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Liebe Krieger groß und klein, Regeln müssen immer sein. Drum bitten wir einen Besuch beim Schimmerfelsen zu begehn, um das Gesetz der Krieger zu lesen und zu verstehn. Haltet euch stets an das Gesetz und eure Pflichten, sonst wird der SternenClan über euch richten.
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 Sternenspur Kapitel 9


Was soll Farnpfote tun?
Im Wald mehr Kräuter hohlen gehen
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Den Sternenclan nach Rat fragen
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Selbsständig nach den Verundeten sehen
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Stimmen insgesamt : 3
 

©Rubinstern
Sa 4 Jul 2020 - 12:03
Rubinstern
Anführerin
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Kapitel 9

Eschenblatt wartete vor dem Eingang zum Lager, als die Sonne am höchsten Punkt stand. So war es abgemacht gewesen. Aufmerksam spielten seine Ohren in alle Richtungen und er prüfte die Luft. Auch wenn seine schon etwas in die Jahre gekommenen Augen sie noch nicht sehen konnte, so nahm er doch bereits ihren würzigen Duft wahr. Er blickte in die Richtung, aus der er die Witterung aufgenommen hatte. Aus dem Unterholz trat eine schöne braun und beige Katze mit goldenen Augen hervor und sie blickte ihm freundlich entgegen. Er sah, dass sie etwas hinkte und ihr rechtes Vorderbein noch etwas schleifen liess beim laufen, aber ansonsten schien sie sich gut erholt zu haben. Sie war noch immer sehr dünn, aber das war nicht anders zu erwarten. Der Heiler hätte ihr gerne etwas vom Frischbeutehaufen angeboten, doch er konnte sich schon denken, dass sie dies sowieso ablehnen würde. „Sei Willkommen Bernsteinherz, bitte sei heute unser Gast. Braunstern wird bald mit der Zeremonie anfangen.“ Dankbar nickte ihm die zweite Anführerin des Klippenclans zu und gemeinsam traten sie durch die Dornenhecken, die den Eingang des Dornenclanlager verbarrikadierten. Braunstern musste sie schon gesehen gerochen haben, er stand gleich daneben und begrüsste sie ebenfalls freundschaftlich. Einige andere Clankatzen sahen sich erstaunt an, als sie Bernsteinherz erblickten. Braunstern liess sich gar nicht viel Zeit nehmen und sprang auf den alten Baumstumpf von dem aus er die Clanversammlungen hielt.
„Alle Katzen die alt genug sind, ihre Beute selber zu machen, sollen sich zu einer Clanversammlung einfinden!“ Seine Stimmte trug sich weit über das Lager. Viele Katzen hatte der Besuch der zweiten Anführerin des Klippenclans schon aus den Bauen gelockt gehabt, alle anderen trotteten nur ebenfalls dazu, um zu hören was ihr Anführer zu sagen hatte.

„Eidechsenjunges, du bist nun sechs Monde alt und es ist an der Zeit, um mit deiner Ausbildung zu beginnen. Von diesem Tag an, bis diese Schülerin sich ihren Kriegernamen verdient hat, wird sie Eidechsenpfote heissen. Ich bitte den Sternenclan, über diese Schülerin zu wachen, bis sie in ihren Pfoten die Kraft und den Mut eines Kriegers findet.“

Der Anführer wandte sich an eine schwarze Kriegerin, die ganz in der Nähe stand.

„Amselklang, du bist nun wieder bereit einen Schüler auszubilden. Du wurdest von Aschenglut hervorragend ausgebildet und du hast bewiesen, dass du stark und mutig bist. Du wirst die Mentorin von Eidechsenpfote sein und ich bin davon überzeugt, dass du dein Wissen an sie weitergeben wirst. „

Die schwarze Kätzin trat vor und berührte die Nase ihrer neuen Schülerin.
Der ganze Clan jubelte den Namen der frisch ernannten Schülerin.
„Eidechsenpfote!Eidechsenpfote!“
Am lautesten von allen waren dabei ihre Wurfgefährten. Eidechsenpfote blickte ihre neue Mentorin etwas schüchtern an und sah dann zu Maulwurfjunges, welche begeistert mit den Krallen in der Erde scharrte, weil sie es kaum erwarten konnte zu erfahren wer ihr Mentor werden würde. Sie musste auch nicht lange warten, denn Braunstern rief sie gleich nach ihrer Schwester nach vorne.Sie musste sich grosse Mühe geben, um nicht gleich nach vorne zu stürmen. Braunstern sprach die Worte und teilte ihr Schneesturm, eine sehr hübsche, weisse Kriegerin als Mentorin zu. Maulwurfpfote hüpfte beinahe zu der Kätzin hin und als sich ihre Nasen berührten wusste die frisch ernannte Schülerin, dass es gut werden würde mit ihr zu trainieren. Schneesturm freute sich über ihre neue Schülerin und begrüsste diese Nase an Nase.
Zufrieden beobachtete Eschenblatt das ganze. Braunstern hatte für die quirlige junge Kätzin mit Schneesturm die perfekte Mentorin ausgesucht. Sie war freundlich, aber bedacht und strahlte meistens eine Ruhe aus, die nur noch von ihrer Güte übertroffen wurde. Sie war alles was Maulwurfjunges noch lernen musste.
Einen kurzen Herzschlag lang liess er den Clan der neuen Schülerin noch zujubeln, bevor er sich zu Braunstern begab. Endlich war es soweit, er konnte es kaum glauben.

