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 Die Wahrheit

©Trickbenefit
Di Feb 27, 2018 6:35 pm
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Junges
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Ich habe heute zwei Geschichten für euch. Es sind Geschichten die das Leben eines Mädchens erzählen. Eines Mädchesn, dessen Leben manchmal nicht so leicht war die das unsrige heute oder war es doch ein Zuckerschlecken und einfach zu bewältigen?
Nun, dies habt ihr zu Endscheiden, denn ich stelle euch vor die Frage: Welche dieser Geschichten ist wahr? Denn eine ist tatsächlich so passiert (in meiner Fantasie) und die andere ich komplett erfunden.
Viel Glück und wer weiß, vielleicht kennt ihr ja die Quelle, von der ich meine Geschichten habe? ;)

Geschichte Nummer 1 – Tochter

Vor vielen, vielen, Jahren stand hier genau an diesem Ort ein großes und prachtvolles Schloss mit mehr Zimmern als zu Zählen kannst und mehr Geheimnisse als du entdecken kannst. Dieses Schloss, aus schneeweißen Steinen gebaut, stand im Mittelpunkt eines großen und wohlhabenden Königreiches, welches in vier Teilen gespalten war. Den roten Kriegern, den blauen Schmieden, den Grünen Farmern und den gelben Adligen. Ein König, geboren bei den blauen Schmieden, und eine Königin, geborene im Reich der gelben Adligen, regierten über dieses Königreich. Sie führten kein glückliches Leben, da sie beide sich in ihrer, von ihren Eltern, geschlossenen Ehe gefangen fühlten und ausbrechen wollten. Doch eines Tages erreichte das Königreich eine freundliche Nachricht: Ihre Königin war schwanger.
Die Monate zogen ins Land und die gelbe Königin gebar Zwillinge. Einen Jungen und ein Mädchen. Doch schon kurz nach der Geburt sollte das Junge Glück sein ende finden, denn der König nahm sich seinen Sohn und verschwand ins blaue Reich ohne jemals wieder gesehen zu werden. Die Königin trauerte sehr über den Verlust ihres Sohnes und nannte ihre Tochter passend ihrer Trauer Soledad (=Einsamkeit), da diese nun getrennt von ihrem Zwilling aufwachsen würde und ihn niemals sehen wird.
Die Jahre vergingen und Soledad wuchs zu einem wunderschönen Prinzessin heran die von allen gelebt und geschätzt wurde. Kurz nach ihrem 14. Geburtstag jedoch verstarb ihre geliebte Mutter und ließ das Arme Mädchen zurück das nun alleine das große Königreich regieren musste. Soledad jedoch fühlte sich nicht bereit ein solch großes Königreich wie das der vier Farben zu regieren. Auch wenn sie ein sehr verwöhntes und selbstbewusstes Mädchen war, das wusste, dass es wollte und auch wie sie es bekam. Und so sprach sie mit den Gründern und Rektoren einer speziellen Schule für Diener und Berater und ließ sich ihren besten Schüler zum Schloss schicken. Sein Name lautete Regulus. Die Prinzessin aber fand seinen Namen beleidigend, da dieser übersetzt Prinz bedeutet und Regulus, der aus ärmlichen Verhältnissen stammte, diesen nicht verdient hatte. Also änderte sie seinen Namen kurzerhand in Sergius, was übersetzt Diener und Sklave bedeutet.
Sergius traf nur wenige Tage später bei Soledad im Schloss ein. Als eine der Mägde ihn in den Thronsaal führten, in welchem Soledad gerade einem Bauern aus dem Grünen Reich mitteilte das, wenn sein Sohn keinen Apfel gestohlen hätte, er mit Sicherheit auch nicht die Todesstrafe bekommen hätte, sahen sich die beiden zum ersten Mal. Soledad viel sofort auf das ihr neuer Diener seinem alten Namen alle Ehre gemacht hatte. Mit dem blonden Haar das ihm in die Augen fiel und im Nacken zu einem kurzen Pferdeschwanz gebunden war, mit seinen Himmelblauen Augen und dem geraden und selbstsicheren Stand Wirte es auf die Prinzessin tatsächlich so als würde ein Prinz vor ihr stehen und Sergius viel sofort auf das die Namensbedeutung der Einsamkeit auf dieses Mädchen wohl am besten zutraf. Ihre eigenen Himmelblauen Augen schimmerten vor Traurigkeit über den Tod ihrer Mutter, aber auch voller wissen der Überlegenheit. Ihr eigenes blondes Haar war zu einer strengen Hochsteckfrisur gebunden und ihr hellgelbes Kleid zeugte von keiner Falte.

