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Liebe Katzen groß und klein, Regeln müssen immer sein. Deshalb kommt ihr als Neuling an, endet euer Name stets mit "junges" hinten dran. Keine Angst, ihr werdet seh'n, mit etwas Fleiß, werdet auch ihr bald als Krieger vor uns steh'n.
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Otterspiel


Weiser Mentor

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Paul || Kapsel → Vor der Kapsel (bei Devon [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können], Dorio [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können], Anthony [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können])

Das erste was er spürte waren die Kopfschmerzen. Scheinbar hatte sich gestern Abend auf irgendeiner Fete bis zum Filmriss getrunken. Oh wie er diesen Kater nach dem Alkohol hasste! Aber das machte es auch nicht besser. Er schmeckte die bittere Galle in seinem Mund. Die schmeckte jetzt auch nicht besser als sonst. Erst nach und nach wurde ihm bewusst dass er in irgendeinem Sitz saß. So ähnlich wie in nem Flugzeug. Aber es waren doch garkeine Ferien! Wie konnte er da im Flieger sitzen? Da fiel es ihm wieder ein. Er hatte sich freiwillig gemeldet um nach Eltian oder wie auch immer dieser komische Planet hieß zu ziehen. Das war ja wohl mit Abstand die dämlichste Idee ever gewesen. Wieder Willens begann er schon die Taschendiebstähle in der Mensaschlange zu vermissen. Sowas würde es hier wohl nicht geben... Fast schon entäuscht stand er auf und wäre beinahe wieder umgekippt. Schnell stüzte er sich irgendwo ab. Leicht torkeld lief Paul so zum Ausgang aus dieser Kapsel. Die stechenden Kopfschmerzen waren also nicht vom Alk. Hoffentlich verflogen die schneller als ein Kater. Eine Ansammlung von Menschen stand in seiner Nähe. Da er nichts besseres zu tun hatte stellte er sich zu ihnen. Hi. Ich bin Paul stellte er sich knapp vor. Er war noch nie jemand gewesen der viel geredet hatte. Dass er sich von sich aus vorstellte war schon so ein kleines Wunder. Aber gut, warscheinlich waren das die Auswirkungen der fehlenden Mensaschlangen. Wer wusste das schon.

Luke kommt ein ander mal


Dieser Beitrag wurde am Do Okt 13, 2016 7:42 pm erstellt.

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Luchsseele


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Anthony | Vor der Kapsel (bei Devon [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können], Dorio [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können], Paul [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können])

Ein wenig skeptisch und interessiert glubschte er schon fast der Militärfrau (Jillian) nach. Heiß war sie ja, aber ihr Charakter war nicht unbedingt der beste. Er konnte es sich jedoch nicht verkneifen dem Mann(Devon), der ihn vorher ein wenig angefahren hatte, auf die Schulter zu klopfen und ihm mitfühlend zuzunicken. "Ruhig großer. Alles wird wieder gut." Auch diesen Spruch konnte Anthony nicht verkneifen und wechselte mal schnell die Seite, da er schon einem Angriff des Typen sehen konnte. Sind ja alle sehr freundlich zueinander. "Habt die Landung wohl doch nicht so gut überstanden." Und da war er draußen. Dieser Satz war ihm regelrecht herausgerutscht, aber Anthony nahm es gelassen und zuckte nur mit den Schultern.
Als sich noch ein neuer (Paul) zu der Gruppe gesellte, blickte er auch ihn fragend an. Er gab eine knappe Vorstellung ab, aber er sagte wenigstens seinen Namen. Er selber hatte ihn nicht einmal erwähnt. Warum dann auch? Niemand hatte sich bis jetzt für einen Namen interessiert Sie alle waren bestimmt einfach nur baff von dem Planeten. Anthony ging es nicht so wirklich. Er war nur mitgekommen, weil es erstens sein Vater so wollte und zweitens weil er wissen wollte, ob es hier neue Elemente gab mit denen er herumspielen konnte. Innerlich hatte er sich schon eine To-Do Liste zurecht geschrieben. Alles was er auf diesem Planeten unbedingt mal machen wollte. Ein Punkt davon wahr, eine künstliche Intelligenz zu erschaffen. Wäre ganz interessant und er hatte einen super Gesprächspartner.
"Hy wenigstens du gut die Landung überstanden? Pass bloß auf, eine sind ziemlich miesepetrig drauf. Sehr gefährlich. Man nennt mich im übrigen Anthony Spencer. Die meistens sagen aber nur Anthony, Tony oder Spenc zu mir. Ich persönlich bin eher für Tony.", gab er dann doch aus. Nur weil die anderen ein wenig schlecht drauf wahren, musste er dass ja nicht sein.


Dieser Beitrag wurde am Do Okt 13, 2016 8:05 pm erstellt.

