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Liebe Katzen groß und klein, Regeln müssen immer sein. Deshalb kommt ihr als Neuling an, endet euer Name stets mit "junges" hinten dran. Keine Angst, ihr werdet seh'n, mit etwas Fleiß, werdet auch ihr bald als Krieger vor uns steh'n.
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 Das Leben im Wunder // Playstart

©Namida
Fr Okt 20, 2017 12:21 am
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Heiler
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Kenai || Stamm der flüsternden Geister || Jüngster; erwähnt Lagertha @Nymeria

Er schloss bei den Worten seiner Mutter für einen Moment die Augen. Sie hatte recht, die Dunkelheit war fort. Die Dunkelheit hatte ihn erneut verschont, er war erneut entwischt. Erleichtert atmete er auf. Erst jetzt begann er richtig zu realisieren, dass er in seinem Zimmer war. Er war nun richtig aufgewacht und sah seine Mutter aus strahlend, jedoch betrübten großen Augen an. Er war froh das sie hier war und ihm gut zu sprach. Ihre Worte beruhigten ihn immer, egal wie schlecht es ihm ging. Er ließ von ihr ab, als sie ihm etwas vorschlug. Er nickte lächelnd zur Bestätigung, als seine Mutter ihm vorschlug sich anzuziehen, damit sie spazieren gehen konnten. Dies taten sie oft an solchen Tagen. Die frische Luft, das Licht und all die Menschen halfen ihm immer zu vergessen. Auch wenn die Dunkelheit ein hartnäckiger Gegner war, dem er sich jeden Tag stellen musste, so steuerte sie doch nicht sein Leben. Ein wenig eigen Willen besaß er dann doch, auch wenn dieser meist durch Angst beeinflusst wurde. Als seine Mutter noch hinzufügte, dass es sich nicht schickte als Anführerin im Nachthemd durchs Lager zu laufen, entfuhr ihm ein kurzes Lachen. Er erschreckte sich kurz über sich selber, als er sich lachen hörte. Wie lange war es her gewesen, dass man sein glockenhelles Lachen gehört hatte? Bestimmt Wochen, wenn nicht sogar Monate. Es gab aber auch nicht viel was ihm glück bescherte. Sein Vater bestimmt nicht, der verursachte eher all den Schmerz den Kenai verspürte. Seine Mutter schon eher, auch wenn es auch hier nicht wirklich Situationen gab die ihm zum Lachen brachten. Vielleicht einmal ein schmunzeln oder ein kleines schmunzeln, doch nie ein herzzerreißendes lachen. In letzter Zeit war es wohl eher ein herzzerreißendes schreien, was seine Mutter von ihm hörte. Aber was sollte er auch gegen die Albträume machen? Kenai spielte schon eine Weile mit dem Gedanken, die Schamanin nach einem Glückbringer zu fragen, der die dunklen Träume von ihm fernhalten sollte. Doch etwas hielt ihn davon ab. Wie schon so oft sein Vater. Er würde solchen Kitsch nicht akzeptieren, geschweige so etwas unterstützen. Wenn es nach ihm ginge, hätte Kenai schon vor langem seine Stimmbänder verloren. Kenai schüttelte für einen Moment den Kopf. Er sollte nicht an so etwas Denken, so etwas würde ihm nur den Tag ruinieren. Als seine Mutter das Zimmer verlassen hatte, robbte er sich langsam aus dem Bett. Er schritt langsam zum Ende seines Zimmers wo er gestern seine Klamotten hatte fallen lassen. Eilig faltete er diese zusammen und legte sie auf den Haufen der gewaschen werden musste. Er wollte unnötig Streit vermeiden. Danach schritt er zum Schrank und nahm sich ein paar saubere Hosen und ein weißes Hemd, worüber er eine Tunika zog. Er schnappte sich seine Schuhe, welche er schnell anzog, gab seinem Gefährten ein Zeichen und verließ leise sein Zimmer. So leise er konnte lief er zur Tür wo er ruhig auf seine Mutter wartete.



Senua || Stamm der stillen Krone || Wächterin; Kiova

Sie war ihrem Fuchs still, jedoch auf flinken Füßen durch die Büsche gefolgt, als sie plötzlich eine Regung der fremden Gestalt war nahm. Der Fremdling hatte sie bemerkt und versteckte sich hinter einem Baum. Dies ließ Senua misstrauisch werden. Was hatte die Fremde zu verstecken? War sie etwas eine Animea die sich verirrt hatte? Diese verließen ihr Lager doch nie alleine, außerdem besaßen sie keine Gefährten. Senua verwarf den Gedanken also wieder und sah zur Fremden hinüber. Sie konnte erkennen, dass diese mit ihrem Gefährten zu diskutieren schien und keines falls glücklich schien. Dies ließ sie schmunzeln. Sie konnte sich daran erinnern wie es das erste Mal war, als Makya sie beschützen sollte. Er hatte genauso Angst gehabt wie sie und sich verkrochen. Doch schon bald hatte der Fuchs bemerkt, das er Senua beschützen musste und sie ihn. Dadurch waren sie ein so gutes Team geworden. Ein Geräusch riss sie aus ihren Gedanken. Das Mädchen war wieder hinter dem Baum hervorgekommen und schien jetzt mit ihr zu reden. Sie schien beweisen zu wollen, dass sie mutig und stark war. Dies ließ Senua schmunzeln, da es sie doch ein wenig an sich selber erinnerte. Die Fremde redete weiter auf sie ein, Senua bewegte sich jedoch nicht aus ihrem Versteck. Erst als die Fremde fertig war, sah Senua ihren Gefährten an. “Na sollen wir?“. Makya nickte bestätigend und ging auf die Fremde zu. Sie folgte ihm langsam und mit wenigen Schritten hatte sie ihr Versteck verlassen. Ein paar Meter von der Fremden entfehrnt blieb sie stehen. Sie musterte die Fremde, besonders ihren Gefährten der ebenfalls ein Fuchs war, jedoch weniger Mut hatte, als seine Gefährtin. Sie wartete einen Moment ehe sie die Stimme erhob. “Dies ist mein Gebiet und ich war beim Training. Makya mein Gefährte hat dich aufgespürt“ erwiderte sie ruhig. Sie Schritt näher an die Fremde heran, ehe sie auf den zweiten Satz einging. “Mein Name ist Senua. Woher kommst du, das es dich bis hierher verschlagen hat?“



Nalani || Stamm der flüsternden Geister -> ansprechbar
Niyaha || Stamm des Stürmenden Schnees -> wartet auf Ylva @Nott



©Nymeria
Fr Okt 27, 2017 10:04 pm
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Ivar | Stamm des stürmenden Schnees | Schamanenschüler – draußen, stolpert über Nott
Ivar wusste, dass er wohl wieder Ylvas Zorn auf sich ziehen würde, wenn er nicht schlief, doch er hatte besseres zu tun. Er saß noch lange da und grübelte vor sich hin, über sein Schicksal, über die anderen Stammesmitglieder und was er hier eigentlich sollte. Er wusste nicht, ob das, was er hier tat, richtig war, ob es überhaupt zu ihm passte. Innerlich fühlte er sich wie der Sturm, der schon seit einigen Stunden über das schneeverwehte Tal fegte. Deswegen hatte er auch beschlossen, nach draußen zu gehen und dem Tun zu lauschen. Es war nicht leicht als blinder Junge, doch er hatte es bisher immer irgendwie geschafft. Ob er tatsächlich akzeptiert wurde, wusste er nicht, aber das war ihm auch egal. Er würde sich seinen Respekt schon verdienen. Auch wenn er viel lieber sinnvollere Dinge tun würde als den Belehrungen seiner Meisterin zu lauschen und Kräuter auseinanderzuhalten. Durch Berührung oder Geruch, wie auch immer. Als Schamanenschüler blieb ihm nicht viel übrig. Sicherlich konnte Ylva das auch ganz gut alleine. Wie lange er schon dasaß und den Kopf gen Wind streckte, wusste der Junge nicht, aber es gefiel ihm. Er war allein und unabhängig, er trotze dem Sturm. Er hatte keine Angst. Wieso auch? Der Wind war sein Verbündeter. Er schloss seine blinden Augen und spürte den Wind, der an seinem Gesicht entlangstrich, seine Haare zur Seite fegte und fühlte sich herrlich frei. Er könnte ewig so dasitzen, wenn da nicht das Wissen da wäre, dass Ylva Verspätungen nicht duldete. Inzwischen war es sicherlich sehr spät. Ivar seufzte und erhob sich notgedrungen. Zeit, dem Sturm Lebewohl zu sagen. Sicherlich würde er auch später noch da sein. Hoffentlich. Er ging zurück zum Lager und steuerte direkt die Wohnstätte seiner Meisterin an. Er kannte den Weg und wusste, wo er hintreten konnte. Doch er war wohl etwas zu schnell, um mitzubekommen, dass sich plötzlich jemand näherte, als er gerade um die Ecke bog. Und so geschah es, dass Ivar gegen den Körper einer anderen Person prallte. Er blieb stehen, stocksteif und verwirrt, widerstand dem Drang, nach vorn zu greifen und die Person zu ertasten, über die er da gestolpert war. „E-entschuldigung“ sagte er knapp und fasste sich, trat beiseite und wollte gerade weitergehen. Dennoch reizte es ihn, zu erfahren, wer da vor ihm stand und so wartete er doch. Sollte Ylva ruhig noch etwas warten.

Kiova | zukünftig Stamm der stillen Kronen – auf dem Gebiet des Stammes, bei Senua
Kiova atmete tief durch und spannte die Muskeln an. Sie wagte es nicht, ihre Achtsamkeit fallen zu lassen. Die Fremde würde sicher böse darüber sein, dass sie ihr Gebiet gekreuzt hatte. Falls sie angegriffen wurde, musste Kiova sich wappnen und schnell reagieren. So, wie sie die Stammeskriegerin einschätzte, war sie nicht nur kräftiger, sondern auch schneller. Und sie hatte sicherlich Waffen, etwas, was das Mädchen nicht besaß. Nur einen ängstlichen Fuchsdämon, der sich noch immer hinter ihr versteckte. Als die Fremde sprach, bereitete sich ein Schaudern auf ihrem Rücken aus. „Dies ist mein Gebiet“…das schrie förmlich nach Ärger. Würde sie hier kampflos herauskommen? Keine Schwäche zeigen, einfach stur bleiben. Das…wäre wohl das Beste. Wenn sie floh, würden sie sie nur jagen. Daher zwang sich Kiova auch, stehenzubleiben, als die Stammeskriegerin näher trat. Sie blickte grimmig drein, als die Fremde sich vorstellte. Das machte man doch bestimmt nur, um dem Gegner ein gutes Gefühl zu geben und dann anzugreifen, wenn man es am wenigsten erwartete. Nicht mit ihr! Daher verriet Kiova dieser Frau – Senua -auch nicht ihren Namen. Es ging sie nichts an. „Ich komme von…“ sie schwieg, als ihr einfiel, dass sie gar nicht wusste, woher sie kam. Sie hatte kein festes Zuhause, zog von Ort zu Ort und hoffte, unentdeckt zu bleiben. Das hatte ja gut funktioniert. Sie unterdrückte ein Seufzen und drückte die Schultern durch. „Ich komme von nirgendwoher. Ich nehme mir das, was ich brauche und verschwinde wieder. Ich gehöre keinem Stamm an und meine Familie ist weg. Aber ich bin nicht wehrlos, falls du das denken solltest.“ Kiova wusste nicht, ob es schlau war, aber sie wollte nicht schwach erscheinen. Oder als leichte Beute gelten. Sie hoffte nur, die Fremde stellte ihre Worte nicht auf die Probe.

