerzaustes in einem Dornenbusch. Ihre bernsteinfarbenen Augen versuchten auszumachen was in dem Busch vor sich ging, aber zu viele Dornenzweige versperrten ihr die Sicht. Hallo? Brauchst du Hilfe?


Angesprochen: Little John @Habichtfeuer


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Di Sep 29, 2020 7:53 am
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[Little John - Kieselpfote / Kater / Wald 2]

Zwei viel zu große Ohren tauchten hinter den Ranken auf, als Little John den Kopf hob - oder es versuchte. Das Halsband spannte sich unangenehm um seinen Hals. Doch er wollte wissen wer oder was da gesprochen hatte. Das hatte er sich doch nicht eingebildet? Sein rechtes Ohr zuckte leicht als das Klingeln wieder ertönte. Er hasste dieses Band! Das Geräusch verursachte nur Schmerzen und wäre dieses Klingeln nicht, hätte der Hund ihn bestimmt nicht bemerkt. "Au.." Der kleine Kater begann wieder um sich zu treten, bis sich endlich eine Dorne löste und er den Kopf weit genug heben konnte, um etwas zu erkennen. Dabei musste er den Verlust einiger Fellbüschel an seiner Wange vertreten. Eine riesige Katze stand vor dem Busch.
Wie schon beim Anblick des Waldes wurden Little Johns Augen groß und rund. Fasziniert starrte er die Fremde an und vergaß für einen Moment sein eigenes Problem. "Du bist ja riesig! Lebst du hier? Bist du eine diese bösen Katzen von denen alle erzählen? Die kleine Katzen verspeisen?" Die Worte sprudelten ohne eine Pause aus seinem Mund. Dabei zerrte er an dem Band. "Ich wurde von einer Bestie gejagt! Sie hat mich aber nicht erwischt! Ich bin schnell! " Nur steckte er jetzt hier fest und bekam bald keine Luft mehr. Keuchend versuchte er besser zu atmen und musste den Kopf ein Stück abwenden.
"Ich... Ich glaub ich brauch schon Hilfe. Außer du willst mich fressen!" Dann musste er einen anderen Weg finden. Ein jammender Ton erklang. Warum musste ja auch ausgerechnet dieser Busch seinen Sturz auffangen.



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Di Sep 29, 2020 10:25 am
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[Amara/Rosenhauch | w | Rand der windigen Hügellandschaft - > Stadtrand (Stadt 2)]

Ein kalter Wind – der Nachruf der endenden Blattleere – pfiff über die Hügel, zerzauste das rostbraune Fell der Streunerin. Es war etwas wärmer geworden in letzter Zeit, doch die Beute war zum Teil noch immer rar. Sie wusste nicht, wann sie das letzte Mal wirklich satt gewesen war, doch es spielte keine große Rolle. Bisher hatte sie sich noch immer irgendwie durchschlagen können – und wenn es hart auf hart kam, würde sie sich einfach dem nächstbesten Kater vor die Pfoten werfen, ein paar Mal mit den Augen klimpern und einen auf schwächlich machen. Bei dem Gedanken huschte ihr der Anflug eines Lächelns über die Lefzen. Für sie wäre dies nichts weiter als ein Spiel, oder viel mehr Teil eines Spiels. Ein Spiel, welches sie inzwischen quasi im Schlaf beherrschte.  
Es war etwa ein Blattwechsel vergangen, seitdem Amara dieses Spiel begonnen hatte. Es fiel ihr beinahe schon unverschämt leicht, Kater um ihre Pfoten zu wickeln und sie für ihren Vorteil zu nutzen, nur um sie dann fallen zu lassen und zuzusehen, wie ein Teil ihrer Welt zerbricht. Und auch wenn es so mancher als verwerflich ansehen würde, so musste die Kätzin doch zugeben, dass es ihr Spaß und eine gewisse Genugtuung bereitete. Gewissensbisse plagten sie schon lange nicht mehr. Wer hatte schon das Recht universell zu entscheiden, was richtig und was falsch war? Ihrer Meinung nach war dies, was sie tat, durchaus richtig. Sie hatte gesehen, welche Monster es gab – warum sollte sie den Schmerz ertragen und sie ungeschoren davonkommen lassen? Hin und wieder war sie erstaunt darüber, wie kalt sie in dieser Hinsicht geworden war, doch es war wohl besser so.  