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Leopardenblut


Mentor

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{Anora Johnson | Vor der Kapsel {abseits der Gruppe} ;; bei Terence ([Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]) & Annabelle ([Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können])}
Der junge Mann lächelte ... Nein. Er grinste sie breit an, als sie sich vorstellte, ging aber nicht auf ihr leises Gesumme zuvor ein. Also hatte er sie nicht summen gehört. Gott sei Dank. Sie lächelte mit leichter Erleichterung im Gesicht.
Das Minzbonbon, welches sie ihm salopp hingeworfen hatte, hatte er gefangen. "Nicht schlecht", murmelte sie grinsend und warf ihm kurz einen anerkennenden Blick zu. Sie selbst hätte es vermutlich nicht fangen können, da sie es dann doch relativ schlampig geworfen hatte. Entweder wäre es auf dem Boden oder an ihrem Kopf gelandet, was vermutlich ziemlich witzig ausgesehen hätte... Sie war was solche Dinge anging dann doch eher ungeschickt.
"Ganz schön pfiffig" - seine Worte entlockten ihr ein leises Lachen. Pfiffig war natürlich auch eine Bezeichnung für ihr Verhalten, doch mit Sicherheit nicht jene, die sie selbst gewählt hätte. "Zum Kotzen falsch" wäre ihrer Meinung nach um einiges passender gewesen. Immerhin stank er nun nicht mehr nach Erbrochenem. Als er anmerkte, dass er sich direkt besser fühlen würde, konnte sie sich einen blöden Kommentar jedoch nicht verkneifen. "Immerhin kann man jetzt wieder mit dir reden, ohne sich direkt übergeben zu wollen." Die Rothaarige atmete demonstrativ ein und lächelte ihn dann frech an. Sie war ehrlich gesagt ziemlich froh darüber, noch ein paar Minzbonbons eingesteckt zu haben, denn vom stechenden Geruch eines entleerten Mageninhalts wurde ihr speiübel, also wäre es nur eine Frage der Zeit gewesen, ehe sie sich ebenfalls übergeben hätte - wonach ihr nicht gerade der Sinn stand.
Als Terence schließlich meinte, dass schlussendlich alle Mal kotzen würden, musste sie allerdings lachen. Es war ein melodisches, ehrliches Lachen - eine Seltenheit bei Anora seit geraumer Zeit. Ihr kühler Tonfall wich ihrer Belustigung. "Es wird mir eine Freude sein, diese Theorie zu falsifizieren", entgegnete sie lachend, als er grinsend mit den Schultern zuckte, und zwinkerte ihm zu. Immerhin hatte er Humor. Vielleicht wurde er ihr ja doch noch sympathisch. Als er den Mund öffnete, um etwas zu sagen, lag ihr eine Frage bereits auf der Zunge, doch sie kam nicht dazu, sie auszusprechen.
Eine weitere Frau gesellte sich zu ihnen und stellte sich ziemlich formell als Annabelle Lindbaker vor. Normalerweise hätte ihr die Gesellschaft einer weiteren Person nichts ausgemacht - in kleineren Gruppen konnte sie sich sogar ziemlich wohl fühlen - doch dies waren keine normalen Umstände. Anora hatte sich noch immer nicht ganz von der Panikattacke in der Kapsel erholt, weshalb sie auch nun wieder spürte, wie ihre Angst ihre Arme nach ihr ausstreckte. Ihre Atmung wurde schneller, flacher, hektisch. Leichte Verzweiflung trat in ihr Gesicht. Was war denn heute los mit ihr? Während sie wieder nach ihrem Inhalator tastete, warf sie Annabelle einen entschuldigenden Blick zu. Schnell schüttelte sie den Spray und inhalierte erneut das Kortison, ehe sie ihn wieder in ihre Hosentasche steckte.
"Anora. Anora Johnson", hauchte sie ihre Antwort auf die Frage der jungen Frau  und sah sie wieder entschuldigend an, ehe sie wieder die Augen schloss. Sie wollte nicht unhöflich wirken, aber mehr als einen entschuldigenden Blick schaffte sie aktuell einfach nicht. 'Einatmen. Ausatmen. Ganz ruhig, Anora. Es ist nur eine einzige Person. Du brauchst keine Angst zu haben. Beruhige dich.' Leider scheiterte ihr Versuch, sich selbst Mut zuzusprechen, kläglich. Sie hatte schon wieder begonnen zu zittern. Verdammt!  Und das alles nur wegen ihrer Panikattacke in der Kapsel. Sie würde Abends extreme Mühe damit haben, sich mit den anderen in der Raumstation aufzuhalten, die sie beim Mustern der Umgebung gesehen hatte - sie vermutete, dass dies ihre Unterkunft sein würde. Dabei hatte sie gehofft, dass sich ihre Soziophobie auf Eltanin vielleicht etwas zurückziehen würde. Tja - falsch gedacht. Noch immer mit geschlossenen Augen, begann sie wieder leise eine Melodie zu summen, um sich zu beruhigen. Inzwischen war es ihr auch relativ egal, ob es jemand mitbekam. Ihre Singstimme war sogar ziemlich schön - zumindest hatte es Miranda immer gesagt.  Für einen Moment gelang es ihr so, die Welt um sich herum zu vergessen. Hoffentlich würde das mit den Panikattacken besser werden... Dass Terence kurz zu ihr rübergesehen hatte, um ihre Reaktion abzuwarten, hatte sie nicht bemerkt.
{704 Wörter}

{William Arthur Caldwell | vor der Kapsel | analysiert und dokumentiert Umgebung | ansprechbar}


Dieser Beitrag wurde am Fr Okt 14, 2016 10:53 am erstellt.

