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Liebe Katzen groß und klein, Regeln müssen immer sein. Deshalb kommt ihr als Neuling an, endet euer Name stets mit "junges" hinten dran. Keine Angst, ihr werdet seh'n, mit etwas Fleiß, werdet auch ihr bald als Krieger vor uns steh'n.
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 Grimms Grimoiren -Die Suche beginnt

©Elbenstern
So Okt 07, 2018 12:41 pm
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Anführerin
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[Frau Holle|Holla|Insel der Meerjungfrauen]

Der sanfte blaue Schleicher lichtete sich nach und nach und gab den Blick über das Märchenreich frei. Immer mehr Orte schienen immer düsterer zu erscheinen. Sie gerieten in Vergessenheit. Doch zwei helle Sterne leuteten am Firmament. Sie waren neu und strahlend und würden dem Volk der Märchenlande Hoffnung spenden. Das Schicksal aller konnte gerettet werden, denn endlich waren die neuen Zwillingssterne aufgetaucht, wie vor langer Zeit vorhergesagt.

Holla öffnete die Augen. ein zartes Lächeln umspielte ihren fast Lippenlosen Mund. Auf diese Vision hatte sie so lange gewartet.
Zufrieden setzte sie sich an Fenster ihres kleinen Hauses und blickte gen Himmel. Bald würde es Dämmern und die Dunkelheit würde übernehmen. Doch mit der Dämmerung dieses Tages war die Hoffnung zurückgekehrt. Auch wenn das Reich es noch nicht wusste.


[Capt.Hook|Smee|Feeninseln]

Etwas genervt hievte der kleine Feenmann ein Bündel auf seine Schultern und machte sich auf den Weg. Den ganzen Tag hatte er schon Tannenzapfen umherschleppen müssen, nur damit die Feenerfinder wieder mal nicht selber arbeiten mussten, um ihre neuste Erfindung zu kreiren. Viel lieber wäre er heute ganz wo anders. Zwar windete es ein wenig, aber den Fluf bis zur SChwarzbucht hätte er allemal hingekriegt. Seine Crew fragte sich bestimmt schon wo er abgeblieben war. Schon der 3. Tag an dem er sich nciht davon schleichen konnte.
Lustlos liess er den Sackv on den Schultern fallen und zog ihn achtlos hinter sich her. Seine Arme und Beine schmerzten und er wollte nicht mehr.

[Der gestiefelte Kater|Kater/Puss|Insel der sprechenden Tiere]

Ein Geruch stieg dem roten in die Nase-ein Geruuuch! Promt vergass der Kater dass er eigentlich seinen degen hatte pollieren lassen wollen. Stattdessen, folgte er der Geruchsfahne die so herrlich duftete. Da vorne Stand die Fischverkäuferin mit ihrem Stand und sie briet gerade eine grosse Forelle über dem Feuer. Kater schüttelte sien Goldsäcklein. Naja momentan war es eher ein S$cklein mit armseeligen Bronzemünzen drin. Einen Moment lang überlegte er, ob er vielelicht mit siene Charm etwas von dem Fisch abbekommen würde, wenn er sich etwas anstrengte. Doch diese Idee verwarf es sofort wieder, zumal er mit der hübschen Fischverkäuferin schon mal eine wunderschöne Nacht gehabt hatte-und erdann jedoch ganz fataaaaalerweise gleich danach einen Familiären Notfall gehabt hatte.
Nun die Verkäuferin schien ihm das nicht abgenommen zu haben. Er rümpfte kurz die Nase. Nun dann musste er wohl auf andere Weise zu seinem Abendessen kommen. Er brauchte dringend mal wieder einen Job.


[Cinderella|Cinder|Königspalast]

Warum diese Tücher auch immer so schnell garu werden mussten! Der Jüngling stand bereits zum xten mal auf und ging in die Waschküche um seinen ehemals weissen lammen wieder auszuwaschen. Im Schloss duftete es bereits herrlich nach gekochtem Essen und er fragte sich wasihm heute aufgetischt wurde. Schweinsohren, die nicht verwendet worden waren? Hasenschwänzchen? oder vielelicht gar altes, hartes Brot? Ihm lief das Wasser im Mund zusammen. Zum Nachtisch vielelicht einen angefaulten Apfel?
Während er so von sich hinträumte, wurde sein Lappen wie von Geisterhand wieder weiss. Er ringte ihn kurz aus und eilte zurück in den Speisesaal, wo er jede Holzrille des Tisches einzeln herausputzte und den Stuhl seiner herrin noch mit Mohnblumenessenz pollierte, damit er nicht nur glänzte, sondern auch gut roch.

[Die böse Hexe des Westens|Elphaba|Saphirpalast]

Diener! Wo ist mein Elixier!? Wutschnaubend lief Elphaba auf dem Balkon ihres wunderschönen, Eispalastes hin und her. Bereits 3 Minuten im Verzug! Sie konnte es nihct leider, wenn sie ihr Elixier nicht genau pünktlich bekam! Sie musste diesen Trottel das fürcheten lehren! Endlich tauchte der Diener mit schwissnasser Sturn und grossen runden Augen auf, verbeugte sich tief vor ihr, und hielt ihr das kleine grüne Fläschen demüt entgegen. Rasch riss Elphaba ihm das Flacon aus der hand und liess die Wohltuenden Tropfen ihre Kehle hinab fliessen. Ein Moment der Euphorie erfasste sie.Wie immer. Doch diesmal war es ander, denn gerade zuvor hatte sie innerlich noch vor Wut gekocht. Sie befahl dem Diener aufzustehen.Sie hatte gerade beschlossen heute mal gnädig zu sein und seine Folter auszusetzen, zumal sie auch grade gar keine Lust hatte nach ihrem Folterknecht zu schreien oder ihre grünen Hände mit Blut zu besudeln.
Also nahm sie den Diener kurzerhand beim Hosenbund, und ohne ein weiteres Wort liess sie ihn über die Brüstung in die Tiefe segeln. Zufrieden mit sich, betrat sie ihr Schlafgemach. Sie würde nach einem neuen, pünktlicheren Diener verlangen.

[Schwesterchen|Tilly Grimm|grünen Lande]

Als sie durch den Brunnen, den sie hinaufgeklettert war, endlich das Tageslicht sah, war sie sehr erleichtert. Sie hatten es geschafft. Am Brunnenrand zog sie sich hoch und machte anstalten ihm Brüderchen hinter ihr hochzuhelfen.
Schau wir sind im Land der Märchen!Ich hätte es nicht für möglich gehalten! Ihr Blick schweifte über ein kleines, unscheinbares und eher Mittelalterliches Dörfchen, dessen Mittelpunkt wohl der alte Steinbrunnen war, aus dem sie gerade stiegen. Zum Glück für sie , schienen alle Leute damit beschäftigt zu sein ihr Abendessen zuzubereiten, denn es waren keine Menschen zu sehen. Bestimmt wäre das auch für sie etwas verwirrend gewesen, zwei Kinder aus ihrem Brunnen steigen zu sehen.
Was denkst du? Wo sollen wir bloss mit suchen anfangen?




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So Okt 07, 2018 2:16 pm
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Schneewittchen || Königspalast

Erhobenen Hauptes lief die Königin in ihrem Schlafgemach herum. Ihre Schuhe klackerten hallend auf dem Marmorboden und Schneewittchen genoss dieses himmlische Geräusch. In ihren Ohren hatte es etwas Mächtiges an sich, schon von Weitem gehört zu werden. Den einzigen Lärm im Umkreis zu verursachen. So wusste wenigstens jeder, dass sich die Königin näherte und konnte sich dem entsprechend angemessen verhalten. Wahrscheinlich haben all diese armseligen Höflinge ohnehin nichts anderes zu machen, als auf mich zu warten und sich vor mir zu ergeben, dachte sie schmunzelnd. Dabei konnte das Land sich glücklich schätzen, eine solch fabelhafte Herrscherin zu haben. Sie war allemal besser als sämtliche männlichen Herrscher der Welten, Keiner konnte ihr auch nur im Geringsten nachstehen. Mit lauten Schritten näherte sie sich dem Spiegel, der gegenüber von ihrem riesigen Bett angebracht war. Es war ein schöner Spiegel, ein goldener Rand mit Diamanten besetzt wiederspiegelte Schneewittchens Reichtum. Als sie nun dort stand und ihre Spiegelung auf der glatten Oberfläche bewunderten, sprach sie wie jeden Abend ihre liebsten Worte. “Spieglein, Spieglein, an der Wand. Wer ist die Schönste im ganzen Land?“, fragte sie mit rauer Stimme. Dabei war ihr die Antwort so klar. “Natürlich ich“, lachte sie mit glockenheller Stimme und lächelte ein letztes Mal ihr zauberhaftes Spiegelbild an, bevor sie sich zu der großen, hölzernen Tür begab, die ihr Gemach vom Rest des Schlosses trennte. Was nicht ganz richtig war, schließlich hatte sie das ganze Stockwerk für sich beansprucht und kein Anderer – mit Ausnahme der Bediensteten – durfte es betreten. Nicht ohne ihre ausdrückliche Erlaubnis, es gab immer Ausnahmen. Aber sogar ihre sogenannten „Freunde“ empfing sie im Wohnbereich. Ihre blasse Hand schloss sich um den eiserenen Griff der Holztür und mit Schwung öffnete sie diese. Wieder hallten laut ihre Schritte, während sie sich hinunter in den Essbereich begab. “Bedienstete!“, schallte ihre Stimme schneidend durch den leisen Raum. “Man möge der Königin und denen, den sie wohlgesinnt ist, das Abendessen servieren“, brachte sie ihren Befehl hervor. In Windeseile begannen sämtliche Dienerinnen des Schlosses herum zu huschen und den edlen Ebenholztisch für das kommende Mahl herzurichten. Sie betrachtete die Frauen, die in ihren verarmten Kleidern die Teller auf den Tisch stellten oder mit gierigen Blicken den Braten servierten. Mal sehen, welchen Dreck sie heute Abend zu essen bekommen. In ihrem ganzen Schloss gab es nur einen einzigen Mann – insofern man ihn als solchen bezeichnen konnte, diese  erbärmliche Kreatur. Cinder war ein guter und schneller Bediensteter, aber viel hielt sie nicht von ihm. Er konnte sich glücklich schätzen, geduldet zu werden, ohne dass Schneewittchen Arielle auf ihn hetzte. Und sie würde beim Himmel schwören – falls dieser Knabe nur einen Fehler tätigte, egal welchen Ausmaßes, würde er wohl rennen müssen. Obwohl Arielle ihn sowieso schnappen würde. Schneewittchen lächelte bei dem Gedanken. Arielle – ihre teure und loyale Leibwächterin. Sie war genauso mit Hass erfüllt wie sie selbst und das hatte die beiden Damen wohl schlussendlich zusammengeführt. Und Alice. Dieses naive und dennoch liebenswürdige Mädchen. Bis heute weiß sie nicht, warum sie sie damals aufgenommen hat, aber anscheinend gibt es da einen Funken Wärme in ihrem abgehärteten Herz, der das arme Ding aus der Menschenwelt nicht abweisen konnte. Und Alice hatte gute Geschichten zu erzählen. Ihre leicht zu beeinflussende Art und Weise, konnte für die Königin eigentlich auch nur von Vorteil seien.  Schneewittchen würde nie soweit gehen und Arielle oder Alice als ihre Freunde bezeichnen, aber gute Weggefährten für lustige, gesellige Abende waren die Beiden allemal. Und das war es ihr wert, sie im Schloss zu behalten. Seufzend schritt das hübsche Mädchen schließlich an die gedeckte Tafel und setzte sich ans Kopfende, damit sie den Blick über alles behalten konnte. Denn das liebte sie so sehr – Kontrolle.

