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Liebe Katzen groß und klein, Regeln müssen immer sein. Deshalb kommt ihr als Neuling an, endet euer Name stets mit "junges" hinten dran. Keine Angst, ihr werdet seh'n, mit etwas Fleiß, werdet auch ihr bald als Krieger vor uns steh'n.
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 Oblivion - eine vergessene Welt.

©Felicity
Sa März 04, 2017 11:15 am
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Willkommen im Play von meinem RPG "Oblivion"!
Alle Infos, Steckis und Regeln findest du hier:
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So, endlich startet das RPG. Alle wichtigen Dinge findet ihr nun hier im Startpost.
Karte & Legende:
 

»Die allgemeinen Regeln gelten, auch die allgemeinen Regeln für's RPG. Allerdings keine 2 Sätze Posts mit gerade mal 20 Wörtern. Ihr habt da aber eine gewisse Freiheit. (Außerdem wäre es hilfreich, wenn die Posts leserlich wären - aber Rechtschreibfehler passieren jedem. :3)

»Da das RPG an sich eine etwas brutalere Story hat, dürft ihr auch blutigere Szenen schreiben, die ihr kennzeichnen müsst und in einen Spoiler setzen! Natürlich darf das ganze weder ausarten noch zu heftig werden - ansonsten wird der Post wieder gelöscht, da wir hier auch jüngere Mitglieder haben.

»Wir spielen in der Vergangenheit. Ansonsten dürft ihr Ich-Form und Er/Sie-Form schreiben, das ist euch überlassen. Aber einmal eine Form, dann darf diese nur mit Genehmigung wieder geändert werden!

»Markieren;
"Wenn euer Charakter spricht, markiert ihr dies fett."
'Wenn euer Charakter denkt, markiert ihr dies kursiv.'
Wenn euer Charakter träumt/Visionen hat/etc., markiert ihr dies unterstrichen.
Wichtige Informationen vom Spielleiter werden violett gekennzeichnet; diese Farbe ist allein dem Spielleiter vorbehalten!
Die Namen von Personen, die ihr angreift, werden in einem leserlichen Rotton markiert.
Out, also alles was unabhängig vom Post ist, wird in einem Rosaton markiert.
Wenn ihr einer Gilde beitreten wollt oder gerade jemanden einen Auftrag erteilt (alles was mit Gilde zu tun hat) wird orange markiert,

Und die wichtigste Regel von allen; Viel Spaß im RPG! Fragen könnt ihr natürlich jederzeit stellen. c:
Fröhliches posten wünscht,
Welle


Zuletzt von Ginny am Sa März 11, 2017 8:32 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet



http://my-wolf-heart.forumieren.com/
©Lilienbär
Sa März 04, 2017 7:13 pm
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Aule Velanwe / Waldelf Magiergilde / Keller der Geheimen Universität

Tropf, Tropf, Tropf, 1,2,3 Hier unten in den alten Kellern der Universität hatte ich mein Laboratorium eingerichtet und es mir zu meinem eigenen kleinen Reich des Vergessens gemacht, sprich es hat alles was sich ein Bosmerherz wünscht einen Operationstich, einige Werkzeuge und vor allem einen Kühlschrank. Eigentlich ist es nur ein Holzschrank in den ein ATronach gebunden wurde, ein Elementardeadra aus Oblivion, aber er hält alless frisch wa darin gelagert wird. Ich betrat den Raum und lächelte vor mir lag, mit freundlicher genehmigung des Gefängnisses, die Leiche eines jungen Kaiserlichen der offensichtlich an einem Stich ins Herz starb und auch sonst ziemlich übel aussah. War wohl offensichtlich einer dieser Schläger und hatte bekommen was er verdiente. Um so besser für mich und mein neuetes Experiment. Ich holte ein Notizbuch hervor und eine Feder sowie Tinte. Experiment Nummer 1: Extraktion des Herzens durch zu Hilfename von Wiederherstellungsmagie Ich beendete die Überschrift und machte mich alsbald ans Werk
Spoiler:
 



©Leopardenhauch
So März 05, 2017 2:54 pm
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Tsiara (Daro'Khari) | Khajiit | Händlerin/Graufuchs/Mörder | Diebesgilde/Dunkle Bruderschaft | Tsiaras Laden ;; ansprechbar