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Eaglestar


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Devon | Vor der Kapsel -> Raumstation (Lagereingang) -> Wildnis | Anthony [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] , Paul [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können], Dorio [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können], Logan @Rotfalmme, Jillian [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Devon stieß ein wenig die Luft aus, als er nun noch jemanden entdeckte, der sich zu der Gruppe gesellt hatte. Was war das hier? Ein Gruppentreff? Wenigstens sagte der eine kein Wort, ein Pluspunkt für den Schweigetyp – trotzdem kein Grund hierher zu kommen. Die Anderen gingen ihm schon gegen den Strich, sobald sie den Mund aufgemacht hatten. ~Zumal... warum zur Hölle kommen die alle hier her? Haben wir hier Honig zu verkaufen oder was?~ Der Mann verdrehte leicht die Augen und zertrat auf dem Boden einen Ast. Es knackte leicht und knirschte dann, während er das tote Stück Baum unter seinem Schuhen zu Staub zermürbt wurde. Wie unnötig das hier doch war. Einen Moment überlegte er, ob er sich einfach umdrehen und gehen sollte, doch da kam ihm schon die blonde Frau zuvor. Ohne ein Wort drehte sie sich weg und verschwand in der in der Station. Sein Blick wurde fast schon neidisch, als sie einfach so von diesen Leuten weg kam. Aber was hielt ihn davon ab, es auch einfach zu tun? Nichts. Gerade wollte sich Devon weg drehen, als er eine Hand auf seiner Schulter spürte – gefährlich nahe an seiner alten Verletzung. Die Augen des Jägers wurden schmal und er presste die Lippen aufeinander. „Pass, ja auf was du sagst, oder du hast hier die letzten Minuten auf dem Planeten verbracht.“ Ihm war es egal, wie hart diese Drohung klang, aber er hatte bestimmt keine Lust darauf, dass ihm jemand auf die Pelle rückte und erst recht hatte er keinen Nerv für großmäulige Sprüche. Seine Hände waren zu Fäusten geballt, während die Rechte allerdings um den Messergriff gelegt war. Er müsste nur eine schnelle Bewegung vollführen – ein Schnitt durch die Kehle – es wäre so einfach. Zu einfach. Devon holte tief Luft und stieß sie durch die Nase wieder aus. „Du kannst froh sein, das ich heute keine Lust habe, mir die Finger mit fremdem Blut dreckig zu machen. Aber pass auf, das nächste Mal hast du weniger Glück.“ Seine Schultern bebten, als er seinen Zorn noch unterdrücken musste und so wandte er sich am Absatz um. Jetzt hatte erst recht keinen Grund mehr hier zu bleiben – jetzt hatte er eher einen um einfach fort zu gehen. Und während er sich umdrehte rammte er den Mann (Anthony) hart mit der Schulter und stieß jemanden zur Seite (Paul), der dazu gekommen war. „Geh aus dem Weg.“, schnauzte er ihn an. Und marschierte dann den Weg entlang, den zuvor auch Jill gegangen war.
Als er in die Raumstation gehen wollte, versuchte er dies so leise wie möglich zu machen, wobei ihm die Türe schone einen Strich durch die Rechnung machte. Denn als sich diese bewegte zischte und quietschte sie und landete dann nicht gerade leise auf dem Boden. Na hoffentlich war die Frau weit genug weg und hatte es nicht mitbekommen, denn eigentlich hatte er vor ihr leise zu folgen. ~ Mal sehen, was sie vorhat. Und vielleicht hat sie ja noch weitere Waffen versteckt. ~ Auf leisen Sohlen schlich er durch den Raum und sah sich ein wenig um. Kisten über Kisten standen dort und sie alle waren beschriftet. Doch der Mann interessierte sich nicht wirklich dafür, sondern er lauschte nach Schritten und Geräuschen. Er konnte ein metallisches Klirren vernehmen und so duckte er sich ein wenig hinter den eingepackten Materialien. Wenigstens hatten die Sachen die Reise gut überstanden. Dieses Mal holte Devon sein Messer hervor und seine Augen spiegelten sich im Licht der scharfen Schneide. ~Schon viel besser. ~ Kurz fuhr er mit den Daumen über die scharfe Seite und nickte zufrieden zu sich selbst. Das Messer war frisch geschliffen und konnte so mühelos Fell und Haut durchdringen. Umso besser. Er drehte die Waffe in der Hand und steckte es mit der Klinge in seinen Ärmel. Seine Faust verdeckte dabei den Griff und seine Kapuzenjacke verbarg das glänzende Metall. Zufrieden sah er dann wieder auf und hörte dann erneut die Schritte. ~Klingt so als wäre sie in der Nähe.~ Noch immer im Schatten verborgen versuchte er die Silhouette oder die Schatten im Licht zu erkennen. Allerdings war sein Sichtwinkel so schlecht, das er nur die Kisten und ein wenig von dem Raum sah. ~Fuck, ich muss weiter nach vorne. Aber dann muss ich Riskieren, dass sie mich sieht.~ Und das wollte der Braunhaarige vermeiden. Kurz schloss er dann die Augen und konzentrierte sich, während er auf weitere Schritte und Hinweise auf ihren Aufenthalt wartete. Für einen Moment konnte er sich auch vorstellen, wie er das erste mal im Wald gewesen war und sein Mentor ihm beigebracht hatte, wie er nach Rehen lauschte. Dort hatte er geglaubt, der alte Mann würde ihn für verrückt erklären. Wieso sollte man nach Schritten lauschen, wenn man doch Augen hatte? Nach dem dritten Mal hatte dem Förster geglaubt. Denn es war viel besser, wenn man die Beute schön hörte, bevor man sie überhaupt sah. So konnte man sich mühelos vorbereiten und hatte mehr Zeit zu reagieren. Zudem war es einem Möglich den Puls wieder zu stabilisieren und die Waffe ganz Ruhig auf das Opfer zu zielen. Es war um so vieles einfacher und auch effizienter. Am Ende hatte er diese Technik auch auf seinen Streifzügen als Söldner verwendet, es ist wirklich hilfreich. Plötzlich waren Schritte ganz in seiner Nähe zu vernehmen und Devon öffnete die Augen um wenig später schon die Gestalt von Jill zu erkennen. Ein grimmiges Lächeln bereitete sich auf seinen Lippen aus und er duckte sich in den Schatten. Als die Frau die Station verließ, folgte ihr leise und blieb dabei in den Schatten. Doch zuvor hatte er sich noch eine Jacke geschnappt, welche am Rand gehangen war. Sie hatte eine braune Farbe und passte sich den Waldfarben recht gut an. Schnell zog er sich das Kleidungsstück über und warf sich auch die Kapuze über den Kopf, während er im Abstand Jillian in die Wildnis folgte. ~Was hast du wohl vor.~, fragte er sich leise und das Adrenalin der Verfolgungsjagd rauschte durch seine Blutbahn. Zudem kam noch das Wissen, dass das hier ein fremder Wald war, mit wohl auch fremden Kreaturen. ~Wie aufregend.~


Dieser Beitrag wurde am Fr Okt 14, 2016 7:42 pm erstellt.

