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 Verzweifelt

©Distelpfote
Sa Apr 14, 2018 6:06 pm
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Schüler
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Verzweifelt



Lilly sitzt am Fenster und betrachtet den Regen, der unaufhörlich fiel. Sie war eine der wenigen die Regen mag, er beruhigt. Durch diesen Gedanken ermutigt denkt sie über den jetzigen Zustand nach. Ihre Freundin, die sie als beste Freundin ansah, hatte sich in ihre beste Freundin verliebt, doch diese kann es nicht erwidern. Lilly macht es nichts aus das ihre beste Freundin lesbisch ist, es ist ihre Sache und sie unterstützt es.

Und nun war es so, das sie erfahren hatte, dass ihre beste Freundin leidet. Sie nennt sie schon immer Teddy, da sie gerne und oft mit einander kuschelten. Aber sie sind nur Freunde. Teddy hat sich erst vor ein paar geöffnet. Was Lilly bis jetzt nicht wusste: Teddy leidet unter Depressionen. Zuerst war Lilly geschockt, das ist sie zwar immer noch, doch dann entwickelt sich Wut und Trauer.







Langsam hört der Regen auf, doch immer wieder beginnt er wieder stärker zu werden. So wie ein Chaos. So sieht es im Moment bei ihr und Teddy aus. Beide wissen nicht was sie tun können. Teddys Eltern wollen sie in eine Psychiatrie stecken, doch das will Teddy nicht. Auch Lilly findet das sie dahin sollte, doch sie toleriert, dass Teddy nicht möchte.







Was noch so geht ist das Teddy gemobbt wird, wegen ihrer Krankheit. Doch Lilly und Teddy sehen ein Ende: Langsam aber sicher hören sie auf zu mobben. Lilly hilft Teddy sich nach so einer Mobbing-Attacke wieder auf die Beine zu kommen. Zusammen haben sie sich ein paar Katzen-Foren angeschlossen, dort sind sie glücklich. Im Gegenteil zum Real Life.







Lilly seufzt. Was Teddy nicht wusste: Lilly selber hatte eine kleine Maske, so wie beide zusammen eine große haben. Doch Lilly hatte Angst es Teddy zu sagen. Sie selber litt an einer kleinen Depression, doch lange nicht so groß wie Teddys.







Zusammen haben Teddy und sie sich in einer App angemeldet; Discord. In dieser konnten sie sein wer sie wollen, konnten sich geheim halten oder etwas über sich preisgeben. Was daran schlimm sein soll? Teddys Schwarm ist auch auf all den Websites wo sie sind. Das macht es Teddy nicht einfach, doch zusammen mit Lilly schafft sie es langsam.







Lilly steht auf und geht rüber zu ihrem Computer. Der Regen hat aufgehört, leider. Sie schaltet ihren Computer an und als sie ihren Desktop sieht öffnet sich schon aromatisch Discord. Ich sehe dass Teddy da ist und gehe zusammen mit ihr in den Sprachchat.







„Na? Alles gut?“, spricht Lilly sofort.


„Naja. Wie immer eben. Ich… habe beschlossen die Freundschaft mit… du weißt wen zu beenden.“, höre ich Teddys bekannte Stimme.




Auch wenn sie es nicht sieht nicke ich. „Kann ich verstehen.“, sage ich und dann reden wir über Gott und die Welt. Ich muss sagen, ich bin verschlossener als Teddy. Aber deswegen mag man mich und Teddy auch. ‚Wir sind wie Schwarz und Weiß‘, sagen sie immer. Und ja, wir stehen dazu.







Mit ‚anderen‘ meine ich OnyxStar oder auch bei anderen Servern CheatsnutsBlossom, ClawFrost, SecretHunter und NightShadow. Andere unbedeutende wie Lissi sind auch dabei. Doch diese mögen uns nicht wie die Erstgenannten. Manche machten sich sogar über uns lustig.







Nachdem sich Lilly von Teddy verabschiedet hat geht sie raus an die frische Luft. Nachdem sie ein paar Katzen, denen sie begegnet ist, gestreichelt hat geht sie wieder zurück. Zuhause schmeißt sie wieder ihren Computer an und sieht dass Teddy auch online ist. Na gut, Teddy und Lilly sind beide sehr aktiv. Selbst in der Schulzeit.







Nachdem sie kurz miteinander geschrieben haben stockt Lilly. Sie hatte 2 Freundschaftsanfragen von welchen, von denen sie noch nie was gehört hat. Auch die Namen sind ihr unbekannt. Als sie allerdings die Anfragen annimmt offenbart Teddy ihr, das sie woanders ihren Namen fallen hat lassen bei einer Interessenfrage, welche sich um eine bestimmte Band handelt. Somit hat Teddy gesagt das Lilly sich auch für diese Band interessiert.