Die Monate vergingen und Soledad und Sergius wuchsen zu einem Team zusammen, das man sich besser kaum Vorstellen könnte. Soladad zog in ihrem Schloss alle nötigen Hebel um dem Königreich zu neuem Erfolg zu verhelfen und Sergius wurde zu ihrer ausführenden Hand. Er reiste durchs Land und erfüllte treu die Aufträge seiner Prinzessin.
Eines Abends, Sergius war gerade erst von einer seiner Reisen zurückgekehrt, da hielt Soledad im Schloss eine große Feier, aus der Adlige aus dem ganzen Land kommen würde. Natürlich war ein Großteil davon aus dem Gelben teil des Landes, jedoch waren auch Adlige aus dem roten, blauen und grünen Teil anwesend. Unter ihnen mischte sich ein Adliger aus dem blauen Teil des Landes. Ein gutaussehender junger Mann mit leuchtendem Haar und strahlenden Augen. Die Prinzessin verliebte sich sofort in ihn und wollte ihn heiraten, doch der blaue Adlige lehnte sie ab. Er sagte ihr, dass er bereits seine große Liebe gefunden hatte, und zwar in einem Bauernmädchen des grünen teil des reiches. Die Prinzessin war erbost so etwas zu hören. Wer schlug schon eine Prinzessin, eine Königin, aus nur um mit einem nutzlosen Bauernmädchen liiert sein zu können?
Nach dem Fest rief die Prinzessin ihren Diener zu sich. Sergius sah sofort das seine Herrin etwas bedrückte. Sie hielt eine seltene grüne Rose in der Hand, so fest das sich der Stiel verbog und sich die Dornen tief in ihre weiche haut, bohrten, tiefe blutende Wunden hinterließ. Mit bebender Stimme teilte sie ihm mit dieses grüne Mädchen zu finden und zu vernichten. Sergius tat es leid ein unschuldiges Mädchen umzubringen, er wollte Soledad diesen gefallen nicht erfüllen, aber die war seine Herrin und treuste Freundin. Er hatte keine andere Wahl.
Noch am selben Abend vollbrachte Sergius seinen Auftrag und kehrte zum Schloss zurück. Er hatte beschlossen Soledad von nun an nicht mehr zu vergeben, schließlich hatte sie ihn von Anfang an immer wieder gedemütigt, ihm sogar seines Namen beraubt und nie hatte er etwas dazu gesagt, da sie seine Herrin war und er ihr zur treue verpflichtet. Als er am nächsten Morgen mit ihrem frühstück, auf dem weg in den Rosengarten war legte er sich bereits die passenden Worte zusammen, um Soledad endlich mal die Meinung zu sagen, sich von ihr zu löse und seine eigenen Wege zu gehen. Doch als er bei ihr ankam, ihr strahlendes lächeln sah und wie sehr sie sich über seine Anwesenheit – und der erfolgreichen Erfüllung seines Auftrages – freute …, da konnte er es nicht mehr. Es war, als hätte ihr lächeln all seinen Hass in Luft aufgelöst und nicht als pures Glück zurückgelassen. Also verzeiht er ihr. Erneut.

Nun vergingen bloß wenige Tage, bis sich ein neues Problem anbahnte. Das Volk hatte genug von der jungen Prinzessin, die vor kurzem erst ihren 15. Geburtstag feierte. Es baute sich eine Revolution auf mit dem ziel die Prinzessin zu stürzen. Sie scherten sich zusammen und stürmten das Schloss. Während sich die Diener die Taschen, mit dem teuren besitz der Prinzessin vollstopften und die Wächter ihren Standort verraten ahnte die Prinzessin nicht, welches schicksal sie bald einholen würde …
drei Tag später wurde das Urteil gesprochen und noch am selben Tag wurde Soledad auf den Marktplatz geführt. Auf diesem hatte sich das gesamte Volk aller vier Teile des Reiches versammelt. Doch Soledad hatte nur Augen vor einen blonden Haarschopf, in braunem Mantel verhüllt. Sodass man das Gesicht nicht sah. Die Glocken schlugen 3 und das Schlachtbeil viel herab.




