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Luchsseele

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Krieger

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The School of the Elements - SoE Play



Ayla -Krankenhaus | bei Jaden [[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]]
Schülerin im GI-Feuer-Stamm

Sie hatte es kommen sehen und doch, als es passierte, war sie so überrascht, dass in ihren Augen kurz Furcht aufblitze, als Jaden wütend wurde. Seine schönen hellgrünen Augen, verwandelten sich in ein abschreckendes rot. Rot, die Farbe die Ayla am wenigstens mochte. Eine Farbe, die für so viel Schreckliches stehen konnte.
Die Schülerin trat aus Reflex einen großen Schritt zurück. Ob dies nun vor Angst gewesen war oder einfach nur, weil sie nicht ins Kreuzfeuer geraten wollte, interessierte sie nicht. Absolut nicht, denn während in seinen Augen blanke Wut loderte, verfinsterten sich ihre immer mehr. Es war keine wütende Finsternis. Eher eine leere und traurige Finsternis die ihre Augen umhüllte.

Sie sah ihn nicht an. Ihr Blick war starr auf den Boden gerichtet, als könnte sie durch diesen hindurch sehen. Auch als Jaden sie anschrie, wagte sie es nicht. So wütend hatte sie ihn noch nie erlebt. Auch nicht, als sie sich zum ersten Mal getroffen hatten. Seine Worte waren für sie wie ein Faustschlag ins Gesicht und das nicht nur wegen seiner harten Stimme. Es lag eher an der Tatsache, das hinter dieser Tür seine Mutter lag. Seine todkranke Mutter. Ein Familienteil von ihm, obwohl er gesagt hatte, dass er keine hätte. Jemanden, der mit ihm den gleichen Stammbaum und das gleiche Blut trägt. Jemand, der Jaden verletzt hatte, aber er ihn auch nicht loslassen konnte.

Sie hörte das leise rauschen aus seinen Händen und ihr wurde es klar. Sie hätte ihm wirklich nicht folgen sollen. Sie hätte ihm nie nachlaufen sollen. Sie hätte ihn nie so anmotzen sollen. Sie hätte auf ihn hören müssen und nun war es zu spät. Jaden's Fähigkeiten schienen fast außer Kontrolle zu geraten und wer war daran schuld? Man würde Experimente mit ihnen machen. Der Feuer-Stamm wäre verloren. Die andern Stämme währen verloren und wer wäre Schuld daran? Sie. Sie alleine hatte dies zu verantworten. Sie ganz alleine und niemand anders. Nur sie war daran Schuld.

Erneut bildeten sich tränen in ihrem Gesicht, aber kein schluchzen oder zittern war von ihr aus zu kommen. Ihr Augen waren leer, als hätte man ihr etwas genommen, was sie am Leben gehalten hätte. Nachdem alle hinüber gerafft sind. Ihr Mutter, die immer alles tatenlos mit ansah und sich dann das Leben nahm. Ihr Vater, der ihr so viele Sachen antat und am Ende, sie beinahe in den Tod riss. Der daraufhin verstoßen wurde und irgendwann tot aufgefunden wurde. Und nun kam jemand neues dazu. Jaden. Den Jungen, den sie liebte, ihn jedoch so verletzt hatte, dass er nie wieder etwas von ihr wissen wollte.

Die entfernten Schritte von Menschen nahm sie überhaupt nicht wahr, sondern trat eher noch einen weiteren Schritt von ihm zurück, so dass sie in einen der Ärzte lief. Auch wenn es nur für einen Bruchteil einer Sekunde war, berührten sie sich und erschrocken fuhrt der Arzt zurück, hatte jedoch keine Möglichkeit noch länger darüber nachzudenken, da er von einem weiteren mit gezehrt wurde. Ayla war es egal, ob man sie berührt hatte. Sie hatte etwas Schlimmes getan. Mit ihrer unüberlegten Auftreten hatte sie alles gefährdet und damit nicht nur Jaden, sondern auch den kompletten Stamm verraten.

Im Hintergrund hörte sie noch die lauten Rufe von ihm, der unbedingt wissen wollte, was mit seiner Mutter geschehen ist. Ayla war so weit zurück gegangen, dass sie nun mit dem Rücken zu der gegenüberliegenden Wand gelehnt war. Die Augen starr auf die Tür, gegen die der blau haarige schlug, wirkte sie abwesend den je. "Ich... ich... es tut mir Leid. Das wusste ich nicht.", krächzte sie heraus und musste mehrere mal schwet schlucken.


Dieser Beitrag wurde am Sa Dez 10, 2016 1:38 pm erstellt.

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Dahlienblüte

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Cecilia | ihr Zimmer -> großer Saal
2. Anführerin des GA - Luftstammes

Nachdenklich hielt sie die Feder in der Hand. Kurzer Zeit später tauchte sie diese wieder in das kleine Fläschchen und schrieb weiter. Mit ruhigen Handbewegungen malte sie die einzelnen Buchstaben, Wörter und Sätze auf das Pergamentstück. Sie überlegte schonmal was sie mit ihren Schülern im nächsten Schuljahr machen würde. Kurzer Hand entschloss sie erstmal mit ihnen über die Sommerferien zu reden und schrieb dieses auch auf das Stück Pergament. Sie wolle das Jahr ruhig anfangen, nicht mit Stress.

Als sie erstmal alles wichtige was ihr einfiel aufgeschrieben hatte, setzte sie noch einen beendenden Punkt und legte ihre Feder beiseite. Dann verschloss sie das Fläschchen mit der dunkelblauen Tinte. Sie laß sich den Text nochmals durch und nickte zufrieden.

Anschließend schob sie ihre Stuhl nach hinten, stand auf und began das kleine Chaos auf ihrem Tisch aufzuräumen. Die einzelnen Blätter Pergament legte sie ordentlich auf einen Stapel, verwahrte ihre Schreibsachen ordentlich und schob noch ihren Stuhl an den Tisch.

Ihr Blick fuhr durch ihr gemütliches Zimmer, die Wände waren in einem wunderschönen hellen Pastell-Blau Ton tapeziert. Sie ähnelte ein wenig Mamor, sowie auch der beige Fußboden. An der Decke ihres Zimmers hing ein kleiner Kronleuchter herab. Ihr Bett war aus weißem Holz, mit beigen Decken und Kissen. Es ähnelte einem Himmelbett. Neben ihm stand ein großer ASchrank, der ebenfalls aus weißem Holz war. Gegenüber von dem Schrank stand ein kleines Bücherregal, mit Lehrbüchern, Geschichten, Fachbüchern, Bücher mit historischen Inhalt und noch vieles mehr. Links neben dem Regal stand ihr Tisch vor welchem sie immer noch verweilte. Ansonsten gab es nicht wirklich etwas wichtiges zu erwähnen.

Sie sah das alles ordentlich an seinem Platz war, also ging sie zu ihrer Zimmertür, legte ihre Hand um den Türgriff und drückte ihn hinunter. Mit wenig kraftaufwendung öffnete sich die Tür und nachdem Cecilia hinaus getreten war schloss sie diese wieder.  Anschließend blickte sie im Gang umher. Sie sah niemanden, wahrscheinlich waren die anderen entweder noch in ihren Zimmern, machten irgendwas dort oder sie waren draußen an der frischen Luft, trainierten ihre Fähigkeiten oder machten sonst was.

Ein seufzen Drang aus ihrer Kehle und sie machte sich auf in den großen Sall in der sie Arianna vermutete. Sie hatte sie über die bisherigen Ferien kaum gesehen und wollte sie einfach mal wieder sehen. Sie mochte Arianna. Sie war freundlich, treu, mutig, gerecht und einfach eine ehrenvolle Anführerin. Cecilia fand das sie es wirklich sehr verdiente den Luftstamm anzuführen.

Bald schon war sie an der Tür des großen Saals angekommen und trat hinein. Mit ihren Blicken suchte sie den Raum nach Arianna ab. Jedoch fand sie diese nirgends. Wo ist sie nur? Ein leicht trauriges seufzen entkam ihr, jetzt müsse sie Arianna wahrscheinlich suchen, aber jemanden in diesem wirklich großen Lufttempel zu finden war wirklich schwer. Arianna könnte sich überall aufhalten! Frustriert stöhnte sie auf.

Plötzlich erklang ein belustigtes zwitschern beziehungsweise kreischen. Cecilia wusste sofort von wem diese Gerräusche kamen. Es war Hawk, Cecilias Bindungstier. Hawk war ein Habicht. Er hatte einen sehr ähnlichen Charakter wie Cecilia, wahrscheinlich war das auch einer der Gründe weshalb sie zusammen gehörten. Als Team. Sie begrüßte ihren Freund, der sich immer noch zwitschernd, auf ihrer Schulter niedergelassen hatte. Na Hawk? Ein lächeln schlich sich auf Cecilias Gesicht während sie mit ihrer einen Hand sanft durch sein Gefieder fuhr. Hat da wer was verloren? Ein neckender Unterton lag in seinem gezwitscher. Ach, hör doch auf. Cecilia kicherte ehe sie ihn weiter streichelte.




Charlyn | ihr Zimmer
Mitglied des GI - Feuerstammes

Wie so oft hatte sie gerade den Teller mit ihrem Essen in ihrer Hand und warf es in den Müll. Den Teller stellte sie auf den Nachttisch neben ihrem Bett ab. Charlyn war wie so oft wieder der Magersucht verfallen, sie aß nichts mehr. Sie trank maximal noch etwas Wasser. Immer wieder verlor sie den Grund, warum es sich für sie noch lohnte gegen ihre immer wieder einreißende Seele zu kämpfen. Zu kämpfen damit ihre Mutter stolz auf sie sein konnte. Doch wie etliche Male war sie daran gescheitert.

Wie etliche Male spürte sie diese Leere, war nur noch eine Hülle ohne Inhalt. All dies nur wegen ihrer Kindheit bis zu ihrem sechzenten Lebensjahr, wegen Strafen, unberechtigten Strafen, wutausbrüchen und einer Person. All dies nur wegen ihm. Alles nur wegen dem menschen der sich als ihr Vater herausstellte. Immer wieder hatte er sie gequält, niedergeschlagen und einmal sogar fast erwürgt.

Charlyn griff nach dem Handspiegel der neben dem Teller auf ihrem Nachttisch lag und betrachtete sich. Sie war dürr geworden, unter ihrer Haut zierten sich ihre Rippen eng an ihrer Haut. Unter ihren Augen zierten sich tiefe Augenringe.

Traurig schloss sie die Augen. Die Tränen stiegen ihr in die Augen und kurze Zeit später quollten sie schon aus ihren Augen hinaus, über ihre Wangen und fielen an ihrem Kinn hinunter auf den Handspiegel. Charlyn legte den Spiegel neben sich auf dem Bett ab und vergrub ihre Hände in ihrem Gesicht.

Sie wusste einfach keinen anderen ausweg, einerseits wollte sie sich das Leben nehmen um endlich von diesem Schmerz erlöst zu werden, andererseits wollte sie ihre Mutter nicht enttäuschen. Sie wollte Mamas kleine Kämpferin sein. Natürlich klang das albern, da sie schon ganze zwanzig Jahre alt war, aber ihre Mutter war bis vor einem Jahr noch das einzige gewesen an dem sie sich festhalten konnte, wenn sie fiel. Jetzt war sie dortoben, dort oben im Himmel. Nicht mehr bei ihr, der rettende Halt war verschwunden.

Erst nach längerer Zeit hatte sich ihre Atmung wieder normalisiert, ihr keuchen war erloschen. Das einzige was war, war das die Tränen immer noch über ihre Haut rannten.

Charlyn stand auf, sie wollte sich ein Tuch holen um ihre brennenden Tränen wenigstens ein wenig aufzuhalten. Da verschwamm auf einmal die Welt vor ihren Augen, sie taumelte in ihrem Zimmer umher. Schnell hielt sie sich mit ihrer einen Hand an ihrem Tisch fest, als plötzlich alles vor ihr schwarz wurde und sie zu Boden stürzte. Ein mildes und erschrockenes kreischen drang aus ihrer trockenen Kehle und sie hörte noch wie etwas lautes zu Boden fiel. Sie vermutete das sie ihr Glas, das noch mit Wasser gefüllt war, vom Tisch geschmissen hatte. Kurz spürte sie noch wie sie auf den aufprallte, bis sie schließlich gar nichts mehr um sie herum mehr wahrnahm.

Die Scherben, des zerbrochenen Glases, lagen neben Charlyn. Manche hatten sich sogar leicht in ihre Arme und Hände gebohrt.

Dadurch das sie Bewusstlos war, merkte sie gar nicht das sie vergessen hatte ihre Zimmertür zu schließen, welche zu einem Spalt offen war und zudem noch einen freien Blick auf sie gab.


Dieser Beitrag wurde am Sa Dez 10, 2016 3:38 pm erstellt.

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Strahlenlicht

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John Harvard || Luft Stamm || Lehrer für Chemie || Im Lufttempel [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Der große, schwarzhaarige Mann ging mit hinter den Rücken verschränkten Armen durch die Sääle des Lufttempels, sein Gang ähnelte eher einen merkwürdigen Tanzes, so wie er hin und her schwankte, manchmal sogar einen kleinen Satz vollführte. Ein breites Grinsen fazierte seine blasen Lippen, die weißen, geraden Zähne strahlten deutlich erkennbar in seinen Mund. Die braunen, beinahe schwarzen Augen blickten funkelnd nach vorne, der schwarze Zylinder saß schief auf den wuscheligen, schwarzen Haaren. Den schwarzen Mantel, den John trug, war so lang, dass er am Boden vor sich hin streifte und seine Gangart nur noch komischer aussehen ließ. Die Federspitzen der großen, grauen Flügel, welche prachtvoll aus seinen Rücken ragten, zuckten ab und zu passend zum 'Tantz' nach oben.

Ein Graupapagei verfolgte dabei die ganze Zeit über den großen, bizzaren Mann, er trillerte ein Liedchen vor sich her und umkreiste die unnatürliche Figur immer wieder mit schnellen Flügelschlägen, die schwarzen, kleinen Knopfaugen beobachteten John dabei mit einen amüsierten Funkeln. Manche würden wohl Panik bekommen, bei den Anblick des Vohels welcher wie eine Rakete durch den riesigen Saal flitze und dabei immer wieder haarscharf an John vorbei raste, welcher daraufhin jedoch noch nicht mals mit den Wimpern zuckte. Ihn schien das gar nicht zu stören, es sah so aus, als wäre es alltag für ihn und es nicht Ungewöhnliches damit auf sich hatte. Warscheinlich, weil er sich nicht normaler verhällt wie der hyperaktive Graupapergei, welches Trillern grade zu einen schiefen singen geworden war, welches durch den Saal des Lufttempels, einer der Säale, um genau zu sein, wie ein Echo umher klang.