{Angesprochen: //}
{Erwähnt: Cinder (@Elbenstern), Arielle (@Kastanienblüte), Alice (@Namida)}



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So Okt 07, 2018 3:14 pm
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Einer, der auszog, das Fürchten zu lernen | Glenn | Silberstrand

Glenn ließ den Sand durch seine Finger gleiten. Diese feinen Körnchen hätten genauso gut gemahlene Silbermünzen sein können, so wie sie in den warmen Strahlen der abendlichen Sonne funkelten. Aber von Wert waren sie vermutlich dennoch nicht, denn sie blieben trotz ihrer silbernen Erscheinung Sandkörner, nicht mehr und nicht weniger. Er erhob sich, schüttelte den Sand von sich ab, im besten Wissen, dass er in dennoch nicht vollständig loswürde. So war das an einem - und diesem - Strand eben, jene winzigen gemahlenen Teilchen wie Silber blieben eine Weile lang haften, begleiteten ihn ein Stück seines Weges wie es ein anderes Mal Personen oder Erinnerungen taten. Aber im Endeffekt verschwand alles wieder, nichts und niemand war je wirklich an seiner Seite geblieben und er glaubte kaum, dass sich dies in Zukunft änderte. Darüber machte er sich aber seltener Gedanken, denn schöne Überlegungen waren es allemal nicht und deswegen zog er es vor, sie zu vermeiden wie andere Ungerechtigkeiten in ihrer unmittelbaren Nähe ausblendeten. Solange man sich nicht näher damit beschäftigte, konnte man sich ohne Anstrengung von etwas distanzieren, es nicht an sich heranlassen. Mit dem Hauch eines Lächelns, das über seine Lippen huschte, schüttelte er den Kopf ein wenig, damit seine Konzentration sich anderen Angelegenheiten widmen konnte. Einmal mehr hatte er nicht bemerkt, wie sehr er gedanklich abschweifte, wenn er alleine war und niemand für anwesend war. zumindest glaubte der junge Mann, dass er alleine war und wiegte sich damit in eine leichtsinnige Sicherheit. Aber aller Wahrscheinlichkeit nach wäre er ebenso wenig wachsam gewesen, wenn er um die Präsenz einer anderen Person gewusst hätte. So also schulterte er sein Hab und Gut und machte sich mit gemächlichen Schritten auf. Glenn steuerte den Grünwald an – oder hoffte sich dabei zumindest nicht zu irren. Es war ein gängiger Hinweis an Wanderer wie ihn, den Pfad der Alten durch den Grünwald zu wählen und natürlich hatte er auch davon gehört. Nun hoffte er, dass dieser nicht zu übersehen war und er ihn ohne weitere Probleme betreten können würde. Er fragte sich gar nicht erst, was er täte, fände er jenen Weg nicht noch an diesem Abend. Vielleicht suchte er sich einen anderen Pfad durch das Unterholz, einfach querfeldein in der Hoffnung, den Wald irgendwann wieder zu verlassen. Aber eigentlich war ihm das egal. In Bewegung zu bleiben zählte für ihn, nicht etwas zu suchen oder zu finden. Deswegen fand er auch an dem Gedanken, eine ungewisse Zeit im Grünwald umherzuirren nichts Befremdliches. Doch wenn es irgend möglich wäre, vermied er etwas Derartiges. Tage- oder wochenlang nur Bäume um sich herum zu haben war für ihn keine besonders verlockende Vorstellung. Das Laubwerk würde sicherlich den Himmel verdecken, den er besonders nachts gerne betrachtete. »Wie viel Strecke des Weges kann ich heute wohl noch zurücklegen, bevor ich meine Hand nicht mehr vor Augen sehe?«, überlegte er so bei sich, während er den Silberstrand hinter sich ließ und eine vor dem Wald gelegene Wiesenfläche überquerte. Das Gras schaukelte im Wind hin und her, wirkte nahezu friedlich.

[Ansprechbar]



©Namida
So Okt 07, 2018 3:29 pm
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Heiler
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Red || Rotkäppchen || Dunkelwald || Scathe [@Saphirstern]

Mit ruhigem Blick schaute sie sich um. Wo war das Reh nur hingerannt? Bis gerade eben hatte sie es noch sehen können, doch irgend ein Geräusch musste das Reh aufgeschreckt haben. Auch wenn Red wusste das es unmöglich ihr Fehler gewesen sein konnte, so tadelte sie sich doch selbst. Solche Fehler durften ihr einfach nicht passieren. Sie und ihre Freundin waren auf jedes Tier angewiesen, obwohl ihre Mitbewohnerin sich wohl auch gut selbst verpflegen konnte. Bei dem Gedanken an Scatha musste die Braunhaarige schmunzeln. Auch wenn die beiden sich in vielen Zügen ähnelten, so waren sie sich in gewissen Sachen doch sehr verschieden. Im Gegensatz zu ihrer Menschlichkeit, besaß ihre Mitbewohnerin Zauberkräfte, was nicht ungewöhnlich war als Fee. Red hingegen war ein gewöhnliches Menschenmädchen. Nun so gewöhnlich nun auch wieder nicht, denn sie war eine sehr Fähige Jägerin welche aus einer Jäger Familie Abstand. So war es auch nicht ungewöhnlich das die beiden Frauen gut mit einander auskamen. Beide waren sie nicht gerade die freundlichsten Gesellen, doch mit einander hatten sie auch oft was zu lachen.

Red wurde aus den Gedanken gerissen als sie ein Geräusch war nahm. Das Reh, welches vor einer weile aufgeschreckt die Flucht ergriffen hatte, war zurück gekehrt. Ihr Blick fixierte sich auf das Tier, welches anmutig über die Lichtung schritt. Ihre Atmung verlangsamte sich, während sie langsam ihren Bogen anhob und stabilisierte. Sie richtete den Pfeil direkt auf das Auge des Rehs, welches nichts ahnend seinen Kopf ins Gras steckte. Red schloss für einen Moment die Augen, ehe sie sie erneut öffnete und Schoss. Wenige Augenblicke später fiel der anmutige Körper des Rehs zu Boden. Schnell sprang sie auf, ehe noch ein anderes Tier ihr ihre Beute nehmen würde. Als sie sich über das Tier beugte, sendete sie ein stilles Gebet an ihre ahnen und bedankte sich für dieses Mahl, welches ihr und ihrer Mitbewohnerin eine weitere Woche das Leben retten würde. Auch wenn Red ziemlich mürrisch und manchmal auch sehr grob rüber kam, so war sie nie undankbar. Sie dankte den Ahnen jedes mal wenn sie ein Tier erschoss da sie, auch wenn sie es nicht zugab, respekt vor ihnen hatte. Mit schnellen griffen entweidete sie das Tier, ehe sie es an den beinen packte und bis zu ihrer Hütte zog. Als sie die Hütte betrat, brannte weder Licht noch war der Ofen an. Ihre Mitbewohnerin schien wohl auch noch nicht zurück gekehrt zu sein. Mit einem seufzen brachte sie das Reh in die Kammer wo sie es Kopf über aufhing und machte sich dann daran, dass Feuer im Kamin zu entzünden. Die Braunhaarige hatte nämlich keine lust heute Nacht zu erfrieren.




