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 Unstillbare Gier

©Edelweissträne
Mi Jun 10, 2020 9:11 pm
Edelweissträne
Erfahrener Krieger
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Die Geschichte aus dem Traum aka Unstillbare Gier

Info: Diese Geschichte entstammte einem Traum den ich hatte und ich versuche diesen Traum gerade in eine möglichst Sinnvolle Geschichte zu packen xD Jeder der öfter träumt weiß, wie schwer das ist.

Wenn ihr also Lust bekommen habt, einfach mal reinzulesen wünsche ich euch viel Spaß damit, denn der Traum war echt toll. Ich hoffe ich kann diese Begeisterung weitergeben!
Außerdem ist diese Kurzgeschichte in Kapitel gegliedert.. also gibt es weit mehr als nur das xD ich denke, wenn ich jemanden dafür begeistern kann; werde ich mehr Posten ^^ (Muss auch leider zugeben die Geschichte wird während der Storyline weit besser als der Anfang ist. Der ist leider ein wenig trocken meiner Meinung nach ^^ )

Kapitel 1

Die Ankunft

Vor ein paar Jahren starteten die ersten übernatürlichen Fälle in unserer Stadt nahe einer Großstadt in Rospein. Mittlerweile gibt es Organisationen, welche übernatürliche Kreaturen die aus der Reihe tanzen Einhalt gebieten. Wir Menschen sind froh darüber, denn Untote und Vampire treiben oft ihr Unwesen auf den Straßen. Mein Leben war ganz normal, bis auf einmal an einem unscheinbaren Tag alles geändert wurde. Diese Geschichte erzähle ich euch hier.

Zu aller erst, ich heiße Luna, ich bin 19 Jahre alt und eine leidenschaftliche Taucherin. Hier in Rospein gibt es viele Meer-Mündungen mit vielen alten Wracks. Perfekt um mit meinen Freunden zu tauchen, wir erkunden und kartographieren die Wracks.

Meine Freunde, Jonas, Lukas und ich gingen am Freitag tauchen, wir fuhren mit dem Auto von Jonas zu einer neuen Meeresmündung, da wir hofften dort ein neues Wrack zu finden. Wir zogen uns um, ich faltete mein weißes, lockeres Shirt, gefolgt von einer engen schwarzen Jean zusammen und legte die Klamotten auf einen Baumstamm welcher dort stand. Als erste ging ich Richtung Meer und sog die Luft ein, sie roch und schmeckte nach Salz und das wunderschöne Blaue Meer mit weißen Stränden erstreckte sich weit vor mir. Ich musste lächeln und drehte mich zu meinen Freunden. Jonas und ich würden heute in das kühle Nass steigen während Lukas unsere Vitalwerte überwachte. Ich seufzte zufrieden und watete mit Jonas ins Wasser.

Wenig später tauchten wir schon ab, hörten beide Lukas in unseren Ohren, er gab uns Sicherheit. Wir suchten das immer dunkler werdende Meer ab, bis mich Jonas am Arm antippte und in eine Richtung zeigte, ein gigantisches Schiff lag am Grund, in zwei Hälften geborsten. Es war noch nicht von Algen überseht, konnte also noch nicht lange hier unten liegen. Fasziniert schwammen wir in Richtung des Wracks und stockten als wir davor waren. Ich bedeutete Jonas zu warten, da ich erfahrener war. Ich begab mich in das innere und schaltete die Laterne an, dadurch erkannte ich mehr. Interessiert suchte ich die Wände ab, im Bug von Schiffen waren oft Runen und Insignien, oder Symbole von Heimatländern eingraviert, dadurch konnte man immer recht schnell herausfinden von Welcher Art die Besatzung war und oft auch, warum das Schiff zerborsten war. Ich tastete mich vorwärts und staunte als ich die Runen entdeckte. Ich fuhr sie mit meinem Finger nach und entschied mich ein Foto davon zu machen. Ich sah mich weiter um, Ertrunkene lagen am Rande des Bugs, ich musste schlucken. Lukas begann mit mir zu reden da er das Foto zugesendet bekommen hatte. „Die Rune ist eine Schutzrune" erzählte er mir. Ich musste innerlich kichern, hatte ihnen ja anscheinend nicht viel geholfen. „Diese Rune wird vorallem in Ruthein benutzt!" Also Menschlicher herkunft... dachte ich und musste lächeln. Wie immer machte ich mein Ritual, indem ich mich dafür entschuldigte das ich hier herumschnüffelte und die Ruhe der Toten störte.

