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Liebe Katzen groß und klein, Regeln müssen immer sein. Deshalb kommt ihr als Neuling an, endet euer Name stets mit "junges" hinten dran. Keine Angst, ihr werdet seh'n, mit etwas Fleiß, werdet auch ihr bald als Krieger vor uns steh'n.
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 Zuckersüß (Achtung Gewaltwarnung!!!)

©Glitzersee
Fr Jan 05, 2018 1:09 pm
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Krieger
Anzahl der Beiträge : 236
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Alter : 14

Achtung! In dieser Geschichte werden Gewaltverherlichungen beschrieben! Wer mit so etwas nicht umgehen kann bitte gehen!!


PoV Beyond Birthday
‚Hat wohl Schiss bekommen der Kleine!‘ dachte ich. Vor mir lief ein etwas älterer Junge, den ich schon länger verfolgte. Ich fand ihn schnuckelig und wollte ihn gerne in meine Sammlung aufnehmen.
Hin und wieder sah er „ganz unauffällig“ zu mir. Er beschleunigte sein Tempo, ich ebenfalls. Scheinbar hatte der Braunhaarige bemerkt, dass ich ihn verfolgte.
Ich gab mir ja auch keine Mühe es sonderlich zu verstecken.
Hier waren selten Menschen und er irrte nur noch umher. Öfters mal lief er im Kreis. Tja man sollte auch bei der Flucht aufpassen wo man hin lief.
Ich kannte mich hier bestens aus, und wenn er irgendwo hin gegangen wäre wo ich mich nicht ausgekannt hätte, hätte ich ihn wohl ziemlich schnell gefangen.
Panisch sah er von einer in die andere Richtung und bog dann in eine Seitengasse ein.
Dachte wohl er könnte weg von mir kommen.
Ich kicherte durchgedreht. Schlechte Idee!
Langsam lief ich hinter ihm her. Als ich ankam versteckte ich mich hinter einer Ecke und beobachtete mein Opfer.
Scheinbar wartete er auf mich. Er hatte einen entschlossenen Ausdruck im Gesicht.
Dachte er echt er könnte etwas gegen mich ausrichten?
Irgendwie war er ja schon süß. Vielleicht sollte ich noch etwas warten bevor ich…
Er sah noch etwas zu mir, bevor er in der anderen Richtung der Straße folgte.
Ich beschloss noch etwas zu sehen was er so machte bevor ich ihn mir einfing.
Er irrte einige Minuten umher, ich immer hinter ihm.
Plötzlich blieb er stehen. Ich sah nach wieso er stehen geblieben war, und konnte eine kleine, schwarze Katze erkennen.
Meine Chance nutzend schlich ich auf den etwa 16 oder 17 Jährigen zu. Ich verkniff mir ein irres Kichern und legte meine Hände über seine Augen.
Erschrocken fuhr er herum und starrte mich ängstlich an.
Wie ein kleines Kätzchen, das man so eben aus dem Schlaf gerissen hatte. Kätzchen. Ja das Passte zu ihm.
Er war so FCKNG Cute!
Lässig sagte ich: „Endlich, dachte schon du bleibst nie stehen.“
Er sah mich an als wäre er die Angst persönlich. Niedliches Kätzchen.
Ich zog ihn etwas an mich heran. Einen Moment sah er geschockt aus, dann riss er sich los und rannte weg.
Scheinbar traute er sich nicht an mir vorbei, weshalb er in die andere Richtung rannte. Genau in eine Sackgasse!
Gemächlich lief ich hinterher.
Als Kätzchen checkte wo er hingelaufen war blieb er abrupt stehen.
„Du kennst dich hier aber nicht gut aus! Diese Gegend ist gefährlich für so einen kleinen Jungen.“ Raunte ich dem Kleinerem ins Ohr.
Ich schlang meine Hände um seinen Hals, als Strafe, dass er vor mir weggelaufen war. Vergeblich versuchte er sich zu befreien.
Er war echt süß! Zuckersüß!
Aus Spaß flüsterte ich ihm ins Ohr: „Was ist denn Süßer?“
Panisch sah er mich an und versuchte krampfhaft Luft zu holen. Seine Augen wurden glasig. Vermutlich wegen Sauerstoffmangel. Tz sollte er halt nicht wegrennen.
Man konnte sehen wie er krampfhaft versuchte auf den Beinen zu bleiben. „Geht es dir nicht gut, Engelchen?“
Engelchen… Der Name war mir spontan eingefallen, doch er passte perfekt.
In meinen Händen wandte sich immer noch der Braunhaarige. Langsam hörte er allerdings damit auf. Schlapp hing er schon fast in meinen Armen und sah mich flehend an.
Er öffnete den Mund und zwang sich ein paar Worte heraus: „Bi… Bitte… lass… mi… mich los…“ Er wollte losgelassen werden?
„Wieso denn? Wir wollen doch nur Spaß haben.“
Verzweifelt sah er mich an. Langsam sorgte ich mich um mein Engelchen. Er verbrauchte die wenige Luft dafür zu reden. So schadete er sich am Ende noch!
Und wieder krächzte er mit seiner wenigen Luft ein paar Worte: „Ich… tu… alles!“ Erschöpft hörte er auf zu reden.
Er rang nach Luft. Ich ließ aber nicht locker.
Einen Moment überlegte ich was ich ihn alles zwingen könnte, doch das würde ich auch so schaffen!
„Dann sei brav!“ Das hier war immer noch eine Strafe!
Wieder öffnete der Brünette seinen Mund. Gespannt wartete ich, was er sagen wollte, doch aus seinem Mund kam nichts raus.
Voller Angst glimmten seine Augen auf. Todesangst! Was dachte er von mir? Ich würde ihn nicht umbringen. Noch nicht…
Er wurde ohnmächtig und kippte in meine Arme. Jetzt hatte ich mein Ziel erreicht!



PoV Light
Langsam öffnete ich meine Augen. Alles war dunkel. War irgendetwas mit meinen Augen? In meinem Zimmer hatte ich doch immer irgendein Licht. Es schien immer durch die Fenster Licht oder kam von unten aus dem Erdgeschoss.
Ich verstand, dass ich nicht zu Hause. Ich war in einem dunklem Raum ohne Fenster, vielleicht ein Keller oder so.