Esmeralda || Taverne --> Grünen Lande || bei den Geschwistern [@Elbenstern & @Kastanienblüte]

"Komm schon Schätzchen, zeig uns was du hast", rief einer der der betrunkenden Männer, welche Esmeralda den ganzen Nachmittag schon angestarrt hatten. Mit einem charmanten Lächeln tat die Schwarzhaarige wie ihr befohlen wurden und legte ihr Tuch um die Schultern des Mannes, der sie angaffte. Dabei bewegte sie ihre Hüften hin und her zu Musik, damit auch ja alle sehen konnten was sie hatte. Sie beugte sich etwas über den Mann und verharrte dort für einen Moment, ehe sie sich mit einem kleinen Zwinkern zurück zog und zum nächsten Mann tanzte, welcher bereits nach ihr Pfiff. Mit ein paar eleganten Umdrehungen erreichte sie den anderen Mann, wobei sie bei einer der Umdrehungen rasch einen Geldbeutel in ihrem Rock verschwinden lies. Hoffentlich hatte keiner bemerkt was sie hier eigentlich tat. Aber eigentlich waren eh alles zu betrunken um irgend etwas zu bemerken. Und ehe sie mit bekommen würden das ihre Geldbörsen leer waren, würde Esmeralda schon über alle Berge sein. Während sie denn nächsten bezierste ließ sie einen Ring so vie ein paar weitere Goldstücke in ihrem Rock verschwinden. Auch wenn sie von außen hin glücklich wirkte, so hasste sie es sich so vor diesen Männern präsentieren zu müssen. Sie hasste es wenn die Männer sie so angafften und sie eigentlich am liebsten ohne Klamotten sehen würden. Im tiefsten inneren waren sie doch eh alles Schweine. Bei diesen Gedanken drehte sie sich noch ein paar mal zur Musik, so das ihr Gewand wie ein Farbenspiel sich um sie herum bewegte. Dabei klingelte ihr Goldschmuck welchen sie als stolze Zigeunerin immer um hatte. Als die Musik vorbei war,, verbeugte sie sich vor den applaudierende und pfeifenden Männern. Einige riefen ihr zu das sie weiter machen sollte, doch mit einem lächeln verneinte sie deren bitten. Das einzige was die Schwarzhaarige im Kopf hatte war von hier zu verschwinden.    
Draußen wartete bereits brav ihre Ziege Agnes, welche sich ausgiebig am Heu der Pferde zu schaffen gemacht hatte. Mit einem breitem Grinsen strich sie der Ziege über den kopf. "Wenigsten einer hatte heute seinen Spaß nicht war?". Als ob Agnes sie verstanden hatte, blöckte diese zufrieden ehe sie Esmeralda folgte. Mit eiligen Schritten entfernte sie sich der Taverne und eilte hinüber zum Marktplatz welcher gerade dabei war zu schließen. Gerade so schaffte sie es sich noch etwas proviant zu besorgen, ehe der ganze Markt sie verdunkelte. Die meisten waren bereits zu Hause oder aber machten sie gerade auf dem Weg dahin. War ja auch verständlich, denn der Abend dämmerte bereits. "Dann müssen wir uns unser Wasser wohl heute vom Brunnen hohlen", murmelte sie und gab der Ziege zu verstehen das diese ihr Folgen sollte. Der Brunnen war nicht weit vom Dorf entfernt, weswegen sie diesen kurz darauf erreichten. Sie wollte gerade die Lichtung vom Brunnen betreten, als sich ihr ein sehr merkwürdiges Schauspiel bot. Zwei Kinder stiegen aus dem Brunnen hinaus. Zwei Kinder welche sie noch nie gesehen hatte. Schnell versteckte sie sich in einem Busch und beobachtete die beiden. Was hatte die beiden hergebracht und warum kamen sie aus einem Brunnen? Das musste doch bestimmt das Werk einer Zauberin sein und wenn das stimmte mussten die beiden doch sicher Opfer einer solchen Hexe geworden sein? Esmeralda kam also zum Schluss das sie Kinder ihr sicherlich nicht gefährlich werden konnte, weswegen sie mutig zusammen mit Agnes die Lichtung betrat. "Na so etwas sieht man ja auch nicht alle Tage. Kinder die aus einem Brunnen heraus steigen. Wo kommt ihr denn her?", fragte die Schwarzhaarige promt hinaus als sie auf der Lichtung stand. Agnes hatte der weilen schon wieder angefangen zu fressen.




Alice || Königspalast || Gärten --> Speisesaal ||

"Wir malen die Rosen rot, wir malen die Rosen rot", sang die Blondine während sie mit einem großen Pinsel ausgiebig die weißen Rosen, rot malte. Für einen Moment hielt sie inne. Erinnerte sie das nicht an etwas? Nein sie musste sich irren. An so etwas würde sie sich doch erinnern, denn keiner würde so etwas verrücktes zwei mal tun. Oder etwa doch? Achselzuckend fuhr Alice fort mit dem Anstreichen der Rosen. Eigentlich konnte es ihr auch egal sein, denn auch wenn sie so etwas schon einmal getan hatte, war es doch nicht schlimm so etwas verrücktes noch einmal zu tun. Denn verrückt sein war ja nichts schlechtes, zu mindest hatte ihre Mutter ihr das immer gesagt. Oder war es der verrückte Hutmacher gewesen der ihr das gesagt hatte? Wenn es der verrückte Hutmacher gewesen war, dann war es definitiv nichts worauf sie sich verlassen konnte, schließlich war er genau so verrückt wie das ganze Wunderland. Aber wenn es nun doch ihre Mutter gewesen war die ihr das gesagt hatte, dann musste es wohl war sein. Eine Mutter würde doch niemals ihr eigenes Kind belügen, oder etwas doch? Wenn ja war sie eine sehr schlechte Mutter so viel stand fest. Wo war ihre Mutter überhaupt? Wieder einmal hatte Alice es geschafft sich mit ihren Gedanken so sehr zu verwirren, das sie nicht einmal mehr wusste, was sie genau hier eigentlich im Garten tat. Langsam sah sie sich um, doch einfallen wollte es ihr nicht. Also lies sie einfach alles liegen und eilte zurück ins Schloss. Irgend wann würde ihr schon wieder einfallen was sie im Garten getan hatte. Bis dahin würden der Pinsel und der Farbeimer wohl aber im Garten verweilen.

Als sie die Türen vom Schloss sich öffneten, stieg ihr ein wohl duftender Duft in die Nase. War es etwas schon Essenszeit? Wenn ja, musste sie sich ja beeilen sich fertig zu machen. Denn aus irgend einem Grund hatte sie Rotefarbe an den Händen. Oder war es etwas doch Blut? Da es keinen metalligen Beigeschmack hatte, hoffte sie einfach das es Farbe sein musste. Mit schnellen schritten eilte sie auf ihr Zimmer, wo sie sich eilig Wusch und ein neues Kleid anzog. Ihre Haare steckte sie eilig mit einer Schwarzen Schleife nach hinten und eilte dann in den Speisesaal. Brav setzte sie sich auf ihren Stuhl und wartete freudig auf die anderen. Was die wohl gerade machten?



Tink || Tinkerbell || Feeninsel || Smee [@Elbenstern]

Fröhlich vor sich her summend erledigte sie ihre Arbeit. Sie mochte die Arbeit die sie jeden Tag verrichtete. Sie kreierte Sachen oder aber Schneiderte ein paar neue Klamotten für die Feen. So gesehen half sie also denn anderen mit ihren Arbeiten und das freute sie. Mit geschickten Zügen vollendete sie die Naht und hob danach zufrieden ihre kreation nach oben. Es war ein hellgrünes Gewand, welches sie für einen ihrer Aufträge genäht hatte. Sie hoffte es würde der Fee gefallen, welches dieses Gewand tragen würde. Sie hängte das Teil zu den anderen arbeiten, ehe sie anfing alles auf zuräumen. Es dauerte nicht lange und die Werkstatt sah aus wie neu. Zufrieden lächelte die kleine Fee ehe sie summend ihren Arbeitsplatz verließ. Als sie die Tür öffnete konnte sie erkennen das es bereits Abends wurde, das hieß alle würden früher oder später ihre Arbeiten nieder legen um zu ihren Familien zurück zu kehren. Tink beschloss ebenfalls nach Hause zu fliegen, da sie ohne hin fertig für den Tag war.

Als sie das Tal so überflog, viel ihr jedoch schnell eine ganz besondere Fee auf welche griesgrämig umher flog. Obwohl mann es auch nicht wirklich fliegen nennen konnte, da diese grimmig einen Sack hinter sich herzog. Langsam flog sie auf den Feenmann zu. "Wow da ist aber jemand begeistert über seine Arbeit. Du weißt schon das ein klitzekleines Lächeln noch nie jemanden geschadet hat oder?". Grinsend baute sie sich vor ihm auf. Sie liebte es ihn zu pissacken und zu ärgern, besonders da er auch jedes mal drauf ansprang.





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So Okt 07, 2018 9:05 pm
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Vincent Grimm (Brüderchen) | Die grünen Lande | Bei Tilly Grimm (Schwesterchen) [@Elbenstern) & Esmeralda [@Namida]

Mit grimmigen Gesichtsaudruck zog sich der 13jährige hinter seiner Schwester aus dem Brunnen und landete leicht stolpernd neben daneben. Die helfende Hand von Tilly ignorierte sich großzügig und versuchte seine Unsicherheit hinter einem bösen Gesichtsausdruck zu verstecken.