Als ich damit fertig war, schwamm ich wieder zu Jonas, welcher ungeduldig auf mich wartete. Gemeinsam machten wir uns auf den Weg zu Lukas, indem wir ein Signal nach oben schickten. Er antwortete jedoch nicht darauf. Jonas kam als erstes oben an und stieg aus dem Wasser, ich sah mich noch einmal um. Dann stieg auch ich aus dem Wasser, am Anfang war meine Sicht durch das Salzwasser und die Helligkeit noch verschwommen, als sich meine Augen jedoch wieder an das Licht gewöhnt hatten, blieb ich schockiert stehen. Ein fremder Mann, dunkel angezogen mit heller Haut stand bei Lukas und hielt diesen fest, wie paralysiert blieb Jonas stehen. Wir wussten alle drei was der Fremde wollte, Panik machte sich in mir breit. Ich sah mich unaufällig um, ob ich eine Fluchtmöglichkeit hätte. Jonas sah zu mir, Lukas konnten wir nicht mehr retten, aber vielleicht kamen wir beide davon. Der Fremde Vampir entblößte seine Zähne und grub sie gewalttätig in den Hals von Lukas, dieser schreite qualvoll auf. Ich zwang meinen Körper sich zu bewegen, hinter mir hörte ich die schweren Schritte von Jonas, und seine angespannte Stimme, „Laufe in die Großstadt, laufe in die große Kathedrale! Dort bist du sicher!" ich wusste nicht wieso, aber ich tat was er sagte und sprang durch den Wald, zu Fuß. Gerade mal in Bikini welcher, noch dazu nass war. Jonas schrie auf, er hatte sich augenscheinlich geopfert um mich zu retten, ich Unterdrückte die Tränen und konzentrierte mich auf meine Atmung. Los.. du kannst das, bitte Körper lass mich nicht im Stich..

Ich sah kurz hinter mich, der Vampir kam mit einem grinsen auf mich zugelaufen, hatte so wie es aussah ein Messer in der Hand. Er warf es, vermutlich in der Hoffnung mich Bewegunsunfähig zu machen, jedoch traf er nur meine Schulter. Ich setzte trotz Schmerzen meinen Weg fort, war froh die Stadt und die rettende Kathedrale zu sehen. Ich sprang über die Wurzeln und über den Zaun am Waldrand. Ich lief unentwegt, merkte nicht das der Vampir bereits aufgehört hatte mir zu folgen. Ich ignorierte die Blicke und stieß die große, aus Zedernholz gefertigte Tür auf. Ich stand in einem hellen Gebäude, außer Atem, einer blutigen Schulter in welcher ein Messer steckte.

Ich sah mich um, an der Tür waren Runen und Siegel, die großen Fenster ließen das Tageslicht, zu jeder Zeit hereinscheinen und wurden durch Spiegel im gesamten Raum verteilt. Ich fühlte mich erstaunlicherweise wohl und sicher. Ich wurde durch den stechenden Schmerz meiner Schulter wieder in die Realität geholt und begab mich zu einer Jungen Frau, welche bei einem Tresen stand. Sie sah mich lächelnd an, sagte jedoch nichts. Ich musterte die Frau, sie hatte kurze blonde Haare und blaue Augen, ihre Lippen waren schmal und ihr Gesicht länglich. Ich erwiderte das lächeln leicht und sah auf ihre Hand, sie schob mir einen kleinen schwarzen Schlüssel zu. Ich nahm ihn, wusste irgendwie wofür er war und ging zielstrebig auf eine Tür zu. Hinter mir hörte ich Leute aufgeregt tuscheln, und einen älteren Mann welcher mit einem Wischmop bewaffnet zu der Stelle lief auf der ich Stand. Ich sah ihn peinlich berührt an, das Blut war auf den weißen Marmorboden getropft..