"Komm! Komm! Lass uns raus gehen! Raus!" Krächzte der Vogel lauthals durch den Saal, nicht darauf achtend die Aufmerksamkeit von Schülern auf sich zu ziehen, welche von den schiefen Klängen die seinen Schnabel verlassen sicherlich gestört werden. Johns Augenbraue zog sich nach oben, aber das Grinsen saß immer noch auf seine Lippen und die braunen Augen starrten immer noch stur nach vorne, auf einen Punkt den er nicht sehen konnte. "Schon wiehider? Du stirbst ja noch an frischer Luft, Refrain!' antwortete der komische Mann mit angepasster, singender Stimme und schüttelte den Kopf leicht, was verursachte das der Zylinder noch schiefer wurde. John hob eine Hand, um ihn mit einen kleinen Stoß wieder zu richten.

"Jaja!" Betonte Refrain schrill. Sein Name passte ihn wirklich perfekt, er sang ja zu jeder freien Stunde die er hatte, was also hieß, dass er immer seine schiefen Lieder vor sich hin trällerte.

Aber bevor John nochmal zurück singen konnte, vernahm der große Mann mit den Gehstock und den passenden Zylinder plötzlich eine Bewegung vor ihn. Er blieb stehen, sodass Rafrain, der gerade wieder zu einen Sturzflug ansetzte, mit voller Wucht gegen seiner Schulter flog und säuselnd zu Boden gleitete. John schien es aber gar nicht bemerkt zu haben, denn als er die Person vor ihn erkannte, grinste er sogar breiter, wenn das überhaupt noch möglich war. Der Graupapagei säuselte betäubt am Boden vor sich hin, aber es schien ihn nicht schlecht zu gehen. Er stellte sich nur an, das sah man ganz deutlich, auch wenn er mit all seinen Schauspielkünsten versuchte, einen dramatischen Tot zu spielen. "Die Jugent heutzutage hällt sich also lieber drinnen auf, als draußen?" sprach John seine Adoptivtochter Cecila immer noch singend an, er hatte sich gerade irgendwie daran gewöhnt, und davon abbringen es nicht mehr zu tun würde man in die nächsten Minuten wohl nicht mehr schaffen. Er wusste, dass die Lehrerin für Mathematik kein kleines Kind mehr war, aber trotzdem tat John noch so, als wäre sie es.


Dieser Beitrag wurde am Sa Dez 10, 2016 5:43 pm erstellt.

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Wirbelsturm

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Höhlenwächter

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Wetter: Regenwolken bedecken den Himmel...es fängt an zu regnen und leicht zu stürmen...der Sturm wird aber immer heftiger; 13°C
Uhrzeit: 17:08 Uhr (später Nachmittag)
Tag: Montag
-
Mirabella Black || In der Schule (Einer der vielen Gänge) bei; Vane [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Mira ging Vane sichtlich aufgeregt hinterher. Sie hatte noch eine ganze Weile auf ein und dem selben Fleck gestanden, bis es Damien zu blöd wurde und er sie einfach nach vorne geschoben hatte. Ich weiß gar nicht was du an dem Typen so toll findest...,hörte sie ihr Seelentier hinter sich leise murmeln. Der ist doch noch nicht mal so aufmerksam, um zu bemerken wie du von ihm schwärmst. Ich meine das merkt doch sogar ein Blinder oder? Mira drehte sich im laufen nochmals zu ihm um und schüttelte belustigt den Kopf. So ist er nun mal,meinte sie grinsend und guckte einmal über ihre rechte Schulter. Nicht das sie nochmal in jemanden rein lief. Auch wenn sie das bezweifelte, dass sich noch mehr hier aufhielten. Beeil dich, jemanden so lange warten zu lassen ist doch unhöflich! Ach,jetzt auf einmal ja? Wer von uns war den der Meinung da stehen bleiben zu müssen. Ich sehe es jedenfalls nicht ein, rennen zu müssen! Aber ich dachte du liebst das rennen so...? Sie schenkte ihm noch ein leicht spöttisches lächeln, bevor sie sich wieder nach vorne umdrehte, um ins Zimmer rein zu gehen. Damien schnaubte vernehmlich, folgte ihr aber. Sie legte die Sachen auf ihren Schreibtisch und blickte dann zu Vane, der direkt vor ihrem großen Fenster stand. Überrascht musste sie feststellen,das es regnete. Sie starrte wie hypnotisiert nach draußen. Nun konnte man auch den keifenden Wind vernehmen und sie grinste. Sie liebte Stürme! Vor allem wenn sie und Damien ein Gewitter-Rennen veranstalteten. Kurz wandte sie ihren Blick dem Gepard zu und konnte sehen wie auch seine Augen anfingen seltsam vor freudig zu leuchten. Doch dann fiel ihr plötzlich wieder Vane ein. Was sollte sie mit diesem machen? Ihn fragen ob er mitmachen wollen würde? Eigentlich wollte Mira nicht das irgendjemand von ihrem und Damiens Geheimnis erfuhr, aber wenn sie wollte, das Vane ihr irgendwann vertaute müsste sie ihm wohl auch mal etwas von sich erzählen...oder?

OUT: Sorry das ich solange nicht geschrieben hatte ^^"

Arianna || Luft-Stamm -> Im Tempel (in ihrem Zimmer) || verlässt ihr Zimmer -> geht in die Große Halle |> angesprochen werden Cecilia [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] & John [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Arianna seufzte und starrte die Wand vor sich an. Hey, das wird schon My Lady, meinte Storm leise und beinahe schon tröstend. Du wirst sicherlich eine große Anfü'rerin, das weiß isch. Dein 'erz ist rein und dein Urteilungsvermögen gut. Sie lächelte leicht,ihr Bindungsgefährte hatte gerade unbewusst zu seiner Heimatsprache gewechselt. Storm kam aus einer der Uralten, hoch angesehenen Drachenfamilie Frankreichs. Auf einmal erhellte ein Blitz das Zimmer und ließ die Anführerin hoch fahren. Was zum...? Storm fing an zu lachen. Deine Kräfte sind wirklich unglaublich, weißt du das eigentlich? Aber du musst langsam lernen sie zu kontrollieren. Du 'ast einen Sturm aufziehen lassen,meine kleine Wetter'exe.

Arianna lief auf ihren Balkon zu,schob die Vorhänge beiseite und öffnete die Glastür. Sofort wurden ihre Haare nach hinten gewirbelt und sie konnte Flügelschläge von der anderen Seite vernehmen. Storm erschien vor ihr,drehte sich um und signalisierte ihr damit,dass sie auf seinen Rücken steigen sollte. Cecilia sucht disch,war seine einfache Erklärung. Sie fragte schon gar nicht mehr danach, woher er das wohl wusste,sondern kletterte auf die Brüstung und stieg auf den Rücken des schwarz-grauen Drachen. Dieser legte daraufhin seine dunkelroten Flügel an und flog im Sturzflug nach unten.

Mitten im Sturzflug bremste er ab. Die beiden waren vor der großen Halle angekommen und er flog weiter ran. Arianna sprang von seinem Rücken und ließ eines der Fenster sich öffnen. Ein Vorteil wenn man Anführerin eines Stammes war, das Gebäude erkannte die Aura und gehorchte auf die Befehle. Sie lief in die Halle und erkannte doch tatsächlich ihre beste Freundin Cecilia. Sie wollte gerade zu ihr laufen, als sie John sah, der ebenfalls auf sie zuging. Er sang währenddessen und die Anführerin erinnerte sich an sein Bindungstier, dass auch sehr gerne sang. Lächelnd schüttelt sie ihren Kopf und lief auf die beiden zu. Hallo Cissi, ich hab gehört das du mich gesucht hast...


Dieser Beitrag wurde am Sa Dez 10, 2016 6:21 pm erstellt.

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Schwarzschattenhimmel

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Ravenheart // Erde; Stamm-Gens terra > (GT) // In seinem Zimmer
(Zweiter Anführer)
Innere Ruhe ging von dem jungen Mann aus, er hatte die Augen auf die Wand gerichtet und lächelte leicht. Ein Krächzen ließ seinen Blick zum Fenster wandern, dort saß sein schwarzer Freund und Begleiter, sein Seelentier der Rabe, er hatte bis heute noch keinen Namen für seinen Freund. Interessant wie deine Gedanken so herum wandern. Sagte er und plusterte sein Gefieder auf, der Mann grinste und streckte den rechten Arm aus, der Rabe stieß sich ab und segelte durch den Raum auf seinen Arm. "Weißt du mein Freund, ich habe drei Namen die mir gefallen, aber dir muss der Name auch gefallen. Was hälst du von Simon?" Der Rabe sah ihn an und krächzte entrüstet. "Okay, okay, was hälst du von Umaroth?" Der Rabe schüttelte den Kopf. Raven, so nannten ihn seine Freunde, grinste leicht.
"Da wäre dann noch Aragock." Der Rabe nickte. Perfekt, der Name passt zu mir! Das brachte den Mann beinahe zum lachen. Schon immer hatte sein Rabe seinen eigenen Kopf gehabt, aber das liebte er an ihm. Der nun frisch benannte Aragock hüpfte auf seine Schulter. Raven nahm ein paar Unterlagen und fing an diese zu lesen, seine Augen zuckten von einer Seite auf die andere ehe er die Sachen weg legte.
Er wollte noch ein bischen Ruhe haben und entspannen, er hoffte das ihm die Zeit dazu noch blieb, aber er bezweifelte das diese Ruhe die er jetzt hatte noch lange anhalten würde. Bald würde sicher jemand kommen und ihn fragen stellen oder anderes, er war sich seiner Verantwortung bewusst und er würde sich davor auch nicht drücken. Er ging zu einer Staffelei die er neben dem Fenster stehen hatte und stellte sich eine neue Leinwand drauf, diese bespannte er immer selber, so war er auch sicher das er einen Fehler gemacht hatte und kein anderer. Er nahm den Pinsel und ein paar Ölfarben die er im Wald selbst zusammen mischte. Was sollte er heute malen?
Er schloss die Augen und stellte sich einen Wasserfall vor, links und rechts säumten Steine die Küste und man sah leichten Nebel und Gischt, er öffnete die Augen und fing an zu malen. Seine Werke warf er immer weg wenn sie fertig waren, ihm war es egal ob jemand sie fand oder nicht, er wollte sie nicht behalten. Sein Rabe sah die ganze Zeit zu, das machten sie immer so, ab und zu brachte Aragock gute Ideeen ein, aber meistens saß er einfach nur da und sah zu was Raven da zauberte.

Ist dir nie in den Sinn gekommen das du die Bilder verschenken könntest? Hörte er seinen Raben fragen, Raven schüttelte den Kopf. "Schon, aber ich kenne niemanden der so etwas haben will, dann werfe ich sie weg und dann hat sich die Sache!" Antwortete er ruhig.
Aragock krächzte belustigt, sagte aber nichts mehr. Raven legte den Pinsel auf den kleinen Tisch und erhob sich. Er wollte die leichte Skizze trocknen lassen, danach würde er weiter malen. Er nahm einen Keks aus der Schublade neben dem Bett, er spürte wie Aragock sich etwas nach vorne lehnte, Raven biss einmal ab und kaute, der Rabe steckte den Kopf etwas weiter vor, Raven aß noch ein Stück, als Aragock auch schon los schnellte und sich in die Luft schwang und im nächsten Moment den Keks hatte. Raven lachte, in der Zeit setzte sich Aragock wieder auf seine Schulter, die schwarzen Augen glitzerten triumphirend.
Raven ging zur Tür und wollte gerade raus gehen, lies es aber doch bleiben. Er setzte sich in Schneidersitz neben die Tür und schloss die Augen, er wollte ein wenig meditieren.


Dieser Beitrag wurde am Sa Dez 10, 2016 7:15 pm erstellt.

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Strahlenlicht

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Jaden || Feuer Stamm || Schüler || Im Krankenhaus @Luchseele

Der Muskelprotz fühlte wie sein rechter Fuß, der gerade eben noch mit einer gewalltigen Wucht gegen das weiß gefärbte Holz der Krankenhaustür gekracht war unangenehm pochte. Morgen würde er sicherlich kaum noch mehr drauf laufen können, aber die Schmerzen wurden von den vor Aufregung und Panik aufkommenden Adrenalin unterdrückt sodass er keinen Anstalt machte, sich aufs andere Bein zu stützen oder ähnliches zu unternehmen, damit die Schmerzen wieder davon schwinden würden. Die Augen des Briten glühten nicht mehr rot, nein, sie waren wieder grün. Ein panisches Grün, welches seine Stimme immer weiter gleichsetzte.

Jadens Schreie, die Sätze beinhalteten wie: "Macht die scheiß Tür auf!" oder "Welcher verdammte Notruf?!" wurden immer panischer, immer verzweifelter, bis sie fast schon wie Bitten klangen. Bitten, ihn erfahren zu lassen was um Himmels Willen gerade hinter diese Zentimeter dicken Tür passierte. Denn ein unwohles Gefühl machte sich in seinen Magen breit, welches er nicht mehr ertragen konnte. Seine Mutter sollte so nicht sterben. Nicht in den glauben, ihr einzigster Sohn war ein illegaler Straßenkämpfer, betrank sich jede Nacht aufs neue, um zu vergessen, hatte niemanden, der sich für ihn sorgt und welcher gar nochmal versucht hatte, sich das Leben zu nehmen. Ja, er hatte mal versucht, Suizid zu begehen. Damals war er noch jünger gewesen, und die tägliche Qualen die er erleben musste gaben ihn den glauben, der Tod wäre besser als das hier. Um einiges besser. Dank Shar und seiner kleinen Schwester stand er noch hier, aber jetzt fühlte er sich nur noch gebrochen, alleine gelassen.

Irgendwann hörte er auf, gegen die Wand zu hämmern. Denn die Tür öffnete sich. Und Dr. Walker trat aus. Jaden wusste nicht, ob er es als gut oder schlecht empfand. Den sein Auftreten könnte beide Seiten bedeuten, aber er hatte das unwohle Gefühl es sei das zweitere.