Keine Glanzleistungen, aber es ist immerhin mal etwas xD
Halfdan folgt!
Lagertha | Stamm der flüsternden Geister -> wartet auf Echnaton @Nott



©Mjöll
Sa Okt 28, 2017 11:22 pm
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Nott | Mischlingsgelehrtin vom Stamme des stürmenden Schnees

Einmal kurz blinzeln und der Sturm war immer noch nicht verschwunden. Ein zweites Mal und weitere Schneeflocken verfingen sich in den dunklen Wimpern. Schmolzen direkt wieder von der wärme des Körpers. Hinderten den Wirt daran klar und deutlich zu sehen. Weitere Schneeflocken kamen dazu. Wie kleine Nadeln stachen die leichten, wunderschönen und kalten Blumen in die dunkle Haut des Mädchens und zeigten ihr wie kalt die Welt war. Auf viele verschiedenen Ebenen. Doch das war kein Grund traurig zu sein. Schließlich würde sich dieser Sturm legen und danach könnte sie für einen Moment die Ruhe genießen und vielleicht sogar die Sonne erblicken.
Nur nicht jetzt. Jetzt war die Gegenwart und jetzt herrschte der Sturm. Er zerrte an der hellen Kleidung, die alles vor der Kälte beschütze was sie verdeckte. Hielt alles unter sich warm und weich. Auch die breite Nase, die nun unter den hohen Kragen versteckt wurde, während sich die Schultern anzogen und das kleine Mädchen versuchte seinen Weg weiter aus dem Lager heraus zu finden.
Es war wieder an der Zeit ein wenig Privatsphäre haben zu wollen. Bevor alle wach waren und sich wieder mit ihr beschäftigen konnten, musste Nott schnell raus. Raus in die Freiheit und sich der Vorstellung hingeben eines Tages endlich befreit von diesem Wahnsinn zu sein. Den Wahnsinn, den sie zur Zeit ihr Leben nannte. Mit Wesen, die waren wie sie und doch nicht wie sie. Denn sie war anders. Und deswegen war sie kein Teil von ihnen. Egal wie sehr sie versuchte, wie sie zu sein, Nott würde es wohl niemals sein. Nur Yggdrasil nahm sie, wie sie war. Dafür war sie ihrem Dämonen mehr als Dankbar. Auch wenn ihr manchmal der Gedanke kam, dass ihm nichts anderes übrig blieb. Schließlich hing sein Leben an ihr und ihr Leben an ihm. Doch das störte sie nicht. Es war eine Tatsache. Genauso wie sie miteinander gut auskamen. So nahm sie ihn auch gerne zu ihrem Weggefährten.
Als hätte Yggdrasil einmal mehr ihre Gedanken gelesen, rempelte der Eisbär neben ihr sie an und gab einen laut von sich, der stark nach einem Lachen klang, als sie plötzlich mit einer anderen Person zusammen prallte. Ungeschickt wie sie immer wieder war, plumpste sie in den kalten und weichen Schnee. Ihr Eisbär schien dabei nur weiter zu lachen. Er wusste sie hatte sich nichts ernstes getan und deswegen konnte er sich über ihren Schaden freuen. Anders hätte sie es nicht getan.
Dennoch dachte sie sich: 'Gemeiner Bettvorleger!'
Ihre Interesse wanderte jedoch schnell von ihrem Dämonen, zu dem Menschen, der in den sie hinein gestolpert war.
Es war ein kleiner schmächtiger Junge, der nicht älter wirkte als sie selbst. Anstatt jedoch zu ihr herunter zu starren, war sein Blick gerade ausgerichtet. Nott fragte sich wo er wohl hinschauen mochte und wandte einmal ihren Kopf, während sie vor sich hin murmelte.
"Nichts passiert. Alles okay. Du musst dich deswegen nicht entschuldigen. Ich hätte besser aufpassen können", murmelte sie, während sie versuchte herauszufinden, worauf der Junge starrte. Dank des Sturmes erkannte sie jedoch nicht so viel und auch war nichts spannendes zu erkennen. Vielleicht beobachtete er ja den Sturm. Ein schöner Anblick war es alle Male.
Die Flocken tanzten durch die Luft und wurden immer wieder von einer Böe aufgewirbelt. Mit jeder Böe fing ein neuer kleiner Tanz der kleinen Eisblumen an, bevor sie langsam herab sanken um sich auf den anderen auszuruhen. Gemeinsam bildeten sie eine dicke Schicht unter der alles erstarrte und einschlief. Bis es im Frühling wieder erwachte.
Die veilchenfarbenen Augen wanderten zurück zu dem kleinen Jungen, als sie nichts erblickt hatten. Nott wusste immer noch nicht wohin erstarrte, doch langsam erkannte sie sein Gesicht. Wie sollte sie auch nicht. Ylva war eine bekannte und wichtige Person im Stamm. Den Lehrling der Schamanin sollte ein jeder dann schon gesehen haben. So auch Nott. Doch viel gehört hatte sie noch nicht von ihm. Und gesehen auch nicht. Er schien sich gut im Hintergrund zu halten.
Das dunkle Mädchen begann sich auf zu richten und den Schnee von ihrem Rücken abzuklopfen, während Yggdrasil begann den Jungen ein wenig zu beschnuppern und genauer unter das Auge zu nehmen.
"Was machst du eigentlich hier draußen?", fragte Nott Ivar neugierig, während sie sich den Schnee von den Armen klopfte und dann mit einem kurzen Schwung wieder auf die Beine brachte. Weiterer Schnee wurde von der Kleidung geklopft, damit nichts nass wurde und sie sich wohl möglich eine Krankheit ein fing.

Standort: draußen im Lager
Einbezoge Charaktere von: @Maischnee


~ Nott und Echnaton folgen ~



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©Diamantenpfote
Mi Nov 08, 2017 4:50 pm
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Caith | Stamm des rauschenden Wassers | Jäger | 23 Jahre
Bereitet Jagdausrüstung vor | Ansprechbar

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Der junge Mann musste ein Niesen unterdrücken, als ihn, nicht zum ersten Mal heute Morgen, die Sonnenstrahlen in der Nase kitzelten.
Er war schon seit einigen Stunden wach, bereitete Proviant, packte einige essentielle Kleidungsstücke zusammen und war jetzt dabei seine Jagdwaffen zu polieren.
Caith reiste ungern mit einem überfüllten Arsenal. Meist war es nur seine Harpune, die er aus Holz, Pferdehaar und Knochen gefertigt hatte, eine Angel aus Weidenholz und ein kleines Jagdmesser, zum Ausnehmen der Fische.
Auch heute war seine Aufstellung die Gleiche, aber er verbrachte nun schon beinahe zwei Stunden damit seine Waffen zu polieren.
Seit sein Vater Jason ihn seiner Verlobten versprochen hatte, war er nicht mehr auf der Jagd gewesen.
Ja, Caith war ein beliebter Junggeselle, und ja, er genoss das Wissen um die Frauen und ihre bewundernden Blicke.
Aber wenn es etwas gab, das er mehr liebte, als beliebt zu sein, dann die Jagd.
Und LeLe natürlich, aber über die durfte er nicht zu sehr nachdenken.
Seine rechte Schulter brannte förmlich beim Gedanken an seine Jugendliebe.
Er spürte geradezu die Lilie die sich um den Orca schlängelte, und Caith hielt einen Moment lang inne, um dem Schmerz in seinem Herzen Raum zu geben.
Es gab niemanden in seinem Stamm, der um die Bedeutung des Tattoos wusste.
Nur sein bester Freund Firnen, aus dem Stamm der Stillen Kronen. Er wusste um dessen Bedeutung, denn er war es immerhin auch, der das Tattoo stach.
Caith zwang sich seinen Atem zu beruhigen und schloss den Gedanken an LeLe ein. Sie redete sowieso nicht mit ihm seit seiner offiziellen Verlobung. Und das, vor allen anderen Dingen, verletzte Caith. Auch wenn er das natürlich niemals zugeben würde.
Seine Jagdausrüstung war nun sauber und so knöpfte Caith sein kariertes Hemd zu, warf sich seinen Wildledermantel über und verließ die beinahe schon luxuriöse Hütte seiner Eltern.
Es war noch sehr früh am Morgen, und es würde wohl noch einige Stunden dauern, ehe die Sonne gänzlich aufgegangen und die restlichen Bewohner der Stämme aus ihren Betten locken würde.
Der hochgewachsene junge Mann schritt durch das Lager und machte Halt an der Bucht des Sees.
Er schloss die Augen, lauschte dem Klang des Gesangs seines Orcas und bereitete sich innerlich darauf vor die nächsten Tage fernab jeder Verpflichtung zu verbringen und einfach nur…er zu sein.

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Khendra | Stamm des rauschenden Wassers | Wartend auf Halfdan (@Nymeria)
Shenandoah | Stamm der stillen Kronen | Ansprechbar



©Lilienbär
Mi Nov 08, 2017 9:37 pm
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Paquui / Stamm des rauschenden Wassers / Jäger / 18

Na sie mal an, wen haben wir denn hier mh ? Er war gerade am See angekommen, seinen Speer lässig auf dem Rücken getragen, als er da auch schon jemanden am Ufer sehen sah. Caith war der Name, er hatte ihn schnell erkannt. Ein wenig älter als Paquui schien er wohl schon bald zu heiraten. Langsam trat er näher heran und rammte die Stangenwaffe in den Boden wo sie leicht wankend verharrte. Na, auch auf Jagd ? Wird wohl zeit das wir mal was zu beißen organisieren nicht das noch wer vor Hunger die Häuser annagt was. lachend trat er an den See und stellte sich bis zu den Knöcheln hinein. Also was dagegen wenn ich dir etwas Gesellschaft leiste ich wollte sowieso jagen.



©Strahlenlicht
So Nov 12, 2017 8:15 pm
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Silas || Stamm der flüsternden Geister, Wächter || Lufttempel || Nalani @Namida

Silas saß bereits schon eine ganze Weile an einer Wand der schwebenden Lufttempel gelehnt, eine Schleiereule, die den Namen Shar trug, auf seinem rechten Knie ruhend und den tiefschwarzen Blick den Horzont entgegen gerichtet, auf einem unbestimmten Punkt, den auch Silas nicht vermuten konnte. Vermutlich ging sein Dämon dieselbe Betätigung nach wie auch er selbst: einfach zu entspannen, den sachten Wind über die Haut und Haare streichen zu spüren und den Geräuschen der Natur im Wunderwald unter den Tempeln zu lauschen, leise und angenehm im Hintergrund. Es war noch sehr früh am Morgen sodass er zu den einzigsten gehörte, die bereits aus ihren Schlaf erwacht waren und den Morgen mit offenen Armen in Entfang nahmen. Seine Gedanken schienen verstummt, als er so dort saß, ganz mit sich alleine und nur in Begleitung seines Dämons, der jedoch auch kein Wort sprach und einfach die langsam aufkommenden Sonnenstrahlen im Gefieder genoss, manchmal den Blick umher schweifen ließ, jedoch ohne eine Reaktion von sich zu geben. Es war wirklich entspannend einfach mal so dort vor sich hin zu dösen und sich für einen kurzen Moment keinerlei Gedanken über irgendwelche Dinge zu machen. Bald würde der Tag wieder anfangen, er müsste seine täglichen, üblichen Pflichten als Wächter nachgehen und würde sich selbst bestimmt wieder tausende Fragen und Gedanken stellen. Da kam es ihn doch ganz recht, einmal etwas früher zu erwachen und anstatt im Bett draußen an der frischen Luft zu sitzen und die Gedanken abzuschalten.

Jedoch war der Moment schnell zu Ende, als er die ersten Geräusche herannahenden Personen, Schritte hören konnte. Er schien langsam nicht mehr der einzigste zu sein, der den heranbrechenden Morgen genoss, sodass Silas nach kurzem Hoffen, vielleicht doch noch etwas Ruhe zu finden, wieder die intensiven, eisblauen Augen öffnete, wenn auch nur zu schmalen Schlitzen, um sich umzuschauen und seine Vermutung somit bestätigte. Einzelne Stammesmitglieder waren anscheinand aus ihren Schlaf erwacht und machten sich für den neuen Tag bereit.

Silas erhob sich ein wenig, wobei Shar auf seinem Knie die Flügel ausbreitete um den typischen Platz auf Silas' Schulter einzunehmen, sodass dieser nun vollends aufstehen konnte. Er streckte kurzzeitig seine Arme von sich, bis sie vor Anspannung leicht anfingen zu Zittern. Mit einem Seufzen ließ er sie wieder fallen und schaute sich dann mit nun wacher wirkenden Blick im Lager des Stamms der flüsternden Geister um, ging ein paar Schritte umher und begrüßte nebenbei ein paar Mitglieder höflicherweise, ließ sich jedoch vorerst noch nicht auf ein längeres Gespräch mit ihnen ein, da die meisten noch etwas im Halbschlaf wirkten und nicht genügend Kraft gesammelt zu haben, um des längeren mit Silas zu sprechen oder sich mit ihm wohl eher zu unterhalten. Stören tat es dem Wächter jedoch nicht, da er somit doch, zwar auf eine andere Weise, noch ein Wenig Ruhe und Allein Sein behalten konnte.

Jedoch wurde diese Ruhe unterbrochen, als er eine Gestalt im Augenwinkel bemerkte, die ihn allzu vertraut vorkam. Sein eisblauer Blick richtete sich auf diese, und er sah der jungen Frau zu, wie sie sich unter den Sonnenstrahlen niederließ und anscheinend anfing, zu meditieren. Ein leichtes Lächeln bildete sich auf Silas' Liplen, als er die hellen, blonde, an den Spitzen gar weiße bis silberne Haare erkannte und im Profil die hohen Wangenknochen erkennen konnte, sowie die vereinzelten Sommersprossen, die auf ihrer Wange ruhten. Sofort hatte er die Schamin des Stammes erkannt, Nalani. Eine wunderschöne Frau mit noch schöneren Charakter.

Schon seit längerem hatte Silas ein Auge auf sie geworfen, und dass nich um einfach einmal Spaß zu haben und das Thema dann für den Rest seines Lebens ruhen zu lassen. Nein, in dem Wächter hatten sich tatsächlich Gefühle für die junge Frau entwickelt, Gefühle, die auch seinem Blick einen Hauch von Wärme verschafften. Er hatte Nalani bisher nichts von seinen Gefühlen gesagt. Warum? Weil er sich nicht sicher war. Nalani schien nämlich laut ihres Verhaltens nicht dasselbe zu empfinden, ein Gedanke, den Silas innerlich zu zerreißen schien. Nicht, dass sie ihn hasste, nein das zum Glück nicht, aber sie schien den Schwarzhaarigen nur als einfachen Freund zu sehen. Zwar war es wirklich angenehm, sie als Freundin zu haben und etwas mit ihr unternehmen zu können, jedoch wollte Silas einfach mehr. Auf Zeit würde das seinem Herzen und seinen Gefühlen einfach nicht gut tun. Es würde ihn nicht gut tun, diese Gefühle in ihm zu spüren wenn er sie sah und etwas mit ihr unternahm, ohne diese Gefühle erwiedert zu bekommen.

