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 Goldenes Zeitalter der Piraterie ~ Play

©Strahlenlicht
So Feb 18, 2018 9:42 pm
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Amy O'riel || Captain der Drowning Mermaid || Schiff || Damian [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] Jack [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Die Kapitänin blickte den jungen Schiffsjungen hinterher und hob eine Augenbraue, als der Junge drohte, über die Bürste zu stolpern die er wenige Minuten zuvor noch dazu genutzt hatte, das Deck zu schrubben. Amy fand es irgendwie amüsant und zugleich verwirrend, wie selbstbewusst Jack war, wenn er versuchte sich an irgendwas Männliches ran zu machen, wie Amys ersten Matt Damian, doch zugleich wie ein verschrecktes Kleinkind reagierte, wenn die Blauäugige mit ihn sprach oder ihn nur ansah. Gut, sie fand es natürlich besser dass er sich vor ihr fürchtete und Respekt zeigte als dass er genau das Gegenteil tun würde und sie selbst sogar auf seine versauten Weisen anmachen würde, aber trotzdem, es wunderte sie einfach. Sie verzog das Gesicht bei dem Kopfkino, bei dem Jack doch tatsächlich auch auf Frauen stehen würde. Natürlich war Amy selbst auch Liebhaber davon, begehrt und gewollt zu werden, aber dass von keinen, die zehn Jahre jünger waren als sie. Zwar besaß Jack einen ansehlichen Körperbau und Gestalt, aber nein, auf so einen würde sie sich nicht einlassen. Sie mochte es, wenn Männer ihr Komplimente gaben und hinterher liefen wie Hündchen ihren Besitzern, sie behandelten wie eine Königin, aber sie stand nicht besonders auf solche, bei denen man deutlich bemerkte, dass sie nur auf eine gute Nacht auswaren. Obwohl sie selber das ja eigentlich tat, wenn sie verführte. Eigentlich absurd, sie wollte das, was die wollten, die sie ablehnte, und wollte nur die Männer, die wirklich Interesse an ihr hatten. Amy schüttelte leicht den Kopf. Sie versank schon wieder zu tief in ihren Gedanken.

"Das hätte ich auch nicht erwartet, mutig, der kleine Prinz." antwortete sie deshalb Damian mit denselben Grinsen wie er auf den Lippen, um sich selbst von den Gedanken abzulenken und ein bisschen mit ihren ersten Matt und zugleich besten Freund sprechen konnte. Sie selbst hätte ja niemals gedacht, dass es sich bei den durchaus attraktiven Mann um den Prinzen gehandelt hatte, hätte sie nicht das Wappen auf seiner Taschenuhr erkannt. Amy blickte wieder zu Jack, als dieser zurück kam und diesmal anstatt eines nassen Mantels eine trockende Decke in den Arme trug. Erneut hob sich Amys Augenbraue als er näher trat und ihr die Decke anbot, antwortete und reagierte zunächst nicht, ehe sie dann doch den Arm ausstreckte und den weichen Stoff ergriff. "Nächstes mal holst du mir einen neuen Mantel." korrigierte sie sein Handeln. Das müsste sie gleich wohl selber machen.

Sie legte sich aber dennoch die Decke um die Schulter und um den Oberkörper, da sie schließlich noch klitschnass war und der kühle Wind sie erfrieren ließ. Außerdem trug sie eine weiße Bluse, die durch die Nässe etwas durchsichtiger geworden war. Klar, sie war der Captain und es war nicht selten dass Männer sie gar noch freier bekleidet sahen, aber dennoch wollte sie sich so nicht vor ihrer Crew zeigen. Sie fühlte sich da doch unwohl, ganz anders als bei den Männern, die sie verführte. Wahrscheinlich, weil sie da auch wollte, dass es freier wurde, aber nicht bei jedem beliebigen der ihr über den Weg lief. Amy wollte sie gerade wieder an Damian wenden und ihn das Geschehen erzählen, aber da schlich sich plötzlich das Gesicht eines Papageien in ihr Blickfeld. Ocean hatte sich von der Spitze ihres Hutes kopfüber hinab gelehnt und blickte mir seine schwarzen Knopfaugen und schiefgelegten Kopf in Amys eigene, eisblaue Augen. Zuerst verstand Amy nicht, was der Vogel von ihr verlangte, ehe sie diesen Blick erkannte. Sie schaute sich kurz um, ehe sie einen Mann ihrer Crew sah der sich damit beschäftigte, die Reling auf der anderen Seite des Steuerrads zu schrubben. Er hatte einen Beutel in der anderen Hand aus der er sich ab und zu ein paar Sonnenblumenkerne hervor hohlte. "Hey, her damit." befehligte sie ihn ihr den Beutel zu reichen. Der Mann schaute sie kurz mehrfach blinzelnd an, ehe er gehorchte und ihr den Beutel rpber reichte. Die Kapitänin hohlte Zwei Kerne hervor und hielt sie Ocean hin, der immer noch kopfüber da hing. Der blau-gelbe Papagei ergriff den einen mit seinen grauen Schnabel und den anderen mit den gleichfarbigen Fuß. "Hast du verdient, mein Kleiner." sprach Amy lächelnd zu Ocean, ehe ihr Blick sich wieder Damian entgegen richtete. Den Beutel stellte sie einfach auf der Reling ab.

"Ich habe zuerst nicht gewusst, dass er der Prinz war. Er war ein wirklicher Schönling." fing sie grinsend an zu erklären. "Ich dachte, die Königsfamilie wären nur fettleibige Engländer mit Sabber am Maul, aber er war wirklich heiß. Sein Gesicht war sehr attraktiv und gepflegt, und der Körper erst..." fing Amy beinahe schon an zu schärmen und biss sich kurz auf die Unterlippe als sie ein Bild von William in ihren Kopf ausmahlte. Wie sehr sie es doch betrauerte, dass er keine Interesse an ihr gezeigt hatte! "Ich konnte nicht anders als ein bisschen mit ihn zu spielen." erzählte Amy Damian und schaute ihn dabei mit vielsagend, hochgezogener Augenbraue an. Sie spürte ihren Herzschlag bereits wieder schneller werden, als sie an das Szenario am Boden dachte. Vielleicht hätte sie ihn einfach küssen sollen, das hätte ihn vielleicht den nötigen Anstoß gegeben um die Sache doch noch erfolgreich für Amy enden zu lassen. "Leider leider hatte er aber keine Interesse. Er hat nur so getan, als würde er interesse haben. Der kleine Ocean hier hat mir geholfen, zu fliehen. Leider hat der Prinz mich jedoch an der Kehle erwischt, wie du siehst. Zugegeben, der Schönling hat was drauf! Ich musste mich wirklich anstrengen um ihn zu entkommen." Meinte die Kapitänin. Es war schon eine wirkliche Seltenheit, dass sie jemanden so lobte. Normalerweise sagte sie doch immer, dass niemand sie schlagen könnte und sie höher Stand als alle anderen, nicht umsonst hatte sie sich als 'Königin der Piraten' beschrieben als sie noch auf den Boden mit William gelegen hatte. Aber irgendwie hatte der Prinz sie fasziniert. Er passte irgendwie nicht in das Gesammtbild, was Amy von den Engländern hatte. Fett, faul, Feiglinge und arrogant, so stellte sie sich die Engländer vor. Aber William, der war anders. Attraktiv, mutig, und er besaß Humor. Noch nie hatte sie jemand so reinlegen können wie er Amy, und das Grinsen an der Mauer, als William eingesehen hatte dass er diese Runde verloren hatte... Das war einfach unpassend für Engländer. Wer weiß, vielleicht würde der Prinz einen gar nicht so schlechten Piraten abgeben? Obwohl Amy doch noch stark bezweifelte, dass er einen Schluck Rum runter kriegen würde!

Apropos... Die Kapitänin ließ ihre Hand in ihre eigene Hosentasche verschwinden und holte kurz danach ihren Flachmann heraus. Dieser war vom schimmernden Silber und edlen Verzierungen. Sie schüttelte ihn kurz, um zu hören ob noch etwas drin war, und stellte zufrieden fest dass er noch recht voll zu sein schien. Mit den Daumen öffnete sie ihn und legte den Kopf in den Nacken, nahm einen großen Schlug Rum, ehe sie ihn wieder senkte und die kleine Flasche von ihren Lippen entfernte. Alkohol konnte sie nun gut gebrauchen nach einen so anstrengenden Rennen. Ocean sprang von den Rand ihres Hutes auf Amys Schulter und sein Blick fiel zuerst auf Damian, dann auf Jack. "Schwächling!" krächzte der Vogel als er Jack schrubben sah. Amy ignorierte diese Aussage, wer weiß, vielleicht würde es Jack sogar dazu bringen schneller zu arbeiten. Sie bot Damian ihren Flachmann an. "Er hätte dir bestimmt auch gefallen." meinte Amy und kicherte belustigt, wurde danach aber gespielt ernster. "Aber wenn du ihn jemals über den Weg läufst, Hände weg, der gehört mir." drohte sie den Blonden gespielt und zwinkerte vielsagend.