Der kleinere Arzt schaute ihn eine Weile mit den dunkelbraunen Augen an, aber je länger Jaden sie anstarrte, deszo deutlicher erkannte er, was sich in ihnen wiederspiegelte: Freude. Wirkliche Freude. Jaden dachte immer, Ärzte wären gefühlslose Wesen welche nur so taten, als würden sie sich über die Patienten sorgen, aber in Wahrhheit war es nur eine gealltige Lüge und das Leben von Fremden würden ihnen an den Arsch vorbei gehen. Aber in Walkers Augen war es kein Fake. Es war wirklich. Was zum Klarsein in Jadens Kopf nicht wirklich beihalf.

"Sie ist aufgewacht."

Jadens Atem stockte. Aufgewacht? Seine Mutter? Die Person, von der er dachte, sie sei den Tod geweiht? Sie war aus den Jahrelangen Koma aufgewacht? Die Person, wo alle schon die Hoffnung aufgegeben haben und sie den Tod überlassen haben?

Jaden starrte Walker für gefühlt eine volle Stunden an, pure Fassungslosigkeit und Überraschung stand in seinen hellgrünen Augen geschrieben. Und dann zerbrach etwas in ihn. Etwas, was ihn seit Jahren gekränkt und runter gezogen hatge. Etwas, was er am liebsten aus seinen Brustkorb gerissen hätte. Etwas, was sein Leben zu einer lebendigen Hölle gemacht hatte. Oder eher gesagt dazu beigetragen hatte. Walker verließ ihn, sowie die anderen Ärzte auch, alle hatten einen monotonen, gruselig wirkenden Gesichtsausdruck, außer Walker selbst, der über alle Backen strahlte.

Das weinende Mädchen hinter Jaden beachteten sie nicht. "Sie ist aufgewacht..." wiederhohlte Jaden mit einen Keuchen, er konnte es immer noch nicht glauben. "Sie ist aufgewacht, Ayla!" Rief Jaden dann plötzlich aus, und so viel Freude, so viel Glück lag in seiner Stimme, wie er es für nie möglich gehalten hätte. "Sie..."

Als er sich mit strahlenden Augen, breiten Lächeln, wedelnden Armen umdrehte, und das Mädchen mit tränenfeuchten Augen sah, stocjte er. Er blieb mitten in seiner Bewegung und seiner Freude stehen, schaute Ayla mit großen Augen an. Der schimmer in ihnen verschwand, das Lächeln verflog. Schnell trat er zu den Mädchen näher, legte behutsam seine großen Hände auf ihre Oberarme und streichelte sanft über den Stoff ihrer Klamotten. "Neinein, hey, schau mich an." sprach Jaden mit überraschender, sanfter Stimme, der Akzent mehr ausgebrägt als sonst. Seine grünen Augen, die irgendwie heller erschienen als sonst, suchten ihren Blick. Seine Augen zeigten, dass er gerade von einer großen Last befreit wurde. Aber darum kümmerte er sich gerade nicht. "Ich bin nicht sauer, Ayla." Sprach Jaden einfühlsam und streichelte sie immer noch beruhigend über die Arme, den Augenkontakt nicht abbrechend. "Ich sollte mich entschuldigen. Ich bin ein echter Idiot, dich einfach so anzuschreien. Es war nicht so gemeint, ja?" er betonte seine Entschuldigung damit, dass er ihr einen federleichten Kuss unter den Haaransatz drückte.


Dieser Beitrag wurde am Sa Dez 10, 2016 7:26 pm erstellt.

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Kometenschweif

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Nilvania | Feuer Stamm | Schülerin | In ihrem Zimmer


Nilvania warf sich auf ihr Bett und streckte ihre Arme aus. "Ich bin zu Hause, Nix!"Ein leises Knurren ertönte aus dem Nebenraum. Es war schon verrückt, das Nila und Nix inzwischen ein "Zuhause" gefunden hatten. Seit sie mit zwölf von Zuhause abgehauen war und Nix getroffen hatte, hatte Nilvania kein festes Dach über dem Kopf gehabt. Außerdem würde Nila bald wieder auf eine Schule gehen! Ungute Vorahnungen setzten sich in ihrem Bauch fest. Sie wälzte sich auf die Seite und sah direkt in himmelblaue Augen. "Denkst du über die Schule nach?" knurrte Nix. Nilvania nicke. Nix setzte sich langsam hin und fuhr mit seiner Zunge über seinen Mund. "Ich denke du brauchst dir nicht zu Gedanken zu machen. Alle hier sind anders.",Nix legte seinen Kopf schräg und sah Nilvania an. "So wie du anders bist. Hier wird dich niemand verletzten." Eine Träne lief über Nilas Gesicht und sie drehte sich von Nix weg. Er sollte sie nicht weinen sehen. Wie oft schon hatte Nix sie getröstet. Momentan war er das einzige Lebewesen, welchem Nila ihr Leben anvertrauen würde. Eigentlich sollte man einem ausgewachsen Schneetiger nicht unbedingt sein Leben anvertrauen, aber Nix und sie kannten sich schon fast 4 Jahre. Sie waren sehr gute Freunde in dieser Zeit geworden. Aber das Leben ging eben weiter.


Dieser Beitrag wurde am Sa Dez 10, 2016 8:58 pm erstellt.

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Luchsseele

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Ayla -Krankenhaus | bei Jaden [[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]]
Schülerin im GI-Feuer-Stamm

Auf viel achtete die Schülerin nicht. Sie bekam nur mit, wie Jaden aufhörte gegen die Tür zu treten und zu schlagen. Diese dann geöffnet wurde und irgendein Mensch im Kittel mit ihm sprach, der dann wie von Zauberhand überrumpelt, fröhlich und doch erschrocken wurde. Seine wütende Stimmung hatte sich irgendwohin verflogen und war nun gänzlich von ihm gewichen. Alleine diese Tatsache, ließ die 18-Jährige schon entspannen. Er würde sie nun nicht mehr anschreien. Er war nun nicht mehr wütend und würde nun im normalen Ton reden. Zumindest nicht in einem wütenden Ton, da Jaden eher fröhlich es ausrief. Sie war aufgewacht. Wer war auf gewacht? Seine Mutter?

Erst, als er direkt vor ihr stand, hob sie ihren Blick. Nichts konnte man in ihnen erkennen. Keine Emotionen oder sonstiges. Absolute leere. Keine Freude, keine Trauer, kein Zorn. Einfach nichts. Sie glänzten nicht, wirkten eher glanzlos und trist. Erst als sie seine Hände an ihrem Oberarm spürte, regte sich etwas in ihren Augen. Auch wenn es nur der Stoff ihrer Strickjacke war, den Jaden berührte, war es, als wenn er ihre Haut berührte. Sie konnte es ihm nicht übel nehmen, das er nur ihre Jacke berührte. Sie hatten ja gesehen, was passierte, wenn er sie jetzt berührte. Ihre Haut war kalt. Zu kalt um der 'normalen' Haut nicht zu schaden. Es war, als würde man in tausende spitzte Nadeln greifen und das wollte sie niemanden zumuten. Es tat schließlich weh.

Auch wenn in ihren Augen langsam aber wieder Leben eintauchte, drangen seine sanften Worte nur schwer zu ihr durch. Ihr Bild war absolut im Ungleichgewicht. Erst viel später, als er etwa sagte, kam es auch bei ihr an und so passte das ganze mit seinen Mundbewegungen nicht wirklich, aber seine Worte kamen an. So sanft und einfühlsam, dass man es glatt für eine Täuschung halten könnte. Der Jaden, der so aussah und oft auch so handelte wie ein Schläger, sprach sanft und einfühlsam zu einem kleineren Mädchen, welches ihn gefolgt war, um zu erfahren, was mit ihm los war.

Sein sanftes Streicheln und der federleichte Kuss auf ihrem Haaransatz, untermalten seine Worte und ließen in ihr tiefe Wunden zurück. Wunden der Schuldgefühle. Natürlich hatte sie Schuldgefühle. Sie war schließlich an dieser ganzen Situation schuld. Schuld daran, dass er sauer geworden war und er sich jetzt dafür entschuldigte. Er entschuldigte sich, obwohl sie doch der Grund gewesen war, weshalb er über so sauer geworden war. Er entschuldigte sich und nicht sie. Sie hätte sich entschuldigen müssen und nicht er. Es war schließlich ihre Schuld und doch entschuldigte er sich. Warum? Warum tat er das? Warum tat ihm so etwas leid? Er hatte nicht Schuld und trotzdem.

Ayla schloss für einen kurzen Moment ihre Augen und atmete einmal tief ein, um dann wieder zu Jaden zu blicken, der immer noch ihr gegenüber stand. Wieder mit diesen hellgrünen Augen. Nicht mehr mit diesen roten Augen. Dieser roten Farbe, die Ayla so überhaupt nicht ausstehen konnte. Nein, seine Augen waren wieder hellgrün. Wie die Blätter im Sommer. Wie das Gras. So grün, wie ein tiefer Wald, der erhellt von den Sonnenstrahlen leuchtete.
"Ich... Ich... ich sollte mich entschuldigen. Es war doch alles nur meine Schuld und nun entschuldigst du dich. Das ist nicht fair. Wäre ich dir nicht gefolgt, wärst du auch nie sauer geworden.", presste sie hervor und blickte an ihm vorbei. Sie blickte mit Augen, die zwar immer noch trist waren und noch kein funkeln besaßen, jedoch langsam wieder an Farbe gewannen. Sie blickte an ihm vorbei und sah dabei auf die Tür hinter ihrem Gegenüber. Auf die Tür, hinter welcher Jaden's Mutter lag. Er sollte nicht hier sein, sondern bei ihr. Bei ihr und nicht bei ihr.

"Los geht zu deiner Mutter. Du solltest bei ihr sein und nicht bei mir." Ihre Stimme klang auffordernd und dasselbe lag auch in ihrem Blick. Sie wollte nicht, dass Jaden den ersten Moment wieder mit seiner Mutter vereint, verpasste, weil er bei ihr war und sich für etwas entschuldigte, wofür er noch nicht einmal schuld hatte. Er sollte nun zu dem Menschen gehen, der ihn am meisten brauchte. Zu seiner Mutter.


Astile-auf dem Weg zu seinem Zimmer| bei Rukima [[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]], Charlyn [[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]]
Heiler im GI-Feuer-Stamm

Immer noch hatte er Rukima mit seinen Armen gestützt, doch sie antwortete nicht weiter auf seine bestimmenden Worte. Sie schwieg und ihr Bindungspartner lief ebenfalls schweigend, neben ihm her. Das war auch gut so. Noch einmal solch einen hasserfüllten Blick von dem schwarzen Wolf und Astile hätte vermutlich ihm eine heruntergehauen. Nicht wirklich, eher im übertragenen Sinne. Er hätte den Wolf vermutlich in Brand gesteckt und auch nicht nur eine Anstalt gemacht ihn zu löschen. Also sollte er nun wirklich vorsichtig sein. Vermutlich würde er ihn auch aus seinem Zimmer verbannen, so das vor diesem warten musste, bis er mit seiner Partnerin geredet hatte und da Astile vermutete, dass dies dem Wolf nicht gerade gefallen würde, würde er sich bestimmt benehmen.

Fawkes hatte auch seinen Blick von dem Wolf genommen und blickte nun wachsam auf seiner Schulter um her, um sein Bindunsgpartner vorher zu waren, falls ein Hindernis vor ihnen erscheinen sollte. Er konnte ihm vertrauen und war deshalb auch ganz auf Rukima fixiert. Sein Partner würde nicht zulassen, dass er gegen etwa oder wen rennen würde und so musste er auch keinen Blick nach vorne haben. "Jetzt einmal bitte nach rechts.", ertönte die Stimme des bunten Phönixes in seinem Kopf uns Astile tat wie geheißen und ging nach rechts. Fawkes würde den Weg schon finden.

Als Astile jedoch einen kurzen spitzen Aufschrei vernahm, blieb der Heiler stehen und sah erschrocken auf. War etwas passiert oder wurde nur jemand wieder geärgert. Letztes schoss der Heiler ganz schnell wieder aus, denn als er an einer Tür vorbeiging, die nur einen Spalt geöffnet war, sah er ganz deutlich eine Person auf dem Boden legen. Das Adrenalin schoss durch seinen Körper und hätte er nicht schon jemanden zu stützen, wäre er vermutlich schon losgelaufen und hätte sich vor die ohnmächtige Person gekniet, um zu sehen, was passiert war. So entschied er sich, Rukima erst zu einer Wand zu geleiten und sie Auffordern anzublicken. "Du bleibst hier. Du rührst dich kein Stück. Ich bin bleich wieder da.", gab er ihr als Auskunft und seine Stimme war so bestimmend wie immer, wenn es um Verletzungen ging.

Mit schnellen Schritten ging er auf die Tür zu und öffnete sie vollends, um das ausmaß der Katastrophe, welche sich ihm bildete, in Augenschein zu nehmen. Die Person vor im entpuppe sich als junges Mädchen, vielleicht jünger als er oder genauso alt. Um das Mädchen herum lagen Scherben und noch vieles anderes, welches Astile dazu glauben schenken könnte, sie hätte ihren kompletten Tisch umgerissen. Vorsichtig kniete er sich vor das Mädchen und schob leicht mit einem Tuch, welches ebenfalls auf dem Boden lag, die Scherben weg. Als dies getan war, nahm er ein weiteres Tuch und legte es erst einmal um eine der Hände, welche blutete und von Splittern nur so triefte.

Erst dann nahm er den Kopf des Mädchens in seine Hände und sah nach, ob sie noch Puls und Atmung hatte. Beides war vorhanden und so ließ er ihren Kopf leicht wieder sinken, überstreckte ihn jedoch. Nun tätschelte er leicht ihre Wange, als wollte er sie aus ihrem Schlaf reißen.
"Hey du! Komm aufwachen. Kannst du mich hören?", sagte er mit ruhiger, aber lauter Stimmen. Mit der anderen Hand tastete er immer wieder nach ihrem Plus und auch erst jetzt merkte er, wie die Person vor ihm aussah. Vollkommen abgemagert und dünn. Magersüchtig. Ein Begriff, der für vieles Verantwortlich war und dem Anschein nach auch in diesem Fall für einen Schwächeanfall gesorgt hatte.

Der Heiler konnte es gar nicht mit ansehen, wie dünn das Mädchen war. Es ist einfach nur ein erschreckender Anblick. Fawkes, der immer noch auf seiner Schulter saß und leicht desinteressiert das Mädchen vor sich musterte, brummelte nur etwas, ehe er sich mit einem starken Flügelschlag in die Lüfte erhob und sich auf dem Tisch bequem zu machen. Ihm war seine Schulter wohl zu unbequem, wenn er seine Arbeit erledigen musste.