Panik durchflutete meinen Körper. In der Dunkelheit wurde ich immer panisch. Es war einfach irgendeine Angst. Sie war einfach immer schon da.
Ich wollte meine Beine an meinen Körper ziehen, doch musste feststellen, dass ich auf einem Stuhl gefesselt war.
Wie verrückt versuchte ich mich von Stuhl zu befreien. Ich rüttelte an den Fesseln. Bis ich begreifen musste, dass es nicht ging und musste aufgeben.
Keinen Zentimeter konnte ich rühren. Ich war völlig wehrlos.
Wie versteinert saß ich auf dem Stuhl und starrte ängstlich ins Dunkel.
Was war überhaupt passiert? Angestrengt überlegte ich. Langsam dämmerte es mir. Dieser Verrückte hatte mich beinahe erwürgt. Ich wollte mir an den Hals fassen, doch auch das ging nicht.
Ich konnte mir sowieso vorstellen, dass man auf dem Hals dunkelblaue Handabdrücke sehen konnte. Hatte ich in der Schule gelernt. Dort bildete sich ein Bluterguss.
Überall bildete ich mir Geräusche und Schatten ein. Ich war völlig verängstigt. Und dass auch noch hier bei diesem Geisteskranken.
Plötzlich ging das Licht an. Ich versteifte mich doch war auch ein wenig erleichtert. Als ich zur Tür sah kam der Schock. Dort stand dieser Psychopath mit einem langen Messer.
Psychomäßig fing er an zu grinsen. „Na, Angst Kleiner?“
Jetzt wo das Licht wieder an war fasste ich wieder Mut. „Steck dir dein „Kleiner“ sonst wo hin!“ spuckte ich ihm ins Gesicht.
Böse sah er mich an: „Na na, sei mal nicht so frech!“ Er nahm das Messer und kam auf mich zu.
„Ich rede wie es mir passt!“-„Ach Engelchen, du weißt noch so wenig von der Welt.“
Er strich mir über das Gesicht.
„Wen nennst du hier Engelchen?!“ Ich wusste selbst nicht wieso ich mich so aufregte. Wahrscheinlich einfach weil ich mich so wehrlos fühlte. Und weil mein Körper noch von der Dunkelheit angespannt war.
Selbst meine Beine waren an die Stuhlbeine gebunden. Es tat so weh so sitzen zu müssen.
Der Rotäugige nahm meinen Kopf und zog ihn grob so, dass ich ihn ansehen musste. Eigentlich hatte ich von ihm wegsehen wollen. Seine Augen machten mir Angst.
Gefährlich blickte er mich an. „Ich warne dich. Benimm dich! Du meintest du tust alles wenn ich dich los lasse. Naja ich habe dich los gelassen. Zwar erst als du ohnmächtig warst aber du bist nicht tot.“
War das sein Ernst? In meinem Körper entwickelte sich Angst, doch ich war auch wütend. Er tötet mich fast, fesselt mich hier, lässt mich im Dunkeln alleine und will jetzt dass ich tat was er wollte.
Als ich ihn böse ansah und nichts entgegnete nahm er sein Messer und legte es an meiner Schulter an.
Was wollte er tun? Ich hatte Angst davor was er machen würde. Nicht direkt vor ihm sondern vor dem Schmerz. Wollte er mich umbringen? Langsam und qualvoll? Ich wollte nicht sterben!
Nach kurzem Zögern drückte er fest mit dem Messer auf und ließ es an meiner Schulter entlangfahren.
Ich schrie laut auf. Ich schrie vor Schmerz, und schrie um Hilfe. Irgendwer musste mich doch hören!
„Der Keller ist Schallgeschützt.“
Ich schrie weiter. Er war gerade mit dem Messer bei meiner Brust. Ein langer, relativ tiefer Schnitt. Man konnte vor lauter Blut meine Schulter nicht mehr erkennen.
Als er immer noch keine Anstalten machte auf zu hören fing ich an zu betteln: „Bitte, hör auf! Hör auf! Bitte! Ich schreie auch nicht mehr!“
Der Typ schien meine Schreie und mein Gebettel zu genießen. Jedoch nahm er das Messer weg.
Meine Wut hatte sich komplett in Angst verwandelt. Wenn er mich so verletzte, was könnte und würde er dann noch mit mir tun?
An dem Messer klebte Blut. Genüsslich leckte er ein paar Tropfen davon ab.
„Hast du schon einmal Blut geschmeckt? Ich meine nicht von so kleinen Wunden, wenn man sich zum Beispiel beim Kochen schneidet. Sondern richtig.“
Was wollte er? Zögernd schüttelte ich den Kopf und drückte mich gegen den Stuhl. Konnte er mich nicht einfach in ruhe lassen?
Er presste mir das Messer zwischen die Lippen. Um mich nicht zu schneiden öffnete ich den Mund leicht. Flehend sah ich ihn an. Ich wollte nicht mein Blut schmecken! Er schob die Waffe noch weiter in meinen Mund.
Mit mir ringend striff ich mit der Zunge schnell über das Blut. In meinem Mund verteilte sich ein metallischer Geschmack. Ich musste mich beherrschen nicht zu würgen und schluckte.
Der Schwarzhaarige zog zufrieden das Messer zwischen meinen Lippen hervor.
Er sah meine Wunde an. „Ich hole mal etwas zum sauber machen und verbinden.“
Was war in ihn gefahren? Warum verletzte er mich wenn er mich jetzt wieder versorgen wollte? Verwirrt sah ich ihn an.
Er beendete seinen Satz: „Sonst kratzt du mir hier noch ab… Ich bin noch nicht fertig mit dir, Kätzchen.“
Zuerst wollte ich etwas erwidern, doch dann dachte ich daran was vorher passiert war und ließ es.
„Na, hast du dazu gelernt?“
Ohne auf eine Antwort zu warten ging er hinaus. Als er raus ging machte er das Licht aus.
Ängstlich schrie ich, nicht sehr männlich, auf und versteifte mich.
Ein überraschter Laut kam von Richtung Tür. „Hast du Angst im Dunkeln?“
Ich versuchte zu antworten, doch wimmerte nur unverständliches Zeugs. Ich hätte mich selber Ohrfeigen können! Erniedrigte ich mich nicht schon genug, wenn ich um mein Leben bettelte? Oder alleine schon mit der Tatsache, dass ich wehrlos auf einem Stuhl gefesselt war?
