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Liebe Katzen groß und klein, Regeln müssen immer sein. Deshalb kommt ihr als Neuling an, endet euer Name stets mit "junges" hinten dran. Keine Angst, ihr werdet seh'n, mit etwas Fleiß, werdet auch ihr bald als Krieger vor uns steh'n.
Diese liebenswerten User helfen dir bei jedem Problem was in ihrem Bereich der Möglichkeiten liegt.

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 Night's Destiny

©Nacht
Mi Nov 22, 2017 10:24 am
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Junges
Anzahl der Beiträge : 12
Anmeldedatum : 21.11.17
Alter : 15

Hey,
ich habe gerade nichts zu tun, also lade ich einfach mal eine FF von meinem FanFiktions Account hoch. Sie ist noch in Arbeit.

Katzen:
NachtClan:

Anführer: Schattenstern – schwarzgrauer Kater (Gefährtin: Sonnenfell, Junge: Schneeschweif, Blauschweif, Dämmerkralle, Schwarzpfote, Scheinjunges “tot“)

Zweiter Anführer: Sonnenfell – weißgelbe Kätzin, Mentorin von Grünpfote (Siehe Schattenstern)

Heiler:
Blattfall – grünbraune Kätzin, „Mentor“ von
Blauschweif – graublauer Kater

Krieger:
Waldpelz – brauner Kater mit dunkelgrünen Punkten, Mentor von Schwarzpfote (Gefährtin: Lichtfell, Junge: Grünpfote, Wasserpfote, Sandpfote)
Flammensee – rote Kätzin (Gefährte: Streifenpelz, Junge: Erdpfote)
Dämmerkralle – grauer Kater
Schneeschweif – hübsche weiße Kätzin, Mentorin von Nachtpfote
Moosfell – dunkelbraun gestreifter Kater
Streifenpelz – hübscher golden getigerter Kater, Mentor von Wasserpfote
Narbenkralle – dunkelgrauer Kater mit drei Narben im Gesicht, Mentor von Erdpfote
Seestreif – älterer hellblau gestreifter Kater
Lichtfell – hübsche Kätzin mit schwarzem Fell und vielen weißen Punkten (Gefährte: Waldpelz, Junge: Grünpfote, Wasserpfote, Sandpfote)
Silberfunke – Kätzin mit silbernem Fell, Mentor von Sandpfote

Schüler:
! Nachtpfote – hübscher Kater mit Nacht schwarzem Fell [Nachtpfotes Vater starb im Kampf, als Nachtpfote einen Mond alt war]
Erdpfote – hellbraune Kätzin (Familie: Siehe Streifenpelz/Flammensee)
Schwarzpfote – Kater mit schwarzgrauem Pelz, dass Fell um das linke Auge herum ist Gelb (Familie: Siehe Schattenstern/Sonnenfell)
Wasserpfote – weißblaue Kätzin (Familie: Siehe Waldpelz/Lichtfell)
Grünpfote – braunschwarzer Kater (Familie: Siehe Wasserpfote)
Sandpfote – Sandfarbene Kätzin mit etwas grau (Familie: Siehe Grünpfote)

Königinnen:
Schildschweif – relativ junge weißsilberne Kätzin (Gefährte: tot, Junge: Eisjunges
Abendlicht – schwarze Kätzin mit roten Streifen (Gefährte: tot, Junge: Nachtpfote)

Junge:
Eisjunges – weiße Kätzin mit ein paar goldenen Streifen, Blaues Fell um die Nase
Funkenjunges – schwarzgoldene Kätzin
Goldjunges – goldene Kätzin mit ein paar weißen Streifen
Fleckenjunges – weiße Kätzin mit schwarzen und goldenen Punkten

Älteste:
Fleckenfell – alte, grün, weiß, braun gefleckte Kätzin
Einohr – alter, graubrauner Kater

Extra Info: Schildschweifs und Abendlichts Gefährten wurden im gleichen Kampf getötet.

