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 Vorurteile gegen Hexen Gestern und Heute

©Elbenstern
So 8 Okt 2017 - 22:36
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Alte Vorurteile

Teufelsbuhlschaft

Unter der Teufelsbuhlschaft versteht man den Vollzug des Aktes der Liebe zwischen einer Hexe und dem Teufel. Das soll der Hexe die Gunst des Teufels zusichern.
Dies soll die Erklärung der Hexeninquisitoren dafür sein, dass die Hexe ihrer Lust erliegt, was in der früheren Katholischen Kirche als schwere Sünde galt.


Schadenszauber

Wenn eine Hexe einer andern Person absichtlich etwas Böses antut, (Krankheiten, Verwirrung des Geistes, Unempfänglichkeit) nennt man dies Schadenszauber.
Die Priester der Kirche versuchten diese (wie man heute weiss) Entwicklungsstörungen der Menschheit mit dem Werk der Hexen und „schwarzer Magie“ zu erklären.


Verwandlung in Tiere

Vielen Hexen wurde nachgesagt, dass sie sich in Tiere verwandeln könnten. Vor allem schwarze oder als „böse“ bekannte Tiere wurden mit Hexen in Verbindung gebracht. Typisch sind zum Beispiel schwarze Katzen, Raben oder Wölfe.
Dies sollte laut dem früheren Glauben den Hexen dazu dienen, anderen Menschen unerkannt zu schaden oder sie zu beobachten.


Hexenflug

Eines der bekanntesten Vorurteile ist, dass Hexen auf Reisigbesen durch die Luft reiten.
Natürlich entspricht dies nicht der Wahrheit, sondern der Fantasie von abergläubischen Menschen. Der Hexenbesen hatte jedochtatsächlich eine wichtige Verwendung im Hexenhandwerk. Er wurde dazu benötigt, böse Geister wegzukehren und die Umgebung so von ihnen zu säubern. Dazu musste man ihn in möglichst langen Strichen von rechts nach links im Kreis um das zu reinigende Objekt bewegen.


Teufelspakt

Die Verbündung mit dem Teufel galt als allgegenwärtig und natürlich für Hexen. Mit dem Abschluss des Teufelspaktes sicherten sie sich die Hilfe des Teufels zu, dem Gott tatenlos zusah.
Da die Kräfte, welche den Hexen zugeschrieben wurden, den Priestern übermenschlich vorkamen, mussten sie ihrer Meinung nach die Hilfe des Teufels beiziehen. Somit besass die Hexe die nötige Macht, um der Menschheit zu schaden.


Wetterzauber

Untypische Umsprünge des Wetters oder besonders viele oder heftige Unwetter wurden ebenfalls gerne den Hexen zugeschrieben, welche damit erreichen wollten, dass die Ernten zerstört oder Dörfer überflutet wurden.
Da die Priester daran glaubten, dass Gott den Menschen immer wohlgesinnt war, konnten sie nicht glauben, dass die Unwetter sein Werk waren. Deshalb wurde es oft kurzerhand auf Hexen geschoben, welche des Öfteren bei Wetterverstimmungen in Ritualen gesichtet worden waren.


Hexensabbat

So bezeichneten die frühen Priester die nächtliche und höchst geheime Zusammenkunft der Hexen an einem meist sehr abgelegenen Ort. Dort wurde getanzt und es wurden Zauber und Flüche gesprochen. Natürlich wurde angenommen, dass solche nur veranstaltet wurden, um der gemeinen Bürgerschaft Schaden zuzufügen.
Allerdings werden die grossen Feste die von z.B Wiccas heute gefeiert werden oft als Hexensabbatte bezeichnet.


Hässliches Erscheinungsbild


Dieses Vorurteil entstand dadurch, dass grösstenteils die älteren Damen mit dem grössten Wissen über Naturheilpraktiken „erwischt“ wurden, wie sie dies ihren Nachkommen weitergaben. Ausserdem wurden äusserliche Absonderlichkeiten, welche nicht oft gesehen wurden – wie zum Beispiel rote Haare – sofort dem Teufel zugeschrieben, da man sich diese Phänomene nicht anders erklären konnte.




Moderne Vorurteile


Geldmacherei

Man schenkt den modernen Hexenpraktiken häufig keinen Glauben, da man sich mehr auf die Wissenschaft verlässt. Dies wiederum führt dazu, dass moderne Hexen dazu verurteilt werden, dass sie nur auf Geld aus seien. Wobei sie sich nur einen Teil ihres Lebensunterhaltes mit ihrem altem Wissen und ihren Fähigkeiten verdienen. – Wer würde schon unbezahlt arbeiten wollen?


Satanisten

Dieses Vorurteil kommt vor allem daher, da viele Menschen sich zu wenig informieren und die bekannten Hexenzeichen mit den satanistischen Zeichen verwechseln. Wie z.B Pentagramme oder den "gehörnten Gott" der allerdings rein gar nichts mit Satan zu tun hat, zumal er eigentlich eher ein Hirschgeweih trägt.



Es ist leider früher wie heute so dass viele Leute Vorurteile gegen alles mögliche haben. Ich persönlich versuche mich immer davon freizu halten und sio wenige wie möglich selber zu haben, denn Vorurteile kommen aus Unwissenheit. Die meisten Menschen fragen einfach nicht bevor sie einfach etwas behaupten, weil das viel einfacher ist. Das finde ich sehr schade. Eine äusserst schlechte menschliche Angewohnheit, und ich finde jeder einzelne muss sich an der Nase fassen und versuchen sich da zu bessern, da wir leider alle gerne mal Vorurteile haben, auch wenn wir es uns in dem Moment nicht bewusst sind.



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