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Liebe Katzen groß und klein, Regeln müssen immer sein. Deshalb kommt ihr als Neuling an, endet euer Name stets mit "junges" hinten dran. Keine Angst, ihr werdet seh'n, mit etwas Fleiß, werdet auch ihr bald als Krieger vor uns steh'n.
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 Das Leben im Wunder // Playstart

©Knochensplitter
Sa Sep 09, 2017 7:24 pm
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Heiler
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Hallo miteinander,
wie bereits angekündigt geht es dann heute mit dem RPG los, damit es keine Probleme bei der Einfindung in dem RPG gibt gibt es hier ein paar Randinformationen.

Tageszeit: Morgen
Wetter: Es ist ein stürmischer Tag
Allgemein: Die Animae arbeiten an ihren Plänen (bzw. dieses spielt eine große Rolle in ihrem Dorf), während die Stämme noch komplett im unwissendem sind und ihrem gewöhnlichen Alltag nachgehen

Saphira / Stamm des stürmenden Schnees / Wächterin

Saphira schlug die Augen auf, es zog kalt herein und sie schauderte kurz, sie hatte eigentlich nicht vorgehabt so früh einzuschlafen. Aber sie hatte am vergangenen Abend sehr viel trainiert und war zu erschöpft gewesen, um noch länger wach zu bleiben. Aber wenigstens war sie früh wach geworden. Ungelenk stand sie auf und strich ihre Kleidung glatt, wusch sich kurz, dann schob sie sich aus dem Iglu und blinzelte in das Sonnenlicht. Es war nicht viel, denn es war ein ziemlich stürmischer Tag, der Wind peitschte ihr Schnee ins Gesicht und pfiff so durch die Kleidung. Langsam lief Saphira durchs Lager und schaute sich um, es waren noch nicht so viele andere wach, aber Spahira hatte ohnehin nur ein Ziel vor Augen, sie wollte zum Trainingsplatz. Eigentlich müsste Saphira nicht immer dort hin, jedenfalls nicht jeden Tag, schließlich war sie erst vor kurzem zu einer vollwertigen Wächterin geworden und Wächter mussten nicht jeden Tag trainieren. Eigentlich müsste sie nur trainieren um fit zu bleiben. Aber es war einfach eine Sache der Gewohnheit, die Gewohnheit ständig zu trainieren und sich ständig verbessern zu wollen. So war es für Saphira, sie wollte immer besser werden, um die anderen beschützen zu können und so verbrachte sie zur Zeit fast den ganzen Tag auf dem Trainingsplatz. Gestern hatte sie es allerdings etwas übertrieben, denn ihre Oberschenkel und ihr Bauch schmerzten nach dem Training gestern. Trotzdem wollte sie wieder trainieren, mit dem Blick suchte sie nach jemanden, vielleicht einem Gelehrten, der mit ihr trainieren würde. Immer alleine trainieren war auch irgendwann langweilig. Saphira ließ ihre blauen Augen durch den Stamm streifen, ihre Wimpern waren bereits weiß vom Frost.



©Schwarzschattenhimmel
Sa Sep 09, 2017 8:09 pm
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Iceheart // Häuptling Stamm des stürmenden Schnees
Der Mann öffnete seine dunkelblauen Augen und spürte wie etwas Kälte zu ihm durchdrang. Er blinzelte mehrmals ehe er sich vorsichtig herum drehte und sich hinsetzte. Seine Haare waren noch etwas zerzaust vom Schlaf, ansonsten sah er recht gut aus. Er sah zu seinem Polar Wolf und Seelenverwandten Samael. Dieser schlief noch, doch seine Ohren und seine Pfoten zuckten ab und an mal im Schlaf. Das fand er niedlich, auch wenn er es nicht laut sagen würde. Er reckte sich im Sitzen einmal um seinen Oberkörper ein wenig zu spannen, er streckte die Beine von sich und ächzte leise auf.
Dann ließ er die Arme sinken und spürte das schöne entspannte Gefühl. Langsam erhob er sich und brummte leise vor sich hin, da hob Samael den Kopf. Er verdrehte die Augen und legte den Kopf wieder ab. Iceheart konnte nicht anders als lächeln. Er suchte seine Kleider zusammen und fing an sich an zu ziehen, er war heute nicht unbedingt in der Stimmung etwas zu machen, darum blieb er ruhig und kämmte sich die Haare mit einem Kamm durch. Als dies bewältigt war, band er sich die Haare mit einem Lederband zusammen. Nun war er zufrieden mit seinem Aussehen. Samael brummelte und wusch sich schnell das Fell, dann ging er an die Seite von Iceheart, dort wo er immer war. Der Häuptling seufzte müde auf und sah sich noch mal um. Es schien ein guter Tag zu werden, genau das was er sich wünschte.

Firnen // Jäger Stamm der Stillen Kronen
Firnen erwachte, er schlief, wie immer, ab der Flanke seiner Grizzlybärin Sabrae. Langsam kraulte er sie hinter dem Ohr und erhob sich langsam. "Guten Morgen meine Schöne, wir beide sollten los und endlich den Hirsch erlegen den wir nun seit drei Tagen verfolgen." Meinte er und reckte sich. Er war schon seit drei Tagen nicht mehr zuhause gewesen, er wollte nur diesen Hirsch erlegen und dann würde er wieder Zuhause sein.
Sabrae erhob sich und knurrte leise, sie war genauso wie er, abgeneigt noch länger hier zu bleiben, sie wollte auch nachhause. Klar der Tag war stürmisch, aber das störte ihn nicht, auch seine Grizzlydame würde das nicht stören, darum gingen beide los. Sicher hatte der Hirsch sich irgendwo versteckt und wartete darauf das der Sturm endlich aufhörte. Er schlich los, so leise wie es ging, seine Bärin folgte ihm auf den Fuß. Er fand die Spuren des Hirsches und musste lächeln, hier war er gewesen. Er schlich weiter, seine Bärin hob den Kopf und schnüffelte, dann verschwand sie, er vertraute ihr, sicher hatte sie etwas gefunden und holte es. Nun konzentrierte er sich auf die Spur, er musste etwas Nahrhaftes für seinen Stamm erjagen.
Endlich fand er den Hirsch und lächelte leicht, nun hatte er die Beute die er haben wollte. Er spürte den Boden bebben und stöhnte leise auf, Sabrae stürmte auf den Hirsch zu und schaffte es sogar diesen zu packen und dem ins Genick zu beißen, Firnen fluchte leise auf, immer verdarb sie ihm den Spaß. Sie ließ den Hirsch fallen und sah Firnen an. "Danke das hast du gut gemacht." Sagte er warm, dann ging er zu dem Hirsch und lächelte leicht, endlich nachhause, endlich zu seiner Senua. Er liebte sie und vermisste sie mehr als alles andere. Solange von ihr getrennt war ihm zuwieder, aber er musste jagen gehen, das war seine Aufgabe. Er packte den Hirsch und hiefte ihn auf den Rücken seiner Bärin. Sie trug die große Beute immer nachhause. Er klopfte ihr an den Hals. "Dann komm meine kleine." Meinte er warm.
Seine Beine trugen ihn ganz schnell in die Richtung in die der Stamm lag. Er wollte zu ihr, Senua. Es schien als würde sie ihn rufen. Sabrae hielt schritt, sie war ja auch riesig, da war sein Tempo kein Problem für sie. Endlich kam der Weg den er gegangen war in Sicht, nicht mehr lange und er wäre zuhause. Dann sah er es schon die Bäume die sein Lager umgaben. Er stieß einen Pfiff aus, dass tat er immer wenn er von der Jagd zurück war. Damit machte er auf sich aufmerksam. Seine Augen leuchteten. Er wurde schneller, die Bärin schnaubte, hielt aber Schritt.
Endlich sah er das Haus in dem er mit seiner Liebsten lebte. Sein Herz klopfte in seiner Brust. "Senua, meine Liebste." Rief er liebevoll und rannte dann zu dem Haus, er wollte zu ihr. Drei Tage weg da musste sie ihn ja auch schon vermisst haben. Er lief in den Raum in den sie schliefen.

Asmodeus // Stamm des rauschenden Wassers // Halblut
Der junge Mann erwachte und sah sich müde um. Heute musste er jagen gehen, auf seiner Brust lag Cacus, er schlief noch und war zusammen gerollt. Er kraulte dem Otter hinter dem Ohr. Der Otter hob den Kopf und blinzelte ihn verschlafen an, dann rutschte er von dem Bauch des Mannes und sah ihn an. "Wir müssen heute jagen gehen, am besten fischen, da bist du ja der Meister drin." Meinte er und lächelte. Es gefiel ihm das er und sein Otter jagen konnten, doch was er nicht mochte waren die Blicke die man manchmal zu ihm schweifen ließ.
Er seufzte leise und zog sich an und ging zum Eingang des Hauses. Er sah raus und stellte fest das es stürmisch war. "Okay, das fischen wird heute sehr schwer." Meinte er und drehte sich zu seinem Otter um, doch dieser hatte sich wieder zusammen gerollt und schlief tief und fest. Der Mann lachte auf und schüttelte leicht den Kopf. Wie konnte man nur so müde sein?

Peter // Animae // Tierzähmer (Bewohner)
Peter erwachte und rieb sich müde die Augen, seine nackte Brust hob und senkte sich sanft. Er holte tief Luft und reckte sich. Als Tierzähmer hatte er nie Ruhe. Er musste Tiere zähmen. Er sah nach draußen und hoffte das einer dieser Männer oder Frauen ihm ein Wildestier mitbringen würden, so das er arbeiten konnte.
Er erhob sich und reckte sich. Er sah runter und entdeckte sein seine Stute Peggy. Damals als er sie gefangen hatte, war er mit seinem Vater zusammen unterwegs gewesen, er hatte das Pferd gesehen und wollte es haben, damals hatte sein Vater ihm gesagt dann solle er es sich nun auch fangen. Es dauerte lange bis er die Stute gefangen hatte. Nun gehörte sie ihm. Er mochte sie. In seinem Beruf wollte er der beste werden oder sein, jedes Tier was gezähmt war verkaufte er, nein er wartete das jemand sich für die Tiere interessierte. Derzeit hatte er noch einen Otter der gezähmt war, mehr nicht.
Er musste warten bis man ihm wieder neue Tiere brachte.



©Lilienbär
Sa Sep 09, 2017 11:48 pm
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Yu // Stamm der flüsternden Geister // Wächter

Alles war ruhig, bis auf den Wind denn der heulte als er durch die Spalten und ritzen des Tempelgemäuers drang. Beißend war der Sturm in dieser Höhe doch das machte Yu nichts aus, er liebte es denn um so tauber sein Körper wurde desto klarer wurde sein Geist und er konnte in Ruhe und Frieden seine Meditationsübungen durchführen. Momentan versuchte er den Wind an einem Punkt vor ihm zu konzentrieren und das nur durch seine Willenskraft aber so richtig wollte es ihm nicht gelingen, er bekam ihn zwar ab und zu zu greifen doch immer wieder löste sich die Form auf und er schaffte es nicht die konzentration stark genug zu halten als das er sie hätte festigen können. Dann spürte er eine Anwesenheit neben sich.
Du bist zu spät wir wollten vor Sonnenaufgang anfangen.
Ja, ja, dir auch einen guten Morgen. Der Kranich sah ihn genervt an, er konnte es praktisch spüren also öffnete er seine Augen und erhob sich leichtfüßig. Nach einer kurzen Dehnübung sprang er von Balken zu Balken bis er auf dem Dach des Tempels stand. Zheng, der Kranich, hatte sich inzwischen wieder in die Lüfte erhoben und flog auf das Ende der großen Treppe zu welche den Tempel des Stammes mit dem Boden verband, Yu selbst hatte zwei Fächer gezückt und nutzte sie zusammen mit seinen Fähigkeiten um, noch etwas wcklig, durch die Luft zu gleiten und schließlich an der Treppe zu landen. Also gut, das hier ist die einzige Verbindung mit dem Boden und damit unsere größte Schwachstelle wir müssen absolut sicher sein das sich kein unbefugter auf ihr befindet.
Yu, du weißt aber das die anderen STämme unsere Freunde sind ja ?

Trotzdem, die Sicherheit des Stammes geht vor.


Paquui // Stamm des rauschenden Wassers // Jäger

Paquui war schon früh auf denn er bei Sturm beißen die Fische besonders gut vor allem wenn man mit einem Speer fischen ging und so hatte er sich seine bunte Toga umgeworfen und sich seinen Speer geschnappt, welcher im Übrigen sein ganzer Stolz war und stand nun am Rande seines Hauses und schaute in das tiefe Wasser hinein, als er eine Stimme in seinem Kopf hörte.
Naaa, bereit für etwas Spaß ? Ich bin immer bereit ! Kurz darauf tauchte eine graue Gestalt im Wasser auf immer schneller bis sie die Oberfläche durchbrach und mit einem gewaltigen Sprung durch die Luft segelte um dann mit einem Salto wieder im Wasser zu landen. Paquui selber lächelte nur und nahm Anlauf und schlitterte über das Wasser was ihn wie von selbst trug und über jeden Wellenberg springen ließ. Die Fische waren tiefer im Wasser zu sehen und es wäre leicht gewesen sie einfach so einzusammeln doch das war dem jungen Jäger zu langweilig also machte er einige waghalsige Sprünge bevor er ins Wasser eintauchte und sich dort Pfeilschnell bewegte und einen geschuppten Bewohner nach dem anderen aufspießte. ALs nichts mehr auf den Speer passte, kehrte er nach Hause zurück um seinen Fang ab zu liefern nur um zu sehen das der Delphin, Wakila, eigentlich ein Delphin weibchen, bereits einen großen Berg Fische am Ufer abgelegt hatte.



©Mjöll
So Sep 10, 2017 12:07 am
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Ylva | Schamanin vom Stamme des stürmenden Schnees

Kleine Lichtstrahlen zwangen sich durch die Klappe an der Decke. Sie ließen den Schnee, der am Rande der Klappe hervor guckte glitzern, wie die Sterne am Himmelszelt in der Nacht. Und selbst tanzten sie durch den Raum und erstrahlten alles in einem hellen Licht. Es wäre vielleicht besser gewesen, die Klappe zu zuhalten, doch es wäre zu düster gewesen. Es schien ein stürmischer Tag zu werden, weswegen das Licht nicht ganz so hell war, wie erwünscht. Noch immer brauchte es Kerzen und Feuer um den Raum zu erleuchten, damit man die Kräuter und anderen Pflanzen auseinander halten konnte. Verschiedene Bündel hatten sich auf einem massiven Holztisch breit gemacht und die ganze Platte unter sich begraben. Den Raum, neben dem Holzgeruch in ein Feld verschiedenster Düfte verwandelt. Neben dem knistern des Feuers, dass den Raum warm hielt und in der Mitte des Iglus brannte, waren die schabenden Geräusche des Mörsers zu hören, welche eine zarte bleiche Hand bewegte. Konzentrierte kalte Augen starrten auf die Masse, welche sich langsam zu einem Brei vermengte und mit jedem Tropfen aus einem kleinen Fläschchen mehr zu einer Paste werden ließ.
Ylva war schon einige zeit wach. Sie hatte mit bekommen, wie der Sturm in das land eingezogen war. Gerade so vorher hatte sie sich in ihr Iglu zurück ziehen können und dann ein Feuer entfachen. Es war gefährlich allein raus zu gehen in der Nacht, dass wusste sie. Doch es hatte sie bisher nicht davon abgehalten. Schließlich hatte sie so ihre Ruhe und es blieb ihr nichts anderes übrig. Der Sturm hatte sich schon am Tage zuvor angekündigt. Sie hatte handeln müssen. Also war sie los gegangen, obwohl es noch dunkel gewesen war.
Zufrieden betrachtete die Schamanin ihr Werk und drehte den Mörser ein wenig hin und her. Es musste alles vernünftig zerkleinert und drückt sein, damit die heilenden Stoffe vernünftig zur Geltung kamen. Das Öl half dabei es aus den Pflanzen herauszuziehen und zu einer Paste werden zu lassen, die gut gegen offene Wunden half. Während der Duft etwas beißend war und darauf schließen ließ, dass es auf einer Wunde brennen würde, war es wohl doch das am leichtesten herzustellende und wirkungsvollste Mittel gegen Schnittwunden.
Ein tiefes Gähnen drang von einer anderen Ecke des Iglus hervor, während Ylva ihre Medizin in ein anderes Gefäß füllte und ihren Mörser wieder säuberte.
"Auch schon wieder wach?", fragte sie ihren treuen Begleiter ohne ihn auch nur anzusehen. Der riesige Eisbär war nur schwer aus den Augen zu verlieren. Dank ihm hatte sie das Iglu ein wenig vergrößern müssen um weiterhin vernünftig arbeiten zu müssen. Es war kein leichtestes gewesen, dass in der Erde verankerte Gebäude vergrößern zu wollen. Doch mit etwas Geduld und Hilfe hatten sie es geschafft. Der Bär guckte aus seiner ganz privaten Ecke aus dem Iglu hervor und beobachtete ein wenig sein Menschlein - wie er es immer so schön nannte.
"Es ist nicht leicht bei diesem Licht zu schlafen", murmelte Ullr und versteckte seine Augen unter eine seiner Pranken.
Ylva musste ein wenig schmunzeln als sie zu ihrem Dämonen hinüber sah. Es war nun schon einige Jahre her, seit er sich für diese Gestalt entschieden hatte. Es war nicht immer leicht. Schließlich schien sie nicht der direkte Typ für so ein riesigen Dämonen zu sein, doch dafür war er die Faust, die sie selbst nicht hatte. Er hatte sie immer beschützt und hielt sie in der Nacht warm. Ein riesiger Kuschelbär, wäre er nicht ganz so griesgrämig.
Kopfschüttelnd wandte die Schamanin ihren Blick wieder von ihrem Dämonen ab und räumte ihren Tisch auf. Während draußen noch der Wind heulte und die Lichtstrahlen weiter wanderten und ihr helles Licht mit nahmen, blickte sich Ylva noch einmal im Iglu um. Der Bereich wurde ausschließlich durch ein paar einfache Felle getrennt. Viel mehr anderes blieb ihnen nicht übrig, um ein wenig privatsphäre zu haben. Zwar war das Iglu der Schamanen eines der größeren, aber nicht das größte. Dies besaß immer noch der Häuptling. Einen Gedanken, den die Schamanin immer noch nicht nachvollziehen konnte. Schließlich brauchten sie doch hier ein wenig mehr Platz, wenn sie kranke aufnehmen wollten. Sie konnte nicht immer von Haus zu Haus rennen. Aber es blieb ihr wohl nichts anderes übrig. genauso wenig wie ihrem Gelehrten Ivar. Wo war der Bengel eigentlich wieder? Schläft der noch?, fragte Ylva sich und packte die letzten Pflanzen und Kräuter in ihre Regale zurück.