SonnenClan:

Anführer: Lichtstern – gelbweiße Kätzin

Zweiter Anführer: Morgenschweif – helle, gepunktete Kätzin

Heiler:
Brummfeder – älterer braungrün gestreifter Kater
Chaospfote – graue Kätzin

Krieger:
Nebelkralle – rotgrauer Kater

Der Rest ist unbekannt


HimmelsClan:

Anführer: Wolkenstern – schneeeweißer Kater

Zweiter Anführer: Finsterkralle – dunkelgrauer Kater

Heiler:
Tupfenschweif – weißgrüne Kätzin
Laubpfote – dunkelbraun grüne Kätzin

Schüler:
Mondpfote – hübsche silberweiße Kätzin
Laubpfote – braunweiße Kätzin (Schwester von Mondpfote)

Der Rest ist unbekannt


WasserClan:

Anführer: Flussstern – hell getigerter Kater

Zweiter Anführer: Bärenkralle – braunroter Kater

Heiler:
Braunfell – braune Kätzin

Der Rest ist unbekannt.

Prolog:
„Ein Junges wird geboren, dass entscheidet ob es alle rettet oder vernichtet.“ Schattenstern ist offensichtlich verwirrt. „Wie meinst du das, Rotstern? Ein Junges entscheidet ob es alle rettet oder vernichtet?“ Rotstern verblasst langsam. „Merke dir, Schattenstern. Die Nacht wird Blut vergießen, und nur sie selbst entscheidet welches.“

„Nachtsturm! Achtung!“ Ich drehe mich um und meine Augen weiten sich. Ein großer Baum schwankt stark. Es sieht so aus, als würde er gleich auf mich fallen. Allerdings kann ich es in der Dunkelheit nicht richtig erkennen. Der Sturm fegt weiter durch den Wald und lautes Krachen verrät mir, dass weiterhin Bäume aus dem Boden gerissen werden. Mein Herz schlägt schneller, als ich den Schrei einer Katze höre. Schneeschweif! Bitte lass ihr nichts passiert sein! Das kann doch alles nicht wahr sein. Entsetzt schaue ich mich um. Weit entfernt kann ich sehen wie Rauch aus dem Wald aufsteigt. Die Bäume brennen! Wir müssen uns beeilen. Mein Blick fällt zurück auf den riesigen Baum. Ich erstarre. Der Baum ist dabei umzukippen. Hektisch blicke ich mich um. Schildschweif! Die Kätzin hat nichts bemerkt, weil sie zu leicht ist und von dem Wind fast weggefegt wird. „Schildschweif!“, rufe ich so laut ich kann, aber sie hört mich nicht. Ohne nachzudenken renne ich los und packe sie am Nackenfell. Der Baum kommt immer näher. Ich schaffe es gerade so Schildschweif aus dem gefährdeten Bereich zu schleudern. Dann schaue ich hoch. Der Baum ist nur noch ein paar Herzschläge entfernt. Ich spüre wie Ruhe die Angst vertreibt. Es ist sowieso unausweichlich. „Das wars dann wohl“, flüstere ich, doch dann spüre ich wie mich jemand weg rammt. Ich fliege zu Schildschweif. Kurz bevor ich lande, wird Staub aufgewirbelt und der Wind peitscht es mir um die Ohren. Ich höre Pfotenschritte. Der restliche Clan ist gekommen. Auf einmal fällt mir etwas. Immer noch benommen, stehe ich auf und laufe zu dem umgestürzten Baum. „Sonnenstern!“ Meine Anführerin liegt reglos unter dem Baum. Ich sehe nur einen Teil ihres Kopfes und ihre rechte Pfote. Ihr Körper muss komplett zerstört. Ich habe Angst vor dem Anblick. Dann wird mir schmerzlich bewusst, dass dies ihr letztes Leben war.