“Katzen des Dornenclans, wie ihr wisst, werde ich nicht für immer auf Erden wandeln. Deshalb ist es an der Zeit, dass ich mir einen Schüler wähle. Ich habe eine Katze ausgesucht, die genau das mitbringt, was einen Heiler ausmacht. Der nächste Heiler wird Natternjunges sein.“
Braunstern wandte sich an den jungen, Kater, dessen Augen gross wie Sonnen wurden.:“ Natternpfote, akzeptierst du die Position als Heilerschüler? „
Der kleine Kater sammelte sich einen Moment und blickte ihm fest in die Augen. „ Das tue ich. „
Braunstern fügte hinzu:“ Dann musst du beim nächsten Halbmond zum Leuchtsee reisen, um vom SternenClan akzeptiert zu werden. Die besten Wünsche des ganzen Dornenclans werden mit dir reisen.“
Eschenblatt trat vor, um wie die andern Mentoren zuvor schon die Nase seines Schülers zu berühren.

Ein Raunen ging durch den Clan nachdem Natternpfote mit seinem neuen Namen begrüsst worden war. Was war mit Farnjunges? Normalerweise wurden die Schüler alle vor dem Heilerschüler ernannt. Eschenblatt sah in verwirrte Gesichter, als Bernsteinherz zu Braunstern hinüber trat, jedoch unter ihm stehen blieb und sich in aller Ruhe hinsetzte. Braunstern ergriff wieder das Wort und sie Stimme klang stark und entschlossen wie noch nie.
„Katzen des Dornenclans, unser Clan ist mit viel Nachwuchs und Talent beschenkt worden in letzter Zeit, während der Klippenclan grosses Leid und Ungewissheiten erleiden musste und dies noch immer tut. Eschenblatt hat vom Sternenclan deswegen eine Nachricht bekommen. Es ist eine Botschaft wie wir sie noch nie zuvor bekommen haben. Eines unserer vielversprechendsten Jungen ist dafür vorbestimmt ein Leben ausserhalb unseres Lagers zu führen. Farnjunges ist dafür vorbestimmt ein Heiler im Klippenclan zu sein.“
Staubglanz sprang von ihrem Platz auf und jagte nach vorne. „Was? Das kannst du nicht machen Braunstern! Du kannst nicht eines unserer Jungen einfach weggeben! Das geht doch nicht! Es wird dort ganz allein sein und ohne Mentor! Farnjunges ist noch viel zu klein, er sollte bei uns bleiben!“
Eschenblatt griff ein. „Staubglanz, ich weiss wie sehr du die Jungen von Wolfsschatten ins Herz geschlossen hast, aber es waren klare Worte vom Sternenclan. Eines der 4 Jungen ist dafür vorbestimmt. Wir können nichts daran ändern. Der Sternenclan sieht wie sehr der Klippenclan gerade einen Heiler benötigt. Ich habe schon mit Farnjunges gesprochen, und er hat eingewilligt. Grasduft wird ihm das wichtigste beibringen, und danach ist er immer in unserem sowie im Moosclanlager willkommen wenn er mal Hilfe braucht, bis er sich seinen Heilernamen verdient hat. Vertraue auf den Sternenclan.“
Tieftraurig blickte Staubglanz ihr Ziehjunges an. Farnjunges hatte sich immer am engsten von allen an sie geschmiegt gehabt. Etwas verzweifelt blickte sie zu Wolfsschatten, der jedoch den Blick abwandte und ins Leere starrte.

Eschenblatt setze sich neben Bernsteinherz und bat Farnjunges nach vorne.Farnjunges sein.“
Braunsternblickte auf denm jungen,Kater vor ihm hinab.:“ Farnpfote, akzeptierst du die Position als Heilerschüler? „
Der neue Heilerschüler des Klippenclanssah zu ihm hoch. „ Das tue ich. „
Braunstern fügte hinzu:“ Dann musst du beim nächsten Halbmond zum Leuchtsee reisen, um vom SternenClan akzeptiert zu werden. Die besten Wünsche des ganzen Dornenclans sowie des Klippenclans werden mit dir reisen.“
Fanrpfote sah sich unschlüssig um, zu wem er denn nun gehen sollte, als Bernsteinherz hervortrat und von sich aus mit ihrer Nase die seine berührte. „Ich werde immer für dich da sei, so gut ich es eben kann, Farnpfote.“, wisperte die zweite Anführerin in sein Ohr.