Standort: Schamaneniglu
Einbezoge Charaktere von: @Maischnee


~ Nott und Echnaton folgen ~


Zuletzt von Peshewa am Di Sep 12, 2017 3:27 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet



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©Namida
So Sep 10, 2017 1:59 am
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Senua || Stamm der Stillen Krone || Wächter, angesprochen; Firnen @Schwarzschattenhimmel

Sie blinzelte leicht, als die ersten Sonnenstrahlen durch einen Spalt am Fenster, ihr ins Gesicht schienen. Mit einem leisen stöhnen drehte sie sich um und tastete halb im Halbschlaf mit der einen Hand, die andere Seite des Bettes ab. Das einzige was sie jedoch vernahm, war der warme Pelz ihres Dämon. Seufzend öffnete sie die Augen und sah mit traurigen Blick, auf die leere Seite des Bettes. Diese Seite war nun schon für drei Tage leer gewesen und nur Makya ihr kleiner Fuchsdämon, hatte ihr in der Zeit Gesellschaft geleistet. Ein leichtes stupsen riss sie aus ihren Gedanken und sie vernahm eine leichte kälte in ihrem Gesicht. Mayka stand nun direkt vor ihr und versuchte sie zum aufstehen zu motivieren. Ein leichtes Lächeln schlich sich auf ihre Lippen und sie drückte den Fuchs leicht von sich. Mit einem letzten Seufzen streckte sie sich ehe sie auf stand. "Dann wollen wir mal murmelte sie und zog sich ihre Klamotten an. Dies tat sie doch eher lustlos. Sie verspürte kaum Energie oder generell irgend welche lust um etwas produktives zu tun. Die ganze Zeit konnte sie nur an ihn denken. An Firnen ihren geliebten. Vor drei Tagen war er zur Jagd aufgebrochen. Sie wusste das eine Jagd Tage dauern konnte, dennoch empfand sie diese Zeit immer als viel zu lange. Auch wenn sie solch eine Sehnsucht verspürte, so hatte sie es gestern zumindest geschafft, ihren Pflichten nachzugehen. Zum Abend hin hatte sie sogar noch Trainiert, weswegen ihr Körper schmerzte. Da sie es jedoch gewohnt war, beklagte sie sich nicht und nahm die schmerzen einfach hin.

Sie hatte endlich ihre Klamotten angezogen und machte sich nun an ihre Haare. Ihre Haare hingen ihr wie immer die Schultern hinunter, genauso zerzaust wie immer. Sie fuhr sich einmal durchs Haar, ehe sie anfing die Haare locker nach hinten zustecken. Gerade als sie die letzten paar Federn in ihr Haar steckte und sich ihren Talisman umhängen wollte, vernahm sie ein Geräusch. Überrascht drehte sie sich um, als sie die Tür sich öffnete und sie seine Stimme vernahm. Wärme stieg in ihr auf und ein lächeln schlich sich ihr ins Gesicht. Mit glänzenden Augen nahm sie ein wenig Anlauf und sprang auf ihn zu. Die Beine um seinen Körper geschlungen und die Arme hinter seinem Hals verschränkt, hauchte sie ihm einen sanften Kuss auf die Lippen, ehe sie ihn strahlend an sah. "Endlich bist du wieder da" flüsterte sie.



Niyaha || Stamm des Stürmenden Schnees || Jüngste, erwähnt;Ylva @Peshewa

"Lass das. Nein lass das, dass Kitzelt" waren die ersten Worte die Nia über die Lippen kamen, als diese aufwachte. Über ihr hing ihr kleiner Dämon Tala, die die Gestalt eines Polarwolf Welpen angenommen hatte, und ihr gerade durchs Gesicht leckte. Immer noch kichern, versuchte die kleine den Welpen beiseite zuschieben, dieser blieb jedoch standhaft neben ihr stehen. Sie versuchte ein weiteres mal Tala bei seite zuschieben, was dazu führte das Nia kopfüber aus dem Bett viel. Ein leichter Knall war zuhören und Nia befand sich einige Sekunden später am Boden wieder. Sie warf dem Dämon einen kurzen finsteren Blick zu, während dieser sie schelmisch ansah. Nia versuchte den finsteren Blick standhaft zuhalten, was ihr jedoch kläglich misslang. Ein Glockenhelles Lachen erklang, als die kleine Anfing über sich selber zulachen. Der Sturz musste urkomisch ausgesehen haben, ein jammer das sie es nicht selber hatte sehen können. Nia Streckte sich kurz, ehe sie aufstand und sich den Dreck von ihren Klamotten klopfte. Ihr Blick schweifte kurz durch den kleinen Raum, ehe sie sich ihre Sachen nahm und sich anzog. Danach flocht sie die obere Partie ihrer Haare zurück und sah zu Tala. Sie gab ihr ein Zeichen das sie nach ihrer Schwester sehen würde. Auf Zehenspitzen schlich sie in den Raum ihrer Schwester und sah sich um. " Ylva?" rief sie leise und wartete einen Moment. Als ihre Schwester nicht reagierte steckte sie den Kopf ins Zimmer um besser sehen zu können. Erst da bemerkte sie, das ihre Schwester gar nicht mehr schlief. Die einzige logische Erklärung die sie dafür hatte war, das diese bereits bei der Arbeit war. Ihre Schwester war nämlich die Schamanin des Stammes, was viele Aufgaben mit sich brachte. Es erfüllte Nia mit stolz sagen zu könne, meine Schwester ist die Schamanin sie kann alles helfen. Manchmal wünschte sie sich, das sie selber Schamanin werden könnte, genau so wie ihre Schwester. Dafür war sie aber einfach zu Wild und hatte zu wenig Geduld. Ihr Magen riss sie aus ihren Gedanken, als sie ein lautes Knurren vernahm. Der immer noch kleine Wolfs Welpe neben ihr sah sie grinsend an. Nia wusste sofort was Tala von ihr wollte, weswegen sie kurz nickte und zu den Nahrungsvorräten lief. Sie warf dem Dämon ein stück trocken Fleisch hin, ehe die kleine sich selber etwas nahm und es genüsslich aß. Nia beobachtete ihren Dämonen während er mit dem Stück Fleisch spielte. Erst warf er es hoch, wartete bis es auf den Boden aufkam ehe sie sich mit ausgefahrenen Krallen, spielerisch drauf stürzte. Ein kichern entfuhr Nia, als sie ihrem Dämon dabei zusah, wie sie die Beute ein zweites mal erlegte. Als die beiden fertig gegessen hatten, machte sie sich auf den Weg zu ihrer Schwester. Sie wollte irgend etwas machen, irgend jemanden Helfen und da sie noch nicht alt genug war um eine Ausbildung anzufangen, half sie eben ihrer Schwester. Sie sah die Schamanin schon vom weiten und lief auf diese hinzu. "Guten Morgen Ylva" sprach sie und sah die Schamanin lächelnd an.



Nalani || Stamm der flüsternden Geister || Pflegerin

Mit wachsamen Blick sah die junge Frau in den Himmel, als die ersten Sonnenstrahlen zusehen waren. Ein Gähnen machte sich bemerkbar, was sie jedoch versuchte zu unterdrücken. Nalani hatte sie ganze Nacht kein Auge zugedrückt. Die ganze Nacht hatte sie an der Seite einer älteren Frau gesessen, die heute Früh die Welt für immer verlassen hatte. Ein schaudern machte sich in ihr breit, als sie daran zurück dachte wie die Seele der alten Frau ihren Körper verlassen hatte, ihr zugelächelt hatte und dann im dunklen schwarz der Nacht verschwunden war. Es schauderte ihr nicht vor Angst, sondern vor Genugtuung. Sie hatte der Frau über die Brücke zur anderen Seite geholfen und dieses Gefühl, breitet eine Wärme in ihr aus, die sie nicht zu beschreiben wusste. Nalani liebte ihre Job über alles und bereute diese Entscheidung nicht für eine Sekunde. Ihr Blick war noch immer in den Himmel gerichtet, als sie ihren Namen vernahm, was bedeutete das sie erneut gebraucht wurde. Sie ging zurück in das Zelt und sah sie junge Frau an, die panisch vor ihr lag. Sie hatte gerade erst ihr Kind zur Welt gebracht und Erschöpfung war in dem Gesicht der Frau zu sehen. Mit einer inneren Ruhe schritt Nalani zur ihr hinüber und redete auf diese ein. "Keine Angst, jeder Anfang ist schwer. Mit etwas Geduld wirst du das schaffen. Vergiss nie du hast die Kraft einer Löwin" erwiderte sie auf die Bedenken der jungen Mutter, welche nickte. Nalani untersuchte das Kind ehe sie es der Mutter in die Arme legte. Danach ließ sie die Mutter mit ihrem Kind alleine. Es war wichtig das diese sich nun kennen lernten und ihre Ruhe hatten. Wieder draußen im Lager, hohlte sie Tief Luft und sah sich um. Noch kein Mensch war zu sehen weswegen Nalani sich etwas abseits niederließ um zu meditieren. So langsam sah man ihr die Müdigkeit und Erschöpfung an, sie wollte jedoch noch nicht schlafen gehen, So lange nicht bis sie wusste das nichts mehr für sie zu tun war.



Kenai || Stamm der flüsternden Geister || Jüngster, angesporchen; Lagertha @Maischnee

Er rannte, er rannte so schnell ihn seine Beine trugen. Seine Beine brannten bereits vor schmerz und die Erschöpfung ließ in immer langsamer werden. Er riss sich jedoch zusammen, er konnte nicht aufgeben. Kenai riskierte einen Blick über die Schulter und sah die Dunkelheit die nach ihm griff. Ein Schrei entfuhr ihm als die Dunkelheit ihn fasst zu packen kriegte. Was sollte er machen? Wo sollte er sich verstecken. Panisch wanderte sein Blick umher, doch er konnte nichts sehen. Alles war düster, das einzige Licht was er sah, war das Licht auf das er seit einer Ewigkeit zu lief. Doch erschien nicht näher zu kommen, gang im gegenteil. Es erschien ihm als würde das Licht sich von ihm abwenden und immer weiter weggehen. Ein weiterer schauer durchfuhr ihn, als er etwas kaltes an seinem Bein spürte. Er versuchte es abzuschütteln, aber der Griff der Dunkelheit war zu fest. Er vernahm plötzlich einen herzzerreißenden Schrei, den er wenige Sekunden später, als seinen eigenen einordnen konnte. Die Dunkelheit packte ihn, ehe es ihn hoch nahm und komplett verschlang. Danach war alles nur noch schwarz.

Schreien wachte Kenai auf. Mit weit aufgerissen Augen sah er sich um und versuchte zu realisieren, wo er denn eigentlich war. Er konnte sein Herz spüren, was wie Wild gegen seine Brust klopfte und ihm das Gefühl gab es würde gleich aus der Brust springen. Er schnappte panisch nach Luft und versuchte sich zu beruhigen, was kläglich scheiterte. Was war das gewesen? War es nur ein Traum? Fragen über Fragen schossen ihm durch den Kopf, auf die er jedoch keine Antwort wusste. Der Raum in dem er sich befand, war ebenfalls schwarz und erinnert ihn nur zu gut an die Dunkelheit, die ihn gerade eben noch verschlungen hatte. Da er noch immer nicht zwischen Traum un Realität entscheiden konnte, was zum größten Teil daran lag das Kenai sich noch im Halbschlaf befand, begann er laut stark nach seiner Mutter zu rufen. "Mama, Mama" . Eine Sekunden später begann er zu zittern und er bemerkte das er fror. Mit einer Hand fuhr er sich über die Arme und bemerkte das er komplett durch geschwitzt war. Langsam zog er sich sein Shirt aus und tauschte dieses durch ein wärmeres trockenes aus. Langsam begann Kenai zu bemerken, das dieß die Realität war und sein Puls verlangsamte sich. Weiterhin mit großen Augen sah er sich panisch im Raum um.



©Schwarzschattenhimmel
So Sep 10, 2017 10:14 am
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Firnen // Stamm der Stillen Krone // Jäger ; Bei Senua (@Namida)
Er fing seine Senua auf und schlang seine starken Oberarme um sie. Er spürte ihre gehauchten Kuss auf seinen Lippen und lächelte voller Liebe und Wärme. "Ich war so schnell wie ich konnte." Flüsterte er voller Liebe. In dem Moment trottete die Bärin rein, auf ihren Rücken den toten Hirsch. Sie brummte. Sabrae musterte die beiden, dann legte sie den Hirsch ab. "Egal wo ihr ihn haben wollt, da ist er." Brummte sie und ging zu ihrer Schlafecke. Sie war noch immer müde. Firnen hingegen vergrub seine Nase in den Haaren von Senua und lächelte. Er wollte sie nie wieder los lassen, aber er wusste das sie sicher auch bald los musste. Er wollte sie nicht gehen lassen, darum hielt er seine Senua fest umschlugen und küsste ihren Haaransatz mehr mals.
Schon als er sie kennengelernt hatte, hatte er sich geschworen immer für sie da zu sein, dies hatte er auch vor zu halten. Er war sich sicher das Senua sein Herzschlag hören musste, er war nun da er sie in seinen Armen hielt kräftiger und schneller. Drei lange Tage war er nicht hier gewesen, drei Tage hatte er sie alleine gelassen, ihm war die Zeit wie mehrere Monate vorgekommen, nun endlich konnte er seine Liebste wieder in den Armen halten, es schien als wäre in dem Moment die Sonne aufgegangen. Er war froh das Senua ihren Dämon hatte, sonst wäre er nicht jagen gegangen. Klar er musste seinen Pflichten nachgehen, allerdings wollte er Senua nicht zurück lassen. Er streichelte ihr sanft mit der linken Hand über den Rücken, mit der rechten Hand hielt er sie weiter an sich gedrückt, so leicht das sie sich befreien konnte wenn sie nicht mehr in seinen Armen sein wollte.
Seine Liebe zu ihr konnte keiner nachvollziehen, so viel Glück wie er mit ihr hatte, hatte er in seinem Leben nie gehabt. Er brachte Fleisch für den Stamm mit, aber das machte ihn nicht so glücklich wie Senua. "Meine wunderschöne Frau." Flüsterte er in ihr Ohr. Auch wenn die beiden noch nicht verheiratet waren, so sah er sie als seine Frau an. Er hatte sich schon vorgenommen ihr einen Antrag zu machen, doch erst wollte er für sie das passende Geschenk finden, einfach so einen Antrag machen und nichts haben war für ihn nicht schön.
Er wollte das alles perfekt war, er überlegte schon aus dem Geweih des Hirsches einen Ring zu formen, es würde etwas dauern bis dies fertig wäre, aber das war nicht schlimm, er würde ihr das Geschenk überreichen und sie bitten seine Frau zu werden. Doch erst mal musste er sich dazu mit Mayka sprechen, er wollte den Segen des Fuchses haben, immerhin hatte sie keine gute Verbindung zu ihrer Familie, also musste die Füchsin ihm den Segen geben. Er küsste Senua am Hals und streichelte ihr dann sanft mit der Nasenspitze über die Wange. Sie ist so wunderschön. Dachte er.



©Namida
So Sep 10, 2017 4:47 pm
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Senua || Stamm der Stillen Krone || Wächter; bei Firnen @Schwarzschattenhimmel

Sie zog ihn näher an sich und vergrub ihr Gesicht ihn seine Hals beuge. Senua hatte ihn schrecklich vermisst auch wenn sie es sich nicht hatte anmerken lassen. Wie immer war sie ihn den drei Tagen ihren Pflichten nachgegangen und hatte ihrem Stamm geholfen. Mehrere hatten sie darauf angesprochen, ob sie Firnen nicht vermissen würde, aber sie hatte diese Fragen meist ignoriert. Es hatte die anderen nichts anzugehen was sie für den Jäger empfand. Sie liebte ihn dennoch mit Leib und Seele. Ihr Herz gehörte ihm, schon seid Anfang an. Senua hob leicht den Kopf, als sie Firnens Dämon Sabrae hinein kommen hörte. Lächelnd sah sie die Bärin an. "Danke das du ihn mir heil wieder gebracht hast" sagte sie zur Bärin, ehe sie ihr Gesicht ihrem Freund zu wand. Stillschweigend, jedoch lächelnd, ließ sie seine Liebkosungen über sich ergehen und erwiderte diese. Langsam strich sie mit der einen Hand durch sein Haar, während sie sich mit der anderen noch immer an ihm fest hielt. "Du hast mir schrecklich gefehlt" murmelte sie ehe sie ihm einen weiteren Kuss auf die Lippen hauchte. Firnen war ihr Seelenverwandter, das hatte sie schon immer gewusst. Er war der einzige der sie verstand und ihre Macken kannte. Und dennoch liebte er sie. Sie hatte sich des öfteren schon gefragt, wie sie jemanden wie ihn nur verdient hatte.