Mit einem leisen Schnurren begutachtete ich den Mordauftrag, den ich von meiner besten Freundin am vortag erhalten hatte. "Deroiso Beledu also ... Welch amüsanter Zufall", schnurrte ich amüsiert, als meine blutroten Katzenaugen über das Pergament streiften, auf dem meine Aufgabe niedergeschrieben war, ehe ich es wieder zusammenfaltete und in eine hölzerne Schatulle legte. Ich kannte diesen Mann, er war schon einige Male in meinem Laden gewesen um... naja sagen wir 'mal, dass er ein gewisses Interesse an meinem eher illegalen Sortiment hatte. Es handelte sich um einen Kaiserlichen – einen Zuhälter um genau zu sein. Man flunkerte, dass er seine Angestellten wie Dreck behandeln würde und sie bei weitem nicht ausreichend bezahlte, obwohl er ein gutes Sümmchen mit ihnen verdiente. Er war gerissen und geizig und seine schmierige Art brachte mich immer wenn er den Mund aufmachte fast dazu mich zu übergeben. Kurzum: Ich konnte ihn nicht ausstehen. Aber solange er bezahlte und ich nichts gegen ihn in der Hand hatte, hatte ich nicht wirklich einen Grund ihm zu schaden, auch wenn ich ihn für mein Leben gerne ärgerte, wenn es sich ergab und ihn schon um einiges an Geld erleichtert hatte. Dementsprechend kam mir der Auftrag sogar ziemlich gelegen.
Ich verräumte die Schatulle hinter dem Tresen meines Ladens und begab mich in den Lagerraum, wo ich meine Krallen mit einem tödlichen Gift benetzte. Ein kleiner Schnitt würde genügen, um sein Herz zum Stillstand zu bringen. Anschließend schnappte ich mir einen Korb mit Gegenständen und ging zurück nach vorne, um die fehlenden Verkaufsgegenstände in den Regalen aufzustocken. Nach einer Weile teilte mir ein leises Klingeln mit, dass jemand den Laden betreten hatte. Mit einem charmanten Lächeln auf den Lippen stellte ich den Korb ab und wandte mich herum. 'Perfekter könnte es wohl nicht sein', schoss es mir durch den Kopf, als ich den großgewachsenen Mann mit rabenschwarzem Haar und fahlen, grauen Augen sah.
"Guten Tag, Herrrrr Beledu. Kann Tsiarrrra etwas fürrr euch tun?", fragte ich mit dem typischen Satzbau der meinem Volk eigen war. "Khajiit hat Warrren, wenn Ihrrr habt Münze." Natürlich könnte ich auch sprechen wie die Kaiserlichen es taten, doch ich hatte es mir angeeignet hauptsächlich zu sprechen wie man es von einer Khajiit erwarten würde, die die Sprache der Elfen und Menschen erlernt hatte. Es war normal, dass wir noch immer einen starken Akzent beibehielten, vieles anders betonten und allem voran einen ziemlich gewöhnungsbedürftigen Satzbau verwendeten. Und da ich so wenig Aufmerksamkeit wie möglich auf mich ziehen wollte, sprach ich zumindest als Händlerin wie jeder andere Khajiit. "Das Übliche ...", hörte ich den Mann sagen, woraufhin ich nickte und kurz im Lagerraum verschwand. Natürlich. Das Übliche. Aus einer Kiste im hinteren Teil des Raumes zog ich ein kleines Fläschchen der Substanz, die mein Kunde begehrte: Skooma. Ich selbst hatte die Droge erst einmal probiert und das hatte mir gereicht, obwohl Khajiit eigentlich täglich Mondzucker konsumierten. Skooma wurde aus Mondzucker hergestellt, war aber ein stark berauschendes Getränk. Ich wollte mir gar nicht vorstellen, welche Wirkung es auf Menschen hatte, wenn es mich selber schon fast aus den Latschen kippen ließ. Menschen und Elfen vertrugen doch nicht einmal ein bisschen Mondzucker ... Kopfschüttelnd setzte ich wieder mein gespieltes Lächeln auf und ging zurück an die Ladentheke. Der Kaiserliche legte mir 25 Septime auf den Tisch, von denen ich mir erst einmal eine Münze nahm, sie genau betrachtete und schließlich darauf biss, um die Echtheit zu überprüfen. Anschließend ließ ich die Münzen in einer kleinen, verzierten Holzkiste verschwinden, die mir als Kassa diente, ehe ich ihm die Flasche hinstellte, die er sofort einsteckte. "Sonst noch etwas, mein Herrr?"
Eigentlich hatte ich erwartet, dass er die Frage verneinen würde und den Laden verließ und ich ihn Nachts umlegen müsste, doch er tat es nicht. Stattdessen kam er auf mich zu. "Du bist ein hübsches Kätzchen, weißt du dass?", meinte er mit einem dreckigen Grinsen im Gesicht. Was hatte er blos vor? "Khajiit weiß nicht, wovon Ihrrr rrredet, Herrr", antwortete ich mit einer Unschuldsmiene und beäugte ihn skeptisch. Inzwischen stand auch er hinter dem Tresen und machte keine Anstalten sich von seinem Weg abzuwenden. "Du bist attraktiv und eine außergewöhnlich aussehende Khajiit. Ich möchte dir eine Stelle anbieten ... Arbeite für mich."
'Das ist es also', schoss es mir durch den Kopf und ich machte einige Schritte rückwärts, doch ich kam nicht weit, da ich bald gegen die Wand stieß. Verdammt. Das war gar nicht gut ... oder vielleicht doch? Vielleicht könnte ich die Gelegenheit zu meinem Vorteil nutzen. Doch dazu musste ich ihn nahe genug an mich heranlassen, was mir doch sehr widerstrebte. Aber so konnte ich vielleicht zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Ich zog eine Augenbraue hoch und kicherte. "Ihrrr schmeichelt Tsiarrra, Herrr. Doch Khajiit muss euerrr Angebot ablehnen. Khajiit ist glücklich mit ihrrrem Laden", gab ich zurück und sah ihn mit einem undefinierbaren Funkeln in den Augen an. Wie erwartet schien ihm meine Antwort so gar nicht zu gefallen. Er war mir inzwischen so nah, dass ich seinen Atem auf meiner Haut spüren konnte. Vorsichtig strich er mit seiner Hand über den Ärmel meines Kleides und mein schwarzes, weiches Fell. "Hab' dich nicht so. Ich schwöre dir, du wirst es bei mir gut haben." Ich schüttelte den Kopf, ein leises Fauchen drang aus meiner Kehle. Und dann drückte er seine Hand an meinen Hals und presste mich an die Wand. "Wenn das so ist, dann hast du hiermit dein Leben verwirkt", sagte er spöttisch, während ich so tat, als würde ich mich aus seinem Griff befreien wollen und nach Luft schnappte.
"Ich glaube nicht, dass ich diejenige bin, die ihr Leben verwirkt hat", presste ich hervor und rammte meine Krallen in seinen Arm. Schlagartig lockerte er seinen Griff, gepeinigt vom Schmerz, den ihm meine Krallen, die auf seinem Arm blutige Striemen hinterlassen hatten, zugefügt hatten. Mit einem selbstsicheren Lächeln auf den Lippen nutzte ich meine neu gewonnene Bewegungsfreiheit und zog meine Krallen quer über sein Gesicht. Der Kaiserliche gab einen schmerzerfüllten Schrei von sich und hielt sich die Hände auf die tiefen Kratzer, aus denen ebenfalls Blut sickerte. Blitzartig rannte ich zur Ladentür.
"WACHE! WACHE! HILFE! Khajiit wirrrd angegrrriffen!", schrie ich und versuchte meine Stimme so verzweifelt wie möglich klingen zu lassen. Kurz darauf kamen auch schon zwei Soldaten der Stadtwache angerannt und stürmten in meinen Laden. "Derrr Mann hat Khajiit bedrrroht und wollte sie bestehlen. Sagte, errr wolle Khajiit töten, wenn sie ihm nicht gibt was er verlangt. Hat Khajiit gewürgt und gegen Wand gedrückt. Tsiarrra hat sich gewehrrrt und dann Wachen gerufen", erklärte ich außer Atem mit ängstlicher Stimme. Zwar wusste ich, dass die Wachen nicht viel von Khajiit hielten, doch ich war immer noch eine Ladenbesitzerin und es war ein leichtes, Wachen davon zu überzeugen einem zu helfen, wenn man bestohlen wurden. Deshalb war es auch nicht wirklich verwunderlich, dass sie die Hände meines Opfers hinter seinem Rücken verbanden und ihn in Richtung Gefängnis abführten. Mit einem schüchternen Lächeln bedankte ich mich bei den Wachen und winkte dem Gefangenen mit einem gefährlichen Lächeln hinterher. Der arme Tropf würde vermutlich nicht einmal den Weg zum Gefängnis überleben, denn das Gift wirkte bereits. Trotzdem wollte ich nicht in der Nähe sein, wenn er einen plötzlichen Herzinfarkt erleiden würde.   Statt also die Wachen zu begleiten und mir den Tod meines Opfers anzusehen, verschwand ich wieder zurück in meinen Laden, um das Gift und das Blut von meinen Krallen zu waschen. 'Auftrag ausgeführt.'
{1250 Wörter}