Jun -in ihrem Zimmer -> Haupthalle| bei Cecilia [[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]], John [[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]], Arianna [[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]]
Schülerin im GA-Luft-Stamm

Mit einem erschrockenen Gesicht, fuhr die 18-Jährige aus ihrem Schlaf und weckte dabei Maho, der auf einer Stange direkt neben ihrem großen Bett saß und dem Anschein nach auch geschlafen hatte. Er hatte geschlafen, aber als seine Partnerin aus dem Schlaf geschreckt war, wurde auch er unfreiwillig wach. Nicht weil sie geschrien hatte, sondern eher wegen der Ausstrahlung die von ihr aus gegangen war. Jun hatte schon wieder von diesem Moment geträumt. Immer und immer wieder kam er nun in ihren Träumen vor und vergiftete diese mit dunklen Gedanken. Immer und immer wieder konnte sie in das enttäuschte, wütende und finstere Gesicht ihrer Mutter sehen, wie diese Jun bis aufs letzte beleidigte, ehe der Spruch kam, der ihr Leben veränderte. 'Ich wünschte, du würdest nie wieder ein Wort sagen, da dies alles deine Schuld ist.'
Dieser eine Satz hatte ihr gesamtes Leben geändert und kurz darauf erhängte sie sich.

Leicht zitternd schwang die Schülerin ihre Beine aus dem warmen Bett und setzte diese gleich der Kälte des Nachmittags aus. Sie hatte lange geschlafen und doch war ihr Traum nur kurz. Der Schlaf kam ihr wie Minuten vor und nicht wie 10 Stunden. 10 Stunden hatte sie geschlafen. Nachdem sie gestern überhaupt nicht schlafen konnte, war dies Mal wieder eine erholsame Abwechslung. Zumindest fast. Wären da nicht die Tatsachen, dass sie von ihrer Mutter geträumt hatte und die Tatsache, dass der Schlaf ihr viel zu kurz vorkam, würde Jun bestimmt gute Laune haben. Die beste würde sie meinen, aber so? So hatte sie einfach nur einen miesen Start in den Tag.

"Du hast lange geschlafen, jedoch nicht gut. Ich alles mit dir in Ordnung?", fragte Maho sichtlich besorgt über ihr Wohlergehen und alleine diese kleine Geste ließ die 18-Jährige lächeln. Kein gezwungenes Lächeln. Es war ein echtes und auch amüsiertes lächeln und anstatt ihm zu antworten, nickte sie nur. Viel gab es da auch nicht zu erklären. Sie hatte wieder davon geträumt und fertig. Es gab ja nicht viel, wovon sie sonst träumen hätte können. Gut, das stimmte nicht so ganz. Es gab wohl Menschen in ihrem Leben, von denen sie akzeptiert wurde. Von ihrem Adoptiv-Vater zum Beispiel. Er hatte auch viel verrückte Macken und da passte sie gut hinein.

Erneut ging ein Zittern durch den Körper des Mädchens, als sie mit ihren Füßen den kalten und glatten Holzboden berührte. Es war kalt. Viel zu kalt. Dies lag vielleicht am offenen Fenster, aber sie hatte es nur für Maho offen gelassen. Ihr Partner kam gestern schließlich erst sehr spät wieder zurück. Wo er war, wusste sie zwar nicht genau, aber Jun konnte es ahnen. Er hatte bestimmt mal wieder ein wenig die Gegend erkundet. Jeden Tag flog Maho abends weg und kam spät wieder und jeden Tag erkundete er ein wenig mehr, um es ihr dann zu erzählen.

"Maho, wann bist du denn wiedergekommen?", fragte sie ihr Bindungstier über Telepartie und hielt in ihrer Bewegung inne um den Bussard anzusehen. Dieser legte nur den Kopf schief, was so viel bedeuten sollte wie, dass er es auch nicht wusste. Damit gab sich Jun zufrieden und ging weiter ihren Weg zum Kleiderschrank. Sie müsste sich für heute etwas besonders Warmes heraus suchen, da sie ja jetzt schon fröstelte. Der Kleiderschrank bestand aus schwarzem Holz und war mit vielen Verzierungen bestückt, etwas was sie an ihrem Schrank besonders mochte. Er war zwar nicht mehr groß, aber es passten viele Sachen in diesen hinein und so konnte sie alles Mögliche in ihm verwahren.

Es dauerte nicht lange, da hatte die Schülerin schon etwas Passendes aus dem Schrank heraus gezogen und präsentierte es ihrem Bindungstier. Eine schwarze Hose, ein grauer Pullover und eine schwarze Jacke, mit einem grauen Schal. Es war ihr Lieblingsoutfit und so zog sie es immer am liebsten an. Es war sehr bequem und warm und außerdem sah es auch noch ziemlich stylisch aus. Auch wenn sich Jun um so etwas überhaupt nicht sorgte, war es schließlich doch etwas, was einen Menschen ausmachen konnte. Den richtigen Geschmack.

Schnell zog sie die Schülerin an und wie ein Gentleman drehte Maho seinen Kopf von der Schülerin weg. Ein Vogel mit Manieren. Es gab wenige die das Wort überhaupt kennen, aber noch weniger wussten auch was das bedeutete. Es fanden sich immer weniger Menschen, die wirklich noch Respekt vor einem haben. Besonders vor älteren Schülern. Um noch schnell ihr Outfit zu beenden, schnappte sie sich ein paar Ohrringe, welche mit den weißen Federn von Maho geschmückt waren. Er hatte sie extra abgegeben, damit sie sich daraus Ohrringe machen konnte.

Bevor die 18-Jährige jedoch das Zimmer verließ, schnappte sie sich noch schnell einen kleinen Notizblock und einen Stift und steckte diese in ihre Jackentasche. Sie wollte sich schließlich verständigen können und so ging das nun mal am besten. Maho, der bis vor kurzem noch auf der Stange gesessen hatte, erhob sich nun von dieser und landete auf der rechten Schulter von Jun. Diese legte etwas den Kopf zur Seite, um nicht die ganzen Federn im Gesicht zu haben und ließ ihre Schulter etwas nach außen drücken, damit der Bussard genug platz hatte und ihr nicht halbwegs im Gesicht hockte. Die ebenfalls schwarze Tür, schloss sie direkt hinter sich und leicht fragend blickte sie von einem Gang zu dem andern. Welchen würde sie wohl nun entlang gehen.

Jun entschied sich für den rechten und marschierte los und es dauerte auch nicht lange, da konnte sie schon Stimmen hören, die an ihr Ohr drangen. Darunter war die unüberhörbare belustigte Stimme von John, ihrem Adoptivvater und Gleichzeit Chemie Lehrer an ihrer Schule, aber auch die Stimme von Cecilia konnte sie ausmachen und so schritt Jun, gerade Wegs auf die kleine Gruppe zu. Ein weiteres Mädchen stand dabei, welches sie aber nicht kannte. Vermutlich hatte Jun sie schon einmal gesehen, aber miteinander gesprochen haben sie noch nie.

Als Begrüßung nickte sie nur in die Runde. John und Cecilia wussten zwar, dass Jun nicht sprach und davon nur fürchterliche Bauchschmerzen bekam, aber die andere Schülerin nicht. So konnte Jun nur hoffen, dass sie dies nicht falsch verstehen würde und sie für unhöflich hielt.


//Ich bin tod und meine Finger allesamt gebrochen xD


Dieser Beitrag wurde am Sa Dez 10, 2016 11:07 pm erstellt.

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(Kleine Vorwarnung, Jadens Post ist nichts für schwache Nerven ^^")

Jaden || Feuer Stamm || Schüler || Im Krankenhaus [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Der Muskelprotz bemerkte erst jetzt, wo er vor Ayla stand, wie leer und trist ihre Augen ihn entgegen schauten. Sie wirkten einfach leer, keine Emotion spiegelte sich in ihnen wieder. Sie sahen tot aus. Dieselbe Leere, die er schon einmal gesehen hatte. Dieselbe Leere, die er am liebsten mit den Füßen zur Hölle kicken würde. Sie jagte Jaden einen eisklaten Schauer über den Rücken, und seine hellgrünen Augen wichen der Sorge. Merkwürdig, wenn man bedenkt was er gerade eben noch zur Sorge gesagt hatte. Aber er hatte ja nicht gesagt, dass es immer darauf zutraf. Denn Jaden sorgte sich wirklich um sie.

Seine santen Gesten schienen jedoch zu verursachen, dass das erloschene Feuer in ihr wieder anfing, aufzuleuchten. Ein kleiner Funke glühte in ihren blauen Augen, einer, der Jaden leicht lächeln ließ, wenn auch nur schwach. Aber immerhin ein Lächeln. Ihre nächsten Worte wischten das aber leider wieder mit einen leichten Schlag weg, Jadens hellgrüne Augen schaute sie nun wieder ernster an, aber sie wirkten immer noch sanft. "Die Taten Jedermanns ist nie die Schuld eines anderen, Ayla. Es gibt immer einen anderen Weg zu handeln, es liegt an einen selbst, welchen man einschlägt." erklärte Jaden, dass er soetwas sagen konnte war selbst für ihn neu. "Meine Wut verdanke ich mir selbst, Ayla. Ich hätte mich auch wieder beruhigen können und normal mit dir reden können, aber ich habe es zugelassen das mein Zorn die Oberhand gewinnt. Also habe ich sehr wohl einen Grund, mich zu entschuldigen." fuhr der Brite mit seinen deutlich erkennbaren Akzent fort.

Er senkte den Kopf ein wenig, um auf Augenhöhe mit der Schülerin zu sein, die er liebte und um der er sich momentan sorgte. Er schaute ihr eine Weile in die Augen, die Hände ruhten immer noch auf ihre Oberarme. "Du brauchst dich nicht zu entschuldigen. Niemals. Denn das was du für mich tust, einfach wenn du bei mir bist, ist das Größte was je jemand für mich getan hat. Ich war erntunken, Ayla. Ich bin erntrunken. Tot. Der Jaden der ich einst war ist schon längst con uns gegangen. Aber du, du gibst mir wieder einen Sinn zu Leben. Ich habe seit ich ich geworden bin gedacht, das Leben wäre scheiße, dass es keinen Grund gibt, um es zu führen. Ich habe sogar mal versucht, mir das Leben zu nehmen." Er stockte kurz an diesen Punkt, und schluckte schwer. Er wollte es ihr jetzt sagen. Jetzt. Seine Mutter hatte er zu diesen Zeitpunkt kurzzeitig vergessen, auch wenn er sich immer noch freute, zu hören das die erwacht war. Zuerst musste er sich um sie kümmern. Und die Person, die ihn gerettet hatte.

"Weißt du, Ayla, ich war nicht immer so. Früher war ich der kleine, nette und hilfsbereite Jaden, der gerne mit seiner Mutter oder kleineren Schwester spielte und später vorhatte, Feuerwehrmann zu werden. Ja, so war ich auch mal. Ein normaler, kleiner Junge der Traume hatte. Aber dann fing das ganze Chaos an. Meine Eltern stritten sich öfters, haben sich sogar geschlagen, bis es so kommen musste wie es kommen sollte: Sie schieden sich. Meine Schwester und ich zogen zu meiner Mutter, aber wir durften unseren Vater auch noch besuchen. Meine Mutter fand jedoch schnell einen Neuen, Flynz hieß er." Bei der Erwähnung dieses Namens musste Jaden schwer schlucken, und etwas änderte sich in seinen Blick. Er wurde dunkler. "Zuerst war er der perfekte Stiefvater, brachte uns immer Süßigkeiten von der Arbeit mit, spielte mit uns, und sagte immer wieder, er wäre stolz auf uns. Aber das war eine gewalltige Lüge. Nachdem ich etwas älter wurde, sechs bis sieben ungefähr, kam ich natürlich in die Grundschule. Ich war jedoch nicht gerade der beste, eher der Klassenclown, um genau zu sein. Dementsprechend brachte ich natürlich nicht gerade prickelnde Noten mit nach Hause. Zuerst sagten meiner Mutter und Flynt, es wäre nicht so dramatisch und es würde sich irgendwann verbessern. Tja, meine Mutter glaubte ich. Aber Nachts kam er plötzlich in mein Zimmer rein, Flynt. Er hatte ein Messer mit dabei, hielt mit grob am Handgelenk fest und sagte mir immer wieder: Böse Kinder müssen bestraft werden. Und dann schnitt er mich. Jede Nacht aufs neue, er hatte immer einen Grund dazu, mich zu bestrafen. Mal war es wegen der Schule, dann weil mir ein Glas hingefallen ist und und und. Aus den lebensfreudigen Jaden wurde der schweigsame, zurückhaltende Freak wie sie ihn alle in der Schule nannten. Und dann kam auch noch die Nachricht, meine Mutter wäre erkrankt. Und was tat Flynt? Er ging, und sagte, er wolle nicht mit einer verkrüppelten Frau zusammen leben. Und mein leiblicher Vater tat nichts. Meine Mutter und meine Schwester wussten nie davon. Und Ayla, ich kann dir sagen, ich hasse diesen Typ ungemein. Ich habe mir so oft gewünscht, in die Hölle zu kommen, um mich immer und immer wieder an ihm zu rächen." Jadens Stimme wurde zu einen schmerzvollen Knurren, aber er wirkte nicht würend, sondern eher total gebrochen, innerlich zerissen. "Ich habe versucht, mir mein Leben zu nehmen. Aber natürlich wurde ich dabei erwischt, man fand die Packung von den Drogen die ich genommen hatte und fanden mich am Boden, bewusstlos. Ich wurde ins Krankenhaus gesetzt, und dann in einer Entzugsklinik gesteckt. Ich tat als würde es mir gut gehen, als wäre alles in Ordnung als ich entlassen wurde aber das stimmte nicht. Mein Herz war tot, ich war tot. Seitdem habe ich mich zurückgezogen zu denen meinesgleichen. Ich bin nähmlich der einzigste Hybrid in der Familie gewesen, niemand wusste von meinen Fähigkeiten. Aber jetzt, wo ich dich kennengelehrnt habe, habe ich wieder einen Sinn im Leben gefunden. Du hast mich aus den Tiefen des schwarzen Meeres gezogen, in den ich ertrunken war, zu hast mich wieder zum Leben erweckt, obwohl ich eigentlich schon tot war. Und das ist unbezahlbar." Jadens Augen hellten sich wieder auf. "Ich liebe dich, Ayla." sprach er die drei Worte aus, die er noch nicht gesprochen hatte, aber für ihn so klar gewesen waren. Und dann ergriff er ihre Hände, es brannte zwar auf seiner Haut, aber er erhitze seine Handflächen bis sie rot glühten und spendete Ayla dadurch eine angenehme Wärme. "Und ich möchte, dass du mitkommst. Meine Mutter soll dich kennenlehrnen." bat Jaden mit sanfter Tonlage.