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Loveless


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Terence Macintosch | Abseits der Kapsel → Anora &' Annabelle | [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Kurz bevor er sich das Minzbonbon in den Mund stopfte, murmelte Anora etwas, was sich wie etwas Anerkennendes und zwinkerte in ihre Richtung. Seine Zunge glitt im geschlossenen Mund immer wieder um das Bonbon, damit auch seine Geschmacksnerven den Minzgeschmack ab bekamen und natürlich, weil die Zunge am meisten zum Atem bei trug, auch wenn er es manchmal nicht glauben konnte. Die Hände hatte er danach wieder lässig in die Hosentaschen gesteckt und umspielte mit der einen Hand ein wenig das Papier des Bonbon, ehe sich Annabelle sich zu den beiden gesellte. Auf Anoras vorherige Worte grinste er nur. »Charmant wie eine Jauche Grube, meine Dame.« warf er belustigt zurück und musste dann lachen. Terence kam immer noch nicht auf die leicht kühle Art von Anora vorhin klar und erst recht nicht auf diese steife Dame namens Annabelle. 'Muss so viel Steifheit nicht irgendwann wehtun?', fragte er sich in Gedanken und zog die Stirn ein wenig kraus.
Wäre Terry eine Katze, so würden jetzt seine Ohren zucken, denn natürlich bekam er mit, dassAnoras Atem flacher geworden war und sah sie mit seinen blauen Augen an, auch wenn ihre Erscheinung auf seinem linken Auge ein wenig verschwommen wirkt. Er fuhr sich nochmals durch die braunen, so oder so verunstalteten, Haare und seufzte kurz.
Kurzerhand setzte er sich vor sie hin und schaltete Annabelle mal ganz kurz aus. 'Hatte ich vorher überhaupt richtig auf sie reagiert gehabt?' Er wusste es selbst nicht und sah seinen Gegenüber an, denn Anora hatte ihre Augen geschlossen gehabt und summte eine schöner Melodie vor sich her. Mit einer Hand rieb er sich das glatte Kinn und lächelte ein wenig. Terence wollte sie jetzt nicht groß unterbrechen bei ihrem Gesumme, deswegen ließ er es auch bleiben. Sein Mund hatte aber andere Pläne vor und warf einfach ein »Das ist echt eine schöne Melodie. « in den Raum hinein. Jetzt wusste er nicht, ob sie darauf nun reagierte oder nicht. Er wollte diese Worte aber auch nicht sagen, war vermutlich eher eine 'Kurzschlussreaktion' seines Körpers. Konnte man es überhaupt so nennen? Kurzschlussreaktion? Im Grunde war sein Mund einfach schneller als er selbst. 'Ich persönlich tippe mehr auf Muskelversagen.' Und er musste über seine eigenen Gedanklichen Worte sich auch noch das lachen verkneifen und das kam im jetzigen Moment nicht wirklich gut herüber.
[x403 Wörter]

{Madison Tremblay | waiting for PP [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]}


Dieser Beitrag wurde am Fr Okt 14, 2016 7:46 pm erstellt.

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Pumpkin


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Jillian | Vor dem Schlafsaal > Richtung Fluss | [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Jillian trat nach dem Öffnen der Türe nach Draussen. Das Gras wuchs an dieser Stelle relativ hoch, bis zu ihrem Knie etwa. Natürlich war ihre Körpergrösse kein Indikator für die Höhe des Grases, weil sie selbst eher zierlich gebaut war. Jillian war knapp 1.65 hoch und auch ansonsten wirkte sie eher schmal und zerbrechlich. Wie falsch doch alle lagen, die sie so einschätzten. Sie konnte sich noch gut an die Gesichter mancher Leute erinnern, wenn sie sagte sie sei Kampfjetpilotin bei der AirForce. Für einen Moment blickte sie auf das Tattoo am innern ihres Handgelenkes. Ein rotes X. Die römische Schreibweise für die Zahl 10.
Sie musste kurz lachen. Wie wenig diese Fremden sie doch kannten. Sie konnte sich bestens vorstellen wie der ein oder andere früh genug finden würde man müsse sie beschützen, wie naiv sie doch alle waren. Sie wäre in kürzester Zeit in der Lage die ganze Besatzung zu töten. Selbst ohne Waffe wäre ihr dies ein leichtes - natürlich stand Jillian nicht der Kopf danach jemanden umzubringen, doch würde sie nicht mit der Wimper zucken wenn sie es als nötig empfinden würde.

Nachdem die Frau für einige Sekunden nachdenklich in der Tür gestanden und der Umgebung gelauscht hatte ging sie los. Zwischen ihr und den anderen wurde die Sicht durch eine weitere, kleinere Raumstation versperrt. "Wahrscheinlich die Sanitäranlagen", schoss es Jillian durch den Kopf, denn diese hatte sie in der grossen nicht gesehen. Rasch bewegte sie sich weiter, immer darauf bedacht nicht bemerkt zu werden. Wer weiss, ob nicht irgendein Idiot auf die Idee käme ihr zu folgen.
Nach einem Fussmarsch von etwa einem oder zwei Kilometern kam sie bei einem kleinen Flusslauf an, zuerst wollte sie gierig daraus trinken, belehrtensich jedoch eines besseren. Sie hatte keine Ahnung, ob dieses Wasser toxisch war. Jillian öffnete das Munitionsfach ihrer Pistole und nahm eine Patrone heraus, aus dem Rucksack das Messer. Mit ziemlicher Fummelei, schaffte sie es schlussendlich den Boden abzunehmen und das Pulver auszuschütten. Mit einem leisen Seufzer versteht sich. Dann tauchte Jillian di Patrone ins Wasser und füllte sie so mit ein paar Millilitern Wasser, ehe sie den Boden wieder daraufsetzte und andrückte. Dann stopfte sie alles wieder in den Rucksack, die Pistole in den Hosenbund. Einen kurzen Moment nachdem sie Aufgestanden war, hörte sie ein rascheln .
Natürlich war ihr sofort klar, dass es sich hierbei um kein Tier handeln konnte. In kürzester Zeit hatte sie die Waffe mit einem Klicken entriegelt und richtete sie auf die Stelle aus der das Geräusch gekommen war. "Raus da!", knurrte sie und gab damit mehr als deutlich zu verstehen wie sehr ihr diese Situation gerade gegen den Strich ging.


Dieser Beitrag wurde am Fr Okt 14, 2016 9:04 pm erstellt.