Er wusste, dass er sie irgendwann darauf ansprechen musste, um diese eine große Frage beantwortet zu bekommen, ob sie nicht doch dasselbe für ihn empfand, jedoch fürchtete er sich davor. Zwar würde ein Ja eine unglaubliche Freude in ihm verursachen, jedoch würde dann ein Nein seine Welt zusammen brechen lassen. Er wusste nämlich, dass er nach einer Ablehnung nicht einfach über sie hinweg kommen könnte, er würde jeden Tag genau dasselbe verspüren und dasselbe Wollen, und dann auch noch zu wissen, dass er dies nicht haben konnte, glich brutalster Folter.

Silas schloss kurz die Augen, schüttelte leicht den Kopf, um diese beunruhigenden Gedanken zu verdrängen. 'Mache dir nicht solche Gedanken, Silas. Das tut dir nicht gut.' sprach eine ihn sehr vertraute, tiefe Stimme in seinem Kopf. Sein Blick richtete sich zur Seite, auf die Schleiereule auf seiner rechten Schulter, dessen schwarze Knopfaugen ihn entgegen blickten. Erneut schüttelte Silas kurzzeitig den Kopf und blickte erneut zu Nalani, die immer noch am meditieren war und völlig ruhig wirkte, so, wie sie dort saß. 'Ich kann nichts dafür. Es passiert einfach so.' erwiederte ich ebenfalls in Gedanken und schaute Shar nicht mehr an, betrachtete diese schönen, blonden Locken und die perfekte Symmetrie ihres Gesichtes. 'Du musst lehrnen weniger zu denken und mehr zu tun. Komm schon, sprich sie an. Sie ist gerade allein, eine perfekte Möglichkeit für ein Gespräch.' Shars schwarze Knopfaugen richteten sich nun ebenfalls der allein stehenden Gestalt im Sonnenlicht zu. Silas seufzte leicht, erwiederte jedoch nichts, sondern befolgte den Ratschlag seines Dämons und schlug die Richtung zu der Schmanin ein.

Als er bei ihr angekommen war, schlich sich erneut das sanfte Lächeln auf sein Gesicht. Langsam und leise näherte er sich ihr, damit er sie nicht ausversehen erschrak oder unsanft aus ihrer Meditation riss. "Hallo Nalani." machte er mit seiner tiefen Stimme leise und ruhig auf sich aufmerksam. Er stellte sich zunächst neben ihr, lächelte noch breiter, ehe er genauso leise fragte, um nicht störend zu wirken: "Darf ich mich zu dir gesellen oder möchtest du gerade alleine sein?"
Agathon // Stamm der flüsternden Geister // Jäger // Lufttempel -> Unterkunft des Häuptlings // Lagertha @Nymeria Echnaton @Nott

Trotz des hernabrechenden, stürmischen Wetters schien Agathon, der mit ruhigen Schritten durch das Lager des Stammes ging, den Wind im Haar und die frische Luft doch zu genießen. Schließlich war das Wetter kein Weltuntergang, es stürmte vielleicht nur ein bisschen, aber es war noch längst kein Orkan und es war kein Tornado am Horizont zu sehen, und deswegen bestand für den Jäger keinen Grund, den Tag auch außerhalb der Schlafstätte zu verbringen und einfach mal Dankbar für etwas kühleren Wind zu sein. Es war jedenfalls besser als wenn die Sonne den ganzen Tag durchgehend auf das Gesicht knallte und man das Gefühlt hatte, Haut und Fleisch würde einen von den Knochen schmelzen. Nein, Agathon war eher der Freund von kühlerem Wetter, und, auch wenn es nicht gerade danach aussah, hielten sein dunkles Oberteil und der klare, weiße Umhang doch die Kälte recht gut ab, sodass er auch nicht zu frieren brauchte.

Er bemerkte dadurch, dass einige bereits wach waren und sich auf den Tag vorbereiteten, dass er doch recht spär aufgewacht war. Nicht als einer der letzten, jedoch war er normalerweise doch recht früh auf. Aber was soll's, er hatte bestimmt nichts wichtiges verpasst. 'Ich freu mich wirklich sehr für dich, dass dir das Wetter gut tut, Agathon, aber können wir bitte rein gehen? Der Wind reißt mir die Federn vom Leib!' Unterbrach eine Stimme Agathons kurzen Ruhe Moment, sodass der große, junge Mann stehen blieb und zuerst etwas verwirrt schien, als wüsste er nicht, was gerade geschehen war, ehe sich sein Blick seiner Schulter zuwand, auf der ein großer Weißkopfadler tronte und ihn mit schief gelegten Kopf und stechend gelben Augen entgegen blickte. Agathon zuckte mit den Schultern als Antwort, und das absichtlich mit anderer Voraussicht, da der Adler durch die plötzliche Bewegung die Flügel ausbreiten musste, um nicht vom Winde hinunter gestoßen zu werden. Agathon schmunzelte belustigt, jedoch schien der Adler das auch mit Humor zu nehmen und schüttelte einfach leicht den Kopf, was die Tiergestalt doch ziemlich menschlich wirken ließ. 'Gut, du hattest deinen Spaß. Aber jetzt komm, sonst flieg ich alleine weg.' Bat Agathons Dämon erneut, und diesmal gab der Jäger nach.

'Gut gut, ich geh schon.' Jedoch im Gegensatz zu seiner Antwort blieb er noch kurz dort stehen wo er war und ließ einen grünen Blick durch das Lager schweifen, die Augen etwas zugekniffen, damit sie nicht auf Grund des Windes anfingen zu tränen, welcher nun doch etwas lästig war, als der Jäger so bewegungslos da stehen blieb. Zurück zu seiner Schlafstätte würde er nun nicht gehen, das wäre doch nun etwas weit und außerdem wüsste er nicht, was er dort dann tun sollte. Sie wieder schlafen legen? Selbstverständlich nicht. Schließlich war es trotz des Wetters ein normaler Stammestag und er hatte noch Pflichten zu erfüllen, da konnte er sich nicht einfach wieder auf's Ohr hauen.

Sein Blick blieb dann jedoch an einem Eingang liegen, den ihn sehr vertraut vorkam. Hatte er sich so weit von seiner eigenen Unterkunft entfernt? Agathon hatte gedacht, nur ein paar Schritte gegangen zu sein, aber nun stand er vor der Schlafstätte des Hauptlings, und das war doch ein gutes Stück von seiner entfernt. Glücklicherweise war er jedoch so lange gegangen. Denn als er so davor stand, konnte er Geräusche, zwar sehr leise und von den rauschenden Wind kaum verständlich, wahrnehmen, die ihn gemischte Gefühle verschafften. Zuerst hörte er eine hellere Stinme rufen, die etwas panisch klang. Er vermutete durch die hellere Tonlage das es sich dabei um die Stimme eines Kindes handelte. Kurz danach ertönte dann die sanfte, weibliche Stimme, dessen Klänge wie Musik in Agathons Ohren wirkten. Ein leichtes Lächeln bildete sich auf die Lippen des Braunhaarigen, als er Lagertha sofort identifizierte. Er vermutete, dass sie sich um ihren Sohn kümmerte, und das dieser es gewesen war, der zuvor noch geschrien hatte.

Dann jedoch ertönte zuletzt noch eine tiefere, männliche Stimme, die die sanften Gefühle die kurzzeitig in Agathon aufgekommen waren zuerquetschten, als würde man einen riesigen Stein auf ihnen werfen. Das Lächeln verpuffte sofort und sein Blick wurde ernster. Echnaton, natürlich, warum wunderte es Agathon überhaupt? Dieser Mistkerl war schließlich der Ehemann von Lagertha. Ein Stcih durchfuhr Agathons Herzen wie die spitze eines Speers, als er sich dass wieder einredete und es ihm schmerzhaft wieder bewusst wurde. Schon seit Kindesjahren hatten die Jäger sich nicht gut miteinander verstanden und nun hatte er auch noch die Frau zwangsgeheiratet, mit der Agathon selbst zusammen sein wollte. Er liebte sie, aber es war ihn unmöglich, dies vor der Öffentlichkeit zu zeigen, um Lagerthas Wohle. Denn würde das herauskommen, würde das sicherlich keinen guten Eindruck hinterlassen. Und Echnaton würde sicherlich auch nicht gerade vor Freude strahlen. Obwohl, warum sollte er denn nicht? Denn so, wie er sie zu behandeln schien, schien das einzige was er für sie empfand Hass und Abscheu zu sein.

Und dass er dann auch noch der Erzeuger des Kindes war, um das Lagertha sich im Moment zu kümmern schien, schien das Absurdeste zu sein was Agathon sich ausmalen konnte. Er war Vater eines Kindes, und die Mutter wurde verhasst von ihn? Was war das bitte für eine Märchengeschichte? Als dann wieder die Stimme Lagerthas erklang, entschied Agathon sich spontan, dazu zu treten. Was sollte ihn denn schon davon abhalten, und was sollte es ihm schaden? Er würde bestimmt nicht zulassen, dass Echnaton ihr wieder was antat, was eigentlich ziemlich häufig der Fall war, wenn die Beiden zusammen waren.

'Ähm, Agathon? Ich glaube sie sind gerade am reden. Du solltest da nicht einfach reinplatzen.' sprach Cäsar neben ihn, doch die Worte Agathons Dämons schienen ihn einfach ins eine Ohr zu gehen und im anderen wieder hinaus zu fliegen. Deshalb betrat er einfach die Unterkunft des Häuptlings, ohne vorher anzuklopfen und auf sie Aufmerksam zu machen.

Als er eintrat und den Stimmen folgte, sah er zuerst Echnaton, der noch auf den Bett saß und mit seinem Dämonen-Vieh sprach, während Lagertha sich soeben -noch im Nachtkleid bekleidet- Klamotten hervor holte. "Einen wunderschönen guten Morgen." platzte Agathon nun mit seiner tiefen Stimme dazwischen und schaute dabei Echnaton auf eine Weise provozierend an, als er ein leichtes Grinsen aufsetzte. Agathon selbst schien es nicht zu stören, einfach dazu gekommen zu sein obwohl sie beiden sich erst noch umzuhiehen mussten. Und eben durch dieses unachtsame Verhalten erhoffte Agathon sich nur zu sehr, dass Echnaton ihn das übel nehmen würde. Denn durch die Erinnerungen den ihn zuvor, als er noch vor den Eingang im stürmischen Winde gestanden hatte, durch den Kopf gerast waren, schien Agathon nun angespannter zu sein und würde es nur allzu amüsant finden, wenn Echnaton nun zornig werden würde.

Eigentlich kannte Agathon sich nicht so, aber was dieses Drama anging, da schien er nichts gegen diese 'andere Seite' tun zu können. Es war, als wollte er, dass Echnaton wütend wurde, dass er sich beleidigt fühlte. Agathon wollte, dass der Ehemann seiner Geliebten einen schlechten Start in den Tag hatte, oder sowieso einen schlimmen Tag erlebte. Als Strafe dafür, eine so wundervolle Frau wie Lagertha so schlecht und ignorant zu behandeln und sie in Furcht oder Schmerz leben zu lassen.

Agathon wandte seinen Blick dann jedoch an Lagertha, bevor der andere Jäger ihn antworten konnte und wandte seine Aufmerksamkeit ihr zu. Fasst hätte er seinen Blick mit Zuneigung gefüllt, jedoch konnte er sich zurück halten und verhielt sich so wie jeder andere Jäger und Wächter im Stamm gegenüber der Häuptlingin: Respektvoll und höflich, obwohl sein plötzliches Eintreten nicht gerade mit den Zwei Wörtern beschrieben werden konnte. Er stellte sich gerade hin und sprach mit nun ruhigerer und monotoneren Stimme: "Ich hoffe, ich störe nicht? Ich habe nur einen Schrei gehört und wollte sicher gehen, dass nichts passieft ist." Sogar sein Blick, sein Gesichtsausdruck schien so zu wirken, als würde er mit einer Person sprechen, die er nicht wirklich kannte und einfach höflich gegenüber war, weil sie höher gestellt war als er selbst. Ein perfektes Schauspiel, das Agathon wahrscheinlich auch zu verdanken hatte, dass bisher noch niemand etwas über die Gefühle zu Lagertha erfahren hatte.