Als er ihr Gesicht liebkoste, drehte sie ihr Kopf ein wenig um ihn erneut zu Küssen. Sie verharrte in dieser Position für einen Moment, der sich wie Stunden anfühlte, ehe sie ihren Griff lockerte und ihm zu verstehen gab, dass sie hinunter wollte. Auf dem Boden wieder angekommen, hob sie ihren Kopf um ihm ins Gesicht sehen zu können. Der Jäger war einen guten Kopf größer als sie, was bedeutet das Senua neben ihm immer recht klein wirkte, auch wenn sie dies keineswegs war. Sie stellte sich auf Zehenspitzen und strich mit den Fingerspitzen über seine Wange. "Ich wünschte dass unser Wiedersehen nicht so kurz ausfallen würde, aber ich habe leider Pflichten denen ich nachkommen muss" flüsterte sie und sah ihn traurig an. Sie hasste es ihn bereits verlassen zu müssen. Das wiedersehen war so kurz ausgefallen und eigentlich hatte sie keine Lust ihren Schlafplatz bereits verlassen zu müssen, so wollte sie doch viel lieber bei ihm bleiben. Bei Firnen ihren liebsten. Langsam ließ sie von ihm ab und schritt zu dem Tisch hinüber auf denen die Federn lagen, welche Senua vor wenigen Sekunden noch versucht hatte in ihr Haar zustecken. Langsam strich sie sich durch die Haare und versuchte diese zu ordnen, nachdem diese bereits wieder zerzaust waren. Stillschweigen nahm sie ein paar Federn und flocht sich diese ins Haar. Die Federn plus ihre lockigen Haaren verliehen ihr eine Aura, die sie wie eine echte Kriegerin aussehen ließ. Zu letzt nahm sie ihren Talisman und schritt erneut zu Firnen. "Würdest du?" fragte sie und hielt ihm den Talisman hin und hob ihre Haare, damit er ihr die Kette anlegen konnte. Dieser Talisman bedeutet Senua sehr viel. Sie hatte ihn seitdem sie ein kleines Kind war und mit den Jahren hatte sie immer mehr an diese Kette gehangen. Alles begann mit einem Fuchs zahn, welcher besiegelte wer ihr Dämon sein sollte. Heute war dieser Zahn nicht mehr alleine. Sämtliche Federn, zähne oder sogar Fellbüschel hatten sich dazu gesellt und bildeten somit ihren Glücksbringer. Ein weiteres Lächeln schlich sich auf ihre Lippen als sie an alle die Geschichten dachte, die mit diesem Talisman verbunden waren. All das waren Geschichten welche sie nie vergessen würde und an welche sie immer gern zurück dachte.



©Schwarzschattenhimmel
So Sep 10, 2017 5:21 pm
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Firnen // Jäger // Stamm der Stillen Krone // Bei Senua (@Namida)
Der Jäger genoß diesen Augenblick in vollen Zügen und freute sich mehr als alles andere endlich wieder zuhause zu sein. Als Senua sich bei Sabrae bedankte das sie ihn unversehrt wieder gebracht hatte, schlich sich ein Lächeln auf seine Lippen. Die Bärin hob den Kopf und neigte ihn vor Senua. Sie mochte Senua und sah sie als Familienmitglied an. Als sich Senua von ihm löste, spürte er Enttäuschung, sie musste wieder ihren Pflichten nachkommen, er hingegen musste den Hirsch außnehmen und anderes, das Fell konnte er gut für Mayka´s Nest nutzen. Er wollte ihr ein neues Nest bauen damit sie immer etwas weiches hatte.
Er blinzelte und sah zu wie seine Liebste sich die Haare machte, ihre Bewegung war präziese und gekonnt, sie machte es immer wieder. Als sie dann mit ihrem Talisman zu ihm kam und ihn fragte : "Würdest du?" Nahm er den Talisman und legte ihr diesen sanft um den Hals, er beugte sich schnell runter und küsste ihren Hals. Er schlang seine Arme um ihren Körper und legte seinen Kopf auf ihre Schulter. "Ich wünschte du würdest hier bleiben." Hauchte er und küsste sie wieder. Er wollte sie nicht gehen lassen, aber andererseits mussten beide ihre Pflichten nach gehen.

Er löste sich sanft von ihr und reckte sich. Von dem Schlafen auf den harten Boden waren seine Muskeln verspannt, er war froh heute wieder hier zu schlafen. Er würde das Fleisch dann raus bringen damit, falls jemand etwas brauchte, sich etwas holen konnte. Er schüttelte den Gedanken an den Hirsch ab.
Egal was er heute machen würde, er würde es langsam angehen.
Er sah seine Senua liebevoll an. Sie machte ihn zum glücklichsten Jäger der Welt, sie nahm ihn trotz seiner Fehler und auch wenn er mehrere Tage weg war um seine Beute zu jagen. Sie liebte ihn und war da. Er wollte sie nicht gehen lassen, zwar würde sie wieder kommen, aber das würde dauern. Der Jäger schloss kurz die Augen und rieb sich die Augen. Er würde heute Nacht sehr gut schlafen, vor allem weil Senua bei ihm sein würde. Er sah wieder zu dem Hirsch, ja aus dem Geweih würde der Jäger einen Ring machen, mit eingeschnitzten Füchsen, das würde dauern bis er dies fertig haben würde, aber das störte ihn nicht weiter, das machte er gerne, nur für Senua.



©Namida
Mo Sep 11, 2017 12:16 pm
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Senua || Stamm der Stillen Krone || Wächter; bei Firnen @Schwarzschattenhimmel

Sie spürte seinen warmen Atem, als er sich hinunter beugte um ihren Hals zuküssen. Erneut stieg eine wärme in ihr auf, was es ihr noch schwerer machte sich erneut von ihm zulösen. Sie spürte seine starken Arme um ihren Körper und seinen Kopf auf ihrer Schulter. Senua schloss für einen Moment die Augen und genoss diesen Moment in vollen zügen. Den Kopf leicht an seinen gelehnt und ihr Körper in seinen Händen. Sie fühlte sich sicher und geborgen, etwas was sie nur in seiner näher verspürte. Keinem anderen würde sie sich so hingeben wie ihm. Keinem anderen würde sie ihre schwäche zeigen außer ihm. Sie vernahm seine stimme die ihr sagte, wie sehr er sich wünschte hier zubleiben, und wenig später seine Lippen auf ihren. Senua erwiderte den Kuss und strich ihm sanft über die Wange. Sie schloss erneut die Augen, ehe sie wenige Sekunden diese seufzend öffnete. "Du machst es mir echt nicht leicht, weißt du das?" murmelte sie und ein lächeln schlich sich auf ihre Lippen. Wenn er so weiter machen würde, würde sie ihre Aufgaben für heute hinwerfen und bei ihm bleiben. Ein warnender Blick Makya´s erinnerte sie daran, das sie das Training nicht ausfallen lassen durfte.

Der Fuchs war bereits auf gestanden und hatte sich zur Tür begeben wo er nun stand und auf sie wartete. Makya war schon immer derjenige gewesen welcher sie an ihren Zeitplan erinnert hatte. Senua hatte es nicht so mit dem Pünktlich sein, weswegen Makya schon vor langem sich der Aufgabe angenommen hatte, Senua rechtzeitig zu ihren Aufgaben zubringen. Als Firnen sich von ihr löste, spürte sie Enttäuschung und eine leere machte sich in ihr breit. Sie wollte das dieser Moment anhielt und nicht verschwand. Ein forderndes stupsen an ihrem Bein signalisierte ihr das Makya langsam die Geduld verlor. "Manchmal bist du echt nervig" murmelte sie und strich ihrem Fuchs kurz über den Kopf. Sie schritt hinüber an das andere Ende des Raums und zog sich ihre Stiefel an. An der gleichen Wand stand auch ihr Pfeil und Bogen, mit denen sie meist trainierte. Manchmal war es nämlich schlauer, Feinde aus der Ferne an zugreifen als aus der nähe. Sie entschloss sich jedoch für einen einfachen Bambusstab zunehmen und mit diesen Nahkampf zutrainieren. Danach schritt sie noch ein letztes mal zu ihrem liebsten. "Auch wenn ich keine Lust habe, ich muss jetzt leider gehen",sie hauchte ihm einen Kuss auf die Wange während sie leise "Ich zähle schon die stunden zu unserem wiedersehen" murmelte. Danach signalisierte sie ihrem Fuchs ihr zu folgen und schritt zur Tür um diese zu verlassen.



©Nymeria
Mo Sep 11, 2017 10:46 pm
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Lagertha | Stamm der flüsternden Geister | Häuptling – zu Kenai (@Namida)
Lagertha hatte unruhig geschlafen. Das war nichts unübliches, meist grübelte sie noch lange über Entscheidungen und Probleme des Stammes und hielt sich daher eher von ihrer Schlafstätte fern. Manchmal spazierte sie noch lange durch das Territorium, übernahm selbst eine Wache und nutzte jede Gelegenheit, um Zeit für sich zu haben. Zwar hatte sie sich an die Gegenwart ihres Mannes gewöhnt, nach all den Jahren blieb ihr wohl kaum etwas anderes übrig, doch sie empfand es als deutliche Erleichterung, nicht bei ihm sein zu müssen. Auch wenn ihr Fernbleiben in so manchen Nächten oftmals für Streit sorgte. Und so kam es auch dieses Mal, dass sie erst spät schlafen ging. Ihr Schlaf war unruhig, immer wieder wurde sie wach, weil sie doch Befürchtungen hatte oder ein noch so kleines Geräusch sie aus dem Schlaf riss. Lagertha wusste nicht, wann sie das letzte Mal richtig durchgeschlafen hatte. Am Morgen wurde sie durch ein Schreien wachgerissen. Benommen, aber doch schnell rappelte sie sich auf, erkannte die Stimme und Sorge ergriff sie. Ihr Sohn schlief nicht bei seiner Mutter und seinem Vater, er besaß ein eigenes Zimmer, doch sie hatte es nicht weit, um zu ihm zu kommen. Durch seine häufigen Alpträume passierte es nicht selten, dass sie auch in der Nacht wach wurde. Sie wusste nicht, ob Echnaton ebenfalls wach war oder ob er überhaupt noch im Bett lag, wichtig war nur ihr Sohn. Ihr kleiner Junge, das wenige bisschen Freude, dass sie hatte. Lagertha beeilte sich, in sein Zimmer zu kommen, sah ihn, wie er im Bett saß und völlig verängstigt wirkte. „Hey…es ist alles gut. Ich bin hier“ sagte sie sanft, setzte sich zu Kenai und umarmte ihn heftig, noch immer besorgt. „Ich bin hier, ich werde immer hier sein. Es war nur ein Traum, mein Kleiner. Das ist nicht echt. Mach dir keine Sorgen“ flüsterte sie ihm ins Ohr, streichelte ihm den Rücken. „Erzähl mir davon, was hast du gesehen?“ Manchmal half es, die Bilder der Nacht loszuwerden. Dann würde man sich besser fühlen, diese Last nicht allein zu tragen. Vielleicht half es auch Kenai.

Rest folgt bzw ist ansprechbar! (außer Kiova)



©Mjöll
Di Sep 12, 2017 12:35 am
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Ylva | Schamanin vom Stamme des stürmenden Schnees

Ivar schien wohl noch zu schlafen. Seine bleiche Lehrerin wusste nicht was er gemacht hatte die Nacht über, dass er schon wieder schlief. Aber er war noch jung. Die Jungen hatten zwar mehr Energie als die Alten, doch brauchten sie den Schlaf genauso sehr, wenn nicht sogar noch mehr um ihren stetig wachsenden Körper mit genug Energie zu versorgen. Deswegen aßen sie auch viel mehr als die Alten und liefen mehr, weil sie mehr Energie für alles hatten. Der Körper war schon immer ein interessantes Objekt gewesen. Am Anfang veränderte sich noch alles. Klar am Dämonen zu sehen, der bis zum 20. Lebensjahr noch seine Gestalt ändern konnte, bis er sich Schluss endlich für eine Gestalt entschied, mit der er seinen Menschen beschützen und behüten wollte.
So folgte ein kleiner Polarwolf Ylvas Schwester. Der weiße Fellball folgte dem fliegendem schwarzen Haar des kleinen Mädchens. Weiße Strähnen stachen aus der dunklen Haarpracht hervor und ließen ein wenig auf ihre Verwandtschaft schließen. Auch die hell Haut, die fast an das bleiche der Schamanin heran reichte ließ mehr auf die Verbindung schließen. Man könnte sie wohl an ihren Eltern ansonsten erkennen. Doch diese sind schon vor einiger Zeit verstorben. Ylva hatte ihnen nicht helfen können. Deswegen hatte sie es sich zur Aufgabe gemacht ihre kleine Schwester zu umsorgen. Auch wenn sie sich oft ein wenig überfordert mit dem kleinen Wirbelwind fühlte.
"Guten Morgen Nia. Was bist du denn an diesem frühen Morgen schon auf?", fragte die große Schwester die kleine mit leicht kühler, aber fürsorglicher Stimme und sah sie mit ihren hellen veilchenfarbenen Augen an.
Es war nicht ganz untypisch, dass Kinder schon recht früh wach waren. In diesem Alter schienen sie noch nicht so viel Energie für das Erwachsen werden zu gebrauchen. Erst später wurden sie ganz griesgrämig und zickig. Ylva konnte sich gar nicht vorstellen, dass ihrer Niyaha das auch passieren sollte.
Innerlich kopf schüttelnd und noch auf die Antwort warten nahm, sie mit ihrem #siebten' Sinn war, wie sich ihr Eisbär aus seiner Ecke erhob und durch das Iglu zu der kleinen Gruppe dazu stieß. Er beschnupperte die kleine Tala ein wenig und stupste sie dann mit seiner langen Schnauze einmal kurz an. Das gigantische Tier schnaubte mehrmals kurz und die magischen Stimmbänder ließen auf ein kurzes kichern zurück führen. Normalerweise war Ullr der gefühlvollere des Duos. Aber auch der griesgrämige und unfreundliche. Ylva hatte dies nie gestört. Er erschien ihr ein wenig wie ein riesiger leicht verschlafener Teddybär und das mochte sie so sehr an ihm. Auch, dass er sich gerne bereiten ließ von ihrer kleinen Schwester.
So nahm Ylva ihre kleine Schwester hoch und schaffte es das kleine Mädchen auf den Bären drauf zu setzen. Auch wenn Ylva es sich nicht anmerkten ließ, war dies mittlerweile keine leichte Sache mehr. Niyaha war nun kein kleines Kind mehr. Bald schon würde sie zu einer Gelehrten werden und dann ihr Training beginnen. Es war wie gestern gewesen, als das kleine Mädchen gerade erst zur Welt gekommen war und heute schon lief sie auf zwei Beinen durch das gesamte Lager. Bald schon würde sie wieder ein paar neue Kleider brauchen. Vielleicht würde sie ja dann genauso wie ihre große Schwester sich in Hosen und Felle kleiden. Im iglu hatte Ylva ihren langen Fellmantel abgenommen und trug nun die Tunika und eine kleine Fellweste, die sie sich selbst genäht hatte um sich mehr warm zu halten. Auch der Rock aus hellblauem Stoff und Fell, sorgte für mehr wärme, obwohl sie darunter eine fast schon weiße enge Hose trug. Ihre dicken Schneestiefel hatte sie ans knisternde Feuer gestellt, damit der Schneeschmelzen und die Schuhe dann wieder trocken werden konnten. Sie besaß noch zwei weitere paar Schuhe, damit sie nicht so abhängig von dem einen war.

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Echnaton | Jäger vom Stamme der flüsternen Geister

Ein lauter Schrei. Ein Brüllen. Ein markerschüttender Ton weckte den Jäger aus seinem tiefen Schlaf. Er war nicht gerade früh ins Bett gegangen, doch hatte er nicht mit bekommen, wie sein Eheweib sich ins Bett gelegt hatte. Nun sprang dieses ungehorsame Weibsbild aus dem Bett und eilte zu ihrem gemeinsamen Sohn.
Der große Mann zog das Kissen von der anderen Seite mit sich, als er sich umdrehte, damit er weiter schlafen konnte. Nicht bereit, wegen dem Klageruf irgendeines Kindes, nicht einmal das eigene, aufzustehen und sich zu vergewissern ob es ihm gut ging.
Er hatte schließlich nie Kinder gewollt. Er mochte diese Blagen nicht einmal wirklich. Und doch hatte er eines bekommen als er gerade mal 20 Jahre alt gewesen war. Nun ein paar Jahre Später hatte er sich immer noch nicht für dieses Kind erwärmen können. Er war ein wenig stolz so etwas mit seinem Weib Lagertha zeugen zu können. Doch die Arbeit die der kleine Kenai mit sich brachte, hatte sich bisher noch nicht wirklich belohnt. Mit einem üblem Geruch und der widerlichen Aufgabe Windeln wechseln zu müssen, war er am Anfang neben Geschreie und mehrere verdreckte Oberteile belohnt worden. Nun hatte der kleine endlich gelernt auf eigenen Beinen zu laufen. Doch dies schien immer noch kein großer Segen zu sein. Erst wollte er immer, dass man mit einem spielte. Dauernd Aufmerksamkeit und dann bekam man zu gemalte Wände und ein nervtötendes Kichern. Heute schien der Junge endlich so etwas wie einen verstand zu entwickeln. Leider wachte er an morgen wie dieses immer noch mit einem lauten Schrei auf.
Dumpf hörte Echnaton, wie seine Frau leise zu reden begann und wahrscheinlich ihren Sohn beruhigen wollte.
Kelaino schien jedoch selbe Ansichten zu haben, wie ihr Mensch. Plötzlich, nachdem der Junge aufgehört hatte zu schreien, brach aus ihr ein lauter grässlicher Schrei. Ein Schrei den Echnaton tausendmal schöner fand als das Lachen eines Kindes.
Es war ein Rascheln von Federn war zu hören und sobald Echnaton das Kissen weg schob und gegen das Licht blinzelte, konnte er langsam erkennen, dass seine Dämonin ihr Federkleid mit ihrem Schnabel ein wenig von klein Tier durchsuchte und befreite. Der große Vogel hatte seinen eigenen Ast im Schlafzimmer bekommen. Seine Frau hatte zwar ein Problem damit gehabt, dass das Tier so nahe bei ihnen im Bett schlief, doch Echnaton war es herzlich egal gewesen, was dieses Weib dazu sagte. Auch wenn sie die Anführerin des Stammes war. In ihrem gemeinsamen Haus hatte immer noch er das sagen. Sie konnte sich um den Stamm kümmern.
Echnaton streckte kurz die Hand hervor und strich einmal über das graue Gefieder der Harpyie.
"Einen wunderschönen guten morgen wünsche ich dir meine Schöne", begrüßte er den Dämon mit verschlafener Stimme und ließ den Arm schnell wieder sinken. Zu viel Anstrenung an diesem stürmischen Tag. Von draußen war der Wind nur klar zu hören. Er heulte durch das ganze Gebäude und ließ alle wissen, dass das Wetter wohl nicht das beste war.