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Arya


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Arya West | in der Kapsel → vor der Kapsel → William ([Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können])


Können die nicht still sein? Ich will schlafen. Nur noch ein bisschen. Arya wälzte sich mit geschlossen Augen auf die andere Seite. Aber auf welche andere Seite? Sie konnte sich nicht daran erinnern, sich gestern in ihr Bett gelegt zu haben. Langsam öffnete sie ihre Augen und wurde sogleich vom Licht, dass auf sie einstrahlte geblendet. Da viel es ihr wieder ein. Die zerknitterte Zeitung, die sie auf dem Gehweg gefunden hatte. Darin die Anzeige:"Wer möchte ein ganz neues Leben beginnen? Wer möchte einen neuen Planeten entdecken?" hatte es da geheißen. Sie hatte sich gemeldet. Dann viel ihr auch ein, wie sie in die Kapsel gestiegen war. Wie lange bin ich schon hier? Wie spät ist es? Welcher Tag ist überhaupt? Arya versuchte sich aufzusetzen und schaute sich um. Ein kleines Fenster, wo das Licht her kam und eine Tür. Sie versuchte aus dem Fenster zu schauen, konnte aber nichts erkennen. Sie musste die Kapsel wohl oder übel verlassen und damit ein neues Kapitel ihres Lebens beginnen. Arya tat sich etwas schwer die Tür zu öffnen, obwohl ihr die Leute am Start mindestens fünfmal erklärt hatten, wie sie auf und zu ging. Endlich sprang sie auf. Arya blinzelte zweimal, dann schaute sie sich um. Sie war wohl die letzte gewesen, die die Kapsel verlassen hatte. Das bin ja mal wieder typisch ich. Ich bekomme von allem nichts mit, grinste sie über sich selbst, wurde aber sofort wieder ernst als sie bemerkte, was für ein Nachteil ihr das später werden konnte. Da entdeckte Arya auch schon drei der anderen, die mit auf den neuen Planeten gekommen waren. Das eine der beiden Mädchen sah aus irgenteinem Grund verschreckt und der Junge nicht besonders sympatisch aus, also beschloss Arya lieber allein ihre Umgebung zu erkunden. Ein Schritt vor den anderen. Ein Schritt. Noch ein Schritt. Erinnerte sie sich. Ich muss ja wirklich lange in der Kapsel gelegen haben, wenn ich ersteinmal nachdenken muss, wie laufen geht. Dann viel ihr ein, warum sie eigentlich hier war. Dokumentieren. Alles dokumentieren. Rief Arya sich ins Gedächnis. Das konnte doch noch warten! Nachdenklich staarte sie auf den Fußboden, wärend sie ging. Plötzlich stieß sie gegen irgentwas - oder besser gesagt: irgentwehn. Vor ihr stand ein Junge (William) mit einem Notizblock und einem Stift in der Hand. Ein schlechtes Gewissen nagte an Arya. Oh Gott, soll ich auch schon mit dem aufschreiben anfangen? Bleibt uns nicht noch etwas Zeit? "Oh, entschuldige.", stammelte sie verlegen, als sie bemerkte, das sie den Jungen einfach nur angestaart und kein Wort gesagt hatte. "Ich bin Arya.", stellte sie sich vor und tadelte sich selbst gleich: Arya, Arya, nur dir gelingt es ja immer, den besten aller Auftritte hinzulegen!, dachte sie ironisch und ihre Wangen verfärbten sich rosa, wie sie immer wurden, wenn ihr etwas peinlich war.


Dieser Beitrag wurde am Fr Okt 14, 2016 9:41 pm erstellt.

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Winterpfote


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{Annabell | Vor der Kapsel {abseits der Gruppe} ;; bei Terence ([Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]) & Anora ([Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können])}

Freut mich ihrer Bekanntschaft zu machen. Es war ein steifer und kalter Gruß doch sie war schließlich nicht hier um neue Freunde zu finden, oder vielleicht doch ? Nein, definitiv nicht die Arbeit ging vor, das ging sie immer und würde sie wohl auch immer. Das ihr der Typ an Anoras Seite nicht antwortete war eigentlich egal aber dennoch unhöflich, wie dem auch sei dem Geruch nach zu urteilen hatte er sich kurz zuvor übergeben deshalb wollte sie ihn im Moment auch gar nicht kennen lernen. Das Mädchen, diese Anora, hatte anscheinend ein nervliches Problem, es war also sicher besser wenn sie sie in Ruhe ließe, dennoch hatte sie noch eine wichtige Frage. Wissen sie zufällig bei wem man sich melden muss um einen eigenen Arbeitsbereich zu erhalten ? Oder um Allgemei mit der Arbeit zu beginnen ?

Dorian | Vor der Kapsel (bei Devon [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können], Anthoy @ Luchspfote, Paul [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können])

Allen anschein nach waren die Leute hier weniger gesprächig als gedacht, was bedeutete das es an ihm war zu reden und ja er redete gerne. Freut mich dich kennen zu lernen Tony, ich würde dir ja die Hand schütteln aber so richtig traue ich diesen Dingern gerade nicht über den Weg. Er hielt grinsend seine mechanischen Hände hoch. Nach dem Systemstart sind die ab und zu etwas durcheinander und daher etwas sehr grob naja was solls. Hier stehen wir nun auf einem neuen Planeten welcher die ganze Zeit vom Menschen unberührt blieb, es ist fast schon eine Schande das wir diese Ruhe stören aber das ist jetzt unsere Chance der Welt zu zeigen was wir können aber vor allem ist es unsere Chance die menschliche Gesellschaft volkommen neu zu erfinden sie praktisch neu zu erdenken, neu zu erschaffen. In dieser Welt können wir etwas großrtiges erschaffen. Stellt euch eine Zivilisation vor welche nicht gegen die Natur sondern im Einklang mit ihr lebt, eine Gesellschaft die sich nur das nimmt was sie benötigt nicht mehr und in der jeder die gleichen Chancen hat. Er hatte einen ganzen Redeschwall vom Zaum gelassen und hatte sich immer mehr hinein gesteigert, er war so aufgeregt und hoffte wirklich das seine Ideen bei seinen Zuhörern ankamen.


Dieser Beitrag wurde am Fr Okt 14, 2016 10:03 pm erstellt.