Zuletzt von Strahlenlicht am Sa Nov 18, 2017 3:40 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet



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Ylva | Schamanin vom Stamme des stürmenden Schnees

Es war ein sehr vertrauter Anblick. Der riesige Eisbär tapste langsam durch das Heim und trug dabei die kleine Niyaha mit sich herum. Anders an diesem Bild war nur, dass das kleine Mädchen größer geworden war. Aber das störte den Bären nun herzlich wenig. Mit seinen ganzen Muskeln trug er das Federgewicht auf seinen Rücken ganz einfach. Selbst Ylva trug er noch gerne durch die Landschaft, denn alt und gebrechlich war er noch nicht. Selbst wenn sein Charakter ein wenig etwas anderes darauf schließen ließ.
Mit einem einfachen Brummen lief Ullr seine Runden und ließ Ylva genug Raum, damit sie ihrer Arbeit wieder nachgehen konnte.
"Was machst du schon so früh hier?", fragte Ylva ihre kleine Schwester, während sie sich ihrem Tisch wieder zu wandte. Der massive, dunkle Holztisch war noch immer mit den Kräutern des Morgens bedeckt. Gemeinsam mit dem dunklen Holz bildeten die Kräuter einen angenehmen Duft, den die Schamanin schon immer ziemlich beruhigend fand.
Mit kühler und entspannter Miene begann sie die Pflanzen zu sortieren, zu binden oder beiseite zu legen um sie später zu trocknen, damit sie mehr von ihrem Wirkstoff preisgaben. Das ganze erinnerte sie immer wieder ans Kochen. Doch fürs Kochen war sie zu ungeschickt. Sie schaffte es einfach nicht, dass die Sachen auch wirklich schmeckten. Auch wenn sie es immer wieder versuchte. Besonders mit Fleisch hatte sie ihre Schwierigkeiten. Ganz anders mit ihren Mixturen. Die schaffte sie es erträglich für den menschlichen Gaumen zu machen.

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Echnaton | Jäger vom Stamme der flüsternen Geister

Das Geschrei hatte sich schnell wieder gelegt und es blieb nur noch das Summen des Windes zurück. Endlich wieder einen Moment der Ruhe zu haben, legte Echnaton seinen Unterarm auf seine Augen und versuchte irgendwie, wieder ein wenig Ruhe in seinen Körper zu bekommen. Doch es wollte einfach nicht klappten. Einmal mehr hatte ihn dieses Kind aus dem Schlaf gerissen. Einmal mehr nur ein paar Stunden erholsamen Schlaf für ihn.
Mit knirschenden Zähnen nahm er seinen Arm von den Augen und hörte wie sein Weib wieder zurück ins Schlafzimmer kam. Sein scharfer Blick verriet ihm, dass sein Anblick ihr die Freude nahm, die sie bis eben noch verspürt hatte. Ein kleiner Funken der Genugtuung durch zuckte ihn. Gab ihm ein gutes Gefühl, denn schließlich war sie es, die zu gelassen hatte, dass sie nun ein Kind hatte. Der Schamane hätte bestimmt ein Mittel gegen so etwas gehabt. Doch so klein dieser Funke auch war, kam ein wenig die Gewissensbisse hinzu. Sie sah mit ihrem Lächeln viel hübscher aus und es war sein verdienst, dass es nun wieder verschwand.
Echnaton schob die finsteren Gedanken beiseite. Er liebte dieses Weib nicht aufrichtig. Sie war attraktiv. Aber das war auch schon alles, was er wirklich Lobenswert an ihr fand, neben dem einen oder anderen Charakterzug. Aber das würde er keinem auf die Nase binden.
Während ihre gute Stimmung verflog, breitete sich auf seinem Gesicht Grinsen aus.
Der Jäger richtete sich im Bett auf und beobachtete seine Frau dabei wie sie sich zum Kleiderschrank wandte.
"Guten Morgen, Lagertha", säuselte er mit spielerischen Freundlichkeit, während sein Blick sie zu durchbohren schien. Am liebsten hätte er sie angefahren und gefragt, warum das Kind nun wieder so schreien musste. Es war nun schließlich alt genug mit solch einem Blödsinn aufzuhören. Doch er war ein wenig zu müde für so etwas. Auch blieb ihm nicht viel zeit dazu, denn es wurde praktisch in sein Heim eingebrochen.
Blanke Überraschung machte sich auf seinem Gesicht breit, als er Schritte vernahm, die sich näherten. Die Überraschung verflog sofort wieder, als er seinen Rivalen erkannte.
Kelaino krächzte für ihn den Unruhestifter an. Der Mann selbst bekam nur einen einfachen finsteren Blick. Der Morgen wurde immer besser.
"Wer hat dich erlaubt in mein Heim einzutreten?", fragte Echnaton den anderen Kerl. Es war offensichtlich, dass Agathon ihn provozieren wollte. Doch war dieser Typ kann, das konnte Echnaton schon längst.
Der Hüne stand aus seinem Bett auf und schritt zu seiner Ehefrau. Einen Arm um sie gelegt und sie etwas näher an sich gezogen grinste er Agathon nun nur an.
"Es ist alles in bester Ordnung. Du kannst nun wieder gehen", erwiderte der Jäger mit dem selben höhnischen Fall, den er eben noch für sein Grinsen aufgebracht hatte. Vom Bett aus war wieder ein Rascheln von Federn zu hören und Kelaino, seine Schönheit, starrte Agathon mit ihren schwarzen, bodenlosen Augen an.

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~ Nott folgt ~



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Lagertha | Stamm der flüsternden Geister | Häuptling – in ihren Gemächern, bei Echnaton und Agathon
Lagertha erwartete keine Reaktion, als sie sich einige Sachen aus dem geräumigen Kleiderschrank fischte und sich letzten Endes für eine weiße Tunika und wärmende Hosen entschied. Sie merkte sofort, dass Echnaton alles andere erfreut war, dass ihr Sohn so laut war. „Er sollte sich kümmern. Es ist auch sein Sohn...aber es scheint ihm völlig egal zu sein“ dachte sie und unterdrückte ein Seufzen. Immerhin ging es ihrem Kleinen gut und es stimmte sie doch milde, gleich mit ihm etwas spazieren gehen zu können. Bevor die Pflichten erneut auf ihren Schultern lasten würden. Sie hoffte, dass zumindest in den frühen Morgenstunden niemand ihre Aufmerksamkeit brauchte. Außer ihrem Sohn natürlich. Sie war gerade dabei, sich das Schlafgewand auszuziehen und in ihre Tunika zu schlüpfen, als ihr Mann sich nun doch herabließ, ihr einen guten Morgen zu wünschen. Anhand seiner Tonlage erkannte sie, dass er sie damit eher provozieren wollte. Lagertha schwieg, schluckte kurz, ehe sie sich zu ihm herumdrehte. Sie wollte keinen Streit provozieren, aber sie empfand es als ihre Pflicht, etwas zu sagen. „Hör zu, ich weiß, dass du dich durch Kenais Geschrei gestört fühlst. Aber er kann nichts für seine Träume. Vielleicht sollten wir es als Segen der Götter betrachten und uns mehr um ihn kümmern. Es würde ihm sicher gefallen, auch etwas Zeit mit seinem Vater zu verbringen“ sagte sie, ohne seinen Gruß zu erwidern. Dann wandte sie sich wieder ihren Kleidern zu, griff sich einen Mantel mit fellbesetzter Kapuze. Es würde stürmisch draußen sein und sie wollte nicht riskieren, krank zu werden. Außerdem liebte sie diesen Mantel. Es würde guttun, etwas zu spazieren. Es würde ihr den Geist freimachen. Doch ehe sie dazu kam, sich umzuwenden, Echnaton zu berichten, dass sie nun mit Kenai rausgehen würde, kam eine Person hereingestürzt. Gab es doch so früh schon Probleme? Sie sah auf und erkannte eines ihrer Stammesmitglieder, den Jäger Agathon. Ihr entging nicht, wie sich ihr Mann und Agathon in die Augen sahen, auch wenn sie nicht recht verstand, was in ihren Köpfen vor sich ging. „Sei gegrüßt. Normalerweise sollte dir die Angewohnheit des Klopfens vertraut sein, Jäger“ sagte sie förmlich, aber doch streng. Von jetzt auf gleich konnte sie ihre verletzliche Seite wegdrängen, wieder der Häuptling sein, der sie war. Als Häuptling hatte sie sich um die Belange aller ihrer Stammesmitglieder zu kümmern, dafür erwartete sie aber zumindest, dass man vorher anklopfte, ehe man eintrat. Oder sich vorher in irgendeiner Weise ankündigte. „Nein, es ist alles gut. Mein Sohn hat Albträume, das ist nicht weiter wild. Und du, brauchst du irgendetwas?“ Als Echnaton zu ihr gelaufen kam und einen Arm um sie legte, widerstand sie dem Drang, sich seines Griffes zu entwinden. Nicht so, nicht vor anderen. Dennoch gefiel es ihr gar nicht, wie er sich gegenüber dem anderen Mann verhielt. Es war nicht sein recht, einfach so hereinzukommen, das stimmte, aber Echnaton konnte nicht wissen, ob der Jäger etwas brauchte oder gar ein Problem hatte. „Schick ihn nicht gleich weg. Du weißt nicht, ob er Sorgen hat“ sagte sie zu Echnaton, ehe sich die Häuptlingsfrau wieder an Agathon wandte. „Nun, war der Schrei der Grund für dein Kommen oder wolltest du noch etwas?“

Ivar | Stamm des stürmenden Schnees | Schamanenschüler – draußen, bei Nott
Ivar wusste nicht recht, ob er mit einer wütenden Reaktion rechnen sollte. Dadurch, dass er blind war, konnte er nicht sicher sagen, wer da vor ihm stand. So einige seiner Stammesmitglieder würden nun wütend sein, ihn für seine Blindheit verdammen oder sonstwas tun. Es war doch fast ein Wunder, dass ausgerechnet er von der Schamanin ausgewählt wurde. Apropos Schamanin…es musste doch schon verdammt spät sein! Er wollte Ylva nicht erzürnen…naja, nicht mehr als nötig. Hoffentlich wartete sie nicht auf ihn, damit er erneut Aufgaben erledigte. Er hasste es, dass die Menschen ihn unterschätzten. Er hasste es, dass man ihm keine ordentlichen Arbeiten gab, nur weil er kein Augenlicht hatte. Dabei konnte er die Dinge sehr gut allein erledigen. Er brauchte keinen Aufpasser. Oder Menschen, die ihn bemitleideten. Und irgendwann würde er es jedem zeigen, würde ihnen allen beweisen, wie stark er war. Naja…vorausgesetzt Ylva nahm ihn nicht auseinander dafür, dass er schon wieder zu spät kommen würde. Das Mädchen vor ihm – er erkannte es an der Stimme – schien zum Glück nicht wütend zu sein. Das ersparte ihm unnötige Auseinandersetzungen. Na wunderbar, warum musste er auch ausgerechnet gegen ein Mädchen rennen? „Gut“ sagte er knapp und wollte gerade weitergehen, als sie ihm eine Frage stellte. „Ich hatte viel zu tun und brauchte etwas Zeit für mich, also habe ich den Sturm beobachtet. Auf…meine Weise. Aber ich brauche keinen Begleiter, ich werde mich beeilen müssen, damit meine Meisterin nicht böse auf mich wird.“ Ein Rascheln in seiner Nähe ließ ihn aufhorschen und als er ein Knurren hörte, erkannte er seinen Dämon, der die ganze Nacht auswärtig war. Surt verbrachte die Nächte gern damit, zu jagen. Er war zwar ein Dämon, aber er genoss seine Form als Säbelzahntiger. „Oh und…ich muss auch immer mal wieder nach meinem Kleinen sehen. Er haut gern ab“ sagte er noch zu Nott, ehe der Dämon zu ihm gelaufen war und seinen breiten Kopf an seinem Bein rieb.

Halfdan | Stamm des rauschenden Wassers | Gelehrter – am Ufer, bei Elena und Khendra
Der Junge war gerade damit beschäftigt, imaginäre Gegner zu besiegen – und er stellte sich dabei sehr gut an! – als er plötzlich Gesellschaft bekam. Ein echter Gegner! Das war noch viel besser! „Oh, hallo Elena!“ In seinem Eifer vergaß er die übliche Begrüßungsfloskel, immerhin war Elena die Stellvertreterin des Stammes, aber da sie sofort zu ihrer Waffe, einem Stock, griff, blieb ihm auch keine Zeit, sich daran zu erinnern. Er hob sein Holzschwert in die Luft und wollte gerade zustimmen, als er erneut Besuch bekam. Wurden seine Gebete nach mehr Übung etwa erhört? Die Götter mussten es gut mit ihm meinen! Floki schien zwar etwas scheu, aber immerhin versteckte er sich nicht hinter Halfdan. Bei zwei Gegnern brauchte er die Hilfe seines Dämons! „Hallo Khendra! Ja, umso mehr Gegner, desto besser! Aber mach dich darauf gefasst, dass ich nicht so leicht zu schlagen bin!“ sagte er übermütig. „Hast du denn auch eine Waffe? Ich habe da hinten noch Stöcke gesehen!“ sagte er und wartete ab, bis sie soweit war.  Er verbeugte sich vor beiden, so wie man es bei einem ehrenhaften Kampf tat und brachte sich in Stellung, bereit, die Schläge seiner Kontrahenten abzuwenden. Es war dumm, einfach so vorzupreschen, dafür war er zu klein und durch sein Alter noch nicht von so viel Kraft gesegnet. Also würde er abwarten, bis einer der beiden zuschlug und dann ausweichen, ehe er einen Gegenangriff startete. Er sah kurz zu Floki und hoffte, dass der kleine Otter mithalf. Zwei Gegner waren schwerer aber nicht unmöglich!

