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Liebe Krieger groß und klein, Regeln müssen immer sein. Drum bitten wir einen Besuch beim Sonnenaltar zu begehn, um die Regeln zu lesen und zu verstehn. Meldet ihr euch neu hier an- endet euer Name nun mit einem -Pakal hinten dran. Haltet euch stets an diese göttlichen Schriften, damit nicht die Götter schlecht über euch richten.
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 Tamecaazys Wacht beginnt...

©Vanilla-Tecun
Mi Feb 27, 2019 11:50 am
Vanilla-Tecun
Bauer
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Paax | Bauer | auf dem Feld | Milintika (@Akito)

Die Sonne schien dem Bauern heiß auf den Rücken, was Paax kurz aufseufzen ließ. Er mochte zwar Wärme, aber es sollte nicht zu heiß sein. Natürlich, diese Wärme sollte er eigentlich gewohnt sein. Es war schließlich nicht das erste Mal, dass es so warm war. Dank seiner körperlichen Arbeit wurde ihm jedoch auch noch einmal mehr wärmer; was ihn sonst ja nicht störte. Heute empfand er es einfach als ... etwas zu warm. Da er aber nichts daran ändern konnte, wollte er nicht weiter darüber grübeln, weshalb er stumm weiter arbeitete. Er richtete sich nach einer Weile wieder auf und betrachtete wie viel er bereits gepflügt hatte. Viel war es nicht, klar, er hat ja auch erst vor kurzer Zeit mit seiner täglichen Arbeit begonnen. Er würde schon viel mehr gemacht bekommen, da war er sich ziemlich sicher. Paax lehnte sich für einen Moment auf sein Werkzeug. Es dauerte nicht lange, da er ertönte eine kindliche Stimme hinter ihn. Paax drehte sich um und entdeckte Milintika, den Sohn des Sonnenherrschers. Dabei bemerkte er auch, dass die Umgebung leer war und sich Leute in der Mitte des Dorfes gesammelt hatten. War wohl etwas vertieft in der Arbeit gewesen, so wie so ziemlich immer.
"Guten Morgen, Milintika.", begrüßte der Bauer den Jungen höchst freundlich, während er über das Feld auf ihn zu ging. Er warf kurz einen Blick zur Dorfmitte, bevor er bei dem Kind zum Stehen kam. "Wie es dir denn heute?", er lächelte und stemmte wieder seine Arme auf den Hüften ab. Er wollte den Jungen nicht gleich mit Fragen überhäufen, allerdings hätte er schon gerne gewusst war im Dorf vor sich ging. Ob etwas schlimmes passiert war?



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©Flam
Sa März 02, 2019 8:48 pm
Flam
Regentänzer
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Rahtah/Tempeldienerin/Dorf
Sie erwaschte früh am Morgen und sie bemerkte das die meisten schon wach waren.Warum schlafe ich so lange?.Eigentlich wollte ich früher aufstehen und den Priestern helfen.Sie stand erstmal auf und streckte sich erstmal,dann zieht sich sich an.Sie holte eine bequeme kurze Hose und ein T-shirt,da es schon so warm war.Dann machte sie sich fertig und dann isst sie eine Kleinigkeit.Als sie rausgeht sah sie das sich die Leute im Dorf versammelt haben.Was ist denn da los?Sie ging zu der Menge und dann drängelte sie sich vor bis sie sah,was war los war.Sie sah das ein Mãdchen auf den Boden lag.Was ist mit den Mädchen passiert und warum ist sie hier?Dann schaute sie auf das Mädchen und wartete ab.



©Azazel-Tecun
Fr März 08, 2019 7:59 am
Azazel-Tecun
Bauer
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Lycidas
"You‘re really bad at being serious.“
[Fischer || Dorf]
Taraneh @Feyre

Sie knurrte vor sich hin wie ein verärgertes Tier, welches zu lange von einem Kleinkind gehänselt wurde. Was hatte sie denn erwartet, dass er sich entschuldigen würde? Immerhin ist sie in ihn reingerannt, zu behaupten es wäre seine Schuld würde den Fischer nicht davon überzeugen sich für ihre Taten zu entschuldigen. Es sollte nicht auf seine Kosten gehen, sollte die Jägerin, die er nach kurzen Mustern als Taraneh identifizierte, nicht fähig dazu war zu sehen wo sie ihre Schritte setze. Irgendwie wunderte Lycidas dessen schlecht gelaunte Erscheinung jedoch nicht. Zwar konnte er nicht behaupten, die Kleinere bestens zu kennen, doch er wusste dass er sich nicht allzu gut mit ihr verstand, sollten sie hier und da mal aufeinander treffen. Sie schien sich ja leicht zu reizen, jedoch fand Lycidas ihre Versuche der Rechtfertigung oder manchmal auch die Versuche, die Oberhand zu behalten recht amüsant, vermutlich weil sie ein gutes Stück kleiner und schmaler als er war. Wie ein Hundewelpe, der versuchte sich gegen einen Wolf aufzustemmen. So hob er nur die Braue als sie sich wieder eigenhändig auf die Beine rappelte, und sich dann umsah, nur um ihren Bogen sowie die verloren gegangenen Pfeile vom Boden zu fischen.