Ich betrat das Zimmer und sah mich fasziniert um, ein großes Doppelbett stand darin, mit hellgrauer Bettwäsche und vielen Polstern. Der Boden war aus dunklen Holzbrettern gefertigt. Die Wände waren ebenfalls aus Holz, jedoch heller. Ein großes Fenster erfüllte den Raum mit Licht. Der Raum war ebenfalls von einem Eichenholzkasten gekennzeichnet, aus neugier öffnete ich diesen. Fasziniert betrachtete ich die Kleidung welche darin hing, sie hatte genau die Richtige Größe. Ich griff nach hinten zu meiner Schulter und wollte das Messer greifen, lies es aber direkt bleiben als der stechende Schmerz zurückkam. Jemand klopfte an Meine Tür, unsicher bat ich denjeniger herein. Es war ein muskulöser, gutgebauter Mann mit kurzen Braunen Haaren und dunkelbraunen Augen, das Gesicht war kantig und er war blass. Ich sah in seine Augen, verlor mich fast darin. Schnell riss ich mich zusammen und wich ein wenig zurück. „Guten Tag, ich heiße Adrian." meinte der Mann mit einer angenehmen tiefen Stimme, ich bekam eine leichte Gänsehaut. „Luna.." gab ich leise zurück. Ich fühlte mich so als würde ich ihn kennen, jedoch sagte mir mein Kopf, dass ich ihn noch nie in meinem Leben gesehen hatte. „Du weißt wo du bist oder?" er legte den Kopf schief und sah mich sanft an. Ich schüttelte sofort den Kopf, als es mir wie Schuppen von den Augen fiel. „Ich bin bei der Organisation für Übernatürliches oder..?" Er nickte leicht. „Ich schätze es ist etwas vorgefallen?" er deutete auf meine Schulter und wieder nickte ich. Adrian kam ein paar Schritte auf mich zu. „Lass mir dir helfen, da du hier bist, bin ich dein Ausbildner" er lächelte mich zuversichtlich an. Instinktiv nickte ich, es war eine super Gelegenheit mich gegen diese Bestien zu wehren, die meine Freunde ermordet hatten. Adrian hatte sich hinter mich gestellt und drückte mich sanft zu einem Sessel. „Setz dich, da ich dich ausbilden werde, musst du mir bedingungslos vertrauen! Okay?" Ich sah ihn nicht an, nickte aber wieder. Ich fühlte mich irgendwie wohl und vertraut. Ich biss die Zähne zusammen als er nach dem Besser griff und die Klinge aus meiner Schulter zog, ich krallte mich in der Tischplatte fest und sog die Luft ein. Er legte das Messer neben mir ab und zog ein Tuch hervor. Einen kurzen Moment lang dachte ich im Spiegelbild einen rötlichen Schein über seine dunklen braunen Augen huschen zu sehen. Ich schloss meine Augen als er die Wunde säuberte und sie verband. „Du hast vermutlich schon die Kleidung im Kasten gesehen oder? Du kannst alles davon anziehen" er sah mich an und strich ein letztes Mal über die Wunde, meinen Arm entlang und stellte sich vor mich. „Ruh dich jetzt aus, wir sehen uns morgen, ich werde dich hier abholen. Du kannst mich jederzeit rufen, ich werde da sein." er sah mich ernst an und wandte sich dann an die Tür. „Adrian?" fragte ich leise. „Er hat meine Freunde wirklich ermordet oder..?" er nickte und sah auf den Boden. Dann verschwand er aus der Tür, und lies mich in dem, dunkel gewordenen Zimmer alleine. Ich seufze und holte wankend aus dem Kasten ein schwarzes langes Nachthemd. Ich zog mich an und legte mich in das Bett. Die Decke und der Polster rochen gut und die Matratze war unendlich bequem. Schnell fielen mir meine müden Augen zu und ich verfiel in einen beinah Traumlosen Schlaf.



©Edelweissträne
Mo Jun 15, 2020 8:58 pm
Edelweissträne
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Hier ist Kapitel 2 :D [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Kapitel 2

Das erste Training

Sobald die ersten Sonnenstrahlen in mein Zimmer fielen, hörte ich ein klopfen an meiner Tür. Ich gähnte müde und drehte mich mürrisch um. Ein großer Mann trat herein, anhand der Schritte konnte ich ausmachen das es Adrian sein musste, obwohl er sich sehr leichtfüßig für seine Größe bewegte.