Der Psychopath ging einfach. Das konnte ich an den Schritten draußen hören.
Wie versteinert saß ich auf dem Stuhl und betete, dass der Schwarzhaarige wiederkam. Nach ihm zu schreien traute ich mich nicht. Er würde mich doch bestimmt bestrafen, oder?
Ich hielt es im Dunkeln nicht mehr aus und beschloss ihn einfach zu rufen. Selbst wenn er mich dann wieder verletzten würde, wäre es wieder hell. Oder würde er mich bestrafen indem er mich hier alleine im Dunkeln zurück ließ? Einfach nicht daran denken…
„Hallo? Bi.. Bitte komm zurück. Ich… Ich habe…“ Ich konnte das Wort Angst nicht aussprechen. Von Richtung Tür kam eine Stimme. Sie beendete meinen Satz: „Angst?“
Ich erkannte die Stimme von dem Mann. Schritte näherten sich dem Stuhl auf dem ich saß. Er machte allerdings nicht das Licht an.
Wieder bekam ich einen Panikanfall. Alleine mit einem Verrücktem, wahrscheinlich sogar einem Kaltblütigem Mörder in der Dunkelheit.
Ich wimmerte: „Mach das Licht an! Bitte! Ich flehe dich an.“
Als nichts geschah öffnete ich meinen Mund wieder um etwas zu sagen, doch etwas legte sich auf meine Lippen. Er küsste mich doch gerade nicht ernsthaft, oder?
In den Kuss flüsterte er hinein: „Du brauchst vor nichts anderem als vor mir Angst zu haben. Vor mir dafür aber deutlich mehr! Wenn du so viel Angst vor der Dunkelheit hast, dass du mich sogar schon rufst, ist das extrem schlecht!“
Er löste seine Lippen von meinen und umarmte mich. Das war aber leichter zu ertragen als wenn er mich aufschnitt oder mich zwang Blut zu trinken.
Es entfernten sich Schritte von mir weg und kurz darauf ging das Licht an.
Ehrlich überrascht sah mich der Mann der mich eben geküsst hatte an: „Nanu du hast geweint?“
Es stimmte. Ich hatte vor Angst geweint. Er war ewig nicht gekommen und dann war er im Dunkeln bei mir! Jeder hätte da Angst bekommen!
"Ach ja, ich habe mich ja noch gar nicht vorgestellt", säuselte der Psycho mit gekünstelter Freundlichkeit, "Mein Name ist Beyond Birthday und jetzt würde ich auch gerne deinen Namen erfahren!"
Ich war überrascht, dass er mir seinen Namen genannt hatte. Auch wenn es scheinbar nur ein Künstlername war. Aber sollte ich ihm wirklich meinen Namen sagen?
„Ich warte!“
Ein Schmerz durchzuckte mich. Er hatte voll auf meine Wunde gedrückt.
Kurz schrie ich auf, dann fing ich mich wieder und versuchte es zurück zu halten. Ich hatte gesagt ich schreie nicht mehr und wenn ich dieses Versprechen brach, dann… Ich wollte nicht daran denken!
Mit einem bösen Grinsen sah er mich an.
Ich fing an zu stottern: „Mei… Mein Name ist L… Light. Light Yagami.“-„Na geht doch. Also Light, ich hätte lieber im Dunkeln weitergemacht, doch da kann ich kaum etwas erkennen.“
Er nahm sein Messer und schnitt mein Oberteil so auf, dass er gut an die Verletzung kam, die er mir selbst zu gefügt hatte.
Ich traute mich endlich leise meine Frage zu äußern, die mir schon die ganze Zeit auf dem Herzen lag: „Was hast du mit mir vor?“-„Das wirst du schon noch sehen.“ Irre kicherte er, in einer viel zu hohen Tonlage, und ich war mir sicher, dass der Schnitt an meiner Schulter noch nicht alles war, was er machen würde.
Mit einem Tuch und warmen Wasser wusch er das Blut ab und verband die Stelle danach. Zwischendurch kicherte er manchmal und schnipste dabei auf die Verletzung, was mich immer leicht wimmern ließ.
Als er fertig war nahm er sein Messer und legte es an meinem Gesicht an.
Panisch schrie ich: „Was machst du? Bitte nicht!“ Als ich in Birthday’s rote Augen sah, erkannte ich meinen Fehler.
„Nicht schreien,“ tadelte er mich.
Er drückte mit dem Messer in meine Wange und ritze, soweit ich es fühlen konnte, zwei B’s in meine Wange. Damit ich nicht schreien konnte, und somit mein Gesicht nicht verzog, stopfte er mir ein Stück von meinem T-Shirt in den Mund.
Ich übergab mich fast. Es schmeckte nach Blut und Schmutz.
Als er fertig mit seinem „Kunstwerk“ war betrachtete er mich. Ich saß schlapp und verängstigt auf dem Stuhl und mir liefen Angsttränen über das Gesicht. Den Knebel hatte ich immer noch im Mund, es war mir aber auch egal.
Traurig sah mich Beyond an: „Warum bist du denn so schlapp? Es macht doch gerade so viel Spaß!“
Ich musste zuhören wie er mich verhöhnte und konnte nichts dagegen machen oder sagen.
Er nahm sein Messer und hielt es mir direkt an mein braunes Auge. Wollte er mir jetzt auch noch die Augen ausstechen? Zutrauen würde ich es ihm ja.
„Mpf.“ Flehen sah ich ihn an und versuchte ihn dazu zu bringen mir nichts mehr zu tun. Und mir den Knebel raus zu nehmen.
„Das ist die Reaktion die ich mir erhofft hatte!“
Erschöpft schloss ich kurz die Augen. Ich war völlig fertig. Hatte wohl etwas zu viel Blut verloren.
„Schläfst du Kätzchen?“ Ängstlich öffnete ich meine Augen und sah ihn an.
„Also nicht! Entweder schläfst jetzt, oder ich schneide dir das Ohr ab!“ Wieso sollte ich schlafen? Und wie?
Sah er mich da etwa besorgt an?!
Als er mir das Messer ans Ohr hielt schloss ich die Augen und versuchte wirklich zu schlafen.
