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 Ein ganzes Leben, kurz erzählt

©Nimue-Nahual
Do Jan 03, 2019 1:57 pm
Nimue-Nahual
Hohepriesterin
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Hier findet ihr eine kurze Biografie von J. R. R. Tolkien dem Schöpfer von Mittelerde und dem Autor von Hobbit und Herr der Ringe.

   - Am 3. Januar 1892 wird John Ronald Reul Tolkien in Südafrika geboren.
   - 1895 zieht seine Muter Mabel mit ihm und seinem Bruder nach England (Umgebung von Birmingham).
   - Anfang 1896 stirbt der Vater, der aus beruflichen Gründen in Südafrika geblieben ist.
   - 1900 konvertiert Mabel zum Katholizismus und Ronald kommt auf die König-Edwards-Schule in Birmingham.
   - Im November 1904 stirbt Mabel an Diabetes und die Kinder werden bei Verwandten untergebracht.
   - John lernt 1908 seine spätere Ehefrau Edith kennen.
   - 1911 John fängt sein Studium in Oxford an (finanziert sich durch ein Stipendium).
   - 1916 muss John in den Krieg. Am Ende des Jahres kommt er krankheitsbedingt nach England zurück.
   - 1917 Während er sich noch von seiner Krankheit erholt, fängt er an „Das Buch der verlorenen Geschichten“ zu schreiben. Daraus wird nachher „Das Silmarillion„.
   - Im November 1918 zieht er mit seiner Familie nach Oxford und arbeitet dort am College und als Privattutor.
   - 1920 wird er an der Uni Leeds zum Lektor für englische Sprache ernannt.
   - Zusammen mit Gordon fängt er 1922 mit der Arbeit an „Sir Gawain and the Green Knight“ an.
   - 1924 Tolkien wird Professor.
   - 1925 „Sir Gawain and the Green Knight“ erscheint.
   - 1926 Professor für Angelsächsisch in Oxford.
   - 1930 Tolkien fängt an „Der Hobbit“ zu schreiben.
   Nach einem Vortrag über „Beowulf“ ließt sich der Verlag Allen & Unwin das Manuskript durch und äußert den Wunsch, das Tolkien den „Hobbit“ zu Ende schreibt.
  -  Am 21. September 1937 erscheint „Der Hobbit„. Das Buch ist viel erfolgreicher als sich Tolkien und der Verlag das vorstellen konnten. Tolkien fängt mit der Fortsetzung an, aus der später „Der Herr der Ringe“ wird.
   - 1949 „Der Herr der Ringe“ ist fertig. Im selben Jahr erscheint auch „Farmer Giles of Ham„.
   - 1952 Verlag Collins lehnt das Manuskript von HdR ab. Der Verlag Allen & Unwin sagt zwar zu, bittet jedoch um Kürzung. Tolkien ist zuerst sauer, willigt aber am Ende doch ein.
   - 1954 „Die Gefährten“ und „Die zwei Türme“, die ersten beiden Bände von HdR erscheinen.
   - 1955 erscheint „Die Rückkehr des Königs“, der dritte Band. Jahrelang bleibt der HdR ein gut verkaufter Geheimtipp.
   - 1956 Die deutsche Ausgabe „Der Hobbit“ erscheint im Bitter Verlag.
   - 1959 Tolkien geht in Rente.
   - 1962 erscheint „Die Abenteuer des Tom Bombadil„.
   - 1965 HdR erreicht unter den amerikanischen Studenten Kultstatus nachdem die erste Taschenbuchausgabe erschienen ist. Es soll auch angeblich Tumulte gegeben haben seitens aufgebrachter Tolkien Fans als sich der Verlag Ace Books geweigert hat an Tolkien Copyright Abgaben zu leisten.
   - 1968 Tolkien und seine Familie müssen umziehen, weil ihm der Fan Ansturm zu stark wird.
   - 1969 Klett (-Cotta) Verlag erwirbt die Rechte an „Der Herr der Ringe“ nachdem fast alle deutsche Verlage abgesagt haben.
   - 1969-70 erscheinen in Deutschland alle drei Bände.
   - 1971 stirbt seine Frau Edith.
   - 1972 bekommt Tolkien von der englischen Königin einen Orden und von der Universität Oxford einen Ehren-Doktortitel für seine literarischen Verdienste.
   - Am 02. September 1973 stirbt J. R. R. Tolkien nach einer kurzen Krankheit in Bournemouth, England.
   - Nach dem Tode von J. R. R. Tolkien übernimmt sein Sohn Christopher seinen literarischen Nachlass.
   - 1977 erscheint „Die Briefe vom Weihnachtsmann„.
   - 1978 erscheint „Das Silmarillion„.
   - 1983 erscheint „Nachrichten aus Mittelerde„.