Out: Ich hoffe ich habe die Sprache der Khajiit halbwegs getroffen - bin sie sonst nur auf englisch gewöhnt ^^"


Zuletzt von Leopardenblut am So März 05, 2017 6:37 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet



©Lilienbär
So März 05, 2017 5:51 pm
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Aule Velanwe / Waldelf Magiergilde / Keller der Geheimen Universität

Nun das war doch ein ganz angenehmes verspätetes Abendessen gewesen und inzwischen war auch mein Herz fertig, dann konnte ich mich ja endlich ans Werk machen. Schritt 1 Öffnung des Brustkorbes, erfolgte durch allgemein bekannte Methoden. Schritt 2 Entfernung des Herzens, durchtrennung aller Gewebevebindungen durch Skalpell aufgrund des Todes der betreffenden Person keine weitere Beschreibung erforderlich. Schritt 3 Einlegen in Alchemistische Lösung basierend auf Trollfettbasis versetzt mit Frostsalzen. Nun holte ich das Herz aus der Lösung und legte es vor mir auf den Tisch, das hier war nun er schwierige Teil denn irgendwie musste ich es wieder zum Laufen bringen. Nur gut da ich eben erst gegessen hatte denn es war wirklich sehr köstlich wie es so da lag. Nun begann ich also zunächst einige einfache Zauber zu wirken die jedoch alle nicht den erwünschten Erfolg zeigten. Es fehlte immer noch etwas irgendwo fehlte der Funke der e wieder in Gang brachte. Ich hätte es natürlich mit Nekromantie versuchen können aber erstens nicht hier in der Universität und zweitens war das nicht das was ich wollte. Ich versuchte es also weiter und durchdrang es mit meiner Magie und versuchte sämtliche funktionen wieder her zu stellen doch es regte sich nicht. Warum ich es nicht im Körper ließ ? wenn es den Körper plötzlich wiederbeleben würde dan wäre es Nekromantie und daher verboten also entfernte ich das Herz um es ohne Gefahr zum schlagen zu bringen aber es gelang einfach nicht. Also packte ich es wieder in die Lösung, stellte es in den Schrank und ging nach draußen an die frische Luft, der Leichengeruch ließ mir da Wasser im Munde zusammen laufen und außerdem wurde es Zeit meine Vorräte auf zu stocken. So machte ich mich also auf in den einzigen Laden in dieser Stadt in dem ich meine Ware bekam ohne das jemand fragen stellte.