Natürlich musste sie eine sarkastische Erwiderung äußern nachdem sie sich erhoben hatte, woraufhin Lycidas einfach unbeeindruckt in ihre von der Sonne leicht zugekniffenen Augen schaute. "Ich denke mal, dass du genügend Kraft in den Armen und Beinen besitzt um dich selber vom Boden zu heben.“ kommentierte er in seiner typischen ruhigen, doch festen Stimme, wie kaltes Eisen. So schwer konnte das nicht gewesen sein, oder er überschätzte sie auch einfach im Weitem und sie besaß noch nicht mal so viel Muskelkraft um sich aus eigener Kraft vom Boden zu erheben - wobei er das doch stark anzweifelte. Auch als sie leinte sich verteidigen zu müssen und die Schuld für den Zusammenstoß nicht akzeptierte, so war der Größere wenig beeindruckt von ihren Versuch. Ganz im Gegenteil, sein Mundwinkel zuckte kurz in die Höhe, als würde er mit einem kleinen Mädchen reden welches versuchte groß und stark zu wirken. "Ja, sicher. Rede dir das gerne weiter so ein." meinte er einfach, immer noch etwas belustigt. Womit er jedoch zugegeben nicht gerechnet hatte war, dass sie sich plötzlich fast unsicher auf die Lippe biss und dann zugab, dass sie womöglich doch der Auslöser des Konfliktes gewesen war. Lycidas schaute sie kurz mit schmaleren Augen an, als glaubte er nicht ganz dass sie es so meinte. “Aber das rechtfertig nicht, dass du mir in keinster weise Hilfe angeboten hast“ fügte Taraneh hinzu, bevor der Fischer die Möglichkeit hatte auf ihren vorherigen Satz zu antworten, und ein leichtes Seufzen drang aus seiner Kehle als er die breiten Schultern etwas fallen ließ. Das klang schon eher nach der Jägerin die ihm bekannt war. In einem Versuch ernster zu wirken verschränkte sein Gegenüber beleidigt die Arme vor der Brust, doch anstatt sie dadurch wichtiger aussehen zu lassen verursachte es exakt das Gegenteil, als ihr Bogen drohte erneut zu Boden zu fallen. Glücklicherweise schaffte Taraneh es dies zu verhindern, als sie den Bogen mit einer Hand wieder auf ihre Schulter richtete, und kurz danach bei ihren vermasselten Auftritt rötlich anlief. Erneut, Lycidas zuckte mit der Braue, ehe plötzlich der Ansatz eines Lächelns auf seine Lippen schlich, sogar ein sanftes Lachen brummte kurz durch seine Brust. "Ernst zu sein musst du wirklich noch einmal üben." kommentierte er ihr Verhalten, stieß dann die Luft in seinen Lungen durch die Nase aus. "Entschuldigung, dass ich nicht geholfen habe. Ich hatte die Hände voll, wie du siehst." meinte er dann wieder in seinem typischen ernsteren Ton und hob leicht den halbvollen Krug in die Höhe, den er die ganze Zeit in den Armen gehalten hatte und diesen eigentlich an der Quelle auffüllen wollte.


Althaia
"How romantic!“
[Jägerin || Felder]
Rhysand @Feyre

Natürlich konnte sie sich den Besuch bei den guten Rhysand nicht verkneifen, es amüsierte sie einfach viel zu sehr ihr Lieblingsopfer zu necken und aufzuziehen, was dem Bauern mittlerweile wohl schon bewusst war, den kaum kam er auf ihren Ruf hin auf sie zu konnte sie bereits an seinem Blick ablesen, wie begeistert er doch von ihrem Erscheinen war. Sie musste leicht darüber grinsen, und kaum war er bei ihr angekommen, fing sie auch gleich an mit ihren Kommentaren, wobei Rhysand sich wohl anstrengend musste nicht selbst irgendeine Reaktion oder sonstiges von sich zu lassen, so angespannt wie er doch war. Sicher war er dabei von ihr jedoch nicht, als sie kurz etwas lachen musste. "Ach komm, so gruselig sehe ich doch nicht aus, entspann dich, Kleiner." meinte sie grinsend, fügte selbstverständlich das neckende 'Kleiner' hinter ihren Kommentar hinzu und legte den Kopf etwas schief, sodass ihr Haar zur Seite fiel und ausnahmsweise mal nicht ihre Wange verdeckte.

Obwohl er es ganz gut auf die Reihe bekam, ihre vorherigen Kommentare außer Acht zu lassen und sie nicht wirklich an ihn ran zu lassen, so traf sie mit ihren nächsten wohl einen wunden Punkt, als sie sich einen neckischen Kommentar über seine Haare erlaubte. “Na das ist ja mal ein Kompliment, welches ich echt zu schätzen weis“ erwiderte der Bauer empört über ihre Anmerkung, woraufhin sie einfach belustigt kicherte. War ja niedlich, wie sehr er sich darüber ärgerte. "Aw, hab ich dich jetzt beleidigt? Das tut mir aber leid, Hoheit." antwortete sie mit amüsiert leuchtenden Augen. Das musste sie in Erinnerung behalten, dass ihn dies wohl so auf die Palme ging. Allerdings hatte Rhysand sich wieder schnell im Griff, sodass Althaia nun die Beine überkreuzte, etwas nach vorne gelehnt mit den Oberkörper und nun einen anderen Weg mit ihren Worten einschlug. Das schien er wohl etwas ansprechender zu finden, denn die beleidigte Miene machte schnell Platz für ein eigenes, freches Grinsen, wie von Althaias Lippen kopiert als ihr Gegenüber sich zu ihr hin lehnte, seine Arme rechts und links von ihr. Die Jägerin musste darüber einfach breiter Grinsen, und scheute keineswegs zurück als Rhysand sich nach vorne beugte, so nahe dass sie seinen Atem spüren konnte. Traute der Mann, der bei ihrer ersten Begegnung doch glatt rot angelaufen war wie ein schüchterner Junge, sich jetzt doch etwas? “Du und ich, allein im kalten Wasser, eng umschlungen und nur leicht bekleidet“ sprach er in verführerischer Tonlage, woraufhin Althaia sich kurz auf die Unterlippe biss, und sich selbst zu so einer Situation noch einen Kommentar erlaubte: "Wusste gar nicht, dass du so ein Romantiker bist." Sie grinste etwas breiter, und schreckte auch dann nicht zurück als er ihr so intensiv in die Augen schaute, nein, sie erwiderte den Blick, auch wenn auf ihren Lippen immer noch ein belustigtes Lächeln lag. Plötzlich zog Rhysand sich jedoch so schnell wie er das ganze gestartet hatte wieder zurück, mit der Erwiderung dass sie das wohl gerne hätte. Althaia blieb auf den Zaun sitzen, kicherte erneut kurz. “Sicher, dass ich diejenige bin die davon träumt? Allein dass du die Möglichkeit akzeptiert hast mir so nahe zu kommen ohne dabei eine Miene zu verziehen sagt doch eher aus dass du derjenige bist." konterte sie, ehe sie sich wieder etwas zurück lehnte. "Oder hast du Angst, so etwas zu tun? Naw, sag bloß nicht der große, starke Rhysand ist schüchtern!“ bei ihren letzten Satz hob sich ihre Tonlage etwas in neckischer Art und Weise, und Althaia verzog absichtlich das Gesicht, schaute ihn an als wäre er ein süßen, kleines Kind welches zu schüchtern war um sie überhaupt anzusehen.