Und? Hat euch die Geschichte gefallen? Wie, zu traurig? War doch ein schönes ende!
Hier habe ich noch eine zweite Geschichte für euch. Es handelt sich dabei um dieselben Personen, aber was sie erleben ist anders als in der obigen Geschichte. Welche davon stimmt denn nun?
(er ist etwas kürzer, weil ich ehrlich gesagt keine Lust hatte das alles nochmal detailreich aufzuschreiben.)

Geschichte zwei – Diener

Einmal, vor langer, langer, Zeit gab es eine Königin in einem kleinen Königreich. Der König hatte sich mit seiner Frau zerstritten und sie lebten nun getrennt. Doch die Königin war schwanger. Und an einem Tag gebar sie Zwillinge. Ein Mädchen und einen Jungen. Das Mädchen nannte sie Rilliane und der Junge bekam den Namen Allen. Zusammen lebten sie drei glücklich im großen Schloss im gelben teil des Landes. Doch der König wollte seinen Sohn bei sich wissen. Eines Tages, die Zwillinge waren vier Jahre alt gewesen, holte er seinen Sohn ab und brachte ihn weit weg.
Die Königin und ihre Tochter waren nun allein und mussten lernen zurechtzukommen. Rilliane war wirklich traurig über den Verlust ihres Bruders. Und eines Tages, es waren einige Jahre vergangen, da wurde die Königin sehr krank und verstarb kurz darauf. Nun musste Rilliane, die gerade erst 14 Jahre alt war, das Königreich alleine regieren, da der König immer noch verschwunden war und ihr Bruder schon vor Jahren für Tod erklärt wurde.
Eines Tages kam ein neuer Diener in ihr Schloss. Er stellte sich ihr als Alexiel vor und sollte von nun an ihr persönlicher Diener sein. In einer privaten Unterhaltung teilte er ihr mit, dass er nur noch ihr allein Dienen würde, für die durch die Hölle gehen würde und sie vor allen Qualen beschützen würde.
Rilliane war eine schlechte Königin. Sie kürzte Gelder und zerstörte in ihrem wahn der selbstsucht ihr eigenes Königreich, ohne es zu bemerken.
Als Alexiel im grünen Teil des Königreiches Einkäufe erledigte viel ihm eine Frau auf. Sie hatte wunderschönes langes Haar mit schillernd grüner Farbe. Sie hatte die lieblichste Stimme, welche er jemals vernommen hatte und das schönste lächeln, dass er jemals sah. Er verliebte sich sofort in sie. Zurück im Schloss fand er seine Herrin weinend vor. Sie hatte in letzter Zeit oft geweint doch nie hatte Alexiel sie darauf angesprochen. Heute tat er es. Und Rilliane erzählte ihm was sie bedrückte: Sie hatte sich in den blauen Prinzen vom Nachbarkönigreich verliebt doch dieser verstieß sie, da er ein Mädchen mit langen grünen Haaren liebte. Als Riliane ihrem Diener diese Geschichte so mitteilte wurde sie wütend. Sehr wütend.
Am nächsten Tag hielt sie eine Krisensitzung im Schloss ab und forderte alle Männer auf durch das Königreich zu ziehen und alle Fragen mit grünen Haaren zu finden und zu töten. Alexiel schluckte bei dieser Aussage. Er wusste schon ängst, um welches Mädchen es sich handelt und er zog ebenfalls los, um den Auftrag zu erledigen und diesen kleinen Krieg so schnell wie möglich zu treffen.
Er traf sie am Brunnen außerhalb der Stadt. Sie lächelte ihn wieder mit diesem wunderschönen lächeln an. Und Alexiel hatte nichts Besseres zu tun, als ihr sein Messer in den Bauch zu rammen. Das Mädchen war geschockt. Tränen des Schmerzes rannen ihr über die Wangen, bei Alexiel waren es tränen der trauer. Und dieser Trauer wurde durch diesen einen Satz nur noch verstärkt. Des Mädchens letzte Worte:
„Es ist okay.“
Aber er war zu spät. Die Soldaten hatten bereits damit angefangen Häuser zu entzünden und jedes weibliche Wesen mit grünem Haar zu töten. Ganz egal wie alt es war.

