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Luchsseele

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The School of the Elements - SoE Play



// Sorry, aber das musste jetzt sein xD

Ayla -vor dem Vulkan -> irgendwo im Vulkan|bei Jaden[[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]]
Schülerin im GI-Feuer-Stamm

Sie hatte es gehofft und sogar für diesen einen Moment gebetet, er würde etwas anderes sagen und doch ahnte sie diesen Satz schon, als sich Jaden nur umsah. Und er kam wirklich. Da ist niemand. Wie oft hatte sie das nun schon zu hören bekommen, wenn sie ihre Beweggründe einer Person erzählte. Wie oft? Und auch wenn sie es immer wieder hörte, versetzte es ihr jedes einzelne Mal einen Stich in ihr Herz. Für sie war dieser Satz so etwas wie eine Art des nicht Glaubens. Etwas was ihr zeigte, dass ihr gegenüber ihr nicht glaubte und sie vielleicht für verrückt hält und das konnte sie nicht haben. Auch wenn in seiner Stimme kein Vorwurf lag, sondern eher etwas anderes, was sie nicht genau beschreiben konnte, wusste sie genau, dass er ihr nicht glaubte.
Warum denn auch. Vielleicht war da ja wirklich niemand und sie bildete es sich die Jahre über ein.

Auch wenn seine weiteren Worte sich eher wie ein Witz anhörten, entkam ihr kein Lächeln wie sie es sonst hätte getan haben. In ihren Augen spiegelte sich eher Trauer und keine Freude. Sie wusste, dass er sie nicht verletzen wollte und sie wusste auch, dass er ihr bestimmt glauben wollte. Ihre Gedanken jedoch sagten da etwas anderes. Sie war einfach für diesen Moment enttäuscht. Enttäuscht von Jaden und enttäuscht von sich selber. Wieso war sie auch nur auf die Idee gekommen ihm davon zu erzählen. Ihr hätte von Anfang an klar sein müssen, dass er ihr nicht glauben würde.

Ganz plötzlich und unvorhersehbar, trat die Schülerin einen großen Schritt zurück und löste sich damit aus der Umarmung. Ihre Augen waren nur so mit Trauer gefüllt und sogar Tränen liefen ihr die heißen Wangen hinunter. Ayla wollte zwar nicht, dass Jaden schlecht von ihr dachte, aber jetzt brauchte sie ihre Ruhe. Schon wieder glaubte ihr keiner. Schon wieder wurde sie wahrscheinlich als verrückt abgestempelt, aber sie spürte es doch. Wäre Odin hier, hätte er bestimmt das gleiche wie er gesagt, aber es fühlte sich anders an, wenn er es ihr gegenüber sagte. Es war nur viel schmerzvoller.

In Ayla's Hals bildete sich ein großer Klos und mit Tränen in den hellblauen Augen sah sie Jaden an. Für diesen Moment sah es so aus, als würden sie bernsteinfarbenen Flecken in ihren Augen auf und ab tanzen. "Entschuldige bitte. Es... es tut mir leid.", krächzte sie hervor, ehe sie sich umdrehte und zurück in den Vulkan lief. Sie war dumm. Natürlich war sie das. Es war einfach eine Kurzschlussreaktion. Sie ließ ihn einfach so stehen und das alleine zeugte schon von Dummheit.
Jedoch passierte ihr etwas weitaus dümmeres. Sie zog während des Laufens ihre Kette aus ihrer Jackentasche und versuchte diese ihr umzuhängen. Ayla jedoch schaffte es nicht einmal mit ihren zittrigen Händen den Verschluss zu öffnen und dann rutschte ihr die Kette auch noch aus der Hand und fiel zu Boden. Ayla achtete nicht darauf, sondern rannte mit verheultem Gesicht weiter. Immer die blicke im Rücken. Die blicke von der Person, die sie immer beobachtete.
Irgendwo würde sie sich verstecken. Irgendwo wo sie in Sicherheit war.
Jedoch vergaß die Schülerin etwas ganz entscheidendes. Etwas was ihr erst viel zu spät in den Sinn kam. Sie würde bestimmt nicht mehr zurück finden, da sie nun weder Jaden noch Odin an ihrer Seite wusste.


Dieser Beitrag wurde am So Dez 04, 2016 9:25 pm erstellt.

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Strahlenlicht

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// Haha, fehlt nur noch so eine dramatische Musik, aber I love it xD <3 Mal kucken ob ich es schlagen kann xD

Jaden || Feuer Stamm || Schüler || Vor den Vulkan [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Jadens eigentliche Absicht kam anscheinend nicht an, denn im Gegensatz zu das, was er mit seinen Worten erreichen wollte, füllten sich Aylas Augen mit Tränen. Jadens Lächeln verflog langsam, schaute die Schülerin mit den grünen Augen an, welche nun nicht mehr amüsiert wirkten. Und dann, einfach so, löste sie sich von ihn. Und obwohl es nur ein Schritt nach hinten war, fühlte es sich an, als würde sie sofort all seine Emotionen mit aus seinen Körper heraus reißen, erbarmungslos und schnell.

Aylas Schluchzer hallten in seinen Ohren wieder, sie klangen so traurig, so gebrochen. Als hätte Jaden es mit diesen paar Worten geschafft, ihr das Herz aus der Brust zu reißen. Es fühlte sich schrecklich an, sie so zu sehen. So verdammt schrecklich, als hätte er gerade eine wichtige Person verloren. Dieser Gedanke ließ Jaden den vor Aufregung schnellen Atem anhalten. Hatte er etwa ihr Vertrauen gebrochen? Vertraute Ayla ihn nicht mehr? Ein Stich brach in sein Herz, einer, den ihn kurz zusammen zucken ließ, wenn auch kaum merklich.

"Ayla, es... Ich wollte nicht..." setzte Jaden stotternd an, aber da drehte sie sich einfach zu den Vulkan um, mit Tränenfeuchten Augen, und ging davon. Da war sie weg. Einfach so. Und Jaden? Er stand da, schauten ihr hinterher, und selbst als sie schon nicht mehr zu sehen war, starrte er auf den Fleck, wo sie gerade eben noch gestanden hatte. Ihr Duft war mit ihr verschwunden, ihre Wärme war davon, und zurück geblieben war eine Kälte, die sich in Jadens Herz bohrte. Und erst, als er wirklich begriff, was gerade geschehen war, ballten sich seine Hände zu Fäusten.

Eine neue Wut brannte in seinen Brustkorb, eine Wut, die er nicht beschreiben konnte und wo er nicht sagen konnte, an wen sie gerichtet war. Und urplötzlich leuchteten seine Augen nicht mehr grün, sondern rot. Feuer rot. Mit einen zornigen Schrei brach auf einmal eine Feuerwelle um ihn aus, das Gras unter seinen Füßen fing an zu brennen, die roten Flammen ließen sie zu hässlichen, vertrockneten Stängeln verglühen und eine Hitze machte sich um den Muskelprotz breit, der die Luft zum tantzen brachte. Jaden hatte sich nicht unter kontrolle, Schrie deinen Zorn einfach heraus und achtete nicht auf das bedrohliche Feuer, welches sich um ihn gelegt hatte.

"Muss mir denn immer alles weggenommen werden?!" Kreischte er mit so einer hasserfüllten Stimme um sich, und trat mit voller wucht gegen das verkohlte Gras unter seinen Füßen, sodass tausende von Funken in die Luft flogen und einen fröhlichen Tantz vollführten. "Was zum Teufel habe ich denn getan, dass ichimmer bestraft werden muss, egal, was ich tue?!" Schrie er. Er wusste nicht, warum diese eine Geste des Mädchens ihn so sehr mit Zorn erfüllten. Er ließ einfach alles heraus, all die aufgestaute Wut, all der Zorn, der in seinen Herzen brannte. All den Schmerz, den er gespürt hatte über all diese Jahre hin, welche ihn Tag für Tag, Nacht für Nacht gequält haben als sei sein Leben nicht mehr Wert als ein nutzloser Stein der am Wegrand vor sich hin gekickt wird.

Von seinen Emotionen betäubt wirbelte er das Feuer wild um sich, steckte Bäume und Sträucher in Brand, ohne darauf acht zu geben, was es für Auswirkungen haben könnte. Es war ihn so egal. Sowas von scheiß egal. Sollte der verdammte Wald doch abrennen, das konnte ihn einen Scheißdreck angehen.

Aber inmitten des angsteinflößenden Feuers, glühte etwas orangenes auf, welches seine Aufmerksamkeit auf sich zog. Jaden hörte kurzzeitig auf, vor sich hin zu schreien und zu treten, betrachtete das Werk, was um ihn herum spielte, und ließ seinen Blick auf das glühende Objekt verharren. Es stach inmitten des Feuers deutlich hervor, es schimmerte im warmen Licht der Flammen.

Jaden ging mit festen, aber langsamen Schritten auf das Ding zu, die Augen zu schmalen Schlitzen zusammengekniffen. Und als er näher kam, sich bügte, das glühend heiße Objekt in die Hand nahm, erkannte er zwei Anhänger an einer Kette gebunden: Eine Tatze, und eine Feder. Jaden schloss seinen Mund, der vom schnellen Atmen geöffnet gewesen war, seine leuchtend roten Augen nahmen die normale Farbe wieder an. Es war Aylas Kette. Ganz deutlich. Aber, warum lag sie hier? Niemals hätte Ayla sie weggeworfen. Jaden konnte das mit einer ziemlichen hoher Sicherheit sagen. Denn es war schließlich das erste mal gewesen, dass sie sie hier draußen, bei Jaden, ausgezogen hatte.

Jaden starrte die Kette eine Weile lang an, da der Zorn langsam in seinen Herzen sein Ende gewunden hatte, ließen auch die Flammen um ihn herum nach, und hinterließen nur noch einen verbannten Geruch von Blättern und Gras. Sie muste sie verloren haben. Hatte sie es nicht bemerkt? Jaden umscholl die Kette mit seiner Hand. Er wusste, das Ayla ihn wohl nie mehr zulassen würde, so mit ihr zu sprechen wie vorhin, lachend, mit Freude und diese einmalige Geste vollführen zu lassen, sie in den Arm zu nehmen. Die Umarmung hatte etwas in Jaden geregt. Etwas, was er lange nicht mehr gespürt hatte. Etwas, was ihn noch fremd war, und was er nicht in Worte beschreiben konnte. Aber dieses Gefühl ließ ihn trotz allem ein Entschluss fallen: Sie brauchte die Kette wieder, und er würde sie ihr wieder bringen, egal, wie zornig sie vermutlich nun auf ihn war. Und Jaden würde es ihr nicht übel nehmen. Er hatte ihr Vertrauen gebrochen, er hatte es verdient, mit Füßen getreten zu werden. Vielleicht hat es ja immer schon ein Grund dafür gegeben, und Jaden hatte es nur nicht gesehen. Aber diese Chance war wohl mehr als gering.

Erst, als die letzte Flamme mit einen leisen Zischen erlosch und ihr Rauch den Himmel empor stieg, stellte der Brite sich wieder gerade hin, die Kette, die wieder abgekühlt war, fest in seiner Hand umschlossen. Und mit zielstrebigen Schritten ging er auf den Vlukan zu, das Ziel vor Augen, Ayla zu finden, egal ob sie ihn wegstoßen würde. Die Kette brauchte sie zurück. Denn es lag ihr anscheinend viel daran. Genauso wie sie Jaden.


Dieser Beitrag wurde am So Dez 04, 2016 10:07 pm erstellt.

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Luchsseele

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// als ich das zum ersten Mal gelesen habe, muss eich quicken wie so ein kleines Mädchen. *verschmilzt schau* Wird später noch so ne richtig dramatische Story xD

Ayla - irgendwo im Vulkan
Schülerin im GI-Feuer-Stamm

Sie war einfach nur dumm. Besser konnte sie ihr Verhalten auch nicht beschreiben. Es war einfach eine Kurzschlussreaktion gewesen. Nachdem ihr klar geworden war, dass Jaden ihr keinen Glauben schenkte, wollte sie nicht anderes außer weg von ihm. Nicht, weil sie ihn jetzt hasste. Nur weil sie es nicht ertragen konnte, wenn er sie für verrückt hielt. Viele andere würden es tun. Sie für verrückt halten und viele taten es schon, aber wie sollte sie das auch ändern. Sie fühlte es ganz klar und egal was sie machte. Das Gefühl blieb. Meist im Hintergrund versteckt und kaum zu bemerken. Meist aber auch wie gerade eben so stark, als würde die Person direkt vor ihr stehen und sie anstarren.

Sie konnte einfach nicht anders, als davor zu flüchten. Vor diesem Gefühl das weite zu suchen und sich irgendwo verstecken. Ein Teil von ihr sagte Ayla, dass sie richtig gehandelt hatte. Jedoch sagte der andere Teil, der größere, dass sie Jaden nicht einfach so hätte stehen lassen sollen. Das sie ihn nicht einfach so abweisend behandelt hätte sollen. Das er sie nun nicht mehr mochte, war für sie verständlich und doch schmerzte es sehr in ihr. Es fühlte sich an, als würde ihr Herz in tausend Splitter zerspringen. Ihr Herz, welches sowieso schon so angeknackst war und nur durch viel Klebeband von Odin und ihrer besten Freundin geflickt wurde. Ihr Herz, welches ihr bis zum Hals schlug und ihr das Atmen erschwerte.

Ayla lief immer noch und sie stoppte auch nicht. Kein einziges Mal sah sie nach hinten und kein einziges mal dachte sie an das anhalten. Auch wenn ihre Beine langsam schlapp wurden, sie Mords Seitenstecken bekam, ihre Sicht durch die vielen Tränen getrübt war und ihr Herz ihre Atmung erschwerte lief sie weiter. Sie lief weg. Vor etwas, was nicht existieren konnte, aber doch für sie so real wahr wie sie selber. Etwas was, was ihr große Angst machte. So große, als würde sie sich wieder in der Vergangenheit befinden. Als würde sie aus Angst vor ihrem Vater davon rennen, der schon wieder betrunken war und seine Wut an ihr ausließ. Niemand half ihr oder wollte ihr helfen. Jeder drehte nur den Kopf weg von dem Mädchen mit dem blauen Auge und den blau-violett verfärbten Armen. Jeder drehte sich weg um ihr nicht in die verheulten Augen sehen zu müssen. Als Kind verstand sie es nicht. Sie verstand einfach nicht, warum man ihr nicht half, sie ignorierte. Je älter sie wurde, desto mehr verstand sie, dass es niemanden gab, der ich ihrem Vater entgegenstellen wollte.