Seine giftgrünen Augen huschten unsicher durch das Mittelalterliche Dorf - wo überall Menschen waren. Er wich einen halben Schritt zurück, doch stieß nur gegen den Brunnen und warf seiner Schwester einen halben, hilfesuchenden Blick zu, bevor er beschämt die Augen auf den Boden richtete. Ich bin kein Kind mehr! Ich kann- darf mich nicht mehr so an sie klammern!

Auf die zwei Fragen zuckte er unsicher mit den Schultern, wollte eigentlich den Mund öffnen und antworten, doch kein Ton verließ seine Lippen und so schwieg er lediglich, als eine schwarzhaarige Frau plötzlich nahezu aus dem Nichts vor ihnen austauchte und sie ansprach.

Mit schreckgeweiteten Augen starrte er die Fremde an, die einen Esel?! im Schlepptau hatte, und machte einen hastigen Schritt auf seine Schwester zu. Wo wir her kommen? Von wo wir vermutlich niemals zurück kehren können...


Arielle (Die kleine Meerjungfrau) | Königspalast | Bei Schneewittchen [@Kürbismaske]

Leicht neigte die junge Frau den Kopf, fast als ob sie auf eine Melodie lauschen würde, die niemand außer ihr hörte. Mit einem lautlosen Seufzen fuhr sie sich durch die weißen Haare, erst dann drehte sie sich um. Mit stolz erhobenen Haupt schritt die Königin herein und ließ sich ohne auf sie zu schauen am Tischende nieder.

Ein amüsiertes Funkeln trat in die Augen Arielles, mit vorsichtigen Schritten näherte sie sich Schneewittchen von hinten - ungehört und ungesehen. Aber die andere Frau hatte man mit ihren Schuhen nicht überhören können und wer sich nicht einmal die Mühe mache, sich umzusehen wenn man einen Raum betrat, verdiente es nicht besser.

Sie machte einen letzten, flinken Schritt, sprang etwas vor und schlang die Arme von hinten um Schneewittchen ohne auf deren Frisur zu achten. Buh! Schmunzelte sie ihr ins Ohr, sorgsam darauf achtend, ihre Arme so festzuklammern, dass die Königin ihre keinen Ellbogenstoß versetzen konnte. Was gibt es heute denn so feines zu essen? Königin?


Freya (Die Schwester der bösen Königin) | Sommerbucht | Bei Jack (Der Eiskönig) [@Namida]

Elegant sprang sie von einem etwas höher gelegenen Felsen herunter und landete auf dem weichen Gras der Sommerbucht. Die Sonne ist am untergehen. Informierte sie ihren Wegbegleiter mit sanfter Stimme und nickte etwas nach Nordwesten. Wenn wir immer noch das Dorf erreichen sollen, müssen wir weiter in die Richtung. So rennen wir zielstrebig daran vorbei.

Langsam erhob sie sich aus ihrer Hocke und strich sich die hüftlangen Haare aus dem Gesicht. Ich muss sie dringend wieder einflechten. So sind sie überall nur im Weg... Murmelte sie leise und verzog minimal das Gesicht bei dem Gedanken, die ganzen Knoten raus zu bekommen müssen. Nicht ihre Lieblingsarbeit.

Erst dann drehte sie sich zu Jack um und grinste ihn heraus fordernd an. Möchte der werte Herr Schneekönig sich heute noch bewegen oder bevorzugt er es zu ruhen?



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©Namida
Di Okt 09, 2018 1:56 pm
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Jack || Schneekönig || Sommerbucht|| Freya [@Kastanienblüte]

Mit leicht zusammen gekniffenen Augen, beobachtete er wie langsam die Sonne verschwand. Der Tag war rech warm und sonnig gewesen. Andere mochten diese Temperaturen, während dessen Jack eher die Kälte und Dunkelheit bevorzugte. War ja auch kein Wunder wenn man sein lebenlang in Kälte und Eis gelebt hatte. Diese grünen Wiesen waren ihm neu und er erlebte jeden Tag das er etwas sah was er nicht kannte. Doch langsam gewöhnte er sich daran, dass er nicht mehr in seinem Reich lebte. Eine Stimme riss ihn aus seinen Gedanken und er erhob leicht den Kopf um in die Orangene Augen seiner Begleiterin sehen zu können. Freya hatte ihm gerade mit geteilt in welche Richtung sie gehen mussten um das Dorf zu erreichen. Eigentlich hatte er ihr kaum zu gehört, denn ihr Anblick in der Sonne hatte ihn so abgelengt, das er an nichts anderes hatte denken können.

Als sie in ihren Haaren spielte, überlegte er für einen Moment ob er ihr ein kompliment machen sollte. Schlussendlich entschied er sich aber dagegen, da jetzt einfach nicht der richtige Zeitpunkt dafür war. Sie mussten von hier weg und einen Unterschlupf finden, ehe die Nacht komplett herrein brach. Nachts war es viel zu gefährlich durch die Wälder zu ziehen. Obwohl wenn er so daran dachte hätte seine Wegbegleiterin bestimmt kein Problem damit gehabt, auch nachts weiter zu ziehen. Sie konnte sehr gut auf sich selber auf passen, da brauchte sie keine Hilfe. Ganz besonders nicht von ihm, das hatte er schon oft gemerkt. Freya war nicht wie viele Frauen. Sie war stark und mutig und wusste was sie wollte. Sie war keinesfalls schwach oder aber naiv, sie konnte gut für sich selber sorgen. Er glaubte das er sie genau deswegen so sehr liebte, eben weil sie nicht wie alle anderen war. Sie verstand ihn und konnte ihm nach empfinden wie schwer es war, von allen missverstanden zu werden. Sie beide hatten viele schwere Sachen durchlebt und viele davon hatten sie schwer getroffen. Doch schlussendlich hatten sie es beide geschafft diese Hürden zu überwinden. Er glaubte daran das es Schicksal war das sie sich getroffen hatten, er konnte ja jetzt noch nicht wissen das es für ihr Treffen auch andere Gründe gab. Jetzt gerade war er einfach nur Froh jemanden zu haben, mit dem er seine Gedanken teilen konnte. Wenn er dann mal etwas zu sagen hatte.

Ein weiteres mal riss die Stimme ihn aus seinen Gedanken. Ein leichtes lächeln schlich ihm ins Gesicht als seine Wegbegleiterin ihn so grinsend an sah. " Was immer die werte Lady wünscht ", erwiederte er und erhob sich von seiner Position. Leicht klopfte er den dreck von seinen Klamotten ehe er sich auf richtete und in die Ferne sah. Die Aussicht war schön, sogar er als kaltherziger Schneekönig konnte dies nicht abstreiten.



©Dragoncry
Mi Okt 10, 2018 5:49 pm
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Scatha || Dunkelwald

Nicht einmal. Nicht ein einziges Mal konnte man in Ruhe das Haus verlassen und den dichten wald besuchen. Gut nicht Nachts, Tagsüber wäre das möglich aber wer ging schon gerne am hellichten Tag in den Wald wenn es Nachts dich viel schöner war? Glückwürmchen und Magische leuchtende Punkte schwirrten durch die Nacht. Es war kühl und ein frischer Wind bließ durch den Wald und brachte Äste und Blätter zum rascheln.
Ziellos wanderte die Fee einen kleinen Trampelpfad entlang. Ein kleiner Weg den hauptsächlich sie oder red einschlagen würde. Ein andere wohnte in diesem Wald ja nicht. Vielleicht war  es auch das ein oder andere Tier, dass einer bestimmten Fährte folgen würde.  Noch war alles Still doch schon aus der Ferne konnte Scatha das knurren eines Wolfes oder mehreren Wölfe wahrnehmen. Genervt seufzte die Fee aus. Es war schon seltsam  das sich wilde Tiere auf eine Fee stürzen würden wo die sich doch so gut verstanden. Doch es lag nicht an dem was sie war sondern am verhalten dieser Tiere. Sie würden jeden angreifen der sich in den Wald begab. Sei es Mensch oder ein anderes Wesen das sich zu tief hinein gewagt hatte.

Es dauerte auch achon nicht lange da konnte man im unterholz das rascheln von Pfoten hören, die gefallenes Laub aufwirbelten. Sie kamen also. Getrieben von hunger und begierde nach frischem Fleisch. Der ruhige Waldspaziergang welchen Scatha zunächst vorhatte endedte wohl doch eher weniger ruhig. Kurz machte sie sich auch Gedanken ob Red alleine klarkommen würde. Kopfschüttelnd musste sie über den gedanken grinsen. Natürlich würde sie das. Sie war doch schließlich eine Geborene Jägerin. Noch immer leicht den Kopf schüttelnd blickte sich die Fee nochmals nach den geräuschen um bevor sie ihre Fedrigen Flügel ausbreitete und sich ein Stück vom Boden erhob um auf einem stabilen Ast  eines breiten Baumes nieder zu lassen. Wenige minuten später erreichten die Wölfe den Ort an welchem sie gerade noch gestanden hatte. Sie hoben schnüffelnd die Nase um ihre Fährte aufzunehmen. Danach suchten sie den Boden ab. Leise knurrten sie und hier und da hörte man ein kurzes Bellen als würden sie sich über diese Situation unterhalten oder die nächsten Schritte besprechen.
Sie suchten weiter und scatha beschloss erstmal zu beobachten und rauszufinden ob sie ahnen würden wo sie saß.

