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Luchsseele

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The School of the Elements - SoE Play



Ayla -vor ihrem Raum |bei Jaden[[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]]
Schülerin im GI-Feuer-Stamm

Ein leises gequältes stöhnen entkam der 18-jährigen, als Odin unbedingt meinte, er müsse ihren Kopf mit seiner Schnauze anstupsen. "Lass das Odin. Ich habe einfach nur Kopfschmerzen. Mehr nicht.", brummte Ayla ihm entgegen. Der weiße Tundra-Wolf zuckte daraufhin nur mit seinen Ohren und setzte sich vor seine Bindungspartnerin um sie besser im Blick zu haben. "Einfach nur so Kopfschmerzen oder wieder?", fragte er erneut mit diesem Spitzen Ton, der einerseits keine Widerrede verursachte und anderer seit's sich so anhörte, als würde er ihr kein Wort glauben schenken. Jedoch hatte die Schülerin deutlich die Sorge in dem Satz herausgehört. Es passierte seit kurzem immer häufiger, dass sie unter Kopfschmerzen litt und bestimmt wollte Odin nur darauf auf. Wohl oder übel musste sie ihm doch die Wahrheit sagen, da er sie sofort durchschauen würde. "Schon wieder.", kam ein leises Murmeln von ihr.

Der Tundra-Wolf antwortete auf diese Aussage nicht mehr, sondern sah sie nur verständnislos an. Aylas Aufmerksamkeit wurde jedoch jäh auf Jaden gezogen, der sich vor sie kniete und sie fragte, ob bei ihr alles ok wäre. Leicht zwang sich die Schülerin ein gespieltes Lächeln auf die Lippen und wank leicht mit der Hand ab. "Mir geht es gut. Sind nur Kopfschmerzen. Die gehen gleich wieder weg.", sagte sie so fröhlich, wie es eben nur ging und lächelte erneut den Größeren gespielt an. Natürlich war dem nicht ganz so und Ayla wusste das auch, also wich sie seinem Blick aus. Dies würde sie nur unnötig verraten und auch dem verwunderten Blick von ihrem Bindungstier versuchte sie gekonnt zu ignorieren.

Sie brauchte kein Mitleid, geschwiegenen Aufmerksamkeit. Die Kopfschmerzen hatte sie halt öfters und etwas dagegen konnte sie eh nichts tun. Zwar hatte sie noch nie versucht, etwas dagegen zu tun, aber was sollt man auch machen? Zum Heiler laufen und ihn nerven? Der würde bestimmt nur das gleiche sagen. Irgend welche Schmerzmedikamente nehmen? Die würden nur die Schmerzen lindern, aber nicht beheben. Es gab also nicht wirklich eine Möglichkeit, wie sie die Kopfschmerzen wieder los würde. Odin hatte ihr zwar mal geraten den Grund dafür zu suchen, aber dafür war Ayla schlicht weg zu faul. Es gab halt viele Höhen und Tiefen in ihrem bisherigen Leben, wie sollte sie da etwas finden?


Dieser Beitrag wurde am Di Nov 22, 2016 1:25 pm erstellt.

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Strahlenlicht

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Jaden || Feuer Stamm || Schüler || Vor Aylas Raum, bei Ayla [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Der große Junge hob bei der Antwort des etwas jüngeren Mädchens einfach eine Augenbraue an, die Ungläubigkeit glimmerte in seinen hellgrünen Augen. Auch wenn sie versuchte mit ihren nicht sehr überzeugenden Schauspielkünsten Jaden irgendwie dazu zu bringen, zu glauben, sie sei völlig okay, tat er es selbstverständlich nicht. Würde es ihr wirklich gut gehen, wäre sie nicht hier zu Boden gerutscht und würde sich jetzt die Schläfen nicht massieren. Auch als sie sagte, es seien nur Kopfschmerzen, ließ sich Jaden nicht umstimmen. Der Muskelprotz stützte sich mit seinen Ellebogen auf seinen Oberschenkeln ab, da er immer noch gekniet da stand, und hatte einen gar belustigten Blick ins Gesicht geschrieben. "Du denkst doch nicht ernsthaft, dass ich dir das glauben würde, oder? Denn dann wärst du dümmer als Scar."

Der weiße Löwe hob sofort den großen Kopf und schaute seinem Partner mit empörten, weißen Augen an. "Sagst gerade du, Hohlbirne!" Jadens amüsierter Blick huschte nur kurz hinüber zu seinen Bindiungstier, sagen tat er jedoch nichts. Früher wäre ihm wohl nie eingefallen, Scar zu beleidigen, allerdings wusste der weiße Löwe, dass er nur Spaß machte und seine Beleidigungen eigentlich nie wirklich ernst meinte. Meistens wusste er das, jedenfalls.

Jaden konzentrierte sich wieder auf Ayla, als der weiße Löwe verstand und den Kopf einfach wieder auf seine großen Tatzen legte, die ganze Situation schien ihn anscheinend nicht wirklich groß zu interessieren, naja, außer vielleicht Jaden selbst, den er immer mit musternden und fragwürdigen Blicken begutachtete. Jaden konnte ihn das nicht verübeln, immerhin fand er ja selbst das er sich heute irgendwie merkwürdig benahm, für seine Verhältnisse. Er schob diesen Gedanken jedoch in den Hinterkopf um sich auf das Mädchen zu konzentrieren, was vor ihn unter Kopfschmerzen litt, wie sie es bechrieb. "Vielleicht solltest du mal nach draußen gehen, frische Luft tut gut." schlug Jaden vor. Keine Ahnung ob das bei Hybriden genauso funktionierte wie bei den normalen Menschen, Jaden war noch nie wirklich großartig krank gewesen um das zu prüfen. Aber ein Versuch wäre es doch wenigstens Wert.



Dieser Beitrag wurde am Di Nov 22, 2016 7:06 pm erstellt.

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Luchsseele

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Ayla -vor ihrem Raum |bei Jaden[[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]]
Schülerin im GI-Feuer-Stamm

"Dummkopf.", war das einzige was die Schülerin von ihrem Bindungspartner hören konnte, nachdem sie versucht hatte Jaden weiß zu machen, dass es nur Kopfschmerzen wären. Dem Tundra-Wolf gefiel es zwar nicht, dass seine Partnerin gerade mit einem Jungen sprach und er ihr ziemlich nah war, jedoch war er gerade die einzige Person, die sich in der nähe aufhielt. Er selber kann bei so etwas nicht viel ausrichten und Odin war auch eher froh, dass er die schmerzen nicht spüren konnte. Er würde dann ja nur dauern mit Kopfschmerzen umher rennen.
Als der Größere seinen Beitrag zu der Geschichte gab, schnaupte Odin nur zustimmend. Es war klar, dass der Schüler das merkte. Bei Ayla's Lügen-Kunst war das aber auch kein Wunder. Wer würde sie denn bitte nicht durchschaue?
"Da hörst du's. Der Schlumpf glaubt dir auch nicht.", spottete er leicht und strich dabei um den Rücken seiner Partnerin und funkelte Jaden belustigt an.
"Schlumpf? Ist das dein Ernst? Er hat nur blaue Haare und ist nicht komplett blau."

Darauf hörte man von dem weißen Tundra-Wolf nur ein Schnauben und Ayla wusste sofort, dass es ihm egal war, wo er blau war. Ob es nun die Haare sind oder gleich der ganze Körper. Dem Spitznamen konnte sie ihm jetzt eh nicht mehr ausreden und das einzige worauf sie nun achten musste, war das der Schüler bloß nicht von dem Spitznamen erfuhr. Wäre zumindest keine Gute Idee, so fand Ayla. Der Schlumpf, wie sie ihn nun auch in gedanken nennen würde, würde bestimmt sauer werden oder er lacht sich schlapp. Ganz konnte sie sich da nicht einigen, da Jaden irgendwie gerade komplett anders war. Er ist keinesfalls aggressiv mehr, eher freundlich, nett und hilfsbereit. Hätte man ihr das am Anfang ihrer Begegnung gesagt, hätte sie nur laut aufgelacht, aber wie sagt man so schön. Harte Schale, weichen Kern. Ein wirklich passendes Sprichwort für den Schlumpf. Trifft zwar nicht auf viele Muskelprotze zu, aber auch ihn passte es wirklich wie angegossen.

Als der Größere vorschlug, dass sie vielleicht nach draußen gehen könnte, nickte Ayla nur leicht. Vielleicht wird das helfen und ihren Kopf beruhigen. Ehe sie sich jedoch auf ihre Beine rappelte, sah sie kurz über ihre Schulter zu Odin. "Du weißt doch wo es raus geht oder?", fragte sie ihren Bindungspartner und erntete dafür nur ein verständnisloses Kopfschütteln. Also wusste er, wo es raus ging. Schlimm wäre es nicht gewesen, wenn Odin es nicht gewusste hätte. Zumindest hätte Ayla dann einen Grund gehabt, Jaden zu fragen, ob er mit kommen könnte. Nun hatte sie aber keinen mehr.
Auf leicht wackeligen Beinen stand die 18-Jährige schlussendlich, nachdem sie sich von Odin aufhelfen lassen hatte. Ob das nun von dem Sitzen, den Kopfschmerzen oder noch von dem Lachanfall kam, konnte sie nicht einschätzen.

Mit einer Hand, hielt sich die Schülerin ihren Kopf und mit der anderen hielt sie sich an dem Tundra-Wolf fest. Er hatte sich extra so passend positioniert, damit er seine Partnerin stützen konnte, als ihre Beine Nachgaben. Das passierte ebenfalls häufig. Oft einfach nur so, dann meist aus Angst oder Freude oder bei Kopfschmerzen.
"Jaden? Kannst du vielleicht mitkommen. Natürlich nur, wenn du nichts Weiteres zu tun hast.", fragte da plötzlich Ayla und Odin starrte sie nur geschockt an und auch Ayla selber hatte nicht damit gerechnet, ihn so offen zu fragen. Es war ihr schlichtweg heraus gerutscht. Zumindest würde sie das immer behaupten. Es sollte ja niemand wissen, dass sie ihre Gedanken im geheimen nur laut ausgesprochen hatte.


Dieser Beitrag wurde am Di Nov 22, 2016 7:49 pm erstellt.