Die Erinnerungen parsselten wie ein heißer Regen auf die 18-Jährige hinab und zwangen sie zum Stillstand. Sie war irgendwo. Keine Ahnung wo. In der nähe ihres Zimmers konnte sie nicht sein. Wie oft hatte Ayla in ihren Gedanken nun schon nach Odin gerufen? Wäre sie in die nähe gekommen, hätte er ihr geantwortet. Ganz sicher.
Schwer atmend, stützte sie sich mit ihrer Handfläche an die Wand ab und ließ sich von dieser in eine kleine Nische führen. Dort lehnte sie sich erst mit dem Rücken gegen die Wand, nur um sich dann an dieser herunter rutschen zu lassen.

Kaum saß sie, quollen wieder die Tränen hervor und ihr zarter Körper begann erneut zu zittern. Nun kam eine neue Erkenntnis dazu. Sie hatte nicht an Jaden gedacht. Sie war einfach losgelaufen. Hatte ihn stehen lassen und hatte ihm vielleicht damit sein Herz gebrochen. Sie vermochte gar nicht daran denken, wie er sich nun fühlte. Vermutlich war er gerade außer sich vor Zorn und Wut und das war ihre Schuld. Nur weil sie sich nicht zusammen hätte reißen können. Mit einem leichten dumpfen Geräusch ließ die Schülerin ihre Hand auf den Mund schlagen um ihr Schluchzen zu unterdrücken. Viel bringen tat das jedoch nicht.

Diese Position ließ erneut ihre Erinnerungen aufflammen. Wie sie schon als kleines Kind immer eine Nische in den Gängen gesucht hatte um sich dort zu verstecken und wie ihr Vater sie immer und immer wieder aus neue gefunden hatte. Sie an den haaren aus der Nische gezehrt hatte und ihr eine Backpfeife gab. Sie dann unter lautem gepolter und an den Haaren durch den halben Vulkan geschliffen worden war, nur um dann in ihr Zimmer gesperrt zu werden. Dort wartete sie dann. Verheult und absolut fertig mit der Welt, bis jemand kam und sie von dem Leid erlöste oder bis ihr Vater das nächste mal hinein kam, womöglich erneut betrunken und erneut seine Wut an ihr ausließ. Wie sie Nächte lang wach blieb, aus angst er würde erneut sie aufsuchen um sie zu schlagen. Wie sie sich nicht traute auch nur ihre Arme an zusehen, geschweige denn sie zu berühren.

Irgendwann wurde sie erlöst. Zumindest dachte sie das. Jedoch spürte sie auch jetzt immer noch seine Blicke auf ihr ruhen.
Ayla’s Augen brannten schon und waren unübersehbar rot. Sie saß schluchzend und immer noch weinend in einer Nische irgendwo im Vulkan und zitterte so vor sich hin. Wie sehr sie sich doch jetzt Jaden heran wünschte. Seine Wärme spürend und seinen Herzschlag hörend. Seine Worte an ihrem Ohr, die ihr sagten, dass ihr doch nun nichts mehr passieren konnte. Wie sehr sie ihn jetzt herbei sehnte und wie sehr sie es doch bereute ihn so stehen gelassen zu haben. Wie sehr. Nun wollte er bestimmt nicht mehr von ihr wissen. Er verabscheut sie bestimmt. Die Erkenntnis war schon vorher zu ihr durchgedrungen, jedoch wollte sie es nicht wahrhaben.


Dieser Beitrag wurde am Mo Dez 05, 2016 8:06 am erstellt.

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Strahlenlicht

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// Ich grinse auch schon die ganze Zeit den Bildschirm an wie so ein Psychopath xD Aber ich liebe Drama *-* Darauf war ich ja auch aus, als ich eine Geliebte für ihn gesucht habe xD

Jaden || Feuer Stamm || Schüler || Im Vulkan

Der große Muskelprotz ging mit zielstrebigen Schritten durch die Gänge des warmen Vulkans, den grünen, ernsten Blick stur nach vorne grrichtet, ausschaue haltend nach der Türe, in der die Person lebte, die ihn verstand. Und gerne würde Jaden jetzt auch sagen, die Oerson, die ihn nicht wegstieß. Aber ob sie das jetzt nicht mehr tun würde, das konnte er nicht mehr behaupten. Mit dieser völlig hirnlosen Aktion von sich vor den Vulkan, wo er ihr Vertrauen allen Anschein nach gebrochen hatte, hatte er sie vermutlich auch wieder verloren. Und er konnte schon sehen, wie sie ihn anschreien würde, er solle ihr Zimmer verlassen, dass sie ihn nicht sehen wollte. Und es brach ihn das Herz. Ja, es schmerzte, daran zu denken. Und das war etwas ganz Besonderes, für Jadens Verhältnisse. Solche Gefühle, die er bei Ayla gespürt hatte, hatte er für tot gehalten. Er hatte geglaubt, sie nie wieder zu spüren. Aber da hatte er sich anscheinend gewalltig getäuscht. Denn so intensiv wie sie waren, schlummertten sie anscheinend einfach nur in seinen Herzen, wartend darauf die richtige Person würde kommen.

Jaden bog um die nächste Ecke ab, und er sah kurzzeitig, wie seine eigene Tür an ihn vorbei huschte. Und er erinnerte sich daran, wie die Schülerin hier her gekommen war, an seiner Zür geklopft hatte um ihn an zu motzen, er solle leiser sein. Und unwillkürlich musste Jaden amüsiert, aber immer noch etwas gebrochen Lächeln. Wer hätte gedacht, das sich die Dinge so schnell verändern würden? Hätte man ihn gesagt, als er noch vor der Tür stand, das Ayla schon längst verborgene Gefühle wieder in ihn aufwirbelte, hätte er vermutlich gelacht und dieser Person einen Vogel gezeigt. Aber nun siehe da.

Aber seine Gefanken wurden unterbrochen, als etwas in seinen Blickfeld aufblitzte. Jaden blieb stehen, die Kette immer noch um seine große Hand geschlossen, und erkannte das Nummernschlid an einer Tür, welches die Zahl 157 trug. Aylas Raum. Unwillkürlich verflog seine vorherige, halbwegs gute Stimmung und er wurde wieder ernst. Aber er brachte sich selbst nicht dazu, die Tür zu öffnen. Er konnte nicht. Er war nervös, eirklich nervös. Er fürchtete sich davor, wie sie reagieren würde. Denn Jaden wusste, wie gebrochen er wäre, wenn sie ihn abweisen würde.

Aber dann, bevor er sich großartig darüber Gedanken machen konnte, zwang er sich selbst dazu, ein Schritt nach vorne zu gehen und die Türe mit einen kleinen Schwung auf zu stoßen. Sein Herzschlag stand still, aber nicht vor Aufregung, sondern Überraschung. Ihr Zimmer war leer. Keine Ayla war zu sehen.

Verwirrt ließ Jaden die Hand von den Türknauf abrutschen. Wo war sie denn sonst? Sie kannte sich doch allen Anschein nicht so gut hier aus, wie sollte sie dann woandern hin gefunden haben? Und dann fiel es ihn wie ein Lichtblitz ein, und er schlug sich wegen seiner eigenen Dämlichkeit und Rücksichtslosigkeit die flache Hand gegen die Stirn. Sie muss sich verlaufen haben. Vernutlich weinend irrte sie gerade durch die Gänge des Vulkans, einfach da Jaden dämlich genug gewesen war, ohne etwas zu sagen sie gehen zu lassen. Da konnte man doch gleich sagen, er habe sie zum verkaufen gebracht! Kurz unsicher, was er jetzt tun sollte, ging er Kreise in Aylas Raum. Verdammt! Natürlich musste das auch noch passieren, es hat ja nicht gereicht, das Jaden ihr Vertrauen erbarmungslos gebrochen hatte wie ein Vollidiot.

Aber da fiel ihn noch etwas ein, etwas, was vielleicht helfen könnte, sie auf zu spüren und sie wieder zurück in ihr Zimmer zu bringen, egal wie doll sie ihn nun hassen würde. Aber Jaden konnte nicht versichern, ob es funktionieren würde. Schließlich brauchte er jemanden dafür, den er zuvor verärgert hatte. Einen Partner.

Mit nun viel schnelleren Schritten hastete er aus den Zimmer des Mädchens heraus, bog scharf um die Ecke und rannte den Flur mit kühlen, grünen Augen entlang, ehe er eine Vollbremse vor einer dunklen Tür hinlegte, sie mit einen heftigen Fußstritt aufstieß und somit das weiße Tier dazu brachte, in die Luft zu springen vor Schock. Der Löwe starrte Jaden zuerst mit geweiteten Augen an, ehe er erkannte, wer gerade vor ihn stand. Und sofort zogen sich seine Brauen wieder nach unten, der Blick kühl. "Bist du gekommen um deine restliche Wut mir auch noch ins Gesicht zu schreien?" knurrte er, deutlich immer noch gereitzt und setzte sich auf seine kräftigen Hinterbeine, den Schweif ordentlich über die massigen Tatzen gelegt. Aber als er sah, wie aufgebracht Jaden war und seinen schnellen Atem hörte, legte Shar den Kopf schief und seine Augen verängten sich verwundert zu schmalen, weißen Schlitzen. "Was ist passiert?"

"Unwichtig, kannst du jemanden für mich finden?" sagte Jaden schnell, streckte seinen immer noch nackten, entblößten Arm aus, öffnete die zu einer Faust geballten Hand und brachte dadurch die silberne Kette zum Vorschein, die sich nun vollends vom angsteinflößenden Feuer erhohlt hatte, und unversehrt war. Shar streckte seinen großen Kopf mit der prachtvollen Mähne vor, schnüffelte unsicher an den Objekt. Sein Blick wurde nur noch verwirrter. "Das Mädchen?" Fragte er mit einen überraschten Blick in Jadens grüne Augen. Da dieser langsam wirklich ungeduldig wurde, nickte er schnell und fügte darauf hin einfach genauso flott hinzu: "Bitte, ich kann sie nicht ohne deine Hilfe finden. Vertrau mir einfach." Shars Ohren stellten sich plötzlich aufmerksam auf. Vertrau mir einfach. Wie lange hatte Jaden das schon nicht mehr zu seinen Bindungstier gesagt. Zu viel war passiert, um das Vertrauen den anderen zu offenbaren. Aber nun brauchte Jaden es mehr als alles andere.

Und Shar nickte. Es war ein knappes, immer noch nicht ganz überzeugtes Nicken, aber immerhin ein Nicken. Jadens Augen leuchteten erleichtert auf, und er streckte seine Hand aus, um damit über den Kopf des Löwens zu fahren. Eine Geste, die er Jahrelang nicht mehr vollbracht hatte. "Danke." sprach der Brite zu ihn. Er hätte nie gedacht, dasss dieses Wort mal so unpassend sein könnte. Denn am liebsten würde er seinen Bindungspartner um den Hals fallen, um zu zeigen, wie wichtig dieser Gefallen ihn war, aber dafür war keine Zeit. Wenn sie länger warten würden, würde Shar es sicherlich schwer haben Aylas Spur zu finden, geschweige denn sie zu verfolgen.

Der Löwe schien zuerst überrascht zu sein, aber dann legte sich etwas in seinen Blick, welches deutlich sagte, dass er soetwas vermisst hatte. Eine Geste des alten Jadens. Und dann setzte er sich wieder gerade auf, zögerte nicht mehr lang und wies Jaden mit einen Schwanzwedeln darauf hin, er solle ihn folgen, was deutlich schwerer war als gedacht. Denn als Shar nach deaußen kam, schwang sein Kopf sofort aufmerksam in eine Richtung und er rannte mit seinen langen, kräftigen Beinen los, Jaden so schnell wie er konnte und mit brennender Lunge hinterher. Er achtete nicht auf das Feuer, welches in seinen Hals brannte, denn Ayla zu finden war jetzt viel wichtiger.

Shar schien sich ziemlich sicher zu sein, denn er rannte mit einer enormen Geschwindigkeit und so zielsicher durch die Gänge wie Jaden es noch nie zuvor bei ihn gesehen hatte. Räume flitzten an beiden Seiten an den Briten vorbei, einige Schüler die im Weg standen sprangen erschrocken aufkeuchend vorbei, um ihnen den Weg frei zu machen. Nur die Beschwerderufe hallten von ihnen im Hintergrund hinterher. Aber es wurden immer weniger Schüler, immer weniger Räume, je länger die Bindungspartner liefen, bis nur noch kahle, hässliche Wande an ihnen vorbei rasten. Jaden zweifelte langsam. War Shar sich auch ganz sicher?

Das ließ sich jedoch beantworten, als er plötzlich eine Vollbremse hinlegte und Jaden beinahe über den muskulösen Körper des weißen Löwens gestolpert wäre. "Was zum..." brachte er hervor, aber da verstummte er sofort wieder, als leise, schallende Schluchzer in seinen Ohr wiederhallten. Kaum zu hören, aber doch da. Jadens Blick hob sich, in die Richtung, wo er vernutete woher sie kamen. Shar hatte es geschafft. Er hatte Ayla gefunden.

"Gern geschehen." Sprach eine tiefe Stimme amüsiert in seinen Kopf, und als Jaden seinen Blick senkte, sah er wie die weißen Augen des Löwens hinauf zu ihn schauten, er hatte anscheinend bemerkt, wie überrascht Jadens Mimik gewesen war. "Oh, Ich wollte nicht..." "Schon okay, Jaden. Geh schon, sonst verlierst du sie wieder." unterbrach ihn Shar, bevor der Brite noch etwas erwiedern konnte und stieß ihn mit seiner Schnauze ein paar Schritte nach vorne, um seine Aussage deutlich zu unterstreichen. Kurz zögerte Jaden jedoch. Er schaute den weißen Löwen mit einen vielsagenden Blick an, der deutlich Dankbarkeit für diesen Gefallen zeigte. Lächelnd nickte Shar den Kopf, setzte sich, und schien darauf zu warten, dass Jaden sich in Bewegung setzte.