Es dauerte nicht lange da hob einer der Wölfe, ein recht großer mit einem eingerissenem Ohr den Kopf und blickte direkt zu ihr hinauf. Seine augen glühten hungrig und aus seinem Maul tropfte speichel als er die leftzen anhob. Knurrend gab er seinem rudel ein zeichen das  er seine Beute gefunden hatte. Alle zusammen begannen nach einem stummen Befehl den Baum zu umkreisen um alle möglichen Fluchtwege abzusperren. Scatha musste etwas grinsen. Glaubte dieses Rudel wirklich das sie klüger wären als ein Wesen welches magische Fertigkeiten besaß? Um dies zu bestätigen hob Scatha ihre finger an und vollführte eine linie durch die Luft.  Unter sich begann sich der Baum zu regen und wurzeln begannen sich aus der erde zu bohren und nach den Pfoten der Wölfe zu greifen. Sofort sprangen diese zurück und gaben ein erschrockenes Knurren von sich.
Grinsend beobachtet sie das spektakel bis einige der Wölfe anfingen nach den wurzeln zu schnappen. Bevor sie diese aber beschädigen konnten ließ Scatha diese wieder zurück in den Boden verschwinden. Sie war vielleicht keine der Guten Feen und hatte eher was anderes im Sinne als gutes zu tun, und doch hatte sie eine vorliebe für die Natue und mochte es ungern wenn diese beschädigt wurde. Um die Wölfe dann aber ein für alle mal zu vertreiben entschied sich die Fee vom Baum herab fallen zu lassen. Bevor sie aber mit den Füßen den Boden berührte verwandelte sie sich in ihre Drachen gestalt. Der Pelz der ihren Körper anstelle von Schuppen bedeckte war im bereich des Nackens und Rückens gesträubt. Ähnlich wie bei einer katze oder ein Hund der zur warnung sein Nackenfell aufstellte. Sofort wichen die Wölfe zurück als Scatha doese anknurrte und mit ihren klauen danach schlug. Es funktionierte nichts besseres, um ein Rudel wölfe zu vertreiben, sich in einen Drachen zu verwandeln.  Das gesamte Wolfrudel machte auf der Stelle kehrt auch wenn der Alpha der Gruppe kurz zögerte, nach einem heftigen knurren ihrerseits  aber auch kehrt machte und im Wald verschwand. Zufrieden sah sie ihnen nach. Die würden sich für eine Weile nicht mehr hier hertrauen. Zumindest für ein paar tage würden sie in der Nähe ihrer Hütte keine Probleme mit wilden Wölfen haben.

Es war bereits noch dunkler geworden als Scatha sich auf den Rückweg machte. Nach der Auseinandersetzung hatte sie sich in einer fließenden Bewegung zurück verwandelt. Es war still geworden. Kein Geraschel von Schritten im Hintergrund. Nur noch das klickern und zirpen kleiner Tiere die Nachtsüber wach waren. Schon bald erreicht sie das kleine Haus in dem sie beide wohnten. Im Gegensatz zu vorher wo es noch dunkel war brannten jetzt die Lichter im Haus und aus dem Kamin kamen kamen rauchschwaden. Red war also bereits vor ihr heimgekehrt. Vermutlich hatte sie wie immer eine erfolgreiche jagd gehabt.
Ohne sich noch länger Gedanken darüber zu machen betrat Scatha das kleine Haus. Ein leichter schwall an wärme kam ihr dabei entgegen. An sich hatte sie ja kein problem mit der kälte aber sie konnte ja schlecht Red der kälte überlassen. "Hey, wie war die Jagd?" Fragte die Fee nachdem sie hinter sich die Tür zugemacht hatte.


(Jah...wie immer farbe u so am pc dann)



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Do Okt 18, 2018 11:00 am
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[Tilly Grimm|Schwesterchen|Dorf]

Gerade war sie dabei Vincent aussimpfen zu wollen, weil er sie komplett ignoriert hatte, als aus den Büschen ein rascheln erklang und eine wunderschöne Frau plätzlich vor ihnen stand.Nun wir sind neu hier im Lande, daher weiss ich nicht genau was sich geziemt und was nicht. Ich dachte mir da steige ich besser aus einem Brunnen heraus, statt durch eine Tür. Man weiss ja nie, andere Länder andere Sitten. Tut mir leid sollten wir euch und eure >Zieeegeee> etwas verwundert haben. Das Wort Ziege kam mit einem solchen Nachdruck aus ihrem Mund, dass es selbst ihrem kleinen Bruder auffallen würde. Sie strafte seine Unwissenheit noch mit einem kurzen Seitenblick und wandte sic dann wieder der fremden Frau zu. Sie chien ganz nett zu sein.

[Smee|Captain Hook|Feenreich]

Aprupt stopte er sein tun, als diese nervige, quirrlige Fee knapp vor seinem Gesicht landete. Nicht das auch noch, die hatte ihm gerade noch gefehlt. Was willst du Tink? Lass mich doch, solange ich arbeite ist doch egal . Nicht alle Feen fressen ihren Feenstaub mit Morgentauglanz zum Früstück und verstreuen den ganzen Tag aus allen Poren Regenbogenfunken. Lass mich einfach den Sack abliefern, damit ich ins Blätterbett kann. Er versuchte an der Fee vorbei zu kommen. Für seine verhältnisse war sie einfach viel zu frählich und aufgedreht.



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Do Okt 18, 2018 5:43 pm
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Schneewittchen || Königspalast

Schneewittchen beobachtete alle ihre Untertanten, die langsam in den großen, hübsch beleuchteten Saal eintraten. Gerade taumelte Alice mit großen Augen in den lebhaft befüllten Raum, wie immer leicht verwirrt, wer oder was sie denn war. Aber das fragte Schneewittchen sich manchmal selbst, wenn sie das süße Ding näher anschaute. Das Mädchen setzte sich artig an ihren Platz und wartete darauf, Essen serviert zu bekommen. Ein Diener nach dem anderen brachte die Köstlichkeiten herein, die nur für diesen Abend zubereitet worden waren. Braten, Kartoffeln, verschiedenste Salate. Alles auf goldenen Platten. Die Königin lächelte kühl bei diesem Anblick. Sie konnte sich nicht vorstellen, wie irgendein Mensch ohne diesen Luxus leben konnte, ob Bauern in ihrem Leben nicht dieses gewisse Etwas fehlte. Dabei verdrängte sie wie jedes Mal gekonnt den Gedanken, dass sie selbst einmal Tochter eines Zimmermannes war. Zwar war sie nie der Armut ausgesetzt gewesen, aber sie hatte bei Weitem nicht die Möglichkeiten gehabt, die sich ihr hier und jetzt an jedem Tag boten. "Das Essen beginnt!", meinte sie schließlich lächelnd, mit einem bedeutsamen Blick Richtung Alice. Arielle war noch nicht da, aber Menschen, die zu spät kamen, konnten sich höflich entschuldigen und verspätet am Mahl teilnehmen. Wozu sollte man auf die Person warten, was ein Zeichen von Höflichkeit ist, wenn die andere Person einen Fehler tätigte? Dabei war Arielle war ein Mensch, der sich - zumindest in ihrer Gegenwart - nicht so wirklich für Etiketten interessierte, wie zum Beispiel sie selbst. Auch Alice schien immer freundlich alles zu akzeptieren. Entweder das oder sie war mal wieder so sehr in Gedanken, dass sie nicht anders konnte, als fröhlich vor sich hinzulächeln. Schmunzelnd spießte Schneewittchen eine Kartoffel auf und führte sie in Richtung ihres Mundes, als plötzlich jemand von hinten gegen sie sprang. Wie aus Reflex wollte die Königin ihren Ellenbogen nach hinten rammen, aber ihre Gegnerin hatte wohl nachgedacht und umklammerte sie fest genug. Du hast dich mit der falschen Königin angelegt, dachte sie noch und trat mit ihrem spitzen Absatz auf Arielles Fuß, ohne sie ernsthaft zu verletzen, dafür nutze sie aber den Moment der Überraschung, richtete sich auf und strich sich eine Strähne hinter ihr Ohr, die sich gelöst hatte. "Aber sich immer über diese lauten Schuhe beschweren. Komm und setz dich", meinte sie nur locker und deutete auf den Platz gegenüber von Alice. So etwas konnte sich wirklich nur dieses Mädchen erlauben. Und auch das nur, wenn Schneewittchen gut gelaunt war. An manchen Tagen hatte sie auch nicht den Nerv auf solche Spielchen und schickte ihre Leibwächterin direkt ohne Abendmahl zurück auf ihr Zimmer.
Aber heute war kein solcher Tag, es war ein schöner, ruhiger Abend. Welchen Grund zur Unruhe sollte man haben?

Erwähnt & angesprochen: Alice (@Namida); Arielle (@Kastanienblüte)



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Fr Okt 19, 2018 3:52 pm
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Vincent Grimm (Brüderchen) | Die grünen Lande | Bei Tilly Grimm (Schwesterchen) [@Elbenstern) & Esmeralda [@Namida]

Verwirrt runzelte der Junge die Stirn, als seine Schwester das Wort so seltsam betonte. Ziege? Esel? Verdutzt legte er den Kopf schief und schlich mit kleinen Schritten näher zu seiner Schwester, bis er neben ihr stand. Wer war diese Frau? Welche... welche Märchenfigur war sie? Böse oder gut?

Vorsichtig zupfte er an dem Rock der Älteren und beugte sich vorsichtig zu ihr vor, um ihr ins Ohr flüstern zu können: Welche Figur ist sie? Er wurde aus den bunten Klamotten der Fremden und ihrem Tier - sei es nun Esel oder Ziege - nicht schlau.