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Rukima || GI > Feuer-Stamm || Im Vulkan bei Astile (@Luchsseele)

Ich bring ihn um! Langsam fletschte er die Zähne und grub seine Krallen in den Steinboden. Wie konnte er es wagen? Sein Knurren verstummte, dafür begann er leise zu grollen, zeigte deutlich die Zähne. Da konnte das Vogelviech noch so viel mit seinem Schnabel klappern und ihn mit Feuer bedrohen. Dank Flawell steh ich öfters in Feuer. Lass dir was Neues einfallen! Entschlossen drängte er Astile zurück, der es vermtlich nur gut meinte, aber trotzdem nicht wusste, was im Moment los war. Er drückte seine Stirn gegen die seiner Freundin und versuchte ihren Blick einzufangen. Ausdruckslos sah in die junge Frau an, vollkommen in ihrer eigenen Welt gefangen. Ruki! Jammerte er leise und hob vorsichtig eine Tatze um sie der Anderen auf die Wange zu legen. Komm schon! Traurig musterte er die noch relativ frische Narbe, die das Gesicht der Anführerin zierte. Lass es nicht noch einmal so weit kommen... Endlich schien sich irgendetwas in ihrem Blick zu ändern, und Faolon glaubte so etwas wie Verständnis aufblitzen zu sehen. Doch der Ausdruck verschwand zu schnell wieder. Hilflos wich er einen halben Schritt zurück. Was soll ich machen? Ich darf ihn nicht zu nahe heran lassen, sonst könnte das noch übel enden...


Dieser Beitrag wurde am Di Nov 22, 2016 8:09 pm erstellt.

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Strahlenlicht

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Jaden || Feuer Stamm || Schüler || Vor Aylas Raum, bei Ayla [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Die Schülerin stimmte zu, als Jaden ihr den Vorschlag gab. Er nickte leicht, um deutlich zu machen das er verstanden hatte und ein kleines Lächeln schlich sich auf seine Lippen, und er wusste noch nicht mals, warum. Schließlich hatte sie noch nichts mals etwas gesagt. Es war wohl eher da, um sie etwas aufzumuntern, was wiederum eine Frage aufweiste die sich in seinen Kopf türmte. Aber er ignorierte sie gekonnt und erlaubten ihnen nicht, sich einen Weg durchzubannen und Jadens Aufmerksamkeit zu bekommen, damit er wieder in Gedanken versunken vor sich hin grübeln konnte.

Ayla schaffte es mithilfe ihres Tundra-Wolfes, welcher ihn kurzzeitig belustigt anfunkelte, sich aufzurichten. Jaden fragte er gar nicht, warum der eigentlich misstrauische Wolf plötzlich so amüsiert wirkte, sondern ließ seinen grünen Blick wieder auf dem Mädchen liegen, welches geschafft hatte ihn in ein paar Minuten mit Abermillionen Fragen zu füllen, ohne das sie etwas großartiges getan hatte. Zuerst wandte sie sich anscheinend ihren Bindungstier zu, sodass Jadens Blick automatisch zu Scar huschte. Der weiße Löwe stand nun wieder und hatte sich an seine Seite gesellt, die weißen, nachdenklichen Augen immer noch auf Ayla gerichtet. Was er gerade dachte, wusste Jaden nicht. Er hatte eine Emotion ins Gesicht geschrieben, die ihm unbekannt war, aber die Tatsache das er durchgehend das Mödchen anstarrte, zeigte das es anscheinend etwas mit ihr zu tun hatte. Jaden sprach seinen Partner jedoch nicht an, er wollte ihn nicht stören bei was auch immer er gerade tat.

Jaden wandte sich schon zum Gehen, denkend Ayla brauchte ihn jetzt nicht mehr, aber da erklang plötzlich wieder ihre Stimme und ihre Worte ließ ihn überrascht aufschauen und brachten Jaden zum Stillstand. Sie wollte das er mitkam? Warum das denn? Seine grünen Augen starrten die Schülerin völlig überrascht an, es sah so aus, als würden sich Scar und Jaden einen Starrwettbewerb unterziehen. Aber da schüttelte der Muskelprotz etwas den Kopf, um seinen Kopf wieder klar zu bekommen. Überlegend und zögernd spielte er mit der Zunge an seinen Lippenpiercing herum, nicht ganz sicher ob er einstimmen sollte. Auch wenn die Schülerin es geschafft hatte, ihn binnen ein paar Minuten urplötzlich zum lachen zu bringen und seinen ganzen Probleme kurzzeitig zu vergessen, hieß das noch lange nicht, dass Jaden sich ihr nun freiwillig offenbaren will. Hier drinnen, wo es etwas dunkler war als draußen, war es leicht sich unter einer Maske zu verstecken. Aber da draußen konnte man alles genauer sehen, was Jaden schleunigst vermeiden wollte.

Aber verneinen konnte er auch nicht. Denn er wollte erneut lachen, zu lange hatte er es nicht mehr gemacht. Es fühlte sich gar gut an, etwas mit ihr zu unternehmen, einfach weil er ein Lächeln ohne große Bedenken aufsetzen konnte. Aber es war ein Risiko. Sie hatte es geschafft, ein Teil von Jadens Maske abzubrechen. Wie würde sie nur reagieren, wenn sie es schaffen würde sie ganz abzunehmen? Entweder würde sie sich von ihn fürchten, oder sie würde ihn bemitleiden. Und beides konnte er nicht haben.

"Klar doch." Meinte Jaden und versuchte gelassen rüber zu kommen und möglichst unauffällig die Hände in die Taschen seiner Lederjacken zu stecken.



Dieser Beitrag wurde am Fr Nov 25, 2016 4:35 pm erstellt.

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Luchsseele

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Ayla -vor ihrem Raum |bei Jaden[[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]]
Schülerin im GI-Feuer-Stamm

Ungeduldig wartete die 18-jährige Schülerin die Antwort des älteren ab und wirkte kurz enttäuscht, als er ein wenig abwesend den Kopf leicht schüttelte. Er hatte bestimmt etwas Wichtigeres zu tun, als ihr Gesellschaft zu leisen und ganz übel gehen konnte sie ihm das nicht. Sie stand schließlich kurz vorher noch vor seiner Tür und er hatte sie aus Höflichkeit zurück geführt. Kurz geredet und gelacht haben sie, dann kam der Anruf und ab da an, fragte sich Ayla natürlich schon, ob sie schuld an dem plötzlichen Stimmungswechsel hatte. Er meinte zwar, dass das egal wäre, aber Ayla blieb das trotzdem im Kopf sitzen. Schließlich war dieser Stimmungswechsel von Jaden ganz schön abrupt gewesen und sie hatte geglaubt, er würde ihr an die Gurgel gehen. Alleine schon wegen seiner finsteren Aura, die nun gänzlich verschwunden war.

Umso mehr freute sie sich, als Jaden dann doch zustimmte. Das Kopfschütteln schloss sie einfach als Denken ab und so störte sie das nun auch nicht weiter. Der Schlumpf hatte schließlich zugestimmt mit ihr zu kommen und alleine dieser Gedanken, hob ihre Stimmung um einiges. Sogar die Kopfschmerzen waren da für einen kurzen Moment vergessen, jedoch hielt auch das nicht lange an. Natürlich würden sie wegen so einer Geste nicht aufhören. Meist verschwanden sie nach einer Zeit wieder, ohne auch nur im Geringsten an Hinweisen, dass sie da waren. Ayla selber hatte nie wirklich versuchte diese irgendwie zu bekämpfen. Eher hatte sie sich dann ins Bett gelegt, die Decke über den Kopf gezogen, Musik gehört, geschlafen und gewartet, dass sie wieder verschwanden. Zu irgendwem gegangen ist sie nie. Warum denn auch? Waren ja nur Kopfschmerzen. Dumme und nervige Kopfschmerzen, die ihr das Leben ein klein wenig schwerer machten.

Odin hatte sich schon in eine Richtung gewandt und wollte los stampfen, als Ayla etwas Wichtiges einfiel. "Warte Odin. Ich muss noch kurz etwas holen.", bat sie ihr Bindungstier in Gedanken und löste sich von dem weißen und dem dichten Pelz des Tundra-Wolfes, um auf ihre Zimmertür zu zutorkeln, sie aufzumachen und in ihr Zimmer zu gehen. Ihr Weg führte sie direkt zu ihrem großen Schrank, der aus schwarzem Holz war und welchen sie über alles liebte. Er war einfach nur groß und sie konnte alles mögliche in ihm aufbewahren und verstecken. Nun allerdings suchte sie nur ihre Lieblingsstrickjacke, um diese überzuziehen. Da Ayla diese sehr oft anhatte, fand sie die Schülerin auch recht schnell und die 18-Jährige zog sie sich schnell über. Es war eine graue Strickjacke, die von innen mit einem kuscheligen weichen Pelz gefüttert war. Der Pelz war natürlich weiß und er erinnerte sie immer an das Fell von Odin.
Auf dem Weg zurück zur Tür, schwankte sie an einer Kommode vorbei, von wo sie sich nur kurz eine kleine silberne Kette mit einer Feder und einer Tatze als Anhänger, herunter nahm und diese sich umhängte. Sie war von ihrer Mutter und Ayla ging nie nach draußen ohne die Kette. Es war wie ihr Herz. Ein Herz, welches schon lange gebrochen war und nur notdürftig von Leuten wie ihrer besten Freundin und Odin zusammen geflickt wurden.

Immer noch leicht wankend schloss sie ihre Tür wieder hinter sich und versuchte trotz der immer noch anhaltenden Kopfschmerzen, Jaden ein warmes Lächeln zu schenken, ehe sie sich wieder an Odin krallte und ihm zu nickte, er sollte los gehen.


Astile -in der großen Halle|bei Rukima[[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]]
Heiler im GI-Feuer-Stamm

Leichte Empörung machte sich in dem Heiler breit, als der Wolf immer noch nicht nachgab und ihn erneut von seiner Anführerin wegdrängte. Also wirklich. Konnte man denn hier überhaupt nicht seine Arbeit machen. Der Wolf nervte ihn ziemlich, aber auch Fawkes Gemecker ging im Langsam auf die Nerven. Warum musste er sich auch unbedingt für ein Heiler da sein entscheiden? Konnte er nicht einfach Lehre werden? Mit einem Seufzer, der auch gleichzeitig nicht nur gelangweilt, sondern auch genervt klang, drückte er nun endgültig den Wolf weg und bevor dieser noch etwas erwidern sollte, funkelte er ihn sauer an. "Ich weiß du machst dir Sorgen, aber lass mich jetzt mal. Du kannst ja mitkommen.", knurrte er den schwarzen Wolf vor sich an. Nun würde er eine Grenze ziehen. Astile hatte wirklich die Schnauze voll und ihm Wiedersprechen würde nun nichts mehr bringen. Er war fest von seiner Entscheidung besessen und keiner könnte ihn nun wieder davon abbringen.