Es klappte jedoch nicht. Immer noch spürte ich das Messer an meinem Ohr und das T-Shirt zog die komplette Feuchtigkeit auf, weshalb mein Mund staubtrocken war.
Zögerlich öffnete ich die Augen und versuchte Beyond klar zu machen, dass er mir den Knebel raus nehmen sollte.
Er verstand es sogar und entnahm ihn mir.
„So und jetzt schlaf!“ Sein Befehlston machte mir Angst, weshalb ich meinen Kopf zur Seite legte und versuchte ein zu schlafen.
Beyond Birthday ging hinaus und schaltete, natürlich, das Licht aus.
Plötzlich erklang eine Stimme durch ein Megaphone: „Beyond Birthday, wir wissen, dass du da drin bist! Komm mit erhobenen Händen heraus!“
‚Ich bin gerettet!‘ war der letzte Gedanke der mir durch den Kopf ging.
Danach wurde alles schwarz…

-5 Tage später-

Nachdem Beyond vor der Polizei geflohen war, war er nicht mehr gekommen. Ich hatte mein Zeitgefühl verloren, nachdem zu äußern, dass ich aber nichts getrunken hatte und noch lebte berechnete ich, dass ich etwa 4 oder 5 Tage hier gewesen war.
Meine Kehle war staubtrocken und mein gesamter Körper schmerzte von der Position in der ich sitzen musste. Meine Wunden hatten sich vermutlich auch schon ziemlich entzündet. Jedenfalls schmerzten sie wie Hölle.
Und als wären all diese Sachen noch nicht schlimm genug saß ich die ganze Zeit im Dunkeln. Im Dunkeln mit all den Schatten und Geräuschen.
Die meiste Zeit schlief ich nicht, doch jetzt beschloss ich es nochmal zu versuchen. So könnte ich jedenfalls ein wenig Zeit meines langsamen Todes ausblenden.

-wenig später-

Ich wachte auf, weil mir etwas übers Gesicht strich. Ich lag auf dem kalten Boden. Meine Glieder taten weh, weil sie nach so langer Zeit endlich wieder eine andere Position eingenommen hatten.
Langgezogen stöhnte ich und öffnete dann meine Augen.
Als ich versuchte etwas zu erkennen sah ich eine Gestalt im Licht. Hatte die Polizei mich endlich gefunden?
Endlich hatten sich meine Augen an die Helligkeit gewöhnt und ich konnte den Typ erkennen wegen dem ich überhaupt hier war.
Angst verbreitete sich in meinem Körper, doch ich empfand ihn auch ein wenig als meinen Retter. Bis mein Gehirn feststellte, dass er mich vermutlich kaum freilassen würde. Ich hoffte nur, er mich schnell töten und nicht langsam und qualvoll. Ich müsste nicht mehr leiden und am Hungertod sterben.
„Hast du mich vermisst?“, kicherte er. Es wurde immer schlimmer mit der Angst.
„Hattest du Angst, ich würde nicht mehr wieder kommen?“
Anfangs hatte ich diese Angst wirklich, doch dann hatte ich nur noch auf Hilfe gehofft. Es war mir ein Rätsel warum die Polizisten mich nicht gefunden hatten.
Ich hatte gehört wie sie mich gesucht hatten, doch sie fanden mich nicht und hörten meine Hilfeschreie nicht.
Birthday begann die Verbände bei den Wunden die er mir zu gefügt hatte ab zu nehmen. Die Blutkruste blieb ein Stück am Verband hängen und riss ab als er den Verband abzog.
Ich zischte kurz auf konnte die Schreie aber noch zurück halten.
Die Wunden eiterten. Wäre auch ein Wunder wenn sie gut zu geheilt wären. In diesem Loch hier, ohne Medikamente.
Beyond Birthday holte eine Flasche und ein Tuch hervor. Ich spähte auf die Verpackung der Flasche und sah, dass es Desinfektionsmittel war.
Er spritzte etwas davon auf ein Tuch und säuberte meine Wunden. Wofür? Er brachte mich doch sowieso um.
Es brannte höllisch und ich konnte die Schmerzensschreie nicht mehr zurückhalten.
„Ich dachte du wolltest nicht mehr schreien?“, kicherte er „Du weißt was dich erwartet, oder?“
Ängstlich sah ich ihn an. Er wollte mich doch nicht schon wieder verletzten, oder? Hatte er nicht schon genug gemacht?
Ich wollte ihn anflehen, dass er nichts machte, doch ich war zu schwach dazu. Ich musste es wohl durchstehen.
Er nahm sein Messer, warum hat er das überhaupt immer dabei? Und legte es an meine Wange an der er noch nichts geschnitten hatte.
Er schnitt drei tiefe Schnitte neben einander in mein Gesicht.
Zumindest knebelte er mich nicht schon wieder.
Als er endlich aufhörte lag ich schwer atmend und weinend auf seinem Schoß. Mein Blut lief über mein Gesicht und tropfte auf die Reste meines T-Shirts.
Er leckte einmal über mein Gesicht. Etwas von meinem Blut-Tränen Gemisch nahm er auf seinen Finger und hielt ihn mir hin. Hätte ich etwas in meinem Magen, hätte ich mich sicher übergeben.
Er zuckte mit den Schultern und leckte weiter mein Gesicht ab.
Bestimmt 30mal leckte er über meine Wunde und jedes Mal brannte es. Immer kam Spucke in die Wunde und sie hörte nicht auf zu Bluten, weil sie immer wieder feucht wurde.
Als er endlich aufhörte nahm der Mörder, wie ich bei der versuchten Verhaftung mitbekommen hatte, ein Tuch und drückte es auf die Wunde.
Er drückte fest, mit aller Kraft hielt ich den Schrei der schon wieder kommen wollte zurück. Mir liefen nur ein paar weitere Tränen über das Gesicht.
Von wegen Männer weinen nicht!! Ich hatte in den letzten Tagen sehr viel geweint. Aus Erschöpfung, Schmerz und Angst.
„Tröstend“ strich Beyond mir über den Kopf. Ich sah ihm wieder in die gruseligen roten Augen. Ob es Kontaktlinsen waren? Aber sie sahen extrem echt aus.