Die Bürger hatten genug von ihrer Königin. Sie litten sowieso schon Hunger und das Feuer hatte alle Felder zerstört die noch Früchte trugen. Sie starteten eine Revolution. An der Spitze dieser standen zwei Personen: Der blaue Prinz, welcher vor Trauer um den Tod seiner Gemahlin getrieben wurde und die rote Kriegerin, die einmal die beste Freundin und Schwester des grünen Mädchens war. Selbs die Soldaten hatten genug vom Krieg, im Feuer waren auch ihre Familien verletzt worden und starben.
Und so brachen sie durchs schloss. In erstaunlicher Geschwindigkeit suchten sie die Zimmer ab, immer auf der Suche nach einem blonden Mädchen in teuren Gewändern.
Die kleine Königin war die ganze Zeit über in ihrem Gemach, starrte aus dem Fenster und wartete auf die Massen.
Die Tür zu ihrem Gemach öffnete sich und die Prinzessin ahnte das nun ihre Zeit gekommen ist. Sie drehte sich von ihrem Fenster weg, um dem wütenden Volk stolz ins Gesicht zu lachen, aber ihr lachen steckte ihr im Halse fest, als sie das Bild sah, das sich ihr bot. Alexiel hatte sich in eines ihrer Kleider gezwängt, er hatte den Zopf in seinen Haaren gelöst und sah nun genau so aus wie Rilliane. Traurig lächelnd hielt er ihr seine Kleidung hin und sprach mit flüsternder Stimme:
„Ist es das, was du dir all die Zeit herbeigesehnt hast? Doch keine Angst, ich diene nur dir, ich schütze dich vor all dieser Qual. Nun nimm meine Kleider, vertrau mir ganz allein, zieh sie an und flieh so schnell wie es geht. Ich beschütze nur dich, mein liebstes Schwesterlein. Nun bin ich die Prinzessin und du der Diener hier und nun laufe weg, weit weg von diesem Ort!“
Mit diesen letzten Worten drückte er seine Prinzessin zum ersten und letzten Mal fest an sich, presste seine Stirn an ihre, drückte ihr dann seine Kleider in die Arme und schubste sie zum Ausgang. All, das ging so schnell das Rillane nicht mehr reagieren konnte und ab da lief alles wie ein Film vor ihren Augen ab. Wie ferngesteuert tauschte sie ihr Kleid mit den Sachen ihres Dieners aus und fing anzurennen. Hinter sich hörte sie Geschrei, doch sie achtete nicht darauf. Floh einfach weiter.

Drei Tage vergingen, in denen Alexiel im Kerker des Schlosses gefangen war. Drei Tage, in denen er auf seinen Tod wartete. Und immer wieder wiederholte er dieselben Worte, immer wenn ihn niemand hörte:
„Es war einmal, vor langer Zeit, in einem kleinen Ort. Da lebten bösen Menschen in einem Königreich. Und auf dem Thron da herrschte über dieses Reich meine Zwillingsschwester, sie war wunderbar.“
Am dritten Tag wurde er abgeholt und auf den Marktplatz gebracht. Auf der Bühne stand die Guillotine bereit. Das Volk schrie vor Freude über den bevorstehenden Tod seiner Prinzessin und wartete gespannt. Nur ein Gesicht bleib ruhig. Mit zerzausten blondem Haar und stumpfen Augen stand Rilliane in der Menge und sah zur Bühne hinauf. Alexiel sah zu ihr und lächelte sie an – Rilliane lächelte zurück.
Die Kirchenglocken schlugen drei und das Fallbeil stürzte auf den Jungen Diener herab. Das Volk verstummte. Es war so ruhig auf dem Marktplatz, dass man eine Nadel hätte in den Dreck fallen hören können. Bis das Schluchzen einer einzelnen Person alles zum Ausbrechen brachte und dem Volk klar wurde das es gerade ein unschuldiges 14 Jahre altes Mädchen umgebracht hatte, dass es einfach nicht besser gewusst hatte.
Und Rilliane? Die schrieb ihrem Bruder jeden Tag einen Brief, steckte ihn in eine Flaschenpost und schickt sie den Fluss hinunter. Bis sie schließlich an gebrochenem Herzen starb.
„Wenn es mir möglich wäre mein Leben neu zu wähl'n, ja dann wär es mein Wunsch es mit dir zu erzähl'n …“



Habt ihr erkannt welche der Geschichten die Wahrheit erzählt?



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