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Devon | Raumstation – Wildnis | Jill [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Der junge Mann hatte einen Moment gewartet, bevor er Jill über die Fläche gefolgt war. Es gar im ersten Moment gar nicht so einfach, sich verborgen zu halten. Denn nur Gras lag zwischen ihm und der Frau. Aber zum Glück schien sie sich nicht umzudrehen und er duckte sich ein wenig tiefer. Wobei seine große Gestalt dadurch noch weniger verdeckt wurde. Zu seinem Glück war das Grasstück nicht weit und schon bald folgten einige Bäume, hinter denen er sich verborgen halten konnte. Einen Augenblick lang ließ er den Blick hin und her schweifen und hoffte, dass auch niemand der anderen Gestalten ihn sehen konnte. Es wäre ziemlich...unvorteilhaft, würde jemand über den ganzen Platz schreien um ihn auf sich aufmerksam zu machen. Doch schon bald erkannte er, dass die Sicht auf sie durch eine Station verdeckt wurde. ~Schlaues Mädchen. Du hast wohl schon vorgedacht.~ In diesem Moment war also alles ruhig, wofür Devon wirklich dankbar war. Kurz kontrollierte er dann auch die Haltung des Messers, damit er sich nicht ausversehen selbst schnitt, auch wenn das seit Jahren nicht mehr passiert war, gab er besser acht. Die Waffe selbst hatte er noch in seinem Ärmel verborgen, so war sie schnell zu erreichen, sollte er sie benötigen. Eine Weile lief er dann einfach den Weg entlang und achtete darauf, keine Schatten zu werfen oder andere Dinge zu machen, die auf seine Anwesenheit hindeuteten. Am Anfang behielt er noch ein wenig mehr abstand zu Jill, doch nach und nach holte er auf, bis er schlussendlich nur noch wenige Schritte von ihr entfernt war. Noch immer verborgen zwischen den Stämmen der Bäume. Hin und wieder sah er sich nach Tieren um und lauschte nach Flügelschlägen oder sonstigen Hinweisen auf Leben. Einmal glaubte er sogar den Schrei einer Eule zu vernehmen. Aber das konnte ihn auch nur getäuscht haben. Wälder waren tricksende Biester, die manchmal den Sinnen Streiche spielten. Besonders Nachts waren sie am gefährlichsten, denn dort spielte auch noch der Kopf so seine Rolle. Er selbst hatte sich diese Angst abtrainiert, denn er hatte die Wälder teilweise so gut wie seine rechte Westentasche gekannt, so oft hatte er darin übernachtet oder gejagt.
Und während er in alten Erinnerungen schwelgte, bemerkte er gar nicht, wie er auf einen Ast trat, welcher zu seinem Pech auch noch einen Haufen Blätter an sich hatte, welche ein lautes Rascheln von sich gaben, das nicht so klang, als hätte der Wind dieses Geräusch verursacht. Die Blonde schien da ebenfalls gleicher Meinung zu sein, denn keine Minute später hörte er das Klicken der Abzugssicherung ihrer Pistole, gefolgt von ihrer Stimme, die ihm Befahl sich zu zeigen. Oder eigentlich meinte sie eher mehr, er solle aus seinem Versteck raus kommen. Devon setzte ein falsches Lächeln auf und trat dann hinter dem Baum hervor. Zum Spaß hatte er die Hände erhoben und seine Augen funkelten ein wenig. „Vorsicht, Süße. Sonst schießt du dir noch selbst ins Bein.“ Da er so oder so entdeckt worden war, hatte es keinen Sinn, wenn er länger versteckt bleib. Allerdings nahm er das Jagdmesser Abwehrbereit in seine Hand. Kaum erkennbar in der Entfernung, mit der er noch zu Jill stand. Ihm war nicht entgangen wie perfekt sie die Waffe hielt – was nur bedeutete, dass sie Erfahrung darin hatte. „Ich war nur neugierig, was du hier alleine zu Suchen hast. Wer weiß, vielleicht hast du ja noch mehr Waffen versteckt.“ Sein Ton war rau und hatte fast schon etwas harsches an sich, aber das war seine Stimme schon immer gewesen. Die Grobheit und Unfreundlichkeit war ihm schon angeboren.


Dieser Beitrag wurde am Sa Okt 15, 2016 12:00 am erstellt.

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Pumpkin


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Jillian | Wildnis | [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Natürlich war ihr der provokante Unterton in Devons Kommentar nicht entgangen, sie verengte die Augen für einen Moment zu Schlitzen. Wenn sie ehrlich war, so würde sie ihm am liebsten die Fresse einschlagen und ihm so dieses dreckige Grinsen aus dem Gesicht wischen, doch sie liess es bleiben.
Dass er es geschafft hatte ihr knapp 2 Kilometer zu folgen ohne bemerkt zu werden bedeutete nichts anderes, dass er das Anschleichen geübt hatte. Die logische Schlussfolgerung war also, dass der verschwommene, blitzende Gegenstand in seiner Rechten ein Messer sein musste. Hoffentlich war es ein Jagdmesser, dann müsste sie das Tier nicht mit diesem elenden stumpfen Esser ausnehmen. Natürlich hatte sie sich das schärfste ausgesucht, doch schien man auf 'Kindersicherung' geachtet zu haben, als man die Raumstation belud. Keine Waffen. Keine scharfen Messer. Nichts.
Mit einer flinken Handbewegung hatte sie sich die Waffe wieder in den Hosenbund gesteckt. Bei Gelegenheit würde sie sich einen Gurt, den sie hoffentlich finden würde, aus einer der Kleidungskisten hervorkramen und diesen zu einer Waffenhalterung machen. "Messer weg. Dort vorne ist der Wald. Wenn du planst weiter rumzutrampeln wie ein neugeborenes Kalb, kannst du gleich wieder gehen", meinte sie nur knapp.
Jillian hatte keineswegs vor auf seine Provozion einzugehen, geschweige denn auf seine Frage nach Waffen. Die Frage war völlig debil und sinnlos, er wusste genauso gut wie sie, dass man ihnen die mitnahme von Waffen verboten hatte. Es war ein Wunder, dass diese unbemerkt geblieben war. Was hätte sie bitte noch mitschmuggeln sollen? Eine Kalaschnikow? Vielleicht auch gleich noch den Jet? Ja das musste es wohl sein.
Leichtfüssig setzte sie über den kleinen, etwa 1m breiten Fusslauf und bahnte sich dann weiter ihren Weg durch das stetig etwas höher werdende Gras bis zum Wald.
Sie hatte Glück. Durch ihren zierlichen Körperbau brachte Jillian nicht viel auf die Waage. Wenn sie auf einen Ast stand konnte sie diesen noch bemerken, bevor er durch ihr ringes Gewicht brechen konnte. Diesen Vorteil brauchte sie. Sie konnte Jagen. Sie war auch ganz gut darin, hatte zwischenzeitlich sogar gelernt mit dem Bogen umzugehen, nichts desto trotz war sie keine Jägerin. Sie war gut, weil sie aufgrund ihr Körperbaus und des Militärtrainings, welches sie hinter ihr hatte, welches ihr das anschleichen lehrte. Sie war gut, weil sie mit Waffen besser umgehen konnte, als viele anderen die es von sich behaupteten. Und genau hier lag der springende Punkt: Sie tötete aus der Entfernung. Ein Tier mit einem Messer zu töten, sie zweifelte daran, dass ihr dies gelingen würde. Wahrscheinlich würde es sie riechen können und wegrennen, denn Menschen rochen einen nicht, woher sollte sie also wissen worauf man hierbei Acht geben musste? Genau deshalb würde sie sich nie als eine Jägerin bezeichnen. Sie tötete Tiere genau so, wie man andere Menschen im Kampf mit Waffen töten würde, doch Tiere waren keine Menschen - Und ein Kampf keine Jagd.
Sie hatte immer nur aus Entfernung getötet. Das konnte sie.
Unweigerlich musste sie an ihren ersten Einsatz mit dem Kampfjet denken. Es war pervers. Es war pervers, wie man eine 15-jährige hat einen Jet fliegen lassen können, der Leben zerstörte. Ja. Bei ihrem ersten Einsatz war sie gerade mal 15. Andere wurden in dem Alter zum ersten Mal mit dem eigenen Leben konfrontiert und sie? Sie lebte es bereits.