Ohne Fawkes zu beachten, der immer nach in Flammen stand und in der Luft herum flog, stand der junge Mann auf und packte Rukima an ihrem Arm und zog die Anführerin auf die Beine. Immer darauf bedacht, die so zu stützen, dass sie nicht umfiel. Auch wenn seine Konzentration ganz auf Rukima lag, hatte der Heiler immer einen Seitenblick auf den Wolf. Er wusste, dass Bindungstiere alles machen würden, um ihren Partner zu beschützen und das würde er auch respektieren. Er jedoch war derjenige von ihnen, welcher am meisten vom menschlichen Körper wusste, auch wenn der Wolf womöglich mehr von Rukima wusste, aber das war Astile egal. Er konnte schließlich auch mit ihm reden.

"Rukima? Komm, wir gehen jetzt mal zu mir und da trinkst du jetzt mal einen warmen Kräutertee. Dein Partner kann auch mitkommen, wenn der liebe Wolf sich benehmen kann. Dann muss ich außerdem mit dir über Flawel reden.", sagte Astile mit ruhiger Stimme und schielte kurz zum Wolf herüber.


Dieser Beitrag wurde am Fr Nov 25, 2016 5:19 pm erstellt.

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Jaden || Feuer Stamm || Schüler || Vor Aylas Raum, bei Ayla [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Jaden schaute ihr hinterher als sie kurzzeitig in ihren Zimmer verschwand, vermutlich um noch etwas zu holen. Der Muskelprotz lehnte sich derweil mit der breiten Schulter gegen die Wand und wartete geduldig darauf, dass Ayla wieder am Türrahmen auftauchen würde. Es war irgendwie merkwürdig, etwas mit jemanden zu unternehmen, den man erst vor kurzem kannte. Besonders für Jaden war es merkwürdig. Aber überraschenderweise gefiel es ihm sogar, etwas mit der jüngeren Schülerin zu unternehmen. Warum? Das würde er auch gerne wissen.

"Seit wann strahlst du denn wie ein Honigkuchenpferd?" hörte Jaden plötzlich eine besonders tiefe Stimme sagen, und er erkannte sofort, zu welcher Person sie gehörte. Oder eher gesagt, zu welchen Tier. Seine grünen Augen schauten hinab zu den großen weißen Löwen, der irgendwie vorwurfsvoll zu ihn hinauf schaute. Jadens Augenbraue zog sich in die Höhe bei dieser plötzlichen Aussage. "Ist heutzutage das Lächeln verboten oder was?" fragte Jaden ein wenig grob. Was war denn so schlecht dran, zu lächeln? Wenn Jaden lächeln will, dann sollte Scar ihn doch lassen, änderte doch eh nichts. "So wie du dich normalerweise benimmst habe ich mir das auch schon oft gedacht. Das letzte mal als du so gestrahlst hast war als du noch nicht all diese Tinte auf deine Haut hattest!" meinte Scar.

Jadens Blick verfinsterte sich kurz und er schaute Scar mit seinen grünen Augen warnend an. Warum musste er immer wieder auf dieses bescheuerte Thema kommen? "Dieser Jaden ist tot, Scar, das weißt du ganz genau." Der Löwe rollte mit seinen weißen Augen, ließ ein kleines, genervtes Grummeln aus seiner Kehle dringen und sprach nicht mehr weiter. Es lag ihn etwas auf den Herzen, etwas was er unbedingt aussprechen wollte, das konnte Jaden ganz klar sehen. Aber er fragte nicht danach sondern schaute einfach wieder auf, als Ayla wieder zum Vorschein kam und eine graue Strickjacke anhatte. Zuerst fiel Jaden keine andere Änderung auf, aber da sah er dann doch die Kette, die sie sich umgelegt hatte. Kurzzeitig interessiert musterte der Größere sie, aber dann schaute er wieder auf und nickte, um deutlich zu machen das sie losgehen konnten.



Dieser Beitrag wurde am Sa Nov 26, 2016 12:18 pm erstellt.

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Ayla -vor ihrem Raum -> in den Gängen -> Ausgang |bei Jaden[[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]]
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Ayla hatte sich neben ihr Bindungstier gestellt und nickte ihm zu. Der weiße Tundra-Wolf beobachtete sie nur kurz interessiert und blickte sie dann fragend an. "Warum hast du dir eine Jacke angezogen. Und warum die Kette? Ich dachte, mit dem Thema wären wir seit den Ferien durch.", grummelte er ihr in Gedanken entgegen, ehe er sich in eine Richtung wandte und langsam los tappte und immer darauf bedacht, dass Ayla mitkam.
Die 18-Jährige zuckte nur leicht mit den Schultern und sah dann gedankenverloren in die Gänge. "Es ist bestimmt kalt draußen und Jaden hat auch eine Jacke an. Das mit der Kette weißt du selber. Wann habe ich in den Ferien schon mal das Lager verlassen? Genau... nie und du weißt, dass ich es nicht wagen kann, die Kette im Vulkan zu tragen. Zumindest nicht so lange. Es würde nur zurück kommen.", brummte sie ihm in Gedanken zu und griff automatisch nach der silbernen Kette.

Seit die Ferien begonnen hatten, hatte Ayla die Kette nie um. Sie traute sich einfach nicht, die Kette im Vulkan zu tragen. Nur wenn sie nach draußen ging, trug sie diese und sonst nicht. Sonst lag sie immer in der kleinen Schatulle aus Porzellan auf ihrer Kommode. Meist war die Schatulle verschlossen, da Ayla immer böse Träume hatte, wenn diese offen lag. Böse Träume von ihrer Kindheit. Böse Träume von ihrem Vater und böse Träume von diesem einen Tag. Diesem einen Tag, der ihr einen neuen Weg ermöglicht hatte. An der Kette hingen einfach viel zu viele Erinnerungen. Nicht nur gute. Es waren eher die schlechten, wegen der es sie vermied, die Kette nur im Vulkan zu tragen. Finstere Gedanken und böse Vorahnungen, unkontrolliertes ausschlagen ihrer Kräfte und Streit war sonst bei ihr immer auf der Tagesordnung, bis sie sich entschloss die Kette nur kurz im Vulkan zu tragen und dann nach draußen zu gehen, denn ganz ohne konnte sie nicht. Dafür verband sie auch gute Erinnerungen. Zwar nicht so viele, aber immer noch wunderschöne und welche, die sie nie vergessen wollte.

Ayla hatte ihre beiden Anhänger in ihre Hand genommen, als wollte sie diese vor neugierigen Blicken beschützen. Dabei jedoch erhöhte sie ganz klar den Druck auf den Anhängern, je länger sie im Vulkan herum liefen. Als wollte etwas Böses aus den Anhänger kriechen und sie es davon abhalten wollten. Also wollte sie nicht die bösen Erinnerungen raus lassen und sie krampfhaft in der Kette sperren. Odin bemerkte es natürlich. "Lass die Kette los. Es wird schon nichts passieren. Ich bin schließlich da und du hast ja auch noch deinen Schlumpf dabei. Also, hör auf, die Kette so krampfhaft zu drücken. Wir sind außerdem gleich beim Ausgang.", murmelte er mit einem Seitenblick auf Jaden. Dann wandt er seinen Blick wieder nach vorne, wo er schon die Tür nach draußen erkennen konnte.



Dieser Beitrag wurde am Sa Nov 26, 2016 1:06 pm erstellt.

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Rukima || GI > Feuer-Stamm || Im Vulkan bei Astile (@Luchsseele)

Drohend knurrte der Wolf und warf Astile einen verächtlichen Blick zu. Pass lieber auf, dass ich dich nicht auseinander nehme! Dann fiel sein Blick wieder auf Rukima und er winselte leise. Erinnere dich doch! Das bist du nicht mehr! Doch Rukis Blick blieb verklärt und sie reagierte nicht. Erst als Astile ihren Bruder, Flawell, erwähnte, zeigte sich so etwas wie Verständnis in ihrem Blick.

Was? Verwirrt blinzelte sie und sah sich müde um. Ihr Heiler, Astile, ging neben ihr her und stütze sie. Verwundert stellte sie fest, dass das auch gut so war, da sie sonst vermutlich Bekanntschaft mit dem Boden gemacht hätte. Faolon, was ist passiert? Ihr Blick traf auf den des schwarzen Wolf, der ihn ruhig erwiderte und leicht den Kopf schüttelte. Geh mit ihm mit. Vielleicht kann er dir erklären was genau passiert ist. Verdammter Dreck! Nicht schon wieder! Entkräftete ließ sie den Kopf sinken und räusperte sich leise. Astile? Alles wieder okay, ich bin wieder da. Danke für deine Hilfe, aber ich glaube ich schaffe es jetzt auch wieder alleine. Idiotin! Du schaffst es eben nicht! Diese Zustände treten immer öfters auf. Außerdem wollte er dir noch etwas über Flawell erzählen...


Dieser Beitrag wurde am Do Dez 01, 2016 4:32 pm erstellt.

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Jaden || Feuer Stamm || Schüler || Auf den Weg zum Ausgang, bei Ayla

Der größere Junge blieb eher weiter hinten und ließ Ayla vor sich gehen, mitsammt ihres Tundra Wolfes und Bindungstieres, mit welchen sie anscheinend gerade in einen gedanklichen Gespräch vertieft war. Da Jaden sie nicht stören wollte, ließ er seinen Mund geschlossen. Natürlich war ihm die silberne Kette mit den zwei Anhängern aufgefallen und die Neugierde hatte sich einen Weg in ihn hochgebahnt, und fragen würde er sie liebend gerne, aber das wäre zu diesen Zeutpunkt anscheinend nicht gerade höflich. Als ob ihn das jemals interessiert hätte. Shar schien dir auch aufzufallen, denn Jaden hörte ein genervtes Knurren seinerseits und ein kleines Kopfschütteln zeigte ihn, dass der weiße Löwe die Anwesenheit des Mädchens und auch des Wolfes nicht so sehr genoss wie sein Partner es tat.

Jaden tat es ihm gleich. Warum musste er jetzt so mies gelaunt sein, nur weil er mal wieder gelacht hat? Nur weil Jaden mal seine hatte Schale abfallen gelassen hat und seinen wahren Kern gezeigt hatte? Okay, wahrer Kern konnte man nicht sagen. Aber Ayla hatte es geschafft, einen Bruch in die Schale zu bekommen. Wie? Das würde Jaden auch gerne wissen. Vielleicht war es ihre humorvolle Art und ihr Lachen gewesen, welches in Jadens Ohren irgendwie einfach perfekt geklungen hatte. Es war schwer zu beschreiben, es klang nunmal nicht nervig oder abstösend wie manch andere, eher wie ein fröhliches Lied.