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©Feyre
Mo März 25, 2019 11:07 am
Feyre
Hoher Tempelwächter
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Senua || Priesterin || Dorfmitte -> Sonnentempel || Bei Chumani @Nimue-Nahual

Die Verwirrung war dem fremden Mädchen Wort wörtlich ins Gesicht geschrieben. Sie schien keine Ahnung zu haben wer sie war, geschweige wo sie sich befand. Die Verwirrung beruhte auf Gegenseitigkeit, denn Senua wusste ebenfalls nicht wo dieses Mädchen herkam. Sie hatte sie noch nie gesehen. Generell war diese Situation eher ungewöhnlich für die junge Priesterin. In ihren 21 Lebensjahren, hatte sie noch nie eine fremde getroffen. Jeder kannte jeden in ihrer Gemeinschaft, deswegen war es nicht besonders schwer jemanden nicht zu kennen. Aber dieses Gesicht war ihr schlicht weg unbekannt. Als der hellhaarigen bewusst wurde das sie von der Fremden erst einmal keine antwort bekommen würde, beschloss sie die Initiative zu ergreifen. Die Frau, die sie losgeschickt hatte, war inzwischen mit einigen Klamotten zurückgekehrt. Darunter befand sich eine recht weite Tunika, die dem Mädchen zwar garantiert zu groß war, jedoch erst einmal das nötigste bedeckte. Sie nahm die Tunika in die Hand und drehte sich zu dem Mädchen um. “Hier. Ich weiß sie ist nicht optimal, aber du kannst diese erst einmal anziehen“. Vorsichtig half sie dem Mädchen, wobei sie sich so hinstellte das sie, sie ein wenig verdeckte. Die ganzen Augenpaare, die auf ihr ruhten, wahren mehr als nur unangenehm und unteranderem auch unangebracht wie sie fand. Danach wandte sie sich an den Sonnenherscher, welcher das ganze kritisch beobachtete. “Ich werde sie zunächst in den Sonnentempel bringen. Dort kann sie sich etwas ausruhen und vielleicht bekommen wir dann eine Antwort auf unsere Fragen. Vielleicht weiß die Hohepriesterin auch mehr“. Dies war mehr eine Anweisung als eine Frage gewesen, dennoch schien der Herrscher ihr zu zustimmen, denn er sprach sich auch nicht dagegen aus. Also wandte Senua all ihre Aufmerksamkeit wieder auf das Mädchen, welches vor ihr saß. “Komm ich bringe dich an einen Ort, der etwas ruhiger ist als dieser“. Vorsichtig stand Senua auf und hielt dem Mädchen eine Hand hin, um ihr auf zu helfen. Sie hoffte, dass sie verstand was Senua von ihr wollte. Denn noch war die Möglichkeit nicht aufgeschlossen, dass die fremde gar nicht ihre Sprache sprach, was vieles erschweren würde.



©Nimue-Nahual
Mo März 25, 2019 11:47 am
Nimue-Nahual
Hohepriesterin
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[Auserwählte|Dorfmitte->Sonnentempel]

Die Frau sparch zu ihr. Sie versuchte die Worte zuverstehen, jedoch verstand sie rein gar nichts. Sie liess es mit sich geschehen, als die Frau ihr einen Fetzen Stoff an den Leib legte, auch wenn sie das Gefühl etwas auf ihrer Haut zu haben, recht unangenehm und eigenartig fand. Als wäre es irgendwie gänzlich unnatürlich. Doch es schien der Frau wichtig zu sein, und sie schien auch so, als würde sie ihr helfen wollen. Als eine Hand vor ihrem Gesicht auftauchte, wusste sie erst nicht, wie sie reagieren sollte. Sie blickte die Hand an und wieder ins Gesicht der Frau. Dort sah sie den auffordernden Blick. Unsicher ob es das richtige war, griff sie nach der Hand, die sie sogleich etwas hochzog. Unwillkürlich stemmte sich das Mädchen hoch und kippte fast gleich wieder um, wäre da die Hamnd nciht gewesen, die sie sofort stützte. Sofort griff das Mädchen mit der zweiten Hand nach der Frau, als sie merkte, wie schwer es war auf den zwei langen, staksigen Beinen zu stehen, in der Hoffnung nicht umzufallen.



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©Karina
Di März 26, 2019 7:00 pm
Karina
Adliger
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Kaluluka || Korbflechterin || Sonnentempel || @Akito Citltali




Kaluluka ging gemütlich und mit einem lächelnden Gesicht auf den Weg um ihr Morgengebet zu sprechen. Sie spürte wie die Sonnenstrahlen ihre leicht gebräunte Haut schien und diese erwärmte. Sie spürte das Gras welches ihre Fußsohlen leicht kitzelte und blieb für einen kurzen Moment stehen damit sie den Moment festhalten konnte. Sie bemerkte zwar dass sich im Dorf eine Gruppe von Menschen, zu denen auch sehr hohe Adelige zählten, sich um etwas versammelt aber sie würde der Sache erst nachgehen nachdem sie ihr Gebet gesprochen hatte. Den restlichen Weg bis zum Sonnentempel legte die Korbflechterin mit großen Schritten zurück. Sie wollte nicht noch mehr Zeit vergeuden als sie es eh schon getan hatte. An dem großen Tempel angekommen sah sie drei Figuren am Eingang stehen und bei den Stufen sitzen. Kaum war sie auch schon näher bei dem großen Gebäude konnte sie auch die Figuren erkennen. Es waren zwei Männer die sich gerade unterhielten und bei den Stufen saß Citlali. Kaluluka wusste zwar nicht wieso sich das Mädchen unbedingt den Tempel als zufluchtsort ausgesucht hatte aber sie vermutete das es etwas mit den Göttern zu tun haben musste. Vielleicht mag Citlali es ja nahe bei den Göttern zu sein, kam ihr der Gedanke in den Kopf und sie musste leicht schmunzeln. Sie ging mit großen Schritten auf das Mädchen zu und als sie bei ihr angekommen war sprach sie: “Guten Morgen Citlali. Ich habe dir in der Hütte eine Portion vom Frühstück auf den Tisch gestellt”