©Strahlenlicht
Do März 01, 2018 9:32 pm
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Erfahrener Krieger
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(Sorry für den Doppelpost aber ich würde Amy gerne aus dem Gespräch posten da Dahlie momentan keine Zeit für's posten hat, und da das Play auch nicht einfrieren soll... *Aufmerksam in die Runde schau* xD)

Amy O'riel || Captain der Drowning Mermaid || Schiff || Damian [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] Jack [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Bevor ihr erster Matt ihr antworten konnte, schlich sich erneut das Gesicht des Blau-Gelben Papageien in Amys Sicht. Das amüsierte Grinsen which von ihren Lippen, ihre blauen Augen richteten sich auf Ocean und ihre rechte Braue erhob sich fragend, als das Tier den Kopf schief legte und anscheinend darauf wartete, dass Amy etwas sagen oder tun würde. Sie hatte ihn doch schon mit Sonnenblumenkerne belohnt, was verlangte er dann noch von ihr? Das er nicht mehr bekam, das müsste er ja jetzt mittlerweile wissen. Amy verschränkte die Arme vor der Brust um diese Tatsache zu verdeutlichen, falls der Papagei wirklich glaubte und erwartete, mehr Kerne zu bekommen. Zu ihrer Überraschung blieb der erwartungsvolle Gesichtsausdruck aber bestehen. "Was schaust du mich zu an?" fragte Amy ihren Papagei in ungewohnt hellen Stimme, als würde sie zu einem Kleinkind sprechen. Ihr Lächeln war zurück gekehrt und sie nahm die Situation nun nicht mehr ganz so ernst, obwohl sie doch neugierig war, warum Ocean sie so ansah. Das sollte sich aber schnell klären, als der Vogel plötzlich wieder aus Amys Sichtfeld which und sie nach kurzer Zeit ein Plätschern wahrnehmen konnte. Nun war der Gesichtsausdruck der Kapitänin doch wieder verwirrt und sie ergriff mit der rechten Hand ihren Hut, hob ihn an, und bemerkte das er schwerer war als gewohnt. Und als sie einen Blick auf ihn erhaschen konnte, erkannte sie auch warum. Ein Seufzen entdrang aus ihrer Kehle und sie kippte den Hut zur Seite, das Wasser was da drauf lag klatschte zu Boden und hinterließen einen Fleck. Ocean flog auf seinen Platz direkt auf dem Steuerrad und blickte Amy an, als würde er sagen "Hab ich dir doch gesagt.".

Ihr Kopf schüttelte sich leicht, ehe sie sich wieder Damian zuwand. "Entschuldigung, aber ich frier mir noch den Hintern ab wenn ich das weiterhin tragen muss." erklärte Amy ihren ersten Matt entschuldigend ehe sie sich abwand und die Treppe hinunter ging. Mit jedem Schritt konnte sie das Wasser in ihren Stiefeln fühlen, ein wirklich unangenehmes Gefühl. Als Ocean ihr hinterher fliegen wollte, gerade als sie die Tür zur Kajüte erreichte hatte, erhob Amy die Hand und brachte den Papageien im Flug somit zur Vollbremse. Wild mit den Flügeln flatternd schaute Ocean sie fragend an, den Kopf erneut so merkwürdig zur Seite gelegt. "Tut mir leid, aber du kommst nicht mit, Süßer. Pass auf das Schiff auf." schlug die Blauäugige grinsend vor und stupste den Vogel mit dem Zeigefinger auf den orangenen Schnabel, ehe sie sich umdrehte und die Tür zur Kajüte öffnete.

Obwohl der Raum eigentlich dazu diente, um zu planen welche Routen sie folgen würden oder um generell Pläne zu schmieden, so nutzte sie die Kajüte auch als ihren eigenen Raum. Sie würde sicherlich nicht unter Deck bei all den anderen Männern leben und schlafen, das konnten die vergessen! So hing in der Kejüte auch eine Hängematte und auch ihre Klamotten in hölzernen Schränken. Summend ging Amy auf einen der Zwei zu und öffnete ihn. Ihre Kleidersuswahl war nicht gerade vielfältig, eigentlich besaß sie von einem Stück mehrere Exemplare. Aber ihr gefiel der Look, warum sollte sie ihn also ändern? Die nassen Klamotten schmiss sie einfach irgendwo in die Ecke und war froh, wieder Trockene an zu haben. Auch einenMantel holte sie sich aus dem Kleiderschrank, nur den Hut würde sie nicht ersetzten können, da sie nur einen besaß. Sie nahm diesen vom großen Tisch in der Mitte des Raumes, nachdem sie sich umgezogen hatte und verzog das Gesicht ein wenig weil er immer noch ziemlich nass war. Jedoch schüttelte Amy ihn ein pasr mal und streifte drüber, was zwar nichts Großes bewirkte, aber wenigstens ein bisschen. Der Hut fand den Weg zurück auf ihren Kopf, wo er sich zuerst eiseskalt anfühlte, jedoch gewöhnte sich Amy schnell dran. Die rote Feder an der Seite sah zwar durch das Wasser ziemlich kläglich aus, aber was soll's. Amy ging wieder zurück zur Tür um wieder hinaus zu gehen. Sie hatte sich entschieden, dass es vermutlich besser wäre, wieder weg zu segeln. Zwar waren sie nicht lange da gewesen, aber der Prinz, William, hatte sie schließlich gesehen und solange verfolgt, dass er nun den ungefähren Standort ihres Schiffes kannte. Und er würde das doch sicherlich nicht einfach ignorieren. Wenn Amy ehrlich war, hatte sie zudem wirklich keine Lust momentan einen Kampf anzuzetteln, dafür müsste sie schon in Stimmung kommen. Also wäre es besser zu gehen und das Glück in einer anderen Stadt zu versuchen. Man konnte ja immer wieder zurück kommen, nicht wahr?



©Namida
Mi März 07, 2018 8:22 pm
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Heiler
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Evelyn O´Ceallaigh || 1. Matt der Black Wave || Hafen || Septys [[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]]

Immer noch saß sie auf dem Barhocker, während sie ihrer kleinen Schwester gebannt lauschte. Ihr Ellenbogen lehnte auf dem Tresen, während sie in der Hand ihren Krug hielt. Evelyns Augen leuchteten. Viel besser konnte ihr Tag eigentlich nicht mehr werden. Sie war nicht nur von einem Raubzug zurückgekommen und hatte es sich in der Taverne gut gehen lassen, nein ausgerechnet heute traf sie ihre Schwester zum ersten mal, nach langer Zeit. Sieben Jahre mussten es nun schon sein. Sieben Jahre in der sie nichts von ihr gehört geschweige gesehen hatte. Interessiert folgte sie den Worten ihrer Schwester, als diese über ihr Leben berichtete.

Ein lächeln schlich sich auf Evelyns Gesicht, als ihre Schwester erwähnte wie sie versucht hatte taff zu sein. Es stimmte. Das letzte Gespräch hatte sich nur um ein Thema gedreht, nämlich das ihre Schwester selber entscheiden wollte. Evelyn hatte damals noch einen richtigen Beschützer Instinkt gehabt, und ihre Schwester für ihre Gedanken nur ausgelacht. Sie wollte es nicht akzeptieren und glaubte auch nicht daran das Septys alleine klar kam, sie war ja damals gerade erst 10 gewesen. Da weder sie noch ihre Schwester nachgaben, trennten sie sich. Evelyn seufzte etwas. Ihre Taten bereute sie noch immer und hätte sie ihre Schwester nicht verlassen, würde sie eventuell noch beide Hände besitzen. Jedoch hatte sie nicht vor das ihrer Schwester gegenüber zu erwähnen, sie wollte keinen erneuten Streit provozieren. Stattdessen antworte sie, “Du scheinst dich dennoch gut geschlagen zu haben und irgendwie steht dir deine Hakenhand“. Mit einem Grinsen zeigte sie auf den Haken. “Und dein Rabe ist auch sehr charmant. Ich war noch nie ein großer Fan von Papageien, aber Raben machen echt was her“.