Das Ganze ist schnell vergessen, denn Teddy hat Lilly eine kleine Freude damit gemacht. Sie kennt nicht viele die sich auch für diese Band interessieren. Der Tag geht schnell vorbei.  Obwohl Lilly noch bis 1.30 Uhr wach ist, ist sie am nächsten Tag ausgeruht. Lillys Körper hat sich an den kurzen Schlaf gewöhnt, und Teddy mochte das eigentlich nicht, doch es ist so.







Das geht schon eine Weile so und das Mobbing hat inzwischen komplett aufgehört. Lilly und Teddy sind froh, doch Teddys Geliebte ist immer noch abweisend und die beiden ‚zoffen‘ sich quasi. Lilly stört das nicht, sie versucht Teddy etwas von ihrem Schwarm fern zu halten. Es klappt und selbst Teddys Depressionen gehen immer mehr zurück. Denkt Lilly.







Als Teddy aber eines Abends in den Server ein Bild stellt wo sie mit ihren Schuhen vor einem Abgrund steht bricht es Lilly das Herz. Schnell steht sie auf, rennt ohne Jacke zu dem vermutenden Ort und findet Teddy, die doch wirklich Springen möchte! Schnell rennt sie zu dem Dach hoch und hindert Teddy indem sie sie zurückzieht. „Teddy!! Was sollte das werden?“, fragt sie wütend und schockiert während sie Teddy stürmisch umarmt.







Sie hatten sich seit diesem Zeitpunkt etwas  geschworen – Etwas was für beide sehr wichtig ist. Nie wieder sollen sie solche Versuche machen, sich das Leben nehmen oder sogar ritzen. Beide vertrauen einander und wollten sich immer die Wahrheit sagen. Das versprechen sie sich von nun an.





Lilly und Teddy geht es jedem Tag besser. Doch ein was ist schlimm: Teddys Schwarm macht alles schwer. Schweren Herzens muss Lilly jeden Tag mit ansehen wie sich Teddy beschwert und doch unsagbar traurig fühlt. Schließlich fasst sie einen Entschluss: Sie würde mit dem Schwarm reden.





Gleich nachdem sie es festgelegt hatte schreibt sie den Schwarm an. Dieser sagt ihr dass sie bloß nichts Teddy verraten sollte, was sie schwört.

Dann legt sie, Teddys Schwarm, los:


‚Ich weiß was ich Teddy antue und ich weiß das es falsch ist. Ich will sie nicht hängen lassen, sie ist meine Freundin. Freundschaftlich. Anders sehe ich sie nicht. Ich kann sie nicht lieben, was sehr schade ist. Sosehr ich das möchte, es klappt nicht. Teddy ist so viel was ich nicht habe. Sie darf nicht traurig sein. Kümmere dich bitte gut um Teddy, Lilly, und behalte es bitte für dich.‘







Danach muss Lilly erst mal überlegen. Sollte sie Teddy Andeutungen machen? Nein, dann quetscht sie Lilly aus, das will sie nicht. Nach vielem Überlegen beschließt sie raus zu gehen. Lilly geht zu ihrem geheimen Rückzugsort, einer kleinen Kristallgrotte. Teddy kennt sie auch. Lilly lässt sich nieder und schläft vom vielem Überlegen ein.







Teddy macht sich bestimmt Sorgen. Macht sie, sie fehlt in der Schule. Teddy sucht sie überall, findet sie dann auch in der Grotte. Lilly wacht auf, etwas verwirrt. Teddy schließt sie in eine Umarmung. „Lass mich nie wieder alleine!“, flüstert Teddy Lilly ins Ohr. Und ja, in diesem Moment ist der Schmerz in Teddys Inneren nicht mehr vorhanden. Der ganze Liebeskummer, alles weg. Nur sie und Lilly. „Lass uns gehen.“, meint Teddy und zieht Lilly ohne Wiederspruch mit. Lachend folgt Lilly Teddy.





So vergeht der Tag. Abends passiert jedoch das was Lilly und Teddy sich gesch

woren hatten: Teddy wollte wieder springen. Schnell ist Lilly wieder am Ort und wollte sie wieder zurückziehen, doch sie kommt zu spät: Teddy springt.






Schweißgebadet wacht Lilly auf. Wann war sie eingeschlafen? Warum träumt sie das? Voller Fragen wendet sie sich an OnyxStar und NightShadow. Sie bespricht es mit ihnen und es kommt etwas Komisches raus: Sie mag Teddy sehr, wie eine Schwester. Lilly bedankt sich bei den beiden und läuft zu Teddys Haus. Dort angekommen zögert sie. Soll sie es ihr wirklich sagen?