Kapitel:
Kapitel 1: Einsames Junge
Ich laufe im Zickzack durch die Kinderstube. „Nachtjunges! Bleib stehen!“, höre ich meine Mutter Abendlicht rufen. „Nö!“, antworte ich und verlasse die Kinderstube. Dann werde ich plötzlich am Nackenfell gepackt. Zuerst wehre ich mich, aber dann erkenne ich Schattenstern, den Anführer des NachtClans. Sofort höre ich auf zu zappeln.
„Abendlich, was hat dein Junges denn wieder angestellt?“ Meine Mutter kommt aus dem Bau und schaut mich wütend an. „Nachtjunges hat Brenneseln in Mossfells Lager gelegt! Zum Glück habe ich es bemerkt, bevor er sich reingelegt hat!“ Schattenstern lässt mich wieder runter und grinst. „Das habe ich als Junges doch auch gemacht! Ich habe allerdings damit aufgehört, als ich zum Krieger wurde. Ist doch nicht so schlimm, Abendlicht.“ Der große, schwarzgraue Kater schaut mich belustigt an. „Geh jetzt mit deinen Baugefährten spielen.“
Ich nicke und springe zu Schwarzjunges, Erdjunges, Wasserjunges, Grünjunges und Sandjunges. Die fünf spielen gerade fangen. Wasserjunges schaut mich an. „Hey, Nachtjunges! Willst du mit spielen?“ Ich schnurre ein „ja“. „Super! Schwarzjunges fängt!“, sagt Wasserjunges und ich laufe zu Schwarzjunges.
Ein paar Meter vor ihm strecke ich provokant die Zunge heraus. Das schwarzgraue Junge von Schattenstern und Sonnenfell, der Zweiten Anführerin des Clans, lässt sich leicht provuzieren. Schwarzjunges knurrt spielerisch und stürmt dann auf mich zu. Ich reagiere, indem ich zur Seite springe und dann los laufe. Zum Glück bin ich das schnellste Junge, dass es momentan im Clan gibt. Deswegen wendet Schwarzjunges schon bald und jagt dann Sandjunges.

Es ist Nacht und meine Mutter schläft schon. Ich stupse Schwarzjunges mit einer Pfote an. Das Junge öffnet die Augen und guckt mich fragend an. „Sollen wir uns raus schleichen?“, flüstere ich. Schwarzjunges grinst und springt leise auf. Vorsichtig gehen wir an meiner Mutter, Schildschweif, Sonnenfell, Lichtfell und Flammensee vorbei. Außerhalb der Kinderstube laufen wir los und bleiben erst stehen, als wir den Rand des Lagers erreicht haben.
Streifenpelz hält vor dem Eingang wache. Ich hatte gehört wie Schattenstern ihn dafür eingeteilt hat. Ein lautes Schnarchen lässt Schwarzjunges und mich zusammenzucken. Der golden getigerte Kater schläft. Wir schleichen uns an ihm vorbei, aber ich trete aus versehen auf einen Ast. Sofort bleibe ich stehen und bewege mich nicht. Aus dem Augenwinkel kann ich sehen, dass Schwarzjunges genau das gleiche macht.
Zum Glück ist mein Fell Nachtschwarz und seines auch beinahe. So würde man uns nicht sofort bemerken. Glücklicherweise schläft Streifenpelz ungerührt weiter. Wenn ich mal Anführer werden sollte, lasse ich ihn niemals diese Wache übernehmen. Der bemerkt doch sowieso nichts.
Schwarzjunges nickt mir zu und wir gehen weiter. Als wir auf einer kleiner Lichtung ankommen, springt Schwarzjunges plötzlich auf mich. Blitzschnell drehe ich mich um und trete ihn weg. Schwarzjunges rappelt sich wieder auf. „Sollen wir ein bisschen Trainieren? Auch wenn wir noch keine Techniken kennen, können wir ja trotzdem schon mal ein bisschen Kämpfen. Wir werden schließlich bald Schüler!“, schlägt er vor. „Super Idee!“
Wir laufen aufeinander zu. Ich springe hoch und versuche auf Schwarzjunges Rücken zu landen, fliege jedoch zu weit und lande auf dem Boden. Sofort springe ich wieder auf, aber Schwarzjunges schlägt mich zur Seite. Ich lande auf den Pfoten und renne wieder los. Mein Trainingspartner springt zur Seite und will mich wieder wegschlagen, doch ich ducke mich weg und ziehe Schwarzjunges mit einer Pfote die Beine weg.
Den Trick habe ich mal gesehen, als ich Schneeschweif und Dämmerkralle beim Training zugesehen habe. Natürlich habe ich mich da auch aus dem Lager geschlichen. Ich setzte mich auf Schwarzjunges und halte ihn so unten. „Das war ein guter Trick. Wo hast du den her?“, fragt er. „Ich hab Schneeschweif und Dämmerkralle beim Training beobachtet.“ „Kannst du mir den beibringen?“ „Klar“, antworte ich und lasse Schwarzjunges aufstehen. „Danke!“