Vane || Feuer Stamm || Vertrauensperson || In Mirabellas Büro [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Der große junge Mann beobachtete wie die neue Lehrerin endlich den Raum betrat, die restlichen Blätter und Ordner in ihren Armen und brachte sie herein. Vane lehnte derweilt mit den Rücken gegen die Wand, die Arme vor den Brustkorb verschlungen. Shar saß neben ihn, der Schweif zuckte hin und her und die grünen Augen beobachteten Mirabella interessiert. Es sah ja schon geuselig aus, wie die beiden gleichzeitig die Lehrerin anschauten und darauf warteten, dass sie etwas sagen würde. Nicht unbedingt ein Dankeschön dass Vane ihr geholfen hatte, da es ja nur eine Kleinigkeit gewesen war, aber er wusste nicht wir er ein Gespräch anfangen sollte weshalb er schwieg und einfach darauf wartete, dass die junge Frau anfangen würde.

Aber diese ging nur zum Fenster neben ihn und schaute hinaus. Vane hob leicht irritiert eine Augenbraue an, tat es ihr dann aber gleich, stellte sich neben ihr mit hinter den Rücken verschränkten Armen und ließ seine brernsteinfarbende Augen die Umgebung draußen erkunden. Er stellte fest, dass es stürmischer geworden war, es hatte angefangen zu regnen. Die Bäume die außerhalb der Schule in die Höhe wuchsen wedelten leicht hin und her, ein Wind war anscheinend auch aufgekommen zu den wachsenden Sturm. Eine Weile stand Vane da, und betrachtete einfach wie das Wetter seinen Lauf nahm, ehe er den Blick von Mirabella auf ihn spürte.

Der große Mann drehte den Kopf leicht, und sah die fragenden Augen der Lehrerin. Sie schien sich über etwas nicht sicher zu sein, und wirkte dadurch irgendwie schüchtern. "Wie niedlich." dachte Vane sich leicht belustigt. Erschrocken über seine eigenen Gedanken schüttelte er leicht den Kopf. Was war das denn gewesen? "Was liegt dir auf den Herzen?" fragte Vane deshalb, um zu erfahren warum sie ihn so anschaute. Wie immer lag die selbe, unnatürliche Ruhe in seiner Stimme.

John || Luft Stamm || Lehrer für Chemie || Im Lufttempel [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Der merkwürdige Lehrer schaute auf, als er plötzlich Flügelschläge hörte, die langsam aber sicher immer lauter wurden. Verwunderung mischte sich in seinen Blick. "Hörst du das oder sind es einfach nur Refrains Flügelschläge die in meinen Kopf wiederschallen?" fragte John deshalb seine Adoptivtochter Cecilia, immer noch mit einen singenden Unterton. Aber die Frage beantwortete sich kurz danach, als plötzlich ein grauer Drache in den Saal geflogen kam und geschickt auf den glatten Boden landete.

John zuckte noch nicht mals mit einer Wimper als er so plötzlich auftauchte. Ihn konnte wohl wirklich nichts erschrecken. Aber er war gar nicht auf den Drachen konzentriert, der anscheinend die lauten Flügelschläge verursacht hatte, sondern eher auf das Mädchen, welches auf den Rücken des Tieres saß und gerade dabei war, nach unten auf den Boden zu klettern. Es war Arianna, eine gute Freundin seiner Adoptivtochter und dazu auch noch Anführerin des Stammes. John grinste sie freundlich an, hob seinen Hut kurz von seinen Haupt und sprach dabei, natürlich säuselnd: "Seid gegrüßt, My Lady."

Refrain hatte mitlerweile wieder auf die Beine gefunden, und schien leicht empört, dass niemand seine Aufmerksamkeit auf sein Schauspiel gerichtet hatte. Aber schnell fand er etwas anderes, mit den er sich beschäftigen konnte: Den Drachen, das Bindungstier von Arianna. John beobachtete ihn, wie er mit flotten Flügelschlägen zu den viel größeren Tief flog, direkt vor seiner Schnauze und erneut anfing, seine schrillen Lieder durch den Saal zu pfeffern. John versuchte erst gar nicht, ihn davon abzubringen, es würde eh nichts bringen. Und besonders stören tat es auch nicht, für John zumindest. Seine Ohren hatten sich schon daran gewöhnt.

Bevor es aber zu einen Gespräch zwischen den dreien kommen konnte, trat noch eine Person zu der kleinen Gruppe hinzu. Und John erkannte sie natürlich sofort. Es war seine andere Adoptivtochter, Jun. Mit einen kleinen Nicken begrüßte sie uns, und John egriff die Chance um zu ihr rüber zu fliegen. Das war natürlich möglich, mit seinen grauen Flügeln. Im Flug hielt er natürlich seinen Zylinder fest, damit er nicht davon flog, sowie seinen Gehstock. "Little Miss gesellt sich zur Teaparty?" begrüßte er sie mit britischen Akzent, er kommt schließlich aus diesen Land. Bevor sie etwas unternehmen konnte wuschelte er mit der Hand durch ihr Haar, und grinste sie schlussendlich an. Obwohl John eigentlich immer alles mit Humor nahm, gab er sich bei Jun immer besonders viel Mühe um ihr ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern. Seine beiden Töchter waren adoptiert, weshalb er sie ab einen bestimmten Alter bekommen hatte und nicht wusste, was zuvor mit ihnen geschehen war. Jun war leider sehr schweighaft, und es gab sicherlich einen Grund dafür. Fragen würde der Lehrer sie jedoch nicht, denn er wollte nicht, dass sie sich nur noch schlechter fühlte wenn die Erinnerungen in ihr hoch kam. So versuchte er, sie einfach flücklicher zu stimmen.


// *Luchseele gebrochene Finger High Five geb*


Dieser Beitrag wurde am So Dez 11, 2016 12:31 pm erstellt.

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Cecilia | Lehrerin für Mathematik ~ Lufttempel; John, Arianna, Jun ([Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] ; [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] ; @Luchseele)
Vertreterin der Anführerin des GA - LuftStammes

Sie streichelte noch das schöne Gefieder ihres Bindungstieres, als sie eine ihr allzu bekannte Stimme wahrnahm. Sie ließ ihre Hand sinken, mit welche sie zuvor noch Hawk gestreichelt hatte. Sie drehte sich um und erblickte ihren Ziehvater John. Sie lächelte ihn an. "Das sagt der Richtige" Sie kicherte. Sie mochte John wirklich sehr. Immerhin hatte er sie aufgezogen. Er war schon immer ein verrückter Vogel gewesen, immer fröhlich, sprach säuselnd oder singend. Seinen besten Freund bei sich.

Doch ehe sie noch wirklich was sagen konnte hörte sie schon die lauten Flügelschläge die nur von einem Tier kommen konnte. Ariannas Bindungstier. Cecilia behielt recht, denn ihre beste Freundin glitt vom Rücken des großen Drachens und kam auf sie und ihren Ziehvater zu.  Das lächeln auf dem Gesicht der jungen Frau wurde noch breiter. Sie nahm Arianna kurz in den Arm als sie bei ihnen angekommen war. Dann ließ sie diese wieder los und nickte. "Ja, ich wollte dir nochmals zu deinem neuen Rang gratulieren! Du hast es dir echt verdient! Und-..."

Ehe sie weitersprechen konnte wurde sie von ihrem Vater abgelenkt der auf einmal sich etwas entfernte. Sie folgte ihm mit ihrem Blick und erblickte ihre Ziehschwester Jun. Sie stemmte ihre Hände in ihre Hüften und sprach, während sie sich nebenbei ein lachen verkneifen musste. "Dad, wie oft habe ich dir schon gesagt das du das lassen sollst! Jun ist doch kein kleines Kind mehr!" Am Ende scheiterte sie und ein kurzes Lachen drang aus ihrer Kehle. Normalerweise verhielt sie sich anders, aber wenn sie unter ihrer Familie und ihren Freunden war konnte sie einfach nicht anders.

Charlyn ~ ihr Zimmer; Astile ([Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können])
Mitglied des GI - FeuerStammes

Ein leichtes Kribbeln breitete sich über ihren Körper aus, als sie langsam wieder zur Besinnung kam. Ihr Körper schmerzte, ihre Arme und Hände brannten während sie weiterhin die umwickelnden Tücher berührten. Ein schmerzvolle Stöhnen Drang aus ihrer Kehle.

Langsam und mühselig öffnete sie die Augen und schloss sie schnell wieder, weil das helle Licht in ihrem Zimmer in ihren Augen brannte. Noch ein weiteres Mal öffnete sie ihre Augen und dieses Mal gelang es ihr sich an die Helligkeit zu gewöhnen. Daraufhin wurde ihr Blick wieder klarer und sie blickte in das Gesicht von Astile, dem Heiler des FeuerStammes. Ihr Blick lag in seinen silbernen Augen die hier und da durch die Flecken geziert waren. Je länger sie in diese Augen sah, desto fazinierender wurden sie. Auf einmal lief ihr ein angenehmer Schauer über ihren Körper und in ihrem Bauch tobte es. Charlyn konnte diese Reaktion nicht deuten. Sie spürte einen Drang ihm weiter in die Augen zusehen, doch sie wollte ihre Gefühle nicht wahr haben, weshalb sie den Blickkontakt abbrach und sich auf setzte.

Ein weiteres schmerzvolles Stöhnen entkam ihr während sie sich ihre linke Hand an den Kopf hielt und die Augen schloss. Nach kurzer Zeit öffnete sie diese wieder, lößte sich schlussendlich ganz aus dem Griff von dem Heiler und richtete sich vollständig auf. Als sie auf ihren Beinen stand taumelte sie leicht und als sie fast wieder das Gleichgewicht verlor und wieder auf den Boden fallen würde hielt sie sich an dem Tisch fest. Ein erschöpftes keuchen Drang aus ihrer kehle, während sie über den Tisch gebäugt, die Haare vor ihrem Gesicht hängend, ihren Atem wieder in den Griff bekommen wollte. Als sie sich wieder einigermaßen Sicher fühlte ließ sie den Tisch loß, zog den Stuhl zurück und setzte sich. Anschließend setzte sie sich hin, strich ihre Haare aus ihrem Gesicht und blickte wieder zu Astile. Sie wusste nicht was sie sagen sollte oder ob sie überhaupt etwas sagen wollte.

Nervös blickte sie umher als sie eine wohlige wärme um ihren Nacken wahrnahm. In ihren Augenwinkeln erkannte sie das Gesicht ihres Bindungstieres Argon. Er öffnete sein Maul ein wenig, sodass es aussah als würde er gähnen. Charly, bist du wieder zusammengebrochen?, fragte ihr treuer Gefährte. Ja, aber es war ein Unfall und glaub ja nicht, das es Absicht war das es passiert ist und das du jetzt wach bist! Argon rollte genervt seine Augen, Jaja, hab verstanden..... Dann ließ er seinen Kopf auf ihre Schulter sinken und beobachtete Astile aus zusammengekniffenen Augen. Daraufhin wanderte auch Charlyns Blick wieder zu dem Heiler.


Dieser Beitrag wurde am Sa Dez 17, 2016 10:06 pm erstellt.

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/// Strahlchen dein lang ersehnter Post und das trotz Magen-Darm Grippe xD

Ayla -Krankenhaus | bei Jaden [[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]]
Schülerin im GI-Feuer-Stamm

Ihre Augen wurden immer größer, als Jaden erzählte. Er erzählte und schüttete dabei sein Herz aus. Er redete von seiner Vergangenheit. Seiner schrecklichen Vergangenheit. Einer Vergangenheit, wie Ayla sie niemand wünschen würde. Einer absolut schrecklichen Vergangenheit. Von seinen Ängsten und einen Gefühlen und dem schon viel zu lang gestauten Drang es jemanden zu erzählen. All dies hielt ihr Gegenüber für Jahre zurück und verschloss sie in seinem tiefen des Herzens. Als wollte er unbedingt vermeiden, dass irgendjemand den Schlüssel finden könnte und damit ihn und seine Gefühle zum Vorschein bringen könnte. Jedoch nun genau das passierte gerade. Er öffnete sich ihr und erzählte ihr alles. Woher seine Narben kamen, warum er so war, wie er war. Und sie verstand. Sie verstand, warum er meinte er hätte keine Familie. Sie verstand, warum er ihr es nicht sagen wollte.
Sie verstand es endlich.

Die Schülerin merkte nicht, wie etwas in ihren Augen aufflammte, was sie unter allem Umständen vermeiden wollte. Sie wollte nicht weinen. Sie wollte stark sein und seiner Geschichte zuhören und mit ihm fühlen. Es ging jedoch nicht. Es ging nicht, ohne zu weinen. Es war einfach viel zu schrecklich. Etwas was niemanden widerfahren sollte. Besonders keinen Kindern. Unschuldigen kleinen Kindern, die noch nicht einmal wirklich verstehen, warum das so ist. Sie selber hatte auch eine schlimme Vergangenheit. Das stand für sie außer Frage. Jedoch konnte sie nicht behaupten, dass ihre schlimmer als die von Jaden war. Dies war überhaupt nicht der Fall. Jaden’s Vergangenheit war um einiges schlimmer als die von ihr und Ayla wusste das. Bei ihr war es nur die Angst und die Schläge. Bei ihm war es mehr. Seelischer und physischer Schmerz zugleich. In einem schlimmeren Ausmaß als bei ihr. Sie hatte 'nur' Schläge bekommen. Er nicht. Jaden war etwas viel Schlimmeres widerfahren.

Umso mehr überraschte es sie, dass Jaden’s Augen kurz nach seiner Erzählung wieder so hell strahlten, als wäre nicht gewesen. Diese drei Worte. Einzig und alleine drei Worte reichten aus, um sie komplett aus der Fassung zu bringen. Gerade eben hatte er sie noch zum Weinen gebracht, weil er ihr von seiner Vergangenheit erzählte und nun? Nun sagte er ihr, dass er sie liebte und verursachte damit erneut tränen. Jedoch keine Tränen aus Trauer. Eher tränen aus freunde und Ayla musste sich eingestehen, dass sie wirklich nah am Wasser gebaut war. Zumindest bei solchen Sachen.

