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 "Licht und Schatten" | by Tales

©Talesjunges
Mi Jan 24, 2018 3:59 am
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Junges
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Alter : 19

Dachte mir es interessiert den ein oder anderen von euch... deshalb hier der erste Teil meines Versuches eine Welt zu schaffen in der ich meine Träume ausleben kann :)

Für Leute die Hörspiele bevorzugen hier in vertonter Form: [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Bin für jede Kritik offen also her damit

Ein klirend kalter Wind weht um den schneebedeckten Gipfel eines eisigen Berges. Die Bergspitze ragt knapp über die tosenden Wolken eines mächtigen von Urmächten erschaffenen Sturmes. Blitze zucken durch die Wolkendecke. Doch hier oben scheint die Welt noch in Ordnung.
Ein schwarz gekleideter Mann dick in Pelz gepackt schreitet eine lange uralte Treppe von der man nur schwer erahnen kann welch Mächte diese erbaut haben hinauf. Sein langes edles Gewand zollt von einer langen militärischen Laufbahn. Orden um Orden bestückten sein schwarzes Äußeres.
Wenige Schritte trennten ihn vom Ziel seiner Reise. Ein monumentales Tor ohne ersichtlichen Mechanismus dieses zu öffnen ragt weit über seinen Kopf empor. "Das ist doch ein Scherz, dieser alte Narr hatte tatsächlich Recht" Langsam schritt dieser die Hände in seiner Tasche kramend näher an das Steinerne Tor heran. Langsam holt er ein zerknittertes Stück Pergament aus seiner Tasche. Vergilbte Runen in einer für Menschen längst vergessenen Sprache werden enthüllt. "Ancora Denoar Finess Avad, ihr Götter der Zerstörung, Ich biete euch mein Licht um dem Schatten dieser Welt eine Existenz zu gewären. Lasset mich eintreten und gewehred mir Rat in dieser meiner dunkelsten Zeit." Das Tor verblieb in seinem starren Zustand. Lange verharte der in schwarz gekleidete Mann auf der Stelle. Langsames Klirren wie wenn Stein auf Stein dahinschrammt ist zu hören. Mit einer unnatürlichen aschschwarzen Staubwolke geht das Tor schwerfällig auf. Unfassbare Schwärze ist zu sehen. Als gäbe es eine Grenze in diesem Konstrukt dessen Überschreitung eine Umkehr unmöglich macht. Weitaus schlimmer als die schwarze Dunkelheit ist die Tatsache, dass der nun vor Schreck erstarrte Mann sich scheinbar keinen Schritt zurück bewegen kann. Als ob eine Unnatürliche Kraft seine Wahl einzutreten unumstößlich macht. Mit kurzen unsicheren Schritten schreitet er näher an die Schwärze. Die Dunkelheit kommt nicht nach einem sachten Übergang, viel eher gleicht es einer glatten Kante ins Ungewisse. Mit wenigen zögerlichen Schritten setzt er den Weg ins Nichts fort. Totale Dunkelheit umgibt ihn. Ein unbehagliches Gefühl wie das ferne Vibrieren der Luft liegt in der Luft. Ein fernes Kichern ist zu hören "hehehe...". "was zum Henker ist das für eine Scheise!", 13 Jahre ist es nun her seit dem er dieses so markante Kichern gehört hat. "Es ist unmöglich das du hier bist... Hanna?..." Wieder ist das Kichern zu hören. "Heheee...". Langsam wurde die Schwärze klarer. Ein Mädchen nur in ein schwarzes Seidentuch gehüllt kam zum Vorschein. Ihre blonden Locken verdeckten zum Teil ihre unnatürlich blauen Augen. "Du hast mich allein gelassen.." sagte sie ruhig aus einer Stellung ähnlich einer fötalen Position. "Nein, du weißt das es anders war!...." erwiderte er stur. "Du hast mich vergessen als ich dich noch in meinem Herzen getragen habe..." ihre Stimme wurde trauriger. Erst jetzt kommen ihre tiefen dunklen Male unter ihren wunderschönen Augen zum Vorschein. Male die so ausgeprägt sind als könnten sie selbst von tausend Geschichten der Trauer erzählen. Der nun verunsicherte Mann stotterte "Hanna... was ist aus dir geworden... ich habe versagt... ich wollte dich doch nur schützen..." " Du wolltest Mich schützen?! 