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~ Nott folgt ~



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Di Sep 12, 2017 6:16 pm
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Firnen // Stamm der Stillen Krone // Jäger ; Zuhause
Er sah Senua nach und war traurig, er wollte sie am liebsten fest halten und sie an sich drücken, doch er wusste das sie los musste. Er wandte sich ab und war erst mal in der Überlegung sich hin zu legen und zu schlafen, doch er verwarf den Gedanken gleich darauf wieder. Er musste seine Arbeit zuende bringen, so das der Stamm etwas zuessen hatte, er ging zu dem Hirsch und fing an seine Arbeit zu machen, auch wenn es ihn nicht beruhigte. Er sah sich das Geweih des Hirsches an und lächelte sanft und legte es an die Seite. Daraus würde er Schmuck für Senua fertigen, er blinzelte und machte weiter. Es dauerte nicht lange, da seine Handgriffe schon sehr geübt waren, er hatte schnell alles klein gemacht und trug einiges davon einfach vor die Hütte um dort weiter zu machen. Es war nicht gut wenn die Hütte nach etwas stank, immerhin schliefen er und seine Senua im inneren.
Er nahm das Fell zur Hand und legte es weg. Er würde es gleich bearbeiten, zumindest so weit es ging, er war kein Schneider oder so, dies konnte er aber mit Wasser und alles andere bearbeiten, dann konnte er es in das Nest für den Fuchs seiner Liebsten einflechten. Seine Augen begannen zu leuchten, dann machte er weiter das Fleisch zu zerlegen und zu gleich großen Stücken zu schneiden, dies legte er in die Schalen vor dem Haus, dort drüber legte er Holzabdeckungen und einen Stein, so konnte kein Raubvogel oder anderes Tier dran gehen. Wenn jemand etwas brauchte, würde dieser jemand es sich schon nehmen. Manchmal kam dann auch jemand vorbei und unterhielt sich kurz mit ihm.
Er nahm das Fell und brachte es zu einem Fenster, mit einer Bürste ging er über die Haut und holte die Parasieten und anderes raus. Auch auf der anderen Seite machte er das.
Er brachte es weg und übergoß es mit Wasser, er wickelte es zusammen und drückte es gegen seiner Brust aus, es lief viel Wasser raus. Als alles raus war, ging er zu dem Nest des Fuchses und fing an es ein zu flechten, Schweiß lief von seiner Stirn, den wischte er sich mit dem Unterarm weg.
Er sah sich sein Werk an und hörte wie seine Grizzlybärin schnaubte, sie fand es witzig das er sich so viel Mühe machte. Er nahm das Schnitzmesser was er hatte, er hatte es nie benutzt, sein Vater hatte ihm das Hobby beigebracht und so konnte er es wenigstens einigermaßen gut. Er ging zu dem Hirschgeweih und seuzfte auf. Wie sollte er anfangen?



©Bran
Di Sep 12, 2017 10:13 pm
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Aouli |Stamm des rauschenden Wassers | Gelehrter in der Ausbildung zum Wächter | in seinem Zimmer

Seine Augen brannten und taten weh, starrten mit leerem Blick auf den Holzboden seines Zimmers, ohne ihn wirklich zu sehen, während er sich verzweifelt bemühte nicht zu blinzeln oder für einen kurzen Moment die bleischweren Lider zu senken. Er musste wachbleiben, unbedingt. Der wievielte Tag es inzwischen war wusste er nicht, er hörte nur den Wind, der um das Haus seines Vaters strich. "Es ist Tag, die Sonne ist aufgegangen", sagte Arnele neben ihm, in seinen Gedanken. Er wollte etwas sagen, aber konnte seinen Mund nicht öffnen. Seine Kehle war staubtrocken. Seine linke Hand zitterte, ihm war kalt. Die Seeadlerdame hüpfte auf seinen Schoß und suchte mit ihren goldgelben Augen die seinen. "Du kannst nicht so weitermachen, das weißt du. Du musst essen. Du musst trinken. Du musst schlafen." Als sie keine Antwort erhielt schmiegte sie sich an ihn, um ihm etwas von ihrer Körperwärme abzugeben.  Du hast sie nicht gesehen, Nele. Seit mehreren Tagen saß er nun hier, hatte sich wachgehalten, hatte wenig getrunken und nichts gegessen. Seit SIE mit ihm gesprochen hatte. Anfangs hatte er noch geweint, wie in den Wochen davor, als ihm bewusst geworden war, dass SIE nie wieder kommen würde, um mit ihm auf ihren Instrumenten zu spielen, aber mittlerweile hatte er keine Tränen mehr. Eine Frage beschäftigte ihn besonders und ließ ihn regelmäßig verzweifeln. Wer war SIE wirklich gewesen? Er hatte fast sein ganzes Leben lang nur eine Seite gekannt: die des musikalischen, aufgeweckten, wilden Mädchens. Das Mädchen in das er sich verliebt hatte. Doch wie viel davon entsprach IHRER wahren Persönlichkeit ? Hatte SIE eine Rolle gespielt? War jede Umarmung, jedes Wort, jeder Kuss eine Lüge gewesen? Das war die Seite, die ihm sein Vater seit IHREM Tod aufgezeigt hatte. Die eines schlauen Animae-Mädchens, das ohne zu zögern log, das über ihn den Stamm ausspionieren wollte. Diese Seite sahen alle, der ganze Stamm. Seine Freunde, die auch IHRE Freunde gewesen waren, verleugneten SIE, sagten sie hätten immer gewusst, dass etwas mit IHR nicht stimmte, oder schwiegen SIE ganz einfach tot. Sie gebrauchten nicht einmal mehr IHREN Namen, sie benutzten Verräterin, denn das war SIE für sie alle: eine Verräterin. "Du trauerst doch nicht um eine Verräterin?", "Also ich würde nicht sagen, dass wir befreundet waren. Sie war eine  flüchtige Bekannte, mehr nicht", "Du solltest die Verräterin am besten schnell vergessen", das waren ihre Worte gewesen. Niemand sah in IHR mehr als eine Verräterin. Doch wenn er sich an SIE erinnerte, sah er nur das wunderschöne Mädchen, seine Freundin, die er mehr als alles andere geliebt hatte. Er trauerte um SIE, nicht um die Verräterin, die die anderen sahen. Er konzentrierte sich wieder auf Arneles Wärme und bemühte sich seine Hände ruhig zu halten. Aouli hatte einfach Angst. Angst vor IHR - denn SIE war tot... und doch hatte er SIE in seinen Träumen gesehen, furchtbar entstellt, der Körper blau und aufgedunsen, der Mund offen, die Augen starr und leblos, die Haare verdreckt und mit grünlichen Algen durchzogen und trotzdem noch schön. IHR Gesicht verfolgte ihn, suchte ihn jede Nacht heim und letztes Mal hatte SIE sogar gesprochen. SIE hatte ihn traurig angesehen und 'Ich ertrinke', gesagt, dann wurde SIE von Wasser verschluckt und streckte eine Hand nach ihm aus. Er rannte auf SIE zu, versuchte SIE aus dem Wasser zu ziehen, aber IHRE Hand glitt durch seine hindurch und versank schließlich auch im Wasser. Er war schweißgebadet und schreiend aufgewacht und hatte natürlich seinem Vater und Arnele davon erzählt. Doch während Arnele ihm zumindest zu glauben schien, hatte ihm Arvil nur ruppig geraten, SIE einfach zu vergessen und damit war die Angelegenheit für ihn erledigt gewesen. Doch er vermisste SIE. Jeden Tag, jede Stunde, mit jeden Atemzug. Schließlich liebte er SIE trotz allem immer noch. Beziehungsweise die Seite von IHR, die er fast sein ganzes Leben gekannt hatte. Er stand langsam und unsicher auf. Arnele rutschte von seinem Schoß und fing sich mit den Flügeln ab. Sie flog neben ihm her, als er durch das Zimmer auf das Fenster zuschritt. Kurz erhaschte er einen Blick auf seine Violine, ein Geschenk von IHR, die traurig und vergessen in einer Ecke lag. Besorgt landete das Adlerweibchen vor ihm auf dem Fensterbrett und sah ihn an. "Was ist los? Du hast dich seit Tagen nicht bewegt." Er antwortete nicht und blickte hinunter auf das Wasser. Die Holzhütte, in welcher er mit seinem Vater lebte, stand so, dass man von seinem Zimmer aus die Fläche des Sees überblicken konnte, der kein Ende zu haben schien. Das blaue Wasser wurde von durch den Wind verursachten Wellen gekräuselt. SIE hatte das Wasser geliebt und doch war SIE ertrunken. Allerdings könnte auch das eine Lüge gewesen sein... Er schwang sich ungelenk neben Arnele auf das Fensterbrett und ließ die Beine hinunter baumeln, hielt sich aber krampfhaft am Fensterrand fest, bis er das Gefühl hatte, seine Balance wiedergefunden zu haben. Nele hüpfte näher:"Was machst du da? Du könntest hinunterfallen, merkst du nicht wie dieser Schlafmangel dir zusetzt?" Dieses Mal machte er den Versuch ihr etwas zu entgegnen, doch es drang nur ein leises Röcheln aus seiner Kehle. Als er es erneut versuchte gelang es, obwohl seine Stimme dünn und heiser klang:"Weißt du, Nele, ich vermisse SIE so wahnsinnig. Manchmal...in einigen Augenblicken...wünschte ich, ich wäre tot...so wie SIE." Velia. Erinnerte er sich selbst. IHR Name ist Velia. Ihren Namen auch nur zu denken tat weh, doch er hatte Angst, SIE zu vergessen, wenn er IHREN Namen nicht mehr aussprach.


Samui | Stamm der stillen Kronen | Schamanenschülerin | im Baumhaus ihrer Eltern -> Hängebrücken | ansprechbar

Sie war schon früh aufgestanden und hatte sich gründlich gewaschen, wobei sie es tunlichst unterließ, ihre kinnlangen schwarzen Haare zu bürsten oder die grünen Bänder hinein zu flechten und die Kaktusblüten hinein zu stecken, denn sie wusste, dass ihre Mutter liebte ihrem 'kleinen Mädchen' die Haare zu kämmen und es zurecht zu machen. Noch in ihrem aus leichtem hellgrünen Stoff gewebten Schlafanzug kletterte sie hinauf zu ihrem Schlafplatz, eine Höhlung im Baum, die ihr Vater etwas vergrößert hatte, sodass jemand doppelt so großes bequem zweimal darin Platz finden konnte. Ihre Mutter hatte allerlei Kissen und Decken herbeigeschafft, doch Samui hatte sich nie etwas aus weichen Sachen gemacht und so hatte sie nur einen Polster und eine Decke behalten, die anderen hatten ungebraucht in einer Ecke ihres Zimmers gelegen, bis sie sie in das Baumhaus des Schamanen gebracht hatte, kurz nachdem sie Schamanenschülerin geworden war. Onzee schlief noch, deshalb setzte sie sich neben das schlafende Jaguar-Jungtier und strich durch das rotgoldene Fell mit den schwarzen Musterungen. Ihr Dämon war vielleicht das einzige Wesen für das die 11-Jährige so etwas wie Zuneigung empfand, sofern das überhaupt möglich war. Zumindest verachtete sie ihn nicht, wie sie andere Menschen verachtete. Normale Menschen. Alle die nicht so waren wie sie. Sie konnte so tun als wäre sie wie die anderen, doch tief in ihrem inneren fühlte sie nichts. Sie war ein kleines, stummes und selbstständiges Kind gewesen, klüger als die meisten in ihrem Alter. Ihre Eltern hatten sich nie viel um sie gekümmert, denn sie war nicht geplant gewesen und beide Elternteile hatten nicht so recht gewusst, wie sie mit dem schreienden Bündel, das sie zu Anfang war, zurecht kommen sollten. Als sie etwas älter war sah sie ihren Vater und ihre Mutter zum ersten Mal weinen. Ihr Großvater war gestorben, ein fröhlicher Mann, der gerne von seiner Zeit im Stamm des rauschenden Wassers berichtete und auch wenn sie die Geschichten ganz interessant gefunden hatte...sie fühlte absolut nichts, wandte sich gleichgültig ihren Eltern zu und fragte sie, wann sie nach Hause gehen würden. Als sie die Tränen ihrer Mutter und ihres Vaters sah, war sie überrascht, denn sie konnte sich keinen Reim darauf machen, sie verstand es nicht. Für die Frage bekam sie eine Ohrfeige von ihrem Vater und eine Standpauke von ihrer Mutter, doch ein schlechtes Gewissen hatte sie deshalb nicht. Am Abend belauschte sie mit Onzee ein Gespräch ihrer Eltern, ihre Mutter weinte lange und ihr Vater zerbrach sich den Kopf, warum sie so gleichgültig war. Nicht lange danach begann sie zu lügen. Beobachtete andere Kinder und kopierte ihre Verhaltensweisen. Tat, als wäre sie normal. Sagte 'Ich habe euch lieb' zu ihren Eltern, war glücklich, fröhlich, war niedergeschlagen, wütend, empört, frech, beleidigt, traurig, betroffen, zeigte Zuneigung und Schuldgefühle, tat als hätte sie Freunde, als würde es sie kümmern, was mit ihren Mitmenschen geschah. Diese Lügen fühlten sich nicht falsch an, mittlerweile schon fast natürlich, sie waren ein Teil ihrer Persönlichkeit geworden. Sie waren wie Kleider,  oder eine zweite Haut. Alltäglich und dazu da ihre wahre Natur zu verstecken. Es gab Momente in denen sie die anderen Menschen beneidete. Doch das währte meist nicht lange, denn in ihren Augen waren andere Menschen einfach nur schwach. Sofort zog sie ihre Hand zurück, denn Onzee hatte eines seiner grünen Augen geöffnet, drehte den Kopf und schnappte nach ihrer Hand. So früh hatte er immer Hunger und er war nun mal so ungezähmt und wild wie es sich für eine Miniraubkatze gehörte. Sie warf ihm einen herausfordernden Blick zu und sprang aus ihrer Schlafhöhle, landete auf allen vieren und hatte keine Zeit sich aufzurichten, denn Onzee landete direkt auf ihr und krallte sich in ihre Schulter, wie er es getan hatte, als sie noch jünger und er um ein ganzes Stück kleiner gewesen war. "Lass das", sagte sie, bestimmt, aber nicht unfreundlich und setzte zu einem Überschlag an, sodass der Jaguar notgedrungen loslassen musste. Sie genoss es, sich mit anderen zu messen und das Herumbalgen mit Onzee hatte immer einen festen Bestandteil ihres Lebens ausgemacht. Wenn sie etwas wie Freude auch nicht empfinden konnte, kam das Gefühl das sie dabei verspürte in ihrer Vorstellung Freude ziemlich nahe. Onzee war durch  die Klappe in ihrer runden Zimmertür bereits nach unten verschwunden und so folgte sie ihrem Dämon die gewundene Treppe hinunter in das Hauptzimmer des Baumhauses ihrer Eltern, das sowohl als Esszimmer als auch als Küche mit Feuerstelle diente. Die Dämonen ihrer Eltern waren schon da, genau wie ihr Vater, der die Holzplatten auf denen sie aßen auf den Tisch verteilte und ihr ein 'Guten Morgen mein Schatz' zurief. Der Swaison-Tukan ihrer Mutter hockte auf deren Stuhllehne, die Boa ihres Vaters schlängelte sich um dessen Beine. "Morgen", lächelte sie, nahm sich aus der Tonschale mit Obst zwei Avocados und eine Mango, setzte sich an den Tisch und fing an die Früchte mit einem flachen, aber scharfen Stein zu schälen. Ihr Vater küsste sie aufs Haar und machte sich daran, das Essen für die Dämonen holen, für seine Boa würde es erst im Laufe des Tages etwas zu fressen geben, sie fing sich ihre Nahrung selber während ihr Vater auf der Jagd war und musste nicht so regelmäßig fressen, wie die zwei anderen. Für den Tukan gab es Früchte und für Onzee rohes Fleisch, vorzugsweise von Kaninchen, für dieses hatte er eine besondere Vorliebe. Ihre Mutter schlief wahrscheinlich noch, überlegte sie, während sie die ersten Bissen Avocado kaute und beobachtete wie Onzee sich über sein Fleisch hermachte. Trotzdem fragte sie ihren Vater, als dieser sich an den Tisch setzte:"Wo ist Mama?" "Die wirst du jetzt in der Früh nicht sehen, Schatz. Sie hat sich mit den anderen abgesprochen und kann deshalb länger schlafen. Aber du musst bald los, oder?" "Ja", sagte sie mit einer Spur Stolz in der Stimme, der nicht vollständig gespielt war, denn sie hatte wirklich Schamanenschülerin werden wollen und was sie wollte, das bekam sie auch. Heute wird Mama wohl nicht dazu kommen mich zu frisieren. "Ich wollte nur noch auf Onzee warten", fügte sie hinzu, denn der Jaguar war in diesem Moment fertig geworden. Samui packte die übriggebliebene Avocado und die halbe Mango in einen Lederbeutel, stand auf, winkte ihrem Vater zu, verließ das Baumhaus und lief über die Hängebrücke durch die Bäume. Ihr Dämon folgte ihr auf dem Fuße.