Ich öffne meine Augen. Die Sonne scheint durch die Baumwipfel und blendet mich. Moment! Die Sonne?! Oh, verdammt! „Schwarzjunges! Steh auf! Wir sind eingeschlafen!“ Das schwarzgraue Junge schlägt die Augen auf und schaut sich hektisch um. „Mist! Aber sag mal, wo sind wir eigentlich?“ Entsetzt schaue ich mich um. „Keine Ahnung.“ „Was?!“, ruft Schwarzjunges. „Komm, wir gehen einfach hier entlang. Vielleicht haben wir ja Glück.“
Ich bleibe auf einmal stehen. Es riecht komisch. Nein. Dieser Geruch verpestet einem ja die Nase! Was ist das hier? Ich schaue mich um und bemerke, dass ich gar nicht im Wald bin. „Schwarzjunges, weißt du wo wir sind?“ Die Antwort wird von einem lauten Geräusch übertönt. Ein großes Monster kommt auf uns zu. „Was ist...“ Plötzlich werde ich weggestoßen und lande weich auf einem Büschel Blätter. Schwarzjunges landet neben mir.
Ich blicke mich um und erkenne meine Mutter. Im selben Moment wird sie von dem Monster getroffen und weggeschleudert. Mit vor entsetzen weit aufgerissenen Augen, schaue ich auf den reglosen Körper meiner Mutter, der ein paar Schwanzlängen von mir entfernt liegt. „M-mama“, flüstere ich. Es hört sich eher wie ein Röcheln an und ich kriege keine weiteren Worte mehr heraus. Ein paar Katzen kommen über den übel riechenden Weg zu uns gelaufen. „Abendlicht!“, höre ich Flammensees Stimme.
Die rote Kätzin stupst meine Mutter an, aber sie bewegt sich nicht. Bitte nicht. „Mama!“, versuche ich wieder zu rufen, aber immer noch bekomme ich keinen Laut heraus. „Blattfall!“ Der Heiler des Clans läuft zu Abendlicht und legt ihr eine Pfote auf die Brust. Nach kurzer Zeit schüttelt er den Kopf. „Sie ist tot“, flüstert Blattfall, aber ich verstehe es trotzdem. Meine Mutter ist tot. Mein Vater ist tot. Meine Familie ist tot. Ich versuche aufzustehen, breche jedoch wieder zusammen und die Welt versinkt in Finsternis.