--> Tsiaras Laden



©Bran
Sa März 11, 2017 7:37 pm
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Cay | Khajiit | Diebin; will der Diebesgilde beitreten | Marktplatz -> zu Tsiaras Laden

Die kleine Khajiit mit dem langen Schweif und dem schwarz gemusterten beigen Fell streckte sich genüsslich und gähnte einmal, während sie ihren Körper langsam in eine sitzende Position brachte. Aus verschlafenen Augen sah sie sich um. Wie immer hatte sie an einem anderen Ort geschlafen als am Tag davor, denn - so hatte es ihr zumindest ihr "Großvater" eingebläut, der sich bis zu seinem viel zu frühen Tod um sie gekümmert hatte - als Diebin sollte man immer auf der Hut sein. Heute hatte sie eine Ecke in einer Gasse, die zum größten Teil durch eine Reihe von großen kaputten Fässern verdeckt wurde, zu ihrem Schlafplatz auserkoren. Sie atmete tief ein, freute sich, dass sie einen weiteren Tag ihres Lebens leben durfte und füllte ihre Lungen mit der zugegeben nicht sehr geruchsneutralen Luft hier. Manchmal stellte sie sich vor, wie die piekfeinen Leute, die so gut wie nie hierherkamen, es doch taten und wegen dem ach so schrecklichen Gestank in Ohnmacht fielen oder an dem ekelhaften Parfum, dass sie sich entgegen sprühten erstickten. Für einen kurzen Moment musste sie lächeln, dann erinnerte sie sich wieder daran, dass sie heute etwas Wichtiges vorhatte. Endlich hatte sie erfahren, wie sie mit der Diebesgilde beitreten oder zumindest Kontakt mit ihr aufnehmen konnte. Und heute würde sie sich die Mittel besorgen, die sie brauchte um an ihr Ziel zu gelangen, falls ihre Fähigkeiten allein nicht ausreichend waren.
Im Gedränge auf dem Marktplatz fühlte sie sich eigentlich sehr unwohl - ihrer Klaustrophobie sei Dank - aber was tat man nicht alles um sich seinen Traum zu erfüllen. Also atmete sie tief durch, bevor sie sich in die Masse stürzte. Ihre geringe Größe erwies sich auch hier wieder als überaus hilfreich, als sie mit ihren Krallen die Geldbeutel mehrerer reich aussehender Kaiserlicher und einiger Elfen aufschlitzte und den Inhalt in den Taschen ihrer enganliegenden schwarzen Lederklamotten verschwinden ließ. Zwei Mal arbeitete sie sich so durch den ganzen Markt, dann hatte sie es satt, zwischen den ganzen Personen eingequetscht zu sein und verschwand bei der ersten Gelegenheit in der nächsten engen Gasse. Dort kletterte sie ein Haus hinauf, erst dort fühlte sie sich, nachdem sie sich noch umgesehen hatte, sicher genug um ihre Beute zu begutachten. Die Septime fühlten sich schwer an ihn ihren Pfoten, so viel Geld hatte die junge Khajiit noch nie gesehen, noch nie hatte sie es gewagt, so eine große Menge auf einmal zu stehlen, zu groß war das Risiko erwischt zu werden. Ein Goldstück hier, ein Septim da, bisher keine großen Summen. Sie ließ wieder alles in ihren Taschen verschwinden und sprang von Hausdach zu Hausdach, wobei sie mit ihrem langen Schweif die Balance exakt hielt, sodass sie auch große Straßen mit Leichtigkeit überspringen konnte. Auch wenn sie kaum etwas von ihren Aktivitäten unten auf dem Marktplatz aktivmitbekommen hatte, damit sie sich nicht ständig mit der Enge dort konfrontierte, waren ihr einige Erinnerungsschnipsel im Gedächtnis geblieben. Das Beste war ein Ork gewesen, dessen Geldbeutel sie entleert hatte, während sie gestürzt war - ging um einiges leichter, als sie es sich vorgestellt hatte - der ihr auch noch aufgeholfen hatte. Sie hatte nur dankend genickt und war relativ schnell verschwunden. Die meisten Leute reagierten sehr befremdet, wenn sie sprach, was auf die Tatsache zurückzuführen war, dass sie nicht sprach wie andere Khajiit, sondern...normal, mit vielleicht einer Andeutung des gerollten Rs. Sie kannte nichts anderes und war relativ erstaunt gewesen, als sie zum ersten Mal einen Ihresgleichen hatte sprechen hören. Dabei fiel ihr wieder ein, dass die Besitzerin des Laden, zu dem sie geschickt worden war, ebenfalls eine Khajiit war. Wie würde sie darauf reagieren? Sie beschloss sich nicht weiter darüber nachzudenken und schnell an ihrem Ziel anzukommen.



©Lilienbär
Sa März 11, 2017 8:18 pm
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Aule Velanwe / Waldelf Magiergilde / Laden von Cis

Endlich aus dem dichte Gedränge der Stadt raus, ich hasste es von so vielen Leuten bedrängt zu sein vor allem wenn jeder anders stank. Noch dazu musste ich mich zurück halten niemanden auf offener Straße an zu knabbern. Ich liebte meine Traditionen aber es war nicht leicht wenn man immer nur Gammelfleisch zu essen bekam aber was sollte ich tun es schmeckte nunmal zu gut. Nun nachdem ich den Gang zum Laden überlebt hatte öffnete ich die Tür vor mir und trat ein. Einer der wenigen Läden welcher nicht von einem dieser spießigen Kaiserlichen geführt wurde. ich trat also ein und lächelte charmant.