Sie lehnte sich nach hinten während sie einen weiteren schluck nahm. Enttäuscht das der Krug ein weiteres mal leer war, knallte sie ihn auf den Tresen. Jedoch gab sie dem Wirt ein Zeichen, dass er ihn nicht wieder auffüllen sollte. Evelyn musste einen klaren Kopf bewahren, sonst würde Silva sie nachher noch Köpfen. Als ihre Schwester dann nach ihrem Leben fragte, legte sie den Kopf für einen Moment in den Nacken. Ein leichtes lachen war zu vernehmen als Evelyn ihr antwortete. “Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung wie ich so berühmt geworden bin, aber sie mögen mich“, sie zuckte mit den Schulten, während sie sich ordentlich auf den Hocker setzte. “Nun als du weg warst, erging es mir auch nicht wirklich gut. Es war einfacher für eine Person zu stehlen, aber ich war einsam. Als ich hörte das die Black Wave ihren Anker im Hafen gesetzte hatte, war mein einziger Gedanke da sich auf dieses Schiff musste. Man nahm mich auch auf, man meinte ich habe Talent. Und dann irgendwie habe ich mich hochgearbeitet“, sie hielt für einen Moment inne. “Ich bin jetzt 1. Matt meines Schiffs. Nun gut es ist nicht wirklich mein Schiff, aber ich habe schon das sagen…zwischen durch“, ein breites Grinsen machte sich auf ihrem Gesicht breit. “Aber ich muss zugeben, ich habe dich oft vermisst. Ich habe das Gefühl das du ebenfalls eine gute Piratin geworden bist“.



William Windsor || Prinz || Hauptquartier, Hafen -> Meer || Drowning Mermaid [[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]]

Mit eiligen Schritten lief er auf das Hauptquartier zu. Er musste so schnell es nur ging, alle Wachen alarmieren. Sie mussten sofort zum Hafen, sonst würden sie die Piraten nie einholen. Ein leises knurren war zu vernehmen und ein finstere Blick machte sich auf seinem Gesicht breit. Er war ihr so nahe gewesen, so nahe. Und dennoch war sie im entwischt, was unverzeihlich war. Er musste zugeben das er Respekt vor ihr hatte. Sie war die erste Piratin die im jemals entwischt ist und dann auch noch wie sie entwischt war. Man konnte nicht jeden Tag behaupten von einem Papageien angegriffen geworden zu sein. Dennoch entschuldigte das nicht, dass er sich hatte ablenken lassen. Auch wenn das ganze nur ein Theater war, so hatte er sich doch leicht verführen lassen. Aber wie hätte er auch wieder stehen können? Sie war jung und attraktiv. Eine natürliche Schönheit und das sah man nur selten, besonders unter den Piraten. Und dann dieses Temperament.

Er drückte die Türen auf und traf direkt auf ein paar Soldaten die sich unterhielten. “Was steht ihr so herum? Habt ihr nichts zu tun“, sein Blick schweifte über die Wachen. “Ich erwarte so viele Männer wie nur möglich unten am Hafen, und das so schnell wie möglich. Wir müssen noch heute mit unsere Flotte in seestehen“, mit diesen Worten wand er sich ab. Aus dem Augenwinkel heraus konnte er noch gerade erkennen wie die Soldaten eilig hin und her liefen um ihre Sachen zunehmen, um dann das Quartier zu verlassen. Als alle gegangen waren, lies er sich für einen Moment nieder und stütze seine Arme auf seine Beine. Eigentlich hatte er keinen Plan wie er an die Piratin kommen sollte. Natürlich wusste er wo ihr Schiff stand, dennoch konnte sie schon längst über alle Berge sein. Wäre er ein Pirat hätte er zumindest schon längst die Flucht ergriffen. Er verweilte noch für einen Moment in dieser Position, ehe er aufstand und seine Kleidung, gegen die Soldatenuniform eintauschte. Wenn er schon in den Krieg gegen die Piraten zog, dann aber auch richtig.

Es dauerte eine Weile, jedoch erreichte er den Hafen relativ schnell. Er blieb stehen vor einem großen Edlen Schiff, welches von 2 weiteren begleitet wurde. Elegant lief er die Treppe hinauf und bestieg somit das Deck der Royal Hunter. Mit schnellen Schritten begab er sich zum Ruder, welches er auch direkt übernahm. “Macht euch bereit wir stehen in See. Anker lichten“, rief er. Kurz darauf befanden sich alle Schiffe auf See.

Krampfhaft versuchte William die Position des Schiffes der Piratin zu ermitteln. Er wusste das die Position Westlich vom Hafen lag, dennoch wusste er nicht ob sie bereits weiter gesegelt waren. Es hatte schließlich eine Weile gedauert, die Flotte Seetüchtig zu machen, da konnte man nie wissen wie weit die Piraten schon waren. Er schaute ein weiteres Mal durchs Fernrohr. Ein kleiner Punkt der immer größer wurde, erweckte seine Aufmerksamkeit. Es dauerte nicht lange bis er begriff, dass das ein Schiff war. “Bereit machen zum Angriff“, rief William während er weiter auf das Schiff zu steuerte. Schnell hatten sie das Schiff eingeholt und standen nun in der perfekten Entfernung um an zugreifen. Einer seiner Offiziere rief ihm zu das die Kanonen geladen waren und nur auf sein Signal warteten. William schaute ein letztes Mal durchs Fernrohr, ehe er die Hand senkte und das Signal gab. “Feuer!!!“. Die Piraten würden heute sterben.



©Himmelsdiamant
Mo März 12, 2018 6:44 am
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Adra. || Engländerin. || Hafen. || Bei Cecilia. [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
‘An einem jeden anderen Tag wäre ich einfach weitergegangen‘, schließt Adra erneut dieser eine Gedanke durch den Kopf, denn sie war ein Typ Mensch, der Erklärungen suchte, ‘Wieso also …? Wieso also heute nicht?‘ Wirr versuchte sie ihre vielen Überlegungen zu diesem Thema in Einklang zu bringen und sie sorgfältig in verschiedene Schubladen ihres Gedächtnisses zu stecken. Erfolgslos. Es gelang der jungen Frau einfach nicht, den Grund für die Änderung ihrer alltäglichen Routine zu bestimmen, obgleich sie nichts anderes wollte. Dadurch litt auch ihre Konzentration, weshalb ihre Augen erneut einen fernen Punkt an der Horizontlinie festmachten und fixierten. Genau dort, wo das Meer in den Himmel Übergang, zwei sich mischende Blautöne. Der Ausdruck in ihren sturmgrauen Augen wurde für wenige Wimpernschläge ganz leer und vollkommen ausdruckslos. Man könnte meinen, sie würde ein Déjà-vu durchleben und kurz in einen Trauerzustand verfallen, wenn man es nicht besser wusste. Und vielleicht kam ihr auch genau das zugute, als sie sich wieder fing, um der Prinzessin eine Antwort zu geben.

Eine Lüge. Es war der Engländerin klar, dass sie nichts anderes erzählen konnte. Jedoch musste sie Acht geben, sich nicht zu sehr in einer falschen Geschichte zu verlieren. Nicht schon wieder. Manche konnten ganz einfach lügen, ohne mit der Wimper zu zucken, ohne Stottern, ohne Zögern. Adra gehörte zu ihnen, da ihre Erfahrung ihr einen entscheidenden Vorteil gewährte. Nur ein paar selbst zurechtgelegte Regeln durfte sie nicht vergessen, sie mussten ihr stets im Hinterkopf präsent sein, damit man ihr nichts anmerkte. Dazu zählte, möglichst nah an der Wahrheit zu bleiben, sie vielleicht anders zu interpretieren, aber nicht komplett aufzugeben. Außerdem musste sie abwägen, was sich im Bereich des Logischen und Möglichen befand. Nicht weniger wichtig für sie war ein weiterer Punkt: Adra wollte nur das sagen, was sich mit ihrem Gewissen vereinbaren ließ. Für sie war das der Grundsatz, auf dem sie eine Lüge aufbauen konnte, um nicht zu schnell ins Wanken zu geraten. Natürlich gehörte ein gewisses Geschick und Einfallsreichtum sowie Spontanität auch dazu. Bei der Engländerin war alles Mal mehr Mal weniger ausgeprägt vorhanden. Oft kam es auf den Tag und ihre Laune an. An jenem schienen zumindest die Voraussetzungen positiv zu sein.

In den Hintergrund gedrängt war nun ihre schäbige  und schmutzige Erscheinung, ihre Unsicherheit, ihr wild vor unterdrückter Angst schlagendes Herz. Ihren Atem konnte Adra glücklicherweise flach halten, um nicht zu verraten, wie aufgewühlt sie innerlich in Wirklichkeit war. Dafür hatte sie das Gefühl, ihr  Gegenüber könnte ihren lauten -viel zu lauten- Herzschlag ebenfalls deutlich hören. Das Geräusch pochte in ihren Ohren. Immer und immer wieder. Ehrfurcht mischte sich mit Furcht. All dies für einige Augenblicke zu verdrängen war schwer, aber dennoch machbar.