Kiova | künftig Stamm der stillen kronen - wartet auf Reaktion von Senua @Namida



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Sa Nov 18, 2017 4:26 pm
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Agathon // Stamm der flüsternden Geister // Jäger // Lagertha @Nymeria Echnaton @Nott

Als sein Rivale ihn anfuhr, wer es ihn denn erlaubt hätte in sein Heim einzutreten, zuckte Agathons rechter Mundwinkel kurzzeitig und nicht wirklich erkennbar nach oben, eine belustigte und zugleich etwas triumphierende Geste. Er hatte es sich nunmal selbst erlaubt, um eben so eine Reaktion seinerseits zu erhalten, ihn zu verärgern. Und Agathons Zufriedenheit über Echnatons Worte machte er ihn auch deutlich, indem er leicht die Augenbraue erhob und ihn das leichte Lächeln bemerken ließ. Agathons grüne Augen leuchteten provovzierend,
und sie sagten soviel wie 'Deine Meinung ist mir herzlichst egal.'.

„Sei gegrüßt. Normalerweise sollte dir die Angewohnheit des Klopfens vertraut sein, Jäger“ Die Stimme Lagerthas riss seine Aufmerksamkeit von Echnaton auf die Stammeshäuptlingin, und er senkte leicht als Entschuldigung für sein plötzliches Eintreten den Kopf,
wobei diese Entschuldigung keinesfalls auch an ihren Mann gerichtet war. Erneut musste er die Zähne zusammen beißen, um nicht von der Wut und gleichzeitig Enttäuschung ergriffen zu werden, als er einfach nur dieses Wort in seinem Kopf hörte. Ehemann. Ehemann von Lagertha. Echnaton hatte das nicht verdient. Hatte sie doch nicht verdient, er hätte niemals eine Familie gründen sollen.
Dieser...

"Es tut mir leid. Es wird nicht nochmal vorkommen." antwortete Agathon der schönen Frau nun, um von seinen Gedanken abzulenken. Ihre weiteren Worte bestätigte die Vermutung des Jägers,
nämlich das der helle Schrei ihrem Sohn angehört hatte. Auf ihre Worte ihn, ob etwas mit ihm sei jedoch, fand der Braunhaarige zunächst keine Antwort. Er hielt kurz inne, als hätte er ihre Worte nicht wirklich verstanden. Ja, was war nun der Grund, warum er hinein geplatzt war, so ganz ohne Vorwarnung und ohne einen Hauch vom Respekt im Handeln? Er wollte rein, weil er befürchtet hatte,
die Situation zwischen den Verheirateten könnte eskalieren. Jedoch... es hatte doch keinen Beweis für solche Befürchtungen gegeben. Gut, die Tonlage hatten nicht gerade freundschafftlich geklungen,
als Agathon noch vor dem Eingang stand und einfach gelauscht hatte, jedoch hatteniemand vor wut geschrien und es hatte nicht nach Streit geklungen. Hatte Agathon einfach übertrieben?

Er hätte wohl doch auf Cäsars Erwiderung, er solle nicht einfach dazu kommen und das Gespräch unterbrechen, hören sollen, da er sich nun etwas fehl am Platz fühlte. Unglücklicherweise jedoch wurde ihn nicht mehr die Möglichkeit für eine Antwort gegeben, als sein ach so toller Erzfeind wieder seine nervtötende Stimme erhob und ihn somit dazu aufforderte, wieder zu gehen. Zuerst mit leicht genervten Blick richteten sich Agathons grüne Augen auf Echnaton, jedoch wandte sich diese Emotion für eine Millisekunde in Zorn um, als er sich Lagertha näherte und einen Arm um sie legte. Agathons Muskeln spannten sich automatisch an, als er ihn so nahe an seiner Geliebten sah. Er gehörte da nicht hin. Er war derjenige, der fehl am Platz war.

Agathon schloss kurzeitig die Augen und atmete tief durch, ließ die Wut mit den Atemzug verschwinden. Nein, er sollte sich beruhigen. Und obwohl er Echnaton nur zu gern seine Faust ins Gesicht gejagt hätte, nicht nur wegen dieser Geste, sondern einfach auf Grund der kompletten Abscheu in Agathon gegenüber ihn, beruhigte der Jäger sich wieder, nahm wieder die ungewohnte Ruhe in seinem Blick auf und richtete ihn auf Lagertha, wobei es schien, als würde er Echnaton gar nicht sehen, als wäre er nicht da. Auch, als sein Dämon Agathon wie ein Beutetier anstarrte, reagierte er nicht darauf, deutete Cäsar sogar mit einen Blick an Ruhe zu bewahren, als der Weißkopfadler seine Schwingen ausbreiten wollte und den anderen Vogel ebenfalls mit seinem stechend gelben Blick durchbohrte.

Zu Agathons Überraschung wies Lagertha Echnaton jedoch an, ihn nicht einfach wegzuschicken und fragte dann erneut, ob es einen Grund für mein Auftauchen gäbe, außer des Schreis. Und obwohl es diesen eigentlich nicht gab, sprach der große Jäger dennoch: "Nein, da gibt es noch etwas. Dürfte ich mit dir alleine sprechen, unter vier Augen?" Sein Blick galt durchgehend der Häuptlingin,
Echnaton wurde vollkommen von Agathon ignoriert.




Silas // Stamm der flüsternden Geister // Wartet auf Antwort von Nalani @Namida



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So Nov 19, 2017 1:21 am
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Senua || Stamm der Stillen Krone || Wächterin || Bei Kiova @Nymeria

Sie musste schmunzeln. Die kleine versuchte wirklich mit allen Mitteln stark zu wirken. Bloß nicht kleinlich sein, das kannte sie zu gut. So hatte sie doch selber diese Charakterzüge. Ihr viel auf das die kleine kaum auf ihre Fragen einging, geschweige ihren Namen erwähnte. Sie traute ihr nicht, aber sie traute auch der kleinen nicht ganz. Auch kleine unschuldige Kinder, hatten sich schon als die gefährlichsten Gegner herausgestellt. Doch ging von der Kleinen, nicht wirklich Gefahr aus. Zumindest ihr Dämon wäre keine große Hilfe. Der Dämon schien noch ängstlicher zu sein als die Kleine und würde sich bei einem Angriff wohl eher verstecken. Es schien so als hätten die beiden keinerlei Kampfausbildung gehabt, geschweige schon einen richtigen Kampf erlebt. Desto trotz antwortete sie “Ich habe auch nicht erwartet jemand wehrlos im Wald an zu treffen“. Weiterhin musterte sie das Mädchen welches vor ihr stand. Sie fragte sich wirklich wo sie hergekommen war. Jedoch hat die Kleine keine Interesse daran Senua dies mit zuteilen. Sie überlegte für einen Moment. Dann erhob sie erneut das Wort “Wann hattest du das letzte Mal etwas zu essen? Etwas Richtiges zu essen?“

Nalani || Stamm der flüsternden Geister || Hebamme || Bei Silas @Strahlenlicht
Sie genoss die warmen Strahlen der Sonne, die sanft ihre Haut berührten. Die Nacht war anstrengend gewesen, sehr anstrengend. Und eigentlich verspürte sie gar keine Energie mehr. Doch konnte sie sich nicht schlafen legen so lange sie sich nicht sicher sein konnte, da es nichts mehr für sie zu tun gab. Ihr Blick richtete sich gegen den Himmel und sie seufzte leicht, als sie die Helligkeit hinter ihren Augenliedern vernahm. Sie kniff diese leicht zu, so dass sie ihren Blick weiterhin zum Himmel richten konnte. Erst als es schon leicht schmerzte senkte sie ihren Blick.
Sie verharrte noch einen Moment in ihrer Meditationspose und ließ ihren Gedanken freien Lauf. Erst als sie plötzlich eine Stimme vernahm. Öffnete sie leicht ihren Augen. Zunächst nur einen Spalt, den eigentlich wusste sie wer vor ihr stand. Doch dann öffnete sie ihre Augen komplett, einfach aus Höflichkeit gründen. Ein leichtes lächeln schlich sich auf ihr Gesicht als sie schräg zu der Person nach oben sah. “Guten Morgen“ erwiderte sie sanft. Nalani hatte immer eine sehr sanfte jedoch auch melodische Stimme. Man konnte es bereits an ihrer Stimmfarbe erkennen, dass nicht nur ihre Stimme, sondern auch ihr Gesang bezaubernd war. Aus ruhigen und sanftmütigen Augen sah sie zu dem Mann hoch der vor ihr stand. Silas ihr Freund, nein ihr bester Freund seit Jahren. Sie waren schon so lange befreundet, dass sie nicht einmal mehr wusste wann genau sie das erste Mal sich getroffen hatten. Es hatte einfach so gefunkt.
Sie schloss für einen Moment erneut die Augen und genoss die Ruhe. Er störte sie keines falls was sie ihm auch kurz darauf zu verstehen gab. “Du weißt das ich bei dir nie nein sagen würde“. Sie schmunzelte und schloss erneut die Augen und beendete wenige Minuten später ihr Ritual. Kurz darauf wandte sie ihre komplette Aufmerksamkeit an denjenigen der neben ihr war. “Doch schon so früh wach? Ich dachte ich wäre eine der einzigen?“

Niyaha || Stamm des stürmenden Schnees || Jüngste || Bei Ylva @Nott
Sie drehte noch ein paar Runden auf dem Eisbären ehe sie, sich langsam von ihm heruntergleiten ließen. Sie verweilte noch eine Weile bei dem Eisbären und fuhr ihm sachte über das dicke Fell. Leicht jedoch energisch vernahm Nia ein stupsen was sie daran erinnerte das der Welpe neben ihr stand. Tala sah sehr eifersüchtig aus, was Nia schmunzeln ließ. Langsam bückte sie sich und strich ihrem Dämonen über das flauschige Fell, als Entschuldigung. Als ihre Schwester sie etwas fragte, richtete sie sich auf. “Hmm nun Tala hat mich geweckt und da dachte ich, ich könnte mich so früh am Morgen nützlich machen. Kann ich dir irgendwie helfen?“ fragte sie und sah ihre Schwester aus großen niedlichen Kinderaugen an. Sie liebte es ihrer Schwester helfen zu können, besonders wenn das hieß das sie Zeit mit ihr verbringen konnte.


Kenai || Wartet auf Lagertha @Nymeria

|| Die Posts nächstes Mal werde ich versuchen wieder ausführlicher zu machen ^^



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So Nov 19, 2017 8:51 am
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Iceheart // Stamm des stürmenden Schnees
Der Mann sah sich draußen um und sah dann zu seinem Polar Wolf Samael, dieser reckte sich und sah seinen Partner an. Was? Fragte er und blinzelte. "Ich wollte spazieren gehen, willst du mit kommen?" Fragte er, Samael nickte langsam und musterte seinen Seelenverwandten mit Sorgenvollen Blick. Der Häuptling schien etwas auf dem Herzen zu haben. Iceheart strich sich Gedanken verloren über den Bart. Er sah über die Landschaft wo sein Stamm lebte und blinzelte leicht. Er seufzte leise und lächelte dann. "Komm Samael, wir gehen." Damit setzte sich der Mann in Bewegung und trat den Weg runter zwischen die Häuser seines Stammes an. Er blinzelte wieder und lächelte leicht.
Eine Hoffnung keimte in ihm auf, vielleicht würde er eines Tages nicht mehr alleine hier lang gehen, sondern mit seinem Kind, oder mit seinen Kindern. Er lächelte und stellte sich vor wie seine Kinder um seine Beine herum tobten und lachten, er könnte die kleinen auf seine Schultern heben und mit ihnen spielen, keiner würde dem Häuptling das nachtragen wenn die anderen mit seinen Kindern sehen würden, sie würden sich freuen. So hoffte er. Er spürte leichte Traurigkeit als er daran dachte das bis zu diesem Zeitpunkt noch viel Zeit vergehen würde. Er stellte es sich trotzdem vor und wanderte weiter zwischen den Häusern entlang.


Liana // Stamm des Stürmenden Schnees
Liana lief schnell zu den Schamanen, die kleine Wunde an ihrer Schulter, woher auch immer diese stammte, schmerzte und brannte, schlimmer als sie erwartet hatte. Sie blinzelte und biss die Zähne zusammen. Neben ihr hoppelte Achat her und sah sie besorgt an. Du hättest schon früher zum Schamanen gehen sollen. Schimpfte sie und hoppelte weiter, da kam endlich es endlich in Sicht, da wo sie hin wollte.
Sie leckte sich über die Lippen und dachte nach, egal wer da war, er oder sie würde sich um sie kümmern müssen, sonst würde es eine Katastrophe geben. Sie blieb stehen und rief sich schnell die Namen der Schamanen ins Gedächtnis. "Yvla, Ivar?" Rief sie vorsichtig und hoffte die beiden würden da sein. Sie sah sie nun zwar nicht, das lag aber auch daran das sie nicht genau hinsah. Heute hatte sie kein Training mehr, sie musste morgen wieder hin, sie hoffte das bis dahin alles gut sei und sie sich wieder ohne Schmerzen bewegen konnte. Sie hasste wenn sie Schmerzen hatte.
Sie leckte sich über die Lippen, Achat blieb bei ihr und wartete neben ihr. Ihre Augen leuchteten besorgt, ihre Seelenverwandte durfte nicht krank werden.