©Felicity
Sa März 11, 2017 8:26 pm
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Skyn - Waldelfe ~ Altes Lagerhaus (Skyns Wohnung)
Angesehene Diebin der Diebesgilde - bei Tsiara (später)

Prüfend besah ich mich in dem Spiegel, der halb von einem dreckigen Leinentuch verhangen wurde. Dabei drehte ich meinen blassen wohlgeformten Kopf erst in die eine, dann in die entgegengesetzte Richtung. Schließlich schnurrte ich, mit mir selbst zufrieden, leise, tief und kehlig. Meine pechschwarze glatte Mähne hatte ich sachte mit geschickten Bewegungen zu einem Zopf verbunden, das ganze mit einem ebenfalls dunklen Stoffband fixiert. Farben konnte ich mir bei meinem Job einfach nicht leisten. Meine Klamotten waren einfach und neutral gehalten, dadurch allerdings untypisch für eine hübsche Frau wie mich. Generell für eine Frau; nicht mal die Bettler dieser Zeit trugen dergleichen. Eine schwarze, enganliegende Hose, die mir allerdings genug Freiheit gab, um mich galant und sehr schnell zu bewegen, falls die Situation eskalieren sollte - was allerdings nie passierte. Mein Oberteil bestand aus grauer Seide und passte sich perfekt der jeweiligen Hintergrundfarbe an, weshalb ich ihn liebte und ehrte. In der Öffentlichkeit konnte ich sowas allerdings kaum tragen. Prüfend sah ich auf die Uhr und merkte, dass ich noch genügend Zeit hatte, um all meine Utensilien zu kontrollieren. Natürlich. Ich, die perfekte Skyn, kam nie unter Zeitdruck. Ich ging niemals unter Zeitdruck aus dem Haus und klaute nie ohne Zeitdruck. Zeit ist unbedeutend. Genauso, wie das Leben und Gefühle. Wieso sonst sollte man ahnungslose Menschen bestehlen, ohne Mitgefühl, selbstverständlicher Weise? Gleichgültig prüfte ich meinen fein verzierten Gürtel mit den versteckten Dietrichen. Unwillkürlich strichen meine langen, hellen Finger über das goldene Rankenmuster und ich erahnte nur die gebrechlichen Dietriche, die, sicher verwahrt, dahinter auf ihren Einsatz warteten. Ein zufriedenes Lächeln umspielte meine vollen und weinroten Lippen, die perfekt geschwungen nur so darauf eiferten, wieder einmal zum küssen benutzt zu werden. Mit meinem linken Zeigefinger fuhr ich vorsichtig die weichen und dunklen Konturen nach und lächelte. Ja, auch lächelte, auch wenn noch lange nicht so voller Gefühle und Freude und aus den selben Gründen, wie das einfache Volk. Aber ich gehörte nicht zum einfachen Volk. Ich war besser. Hübscher. Geheimnisvoller. Eine Diebin. Letzteres riss mich endgültig aus meiner eigenen Schwärmerei und ich begann weiter mein Equip zu überprüfen. Tasche? Check. Kleidung zum umziehen? Check. Uhrzeit? Check. Na dann, los! Vorbei an alten Kisten die von staubigen Planen verdeckt wurden, lief ich aus der Lagerhalle, die ich stolz mein zu Hause nannte. Wer brauchte schon ein hübsches Zimmer, wenn man eine ganze Lagerhalle für sich haben konnte? Ich auf jeden Fall nicht. Ich war zufrieden und die alten Planen, sowie Kisten, störten mich nicht - im Gegenteil, man fand immer wieder spannende Dinge darin. Letztens erst, da hatte ich in einer Kiste, direkt neben meinem provisorischen Bett aus Kissen und alter Wäsche eine goldene Kette mit einem künstlichen Diamant gefunden, den ich gut verkauft hatte. Mein Bett sei ungemütlich? Nun ja, ich muss mich zwar nicht rechtfertigen, allerdings.. ich schlafe generell kaum und hatte mit einen sehr eigenen Schlafrhythmus angeeignet. Die Nacht war mein Tag. Und tagsüber musste ich wieder raus, ein normales Leben führen, damit auch ja niemand Verdacht schöpfte. Nun denn, mit großen Schritten strebte ich Richtung Ausgang. Mein Schatten folgte mir als beständiger Begleiter. Als ich an einem großen Tor ankam, beugte ich mich hinunter und blies mit einem leichten Hauch die Licht spendende Kerze aus. Dunkelheit umfing mich und verband sich mit meinem Schatten. Sie umhüllte mich wie ein warmer Mantel und ich seufzte wohlig. Immer wieder würde ich sie mit Freuden aufnehmen. Sie würde mich aufnehmen, verstecken und ich würde mich geborgen fühlen. Mit einem letzten Seufze griff ich nach unten, öffnete die Tür in die Freiheit und kalter Wind umspielte meine Haare.
-> Haus von Sin Ka'ir
Das Haus des Kaiserlichen war leer. Die wohlige Stille nahm ich als willkommene Abwechslung war, nach dem Lärm der Stadt. Dennoch, in ihrer Halle war es noch stiller, man hätte eine Feder fallen hören. Hier allerdings nahm man die Rufe der Wachen und Händler wahr. Verächtlich zog ich die Nase kraus und schnaubte abfällig. Tolle Wachen. Bekamen nicht einmal mit, wenn ein Mädchen am helllichten Tag, direkt vor ihrer Nase in ein Haus einbrach. Geschickt schlich ich weiter und hinterließ keinen einzigen Lärm. Katzengleich machte ich mich zielstrebig auf den Weg, ins obere Geschoss. Da ich vorher bei Sin Ka'ir gewesen war, um alles abzugleichen, wusste ich genau, wo ich hin musste. Natürlich war auch er, als verheirateter und angesehener Mann, meinem absoluten Charme verfallen. Allerdings konnte ich ihm das nicht übelnehmen - so fantastisch und wunderschön, wie ich atmete und lebte... Nun gut, es war vielleicht nicht ganz so der ideale Zeitpunkt um, sagen wir, Fakten zu nennen, aber da ich wohl wahr sehr geschickt in meinem Handwerk war, konnte ich so etwas leisten. Im Notfall würde ich mir das gesuchte Objekt schnappen und in weniger als zwölf Sekunden verschwinden. Wenn der Hausherr aber schneller war, musste ich mich eben verstecken. Ach, ich kannte das ganze Spielchen.