Hikari | Stamm des Stürmenden Schnees |Sammler | in seinem Iglu -> draußen | ansprechbar

"Kari! Aufstehen", hörte er eine Stimme, bevor er ein Gewicht auf seinem Brustkorb spürte. "Hör auf, Knopa und lass mich verdammt noch mal schlafen!", murmelte er und zog sich seine Felldecke über den Kopf. "Du bist immer so brummig am Morgen. Schon seit Jahren, selbst als Gelehrter warst du erträglicher, kannst du mir sagen, warum?", schnarrte die Stimme seines Pinguindämonen weiter. Hikari seufzte. Knopa ist wirklich alles, was ich nicht bin. Laut, nervig, offen, unzuverlässig, ungenau  und hat die ungünstige Angewohnheit, nicht zu wissen, wann er am besten den Mund hält. Doch er konnte seinem Dämon nie lange böse sein und so raffte er sich auf und schlug die Decke zurück, natürlich so, dass Knopa davon 'begraben' wurde. "Ich sag dir, warum", erwiderte er und suchte sich ein paar trockene Fellgewänder, die er anziehen konnte. "Als ich Gelehrter war, warst du derjenige der absolut unausstehlich war, erinnerst du dich? Und einer von uns muss ja vernünftig sein. Wobei das ja wohl immer noch ich bin", gähnte er und stellte mit Genugtuung fest, dass es dem Adeliepinguin nicht gelungen war, sich aus der Decke zu befreien. "Holst du mich jetzt hier raus, oder willst du hier weiter palavern?", kam es etwas gedämpft von Knopa. Er lächelte und wickelte den Pinguin aus dem Fell, der daraufhin beleidigt den Blick abwandte und zum Ausgang des Iglus watschelte. Hikari wusch sich das Gesicht mit kaltem Wasser, kleidete sich an und fuhr sich durch die kurzen, lockigen blonden Haare. Dabei ließ er sich viel Zeit, sodass Knopa einmal den Kopf ins Iglu steckte um zu schauen, ob er nicht schon wieder schlafen gegangen war. Als er zu seinem Dämonen nach draußen trat war er überrascht, wie windig es war, aber die Fellgewänder boten einen guten Schutz gegen die Kälte, die immer im Schneetal herrschte. Was wohl seine Schwester Maykayla gerade machte? Ob sie schon auf war? Seine Gedanken wurden durch Knopa unterbrochen, der ihn fragte:"Und was gedenkst du jetzt zu tun?" Das belustigte ihn und er gab ein gespielt ratloses Schulterzucken zum Besten. "Du wolltest, dass ich jetzt sofort, auf gleich aufstehe, erinnerst du dich?", entgegnete er und lauschte dem Säuseln des Windes. "Und du hast mich gestern darum gebeten, weil du noch eine Skulptur perfektionieren wolltest, erinnerst du dich?", kam es zurück. Gedanklich schlug er sich gegen die Stirn. Die Skulptur hatte er doch tatsächlich komplett vergessen! "Schieb es auf die morgendliche Müdigkeit", murmelte er und rannte los, so schnell er es im knöcheltiefen Schnee konnte. Knopas höchstwahrscheinlich patzige Antwort ging in einem 'Warte auf mich!' unter.


Tenshi | Animae | Kind |in ihrem Haus -> Lager der Anime | ansprechbar

Ein Sonnenstrahl streifte ihr Gesicht und kitzelte sie. Verschlafen rieb sie sich die Augen, blinzelte und streckte sich, dabei stieß sie etwas um, das mit lautem Geklapper zu Boden fiel. "Ups!" Zerstreut richtete sie sich auf und bemerkte nun, dass sie wieder auf dem Boden eingeschlafen war, während sie an einer ihrer Ideen gearbeitet hatte. Linkisch hob sie die Einzelteile auf und stellte sie aufrecht hin, dann erhob sie sich gähnend vom harten Holzboden und schlurfte in eine Ecke des Raumes, drehte an einer Seilwinde, worauf sich im Zentrum des Zimmer eine Falltür öffnete, band die Kurbel der Seilwinde an den Pfosten des in der Nähe stehenden Bettes, damit die Falltür auch ja offen blieb und ließ sich durch die rechteckige Öffnung fallen, was gut ging, da die Decke im unteren Geschoss recht niedrig und sie normal groß. Tenshi mochte ihr Haus, wobei es genaugenommen Ginosas Haus war - Ginosa war der Älteste gewesen, der sie gefunden hatte, hatte man ihr erzählt - doch es hatte nach seinem Tod Jahre lang leer gestanden, bis man nach ihrer Genesung entschieden hatte, dass es ihr gehören sollte. Sie hatte es wieder bewohnbar gemacht so gut sie konnte, sich auch wunderbar eingelebt und kannte jeden Winkel, doch hatte sie es abgelehnt sich helfen zu lassen und da sie so gut wie nie zum Putzen kam, oder um es besser zu sagen: nie Lust hatte zu putzen, denn putzen war stumpfsinnig und machte keinen Spaß, sammelte sich so einiges an Staub. Trotzdem liebte sie den Geruch, leicht staubig und holzig. Sie schloss die Augen und atmete tief ein, bevor sie sich daran machte einige Kerzen zu entzünden, denn obwohl draußen wahrscheinlich schon die Sonne aufgegangen war, drang durch die wenigen kleinen Fenster nicht viel Licht in den großen und einzigen Raum des Erdgeschosses. Nachdem das getan war, sah sie in ihrem Schrank nach, was sie noch an Essbarem im Haus hatte. Neben einigen Wurzeln, die sie gestern am kleinen Teich ausgegraben hatte, waren noch ein halbverbrannter Fisch von gestern Abend und zerstoßene Äpfel übrig . Also hieß es wohl heute wieder was zu essen suchen - zwar nicht ganz so spannend, wie Kohleskizzen auf den Boden zu zeichnen oder mit Hebeln und Winden zu experimentieren, aber immer noch besser, spaßiger und sinnvoller als Putzen. Wenn sie schnell war, konnte sie sogar noch bei Keoma vorbeischauen. Sie klatschte erfreut in die Hände. Genauso mach ich es! Vielleicht zeigt mir Keoma ja wieder einen Buchstaben oder gar ein ganzes Wort! Die Wurzeln ließ sie für mittags übrig, stattdessen tat sie sich am Fisch und den zerstoßenen Äpfeln gütlich. Beides schmeckte ausgezeichnet, denn der Fisch war zwar außen schwarz und schmeckte nach Asche, doch das innere Fleisch war hellbraune und wohlschmeckend, auch wenn die Gräten sie störten, war sie doch relativ rasch fertig und leckte sich die Finger ab, um ja nichts von der Nahrung zu verschwenden. Sie blies vermischte sich für einen Moment mit dem Eigengeruch des Hauses. Die - vor allem von den zerstoßenen Äpfeln - klebrigen Finger wischte sie an ihrer Latzhose ab, bevor sie sich die schulterlangen lockigen schwarzen Haare aus dem Gesicht strich, die links kürzer waren als rechts. Ein sinnloses Unterfangen, denn ihre Haare schienen ein Eigenleben zu führen und fielen ihr doch immer wieder vor ein Auge, doch Tenshi mochte ihre Haare und das Gefühl wenn sie es mit den Fingern berührte. Mit vier großen Schritten ihrer langen Beine war sie bei der Tür, drehte am Knauf, öffnete die Tür und trat hinaus ins Sonnenlicht. Für einen kurzen Moment war sie geblendet und schloss die Augen doch dann gewöhnte sie sich an die Helligkeit und öffnete die Augen wieder. Der Wind  fühlte sich angenehm auf ihrer Haut an. Sie freute sich auf diesen Tag und lachte befreit. Tenshi breitete die Arme aus und lief breit grinsend herum. "Sieh mal, ich habe Flügel", sagte sie zu niemandem bestimmten und rannte lachend und jauchzend zwischen den Häusern hindurch.



©Nymeria
Di Sep 12, 2017 10:38 pm
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Halfdan | Stamm des rauschenden Wassers | Gelehrter – am Ufer, nähe der Insel – ansprechbar!
„Nimm das! Und das!“ schrie der Junge, höchst motiviert, die unsichtbaren Gegner alle kurz und klein zu schlagen. Sein Stock, den er sich als Waffe ausgesucht hatte, wirbelte durch die Luft. Es wirkte eher wie Herumgefuchtel, doch für ihn hatten diese Bewegungen einen Sinn. Sicher, er müsste noch lernen, eleganter mit seiner Waffe umzugehen und weniger draufzuhauen, aber es war immerhin löblich, einen Gelehrten schon so früh trainieren zu sehen. Und Halfdan war sehr eifrig, wenn es darum ging, das Kämpfen zu üben. Er wollte ja irgendwann Wächter werden. Üben war wichtig, sonst rostete man ein. Für ihn begann der Tag daher schon sehr früh. Er schlich sich schon aus dem Haus, wenn seine Familie noch schlief, darauf bedacht, ja niemanden zu wecken. Das würde sonst nur ärger bedeuten! Meist verkroch er sich ans Ufer, wo er ungestört üben konnte, so wie auch an diesem Tag. Das Ufer bot ausreichend Platz, eine kleine Wiese und es war weit genug von den anderen entfernt, sodass er niemanden wecken würde. Halfdan holte noch einmal aus, ließ den Stock durch die Luft segeln, hielt aber sofort inne, als etwas vor ihn sprang. „Hey, du weißt doch, dass du mich bei meinen Übungen nicht stören darfst!“ Der Junge ignorierte das kleine Wesen am Boden und hob den Stock wieder an, fixierte sich auf weitere Gegner. Natürlich hörte der Otter nicht auf ihn, vielmehr sprang er nun herum, tänzelte um den Stock herum und wich ihm gewandt aus. „Hey, das ist kein Spiel! Das hier ist ernsthafte Arbeit, Floki!“ Der Dämon in Tiergestalt sah ihn nur verwirrt an und sprang dann weiter auf und ab. Halfdan seufzte. Nie konnte man dem kleinen Racker beibringen, still zu halten! „Na gut, aber dann kämpf wenigstens mit und steh nicht im Weg rum! Siehst du diese Gegner da?“ Er deutete in die Luft, wo ein paar Gräser im Wind wehten. „Das ist unser Ziel! Stell dir vor, das sind ungefähr fünf!“ Der Junge behauptete zwar, dass sein Otter zählen konnte, aber es war auch für ihn wichtig. Mehrere Gegner waren anstrengend und sehr schwer, oh ja! Zufrieden stellte er fest, dass Floki sich neben ihn stellte und sich so erhob, dass er mit den Vorderpfoten schlagen konnte. Das würde gut werden! Halfdan brachte sich in Position, hielt den Stock solide fest und suchte sich sein Ziel aus. Dann griff er an, wieder und wieder, während Floki mit ihm sprang und mit den Pfoten durch die Luft hieb. Das konnten sie nur gewinnen!

Kiova | zukünftig Stamm der stillen Kronen  - auf dem Gebiet des Stammes – bitte finden! :D
Kiova war müde und hungrig. Sie wollte sich am liebsten ausruhen, schlafen, doch das konnte sie nicht. Sie hatte ihre Vorräte längst verbraucht und die Nacht damit zugebracht, zu jagen. Doch in der Nacht hatten sich die meisten Tiere vor ihr verborgen. In dieser Gegend wuchs leider nicht viel, was ihr irgendwie bekannt vorkam und sie wollte nicht riskieren, zu sterben. Also war sie weitergezogen. Sie wusste nicht, wie lange sie gelaufen war, doch es war gut, neue Gefilde zu sehen. Neue Jagdgründel. Und vielleicht könnte sie dieses Mal ja tatsächlich etwas erbeuten. Einen Bogen hatte sie ja, wenn auch selbstgemacht und sicherlich nicht von guter Qualität. „Kannst du nicht einfach etwas für uns fangen? Das wäre so viel leichter!“ fragte sie ihren Begleiter. Sie wusste nicht, wann sie den kleinen Fuchs kennengelernt hatte, doch er war schon eine sehr lange Zeit bei ihr. Beschützte sie vor der Einsamkeit. Der Fuchs sah einmal zu ihr auf, doch ansonsten zeigte er keine Reaktion. Na super…leider war Odin ein sehr schüchterner Fuchs. Und er mochte es gar nicht, von ihr wegzugehen. Dabei wäre es sinnvoller, wenn er seinen natürlichen Jagdinstinkt nutzen könnte. „Vielleicht kannst du wenigstens etwas riechen. Finde uns…einen Hasen oder sowas.“ Immerhin tat Odin nach einigem Zögern, was sie ihm gesagt hatte und schnupperte tatsächlich einmal. Als der Fuchs plötzlich stehen blieb und in eine Richtung wies, hielt sie ihren Bogen fester umklammert. „Da lang, ja? Gut…ich hoffe, du hast Recht. Lange kann ich wohl nicht mehr stehen.“ So langsam wurden ihre Beine müde und schwer, doch sie hoffte, zumindest noch etwas zum Essen zu fangen. Ansonsten würde sie an Müdigkeit sterben und verhungern. Kiova lief also  in die gewiesene Richtung, bemühte sich um einen möglichst leisen Schritt. Sie war schon fast am Aufgeben, als sich doch etwas regte und eine pelzige Gestalt aus einem Gebüsch sprang. Odin blieb stehen, unsicher, was er tun sollte, doch sie selbst fischte einen Pfeil heraus und spannte an, doch das Tier war zu schnell für sie. Frustriert schnaubte sie, wartete darauf, dass es sich wieder zeigte. Doch als der Hase erneut auftauchte, war sie zu schnell und schoss einen Baum ab. Der Hase war so schnell fort, dass sie kaum seine Richtung erkennen konnte. „Na großartig! Jetzt müssen wir uns hungrig ausruhen…du hättest da ruhig mal nachhetzen können! Du bist doch ein Jagdtier, oder?“ Odin ließ sich in der Nähe eines Gebüschs nieder. Offenbar war auch er müde. Naja…was blieb ihr auch anderes übrig. Zur Not aß sie eben Rinde. Sie pflückte den Pfeil vom Baum, schnitt sich etwas Rinde ab, auch wenn es ihren Magen alles andere als glücklich machen würde und setzte sich dann zu Odin. Das nächste Mal musste besser laufen. Sie kaute die Rinde, langsam und ohne ihrem Brechreiz nachzugeben, doch sie brauchte etwas Richtiges. Und das so schnell wie möglich. Es wäre zu schön, wenn die Hasen einfach umfallen würden. Zu schön um wahr zu sein. Naja...Hilfe war hier wohl auch kaum in Aussicht. Wobei sie nicht recht wusste, ob sie wirklich auf andere Menschen stoßen wollte. Die meisten Menschen, die sie getroffen hatte, waren genau wie sie Einsiedler, die ihr Revier verteidigten und meist sehr griesgrämig reagierten. Keine Chance auf Hilfe also.



©Namida
Sa Sep 16, 2017 1:38 am
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Kenai || Stamm der flüsternden Geister || Jüngster, erwähnt; Lagertha @Maischnee

Immer noch in vollkommener Dunkelheit, saß er aufrecht sitzend in seinem kleinen dunklen Raum. Sein kleiner Körper zitterte immer noch und seine Augen waren weiterhin weit aufgerissen. Immer wieder tauchten die Erinnerungen an seinen Albtraum auf und jedes mal durchfuhr ihn ein schaudern. Er wusste nicht wie lange er diese Dunkelheit noch ertragen konnte. Überall war sie, nicht nur in seinen Träumen, sondern auch in der Realität. Überall griff sie nach ihm und drohte ihn zu verschlingen. Doch plötzlich spürte er eine wärme. Jemand griff nach ihm und holte ihn aus der Dunkelheit zurück. Er erkannte die ihm gut vertraute Stimme und eine wärme durch strömte ihn. Er spürte sich sofort geborgen und sicher und die Panik aus seinen Augen verschwand langsam. Seine Mutter war schon immer die herzliche von seinen Eltern gewesen. Seitdem er denken konnte war es immer seine Mutter gewesen, die sich um ihn gekümmert hatte. Egal ob der Stamm ihr sorgen bereitet oder sie streit mit seinem Vater hatte, so stand Kenai doch immer irgend wie an erster stelle. Besonders ihre Umarmungen liebte er, da sie ihm das Gefühl gaben geliebt zu werden. Viel Liebe bekam er nicht von zuhause aus, besonders nicht von seinem Vater. Kenai hatte immer das Gefühl das sein Vater ihn hassen würde, zumindest zeigte er nie Interesse an ihm. Sein Vater macht ihm aber auch Angst. Er konnte sich an einen Tag erinnern, an dem er sehr laut gewesen war. Auch seine Mutter hatte die stimme erhoben. Danach hatte er nur einen lauten schlag gehört und dann plötzlich war alles still. Später hatte Kenai erfahren was genau passiert war. Darüber gesprochen hatte er nie, doch seitdem verfolgten ihn Albträume.

Er vernahm erneut die seiner Mutter, die sanft auf ihn einredete. Stillschweigend nahm er die ruhe auf die seine Mutter ausstrahlte. Er schmiegt sich eng an sie und vergrub sein Gesicht in ihre Schulter. Er holte tief Luft eher er leise ansetzte. “Die Dunkelheit hat mich schon wieder verfolgt. Gerade als sie mich verschlingen wollte bin ich aufgewacht“ murmelte er und hob den Kopf um seine Mutter anzusehen. “Hat Vater es gehört? Er ist doch nicht wieder sauer oder?“ seine Augen weiteten sich ein wenig vor Angst.



Niyaha || Stamm des Stürmenden Schnees || Jüngste; Ylva @Peshewa

“Tala hat mich geweckt“ antwortete die kleine und sah ihre Schwester lächelnd an. Sie warf Tala einen kurzen finsteren Blick zu, den der Welpe jedoch grinsend abtat. Kurz darauf erhob sich der Dämon ihrer Schwester. Es war ein großer Eisbär, den Nia kannte seitdem sie klein war. Sie mochte den großen, jedoch manchmal etwas griesgrämigen Eisbären sehr. Tala schaute mit ihren großen Welpen Augen den Eisbären an, während dieser sich runter beugte um sie zu beschnuppern. Nia entfuhr ein kichern, da sie diese Situation echt witzig fand. Der große Eisbär und der kleine Wolfs Welpe. Das war ein zu komischer Anblick. Während sie die beiden beobachtete, bemerkte sie plötzlich wie sich zwei Hände um ihre Taille legten und sie anhob. Wenige Sekunden später fand sie sich auf dem großen Eisbären wieder. Ein großes und strahlendes grinsen machte sie auf ihrem Gesicht breit. Sie liebte es auf dem großen Bären zureiten. Dies hatte sie schon getan seitdem sie ganz klein gewesen war, und der Bär hatte dies immer mit einem Brummen hingenommen. Ullr machte an stallten von einem tiefen Brummen, was symbolisieren sollte das Nia doch ganz schön schwer war. Entschuldigend verlagerte sie ihr Gewicht. Mit dem Bauch auf seinem Rücken liegend, streckte sie sich nach vorne und begann dem Bären hinter den Ohren zu kraulen. Wenn sie unten stand, kam sie schlecht an den Kopf ran, aber nun da sie hier oben lag. Weiterhin mit einem Lächeln auf den Lippen, massierte sie den Kopf des Bären. Ullr schien jedoch irgendwann sich zu langweilen, weswegen er anfing im Iglu hin und her zu laufen. Nicht auf die plötzliche Bewegung gefasst, rutschte sie ein Stück nach vorne. Überrascht quickte sie auf und hielt sich an seinen Schultern fest um nicht runterzufallen. Nun wieder aufrecht sitzen genoss sie die Tour, die ihr der Eisbär gerade lieferte.