“Eure Hoheit, Prinzessin Cecilia Elizabeth Katharina Windsor, begann sie zu sprechen und benutzte nun den ganzen Namen der Anderen, um ihren vorherigen Fehler zu korrigieren, “Mein vollständiger Name ist wohl nicht von Bedeutung, vor allem hier nicht. Er würde Euch nicht das Geringste sagen, wenn er nicht ohnehin schon längst vollständig verschwunden ist.“

Adras Name war wahrscheinlich wirklich vergessen, sie kannte nicht mehr als ihren Vornamen. Ihr Vater hatte den Rest für immer mit sich fortgenommen. Da sie aber nie mehr als nur ‘Adra‘ gekannt hatte, sehnte sie sich auch nicht danach, ihrer gesamten Identität auf die Spur zu kommen. Nun sollte sie sich ein Dasein erfinden, eine Grund liefern, wie sie an ihrem jetzigen Punkt gelandet war, obwohl sie nie mehr besessen hatte, nie mehr gewesen war. So einfach sollte das also sein, jemand ganz anderes zu werden, nur durch ein paar aneinandergereihte Sätze. Wie lächerlich einfach das Ganze doch war.

Je mehr sie auch darüber nachdachte, desto absurder kam ihr die Unterhaltung mit der englischen Prinzessin vor. Würde es dem Ruf der anderen nicht schaden, wenn man sie mit jemand wie Adra beobachte? Eigentlich sollte ihr etwas Derartiges ja vollkommen egal sein, trotzdem verschwendete sie einen Gedanken daran, bevor sie das Gespräch wieder aufnahm. Zwar wollte sie erst noch ein wenig warten, bevor sie auf eine der Fragen näher einging, um zu sehen, ob das Interesse der Prinzessin überhaupt geweckt war, aber weiterreden musste sie dennoch. Die junge Frau hatte gelernt, nicht darauf zu vertrauen, welche Emotionen sich im Gesicht anderer Personen spiegelten, denn alles konnte vorgetäuscht sein. Vielleicht schaffte sie es aber auch, die Skepsis in Prinzessin Cecilias Blick langsam weniger werden zu lassen. Da war das Unglauben auf jeden Fall, denn nicht einmal Adra selbst hätte sich ihre Behauptung ohne jeglichen Zweifel abgenommen. “Ich bin mittlerweile nur noch Adra. Einfach Adra“, sie ließ bei ihrer Vorstellung einen Ton in ihrer Stimme mitschwingen, der versprach, dass dort noch etwas war. Eine bislang unerzählte Geschichte, die nur darauf wartete, einen Zuhörer zu finden, der sich dafür interessierte. Ein kleiner Köder, um die Interesse der Prinzessin festzuhalten.

Für was dies alles irgendwann gut sein sollte, wusste Adra noch nicht so recht, aber es könnte ihr unter Umständen gelingen, dass sie Andere mit ihr sympathisierte. Eine Prinzessin auf ihrer Seite –welche Seite das auch immer war- konnte wohl nicht schaden. “Wenn Ihr im Moment nichts Wichtiges zu tun habt, kann ich Euch ein wenig von mir erzählen, denn eine etwas andere Geschichte ist es allemal. Ihr werdet so etwas nicht von jeder Frau auf den Straßen Londons hören, wahrscheinlich sogar nur von mir“, versprach Adra mit ruhiger, überzeugter Stimme.

Währenddessen nahmen weitere Wörter im Kopf der jungen Frau Gestalt an. Aus Fetzten formten sich Sätze, aus Silhouetten wurden klar definierte Konturen. Zu diesem Zeitpunkt fühlte es sich an wie ein Spiel. Eine Geschichte, die mehr und mehr spannend für Adra wurde. Mit kindlicher Vorfreude überlegte sie, wie sie ihre Idee am besten anbringen sollte. Es war wie eine Prüfung nach dem Motto: Wird sie mir glauben oder nicht? Anzweifeln würde die Prinzessin das bald Erzählte, das stand außer Frage, aber ob sie Adras Idee schließlich Glauben schenken konnte, war noch ungewiss. Es interessierte die junge Engländerin allerdings bereits brennend.

Zuvor jedoch meinte sie noch  auf die Frage bezüglich der Kleidung eingehen zu müssen: “Ich verstehe, Ihr habt es wohl noch nie ausprobiert, die Kleidung des anderen Geschlechts zu tragen. Das wäre unter Eurer Würde, aber es bringt Vorteile mit sich. Vorteile, die in einem Leben wie meinem fast unverzichtbar sind. Jedoch bedauere ich sehr. Mich nicht anders kleiden zu können.“ Diese Worte entsprachen vollkommen der Wahrheit und waren zutiefst ernst gemeint, weshalb auch das Bedauern der jungen Frau, das in ihrer Stimme mitgeschwungen war, nicht gespielt gewesen.



©Wellenfrost
Fr März 16, 2018 3:28 pm
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Cecilia Windsor || Prinzessin ||  Hafen -> Schloss - Bei Adra [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Die grünen Augen der Prinzessin musterten immer noch ihr Gegenüber. Die braunen Sprenkel darin traten stark heraus, ein Zeichen dafür, dass irgendetwas im Kopf von Cecilia vorging. Irgendetwas, dass sie wirklich beschäftigte und ein starkes Gefühl auszulösen. Etwas an dem Äußeren oder auch Inneren der Fremden vor ihr erschien ihr seltsam. Um für sich herauszufinden, was dieses Gefühl verursachte, begann die Prinzessin immer mehr darauf zu konzentrieren, was es war. Nach einer kurzen Zeit, begann sie sich schließlich zu sehr auf eine Stelle zu konzentrieren, das langsam ihr Blick verschwamm. Deshalb nahm sie nur noch eine unscharfe Silhouette wahr, aber dies störte sie in keiner Weise. Im Gegenteil mochte sie dieses Gefühl, diese Starre die entstand.
Es entstand deswegen eine kurze Pause zwischen den Beiden, die Adelige und die Bettlerin, jeder auf das innere seiner Gedanken tief konzentriert. Langsam blendete Cecilia auch die restlichen Geräusche um sie herum aus. Das Rauschen der Themse, dieses träge und gleichmäßige Geräusch, verschwand einfach.  Auch die verschiedensten Gespräche der umherlaufenden Menschen wurden immer ferner, bis Cecilia sie kaum noch bemerkte. So passierte es immer weiter, bis sie nur noch wahrnahm, wie die leichten Windstöße kühl um ihren Nacken bliesen. Der Wind zerrte an ihrer Firsur und löste ein paar der lockeren Strähnen, aber diese Tatsache störte sie kaum. Immerhin sah man die adelige Tochter der Königin bereits mit einer Frau in der Kleidung eines Mannes, da war eine zerzauste Frisur die geringste Scham. Aber was andere in diesem Moment von ihr dachten, war ihr egal, denn Cecilias Gedanken begannen sich immer mehr zu lösen, bis da kaum noch etwas war. Sie dachte an nichts, sagte nichts, bewegte sich nicht. Das war auch der Grund warum sie zuerst nicht mitbekam, als die jüngere Frau begann zu sprechen. Anscheinend hatte diese ihre Worte schneller gefunden, was Cecilia ein wenig störte. Aber die Neugierde siegte und sie dachte nicht weiter darüber nach. Stattdessen wollte sie jedes Wort hören, dass ihr Gegenüber sprechen würde. Also schüttelte die Blondine benommen ihren Kopf und die Geräusche strömten wieder auf sie ein. Es war, als hätte jemand ihre Ohren verschlossen und nun die Sperre gelöst. Auch blinzelte und zwinkerte sie, um alles um sie herum scharf wahrnehmen zu können.