Arielle (Die kleine Meerjungfrau) | Königspalast | Bei Schneewittchen [@Kürbismaske] & Alice [@Namida]

Leise fluchend ließ sie die Königin los und wich zurück, als diese ihr die spitzen Hacken in den Fuß rammte. Zwar spürte sie es durch ihre Stiefel kaum, doch alleine die Tatsache das sie die Absätze vergessen hatte, reichte ihr in diesem Moment.

Mit hocherhobenen Kopf wand sie sich wortlos von Schneewittchen ab und stolzierte zu ihrem Platz gegenüber von Alice, wo sie sich lautlos nieder ließ. Abend Alice. Leicht nickte sie der anderen Frau, die hier lebte zu, bevor sie dem Essen einen verächtlichen Blick zuwarf. Unter Wasser haben wir besseres gegessen. Was würde ich für Fisch geben...


Freya (Die Schwester der bösen Königin) | Sommerbucht | Bei Jack (Der Eiskönig) [@Namida]

Mit hoch erhobener Augenbraue näherte sie sich langsam Jack, und stupste ihm ihren Zeigefinger in die Brust. Du bist nur zu faul, die Entscheidung zu treffen. Schwungvoll drehte sie sich um und marschierte still grinsend in Richtung des Dorfes. Lass uns erstmal weiter gehen, entweder kommen wir noch rechtzeitig dorthin oder wir finden einen guten Unterschlupf.

Sie hatten nie darüber gesprochen, wer wohin wollte, wohin ihre (gemeinsame) Reise eigentlich ging. Vielleicht wollten sie es auch gar nicht wissen. Schließlich war das einzige was zählte, die Tatsache das sie sich liebten und sich vertrauen konnten. Entschieden strich sie sich erneut ihre Haare aus dem Gesicht und ihr Grinsen verwandelte sich langsam in ein trauriges Lächeln. Nach all der Zeit war Jack der einzige der noch übrig war. Der Einzige...



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Sa Okt 20, 2018 12:57 am
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Tink || Tinkerbell || Feeninsel || Smee [@Elbenstern]

"Man du bist echt ein Miesepeter. Ich glaube ich habe noch nie, eine so schlecht gelaunte Fee gesehen wie dich", maulte die kleine Fee während sie weiterhin neben dem Feenman herlief. Sie fragte sich echt was bei ihm falsch lief. Jeder einzelende Bewohner im Feendorf war fröhlich oder zu mindest taten sie so. Smee hin gegen war immer von grund auf an schlecht gelaunt. Warum? Das wusste keiner so genau. Tink glaubte fest daran das seine Eltern ihn mindestens 2 mal hatten fallen lassen als er klein war. Eine andere Erklärung hatte sie darauf nicht. Sie folgte ihm weiterhin darauf bedacht ja schritt zuhalten. Sie war noch lange nicht fertig ihn zuärgern. "Sag mal, was wirst du machen wenn du fertig bist mit deinen Aufgaben? Ich habe immer das Gefühl das du einfach verschwindest". Fragend sah sie ihn an. "Wohin verschwindest du eigentlich immer?. Ihre neugier hatte sich mal wieder ein geschaltet. Und wenn diese einmal an war, konnte sie diese schlecht wieder abstellen.


Eesmeralda || Grünenlande - Brunnen || Die Geschwister [@Elbenstern & @Kastanienblüte]

Verwundert, jedoch weiterhin mit einem lächeln auf den Lippen beobachtete sie die beiden Kinder. Während der junge eher ängstlich und skeptisch schien, war das Mädchen schon neugieriger. Nun war ja auch nicht verwunderlich. Die Kinder waren ahnungslos aus dem Brunnen gestiegen und hatten bestimmt nicht erwartet sie und Agnes an zutreffen. Esmeralda hatte auch gewiss nicht die beiden Kinder erwartet, als sie los gezogen war sich Wasser aus dem Brunnen zu hohlen. Für einen Moment stand sie stillschweigend da, bis eines der Kinder zu sprechen begann.

Es war das Mädchen welches angfing zu sprechen. So wie sie sprach und sie gekleidet waren, waren die beiden definitiv nicht von hier. Esmeralda entsprach zwar auch nicht unbedingt der Norm, aber sie wusste genug um sehen zu können das die beiden nicht von hier waren. Sie wartete ehe das Mädchen geendet hatte, ehe sie anfing zu sprechen. "Nun wenn ihr die Sitten nicht kennt, nehme ich mal an das ihr nicht von hier seid", stellte sie fest und strich sich nachdenklich durch ihr Haar. Einige der schwarzen Locken hatten sich in ihrem Schmuck verfangen, weswegen es leichte zippte. Doch die schwarzhaarige verzog keine Miene. Während sie überlegte, meldete sich auch der Junge zu Wort. Bei dem was er zu sagen hatte, begann sie zu schmunzeln. " Welche Figur ich bin? Das ist eine sehr gute Frage. Man nennt mich Esmeralda und das ist meine Ziege Agnes. Mehr kann ich euch auch nicht sagen". Sie runzelte leicht die Stirn, "Wieso fragt ihr nach meiner Figur? Ist nicht jeder einfach sich selber? Oder hat es was mit euren Sitte zu tun?. Esmeralda war sichtlch verwirrt.


Alice || Alice im Wunderland || Königspalast || Arielle, Schneewittchen [@Kürbismaske & @Kastanienblüte]

Mit einem fetten jedoch auch naiven Grinsen, saß die Blonde am Tisch und wartete. Als Schneewittchen sich ebenfalls in den Saal begab und ihr billigend zu nickte. wusste Alice das sie wenigstens bei einem heute was richtig gemacht hatte. Man konnte es sich mit der Schwarzhaarigen so schnell verscherzen, dass hatte Alice mehr als einmal mit erleben müssen. Riskieren wollte die blonde das heute auf keinen fall, da sie auch echt Hunger hatte. Kurz darauf wurde ihnen auch schon das Essen serviert. Mit glänzenden Augen sah sie auf die Speisen. Es war zwar kein vergleich zu dem Essen im Wunderland, aber es erfüllte seinen Zweck. Und wie Alice bereits mehrmals bemerkt hatte, hatte sie echt Hunger. Das Essen würde also genügen. Während sie zum ersten Bissen ansetzte, bemerkte sie wie sich etwas zwischen der Schwarzhaarigen und ihrer Leibwächterin Arielle abspielte. Neugierig beobachtete sie, was sich zwischen den beiden abspielte. Wieder einmal versuchten sie sich zubekämpfen, auch wenn sie es irgend wie nett meinten. Alice verstand zwar nicht den Sinn dahinter seine eigenen Freunde zu bekämpfen, aber so lange sie ihren Spaß hatten war ja alles gut. Irgend wann gab die ehemalige Meerjungfrau wohl nach und setzte sich ihr gegenüber. Als sie, sie begrüßte schenkte sie ihr nur ein lächeln und sag dann fragend zu Schneewittchen. Durfte sie endlich essen?


Jack || Schneekönig || Sommerbucht || Freya [@Kastanienblüte]

Als sie mit ihren stichelein anfing, konnte er nicht anders als zu lächeln. Sie war gut darin andere so richtig zu ärgern. Aber er wusste das sie es nur liebevoll bei ihm meinte. Natürlich bestimmte er nicht gerne und übernahm auch nicht gerne die Verantwortung. Er hatte all das noch nie besteitten und dennoch zog sie ihm damit auf. Er erwiederte jedoch nichts darauf und nahm es einfach lächelnd hin. Kurz darauf teilte sie ihm eh ihre Gedanken mit, weswegen die Entscheidung eh gefallen war. Er hätte sich so oder so ebenfalls dafür entschiedem. Aber wie ais bereits genannten gründen, entschied er nicht gerne.

Für eine Zeit wurde es wieder still und Jack bemerkte, dass seine Freundin in Gedanken versunken war. Mit ein paar Schritten ging er zu ihr hinüber. Sanft strich er ihr ein paar Strähnen aus dem Gesicht und küsste sie leicht auf die Stirn. "Hör auf dir deinen hübschen Kopf zu zerbrechen. Das gibt sonst Falten" gab er schmunzelnd zurück, ehe er einen weiteren sanften Kuss, diesmal jedoch auf ihre Lippen drückte. Er verharrte sp für einen Moment, ehe er soch von ihr löste und in ihre Augen sah. Sein lächeln hatte er bei behalten.



Red || Rotkäppchen || Dunkelwald || Scatha [@Saphirstern]

Die braunhaarige erhob nicht einmal den Blick, als sie eine leichtekälte spürte. Brauchte sie auch nicht, denn sie wusste auch so das ihre Mitbewohnerin zurück gekehrt war. Lag es nun daran das sie die Tür gehört hatte oder das sie die Wölfe von weitem hatte heulen hören. Beides hatte ihr verratem das die dunkle Fee heim gekehrt war. Ihr Blick jedoch war weiterhin aufs Feuer gerichtet, was sie endlich dazu entschlossen hatte zu brennen. Es hatte sie auch lange genig heute gedauert. Sie vermutete das dass Holz feucht gewesen war znd somit schlecht brannte. Wäre ihre Mitbewohnerin früher da gewesen wäre es sicher kein Problem gewesen. Sie hätte im nu Feuer machen können. Red beschloss diesen Falt jedoch für sich zubehalten.

