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Liebe Katzen groß und klein, Regeln müssen immer sein. Deshalb kommt ihr als Neuling an, endet euer Name stets mit "junges" hinten dran. Keine Angst, ihr werdet seh'n, mit etwas Fleiß, werdet auch ihr bald als Krieger vor uns steh'n.
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 Sternenjunges Ende (OneShot)

©Glitzersee
So Nov 19, 2017 9:19 pm
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Krieger
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Alter : 14

Ich lade hier einfach mal eine Geschichte aus meinem Fanfiktion Account hoch. Auf Fanfiktion .de heiße ich ebenfalls Kekz-Teddy. Ihr könnt ja gerne einige meiner Geschichte schreiben.



Ich sah meine beiden Schwestern Flügeljunges und Mohnjunges an. Ich hatte beide sehr lieb obwohl sie mich manchmal damit aufzogen dass ich der einzige Junge in der Kinderstube war. Sie sahen mich und unsere Eltern mit großen Augen an.

Rosenherz und Tintenherz hatten uns gerade erklärt das ich krank sei und sterben würde. Als wir das begriffen hatten fing Mohnjunges plötzlich an zu schreien. Sie wollte nicht dass ich starb, aber Flügeljunges konnte sie schnell wieder beruhigen.

Ich verstand jetzt endlich warum ich oft so müde war obwohl ich den ganzen Tag kaum etwas gemacht hatte und warum ich den Namen Sternenjunges trug.

Eulenpfote hatte mir erzählt dass mein Name früher Fleckenjunges war, doch schon ein paar Tage nach meiner Geburt hielt Sturmstern eine Zeremonie ab in der er verkündete das mein Name nun nicht mehr Fleckenjunges sondern nun Sternenjunges sein würde.

Efeuklaue, der ehemalige Heiler des HimmelClans, hatte bemerkt das ich krank war. Er fand es seltsam dass ich nicht so lebhaft war wie die anderen Jungen war, und obwohl Rosenherz sagte das sei normal hatte er mich untersucht. Er war extrem überrascht das vom Ergebnis, so etwas hatte er noch nie gesehen. Meine Lunge war zu weit unten, was dazu führte das ich nicht genug Sauerstoff bekam und somit auch nicht genug Energie haben würde. Irgendwann würde ich zu wenig Energie haben und einfach einschlafen und nie wieder aufwachen.

Meine Schwestern und ich waren noch zu jung, um zu verstehen warum die Katzen so jaulten als sie erfuhren was mit mir geschehen würde, nun verstehe ich es. Ich war betrübt, ich wollte nicht mit schon als Junges sterben sondern ein großer Krieger werden. Vielleicht wäre mein Name ja Sternenjäger oder Sternenkrieger, oder eben ein Kriegername mit Flecken. Ich hätte es vielleicht geschafft Anführer zu werden und hätte eine Gefährtin finden können und Jungen bekommen können.

Rosenherz: „Aber Sternenjunges hat noch Zeit bevor er stirbt. Macht euch eure restliche Zeit noch schön und denkt immer daran: selbst, wenn er stirbt wird er vom SternenClan aus immer auf uns Acht geben.“

Flügeljunges und ich gingen raus, Mohnjunges wollte nicht aus der Kinderstube sondern lieber ein wenig Ruhe haben. Ich konnte sie verstehen. Ich würde mich jetzt auch am liebsten einfach verkriechen, aber das würde mir den Abschied dann auch nicht wirklich erleichtern.

Flügeljunges: „Wenn ich dir deine Krankheit irgendwie abnehmen und statt dir sterben könnte würde ich es machen.“

Ich fand es schön dass sie so etwas für mich machen würde, aber ich wollte nicht dass sie so etwas sagte und wollte auch nicht das sie stirbt.

Sternenjunges: „Sag so etwas bitte nicht. Du sollst nicht sterben.“

Flügeljunges: „Aber du doch auch nicht.“

Sternenjunges: „Mama hat es schon schön gesagt, ich werde vom SternenClan auf euch aufpassen. Ich will eure Krigerzeremonien sehen und eure Gefährten und Jungen. Und wenn eure Zeit gekommen ist werde ich euch im SternenClan willkommen heißen. Dann beobachten wir zusammen das Leben eurer Jungen und ihrer Jungen und so weiter.“

Mir wäre es zwar lieber wenn ich auch leben dürfte, aber ich meinte es auch so wie ich es sagte. Ich würde auf sie aufpassen und auf sie warten.

Wir spielten zusammen. Später kam noch Sonnenpfote dazu. Sie wusste dass ich krank war, wie jeder im Clan. Sie konnte zwar leider nicht mitspielen sah uns aber beim Spielen zu. Wahrscheinlich wollte sie schauen ob alles in Ordnung war und ob es mir und meinen Schwestern auch gut ging nach dem wir so eine schwer wiegende Nachricht bekommen hatten.

Wir spielten fangen und verstecken. Am Ende spielte Mohnjunges auch noch mit. Ich glaube Sonnenpfote hatte sie dazu überredet. Zumindest war sie auch in die Kinderstube gegangen und hatte mit Rosenherz und Mohnjunges geredet.

Es war wirklich lustig und meine Schwestern behandelten mich immer noch normal. Es wäre schrecklich für mich gewesen wenn sie mich plötzlich wie einen Kranken behandelt hätten.