Bei den nächsten Worten, die die Andere sagte, wurde sie ein wenig nachdenklich, wenn nicht sogar skeptisch. Viele Menschen hatten auch zuvor schon behauptet, dem adeligen Geschlecht anzugehören, um Anerkennung zu verdienen. Aber diese Personen verzweifelten meist schon an den einfachsten Fragen, die man ihnen stellte. Also war es nur eine Ausrede, um der Frage um den Familiennamen auszuweichen?  Dieser Frage wollte Cecilia auf den Grund legen und legte sich gedanklich eine Art Plan zurecht, mit dem sie mit Leichtigkeit den Wahrheitsgehalt der Geschichte nachprüfen konnte. So war immerhin die Theorie, ob die Praxis sich genauso verhielt, lag bei den Sternen geschrieben. Zuerst wollte die Prinzessin einfach einen überzeugten Blick in ihre Augen legen, der das Mädchen glauben lassen würde, dass sie es mit einem naiven, dummen Ding zu tun hatte, dass jedem Fremden alles abkaufen würde. Dadurch würde sie sich bei ihrer Geschichte vielleicht ein paar Fehler erlauben, im Glauben, dass die naive Prinzessin dies sowieso nicht merken würde. Der nächste Schritt bestand daraus, jede Menge Fragen zu jedem Detail zu stellen. Wenn die fremde Lebensgeschichte beide Punkte bestehen würde, müsse es sich tatsächlich um die Wahrheit handeln.
Gesagt, getan. Cecilia begann mit der Praxis und legte einen hoffentlich überzeugenden, neugierigen Blick auf. Naiv und dümmlich dreinschauen gefiel ihr vielleicht nicht, aber wenigstens konnte sie sich dann später im Klaren seien, ob sie der Anderen vertrauen könnte. Und auch musste sie sich eingestehen, dass sie ein wenig echte Neugierde bepackt hatte. Eventuell bekam sie eine spannende und unterhaltsame Geschichte zu hören und es bestand auch die gewisse Möglichkeit, dass diese Dame eine ehrliche Frau war. Deswegen nickte sie zur Zustimmung und murmelte ein wenig unverständlich: "Fahre fort." Ein kleiner Windstoß kam erneut und zerzauste das Haar der Blonden noch weiter, als wäre selbst der Wind gespannt auf die Geschichte die nun folgen würde. Die Geschichte von Adra, deren Name einfach vergessen wurde, dachte Cecilia bei sich und ihr gefiel diese Geschichte jetzt schon, auch wenn sie diese noch nicht gehört hatte. Langsam begann Cecilias Herz vor Aufregung ein wenig schneller zu pochen, sie wollte nun endlich mehr über das Leben von der mit dem vergessenen Namen erfahren und wissen, was nun passieren würde. Adra hatte weiter gesprochen und sie sprach schnell, ohne zu überlegen und mit ruhiger Stimme. Der Ausdruck in ihren sturmgrauen Augen war für Cecilia nicht zu deuten. Entweder spricht sie von der Wahrheit oder sie hat wirkliche gute Kenntnisse von Lügenmärchen und wie man diese andere glauben lässt.

Als die junge Frau endlich begann von der Männerkleidung die sie trug kam, horchte Cecilia unauffällig mehr auf. Einfach tragen zu können, was einem gefällt und sich keine Gedanken machen zu müssen, was andere von einem halten. Ein Leben zu führen, in dem man sein eigenes Leben für sich lebt und nicht für die Welt um sich herum. Wahrhaftig konnte die Prinzessin sich ein solches Leben schwer vorstellen. Aber es war nicht nur schön, ein Leben in Freiheit kostete seinen Preis. Harte Arbeit und wenig Geld war damit verbunden. Aber sich nicht darum zu kümmern, was sich für eine Frau ziemte und was nicht, war durchaus ein reizvoller Gedanke. Und als Freilebende würde sie nicht genauso faul handeln, wie all die Bettler, die sich zu gut fühlten, um zu arbeiten. Stattdessen würde sie arbeiten. Die Gedanken daran waren vermutlich verschwendete Zeit, Cecilia würde vermutlich niemals ein anderes Leben führen, als das, das Gott ihr gegeben hatte. Sie war als Windsor geboren und sie würde auch als solche sterben.
Adra schien sich allerdings in gegenteiligen Gedankengängen zu befinden. Das glaubwürdige Bedauern in ihrer Stimme zeugte davon, dass sie gerne solche hübschen Ballkleider tragen würde. Aber natürlich kannte sie nicht die ganzen Nachteile, die es mit sich führte, hübsch auszusehen. Eine solche Frisur entstand nicht von allein.  Lieber sollte Adra  dankbar sein, gemütliche Kleider tragen zu dürfen. Auch wenn sich Männerkleidung für eine Frau wirklich nicht ziemte. Irgendwie aber fühlte sich Cecilia zu dem Mädchen verbunden, in der Weise, dass sie gerne etwas vom Leben der jeweils anderen hätten. Vorsichtig sah Cecilia sich auf der Straße um, die ganzen Menschen die an ihnen vorbei liefen, warfen im gehen weiterhin ehrfürchtige und zugleich ängstliche Blicke in ihre Richtung. Sofort war wieder das Gefühl von Scham da und peinlich berührt griff sie in ihre Haare. Die Hälfte der Strähnen darin hatten sich mittlerweile gelöst und wehten wild um ihren Kopf. Mit glühenden und geröteten Wangen wandte sie sich in die Richtung, die zurück zum Palast führte. Dann straffte sie ihre Schultern und sprach zu  Adra. “Lasse uns doch unser Gespräch an einem anderen Ort zu Ende bringen“, sagte sie und deutete dabei in Richtung ihres zu Hauses. Lieber wollte sie nicht weiter von Blicken durchbohrt werden. Die Bevölkerung Englands brauchte nicht zu sehen, wie ihre Prinzessin mit wildem Haar mit einer Bettlerin redete. Außerdem begann sie ein wenig zu frösteln, da würde sie lieber einen heißen Tee in ihrem warmen, weichen Bett trinken und dort der Geschichte lauschen. Aber um nicht abhängig von der Rothaarigen zu wirken, lief Cecilia einfach los und wartete nicht. Dennoch hoffte sie inständig, dass  Adra ihr folgte und nicht einfach alleingelassen stehen blieb.



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Di März 27, 2018 1:56 pm
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Septys || Mitglied der Drowning Mermaid || Hafen bei Evelyn  @Naimda

Nachdem das hellhaarige von ihrer Geschichte in den vergangenen 7 Jahren geendet hatte lehnte sie sich mit dem Ellbogen an der Theke und hob den Krug an um noch ein paar kleine Schlücke davon zu trinken. Sie war es nicht gewöhnt sich literweiße Alkohol oder der gleichen hinabzuschütten weswegen sie von dem Getränk nur die hälfte zu sich nahm und sich wiederrum mit dem Handrücken den Mund ab wischte. Dann betrachtete sie wieder ihre Schwester und wartete darauf das sie antwortete. Als sie ihre Hackenhand erwähnte musste Septys wiederum ein klein wenig lächeln. „Sie hat schon manchmal ihren Nutzen wenn man schnell eine Waffe braucht“ erklärte sie wobei ihr lächeln zu einem grinsen wurde. Ihr Blick wanderte zu dem schwarzen gefiederten Gefährten welche auf der Teke hockte und stumm das Geschehen betrachtete. „Oh ja ich finde Raben auch viel besser. Ich habe ihn gefunden, vermutlich als er aus seinem Nest gefallen ist. Seit dem ist er mein stiller Begleiter“ sie streckte ihre Hand nach dem schwarzen Vogel aus und strich ihm sanft über den Kopf. „Sie scheinen auch viel intelligenter als die Papageien zu sein und reden kann er..nja ein Wort. Seinen Namen halt“ sie grinste und wandte sich wieder von dem Vogel ab als ihre Schwester nun begann über sich zu erzählen.

Das stimmt ich war auch einsam..“ das grinsen verschwand langsam aus ihrem Gesicht als sie zurück an die Zeit dachte in der sie sich getrennt hatten und jeder seinen eigenen Weg gegangen war. Sie konnte sich noch zu gut daran erinnern wie sie sich Nachts immer versteckte und sich hin und wieder dabei ertappt hatte sich nach ihrer Schwester umzusehen bis ihr klar geworden war das sie sich von dieser ja getrennt hatte und sie sich vermutlich nie wieder sehen würden. Ein stiller seufzer entkam ihr und sie hob wieder etwas den Blick um Evelyn anzusehen die weiterhin über die Geschehnisse im laufe der 7 Jahre erzählte. „Du musst echtes glück gehabt haben das man dich schnell aufgenommen hat. Es gibt doch Piraten die keine Frauen oder Kinder an Bord haben wollen“ sie zuckte leicht mit den Schultern. Bei ihr selbst war das einfacher gewesen da ihr Kapitän selbst eine Frau gewesen war, bzw immer noch ist.
Ein wenig bewegte sie die Schultern da es sich nach einer Verspannung anfühlte. „Damit bist du nicht alleine. Es gab schon teilweise Zeiten wo ich mir gewünscht hätte die Zeit zurück drehen zu können“ die weißhaarige lächelte etwas und kratze mit dem Hacken ihrer Hand ein kleines Muster in das Holz der Theke.