Ihre Gedanken wurden unterbrochen, als ihr der verführerische Duft eines Kaninchens entgegenwehte und sie das leise Grummeln ihres Magens in die Realität zurückrief. Kaninchen waren keine sonderlich leichte Beute, doch es war schwer dem Gedanken an ein ordentliches Stück Frischbeute und einem vollen Bauch zu widerstehen. Ein Versuch wäre es allemal wert. Noch ehe sie den Beschluss bewusst gefasst hatte, folgte sie bereits der Duftspur des Objekts ihrer Begierde, die sie etwas weiter in den Norden zum kleinen Waldstück führte.
Am Rande des Waldstücks entdeckte sie dann auch die Quelle des betörenden Geruchs: ein eher kleines, braunes Kaninchen, welches genüsslich an ein paar Gräsern knabberte. Perfekt. Schlagartig verfiel die Einzelläuferin in eine Jagdhaltung und pirschte sich auf leisen Pfoten an ihre Beute heran. Doch gerade als sie abspringen wollte, um das Tier mit einem schnellen Nackenbiss zu töten, drehte der Wind. Wie von einer Tarantel gestochen hoppelte das Kaninchen los – weiter in Richtung Norden. Es wäre ja auch zu einfach gewesen. Mit einem leisen Seufzen sprintete sie dem Häschen hinterher – so schnell würde sie nicht aufgeben.

”Mmmhhh.” Der metallische Geschmack des Bluts verteilte sich auf ihrer Zunge, als sie in das saftige Fleisch des Kaninchens biss, löste eine wohlige Wärme in ihr aus. Nach einer ordentlichen Verfolgungsjagd war es ihr schließlich doch gelungen, ihre Beute zu erlegen. Nun genoss sie ihre wohlverdiente Mahlzeit. Der Aufwand hatte sich auf jeden Fall gelohnt.
Als sie die Überreste der Frischbeute verscharrte, bemerkte sie, dass sie sich inzwischen am Rande des Zweibeinerorts befand. ’Bin ich dem Vieh wirklich so weit nachgerannt? Ich muss echt verzweifelt gewesen sein...’, dachte sie leicht amüsiert.  