Entschlossen klingelt sie dann. Als Teddy rauskommt umarmt Lilly sie erst mal. „Kann… ich dir was sagen? Kommst du bitte… mit zu Kristallgrotte?“, sagt sie schüchtern und zögernd. Nachdem Teddy kräftig genickt hat laufen sie auch los. Dort angekommen stellt sich Lilly vor die größere und beginnt: „Du weißt was ‚Noona‘* bedeutet?“, fragt sie zum Anfang.







Ein Nicken von Teddy. „Das… bist du für mich.“, sagt Lilly und weicht Teddys Blick aus. Dadurch sieht sie nicht wie Teddy breit lächelt und Lilly umarmt. „Du bist meine Yeodongsaeng**!“, sagt Teddy glücklich. Lillys Wangen färben sich leicht rosa.







Zusammen verbringen sie dann den Tag. Am Abend verabschiedet sich Teddy mit einem Küsschen auf die Wange von Lilly und geht nach Hause. Zurück lässt sie eine glückliche Lilly.







~10 Tage später~







Lilly läuft wie immer mit Teddy rum als Teddy von ihrem Schwarm angerempelt wird und einfach weiter geht. Teddy blickt ihr nach. Doch schnell sammelt sie sich und geht weiter. Lilly hat Mühe ihr zu folgen, sie geht sehr schnell. Zuhause nimmt Lilly Teddy mit. Sie wollten heute einen kleinen Mädels-Abend machen.







„Teddy! Wieso hast du heute IHR hinterher geschaut?“, fragt Lilly etwas wütend. „Nun ja… Lilie. Sie hat mir ins Ohr geflüstert: ‚Sei unbesorgt. Ich mag dich auch… sehr.‘ Das war so aufregend und dachte ich habe mich verhört, doch das würde SIE niemals tun.“, beicht Teddy Lilly diesen Teil der Geschichte. Lilly quietscht und erdrückt Teddy fast.







Einige Tage vergehen seitdem und am Abend hört Lilly Teddy sagen dass sie zusammen gekommen sind. Doch nur 1 Tag danach bricht Teddy in Tränen aus da SIE mit ihr Schluss gemacht hat, da sie jemanden anderes kennengelernt hat. Wenn Lilly könnte würde sie dieses Mädchen töten. Erst annehmen und dann fallen lassen wenn man jemanden besseren gefunden hat.







Das heißt sie hatte mit Teddys Gefühlen gespielt! Während sie gegrübelt hatte  war Teddy auch schon wieder weg. Na toll. Entschlossen rennt sie draußen rum. Dadurch das es wieder regnet verschönert, bzw. verschlimmert er in diesem Moment den Augenblick. Schnell ist Lilly durchnässt und sucht ihre Noona*.







Sie ist auf einem Hochhaus, auf dem Dach. Sie will wirklich springen! Doch Lilly hat eine Idee. Wenn das so ist, dann ist es ebenso. Sie stellt sich neben Teddy und gemeinsam segeln sie gen Boden.


_______________________________________________________________


* = große Schwester


** = Kleine Schwester




Und jetzt kommt es so, das ich euch was auf den Weg mitgeben möchte. Ihr seid perfekt, in jeder Hinsicht. Es ist egal, wer oder wo ihr seid, wie ihr ausseht, was ihr an euch hasst oder nicht, denn genau DAS ist der Punkt. Ihr sollt euch nicht hassen und in Depressionen versinken. Diese Geschichte soll zeigen das dies NICHT ein Ausweg ist. Dies soll zeigen das ihr Freunde habt, die euch helfen und euch unterstützen. Wenn ihr gemobbt werdet dann lasst es nicht über euch ergehen und redet mit jemanden. Sei es eure Eltern, ein Lehrer oder gar fremde, jedoch bekannte Menschen. Lasst es raus, euren Schmerz. Denn nur wenn du deine Hände frei von allem hast kannst du was neues anfangen. Denn du lebst nur einmal.




Einige die drinne vorkommen: Kastanienblüte, Silbersee sowie ich 

Diese Geschichte basiert auf wahrem. Manches ist ausgedacht, doch das das aller wenigste.



©Flammensturm
Mi Apr 25, 2018 8:15 pm
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Anmeldedatum : 08.03.16

Die finde die Geschichte,die du geschrieben hast toll.Was du am Ende gesagt hattest,da stimme ich dir zu.Wenn man Gemobbt oder Depressionen hat/kriegt,solltest man zu jemanden hingegen und das sagen oder einfach das Problem aussprechen.
LG Flamme



©Distelpfote
Sa Mai 05, 2018 11:42 am
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Schüler
Anzahl der Beiträge : 59
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Alter : 12

Hallo Flamme

Schön das dir meine Geschichte gefällt, ich habe lange dran gearbeitet. Ich finde, es ist wichtig, das mal gesagt zu haben.

Danke für dein Verständnis

GVLG Distelchen



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