-RÜCKBLENDE START-
Und im grellen, nackten Licht sah sie hunterte Leute stehen. Vielleicht mehr.
Sie sprachen ohne Töne von sich zu geben. Selbst aus dieser Distanz vermochte sie die Angst in den Augen der Zivilisten zu sehen. Sie sah Mütter. Kinder.
In diesem Moment, den sie alle teilten schienen die Menschen Lieder zu singen, welche ihre Stimmen nie teilen würden. Keiner Sprach. Keiner wagte es dieses stumme Lied der Stille zu durchbrechen. "Es tut mir leid", wisperte Jill leise ins Nichts und drückte auf den Knopf. Innert Sekunden ging das gesamte Dorf in Flammen auf. Tot. Sie waren alle tot.
Die Stille, die sich danach ergab schien mit jeder Sekunde zu wachsen. Ihre Worte nach Vergebung, vor wem sie auch immer die Vergebung gesucht hatte, waren wie leise Regentropfen gefallen. Das Echo war bis zum heutigen Tage nie verblasst.
Jillian dachte daran wie Angehörigte sich beugten und beteten. Zum Gott, den sie sich erschaffen hatten.
Sie schluckte und holte tief Luft. Das Dorf lag nun hinter ihr. Die Tat war vollbracht.

-RÜCKBLENDE ENDE-




Dieser Beitrag wurde am Sa Okt 15, 2016 12:27 am erstellt.

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Rotflamme


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Logan | -> Kapsel; Tayet und Madison
Er zuckte nicht zurück, als der Mann (Devon) ihn und den anderen, der inzwischen dazu getreten war anfuhr, er war daran gewöhnt, dass man ihn anschrie, aber er wollte sich nicht unnötig aufregen, oder ein Streitgespräch anfangen. Solche Typen ließ man am besten in Ruhe und meistens, war es auch das was sie wollten. Also entschloss er sich wieder zurück in die Kapsel zu gehen. Die Frau (Jilian) um die sich die Gruppe gebildet hatte, war weg und Logan hatte nicht vor ihr zu folgen. Er hatte keine Lust dazu sich anfauchen zu lassen und  vielleicht gab es ja in der Kapsel noch etwas zu sehen, was er vorhin nicht registriert hatte. Oder eventuell auch Menschen, die nicht von allem und jedem genervt waren und mit denen man Kontakte knüpfen konnte. Aber nur vielleicht.
Er war, nachdem er die Kapsel wieder betreten hatte, so beschäftigt mit der Suche nach etwas, dass auf einen anderen Raum, oder dergleichen hindeutete, dass er nicht auf seine  Umgebung achtete und beinahe in zwei Mädchen, die offenbar ein Gespräch führten, hineingestolpert wäre, konnte sich aber gerade noch so fangen. "Tut mir leid", entschuldigte er sich hastig. Heute war einfach nicht sei Tag.

Charlotte | draußen; leigt im Gras - ansprechbar


Zuletzt von Rotflamme am Sa Okt 15, 2016 6:56 pm bearbeitet, insgesamt 2 mal bearbeitet


Dieser Beitrag wurde am Sa Okt 15, 2016 6:09 pm erstellt.

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Saphirflügel


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Nanuk Kusarie | in der Kapsel