Der Muskelprotz richtete seinen Blick wieder nach vorne, und hohlte einmal tief Luft. "Here goes nothing." dachte er sich, und ging mit vorsichtigen Schritten auf das weinerliche Geräusch zu. Es brach ihn das Herz, diese traurigen Schluchzer zu hören. Und das nur wegen ihn. Wäre er nicht so dumm gewesen, und ihr Vertrauen nicht genrochen, würde sie immer noch in seinen Armen liegen, ihr Duft würde immer noch Jadens Sinne betäuben und ihn vergessen lassen, welch grauenhafte Dinge ihn in der Vergangenheit wiederfahren waren. Er brauchte sie. Das sah er nun sein. Sie hatte ihn an die Oberfläche gezogen, nachdem er schon lange ertrunken war. Wieder zum Leben gebracht. Er konnte es nicht mehr aushalten, jeden Tag diesen Schmerz zu fühlen. Nicht menr. Denn nachdem er einmal von dieser Freude gekostet hatge, die er in der Nähe der Schülerin empfunden hatte, konnte er nicht mehr genug davon kriegen. Es war, als wäre Ayla eine ganz persöhnliche Droge für ihn. Eine, die einen aber keinen Schaden zufügte. Nur mit Glückseligkeit füllte.

Und als er die nächste Ecke abbog, sah er sie. Gebrochen zusammengekauert, mit von Tränen feuchten Gesicht und roten Augen. Sie sah so traurig aus. So voller Furcht. Was war ihr wiederfahren, dass sie so auf dieses Gefühl reagierte? Einfach so konnte es nicht gewesen sein. Und Jaden wusste, wie sie sich vermutlich gerade fühlte. Geschlagen, misshandelt zu werden. Für jede Kleinigkeit bestraft zu werden, auch wenn man gar nichts getan hatte, und die eigene Familie tat gar nichts. Sie suchten nicht nach den Gründen, warum man so war wie man ist. Niemand tut das. Niemand, außer Ayla.

Deshalb schaute Jaden nun wieder auf, den Blick zuvor noch auf die Kette gerichtet, die in seiner nun offenen Hand lag und in leichten Licht schimmerte. "Ayla?" Seine raue, tiefe Stimme hallte leise durch den Raum.

// ich glaube, meine Finger sind allesammt gebrochen o_o


Dieser Beitrag wurde am Mo Dez 05, 2016 4:50 pm erstellt.

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// och du arme ^^. Ich brauche nicht so viel zu schreiben. Hat ja nichts gemacht außer geheult xD

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Es schienen Stunden zu vergehen, in denen sie dort saß und sich ihre Seele ausheulte. Stunden, in denen sie sich durch die Stille quälte und ihre Gedanken ordnen konnte, die ihr so sehr durcheinander gewirbelt wurden. Jedoch was waren schon Stunden, wenn es überhaupt welche waren. Sie brauchte für diese Unordnung, die in ihrem Gehirn herrschte, bestimmt Tage, Wochen oder Monate. Lange um alles zu verarbeiten. Alles, was in den wenigen Stunden passiert war. Das so etwas Kurzes einem so lange den Kopf zerbrechen konnte. Das so ein Gefühl einem den ganzen Tag versüßen und gleichzeitig auch wieder zerstören konnte.

Ihr Tag war zerstört. Zersplittert, wie ihr Herz. Lag in tausend Einzelteilen umher und man bräuchte ewig es wieder zusammen zu setzten. Eine halbe Ewigkeit, die sie wieder alleine verbringen musste um es zu flicken. Eine Ewigkeit, wo sie sich in ihrem Zimmer verkriechen konnte und keinen Fuß vor die Tür setzten wollte. Wegen dem zusammen setzten ihres Herzens und dem Gefühl. Dem Gefühl der Kälte in ihrem Herzen und der des anstarren. Des Beobachtens. Der kalten Gefühlslosen Augen, die sie versuchten zu durchbohren. So real. So echt. So kalt. Sie bildete sich das nicht ein. Es war da. Wirklich da. Und wenn sie ihrem Gefühl trauen konnte, war es so nah, dass sie es eigentlich sehen müsste und doch spürte sie nur die Kälte. Die Kälte die sich in ihr ausbreitete. Die Gänsehaut, die sich erneut bildete und der kalte Schauer der ihr schon wieder über den Rücken lief.
Sie war alleine. Nichts konnte sie hören. Nur das leise schluchzen ihrerseits. Mehr nicht. Keine Stimmen, keine Schritte. Nur ihr schluchzen.

Doch dann schreckte etwas sie auf. Es war nicht der blick. Es waren Fußtritte. Schnelle Fußtritte. Mehrere Fußtritte. Sie kamen immer schneller. Stark stoßen sie sich von dem Boden ab und erneut breitete sich auf ihrer Haut die Gänsehaut aus. Wie ihr Vater. Wie ihr Vater, der damals mit lauten und schnellen Schritten nach ihr suchte. Sie beschimpfte und sie anschrie. Sie schlug, zerrte und trat und egal wie sehr sie sich auch wehrte. Nie konnte sie sich gegen ihn werden. Sie keines Mädchen gegen einen großen betrunkenen Mann. Jede andere wäre für immer weggerannt, nur sie nicht. Warum denn auch? Warum sollte sie? Wer hätte sie eh gefunden. Er fand ie immer. Ob sie bei einer Freundin war, ob sie draußen war, ob sie in den Bäumen war, ob sie sich im Vulkan versteckte. Egal wo. Er fand sie.

Die Schritte kamen immer näher und je lauter sie wurden, desto höher und ängstlicher schlug ihr Herz gegen ihre Brust, bis zum Hals. Immer lauter und lauter und dann. Dann stoppten sie. Sie hörte keine schweren schritte mehr. Hatte er sie nicht gefunden? Hatte sie es geschafft sich vor ihm zu verstecken? Verunsichert krallte die 18-Jährige sich ihre Fingernägel in den Arm um der Versuchung zu wieder stehen, aus der Nische hinaus zu sehen. Sie musste es wieder stehen. Die Fingernägel krallten sich immer tiefer und tiefer und als die schritte erneut ertönten, hielt sie nicht nur den Atem an. Nein, sie verstärkte den druck so sehr, dass bereits Blut von ihrem Arm sickerte und ihre Strickjacke rote Flecken bekam.

Dann trat er um die Ecke und als Ayla erkannte, wer vor ihr stand, quollen erneut Tränen aus ihren Augen. Erneut begann sie zu weinen, ließ ihren Arm los und hievte sich mit einer schnellen Bewegung auf die Beine, nur um kurz zur Seite zu knicken und von der Wand aufgefangen zu werden.
Sie konnte es nicht glauben. Die blauen Haare, die Tattoos, die Piercings. Das war nicht ihr Vater. Die Person vor ihr war Jaden. Jaden! Ihr Atem ging schneller, ihre Kehle schnürte sich zu.
"Jaden?", fragte sie mit kratziger Stimme und bevor der angesprochene antworten konnte, lag sie schon wieder in seinen Armen. Sie hatte es sich sehnlichst gewünscht und nun durfte sie wieder seine Nähe und wärme genießen. Sie durfte ihn erneut in den Armen haben. Ihn, den sie vorhin so schlagartig verlassen hatte.


Dieser Beitrag wurde am Mo Dez 05, 2016 5:50 pm erstellt.

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Die vom weinen noch gebrochene Stimme der Schülerin hallte in Jadens Ohren, welche nach seinen Namen fragte. Unglübig klang sie, als hätte sie mit jemanden anders gerechnet. Aber bevor Jaden sich großartig Gedanken darüber machen konnte, fiel Ayla ihn auch schon um die Arme, ihre Wärme strömte sofort in seinen Körper und dieser angenehme Duft umhüllte Jadens Körper, ließ seine angespannten Muskeln wieder entspannen. Und dann legte er die Arme um sie, drückte sie fest an sich, legte den Kopf auf ihren, was durch den Größenunterschied ohne Probleme funktionierte.

Er fühlte, wie ihre Tränen auf seine Haut fielen, aber er tat nichts, ließ es zu, dass sie sich ausweinte. Sie sollte es raus lassen, aber dennoch das Gefühl haben, dass er wieder da war. "Alles ist gut." flüsterte Jaden mit der tiefen Stimme, strich beruhigend mit der großen Hand über ihren Rücken, damit sie sich wieder entspannte, ihre Gedanken abschweifen ließ. Er versuchte, dass zu erreichen, was sie bei ihn erreichte, einfach nur mit ihrer Gegenwart: zu vergessen. Einfach vergessen, was einem zu diesen Zeitpunkt bedrückte, einen das Leben erschwerte, die Motivation zum leben nahm. Einfach vergessen und sich auf das hier und jetzt zu konzentrieren, und auf die Person vor einem. Die Personen, die man ins Herz geschlossen haben, gewollt oder ungewollt.

Die Kette hatte er immer noch in seiner Hand, aber er sprach sie noch nicht darauf an. Zuerst sollte sie sich beruhigen, sich wieder sicher fühlen. Sie sollte wisssen, dass Jaden es nicht zulassen würde, dass jemand oder etwas ihr nur ein Haar krümmt. Normalerweise war er boxen gegangen, um seine Wut an irgendwelchen Mistkerlen aus zu lassen, gegen die er kämpfen musste. Aber zu diesen Zeitpunkt fühlte er sich dank des jahrelangen Trainings einfach stark, und es steigerte seine Motivation, sie zu beschützen, ihr zu helfen, zu vergessen. Er wusste, wie es sich anfühlte. Wie grauenhaft es sein konnte. Kein Mensch hatte das verdient, wirklich niemand. Egal, was er jemals getan hatte. "Alles ist gut." wiederhohlte Jaden wieder, diesmal stiller und ruhiger.


Dieser Beitrag wurde am Mo Dez 05, 2016 6:09 pm erstellt.

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Sie spürte seine Arme, die sich um sie legten und sie verstärkt an seinen Körper drückten. Seine Wärme ging sofort auf sie über, sein Herzschlag passte sich an ihren an und nur ihr Atmen war schneller als seins. Aylas Atmung könnte man schon fast Schnapp-Atmung nennen und außenstehende würden meinen, sie hyperventiliert jeden Moment. Egal wie sehr sie es versuchte. Sie konnte ihre Atmung einfach nicht unter Kontrolle bringen. Auch wenn Jaden nun an ihrer Seite war und sie trösten würde, war sie einfach viel zu aufgedreht. Vor Zorn, vor Angst, vor Trauer und Freude. Jegliche Emotion wirrten in ihrem Kopf herum und verursachten ein Schwindelgefühl. Sie lag aber in seinen Armen. Jetzt konnte ihr nichts mehr passieren. Er würde sie beschützen. Immer und überall, wenn sie ihn rufen würde.

Wie schon vorher hatte sie ihren Kopf gegen seine Brust gedrückt und versuchte bestmöglich ihre Atmung an seinen Herzschlag anzupassen. Dazu kommen die beruhigenden Stimmen von Jaden, die ihr immer wieder sagten, dass alles gut wäre. Das nun alles wieder in Ordnung war und sie sich beruhigen konnte. Das tat Ayla auch. Ganz sachte, atmete sie im Rhythmus von seinem Herzschlag und ganz langsam, hörten ihre Augen zu weinen. Sie musste schon kein Wasser mehr in ihrem Körper haben und dehydrieren, so viel wie sie geweint hatte und doch kamen immer noch tränen aus ihren hellblauen Augen und die bernsteinfarbenen Flecken tanzten immer noch in ihren Augen Walzer.

Das Gefühl der Beobachtung zog sich langsam in den Hintergrund und die angespannten Muskeln von dem jungen Mädchen entspannten sich langsam unter Jadens Armen und doch wollte sie nicht losgelassen werden. Wie schon vorher genoss sie die Umarmung und Ayla wünschte sich erneut, dass die Zeit innehalten würde. Auch wenn dies nicht der Fall sein würde, fühlte es sich wie Stunden an, in denen sie nun schon in seinem Armen lag und es genoss, wenn er ihr erneut zärtlich über den Rücken streichelte. Ihre Atmung ging inzwischen wieder gleichmäßig und hatte sich an die von Jaden angepasst. Die Gänsehaut war verstrichen. Ihr war nicht mehr kalt. Nur noch warm und das nicht nur körperlich. Sie freute sich und war so erleichtert, dass er dem Anschein nach nicht wütend auf sie war. Sie war nicht wütend auf ihn und er nicht auf sie. Als wäre das nie passiert.

"Danke.", hauchte sie nun schon wieder, wie gerade erst, als sie sich zum ersten Mal in den Armen lagen und erst jetzt bemerkte sie das leichte ziehen in ihren Armen. Weiter beachten tat sie das jedoch nicht. Dafür waren ihre anderen leider einfach zu schwer. Sie war schließlich nicht die körperlich stärkste. Ihr Körper konnte so etwas nicht so leicht wegstecken, wie z.B. der von Jaden. Morgen würde sie bestimmt tierischen Muskelkater haben und jetzt war sie müde. Müde von den Strapazen des Tages und auch wenn es nur kurz war, hatte der Zwischenfall ihr ihre ganze Kraft geraubt und so lockerte sie ihren Griff ein wenig.


Dieser Beitrag wurde am Mo Dez 05, 2016 6:39 pm erstellt.

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Jaden wartete schweigend, bis sie sich beruhigte. Die Schluchzer wurden immer leiser, ihr Atem langsamer, ihr Herzschlag passte sich dem von seinem an, bis er deutlich spüren konnte, wie ihre Muskeln an Spannung verloren un keine Tränen mehr seinen grauen, Ärmellosen Kapuzenpullover durchnässten. Er kümmrte sich gar nicht darum, sondern hielt Ayla so lange fest in seinen kräftigen Armen, bis er sich sicher war, dass sie vollkommen runter gekommen war und den Gedanken an das Gefühl der Verfolgung, die sie anscheinend quälten, verschwunden waren. Und selbst danach ließ Jaden sie noch nicht los, da er befürchtete, dass sie sich sofort wieder allein gelassen fühlen würde, wenn er es tat. Deswegen ließ er seine Arme so um das Mädchen geschlungen verweilen, strcih immer noch beruhigend und zärtlich mit seiner tattoovierten Hand über ihren Rücken, damit die neu gefundene Ruhe dort bleiben würde, wo sie nun war.

Auf ihr kleines Danke hin antwortete Jaden nicht, sondern nickte einfach kaum merklich, was sie sehr warscheinlich gar nicht sehen konnte, da sie ihr Gesicht immer noch in seiner Schulter verbarg, so, wie sie es auch vorhin draußen vor den Vulkan getan hatte, um ihren Tränen damit einhalt zu gebieten und sich zu beruhigen. Und Jaden störte es nicht in geringsten. Ayla tat schon viel mehr als das für Jaden, einfach nur indem sie bei ihn war, ihn akzeptierte, wie er war, und nicht wegen seines Aussehends und seinen Tattoos, sowie Piercings verurteilte. Sie suchte nach den Grund, warum Jaden so war, wie er ist. Sie wollte erfahren, was es auf sich hatte, welches Geheimniss Jaden verbarg, nicht so wie die Menschen, die einen verspötteten nur weil man so aussah. Und das war eine Eigenschafft, die er an ihr bewunderte.