Kapitel 2: Zweifelnder Schüler
„Nachtjunges, kommst du raus spielen?“ Ich hebe meinen Kopf und sehe Erdpfote vor mir stehen. „Nein“, murmle ich lege meinen Kopf wieder auf die Vorderpfoten. Sechs Sonnenaufgänge ist nun her, dass meine Mutter von einem Monster getötet wurde. Das schlimmste ist aber, dass ich Schuld bin. Wäre ich nicht weggelaufen, hätte Abendlicht mich nicht retten müssen. Dann wäre sie jetzt noch am Leben.
Ich habe mich in der hintersten Ecke der Kinderstube zusammengerollt und bewege mich nicht. Auch essen tue ich nicht wirklich viel. Nach ein paar Augenblicken höre ich Schritte die sich von mir entfernen. Erdjunges geht wieder. Die erdrückende Stille ist nun wieder da.
Ich stehe auf und will mich auf den Weg zum Frischbeutehaufen machen, als ich merke das mein Körper anfängt zu zittern. Erneut breche ich zusammen. Diesmal aber nicht nur aus Trauer, sondern auch aus Hunger. Ich habe zu wenig gegessen.

Achtung: Timeskip

„Sonnenfell“, ruft Schattenstern seine Gefährtin zu sich in den Anführer Bau. Die angesprochene Kätzin nickt und springt zu ihm herüber. „Was ist denn, Schattenstern?“ Der Anführer des NachtClans zeigt mit der Nase auf seinen Bau. „Lass uns reingehen.“
Drinnen angekommen, fragt Sonnenfell: „Also, was ist jetzt?“ „Ich will mit dir über Nachtjunges sprechen.“ „Wieso das denn?“ Schattenstern seufzt und lässt sich auf sein Nest fallen. „Soll ich ihn schon zum Schüler machen? Das würde ihn vielleicht ein wenig ablenken.“ Die Zweite Anführerin schaut Schattenstern mit zur Seite gelegtem Kopf an. „Du weiß aber schon, dass du dann auch unser Junges und Erdjunges zu Schülern machen müsstest, oder?“ „Genau das ist der Grund, warum ich mit dir reden wollte.“ „Die Jungen sind aber noch keine 6 Monde alt!“ „Aber bald.“ Sonnenfell seufzt übertrieben und nickt dann. „Na schön.“