Naira || Kind || in der Hütte -> Dorf || @Akito Kalji





Sie spürte wie ihre Mutter ihr über den Kopf strich als sie ihr Frühstück aß und freute sich so sehr als Kalji ihr mitteilte dass es okay ist wenn sie ins Dorf geht. In ihrem Gesicht erstrahlte ein großes Lachen und man könnte meinen dass ihre Mundwinkel bis bei ihren Ohren waren. Naira umarmte ihre Mutter noch einmal zum Dank und lief dann mit schnellen Schritten aus der Tür hinaus. Sie stoppte kurz damit die Sonnenstrahlen ihre Haut erwärmen konnten ehe sie weiter in Richtung Dorfmitte lief. Ihre schwarzen Ringellocken fielen ihr während dem Laufen immer wieder ins Gesicht, doch das störte die 5 jährige kein bisschen. Sie lief einfach weiter ehe sie bei der großen Menschenmenge ankam. Sie versuchte sich einen Weg bis nach vorne zu bahnen und schaffte es nur mit großer Mühe. Als sie vorne ankam sah sie mit großen Augen das geschehen was vor ihr passierte. Ein Mädchen, welches ganz ohne Kleidung war, lag und die Priesterin Senua die bei ihr saß. Naira wollte schon zu dem Mädchen hinrennen und sie mit Fragen bombadieren wie: Wie heißt du? oder Wollen wir etwas spielen? Doch die Füße des sonst so aufgeweckten jungen Mädchens waren als ob sie am Boden festgenagelt wären und wollten sich einfach nicht bewegen. Mit großen Augen beobachtete sie das geschehen wie das fremde Mädchen versuchte auf ihren Beinen zu stehen, denn Senua die Priesterin wollte sie in den Sonnentempel bringen.





Kenai || Fischer || Sonnentempel || @Glandur-Tecun Ichtaca





"Guten Morgen. Es ist tatsächlich ein schöner Tag - die Götter sind sehr gnädig." antwortete Ichtaca auf die Frage des jungen Fischers. “Die Götter scheinen heute tatsächlich sehr gnädig zu sein” Kenai richtete seine volle Aufmerksam nun darauf dass er eine kalte Fassade hatte. Er wollte nicht dass irgendwer etwas von seinen wahren Gefühlen wind bekam. Auch wenn sie in diesem Moment fröhlich und glücklich waren. Auf die Frage hin ob er für sein Morgengebet hier war, zwang der 17 jährige sich dann aber doch dazu ein kleines lächeln aufzusetzten. Auch wenn er wusst das es falsch war, er wollte nicht so unfreundlich sein und das lächeln des ihm Gegenüberstehenden nicht zu erwiedern. So war es ihm doch unangenehm dieses kalte, falsche Lachen auf seinem Gesicht zu haben und er selbst wusste dass er es mit seinem Gewissen nie vereinbaren konnte, wenn er dieses Lachen jetzt sein Gesicht ziehen lassen wird. Aus diesem Grund verschwand das Lächeln auch schon wieder und Kenai konzentrierte sich auf das Gespräch. “Ja, ich bin hier für mein Morgengebet ehe ich mich zum Fluss aufmache” antwortete der Fischer dem Temelwächter und beobachtete wie dieser sich nun von der Wand abdrückte. Er sah sich den jungen Mann ganz genau an. Wie seine schwarzen Haare sich im Rhytmus der Bewegungen bewegten und wie die dunkelbraunen Augen in der Sonne heller schimmern wie sie es waren. Er schüttelte kurz den Kopf, als würde ihn ein kalter Schauer über den Rücken laufen ehe er Ichtaca wieder antwortete: “Der Fluss hat in letzter Zeit viele Fische. Die Götter sind wohl zufrieden” Eigentlich wollte der 17 jährige nach diesen Worten auch schon wieder seinen Weg hinein in den Tempel der aus Stein gebaut war fortsetzen, doch irgendetwas hielt ihn auf und er musste sich selbst eingestehen dass das Gespräch mit dem Tempelwächter nicht so unangenehm war wie er es sich vorgestellt hatte. Also sprach er mit dem kühlen Ton den seine Stimme sich in der Zeit nach dem Tod seiner Mutter angewohnt hatte: “Waren heute schon viele Dorfbewohner da um ihr Morgengebet zu halten?” Als er diese Frage gestellt hatte, sah Kenai noch einmal in Richtung der Treppen und des Dorfes. Er beobachtete wie Kaluluka, eine Korbflechterin sich mit der Sklavin am Eingang unterhielt und bekam ihren Namen mit, er war Citlali.



Karina und Ittohosi folgen



©Feyre
Do März 28, 2019 6:11 pm
Feyre
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Taraneh || Jägerin || Dorf || Lycidas [@Azazel-Tecun]

Ihr viel natürlich sofort die Belustigung in seinem Gesicht auf, als sie nur vor sich hin wütete. Auch ein paar stichelnde Kommentare waren zu vernehmen, die es Taraneh nicht gerade leicht machten die ruhe zu bewahren. Ihr war die Situation schon so mehr als nur unangenehm und er machte das nicht gerade besser. Aber was hätte sie auch erwarten sollen. Bis jetzt war jedes Treffen zwischen den beiden, nicht unbedingt gut aus gegangen. Egal was sie machte, er hatte immer ein gegen Kommentar bereit. Und jedes seiner Kommentare traf jedes Mal ins Schwarze. Er nahm sie einfach nicht ernst. Sie wusste nicht ob es an ihrer Größe oder ihrem alter lag. Vielleicht hatte er auch einfach gefallen daran gefunden sich über sie lustig zu machen. Taraneh konnte sich nicht daran erinnern, wann er sie das letzte mal ernst genommen hatte. Das lag vielleicht daran, dass das noch nie der Fall gewesen war. Jedes einzelnen mal wurde ihre Ernsthaftigkeit in den Boden getreten und ins lächerliche gezogen. Man hätte meinen können das Taraneh schon längst aufgegeben hatte ernst zu bleiben. Doch da lag man zu einhundert prozent falsch. Im Gegenteil, es ermutigte sie noch frecher und aufmüpfiger zu sein. Sie mochte es einfach nicht wenn man sie bloß stellte auch wenn sie selbst dran schuld war.