- Ayasha folgt/wird gegebenenfalls in diesen Post editiert -



©Hüterelfe
Di Sep 29, 2020 12:01 pm
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Nemesis;; Bronzepfote ♀ [ Mondsee im Toter Wald ]
Frisch. Feucht. Tod.
Der Atem entwich der Lunge. Wolken bildeten sich vor der feuchten Schnauze und stiegen in die Luft. Nur um gleichzeitig wieder zu verschwinden. Mit jedem Atemzug bildeten sich diese Wölkchen und zeigten einem die Kälte, die noch immer in der Luft lag. Schon längst war sie durch das dunkle Fell gekrochen und hatte sich an den Knochen fest geknabbert. Bis in jedes Glied und doch fühlte es sich gut an.
Die Wärme des Heus, welches sie bisher gekannt hatte misste sie nicht. Denn ihr Blick zeigte ihr eines.
Freiheit.
Vor ihren Pfoten breitete sich ein weiter See aus. Auf der anderen Seite war nichts als verbrannte Erde zu sehen. Bäume, die nur noch Stummel waren. Pflanzen, die noch halb dort lagen, aber jedes Leben ihnen schon längst entwichen waren. Hinter ihr lag ein Wald. Wohl die Überreste dessen, was einst auf er anderen Seite des Sees gelegen hatte. Er schien noch ein wenig mit dem Leben zu kämpfen. Eine dünne Rußschicht lag über jedem Blatt. Vom Winde getragen und wieder abgelegen.
Mit genauem Blick auf dem Boden, konnte man Pfotenspuren ausmachen. Der Ruß lag wohl schon länger hier. Wie lange er hier jedoch lag vermochte Nemesis nicht zu benennen.
Sie hatte ihre Pfote erst gestern hier das erste mal nieder gelassen.
Nach ein paar Tagen der Reise war sie nun hier gelassen.
Ihr Ziel? Unbestimmt.
Hatte sie es erreicht? Nein.
Die Reise hatte gerade erst begonnen. So hatte zu mindestens die Stimme aus ihrem Traum es formuliert und Nemesis hatte es direkt akzeptiert. Schließlich hatte sie gerade erst ihre Tanten hinter sich gelassen. Nun würde sie sich einen viel besseren Ort suchen an dem sie leben konnte! Doch vorher brauchte sie etwas zu essen. Die Maus hatte für den gestrigen Tag gereicht. Wenn sie heute nichts vernünftiges zu essen bekam, würde sie bald schon die Kraft verlassen. Und sie brauchte Kraft. Die nächsten Tage würden nicht einfach werden. Besonders nicht allein. Zum Glück wurden die Tage langsam wieder wärmer. Der Schnee hatte sich zurück gezogen und blickte nur noch vereinzelt zwischen den Bäumen und Sträuchern hervor.
Eichhörnchen und Mäuse begannen sich über den Tauenden Boden zu bewegen und nach Nahrung zu suchen. Es war gut, dass sie jetzt geflohen war. In der Blattleere hätte es sie wohl umgebracht.
Nun war es an der Zeit die Gegend etwas zu entdecken.
Vorsichtig, wie auf der Jagd schlich sie sich durch die Sträucher am See entlang. Schon bald stieß sie dabei auf eine andere Katze.
Ein großer brauner Kater trank von dem Wasser.
Ruhig blieb sie zwischen den Bättern und versteckte sich. Ihr eher dunkles Fell half ihr dabei gut sich zwischen den Schatten der Blätter zu verstecken. Neugierig beobachtete sie den Kater einen Moment lang durch ihre blass grünen Seelenspiegel.
Er schien sie bemerkt zu haben. Deutlich vernahm sie das Knurren. Sie duckte sich etwas mehr auf den Boden und hoffe er würde sie nicht entdecken.
Erleichtert ließ sie die angehaltene Luft aus ihrer Lunge, als der Unbekannte sich wieder dem See zu wandte und weiter trank.
Es dauerte auch nicht mehr lange, da war er auch schon fertig. Inständig am hoffen er würde sich bald abwenden, blieb sie noch etwas länger liegen. Doch ihr Schweif peitschte schon unruhig hin und her und sie trat von einer Pfote auf die andere. Wie lange brauchte der denn noch? Sie hatte Durst!
Nun erschrack er auch noch vor Wasser.
Neugierig und schnurrend betrachtete sie, wie ein erwachsener Kater plötzlich auf Sprang und einen Satz nach hinten machte. Und sie selbst konnte nichts aus machen. Hatte er sich gerade von seinem eigenen Spiegelbild erschreckt?
So einer konnte nicht gefährlich sein. Nemesis beobachtete ihn noch einen Moment lang, bevor sie sich entschloss aus ihrem Versteck zu kommen. Er würde ihr schon nichts tun, wenn er vor seinem eigenen Spiegelbild angst hatte.
"Komm schon!", schnurrte sie erheitert und trat zu ihm und dem See heran. "So schlimm siehst du doch gar nicht aus."
Ihr Schweif kringelte sich an der Spitze und in ihren Augen blitze der Schalk, als sie den Fremden auf die Schulter nehmen wollte.
So fröhlich und unbeschwert sie jedoch tat, hielt sie einen gewissen Sicherheitsabstand zu ihm, während sie zum See trat um selbst etwas davon zu trinken. So viel Wasser würde ja nicht ihm gehören und er hatte bestimmt nichts dagegen, wenn sie sich auch ein wenig was nahm.
Am Ufer kauerte sie sich auf dem feuchten Boden nieder. Nah genug am Wasser, aber weit genug entfernt, dass ihre Pfoten nicht nass wurden. Mit gestreckten Hals brachte sie ihre Schnauze näher zur Wasseroberfläche und begann zu trinken. Dabei ließ sie den Fremden jedoch nicht aus den Augen. Er könnte sie noch immer angreifen und ihr das Gesicht zerkratzen. Man durfte keiner Katze trauen. Sie würden alle nur einen verlassen oder verletzten.
Flusswächter ;;Angesprochen
Ihre Familie , eine Geisterkatze (in ihrem Traum) ;;Erwähnt
@Polarfuchs


Zuletzt von Hüterelfe am Di Sep 29, 2020 5:01 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet



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Di Sep 29, 2020 12:21 pm
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Daico / Glutschimmer / m / Wald 3