Der Abschied aus dem Dornenclanlager war eher kurz. Seine Wurfgefährten hatten sich an ihn gedrängt. Vor allem Maulwurfpfote wollte ihn erst gar nicht mehr loslassen, was ihn verwunderte. Doch dann kam Eschenblatt und trennte sie alle. Er versicherte Farnpfote noch einmal, dass er jederzeit zu ihm kommen könne, wenn er Hilfe oder Rat brauchte, bevor Bernsteinherz dem Kater bedeutete, dass es nun Zeit war. Staubglanz tänzelte unruhig auf und ab und schleckte abwechslungsweise die andern drei Jungen ab, was ihren eigenen beiden Jungen Flammenpfote und Regenpfote nur recht zu sein schien. Nur Wolfsschatten wich nicht von der Seite der Klippenclan Stellvertreterin. „Ich werde euch bis zur Grenze begleiten.“ Die Kätzin blickte den Kater kurz an und nickte dann. Er war immerhin der Vater auch wenn er nicht der Freund vieler Worte zu sein schien.

Farnpfote hatte die erste Nacht im neuen Heilerbau verbracht, zusammen mit Grasduft. Er mochte die Kätzin auf Anhieb, trotzdem war es ihm hier nicht geheuer. Der Klippenclamn hatte ihn mehr oder minder mit kühler Freundlichkeit aufgenommen, aber ausser Bernsteinherz und Grasduft, die eigentlich ja gar nicht hierher gehörte, schien keiner daran interessiert zu sein, mit ihm grossartig zu sprechen. Grasduft hatte ihm gleich Kräuter zum einordnen gegeben und war erstaunt gewesen, wie viel er bereits kannte. Heute würde er mit Bernsteinherz und Grasduft das Territorium ansehen, und lernen wo es welche Kräuter gab. Zumindest die, von denen die beiden wussten. Farnpfote fragte sich, ob er den starken, würzigen Geruch der Klippenclankatzen auch bald an sich haften haben würde. Er mochte ihn nicht besonders. Er war ganz anders als der eher herbe aber frischliche Duft seine- de Dornenclans.
Es ging nicht lange und er befand sich mitten in einem Kiefernwald. Er war überhaupt nihct so dicht, wie er es sich gewohnt war, und überall wuchs hartes, scharkantiges Gras zwischen den Bäumen. Er lernte schnell, dass bei den Klippen einige wichtige Kräuter wuchsen, er aber besonders aufpassen musste, damit er nicht runter fiel. Farnpfote machte laut Aussage von Grasduft seine Aufgabe äusserst gut. Sie konnte kaum glauben, dass er erst gerade zum Heilerschüler ernannt worden war. Die meisten Kräuter und Beeren konnte er bereits benennen und viele ihrer Wirkungen aufsagen. Farnjunges wusste dass er ein gutes Gedächtnis hatte.
Der Tag war lange gewesen, er hatte sich alles gut eingeprägt, da Grasduft ihm gesagt hatte, dass er selber die Stellen finden musste. Seine kleinen Pfoten schmerzten, doch er sagte nichts. Er sah, wie mager alle Katzen hier waren, weil es nicht genug fitte Jäger gab und alle gut zu versorgen, und wollte nicht meckern wegen ein paar wunden Pfoten.

Zwei Sonnenaufgänge später, kam endlich Höhlenpfote, der einzige Junge Kater im Lager auf ihn zu.“ Und wie ist das Leben als Heilerschüler so? Gefällt es dir? Wärst du nicht manchmal doch lieber ein normaler Schüler?“ Farnfpote war verwundert über die Frage. „Nein mir gefällt es Heilerschüler zu sein. Ich mag die Gerüche der Kräuter.“ „na dann lass uns mal hoffen, dass du den Geruch bald annimmst, du stinkst nämlich unerträglich nach Dornenclan. Und überhaupt, was machst du hier, wenn du gar nicht hilfst die Verwundeten zu versorgen? Ich seh dich immer nur mit irgendwelchen Stielen im Maul herum rennen, statt dass du uns richtig helfen würdest, sowie es deine Aufgabe wäre!“ Der Schüler machte kehrt und liess den verdatterten Farnpfote zurück. War das wirklich so? Half er zu wenig? Hatte der Schüler recht? Aber er tat doch einfach was Grasduft ihm aufgetragen hatte...Sollte er vielleicht einfach selber versuchen den verwundeten zu helfen? Grasduft liess ihn ja nicht. Oder vielleicht konnte der Sternenclan ja helfen, oder er konnte mehr Kräuter im Wald sammeln gehen, statt hier auf neue Aufgaben zu warten...





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©Ravenstar
Sa 4 Jul 2020 - 17:48
Ravenstar
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Hmmm...ich traue schon zu, dass die Verwundeten nun bereits mal angeschaut werden können, sonst kann sie notfalls immernoch nach kräutern schauen gehen :3



©Saraeg
Mo 6 Jul 2020 - 16:33
Saraeg
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Auch wenn ich vielleicht schon zu spät dran bin, möchte ich noch meinen Senf dazu geben.
Da sich das ja bereits sehr vielversprechend anhört, was Farnpfote als Heilerschüler zustande bekommt, kann es bestimmt nicht schaden, selbstständig nach den Verwundeten zu schauen. Und wenn er sich nicht sicher ist, was er machen muss/kann, dann kann er ja noch Grasduft fragen.



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