Ich liege vor der Kinderstube und beobachte die anderen Katzen im Lager mit trüben Augen, als plötzlich Schattensterns ruf ertönt. „Alle Katzen die alt genug sind um ihre Beute selbst zu fangen, sollen sich am Hochfelsen versammeln!“ Kurz hebe ich meinen Kopf, bleibe aber liegen. „Nachtjunges, du sollst auch kommen.“ Sonnenfell steht vor ihr. Ohne nachzufragen nicke ich und stehe auf. In Gedanken war ich noch bei meiner Mutter.
Fast ein Mond ist vergangen, seit sie gestorben ist. Jetzt bin ich allein. Ich spiele auch nicht mehr mit den anderen Jungen. Das einzige was ich noch tue, ist Nachts zu trainieren, wenn mich keiner sieht. Ich will den Wunsch meiner Mutter erfüllen und der stärkste Krieger des NachtClans werden. Das ist das einzige was mich davon abhält einfach nur in Trauer zu versinken. Zwar tue ich das trotzdem den Tag über, aber in der Nacht konzentriere ich mich nur darauf zu trainieren. Zwar kenne ich nur zwei Techniken, aber ich habe selbst welche entwickelt, mit denen auch Schüler erfahrene Krieger zu Boden werfen können.
Ohne es zu merken, bin ich bei den übrigen Katzen angekommen und starre Schattenstern an. Dieser redet gerade: „Schwarzjunges, Erdjunges und Nachtjunges. Tretet bitte vor.“ Verrwirrt stelle ich mich vor meinen Anführer. „Erdjunges, du bist nun fast sechs Monde alt und es ist an der Zeit, um mit deiner Kriegerausbildung zu beginnen. Von diesem Tag an, bis dieser Schüler sich seinen Kriegernamen verdient hat, wird er Erdpfote heißen. Ich bitte den SternenClan, über diesen Schüler zu wachen, bis er in seinen Pfoten die Kraft und den Mut eines Kriegers findet. Narbenkralle, nachdem Schneeschweif zum Krieger wurde, bist du nun bereit für einen neuen Schüler. Du wurdest von Seestreif hervorragend ausgebildet und du hast bewiesen, dass du stark und mutig bist. Du wirst der Mentor von Nachtpfote sein und ich bin davon überzeugt, dass du dein Wissen an ihn weitergeben wirst.“ Narbenkralle tritt vor und neigt den Kopf vor Schattenstern. Anschließend berührt er die Nase seines hibbeligen Schülers mit seiner.
Schattenstern fährt fort: „Nachtjunges, du bist nun fast sechs Monde alt und es ist an der Zeit, um mit deiner Kriegerausbildung zu beginnen. Von diesem Tag an, bis dieser Schüler sich seinen Kriegernamen verdient hat, wird er Nachtpfote heißen. Ich bitte den SternenClan, über diesen Schüler zu wachen, bis er in seinen Pfoten die Kraft und den Mut eines Kriegers findet. Schneeschweif, du bist nun bereit für deinen ersten Schüler. Du wurdest von Narbenkralle hervorragend ausgebildet und du hast bewiesen, dass du stark und mutig bist. Du wirst der Mentor von Nachtpfote sein und ich bin davon überzeugt, dass du dein Wissen an ihn weitergeben wirst.“
Die hübsche weiße Kätzin kommt zu mir und beugt sich vor. Ich tue es ihr gleich und berühre ihre Nase mit meiner. Sobald sich Schneeschweif neben mich gestellt hat, redet Schattenstern wieder weiter: „Schwarzjunges, du bist nun fast sechs Monde alt und es ist an der Zeit, um mit deiner Kriegerausbildung zu beginnen. Von diesem Tag an, bis dieser Schüler sich seinen Kriegernamen verdient hat, wird er Schwarzpfote heißen. Ich bitte den SternenClan, über diesen Schüler zu wachen, bis er in seinen Pfoten die Kraft und den Mut eines Kriegers findet. Waldpelz, nachdem Silberfunke zum Krieger wurde, bist du nun bereit für einen neuen Schüler. Du wurdest von mir hervorragend ausgebildet und du hast bewiesen, dass du stark und mutig bist. Du wirst der Mentor von Nachtpfote sein und ich bin davon überzeugt, dass du dein Wissen an ihn weitergeben wirst.“
Nachdem Schwarzpfote und Waldpelz sich dem Ritual nach begrüßt haben, ruft der gesamte Clan: „Erdpfote! Nachtpfote! Schwarzpfote!“ Zuerst will ich begeistert Luftsprünge machen, aber das Gefühl verschwindet sofort wieder. Ich sollte nicht hier stehen und zum Krieger gemacht werden. Ich bin Schuld an dem Tod meiner eigenen Mutter.