Daico erhob sich und schaute seinem Gegenüber fest in die Augen. "Ich danke dir für dein Angebot. Ich werde dir die Beute bringen." Mit diesen Worten hob er den Kopf und öffnete leicht sein Maul, um etwas zu riechen. Tatsächlich roch er etwas, was er als Fink identifizieren konnte. Mit Bedacht machte er sich auf in die Richtung. Nach einiger Zeit kam er an einem dicken Baumstamm vorbei, hinter welchem er vorsichtig hervorspähte. Da ist er ja, dachte sich Daico erfreut und ging in Kauerstellung. Der Fink hüpfte auf dem Boden herum, auf der Suche nach etwas essbarem, auf dem doch eher kargen Boden des Waldes. Man merkte gleich, dass dies nicht der beutefreundlichste Wald war, weshalb er seine ganze Konzentration aufbrachte, um die wertvolle Beute nicht zu verscheuchen. Der rote Kater prüfte den Boden, welcher ihn und den Fink trennte, um nicht versehentlich auf einen Ast oder sonstiges zu treten, welches den Vogel alarmieren würde. Mit grosser Vorsicht, schlich er sich näher an den Vogel heran, als dieser etwas vom Boden zu picken schien, den Rücken zum grossen Kater gedreht. Nur noch ein wenig näher, dann hab ich dich. Mit diesem Gedanken im Kopf, machte der Fink einen kleinen Hüpfer in seine Richtung und bemerkte sofort Daico. Dieser liess nichts anbrennen, spannte seine Muskeln an und sprang die restliche Distanz bis zum aufgeschreckten Vogel, welcher versuchte nach oben zu fliehen, doch dies reichte ihm nicht, um der Pfote auszuweichen, welche Daico von oben herab auf den Vogel fallen liess. Mit einem gezielten, tödlichen Biss, tötete er den Fink und fing an, ihn zu verscharren, um ihn später wieder zu holen.

Weiter auf der Suche nach Beute, merkte er langsam, wie ihn die Reise zum Wald und der Hunger, welcher ihn plagte, ihm zu schaffen machte. Jedoch durfte er nicht aufgeben, nicht so nah am vermeintlichen Ziel. Nach geraumer Zeit fand er schliesslich doch noch einmal einen fetten Fink, welchen er erlegt hatte und... Eine Maus?, dachte er sich erfreut und machte sich auch erfolgreich nach dieser auf die Jagd. Es scheint hier wirklich nur dieser Kater normalerweise zu jagen... Die Beute ist nicht wirklich sehr aufmerksam, aber ein wenig Glück darf ich ja auch mal haben. Mit diesem Gedanken machte er sich auf zu seiner verscharrten Beute und wieder zurück, wo er gestartet hatte. Er beschnupperte die Luft, um den Kater von vorhin auszumachen und ging dem Geruch nach.



©Himbeernase
Di Sep 29, 2020 5:30 pm
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[Himbeere|w|Frostfluss]
Auf ihrem Weg zum Fluss hatte die Hellgraue Kätzin noch eine Maus erbeutet, welche sie nun zum verzehren an ihren Lieblingsort mitnahm.
Zwar schmeckte Maus ihrer Meinung nach nicht annährend so gut wie Fisch aber immer noch besser als kalte Pfoten zu bekommen.
Am Fluss angekommen fiel Himbeere eine andere Katze auf, welche gerade am fischen war. Muss ja nicht jeder so eine Frostbeule sein wie ich. dachte sie leicht amüsiert über sich selbst. Aber schön zu sehen das scheinbar noch andere Katzen den Fluss zum jagen bevorzugen.
Die kleine Graue aß ihre eigene Beute während sie der Fremden Katze zu sah.


Erwähnt: Frost/ @Mithrilglanz
Angesprochen: -/-



[Arackniss|m|Stadt 1]
Auf seinem Weg durch die Stadt hielt Arackniss all seine Sinne scharf. Niemals unaufmerksam sein. Nur eine Sekunde der Unaufmerksamkeit konnte einen das Leben kosten. Ein klägliches Miauen zog seine Aufmerksamkeit auf sich.
Dicht am Boden bleibend bewegte sich der kleine Schwarze darauf zu bis er die Quelle fand. Arackniss hielt einen sicheren Abstand zu der Szene die sich ihm bot. Ein Monster, ein Käfig in dem eine Katze saß und eine weitere Katze die recht verdutzt davor stand. Der Kater hatte keinerlei Intention sich einzumischen. Das war einfach nicht seine Art.
Steck deine Nase in Angelegenheiten die dich nichts an gehen und nachher bist du derjenige dem das Fell über die Ohren gezogen wird. So blieb er sitzen wo er war und beobachtete die Szene einfach um zusehen was passieren würde.