Während ihr die röte noch immer im Gesicht stand, antwortet der große vor ihr lediglich, dass sie das ernst sein noch mal üben sollte. Und puff, weg war ihr Stolz. Sie hätte im Erdboden versinken können. Musste er sie denn wirklich jedes Mal daran erinnern? Warum konnte er ihr nicht einmal das Ernst sein abkaufen. Am liebsten hätte sie sich umgedreht, um zu gehen, doch das hätte Lycidas nur noch bestätigt. Also blieb sie stumm vor ihm stehen, während ihr Blick auf den Boden gerichtet war. Die aufrechtstehende und aufmüpfige Taraneh war verschwunden und stattdessen stand nun ein Häuflein peinlich berührtes Taraneh vor ihm, die keine Ahnung hatte was sie erwidern sollte, ohne noch dämlicher da zu stehen. Manchmal solltest du einfach deine Klappe halten, beschimpfte sie sich selbst. Kurz darauf war eine Entschuldigung zu vernehmen, während gleichzeitig eine Erklärung folgte warum er ihr nicht helfen konnte. Ihr Blick wanderte zu dem Krug, denn sie bis jetzt kaum war genommen hatte. Sie seufzte “Schon klar, der Krug ist wichtiger als ich. Ist ja nicht so das du ihn auch hättest abstellen können“, das letztere murmelte sie kaum verständlich vor sich hin, während sie ihren Bogen ein weiteres mal auf die Schulter schob. “Dann will ich dich und deinen Krug, mal nicht weiter stören. Ihr habt schließlich wichtigeres vor als euch mit mir zu unterhalten“, fügte sie hinzu ehe sie Anstalten machte an ihm vorbei zu gehen. Sie war heute definitiv in genug Fettnäpfchen getreten, ein weiteres brauchte sie heute nicht mehr.



Rhysand || Bauer || Feld || Althaia [@Azazel-Tecun]

Er ignorierte ihre amüsierten Kommentare und konzentrierte sich ganz auf ihre Körperhaltung. Es war deutlich zu erkennen, dass sie nicht unbedingt abgetan war von seinem Vorschlag, auch wenn ihre Worte etwas anderes sagten. Ihm war klar gewesen, dass sie seine Aktion wieder so drehen würde, dass sie die Oberhand hatte. Störte es ihn? Komischerweise nicht ein wenig. Nein: stattdessen müsste er weiterhin grinsen. Es war ein lächeln was man eher selten zu Gesicht bekam, weswegen es ihn schon fast wunderte warum er dieser Frau dieses lächeln schenkte. Sie hatte einfach so eine Art an sich, die er nicht wieder stehen konnte. Er hatte schon viele Frauen gesehen und sich auch schon mit vielen unterhalten, aber keine war so wie sie. Bis jetzt hatte er auch kaum eine getroffen die sich so viel traute wie Althaia. Die meisten bekamen nicht einmal einen ordentlichen Satz zustande, ohne gleich in Ohnmacht zu fallen, wenn sie einen Mann sahen. Doch Althaia beherrschte die Magie der Worte, wie keine andere. Das viel zwar nicht immer positiv für den armen Rhysand aus, jedoch hatte er sich daran gewöhnt. Und ändern konnte er es eh nicht. Denn egal wo er war, sie fand ihn immer ob er es nun wollte oder nicht.

Als sie ihn schüchtern nannte, musste er lachen. Es war ein sehr tiefes jedoch auch schönes lachen, welches ein definitiven Ansteckungs Faktor hatte. “Schüchtern? Ich bin ja so einiges aber schüchtern gehört nicht unbedingt dazu“, erwiderte er grinsend und zwinkerte ihr vielsagend zu. Er lies sich noch einmal nach vorne fallen, so das sein Gesicht genau vor ihrem ruhte. “Vielleicht zeig ich dir ja irgendwann mal, wer ich genau bin“, seine Stimme war ein wenig sanft und rau geworden, während er sie ansah. Sie war definitiv eine Schönheit, dass konnte man nicht abstreiten. Doch ob da mehr war, dass wusste er zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Langsam zog er sich zurück, um zu gehen. Er musste schließlich noch mit der Feldarbeit fertig werden, ehe sie Sonne ihren Höhepunkt erreicht hatte.



Senua || Priesterin || Sonnentempel || Chumani [@Nimue-Nahual]

Auch wenn das Mädchen nicht sprach, so schien sie zu verstehen was die Priesterin von ihr wollte. Sie griff nach ihrer Hand um sich hoch zu ziehen, was ihr mehr oder weniger gelang. Kaum stand sie, drohte sie auch schon wieder zu fallen, weswegen Senua ihr einen Arm um die Schultern legte, um sie zu stützen. “Hab keine Angst ich habe dich“, versicherte sie dem Mädchen welches verunsicherte versuchte zu gehen. Langsam half sie ihr vorwärts zu gehen, während die neugierigen Blicke noch immer auf ihnen ruhten. Ein ernster Blick der Priesterin genügte jedoch um die meisten davon zu scheuchen. Außerdem half die Ansage des Sonnen Herrschers, welche alle aufforderte wieder an ihre Arbeit zu gehen. Der Ausdruck in Senuas Gesicht entspannte sich wieder und all ihre Aufmerksamkeit wandte sich an das unbekannte Mädchen. Es dauerte eine weile, doch nach einiger Zeit erreichten sie den Sonnentempel ohne große Probleme. Kaum ein Mensch war zu sehen, was daran lag das die meisten ihr morgengebet bereits beendet hatten und nun bei mit ihrer Arbeit beschäftigt waren. Sie passierten einige Tempelwachen welchen sie freundlich zu nickte, ehe sie im Tempel angekommen waren.

Der Tempel war für Senua fast wie ein zweites zu Hause geworden, seitdem sie den Pfad einer Priesterin eingeschlagen hatte. Sie kannte ihn in und auswendig, weswegen sie ohne groß darüber nach zu denken einen Weg einschlug, welcher die beiden zu einer kleinen Kammer führte. Dort war eine kleine Vorrichtung zu sehen, die sehr einem Bett ähnelte. Sie half dem Mädchen sich dort hin zu setzten, ehe Senua sich vor ihr nieder lies. “Hier sind wir erst einmal ungestört. Die ganze Menschenmasse muss schon etwas angst einflössen gewesen sein oder?“, freundlich sah sie das Mädchen an. Noch immer wusste sie nicht wer sie war, weswegen ihre Neugier geweckt war. “Ich heiße übrigens Senua und bin eine der Priesterinnen hier im Dorf. Hast du auch einen Namen?“. Noch immer lag die Frage offen ob sie überhaupt dieselbe Sprache, sprach wie Senua. Jedoch hatte sie, sie ja vorhin mehr oder weniger verstanden als sie, sie aufgefordert hatte ihr zu folgen. Obwohl jeder wohl die Geste mit der Hand verstanden hätte. Also hieß es nun wohl abwarten und hoffen.