Nun denn, da Sin Ka'ir mir eben so scharmlos verfallen war, hatte er mich doch sehr schnell in sein großes, blaues Himmelbett eingeladen. Als ich dann schließlich in seinem großen, durchaus gemütlichen Zimmer im zweiten Stock mein Objekt der Begierde entdeckt hatte, musste ich schnell gehen. Ich lächelte bei dem Gedanken, dass ich in dem Moment wohl sein Objekt der Begierde gewesen war. Tut mir leid, der Herr, ich bin nicht an Ihnen interessiert. Selbst wenn.. Nun ja, ich konnte ihm das wohl kaum sagen, also meinte ich, ich müsste schnell weg, denn ich hätte einen wichtigen Termin vergessen. Nicht, ohne ihn vorher auf die Wange zu küssen um meine Schauspielkunst zu unterlegen und ihn mir alles glauben zu lassen. Widerwertiger Schleimsack. Wie froh ich war, ihn nie wieder küssen zu müssen. Er hatte so ein molliges, pockenvernarbtes Gesicht und auch sein Charakter zeugte nicht gerade von Würde, Ehre oder Eleganz. Aber naja, was sollte ich groß sagen? Ich war ein Monster. Eine kaltherzige, gefühlstote Diebin. Leicht schüttelte ich den Gedanken ab. Nein, ich war nicht gefühlstot. Nur abgestumpft. Selbst wenn, Skyn, wen interessiert dies?, schalt ich mich selbst. Dann konzentrierte ich mich wieder. Das Objekt. Das Schwert. Das Familien Erbstück der Ka'irs. Es war hübsch gewesen. Eine lange, blaue Klinge mit silbernen Mustern. Auf dem blauschwarzen Griff war, ebenfalls aus echtem Silber, dass wirklich zu glänzen schien, dass Familienwappen eingraviert. Und nun, jetzt endlich, stand ich wieder vor ihm. Die Vitrine ließ sich mit einem gezielten Dreher im Schloss ganz leicht öffnen. Das Glas quietschte in den eingerosteten Scharnieren. Nein, es war wirklich eine Schande, so ein Erbstück so schäbig zu verschließen. Sin musste wirklich leichtgläubig und gutherzig sein. Quatsch, dumm traf es eher. Ich lachte abfällig. Dann widmete ich mich wieder dem Schwert. Behutsam nahm ich es in die Hand, eine Scheide fehlte. Bestimmt wäre sie genauso dunkelblau gewesen.
Das Familienerbstück wiegte so leicht und himmlisch in meinen langfingrigen Händen und ich fühlte mich direkt, als wäre es ein Teil von mir. Dunkle Flecken zierten die Klinge wie Schatten der Vergangenheit. Wohl eher, Schatten von ermordetem Blut. Dieses Schwert lechzte danach, wieder einmal Blut zu lecken. Es wäre eine Schande, es erneut zu verkaufen. Ich überlegte wirklich, aber ich musste es tun. Dennoch würde es mir nicht leicht fallen, bei dem Gedanken, dass es in einer Vitrine versauern würde. Traurig berührt schüttelte ich den Kopf und packte das Schwert vorsichtig in eine kaputte, alte Lederscheide, die ich von zu Hause mitgenommen hatte. Dann band ich mir das Schwert um. Vorsichtig sah ich mich im Zimmer des fremden Mannes um. Stille. Nur die Wachen. Mit zusammengekniffenen Augen blickte ich aus dem Fenster, nahm allerdings von oben nur kleine, bunte Punkte war. Also holte ich mein blaues Seidenkleid aus meiner Tasche und streifte es mir über. Perfekt. Meine Haare flocht ich schnell und mit geübten Fingern. Dann prüfte ich wieder einmal alles, vor allem, ob das Schwert auch sicher verborgen unter dem samtenen Kleid lag. Das tat es. Zufrieden nahm ich einen verknüllten Zettel aus meiner Tasche und legte sie in die Vitrine, die leer sehr armselig wirkte. Dann verschloss ich das ganze wieder leise. Wieder einmal umspielte ein kaltes Lächeln meine perfekt geschwungenen Lippen. Oh ja, ich würde Sin Ka'ir sehr ärgern. Was auf dem Zettel stand? Nun, lass es mich erklären. Ich liebte es, meine Opfer wissen zu lassen, dass ich es gewesen war. Und dennoch würden sie nichts tuen können, da ich nie meine wahre Identität zu sagen pflegte und oft auch auffällig anders geschminkt war. "Liebster Sin Ka'ir", würde er lesen. "Ihr wart gestern so unglaublich hinweg von meiner Erscheinung, dass ihr mich wohl kaum erkannt habt. Ich, allerdings, bedanke mich für meinen Teil. Ihr seid zwar ein niederträchtiger Widerling und habt es nicht verdient, so hoch bezahlt zu werden, ich konnte mich aber über euer zauberhaftes Erbstück her machen. Keine Sorge. Ich werde es nicht zu billig verkaufen. Mit aller herzlicher Dreistigkeit, Voleuse." Letzterer Name nahm ich immer für solches, es war der Name, den ich als Diebin benutzte. Hier, als Straßendiebin und ebenso, in der Diebesgilde. Mademoiselle Chérime war der Name, den ich in der Öffentlichkeit benutzte. Ich liebte es, mich als Edeldame auszugeben. Auch wenn das wohl eine dreiste Lüge war. Aber so kannten wir mich.
Zufrieden, dass ich mein Werk erfüllt hatte, lief ich aus dem Haus. Wieder einmal, nahm mich die kalte Luft in ihre eisige Umarmung.
-> Tsiaras Laden
Ich schlenderte mit einem aufgesetzten Lächeln durch die Gassen der Kaiserstadt und lief unbemerkt Richtung Marktplatz. So schnell und unauffällig wie möglich, lief ich direkt vor einen kleinen Laden. "Tsiaras Laden" oder dergleichen stand auf dem süßen, vintage Schildchen, dass leicht schief hing. An sich machte das Geschäft einen zauberhaften Eindruck und als ich eintrat, läutete eine leise Glocke. Ich straffte mein blaues Seidenkleid und musterte die dunkleren Verzierungen. Ja, ich hatte wohl einen leichten Faible für dergleichen. Dann trat ich zur Kasse. Eine äußerst hübsche Khajiit stand vor mir. Sie hatte eine außergewöhnliche Fell- und Augenfärbung. Ansonsten passte sie perfekt in mein Beuteschema. Als ich vor ihr stand, knickste ich leicht und setzte ein höfliches, neugieriges Lächeln auf. Ja, vielleicht auch ein wenig charmant. Ich räusperte mich hell und sprach die Khajiit vorsichtig und wohlgewählt an. "Guten Tag, werte Dame. Mein Name ist Mademoiselle Chérime und ich komme aus fernen Landen. Was habt Ihr denn in Eurem hübschen Laden anzubieten?", fragte ich mit hübschem(französischem *hust*) Akzent. Eine schwarze Strähne hatte sich aus meinem schnellen Zopf gelöst und ich strich sie gespielt nervös wieder hinter mein Ohr. Vorsichtig lächelte ich die Khajiit an. Ob sie wohl Tsiara hieß? Dämliche Frage. Bestimmt. Selbst wenn es der Laden ihrer Vorfahren wäre, hätte sie den Namen bestimmt vererbt bekommen - dieses Verhalten hatte ich bei den meisten Leuten hier beobachten können. Um weiter in meinem Element der Schauspielerei zu bleiben, ließ ich meinen Blick durch den kleinen, aber gemütlichen Laden schweifen.