Erwähnt: Ayasha/ @Leopardenblut und Mavis/ @Ravenstar
Angesprochen: -/-



©Rubinstern
Di Sep 29, 2020 6:44 pm
Rubinstern
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[Jellicle/Glühnebel|m|Wald 3]

Er war etwas verwundert, als Daico ohne auch nur eine Sekunde zu überlegen, seinen Vorschlag direkt annahm und sich auf den Weg machte, um seinen Auftrag auszuführen. Irgendwie hatte er eine andere Reaktion erwartet, er wusste selber grad nicht, was für eine, aber zumindest nicht diese. Kaum war der andere Kater ausser Sichtweite, stand Jellicle unschlüssig auf. Was sollte er jetzt machen, bis der andere zurück kam? Also falls er natürlich nicht einfach die Gelegenheit beim Schopfe gepackt hatte und einfach abgehauen war. Er beschloss, dass er sich nicht auf diesen Roten würde verlassen. Warum auch, er hatte sich schon seit Ewigkeiten nicht mehr auf jemanden ausser sich selber verlassen können. Er lief also in die entgegengesetzte Richtung und suchte den Waldboden und die Luft nach Beutegerüchen ab. Er lief eine kleine Weile, bis er ein recht dürres Eichhörnchen vor sich am Boden erspähte. Seine kleinen Pfötchen gruben sich sich rasend schnell in die kalte erde, während es seine Nase tief am Boden behielt und versuchte Futter zu finden. Die Blattleere hatte es wohl nicht besonders gut mit de Tierchen gemeint. Sehr viel war nicht dran, aber Jellicle verschwendete keine weiteren Gedanken daran. Der dünne Nager würde sowieso keinen weiteren Sonnenaufgang mehr erleben. Mit einem einzigen Sprung landete er auf dem Tier, hielt es mit seinen Pranken fest und biss den Nacken des Eichhörnchens mit einem leisen Knacken entzwei. Er ging damit zurück in die Richtung aus der er gekommen war. Sollte er seine Beute selber essen? Er schuldete dem Welpenkater doch nichts. Doch grade als er sich das überlegte, stieg ihm der Geruch von Blut und dem roten Kater in die Nase. Er legte seine Beute vor sich hin und setze sich. Anscheinend hatte er was gefangen dem Geruch nach.



[Spice/Onyxrissl|w|Wald 2]

Kaum hörte die Kätzin die dünne Stimme des Katers, wurde sie von dem klingelnden ton der in den Ohren schmerzte abgelenkt. Der ton kam auch aus dem Gebüsch. Was war das? Das war ja unerträglich! Vorsichtig zog sie ein paar Raken zur Seite, bedacht darauf sich nicht an den Dornen zu stechen. endlich konnte sie den Kater sehen der einen jämmerlichen Eindruck machte. Er hatte eine Art dicke Ranke um den Hals mit einer silbernen Beere daran, und die machte diesen schrecklichen Geräusche. Auch erkannte sie, dass er wohl an der Halsranke irgendwie mit dem Busch verfangen war. Sie schaute den kleinen etwas amüsiert an. Ich habe noch nie von einer grossen Katze gehört, die kleine Katzen frisst, und wenn sie dich holen kommen würde, würde ich sie einfach fressen. So, lass mich mal sehen wie wir dich da wieder raus bekommen. Das sieht nicht grade sehr gemütlich aus. Si stieg vorsichtig in den Dornenbusch hinein, was mit ihrem dichten Pelz echt ein Kunststück war. Sie würde danach bestimmt einige Dornen aus ihrem Fell suchen müssen. Doch sie liess sich nicht beirren und arbeitete sich zu dem Kater vor. dann untersuchte sie die komische Ranke an seinem Hals, beschnüffelte sie und fing dann an mit ihren kräftigen, grossen Zähnen daran zu nagen. Der Geschmack war schrecklich hässlich, doch sie wollte dem kleinen helfen, daher kaute sie weiter, bis sie merkte wie sich die Stränge langsam lösten. Einige Herzschläge ging es noch bis sie die Klingelranke endlich durch hatte und sie mit einem letzten Ohrenbetäubenden Lärm in die Hecke fiel. Geschafft! So nun komm mir langsam aus dem Gebüsch nach, aber vorsichtig! Pass auf deine Pfoten auf! Sie steig wieder aus dem Busch heraus und hinterliess eine furche zwischen den Dornen und Blättern, wo sie durchgegangen war.



