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 Kürbistumor | Vampire und Werwölfe

©Silbersee
Fr Jan 05, 2018 12:57 pm
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Krieger
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Alter : 14

Hey kurze Erklärung die Werwölfe könnt ihr euch wie Menschen mit Wolfsschwanz und Wolfsohren vorstellen. Sie können sich in Wölfe verwandeln.

Die Vampire werden normal geboren und altern auch nur das sie eben Blut trinken. Hauptsächlich Tierblut.
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Schnell lief ich durch den Wald. Mein Wolfsschweif und meine Wolfsohren flatterten durch den Wind. Ich liebte es mit dem Wind zu laufen.
Plötzlich ertönte ein lauter Knall und mein Arm tat höllisch weh. Als ich in die Richtung aus der, der Schuss kam sah, sah ich einen Jäger.
Verdammt ich war zu nah an den Waldrand gekommen. Die Menschen jagten die Werwölfe und die Vampire, die hier im Wald lebten, schon seit Jahrzehnten. Deshalb herrschte auch der Krieg zwischen Werwölfen und Vampiren. Alle wollten immer tiefer in den Wald. Jeder brauchte Nahrung und Platz zum Leben und wir konnten uns nicht einigen, wem was gehörte. Wenn sich ein Wolf und ein Vampir trafen wurde eigentlich immer gekämpft bis einer von beiden starb. Die zweite Person starb meistens noch an den Verletzungen danach.
Und wenn ich jetzt nicht floh würde ich wohl auch sterben. Ich rannte einfach in irgendeine Richtung. Für eine Verwandlung in einen Wolf hatte ich zu viel Blut verloren. Hinter mir hörte ich noch die wütenden Schreie des Mannes der auf mich geschossen hatte.
Nach etwa fünf Minuten laufen blieb ich völlig erschöpft stehen. Mein Arm brannte wie Feuer. Die Kugel war schon raus, doch es musste desinfiziert werden.
Ich entschied mich ein Feuer zu machen und damit die Wunde zu säubern. Ich krabbelte durch die Büsche vor mir und stand direkt auf einer Lichtung.
Geschockt sah ich die Person an die vor mir stand. Es war ein Vampir mit dunkelgrünen Augen und langen dunkelbraunen Haaren.
Aggressiv sah er mich an und kam dann plötzlich auf mich zugesprungen. Ich wollte nicht sterben, weshalb ich mich umdrehte und durch die Büsche davonstürmte.
Plötzlich wurde ich heruntergerissen. Im Fall drehte ich mich so dass ich auf dem Rücken landete und den Jungen, der über mir kniete, sehen konnte.
Mit aller Kraft versuchte ich ihn weg zu stemmen doch mein verletzter Arm tat so weh dass ich gleich wieder aufgab. Auch meine Versuche mich wegzurollen brachten nichts.
Der Grünäugige holte mit seinen Reißzähnen aus und schlug sie in meinem Hals. Er hatte mich absichtlich so gebissen das ich davon nicht starb. Vermutlich damit ich noch etwas litt.
Genüsslich trank er ein paar Schlucke von meinem Blut. Mein Herz fühlte sich an als würde es gleich zerspringen.
Ich spürte wie die Zähne aus meinem Hals gezogen wurden. „Dein Blut schmeckt nicht wenn du so einen hohen Puls hast!“ Was sollte das denn jetzt? Wieder riss er seinen Mund auf und seine Reißzähne blitzten auf. Würde er mich jetzt umbringen? Ich schloss meine Augen und wartete auf den Schmerz wenn er wieder zubiss. Hoffentlich war es bald vorbei.
Doch seltsamerweise kam der erwartete Schmerz nicht. Als ich meine Augen langsam wieder öffnete konnte ich in das Gesicht des etwa gleichaltrigen Vampires sehen. Er hatte einen mitleidigen und schuldbewussten Ausdruck in den Augen. Leise fing er an zu sprechen: „Ich habe noch nie jemanden umgebracht. Ich kann das nicht!“
Ich wagte nicht etwas zu sagen. Er kniete immer noch auf mir und mein Arm und mein Hals schmerzten unheimlich.