©Azazel-Tecun
Fr März 29, 2019 4:20 pm
Azazel-Tecun
Bauer
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Callistus
"Personal Invitation?"
[Fischer || See]
Kimeya @Asheera

Kimeya hätte sich eigentlich schon denken können, dass ihre anfänglichen Versuche, ihn ohne Worte deutlich zu machen dass sie nicht auf Gesellschaft aus gewesen war, einfach an ihn vorbei fliegen würde: Wann war er mal so rücksichtsvoll gewesen und hatte sofort auf stumme Wünsche gehört, die in seinen Augen wenig Sinn besaßen? In dieser Hinsicht konnte man den Fischer zugegeben als ein wenig arrogant oder gar ignorant bezeichnen, je nachdem wie man diesen problematischen Charakterzug aufgriff, aber wenn es aus seiner Sicht das Richtige war, dann sorgte der Sturkopf in ihn auch dafür dass er sich durchsetzte - oder es zumindest versuchte. Da brachten die hilflosen Blicke und Handlungen der Kleineren leider nichts, denn kaum wollte sie sich auf den Weg machen, um Wasser zu holen - verständlich, immerhin trug sie einen Krug bei sich - so konnte Callistus nicht widerstehen und gab der Armen so gut wie keine Möglichkeit, überhaupt dagegen zu protestieren dass er sie begleiten würde. Sie schienen sich jedoch länger zu kennen als ihm zu diesem Zeitpunkt bewusst war, als Kimeya ihn bereits zu lesen schien und wusste, dass sie kaum eine Chance hatte sein Angebot der Gesellschaft abzulehnen, so wie durch ihre Nachfrage bestätigt wurde. Glücklicherweise schien sie dies ausnahmsweise zu akzeptieren, sodass sie sich gemeinsam auf den Weg zum Fluss machten. Callistus Stimmung schoss sogleich in die Höhe, auch wenn dies nicht sonderlich schwer zu erreichen war, denn ein Spaziergang und möglicherweise ein Morgen im Wasser klang im Weiten angenehmer als vor seiner Hütte zu sitzen, und die Sonnenstrahlen auf seiner Haut brennen zu lassen - und auf seine Brandnarbe. Die Narbe, die vorhin auch Kimeyas Aufmerksamkeit verlangt hatte, und kaum hatte die Sklavin ihren eigenen starrenden Blick bemerkt, so schien sie plötzlich angespannt als wäre sie aus festem Gestein erschaffen. Ihre Nervosität, ja fast Furcht, hatten ihn verletzt, denn sie schienen sich besser zu kennen als manch anderer Dorfbewohner, waren zusammen als kleine Kinder noch groß geworden, und da zuckte sie noch zurück, wenn sie vor seinen Augen einen 'Fehler' beging? Als würde sie erwarten, dass Callistus sie auf irgendeiner bedenklichen Weise dafür bestrafen würde. Es war merkwürdig - manchmal bewies sie ihm, dass sie ihn verstand als wäre er ein aufgeschlagenes Buch, und manchmal verhielt sie sich so schreckhaft als wäre er ein fremder Mann, dessen Handeln sie nicht einschätzen konnte. Selbstverständlich ärgerte er sich nicht über ihr Verhalten, konnte es verstehen - machte es deutlich durch die Wärme und Sanftheit die sich in seinem Blick sowie der tiefen Stimme widerspiegelte. Zu seiner Erleichterung gelang es ihn auch, sie wieder zu beruhigen, erblickte sogar einen dankbaren Ausdruck in ihren Augen, wo er gar nicht anders konnte als ein Lächeln darauf zu erwidern, gefolgt von einem Lachen bei ihrer frechen Erwiderung. Das war die Kimeya, die er kannte, und die er so ins Herz geschlossen hatte - vielleicht etwas zu sehr.

Doch Gedanken machte er sich nicht darüber, ganz und gar nicht, als er ihr höflicherweise seine Hilfe anbot - jedoch abgelehnt wurde. Irgendwie führte dieses Gespräch zum Thema alter, und kaum begriff sie, dass er sie wohl immer noch als kleines Mädchen sah, so feuerte sie sogleich einen Kommentar hinterher, den Callistus zugegeben überraschte, jedoch zum lachen brachte. Er sollte also alt sein, ja? Diese Worte selbstverständlich nicht einfach so auf sich sitzen lassend, präsentierte er sich und seine Muskeln auf viel zu angeberischer Weise - aber in seinen Augen mit Sicherheit nötig, um sie von Gegenteil zu beweisen. Allerdings bekam er nicht ganz die gewünschte Reaktion, als sie äußerte: “Du hast schon richtig gehört. Ich bin immerhin drei Jahre jünger als du, also bist du im Vergleich zu mir alt. Und falls mich die Angeberei hier jetzt vom Gegenteil überzeugen soll, muss ich dir leider mitteilen, dass du mich so nicht beeindruckst. Spar' dir das Machogehabe lieber für die Frauen aus deiner Kammer, die stehen da vielleicht eher drauf.“  Statt sich jedoch davon erniedrigen zu lassen, spielte ein größeres Grinsen auf seinen Lippen, und seine Brauen zuckten als er daraufhin meinte: “Forderst du mich etwa heraus, Kim?" Zwar war seine Stimme in spielerischer Tonlage, doch sollte man diese nicht unterschätzen: Wer weiß, ob er das tatsächlich ernst meinte, dass konnte man bei Callistus nie wirklich begreifen. Sie sollte es sich also wohl zwei Mal überlegen, bevor sie etwas ähnliches erneut äußerte, und dem Fischer Gedanken kommen könnte. Jedoch wurde die angenehme Stimmung bald wieder zerbröselt, als Kimeya auf das Thema mit der Narbe zurück kam - und erneut machte er deutlich, durch Worte, das alles in Ordnung war, dass er ihr keineswegs böse war. “Mhm, das stimmt wohl. Ich hab mich allerdings gefragt, ob das beschädigte Gewebe nicht empfindlich auf direkte Sonneneinstrahlung reagiert und auf Dauer zu schmerzen beginnt... Ich stell mir das Ding nicht sonderlich angenehm vor, aber das ist es vermutlich auch unter der Kleidung nicht wirklich...“ erklärte sie daraufhin, und Callistus zuckte - erneut - mit den Schultern, als hätte er selbst keine richtige Antwort darauf. "Wenn ich ehrlich bin, spüre ich Hitze durch die Narbe umso weniger. Die Nerven sind so beschädigt dass mein Tastsinn davon beeinträchtigt ist: Fühlt sich merkwürdig an." antwortete er ruhig, und wie instinktiv hob sich seine Hand, um über seine Schulter zu streifen: Seine Gesichtszüge zuckten kurz, als die Haut unter seine Handfläche unangenehm zu kribbeln. Er würde es nicht als Schmerz bezeichnen, aber angenehm war es jedenfalls auch nicht.