Jaden zog den Kopf etwas zurück, senkte seinen Blick, um in Aylas blaue Augen zu schauen. Und erst jetzt, von einer so geringen Distanz, erkannte er die genauen Details in ihnen. Sie waren nicht blau, sie waren bunt. Blau mischte sich mit einen Hauch von grün, bernsteinfarbende Flecken ließen sie besonders einzigartig wirken. Jaden hob eine Hand, und wischte der Schülerin vorsichtig die rästlichen Tränen von den Wangen, die übrig geblieben waren und sich geweigert hatten, zu fallen. Er lächelte leicht. "Das sieht doch schon besser aus." sprach er mit einer überraschend sanften Stimme.

Und dann hob er die Hand noch ein Stückchen weiter an, öffnete sie, und hervor kam eine silberne Kette mit zwei Anhängern. "Ich denke, die hast du vergessen." meinte Jaden leise mit seinen britischen Akzent, die hellgrünen Augen nicht von ihren abweichend.


Dieser Beitrag wurde am Mo Dez 05, 2016 7:50 pm erstellt.

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Als der ältere Schüler seinen Kopf etwas zurück zog, um in ihre Augen zu sehen, stockte er kurz. Während er ihre Augen in Augenschein nahm, blickte sie in seine hellgrünen Augen. Grüne Augen. So grün wie die Blätter im Sommer und doch so tief wie die Wälder vor dem Vulkan. So tief, als könnte man komplett darin verschwinden. Als könnte man durch seine Augen in seine Seele eintauchen und seine Gedanken lesen könnten.

Plötzlich nahm sie eine Bewegung aus dem Augenwinkel wahr und hätte sie nicht schnell erkannt, dass es sich um die Hand von Jaden handelt, wäre sie vermutlich zurück geschreckt. Da es aber er war, blieb sie still und zuckte auch nicht zusammen, als er ihr ein paar Tränen aus den Augen wischte. Viel zu sehr war sie in seinen grünen Augen verhangen und auf das Kommentar, dass es so doch gleich viel besser aussah, entkam ihr ein Lächeln. Auch wenn sie erst vor kurzem gelächelt hatte, fühlte es sich so komisch an. Nachdem sie ihren kleinen Nervenzusammenbruch gehabt hatte, waren ihre Mundwinkel fast schon zu einem traurigen Gesicht gefroren und nun brach sie das Eis, indem sie Jaden leicht, aber dennoch liebreizend anlächelte.

Das Lächeln verschwand aber, als er ihr ihre Kette zeigte, die er dem Anschein nach gefunden hatte, als sie diese im Laufen verloren hatte. Etwas verwundert und auch ein hauch von Schreck lag in ihren Augen. Jedoch auch Erleichterung. Sie hatte geglaubt, die Kette wäre für immer weg gewesen. Ein Teil von ihr, hatte sich gefreut, diese last los zu sein. Der andere weinte ihr nach. Die Kette war schließlich das einzige gute, was sie von ihrem Vater bekommen hatte. Das einzige, worauf sie keine Schläge oder Tritte von ihm bekommen hatte.
Mit einer leicht zitternden Hand, griff sie vorsichtig nach der Kette um diese zu umschließen und aus seiner Hand zu heben. Mit der andern Hand, strich sie vorsichtig um die Feder und auch zu Letzt um die Tatze.

Auch wenn es vielleicht nicht den Anschein erwirkte, hatten die beiden Anhänger eine sehr tiefe Bedeutung für sie. Die Feder stellte ihre Mutter da und ihr Bindungstier. Ayla selber wusste leider nicht, welches ihr Bindungstier war, da sie das nie erfahren hatte. Ihr Vater wurde von der Tatze da gestellt. Sein Bindungstier war ein Schneeleopard, weshalb die Tatze auch weiß dargestellt wurde.
Auch wenn ihre beiden Eltern ihr schreckliches angetan haben, konnte sie sich doch nicht von der Kette trennen. Sie war so etwas wie ein verfluchter Schatz für sie. Ein Schatz, von dem sie sich nicht trennen konnte, aber Jaden konnte sie davon nichts erzählen.
"Ich danke dir. Ich dachte, sie wäre für immer fort.", murmelte sie nur und zu ihrer Überraschung handelte für einen kurzen Moment ihr Körper von selbst.

Ayla stellte sich auf Zehnspitzen, so dass sie halbwegs an Jadens Gesicht heran kam und küsste ihn kurz auf die Wange um ihm ihre Dankbarkeit auszudrücken. Auch wenn ihr Körper fast von selbst gehandelt hatte, war sie doch froh darüber, dass er das gemacht hatte. Wie sonst hätte sie es ihm zeigen können, dass sie ihm zu tiefst dankbar für alles war.


Dieser Beitrag wurde am Mo Dez 05, 2016 8:37 pm erstellt.

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Sie lächelte. Ein echtes Lächeln, nicht gefüllt von Trauer oder Schmerz, sondern vor Freude. Jadens Furcht darüber, wie sie darüber reagieren würde, wenn sie sehen würde, dass Jaden wieder zurück gekommen ist mit ihrer Kette in der Hand. Sie schien sich wirklich darüber zu freuen, sie wieder zu sehen, und sagte kurz danach auch ihren Dank für Jadens Aufmerksamkeit. Sie nahm die Kette aus Jadens Hand und fuhr mit der Fingerspitze über die Details des Anhänger, schaute sie mit ihren blauen Augen an, und schien in Gedanken versunken, als ob diese Berphrung ihr Erinnerungen verschaffte, an die sie sich schon oft erinnert hatte.

Und dann, urplötzlich, stellte sich Ayla auf die Zehenspitzen, und bevor Jaden irgendetwas sagen oder tun konnte, spürte er wie sie ihn einen federleichten Kuss auf die Wange drückte, als Zeichen für ihre Dankbarkeit. Jaden hielt kurzzeitig den Atem an, als ihre Lippen seine Haut berührten, und auch wenn es nur ein kleiner Kuss auf der Wange war, um ein kleines Danke auszusagen, spürte der Muskelprotz unwillkürlich, wie sein Herzschlag länger und sein Atem schwerer wurde. Es war eine so zärtliche Geste gewesen, wie Jaden sie schon lange nicht mehr gefühlt hatte. Obwohl, hatte er sowas überhaupt schonmal gespürt? Als sie ihre Lippen auf Jadens Wangen drückte, ergab der Satz den er öfters in Geschichten gelesen hatte "Mein Herz machte einen Satz" entlich mal Sinn. Denn es fühlte sich wirklich an, als hätte diese Geste mit einen Schlag einmal seine Emotionen in die Luft gewirbelt. Ein angenehmes Kribbeln machte sich in seinen Brustkorb breit.

Als Ayla sich wieder etwas zurück zog, schaute Jaden ihr erneut tief in ihre Augen, aber diesmal hatte sich etwss in seinen Blick geändert. Jadens hellgrüne Augen waren dunkler geworden, aber nicht vor Wut oder Schmerz, wie es vorhin der Fal gewesen war. Nein, seine Augen zeigten Verlangen. Und ohne sich große Gedanken darüber zu machen, was er tat, beugte Jaden sich nur ein Stückchen vor, was beinahe gar nicht mehr nötig war, bis seine Lippen Aylas berührten. Er schloss seine grünen Augen für einen kurzen Moment, sein Herzschlag wurde sogar noch schneller. Und er hoffte mit seinen ganzen Herzen, dass sie nicht zurück ziehen oder ihn wegstoßen würde. Denn dieser eine Moment, als er die kleine Lücke zwischen ihnen schloss, war ein unbeschreiblichers Gefühl. All seine Sorgen waren mit einen Schlag weg, allses was zählte, war sie. Sie und niemand anders.


Dieser Beitrag wurde am Mo Dez 05, 2016 9:10 pm erstellt.

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Auch, wenn sie ihm von sich aus einen Kuss auf die Wange gegeben hatte, schlug ihr Herz ihr dabei bis zum Hals hoch und eine leichte röte, stach ihr auf die Wangen. Es war, als hätte einen gewaltigen Sonnenstich im Gesicht und um diesen vor dem älteren zu verstecken, sank die Schülerin leicht ihren Blick. Sie wusste sich nicht anders zu helfen, als ihre eigenen Schuhe anzustarren und innerlich gegen die Rötung im Gesicht zu kämpfen. Er würde es bestimmt bemerken, dass sie diese Aktion als ein wenig peinlich abstempelte.

Jedoch hob Ayal wieder ihren Kopf um Jaden in die Augen zu blicken. Diese waren irgendwie dunkler als vorher und wenn sie es nicht besser wüsste, würde sie meinen Verlangen in seinen Augen zu sehen. Aylas Kopf war leer gefegt. Komplett leer und ohne zu wissen, was sie da tat, wollte sie ihren Mund öffnen und ihm eine erklären für den Kuss geben. Jedoch rechnete die 18-Jährige nicht mit der Reaktion des Größeren. Diese beugte sich leicht zu ihr hinunter und küsste sie. Nicht auf die Stirn oder auf die Wange, wie sie es vorher auch gemacht hatte. Nein. Er küsste sie auf ihre Lippen.
Damit hatte sie erst gar nicht gerechnet, weshalb sie sich auch kurz anspannte. Jedoch fiel diese von ihr, gleich nachdem sie überhaupt über sie gekommen war. Sie wusste nicht warum, aber es fühlte sich gut an.

Etwas zögerlich erwiderte sie den Kuss und ein Kribbeln machte sich in ihrem Bauch frei. Es fühlte sich an, als wenn tausende und abertausende kleine Armeisen ihren Bauch ihr neues Zuhause einrichteten. Nun hätte sie sich wirklich gefreut, wenn die Zeit stoppen würde und sie nie mehr von ihm loskommen würde. Auch wenn Jaden von außen hart und kalt wirkte, waren seine Lippen weich und zart und sein innerer Kern, war seinen Lippen gleich. Egal wer ihr nun etwas anderes über ihn erzählen würde, hielt sie daran fest. Er war nicht der, für den man ihn hielt. Er war das komplette Gegenteil. Jeden Tag setzte er eine Maske auf. Eine Maske aus einem grimmigen und kaltem Gesicht. Eine Maske, hinter der sich ein liebenswürdiger Mensch befand. Ein Mensch, der sie akzeptierte. Sie, ihre Macken, ihren Charakter und den Rest auch. Jemand der sie versandt.

Erneut breitete sich auf ihren Armen Gänsehaut aus, jedoch nicht aus Furcht. Es war ein unbeschreibliches Gefühl. Der Kuss zwischen zwei Menschen, die sich liebten.
Sie wusste es nun. Es war ganz klar. Sie liebte ihn. Auch wenn sie es Anfangs nicht für möglich gehalten hätte, aber der Schmerz, als sie ihn verlassen hatte und dieses Gefühl bei ihrem Kuss zeigten es ihr. Sie hatte sich verliebt. In Jaden. In den Schüler, der ihr Anfangs noch doof gekommen war. In den Schüler, bei dem sie Anfangs Angst haben musste, dass er auf sie los gehen würde. Genau in den Schüler hatte sie sich verliebte.


Dieser Beitrag wurde am Di Dez 06, 2016 4:30 pm erstellt.

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Zuerst verkrampften sich Aylas Muskeln, dass konnte der Brite ganz deutlich spüren. Aber anstatt das sie den Kopf zurück ziehen würde, wie er es am anfang befürchtete, erwiederte sie den Kuss plötzlich, wenn auch zögerlich. Aber das ignorierte Jaden, denn allein die Tatsache dass sie ihn erwiederte, zuließ, das Jaden sie an sich zog, bewies, dass sie ihn nicht böse war. Nein, es beweiste, dass sie genau dasselbe fühlte, wie Jaden für sie. Liebe. Wahre Liebe, keine gespielte, keine, die Zweifel aufbrachte, nein. Sie fühlte sich echt an, unglaublich, als könnte niemand sie stoppen, egal was er versuchte zu unternehmen.

Es war für Jaden ein vollkommen neues Gefühl. Natürlich war der Muskelprotz nicht immer so gewesen, wie er nun war. Die Tinte auf seiner Haut war einmal weg, die Percings ebenfalls genauso wie diese hässlichen Narben auf seinen gesammten Körper. Und selbstverständlich hatte er damals auch Menschen, die er lieb gewonnen hatte, und selbst heute gibt es ein zwei Personen in seinem Leben, die er wirklich gern hatte, wenn man Ayla nicht dazu zählte. Aber das, was er gerade empfand, als ihre Lippen sich zärtlich berührten, war unbeschreiblich. Es war eine vollkommen andere Art der Liebe, die Jaden fremd war, aber doch so vertraut, als hätte sie schon immer einen Platz in seinen Herzen gehabt, nur darauf wartend, die richtige Person zu finden. Und das hatte er jetzt. Da war er sich sicher, beinahe schon zu sicher.

Leider konnte dieser Moment jedoch nicht für die Ewigkeit anhalten, sodass Jaden den Kopf etwas zurück zog und sich somit von löste, wenn auch nur für einen geringen Abstand. Jadens warmer Atem ließ Aylas Haare leicht zittern, aber er war zu beschäftigt damit, sie in die Augen zu schauen, sie genau zu betrachten. Jadens grüne Augen schauten sich jedes einzelne Detail an, und versuchte, sie sich so gut wie es ging zu merken. Denn Jaden konnte absolut gar nichts finden, was er an ihr zu bemängeln hätte, wenn er es so sagen konnte. Er hob eine Hand an, die eben noch auf ihren Rücken geruht hatte, stützte ihren Kopf damit ein wenig, und fuhr mit den Daumen federleicht über ihre Wange. "Du bist schön." wisperte er und offenbarte damit seine Gedanken, ohne es wirklich gewollt zu haben es laut auszusprechen. Es rutschte ihn einfach heraus, aber er tat nichts dagegen, ließ es geschehen. Denn es war schließkich keine Lüge. Das Mädchen war schön. Und für Jaden sah sie einfach perfekt aus.