In meinem Gehirn löste sich eine kleine Erinnerung daran dass etwa 5% aller Menschen rote oder rosane Augen haben sollten.
Ich spürte wie das Blut weniger wurde.
Beyond Birthday wischte mir das Blut aus dem Gesicht, legte dann das Tuch weg und kramte in seiner Tasche.
Der Psycho hatte scheinbar gefunden was er gesucht hatte. Aus seiner Tasche holte eine Wasserflasche. Er öffnete sie und hielt sie mir hin. War sie wirklich für mich? Oder hatte er dort irgendetwas reingemischt?
Es war mir egal. Ich hob meinen Kopf an um zu trinken. Nachdem ich gierig etwas vom Wasser getrunken hatte viel ich erschöpft zurück. Es war warm und nicht besonders lecker doch es half mir. Jetzt ging es mir besser.
Wieder kramte er in seiner Tasche und holte ein Glas Erdbeermarmelade heraus.
Er öffnete es und ging mit dem Finger hin, den er mir dann anschließend hinhielt.
Entgeistert sah ich ihn an. Sollte ich den Finger ablecken? Er hatte ihn sich nicht abgewaschen nachdem er an mein Blut gefasst hatte.
„Sorry, habe den Löffel vergessen, wird aber auch so gehen, oder?“ Den letzten Teil betonte er nicht als Frage sondern als Befehl.
Zögerlich nickte ich. Er hielt mir immer noch den Finger hin. Kurz leckte ich daran und schluckte die Marmelade.
Ich mochte Marmelade Honig und so etwas nicht, war mir zu süß.
Ärgerlich sah er mich an und schob mir den Finger ganz in den Mund. Ich versuchte nicht daran zu kommen. Ein Ekelschauer überkam mich als ich an das angetrocknete Blut dachte.
„Jetzt leck ihn schon ab!“, schimpfte er.
Ich bekam Angst und leckte den Finger schnell ab. Es schüttelte mich und wieder übergab ich mich fast.
Wieder steckte er den Finger in die Marmelade. Ich zitterte und schlug mir meine Hände vor meinen Mund.
„Nein, nicht noch einmal! Nein, alles nur das nicht!" Verwirrt sah mich der Mann an. „Bring mich endlich um!"
Überraschung legte sich in seinen Blick.
„Ich halte das nicht mehr aus!", schrie ich. Es war eine Folter hier zu sein. Selbst wenn er mich gesund pflegen würde und mir nichts mehr tun würde, was er eh nicht machte, könnte ich es hier nicht mehr aushalten und würde mich umbringen sobald ich konnte.
Geistesabwesend tunkte ich den Finger in das immer noch offene Marmeladenglas. Wollte er mich etwa trotzdem füttern? Bitte nicht!
Zum Glück aß er die Marmelade selber.
Er leerte etwa das halbe Glas ohne etwas zu sagen. Ängstlich lag ich auf seinem Schoß und wartete darauf, dass er etwas sagte oder machte.
Er stellte das Glas weg und sah mich nachdenklich an.
Er griff wieder zum Marmeladenglas. Er sollte es endlich machen!
Was machst du da?!", fragte ich. Es klang leider extrem weinerlich. , „Bring mich einfach um, bitte!" flehte ich.
Die Hände hatte ich schon länger vom Gesicht weggenommen.
„So einfach ist das nicht!", erklärte er mir, „Erst muss ich überlegen ob ich dich überhaupt töten will. Und wenn ja, muss ich mir überlegen wie."
Er musste überlegen ob er mich überhaupt töten wollte?!
Er tunkte seinen Finger wieder in die Marmelade. Er führte den Finger zu seinem Mund. Die Hälfte ging aber leider ab und klatschte direkt in mein Gesicht.
Ekel durchfuhr meinen Körper und ich zuckte zusammen.
„Mach ich gleich weg."
Er leckte mir, wies sollte es auch anders sein, die Marmelade aus dem Gesicht.
Das war noch ekelhafter als die Marmelade an sich.
Als Beyond fertig war sah er mich seltsam an. Würde er mich jetzt endlich töten? Aber es war kein „Ich bringe dich um“ Blick sondern ein anderer, undefinierbarer Blick.
Angst regte sich in meinem Körper.
Der Blick des Killers wanderte zu meinen Beinen. Sie waren noch unbeschadet. Bei den Folterrungen hatte er mich immer nur am Oberkörper und im Gesicht verletzt.
„Wir spielen jetzt ein Spiel!", kicherte er.
Ich war mir sicher, dass sein „Spiel“ nichts Gutes sein konnte. Hing es mit irgendwelchen Folterrungen zusammen? Zum Beispiel: wenn du es aushältst, dass ich dir alle deine Zehen nacheinander abschneide ohne, dass du schreist oder in Ohnmacht fällst darfst du dir eine Sache aussuchen die ich nicht mit dir machen werde, oder so.
Irgendetwas was so richtig Psycho ist.
„Es ist ganz einfach, du läufst vor mir weg und ich muss dich fangen. Schaffst du es nach draußen zu gelangen, bevor ich dich gefangen habe, bist du frei und kannst hin gehen wo hin du willst, ich werde dich nicht verfolge. Fange ich dich aber bevor du es nach draußen schaffte, bleibst du da und wir spielen etwas anderes. Für mich ist das Spiel sicher lustig, aber bei dir bin ich mir nicht so sicher." Erklärte er mir die Spielregel.
Ich war mir nicht sicher ob ich in diesem Zustand laufen oder wenigstens aufstehen konnte. Immer noch hatte ich großen Hunger und mir schmerzten alle meine Glieder. Wie schlecht es mir ging konnte man auch daran erkennen, dass ich immer noch auf Birthday’s Schoß lag.
Er sollte mich einfach töten!
Ängstlich sah ich ihn an. Ich hatte Angst davor was das „Spiel“ war, welches wir „spielen“ würden wenn ich es nicht schaffte.
Sein letzter Satz hallte in meinem Kopf: „Für mich ist das Spiel sicher lustig, aber bei dir bin ich mir nicht so sicher.“
Was würde er wohl machen? Ich würde es eh erfahren, denn raus würde ich es nicht schaffen, da war ich mir sicher!
Krampfhaft versuchte ich meine Angst zu unterdrücken. Selbstzweifel würde auch nichts bringen. Ich musste es einfach versuchen!