(~1800 Wörter)

Ocheeva - Argonier ~ Dunkle Bruderschaft
Anführerin der dunklen Bruderschaft - ansprechbar



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©Lilienbär
Mo März 20, 2017 6:39 pm
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Theophilius / Kaiserlicher / Erzmagier / Gemächer des Erzmagiers

Wie lange ich auf diesen verdammten Dolch starte wusste ich nicht mehr nur das es wohl Stunden waren denn die Kerze war beinahe ganz herunter gebrannt. Woher er kam ? ich wusste es nicht. Man hatte ihn bei einem Bettler gefunden der damit verucht hatte eine Wache um zu bringen. Inwifern das eine Sache für die Gilde war ? Jeder der den verdammten Dolch ansah war wie erstarrt vor Angst und selbst jetzt noch da ich ihn mit diversen Schutzzaubern versehen hatte, strahlte der Furchtzauber der von diesem Ding ausging wie eine Flamme in der kalten Nacht. Natürlich könnte ich die Verzauberung auflösen jedoch wäre die Gefahr einen zweiten Zauber auszulösen zu groß. Irgendjemand hatte sich ziemliche Mühe gegeben dieses Ding zu verzaubern und obgleich ich solche Magie nicht gutheißen konnte war ich beeindruckt von der Präzision dieser Arbeit. Was jedoch noch schlimmer als die Stärke dieses Zaubers war, war die Tatsache das ein Bettler an dieses Ding gekommen war. Also entweder war es ein Familienerbstück, was ich bezweifel da dann die Verzauberung schwächer wäre oder aber und das war wesentlich Wahrscheinicher irgendjemand hatte dieses Ding in Umlauf gebracht. Die Bettler gehörten zur Diebesgilde also waren die nächsten Schritte klar, Kontakt zur Gilde aufnehmen und herausfinden ob es noch mehr dieser Waffen gab und wenn ja wo sie herkamen.



©Bran
Mo Jul 03, 2017 11:14 am
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Cay | Khajiit | Diebin; will der Diebesgilde beitreten | will zu Tsiaras Laden, Straße - Hausdach - ansprechbar