Dieser Beitrag wurde am Di Dez 06, 2016 5:59 pm erstellt.

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Wie sie schon befürchtet hatte, hielt dieser Moment nicht ewig an und Jaden löst sich kurz drauf von ihrem Kuss. Jedoch zog er seinen Kopf nur ein Stück zurück, so das sie seinen heißen Atmen spüren konnte und merkte, wie dieser ihre Haare leicht kräuselte. Sie genoss seine Wärme, als wäre es etwas selbst verständliches. Seine Wärme waren wie die letzten Strahlen der Sonne des Tages. Sie strahlten so viel wärme aus, bis dann die Sonne am Himmel verschwand und der Mond seinen Weg durch den Himmel bahnte. Sein Atmen und seine Wärme waren wie diese Strahlen. Mit dem Unterschied, dass seine Wärme bleiben wird. Dass sie immer in seiner nähe sein konnte, wenn sie wollte und immer seinen Herzschlag hören konnte, wenn sie sich unwohl fühlte.

Während er ihre Augen beobachtete versank sie schon fast wieder in seinen grünen Augen und ließ sich von ihnen treiben. So tief und so schön wie ein Wald. Ein mysteriöser Wald. Einer mit vielen Geheimnissen und sie alle. Sie alle wollte Ayla wissen. Sie wollte alles über ihn wissen und ihn so verstehen können. Seinen Vergangenheit, seine Gegenwart und seine Zukunft. All, das wollte sie von ihm wissen, um ihn dann verstehen zu können.

Eine Berührung an ihrer Wand ließ sie aus ihren Gedanken schrecken, aber anders als sonst, zuckte kein Muskel. Sie wusste, dass es Jaden war, da es sonst keinen Gab, der so schnell wieder an sie heran kam, wenn er da war. Er würde schließlich jeden von ihr fern halten und sie so beschützen wollen. Er würde sie nicht loslassen und schon gar nicht verraten. Sie spürte es. Sie spürte seine Liebe zu ihr und sie ließ ihn ihre Liebe zu ihm spüren.
Jaden's Hand stützte ihren Kopf und sanft fuhr er mit seinem Daumen über ihre roten und heißen Wangen, welches nur noch weitere Hitze in ihr hochsteigen lässt. Auch wenn man nicht sagen konnte, dass es ihr peinlich gewesen ist, könnte man es ganz klar als ungewohnt beschreiben.
Noch nie in ihrem ganzen Leben hatte jemand außer ihren Eltern sie so sanft berührt. Seit vielen Jahren schon, hatte sie nicht mehr so etwas gespürt, wenn überhaupt.

Der Satz, der daraufhin von ihm folgte, zeichnete ihr ein Lächeln aufs Gesicht. Ein sehr süßes Kompliment. Auch wenn sie sich sicher war, dass es bestimmt noch viel mehr Mädchen und junge Frauen gab, die um einiges schöner waren als sie, war es wirklich süß von Jaden sie schön zu nennen. Vielleicht war sie ja für ihn das schönste Mädchen, aber für sich selber war sie das nicht und doch konnte sie nicht anders, als bei diesem Kompliment zu lächeln.

"Blödmann. Es gibt bestimmt noch viel schönere Mädchen als mich, aber ich finde es wirklich süß von dir, dass ich für dich wirklich die schönst bin.", äußerte sie ihre Gedanken mit einem belustigten Unterton. Fast schon zeitgleich legte sie eine Hand von ihr, an seine Wange.
Sie selber wusste zwar nicht, warum sie dies tat, aber sie tat es. Sie wollte ihn einfach mal berühren.
Das tat sie damit ja auch und auch wenn sein Gesicht einen weichen und freundlichen Eindruck machte, spürte sie ganz klar das starke und männliche Kinn unter seiner Haut und dies ließ ihr ein kleines Schmunzeln entkommen. Von den Gesichtszügen aus, waren ihre Gesichter fast vollkommen unterschiedlich. Sie eher weich und zart und sein waren eher stabil und so männlich.
Eine andere Beschreibung außer männlich fiel ihr leider nicht ein. Es war einfach so und aus.


Dieser Beitrag wurde am Di Dez 06, 2016 6:44 pm erstellt.

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Bei ihrer Antwort setzte sich ein belustigtes Grinsen auf Jadens Lippen. Ja, er war manchmal ein Blödmann. Oft sogar, und meistens auch viel mehr als das. Wenn Jaden es wollte, konnte er ein wirklicher Vollidiot sein, mal freundlich ausgedrückt. Aber er erlaubte es ihr, ihn so zu nennen. Denn dem Briten war es bewusst, dass sie es gar nicht ernst meinte. Denn sie liebte ihn. Ihn! Jaden Connor, ein Brite dazu noch mit Akzent, der komische agresive Junge den man nicht gerne über den Weg lief, dazu noch volltattooviert mit Piercings und Narben, die seine Haut enstellten. Niemals hätte er gedacht, dass er jemanden finden würde, der ihn verstehen und akzeptieren würde, genauso wie er war. Es grenzte ja fasst schon an einen Wunder.

Denn die Leute, denen er sich geöffnet hatte, hatten ihn ausgenutzt und seine Schwache Seite dazu verwendet, dass zu bekommen was sie wollten. Und dank diesen Personen hatte Jaden gelehrnt, niemanden zu zeigen welche Schwächen einer hatte, nicht zu offenbaren dass man verletzlich war und immer seine kühle Seite zu bewaren. Aber konnte er das auch bei Ayla fortführen? Verschlossen bleiben, sich nicht öffnen, unverwundbar wirken? Konnte er sie anlügen, einfach indem er seine Maske aufsetzte und sie an behielt? Wie würde sie reagieren, wenn sie die Wahrheit erfahren würde?

Der Moment wurde gebrochen, durch ein leides, nervtötendes Piepsen. Zuerst schaute Jaden verwundert, ehe er realisierte, dass es sein verrückt spielendes Handy in seiner Hosentasche war. Ein genervtes Grummeln entdrang seiner Kehle. Musste dieses scheiß Ding denn immer alle schönen Momente zerstören? Mit einen entschuldigenden Blick auf Ayla ließ er von ihr ab, trat ein paar Schritte zurück und schaute auf das Handy. Und es fühlte sich an, als ob ihn seine Adern zu Eis gefrieren würden. Die Nummer war ihn durchaus bekannt. Die Nummer des Teufels, wenn er es so sagen konnte. Zuerst traute sich der Muskelprotz gar nicht, den Anruf entgegen zu nehmen. Ja, Angst spiegelte sich in den grünen Augen des Briten wieders. Echte Angst. Aber bevor er etwas anderes unternehmen konnte, drückte er auf den grünen Knopf und hielt sich den Höhrer des Smartphones an sein rechtes Ohr. Er schluckte schwer, bevor er sich dazu bringen konnte, seinen Mund zu ein paar vernünftigen Wörtern zu öffnen.

"Was gibt's?" fragte er mit seinen Akzent. Hier musste er sich gar nich erst bemühen, eine besonders gute Aussprache zu haben, die Personen am Telefon kannten ihn schon lange genug um ihn auch mit einen stärkeren britischen Akzent verstehen zu können. "Mister Connor? Gut, das sie ran gegangen sind. Kommen sie bitte umgehend hier her, es ist wichtig." Etwas in der Stimme des Mannes gefiel Jaden nicht. Ganz und gar nicht. Es klang, als wäre es etwas bedrohliches, was sie ihn zu berichten hatten. Etwas, was er nicht hören wollte. Ganz bestimmt nicht hören wollte. Erneut schluckte er schwermütig. "Bin unterwegs." sprach er und legte sofort danach auf, verabschiedete sich erst gar nicht. Die grünen Augen starrten kurzzeitig auf den Boden, sie sahen leicht panisch aus. "T-Tut mir leid, ich muss etwas wichtiges k..klären..." stotterte Jaden der Schülerin viel zu eilig zu, bis er sich in Bewegung setzte. In Bewegung Richtung Ausgang.

Jadens Ziel war die Stadt. Ja, nicht hier, wo die Hybriden ihr Heim hatten, sondern da, wo die Menschen wohnten. Er wusste, dass es gefährlich war und er entdeckt werden könnte, aber das war ihn sowas von egal. Hätte er keinen wichtigen Grund, würde er auch gerne auf den kleinen Ausflug verzichten. Das schien jedoch unmöglich. Und dann legte der Muskelprotz los, beschleunigte sein Tempo und raste beinahe schon los, den Weg, den er schon oft gegangen war, und immer wieder schreckliche Gefühle in ihn aufwirbeln ließ. Furcht, Panik und Sorge. Sorgen darum, dass er zu spät kommen würde, dass er es verpassen würde. Denn wenn es einmal geschehen würde, würde es unmöglich sein es wieder rückgängig zu machen. Und das würde Jaden das Herz in tausend Teile zerreißen. Und er blieb erst stehen, als er an einen großen, weißen Gebäude ankam, etwas abseits von der Stadt. Ein Krankenhaus.


Dieser Beitrag wurde am Di Dez 06, 2016 7:16 pm erstellt.

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Es war ein schöner Moment. Sie strahlte ihn an und er sah belustigt zurück. Ein zusammen spiel von zwei Schülern, die größtenteils verschieden waren, jedoch wegen etwas zusammen gefunden hatten. Wegen etwas schrecklichen, dass ihnen nun doch ein wenig Glück gebracht hatte. Sie wären sich schließlich nie so nah gekommen, hätte Ayla nicht von sich erzählt und Jaden nicht darauf eingegangen wäre. Dann wären sie sich wahrscheinlich nie so nah gekommen, hätten sich wahrscheinlich nie umarmt und der Kuss hätte sich existiert, genauso wie ihre Gefühle für ihn. Die wären nie da gewesen und sie hätte nie gewusst, wie es war jemanden zu lieben und wirklich von jemanden geliebt zu werden.

Dieser schöne Moment wurde jedoch je von einem lauten piepen unterbrochen und erst verwundert, dann ein wenig enttäuscht beobachtete sie Jaden, wie dieser ein Handy aus seiner Hosentasche zog. Das dieses dumme Ding auch immer alle schönen Momente stören musste.
Auch dieses Mal ging ihr Gegenüber wieder ein paar Schritte zurück, um dann los zu telefonieren, während Ayla ihn fragend beobachtete. Auch wenn er ein paar Schritte von ihr entfernt stand, konnte sie doch deutlich seine Stimme hören. Sie war anders als sonst. Nicht so kalt, wie er mit dem anderen Gesprächspartner geredet hatte und so lange dauerte das Gespräch auch nicht.
Jedoch spürte sie, wie schon vorher, dass etwas nicht stimmte.

Ihr Gefühl bestätigte sich auch, als der Größere wieder auf sie zukam. In seinen Augen lag Panik und auch seine Stimme stotterte. Er verabschiedete sich von ihr und ließ sie stehen. Hätte die Schülerin sich nicht so gut unter Kontrolle gegangen, hätte ihre Kinnlade vor Empörung den Boden berühren können und sie wäre ihm laut fluchend hinterher gestiefelt. Er konnte sie doch nicht einfach hier so alleine lassen. Hatte er vergessen, wie wunderbar sie sich hier auskannte? Vermutlich würde sie nun ewig hier hocken, ohne zu wissen, in welche Richtung es wieder hinaus geht. Was für ein Blödmann.

Ihr blieb also nicht anderes übrig, als ihm zu folgen. Heimlich natürlich. Auch wenn er das womöglich nicht gut heißen würde, wenn er sie erwischte, aber so wie Jaden aussah, war etwas wirklich Schlimmes passiert. Er war schließlich nicht so verwundbar. So panisch. Das war nicht Jaden. Auch nicht der Jaden, den sie kennen gelernt hatte und den sie liebte. Das war er ganz sicher nicht.

So folgte sie ihm heimlich. Bis in die Stadt. Bis in die Menschen-Stadt. Sie mochte die Menschen zwar. Jedoch hatte sie große Angst als Hybrid enttarnt zu werden und dann mächtig ärger von Rukima zu bekommen. Sie surften sich schließlich den Menschen nicht offen zeigen. Das war gegen eine Regel. Genauer gesagt gegen die wichtigste Regel. Alleine schon das Aufhalten in der Menschen Stadt war eine große Gefahr. Für sie und natürlich auch für Jaden und doch kam er dem Anschein nach häufig her. Er kannte den Weg gut und Ayla hatte wirklich Probleme damit, ihm zu folgen. Oft war er einfach zu schnell oder es kamen ihr Menschen entgegen. Sie durfte die Menschen nicht berühren. Eine Regel, die sie sich selber gestellt hatte. Immer wenn sie Menschen begegnete, dann wütete ihre Kraft in ihrem Körper auf und ab. Mal war ihre Haut so kalt wie Eis und ein anderes mal so warm wie ein offenes Feuer. Ihre Fähigkeit, Flammen erzeugen, die nach Belieben kalt oder warm werden, kochten dann in ihrem Körper herum und verursachten, dass ihre Haut und ihr Blut die Temperatur änderte.

Auf einmal blieb der Muskelprotz stehen. Vor einem großen weißen Gebäude. Dort war viel los. Sie konnte viele Menschen erkennen, die davor hin und her gingen. Manche angezogen wie sie, anderen nur im Bademantel uns schlappen und wieder andere mit Verbänden und Gips unter der Kleidung, welche dann ziemlich aufgeplustert wirkte.
Aus Angst Jaden würde sie sehen, versteckte sie sich hinter einem breiten Baum und lugte vorsichtig hinter diesem hervor. Dadurch wurde sie zwar von einem älteren Ehepaar komisch angesehen und von so einem ekeligen schmierigen Typen krumm angegrinst, aber sie ignorierte es. Es interessierte sie einfach nur brennend, was der ältere Schüler hier wollte. Hier in der Menschen Stadt.


Dieser Beitrag wurde am Mi Dez 07, 2016 2:42 pm erstellt.

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Jaden || Feuer Stamm || Schüler || Vorm Krankenhaus

Jaden bleib erstmal vor den Krankenhaus stehen, schwer atmend, trotz seiner Eile. Er musste zu Luft kommen, sonst würde er da drin, wo alles nach Desinfizionsmittel stank und die Luft voll mit Krankheiten verpestet war. Auch hier draußen war man anscheinend nicht verschont. Überall wurden ältere Menschen in Rollstühlen umher gefahren, Menschen mit Krankenklamotten an schlurften umher und steckten die Luft mit ihren Raucherhusten an. Angeekelt verzog Jaden das Gesicht bei den Betrachten der Patienten. Wie sehr er diesen Ort hasste. So sehr. Hier gab es nichts weiteres als Krankheit und Tod. Warum sollte irgendwer hier freiwillig herkommen, oder hier arbeiten wollen? Es war doch die Hölle auf Erden höchstpersönlich.