Beyond packte meine Hüften fest half mir mich auf zu setzen. Danach stand er auf und zog mich an meinen Handgelenken hoch.
Es tat höllisch weh wenn er mich so hochzog, weil er dann meine Wunde am Arm etwas aufriss. Zum Glück nicht so, dass sie blutete.
Ich stand noch ziemlich wackelig und konnte mich kaum auf den Beinen halten. Der Typ der mich hochgezogen hatte stützte mich noch etwas.
Wenn er jetzt schon sehen konnte, dass ich nicht mal alleine stehen konnte, wie sollte er dann denken, dass ich es hinaus schaffen könnte?!
Birthday sah auf seine Armbanduhr. Ich hatte erst jetzt bemerkt, dass er eine trug.
„Du hast eine Minute Vorsprung, ab... Jetzt!!! ", rief er.
Als er „jetzt“ sagte ließ er mich los und trat einige Schritte zurück.
Ich fiel natürlich erstmal hin und hatte Mühe wieder hoch zu kommen. Das war‘s dann mit dem Vorsprung.
Es hatte mich schon alle Mühe gekostet wieder hoch zu kommen. Eigentlich könnten wir gleich anfangen das andere „Spiel“ zu „spielen“.
Ich versuchte aus dem Zimmer zu rennen, stolperte aber nur hinaus.
Draußen sah ich eine Treppe und stieg sie erstaunlich gut hoch. Bei den letzten Stufen fiel ich hin.
Mist!
Schnell rappelte ich mich wieder auf und lief weiter.
Als ich mich umsah konnte ich vier verschiedene Gänge sehen. Ich wählte den linken und bog dann nach rechts ab. Vor mir konnte ich eine Tür sehen. Sie war weiß und sah ein wenig beschädigt aus.
Vielleicht ja von den Polizisten? Konnte das wirklich sein? War ich frei?
Ich schleppte mich noch die letzten Meter. Mich überkam die Angst, dass sie wie die letzten zwei die ich ausprobiert hatte abgeschlossen war.
Einen Moment zögerte ich aus Angst, dass sie abgeschlossen sein könnte. Wenn sie es wäre würde ich wohl zusammenbrechen und auf Beyond warten…
Ich legte meine zitternde Hand auf die Klinke und drückte sie herunter.
Die Tür war offen und es war tatsächlich die Tür nach draußen. Nur noch ein paar Schritte, dann wäre ich frei!
Ich machte einen Schritt nach vorne. Fast draußen.
Plötzlich spürte ich starke Arme an meiner Hüfte, die mich zurückzogen.
Erschrocken quietschte ich auf und fiel in Beyond’s Arme.
„Oh bitte nicht! Bitte bitte nicht!“ flehte ich innerlich.
Er drehte mich um und vereinigte unsere Lippen. Als er mit der Zunge eindringen wollte presste ich meine Lippen zusammen.
Er biss mir auf die Lippe, wohl damit ich ihn einließ, bis sie blutete.
Zum Glück ließ er mich dann aber und schloss die Tür. Verschloss meinen Weg zur Freiheit!
Schnell leckte er noch das Blut von meiner Lippe, dann packte er mich an der Hüfte und warf mich über seine Schulter.
Ich keuchte erschrocken auf und hielt mich an seinem Pulli fest um nicht herunter zu fallen und auf den Boden zu knallen.
„Auf in mein Schlafzimmer! ", kicherte er.
Was würde er wohl jetzt mit mir machen? Ich hatte schon eine Vorahnung, doch wollte sie nicht wahr haben.
„Bitte nicht!“ flehte ich wieder im inneren.
Beyond lief leichtfüßig die Treppe nach oben. Ich hatte Mühe mich zu halten.
„Weißt du, ich bin schon lange alleine! Erinnerst du dich daran was ich vorhin gesagt hatte?"
Was genau meinte er? Es wunderte mich allerdings nicht, dass er schon lange alleine war.
Vermutlich brachte er jeden gleich um, der sich ihm näherte!
Ohne mich vorher zu warnen, warf mich der Verrückte nach vorne. Ich hatte schrecklich Angst gleich auf den Boden zu fallen, doch er fing mich auf, so dass ich jetzt im Brautgriff in seinen Armen hing.
Was wollte er? Ich fing an am ganzen Körper zu zittern und wagte es nicht mich auch nur einen Millimeter zu rühren. Ich starrte Beyond Birthday einfach nur an!
Er drückte mich noch etwas fester an seine Brust.
„Keine Angst mein Kleiner, wir sind gleich da!"
Ich schämte mich ein wenig dafür, dass ich so zitterte.
„Ist dir kalt?", fragte er. Ob mir kalt war? Ich war kurz davor auf zu stöhnen.
„Keine sorge in meinem Schlafzimmer wird dir wider warm!" Was wollte er mit mir tun? Ich hatte Angst vor dieser Person. Noch vor etwa einer halben Stunde hatte ich ihn als meinen Retter empfunden. Jetzt wartete ich nur noch darauf, dass er mich umbrachte.
Wir standen nun vor einer dunklen Holztür. Beyond ließ mich mit der einen Hand los um die Tür zu öffnen. Jetzt balancierte er mich auf der einen Seite nur noch mit dem Arm aus.
Ich musste aufpassen, dass ich nicht herunterfiel.
„Ist alles gut."
Natürlich war nicht alles gut! Er wollte sonst etwas machen, und weigerte sich mich umzubringen oder frei zu lassen.
Jetzt begann er mich noch zu wiegen. Sollte wohl beruhigend wirken. Scheinbar bemerkte er nicht, dass ich fast auf den Boden fiel.
Panisch krallte ich mich in seinen Pulli. Könnte er mich nicht einfach herunter lassen? Ich würde auch mit ihm mitkommen.
Als die Tür endlich offen war ging er mit mir herein. Für die Einrichtung hatte ich kaum einen Blick übrig. Obwohl sie ziemlich schön war.
Ich hatte nur Augen für das große Bett in der Mitte des Zimmers. Auf genau dieses Bett steuerte der Mörder zu und ließ mich drauf fallen.
Dummerweise fiel ich genau auf meinen verletzten Arm. Ich keuchte auf.