Senua || Stamm der stillen Krone || Wächterin; erwähnt wird Kiova @Maischnee

Mit einem seufzend schloss sie die Tür hinter sich. Der Abschied war ihr schwer gefallen von ihrem liebsten. Er war gerade erst wieder zu ihr zurückgekehrt und jetzt musste sie ihn schon verlassen. Die Welt war manchmal echt ungerechnet. Für einen Moment lehnte sie mit dem Rücken an der Tür, ehe sie sich abstieß und ein paar Schritte nach vorne ging. Sie blieb erneut stehen um die Umgebung zu beobachten. Von ihren Baumhäusern aus, konnte man das ganze Gebiet sehen. Die Bäume standen in voller Pracht und trugen ihre Früchte. Dieser Anblick ließ sie lächeln. Mit den Händen die seile entlang gleitend, schritt sie über die Hängebrücke. Sie erkannt die ersten Menschen die ebenfalls ihre Hütten verließen und nickte ihnen freundlich zu. Sie erreichte die nächste Plattform. Mit wachem Blick sah sie sich erneut um und beschloss nach Links zu gehen. Sie folgte der Hängebrücke eine Weile bis sie den Abstieg erreichte. Als sie den weichen Boden berührte, ging sie für einen Moment in die Hocke und strich mit ihren Händen durch das weiche Grass. Sie liebte die Natur über alles. Erst als Makya sie an stupste erhob sie sich. Sie schloss für einen Moment die Augen, ehe sie diese wieder öffnete. “Bereit?“ fragte sie und sah den Fuchs an. Dieser schien nur darauf gewartet zu haben, den er fing an sein Gewicht zu verlagern. “Fertig? Los!“ rief sie lachend und sprintete los. Mit kräftigen Schritten lief sie den Weg entlang, wobei all die schwere die vorher noch auf ihrem Körper gelegen hatte, sich mit jedem Schritt von ihr löste. Ein Lachen entfuhr ihrer Kehle was sie dazu anspornte noch schneller zu laufen. Makya lief genau hinter ihr und überholte sie ein paarmal um ihr zu zeigen, wie langsam sie doch war. Es schien so als würde er sie angrinsen und sie auslachen, was sie mit einem schiefen grinsen hinnahm. Schon bald erreichten sie die Lichtung die sie zum Trainieren benutzte.

Sie lief auf die selbst gebauten Attrappen zu, die sie gestern aufgestellt hatte. Mit gezielten Schlägen und Schritten attackierte sie die erste Figur. Ohne eine lauten Ton von sich zu geben, schlug sie mit dem Stab aus. Senua war schon immer eine sehr gute Kämpferin gewesen. Sie hatte früh angefangen und einen sehr harten Trainer gehabt. Er war einer der besten im Stamm gewesen und hatte von Anfang an Senua Potenzial gesehen. Von Anfang an hatte er das Beste aus ihr raus kitzeln wollen und das harte Training hatte sich ausgezahlt. Mit strahlenden Augen hatte sie damals den Titel Wächterin entgegengenommen, die jüngste aus ihrem Jahrgang um es genau zu sagen. Er war stolz auf sie gewesen. Alles was er wusste hatte er ihr gebracht. Doch nun war er nicht mehr hier. Für einen Moment kam Trauer in ihr auf, diese schüttelte sie jedoch wieder ab. Er würde es nicht wollen das man um ihn trauerte. Er war gestorben bei dem was er am liebsten tat, nämlich den Stamm beschützen. Sie holte erneut Anlauf, sprintete los und attackierte den Gegner. Makya folgte ihr dabei mit fließenden Bewegungen, so das aussah als wären die beiden eins. Doch plötzlich blieb der Fuchs stehen und spitze die Ohren. Sofort hielt Senua inne und sah in die Richtung aus der das Geräusch kam. Mit langsam schritten verließ sie die Lichtung und folgte Makya der auf das Geräusch drauf zu ließ. Plötzlich blieb ihr Dämon stehen. “Ich rieche Fuchs. Jedoch kein normaler. Es scheint als wäre es einer wie….ich?“ meinte Makya und sah sie überrascht an. Senua sah ihn verwirrt an. Makya erkannte alle Dämonen des Stammes, was bedeutete das dieser nicht zu ihnen gehörte. Es gab also nur zwei Möglichkeiten. Entweder feindlicher Stamm oder ein Außenseiter. Plötzlich konnte sie jemanden erkennen (Kiova) und blieb stehen. Diese Person saß in der Nähe eines Gebüsches und schien etwas zu essen. Ein Fuchs hockte neben der Person. Sie gab Makya ein Zeichen, während sie ein paar Schritte vor lief und sich im Dickicht verborgen hielt. Makya verstand ihr Zeichen und schlich auf die Personen drauf zu um Senua bei potenzieller Gefahr Bescheid geben zu können. Senua wartete der weilen im Dickicht.


Nalani || Stamm der flüsternden Geister --> ansprechbar



©Schwarzschattenhimmel
Sa Sep 16, 2017 12:35 pm
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Iceheart // Häuptling des Stamm des stürmenden Schnees // Im Lager
Langsam ging Iceheart aus seinem Iglu und sah sich um. Schnee wie es schon immer gewesen war, überall schnee. Er lächelte sanft und schloss kurz seine Augen. Dies war sein Zuhause, dies war es schon immer gewesen. Schnell öffnete er die Augen, es war kalt, klar, aber diese Kälte störte ihn nicht mehr, daran gewöhnte man sich wenn man hier lebte, man musste sich daran gewöhnen ansonsten würde man hier nicht leben können. Sein Polar Wolf Samael kam zu ihm, dieser sah sich auch in seiner Heimat um und seufzte einmal laut auf. "Es ist schön hier zu leben." Knurrte er, auch wenn er nicht unbedingt ein knurriger Wolf war, so war er doch ab und an unzufrieden, vor allem wenn Iceheart ihn weckte. Solange wie die beiden zusammen waren, kannten sie sich einfach schon sehr gut.




©Felicity
Sa Sep 16, 2017 2:59 pm
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Elena | Stamm des rauschenden Wassers | Stellvertreterin | @Maischnee

Sie atmete tief in die Morgenluft ein und seufzte tief. Wie sie es liebte. Wenn die erfrischende Luft einen umgab - sowieso war die Luft morgens am besten. Und es lag der Hauch von Regen in der Luft, ja, es würde ein stürmischer Tag werden. Vielversprechend, fand Elena, sie liebte es, draußen zu sein und sich der Gefahr des Wetters auszusetzen. Elena sah aus dem Augenwinkel etwas weißes neben sich aufblitzen. "Guten Morgen, Corazón!", rief sie dem Schwan zu. Dieser plusterte sein Gefieder auf und blickte sie forschend an. "Ein wundervolles Wetter, findest du nicht auch?", neckte sie ihren Freund. Corazón fauchte nur, wandte sich ab und plusterte sich noch mehr auf. Elena lachte nur verzückt. Sie liebte es, dass Corazón und sie so komplette Gegenteile waren - sie fand sowie so, dass Gegenteile sich anziehen. Wie langweilig das Leben wäre, wenn sich jeder einig wäre! "Komm!", rief sie und rannte los. Ja, sie konnte manchmal richtig kindlich sein. Aber wo war der Spaß am Leben, wenn man immer ernst war? Ihrer Meinung nach, würde es auch Corazón tun, mal nicht so spießig zu sein und sich im Schlamm zu wälzen. Aber andererseits würde sie ohne ihn so viele Verpflichtungen sausen lassen und wäre niemals Stellvertreterin geworden. Wenn es um ihren Stamm ging, verstand sie nämlich gar keinen Spaß.
Doch in Moment ging es nicht darum, sondern einfach nur darum, zu Leben!
Also rannte sie zum Ufer - dort liebte sie. Corazón watschelte ihr genervt und trotzdem amüsiert hinterher. 'Mach dich ruhig lustig!', dachte sie, bückte sich und drehte sich mit vollem Schwung um - um einen Matschklumpen direkt auf den Schwan zu werfen. Dieser schrie auf, doch im nächsten Moment blitzten seine Augen auf und er warf ebenfalls Schlamm nach Elena. So ging es weiter, bis sie beide braun vor Matsch waren. Als Elena schließlich aufhörte zu lachen und Corazón begann sich schnatternd zu säubern, nahm Elena eine Stimme war. Die kannte sie doch! Schnell bückte sich und suchte nach einem geeigneten Stock. Als sie ein großes Exemplar fand, hob sie es auf und nahm es wie ein Schwert vor sich. Sie drehte sich um und nahm einen Finger auf den Mund, um ihrem Dämon anzudeuten, dass er sich still verhalten sollte. Sofort hörte er auf sich zu putzen und flatterte leise neben sie. Dann ging Elena weiter in Richtung der Stimme. Sie konnte den Jungen schon vor sich ausmachen. Es machte sie stolz, dass er so jung war und sich schon so engagierte. Als sie nah genug an ihm dran war, rief sie laut seinen Namen. "Einen guten Morgen wünsch' ich dir, Halfdan!" Corazón schnatterte zustimmend neben ihr. Schon hob Elena ihren Stock und stellte sich kampflustig vor Halfdan. "Bereit?", meinte sie neckend. Sie mochte es, mit den Jüngeren zu spielen und zu kämpfen und die meisten waren es gewohnt, dass ihre so ernste Stellvertreterin doch sehr kindisch werden konnte und es liebte, Übungskämpfe auszutragen. Dann konnte sie sich auch immer ein Bild zu ihrem Stamm machen.
Mit funkelnden Augen sah sie Halfdan an.  

//Out: Puh, hab ewig keinen Post mehr geschrieben. :'D Ist am Handy geschrieben, also sorry für irgendwelche Tippfehler oder ähnlich. ^^ Und ich hoffe, ich durfte dich einfach mal anplayen @Maischnee :p



http://my-wolf-heart.forumieren.com/
©Lilienbär
Sa Sep 16, 2017 9:47 pm
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Hala // Gelehrte Stamm des stürmenden Schnees // vor dem Lager ansprechbar

Okay versuchen wir es nochmal also gut... Sie schloß die Augen, an diesem Morgen schon zum zehnten Mal, und konzentrierte sich auf die Kälte um sie herum. Langsam, ganz allmählich, spürte sie einen sanften Wiederstand in ihrem Geist. Sie streckte die Arme aus und öffnete die AUgen nur um im nächsten Moment durch die Luft geschleudert zu werden als die Eiswand die sie erschaffen hatte mit einem lauten krachen explodierte. Autsch...verdammt schon wieder...es klappt einfach nicht. Was mache ich nur falsch ? Plötzlich spürte sie eine sanfte Stimme in ihrem Kopf, zuerst nur ein Bild, eine Umarmung, dann Worte. Du versuchst es zu sehr meine kleine, lass dir Zeit und vorallem mach mal eine Pause du siehst aus als hättest du dich mit einem Eisbären geprügelt. Das ließ das junge Mädchen lächeln. Na gut gehen wir wieder ins lager zurück.

Tesla // Schmied Animae // in seiner Schmiede ansprechbar

Langsam öffnete er die Augen und quälte sich aus dem Bett nur um dann putzmunter seine Arbeitskleidung über zu werfen und sich in seine Schmiede zu begeben wo er anfing schon einmal das Schmiedefeuer zu schüren, dafür legte er einige trockene Holzscheite nach und entzündete sie mit zwei Feuersteinen anschließend betätigte er langsam den ledernen Blasebalg um das Feuer wachsen zu lassen, dabei pfiff er munter vor sich hin



©Bran
So Sep 17, 2017 3:15 pm
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Aouli |Stamm des rauschenden Wassers | Gelehrter in der Ausbildung zum Wächter | in seinem Zimmer

Arnele schlug mit den Flügeln und kreischte:"Sowas darfst du nicht einmal denken!  Wenn du stirbst, sterbe ich auch, vergiss das nicht! Ich weiß nicht wie du es hältst, aber ich hänge an meinem Leben." Aouli gab keine Antwort. "Außerdem", fuhr die Adlerdame sanfter fort. "Hast du doch  Menschen hier, denen du etwas bedeutest und die dir auch etwas bedeuten. Du hast ein Leben, eine Begabung und eine Bestimmung, ein Ziel. Wirf das doch nicht alles weg, Aouli." Arnele hat recht. Seine Lider flatterten, bis er sich dazu zwang sie krampfhaft offen zu halten. Seine Hände begannen wieder zu zittern, er schwankte leicht, seine Beine fühlten sich taub an. Plötzlich verlor er das Gleichgewicht und fiel nach hinten. Hart schlug er mit dem Rücken auf dem Holzboden auf, doch der Schmerz ließ zumindest seine Gedanken klarer werden. "Du hast Recht, Nele", sagte er mit leiser und heiserer Stimme. "Ich muss essen, ich muss trinken. Ich muss schlafen. Aber... ich kann nicht. Es ist, als wäre ein Teil von mir mit IHR gestorben. Und meine Träume machen mir Angst. Alles wirkt so echt und ich erreiche SIE immer beinahe...aber dann ist SIE wieder unerreichbar für mich. Aber IHR Blick ist unheimlich. So... starr und tot, vorwurfsvoll, spottend oder berechnend. Ich weiß es nicht. Ich will nicht schlafen. Ich kann SIE nicht sehen... nicht so." Arnele hatte mit wachsamen Augen zugehört. Jetzt schüttelte sie den Kopf und steckte demonstrativ den Kopf unter einen ihrer Flügel. Aouli lag weiter auf dem Boden, die Augen starr auf die Decke gerichtet. Doch sein Körper war müde und angestrengt und obwohl er sich dagegen wehrte, irgendwann fielen ihm doch die Augen zu.

Alles war wie immer. Er stand in seinem Zimmer und spielte auf seiner Violine. Er kannte die Melodie. Das war ihr gemeinsames Lied. Aber wo war Velia? Sie spielten es doch immer zusammen? Auf einmal klang seine Violine merkwürdig verzerrt und er sah die Animae. Sie schwebte eine Fußbreit über dem Boden, bleich und aufgedunsen, ihre Augen tot und leer, Algen im Haar, die Kleidung in Fetzen. Er ließ die Violine fallen und sank auf den Boden. "Das ist nur ein Traum. Du bist tot!" murmelte er und hoffte, dass sie verschwinden würde, doch sie regte sich kein bisschen. Er verbargt die Augen mit den Händen, doch er sah sie immer noch. "Aouli." Er erstarrte. "Lass mich doch in Ruhe, ich ertrage das nicht mehr!" Erst jetzt bemerke er, dass er weinte. Seine Tränen machten alles verschwommen und als er sie sich aus den Augen gewischt hatte, sah er nicht mehr Velia oder sein Zimmer. Er sah seinen Vater und einen Mann mit leuchtend grünen Augen und schließlich eine erschöpfte Frau, die ihm beide Arme entgegenstreckte. Doch das Bild veränderte sich, die Frau weinte und schien Schmerzen zu haben, wand sich zitternd und streckte verzweifelt die Arme aus, da war Blut überall, Blut auf seinen Händen, Blut auf seinen Füßen, in seinem Gesicht, ertränkte alles, als die Frau gellend schrie...

Erschrocken fuhr er hoch. Es schien so gut wie keine Zeit vergangen zu sein, den Arnele hockte neben ihm und sah ihn besorgt an. "Du schreist sehr laut. Geht es dir gut? Müde bist du wahrscheinlich immer noch, das waren allerhöchstens ein paar Minuten." "Da war Blut. Viel Blut. Und eine Frau. Ich glaube es war ihr Blut. Sie hat mich angesehen. Sie hatte Schmerzen", antwortete er stammelnd, auch wenn sie nicht explizit nach dem Inhalt seines Traumes gefragt hatte. "Vorher habe ich meinen Vater gesehen. Und einen Mann mit grünen Augen. Velia war auch da. Sie hat meinen Namen gesagt. Alles was ich träume fühlt sich so wirklich an, Arnele."