Als sie am See ankamen, bestand Kimeya darauf zunächst ihre Arbeit zu vollbringen, bevor es zum Vergnügen kommen könnte. Zwar wollte Callistus helfen, doch erinnerte sich an ihre Antwort zuvor, im Dorf, hielt sich somit zurück und wurde sogleich von einem weiteren Kommentar, oder wohl eher Ermahnung dafür bedankt. Mindestens genauso scharf fiel jedoch seine Antwort aus, die der Sklavin zu gefallen schien, so wie sie prustete, und wäre dies nicht genug gewesen, erlaubte Callistus es sich absichtlich nah am Ufer - und somit Kimeya - abzuspringen. Zwar tauchte er für einen Moment komplett im Wasser unter, doch als er wieder an der Oberfläche auftauchte, so sah er eine nasse Kimeya, woraufhin er selbstzufrieden grinste. Das sah schon besser aus. Natürlich musste er sie auf neckischer Weise hetzen, was jedoch ihren Zweck erfüllte. Eine persönliche Einladung? Callistus Augen funkelten belustigt, und er spielte bereits mit den Gedanken tatsächlich das Wasser zu verlassen um zu ihr zu gehen, doch da trat sie bereits ein paar Schritte zurück, dort wo sie den Wasserkrug niedergelassen hatte. Callistus' Augen folgten ihr, und es gab wirklich keine andere Begründung als die, dass er nur ein Mann war, als er selbst dann nicht wegsah als Kimeya sich von ihren Kleid befreite. Nun war es wohl er, der starrte, obwohl er nicht starren sollte, doch riss den Blick eigenhändig von sie als sie sich dem Ufer wieder näherte. Der Fischer schaute erst dann wieder auf, als ein viel leiseres und süßeres Platschen als Seines zuvor ertönte, und die junge Frau vor ihn wieder auftauchte. Er lächelte, auch wenn eine sachte Hitze auf seine Wangen gestiegen ist. “Mehr als zufrieden." antwortete er ganz einfach, ehe er sich etwas zurück lehnte, und die Augen für einen Moment schloss. Ein wohlfühlendes Summen brummte durch seine Kehle, das Lächeln nicht von seinen Lippen schwindend. "Ich wünschte man könnte sowas öfters machen." meinte er tagträumend, und genoss das kühle Nass auf seiner Haut.



Althaia
"Trying to be all big and strong for me!"
[Jägerin || Felder]
Rhysand @Feyre

Für einen Moment konnte sie die gespielte Facade des fast besorgen Ausdruckes beibehalten, als sie Rhysand an sah, als wäre er nichts weiteres als ein Teenager, dessen Persönlichkeit so beeinträchtigt wurde dass es ihm nicht möglich war überhaupt mit einer Frau zu reden. Aber natürlich musste sie bald wieder grinsen, und ein Kichern entrang ihr, als auch der Bauer auf ihren Kommentar hin ein melodisches Lachen von sich ließ. Sie konnte nicht anders, als mit einzustimmen, und doch schreckte sie keineswegs zurück, als der gute Rhys Anstalten machte sich wieder zu nähern. Zwar kam sein Gesicht wieder dichter an Ihres, doch sie zog den Kopf nicht zurück, lächelte einfach breit mit diesen frechen Funken in den hellen, gar eisig blauen Augen, die nur vor Belustigung sprühten. So erfolglos wie es auch seine vorherigen Versuche gewesen waren, sie vermutlich zu beeindrucken, endete auch dieser, wobei sie zugeben musste dass ihre leicht zu interessierende Neugierde geweckt wurde, als seine Stimme so provozierend rau wurde. Sie musste ein weiteres Lachen unterdrücken, stattdessen wuchs das Grinsen auf ihre Lippen, und sie legte den Kopf ein wenig schief, sodass die braunen Haare um ihre Wangen zur Seite rutschte. "Ouh, hast du etwa Geheimnisse vor mir? Solltest du damit meinen dass du vermutlich ziemlich unerfahren in Sachen 'Frauen' bist, dann weiß ich das schon.", sie kicherte leise vor sich hin.

Als Rhysand sich dann zurück zog, vermutlich, um die Arbeit wieder aufzugreifen, so sprang Althaia ja fast automatisch vom Zaun, auf dem sie die ganze Zeit geruht hatte, und kaum hatte er sich ein Stückchen entfernt, hob sie plötzlich die Arme und kniff seine Wangen wie eine Mutter ihr Kind. "Ich finde es ja so süß, wenn du auf groß und stark tust!" verkündete sie ja beinahe feierlich, und schien das auch noch tatsächlich ernst zu meinen, als sie in wohl eher neckischer Art und Weise, völlig gefüllt mit Frechheit einen Kuss auf die Stelle drückte, wo ihre Finger zuvor noch die Haut an seiner Wange gekniffen hatten. "Siehst du? Ist doch gar nicht so schwer." sie grinste unbekümmert, ehe sie es nun war die sich entfernte und an ihn vorbei sowie ein wenig voran ging, von links nach rechts tänzelnd sodass der bunte Rock aus Federn um ihre Hüfte im Wind flatterte. "Jeder Mensch kann auf super stark und groß tun - nur musst du es auch beweisen können. Ist ja sonst langweilig." Mit einem Schwung auf einer Fußspitze drehte sie sich wieder zu ihn um, lächelte vielsagend, als sie die Arme ausbreitete, als würde sie sich selbst auf einer Versteigerung präsentieren. "Nehm dir doch mal ein Beispiel an mich. Es gibt doch kein besseres Vorbild, nicht wahr?" schlug sie lachend vor, und zuckte mit den Augenbrauen.



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Fr Apr 26, 2019 7:44 pm
Himbeernase
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[Anzu|Priesternovize|Sonnentempel]
Wie ein Schatten war er Senua zurück zum Tempel gefolgt, leise und so selbstverständlich dass es niemandem ungewöhnlich scheinen, geschweigedenn überhapt groß auffallen würde.
Dieses merkwürdige Mädchen machte ihn stutzig. Irgendwas schien nicht stimmig. Doch Anzu konnte es nicht ergreifen was genau es war, als würde er nach Rauch greifen.
Und so lauschte er eine Weile wohin der Versuch mit dem Mädchen zu sprechen hinfürhen würde.