Kapitel 3: Nacht
Eine Berührung holt mich aus meinen Gedanken. Ich wende den Kopf und sehe Schneeschweif, die mich aufmunternd ansieht. „Komm, ich zeige dir das Territorium“, schnurrt sie und ich nicke kurz.
Nachdem wir kurz durch den Wald gelaufen sind, kommen wir an ein paar Felsen an. Ich schnüffle kurz und verziehe dann angewidert die Nase. Schneeschweif hat es anscheinend bemerkt, denn sie sagt: „Das ist der Geruch des SonnenClans. Wir sind jetzt relativ nah an der Grenze.“ „Und was sind das hier für Felsen?“
Meine Mentorin deutet mit der Schnauze auf eine Spalte in den Steinen. Etwas langes zieht sich gerade dorthin zurück.
„Das sind die Schlangenfelsen“, sagt Schneeschweif, „Wir nennen sie so, weil hier viele Schlangen leben.“ Ich neige kurz den Kopf, um zu zeigen das ich verstanden habe.„Gut, dann gehen wir jetzt weiter.“
Ich springe neben meiner Mentorin durch den Wald. Äste zerbrechen unter meinen Pfoten, während ich durch den Wald springe. Ab und an fallen ein paar Blätter zu Boden. Das zwitschern der Vögel und der Geruch des Waldes lenkt mich ab. Als meine Mentorin stehen bleibt, habe ich mich wieder einigermaßen beruhigt.
Wir stehen vor hohen Bäumen. Staunend hebe ich meinen Kopf. „Das sind die Hochkiefern. Hier ganz in der nähe ist ein Zweibeinerort.“
Ich höre Schneeschweif nur mit halbem Ohr zu. Aus dem Augenwinkel erhasche ich eine Bewegung. Sofort springe ich in die Luft. Eine Maus schaut mich an, wirbelt herum und will weglaufen, aber ich strecke mich, erwische sie und töte sie mit einem Biss in Genick.
Mit meinem Fang im Maul, drehe ich mich wieder zu Schneeschweif um. Diese steht wie erstarrt da und schaut mich an. „Ähm, Schneeschweif?“ Die Angesprochene schüttelt kurz den Kopf und antwortet: „Das war unglaublich, Nachtpfote.“Was habe ich denn gemacht?
„Was denn?“, frage ich verwirrt. Meine Mentorin guckt mich immer noch wie erstarrt an. „Du warst unglaublich schnell und außerdem bist du locker zweieinhalb Fuchslängen weit gesprungen! Das schaffen eigentlich nur Krieger!“ „Echt?“ Ich drehe mich um. Sie hat recht. Zweieinhalb Fuchslängen entfernt ist der Boden aufgewühlt. „Lass uns zurück gehen. Ich möchte etwas mit Schattenstern besprechen.“

Schneeschweif und ich betreten das Lager. Der Frischbeutehaufen ist relativ gut gefüllt. Ich laufe dorthin in lege meine Maus darauf ab. Als ich mich umdrehe, sehe ich gerade noch wie Schneeschweif in Schattensterns Bau verschwindet. „Was will sie denn mit dem Anführer besprechen?“, murmele ich und lege mich vor den Schülerbau.Die Sonne wärmt mein Fell und ich schließe die Augen.

„Schattenstern!“ Schneeschweif betritt den Anführerbau. Sonnenfell und Schattenstern sitzen nebeneinander und unterhalten sich. Der Anführer fragt: „Was ist denn?“ Die weiße Kätzin kommt näher und neigt den Kopf. „Entschuldigt die Störung.“ „Schon gut“, antwortet Sonnenfell und bedeutet Schneeschweif sich zu setzen. Diese tut das auch. „Also, was willst du sagen?“ Erwartungsvoll schaut Schattenstern sie an.
„Nachtpfote hat seinen ersten Fang gemacht.“ Überrascht schauen die beiden Ranghöchsten Katzen Schneeschweif an. „Hast du schon angefangen ihm das Jagen beizubringen?“ Verneinend schüttelt Schneeschweif den Kopf. „Nein. Wir waren gerade bei den Hochkiefern, als Nachtpfote plötzlich los gesprungen ist. Er hat zweieinhalb Fuchslängen hinter sich gelassen als wäre es das einfachste der Welt und hat die Maus, die er gefangen hat, mit einem gezielten Biss in den Nacken getötet.“ Nachdenklich blickt Schattenstern an die Decke.
„Könnte er gemeint sein?“ „Wie bitte?“, fragt Schneeschweif. „Ach, nichts. Trainiere Nachtpfote bitte besonders hart und bringe ihm bei, was Treue wirklich bedeutet.“ Nachtpfotes Mentorin steht auf. „Verstanden.“