Beyond ging zur Tür und schloss sie ab. Den Schlüssel zog er ab und steckte ihn in seine Tasche.
Ich wartete nur verängstigt auf dem Bett darauf was als nächstes geschah.
Beyond zog seine Schuhe aus und lief sockig in einen anderen Raum. Der Raum sah aus wie ein Bad.
Er zog mir Schuhe und Socken herunter. Er zog mich aus?!?!
Als er mir die Hose öffnen wollte schlug ich seine Hand weg.
„Und ich dachte, ich hätte dich schon erzogen!“ wütend knurrte er diese Worte.
Meine Augen weiteten sich erschrocken. Ich wollte mich nicht gegen ihn stellen! Ich wollte nur nicht, dass er mich auszog.
„Ic... Ich... es tut... mir leid... ich...“, stotterte ich.
Wie würde er mich wohl betrafen?
„Das gerade eben war aber nicht sehr nett!“
Ich musste nicht lange warten, bis er mich bestrafte.
Er griff in meine Haare und zog mir den Kopf in den Nacken.
Eigentlich wartete ich nur auf das Knacken wenn er brechen würde und ich tot wäre.
Der Schmerz trieb mir die Tränen in die Augen. Nur mit Mühe konnte ich die Tränen zurück halten.
Er ließ meine Haare los.
Kraftlos sank ich auf die Knie. Ich hatte gar nicht bemerkt, dass ich mich zu ihm hoch gestemmt hatte.
Beyond griff mich an den Schultern und drückte mich in die Matratze. Stumm lag ich auf seinem Bett und wartete darauf was als nächstes passieren würde.
„So ist's fein!", „lobte“ er mich er mich erstmal.
Ich versuchte immer noch den Schmerz in meinem Genick zu unterdrücken.
Wieder spürte ich wie Birthday meinen Kopf auf seinem Schoß bettete. Meine Augen waren geschlossen. Ich wusste nicht wieso, aber so ließ sich der Schmerz leichter verarbeiten.
Meine Hände klammerte ich noch immer ängstlich an meine Hose.
Ich ließ sie los, sah Beyond Birthday mit purer Angst im Blick an und zwang mir einige Worte über die Lippen.
„Tu einfach das, was du eh tun wirst, egal wie! Mach endlich, dann habe ich es schneller hinter mir!"
Irgendetwas zerbrach bei diesen Worten in mir.
Ich drehte meinen Kopf zur Seite und wartete…
„Ich liebe es zu zusehen, wie ein Mensch innerlich zerbricht. Es macht mir Spaß zu sehen, wie Schmerz und Angst den Körper des denjenigen übernehmen. Ich habe es schon oft gesehen, aber...“ Er begann mir „liebevoll“ über den Kopf zu streichen. „Bei dir hat es mir irgendwie am meisten Freude bereitet!"
Beyond schien kurz zu überlegen, dann nahm er die Decke und legte sie über meine Beine.
Danach fasste er herunter und tastete an meinem Hosenbund herum.
Peinlich berührt sah ich ihn an, unternahm allerdings nichts, was ihn daran hinderte.
Sollte ich meine Hose einfach selber aufmachen? Aber ich hatte keine Lust schon wieder „bestraft“ zu werden.
Endlich fand er den Reißverschluss und öffnete ihn.
Mir war das Ganze sooo peinlich! Hoffentlich war er bald fertig!
Jetzt kicherte er schon wieder so! Kein normales schönes Kichern, sondern so eines wie man es
eigentlich nur in Horrorfilmen hörte. Kurz bevor der Psycho in dein Zimmer kam und einen
tötete.
Naja ein Psychopath war er ja schon…
Er zog mir meine Hose bis zu den Knien herunter und nahm dann seine Hände weg.
„Mach dir keine Sorgen, ich schau dir schon nichts weg.“
Das tröstete mich jetzt auch nicht!
Er bückte sich und zog eine weiße Hose mit… rosa Blüten unter dem Bett hervor.
Er hielt sie mir entgegen und zögernd nahm ich sie. Sollte ich die jetzt anziehen?
„Soll ich dir beim Anziehen helfen? Ansonsten würde ich mich jetzt auch umziehen.“
BEIM ANZIEHEN HELFEN?! Ganz sicher nicht!
Schnell schüttelte ich den Kopf. Ich würde das schon alleine schaffen. So schwach war ich nun auch nicht!
„Nein geht schon. Ich schaff das schon.“ - „Wie du meinst.“
Hatte er echt gedacht ich würde seine „Hilfe“ annehmen?
Er kramte wieder unter dem Bett und holte eine weiße Hose mit roten Punkten und ein Oberteil in der gleichen Farbe heraus.
Beyond steht mitten im Raum und zieht sich seinen Pulli über den Kopf.
Als er zu mir sah, sah er, dass ich ihn anstarrte. Beschämt sah ich auf das Bett.
Ich beschloss mich schnell um zu ziehen, bevor Birthday doch noch beschloss mir zu helfen.
Ich nahm die Hose, steckte sie unter die Decke, strampelte mich aus meiner alten, verdreckten Hose und zog mir die Neue an.
Was sollte ich jetzt mit der anderen machen? Ich ließ sie einfach auf den Boden fallen.
Auch mein Peiniger zog sich fertig um. Ich betrachtete die Wand um ihm dabei nicht zu sehen zu müssen.
Einen Moment später sah ich wieder zu Beyond und musste feststellen, dass er fertig war.
Kichernd schnappte Beyond sich den Erste Hilfe Koffer den er vorhin aus dem Bad geholt hatte.
Er sprang auf das Bett. Ich war so unvorbereitet, dass ich fast aus dem Bett fiel. Erschrocken quiekte ich auf.
Schnell reagierte Birthday und hielt mich fest.
Ich schaffe es gerade noch ihn festzuhalten. „Langsam Kätzchen, nicht so stürmisch. Du tust dir ja noch weh!“
Innerlich verdrehte ich die Augen.
Um mich abzulenken dachte ich nach was sein Name übersetzt hieß.
Birthday war leicht, es hieß Geburtstag.
Über Beyond musste ich noch etwas nachdenken, dann fiel mir ein, dass es dahinter oder zeitlich gesehen danach hieß.
Also etwa nachdem Geburtstag. Seltsamer Name.