Ich würde ohne Hilfe vermutlich sowieso sterben und mit diesen Verletzungen schaffte ich es nicht zurück ins Lager. Mit stumpfen Augen sah ich den Vampir an. „Wenn ich dich loslasse, tust du mir dann was?“ Ich antwortete einfach mit einer Gegenfrage: „Würde ich es schaffen dich irgendwie schwer zu verletzen?“
Anstatt zu antworten ließ mich der Brünette einfach los. Ich setzte mich auf und fuhr mit der Hand kurz über die Verletzung am Hals. Das Blut war schon getrocknet.
Der Junge der vor wenigen Sekunden noch über mir gekniet hatte, hockte sich nun vor mich.
Ängstlich rutschte ich weg und machte mich klein.
Als ich versuchte aufzustehen knickten meine Beine direkt wieder ein, weshalb ich frustriert aufgeben musste.
„Hey, hab‘ bitte keine Angst.“ Ich sollte keine Angst haben? Er war ein Vampir! Er sollte mich eigentlich töten. „Bitte hab‘ doch keine Angst vor mir!“
Er klang verzweifelt und ehrlich. Meinte er das ernst? Aber er war doch ein Vampir und er hatte mein Blut getrunken! Wollte er mir wirklich nichts Böses?
Als er aufstand und ein Stück näher an mich ran ging, wimmerte ich kurz und rückte noch weiter weg. Es war einfach ein Reflex. Er sah mich traurig an und, plötzlich liefen ihm einige Tränen über das Gesicht.
Auf einmal tat mir leid dass ich solche Angst gehabt hatte. Ich zwang mich wieder auf die Beine und lief zu ihm. „Tut mir Leid das ich solche Angst vor dir hatte. Ich bin Palle, und du?“ Glücklich sah mich der Blutsauger an. „Manu, ich bin Manu!“
Schmerzverzerrt verzog ich mein Gesicht. Erschrocken sah mich Manu an. „Schnell! Setz dich schnell wieder hin.“
Ich verlor das Gleichgewicht und knallte schmerzhaft auf den Boden. Manu kniete sich sofort neben mich und betrachtete meinen Arm. „Das muss sofort versorgt werden! In euer Lager schaffst du es nicht. Ich hab’s! Ich bringe dich einfach in meinen Keller!“-„Deinen Keller?!“
Er sagte nichts mehr und hob mich einfach hoch.
Zehn Minuten später kamen wir bei einer alten Ruine an. Manu, der mich immer noch auf dem Arm hatte, kletterte zusammen mit mir in das verlassene Haus, und gerade auf eine Treppe zu. „Bist du sicher, dass das sicher ist?“ Dabei deutete ich auf die Treppe. „Klar, die habe ich vor einem halben Jahr entdeckt. Sonst kennt sie keiner. Dort bist du sicher.“
Während wir redeten ging er die Treppe runter, „und falls doch jemand den Keller findet, bist du versteckt.“ Er brachte mich in einen versteckten Raum den ich vermutlich niemals gefunden hätte.
Vorsichtig setzte er mich auf einem Bett aus Moos und Blättern ab. „Immer wenn es mir nicht gut geht komme ich hier her. Manchmal übernachte ich hier auch. Das siehst du ja auch am Bett.“
Es war eigentlich schön hier und auch Manu war nett, in ihm hatte ich mich echt getäuscht, aber ich hatte solche Schmerzen! Ich versuchte die Schmerzen zu versteckten aber es brachte nichts. Besorgt sah mich der Vampir an. „Geht’s? Tut mir wirklich leid!“-„Schon gut. Ich war ja auch schon verletzt bevor du mich angegriffen hast.“-„Stimmt, was ist eigentlich passiert?“ Einen Moment lang zögert ich, doch dann entschied ich mich es ihm zu erzählen. „Ich war zu nah am Waldrand, da hat mich ein Jäger erwischt.“ Mitleidig sah Manu mich an.