Plötzlich stieß ihn etwas gegen sein Bein an sodass er vor lauter Überraschung beinahe gefallen wäre. "Was zum Teufel?" dachte er sich genervt und als er sah, wer ihn angestoßen hatte, zogen sich seine Augenbrauen nur noch weiter nach unten. "Kannst du mal aufhören dieses Mädchen wie ein Vollidiot anzugrinsen?" Knurrte Shar deffinitiv gereitzt. Jaden schnaufte genervt und zischte mit so einen warnenden Unterton zurück, dass selbst der Löwe etwas zurück wich: "Kannst du mal aufhören dich wie ein nerviges Kleinkind zu benehmen welches eiffersüchtig darauf ist das sein Freund sich mit jemand anderen beschäfftigt?!" Shar ließ jedoch zu seinem Unglück nicht locker sondern knurrte zurück: "Warum musst du mich eigentlich immer so anfauchen? Kannst du dich nicht mal normal benehmen wie du es immer früher getan hast? Da, wo du noch nicht in diesen bescheuerten Boxclub gegangen bist, noch nicht diese Narben hattest und deine Mutter...

"Hallt die Klappe! Halt verdammt nochmal dein Maul, hast du verstanden? Manchmal habe ich wirklich das Gefühl, das du mir fremd bist! Du bist nur noch das Bindungstier des alten Jadens, welcher schon lange fort ist! Und wehe du nimmst noch einmal dieses Thema in deinen Mund, dann werde ich persöhnlich dafür sorgen das das nicht mehr vorkommt! Kapiert?!" Faucht Jaden wutendbrannt und wurde vor lauter Zorn rot im Gesicht, seine grünen Augen glühten als ob sie brennen würden, sie strahlten solch einen Hass und Zorn aus, das wohl der größte Muskelprotz vor ihn zurückweichen würde. Es war ihn völlig egal das es Shar war, den er so anschrie. Wenn es um dieses Thema ging, kannte Jaden keine Grenzen.

Und mit diesen Worten beschleunigte Jaden seine Schritte wieder. Shar ging ihn letzter Zeit einfach extremst auf die Nerven, immer hatte er etwas über ihn zu meckern und nie akzeptierte er seine Handlungen. Er musste endlich mal einsehen, dass der alte Jaden tot ist! Ertrunken! Jaden hatte schon längst losgelassen und sich ins schwarze Nichts stürzen gelassen, da brauchte er nicht noch einen arroganten Löwen der ihn immer anmotzte und wollte, dass er wieder so wird wie früher. Das konnte der sich abschminken!

Shar folgte ihn nicht, er blieb einfach empört stehen wo er war, machte dann kehrt. Warscheinlich, um wieder zurück zu ihren Zimmer zu gehen, aber Jaden ignorierte ihn vollkommen. Sollte er doch, es war vielleicht besser so, dann würde er nicht mehr so genervt sein.

Wegen seiner Beschleunigung überholte er auch ohne einen Seitenblick auf Ayla zu werfen die beiden Partner, trat zurest mit großen Schritten ins Freie, zog grob seine Lederjacke aus und warf sie achtlos auf den Boden. Er brauchte frische Luft, in den Lungen und auf der Haut. Warum musste er immer so übertrieben reagieren wenn es um dieses eine Thema ging?!

Jaden achtete gar nicht auf seine Spaziergefährtin sondern hob einfach beide, nackten Arme an um mit den Hönden sich chaotisch über die blauen bis braunen Haare zu fahren. "Komm runter, verdammt nochmal!" sagte er zu sich selbst, aber wirklich bringen wollte es anscheinend nichts. Und ganz ihn dem Zorn versunken vergaß er etwas ganz wichtiges.

Die nun Dank des Sonnenlichts erkennbaren Narben überall auf seinen freien Armen, die Teil seiner schrecklichen Vergangenheit waren, die ihn gerade durch den Kopf stürmte und ihn mit den selben Zorn und Schmerz fühlte wie es immer der Fall war.


Dieser Beitrag wurde am Do Dez 01, 2016 7:13 pm erstellt.

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Erschrocken und auch überrascht blickte die Schülerin dem älteren hinterher, als dieser mit großen Schritten an ihr vorbeilief und al erster an die frische Luft trat. Vor Überraschung blieb die Schülerin mit einem Ruck stehen und sah verwundert Jaden nach, wie er seine Jacke auszog und achtlos auf den Boden warf. Was war denn nun passiert? Nun etwas verunsichert blickte sie über ihre Schulter, um nach dem Bindungstier von dem Muskelprotz zu sehen, jedoch fand sie den weißen Pelz nicht. War er weggegangen? Wieder zurück auf das Zimmer oder war er mit Jaden schon nach draußen gegangen? Das letzte schloss die 18-Jährige jedoch schnell wieder aus, als sie erneut zu ihm blickte. Dort war kein Löwe und der einzige weiße Pelz, der draußen zu sehen war, war der von Odin. War der Löwe also zurück gegangen? Aber warum denn? Haben sich die beiden gestritten? Warum sollte der ältere Schüler auch sonst so voller Wut an ihr vorbeigeschritten sein?

Erst etwas zögerlich, dann aber mit festen Schritten ging nun auch Ayla aus den Gängen des Vulkans in die Freiheit und die Sonne. Die frische Luft umhüllte das junge Mädchen und die Sonne schien ihr leicht auf Gesicht und wärmte es. Die Sonne war immer schöne. Sie war warm und spendete Trost, wann immer sie einem wärmte. Auch wenn Ayla sich mit ihrem Feuer auch wärmen konnte, verlangte dies immer sehr viel kraft und so musste sie nichts tun. Keine Flamme erzeugen, kein Odin, der sich an sie kuschelte, kein Kamin Feuer, welches neben ihr brannte und keine Decke die sich um ihren Körper zog um sie zu wärmen. Nur einfach herum stehen und in die Sonne sehen. Das reichte aus, um einem zu wärmen. Zumindest reichte es bei ihr aus. Odin hingegen würde alles tun, um schnellstmöglich wieder rein zu kommen. Er mochte den Wind nicht und deshalb würde er auch den Teufel tun und bei stürmischen Wetter überhaupt nur aus einem Fenster zu sehen.

Die jüngere Schülerin holte einmal tief Luft und atmete dann entspannt wieder aus. Auf Jaden achtete sie erst gar nicht und auch Odin schien den Jungen vergessen zu haben. Er hatte sich nicht so weit heraus gestellt, sondern stand an einer Windstillen Ecke des Vulkans und beobachtete sie mit zusammen gekniffenen Augen. Dies missfiel Ayla zwar, aber trotzdem lächelte sie dem Tundra-Wolf zu. Odin konnte ihr schließlich nicht alles verbieten und daher sollte er ihr auch mal Freiraum lassen und nicht alle genau beobachten, was sie tat. Das kommt ja schon einer Überwachung gleich, wenn es nicht schon eine war.

Ayla achtete ,bei ihrer jetzigen Reaktion, gar nicht auf ihren Begleiter und bückte sich, um einfach mal kurz sich ihrer Schuhe zu entledigen. Sie zog ihre Schule schnell aus, zog dazu ihre weißen Socken aus und krempelte ihr Jeans ein wenig hoch. Die weißen Schuhe nahm sie dabei ihn die Hand und ging ein paar Schritte über den schön weichen Boden, der mit Gras bewachsen war. Das machte sie immer. Immer wenn sie draußen war und auch immer, wenn sie ihren Kopf frei bekommen wollte. "Muss das wirklich sein?", hörte sie ihr Bindungspartner fragen und Ayla zuckte darauf nur mit den Schultern. Warum denn auch nicht? Das einzige was man vielleicht sehen konnte, war das weiße Tatzen Tattoo, welches die am rechten Knöchel trug. Mehr auch nicht.

Bei Jaden sah e jedoch ganz anders aus. Als Ayla ihre Aufmerksamkeit wieder auf den Muskelprotz zog, bemerkte sie, wie dieser seine freien Arme in die Luft hob und in der Sonne konnte sie deutlich die Narben an dessen Armen erkennen. Narben, die von den vielen Tattoos überdeckt wurden. Narben die wirklich alles ,außer eine glückliche Vergangenheit, schließen lässt. Mitleid machte sich in ihr breit. Es waren viele Narben. Zu viele, als das Ayla sie zählen könnte. Woher hatte Jaden sie? Hatte er sich diese selber zugefügt oder hatte jemand anderes.... Weiter dachte sie erst gar nicht. Alleine der Gedenke war schon erschreckend. Warum sollte auch jemand einem solche Narben zufügen und vor allem auch noch so viele. Sie selber hatte nur eine. Eine einige Narben. Eine einzige, die sie zur Hälfte selber zu verschulden hatte. Eine an der sei vielleicht doch ganz selber schuld hatte. Eine einzige und nicht so viele.

Mit vorsichtigen Schritten näherte sie sich ihm und ging vor ihm, um ihn anzusehen. Seinen Blick konnte sie zwar nicht wirklich deuten, aber es war ganz klar kein fröhlicher. Kein Blick, wo Ayla sich entspannt hätte. In seinem Blick lag eher etwas wie Zorn, Trauer, vielleicht ein hauch Angst und Schmerz. Alles zusammen gemischt ergab, das den Gesichtsdruck von Jaden und auch wenn dieser ihr Angst machte, suchte sie den Blickkontakt zu ihm. Ihre hellblauen Augen lagen auf seinen und zwangen ihn, sie anzusehen. Auch wenn sie sich geschworen hatte, kein Mitleid zu zeigen, blitzte für einen kurzen Moment Fassungslosigkeit und Mitleid ihn ihren Augen auf, welches aber kurz darauf wieder in ein fordernden Blick unterging.


Dieser Beitrag wurde am Sa Dez 03, 2016 12:15 pm erstellt.

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Jaden || Feuer Stamm || Schüler || vor den Vulkan, bei Ayla [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Am liebsten würde Jaden jetzt schreien. Einfach schreien, all seine chaotischen Gefühle freien Lauf lassen bis das Stechen im Brustkorb aufhören würde und der Zorn sich wieder verkriechen würde, aber so wütend wie er gerade war und bei der Tatsache, dass er auch noch Begleiter hatte war das war kaum möglich. Deshalb musste Jaden sich dazu zwingen, seine Gefühle in den Gäfik seines Herzens eingesperrt zu lassen und zu versuchen, nicht deswegen durchzudrehen. Manchmal konnte das wirklich mit Leichtigkeit passieren.

Selbst die strahlende Sonne, der sanfte Wind und die eigentlich angenehme Wärme auf der Haut verstimmten Jaden nicht ins positive. Er stand einfach verkrampft da, mit angespannten Muskeln und einen Blick, der deutlich seine Emotionen wiederspiegelten. Emotionen, die er gerne mit den Fuß treten würde damit sie endlich wieder verschwanden.