Aber ich denke wenn wir uns nie getrennt hätten wären wir vielleicht nie zu unseren jetzigen Standpunkten gekommen. Der eine würde den anderen wohl immer aufgehalten haben?“ überlegte sie und hielt kurz darauf inne als sie etwas wie einen Schuss hörte.  Zuerst dachte sie sich verhört zu haben doch dann knallte es ein weiteres Mal sodass der Rabe vor schreck kurz aufkreischte, mit den Flügeln schlug und krächzend auf ihre Schulter flatterte. „Schießerei?“ fragte sie an sich selbst gewandt. In der Wirtsstube war es kurzerhand auch still geworden doch der Lärm setzte bald wieder an als sei nichts gewesen. Septys blickte ihre Schwester kurz an. „Ich geh mal raus und sie mir das an...“ murmelte sie bevor sie von ihrem Stuhl herunter hüpfte und zur modrigen Tür des Wirtshauses ging um diese zu öffnen und hinaus zu sehen.  Sie waren relativ nah am Hafen. Von hier konnte man das Meer überblicken und vereinzelt Schiffe erkennen. Eins davon erkannte sie als ein Piratenschiff welches jedoch nicht das ihrer Crew war. –Das muss von Evelyn sein- überlegte sie im stillen und lauschte nochmals auf Kanonenschüsse. Sie erklangen wie gewünscht und als Septys ihren Blick in die Richtung gleiten lies sah sie eine Flotte des Prinzens. Ihr gegenüber schwamm die Drowning Mermaid und stand ganz klar wie es schien unter Beschuss. „Verdammt Nein!“ rief das hellhaarige Mädchen aus



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Mo Apr 23, 2018 10:18 am
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Jack McGonagell // Schiffsjunge der Drowning Mermaid // An Bord der Drowning Mermaid// Damien Satchmore ([Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] ) Amy O'riel([Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können])

Interessiert Hörte Jack den Erzählungen von Käpten Amy zu. Natürlich schrubbte er das Deck weiterhin Gründlich. Etwas enttäuscht war er schon als der Käpten zu Damian sagte er gehöre ihr. Dabei hatte sie in wirklich sehr Neugierig gemacht. Naja dafür hab ich immer noch Damian für mich dachte er für sich und grinste beim Schrubben als Amy unter Deck ging.

Doch seine Gute Laune wurde schnell getrübt als der Vogel des Käptens in seiner Nähe landete. Nett wahr er zu keinem außer ihr wirklich aber es schien als hätte er es immer besonders auf ihn abgesehen.
Er würde niemals im etwas antuhen. Allein der Gedanke was der Käpten dann mit im anstellen würde lies in erschaudern. Doch gerade war sie nicht da und Damian schien nicht wirklich aufzupassen.
"Versager" kreischte es da aus dem Schnabel dieses Viehs. "Halt den Schnabel." zischte Jack im leise zu und schaute Böse.
Doch Ocean hüpfte näher und kackte genau dahin wo Jack gerade sauber gemacht hatte.
"Du dämonisches Miststück!" rief Jack nun Laut und schlug mit seiner Bürste in die Richtung des Vogels um in zu vertreiben und eventuell Nass zu machen. Ihn zu Treffen war nie seine Absicht egal wie wütend er in machte. Dazu hatte er viel zu viel Angst vor dem Käpten.



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Di Mai 01, 2018 10:32 am
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Amy O'riel || Captain der Drowning Mermaid || Schiff || Jack [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] William [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Amy stieß die Türe zu der Kajüte mit einem Tritt der dunklen Stiefel auf, und das nicht gerade sanft, da sie dramatisch gegen die Wand besagten Raumes knallte und somit vermutlich der ganzen Crew offenbarte, dass der Captain wieder zurück war. Ihre Hände befanden sich immer noch am Hut, die Gesichtszüge leicht vor der unangenehmen Nässe und Kälte verzogen, aber je länger sie versuchte, ihn irgendwie zu richten, sodass ihre Haare nicht noch nässer wurden, wenn das überhaupt möglich war, deszo enttäuschter musste sie feststellen, dass sich daran wohl momentan nichts ändern ließ. Klar, sie war eine Piratin und das Meer eigentlich ihr Zuhause, aber da befand sie sich doch um einiges lieber auf ihren eigenen Schiff, mit festen Boden unter den Füßen und vorallem trocken, anstatt sich da unten im dunklen Wasser aufzufinden. Ein leichtes Kopfschütteln verkündete Amys Niederlage, den Hut irgendwie zu trocknen, sodass sie die Hände wieder sinken ließ und stattdessen einmal tief Luft hohlte, um sie in einen erschöpften Seufzen wieder über ihre Lippen wandern zu lassen. Diese Verfolgungsjagt hatte sie doch tatsächlich ermüdet. Eine Verfolgungsjagt, die der Prinz, William, ins Leben gerufen hatte. Sollte sie sich da schämen? Okay, aber zu ihrer Verteidigung, der Prinz war nicht der fette, faule Sack gewesen, den sie eigentlich erwartet hatte. Warum sonst hatte sie so überrascht reagiert, als sie das Wappen der königlichen Familie auf seine Taschenuhr wiedererkannt hatte? Ein sachtes Grinsen stahl sich auf ihre Lippen. Ach, das war ein witziges Spielchen gewesen. Eigentlich Schade, dass William da nicht drauf eingegangen war. Die Wachen mit dazu zu holen, oder generell so einen Aufstand zu machen, wäre doch gar nicht nötig gewesen. Amy hatte ja noch nicht mals die Absicht gehabt, ihn noch weiter zu bestehlen. Ja, Piraten konnten auch mal von Gold und Reichtum absehen. Viel interessanter war doch er selbst gewesen, ein gutaussehender, junger Mann, ungefähr in ihren Alter. Das Grinsen wurde nur noch breiter und ein sachtes Lachen entfuhr Amy, als sie sich an seinen Blick erinnerte, als er erfuhr, dass da Captain O'riel unter ihn gelegen hat. Er hatte zwar versucht, ihn seine Überraschung nicht anmerken zu lassen, aber die braunen Augen haben ihn veraten.

Amy wurde aus ihren belustigenden Gedanken gerissen, unglücklicherweise, als sie ein schrilles Krächzen vernahm. Dieses Geräusch identifizierte sie natürlich in sekundenschnelle als den Ruf ihres Papageien, aber dass er so laut und schrill kam, das war ungewohnt. Ihr Grinsen war sofort verpufft und ihre Augen richteten sich auf Ocean, der sich bei dem Schiffsjungen Jack befand. Und was sie da sah, wagte sie kaum zu glauben. Ocean schien vor Schock aufgeschrien zu haben, und Amy schien zwar zu spät gekommen zu sein, um zu sehen, ob Jack ihn tatsächlich mit der Bürste erwischt hatte, aber dieser erschrockene Schrei ihres Lieblings war genug, um ihr das vorzutäuschen. Waren ihre Gesichtszüge vorher noch von guter Laune umspielt, so schien sie nun rot anzulaufen, die Augen spiegelten einen ganzen, wütenden Waldbrand wieder. Jeder einzelne Muskel ihres Körpers schien angespannt zu sein, fest wie Stein, als sie mit bebenden Schritten auf Jack zuging. Ihr Blick könnte töten, als sie bei ihn angekommen war, und ihn mit besagtem fixierte. "...Hast du da gerade meinen Vogel geschlagen?" die Stimme war ruhig. Noch ruhig, jedoch die Anspannung klopfte bereits an der Tür, die Wut schlug darauf ein, man hörte es deutlich heraus. Die Ruhe... "Sollte ich es JE nochmal sehen, dass du Ocean SCHLÄGST, dann zerreisse ich dich HÖCHSTPERSÖNLICH am lebendigen Leibe und werfe dich den Haien zum FRASS vor, hast du mich verstanden?!!" ... vor dem Sturm. Ihre Stimme schrie nun voller Zorn, so laut und erschütternd, dass bestimmt selbst die Leute am Hafen sie noch hören konnte. Wenn sie eins abgrundtief hasste, dann war es, wenn man den Dingen etwas antat, die sie liebte. Und Ocean war deffinitiv ein Teil davon. Jedoch unterbrach etwas noch lauteres, etwas noch erschütternderes ihre tödliche Drohung an den Schiffsjungen. Ein Kanonenschuss.

Ihre Gesichtszüge vollführten erneut einen drastischen Wechsel der Gefühle, denn als sie aufblickte, in die Richtung, woraus das unerwartete Geräusch ertönte, so schien einfache Überraschung und pure Verwirrung in ihren Gesicht geschrieben zu sein. Durch die vorherige Wut, die ihr wie ein wilder Sturm durch den Körper geradt war, schien Amy erst gar nicht zu realisieren, was, wie, warum. Aber langsam setzten sich die Puzzelteile in ihren Kopf zusammen, und die Verärgerung trat wieder zurück in ihren Blick, wenn nun auch im weitem ruhiger als zuvor. Sie hatte ja eben noch gewirkt, als stünde sie kurz davor, ihr Gegenüber den Kopf abzureißen. Amy richtete den Blick wieder auf Jack. "Jetzt mach dich einmal nützlich und mach die verdammten Kanonen fertig." zischte die Kapitänin wie eine giftige Schlange, ehe sie dem Jungen wieder Freiraum gewährte und sie sich von ihm entfernte, zur Reling ging. Dort holte sie das Fernrohr heraus, was sie sich nachdem sie sich gerade umgezogen hatte in die Tasche ihres langen Mantels gesteckt hatte. Als sie nun die zwei Schiffe dadurch muserte, so viel ihr natürlich eine Person sofort ins Auge. "William, natürlich." murmelte Amy seufzend. Na ihre gute Laune war nun wirklich komplett verflogen.