Ich höre Schritte und schlage die Augen auf. „Hallo, Schneeschweif. Was hast du denn mit dem Anführer besprochen?“ Die weiße Kätzin bleibt vor mir stehen. „Ich soll jetzt schon anfangen mit dir zu trainieren.“ Überrascht springe ich auf. „Wirklich? Super!“ Schneeschweif schnurrt belustigt. „Komm. Wir fangen jetzt schon einmal an.“
Meine Mentorin läuft zur Sandkuhle und ich springe ihr hinterher. Im Lager sind gerade nur Schattenstern, Sonnenfell, Blattfall, Blauschweif, Silberfunke, und die Jungen, zusammen mit ihren Müttern.
„Ich hab da eine Frage, Nachtpfote.“ Ich schaue Schneeschweif an. „Ja?“ „Trainierst du heimlich? Ich kann mir nicht vorstellen, dass du so weit springen kannst, ohne Krafttraining gemacht zu haben.“ Verlegen nicke ich. „Ich schleiche ich manchmal Nachts raus und trainiere.“ „Na dann! Zeig mir mal ob du gut trainierst!“
Freudig springe ich auf Schneeschweif zu und versuche auf ihrem Rücken zu landen, allerdings bin ich noch viel zu klein. Sie schlägt mich mit einem Pfotenhieb zur Seite.
„Ist das alles? Komm schon! Du bist zwar gerade erst Schüler geworden, aber wenn du schon vorher trainiert hast, dann solltest du das schaffen!“ Ich rappele mich auf und springe erneut. Schneeschweif holt aus, verfehlt mich aber, weil ich bereits vor ihr zu Boden falle. Blitzschnell ziehe ich ihr die andere Vorderpfote weg. Sie fällt nach vorne, steht jedoch sofort wieder. „Sehr gut! Machen wir weiter.“
Die Sonne geht bereits unter, als ich erschöpft auf meinen Schlafplatz falle. Ich habe es zwei mal geschafft Schneeschweif die Vorderpfoten wegzuziehen, mehr aber auch nicht. Ist aber auch kein Wunder. Meine Augen fallen zu und ich falle in einen unruhigen Schlaf.

Meine Krallen bohren sich in einen Kater mit braunem Pelz, auf dem grüne Punkte zu sehen sind. Mein eigentlich schwarzes Fell ist komplett rot. Blut spritzt aus den Wunden des Katers und ein paar Tropfen treffen meine Schnauze.
Ich mache einen Schritt zurück. Ich stehe auf einer großen Lichtung. Wind peitscht über den Boden. Ich rieche nur Blut. Entsetzt schaue ich auf den Kater vor mir. Das kann nicht sein. „Waldpelz!“ Der Krieger rührt sich nicht. Was habe ich getan? Ich drehe mich um und meine Augen weiten sich.
Die Lichtung ist mit Leichen übersät. Schattenstern, Dämmerkralle, Silberfunke, Blattfall, Sonnenfell, Mossfell, Lichtfell, Seestreif und die anderen liegen in ihrem eigenen Blut. „H-habe ich das g-getan?“ Meine Stimme zittert. Plötzlich tritt eine Kätzin aus dem Wald auf die Lichtung. In ihrem Fell leuchten Sterne. „Mutter!“, rufe ich freudig, doch die Freude verschwindet bei ihren nächsten Worten. „Ja. Du hast sie umgebracht, 'Nachtsturm'. Du bist ein Monster. Schattenstern hätte dich Blutsturm nennen sollen.“ „W-warum sagst du so etwas?“ „Ich hätte dich nie zur Welt bringen sollen.“
Mein Kopf lehrt sich und ich springe auf meine Mutter zu. Meine Krallen zerfetzen ihre Kehle und sie fällt zu Boden. Ihr Blut bedeckt den Waldboden. Entsetzt weiche ich zurück. Ich schreie so laut ich kann, aber Tote können mich nicht hören.

Schwer atmend schlage ich die Augen auf. Ich liege im Schülerbau.



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