Firnen // Stamm der stillen Kronen
Der junge Mann lächelte leicht und sah den fertigen Ring an. Das war so schön und er würde Senua diesen Ring geben, einfach nur damit sie ihn für immer bei sich hatte, jedoch war ein Ring mehr als nur ein "ich denke an dich", ein Ring war auch ein Zeichen dafür das man sich liebte und für immer miteinander die Zeit verbringen wollte.. Verlobung. Schoss es durch seinen Kopf. Doch es machte ihm keine Angst, ganz im Gegenteil, er fand die Vorstellung schön. Er musste nur schnell mit seinem besten Freund reden, Caith. Er sah zu Sabrae und runzelte die Stirn.
"Würdest du mir einen Gefallen tun mein gute?" Die Bärin öffnete ihre Augen und sah ihn fragend an. "Ich will zu Caith, meinst du das ich es schaffen könnte bis heute Abend wieder da zu sein?" Die Grizzlybärin schüttelte ihren Kopf. Komm schon du musst hier sein wenn Senua wieder kommt. Du kannst nicht schon wieder verschwinden. Knurrte sie, Firnen gab ihr recht, dass konnte er nicht einfach so. Er sah auf den Ring runter und leckte sich über die Lippen. Er suchte nach einem kleinen Döschen in dem er den Ring unterbringen konnte, damit Senua ihn nachher bekommen konnte. Er blinzelte leicht und lächelte, ein Ring der zeigen würde das sie beide zusammen gehörten. Vielleicht würde sie ja sagen? Daran glaubte er.
Kleiner wir sollten trotzdem gleich mal schauen was wir so an Beute noch finden,
vielleicht ein zwei Hasen, damit würden wir nicht wieder drei Tage herum wandern, und du könntest Senua den Ring geben.
Er öffnete noch mal die Dose und sah den schönen Ring warm an, man sah auf der Oberfläche das dort kleine Tiere eingeritzt worden waren, dafür hatte er sich beinahe auch in den Finger gestochen. "Na gut, dann gehen wir noch mal ein bis zwei Hasen jagen, aber dies mal bitte ohne das du sie verschreckst." Lachte er. Sabrae sah ihn mit einem belustigten Funkeln in den Augen an. "Wer zuerst im Wald ist." Damit steckte er die Dose in seine Tasche und rannte los, er sammelte unterwegs schnell seinen Bogen ein und rannte weiter, er spürte wie Sabrae hinter ihm her trampelte, das Baumhaus zitterte, aber es war stark genug und hielt sie aus.
Die beiden rannten in den Wald und er blieb stehen, seine Bären Dame blieb ebenfalls stehen. Das war geschummelt, du bist früher los gerannt. Brummte sie, er streichelte ihr über das Fell und kicherte. "So dann suchen wir mal Spuren unserer Beute." Sagte er und kniete sich hin, er strich mit der Hand leicht über den Boden, spuren gab es viele, auch Menschliche, er sah genauer hin, das waren ihm bekannte Spuren. Senua?
was macht sie den hier?
Er sah die Spuren verwundert an und sah zu seiner Seelenverwandten.

Asmodeus // Stamm des rauschenden Wassers
Er sah wie sein Otter wieder hoch kam und Fisch an Land warf. Ich gewinne! Rief er und verschwand wieder um wenig später wieder auf zu tauchen und einen weiteren Fisch zu bringen. "Mach langsam, ich komme sonst nicht hinter her." Meinte er und blinzelte leicht, der Otter sah ihn an und brummelte etwas ehe er wieder im Wasser verschwand.
Er brachte ihm schnell wieder einen Fisch, und zog sich so gleich aus dem Wasser. Der letzte Fisch den fraß er selbst. "Guten Hunger mein Freund." Rief der junge Mann und fing an den nächsten Fisch auszunehmen.
Die beiden blieben in der Zeit still. Als alles fertig war, nahm der Mann alles hoch und brachte es zu sich nachhause, wenn jemand etwas haben wollte musste dieser jemand warten bis der Fisch geräuchert war, dass dauerte etwas.



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So Nov 19, 2017 1:03 pm
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Kiova | zukünftig Stamm der stillen Kronen – auf dem Gebiet des Stammes, bei Senua
Kiova misstraute dieser Frau. Sie hatte schon viel von den Stämmen gehört und davon waren die wenigstens Infos tatsächlich positiver Natur. Die Stämme kümmerten sich nur um sich selbst, waren eigennützig und gnadenlos, wenn es darum ging, ihr Gebiet zu verteidigen. Sie hatte schon mit so vielen anderen Streunern gesprochen und selbst ihre Eltern hatten sie gewarnt. Und was machte sie? Unwissend war sie tatsächlich auf Stammesgebiet gelandet. Das Mädchen biss sich auf die Unterlippe. Das fing ja gut an. Auch wenn die Frau vor ihr keine Tendenzen zu Wut oder Angriffslust zeigte, so war sie doch auf der Hut. Wenn sie kämpfen musste, dann würde sie das tun. Und wenn sie starb, dann war es wenigstens nicht kampflos. „Das wäre ein unnötiger Tod“ dachte sie grimmig. „Ich hätte besser aufpassen müssen, wo ich hinlaufe. Aber der Hunger hat mich abgehalten.“ Kiova sah die Stammesbewohnerin unentwegt an, war zu stur, um wegzusehen. Sie war nicht wehrlos. Und sie vertraute der Frau kein bisschen, auch als sie ihre eigenen Gedanken bekräftigte. Was interessierte es sie, was ein Mitglied eines feindlichen Stammes dachte? Dennoch musste sie sich zurückhalten, sich einen Fluchtweg überlegen. Einen Ausweg suchen. Sie wandte den Kopf, sah zur Seite und entdeckte Versteckmöglichkeiten. Die Frage der Frau ließ sie aufhorchen. Was? Sorgte sie sich etwa um ein kleines Mädchen? Was sollte das denn jetzt? Kein Stammesmitglied kümmerte sich je um Streuner. Niemals. Das musste ein Trick sein. Misstrauisch musterte Kiova die Frau vor sich. „Ich wüsste nicht, was es dich angeht. Ist das ein Trick? Willst du mein Vertrauen gewinnen, um mich dann aus deinem Land zu schmeißen? Ist es das? Ich kann auch so gehen, insofern du nicht das Bedürfnis hast, gegen mich zu kämpfen. Aber falls du eine ehrliche Antwort willst, ich weiß es nicht. Ich esse das, was ich finde oder jage. Nicht besonders viel also. Ich dachte, ich könnte hier etwas ausruhen, aber ich habe falsch gedacht.“ Das Mädchen blickte zu ihrem Dämon herunter, der sich noch mehr an ihre Beine drückte. Wenn er schnell genug gewesen wäre, hätte sie etwas Ordentliches gehabt. Wenn.



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Nott | Mischlingsgelehrtin vom Stamme des stürmenden Schnees

Heftig blinzelnd gegen die Schneeflocken baute Nott einen kleinen Schutz für ihre Augen auf und leitete die Schneeflocken mit ihrer Magie von den einzigen Fleck an ihrem Körper der nicht mit Kleidung bedeckt war. Dafür, dass sie in dieser eisigen Kälte lebte war sie immer noch nicht genug darauf trainiert, wie die kleine Frau meinte.
Sobald die Schneeflocken nicht mehr störten, konnte Nott auch endlich ausmachen worauf der Junge vor ihr starrte. Nämlich auf nichts. Ivar starrte immer ins Nichts, denn es blieb ihm nicht viel anderes übrig. Seine Augen sahen nämlich nichts. Peinlich berührt, weil Nott es nicht schon früher eingefallen war, wurde sie leicht rot und grinste verlegen. Nur um gleich mit dem Grinsen wieder aufzuhören. Es brachte ja nichts. Sehen würde es Ivar eh nicht. Sich zu entschuldigen würde jedoch wohl auch komisch rüber kommen. Nott entschied sich dazu einfach nichts weiter dazu zusagen und es so im Raum stehen zu lassen. Ivar hatte es möglicher weise gar nicht bemerkt.
"Okay", erwiderte Nott und blickte sich einmal nach Yggdrasil um. Dieser hatte sich jedoch schon weiter nach draußen gewagt und war aus ihrem Blickfeld verschwunden. Doch sie konnte ihn spüren. Ihm ging es gut, daher machte sie sich keine weiteren Gedanken um ihn. "Dann will ich dich auch nicht weiter aufhalten. Nicht, dass du noch Strafarbeit bekommst", witzelte Nott und machte Ivar ein wenig den Platz frei. So konnte sie selbst wieder ihren Beweggründen nachgehen. Wenn ihr bloß einfallen würde, was sie eigentlich vor gehabt hatte. Der Aufprall und ihre Neugier hatten es sie doch glatt vergessen lassen.
Angestrengt überlegte sie, was sie noch gleich vorhatte, während ihr Blick zurück zum Sturm wanderte.

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Di Nov 21, 2017 8:09 pm
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Senua || Stamm der Stillen Krone || Wächterin || Bei Kiova @Nymeria

Die Worte trafen sie wie ein Schlag ins Gesicht. Sah sie wirklich so unfreundlich aus. Senua hatte eigentlich versucht neutral zu wirken, das war anscheinend aber gescheitert. Sie hohlte tief Luft ehe sie der Fremden antwortete. "Nun mach aber mal halblang Kleine. Ich habe lediglich gefragt wann du das letzte mal was ordentliches gegessen hast, da du und dein Dämon ziemlich verhungert ausseht" dies sagte sie in einem ruhigen jedoch bestimmten Ton. Senua wurde jedoch klar das sie so hier nicht weiterkam. Sie seufzte ehe ihre Gesichtszüge weicher wurden. "Ich weiß nicht was du von uns als Stamm gehört hast, aber wie greifen bestimmt nicht grundlos an. Du bist weder eine Gefahr für mich oder den Stamm, indem du dich hier aufhältst. Es wundert mich nur", erwiederte sie ehrlich und sah die ihr gegen über an. Natürlich konnte sie das misstrauen verstehen, besonders wenn sie die Stämme nicht kannte und nur negatives gehört hatte.

Einige Minuten verstrichen, während sie sich anstarrten. Sie studierte erneut die kleine die vor ihr stand, wobei ihr aber nichts mehr auffiel, als das diese sehr dürr wirkte. Die letzte richtige Mahlzeit schien schon etwas länger zurück zu liegen. Nach kurzem überlegen fasste sie sich ein Herz. "Ich will dich zu nichts zwingen, aber willst du mich nicht zurück in mein Lager begleiten? Dort könntest du Kleidung und Nahrung bekommen". Sie wartete auf die Reaktion des Mädchen, fügte jedoch noch "Dir würde es jeder Zeit frei stehen und wieder zu verlassen".


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Mi Nov 22, 2017 4:42 pm
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Firnen // Stamm der stillen Kronen // Im Wald
Der Mann ging weiter, auch wenn es ihn verwirrte das er die Spuren seiner Senua am Boden gefunden hatte. Was sie wohl hier im Wald machte? Er würde sich nicht darin einmischen, immerhin war sie eine erwachsene Frau. Er legte seine Hand auf das Fell seiner Bärin und sah sich um. "Mal sehen wie viele Hasen wir gleich finden." Sagte er und spannte seinen Bogen schon mal. Seine Augen waren dabei fest auf sein Ziel gerichtet, der Wald. Er würde noch einen Hasen für sich und Senua erbeuten um diesen dann gleich zu kochen, er wollte das heute alles perfekt laufen würde, vor allem wenn er ihr den Ring gab. Er war nervöser als gedacht. "Kleiner, du schaffst das schon." Brummelte seine Bären Dame und stieß ihn mit ihrer Vorderpranke an. Sie wusste genau das er nervöser war als jemals zuvor.
Selbst als sein Vater ihm beigebracht hatte wie man Jagte, war er nie nervös gewesen. Erst als Senua in sein Leben getreten war, da wurde alles anders. Sein Leben war aufeinmal schöner und auch besser. Er lächelte leicht und ging leise weiter, da sah er es, einen Hasen, er spannte den Bogen und sah den Hasen genau an, dann schoss er. Der Hase wurde getroffen und brach zusammen, der junge Mann lächelte und lief zu seiner Beute. "Der ist perfekt." Sagte er und hob den Hasen in die Höhe. "Komm ich will nicht das Senua vor mir zuhause ist, nicht das sie schon unterwegs ist." Sagte er und lief los. Brummend folgte seine Bärin ihm.
Kaum war er wieder zuhause hing er seinen Bogen weg und lief mit dem Hasen wieder raus. Du weißt das ich die Innereien haben will." Meinte sie und sah ihn mit großen Augen an. Er lächelte und nickte. Als alles fertig war, fing er schon an den Hasen fertig zu machen, es dauerte zwar lange, doch in der Zeit konnte er noch etwas vom Hirschfleisch in die Kammer hängen, es musste trocknen und Luftgetrocknes Fleisch schmeckte am besten. Er sah zu seiner Bären Dame die sich in ihrem Nest zusammen gerollt hatte. Er lächelte sanft. Dann erhob er sich und holte den Hasen um diesen abkühlen zu lassen, es war fertig und konnte gegessen werden. Doch wenn es kalt war, schmeckte es am besten.
Er setzte sich auf das Bett, doch dann merkte er das er müde war, solange Senua noch nicht zuhause war konnte er schlafen.