Aber in Gegensatz zu all seinen Vermutungen, was in den nächsten Sekunden passieren könnte, blitzten plötzlich ein paar blaue Augen vor ihn auf. Jadens hellgrüner Blick hob sich vom Boden und er sah überrascht, dass Ayla sich vor ihn gestelt hatte. Ihr Blick ließ ihn kurz vergessen, warum er eigentlich so zornig war, und er wechselte ins fragwürdige.

Dann aber sah er, nur für eine Milliesekunde, wie Mitleid in ihren Augen funkelte. Mitleid und Fassnungslosigkeit. Diesen Blick hatte er schonmal gesehen. Dieser eine Blick, der immer wieder verursachte, dass er für kurze Zeit einfach wie eine Statue stehen blieb und sein Gegenüber wie betäubt anstarrte.

Sie hatte sie gesehen. Da war Jaden sich sicher. Und erst jetzt bemerkte er, was es für eine dämliche Handlung es gewesen war, seine vor neugierigen Blicken schützende Jacke auf den Boden zu schmeißen und jeden Augenpaar seine nackten, tattoovierten und vorallem von feinen Narben gekennzeichneten Arme zu präsentieren. Er war ein Idiot. Ein Vollidiot sogar.

Aber was sollte er denn jetzt tun? Genau, er konnte gar nichts tun. Sie hatte es bereits gesehen, und die Jacke lag zu weit weg um sie sich wieder um die Schultern zu werfen. Durch seine Unachtsamkeit hatte er sich ungewollt ein Stückchen geöffnet. Verdammt! Jaden starrte einfach mit finsteren Blick zurück, die augen färbten sich dunkelgrün. Sie blickten einfach ernst in Aylas, verschlossen um seine Emotionen zu erkennen. Sie wirkten einfach kalt, leer, tot. Antworten auf ihren deutlich nach einer Antwort suchenden Blick tat er auch nicht. Er wollte nicht sprechen. Nicht darüber, nicht über etwas ähnliches.


Dieser Beitrag wurde am Sa Dez 03, 2016 1:03 pm erstellt.

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Luchsseele

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Schülerin im GI-Feuer-Stamm

Keinen Laut gab die Schülerin von sich, als sie Jaden beobachtete. Warum hätte sie auch etwas sagen sollen? Nachher wäre es etwas Falsches gewesen und er würde sauer werden oder sie anfangen zu hassen und das wollte sie möglichst vermeiden. Jedoch erreichte sie etwas ganz anderes. Sie hatte zwar nichts gesagt, aber das Aufblitzen von Mitleid und Fassungslosigkeit in ihren Augen hatte er bemerkt, denn jetzt wandelte sich sein Blick um. Aus Angst, Zorn, Trauer und Schmerz wurde ein emotionsloses, kaltes, leeres und finsteres starren. Ein Starren, welches sich anfühlte, als wollte er sie durchbohren und sie alles vergessen lassen, was sie gesehen hatte. Jedoch konnte sie es nicht. Nicht einfach vergessen, was sie gesehen hatte. Nicht aus Neugier oder Eigennutz. Einfach nur, weil sie ihn verstehen wolle. Sie wollte verstehen, was in Jaden vorging. Sie wollte verstehen, warum er einen Streit mit seinem Bindungstier hatte. Sie wollte verstehen, warum er so plötzlich wüten geworden ist. Ayla wollte doch einfach nur verstehen, was in ihm vorging. Was seinen Zorn und seine Wut auslöste. Nur verstehen. Mehr nicht.

Jedoch wusste sie auch, dass der ältere Schüler vor ihr, nicht einfach so sein Geheimnis preisgeben würde. Nicht an jemanden, den er nicht kannte und vertrauen konnte. Nicht an jemanden, der so neugierig war wie sie. Würde sie ihm vielleicht auch etwas von sich aus erzählen, ob er es ihr dann sagen würde? Würde er ihr vertrauen, wenn sie ihm von ihrer Vergangenheit erzählte? Bis jetzt weiß nur Odin von dieser Vergangenheit und auch wenn sie bestimmt nicht so schlimm war, wie die von Jaden, lastete sie doch sehr auf ihren Schultern. Ob sie ihm vertrauen konnte, wusste sie nicht. Ob er ihr zuhören würde, wusste sie nicht. Ob er ihr seine Geschichte erzählen würde, wusste sie nicht. Sie wusste vieles nicht und doch hatte Ayla sich dafür entschieden.
"Odin. Ich werde es ihm sagen.", meinte sie nur leise zu ihrem Bindungspartner, der sich daraufhin versteifte.

Langsam, hob sie ihre Hände und griff zu ihrem Nacken. Zu dem Verschluss von ihrer Kette und mit einer geschickten Bewegung öffnete sie den Verschluss von ihr. Mit zittrigen Händen nahm die 18-Jährige ihre Kette in die Hand und sah kurz auf die beiden Anhänger. Die Feder und die Tatze. Die Feder und die Tatze. Wo oft hatte sie die Kette nun abgenommen, wenn sie draußen war? Noch nie und das war nun das erste Mal. Ihre Hände zitterten weiter und Ayla brachte sie einfach nicht unter ihre Kontrolle. Mit einem entschlossenen Blick nahm sie die Kette mit einer Hand an den beiden Bändern und ließ die Anhänger in der Luft baumeln, um sie Jaden vor die Nase zu halten.

"Das erste Mal. Das ist das erste Mal, dass ich die Kette abnehme, wenn ich draußen bin.", hauchte sie ihm entgegen und auch wenn ihre Augen Entschlossenheit zeigten, zitterten ihre Hände und auch ein Zittern in ihrer Stimme war ganz gut zu vernehmen. Der Blick lag starr auf den beiden Anhängern und der Schülerin ließ ein eiskalter Schauder über den Rücken, als sie daran dachte, was sie nun tun würde. Ihr fiel es sichtlich schwer, den Blick von der silbernen Kette zu lösen und Jaden erneut anzusehen. Auch wenn ihre Augen immer noch Entschlossenheit zeigten, konnte man einen hauch von Trauer und Angst sehen.

"Eine Familie. Du kennst das Wort bestimmt. Eine Familie. Eine Mutter, ein Vater, ein Kind und vielleicht ein Geschwisterchen. Das ist eine Familie. In einer Familie ist man für einander da. Immer und überall. Für alle Zeit.", zitierte sie mit brüchiger Stimme und holte tief Luft um erneut zum Sprechen anzusetzen. "Das sagte meine Mutter einmal vor langer Zeit. Das sagte auch mein Vater oft und doch kann ich mich nie erinnern, dass wir wirklich so etwas wie eine Familie waren. Nicht wirklich. In einer Familie schlug man sich nie gegenseitig. Man schrie sich nicht gegenseitig an und niemals ließ man ihre Wut an den Kindern aus. So etwas war keine Familie und doch sagte meine Mutter, wir wären eine. Begreifen konnte ich das natürlich vorher noch nicht, aber nun. Nun ist ja alles anders. Weißt du was ich meine?" Aylas Stimme wurde immer zittriger, als sie anfing zu erzählen und immer mehr füllten sich ihre Trauer mit Traurigkeit und Angst. Jedoch kam auch immer mehr etwas Neues hinzu. Es war Wut. Natürlich Wut. Wie sollte man auch keine Wut haben? Wie?



Dieser Beitrag wurde am Sa Dez 03, 2016 5:32 pm erstellt.

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Jaden || Feuer Stamm || Schülerin || Vor den Vulkan, bei Ayla@ Luchsseele

Jaden war sich eigentlich sicher gewesen, dass die Schülerin ihn mit Fragen bombadieren würde, er darauf hin einfach nur schweigen würde und mit der simplen Antwort antworten würde, es ginge sie nichts an. Denn das, was ihm in seiner Vergangenheit zugestoßen ist, ging wirklich niemand anderes an als er selbst. Und die Leute, die sich seine Familie nannten. Aber nein, in Gegensatz zu all seinen Erwartungen, griff das etwas jüngere Mädchen vor ihn plötzlich um ihren Hals, Jaden sah, dass sie mit den Mechanismus der Kette zu tun hatte. Schnell jedoch schaffte sie es, geschickt den Verschluss zu öffnen, und die silberne Halskette ließ von ihr ab.

Ayla hielt die Kette fest in der Hand und ließ sie vor Jadens Augen in der Luft baumeln, sodass seine unnatürlich, hellgrünen Augen von so einer Distanz erkennen konnten, was eigentlich die Anhänger waren. Eine Tatze, und eine Feder. Es waren zwei. Von weiten hatte es noch ausgesehen, als wäre es nur einer gewesen, aber das konnte er jetzt nicht mehr behaupten. Es waren deutlich zwei.

Seine tot wirkenden Augen richteten sich wieder in nun vor Trauer gefüllten, vor Furcht blitzenden von Ayla. Natürlich brummten direkt die Fragen in seinen Herzen auf, aber er verzog keinen Muskel. Sein emotionsloser Blick ruhte auf die Schülerin, nicht sagend was er zu dieser Zeit empfand. Und dann fing sie an zu erzählen, einfach so. Über ihre Kette, über Familie, über Schlägen, über ihre Vergangenheit. Eine Vergangenheit, die Jaden aufhorchen ließ. Eine Vergangenheit, die ihn kurzzeitig mit Emotionen zeigen ließ. Verständniss. Einfach nur Verständnis, für eine Millisekunde lang blitzte es in seinen grünen Augen auf, bis sie sich wieder verfinsterten.

"Was du nicht sagst." Brachte er mit zusammengebissenen Zähnen schwermütig hervor. Kein Anzeichen von Mitleid oder Sorge war in seiner Stimme, einfach verbitterliches Verständnis. Und er hätte sogar gemordet, nur um es nicht verstehen zu können. Nicht Erinnerungen in ihn aufgewirbelt wären, als Ayla gesprochen hatte. "Ich habe keine Familie." knurrte er finster. Zumindest niemanden, die er so nennen möchte. Sie sind Tot für ihn, die meisten jedenfalls. Aber bald wird keiner mehr übrig sein, die er als solche nennen konnte.


Dieser Beitrag wurde am Sa Dez 03, 2016 6:42 pm erstellt.