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Fr Apr 26, 2019 10:29 pm
Akito
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Milintika | Kind (Sohn des Sonnenherrschers) | Felder | Paax [@Vanilla-Tecun]

Paax schien gut gelaunt zu sein, also standen die Zeichen womöglich ganz gut für ihn. Ich darf vielleicht helfen, ich darf vielleicht helfen! Der Bauer zeigte auch keine Anzeichen, dass ihn seine Anwesenheit störte.
Danke dir“, strahlte er, während sein Gegenüber zu ihm kam. Irgendwie bin ich froh, dass er der Einzige hier draußen ist. Er ist immer nett zu mir. Als würde es ihn nicht stören, dass ich ihn etwas bei der Arbeit störe. Paax war sehr gründlich, das hatte er beobachtet, wahrscheinlich war er deshalb hier und arbeitete, wohingegen alle anderen im Dorf waren. Wenn er später arbeiten würde, würde er es genauso machen, nahm er sich vor.
Er legte den Kopf etwas in den Nacken um zu dem Erwachsenen aufschauen zu können und lächelte ihn an. „Es geht mir gut. Ich habe bis jetzt geschlafen!“, erzählte er aufgeregt, dann fuhr er etwas weniger überstürzt fort.
Ich wollte fragen... was machst du? Darf ich dir helfen? Ich verspreche, ich werde vorsichtig und sorgfältig sein und dir nicht im Weg sein. Bitte!
Er hoffte, dass er zumindest ein bisschen würde helfen dürfen. Bis jetzt war das zwar nicht der Fall gewesen, aber er war immerhin schon groß und kein Kleinkind mehr, dachte er trotzig. Außerdem machte er Fortschritte im Training, zumindest sagten das alle.


Kalji | Gerberin | In ihrem Haus -> in ihrer Werkstatt (Dorf) | Naira [@Karina]

Nur sehen zu können wie Naira strahlte, zauberte ihr ebenfalls ein Lächeln aufs Gesicht, leise lachen erwiderte sie die Umarmung ihrer Tochter, bevor diese schließlich aus dem Haus stürmte. Sie sah Naira nach, dann schloss sie die Tür und begab sich zur ihrer Werkstatt im hinteren Teil der Hütte.
Eigentlich sollten schon ein paar Jäger hier sein und ihr die Haut ihrer Beute zur Bearbeitung da lassen, aber heute schien etwas anders zu sein. Sie schüttelte nur kurz den Kopf und wandte sich ihrer Arbeit zu, immerhin hatte sie auch sonst genug zu tun, da wollte sie sich über eine kleine Auszeit - die eigentlich keine war - nicht beschweren. Zumindest musste sie sich nicht hetzen. Wenn die Jäger bis Mittag nicht auftauchten, würde sie einfach die bereits fertig gegerbten Felle und Häute zum Kleidermacher Ollin bringen, damit sie weiter verarbeitet werden konnten.

Sie band sich eine Schürze um und klatschte in die Hände. Zeit für eine kurze Bestandsaufnahme. In vier Steinkrügen befand sich noch Wasser, zum Spülen der frischen Häute und Fellen, wenn den heute noch welche geliefert werden würden. Wasser werde ich zum Mittag holen gehen. In einem Steinbottich lagen mehrere Häute beschwert von Steinen in einem Wasser-Asche-Gemisch. Sie rührte einmal kräftigt mit einem kurzen Holzstab um und prüfte die Konsistenz der Haut. Sehr gut, morgen kann ich diese Stücke weiter bearbeiten. Danach wandte sie sich den bereits entfleischten und auch manchmal enthaarten Stücken zu, die aufgespannt auf der anderen Seite des Raumen hingen. An diesen würde sie heute weiterarbeiten und mit dem Trockenschaben beginnen. Die diese Prozedur schon hinter sich hatten, lagen säuberlich gefaltet auf einem niedrigen Holztisch, vor den sie sich hinkniete. Eine Nadel und feiner Faden lagen daneben und sie fing an die verschieden großen Löcher in den Häuten zuzunähen.

Nachdem sie dies erledigt hatte, legte sie die Felle beiseite und entfachte ein Feuer bei der Feuerstelle in der Mitte des Raumes. Aus einem Tongefäß mit Deckel holte sie die Hirnmasse der Tiere hervor und schüttete diese mit Wasser in den Topf über der Feuerstelle. Früher hatte sie das Hantieren mit Gehirnen geekelt, aber über die Jahre hatte sie sich daran gewöhnt. Dass sie hart arbeiten musste, machte ihr nichts aus. Während sie wartete, bis die Mischung kochte, walkte sie einige kleinere Häute draußen an einem an einem Baum gespannten Seil, mit denen sie bereits am Vortag angefangen hatte. Zufrieden begutachtete sie die nun fast fertigen Stücke.


Citlali | Sklavin | Stufen vor dem Sonnentempel | Kaluluka [@Karina]

Unauffällig sah sie zur Seite. Verdammt. Es war schon zu spät sich zurück nachhause zu schleichen. ihre Besitzerin war bereits auf dem Weg hierher. Ihr verächtlicher Gesichtsausdruck wandelte sich zu einem leichten Grinsen, als eine Idee in ihr heranreifte. Sie zuckte etwas zusammen und sah vermeintlich erschrocken auf, als Kaluluka vor ihr stand. Dann erhob sie sich und senkte beschämt aber auch trotzig den Kopf.

Ich wollte bei den Göttern um Vergebung für meine Sünden bitten. Das werden sie mir wohl nicht verbieten, oder?“, fragte sie missmutig, die Begrüßung und das Gesagte ihrer Besitzerin völlig ignorierend. Hinter ihrem Rücken ballte sich ihre Hand zu einer zitternden Faust. Denk du nur, dass du mir irgendetwas verbieten könntest. Denk du nur, du hättest auch nur irgendwie Macht über mich. Wenn ich nur irgendwie an ein Messer komme, wirst du mich garantiert nicht aufhalten können. Nein, dafür war Kaluluka viel zu naiv und gutgläubig.

Ihr Gesicht blieb völlig regungslos und ihre Augen starrten an ihrer Besitzerin vorbei, als ihren Kopf wieder hob. „Ich werde nach Hause gehen“, sagte sie unvermittelt und emotionslos. Kaluluka würde ihr wieder irgendwelche Aufgaben geben, aber das war ihr egal. Zuhause war Essen und das brauchte sie, zumindest solange bis sie ein Messer in ihren Händen halten konnte. Einen kurzen Blick warf sie noch auf die beiden Männer die am Tempeleingang standen und richtete noch einen hasserfüllten Blick auf den Tempelwächter, bevor sie die Stufen heruntersprang und an Kaluluka vorbeiging.



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