Abends wurde ich plötzlich ganz müde und legte mich in die Kinderstube. Bevor ich einschlief hörte ich noch wie Mohnjunges und Rosenherz anfingen zu weinen. Sie jaulten leise. Flügeljunges kuschelte sich an mich und wollte mich trösten, weil es mich immer traurig machte wenn andere wegen mir traurig waren.

Am nächsten Morgen wurde ich davon geweckt das mein Vater mir das Fell leckte und schnurrte.

Tintenherz: „Guten Morgen Sternenjunges. Deine Mutter, deine Schwestern und ich haben eine Überraschung für dich.“

Ich wurde neugierig und sah Tintenherz fragend an. Eine Überraschung?

Tintenherz: „Flügeljunges und Mohnjunges hatten als du gestern eingeschlafen bist die Idee: dass du dir das Territorium doch noch ansehen könntest. Mit dieser Idee sind sie zu Sturmstern gegangen. Ich war vielleicht überrascht, sie haben uns nichts gesagt und haben sich sogar getraut alleine mit ihrem Anführer zu sprechen. Er hat zugestimmt dass ich dir heute das Territorium zeigen darf. Er meinte dass ihr tolle Junge wärt. Du und deine Schwestern. “

Ich war stolz auf meine Schwestern. Sie waren extra für mich zu unserem Anführer gegangen. Sie würden tolle Kriegerinnen werden. Mohnjunges und Flügeljunges waren: loyal, mutig und gute Kämpferinnen. Selbst als junge hatten sie schon einige Kampftechnicken gelernt. Ihre Mentoren würden froh über so tolle Schülerinnen sein.

Hoffentlich würden sie sich nach meinem Tod nicht verändern. Graufels, einer der Ältesten hatte uns Geschichten über Katzen die sich nach dem Tod einer geliebten Person veränderten erzählt.

Ob ich wohl auch in ihren Träumen wandeln könnte?

Ich freute mich darauf die Gegend zu erkunden.

Mein Vater und ich gingen aus dem Lager. Tiegerzahn hielt Wache und sah uns erst ein wenig verwirrt an, verstand dann jedoch und wünschte mir viel Spaß bei dem Ausflug.

Es war riesig hier draußen an einer Stelle gab es viele Felsen auf denen ich herum klettern durfte und sogar einen riesigen Fluss. Mein Vater erklärte mir aber dass die HimmelClanKatzen nicht in dem Fluss schwammen, weil die Strömung hier einfach zu stark war.

Sturmstern hatte uns auch erlaubt draußen bei den alten Eichen etwas zu fangen und zusammen zu essen.

Papa fing uns eine leckere Amsel. Sie war total lecker und wir aßen sie zusammen.

Als wir fertig waren schlug Tintenherz vor wieder zurück zum Lager zu gehen aber ich wollte noch nicht. Ich war müde und wollte etwas schlafen.

Ich rollte mich auf einem warmen Felsen zusammen und schlief ein.

Bevor ich einschlief hörte ich noch Tintenherz‘ Stimme.

Tintenherz: „Ich habe dich lieb. Wie alle haben dich lieb. Deine Mutter und deine Schwestern und ich.“

Sternenjunges: „Ich euch auch.“

Mit diesen Worten schlief ich glücklich ein und endlich entspannte sich meine Lunge.



©Kastanienblüte
Mi Dez 27, 2017 4:11 pm
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Oberster weiser Mentor
Anzahl der Beiträge : 963
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Alter : 16

Hey ^^

So, ich habe mir gerade deinen Oneshot zum zweiten Mal durch gelesen und irgendwie fehlen mir immer noch die Worte ^^'

Einfach ausgedrückt, deine Geschichte war emotional, wunderschön geschrieben und trifft perfekt sie Sicht der kleinen Sternenjunges ;D Die Kleine tut mir richtig leid und irgendwie wünscht man sich, dass es ihr jetzt besser geht :'D

Schreib ruhig weiter so schöne Geschichten und teil sie mit uns ^^


~Kastanienblüte



http://lost-dreams.forumieren.de/
©Glitzersee
Mi Dez 27, 2017 9:29 pm
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Krieger
Anzahl der Beiträge : 236
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Alter : 14

Hallo @Kastanienblüte,
Vielen Dank für das positive Feedback. Ich freue mich immer wenn ich so freundliche Worte zu meinen Geschichten bekomme.
Laut anderen Leuten war das meine beste Geschichte.
Wenn ich wieder "gute" Warrior Cats Sachen habe kann ich sie hier ja hoch laden.
LG Glitzer



©Himmelsdiamant
Do Dez 28, 2017 4:01 pm
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Mentor
Anzahl der Beiträge : 1745
Anmeldedatum : 09.12.15
Alter : 7

Hallo :3
Eine wirklich sehr schöne und gleichzeitig traurige Geschichte, ich kann mich da den anderen beiden wirklich nur anschließen. Dein Schreibstil ist angenehm zu lesen und flüssig, einzig diese Stelle fand ich eine wenig aus dem Zusammenhang gerissen:

Glitzerpfote schrieb:
"Ob ich wohl auch in ihren Träumen wandeln könnte?

Ich freute mich darauf die Gegend zu erkunden."
Aber ansonsten wirklich toll geschrieben, hat mir sehr gut gefallen *-*

Liebe Grüße
~Himmel



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