Plötzlich raschelte es und eine Stimme fing an zu sprechen: „Hey, manu bist du hier?“ Panisch sah Manu abwechselnd vom Eingang zu mir. Beim Eingang krabbelte nun auch ein Vampir, der Manu zum Verwechseln ähnlich sah durch.
Geschockt sah ich ihn an. Er sah ebenfalls geschockt zurück. „Manu?! Was hat das hier zu bedeuten? Ein Werwolf?“
Bedrohlich kam er auf mich zu. Würde er mich umbringen? Hatte Manu mich belogen?
Blitzschnell ließ Manu sich neben mich fallen. „Warte Peter! Lass ihn!“ zu mir flüsterte er: „Das ist Peter. Mein Bruder. Tut mir leid, ich hab vergessen dass er diesen Ort auch kennt. Sonst kennt ihn aber wirklich keiner, versprochen!“ Ich glaubte ihm. Bei Manu fühlte ich mich sicher, wenn Manu so bei mir saß machte Peter mir keine Angst mehr. Er würde mich beschützen!
„Warum soll ich ihm nichts tun? Manu er ist ein Werwolf und wir sind Vampire.“ Er schien ziemlich verwirrt zu sein, aber er sah nicht mehr so böse aus. Ich wagte einen kleinen Versuch ein Gespräch aufzubauen: „Hi, ich bin Palle.“-„Peter.“ Ich war so glücklich als er mir antwortete, zwar wusste ich seinen Namen schon aber er hatte mit mir gesprochen das war schon mal ein Erfolg. Manu sah mich verwirrt, aber auch etwas stolz, an.
„Warum ist Palle hier?“ Diese Frage war wieder an Manu gerichtet. „Er wurde angeschossen, dann habe ich ihn angegriffen und dann hat mir irgendwas gesagt das ich ihn nicht umbringen soll.“ Stichpunktartig erklärte er was geschehen war.
„Scheinbar hat er schon lebendiger Blutbeutel gespielt.“
Vorsichtig fasste ich mir an den Hals, wo immer noch die Verletzungen von Manus Biss waren.
Freundlich sah Peter mich an. „Na gut wenn Manu dich nicht töten wollte, habe ich wohl auch keinen Grund dafür, “ er sah meine Verletzungen an, „die müssen versorgt werden. Leider muss ich jetzt auch schon wieder los. Achja Manu ich soll dir sagen das Melina mit dir jagen will.“-„Ja, ich komme gleich, danke.“
Peter ging wieder und Manu kümmerte sich erst um meinen Arm und dann um meinen Hals. Danach ging er mit Melina jagen.
1 Woche später
Ich war jetzt schon eine Woche in Manus Versteck. Er kam täglich zu mir, brachte mir Essen und kümmerte sich um meine Verletzungen. Mit Peter hatte ich mich auch schon ganz gut befreundet. Die beiden meinten ich könnte heute wieder nach Hause gehen. Irgendwie freute ich mich aber irgendwie war ich auch traurig dass ich meinen schönen neuen Alltag mit Manu wieder aufgeben musste.
Beim Eingang raschelte es und ich wartete sehnsüchtig darauf das Manu durch die Blätter krabbelte.
Wir redeten über viele Dinge.
Plötzlich fing Manu an ernst zu gucken. Sofort sah ich ihn auch ernst an. „Hey Palle, “ langsam fing der Vampir an zu sprechen, „weißt du eigentlich warum ich dich nicht getötet habe?“ Ich fing an zu raten. „Weil du noch nie jemanden umgebracht hast?“-„Das auch aber es hatte noch einen anderen Grund. Ich bist mir irgendwie besonders vorgekommen.“ Worauf wollte er hinaus? Es war doch nicht das was ich dachte, oder? Ich versuchte ihm vorsichtig meine Gefühle beizubringen: „Naja Manu, “ ich druckste herum, „du bist mir auch gleich besonders vorgekommen.“-„Obwohl ich dich umbringen wollte?“-„Ja!“ Erfreut sah er mich an. „Ich glaube ich liebe dich, Palette!“ Ich grabbelte zu ihm und küsste ihn. „Das war für das Palette, Mänjuel.“



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