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Do Nov 23, 2017 6:05 pm
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Silas || Stamm der flüsternden Geister || Wächter || bei Nalani @Namida

Dem große, junge Mann schlich ebenfalls ein freundliches Lächeln auf die Lippen, als die Pflegerin ihre Meditation auf Grund des Worten des Wächters kurzzeitig eine Pause gewährte und zu ihm hinauf blickte. Zuerst hatte sie, vermutlich wegen der leichten Sonne des recht windigen Tages, eines ihrer Augen nur zu einem Spalt geöffnet, ehe sie Silas den Blick in beiden ihrer Seelenspiegel gewährte. Sein Lächeln wurde breiter, als auch sie leicht die Mundwinkel erhob. Ihr Lächeln schenkte ihn Wärme im Herzen, genau dieselbe Wirkung die ihre sanften Worte in ihn auslösten, auch wenn es nur ein einfaches 'Guten Morgen' war. Nalanis Stimme klang immer so sanftmütig und melodisch, als würde sie durchgehend ein eigenes, schönes Lied singen, mit jedem Wort das sie sprach. Die Klänge ihrer weichen Stimme hatten eine beruhigende und erwärmende Wirkung, sodass Silas kurzzeitig die Außenwelt nicht mehr wahrzunehmen schien, sich nur noch auf die Pflegerin, ihre Augen und der Melodie ihrer Stimme konzentrierte, ehe er sich wieder fassen konnte. Schließlich wollte er nicht einschüchternd oder ähnliches der Art wirken, indem er sie einfach weitergehend betrachtete ohne den Mund zu irgendwelchen Worten zu formen. Jedoch stellte sich Silas das nicht als Unmögliches vor, denn er könnte für Stunden in Nalanis Augen versinken, als wäre es der Sternenhimmel, ihren Worten lauschen als würde den Tönen eines Liedes zuhören, und jedes einzelne, auch so kleine Detail in ihrem wundedschönen Gesicht betrachtem, es sich merken, obwohl er nicht glauben würde, so etwas auf die schnelle zu vergessen. Nicht eine so tolle Person wie sie.

Als die Pflegerin dann ihren Blick wieder nach vorne richtete, das Gesicht der Sonne zuwand und die Augen schloss, blieb Silas noch kurz dort stehen wo er war, nicht sicher, ob er nun wilkommen war oder nicht. Ihre kurze Pause könnte schließlich Einverständniss und zugleich Ablehnung bedeuten, dass sie lieber ungestört bleiben wollte. Diese Befürchtung wischte sie jedoch weg, indem sie ihn mit einen leichten Schmunzeln versicherte, dass sie bei ihn nie 'Nein' sagen würde. Erneut, ihre Worte schafften es,mihn zum sanftten Lächeln zu bringen. Zufrieden darüber, dass Nalani seine Gesellschafft wilkommen hieß, ließ er sich neben ihr nieder, setzte sich mit kleinem Abstand neben sie sodass er keine große Behinderung für ihr Ritual darstellte. Denn Nalani schloss erneut die Augen und schien weiter zu meditieren. Silas sprach kein einziges Wort, um nicht unhöflich zu wirken. Außerdem störte es ihn nicht sonderlich, dorf zu sitzen und zu warten, manchmal einen Blick auf ihr Profil zu werfen, ihr Gesicht, welches die Sonnenstrahlen anscheinend zufrieden annahm. Außerdem fand der Wächter es auch selbst angenehm, einfach dort zu sitzen und die Wärme auf die Haut nieder prasseln zu lassen, sowie gleichzeitig den kühlenden Wind durch die Haare streichen zu spüren. Silas tat es Nalani für kurze Zeit nach, schloss ebenfalls die strahlend, eisblauen Augen und konzentrierte sich auf die sachte Sonne, die all ihre Mühe gab, ihn mit ihrer wohligen Wärme zu versorgen. Solange, bis Nalani die Stimme erhob und somit ihr Ritual zu beenden schien, da sie ihre Aufmerksamkeit nun vollends auf den Größeren richtete.

Der Schwarzhaarige öffnete wieder die Augen und drehte seinen Kopf in die Richtung der Pflegerin, lächelte erneut leicht, ehe er auf ihre Worten antwortete: "Der Stamm erwacht langsam wieder zum Leben. Außerdem, heute habe ich mich entschieden, etwas früher aufzustehen um den Morgen noch genießen zu können. Shar schien das auch für eine gute Idee zu finden." Als er den Namen seines Dämonen erwähnte richtete er seinen eisblauen Blick auf die Schleiereule auf seine Schulter, die nun jedoch mit einen kleinen Flügelschlag auf seinen Oberschenkel landete und zuerst Nalani, dann wieder Silas mit seine schwarzen Knopfaugen betrachtete. Der Wächter strich kurz mit der Hand über den gefiederten, weichen Kopf der Eule, wobei Shar sich leicht gegen dieser drückte und die Augen dabei kurz schloss. So sah er wirklich wie eine einfache Schleiereule aus, ein einfaches Tier, obwohl doch so viel mehr in ihn steckte. Er war viel intelligenter als normale Eulen, schließlich war er ein Dämon und nicht wirklich ein Tier. Er hatte nur die Gestalt einer Schleiereule genommen, und somit das Verhalten,mobwohl er doch fähig dazu war mit Silas zu sprechen als wäre er ein lebender Mensch. Der Wächter sah ihn auch niemals als Haustier an sondern eher als guten Freund, Familie. Aber vermutlich erging es allen Stammesmitgliedern so mit ihren Dämonen.

"Schon bald wird der Tag für die Wächter und Jäger anfangen und sie müssen ihren Pflichten nachgehen. Insklusive mir." Sprach der Große dann weiter und ließ seinen Blick zurück zu Nalani weichen, wobei er innerlich über seine Worte doch ein wenig enttäuscht war. Sie deuteten indirekt an, dass nicht mehr allzu viel Zeit für ein Gespräch vorhanden war. Schließlich konnte Silas nicht den ganzen Tag dort sitzen und mit der Pflegerin plauschen, wie gerne er das doch auch getan hätte. Er hatte seinen Beiteil an den Stamm abzugeben, was in seinem Fall die Sicherheit der Stammesmitglieder zu sichern war. Auch die Sicherheit von Nalani. Und obwohl er es eigentlich nicht so empfinden sollte, einfach aus Unhöflichkeit gegenüber den anderen Mitgliedern, so würde er besonders das Wohlsein von der Pflegerin neben ihn sichern wollen. Er konnte ja nichts für sein empfinden, er verspürte es einfach so. Aber vielleicht konnte er es ja auch anders begründen als seine Gefühle für sie. Vielleicht aus den einfachen Grund, dass Nalani eine Pflegerin, Hebamme war und somit ein wichtiger Teil des Stammes? Ihre Sicherheit ging doch den 'normalen' Mitgliedern vor, nicht wahr? Silas schüttelte kaum merklich den Kopf. Er machte sich zu viele Gedanken, wie Shar es bereits vorhin, als Silas noch alleine die Sonne genossen hatte, zu ihn gesagt hatte. Aber er war nunmal so, er tauchte oft in seine Gedanken und vergaß für kurze Zeit die Außenwelt.


Agathon || Stamm der Flüsternden Geister || Wächter || Wartet auf Antwort von Lagertha @Nymeria und Echnaton @Nott



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Di Dez 05, 2017 11:28 pm
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Nahele | Stamm der stillen Kronen | Wächter | Wald

Der junge Wächter ächzte, als er plötzlich etwas schweres auf seinem Bauch spürte. Blinzelnd öffnete er seine grünen Augen und erkannte die dunkle Wolfsgestalt seines Dämons, Taima, welcher ihn aus braunen Augen eindringlich ansah. Er ließ seinen Blick kurz durch den Raum schweifen und bemerkte, dass es schon recht spät am Morgen war. Warum hast du mich nicht früher geweckt?, fragte er das Tier, dessen Körperwärme er nun langsam zu spüren bekam. Erst jetzt fiel Nahele auf, wie kalt ihm eigentlich war und ein Blick nach draußen sagte ihm, dass es sehr stürmisch war. Am liebsten würde er einfach liegen bleiben, die Augen noch einmal schließen und die Wärme seines Dämons genießen, während draußen der Wind durch die Blätter rauschte und die Äste zum Zittern brachte. Doch er musste auf Patrouille gehen, musste seine Pflicht erfüllen, weswegen er den Wolf nun sanft von sich schob und sich langsam aufrichtete, natürlich nicht, ohne ihn vorher gestreichelt zu haben. Ein herzhaftes Gähnen entfuhr ihm, als er seine Arme streckte, bevor er sich von seiner Schlafstätte erhob und sich fertig machte.
Er wusch sein Gesicht gründlich mit dem klaren Wasser, welches er in einer Holzschale aufbewahrte und täglich auswechselte, tauschte seine Schlafkleidung gegen eine braune Lederhose und ein grünes Hemd und bändigte schließlich noch seine wirren, strohblonden Haare mit einem Lederband in einen Zopf. Als er damit fertig war, verließ er, gemeinsam mit Taima, sein Zimmer, sowie die Baumhäuser und begann mit seiner Patrouille durch den Wunderwald.

Awen | Stamm der flüsternden Geister | Gelehrte | Lufttempel

Heute war Awen relativ früh aufgewacht. Auf Grund des unruhigen Wetters wachte sie schon auf, als es draußen erst dämmerte, doch der peitschende Wind verhinderte, dass sie wieder einschlief. Also verbrachte sie noch eine ganze Weile in ihrem Zimmer, beobachtete den Tagesanbruch und wie sich der Himmel langsam verfärbte und warf ab und an einen Blick auf ihren schlafenden Dämon, Ohanzee.
Dabei gingen ihr viele verschiedene Gedanken durch den Kopf. Sie erinnerte sich an ihre verstorbenen Eltern, die in eine Falle der Animae getappt waren und dabei ihr Leben verloren hatten. Das war zwar schon einige Jahre her, doch Awen hatte den Tod ihrer Eltern nie richtig verarbeitet und spürte noch heute einen stechenden Schmerz in der Brust, verbunden mit aufkeimender Wut gegenüber den Animae. Normalerweise war Awen sehr friedlich und mied Kämpfe, doch die Animae hatten sie auf das Äußerste herausgefordert. Nun trainierte das zierliche Mädchen täglich mehrere Stunden, verbesserte ihre Fähigkeiten, um es den Animae eines Tages so richtig heimzahlen zu können.
Nachdem es schon längere Zeit hell war, beschloss die Braunhaarige ihren Dämon, welcher sich zur Zeit in der Gestalt eines Waldkauzes befand, zu wecken, um mal einen Schritt nach draußen zu wagen. Vorsichthi strich sie über das braune Gefieder ihres Dämons, welcher den Kopf leicht hob und sie schläfrig anschaute.
Es ist Zeit für das Training, na komm. ,lächelte sie und bot Ohanzee ihren Arm an, auf den er sich bereitwillig niederließ. Dann verließ sie ihren Raum und schlenderte ein wenig durch den Lufttempel, auf der Suche nach einem geeignetem Übungsplatz und anderen Stammesmitgliedern.

Shilah | Stamm des stürmenden Schnees folgt



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Mi Dez 06, 2017 6:57 pm
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Cyrian || Stamm der stillen Kronen || Wächter || Wald || Nahele @Strahlenjunges

Der große, junge Mann ging mit ruhigen Schritten und mit sturen, ernsten Blick vor sich gerichtet durch den Wunderwald, den kräftigen und gleichzeitig flauschig weichen Körper des Nebelparders, seines Dämonens, manchmal an seinem Beinen streichen spürend. Zeus, so hieß Cyrians Begleiter, blieb eng neben ihn, beschleunigte manchmal seine Schritte oder hielt inne. Ab und zu zuckte sein Ohre oder er richtete seine großen, schwarzen Augen auf irgendeinen Punkt in Büsche oder zeischen den großen Bäumen, dessen Kronen über den Kopf des Blonden ragten und einzelne Lichtflecken der sachten Sonne auf den Grunde fallen ließ. Jedoch blieb die eher kleinere Raubkatze, die in der normalen Natur sehr selten zu sehen war und vom Aussterben bedroht war, stets in der Nähe des Wächters und achtete mit hoher Aufmerksamkeit auf seine Umgebung, ließ seinen Blick immer umher scheeifen, bei jeder auch so kleinen Bewegung oder Geräusch. Im Gegensatz zu Cyrian, da dieser das Rascheln der Blätter, das Rauschen des Windes und Wehen der Büsche ihn nicht aufzufallen schienen. Er kannte mittlerweile die Naturgeräusche, und wusste auch, wie es sich anhörte, wenn es stürmischer war, wie zu diesem Tag. Diese Geräusche fühlten sich gewohnt an und klangen dementsprechend eher im Hintergrund. Umso lauter wirkte das Knirschen und Knarzen am Untergrund unter seinen Füßen, als seine aus Leder geschaffene Schuhe über den mit Ästen und Blätter bedeckten Boden gingen. Diese Geräusche waren wohl eher das, worauf er sich konzentrierte. Nicht auf die seiner, sondern auf möglichen Fremden. Schließlich gehörte Cyrian zu den Wächtern, diejenigen, die dazu da waren, ausgebildet wurden, den Stamm und ihre Mitglieder zu beschützen, was der Große deffinitiv tun würde. Deswegen konzentrierte er sich sehr stark auf seine Umgebung, auch wenn es vorerst nicht so wirken mag, da sein brauner Blick duchgehend nach vorne gerichtet war.

