Mitglieder FAQ Suche Regelwerk Registrierung
Liebe Katzen groß und klein, Regeln müssen immer sein. Deshalb kommt ihr als Neuling an, endet euer Name stets mit "junges" hinten dran. Keine Angst, ihr werdet seh'n, mit etwas Fleiß, werdet auch ihr bald als Krieger vor uns steh'n.
Diese liebenswerten User helfen dir bei jedem Problem was in ihrem Bereich der Möglichkeiten liegt.

Klick auf den Button um sie näher kennen zu lernen!

 Horrornacht im Horrorhaus

©Grasherz
Do Nov 01, 2018 7:27 pm
avatar
Mentor
Anzahl der Beiträge : 415
Anmeldedatum : 24.07.17
Alter : 18

Mit zittrigen Händen umklammerte sie ihr Handy, welches sie in der Hand hielt und auf die Uhrzeit starrte. Sie saß in ihrem Schrank, eingeenkt, doch in der Kürze der Zeit hatte sie kein besseres Versteck gefunden. Der Schweiß dann ihr von der Stirn und sie hatte Mühe, ihren Atem ruhig zu halten. Seit einer gefühlten Ewigkeit saß sie nun schon da und wartete. Wartete auf die Dinge, die da kommen mögen. Doch sie hörte nichts. Sekunde um Sekunde verstrich, doch die Geräusche waren verschwunden.

Langsam fragte sie sich, ob sie sich das nur eingebildet haben sollte, aber sie hatte sie noch ganz klar im Kopf. Sie lauschte noch einmal, bis sie sich sicher war, dass es ruhig blieb. Dann öffnete sie ganz langsam und leise die Schranktür. Es war stockfinster im Raum, weshalb es schwierig war, überhaupt etwas zu erkennen. Doch dann erklang ein rauschen, welches immer lauter wurde. Hysterisch schloss sie den Schrank wieder und sank zusammen. Der Schweiß rann ihr wieder von der Stirn und sie begann zu weinen. In ihrer Angst hatte sie nicht bemerkt, dass es nur ein vorbeifahrendes Auto gewesen ist. Verzweifelt raufte sie sich die Haare. Es wurde stickig und heiß im Schrank und die Kleidung klebte ihr am Körper. Doch sie konnte nicht raus. Raus in die Dunkelheit.

Sie fasste sich ein Herz. 'Jetzt oder nie', dachte Sie sich. Ganz vorsichtig öffnete sie für einen Spalt die Tür. Als sie in den Raum schaute, sah sie nichts, doch es war auch so finster, dass es schwierig war, überhaupt etwas zu erkennen. Sie atmete flach und so leise wie es ihr nur möglich war. Als sie nichts wahrnahm und glaubte, alleine zu sein, kroch sie auf allen Vieren hinaus. Vorsichtig stand sie auf und tastete sich an der Wand entlang. Sie spürte jeden Riefen, der in der Wand gerissen war. Sie hatte die Polizei gerufen, doch bis diese eintreffen würde, würde es noch lange dauern. Zu lange, um die ganze Zeit im Schrank zu warten. Plötzlich stieß sie gegen etwas hartes. Sie wollte aufschreien, hatte sich aber genug im Griff. Als sie vor sich tastete, bemerkte sie, dass es nur ein Stuhl war, gegen den sie gelaufen ist. Sie tastete sich weiter. Dann bemerkte sie eine Erhöhung. Das musste die Tür sein. Vorsichtig tastete sie sich zu der Klinke und drückte sie hinunter. Mit einem Knarren öffnete sie sie. Ihr Herz raste. Wenn sie sich jetzt beeilen würde, könnte sie es bis nach unten schaffen. Doch sobald sie sich auf den Holzboden im Flur stellte, knarrte dieser bei jedem Schritt. Sie musste weg. Je länger sie blieb, desto eher würde sie entdeckt werden.

Als sie nach unten hechtete, nahm sie nichts mehr um sich herum wahr. Nur ihre Angst und ihr rasendes Herz. Somit bemerkte sie auch nicht die Hand, die ganz leicht ihren Arm entlang strich. Mit jeder Treppenstufe schwoll ihre Angst mehr zu Panik an. Als sie die letzte Stufe erreichte, hielt sie noch einmal inne. Irgendetwas hielt sie hier fest. Doch als sie eine Vase scheppern hörte, drehte sie durch. Sie konnte nicht mehr. Ihre Nerven lagen blank und ihr Atem ging stoßweise. Ein paar Schritte noch und sie würde draußen sein. Raus aus diesem Horrorhaus. Aber bevor sie einen Schritt machen konnte, bemerkte sie jemanden hinter sich. Mit großer Überwindung schaffte sie es, hinter sich zu schauen. Da stand er. Dieser Unbekannte, der ihr so eine Angst machte und sie bis zum Wahnsinn trieb. Doch er schaute nur. Schaute mit seinen leeren Augen ins... Nichts! Sie bemerkte es erst, als sie ihn länger betrachtete. Wie ein Schatten stand er da und bewegte sich nicht. Ihr fuhr ein Schauder über den Rücken.

Dann hörte sie etwas. Es wurde lauter. Schnell verwandelte es sich zu einer Sirene. Die Polizei war da. Jetzt würde alles gut werden! Ihr fiel ein Stein vom Herzen. Bevor sie aus dem Haus ging, warf sie noch einmal einen Blick nach hinten. Doch da stand auf einmal niemand mehr. Sie erkannte aber eine schwache Blutspur auf dem Boden. Ein paar Schritte weiter lag auch ein Küchenmesser. Sie erkannte eines ihrer wertvollen Messersammlung, die sie normalerweise gut versteckt in der Küche lagerte. Erneut bekam sie einen derartigen Schrecken, dass ihr schlecht wurde. Was war das bloß gewesen? Und wer könnte so etwas getan haben? Mit wenigen Schritten stand sie an der Tür und öffnete sie wie in trance. Die Polizisten stiegen aus ihren Autos und empfingen sie. Ihr wurden ein paar Fragen gestellt, doch ihre Gedanken schweiften immer wieder in das Haus. Ihr wurde jetzt erst einmal bewusst, in was für einer gefährlichen Lage sie sich befunden hatte. Was ist da eigendlich genau passiert und: Wer war das?






[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]



Seite 1 von 1


Finsterkatzen :: Pfotenwerke :: Eure Geschichten