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Auch wenn in seinen Augen für einen kurzen Moment Verständnis zeigte, sagte seine Stimme etwas ganz anderes aus. Sie war mehr verbittert, was Ayla zwar bei Jaden nachvollziehen konnte, jedoch hatte sie nicht damit gerechnet, dass sie dies so kränken würde. Immerhin erzählte sie ihm gerate etwas, was noch niemand wusste. Etwas was sie noch niemanden anvertraut hatte und er ist einfach immer noch so kalt und finster drauf, als wäre nie irgend etwas passiert. Das setzte ihr ein Stich ins Herz und die Schülerin wusste noch nicht einmal warum. Lag ihr denn so viel daran, dass Jaden es wissen sollte? Lag ihr denn überhaupt viel an dem Muskelprotz selbst? Wie sollte das denn sein? Sie kannten sich vielleicht gerade mal eine halbe Stunde, wenn überhaupt und er war ihr jetzt schon ans Herz gewachsen. Auch mit seiner eher aggressiven und finsteren Art. Vielleicht war es auch gerade dies, was sie an ihm mochte. Entschlossen, mutig, wild, frei? War es das, was sie an ihn so mag und bewunderte? War es das, was sie so kränken lässt, wenn er so kalt zu ihr ist.

Auch als Jaden finster sagte, dass er keine Familie mehr hat, musste Ayla schlucken. Nicht nur wegen seinem Satz, eher wegen des finsteren Knurrens, welcher ihr ein wenig Angst machte. Natürlich oder auch nicht? Sie hatte ihn so kennengelernt, wenn man das so sagen konnte. Kalt, aggressiv und finster. Sie hatte jedoch auch andere Seiten von ihm gesehen. Liebevoll, hilfsbereit und humorvoll.
Ich habe keine Familie! Sie hatte auch kein. Sie hatte aber keine mehr.
"Mehr.", murmelte sie zu ihm hinüber und um seinen neugierigen und verwirrten Blicken Einhalt zu bieten, murmelte sie ganz schnell noch:"Keine Familie mehr. Jeder hatte einmal eine Familie. Da bin ich mir sicher. Sogar ich hatte mal eine. Eine bevor das alles passierte. Also sag nicht 'Ich habe keine Familie' sag 'Ich habe keine Familie mehr'."

Kaum hatte sie dies ausgesprochen, bereute Ayla es schon wieder. Unhöflicher ging es ja wohl nicht. Auch wenn sie sich zwar recht damit gab, machte ich ein wenig Unbehagen in ihr breit. Wie würde Jaden denn bitte darauf reagieren? Wie?
Ob Jaden jetzt wütend wird oder gehen wird? Verstehen könnte sie es. Wer lässt sich denn auch gerne von einer fremden berichtigen. Sie selber würde auch nicht gerade fröhlich sein und doch hatte sie es gesagt.
So dumm wie sie war, hatte sie es gesagt und damit etwas riskiert. Riskiert, dass er nun doch platzen würde. Vor Zorn, Wut und was weiß sie denn schon. Er hatte bestimmt einen Grund gesucht seine Emotionen heraus zu schreien. Besonders, nachdem er sie die ganze Zeit unterdrückt hatte und sie? Sie hatte ihm den Grund vor die Füße gelegt.


Dieser Beitrag wurde am So Dez 04, 2016 10:08 am erstellt.

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Jaden || Feuer Stamm || Schüler || Vor den Vulkan, bei Ayla

Die Worte von Jaden schienen etwas in Aylas Augen zu verändern. Sie schauten nicht mehr so wütend und traurig wie zuvor. Aber was genau es war, konnte der Muskelprotz, der immer noch mit verkrampften Muskeln da stand und die Arme vor seinen Brustkorb verschränkte, nicht sagen. Eine glückliche Emotion war es jedoch nicht, dass konnte er deutlich daraus schließen dass sich ihre Augen verdunkelten. Das war immer ein Anzeichen darauf, dass die Person gegenüber nicht gerade so glücklich war wie ein Honigkuchenpferd.

Aber Jaden sagte nichts, schaute sie einfach weiterhin mit seinen toten Augen an. Er verschloss sich ihr, wollte nicht zulassen, dass sie irgendeine Schwäche an ihn sah oder herausfand, was es mit ihn auf sich hatte. Denn er wusste, wenn sie es herausfinden würde, würde sie ihn nie wieder so sehen wie zuvor. Nicht mehr wie der kalte, aggresive Muskelprotz der unfreundliche Anmerkungen von sich gab. Nicht mehr so stark und mutig. Sie würde ihn entweder nicht mehr sehen wollen, aus Angst. Und das konnte Jaden nicht zulassen. Denn obwohl er nun aussah, als würde Ayla ihn so wenig interessieren wie die Leute, die er beim vorbeigehen ignorierte, hatte sie etwas geschafft, was zuvor noch keine geschafft hatte. Lachen, sie hatte ihn einfach zum lachen gebracht. Ihn vergessen gelassen, auch wenn es nur kurzzeitig war, was ihn so sehr bedrückte und hat die ganze Wut verscheucht. Sie hat seine Schale durchbrochen. Wenn auch nur ein Stück und nur für geringe Zeit, aber sie hatte es geschafft.

Und das war der Grund, warum Jadens Augen sich plötzlich wieder erhellten und er seine Arme wieder baumeln ließ. "Es tut mir leid." sprach er, mit überraschenderweise mitfühlender Stimme. Und im Gegensatz zu vermutlich Aylas Erwartungen und auch im Gegensatz zu seinen eigenen, trat der Große plötzlich nach vorne und schloss die kleinere Schülerin in seine muskulösen Arme, nicht darauf achtend dass sie für alle Blicke offen waren, es interessierte ihn für kurze Zeit nicht. Denn als Jaden sie in den Arm nahm, wollte er natürlich etwas damit bewirken. Er wollte ihr damit das Gefühl geben, dass sie nicht alleine war. Und so eine Geste grenzte bei Jaden fast an eine Weltsensation. "Ich kenne das Gefühl, von seiner Familie in Stich gelassen zu werden." breachte er schwermütig hervor.


Dieser Beitrag wurde am So Dez 04, 2016 10:48 am erstellt.

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Sie hatte mit allem gerechnet. Wirklich mit so gut wie allem, nur nicht damit. Trotz des gedachten Zorns, der auf ihre Anmerkung folgen sollte, erhellten sich die Augen von ihrem Gegenüber und er entschuldigte sich. Er entschuldigte sich. Für diesen einen Moment, war es an Ayla wie eine Eisstatue da zu stehen und ihn leicht erschrocken anzusehen. Er hatte sich gerade wirklich bei ihr entschuldigt. Wieso? Tat es ihm leid, dass er so kalt ihr geantwortet hatte oder warum? Kein einziger Laut kam über ihre Lippen und sogar für einen Moment stockte ihre Atmung. Er hatte sich entschuldigt. Diese Erkenntnis traf sie fast wie ein Schlag in Gesicht und veränderte etwas in ihr. Ihr Bild von dem kalten und aggressiven Jaden zersprang vor ihrem inneren Auge und machte platz für einen Muskelprotz, der durchaus liebevoll war und nett und hilfsbereit. Ein Muskelprotz, der schon eher dem Titel Schlumpf innehatte, als ein kalter Muskelprotz.
Dieser Gedanke ließ sie auftauen und anstatt des überraschten und verunsicherten Gesichtsausdruck, musste die 18-Jährige unweigerlich zart lächeln und für einen Moment blitzen in ihren Augen Tränen auf, ehe sie mit einer freundlichen und sanften Stimme ihr schweigen brach. "Ist doch nicht schlimm. Du bist halt so und ändern sollte sich kein Mensch, der es nicht auch möchte." Ihre Worte halten Ayla durch den Kopf, als wäre dieser ein großer Canyon und ihre Stimme ein Echoruf.

Erst dachte sie, dass nun wieder Jaden zu seiner ursprünglichen Maske zurück gehen konnte, aber da täuschte sich gewaltig. Anstatt auf ihre Worte wieder zu dem anderen Jaden zu werden, kam er einen Schritt auf sie zu. Eigentlich hätte sie zurück weichen sollten, aber sie tat es nicht. Sie wich vor ihm nicht zurück. Sie hatte keine Angst vor ihm, wenn er so war und etwas in ihn sagte, dass sie ihm vertrauen könnte. Ihm, der sie vorher noch so kalt zu verstehen gegeben hatte, dass er sich nicht unbedingt freiwillig um sie kümmerte und dann passierte es. Er umarmte sie einfach und ließ ihr damit ein Gefühl der Geborgenheit überkommen. Auch wenn sie sich im ersten Moment versteifte und nicht wirklich wusste, wie sie darauf reagieren sollte, entspannten sich ihre Muskeln kurz darauf wieder und sie erwiderte die Umarmung sogar. Ayla schloss ihre Arme um den Oberkörper von dem älteren Schüler und wünschte sich, dass die Zeit stehen bleiben würde.

Seine starken Arme gaben ihr Sicherheit und Geborgenheit und ein Gefühl, welches sie schon lange nicht mehr vernommen hatte. Sie spürte seine Körperwärme und sein Herz schlagen. Lange ist es her, seit sie jemanden umarmt hatte. Lange ist es her und doch hatte sie es vermisst.
Es schrecklich vermisst.
Seine Stimme, ließ sie sich erneut verspannen, jedoch löste auch dies sich kurz darauf wieder. Seine Stimme war einfach plötzlich zu nah an ihrem Ohr und kurz hatte sie das irritiert. 'Ich kenne das Gefühl, von seiner Familie in Stich gelassen zu werden.' Seine Worte brannten sich in ihrem Kopf und verursachten, Tränen in den Augen der jüngeren Schülerin. Freudentränen und Tränen der Sorglosigkeit. Denn das war sie jetzt. Sorglos, für den einen Moment, war sie einfach Sorglos.
"Danke.", hauchte sie ihm daher nur entgegen und ließ ihren Kopf gegen seine Schulter legen.


Dieser Beitrag wurde am So Dez 04, 2016 12:08 pm erstellt.

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Morgwen IGT/ErdStammI Anführer -> ansprechbar
Darian IGA/LuftStamm ISchüler-> ansprechbar


Dieser Beitrag wurde am So Dez 04, 2016 12:18 pm erstellt.

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Jaden || Feuer Stamm || Schüler || Vor den Vulkan, bei Ayla [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Die jüngere Schülerin erwiederte zu seiner Überraschung die Umarmung. Eigentlich hatte er vermutet, dass sie ihn wegstoßen oder zurück weichen würde, da sie sich ja gerade mal seit ungefähr einer halbe Stunden kannten. Aber das tat sie nicht. Jaden spürte, wie sie ihre Arme um ihn legte und den Kopf gegen seine breite Schulter lehnte, und zuließ, dass Jaden sie tröstete. Ein kleines Danke folgte darauf hin, und Jaden spürte, wie etwas feuchtes auf seiner Haut tropfte. Ayla weinte. Aber es war kein trauriges, zerbrochenes Weinen, es klang eher glücklich, wenn man es so beschreiben konnte. Jaden spürte ganz deutlich, wie sie sich entspannte und sich ihre Muskeln entspannten.