Die Wärme von ihm übertrug sich schnell auf ihren Körper und ließ ihre kalte innere Flamme zu einer schönen lauwarmen flamme umschwenken. Es war ein schönes Gefühl in wieder so zu haben, wie schon vorher. Dieses Mal mit mehr Offenheit ihr gegenüber, denn sie wusste nun um ihn und um seine Familie. Deswegen war sie innerlich ziemlich froh, dass Jaden sagte, sie sollte mit ihm gegen. Seine Mutter kennen lernen. Die Frau, die nur daneben gestanden hatte und nichts tat. Er wollte, dass sie diese Frau kennen lernte.

Leicht drückte sie seine Hand, blieb aber stehen und starrte nur auf die Tür. Natürlich wollte sie seine Mutter kennen lernen, jedoch hatte sie ihm auch etwas zu sagen. Er wusste bestimmt schon von einigen Aspekten ihrer Vergangenheit, jedoch sollte auch er alles erfahren.
"Bei mir fing es spät an. Vorher waren wir eine tolle Familie. Eine, die füreinander da waren und ich liebte sie. Ich liebte sie aus ganzem Herzen. Ich konnte mir keine schönere Familie vorstellen als meine. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass die Familien meiner Freunde besser waren, als meine. Ich konnte es mir nicht vorstellen.", fing sie an zu erzählen. Er hatte ihr alles erzählt und nun sollte er alles erfahren. Alles über die schlimmste Zeit ihres Lebens. "Dann fing es an. Ganz plötzlich, als hätte irgendetwas ihn besessen. Erst schlug er nur meine Mutter und das auch nur, wenn sie etwas falsch gemacht hatte. Falsches Essen gekocht. Zu viel Zucker in den Tee hinein geschüttet. Zu heißes Wasser in die Wanne gefüllt. Immer diese unnötigen Kleinlichkeiten. Dann fing er auch an sie einfach so zu schlagen. Zum Frühstück. Zum Mittag. Beim Spazieren gehen. Einfach so. Ohne einen Grund. Sie musste nur einmal etwas sagen und schon schlug er sie.", erzählte sie weiter und in ihrer Stimme war nicht außer Kälte zu hören. Natürlich. Der schlimmste Teil für sie kommt ja noch.

"Irgendwann hatte er keine Lust mehr nur meine Mutter zu schlagen. Er begann auch mich zu traktieren und zu schlagen. Erst noch wie meine Mutter. Immer, wenn er einen Grund hatte. Dann aber immer wieder einfach so. Als würde ihm das Spaß machen. Spaß sein eigenes Kind zu schlagen. Blau und Violett zu prügeln, als würde das ein Hobby von ihm sein. Natürlich werte ich mich dagegen. Half jedoch nicht viel. Es wurde immer schlimmer. Ich traute mich nicht, meinen Körper anzusehen, weil ich den Anblick nicht ertragen konnte. Den Anblick der vielen blauen Stellen. Ich verkroch mich immer weiter. Versteckte mich. Er fand mich immer. Immer und immer wieder fand er mich und schleifte mich zurück. Niemand half mir. Jeder drehte seinen Kopf weg. Drehte den Kopf weg von dem Mädchen mit dem bauen Flecken. Niemand half und niemand stellte sich ihm entgegen. Niemand traute sich. Jeder ließ mich und meine Mutter alleine und schließlich ließ mich auch meine Mutter alleine. Sie brachte sich um. Erhängte sich, weil sie es nicht mehr ertragen konnte. Ich erfuhr erst viel später davon. Konnte es nicht abhaben. Ich hasse ihn. Er hatte meine Mutter in den Tod getrieben und mich wollte er dem Anschein nach auch tot sehen." Ayla schluckte schwer und sie drückte fester Jaden’s warme Hand. Sie spendete ihm Trost und ließ ihr alles erträglicher machen.

"Irgendwann wurde ich befreit. Er verschwand. Einfach so. Von Heute auf morgen war er nicht mehr da. Nur seine letzten Worte, hallten immer noch im Zimmer. 'Du wirst mir nie entkommen.' Weißt du. Ich glaube diese Zeit hat mich sehr geprägt. Ich muss zugeben, es war nicht eine schöne Kindheit und auch heute noch trage ich so manche blauen Flecke auf dem Rücken, die nach all der Zeit nicht zurückgegangen sind. Ich kann sagen, ich hatte eine schöne Kindheit und eine beschissene. Ich aber werde stark sein. Weißt du warum? Meine Mutter sagte immer zu mir, dass egal was passieren wird, es immer jemanden gibt der bei einem ist und man daher immer stark sein muss. Kurz nach diesem Ereignis habe ich Odin kennen gelernt und wir wurden Partner." Ihre Stimme wurde immer sicherer und in ihren Augen blitzte vor Selbstbewusstsein. Auch wenn ihre Vergangenheit nicht die beste war, konnte sie behaupten, dass diese Zeit sie stärker gemacht hatte. Sie hatte Ayla zwar auch geprägt, jedoch auch gestärkt. Auch wenn sie bis heute hin an Albträumen oder der Angst vor Verfolgung litt, war ihr durchaus bewusst, dass sie diese Zeit niemals vergessen würde. Sie würde immer darunter leiden.

Schon fast wieder mit einer fröhlichen Laune, schritt sie nun auf die Tür vor sich zu. Die Tür, hinter der die Frau lag, der Jaden so viel zu verdanken hatte. Ob es nun schlimmes war oder gutes.


Astile -in Charlyn's Zimmer| Charlyn [[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]]
Heiler im GI-Feuer-Stamm

Zu der Erleichterung des jungen Mannes, regte sich etwas in dem Gesicht des Mädchens vor sich. Zwar mühselig und langsam öffnete sie ihre Augen, aber er konnte froh ein, dass sie es überhaupt tat und nicht an Unterernährung ins Koma gefallen war. Er selber hatte zwar noch nie einen Koma-Patienten gehabt, wollte jedoch auch so schnell keinen haben. Ihm war es lieber, wenn seine Patienten immer noch recht putz munter waren und so konnte man gut von Erleichtert sprechen.

Astile ließ sie los und gewährte ihr, dass sie sich aufsetzte und kurz darauf wieder zum Stehen kam. Die beste Medizin bei so einem Schwächeanfall war schließlich die Grenzen des eigenen Körpers kennen und so wie er sie einschätze, hatte sie diese schon viel zu oft herausgefordert. Er ließ sie machen und schritt auch nicht ein, als die junge Frau ein wenig an hinten Kippte, sich jedoch fangen konnte und sich schlussendlich auf einen der Stühle vor dem Tisch setzte. Auch wenn er zugeben musste, dass er sich schon Sorgen gemacht hatte, war er der Meinung, dass die junge Frau in irgendeiner Weise schon selber Schuld an ihrem Zustand hatte. Magersucht kommt schließlich nicht von heute auf morgen und auch wenn es peinlich wäre, wenn man jemanden selber um Hilfe bittet, hätte sie sich wenigstens irgendjemand anvertrauen können. Jemanden, den sie vertraute. Jemand, der ihr nahe stand.

Fawkes war empört über die plötzliche in Besitznahme des Tisches mit einem regelrechten wütenden und erschrockenen Ausruf vom Tisch hochgeflogen und landete nun wieder auf der Schulter seines Partners und auch wenn dieser den Phönix nicht direkt ins Gesicht sehen konnte, merkte er, wie er die Frau skeptisch von oben bis unten musterte. Es passierte schließlich doch ziemlich selten, dass man so einen Anblick bekommt. Eine absolut dürre und herunter gemagerte junge Frau, die sich nach einem Schwächeanfall versucht zu erholen. Da Fawkes auch derselben Meinung wie sein Partner war, dass die junge Frau daran schon selber Schuld war, verengten sich dessen Augen zu schlitzen, ehe er sich von ihr abwand und seine bunten Federn putzte.

Dies ging zwar Astile auf die Nerven, weil der Vogel schließlich auf seinen Schultern saß, sagte jedoch nicht. Dies würde ihn nur noch mehr verärgern, als er sowieso schon ist.
Daher ließ es die Geste von seinem Bindungstier nur mit einem Augenrollen stehen und ließ seinen Blick durch das Zimmer schweifen. Schon vorher war ihm der starke Essensgeruch aufgefallen, welcher dem Anschein nach aus dem Müll Eimer kommt.
"So so. Abgemagert bis dort hinaus, Essen im Mülleimer und lass mich raten... du hast keinen Hunger. Ich würde sagen, da leidet jemand in meinem Vulkan unter Magersucht.", gab der Heiler abschätzend von sich und betone das Wort 'meinem Vulkan' ganz besonders. Er konnte schließlich wohl von seinem Vulkan reden. Besonders aber, wenn es hier um einen medizinischen Notfall handelte.


Jun -Haupthalle| bei Cecilia [[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]], John [[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]], Arianna [[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]]
Schülerin im GA-Luft-Stamm

Nach ihrem nicken zur Begrüßung, kam auch schon die erste Reaktion von einer der drei Personen in der Runde. Es war ihr Adoptiv-Vater John, der sie als erste Begrüßte. Mal wieder bezeichnete er sie als Little Miss und wuschelte ihr dann ganz plötzlich durch die dunkelbraunen bis schwarzen Haare. Es ging, so schnell, dass Jun nicht wirklich reagieren konnte und auch Maho konnte gerade noch so rechtzeitig von der Schulter seiner Partnerin fliehen, bevor er auch noch unter dem Wuschel-Einfluss von John stehen würde. Mehr als ein erschrockener Ausruf war von dem weißen Bussard auch nicht zu hören, ehe er seine Kreise über den Köpfen der kleinen Gruppe schlug und dabei John nicht aus den Augen ließ. Der Mann mit dem Zylinder hatte schließlich Flügel und konnte damit fast genauso gut fliegen, wie ein Vogel, was er gerade eben auch super unter Beweis gestellt hatte.

Jun hatte dabei nicht ganz so viel Glück, da sie die 'Durch die Haare Wuschel-Attacke' direkt abbekam und danach sahen ihre Haare mehr wie ein Vogelnest aus. Genauso bestürzt sah darauf auf ihr Gesichtsausdruck aus und mit hektischen Bewegungen versuchte sie vergebens das Vogelnest auf ihrem Kopf wieder zu ordnen. Da sie selber jedoch in so etwas ziemlich ungeschickt war, konnte sie nicht viel ausrichten und bevor sie es zu allem Überfluss auch noch schlimmer machte, ließ Jun es dann doch lieber bleiben. Jedoch konnte sie es nicht verkneifen ihrem Adoptiv-Vater einen beleidigten Blick zuzuwerfen und so kam ihr auch die Aussage von ihrer 'Schwester' Cecilia ganz gelegen, da sie um ihren Blick auch noch einmal zu untermauern dieser dankend zunickte.

Sie war wirklich kein kleines Kind mehr, jedoch musste Jun schon zugeben, dass sie es mochte, wenn man sie immer noch ein wenig so aufführte. Die Hälfte ihre Kindheit ist schließlich durch einen Streit geprägt, an dem sie alleine Schuld hatte. Einen Streit, der durch die erst entstanden war. Durch ihre Worte, die ihre Mutter so tief verletzten, dass sie sich nur noch mit ihrem Vater gestritten hatte. Das alleine hatte sie selber zu verantworten, dass alleine war auch der Grund, warum es plötzliche keine mehr von den beiden gab und das war auch der Grund, dass sie zu John und Cecilia kam. Zu den beiden, die dann ihre neue Familie wurden und doch kann sie die Ereignisse nicht verdrängen.
Sie war 18 Jahre alt. Volljährig. Für ihn tun und machen selber verantwortlich. Eine Erwachsene Frau und doch konnte sie es nicht einfach so vergessen. Vergessen, was vor 10 Jahren passiert war.

Die Schülerin wurde jedoch jäh aus ihren Gedanken gezogen, als wieder etwas Schweres auf ihrer Schulter landete und vor Schreck sprang sie einen ganzen Schritt beiseite und klammerte sich an das erst beste, was ihr unter die Finger kam und das war der Arm von ihrem Adoptiv-Vater. Erst als sie merkte, dass es nur Maho gewesen war, der sich nun laut gackernd auf ihrer Schulter bequem gemacht hatte, wurde ihr klar, wie peinlich diese ach so erschreckende Geste von ihr war und ließ deshalb den Arm von John los und wurde rot. Natürlich war dies alles von dem Bussard geplant gewesen, dass er sich so plötzlich aus der Luft wieder auf ihre Schulter setzte und ihr damit den Schrecken ihres Lebens einhauchte. Dass sie sich jedoch so erschrecken würde und ihrem Adoptiv-Vater halbwegs in die Arme sprang, hatte er dabei jedoch nicht beachtete. Wer würde denn das auch bitte mit einberechnen?

Mit immer noch rotem Gesicht, von der peinlichen Lage, in der sich Jun nun befand, kritzelte sie ganz schnell ein: 'Entschuldigung. Maho hatte mich erschreckt.' auf einem Zettel, um ihn dann John unter die Nase zu halten. Hoffentlich würde er es ihr nun nicht übel nehmen.

///Strahlchen mit der gerochenen Finger Hand noch einmal einschlag.


Dieser Beitrag wurde am Mo Dez 19, 2016 12:30 pm erstellt.

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Strahlenlicht

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//Och Luchschen, du Arme D: Wenn du krank bist dann ihnorier bitte mein Gebettel und ruh dich aus, ja? XD aber da haben wir was gemeinsam, bin über Nacht krank geworden und hab Fieber... Aber jut, den Post können wir doch noch schreiben xD Jetzt müsste irgendwie das Lied Magic von Coldlay laufen zu diesen Moment, naw x3 *fangirling intensifies* (Achtüng, Schimpfwort im Post xD)

Jaden || Feuer Stamm || Schüler || Im Krankenhaus

Als die durchsichtigen Tränen die Wange der Schülerin herunter kullerten und im weißen Licht der ungemütlichen Lampen über ihren Köpfen aufblitzten, zuckte kurz Jadens rechter Mundwinkel nach oben, aber es war kein freudiges Lächeln, sondern sollte eher dazu dienen, sie etwas aufzumuntern. Jadens Herz schlug so heftig gegen seinen Brustkorb, dass er befürchtete seine Rippen würden nachgeben und der Aufregung in ihn freien Lauf nach außen lassen. Noch nie hatte der Brite seine Vergangenheit anderen anvertraut, noch nicht mals einen Bruchteil davon. Und Ayla? Sie hatte es geschafft, Jadens Herz in einen Tag zu stehlen, als wäre er ein kleines Hündchen und die Schülerin seine Belohnung.