Schwer atmend duckte sich die Khajiit hinter einen Karren, der mit Stroh gefüllt war. Sie hatte kaum den Marktplatz hinter sich gelassen, als sie einen Tumult vernahm und einige Minuten später alle vom Marktplatz wegführenden Straßen von Soldaten der Stadtwache durchschritten wurden. Wenn sie es sich recht überlegte, hätte sie damit rechnen müssen. Natürlich würde vielen Leuten nach einiger Zeit der Verlust ihrer Barschaft auffallen, doch dass die Stadtwache so kurz danach aufkreuzen würden, hatte sie nicht gedacht. Auf jeden Fall galt es, schnellstmöglich zu verschwinden, denn sie war noch nie von der Stadtwache aufgegriffen worden und so sollte es auch bleiben. Also kroch sie auf allen Vieren langsam die Dächer der Häuser entlang, was immer schwieriger wurde, da mit der Zeit die Häuser nicht mehr dicht an dicht standen. Als sie sich sicher war, einen - zugegebenermaßen geringen - Vorsprung zu haben, ließ sie sich mit einem akrobatischen Sprung rückwärts auf die Straße fallen und kam auf ihren Hinterpfoten zu stehen. Sie hörte Getrappel und sauste schnell, noch atemlos ob des Sprungs, hinter den Karren. Keine Minute zu früh, schon waren die Soldaten heran, blieben kurz stehen - und rannten geradewegs an ihr vorbei. Sie wartete noch, bis ihre Schritte verklungen waren und kam dann aus ihrem Versteck hervor. Immer wieder eine Freude, denn Wachen ein Schnippchen zu schlagen, wenn es auch noch so klein war. Besserer Laune als zuvor setzte die Khajiit ihren Weg fort, nicht ohne in eines der ärmlicheren Viertel der Stadt zu gelangen. Eigentlich hatte sie nicht vorgehabt etwas von ihrer Beute abzuzweigen, aber die hoffnungsvollen Blicke der Kinder (allen möglichen Spezies angehörig) hatten dann doch ihr Herz erweicht - nicht vor allzu langer Zeit war sie selbst eines dieser Kinder gewesen. Und die glücklichen Gesichter der Kleinen, die zu ihren Familien rannten oder zur nächsten Essenmöglichkeit waren es tausendmal wert und sie verließ das Viertel mit einem ehrlichen Lächeln. Sie war sich sicher mehrmals an ihrem Ziel vorbeigelaufen zu sein, aber sie hatte ja Zeit und die Diebesgilde würde ihr ja nicht davonlaufen. Sie gähnte und kletterte auf ein mit grünen Schindeln gedecktes Dach hinauf und legte sich auf die linke Seite des Dachs, die im Schatten lag, so dass sie sehen konnte, was auf der Straße unter ihr passierte und gleichzeitig selbst nicht entdeckt wurde. Außerdem war es eine willkommene Gelegenheit sich auszuruhen.



©Jaysong
Sa Sep 16, 2017 8:36 pm
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Scharfkralle
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Onava | Waldelf | Schwarze Hand, Dunkle Bruderschaft | Cheydinhal Zuflucht - ANSPRECHBAR

Ich schlug die Augen auf. War es Morgen? Mittag? Abend? Wie sehr ich die Tatsache verabscheute nicht steuern zu können, zu welcher Tageszeit man aufwachte. 
Dazu kam, dass man aufgrund der steinernen, fensterlosen Wände in der Zuflucht nicht einmal erahnen konnte was Draussen vor sich ging. 




Ein Bein nach dem anderen schwang ich mich aus dem Bett und lief geradewegs auf meine Truhe zu. 
Dies war nun meine zweite oder dritte Nacht in meinem eigenen Zimmer. 
Schwarze Hand zu sein brachte wohl doch den ein oder anderen Vorteil. 
Ein leichtes Lächeln huschte mir über die Lippen, als ich an meinen alten Schlafplatz denken musste. Nein. Ich vermisste es ganz und gar nicht, mir mit meinen Brüdern und Schwestern den Raum zu teilen.
 
Ich zog mir die Rüstung über, was wie jeden Tag gewisse Zeit in Anspruch nahm. Die Handschuhe, sowie den Helm legte ich jedoch auf die Kommode um sie später überzuziehen. Mein Blick wanderte über die kahlen Wände und blieb auf dem zerbrochenen Spiegel Hängen, in dem ich mich nun betrachtete. Ich hatte nie das Privileg gehabt einen Spiegel zu besitzen und war es nicht gewohnt mir selbst in die Augen zu sehen. Kopfschüttelnd drehte ich mich also weg. So verbrachten Narzissten also ihre Zeit? Lächerlich.  
Ich nahm mein geliebtes Ebenerzschwert von der Halterung an der Wand und steckte es ein, zog mir dann endlich meine Handschuhe über. Ich griff nach dem Helm, doch hatte ich heute überhaupt keine Lust mir diesen anzutun. Nahm mir also stattdessen die Kapuze, die ursprünglich von der Schattenrüstung stammt, und zog mir diese über. Natürlich nicht, ohne sie mit meiner aktuell getragenen Rüstung zu verbinden. Das Schild liess ich an der Wand hängen. Ich hatte aktuell nichts vor, wo ich auf den Schutz eines Schildes angewiesen wäre.




Ich atmete kurz tief ein. Die Luft roch nach Moos und Feuchtigkeit. Nach Zuhause. 



©Bran
So Okt 15, 2017 5:20 pm
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Ryujin Mgogawa | Argonier | Wache, Wächter | im Hauptquartier der Wache

Der Argonier hustete und klopfte sich auf die Brust, bis seine Luftröhre wieder frei war. Es war wie immer kurz vor Anfang seiner Schicht, aber da er viel Wert auf Pünktlichkeit legte, kam er meistens früher im Hauptquartier an, als eigentlich nötig, weshalb er sich angewöhnt hatte, dort zu Essen. Die Bank vor dem Waffenraum wurde sowieso wenig bis gar nicht benutz, sodass 'seine Bank' jeden Tag vor seiner Schicht frei war. Außerdem musst er immer auf seinen Partner warten, also konnte er in der Zeit, die er sonst mit in-die-Luft-starren verbringen würde, auch genauso gut seine Mahlzeit zu sich nehmen. Sie bestand meistens aus einem Fischgericht und Eiern. Und an einer Gräte des heutigen Fisches hatte er sich soeben verschluckt. Schnell trank er einen Schluck Wasser nach und fragte sich, wann Silas wohl kommen würde. Sicher, er mochte Silas nicht unbedingt - wenn er ehrlich war, hielt Ryujin ihn sogar für ein ziemliches Ekelpaket - aber andererseits war er nun mal sein Partner und Ryujin war es schon immer schwer gefallen, böse über Leute zu denken und Höflichkeit gehörte zu seinen Grundprinzipien. Als er aufgegessen hatte, stellte er sein Tablett auf die Bank und streifte sich sein Kettenhemd über. Ob er noch lange auf Silas warten musste?

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