Und er tat es ihr gleich. Seine vorher verspannte Haltung beruhigte sich wieder, er atmete einmal tief durch, und da das Mädchen ihn so nahe war, umhüllte ihr Duft Jadens Nase. Er konnte nicht leugnen, dass er diesen einen Moment genoss. Beinahe Automatisch zog Jaden sie noch ein wenig enger an sich, die Arme immer noch um sie geschlungen. Nannte man so etwas den Beschützerinstinkt? Wenn man den anderen nicht mehr loslassen wollte, da man befürchtete, das diese wieder in ihre Trauer stürzte?

Und irgendwie fand Jaden es auch interessant. Ayla verstand ihn, sie stoß ihn nicht weg, nein, es schien sie sogar zu interessieren, was in Jadens Herz vor sich geht, sie wollte anscheinend wissen, was es mit ihn auf sich hatte. Aber konnte er es ihr erzählen? Denn dieser eine Satz von ihn, über die Familie, war selbstverständlich nicht nur der Grund, warum er so gebrochen war. Nein, es hatte noch viel mehr auf sich. Und Jaden wusste nicht, wie Ayla darauf reagieren würde, und ob er sich selbst überhaupt dazu bringen könnte, sich zu offenbaren. Noch nie hatte er dies gemacht. Nicht mal vor der eigenen Schwester, nicht mal vor der eigenen Mutter. Niemand kennt Jadens Vergangenheit, außer ein einziger Mann. Und diesen würde er am liebsten den Kopf abreißen.


Dieser Beitrag wurde am So Dez 04, 2016 12:38 pm erstellt.

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Es war ein schönes Gefühl. Ein Gefühl für die Ewigkeit. Ein Gefühl, welches Ayla schon lange nicht mehr gefühlt hatte. Geborgenheit war wichtig und machte einen Menschen aus, dem man vertrauen kann. Geborgenheit gehörte zum Alltag einer Familie. Geborgenheit war etwas, was jeder Mensch einmal gefühlt haben muss. Es war zwar nur ein Wort, aber hinter diesem Streckt so viel mehr, als man anfangs denkt. Geborgenheit. Schon lange verloren und ausgestoßen und doch geborgen. Könnte man sie so beschreiben? Verloren in den Gängen ihres Herzens, ausgestoßen von ihrer Familie und doch geborgen in ihr einem so gut wie fremden Menschen. Waren das die Worte, mit denen sie sich beschreiben konnte? Vielleicht und doch vielleicht auch nicht.

Er zog sie nun noch enger in die Umarmung und Ayla tat es ihm gleich. Loslassen würde sie ihn nicht. Nicht jetzt. Nicht heute und auch nicht morgen. Wenn es ihr möglich gewesen wäre, hätte sie die Zeit angehalten und wäre für immer und ewig so geblieben und noch immer rinnen ihr Tränen über ihre Wangen. Tränen der Erleichterung und Freude. Es gab noch andere Menschen, die sie verstehen konnten. Ayla wusste das zwar schon lange, aber jemanden begegnet, der auch eine schlimme Vergangenheit hatte, war sie noch nie. Nun aber hatte sie jemanden gefunden. Jemanden, der sie Ansatz weise verstehen konnte und das alleine brachte sie zum Weinen und auch wenn sie weinte, fühlte sie sich gut. Ayla fühlte sich in diesem Moment nicht nur sorglos, sondern frei. Es war, als könnte sie für den einen Moment alles schaffen und keine einzige Verantwortung tragen. Für diesen Moment vergaß sie alles. Alles was sich um sie herum befand und alles andere.
Bis eine Stimme sie zurück in die Gegenwart holte. "Willst du ihn ewig umklammern?", fragte eine gereizte Stimme in ihrem Kopf und als Antwort für Odin, blendete sie den Tundra-Wolf einfach aus. Jetzt sollte sie ihn nicht hören und auch nichts von ihm wissen. Er würde nur alles kaputt machen.

Die Reaktion von Odin folgte auch sogleich, da Ayla aus dem Augenwinkel durch ihre leicht verheulten Augen erkennen konnte, wie der weiße Pelz ihre Bindunsgpartners wieder im Eingang des Vulkans verschwand. Er ließ sie alleine.
Nicht das es ihr etwas ausmachen würde, machte sich doch leichte Enttäuschung in ihr breit und daher, schniefte sie auch einmal. Jedoch anstatt ein trauriges Gesicht zu ziehen lächelte sie los.
Warum sollte sie auch jetzt traurig sein? Hatte sie denn einen richtigen Grund? Nein.

"Kennst du das Gefühl verfolgt zu werden?", fragte sie Jaden, hob ihren Kopf aber nicht von seiner Schulter. Da sie ihm ja jetzt schon angedeutet hatte, was ihr in ihrer Vergangenheit widerfahren ist, sollte er auch das andere erfahren. Das andere, was ihr so viel Angst machte. Hauptsache er würde sie nicht für verrückt halten.



Astile -Haupthalle|bei Rukima[[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]]
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Erst ein wenig erschrocken, dann aber verwundert blickte er zu seiner Anführerin, die dem Anschein nach bei dem Namen ihres Bruders wieder zum Leben erwachte. Er war gut, dass sie wieder bei ich war, sonst hätte er sie womöglich noch zu sich tragen müssen. Dies wiederum hätte ihrem Bindungspartner nicht wirklich gefallen. Er war ja schon außer sich vor Wut, als er sich auch nur um sie kümmern wollte. Sie war vollkommen am Ende. Eine leere hülle ihrer selbst und nun meinte sie sogar, dass sie es alleine schaffen würde.
Dies nahm Astile nur mit hochgezogenen Augen an, ließ sie aber nicht los. Er würde sie ganz bestimmt jetzt nicht alleine lassen. Außerdem musste er ihre Handfläche versorgen. Die Wunde würde sonst eine nicht gerade schöne Narbe da lassen und vielleicht sich sogar entzünden. Eine Blutvergiftung war dann schon hervor zu sehen.

"Oh nein, du kommst jetzt erst mal mit mir mit. Du beruhigst dich erst mal und dann kann ich mich auch um deine Hand kümmern. Keine Widerrede.", sagte er bestimmend mit einem tiefen Ton und ließ sie verstehen, dass sie es ihm nicht wieder ausreden konnte.
Immer noch hielt er ihren Arm fest und begann sie mit sich zu ziehen. In Richtung seines Zimmers. Dort würde er einen schönen Kräutertee aufsetzten und ihre Wunde verarzten können. Fawkes war in der Zwischen zeit schon wieder auf der Schulter von Astile gelandet und beobachtete mit einem herablassenden blick den Wolf.


Dieser Beitrag wurde am So Dez 04, 2016 1:35 pm erstellt.

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Jaden || Feuer Stamm || Schüler || Vor den Vulkan, bei Ayla

Jaden glaubte nicht an einen Schicksal. Er hat eh keinen wirklichen Glauben, sondern denkt, dass alles was jemals passiert und noch passieren wird, in der Hand des Menschens liegt und jeder selber bestimmen kann, wie er sein möchte. Aber jetzt, wo er einen Menschen in den Arm hielt, der ihn verstand, nicht wegstieß wie jeden anderen, zweifelte er ernsthaft daran. War es vorherbestimmt, dass er Ayla kennengelehrnt hatte? Oder einfach nur reiner Zufall? Ein Zufall, der Jaden womöglich ändern würde, wie er es gerade eben tat? Wieder öffnen würde, seine Wut vergessen würde? Er hoffte es in inneren seines Herzens mit aller Kraft. Er wollte vergessen, wie bei den Moment wo sie zusammen gelacht haben. Er wollte wieder das Glück verspüren, wieder das Gefühl haben, jemanden zu haben, der ihn verstand. Wie nun. In den Moment, wo er Ayla in den Armen hatte.

Shar würde ihn nicht glauben, wenn er ihn erzählen würde, was gerade passierte. Denn diese eine Geste, gehörte nicht den Jaden an, der er eigentlich ist. Nein, sein altes Ich spiegelte sich in dieser Geste wieder. Nicht der kalte, aggresive Muskelprotz, der schon längst losgelassen hatte und sich in den tiefen des schwarzen Wassers ertrinken gelassen hatte. Wie, zum Teufel, hatte dieses Mädchen es geschafft, Jaden für kurze Zeit wieder aus diesen Albtraum zu fischen? Wie hatte sie es geschafft, ihn ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern? Wie hatte sie es geschafft, ihn das vergessen zu lassen, wovon er dachte, dass es ihn niemals aus den Kopf gehen und für immer verfolgten würde?

Und das war es, was Ayla so interessant machte. Ihre Art, wie sie es schaffte, einen Menschen wieder zum Leben zu erwecken, welcher schon längst Tod war. Einen Menschen wieder an die Oberfläche zu ziehen, der schon lange ertrunken war. Einfach ihre Art, die Jaden zum lächeln brachte, ihn vergessen ließ, was ihn seit Jahren quälte. Und auch wenn sie es niemals schaffen würde, es rückgängig zu machen, schaffte sie es doch, ihn seine Erinnerungen wenn auch nur für kurze Zeit zu nehmen.

Als sie sprach, würde Jaden jedoch aus seinen Gedanken gerissen, sodass er aufhorchte, um zu verstehen, was sie sagte. Die Schülerin brauchte gar nicht laut zu reden, wie Nahe sie ihn war und ihn mit ihren Duft umhüllte. Die Worte ließen den Briten kurz inner halten, den Blick an ihr vorbei zum Horizont gleiten und zittrig einatmen. "Jede Nacht." wisperte Jaden mit seinen Akzent neben ihren Ohr, die Stimme ganz brüchig.


Dieser Beitrag wurde am So Dez 04, 2016 2:28 pm erstellt.

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Jede Nacht. Jede Nacht. Die beiden Wörter hallten förmlich in ihrem Kopf herum. Jede Nacht glaube also Jaden, dass er verfolgt werden würde. Sie selber hatte da ja noch 'Glück'. Glück das es bei ihr nicht jeden Tag ist, sondern nur an diesen bestimmten Tagen in der Woche, aber jede Nacht? Wie konnte er das nur aushalten, ohne dabei halbwegs verrückt zu werden? Wie schaffte er das vor anderen zu verbergen. Wie konnte er denn dann jeden Morgen aufstehen und in den Tag starten, wenn er sich doch die ganze Nacht verfolgt und beobachtet fühlt? Das war Ayla ein Rätsel. Generell war Jaden komplett ein Rätsel für sie. Von einer Sekunde auf die andere konnte er seine Stimmung wechseln und dann lag immer so viel Emotion in seinem Handel, dass man meinen könnte, er hätte nur diese eine Emotion. Ob sein Handeln nun von Wut oder Zorn, Trauer oder Freude geprägt wurde, könnte niemand glauben, dass dieser Mensch bis vor ein paar Minuten noch eine komplett andere Emotion gezeigt hatte.