"Ja könnte man so sagen, ich habe eine Reh geschossen", gab sie nun endlich zurück und drehte sich nun endlich um. Scatha sah grauenvoll aus uns Red konnte sich denken, was die Fee die letzten Stunden so getrieben hatte. "Harter Kampf?", war das einzige was die brünette mit hoch gezogener Augenbraue fragte, ehe sie sich zur Küche drehte. Weder sie noch die andere hatten etwas fürs Abendessen vorbereitet, weswegen dies nun auch noch erledigt werden musste. Zu gegeben hatten Red wenig lust und nerv, aber ihr Magen hatte sich bereits schon mehrmals geäußert das er es nicht gut fand noch nicht gegessen zu haben. Was blieb Red also übrig? Vielleicht würd die Fee ihr ja helfen, so würde es schneller gehen. Langsam lief sie zur Vorratskammer um einige Zutaten zu hohlen. Sie würde eine Suppe kochen, mit dem Kaninchenfleisch welches sie letzte Woche erlegt hatte. Sie zerschnippelte einiges an Gemüse und gab es in einen Topf und stellte es über das offene Feuer. Danach machte sie sich ans Fleisch. Während sie es zurecht schnitt, sah sie auf. "Irgend was auffälliges heute im Wald?.



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Do Nov 08, 2018 12:48 pm
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Scatha || Dunkelwald //Dunkle Fee  bei Red @Namida

Nachdem Scatha zur Tür hinein kam und sie hinter sich schloss, nahm sie zuerst an, das ihre Mitbewohnerin sie vielleicht nicht gehört hatte den dessen Blickrichtung noch immer aufs Feuer gerichtet war. Es war noch recht kühl innerhalb des Hauses, wärmer als draußen aber für einen gewöhnlichen Menschen noch etwas zu kühl. So nahm die dunkle Fee an das Red wohl auch erst seit kurzem angekommen war oder zumindest erst kürzlich die Zeit hatte Feuer zu machen. Die Fee legte ihren dünnen Mantel ab welcher durch ein paar vorherige angriffe schon an den rändern zerbissen und zerrissen war. Die Kälte macht ihr kaum etwas aus, sie war es gewohnt.
Endlich bekam sie dann doch eine Antwort ihrer Mitbewohnerin. "Ja könnte man so sagen, ich habe eine Reh geschossen" gab sie ihr zur Antwort worüber Scatha leicht lächelte. "Das hört sich doch gut an" meinte sie erfreut und kam nun ein wenig auf das Feuer zu welches noch recht leise vor sich hin knisterte und langsam seine Wärme mit dem kühlen Haus teilte. Red hingegen drehte sich nun um, um auch einen Blick auf sie zu werfen. Ein wenig zerkratz an den Armen und im Gesicht doch weiter nichts schlimmes, so stand sie Red gegenüber. "Nur ein lästiges Wolfs Rudel was sich zu nah an deinen Jagdgründen aufgehalten hatte" gab sie zurück bevor Red sich auch schon wieder weg drehte um zur Küche zu gehen. Sie selbst blieb noch am Feuer stehen und kniete sich kurz hin um ihre Hand über das flackernde Feuer zu halten. Die dortige Wärme stach ihr auf der Haut, doch Scatha spürte diesen Schmerz nicht den sie konnte das Feuer wie jedes andere Element auch ein wenig beeinflussen. So ließ sie einen kleinen Funkenschauer auf das Feuer  fallen. Es kam aus dem nichts wie ein Pulver aus ihrer Hand. Ein kleiner Zauber, der dem Feuer erlaubte stärker zu brennen. So würde es im nu eine angenehme Temperatur im Haus bekommen. Nachdem sie zufrieden feststellte das das Feuer nun besser brannte entschloss sie sich dazu Red zu folgen die bereits in der Küche Gemüse zurecht schnitt und es in einen Topf warf.

Als hätte Red die Zeit genau abgemessen wann Scatha ihr in die Küche folgen würde stellte sie eine weitere Frage, ob es denn etwas auffälliges im Wald gegeben hätte worauf hin die Fee den Kopf schüttelte. Eine unnötige Reaktion, da Red überhaupt nicht sehen konnte was ihre Antwort war. "Nein..abgesehen von diesem einen Rudel..war alles wie sonst immer" gab sie dann schließlich zur Antwort bevor sie an die Seite ihrer Mitbewohnerin schritt. "Werde ich heute von dir bedient oder gibt es etwas womit ihr dir helfen kann?" scherzte sie nachdem Red einfach so ohne sie angefangen hatte das heutige Abendessen vorzubereiten.



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Mi Nov 14, 2018 10:07 pm
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.... | Der Hund aus die Bremer Stadtmusikanten | Bucht der sprechenden Tiere -> Zentrum der Insel der sprechenden Tiere| in ihrem Verschlag; ansprechbar

Eine kühle Brise strich ihr durch das Fell, als sie glücklich mit heraushängender Zunge über das Feld flitzte. Zumindest so schnell wie es ihr körperlich möglich war. Ihr Ziel war der angrenzende Wald, dort wollte sie sich noch ein Kaninchen holen. In dieser Gegend waren sie besonders wohlgenährt, das würde auch noch für den morgigen Tag reichen, ein Überbleibsel der Jagdhundeausbildung - sie achtete stets darauf nur ausreichend und zu bestimmten Zeiten zu fressen, alles andere kam ihr auch verschwenderisch und undankbar vor. Zwar hatte sie als Jagdhund nur selten Tiere selbst töten müssen, aber im Laufe der Zeit hatte sie sich ein ausreichendes Wissen angeeignet.

Das Kaninchen, welches sie schlussendlich erlegt hatte, war so groß, dass sie zuerst daran zweifelte, es überhaupt tragen zu können. Aber sie schien stärker als sie glaubte, denn das Tragen ihres Abendessens bereitete ihr so gut wie keine Schwierigkeiten. Zufrieden mit sich selbst, steuerte sie ihr provisorisches Heim an, das weiter im Inneren der Insel lag. Dort roch es überall bereits nach frisch zubereitetem Essen und sie konnte nicht verhindern, dass ihr ob dieses himmlischen Geruchs das Wasser im Maul zusammenlief. Mit beschwingten Schritten steuerte sie ihr Provisorium an, einen Verschlag eines verlassenen Hauses.

Etwas erschöpft ließ sie sich auf der weichen Decke nieder, die auf dem Boden des Verschlags ausgebreitet war. Sie würde das Kaninchen jemandem geben, der es für sie häuten und kochen würde, dafür würde derjenige das Fell behalten dürfen. Und vielleicht noch etwas vom Kaninchenfleisch, wenn derjenige das denn wollte. Ein bisschen bedauerte sie, dass es niemanden gab, der mit ihr das Essen teilte. Leider hatte sie nicht besonders viel Kontakt mit anderen sprechenden Tieren, seit sie die Bremer Stadtmusikanten verlassen hatte. Und ein neues Herrchen oder Frauchen... sie wusste nicht wirklich, ob sie sich darauf einlassen würde. Die Labradorhündin war sich sicher, dass sie sich eines Tages vielleicht wieder ein Herrchen suchen würde, aber sie hatte so ihre eigenen Vorstellungen davon, wie das abzulaufen hatte. Sie würde es sich aussuchen, nicht umgekehrt.
Sie ließ ein brummendes Geräusch hören, dann stand sie wieder auf und suchte nach einem Zubereiter ihres Kaninchens. Diesen fand sie in einem Wirt eines nahegelegenen Gasthauses, der tatsächlich das Fell behielt. Sie trug das in Papier gewickelte, gekochte Fleisch in einem Korb zurück zu ihrem Verschlag, stellte den Korb ab und nahm das Fleisch heraus. Dann riss sie sich ein kleines Stück heraus und kaute genüsslich darauf herum.

Aidane | Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern | Sommerbucht | Hat Freya (@Kastanienblüte) und Jack (@Namida) gesehen; ansprechbar

Sie mochte die Sommerbucht. Nicht weil hier jemand wohnte, der ihr am Herzen lag oder sie die Landschaft einigermaßen mochte - nein, einfach, weil es hier schön warm war und sie so keinen Gebrauch von ihrem Immerglüh Schwefelholz machen musste. Auch wenn es theoretisch nie ausbrennen konnte, wollte sie die kostbare Wärme, die es ihr bereits an machen kalten Tagen und Orten geschenkt hatte, nicht verschwenden. Das Dorf nicht weit von hier hatte sie gemieden und war stattdessen die Bucht entlang gegangen. Zwar waren ihre Füße einiges gewöhnt und nahezu unempfindlich, aber Sand und weiches Gras waren immer noch angenehmer für sie als Unterholz und Steine. Als sie noch in der Nähe des Dorfes gewesen war, waren ihr Kinder auf dem Heimweg begegnet, fröhlich lachend. Sobald sie sie in ihrem dunkelgrauen Umhang gesehen hatten, waren sie schnell an ihr vorbei gelaufen. Ich habe ihnen Angst gemacht... Sie haben so unbekümmert ausgesehen, du warst doch auch einmal ein Kind... Nein. So ein Kind bin ich nie gewesen. Sie umfasste ihren schwarzen Holzstab fester und ging nun zügiger voran, als könne sie ihre Erinnerungen auf diese Weise hinter sich lassen.