- Alle darauf folgenden  Tolkien Bücher wurden von seinem Sohn Christopher Tolkien aus mehr oder minder fertigen Manuskripten J.R.R.'s erweitert und Buchfertig geschrieben und sind somit nicht mehr reine J.R.R.Tolkien Werke.



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©Glandur-Tecun
Fr Jan 11, 2019 11:14 pm
Glandur-Tecun
Bauer
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Tolkien ist wirklich faszinierend...
Als ich letzen Sommer in Oxford war, hatte ich das Glück, dass gerade eine Tolkien Austellung lief, die sogar kostenlos war!
Dort wurde natürlich auf seine Bücher eingegangen, aber es lagen auch Briefe und Tagebücher aus, was ihn mir noch viel näher gebracht hat!

Oxford ist nebenbei auch eine super schöne Stadt und Ich würde jedem empfehlen, beim nächsten Englandurlaub einen Abstecher dorthin zu machen!



©Marijanke
Mi Jan 16, 2019 7:36 pm
Marijanke
Adliger
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Aus meiner Sicht wäre für manch ein Ottonormalverbraucher schon die Erarbeitung und Veröffentlichung von den Werken; Der Herr der Ringe, Der Hobbit und Das Silmarillion ein echtes Lebenswerk gewesen.
Allein die Ausarbeitung des Universums mit ihrer Vorgeschichte, den unterschiedlichen Lebensformen, Geschichten und Sprachen. Ich bewundere diesen Mann wirklich sehr für seine Werke und liebe sie alle.
Ich habe inzwischen fast 10 Bücher von diesem Mann käuflich erworben und gelesen. Man könnte meinen, ich würde mich nicht mehr wundern. Doch dem ist nicht so. Er bringt mich immer wieder aufs Neue zum Staunen und Neuheiten entdecken. Ich danke ihm jedes Mal, wenn ich eines seiner Bücher lese. Er war einfach in jeder Hinsicht ein besonderer Autor, Künstler und Professor. Ein Treffen mit ihm wäre mit Sicherheit sehr spannend und lehrreich gewesen.



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©Nimue-Nahual
Fr Jan 25, 2019 3:26 am
Nimue-Nahual
Hohepriesterin
Anzahl der Beiträge : 4063
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Hmm ich bin mir nicht ganz so sicher @Marijanke wie ein Treffen mit ihm gewesen wäre. Er soll ja doch sehr in sich gekehrt gewesen sein, grade imAlter und eher verwirrt...
Seine Nachkommen mussten ja Jahrelang seine einzeln rumfliegenden Blätter zusammen sammeln und in eine Reihenfolge bringen, um viele der Werke wie sie uns heute bekannt sind, zu einem Buch zuammenfassen zu könenn, wozu Tolkien dank seinem unstillbaren Fantasiefluss ja nicht in der Lage gewesen war und ausserdem wie man aus seinen Briefen entnehmen kann, zu perfektionistisch.
Ich liebe seine Hinterlassenschaften, aber ich hötet etwas sorge, dass er irgendwie sein Werk durch einen undurchdringbaren Charakter schmälern würde, wenn man ihn kenn elernen würde.
Aber das werden wir wohl nie erfahren

Generell heists es doch oft, man soll seine grössten Vorbilder nicht treffen, weil man sonst merkt, dass es alles nur Menschen sind..Manchmal, sollte man einfach weiter und grösser träumen und den Traum Traum sein lassen denke ich^^



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©Marijanke
Fr Jan 25, 2019 1:31 pm
Marijanke
Adliger
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@Nienna Nagini-Nahual:
Ich glaube zu wissen was du meinst, aber tatsächlich hätte mich er als Mensch interessiert. Nicht er als mein Vorbild.
Wobei ich auch sagen muss, dass er für mich kein Vorbild ist. Für mich kann eine Person die ich persönlich gar nicht kenne, kein Vorbild sein. Dementsprechend hätte ich mich einfach auf der zwischenmenschlichen Ebene für ihn interessiert.
Ohne mir bestimmte Hoffnungen von einem Gespräch oder Ähnlichem zu haben. Eher um beim Lesen der Werke ein reales Gesicht vor Augen zu haben. Ich glaube schon, dass das dem ganzen eine greifbarere Bedeutung geben würde. Für mich persönlich.
Aber wie du ja bereits erwähnt hast, sind das alles sowieso reine Spekulationen von uns. Mit einem Toten ist nicht mehr besonders viel anzufangen. ^^

Generell würde ich aber deine Worte unterstreichen. Insbesondere den letzten Absatz. Aber das trifft für mich bei Tolkien nicht zu, da ich nur ein einziges Vorbild habe und diese Person bereits mein ganzes Leben kenne. :D



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