Jedoch schien der Wind und das Rauschen der Blätter über ihn zu laut und störend zu sein, da Zeus plötzlich stehen blieb, die Muskeln angespannt und wirkend, als wäre er zu Stein geworden. Cyrian blieb nun auch stehen und richtete seinen Blick ausnahmsweise auf seinen Dämonen. "Da ist jemand.' sprach seine vertraute, diesmal angespannte Stimme im Kopf des Wächters. Dieser folgte den Blick des Nebelparders und kniff die Augen etwas gegen das aufkommenden Wind zu, um deutlicher sehen zu können und zu vermeiden, dass sie anfingen, zu tränen, um nicht zu trocknen. Und tatsächlich, Cyrian erkannte zwischen den dunkleren Grün unpassene braune Flecken und eine andere Farbstufe an Grün, die sich durch den Wald bewegte. Cyrians Griff verstärkte sich an den Speer, den er zur Sicherheit mitgenommen hatte. Er war aus einen langen, gerade geschliffenen und dickeren Ast geschaffen, an dessen spitze ein großer, spitzer Pfeil geschlagen aus Stein mit den langen, beweglichen Blättern einer bestimmten Planze befestigt war. Instinktiv wich der Entspannung seiner Muskeln nun der Anspannung, er ging etwas in die Knie, in Angriffsposition, bereit, jede Sekunde los zu rennen und seinen Stamm zu schützen, falls Gefahr bestünde. Auch Zeus hatte sich hingekauert, die großen Tatzen glitten lautlos über den feuchten Waldboden. Eigentlich wirkte der Nebelparder recht niedlich, mit den großen Pfoten und weiten, schwarzen Augen, sowie die runden Ohren und dem flauschigen Fell. Jedoch sollte mann nicht vergessen, dass der Dämon die Gestalt und Kraft einer Raubkatze an sich genommen hatte, egal wie süß sie manchmal wirken mag.

Cyrian hatte eigentlich vor gehabt, sich langsam und mit vorsicht anzuschleichen, aber als sie ganz in der Nähe der noch nicht identiffizierten Person waren, sprang Zeus plötzlich vom Waldboden ab und stieß einen Raubkatzen-artigen Ruf aus. "Zeus!" rief der Wächter verärgert über die Leichtsinnigkeit des Nebelparders und vergaß seine Pläne, erhob sich wieder und eilte seinem Dämonen hinterher. Nur, um kurz mit Überraschung gefüllt zu werden, als er die Person sah, die er vor wenigen Sekunden noch als möglichen Feind angesehen hatte. "Nahele." stellte der Größere fest und identiffizierte somit seinen jüngeren Bruder, der, so wie es aussah, die selbe Idee wie Cyrian selbst gehabt hatte und ebenfalls durch den Wald patrollierte. Aus dem Augenwinkel konnte Cyrian Zeus mit den Dämonen seines Bruders kämpfen sehen, jedoch schien Zeus selbst bemerkt zu haben, dass es Freunde und keine Feinde waren, sodass es sich zu einem spielerischen Kampf entwickelt hatte. Eine kurze Handbewegung von der Seite des Wächters reichte jedoch aus, um den Nebelparder wieder zur Vernunft zu bringen und sich wieder an seine Seite gesellte. Erst, als er den vertrauten, muskulösen Körper der Raubkatze an seinen Beinen spüren konnte, sprach der Blonde, fast Weißhaarige an seinem Bruder gewannt: "Dich habe ich nicht erwartet. Ich habe bereits vermutet, du wärest eine Gefahr." Während Cyrian sein plötzliches Auftreten und anfangs angespannte Haltung erklärte ließ er den gefährlichen Speer wieder sinken und ließ das stumpfe Ende zu Boden gleiten, sodass er sich daran stützen konnte. Der Blick des Großens war immer noch ernst, gar ernster geworden und die Überraschung war wieder verschwunden. Zeus setzte sich nun neben Cyrian, den langen, flauschigen Schweif über die massigen Vordertatzen gelegt udn die großen, schwarzen Augen Nahele zugerichtet, ebenso wie die gespitzten Ohren.


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Do Dez 07, 2017 10:36 pm
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Nahele | Stamm der stillen Kronen | Wächter | Wald | bei Cyrian @Strahlenlicht

Eine ganze Weile lang striff er schweigend zwischen den Bäumen umher und lauschte den Geräuschen des Waldes. Neben dem Rauschen des Windes, dem Rascheln der Blätter und dem Knacken der Zweige, unter seinen Füßen, nahm er hin und wieder leise, unscheinbare Laute wahr, die von den tierischen Bewohnern stammen mussten. Taima lief neben ihm daher, die Ohren gespitzt. Wenn er den Ruf eines Tieres hörte drehte er aufmerksam den Kopf in die Richtung und schaute interessiert dorthin. Man hätte durchaus sagen können, dass er bloß sichergehen wollte, dass sich kein Feind in ihrem Territorium befand, doch insgeheim wollte der Dämon jagen, denn er hatte Hunger. Aber er war auf Patrouille, er hatte einen Job zu erledigen und den würde er nicht wegen eines lächerlichen Hungergefühls vernachlässigen.

Einige Zeit später blieb der Wolf plötzlich stocksteif stehen. Sein ganzer Körper zitterte vor Anspannung und er streckte seine dunkle Schnauze in die Luft, um etwas zu wittern. Ein Knurren entwich der Kehle des fast schwarzen Dämons.
Auch Nahele hielt an und blickte verwundert in die Richtung, in die sein Gefährte starrte, dessen Augen sich verdunkelt hatten, wodurch er bedrohlicher wirkte. "Was riechst du, Taima?"
Die Worte hatten kaum seinen Mund verlassen, als der Wolf schon davon preschte. Verärgert, über den Eigensinn seines Dämons, zückte der junge Wächter augenblicklich seine Waffe, einen Bogen, in den er sofort einen Pfeil einlegte, den er aus einem Köcher zog, während er Taima folgte, welcher sich schon auf ein Tier gestürzt hatte. Das Tier erinnerte ihn an etwas, es kam ihm merkwürdig bekannt vor, doch es wollte ihm nicht einfallen, bis er kurz darauf einem anderen, großen, muskulösen Mann mit fast weißem Haar gegenüberstand. Nahele., stellte dieser fest, woraufhin Angesprochener seinen Bogen sinken ließ und den Pfeil zurück in seinen Köcher legte. "Cyrian.", erwiederte er überrascht und musterte seinen älteren Bruder, bevor er einen Blick auf die Dämonen warf, deren Kampf sich zu einem freundschaftlichen Spiel entwickelt hatte. Nun wusste er auch, woher ihm der Nebelparder so bekannt vorkam. Nahele konnte nicht anders, er musste bei den Worten seines Bruders einfach kurz auflachen.
"Ich schätze, wir hielten uns beide gegenseitig für einen Feind.", schmunzelte er. Im Gegensatz zu seinem Bruder fand er die Situation recht amüsant und schaute in sein ernstes Gesicht, wo sich kein Muskel regte. Neben Cyrian hatte sich Nahele schon immer wie ein Komiker gefühlt, als könnte er das Leben nicht ernst nehmen, obwohl er einfach nur öfter ein Lachen über die Lippen brachte. Doch er war froh seinen Bruder zu haben, jemanden, mit dem er seine Gedanken und Gefühle teilen konnte, seit er klein war. Er lächelte kurz, als er für einen Moment an seine Kindheit zurückdachte, wie er Cyrian immer überallhin folgen wollte und wie er sich vorgenommen hatte, eines Tages genauso zu werden, wie er.

Taima holte ihn aus seinen Gedanken zurück, indem er ihn gegen sein Bein stupste. Nahele hatte gar nicht mitbekommen, dass die Dämonen aufgehört hatten zu kämpfen. Sanft strich er dem Wolf über den Kopf, welcher sich, genau wie Zeus es bei Cyrian getan hatte, neben ihn niederließ.


Awen | Stamm der flüsternden Geister | Gelehrte | Lufttempel => Spiraltreppe | Angesprochen: Yu @Wintercrown

Ein paar Minuten verstrichen, während das Mädchen durch den Tempel schlenderte. Sie beschloss, nach draußen zu gehen, in der Hoffnung jemandem zu begegnen, der ihr ein paar Tricks zeigen konnte. Geschwind lief sie durch die Gänge, bis sie das Tor erreicht hatte, welches sie nach draußen bringen würde. Mit einem Ächzen zog Awen es auf und trat in den brausenden Wind, der um den Tempel wirbelte. Ihre Haare flogen ein Stück hoch, doch das kümmerte sie herzlich wenig. In dem Moment war sie bloß froh, dass sie sich heute eine Hose angezogen hatte, sonst wäre ihr mächtig kalt geworden. "An der Spiraltreppe ist Yu.", erklang auf einmal die Stimme Ohanzees, ihres Dämons.
Der Blick der Gelehrten huschte zu der einzigen Verbindung zum Boden und zögerte kurz. Sie hatte großen Respekt vor dem Wächter und wollte ihn ungern stören, da er seine Pflichten sehr ernst nahm und einen strengen Eindruck hinterließ. Vielleicht kann ich ihm ja helfen., entschied sie dann und ging leichtfüßig zu dem jungen Mann hinüber.
"Guten Morgen Yu!", grüßte sie ihn höflich und deutete eine Verbeugung an, ein Zeichen des Respekts. "Was machst du hier?."
Die Braunhaarige strich vorsichtig über das Gefieder ihres Begleiters, während sie neugierig den Wächter musterte.



©Wolkenflug
Fr Dez 08, 2017 4:02 pm
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Höhlenwächter
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Marie | Mischlingsgelehrtin im Stamm des rauschenden Wassers | am Fluss

„Hab ich dich!" Marie sprang zu Alexia, die gerade nach fressen suchte. Alexia war sehr verfressen. Da sie aber nur kleine Tiere fraß wurde sie nicht fett. Marie hörte ein rascheln und drehte sich um. Alles was sie sah, war nur der Fluss. Also drehte sie sich wieder um, und Alexia war nicht mehr da.
„Wahrscheinlich ist sie wieder auf Beute suche gegangen" murmelte Marie. Sie wollte aber nicht wieder nach ihr such, deshalb ging sie langsam am Fluss entlang. Sie wusste das sie gleich auf die Jagt gehen musste, deshalb ging sie zum See und holte sich den Speer den sie gestern dort gelassen hatte.

Als sie fünf Fische gefangen hatte, ging sie zurück zum Lager.
Dort legte sie die Fische ab und ging in ihr Zimmer.
Als sie sich einmal umgeschaut hatte fand sie Alexia auf ihrem Bett. Alexia war am Anfang ein Axolotl, doch seid ein paar Tagen war sie ein kleiner Otter.
Alexia ist sehr gewachsen und auch schwer geworden. jetzt da Marie sie vom Bett runter schieben wollte, war es eindeutig schwerer wegen ihrer kraft und Größe.



©Lilienbär
Fr Dez 08, 2017 10:00 pm
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Yu | Stamm der flüsternden Geister | Wächter | Spiraltreppe | Angesprochen: Awen @Strahlenjunges

Er war gerade einige Stufen hinabgestiegen um sich einen Überblick zu verschaffen als er wieder die Stimme seines Gefährten hörte. Du bekommst Besuch, keine Angst ist eine von uns. Yu drehte sich um und stellte fest das es sich bei dem "Besuch" um eine der Gelehrten handelte, jedoch konnte er sich nicht an ihren Namen erinnern weshalb er sie einen Moment mit seinem üblichen strengen kalten Blick ansah. Psst,ihr Name ist Awen. den genervten Unterton hätte wohl jeder bemerkt doch das störte ihn nicht weiter, er verschränkte die Arme hinter dem Rücken und nahm Haltung an. Nun ich inspiziere den Zugang zum Boden, für den Fall das es jemand wagen sollte unangemeldet hier zu erscheinen. Wir können uns keine Überaschungen leisten vor allem nicht wenn es die Sicherheit des Stammes gefährden könnte. Als Wächter ist es meine Pflicht dafür zu sorgen das wir auf alle Eventualitäten vorbereitet sind. Aber offenbar hat sich bisher niemand getraut in unseren tempel ein zu dringen. Nun, Gelehrte was führt dich heute zur Treppe ?



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