Ob sie ihn vielleicht fragen sollte, warum er sich jede Nach beobachtet fühlte? Ob er ihr dann auf ihre Frage antworten würde? Vielleicht. Vielleicht würde es ja etwas bringen, wenn sie selber etwa darüber sagen würde. Jedoch war es doch auch so bei ihrer Vergangenheit gewesen. Sie hatte ihm ihre erzählt, in der Hoffnung er würde sich ihr öffnen. Getan hat er das jedoch nicht. Warum sollte es hier also anders sein?
"Jede Nacht. Das ist aber sehr oft. Bei mir ist es nur manchmal in den Gängen und manchmal fühlt man sich beobachtet.", murmelte sie in seine Schulter hinein, löste sich aber immer noch nicht von Jaden. Bei ihm fühlte sie sich einfach Sicherer und außerdem war Odin auch nicht mehr da.
Sonst war er immer da, wenn sie ich beobachtet fühlte.

Beobachtet. Das war echt grausam, wenn einem ein kalter Schauer über den Rücken schoss und man genau wusste, dass irgend jemand einen beobachtete. Alleine schon der Gedanke daran, ließ Ayla erschauern und ihr einen kalten Schauer über den Rücken laufen. Auf ihren Armen bildete sich darauf hin Gänsehaut, die man jedoch wegen ihrer Strickjacke nicht erkennen konnte. Das erschaudern von ihr, hatte Jaden aber ganz bestimmt gemerkt. Wer würde so etwas denn nicht bemerkten, wenn eine Person, die man Umarmte, für einen Moment anfing zu zittern.

Als hätte Ayla es heraufbeschworen, indem sie alleine daran dachte, überkam sie erneut ein Schauder. Dieses Mal war es jedoch anders. Nicht weil sie an etwas gedacht hatte, etwas was sie erschauern ließ. Dieses Mal kam es ganz ohne wirklichen Grund und die Erkenntnis folgte sogleich. Es fing also schon wieder an. Aber warum? Sie war doch draußen und nicht im Vulkan. Warum hier? Und dann fiel es ihr ein. Die Kette. Sie hatte ihre Kette abgenommen und noch nicht wieder umgehängt. Die Kette war anstatt um ihren Hals, in ihrer Jackentasche. Würde es denn jetzt etwas nutzen, wenn sie die Kette umhängen würde. Würde das Gefühl verschwinden? Das Gefühl beobachtet zu werden.


Dieser Beitrag wurde am So Dez 04, 2016 4:46 pm erstellt.

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Das konnte sie laut sagen. Viel zu oft. Aber was konnte man dagegen denn schon tun? Was konnte man gegen ein Gefühl tun, welches sich still und heimlich an sein Herz schlich? Jeder Nacht hatte Jaden dieses wiederwärtige Grinsen vor seinen inneren Auge, immer das Gefühl, diese Person würde direkt neben seinen Bett stehen, wie es früher immer der Fall gewesen war, als er noch jung und naiv war. Als er noch am leben war. Die Narbe die Jadens Körper kennzeichneten würden ihn niemals zulassen, dass er dieses Grinsen, diesen schrecklichen Schmerz und Wut vergessen konnte. Es hatte sich in sein Hirn reingebrannt, es war nun ein Teil von ihn. Ein Teil, den er mit seinen ganzen Herzen verabscheute.

"Man gewöhnt sich dran." Meinte Jaden, als wäre es nur eine Bemerkung nebenbei. Aber welch eine große Lüge das war. Man konnte sich nicht daran gewöhnen. Es war etwas, was immer wieder plötzlich kam, immer dann, wenn man unvorbereitet war. Zuerst kommt die Angst, dann die Panik, die einen die ganze Nacht über wach hielt.

Aylas Zittern lenkte Jaden von seinen finsteren Gedanken, oder eher Erinnerungen ab, sodass er seine Aufmerksamkeit wieder auf das Mädchen in seinen Armen zog. Wieder zitterte sie. Zuerst nicht wissend, was mit ihr los warblieb Jaden so stehen und umschloss sie etwas enger, damit sie sich wieder beruhigte. Als dies jedoch nichts half, zog Jaden sich etwas zurück. Nicht viel, nur so, dass er sie mit seinen nun ernst wirkenden, grünen Augen ansehen konnte. "Ist alles okay bei dir?" Fragte der Brite ernst, aber ein Gefühl machte sich in seinen Brustkorb breit, dass seine Stimme weicher klingen ließ als eigentlich beabsichtigt. Was es war, wusste Jaden jedoch nicht. Es war ein vollkommen neues Gefühl, und in diesen Augenblick schien es für ihn unmöglich, Ayla wieder los zu lassen. Ihr Zittern beunruhigte auch den Größeren.


Dieser Beitrag wurde am So Dez 04, 2016 5:23 pm erstellt.

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Man gewöhnt sich also daran? So ganz glauben konnte die 18-Jährige das nicht. Sie selber konnte sich ja nicht einmal an das Gefühl der Beobachtung gewöhnen, wie konnte er sich dann an so etwas gewöhnen? An den Gedanken, dass man Abend zu Bett ging und dann die ganze Nacht halbwegs wach lag, nur weil man das Gefühl hatte verfolgt zu werden. Auch wenn Jaden es so gesagt hatte, glaube sie es ihm einfach nicht. Sie würde sie schließlich nie daran gewöhnen, alleine jetzt war ja schon wieder so ein Moment. Ein Moment, in dem sie sich beobachtet fühlte. Im normal Fall wäre Odin jetzt an ihrer Seite und würde nicht auch nur einen Meter sich von ihr entfernen. Jetzt war es Jaden, hinter dem sie sich schon fast versteckte, um dem Gefühl Einhalt zu gebieten.

Erst verstärkte sich der Griff um sie und Ayla tat es ihm erneut gleich. Wer oder was auch immer das Gefühl auslöste, konnte ihr nichts tun. Jaden wäre da und würde sie beschützen, so wie Odin sonst. Er würde versuchen sie zu beruhigen. Das einzige was jetzt falsch wäre, wenn er sagen würde, dass da nichts wäre. Das würde Ayla nur noch mehr Angst machen. Bei ihrem Bindungstier war dies schon oft der Fall gewesen. Einmal ging es sogar soweit, dass sie den Unterricht schwänzte und keinen Fuß vor ihr Zimmer setzten wollte. Den ganzen Tag lag sie dann an Odin gekuschelt unter der Decke und versuchte dem Heiler weiß zu machen, sie wäre krank und fühlte sich nicht gut. Im Endeffekt half das nicht sehr viel, da er e natürlich bemerkte, dass ihr nichts fehlte und so war der Tag für sie unentschuldigt. Ihr war es aber zu diesem Zeitpunkt egal. Ihr war egal, was die anderen dachten. Hauptsache sie musste nicht unter ihrer Decke hervor und auf die Gänge raus.

Erst als der Griff von Jaden sich leicht lockerte, fand sich Ayla wieder in der Gegenwart wieder. Eigentlich wollte sie nicht, dass der ältere Schüler seinen Griff lockerte. Sie wollte seinen Herzschlag wieder deutlich hören können und seine Wärme spüren und auch, wenn der Abstand nicht groß war, wenn man es überhaupt als Abstand bezeichnen konnte, fehlten diese Sachen.
Etwas verwirrt blickten ihre hellblauen Augen in seine Grünen und sah in fragend an. Der ältere Schüler fragte sie, ob bei ihr alles ok wäre und Ayla schüttelte darauf hin nur den Kopf und ließ ihren Kopf wieder an seine Schulter legen. Sollte sie es ihm erzählen. Das mit ihm. Sollte sie ihm erzählen, warum sie sich gerade irgendwie komisch fühlte? Auch wenn sie Jaden noch nicht so lange kannte, hatte sie ihm schon viel von sich offenbart, also wieso auch nicht.
"Fühlst du es nicht? Ich habe das Gefühl, dass mich jemand anstarrt." Es war fast nur ein Hauchen und erneut ließ ein kalter Schauder ihren Körper kurz erzittern.


Dieser Beitrag wurde am So Dez 04, 2016 6:24 pm erstellt.

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Jadens Augenbrauen zogen sich ernst nach unten und er schaute Ayla tief in ihre hellblauen Augen, als wollte er in sie hinein schauen um zu erkennen, was sie gerade fühlte. Aber es war wohl nicht schwer zu erkennen, nicht nur wegen den ängstlichen Blick, der auf ihn ruhte, sondern auch wegen ihrer Körperhaltung und Gesten. Sie meinte das anscheinend wirklich ernst, und es schien ihr Angst einzujagen. Der Muskelprotz hob seinen Kopf wieder etwas an, den er um auf Augenhöhe mit der Schülerin zu sein gesenkt hatte. Die grünen Augen schaute prüfend um sich, ausschau haltend nach jemanden oder etwas, dessen Augenpaare sie gerade beobachteten.

Aber er sah nichts, außer die von der Hitze kahlen Landschafft. Der Tundra Wolf des Mädchens hatte seinen Weg anscheinend auch wieder zurück zu seinen Zimmer gesucht, wie Shar es auch getan hatte, als Jaden und er sich gestritten hatten. Aber er bezweifelte sehr, dass das der Grund war, warum der Wolf gegangen war.

Jaden richtete seinen Blick wieder auf Ayla, ein kleines, aufmunterndes Lächeln umspielte seine Lippen. "Da ist niemand, Ayla" versuchte Jaden es ihr Weiß zu machen, seine Stimme hatte nichts vorwürfiges, ganz im Gegenteil. Er wollte schließlich nicht, dass sie noch wütend auf ihn wäre und denken würde, er würde ihr nicht glauben. Man sollte nicht die Gefühle anderer Menschen ignorieren, egal wie lange man sie kannte oder um welche Person es sich handelte. Jaden musste sich ja perfekt damit auskennen. Und mit einen kurzen Zögern fügte der Brite hinzu: "Ich bin doch da. Denkst du jemand würde sich an dich rantrauen, wenn ich hier bin?" meine Stimme hatte einen Anflug eines Witzes, womit Jaden es schaffen wollte, ihr ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern.


Dieser Beitrag wurde am So Dez 04, 2016 7:41 pm erstellt.

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