Beyond hatte mich gegen die Wand gelehnt und meine Wunde neu verbunden. Sie tat höllisch weh!
Ich merkte wie er aufstand und den Arztkoffer aufräumt.
Danach löschte er das Licht. Sofort aktivierte sich mein Kopfkino. Ich sah Schattenmonster die noch gruseliger als Beyond waren. Würde ihm nicht gefallen, wenn er es wüsste.
Was war eigentlich daraus geworden, dass er mich umbringen sollte? Würde er es noch machen?
„Mach das Licht wider an, bitte!“, begann ich zu betteln. Meine Ehre konnte ich eh nicht mehr verlieren!
„Bi.. Bitte!“
,, B.. Beyond bist du noch da?“ Langsam wurde ich extrem panisch. Wenn er gegangen war, hätte er mich doch gefesselt oder?
Plötzlich spürte ich wie sich jemand neben mich legte. Er war also noch da.
„Das ist nicht lustig!“ motzte ich. Vor Angst wäre ich fast gestorben. Ich wurde von der Dunkelheit an die Angst der letzten Tage erinnert.
„Doch!“, raunte er mir ins Ohr.
Von hintern legte er seine Arme um mich. Ich zitterte und krallte meine Finger in die Decke.
„Du brauchst keine Angst zu haben, ich bin ja da." Darum hatte ich ja so eine Angst. Wollte oder konnte er das nicht verstehen?
„Rutsch mal." Ängstlich rutschte ich zur Seite. Er hatte schon wieder so gekichert.
Danach deckte er uns sorgfältig zu. Er drückte mich an sich.
Er drückte genau auf den Schnitt. Darum atmete ich etwas schneller.
„Alles gut." Er nahm die Hand von der Verletzung weg und strich mir über den Kopf. Meinen Kopf zieht er auf seinen Schoß und er vergrub seinen Kopf in meinen Haaren.
Leise fange ich an zu schluchzen. Schon wieder weinte ich. Es befreite irgendwie.
Beyond wog mich leicht in seinen Armen. Zum ersten Mal fühlte ich mich etwas ruhiger. Ich war müde und das Bett war bequem.
Ich schloss meine Augen und schlief ein.
Beim Wegdämmern höre ich noch die Worte: „Gute Nacht, mein Kätzchen.", Von Seiten Beyond’s.

-Nächster Morgen-

Ich wache davon auf, dass meine Wunde höllisch brannte. Sie war auch über dem Herz. Vielleicht hatte sich die Entzündung irgendwie auf das Herz übertragen oder so. Ich war kein Arzt, ich kannte mich damit nicht aus!
Beyond wachte von meinen schnellen Atemzügen auf.
„Was ist passiert?", er klang sogar richtig besorgt.
„Wu.. Wun.. de! Hilf… mir… bit…te ",versuche ich ihm zu erklären was los ist.
Ich nehme nur verschwommen wahr wie er den Verband abnahm und erschrocken Luft holte. War wohl ungefähr so schlimm wie ich dachte.
„Tö... öte mich!", der Wunsch ist nur ein hauchen. „Was?"-„Töte mich endlich, ich kann nicht mehr!"
Er sollte mich einfach von meinem Leiden erlösen!
„Bekomm ich dann etwas von deinem Blut?"
Ekel durchflutete meinen Körper.
„Du ka.. nnst all...es, ... wenn du will..st."
Wenn ich tot wäre hätte er es eh. Hoffentlich würde er an meinem vergifteten Blut verrecken.
„Ist in Ordnung."
Wie in Trance nehme ich wahr wie er das Messer an meinem Hals anlegte und zu drückte. Was er dabei sagt bekomme ich nicht mit.
Meine letzten Gedanken schenke ich Misa. Misa Amane. Dem schönsten Mädchen auf der Welt. Ich würde ihr wohl meine Liebe niemals erklären können.



©Kürbismaske
Do Jan 25, 2018 7:43 pm
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Puh, die Geschichte ist echt brutal. :‘D Aber irgendwie hat sie mich gefesselt und ich konnte nicht anders als zu Ende zu lesen. ovo Eigentlich ist sowas ja nicht meins und es war teilweise echt eklig (was vermutlich dein Ziel war xD), aber mir gefällt dein Schreibstil. Vielleicht kannst du ja auch mal was komplett anderes schreiben? :3 Ich weiß, du hast noch ein paar andere Geschichten geschrieben, aber das sind ja sozusagen FanFiktons. xD Ist das eigentlich auch eine FF zu irgendwas? o:
Und puuh, das Ende hat mich echt mitgenommen. Dachte, er überlebt es noch. ;-; Aber so ist natürlich dramatischer. xD Die Polizei war fake um ihn zu quälen, oder? O:
Am schlimmsten fand ich ja, als er fast frei war. War logisch, dass er‘s nicht schafft, aber irgendwie wirkt das so grausam. ovo Okay, alles an der Story ist grausam. xD Aber bis auf ein paar Tippfehler und so - echt klasse. :3 Und wie gesagt, ich hab mich innerlich gezwungen gefühlt, zu Ende zu lesen. Hat mich einfach gefesselt. O:
Ach ja: setze die Story am besten in einen Spoiler. Dann muss man nicht immer so ewig runterscrollen, um was zu schreiben. :3
Schreib demnächst mal was weniger brutales! :p Dann trauen sich bestimmt auch mehr Leute, es zu lesen. Denn ich mag deinen Schreibstil auf jeden Fall. :D Auch wenn so eine Art Geschichte wie gesagt nicht meins ist.
Ich zitter immer noch innerlich. Gänsehaaut. :‘D

Alles Liebe,
Feli



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©Glitzersee
Do Jan 25, 2018 8:29 pm
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Hey Felicity,
schön, dass du die Geschichte gelesen hast. Hatte schon vollkommen vergessen, dass ich sie hier hochgeladen habe.
Das ist eine Fanfiktion zu Death Note. Die Polizei war tatsächlich nicht fake. Deshalb war er auch etwas länger alleine ohne Essen und so.
Ich kann gerne mal noch etwas anderes schreiben und hier hochladen. Muss nur mal gucken wie es von der Zeit passt.
Ich hoffe die Geschichte war nicht zu schlimm für dich.
LG Silber



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