Jaden zwang sich gerade schon dazu, das weiße bis vom Alter gräulichen Gebäude zu betreten und zum überraschenderweise freien Empfangsraum zu gehen. Eine junge Dame saß dort und tippte irgendwas auf einen antiken Computer ein. Sie war anscheinend so sehr darauf fokussiert, dass sie ihn erst gar nicht bemerkte als er vor den Schalter stand. Der Muskelprotz räusperte sich leicht, sodass die Frau hochschreckte, ihre schwarze, rechteckige Brille verschob und sie sie mit einer geübten Bewegung wieder zurecht setzte. Als ihre braune Augen aufschaute, schien zu zuerst überrascht über Jadens Auftreten zu sein. Dieser ignorierte das jedoch gekonnt. "Jaden Connor, ich habe gerade einen Anfruf von Doktor..."

"Ah ja, Mister Connor. Mir wurde schon bescheid gegeben, dass sie kommen. Sie können schonmal hinauf gehen, der Doktor wartet bereits." Unterbrach die Dame den Briten, sodass er mit seinen Satz abbrach und leicht verwundert schaute. Aber dann nickte er schnell, ging rechts aus den Empfangssaal zum Fahrstuhl, der glücklicherweise leer war, und tippte die Etage 2 ein. Das Krankenhaus war gewallig, aber zum Glück lag das Zimmer der Patientin nicht so hoch sodass es auch nicht sonderlich viel Zeit in anspruch nahm und Jaden kurz danach vor den furcheinflößenden Gang lag, der nie etwas gutes zu berichten hatte wenn er ihn entlang ging. Trotzdem setzte er einen Fuß vor den anderen und zielte gekonnt das Zimmer 214 an, aber bevor er es erreichen konnte, kam plötzlich ein Mann in Kittel um die Ecke gebogen und wäre fast in den größeren jedoch Jüngeren reingerannt. "Verzeihung." sprach er , aber als er Jaden erkannte, setzte er ein leichtes Lächeln auf, was aber irgendwie gezwungen rüber kam, als würde er eigentlich gar nicht lächeln und damit die Stimmung etwas aufheitern wollen. "Jaden, gut das sie da sind. Folgen sie mir." sprach der Arzt, der das Namensschild Dr. Walker trug. Er sprach ihn mit seinen Vornamen an, da er Jaden schon für einige Zeit kannte und es irgendwie komisch war, wenn er ihn Connor nannte. Als würde ein Freund einem siezen, auch wenn Jaden nicht sagen konnte das sie Freunde waren. Eher gute Bekannte.

Jaden horchte auf seinen Befehl, ohne irgendeinen Einwand von sich zu geben, was denn überhaupt los sei. Denn wie er schon vermutet hatte, fing der Doktor kurz danach an, zu erzählen. Und seine Worte schnürten Jaden die Kehle zu. "Leider muss ich dir mitteilen, dass es ihr nicht wirklich besser geht. Ihr Zustand hat sich heute Morgen dramatisch verschlechtert, ein paar Kollegen kümmerten sich um sie und konnten ihre Gesundheit wieder stabil machen, jedoch liegt sie immer noch im Koma." Fing der Arzt an und machte eine kleine Pause, erwartete anscheinend, dass Jaden irgendetwas sagen würde. Als jedoch keine Antwort oder ein einfaches "Hm" kam, räusperte sich Walker wieder und fuhr mit der typischen monotonen Stimme dort, die so gut wie jeder Arzt hatte: "Wir bezweifeln, dass sie je aus ihren Schlaf aufwachen wird. Ich bin ein Arzt, leider kann ich dir keine unnötigen Hoffnungen machen" Walker blieb vor einer weißen Tür stehen, umklammerte das Notitzbrett welches er bei so gut wie jeden Besuch Jadens dabei hatte und hohlte einmal tief Luft. Jaden sagte immer noch nichts.

"Sie sollten vorbereitet sein, ihre Mutter gehen zu lassen."


Dieser Beitrag wurde am Mi Dez 07, 2016 4:00 pm erstellt.

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Ayla -Stadt der Menschen -> Krankenhaus
Schülerin im GI-Feuer-Stamm

Schon etwas ungeduldig wippte sie mit ihren Füßen auf und ab, als Jaden nur vor diesem weißen Gebäude stand und es anstarrte. Nicht weiter tat er. Er starrte es nur an. Ayla wusste zwar nicht, was er denn in einem Menschen-Krankenhaus wollte, jedoch war sein Verhalten schon ziemlich komisch. Hatte er verwandte, die hier lagen? Wenn ja, warum hier, in einem Menschen-Krankenhaus. Sie Hybriden hatten doch selber heiler und einige hatten ziemlich praktische Fähigkeiten. Warum also hier?

Als Jaden sich in Bewegung setzte, blieb Ayla an Ort und Stelle stehen. Er würde es merken, wenn sie ihm direkt hinterher lief und vermutlich würde sie damit auch die Aufmerksamkeit von den Menschen um sich herum beziehen. Mehr als sonst, da sie mit ihrer Beobachtungsaktion schon einige fragwürdige Blicke im Rücken hatte. Nicht zu vergessen das immer noch schleimige grinsen von diesem absoluten Widerling von Mann. Sie mochte Menschen zwar, jedoch hatte auch sie einige Vorlieben bei den Menschen. Kleine Kinder z. B. mochte sie ganz gerne, solange sie ihr nicht zu sehr auf die Pelle rückten. Ältere Damen mochte sie auch sehr gerne. Viele waren einfach nur zu knuffig. Die mit den weißen Haaren, der kleinen Statur, mit dem freundlichen Gesichtsausdruck und immer etwas zum stricken in der Hand. Diese waren Ayla immer besonders lieb.
Eher nicht so ihr Fall waren komische Typen, die meinen sie könnten sich alles erbauen oder diese absolut übertrieben geschminkten Frauen, die einen auf super sexy und absolut reich und populär machen. Aber auch diese schleimigen Typen, die einen die ganze Zeit komisch anstarrten und man sich nur denken konnte, dass sie bestimmt gerade in ihren Gedanken ihre absolut perversen Gedanken sich ausmalten.

Als dem jungen Mädchen das gestarrt von Mister Widerling zu viel wurde, bewegte sie sich doch Richtung Eingang des Menschen-Krankenhauses und dies nicht gerade langsam. Mann könnte schon fast meinen, sie würde rennen. Die Tür bestand aus einer automatischen Drehtür und Ayla schlüpfte gerade noch so in eine der Kabinen und kam auf der anderen Seite wieder raus. Der Geruch von Desinfizionsmittel stieg ihr nun gänzlich in die Nase. Draußen konnte man es ja noch aushalten, aber hier drinnen? Nicht wirklich. Was sollen den Menschen machen, die allergisch auf Desinfizionsmittel sind? Die können ja so ein Haus überhaupt nicht betreten. Kann man darauf überhaupt allergisch sein?

Die Frage spukte der 18-Jährigen durch den Kopf, als sie ihren Blick durch die Eingangshalle des Menschen-Krankenhauses schweifen ließ. Die Dame am Empfang schien ziemlich zu beschäftigt zu sein und Ayla wollte auch nicht fragen, wo der Junge mit den blauen Haaren hin ist. Das würde ziemlich komisch rüber kommen. Ziemlich komisch und so entschied sie sich kurzer Hand ihn selber zu suchen. Ein Menschen-Krankenhaus war schließlich ausgeschildert und nicht so groß wie der Vulkan. Da würde sie schon wieder raus finden und etwas Gefährliches gab es hier bestimmt nicht.

Ayla begann ihre Suche, ganz oben in dem Gebäude. Jedoch anders als normale Leute, nahm sie nicht den Fahrstuhl, sondern stieg die Treppen hoch. Sie würde sie nun langsam runter arbeiten.
Zu ihrem Glück war in der obersten Etage eine Station, die weder von Erwachsenen, noch von Babys bewohnt wurde. Es war eine Kinderstation. Auf den ersten Blick komplett harmlos, als öffnete die braunhaarige die Tür und trat in den langen Gang ein. Anders als im Rest des Krankenhauses, war es hier grün bemalt und überall hingen Bilder von Kindern gezeichnet herum. Im Großen und ganzen sah es ganz fröhlich aus. Die Fenster waren schön dekoriert und überall lagen Kuscheltiere herum. Ganz passend für eine Kinderstation.

Die Schülerin war so sehr in die Umgebung vertieft, dass sie nicht bemerkte, wie direkt vor ihre eine Tür aufgestoßen wurde und ein Mensch aus dieser heraus trat oder besser gesagt ein etwas. Zu dem Glück des Mädchens, bemerkte sie die Tür rechtzeitig und konnte bremsen, ehe sie gegen diese laufen konnte. Das Ding, welches jedoch aus der Tür getreten kam, gefror ihr das Blut in den Adern und sie konnte förmlich spüren, wie ihre Flamme ihr inneres in einem Bruchteil von einer Sekunde von normal auf Eis kalt herunterfuhr. Dieses etwas was direkt vor der Schülerin stand, war ihr sozusagen größter Albtraum. Zumindest nach ihrem Vater. Die rote Nase, das bleiche Gesicht, die bunten Haare, das große grinsen. Es war niemand anderes, als ein Clown, der direkt vor ihr stand.

Ayla hatte nicht wirklich viele Phobien, wenn man die meisten davon überhaupt Phobien nennen konnte. Was sie aber wusste, war, dass sie Clowns nicht mochte, eher hasste und wenn man es ganz genommen nahm, hatte sie tierische Angst vor diesen Dingern. Aus ihrem Gesicht verflog all ihre Farbe, als der Clown sie ansah und lächelt. Es war eher ein warmes Lächeln, als ein böses, aber es reichte. Es reichte für Ayla die stocksteif, mit Blasser und kalter haut vor diesem Clown stand und ihn anstarrte. Jetzt kam er einen Schritt auf sie zu und als wäre dies das Zeichen für die Schülerin gewesen, drehte sie sich auf der Stelle um und rannte weg. Auch wenn sie sich vorgenommen hatte nicht zu schreien, konnte sie einen kurzen spitzen Aufschrei nicht unterdrücken und auch wenn er nur kurz war, lugten schon die Schwestern aus dem Schwesternzimmer und konnten gerade noch ein Komplet bleiches Mädchen an ihnen vorbei flitzen sehen und einen Clown der ihr hinterher hastete, vermutlich um sie zu beruhigen.

Das half jedoch nicht viel. Eher verursachtet dies das komplette Gegenteil und die 18-Jährige beschleunigte und krachte schon fast mit der Tür zusammen, die sie schnell nach ihrer Kollision aufstieß und die Treppen im Eiltempo herunter schoss. Kein Blick nach hinten oder nach vorne, hörte sie nur die erschrockenen und wütenden aufschreie, von Ärzten oder Patienten, wenn sie an denen Vorbeilief und sie vielleicht aus Versehen anrempelte. Es war nun mal ein Clown. Ein Wesen aus einer anderen Welt. Etwas was wirklich gruselig war.

Völlig außer Atem und schon fast stolpernd kam die Schülerin in der Eingangshalle an. Nicht noch einmal würde sie da hoch gehen. Niemals wieder. Keine tausend Einhörner würden das schaffen. Never ever. Immer noch so bleich, als hätte sie einen Geist gesehen, setzte sie sich auf einen der Bänke und versuchte den Blicken der anwesenden Personen auszuweichen. Sogar ein zwei Pfleger warfen ihr einen etwas verwunderten und besorgten Blick zu ehe sie sich weiter unterhielten und doch merkte Ayla ganz klar die blicke der Leute auf sich ruhen.


Dieser Beitrag wurde am Mi Dez 07, 2016 5:09 pm erstellt.

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Jaden || Feuer Stamm || Schüler || Im Krankenhaus

Er hatte mit seinen ganzen Herzen gehofft, so sehr gebeten, dass er nicht diesen Satz sagen würde. Er hatte sich so sehr bemüht, dieses eine, kleine Fünkchen an Hoffnung glühen zu lassen, aber jetzt war es mit einen kleinen Windstoß ausgeblasen. Weg. Für immer. Es schmerzte so verdammt doll, es fühlte sich an als würde ihn jemand das Herz aus der Brust reißen, und das nicht auf sanfter Art und Weise. Langsam und qualvoll. Sie sollten sich bereit machen, ihre Mutter gehen zu lassen. Einfach so. Wie, verdammte scheiße, sollte er sie einfach so gehen lassen?!

Die einzigste Person, die ihn nicht in tausend Teile gerissen hatte. Die einzigste Person, die nicht mit seinen Gefühlen gespielt hat. Die einzigste Person, die ihn nicht mit Füßen getreten hatte und ihn am Ende noch bespuckt hatte, als wäre er nichts weiteres als ein unnützes Häufchen Elend, welches sich für immer verkriechen sollte und welchen keiner Leider konnte. Wie sollte er so eine Person einfach vergessen, fallen lassen, ertrinken lassen in den Gedanken, ihr einzigster Sohn wäre immer noch illegaler Straßenkämpfer, ohne Freunde, ohne jemanden zu reden, innerlich zerbrochen? Wie, verdammt, sollte er ohne so einer Person noch leben können?

Jadens antwortete nicht. Er konnte seine taub anfühlenden Lippen nicht dazu bringen, ordentliche Worte zu formen. Emotionen wirbelten in seinen Brustkorb, die ihn beinahe zum fallen brachte. Schmerz, Wut, und vorallen unendliche, unerträgliche Trauer. So viel Trauer... Es war zum kotzen. Warum konnten sie gerade eben nicht mit raus gerissen werden, wie seine Hoffnungen und seine Lebensfreude, die eh schon längst verkorkst und verreckt waren?

Und ohne noch ein weiteres Wort zu Dr. Walker zu sagen, der seinen Blick zu Boden gesenkt hatte und welchen deutlich anzumerken war, wie unangenehm ihn diese Situation war, öffnete er die weiße Tür zu seiner Linken und betrat den totenstillen, natürlich Weißen Raum. Jaden fühlte sich wie in einen Schwarz weiß Film, mit den fehlenden Farben und der Frau im Krankenbett mit der krönklich wirkenden, gräulichen Haut. Die eigentlich schwarzen Haare mischten sich durch des Alters mit weißen Strähnen. Die Augen der Frau waren geschlossen, die dichten Wimpern umkrankzen sie. Sie sah so aus, als würde sie einfach nur schlafen, bedenkt man nicht, das sie aussah als wäre sie vom Grab auferstanden.