Hikari | Stamm des Stürmenden Schnees |Sammler | draußen -> Lager - ansprechbar

Er lief bis zu der Stelle, wo er gestern seine neueste Skulptur erschaffen hatte. Sie zeigte große Wellen, die einen Baum umspülten, über dem eine Wolke zusehen war, aus der Schneeflocken fielen. Die Stämme in Symbiose. Sie glänzte blau in der Sonne.  Prüfend stellte sich Hikari mal nach links mal nach rechts um herausfinden, wo er sie noch verbessern konnte. Seinem geübten Blick fiel sofort auf: er hatte eine größer geratene Schneeflocke nicht zu Ende gefertigt! Knopa, der ihn inzwischen eingeholt hatte, blieb neben ihm stehen und schnatterte, wild mit den Flügeln schlagend:"Beeil dich gefälligst, du weißt doch noch, dass du auch andere Pflichten hast, oder?" Doch Hikari dachte nicht daran, sich zu beeilen. "Die Perfektion liegt in der Geduld, nicht in der Hektik", antwortete er seelenruhig und konzentrierte sich auf die Schneeflocke und welche Form sie in seiner Vorstellung haben sollte. Er liebte sein Hobby überalles und  brachte damit Knopa oft zur Weißglut und die Jüngsten und jüngeren Gelehrten zum Staunen. Freilich war viel Übung nötig gewesen um seine Vorstellung genau auf das Schnee und das Eis, das er bändigte, zu übertragen, doch er war seit jeher ein ehrgeiziger Perfektionist gewesen. Mit seiner angelehrten Fähigkeit hätte er natürlich zu den Wächtern gehen und dort irgendeinen sadistischen Kampfstil entwickeln können, aber Kari wählte stattdessen die Sammler und nutze nun seine Kräfte für seine Skulpturen. Dieses Hobby diente nicht nur der Auslebung seiner künstlerischen Seite, sondern sorgte auch dafür, dass er nicht aus der Übung kam. Nachdem er die Schneeflocke vollendete, ging er zwei Schritte zurück. "Perfekt", murmelte er. "Na endlich...", war alles, was Knopa dazu zu sagen hatte. Der Pinguin nahm Anlauf - soweit das möglich war - und rutschte auf dem Bau voraus, sodass nun Hikari ihm folgen musste. Aber er wusste sowieso wo sein Dämon hin wollte, denn Knopa wollte immer möglichst schnell mit den Tagesaufgaben fertig werden um... ja warum eigentlich? Hikari zuckte mit den Schultern und grinste leicht, als Knopa zum Stehen kam. "Soll ich dich anschieben?", fragte er gespielt besorgt. Knopa gab eine Art Fauchen von sich und schob sich weiter durch den Schnee. Er blieb stehen und sah dem Pinguin zu, bis er den Schnee unter seinem Dämonen einfach zu Eis werden ließ. Da Knopa nun einen ordentlichen Geschwindigkeitsschub erlebte, musste er selbst nun auch wieder laufen um mit dem Adeliepinguin mithalten zu können.
Wie er schon gewusst hatte, hatte Knopa den Weg zurück ins Lager eingeschlagen, doch anscheinend war etwas zu schnell gerutscht, denn er steckte nun mit dem Kopf in einem Schneehaufen  und strampelte wie wild. Sofort war Hikari zur Stelle und zog seinen Dämon heraus, der ihn vorwurfsoll aus seinen weiß umrandeten dunkelgelben Augen anblickte. "Was ist? Du wolltest doch immer schnell sein. Das hast du jetzt davon", meinte er nur, wischte Schnee vom Gefieder seines Dämonen und setzte ihn sodann wieder auf den Boden.

Samui | Stamm der stillen Kronen | Schamanenschülerin | Hängebrücken - ansprechbar
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Fr Sep 22, 2017 7:13 pm
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Kalypso | Stamm der stillen Kronen | Stellvertreterin | Zuhause; Hängebrücken - Angesprochen wird Samui @Bran

Die kleinen Lichter, die sich die Stellvertreterin zum Abend hin immer anmachte, waren schon längst erloschen. Kleine Rußflecken, die man nur erkennen konnte, wenn man genauer hinschaute zeugten von ihrer Tätigkeit -ebenso, wie der Wachs, der seine Spuren auf ihrem Boden hinterließ. Doch das alles kümmerte die wilde Blondine keineswegs. Sie sprang gerade fröhlich wie ein viel zu groß geratenes Kind durch ihr Baumhaus und sang dabei ein Lied. "...Everybody tells me I don't know what I'm doing.
The life I'm pursuing..."
Ein riesiger schwarzer Fellhaufen drückte sich durch die große Öffnung, die einer Katzenklappe ähnelte und musterte die aufgeregte Frau mit unverhohlenem Missfallen. "Was tust du da? Du solltest draußen sein und deinem Stamm helfen, nicht hier drinnen eine Party veranstalten. Ich frag mich sowieso, wie du immer so fröhlich nach dem Aufstehen sein kannst," maulte eine tiefe männliche Stimme, die von dem schwarzen Tier zu kommen schien, welches anmutig auf der anderen Seite des Raumes auf eine Antwort ihrerseits wartete. Sie grinste und hüpfte auf ihn zu. "Es ist nicht mein Stamm, mein Lieber. Ich bin nur die Stellvertreterin und-" "Du wirst aber als nächstes das Oberhaupt sein," unterbrach er sie frustriert, "zeig doch bitte etwas mehr Anstand!" Die junge Frau verdrehte die Augen und lächelte dem Panther sanft zu. "Wenn du dir wegen meines Verhaltens sorgen machst, kann ich dich beruhigen. Ich weiß, wie man jemanden um denn Finger wickelt, keine Sorge." Rin ließ sich neben ihr auf den Bauch plumpsen und starrte sie missmutig von der Seite an. "Du verstehst es einfach nicht...selbst als Stellvertreterin solltest du dir vielleicht etwas mehr Gedanken über deinen Stamm machen, Kalypso." Die Blondhaarige legte ihren Kopf in den Nacken und tastete mit ihren schlanken Fingern nach einem bekannten Hebel. Als ihre Fingerkuppen gegen das vertraute glatte Holz stießen, betätigte sie den Mechanismus, wobei ein stumpfes Schleifgeräusch ertönte. Das Dach ihres Hauses schob sich langsam auseinander und offenbarte den Himmel. Die Sterne waren schon verschwunden, dennoch streckte sie einen Arm aus, als würden die Seelen ihr dadurch näher sein können. "Wie wär's wenn du meine Aufgaben übernehmen würdest? Ich weiß, dass du alles für den Stamm tust, was in deiner Macht steht und wärst sicher mehr für diesen Job geeignet, als ich. Ich verstehe sowieso noch nicht ganz, warum ich zur Stellvertreterin wurde." Rin schüttelte den Kopf und legte seinen Schwanz um sie, woraufhin Kalypso sich auf die Seite rollte und ihren Kopf auf seiner Flanke ablegte. "Ich bin sicher, es gab einen Grund. Du bist immer freundlich gesinnt, selbst wenn dein Gegenüber mehr als unhöflich ist und das macht dich zu einer starken Führerin..." Sie verengte leicht ihre Augen und stand dann beinahe schon ruckartig auf. "Du hast wahrscheinlich Recht. Ich sollte mal mehr unter Leute gehen und meinen Stamm kennenlernen!" Die Grünäugige lief entschlossen ins Bad und wusch sich erstmal gründlich das Gesicht. Danach waren ihre Zähne dran, welche sie wie eine Verrückte schrubbte. "Wow wow, langsam, sonst putzt du dir noch dein Zahnfleisch weg," sagte er spöttisch während sein Gesicht im Türrahmen erschien. Sie grinste wieder, rannte in den Aufenthaltsraum und schnappte sich eines ihrer Lieblingsbücher, die sie schnell in ihrer Tasche verstaute und stieß die Tür auf. "Na los Rin, sonst musst du hier bleiben." Der Panther folgte seiner Freundin augenrollend. Ihre Beine trugen sie zu einer der Hängebrücken, auf der bereits jemand stand. Sie drehte sich nochmal zu Rin und grinste ihm verschwörerisch zu, bevor sie eins ihrer besten Lächeln aufsetzte und dem Mädchen entgegenkam. "Hallo du!"



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Sa Sep 23, 2017 1:34 pm
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Eloya || Stamm des rauschendem Wassers || Schamanin || Zimmer → draußen || ansprechbar

Schweißgebadet schreckte sie aus ihrem Bett hoch. Sie hatte schlecht geträumt, wie eigentlich jede Nacht seit der vorherige Schamane gestorben war. Elo hatte das Gefühl so viel noch nicht grlernt zu haben. Warum, Warum war der vorherige Schamane so früh gestorben? Eloya war noch nicht bereit, zumindest fühlte sie sich so. Ein Fehler ihrerseits konnte töten, das war ihr klar. Obwohl ihr Lehrer jetzt schon fast seit einem Monat nicht mehr unter ihnen weilte, war Elo noch lange nicht damit klargekommen jetzt alleine in den Schamanendingen dazustehen. Die Schamanen der anderen Stämme waren allesamt älter, waren bestimmt auch länger Schamanenschüler gewesen und hatten wohl auch mehr gelernt. Und das machte ihr Angst. Die Schamanin schällte sich aus ihrem Bett und beschloss sich anzuziehen. Noch hatte sie zum Glück nichts schlimmes kurrieren müssen. Wie um die Gedanken an ihren Vorgänger loszuwerden schüttelte sie sich nachdem sie sich angezogen hatte. Krampfhaft konzentrierte sie sich auf Aiyana, die gerade als Otter vor ihren Füßen herumwuselte. Das half immer ihre Sorgen zu verdängen. Zumindest bisher hatte es ganz gut geklappt. Eins war Elo klar, sie musste sich jetzt wohl schnellstmöglich eine Aufgabe suchen. Aufgaben lenkten immer schön ab. Oder irgendwen zum Reden. Reden lenkte auch schön ab.



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Mo Okt 02, 2017 8:11 pm
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Aouli |Stamm des rauschenden Wassers | Gelehrter in der Ausbildung zum Wächter | in seinem Zimmer

"Aouli!", schrie ihn sein Vater an, der  plötzlich im Türrahmen stand. Unter seinen funkensprühenden Blick hätte sich der alte Aouli geduckt, aber jetzt, jetzt sah er ihn einfach nur an und versuchte seine Gedanken in eine ordentliche Reihenfolge zu bringen. "Vater", brachte er schließlich langsam und ohne ein Gefühl in der Stimme heraus. Wenigstens klang seine Stimme nicht mehr ganz so, als hätte er noch nie ein Wort gesprochen. Arvil blinzelte einmal, dann rannte er auf seinen Sohn zu und blieb direkt vor ihm stehen. Sein Gesicht war vor Wut rot und er sagte gefährlich leise:"Was fällt dir ein, hier in der Früh so herum zu schreien, als wären die Animae hinter dir her!" Als Aouli ihn weiterhin nur stumm und ausdruckslos ansah, kniete er sich zu ihm auf den Boden, packte seine Schultern und schüttelte ihn. "Was ist nur los mit dir?" "Ich habe dir doch schon von den Visionen erzählt, Vater. Du hast mir nicht geglaubt und wirst mir auch jetzt nicht glauben. Sie verfolgt mich, sie ist immer da, sobald ich die Augen schließe sehe ich sie. Manchmal höre ich ihre Stimme auch, wenn ich wach bin", murmelte er mit gesenktem Blick. Arvil ließ seine Schultern los und sah nachdenklich zu Boden. Während Aouli innerlich mit sich rang. Soll ich es ihm sagen? Dass ich ihn auch gesehen habe? Doch er hatte keine Zeit zu entscheiden, denn Arvil zog ihn unsanft auf die Beine und brummte:"Ich werde nicht mehr untätig mit ansehen, wie du hier dahin vegetierst! Ich dachte du würdest das selbst schaffen, scheinbar habe ich mich getäuscht... und das alles wegen einem Mädchen, dass dich nur ausgenutzt hat. Du kommst jetzt hinunter, etwas essen. Arnele, ich war eigentlich überzeugt du würdest etwas mehr ausrichten können." Die Adlerdame tappte von einem Bein auf das andere und  flog schließlich auf Aoulis rechte Schulter. Tappende Schritte verrieten Arvils Dämon, Lucimil, die Aouli und Arnele immer mit ausgesuchter Höflichkeit begegnete - was hieß, dass sie scheinbar nie wütend wurde und so gut wie nie etwas sagte, dabei war sie ein sehr geschwätziges Wesen. Die Mähnenrobbe kroch die letze Stufe der Treppe hinauf und sah Aouli auffordernd aus ihren braunen Augen an. Arnele zwickte ihn mit dem Schnabel ins Ohr, woraufhin er sich in Bewegung setzte und wie ein Schlafwandler unsicher und haltsuchend die Treppe herunter stieg.


Hikari | Stamm des Stürmenden Schnees |Sammler | draußen -> Lager - ansprechbar

Samui | Stamm der stillen Kronen | Schamanenschülerin | Hängebrücken; Kalypso (@Wirbelsturm)

Sie war kurz stehen geblieben, um die vielen Baumkronen zu betrachten - nicht weil es irgendeinen Sentimentalen Wert für sie hatte, ihre Heimat zu betrachten, sondern einfach, weil normale Menschen so etwas zu tun schienen, warum war ihr rätselhaft - , die höchsten davon waren mit Baumhäusern bestückt, die niedrigeren Laubbäume eher weniger und zwischen den einzelnen Baumhäusern führten eine Vielzahl von Hängebrücken hin und her. Als jemand sie anrief, zuckte sie kaum merklich zusammen und wandte sich erschrocken um. Vor ihr stand die junge Stellvertreterin, Samui hatte sie und ihren Pantherdämonen das letzte Mal gesehen, als der Schamane sie als Schülerin ausgewählt hatte. Sie tat ertappt und ein wenig übereifrig neigte sie den Kopf vor der Stellvertreterin, während sie nervös lächelte:"Sei gegrüßt, Kalypso. Rin." Mit ein wenig zittrigen Händen strich sie sich die Haare aus dem Gesicht. Nicht zu dick auftragen, erinnerte sie sich selbst, aber das war nicht nötig, denn sie fand so gleich etwas passendes, dass sie anfügen konnte. "Entschuldigt bitte meinen Dämon", bat sie schüchtern und wiegte ihren Oberkörper etwas vor und zurück, während sie verlegen die linke Hand an ihren rechten Oberarm legte, als wäre es ihr unangenehm. "Onzee ist... momentan sehr wild und schweigsam. Außerdem hält er es nicht wirklich für nötig sich Autoritäten gegenüber entsprechend zu verhalten... Er hätte mich heute fast gebissen..." Sie blickte traurig und etwas ratlos in Richtung des Jaguarjungtiers mit den grünen Augen, dass in einiger Entfernung damit beschäftigt war, sich gründlich zu putzen und sie keines Blickes würdigte. Innerlich lächelte sie selbstzufrieden.

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©Nymeria
Mi Okt 04, 2017 12:46 pm
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Entschuldigt die späte Antwort D:

Lagertha | Stamm der flüsternden Geister | Häuptling – bei Kenai

Während sie ihren Sohn umarmte, spürte sie, wie er immer ruhiger wurde. Das anfängliche Zittern verschwand und sie selbst atmete ruhig aus. Sie wusste, dass er öfter mit den Schatten der Nacht kämpfen musste. Albträume, die sie nicht verstand. Lagertha wünschte sich, dass sie ihm seine Sorgen nehmen konnte, ihm nehmen, was ihn so sehr belastete. Doch sie wusste, dass es nicht möglich war. Als Kenai ihr nun antwortete, lehnte sie sich etwas zurück, um ihm in die Augen schauen zu können. Er wirkte noch immer verstört. Ein trauriges Lächeln umspielte ihre Lippen, während sie ihm einige schweißnasse Strähnen aus der Stirn fischte. „Die Dunkelheit ist fort. Der Tag hat begonnen. Dir droht keine Gefahr, mein Liebling“ sagte sie sanft. Es bedrückte sie zutiefst, dass er sich solche Sorgen um ihren Vater machte. Es war doch unwichtig, ob Echnaton es gehört hatte. Wichtig war ihr nur, wie es Kenai ging. Sie schüttelte den Kopf. „Ich weiß es nicht, aber es ist mir wichtig, dass es dir gut geht. Wenn er wütend sein will, sollten wir ihn besser lassen.“ Es brachte niemandem etwas, wenn sie die ganze Zeit hier vergeuden würden und sicherlich würde es auch ihrem Kleinen besser gefallen, nach draußen zu gehen. Dabei zuzusehen, wie der Stamm erwachte. Lagertha stand auf und blickte nun zuversichtlicher drein. „Na komm, zieh dich an und dann gehen wir etwas spazieren. Lass uns schauen, wer schon wach ist“ sagte sie lächelnd. „Warte an der Tür auf mich, ich sollte mich auch noch anziehen. Oder hast du schonmal einen Stammeshäuptling im Nachthemd vor den anderen gesehen?“ Sie zwinkerte, dann wandte sie sich zur Tür, zögerte allerdings etwas. Echnaton würde bestimmt wach sein. Es widerstrebte ihr, ihm entgegenzutreten, aber sie hatte wohl keine andere Wahl. Sie hoffte, er nahm es Kenai nicht allzu übel, dass der Kleine etwas lauter war. Gegen Albträume konnte man kaum etwas machen. Sie seufzte, dann ging sie den Weg entlang bis zu ihrem gemeinsamen Zimmer und erstarrte leicht, als sie ihn sah, wie er mit seinem Tier redete. Er hatte ihr den Rücken zugedreht, wenn sie sich nur schnell genug anziehen könnte…aber nein, er würde es bemerken. Und ihre Respektlosigkeit bestrafen. Besser, sie brachte es schnell hinter sich. „Guten…Morgen“ sagte sie zu ihm, ging zu ihrem Kleiderschrank und nahm sich ein weißes Oberteil, eine Hose und einen fellbesetzten Umhang heraus. Sie war an die Kälte gewohnt und sicherlich gab es schlimmere Tage, doch ihr Umhang war ihr lieb und teuer. Verstohlen sah sie zu Echnaton herüber, fragte sich, ob er sie gehört hatte oder bewusst ignorieren wollte.

Kiova | zukünftig Stamm der stillen Kronen – auf dem Gebiet des Stammes, zu Senua
Kiova kaute gerade an einer nicht ganz so gut schmeckenden Rinde und vertrieb sich den Ärger darauf, dass sie nichts Ordentliches gefunden hatten, als Odin plötzlich völlig starr dasaß. So alarmiert sah sie ihn sonst nur, wenn…wenn Gefahr drohte. Sie ließ die Rinde fallen und erhob sich leicht. In ihrer näheren Umgebung standen ein paar spärliche Büsche und ein größerer Baum. Sie hätte sich einen sichereren Unterschlupf suchen sollen…“Na komm, wir müssen hier weg! Wo ist diese Gefahr, was siehst du?“ Doch ehe Odin reagieren konnte, sah sie bereits etwas Rotes aufblitzen. Sie stellte sich hinter den Baum und verfluchte sich im selben Moment dafür, nicht einfach weggerannt zu sein. Als sie um die Ecke spähte, sah sie eine Person. „Da ist jemand! Verdammt…wir sind offenbar auf das Gebiet anderer Menschen gekommen. Das wird Ärger geben“ sagte sie zu ihrem Dämon. Wie groß waren die Chancen, einfach davonzulaufen? Sehr gering wahrscheinlich. Wenn sich diese Frau hier auskannte, war Kiova ohnehin geliefert. Sie würde doch keine paar Schritte weit kommen. Außerdem war sie durch den langen Marsch sowieso ziemlich übermüdet. „Ich schätze, es gibt keinen anderen Weg…ich muss mich ihr stellen, ihr und ihrem Tier. Hoffentlich fällt mir eine gute Erklärung ein, warum ich hier bin.“ Kiova trat vom Baum weg und stand der Frau nun mit einigen Metern Entfernung gegenüber. Odin folgte ihr, auch wenn er anfangs zögerte und sich hinter sie stellte. „Feigling!“ zischte sie. „Wir stehen das gemeinsam durch.“ Sie schluckte, dann zwang sie sich, selbstbewusst dreinzublicken. Das würde ja super laufen, ein halbwüchsiges Kind und ein ängstlicher Fuchsdämon gegen eine Frau, die offenbar was vom Kämpfen versteht. „Sei gegrüßt, Fremde! Was verschlägt dich hierher?“ Kiova war erfreut darüber, dass ihre Stimme nicht ganz so ängstlich klang wie sie sich fühlte. „Ich habe hier Rast gemacht, aber ich kann auch wieder gehen, wenn ich stören sollte“ Vorausgesetzt, sie ließ sie gehen…

Rest folgt!