13 Jahre ohne dich haben mir gezeigt, dass ich dir nichts bedeute!" ihre Worte der Trauer wandeln sich nun in Worte der Verbittertheit. "Oh da irrst du dich gewaltig... ich habe Tag für Tag an dich gedacht... Ich erinnere mich noch als wäre es gestern gewesen... ein junges Mädchen voller Lebensfreude dem ich bereit war alles zu geben, nur war alles was ich diesem wunderbaren Geschöpf gegeben habe Leid und Trauer..." "Wie gehts dem Sternenkind?..." setze sie vorsichtig an. Der plötzliche Themenwechseln machte ihn kurz sprachlos. "Ich denke durch sie bin ich hier. Der Schwur der mich an dich bindet ist der selbe den ich ihr im Moment in dem sich unsere Augen das letzte Mal trafen gab." "Ist sie also tot?" sagte sie kalt und mit gleichgültiger Stimme. Die Kälte in ihren Worten scheinen den gesamten Raum zu erfüllen. Und das obgleich kein Ende eines Raumes ersichtlich ist. "Ich dachte du wüsstest es?..." Die Miene des Mädchens wurde düsterer. Sie lächelte dennoch. "Bist du gekommen um mir das zu sagen? Oder gibt es einen wahren Grund für dein Kommen?!" Sie schien sich mit diesen Worten in Luft aufgelöst zu haben, doch nur für einen Moment, um im nächsten hinter dem nun an der Situation gealterten Mann aufzutauchen. Dieser Lächelte kurz " Hm, ich will das du deine Maske abnimmst. Zeig mir dein wahres Gesicht. Du gibst dich immer so wunderschön und unfassbar stark. Nur nimm diese Maske nun ein weiteres Mal für mich ab, bitte Hanna..." Diese starrte ihn nun fassungslos an. "Dabei habe ich mich extra für dich hübsch gemacht..." beherrlichte sie in einem spöttischen Unterton. "Deine memetische Scheise wirkt bei mir nicht Hanna, das weißt du ganz genau! Zeig mir dein wahres Lächeln!" "Na schön... du hast es so gewollt..." Ein lautes unangenehmes Knacken ist zu hören. Ihr Kopf kracht unanürlich zur Seite weg. Ihr Körper ist nun mehr ein Missbild des jahrelangen Leidens. Viele kleine pulsierende Kratzspuren zieren ihren sonst so schönen Körper. Leuchtend rotes Blut bedeckt nun kreisförmig den Boden rings um das Geschehen. "Das wahre Gesicht eines Menschen ist doch etwas schönes nicht?!..." sie beginnt nun dicke mit Blut durchtränkte Tränen zu weinen. "Du hast mich zu dem gemacht was ich nun bin! Ein gebrochenes Etwas verschollen in deinen Gedanken..." die Luft schein stärker zu vibrieren. "Hanna..." "Bleib weg!" stößt sie ihn zurück. Dieser reagiert daraufhin mit dem ziehen seiner 45 Magnum mit den Inizialien .RYN. "Den Mum hast du nicht... haha" sie beginnt spötisch zu lachen. Ein lauter Schuss ist zu hören. Die Dunkelheit zerspringt wie schwarzes Glas in tausend Scherben. Feine Glasscherben die im Wind wehen fühlen sich auf der Haut an wie Sandpapier. Die schwarze Ilusion ist gebrochen. Zwei Gebrochene Wesen nun auf einem klaren Gipfel stehend sehen sich ein weiteres Mal in die Augen. Sie sieht ihn mit Wut und Trauer und zugleich mit wahrem Glück und wahrer Liebe an. Diese Gegensätzlichkeiten in einem Blick zu vereinen lässt die Luft in diesem Augenblick gefrieren. "Was hast du getan?!" stottert sie in klirrender Kälte. "Ich tue das was ich schon vor Jahren hätte tun sollen... Erinnerst du dich an die Geschichte von Licht und Schatten?" diese Frage kommt zu plötzlich als das sie darauf rational antworten kann. "I Ich... D Das ist doch jetzt vollkommen e egal..." stottert sie plötzlich. "Erzähl