Angesprochen: Daico @Ravenstar
Little John @Habichtfeuer

Weitere Charas


Zula|w|Dorf 2 - ansprechbar
Schemenlicht|m|Wald 3 - verletzt



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©Mithrilglanz
Di Sep 29, 2020 7:39 pm
Mithrilglanz
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Funke / m / Stadt 2

Mit einem zufriedenen Schnurren ließ Funke von dem Schälchen ab, dass er gerade leer geschleckt hatte. Sein Zweibeiner beugte sich zu ihm runter und kraulte ihn hinter den Ohren, was der kleine Kater mit einem weiteren Schnurren quittierte.
Funke mochte seine Zweibeiner. Sie waren gut zu ihm und er wusste von anderen Katzen, dass es nicht allen so ging. Er hat sogar von Artgenossen gehört, die gar keine Zweibeiner besitzen, doch Funke wusste nicht so recht, was er von diesen Gerüchten halten soll.
Eine Katze ohne Zweibeiner? Wer soll denn dann sein Schälchen nachfüllen? Wer soll ihn hinter den Ohren kraulen?
Funke mochte seine Zweibeiner wirklich, doch er war auch gerne draußen. Die Fülle an Eindrücken, an Geräuschen und Gerüche lud dazu ein, erforscht zu werden. Er kannte sich gut in seiner Umgebung aus. Schon oft hat er die Nachbarsgärten erkundet, hat sich vor Ungeheuern versteckt und ist kleinen Zweibeinern ausgewichen, die ihn schrill schreiend gejagt haben.
Doch heute hatte Funke andere Pläne. Eine Katze, die er ein paar Tage vorher getroffen hatte, hatte ihm erzählt, dass es hinter all den Häusern und Ungeheuern und Zweibeiner noch mehr geben soll. Viel mehr.
Sein Forscherdrang trieb den Kater voran und ehe er sich versah, passierte er das letzte Haus. Vor ihm erstreckte sich eine schier unendliche Weite und der Wind, der auf einmal viel stärker blies, zerzauste sein glattes Fell.
Funke blieb stehen. Er schloss die Augen und öffnete den Mund leicht, um die ganzen neuen Eindrücke in sich aufzunehmen.
Es roch frisch und sauber, der Gestank der Ungeheuer fehlte hier völlig. Außerdem überkam ihn ein Gefühl von Abenteuer. Es roch irgendwie wild und unbekannt. Sein Herz schlug schneller, als ihm klar wurde, wie wenig er bisher wusste. Wieviel noch vor ihm lag.
Als diese Gefühle drohten Funke zu überwältigen, stieg ihm plötzlich ein neuer Geruch in die Nase. Als er sich darauf konzentrierte, konnte er sogar zwei verschiedene Gerüche ausmachen.
Bei dem ersten lief ihm das Wasser im Maul zusammen. Der Geruch hatte eine gewisse Ähnlichkeit mit dem der Maus, die er vor einigen Tagen erlegt hatte. Der zweite Geruch schien zu einer Katze zu gehören, aber er hatte eine exotischere Note.
Entschlossen, der Sache auf die Spur zu kommen, folgte er den Gerüchen und es dauerte nicht lange bis er ihren Ursprung gefunden hatte.
Nicht weit von ihm entfernt sah er eine rostbraune Gestalt über einen Kadaver gebeugt sitzen. Er war deutlich größer, als die Mäuse, die Funke kannte und er war sich plötzlich nicht mehr sicher, ob es sich überhaupt um eine Maus handelte. Nichtsdestotrotz war dies die Quelle des ersten Geruchs. Der zweite Geruch…
Als die Gestalt sich aufrichtete, blieb er wie angewurzelt stehen. Es war die Katze, die er gerochen hatte und sie war hübsch. Ziemlich hübsch. Eine Katze wie sie hatte er noch nie gesehen und er bezweifelte, dass sie von hier war. Ihr Geruch hatte etwas von der Landschaft, die sie umgab. Wilder und freier, als alles, was Funke kannte.
Ohne sich groß Gedanken zu machen, spazierte er zu ihr rüber und kam wenige Schwanzlängen entfernt zum Stehen.
„Hallo, ich bin Funke. Wer bist Du? Und was ist das?“, mit der letzten Frage deutete er auf den Kadaver.
Angesprochen: Amara/Rosenhauch @Leopardenblut


Zuletzt von Mithrilglanz am Mo Okt 05, 2020 9:24 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet



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