Einen Kampf konnte sie nun echt nicht gebrauchen. Sie wandte sich trotzdem an die einzelnen Crewmitglieder, die sich noch auf Deck befanden, und brüllte mit bestimmter Tonlage: "Was steht ihr da so rum? Ihr seht doch, dass wir angegriffen werden! Bringt das Schiff voran, an die Kanonen! Wenn ich die zwei Bötchen nicht in zehn Minuten am Grund des Ozeans sehe, werdet ihr das nächste Kanonenfutter sein!" die Mitglieder der Drowning Mermaid ließen wie im Chor die typische Antwort: "Aye, Captain!" ertönen, ehe sie sich ans Werk machten. Ein Pirat huschte dabei unters Deck, um auch die anderen Mitglieder hoch zu holen. Eine Minute später hörte sie auch schon den ersten Knall ihrerseits, und beobachtete die Kanonenkugel, die auf eines der Schiffe zuflog. Amy zückte ihr Schwert und zeigte mit der Spitze auf das vordere Schiff. Sie schien exakt auf den Prinzen zu zeigen. "Das da sinkt zuerst." befahl sie ihrer Crew, den Blick nicht von William abwendend. Und obwohl sie verärgert war, so erhob sich ihr Mundwinkel doch sachte, eine provozierende Geste, die den Prinzen zeigen würde, dass sie sich nicht einfach kampflos ergeben würden. Piraten waren keine Angsthasen wie die Engländer.



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Di Mai 01, 2018 11:35 am
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Silver Ghost || Captain der Black Wave || Am Deck der Black Wave

Ruckartig hielt er inne, drehte sich um und marschierte zielsicher an seiner irritierten Mannschaft vorbei in Richtung Bug. An der Spitze seines Schiffes angekommen, hielt er inne und sah neugierig in die Ferne, wo gerade mehrere Schiffe der Soldaten ausliefen. Wo die wohl hinwollen?

Folgt ihnen! Mit einer harschen Handbewegung ließ er den Anker einholen und die Segel setzen. Knarzend nahm die Blake Wave fahrt auf und folgte den feindlichen Booten unauffällig. So unauffällig ein Piratenschiff eben sein konnte. Also... nicht allzu unauffällig...

Bereits nach kurzer Zeit konnte er die laute Stimme seiner Halbschwester erklingen hören und schmunzelte spöttisch, vorallem nachdem eines der Schiffe anfing mit Kanonen zu schießen. Na Schwesterlein, was willst du nun tun? Er winkte einen der Piraten an sich heran, der gerade in der Nähe stand und wisperte ihm leise ein paar Befehle ins Ohr, was denjenigen vor Schreck erbleichen ließ. Aber Captain... Drohend hob Silver eine Augenbrauche, woraufhin der Pirat aufquiekte, sich umdrehte und los rannte.

Und während sein Schiff kampftauglich gemacht wurde - er musste Amy doch unterstützen, außerdem schadete es nie, wenn seine Halbschwester noch etwas mehr in seiner Schuld stand - stimmte er ein leises Lied an. Seine Crew wunderte eh schon nichts mehr, galt er als wahnsinnig, verrückt und unberechenbar. Ja, doch er mochte seinen Ruf.

FEUER! Die erste Kanone wurde abgeschossen und landete zielsicher im Rumpf des hinteren Schiffes, durchbrach das Holz und drohte das Schiff zu versenken. Zufrieden grinste er und erhob seine Stimme legendlich etwas, ohne großartig etwas zu erledigen. Sollten die Soldaten der Garde doch untergehen - er hatte heute eindeutig noch ein Abendessen mit seiner Schwester zu bewältigen.



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Sa Jun 02, 2018 10:40 pm
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Evelyn O´Ceallaigh || 1. Matt der Black Wave || Hafen || Septys [[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]]

Auch sie hatte die Schießerei vernommen und folgte ihrer Schwester neugierig nach draußen. Als sie nach draußen trat kniff sie die Augen leicht zusamen um etwas erkennen zu können. In der Taverne war es schrecklich dunkel gewesen, weswegen das grelle Sonnenlicht sie nun blendete. Auch wenn sie die Hand über ihren Augen hielt, so dauerte es ein paar Sekunden ehe sie etwas erkennen konnte. Auch wenn ihre Augen sich nun endlich ans Lich gewöhnt hatten, so konnte sie dank der Menschenmassen herzlich wenig erkennen. Leicht drückte sie gegen ein paar Menschen um sich hin durch schieben zu können. Hier und dort konnte sie ein paar empörte aufrufe hören, doch interessierte sie dies kein bisschen. Wichtig war für sie heraus zu finden wo der Lärm herkam.

Als sie endlich neben ihrer Schwester stand konnte sie nur noch ein ~Verdammt nein~ vernehmen. Evelyn erhob eine Augenbraue und folgte dem Blick ihrer Schwester um heraus zu finden wieso diese so entsetzt war. Etwas weiter weg auf dem Meer konnte sie Schiffe erkennen. Und es waren nicht irgend welche Schiffe. Es war die Flotte des Königshauses, welches unschwer an den Segeln zu erkennen war. Ihr Blick schweifte etwas weiter nach rechts wo sie ein weiteres Schiff erkennen konnte. Es hatte die typische Ausstattung eines Piraten Schiffes. Fragen sah sie ihre Schwester an "Nicht zufälliger weise dein Schiff oder?". Mit skeptischen Blick verfolgte sie das ganze. "Dein Captain muss ja ordentlich was angestellt haben, wenn das Königshaus gleich 3 Flotten los schickt".

Als sie einen weiteren Schuss vernahm, schweifte ihr Blick nach links. Fast schon bereute sie es getan zu haben, denn was sie dort sah gefiel ihr kein bisschen. "Silver du Idiot", murmelte sie und schüttelte dabei leicht den Kopf. Wie konnte er es wagen einfach ohne sie in den Kampf zu ziehen? Außerdem warum mischte er sich in den Kampf von jemanden anderen ein. Gut sie wusste das es eine Art von Piraten Codex gab, der hieß das man einander helfen sollte, aber warum musste er sich ausgerechnet in diesen Kampf einmischen? Vor alledem wie sollte sie nun unbeschadet aufs Schiff kommen?

Hunderte von Fragen schossen ihr durch den Kopf, während sie überlegte was sie tun könnte. Jedoch viel ihr nur eine Sache ein und die würde ihre Schwester bestimmt nicht für gut heißen. "Ich muss auf mein Schiff", brach sie hervor und sah ihre Schwester an. "Ich weiß das klingt total hirnrissig auf ein Schiff zu gelangen das unter beschuss steht. Aber mein Captain braucht mich". Sie schwieg für einen Moment, ehe sie leicht zu grinsen anfing. "Ich bin bereit für ein Abenteuer, wie siehts mit dir aus?". Sie wusste das sie ihre Schwester somit gerade heraus gefordert hatte, mit ihr in einem Ruderboot an die kämpfenden Schiffe heran zu fahren. Aber wer konnte sich schon Pirat nennen wenn er vor so einer heraus vorderung zurück schrecken würde? Jedes Mitglied der Crew muss helfen, wenn die Besatzung unter Schuss steht, da konnte sie nicht einfach vom Ufer aus zuschauen. Gespannt wartete sie auf die Antwort ihrer Schewester

William folgt....



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Fr Aug 03, 2018 9:19 pm
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Septys || Mitglied der Drowning Mermaid || Hafen bei Evelyn  @Naimda

Fluchend stand sie dort am Steg und konnte für einen Moment nur geschockt über das Wasser blicken und zusehen wie die Flotten des Königshauses auf die Drowning Mermaid zusteuerten. Es war nicht eine, nein es waren gleich mehrere die sich auf den Weg dort hin machten. Septys ballte ihre Hände etwas zur Faust bevor sie Evelyns Stimme hinter sich vernahm. "ich will es gar nicht wissen" murmelte die weißhaarige und drehte sich zu ihrer Schwester herum die ebenfalls hinaus sah. In dem Moment murmelte diese aber etwas was Septys nur halb wahrnahm, drehte sich also wieder um, um auf das Wasser zu sehen. Ein viertes Schiff steuerte die Drowning Mermaid an. Keine Flotte des Königs, glücklicherweise. Es war ebenso ein Piratenschiff. wie es aussah kam dieses mehr zur Hilfe als eine weitere Gefahr darzustellen. Das erleichterte Septys ein wenig doch wollte sie hier nicht länger herumstehen und dem zusehen.