©Diamantenpfote
Mi Okt 18, 2017 11:14 pm
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Shenandoah | Stamm der stillen Kronen | Hebammenschülerin | 17 Jahre
Zuhause, bereitet sich auf den Alltag vor | Im Bau der Hebammen und Pfleger| ansprechbar

- - - - - ❦ - - - - -

Ein leises Wiehern weckte die junge Shena an diesem Morgen, wie so ziemlich an jedem anderen. Skoosh, ihr Tiergeist blickte vorwurfsvoll zum Fenster herein und ließ erneut ein Wiehern von sich hören. Fast schon zickig, weil sie seiner Meinung nach zu lange geschlafen hatte.
Ganz so, wie jeden Morgen eben.
Shena lächelte, packte ihr Kissen und warf es in die Richtung des schönen Friesenhengstes, in dessen treuen braunen Augen daraufhin der Schalk aufblitzte.
Er begehrte auf und stellte sich auf die Hinterbeine, und wieder einmal fiel Shena auf, wie schön ihr Tiergeist eigentlich war.
Shena, eigentlich Shenandoah, war eine Bewohnerin des Stammes der stillen Kronen. Ihren Namen trugen ihre Stammesgefährten aufgrund des zauberhaften Wunderwaldes, der sie alle umgab. Wann immer die Sonne ihr Licht über das Grün ihres Waldes tanzen ließ, kam sich Shena vor wie in einem Märchen. Am liebsten teilte sie dies mit ihrem Tiergeist Skotekitehi, den sie schon seit sie denken konnte, Skoosh nannte. Wann immer sie konnte, setzte sie sich auf dessen Rücken und trabte durch die Magie dieses Waldes.
Skoosh, der ihre Gedanken teilte, schnaubte leise und zufrieden. Er vermisste es auch. Die gemeinsame Zeit. Doch für diese Sehnsüchte war kein Platz in ihrem Alltag. Nicht seit sie vor einigen Jahren in die Lehre der Hebammen gegangen war. Es war ein anstrengender aber durchaus angesehener Job und so oft sich Shena auch nach den Weiten des Wunderwalds sehnte, so erfreute es doch jedes Mal aufs Neue ihr Herz, wenn ein neues Leben das Licht der Welt erblickte.
Auch heute könnte dieses Wunder wieder stattfinden. Im Bau der Hebammen und Pfleger lag seit einigen Tagen eine der jüngeren Frauen des Stamms, die ihre Niederkunft erwartete.
Huilen, ihre Ausbilderin, sagte ihr gestern, dass es vermutlich heute oder auch morgen soweit sein könnte. Der kleine Waldgeist mache sich bereit zu uns zu kommen. Waldgeister, so nannte Huilen die Jüngsten die den Leib ihrer Mütter bewohnten. Und auch wenn es ein seltsamer Begriff war für Neugeborene, so erwischte sich Shenandoah immer öfter dabei, wie auch sie selbst mit diesen seltsamen Worten zu denken begann. Das ein oder andere Mal hatte sie sich sogar dabei ertappt, vor den Wiegen der Neugeborenen zu stehen und ihnen ins Ohr zu flüstern, dass sie einst starke und schöne Waldgeister werden würden.
Schmunzelnd streckte sich die junge 17 Jahre alte Frau noch ein letztes Mal ehe sie sich aus dem Bett quälte. Zu gerne wäre sie jetzt noch liegen geblieben, aber noch lieber würde sie mit Skoosh die Wunder des Waldes erkunden, aber sie wusste, dass ihr Platz im Bau der Pfleger und Hebammen war, also begab sich Shena ins Badezimmer, unterzog sich einer kühlen, erfrischenden Dusche und zog sich dann an.
Aus der Küche nahm sie sich noch einen Apfel, eine Banane und eine Orange ehe sie das Haus verließ.
Wie immer folgte Skoosh ihr auf Schritt und Tritt und begleitete sie bis zu ihrem Arbeitsplatz.
Es war noch sehr früh und im Lager der stillen Kronen gingen nur jene umher, die schon früh zur Arbeit mussten oder sich auf die Jagd begaben.
Als sie den ledernen Vorhang beiseiteschob, der die Wärme im Baumhaus der Pfleger und Hebammen behielt, kam ihr der vertraute Geruch nach Wärme und Geborgenheit entgegen.
Auf der linken und größeren Seite der Hütte befanden sich die mindestens zwei Dutzend Betten für Kranke und Verletzte, während sich auf der rechten Seite, einem deutlich kleineren Erker der Hütte, die Neugeborenenstation befand. Drei kuschelige Lager auf denen die werdenden Mütter in aller Geborgenheit auf ihre Niederkunft warten konnten, oder danach in der Nähe der kleinen Waldgeister – hah! Da war es schon wieder! – schlafen und ruhen konnten.
Hinter einem Vorhang aus Leder befand sich ein weiteres Lager, doch dieses unterschied sich von den anderen. Von der Decke hing ein starkes Lederband, das mit dicken und stabilen Seilen verstärkt war. An den Wänden dieses abgetrennten Erkers befanden sich außerdem starke Äste, die so abgeschleift waren, dass sich die Mütter die ihre Kinder hier zur Welt brachten festhalten konnten. Huilen hatte ihr erklärt, dass Frauen eine Art Gegendruck bräuchten um dem Schmerz der Presswehen entgegenwirken zu können. Manchmal kam es vor, dass die Männer oder Partner der Frauen bei der Niederkunft zugegen waren, doch es kam häufiger vor, dass die Männer während dieser Zeit auf Jagd oder anderen Stammestechnischen Expeditionen unterwegs waren. Doch die Frauen der Stämme waren aus härterem Holz geschnitzt. In ihrer nun mehr 4jährigen Ausbildung hatte Shena nicht eine einzige Frau aufgrund der Abwesenheit ihrer Männer weinen sehen. Vor Glück und Freude, das ja, aber nicht vor Sehnsucht.
Shena wendete den Blick vom Geburtslager ab und machte sich im Hinterkopf eine Notiz, dass neues Feuerholz für den kleinen Ofen gesammelt werden müsse, der die Erker der Neugeborenenstation erwärmten.
Je näher sie dem Nachtlager kam, desto stärker wurde der Geruch nach Muttermilch. Angenehm, beinahe süßlich war die Luft geschwängert von einem Gefühl der Geborgenheit.
Neben Dandelia, der werdenden Mutter befand sich auch eine ältere Frau bei den Lagern, die schon vor einigen Tagen entbunden hatte. Als Shena an ihr vorbeikam, hielt diese gerade ihren Sohn an der Brust, der friedlich die Milch seiner Mutter trank und dabei dem Schlafe schon näher war als dem Wachsein. Dandelia dagegen lag schlafend auf der Seite, den Arm schützend um ihren geschwollenen Leib gelegt. Bei ihr, eine Frau mittleren Alters mit kastanienbraunen Locken und feinen Gesichtszügen, die auf den ersten Blick ein wenig maskulin wirkten.
Das war Huilen, ihre Ausbilderin, die gerade den Herzschlag des Kindes prüfte. Ihre fachkundigen Hände streichelten und drückten den Bauch der Schwangeren an genau den richtigen Stellen.
So konzentriert wie ihre Ausbilderin auch wirkte, so wachsam war sie doch. Sie hob ihre karamellbraunen Augen, nickte mir lächelnd zu und nickte dann in Richtung des Lagerraumes.
Frustriert schnaufte Shena auf. Der Lagerraum, das Chaos schlechthin, war ihr Reich in Zeiten der Ruhe. Sie hatte sich nun schon seit mehreren Wochen darum gedrückt dort Ordnung zu schaffen. Aber irgendwann holte einen alles ein. Das bedeutete also Inventur!
Leisen Schrittes ging Shena erst ins Zimmer der Schwestern, was im Grunde ein netter Begriff war für eine Nische, in der Platz war für einen Tisch mit drei Stühlen, eine Garderobe und einer kleinen Teeküche. Sie hängte ihre Strickjacke an die Garderobe und brühte sich einen starken Schwarztee. Das würde sie brauchen, wenn sie den Rest des Tages- oder zumindest bis Dandelias Niederkunft – im Lagerraum verbringen musste.
Mit ihrem Tee begab sich Shena in den Lagerraum, wo sie erst einmal nicht wusste, wo sie beginnen sollte.
Da waren unzählige Decken und Laken die allesamt wieder einmal gewaschen werden wollten. Sie beschloss damit zu beginnen. Während ihrer Arbeit war sie meist allein, aber wer wollte auch schon etwas von ihr?

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Khendra | Stamm des rauschenden Wassers | Gelehrte | 15 Jahre
Zuhause | Bei Halfdan (@Nymeria)

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So sehr sie es auch genoss auf dem Rücken der goldenen Schildkröte durch den See zu streifen und die Farbenpracht der Unterwasserwelt zu genießen, so sehr wurde Khendra doch allmählich bewusst, dass es Zeit wurde aufzustehen. Ihre Blase meldete sich, wie jeden Morgen, dass sie gerne entleert werden mochte, was ein ziemlich sicheres Zeichen dafür war, dass Khendra nahe dran war den Morgen zu verschlafen.
Leise seufzend kappte sie die Gedankenverbindung zu ihrem Tiergeist Thanatos, der weiterhin fröhlich durch den großen See planschte.
Einmal mehr beneidete sie Thanatos darum, dass sie durch den See schwimmen und tauchen konnte, darum, dass für Thanatos alles einfach…normal war.
Khendra öffnete die Augen und auch für sie war alles auf seine eigene Art normal, wenn auch seltsam trist.
Seit sie denken konnte, war diese Welt die einzige die sie kannte.
Farblos, grau, eine einzige Mischung aus Hell und Dunkel.
Es war keinesfalls so, als wäre sie blind. Nein, ihr Sehvermögen war vollkommen normal und eigentlich sogar recht gut ausgeprägt, nur es fehlte ihren Augen einfach an Farbsinneszellen.
Bis sie das erste Mal die mentale Verbindung mit Thanatos geschlossen und entdeckt hatte, dass die Welt auch anders sein konnte, hatte es sie nicht wirklich gestört. Sie kannte es ja auch nicht anders!
Seufzend wischte sie sich den letzten Schlaf aus den Augen, rollte aus dem Bett und zog sich dann rasch an.
Sie überlegte, womit sie ihren Tag starten sollte. Mit einigen Trainingsübungen?
Sie schielte zu der hölzernen Gleve im Ecke, die sie zu Trainingszwecken geschenkt bekommen hatte und beschloss nach draußen zu gehen.
Je näher sie sich vom Dorfzentrum entfernte und dem See näherte, desto lauter wurde eine Stimme die ihr wohl bekannt war.
Halfdan, ein etwas jüngerer Gelehrter des Stammes trainierte gegen imaginäre Gegner. Sie fand ihn nett und mochte ihn wirklich gern. Sie mochte es auch mit ihm zu trainieren, aber oft hatte sie nicht die Möglichkeit dazu.
Eine Weile lang sah Khendra ihm dabei zu wie er imaginäre Gegner verdrosch, ehe sie sich räusperte und mit ihrer leisen melodischen Stimme fragte:
“Hallo Halfdan. Möchtest du nicht lieber gegen einen echten Gegner kämpfen üben?“

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Rest folgt in den nächsten Tagen



©Schwarzschattenhimmel
Do Okt 19, 2017 1:27 pm
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Firnen // Stamm der stillen Kronen // Bei sich zuhause
Der junge Mann arbeitete sehr lange an dem Ring den er endlich fertig haben wollte, diese Feinarbeit war genau das was er nicht wollte, aber er musste fertig werden. Seine Augen waren konzentriert auf seine Finger gerichtet. Er schluckte und ließ dann alles sinken. "Das ist so schwer." Brummte er und seufzte leicht. Sabrae hob den Kopf und musterte ihn. "Wenn es dich so nervt, dann lass es doch." Sagte sie und klang dabei leicht gelangweilt. "Du machst das ja auch nur für deine Liebste." Sagte sie, genau das ließ den Jäger nickten. "Ja du hast recht." Er nahm alles wieder zur Hand und machte weiter, seine Finger taten zwar etwas weh, aber er musste fertig werden um endlich seiner Geliebten einen Antrag machen zu können.
Damit wären sie für immer verbunden und keiner würde ihm seine Frau nehmen. Sie freute sich immer wenn er nachhause kam, auch dann wenn er Tage weg war, sie war immer liebevoll zu ihm.

Iceheart // Stamm des stürmenden Schnees // Häuptling
Der Mann strich sich über den Bart. Was würde er heute machen? Er musste seinen Pflichten nachgehen. Doch irgendwie konnte er es nicht, er fühlte sich heute wie gerädert, doch heute würde sein Stamm ihn brauchen. Oder jemand würde wieder kommen um ihn um etwas zu bitten, so wie es sein sollte. Samael kam zu ihm und leckte sich die Pfoten um sich endlich zu säubern. "Spring doch einfach ins Wasser." Kicherte er und streichelte seinem Wolf über den Kopf, dieser hob den Blick und reckte sich.
"Du bist nur eifersüchtig." Sagte der Wolf, immerhin konnte er ins Eisige Wasser springen ohne das er unterkühlte und schwimmen wie er wollte, wärend Iceheart vorgewärmtes Wasser brauchte damit er nicht starb. Er verdrehte die Augen. Wie immer liebte er seinen Wolf genau für seine Ehrlichkeit. Er seufzte und sah weiter auf seinen Stamm runter, er würde seine Leute beschützen komme was wolle.

Asmodeus // Stamm des rauschenden Wassers // Am See
Der Junge Mann sah seinen Otter an und nickte. "Ich komme." Damit warf sich der Otter in das Wasser um die Fische zu fangen. Kichernd sah Asmodeus ihm nach. Gleich würden sie etwas Fisch haben, den würde er ausnehmen und dann räuchern, so das alle im Stamm etwas bekamen.
Er konzetrierte sich auf das Wasser und wenig später kam der Otter hoch und warf einen Fisch in die Richtung des Mannes, dieser fing das sich windende Ding und tötete es so gleich.
Sehr gut wir ernähren heute noch ein paar Menschen. Dachte er und lächelte leicht. Er freute sich schon auf die Gesichter der anderen. Da fuhr er zusammen.
Er wusste nicht ob überhaupt jemand ihn mochte, er war doch nur ein Halbblut, mehr war er nicht. Er war nichts wert und sicher hatten die anderen die Fische der Menschen die zum ganzen zum Stamm gehörten. Er nahm den Fisch schon aus und sah schon wie sein Otter den nächsten Fisch auf das Land warf. Sofort packte er den Fisch und machte mit dem das gleiche wie mit dem anderen. Er war den Geruch des Fisches gewöhnt, darum fand er ihn schön.

Peter // Animaen // Bei sich zuhause
Der Mann ging runter zu den Tieren die ihm gehörten, solange diese noch gezähmt werden mussten. Er sah sein Pferd und neigte den Kopf leicht. Ein Zeichen das er ihn respektierte, das Pferd sah ihn aus intelligenten Augen an und blinzelte dann. Mehr war auch nicht zu erwarten.
Er sah in die Käfige in denen sich verschiedene Arten von Tieren bewegten. Drei Otter hatte er, diese hatte er getrennt, so war es einfacher diese zu zähmen.
Langsam nahm er den Käfig mit dem Weibchen hoch und trug ihn zu einem kleinen Tisch, dort öffnete er den Käfig und nahm sie raus, noch kratzte sie und biss auch ab und an. Auch wenn er Wunden davon tragen würde, er konnte zu einem Arzt gehen, außerdem war er schlimmeres gewöhnt. Wölfe die ihn angriffen und bissen, dann Pferde die ihn abwarfen wo er sich dann Knochen brach und anderes.
Wie oft war er schon bei einem Arzt gewesen um sich die Brüche versorgen zu lassen? Die Ärzte kannten ihn und wussten was er tat, darum störte es keinen.
Er nahm etwas essbares für das Tier und legte es auf den Tisch, der Otter wurde ruhiger, damit war erst mal der erste Schritt getan, nun musste er weiter machen. Dies würde Stunden dauern und auch Tage und Wochen, immerhin war der Otter bisher wild gewesen, aber er musste auch an seine Leute denken, diese brauchen die Tiere, sie bestellten diese und er wollte seinen Bestellungen schnell nachkommen.

Liana // Stamm des stürmenden Schnees // Wächter-Schülerin
Die Schülerin erhob sich und lief mit ihrem Hasen an der Seite und lächelte. "Als Wächter musst du aber eine größere und stärkere Gestalt annehmen." Sagte sie und kicherte, der Hase verdrehte die Augen. "Trotzdem werde ich immer auf deinen Schoss hopsen egal wie groß ich bin!" Meinte Achat dann. Sie nickte.
Heute hatte sie mal einen kleinen Tag für sich, sie wollte eigentlich nur eines machen, spazieren gehen, aber sie hatte eine kleine Wunde am Bein, woher wusste sie nicht, darum wollte sie jemanden darüber gucken lassen. Sie ging los und verkniff sich ein Schmerzgesicht, beim auftretten tat es etwas weh, gut das es nicht mehr blutete.



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