Jaden erhob eine Hand und wischte damit ihre Tränen sanft von ihrer jetzt feuchten Wange, wie er es vorhin bereits getan hatte, die Hände glühten immer noch rot-orangelich und zeigten somit deutlich, dass die Wärme immer noch in ihnen glühte, falls Ayla es noch nicht bei der Berührung spürte. Länger als eigentlich nötig verweilte Jadens große, warme Hand, die ebenfalls am Handrücken mit Tatoos bestückt waren, auf ihrer Wange, die grünen Augen schauten tief in ihre. Und dann öffnete sie den Mund, und die Worte sprudelten nur so aus ihr heraus. Worte über ihre Familie. Worte über ihre Vergangenheit. Worte über Schläge, Einsamkeit. Und Jadens Augen zeigten nichts anderes als weiche Verständniss. Er wusste, wie sie sich fühlte. Und wie er das tat. Es ging ihn nicht anders. Es war ein scheiß Gefühl, von denen misshandelt zu werden von denen mann dachte sie stünden zu einen, und wenn es einen ein Leben lang verfolgte. Jaden hatte sie Tattoos ja nicht umsonst. Genauso wie Ayla konnte er sich selbst nicht mehr ansehen, fürchtete sich von seinen eigenen Spiegelbild. Aber es waren keine blaue oder lilanen Flecken gewesen, wie bei der armen Schülerin, die seine Haut enstellten. Nein, hunderte und hunderte von Narben sie hässliche Hubbel auf seiner Haut hinterließen und es ihn verweigerten, ihn jemals so zu sehen wie früher. Nicht mehr wie der freudige kleine Jaden. Nein, es war einfach nur noch seine Hülle gewesen. Eine Hülle gefüllt von Leere. Nichts schützte sie, sie war einfach nur da. Unnötig und unwichtig für die Menschheit.

Aber mit jeder ihrer Worte spürte man deutlich, wie Jadens Muskeln sich immer kräftiger anspannten. Es gefiel ihn ganz und gar nicht, was dieses Arschloch eines Vaters mit ihr getan hatte. Er sollte in der Hölle schmoren mitsammt Flynt, beide waren es nicht würdig gewesen jemals das Licht der Welt gesehen zu haben.

Bevor Jaden jedoch etwas erwiedern konnte, ging Ayla auch schon an ihn vorbei, deutlich erleichterter als vorher, als wäre eine Last von ihr genommen worden. Mit zielstrebigen Schritten zielte sie die weiße Tür an, die zu einen kleinen Spalt geöffnet war. Ein kleines Lächeln zog sich auf seine Lippen, als er ihr folgte, kurzzeitig die Arme von hinten um ihre Taillie legte, das Kinn auf ihre Schulter stützte und ihr ins Ohr flüsterte: "Du brauchst keine Angst mehr zu haben. Ich werde dafür sorgen, dass du nicht im schwarzen Meer ertrinkst. Denn ertrinken fühlt sich scheiße an." Obwohl seine Worte eigentlich nicht gerade erfreulich waren, hatte seine Stimme doch einen sanften Ton und er drückte ihr einen kurzen, federleichten Kuss auf die Wange, ehe er sich wieder etwas entfehrnte, sie überholte und somit als erstes die Tür zu den Zimmer seiner Mutter erreichte.

Kurz blieb er vor der Tür stehen und atmete einmal tief ein. Es war lange her, seit er sie gesehen hat. Und jetzt erging es seinen armen Herzen nicht anders als vor Aylas Antwort auf seiner kleinen Rede pber seine grausame Vergangenheit. Bevor er sich jedoch unentscheiden konnte, drückte er die Klinke hinunter und drückte die Tür, wenn auch langsam, auf.

Drin lag, in einen Bett liegend und mit zwei dicken Decken zugedeckt, eine ältere, müde wirkene Frau, die Augen halb geschlossen und der wasserblaue Blick der Decke entegen gerichtet. Als sie jedoch bemerkt, dass die Türe sich geöffnet hatte und sie Besuch hatte, drehte sich ihr Kopf langsam der entsprechenden Richtung zu. Und als sie erkannte, wer da mit einen breiten Lächeln stand, strahlte sie gleich wie ein Sonnenschein, als wäre sie hundegesund und die Krankheit wäre besiegt. "Jaden, Liebling." sprach sie leise und brüchig, der Akzent noch viel mehr ausgeprägt bei ihr als bei den Muskelprotz. Jaden hatte keine Probleme, sie zu verstehen, aber er hoffte Ayla ging es gebauso. Seine Mutter hob den Arm, als wollte sie nach ihn greifen, und Jaden kam sofort an, ergiff ihre schwächliche Hand mit einen kleinen Drücker und ließ sich auf die Bettkannte fallen. Und erst jetzt viel ihn auf, wie feucht seine Augen eigentlich waren. Ja, Tränen waren es, die in den Augen des Großen schimmerten. Selbst er konnte weinen.

"Mom." antwortete der Brite, drückte nochmal kurz die Hand der kränklich wirkenden Frau, aber seine Stime brach ab, als er ihre Hand nach oben beförderte im ihr einen klenes Kuss auf ihr zu geben. Die Emotionen die durch ihn hindurch stürmten betäubten ihn bis auf seine Knochen. "Mom, ich muss dir so viel erzählen." setzte Jaden erneut an, diesmal gelang ihn der kleine Satz. Seine Mutter löchelte, und an ihren Blick konnte man erkennen, dass sie anscheinend wartete, was ihr Soh alles von der Zeit zu erzählen hatte, wo sie nicht an seiner Seite gewesen war.

"Ich hab jemanden kennengelehrnt." setzte Jaden an. Er wollte ihr zuerst die glücklichste Nachricht erzählen. Mit einen kleinen Kopfnicken wied er Ayla darauf hin, zu kommen. Jadens Mutter sollte die Person kennelehrnen, die sein Herz gehörte.


Dieser Beitrag wurde am Mo Dez 19, 2016 9:39 pm erstellt.

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Schwarzschattenhimmel

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Samael
Wasser; Stamm-Gens enim et aqua > (GE)
Samael blieb stehen und sah zu seiner Robbe. Diese sah zurück und schien ihn ärgern zu wollen. Er zog die Augenbrauen hoch. "Was?" Fragte er und legte den Kopf schief. Er hob die Hände wie zu einem Gruß, dann lies er diese sinken.
"Du bist unmöglich!" Schnaubte er und ging zur Tür. Unterwegs nahm er seinen schwarzen Mantel vom Hacken. Er hörte wie seine Robbe zu Boden rutschte und öffnete die Tür. Wie wäre es wenn du mir mal langsam sagst was du machst und mir einen Namen gibst. Sagte sie Tadelnd. Er lachte auf und trat raus, sie rutschte nach. Als er sie kennen gelernt hatte, nein als er sie gefunden hatte, war von ihrer Mutter nichts zu sehen, sie war alleine gewesen. "Gut ich nenne dich Nervie!" Lachte er und wartete das sie über die Tür gerobbt war. Weißt du das ich mich manchmal ein wenig missverstanden fühle? Fragte sie und robbte in den Gang. Er lachte leise auf. "Gut dann will ich dich Nima nennen, der Name passt doch!" Die Robbe drehte sich um und musterte ihn, dann nickte sie gnädig.

Die beiden folgten den Gang, seine Füße trugen ihn raus und bis zum Wasserfall, hier fühlte er sich sehr wohl, seine Robbe sah das Wasser an und seufzte einmal auf. Wieso kann Wasser nicht einfach in einem Becken sein? Immer muss es da runter fallen! Sagte sie und schüttelte den Kopf. Samael sah Nima an und schüttelte den Kopf. "Wasser muss fließen, auch so." Sagte er sanft, hier fühlte er sich wohl und hier lebte er gerne.
Er setzte sich auf den Boden in Schneidersitz, und sah zu dem Wasser. Die Ruhe ergriff ihn. Nima legte sich neben ihn und presste ihren Körper an ihn. Er sah einfach weiter zum Wasserfall. Sein Atem ging langsam und er spürte das all seine Sorgen von ihn abfielen. Es tat gut alleine zu sein und genau das genoß er nun in vollen Zügen. Doch wenig später wünschte er sich das jemand hier wäre und mit ihm reden würde.

Nima war nicht in plauder Stimmung, dass wusste er, sonst würde sie reden, aber das war nicht so. Samael legte den Kopf in den Nacken und holte tief Luft, es schien als würde das Wasser durch seinen Körper fließen und in ruhiger machen. Wasser war nun auch was schönes. Er schloss die Augen und blendete alle Geräusche aus, außer das Rauschende Wasser. Heute war ein besonderer Tag, dass spürte er.


Dieser Beitrag wurde am Di Dez 20, 2016 7:40 am erstellt.

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Luchsseele

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// Ach ja.... Das war schon ok. Ich glaube zu diesem Zeitpunkt, war ich ganz froh darüber, dass ich ein wenig Ablenkung bekommen habe und auch wenn ich immer noch nicht wirklich fit bin, ist es schließlich meine Entscheidung, wenn ich einen Post schreibe. ^^
Hoffe außerdem, dass du dich nicht an meinem Post angesteckt hast. xD


Ayla -Krankenhaus | bei Jaden [[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]]
Schülerin im GI-Feuer-Stamm

Die Schülerin war schon vor der weißen und einfach gehaltenen Tür angekommen, als sie warme Arme um ihre Taille spürte und ohne sich umzudrehen, wusste sie, wer es war. Nicht weil sonst niemand hinter ihr stand, sondern eher, weil sie seine Wärme schon kannte. Seine Wärme, die sich in ihrem Gehirn eingenistet hatte und welche nicht mehr los lassen wollte. Diese Wärme die ihr Herz sofort höher schlagen ließ und in ihr eine schöne Rhe ausbreiten ließ. Eine Wärme, die Ayla nie wieder abgeben wollte.

Sie spürte seinen Atem und seine Stimme an ihrem Ohr, ließen ihr eine Gänsehaut auf den Armen ausbreiten. Eine Gänsehaut, die sofort wieder von der Wärme Jadens vertrieben wurde. Noch bevor er sprach, lehnte sie leicht ihren Kopf an seinen und lauschte seinen kurzen Worten und auch wenn diese alles anderes als erfreulich waren, konnte sie deutlich den sanften Ton aus seiner Stimme heraus hören und auch wenn es nur Worte waren, fühlte es sich an, wie ein Versprechen für immer. Ein Versprechen das er sie niemals alleine lassen würde. Er würde dafür sorgen, dass sie nicht ertrank. Ertrank in dem Meer aus Angst und Kummer. Ertrank so wie er. So wie er, bevor sie ihm aus dem Wasser gezogen hatte. Aus diesem Wasser voller Kummer, Wut und Angst. Aus diesem elenden See voller schwarzer Tropfen.

Auch wenn es nur kurz war, genoss sie diesen Moment und blickte ihn nur nach, wie er sie überholte und auf die Tür zuschritt. Den Kuss spürte die 18-Jährige noch deutlich auf ihrer Wange. Auch, wenn dieser nur ein federleichter Kuss war. Sie wollte ihm die Geborgenheit wenigstens ein wenig wieder zurück geben, indem sie ihre Hand auf seinen Rücken legte, als Jaden zögerte. Ihr war klar, was es für ein schwerer Schritt für ihn war und sie wollte ihm damit zeigen, dass er nicht alleine war. Sie würde bleiben. Bleiben bis sie beide zusammen wieder zurück gehen. Zurück in den Vulkan und aus dieser Menschenstadt heraus. Zurück in ihr zuhause. Ein Zuhause welches sich beiderseits schon lange nicht mehr wie eins anfühlte.

Die Tür öffnete sich und Jaden verdeckte der kleineren Schülerin erst die Sicht. Als er jedoch auf das Bett zuging, weitete sich die Sicht von Ayla und vor ihr erstreckte sich ein erdrückender weißer Raum. Ein Bett stand an der Wand und darin lag eine ältere Frau. Die Müdigkeit und Erschöpftheit zeigte sich deutlich in ihrem Gesicht wieder und doch sah die Schülerin ein Lächeln in diesem, als sich der Schüler zu ihr auf die Bettkante setzte.
Das war also Jaden's Mutter. Die Frau, die alles hätte verhindern können, es aber nicht tat. Fast so wie ihre Mutter. Nur, dass ihre Mutter nicht mehr lebte. Sie hatte sich eigenhändig von ihrem Leid befreit und auch wenn Ayla froh sein konnte, sie nicht gesehen zu haben, wie sie von der Decke baumelte, füllte sich ihr Hals mit einem riesigen Klos, der ihr das Atmen erschwerte. Er hatte noch eine Mutter und sie nicht mehr. Sie vermisste sie. Sie vermisste ihre Mutter ungemein. Sie war wie eine Stützte für sie gewesen. Jemand, der genau dasselbe zu dieser Zeit durchmachte und an den sie sich wenden konnte. Eine die ihre Wunden größtenteils versorgen konnte und jemand der sich ihre Haut ansehen konnte. Ayla selber war zu dieser Zeit nicht in der Lage gewesen sich auch nur ihre Arme anzusehen. Dauernd hatte sie diese unter langen Sachen versteckt.

Die Stimme von Jaden ließ ihren Kopf hochschrecken. Sie hatte ihn ohne es wirklich zu wissen gesenkt und war an der Tür stehen geblieben. Einerseits um Jaden den ersten Moment mit seiner Mutter zu lassen und anderer Seite, weil sie so in Gedanken vertieft war, dass sie es gar nicht mitbekommen hatte, dass sie stehen geblieben war.
Erst ein wenig fragend, dann aber mit einem leicht lächeln folgte sie dem Nicken von dem größeren Schüler und trat neben ihm an das Bett der älteren Frau. Nun schien sie noch kränklicher, als sie es vorher sah.
"H-Hallo. Mein Name ist Ayla. Schön sie kennen zu lernen.", stotterte sie leicht und griff instinktiv nach der warmen Hand von Jaden.