Wie auf ein Stichwort hob ihre Schwester wieder das Wort an. Sie meinte auf ihr Schiff zu müssen was Septys klar machte, dass  das andere Schiff das ihrer Schwester war. Ihr Blick schweifte kurz zu dem besagten Schiff bevor die junge Frau nickte. "Lass uns gehen..ich muss auch dort runter auf unser Schiff" meinte sie mit einem etwas grimmigen Unterton. "Lass uns keine Zeit verlieren" fügte sie noch an bevor sie sich rasch auf den Weg nach unten zu den Ruderboten machte



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Sa Aug 04, 2018 4:16 pm
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Evelyn O´Ceallaigh || 1.Matt der Black Wave || Hafen ->Black Wave || Spetys , Silver [[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]] [[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]]

Mit ihren Katzenförmigen Augen beobachtete sie das Geschehen auf See. Silvers Idiotisches Verhalten würde definitiv Konsequenzen haben, sei es nun im Kampf oder aber später, wenn Evelyn wieder an Bort war. Denn sie würde bestimmt nicht den Mund halten, nachdem er einfach in einen Kampf gezogen war, während sie nicht an Bord war. Er wusste doch, dass sie eine ausgezeichnete Kämpferin war, wieso hatte er nicht auf sie gewartet? Ein leichtes Zähneknirschen war zu vernehmen, als Evelyn ihre Zähne zusammenbiss. Sie hoffte das die Flotte die Black Wave nicht schon bald als Hauptziel sehen würde. Leicht schüttelte sie den Kopf. Warum musste er sich hier unbedingt einmischen, es war ihr ein Rätsel.

~Lass uns keine Zeit verlieren~ vernahm sie plötzlich und ihr Blick wanderte zu ihrer Schwester. Sie nickte und folgte ihr hinunter zu den Ruderboten. Mit gekonnten schritten, rannte Evelyn auf das Boot zu, welches sie vor wenigen Stunden hier angebunden hatte. Ihr Blick wanderte von dem einen Boot zurück zu ihrer Schwester. “Ich denke hier werden sich wohl unsere Wege schon wieder trennen“ ihr Blick wurde weicher. “Lass uns nach diesem Battle noch einmal treffen. Ich denke dafür dürfte Zeit sein“. Für einen Moment überlegte die Rothaarige ob sie ihre Schwester in den Arm nehmen sollte. Schnell verwarf sie jedoch diesen Gedanken. Dafür war jetzt einfach keine Zeit, dass musste warten. Sie schnappte sich ihr eigenes Ruderboot und zerrte es zurück in die Fluten.
Mit schnellen Bewegungen Ruderte sie auf die Kämpfenden Schiffe zu. Eigentlich konnte man dies schon als kleine Selbstmord Aktion ansehen, denn es war ziemlich bescheuert auf ein Schiff zu kommen, was gerade kämpfte. Aber Evelyn war kein Feigling und ruderte aufgrund dessen tapfer weiter. Sie schlich sich von hinten an die Black Wave ran, weil sie wusste das die Königliche Flotte, glücklicher weise von ihrem und dem anderen Schiff umzingelt war. Dennoch hielt sie etwas Abstand vom Schiff und sprang deswegen einige Meter vor dem Schiff, von ihrem eigenen Ruderboot in die Fluten. Schnell schwamm sie an das Schiff heran. Ein Crewmitglied hatte sie bereits entdeckt und warf ihr ein Seil zu, welches sie Dankbar entgegennahm. An Deck angekommen lief sie schnurstracks auf Silver hinzu. Ihre Klamotten waren komplett durchnässt, was dazu führte das ihre weiße Bluse komplett durchsichtig war. Das störte die Rothaarige jedoch gerade eher weniger, denn sie hatte ein Hühnchen mit dem Captain zu rupfen.

Mit einer Augenbraue erhoben sah sie Silver an. “Was zum Teufel soll das hier? Wieso mischen wir uns ein“, ihr Blick verdunkelte sich. “Und die wichtigste Frage überhaupt, warum hat keiner auf mich gewartet??“, ihr Blick wurde schmollender. “Du weißt ganz genau wie sehr ich einen guten Kampf liebe“, beleidigt sah sie Silver an. Ihr Funkeln hatte sie dabei jedoch nicht verloren.


William Windsor || Prinz || Meer || Drowning Mermaid [[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]]

Durch das Fernrohr konnte er deutlich den funkelnden Gesichtsausdruck der Frau erkennen, welche ihn hierhergeführt hatte. Keine Frage sie provozierte ihn bis ins Blut und auch wenn es komisch erschien, so freute ihn das. Er hatte sich schon lange nicht mehr zu lebendig gefühlt. Die ganze Zeit hatte er stumm seine Aufgaben verrichtet, Piraten gejagt, eingesperrt, getötet und sie dann wieder gejagt. Doch das Treffen mit Amy O´riel war etwas ganz anderes gewesen. Irgendwie hatte es ihn lebendiger, abenteuerlicher gemacht. Es war auf jeden fall mal etwas anderes, spannender. Immer noch schaute er zum Piratenschiff. Er sah gerade noch wie sich ihre Mundwinkel nach oben zogen, als er ein dumpfes Geräusch vernahm.

Sein Blick wanderte zu dem Schifft welches soeben in Flammen aufging. Das dritte Schiff seiner Flotte, war so eben von einem weiteren Piraten Schiff getroffen worden, welches sich von hinten angeschlichen hatten. Na toll ein zwei Fronten Krieg. Dafür sind wir nicht ausgerüstet, durchfuhr es ihn und er dachte nach. Immer noch den grinsenden Gesichtsausdruck der Piratin im Kopf. War das ihr Plan gewesen? Ihn auf See zu locken um ihn dann von hinten aus zu tricksen? Nein das konnte er sich nicht vorstellen. Woher kam also dann das zweite Piratenschiff? Es war in einem ganz anderen Style gehalten als das Schiff der rothaarigen Piratin, weswegen es einer anderen Crew sein musste welche dort an Bord war.

“Kommt schon Männer, ihr lasst euch doch nicht von ein paar mickrigen Piraten einschüchtern??“, rief er laut was seine Soldaten zusammenzucken ließ. Wenigstens ließ es sie weiter Arbeiten und weitere Schüsse waren zu vernehmen. Sein zweites Schiff der Flotte hatte sich gewendet und nahm nun das andere Piratenschiff ins Visier und feuerte los. Sein eigenes Schiff hielt weiterhin Fokus auf das Schiff von Amy. Er schloss die Augen für einen Moment, eher er sie öffnete und erneut den Befehl gab zu schießen. Diesmal traf die Kugel genau in den Rumpf des Schiffes und ließ ein großes Loch zurück. Diese Piraten hatten sich mit dem Falschen angelegt. Er würde heute kämpfen auch wenn ihn das ein paar Schiffe kosten würde. Aber er würde hier nicht aus dem Kampf gehen, ehe die Piraten genauso eingesteckt hatten wie er selbst.



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Di Aug 07, 2018 12:55 pm
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Silver Ghost || Captain der Black Wave || Am Deck der Black Wave || Evelyn O´Ceallaigh [[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]]

Grinsend drehte er sich um, breitete seine Arme aus und schmiss sich auf seinen ersten Matt, jederzeit bereit dafür einen Dolch in seinen Rippen zu riskieren. Du bist ohne mich spielen gegangen... Also musste ich mir selber helfen... Schmollend blickte er sie an und nickte dann leicht zu den feindlichen Schiffen als ob es Holzspielzeug für kleine, reiche Jungen wäre.

Außerdem... Leicht beugte er sich vor, sodass er ihr direkt ins Ohr flüstern konnte. Ist das da drüben das Schiff meiner Schwester. Es schadet nie, wenn Amy O'riel einem etwas schuldet. Sanft hauchte er ihr einen Kuss auf die Wange, dann löste er sich von seiner hübschen Partnerin und zog sich mit einer gespielten Verbeugung leicht zurück.

An der Regline richtete er sich wieder auf, zog spöttisch einen Mundwinkel hoch und beobachtete wie die Drowing Mermaid einen großes Loch verpasst bekam. Pass besser auf Schwesterherz... Sonst darf ich dich gleich vom Meeresgrund aufsammlen...

Evelyn, Schatz - hast du immerhin was interessantes rausgefunden oder hast du dich nur grundlos besoffen? Mit einer Handbewegung gab er den Befehl erneut zu feuern und ließ auf das Schiff zielen, dass sich nun zu ihnen umgedreht hatte und versuchte sie zu versenken. Keine Sorge Darling, wir sind noch mitten drin. Fühl dich jederzeit frei, selber mitzumischen!



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