sie mir. Ich habe sie lange nicht mehr gehört" sprach er diese Worte in wahrhaft einer Ehrlichkeit aus. "Wieso fängst du jetzt wieder mit diesem alten Bauernmärchen an?" Ein Schuss erschallte über den Berggipfel. Ein Streifschuss oberhalb ihrer Schulter lies den Schnee sich rot färben. "Ah du scheiß Psycho!" Ein Lächeln zierte das von der Kälte rot gewordene Gesicht des Mannes. "Der nächste Schuss sitzt Hanna, sei dir da gewiss." Einen schmerzerfüllten Augenblick später beginnt sie zu erzählen "Die Geschichte von Licht und Schatten beschreibt den Effekt das eine Lichtquelle immer einen Schatten wirft. Demnach kann es keinen Schatten ohne Licht geben. Diesen Effekt kann man auch auf jedes empfindungsfähige Wesen übertragen. Jeder Mensch kann für jemanden die lebensnotwendige Lichtquelle sein ohne diese das Leben kalt und verbittert ist." ihre Miene hellt sich kurz auf, verfinstert sich aber wenig später wieder. "Was bringen die Lehren deines Vaters jetzt nun?! Wohin haben sie uns gebracht?..." Einen kurzen Augenblick zögerte er eine Antwort zu geben, sprach aber nun mit fester Stimme "Du hast es nie verstanden. Die Theorie von Licht und Schatten beschreibt keine Möglichkeit sondern eine Notwendigkeit. Jedes Wesen dieser Welt ist als Schatten zu verstehen. Deshalb brauchen wir alles Lichter in der Dunkelheit die uns in der Existens halten. Verstehst du was ich versuche zu sagen?" Die kalte Luft beginnt sich allmälig zwischen den beiden aufzuklaren. Als würde frischer Wind über diesen sonst so kahlen Gipfel wehen. "Was macht das für einen Unterschied ob es nun notwendig ist oder eben nicht? Es ist eine Theorie die deinen Vater in den Wahnsinn getrieben hat..." Mit langsamen Schritten kam er näher an das zitternde verwundete Mädchen und sprach "Das schöne am Leben ist, man hat immer eine Wahl." mit diesen Worten wirft er ihr seine Waffe entgegen. "Du weißt doch noch wie sie funktioniert. Du kennst die Stellen wo du mich treffen musst damit es sofort vorbei ist... ich werde nichts spüren. Deine Wahl." Mit offenen Armen bewegte er sich langsam auf sie zu. Diese erhob die genannte Waffe. An ihrem Griff sieht man wie geübt sie doch nach jahrelanger Schulung mit dem Schießeisen ist." Bleib stehen bitte... ich will das nicht müssen." bettelt sie aus zusammengekniffenen Zähnen." Es ist verlockend nicht?. Ein gut plazierter Schuss und du bist frei. Könntest davon fliegen. Ich könnte dich nicht aufhalten. Warum tust du es nicht?" Wenige Schritte trennen die beiden. Zwei Blicke der Verzweiflung könnten nicht eindeutiger das Verlangen auf ein schnelles Ende dieses Konfliktes widerspiegeln. Plötzlich richtet sie die Waffe gegen ihre Schlefe. Die Zeit scheint still zu stehen. Mit neugierigem Blick und das Risiko ignorierend seine ehemalige Partnerin nun auf ewig zu verlieren kam er weiter näher. Sie schloss zitternd die Augen. Mit wahrer Zuneigung im Blick schloss er sie in die Arme "Du bist mein Licht... das warst du immer!" Sie ließ die Waffe fallen. Diese schlug mit einer schwarzen Scherbenwolke auf der Erde auf. "Mit einer Sache hatte mein Vater unrecht. Es gibt nicht nur Licht und Schatten. Es gibt eine dritte Situation. Was wenn zwei Lichter aufeinander treffen?" Zwei tränenunterlaufene Augen schauen ihn mit großer Erstauntheit an. "Ich werde nicht schlau aus dir du Idiot..." "Du wirst es nie verstehen wenn du nicht endlich dein Hirn ausschaltest und auf dein Herz hörst. Versteh doch endlich ich hab dich lieb Hanna.... verzeih mir...."

So das war der erste Teil ^^




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