Ich zog die Decke über meinen Kopf, welche er aber kurzerhand wieder von meinem Körper zog. „Aufwachen Sonnenscheinchen, lass mich deine Wunde sehen." Ich sah ihn einen Moment verwirrt an, als die Bilder von letzten Tag in meinem Kopf schossen und ich stocksteif im Bett lag. Instinktiv griff ich auf meine Schulter und seufzte als ich den Verband spürte. Ich nickte und setzte mich auf, ein wenig widerwillig drehte ich ihm meinen Rücken zu und offenbarte ihm dadurch meine Wunde. Er seufzte leise und löste den Verband, er lies in zu Boden fallen. Adrians großen, leicht rauen Hände berührten Sanft meine Haut, was mir eine leichte Gänsehaut über meinen Körper huschen lies. Ich fühlte mich geborgen und lies ihn ohne Widerstand meine Schulter reinigen und erneut verbinden. Er stellte sich vor mich und sah mich sanft an. „Fühlst du dich bereit für dein erstes Training oder willst du dich noch schonen?" Ich sah ihn sofort ernst an und stand entschlossen auf. Ich ignorierte die Schmerzen und sah ihm tief in die Augen. „Ich bin bereit!" er nickte und griff an die Türklinke. „Ich erwarte dich draußen." Irgendwie machte es mich traurig alleine in meinem Zimmer zu sein, also ging ich zum großen Kasten und öffnete die schwere Schranktür. Ich fuhr mit meinen Fingern durch die Kleidung und stoppte bei einer kurzen, schwarzen Hose. Ich hielt sie vor mich hin und sah in den Spiegel, gegenüber. Danach griff ich erneut hinein und zog ein trägerloses, weißes Shirt hervor. Ich grinste leicht und zog es mir über. Ich betrachtete mich ein letztes Mal im Spiegel, während ich mir meine Haare zu einem Strengen Zopf, hoch auf meinem Kopf band. Ich schloss meine Augen und setzte meinen Weg Richtung Tür fort, ich schlüpfte in schwarze, kurze Stiefel und trat aus dem Zimmer heraus.

Adrian wartete wirklich genau vor der Tür ich lächelte leicht. „Ich glaube du hast keine Ahnung was dich erwartet" schmunzelte der Mann vor mir, ich zog als Antwort nur eine Augenbraue hoch. Das frühe Morgenlicht fiel auf meine hellen brauen Augen und ein rötlicher Schimmer zeichnete sich ab. Verwundert sah mich Adrian an. „Alles okay?" fragte ich verwundert. Er nickte und ging vor zu einer etwas kleineren, massiven Holztür, stieß sie auf und stieg die Treppen hinab in den Keller wie ich vermutete. Als wir unten ankamen blieb ich erstaunt stehen. Eine weitere große Halle erstreckte sich vor uns, viele weitere Räume führten aus dieser Halle. Ich sah mich interessiert um, Parcours, Waffentraining, Verführung und Wissen wurden in diesen Räumen trainiert. „Als erstes müssen wir für dich eine geeignete Waffe finden!" meinte Adrian, überwältigt nickte ich und ging mit ihm in den ersten Raum, viele Schränke mit Waffen darin, sorgfältig angeordnet tauchten vor meinen Augen auf. Ich schluckte leicht. „Ich würde dir diese Waffe geben.." meinte er nachdenklich und hielt mir ein Nunchuk hin. Ich sah ihn unsicher an und griff danach. Ich hielt die durch Ketten verbundenen Stöcker in der Hand und betrachtete sie ausgibig. Ich begann ein wenig damit herumzuspielen und schleuderte sie durch den Raum. Ich musste kichern als sie plötzlich in der Wand steckten. Er tat es mir gleich. „Gut, doch nicht.." Ich sah fasziniert einen Dolch an, der an der Wand hing. „Ich glaube nicht das, der dort der richtige ist.." meinte er unsicher. Er stellte sich an die Wand und lies mich die Waffe ausprobieren. „Weißt du Luna, die Waffe sucht dich aus, nicht andersherum.." Ich drehte mich zu ihm und sah ihn mit hochgezogener Augenbraue an. Er zuckte mit den Schultern. „Wir können es uns selbst nicht erklären, es ist einfach so." Ich nickte zaghaft und widmete mich der Waffe in meiner Hand wieder. Die Klinge war aus Silber gefertigt, war eingebettet in einen dunklen Holzgriff welcher von Leder umschlungen wurde. Ich lächelte leicht und balancierte den Dolch auf meinen Finger. „Es fühlt sich nicht richtig an.." meinte ich unsicher. Adrian nickte, „Immerhin tötet die Waffe dich nicht.. Such weiter" Ich nickte leicht und ging die Wand entlang, bis ich zu einem weiteren Dolch kam, welcher einen Edelstein im Griff eingebettet hatte, dieser begann plötzlich leicht zu leuchten. Wie hypnotisiert griff ich nach dem Dolch, welcher sich plötzlich als großer Speer erwies, da die Waffe in meiner Hand anwuchs und sich zu einem langen Speer mit silberner Spitzte entfaltete. Ich betrachtete den Griff, welcher ebenfalls von dunklem Leder umwickelt war, der rote Edelstein befand sich kurz unterhalb der Klinge. Ich lächelte leicht, diese Waffe fühlte sich richtig an, sie war leicht und lies sich gut Schwingen. Ich drehte mich im Kreis und richtete die Waffe auf Adrian, kurz vor seiner Brust stoppte ich. Zufrieden setzte ich den Speer ab, auch er schien zufrieden zu sein, da er mich mit einem breiten Grinsen betrachtete. Ich lächelte glücklich. „Was jetzt?" fragte ich neugierig. „Wir testen deine Beweglichkeit" ein erneutes Nicken signalisierte ihm das ich verstanden hatte und ihm folgte, wir beide gingen in den neuen Raum in welchem sich der Parcours erstreckte. Ich klatschte freudig in die Hände, ich liebte es über Hindernisse zu springen und mich unter sie hindurch zu bewegen. „Los~" meinte er und hielt eine Stoppuhr in die Höhe. Die Schmerzen ignorierend begann ich mich über die Hindernisse zu begeben. Ich hielt mich an Vorsprüngen fest und auch als meine Wunde erneut zu bluten begann, stoppte ich nicht. Erst als ich ganz oben war, blieb ich außer Atem stehen. Zufrieden betrachtete er mich und stoppte die Zeit. „5 Minuten!" rief er mir zu, ich begab mich wieder den Weg zu ihm hinunter. „Kämpfen wir jetzt?" Adrian lachte auf, nickte aber. „Ja werden wir, du kämpfst gegen mich." Ich sah ihn überrascht an. „Aber du hast doch viel mehr Erfahrung als ich!" Er zuckte mit den Schultern und ging weiter. „Dann solltest du es wohl schnell lernen, nicht?" Der Braunhaarige sah mich fies grinsend an, zog mich in einen weiteren Raum. Er nahm seine Waffe, ein Dolch welcher bläulich schimmerte. Sofort nahm ich meinen Speer hervor und nahm Position ein. Noch bevor ich richtig stand, fand ich mich am Boden wieder. „Zu langsam." war das einzige was ich von ihm hörte. Er half mir auf. Ich nahm meinen Speer und holte aus, er aber wehrte mühelos ab und warf mich erneut auf den Boden. Er grinste mich belustigt an. „Zu langsam!" Ich sah ihn böse an, erhob mich und stellte mich nah ihn. Ich sah ihm tief in die Augen und führte meinen Speer langsam in Richtung seiner Beine. Er aber umfasste meine Hüfte und drehte mich, erneut landete ich am Boden. Ich knurrte wütend und stürmte auf ihn zu, er hob mich hoch und schleuderte mich gegen die etwas gepolsterte Wand. Er steckte seinen Dolch weg. „1. Deine Haltung ist Katastrophal, 2. du bist zu langsam. 3, du musst mit deiner Waffe gemeinsam denken und nicht alleine!" Ich Schnaubte leise und griff auf meine Schulter, meine Hand war blutig. Adrian seufze und führte mich erneut in mein Zimmer. „Du hast trotz Schmerzen gut durchgehalten, ich bin stolz auf dich." Ich nickte erschöpft und seufzte, ich setzte mich und wieder, erneuerte er den Verband. Ich saß gegenüber vom Spiegel in meinem Zimmer, und wieder hatte ich das Gefühl einen Roten Schimmer über seine Augen huschen zu sehen. Ich schüttelte den Kopf. Er beugte sich zu mir, strich über meine Schulter, meinen Arm entlang. Er seufzte und entfernte sich wieder.