Jaden ging langsam auf sie zu, setzte sich ebenfalls langsam neben ihren Bett auf einen kleinen Stuhl, und ergriff sachte ihre schwache Hand. Sie hatte schon ein paar Fältchen, aber nicht viele, wie es sich nunmal für eine fünfzigjährige Frau gehörte. Jadens andere Hand strich vorsichtig und sanft über die bleiche Haut auf den Handrücken, und er drückte die Hand kurz sachte, als würde er damit bezwecken, seine Mutter aus den Koma zu holen und ihre Aufmerksamkeit auf sich ziehen zu können. "Hi Mom." sprach Jaden leise, wohl wissend das sie ihn nicht verstehen konnte, und das vermutlich nie wieder. Es war unfair, sie so zu sehen, das langsame auf und ab des Brustkorbes, welches bewies das sie noch nicht ins Reich der Toten gegangen war sondern noch hier war, nur schlafend. Es verschaffte ihn unnötige Hoffnungen, Hoffnungen die eh wieder zerberstet werden wie kleine Steine, die herumgekickt wurden. "Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll." sprach Jaden mit einen kleinen, zerbrechlich wirkenden Lächeln. Seine Augenfarbe hatte sich deutlich verfinstert, einfacher Schmerz schimmerte in ihnen. Schmerz darüber, die eigene Mutter so zu sehen.

"Ich hab Jamend großartiges kennengelehrnt, Mom." erzählte Jaden mit einen schwachen Lächeln. Immer wenn er sie besuchen kam, erzählte er ihr etwas, wie es mit seinen Leben lief und was es alles Neues gab, auch wenn er wusste, dass sie ihn nicht hörte. Warscheinlich tat er es, um sich selbst zu beruhigen, sich alles von der Seele zu reden und so zu tun, als wäre sie noch gesund und würde ihren Sohn zuhören, wie sie es früher immer getan hatge. Früher, wo alles noch okay war. Früher, wo Jaden noch am leben war.

"Sie heißt Ayla. Anfangs haben wir uns noch angeschrien wie zwei zerstrittene Nachbarn, aber rate mal: Wir haben uns geküsst. Und..." Er musste erneut ein wenig lächeln als die Erinnerungen an beide Momente zurück kam, und innerlich fühlte er sich ein wenig schuldig, sie einfach so stehen gelassen zu haben. Aber er konzentrierte sich schnell wieder auf seine Mutter, auch wenn es ihn schwer fiel ihre bunten, wunderschönen Augen zu vergessen. "Ich liebe sie." Fügte Jaden dann hinzu und strich erneut, immer wieder sanft und beruigend über die blasse Haut seiner Mutter.


Dieser Beitrag wurde am Mi Dez 07, 2016 6:35 pm erstellt.

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Ayla -Krankenhaus
Schülerin im GI-Feuer-Stamm

Die Schülerin saß eine ganze Zeit in der Eingangshalle des Menschen-Krankenhauses und starrte vor sich hin. Was sollte sie denn nun machen? Zurück gehen? Wobei dies bei ihrem Orientierungssinn ziemlich schwer werden würde. Sie müsste sich dann schon durch Fragen und dies würde nicht gut kommen, wenn sie jemanden nach dem Weg zum inaktiven Vulkan fragen würde. Die meisten Menschen waren nicht gut auf Hydriden zu sprechen. Dies beruhte aber auch auf Gegenseitigkeit. Es gab schließlich auch viele Hybriden, die Menschen nicht leiden konnten. Hier war sie jedoch in einer Menschen-Stadt. Es würde nicht gut ausgehen, wenn sie sich hier offenbaren würde und ihr Stamm würde Probleme bekommen. Also musste sie wohl oder übel hier bleiben und auf Jaden warten. Er würde bestimmt außer sich vor Wut werden, wenn er erfahren würde, das sie ihm gefolgt war.

Mit einem unwohlen Gefühl stand die 18-Jährige schließlich von dem Sitz auf und trat auf eine Frau zu, die am Tresen auf eine Art Computer herum tippte. Sie würde jetzt einfach fragen, wo er hingegangen war. Etwas einfallen tat ihr zwar noch nicht, aber Ayla konnte bestimmt auch einfach improvisieren. "Ähm... Entschuldigen Sie. Ich suche Jaden... ähm... den blauhaarigen Jungen, der hier vorbeigekommen ist.", fragte sie vorsichtig die Frau, welche sie ein wenig skeptisch durch ihre Brille musterte. Das war ja auch kein Wunder. Sie sucht schließlich nach jemanden, von dem sie nur den Vornamen kannte und er blaue Haare hatte. Natürlich konnte sie ihn auch noch besser beschreiben, aber viel gebracht hätte es nicht und so sagte Ayla auch nur das auffälligste Merkmal an ihm.

"Sie meinen mit Sicherheit Mister Connor, wenn ich mich nicht täusche. Ja er ist hier vorbeigekommen, jedoch kann ich sie nicht einfach durchlassen. Wer sind sie denn bitte schön?", fragte die Frau hinter dem Tresen und ließ mit ihrer Frage Ayla in ihren Gedanken stocken. So weit hatte sie noch gar nicht gedacht. Was sollte sie denn jetzt sagen? Das sie eine Schwester war? Eine Cousine? Das würde die Frau hinter den Tresen ihr bestimmt nicht glauben. Wenn sie wirklich eine Verwandte wäre, wüste sie bestimmt, wo und vor allem wer hier liegt, also entschied sie sich für etwas, was gar nicht mal so falsch war. Zumindest für sie.
"Oh. Mein Name ist Ayla Harris und ich bin die Freundin von Jaden. Wir wollten uns eigentlich vor dem Krankenhaus treffen, er ist aber schon hinein gegangen und ich sollte frage, wo er ist.", erzählte die Schülerin die Not-Lüge und zu ihrer Erleichterung schien die Frau ihr zu glauben, da sie ihr einen Zettel in die Hand drückte und sich wieder an ihrem Computer wendete.

Auf dem Zettel stand etwas von 2. Etage und einem Dr. Walker. Sie hatte noch nie etwas von so einem gehört. Woher denn auch. Sie war noch nie in einem Menschen-Krankenhaus. Zu ihrem Glück war hier aber alles ausgeschildert und kurze Zeit später fand sie sich in der 2. Etage wieder und irrte erneut durch die Gänge, welche dieses Mal einen weiß-grauen Ton hatten und es hier mit Sicherheit keine Clowns gab.

Als sie an einer der vielen Türen vorbeiging, hörte Ayla sie. Normale Menschen hätten es zwar nicht bemerkt, aber sie als Hybrid hatte durch ihr Bindungstier bessere Sinne und so konnte sie seine Stimme auch durch die Tür hören. Das einzige was sie verstand, war etwas mit, dass er jemanden liebte. Wenn liebte er? Redete er etwas über sie? War sie sein Gesprächsthema, mit der Person, die in diesem Zimmer lag. Wie von Geisterhand hob sich ihre Hand von alleine und sie klopfte vorsichtig an die Tür. Ihr Körper reagierte wie von alleine und ehe sie sich versah, war es auch schon geschehen. Ihr Körper wurde erneut kälter und die Flamme in ihrem inneren konnte man schon fast als Eis Flamme bezeichnen. Dementsprechend sah auch ihre Haut wieder aus. Wenn ihre innere Flamme zu heiß war, konnte man ihre Haut kaum berühren und sie wirkte dann so, als würde sie von innen brennen. Ein helles rot zeichnete sich dann auf ihrer Haut. Wenn ihre innere Flamme jedoch zu kalt war, ähnelte ihr Gesicht eher einem Geist. Ihre Haut war Schnee weiß und kalt.


Dieser Beitrag wurde am Do Dez 08, 2016 6:24 pm erstellt.

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Jaden || Feuer Stamm || Schüler || Im Krankenhaus [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Jadens Aufmerksamkeit schweifte ab, als plötzlich ein klopfendes Geräusch erklang. Es war beinahe zu überhören, wie sehr Jaden auf seine totkranke Mutter konzentriert war, die im Koma vor ihm im Krankenbett lag, die Decke bis zum Hals, die Augen mir den dichten Wimpern geschlossen und die trockene Lippen zusammengepresst. Ausnahmsweise hob der Muskelprotz mal seinen Blick, drehte den Kopf, um in Richtung Tür blicken zu können. Wer störte sie denn bitte? Sicherlich war es nicht der Doktor, dem war das alles schon unangenehm genug gewesen als wenn er nun reinkommen würde, was alles gar noch peinlicher für ihn machen würde.

Deswegen wechselten seine hellgrünen Augen in verwundertes Funkeln. Erneut drückte der Brite die gräuliche Hand der älteren Frau, stand dann von seinen Sitz auf, ging zur Tür, und öffnete sie leise, als ob er sonst seine Mutter aufwachen würde. Es wäre schön gewesen, falls es so wäre. Dann hätte Jaden schon längst die Tür mit voller Wucht gegen die Wand knallen gelassen, damit sie wieder ihre Augen lffnete, wieder zirück ins Leben kam und nicht mehr zwischen beiden Welten hin und her schwankte und somit Jadens Herz langsam, Stück für Stück zerriss. Aber als er erkannte, welche Person da vor ihn stand, weiteten sich seine Augen und seine Iris wurde kleiner vor Schock.

"Ayla!" keuchte der Brite entsetzt. Was um Himmels Willen hatte sie hier zu suchen, in der Stadt der Menschen? Das war doch viel zu gefährlich! Was, wenn jemand sie bemerkt hatte und herausfinden würde, dass sie nicht so war wie die anderen Leute, die wie faule Tiere in der Stadt herumlatschen? Jaden war schon geübt darin, sich zu verbergen, unter der Menschheit so zu wirken als wäre er ebenfalls einer. Aber Ayla? Sicherlich nicht. "Bist du mir etwa gefolgt? Weist du nicht wie gefährlich das ist?" Fuhr Jaden sie empört über ihre Tat an, ergriff ihre Hand, um sie hinaus zu führen, aber nur eine Sekunde danach wo er ihre Haut berührte, zuckte Jaden zusammen und zog sie zurück. Ihre Haut war so eiskalt, dass es schon brannte, wenn man sie berührte. Etwas erschrocken schaute Jaden zuerst auf seine pochende Hand, dann in Aylas blaue Augen. "Siehst du?" sprach er mit zusammen gebissenen Zähne, diesmal aber leiser. Die Türe hinter ihn schloss er zu einen kleinen Spalt, damit der Schülerin der Blick nach innen verwehrt war. Er wusste, dass er jetzt vermutlich sehr geheimnisvoll rüber kam, wie sehr er sich bemühte sie wieder weg zu bekommen, aber sie musste ihn jetzt einfach vertrauen und gehen. Er wollte nicht das sie das hier sah.


Dieser Beitrag wurde am Do Dez 08, 2016 7:17 pm erstellt.

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Ayla -Krankenhaus | bei Jaden [[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]]
Schülerin im GI-Feuer-Stamm

Anders als erwartet, wurde die Tür vor ihr nicht aufgerissen, sondern öffnete sich leise und ehe sie sich versah, stand sie schon Jaden's hellgrünen Augen gegenüber. Vollkommen überrascht und auch ein wenig erschrocken über die erschrockenen Augen von ihm, hielt die 18-Jährige die Luft an. Sicherlich würde er jetzt gleich los schimpfen und ihr sagen, sie sollte sofort zurück gehen und was sie sich nur dabei gedacht hätte, in die Menschen-Stadt zu kommen. Er würde sauer werden und bestimmt auch sauer bleiben. Sie hatte mit ihrer Aktion schließlich in irgend einer weise den ganzen Stamm gefährdet. Jedoch war sie nur ihm gefolgt, also war es ja eigentlich nur seine Schuld.

Wie sie es hervor gesehen hatte, meckerte er sie erst mal leicht an und fragte Ayla, warum sie ihm gefolgt war und ob sie wüsste, wie gefährlich das war. Natürlich war das gefährlich gewesen, aber nun ja. Sie wollte doch einfach nur wissen, was denn plötzlich in Jaden gefahren ist und so starrte sie ihn aus kleinen schlitzen in den Augen an. Dies sah jedoch keinesfalls bösartig aus. Es hatte eher den Eindruck eines beleidigten kleinen Kindes, welches nicht das haben konnte, was es haben wollte. "Ich wollte doch nur wissen, was denn plötzlich in dich gefahren ist. Du bist einfach so ganz plötzlich aufgebrochen und gerade ziemlich Jadenhaft siehst du auch nicht aus, beziehungsweise sahst du auch nicht aus. Ich habe mir halt Sorgen gemacht, darf man das denn nicht mehr? Außerdem hatte ich sowieso keine andere Wahl als dir erst mal zu folgen. Wie hätte ich den alleine wieder zurück finden sollen? Du hast mich da ja einfach stehen lassen.", meckerte sie ihm beleidigt zu und immer mehr ähnelte ihr Bild dem eines kleinen Kindes.

Als er plötzliche dann auch noch ihre Hand ergreifen wollte und sie nicht rechtzeitig diese zurück ziehen konnte, sah sie die erschrockene Geste, als er seine Hand von ihrer Haut zurück zog. Natürlich. Das hatte sie ja vergessen. Ihre Haut. Sie sah bestimmt nicht gerade gesund aus. Mit der bleichen und kalten Haut ähnelte sie bestimmt eher einem Menschen, der Tod und erfroren war. Eine Eis-Leiche. Wie dieser komische Özie oder so. Von dem hatte sie mal in einem Geschichtsbuch gelesen. Der war auch eingefroren, aber von ihm war nichts übrig, als Knochen und das war bei ihr nicht der Fall. Eine Lebendige erfrorene Leiche würde es eher treffen.

"Entschuldige, das war, nicht meine Schuld. Es hätte mir ja auch mal erzählen können, dass es in einem Krankenhaus nur so von komischen Typen lauert. Ich wurde vorhin von so einem echt gruseligen Clown verfolgt. Verstehst du verfolgt und das nur deinetwegen. Nur weil ich dich gesucht habe, bekam ich den Schreck meines Lebens und begegnete einem meiner schlimmsten Albträume. Rote Nase, bunte Haare, weißes Gesicht, rote Bemalung. Einfach nur gruselig. Also.", plapperte es nur so aus ihr heraus, während sie ihren Schal nahm und ihm ein wenig um ihre rechte Hand zu wickeln. Sie hatte das alles schließlich nur für ihn getan und nun, wurde sie sogar dafür noch an gemeckert. Also wirklich.