Die Dämmerung hatte eingesetzt, die untergehende Sonne tauchte alles in ein oranges Licht. Weiter unten zu ihrer Rechten, näher am Wasser begann ein Ausläufer des Waldes, den sie schon häufig durchquert hatte. Sie ging am Waldrand entlang, unter einer großen Tanne machte sie Halt. Zurück ins Dorf zugehen, war keine Option, es würde bald dunkel werden. Also schlug sie hier ihr notdürftiges Lager auf. Sie grub ein kreisrundes Loch in den Boden, dann machte sie sich auf zum Strand. In der Nähe des Ufers erhoben sich Steine aus dem ruhigen Wasser, groß genug, dass sie darauf stehen konnte. Perfekt. Sie watete bis zu einem der größeren und stellte sich darauf. Dann wartete sie. Nach ein paar Minuten sah sie einen Fisch, dann noch einen und noch einen. Sie waren in etwa so groß wie ihr Unterarm, aber ihre Schuppen schimmerten farbenfroh im Licht der untergehenden Sonne, das sich im Wasser brach. Mit einem gezielten Stoß mit dem spitzen Ende ihres Stabes spießte sie den ersten Fisch auf, den Zweiten fing sie mit bloßen Händen.  Nachdem sie beide an den Stein geschlagen und neben sich gelegt hatte, wartete sie erneut. Wieder schwammen nach einiger Zeit ein paar Fische daher, die sie fing, tötete und neben sich auf den Stein legte. Ein fünfter Fisch wagte sich an sie heran, den sie mit ihrem Stab durchbohrte.

Plötzlich nahm sie Rechts von sich in weiter Ferne eine Bewegung war. Zwei dunkle Striche näherten sich ihr, aber mehr konnte sie noch nicht erkennen. Dorfbewohner vielleicht? Um diese Zeit? Nein. Höchstwahrscheinlich Wanderer. Sie packte die Fische mit der rechten Hand an ihrer Schwanzflosse und hob den Stab mit der linken Hand auf. Für einige Momente verharrte sie so, ruhig auf dem Stein stehend. Tatsächlich, die beiden Gestalten kamen auf sie zu. Ein Windstoß wehte ihr die Kapuze ihres Überwurfs vom Kopf, ihre langen hellblonden Locken fielen lose über ihre Schultern. Dann blinzelte sie, schob sich die Kapuze wieder über die Haare, sprang von Stein zu Stein zum Ufer  und lief zu ihrem Lagerplatz. Dummkopf. Jetzt haben sie dich doch sicher gesehen. Dort entzündete sie ihr Immerglüh Schwefelholz und vergrößerte die Flamme etwas, damit sie mehr Wärme abgab. Aus einer der Taschen an ihrem Gürtel nahm sie ein paar Gewürze und ein Fläschchen mit einer säuerlich riechenden Flüssigkeit, mit denen sie die Fische einrieb. Sie rückte näher an das Feuer, steckte einen Fisch an ihren Holzstab und briet ihn über der Flamme. Nach ein paar Sekunden duftete es bereits nach ihrem Abendessen. Sie hatte gar nicht bemerkt, wie hungrig sie war.

Eren | Hänsel | Nordrand der Grünen Lande | sitzt am Feuer bei seiner Hütte; ansprechbar

Eine vergnügte Melodie pfeifend fuhr Eren mit dem Messer über den Wildkörper und entfernte so auch den letzen Rest des Fells vom Fleisch. Er hatte bereits gegessen und nutzte nun den letzten Rest des Tageslichts aus, um den Hirsch, den er vor seinem Mahl geschossen hatte, zu zerwirken. Dieser lag zerlegt auf einem Tisch, sein Kopf nicht unweit davon im Gras. Hinter Eren befand sich eine alte Jagdhütte, die er bewohnte, rechts neben ihm prasselte ein Feuer.
Es war ein guter Tag gewesen. Der Hirsch reichte sicher für eine Woche und außerdem war er ganz allein gewesen. Keine nervigen Dörfler, die wieder einmal die falsche Abzweigung genommen hatten, keine Kinder, die ihm das Wild verjagten und kein einziges verdammtes sprechendes Tier. Seit die letzte Hexe in diesem Gebiet auf mysteriöse Weise verschwunden war, hatte er sich nicht mehr so gut gefühlt.
Ein Geräusch brachte ihn dazu, seinen Kopf zu drehen. Es kam vom Reich des Ewigen Eises, das er von den Klippen aus sehen konnte. Das Echo eines Schreis. Hatte sich die Hexe des Westens mal wieder eines Untertans entledigt? Wahrscheinlich. Ein spöttisches Lächeln umspielte seine Lippen. Vielleicht sollte er dieser gefürchteten Hexe mal einen Besuch abstatten. Das ist gar keine so schlechte Idee. Wenn ich ehrlich bin, langweile ich mich hier langsam. Oh, wie er das Gefühl der Langeweile hasste. Es war wirklich an der Zeit, weiterzuziehen.

Frustriert wandte er sich wieder dem Zerlegen des Hirsches zu. Nachdem er das Fleisch von Knochen und Sehnen befreit hatte, schnitt er es in Streifen und hängte es über ein Trockenkonstrukt in der Nähe des Feuers. Den blutigen Tisch kippte er auf den Boden, damit das Blut abfließen konnte, das Messer wischte er im Gras ab, die Innereien und Knochen des großen Tieres schleuderte er in ein naheliegendes Gebüsch. Es gab nichts besseres, um Wölfe anzulocken. Doch die würden sich hier erst her trauen, wenn das Feuer nicht mehr brannte und bis dahin würde er schon lange weg sein.
Eren griff sich eine Axt und spaltete mit gezielten Schlägen Holz, die fertigen Scheite legte er nahe zum Feuer.
Dann ging er in die Jagdhütte und packte das Notwendigste in die Taschen seines schwarzen Überwurfs. Das letzte an Gemüse, das er noch besaß, eine Wasserflasche und ein paar Messer. Bis er spät in der Nacht aufbrechen würde, würde das Fleisch des Hirsches auch schon getrocknet sein.
Er verließ die Hütte wieder und setzte sich nahe am Feuer ins Gras. Nun hieß es warten. Ab und an schmiss er einen Holzscheit aufs Feuer.



©Kastanienblüte
So Dez 09, 2018 9:30 pm
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Vincent Grimm (Brüderchen) | Die grünen Lande | Bei Tilly Grimm (Schwesterchen) [@Elbenstern) & Esmeralda [@Namida]

Hoffnungsvoll sah er zu Tilly hoch - sie würde doch sicherlich antworten? Doch nachdem sie nichts sagte und die Fremde sie erwartungsvoll ansah, räusperte er sich leise und betrachtete Esmeralda voller Misstrauen. Wie du richtig festgestellt hast, sind wir nicht von hier. Verzeih mir also meine ungeschickte Frage.

Zögernd neigte er versuchsweise seinen Kopf vor ihr und zupfte auffordernd erneut an dem Rock seiner Schester. Mach was. Los. Ich will- ich kann- ich kann nicht mir ihr sprechen! Die Frage nach der Figur ist gleichzustellen mit der Frage nach dem Namen. Murmelte er leise, senkte beschämt wieder den Kopf und sah mit großen giftgrünen Augen auf den Boden.

Es tut mir leid, ich wollte dich nicht beleidigen. Er wurde immer leise, nuschelte am leicht und wäre am liebsten im Boden versunken. Er mochte es hier nicht. Er wollte wieder nach Hause - doch es gab kein zuhause mehr. Und sie hatten hier eine Aufgabe. Hoffentlich hab ich uns nicht schon verraten...


Arielle (Die kleine Meerjungfrau) | Königspalast | Bei Schneewittchen [@Kürbismaske] & Alice [@Namida]


Alice lächelte sie nur üblich naiv an und reagierte ansonsten nicht groß - Arielle musste sich ein genervtes Seufzen verkneifen. Was hatte sie auch anderes erwartet? Auch wenn die Verrückte ihr gegenüber augenscheinlich auf die Erlaubnis der Königin wartete um zu essen, wartete die ehamlige Meerjungfrau auf sowas nicht.

Wenn sie auf sowas warten würde, wäre sie schon längst verhungert. Spöttisch grinste Schneewittchen an, hob ihr Glas wie zum Anstoß, bevor sie einfach trank ohne zu warten. Danach holte sie sich etwas von dem Salat und begann gedankenverloren gegessen. Wie war dein Tag heute bisher so Alice?

Fragend hob sie eine Augenbraue, die Königin gezielt ignorierend. Warte nicht auf Schneewittchen. Empfahl sie Alice. Wenn du auf deren Erlaubnis wartest, bist du schon längst verhungert und verdurstet...


Freya (Die Schwester der bösen Königin) | Sommerbucht | Bei Jack (Der Eiskönig) [@Namida] & Aidane (Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern) [@Rotflamme]


Blinzelnd landete sie wieder in der Gegenwart, lehnte sich lächelnd an Jack und erwiderte seinen Kuss kurz, bevor er sich löste. Vorsichtig schmiegte sie sich ganz an ihn und lachte leise. Falten krieg ich doch eh keine. Oder willst du was anderes behaupten? Spielerisch war ihr Ton und nicht ganz ernst gemeint.

Es war ihr fast als ob sie beobachtet werden würde. Lächelnd löste sie sich von ihrem Eiskönig, ergriff seine Hände und wirbelte sich im Kreis einmal um 180°Grad herum. Nicht weit entfernt stand eine kleine Gestalt auf einem Felsen, lange hellblonde Locken erschienen deutlich in der Luft. Das Kind? sprang sprungvoll von dem Stein und rannte in den Wald. Schau. Murmelte sie leise und neigte den Kopf in Richtung des Kindes.

Sie oder er läuft davon... Sollten wir ihr/ihm nicht nach? Es scheint ein Kind zu sein. Ein Kind... Vielleicht so alt wie SIE inzwischen wäre, wenn... Freya wand den Kopf ab, schloss die Augen und atmete tief durch. Das war nicht wichtig. Sie würde sie retten. Sie würde alle retten. Ich würde ihr gerne hinterher Jack. Bat sie ihn leise.



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