Er griff in seine Hosentasche und spielte verträumt an etwas herum, was für mich aussah wie eine Art Kette. Ich sah ihn verwirrt an, er reagierte jedoch nicht und verließ das Zimmer. „Es wird dich bald jemand holen kommen, wir werden essen, würdest du dich bitte hübsch anziehen?" Das war das letzte was ich hörte bevor mich das dunkel in meinem Zimmer erneut verschluckte.




©Edelweissträne
Mo Jun 15, 2020 9:16 pm
Edelweissträne
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So ich pack den Rest der kapitel jetzt in die Spoiler xD

Kapitel 3 Das Abendessen:
 


Kapitel 4 Das Geheimnis:
 



Kapitel 5 Der Weidenbaum:
 


Kapitel 6 Der Geburtstag:
 


Kapitel 7 Der Maskenball (POV Adrian):
 


das war die geschichte :3 ich hoffe sie gefällt. ICh werde sie nochmal Überarbeiten und ungereimtheiten ausbessern.. Vllt schreibe ich auch ein Gutes und ein schlechtes; richtiges ende dazu ^^ dachte es is ganz gut wenn das euch überallen ist.

Liebe Grüße
Luna




©Flammensturm
Fr Sep 25, 2020 8:19 pm
Flammensturm
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Manchmal hat man komische Träume und die Geschichte ist sehr gut geworden.



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