Dieser Beitrag wurde am Do Dez 08, 2016 7:47 pm erstellt.

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Samael der Höhlenhund // GEA/Wasser-Stamm // Lager des Wasserstammes // Bindungstier: Robbe
Langsam ging der junge Mann durch sein Zimmer, seine Hände waren hinter seinem Rücken verschränkt. Er hob seine Hand und sah in die Ecke des Zimmers wo ein Becken mit Wasser stand, dass Wasser bewegte sich langsam hin und her. Was auch immer du da machst, es wird dir nicht helfen deine innere Unruhe zu lindern. Hörte er die Stimme seiner Robbe, er seufzte. Immer wusste dieses neugierige Wesen was ihn beschäftigte.
Er blieb stehen und sah zum großen Federkissen in der rechten Ecke neben seinem Bett, dort lag seine Robbe drauf und sah ihn aus schwarzen Augen an. "Du bist auch keine Hilfe." Murrte er und sah zur Tür. "Was soll ich machen?" Fragte er nun direkt, doch die Robbe drehte sich einmal um sich und fing an mit den Flossen zu klatschen. Wie alt bist du noch mal? Muss ich dich noch immer an der Floss halten? Er wedelte mit der Flosse. Samael ging weiter, er wollte eigentlich nicht hin und her gehen, aber das war wohl schon zu einer Art Hobby geworden. Wieder klatschte die Robbe in die Flossen und gab ein glucksen von sich. Auf Samaels Gesicht erschien ein Lächeln. Er liebte seine Robbe.
"Geh doch einfach im Wasser schwimmen." Seufzte der Mann und öffnete die Tür, aber die Robbe bewegte sich kein Stück, sie blieb an Ort und Stelle. Der junge Mann lies die Tür wieder ins Schloss fallen. Sein Zimmer war voller Banner die Wasser zeigten und sein Bettzeug und anderes war blau, alles passte hier rein, auch wenn es nicht zu dem Rest der Einrichtung passt. Vor allem ein Stück Holz was gebogen ist und aussieht wie ein kleiner Mond, durch das Salzwasser ist das Holz glatt und es riecht nach Meer. Er ging zu dem Stück Holz und schüttelte den Kopf. Er legte es wieder ab und ging zum Wasserbecken, die Robbe schnaubte.
Er verdrehte die Augen. Soll die Robbe denken was sie wollte. War doch auch egal.


Dieser Beitrag wurde am Fr Dez 09, 2016 3:34 pm erstellt.

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Jaden || Feuer Stamm || Schüler || Im Krankenhaus @Lucchseele

Ein Clown? War das ihr Ernst? Obwohl Jaden etwas für die hübsche Schülerin empfand, was er noch nie zuvor bei jemand anderen oder etwas anderen gespürt hatte, konnte er ihr gerade einfach nicht glauben, was man an seinen fassungslosen Ausdruck in den hellgrünen Augen deutlich erkennen konnte. Motzte sie ihn etwas gerade an, dass sie wegen ihn einen Clown gesehen hatte, welcher dazu noch zu den schlimmsten Albträumen ihrerseits gehörten? Wer war denn hier wem gefolgt?

Jaden schnaufte empört, unterdrückte jedoch seinen langsam aufkommenen Zorn wegen Aylas unüberlegter Handlung und verschränkte demonstrativ die Arme vor der Brust, da es ihn ja anscheinend nicht möglich gewesen war sie bei der Hand zu packen und sie somit aus dieser weißen Hölle zu befördern. Jetzt musste er es irgendwie schaffen, sie mit Worten wieder zum Vulkan zu bringen, und sie selber deswegen nicht zu einen ausbrechenden zu machen. Jaden war wie schon oft gesagt nicht gut in Unterhaltungen führen, aber trotzdem öffnete er seinen Mund um ihr deutlich zu sagen: "Es ist egal, was ich hier tue. Wichtig ist, was du hier tust. Du solltest wieder zurück zum Vulkan gehen, hier kann es viel zu gefährlich werden wenn man mal einmal nicht aufpasst.". Und da log Jaden sogar gar nicht. Hätte ein Mensch Ayla angefasst , würde man sie wohl schleunigst zum Doktor bringen wegen Unterkühlung. Dieser würde dann aber schnell und mit Sicherheit herausfinden, dass es nichts mit ihren Körper zu tun hatte, slndern mit den Feuer welches sie beherschte. Das war Jaden zumindest in den Gedanken gekommen. Daraufhin würden warscheinlich schmerzhafte Tests führen, Wissenschaftler würden ihre blöden Experimente an ihr ausüben, die Welt würde von den Hybriden erfahren, der Feuer Stamm würde untergehen und kurz danach die anderen Stämme sowie unsere Schule, bis nichts mehr von den 'Auserirdischen', wie die Menschen sie sicherlich nennen würden, komplett ausgeköscht wären. Menschen fürchteten sich vor das, was sie nicht kannten. Vor den Jngewissen. Und Angst kann einiges an Zerstörung anrichten.

"Ich brauche niemanden, der sich für um mich sorgt, Ayla. Sorge ist scheiße. Zuerst denkt man, der Mensch würde sich wirklich für die Gefühle interessieren, welche in den Herzen stürmt, aber am Ende kommt doch heraus das es einfach reine Neugierde war und die Personen einen Scheißdreck darauf geben, wie man sich fühlt." erklärte Jaden, aber seine Stimme klang vollkommen normal als würde er einen einfachen Smalltalk führen. "Bei den meisten jedenfalls." Ergänzte er dann sanfter aber auch irgendwie gebrochener, als würde er sich an irgendwas erinnern. Seine Hand fuhr automatisch über das Leder der schwarzen Jacke, die er sich bei seinen Wutausbruch vor den Bulkan wieder umgehangen hatte und nun die vielen, feinen Narben auf seiner Haut bedeckten. Trotzdem zuckte er etwas zusammen, als er sie berührte. Selbst nach so vielen Jahren taten sie noch weh. Körperlich und seelisch.


Dieser Beitrag wurde am Fr Dez 09, 2016 10:34 pm erstellt.

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Luchsseele

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Ayla -Krankenhaus | bei Jaden [[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]]
Schülerin im GI-Feuer-Stamm

Die fassungslosen Blicke seinerseits, als sie von dem Clown erzählte, brachten die 18-Jährige fast zur Weißglut. Natürlich vor Clowns. Es ist zwar nicht so verbreitet, wie die Angst vor Spinnen, aber ihr persönlich waren sogar die behaarten kleinen Dinger lieber, als diese Clowns. Es lag einfach an ihrem Gesicht. Immer haben sie immer einen fröhlichen Gesichtsausdruck in ihrem Gesicht und eine Wand von Schminke im Gesichts kleben, so das man nicht die waren Emotionen sehen konnte. Jeder Mensch hat böse Absichten oder zu mindestens böse Gedanken. Mindestens einmal im Leben ist das so, also auch Clowns. Da diese aber immer bei den vielen kleinen Kindern rum lungerten, konnte man sich nur vorstellen, was das für perverse ekelige Typen waren.

"Ja Clowns. Die Normalos würden so etwas auch als Coulrophobie oder so bezeichnen. Die Angst vor Clowns.", erklärte sie von fast besserwisserisch und blickte sich im Gang um. Immer noch der gleiche wie vor ein paar Minuten. Grau bis Weiß, mit ein paar Bildern. Nur sehr selten ist bis jetzt jemand vorbeigelaufen. Vielleicht einmal ein Pfleger oder so und mehr nicht. Jaden sollte sich mal nicht solche orgen um sie machen. Sie kommt auch ganz gut ohne Hilfe zurecht. Zumindest, wenn es nicht darum geht irgendwo hin zu finden. Das würde dann zum Problem werden und so wie sie sich kannte, würde sie sich so etwas von verlaufen, dass ein halber Suchtrupp losgeschickt werden musste und dann würde man nur noch ihre Knochen finden. Alleine dieser Gedanke jagte der Schülerin einem kalten Schauer über den Rücken und auf ihren sowieso schon bleichen und kalten Armen bildetet sich zu allem Überfluss auch noch Gänsehaut. Es grenzte wirklich schon an einem Wunder, dass sie noch niemand deswegen angesprochen hatte.

Als Jaden sagte, dass er keinen bräuchte, der sich Sorgen um ihn machte, war es mit ihr Geschehen. Ayla wurde sauer. Wirklich sauer. Natürlich lag in ihrer Handlung auch Neugier, aber dies hatte sie auch angedeutet. Jedoch war sie wirklich gekommen, weil sie wissen wollte, was denn plötzlich in ihm gefahren ist. Dass er jetzt so etwas sagte, verletzte sie und machte sie wütend zugleich. Ja, sie konnte man durchaus als Stur-Kopf bezeichnen, aber wenn sie einer war, war er auch einer. Ein Stur-Kopf der es einfach nicht wahrhaben wollte, dass sich jemand um ihn Gedanken machte. Dass man sich sorgen um ihn machte, war ihm so etwas von fremd.

"Ich weiß ja nicht was du machen willst, aber ich gehe nicht zurück. Besonders jetzt nicht mehr. Da musst du mich schon zurück schleifen.", erklärte sie ihm und Ayla merkte kaum, wie ihre Stimme bei jedem Wort lauter wurde. Doch ihr war es egal, ob man sie hörte oder nicht. Es konnte sowieso niemand etwas damit anfangen und eine Person war gerade auch nicht hier.
Sie wusste, worauf sie sich bei dieser Herausforderung einlassen würde und alleine der Gedanke brachte ihr schon Bauchschmerzen, aber aufgeben würde sie nicht. Sie war stur. Jap, das sah Ayla jetzt ein, aber sie mochte nicht so behandelt werden. Nicht wie ein kleines Kind. Wie war erwachsen. Volljährig und musste nun niemanden mehr gehorchen. Auch wenn Jaden es nur gut meinte, stand ihre Entscheidung fest. Sie würde nicht zurück gehen. Zum einen, weil sie vermutlich den Weg nicht finden würde und zum anderen, alleine um Jaden zu trotzdem. Das war zwar ne schlechte Idee, aber irgendwie würde sie das schon überleben.


Dieser Beitrag wurde am Sa Dez 10, 2016 12:08 am erstellt.

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Strahlenlicht

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Jaden || Feuer Stamm || Schüler || Im Krankenhaus [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Das reicht. Jaden hatte die Schnauze voll. Und obwohl sie sich vor ein paar Minuten noch in den Armen gehabt haben, küssend, konnte er seine Wut nicht mehr unterdrücken. Jadens Augenbrauen zogen sich bei den Worten der Schülerin nach unten, er biss die Zähne aufeinander und seine grünen Augen fingen an rot zu funkeln. Es war ihn durchaus bewusst, dass Ayla das alles sicherlich nur tat, da sie sich um ihn sorgte, aber zu diesen Zeitpunkt konnte er das wirklich nicht gebrauchen.

"Verdammt, Ayla!" Kannst du nicht einfach auf mich hören und wieder zurück zum Vulkan gehen? Ich bin schließlich nicht ohne Grund in dieser scheiß Menschenstadt! Meine Mutter liegt da totkrank im Bett, und es ist warscheinlich das letzte Mal, dass ich sie sehen werde! Sie wird verdammt nochmal von uns gehen und dann ist sie weg, für immer!" schrie er deswegen, seine Wut außer Kontrolle. Seine Augen waren nun nicht mehr hellgrün, sondern rot, sie leuchteten so hell als würden sie in Flammen stehen. Jadens Atem war schneller geworden, seine Augen waren verkrampft, aus seinen Händen quoll schwarzer Rauch. Es brauchte nicht mehr viel, und er würde vollkommen die Kontrolle über seinen Körper verlieren.

Doch bevor noch etwas gesagt werden konnte, hörte Jaden plötzlich schnelle, herannahende Schritte. Sie trampelten laut über den Boden, anscheinend nicht die Anstallt machend das sie jemanden stören könnten. Jaden schaute verwundert aber immer noch angespannt auf, die Augen glühten immer noch rot.

Plötzlich kamen eine ganze Gruppe an Ärzte auf sie zu, die Kittel wehten flatternd nach hinten wegen ihres Tempos welches sie drauf hatten. Die Augen geweitet. "Was zum...?" brachte Jaden hervor, ehe die Ärzte an ihnen vorbei rasten und die Türe hinter Jaden aufstießen. Als sie das taten, hörte Jaden einen schrillen Piepston, der jedoch nicht laut, sondern eher leise war. Trotzdem ließ es Jadens Muskeln andpannen. Seine Augen weiteten sich, sie nahmen wieder die grüne Farbe an. Er hörte wie die Gruppe der Ärzte laut und schnell miteinander sprachen. In dem Zimmer seiner kranken Mutter.

Jaden ergriff grob den Arm eines vorbeirennenden Arztes und knurrte ihn ernst an: "Was passiert hier gerade?" Der junge Arzt schaute ihn kurz mit großen Augen an, er schien noch neu in seinen Job zu sein und nicht mit dieser Handlung von Jaden gerechnet zu haben. Er riss sich von seinen Griff los und rief ihn während er ins Zimmer von Jadens Mutter stürmte hinterher: "Ein Notruf aus den Zimmer 214."

Jaden spürte wie sein Herz anscheinend gerade aus seiner Brust springen wollte. Was?! Er ging schnell hinterher, wollte die Türe aufstoßen, aber als er mit den Fuß dagegen trat öffnete sie sich nicht. Sie war verschlossen. Jaden hämmerte deswegen mit der Faust gegen das weiße Holz und schrie so laut er konnte um die Aufmerksamkeit der Ärzte auf sich zu ziehen: "Was für ein Notruf?! Was ist passiert?!" Aber keine Antwort kam ihn entgegen. Langsam stieg die Panik in seinen Brustkorb auf. "Hey!" Brüllte er ohrenbetäubend und ließ seinen Fuß erneut mit vollen Karacho gegen die Tür krachen, nicht darauf achtend was er tat. Er wollte wissen, was zur Hölle da gerade passierte. Was mit seiner Mutter passierte.


Dieser Beitrag wurde am Sa Dez 10, 2016 12:33 pm erstellt.

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