Ayla- Feuer-Stamm (Schülerin) -> Menschen-Stadt, bei Jaden [[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]]
Almin - Luft-Stamm (Vertrauensschüler) -> in Sahteen's Zimmer, bei Sahteen [@Windpfote]
Astile- Feuer-Stamm (Heiler) -> in Charlyn's Zimmer, bei Charlyn [[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]]
Alenia -Erde-Stamm (Schülerin) -> in Nick's Zimmer, bei Nick [@Winterjunges], Annabell [@Wirbelsturm] und Adriana [@Melisandre]


Zuletzt von Luchsseele am Do Jan 05, 2017 11:26 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet (Grund : Zusammenfassung hinzugefügt)


Dieser Beitrag wurde am Fr Dez 23, 2016 6:05 pm erstellt.

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out:Ich weiß ich bin echt spät dran mit Schreiben anzufangen, aber als ich gesehen habe, dass das Rs gestartet ist wart ihr schon bei Seite 5, dann war ich recht unschlüssig, ob ich überhaupt noch anfangen soll, aber jetzt habe ich mich dafür entschieden
Das Jaden und Arya-Drama ist echt gut geschrieben, ich war ganz fasziniert beim Lesen

Darian /LuftStammI Terasse mit seinem Bindungstier
Darian ließ seinen Luftschutzschild wieder verpuffen. Seit dem Morgen übte er schon und das, um keinen zu stören, auf der Terasse des Lufttempels. Die Aussicht war so unglaublich, dass sie ihn immer wieder vom Üben ablenkte und ihn einfach in die Umgebung starren ließ. Gab es etwas schöneres? ,,Konzentration!", ermahnte der junge Schüler sich. Nach den Ferien wollte er zumindest seine Fähigkeiten voll im Griff haben, wenn er schon in Physik und Bio eine Niete war. Er lernte zwar sehr schnell, aber er strengte sich nicht genügend an in den Klausuren, sodass er eine mittelmäßige Note nach der anderen zurückbekam. Es war ihm aber egal. Er musste sowieso hier im Lufttempel versauern, da die Menschen die Hybriden niemals akzeptieren würden. Er fragte sich sowieso warum so eine riesige Schule und dieses Wellnesscenter gebaut worden waren, wenn sie die Hybriden als Ungeheuer empfanden. Darian warf einen Blick auf Mareju, seinen Adler, der auf einem der Äste ganz in der Nähe saß und ihn genau im Auge behielt. Der Adler war sehr groß und sah geradezu majestätisch aus. ,,Ich versuche es nochmal, Mareju!", rief Darian, schloss die Augen und formte mit seinen Händen einen Kreis. Die Luft floss förmlich sichtbar zu diesem Kreis und verdichtete sich zusehends, langsam öffnete Darian seine Hände, ließ den Kreis größer und größer werden und ihn um sich herum mal die Form eines Kreises, mal ein Oval bilden, bis das Schutzschild die Größe und Form eines 2 m hohen Rechtecks annahm. Hierdurch kam nichts, Geräusche natürlich schon, aber es war seine Entscheidung wer oder was hindurchkam. Im Kampf würde das Teil mal sehr nützlich sein, aber momentan gab es ja nicht mal zwischen den Stämmen einen Kampf. War natürlich gut! Ein Geräusch ließ Darian zusammenzucken und das Schild platzte mit einem Ploppen. Die Luft strömte fort.


Morgwen I Erdstamm Anführer I auf dem Weg in seine Räume
Nachdem Morgwen Sheetan, sein Bindungstier versorgt hatte, kehrte er in seine Räume zurück. Als Anführer des Erdstammes standem ihm mehrere zu, die er von seinem Vater, ebenso wie den Posten des Anführers geerbt hatte. Sicher stand wieder Papierkram auf dem Plan, der sich darum drehte wie sich die Erdschüler in der Schule betrugen, welche Noten sie schrieben etc. Vor wenigen Jahren hatte er noch selber auf dieser Liste gestanden und nun sah er sie selber durch. Ungläubig schüttelte Morgwen den Kopf, sodass die kinnlangen schwarzen Haare sein Gesicht berührten. Überhaupt war seine gesamte Kleidung schwarz, ebenso wie Sheetan. Morgwen durchschritt die langen Gänge des Erdhauses und sah sich um. Seit seinem Morgenritt, der bis jetzt gedauert hatte, hatte er keinen Angehörigen seines Stammes gesehen. Wo waren nur alle? Und wo war Adriana?


Dieser Beitrag wurde am Mo Dez 26, 2016 2:13 pm erstellt.

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[Out: Ich weis das ich eigendlich einen Beitrag schreiben soll aber so weit ich gelesen habe wurde mit den Charckteren die bei meinen Charackteren sind nicht weitergeschrieben oder ich wurde nicht getaggt usw... deshalb poste ich jetzt mal eine übersicht mit meinen Charckteren und wo sie gerade mit wem sind. Wenn es stört muss man es mir nur sagen.]

Bluette - Feuerstamm (Schülerin) -> im Vulkan, bei Melody @Wirbelsturm
Sahteen - Luftstamm (Schülersprecher) -> in seinem Zimmer, bei Almin @Luchsseele
Kiana - Erdstamm (Lehrerin für Musik) -> ansprechbar, in ihrem Zimmer
Takumi-Wasserstamm (Schüler) -> im Wald, bei Jasmine @Strahlenlicht


Dieser Beitrag wurde am Mo Jan 02, 2017 9:04 pm erstellt.

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Charlyn | ihr Zimmer; bei Astile ([Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]), Argon-> See in der Nähe des Vulkans

Immer noch nervös blickte sie in die Richtung des Heilers. Erst schien er erleichtert über ihre Reaktion sein, doch was dann passierte erschreckte sie. Er war auf einmal so kalt, abschätzend. Das angenehme Gefühl in ihrem Magen verschwand und stattdessen zog er sich schmerzvoll zusammen sodass ihr die Tränen in die Augen stiegen. Sie ballte die Hände zu Fäusten, stand auf und stieß dabei den Stuhl nach hinten um. Ihr Atem war unregelmäßig und hektisch. Ihr Mund leicht geöffnet und ihre Unterlippe bebte. Sicher und leicht breitbeinig stand sie vor Astile und funkelte ihn wütend an ehe sie zornig zu sprechen begann. "Mir ist egal ob das dein Gott verdammter Vulkan ist, den kannst du dir sonst wo hinschieben! Ich weiß das ich schrecklich aussehe, aber ich habe meine Gründe das ich hier so dürr, Mager und Schwach vor dir stehe! Aber sowas interessiert Leute wie dich nicht, das einzige was von euch kommt sind Dinge wie 'iss was, du bist schon mager' oder 'Gib dich nicht auf, vertrau dich uns an' oder ganz anderes. Aber das ist nicht so einfach! Ich bin verdammt nochmal kaputt, zerstört und mein Körper ist geziert von Narben und Wunden die nie verheilen werden! Du könntest dich um mich kümmern mich pflegen, aber das würde nichts daran ändern das ich wieder mich selbst verliere und in die Magersucht rutsche! Das einzige was dich interessiert bist du selber und das du deinen Job schnell erledigen kannst! Nach der Behandlung sind dir die Patienten sowieso wieder egal! Ich habe schmerzen, sowohl psychische als auch physische. Und das ist nicht einmal das schlimmste, sondern das ich keinen mehr habe der mich auffängt wenn ich falle, der mich in den arm nimmt und tröstet. Die einzige Person die mich noch am Leben gehalten hat ist Tod! Ich bin nichts weiter als eine lebendige Leiche! Mein Leben hat keinen Sinn mehr und ich verdiene es nicht zu leben!" Mittlerweile waren es verzweifelte, traurige, wütende und schmerzerfüllte schreie. Sie spürte den immer größer werdenden Druck der sich auf sie ausübte. Sie lief zur Tür, warf Astile nochmal einen Tränen erfüllten Blick zu ehe sie in den Gang verschwand, sich durch die einzelnen Menschen schlängelte und hinaus aus dem Vulkan lief. Die Tränen liefen wie Wasserfälle über ihre Wangen und hinterließen ein schmerzvolles brennen. Sie lief immer weiter, bloß weg von diesem Ort, diesem Ort wo sie nie verstanden wurde. Seid einiger Zeit alleine war. ihr Weg führte sie zum Nahe liegenden See an wessen Ufer sie zu Boden sank. Erst wanderte ihr Blick zu ihrem Spiegelbild im Wasser. Charlyn stellte zum zweiten Mal an diesem Tag fest, wie scheußlich sie aussah, doch sie fand einfach keinen Weg hinaus. Dann entfernte sie sich wieder etwas vom Wasser. Sie zog ihr linkes Bein an sich heran, umklammerte es mit ihren Armen und vergrub ihr Gesicht weinend in dem Stoff. Kurz löste sie ihren einen Arm und rieb die Finger aneinander, machte eine halbkreisartige Bewegung um sich sodass eine schützende Feuerkuppel um sie entstand. Dann schlang sie ihren Arm wieder um ihr Bein und weinte sich weiter aus. Sie war allein, allein unter vielen. Niemand brachte ihr gegenüber Verständnis auf. Diese Worte hallten immer wieder in ihren Gedanken. 'Ich bin alleine, niemand versteht mich...' Mit einer fast lautloses und hauchzarten Stimme flüsterte sie einige Worte. "Es tut mir leid, Mom..." Dann weinte sie weiter. Jedoch verstummte das weinen, das Keuchen nach einiger Zeit. Ihr Atem wurde wieder halbwegs normal. Charlyn spürte wie sich ihre Seele, ihr Wesen in irgendeine Ecke ihres Körpers verkroch und sie zu einer leblosen und leeren Hülle ihrer selbst wurde. Sie hob ihren Gesicht aus ihrem Bein und ließ die Kuppel verschwinden. Ihr Blick richtete sich starr gen Wasser. Es sah auf einmal so verlockend aus. Sie schob sich immer weiter nach vorne, ins Wasser. Ihren Kopf hatte sie leicht schräg gelegt und ein breites grinsen zierte ihr Gesicht das es etwas gruselig aussehen mochte. Ihr Bindungstier, welches anscheinend auf ihren Schultern eingeschlafen war, wachte auf, als sie schon mit ihren Füßen, bis zu den Knöcheln im Wasser war. Erst sprach er genervte Worte. 'Charly... Nicht schon wieder, das Thema hatten wir doch erst vor kurzem!' Jedoch nahm die junge Frau Argon nicht wahr sondern bewegte sich immer mehr ins Wasser. Argon versuchte sie mit Worten davon abzubringen, sagte das ihre Mutter es nicht wollen würde das sie ihr Leben einfach wegwarf und anderes. Doch ging dies wieder und wieder an ihr vorbei. Das Charlyn Mitglied des FeuerStammes war und somit nicht schwimmen oder dergleichen konnte, kam ihr in diesem Moment ziemlich gelegen. Somit würde es ihr keine Schwierigkeiten bereiten, sich im Wasser zu ertränken. Sie wollte Erlösung, Erlösung von diesem unerträglichen Schmerz, der Einsamkeit und der Trauer. Dieses Mal würde sie keiner aufhalten können. Argon hüpfte von ihren Schultern, sprach weiter mit ihr und versuchte sie von ihren Gedanken abzubringen. Er zog sogar leicht an ihren Klamotten, jedoch war er zu klein und zu schwach um sie wieder weit weg vom See zu zerren.

[OUT: Ich weiß, der Post ist nicht wirklich gut, hatte eigentlich auch eine bessere Version, aber die ist weg und somit musste ich alles neu schreiben Dx]


Dieser Beitrag wurde am Do Jan 05, 2017 5:34 pm erstellt.

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Out: Sorry für die Ewige Pause, ich hatte irgendwie gar keine Motivation und mir fehlten die Ideen was ich schreiben sollte x.x

(Jaden || Schüler || Feuer Stamm || Im Krankenhaus, bei Ayla [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können])

Ayla schien erst zu zögern und schaute Jaden kurz mit einen Blick an, als würde sie denken sie wäre hier nicht erwünscht. Jedoch schenkte der Muskelprotz der etwas Jüngeren ein sanftes Lächeln, um ihr deutlich zu machen das es nicht schlimm war und sie sich nicht unwohl zu dühlen hatte. Er konnte verstehen dass die Situation für sie etwas unangenehm war, schließlich liegt ihr Jadens Mutter, die eine fremde Frau für Ayla war und zugleich noch so kränklich und zerbrechlich wirkte.

Zu Jadens Erleichterung traute sie sich aber dann doch in das schneeweiße, kahle Zimmer, in welches nur ein Bett stand und ein paar medizinische Geräte, dessen Namen Jadens unbekannt waren. Der Brite öffnete gerade den Mund und ließ seinen hellgrünen Blick wieder zurück zu seiner Mutter huschen, die die Neue natürlich bereits bemerkt hatte und sie leicht anlächelte, jedoch sichtllich verwirrt schien, um das Mädchen mit den blauen Augen vorzustellen, aber das übernahm sie persönlich bereits und stellte sich mit einen kleinen Stotterer bei der Begrüßung vor. Jaden schenkte das ein kleines Grinsen, was er jedoch sofort wieder verschwinden ließ als Ayla seine immer noch warme Hand vom erhitzen ergriff. Jaden drückte sie kurz leicht, um ihr damit zu zeigen, dass sie nicht schüchtern sein musste.

"Wir sind..." hob der Brite an, um seiner Mutter zu erklären wer Ayla überhaupt war und warum sie ihn begleitet hatte, mehr oder weniger ungewollt. Sie war nunmal jetzt da und Jaden musste zugeben, dass er sich wirklich darüber freute. Er hasste das Krankenhaus, es war nur ein Ort der von Krankheiten und Tot nur so wucherte. Aber jetzt hatte er etwas Helligkeit in diese hässliche Dunkelheit bekommen, sodass er diesen Moment mit seiner Mutter, die endlich aus dem Koma erwacht war, gar noch mehr genießen konnte.

Jaden suchte mit seinen waldgrünen Augen den Blick von Ayla, als wollte er sie damit um Erlaubniss bitten, dieses eine Wort auszusprechen. Ja, sie haben sich bereits ihre Liebe gebeichtet und sich gar schon gelüsst, aber war das nun damit offiziel, dass sie ein Paar waren? Der agresive Muskelprotz mit dem britischen Akzent, zusammen mit der schüchternden, dessorientierten Mädchen? "...zusammen." sprach er das eine Wort aus. Ja, waren sie. Er betonte es mit einen sanften Lächeln in Aylas Richtung, genauso tat es Jadens Mutter. Ein breites, total glückliches Lächeln im Gesicht der kranken Frau.


Dieser Beitrag wurde am Mo Jan 09, 2017 3:36 pm erstellt.

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