Ein unangenehmen stechen seitlich am Kopf weckten das 19 Jährige Mädchen in einem Raum in welchem sie zuvor nie gewesen war. Momentmal Raum? Verwirrt blinzelte die Junge Frau und wandte ihren Kopf nochmals von Links nach rechts. Ja wirklich ein Raum aber wie war sie in solch einen Raum gekommen? Hatte man sie gefunden dort wo sie zueletzt ihre Nacht verbracht hatte? Das war definitiv nicht in einem Raum gewesen. Sich langsam aufsetztend hob sie sich eine Hand an den Kopf und stieß etwas Krmpfhaft die Luft zwischen dem Zähnen aus.
Was war eigentlich passiert? wie kam sie zu diesem Ort? War das hier die Polizei wache oder was war geschehen. Der Schmerz in ihrem Kopf pochte unangenehm. Sie fragte sich dabei ob es sich hier nur um normale Kopfschmerzen handelte oder ob sie vielleicht ausgenockt wurde. Nachdenklich blickte sie zur Decke des Raumes empor. Nichts..einfach nichts. sie konnte sich nicht erinnern was passiert war, und dabei war sie doch immer so eine aufmerksame Person gewesen. Aufmerksam und vorsichtig. es konnte doch unmöglich gewesen sein sie zu fangen oder etwa doch? Vielleicht wurde sie auf eine Hinterlistige Art im schlaf überrumpelt? Egal..was es auch ist ich sollte mich vielleicht mal hier umsehen? Vielleicht gibt es auch einen weg zu entkommen dachte sie sich hoffnungsvoll und richtete sich so auf das sie mit ihren Füßen den Boden berührte. Das Pochen setzte bei der Bewegung wieder voll mit ein sodass sie sogar leicht aufknurrte und sich die Hand an die Schläfe presste. "Verdammt nochmal" grollte sie vor sich her und sah sich suchend nach etwas um. Wasser.. das würde betsimmt gut tuen oder etwa nicht? Aber gab es den hier etwas zu trinken?
Ein weiteres mal glitt ihr Blick durchs Zimmer. Nichts. Kein einziges Wasserglas oder irgendwas  was darauf deuten konnte das es wasser hier gab. Na super..Man wacht irgenwo im nirgendwo auf und nichtmal ein Glas wasser ist vorhanden recht genervt von ihrer Momentanen Situation stand die Blondhaarige dann trotz des Pochens in ihrem Kopf auf. Ihre Kleidung trug sie noch worüber sie besonders froh war. Allein der Gedanke daran wie jemand sie umgezoen hatte liesen ihr mulmig zumute werden. Vorallem wenn sie daran dachte das es männliche Personen sein konnten. Sie hasste sie nicht aber doch ekelte sie sich vor Männern und dem was sie immer von einem wollten.
Den Kopf schüttelnd hoffte sie den Gedanken los zuwerden und sich nach Wasser umsehen zu können. In dem Raum gab es nichts wie es schien, außer mehrere Betten? Konnte man das so nennen? und eine Tür. Was sich dort draußen wohl verbarg? In einer vorsichtigen lauernden Haltung ging sie auf diese Tür zu und legte ihre Hand auf dessen Türgriff. Mal sehen wo ich hier bin dann öffnete sie die Tür. 

Nanuk Kusari /in /vor der Kapsel- ansprechbar


Zuletzt von Saphirflügel am So Okt 16, 2016 3:27 pm bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet


Dieser Beitrag wurde am Sa Okt 15, 2016 6:54 pm erstellt.

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Eaglestar


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Devon | Wildnis | Jillian [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Beinahe wäre ihm das Grinsen von den Lippen gerutscht, als er den Blick der Frau auf seiner rechten Hand sah. Er stieß einen leisen Pfiff aus und holte das Messer schlussendlich aus seinem Versteck hervor. Sie hatte ihm durch die Geste nur deutlich gezeigt, dass sie seine Waffe längst entdeckt hatte. Wenig später folgten auch Worte, die seine Vermutung bestätigte. So war der Überraschungsmoment also vorüber und er würde kaum einen Schritt weit kommen, hätte er beabsichtigt sie zu töten. Denn ein Messer gegen eine Schusswaffe? Devons Überlebenschancen waren gleich Null. Warum also noch weiter herausfordern? Er hatte nicht wirklich Lust, mit einem angeschossenen Bauch durch die Gegend zu laufen. Das war einfach nur Schmerzhaft und führt am Ende zum Tod. Dinge, die niemand wirklich haben wollte. Bei einem weiteren Blick in das Gesicht der Frau, wirbelte er das Messer kurz durch die Luft und fing es mit einer Hand geschickt wieder auf. Dabei machte er kein Geräusch und selbst seinen Atem hatte er kurz angehalten. Es war einfach ein Moment der vollen Konzentration und der Ruhe. „Ich weiß ja nicht was du hier vorhattest, aber wenn du Jagen gehen wolltest, hast du das wirklich prima gemacht. Du hast alle Tiere innerhalb von einem Kilometern verschreckt. Du hast weder auf den Wind geachtet, noch auf die Geräusche um dich herum. Und ich und laut? Du hast mich keine zwei Kilometer lang gehört – dich hingegen hat, jedes Tier wahrgenommen.“ Er konnte nicht verhindern, dass in seinen Augen erneut etwas Provozierendes aufleuchtete. Jillian hatte etwas an sich, was ihn dazu veranlasste sie herauszufordern.
Kurz drehte er sich dann um und hob den Blick zu den wenigen Bäumen die hier waren. Bis jetzt hatte er kein Zeichen von Leben gesehen. Wahrscheinlich hatte die laute Landung der Kapsel alles Leben in einem weiten Umkreis vertrieben. Was bedeutete, sie mussten noch ein Stück tiefer in das Land. Ob dies gut oder schlecht war, konnte Devon jetzt noch nicht sagen. Doch kaum war er zu dieser großartigen Überlegung gekommen, marschierte Jillian schon wieder weiter. Der Mann verdrehte leicht die Arme und duckte sich dann leicht, um ein wenig von der Erde hoch zu haben. Damit rieb er leicht seine Hände ein und fuhr dann ein wenig über den Stoff der Jacke. Es blieb kaum Spuren davon hängen, aber er wusste, dass es dafür reichte, seinen Eigengeruch für Tiere unsichtbar zu machen. Sie musste sich einfach den gegebenen Verhältnissen anpassen und da er weder wusste welche Tiere hier lebten, noch wie sie reagierten, ging er auf Nummer sicher. ~Aber es reicht nicht, wenn nur ich alleine unsichtbar für den Geruchssinn von Wesen bin.~, ging es ihm durch den Kopf und er nahm noch ein wenig Erde in die Hand, welche er mit voller Wucht auf die Frau schoss. „Hey, wenn du was fangen willst, solltest du erst einmal damit anfangen dich zu tarnen.“ Er setzte wieder sein falsches Lächeln auf und spielte ein wenig mit dem Messer herum. Mit ein paar großen Schritten holte er die Andere ein und blieb mit einem Meter Seitenabstand zu ihr stehen. Er würde ihr durchaus zutrauen, dass sie ihm selbst jetzt noch mitten ins Gesicht schoss. So ungern er es auch zugab, er musste jetzt darauf vertrauen, dass sie sich soweit unter Kontrolle hatte und ihn nicht sofort umbrachte. Aber dieses Risiko war es ihm wert, denn es jagte ihm wohlige Schauer des Adrenalins durch den Körper. Er war eben jemand, der gerne Risikos einging und mit dem Feuer spielte und bis jetzt war er auch immer recht gut davon gekommen. Das Messer noch immer in der Hand, sah er dann zu einem Moment zu dem kleinen Rinnsal neben ihnen und erblickte sein eigenes Gesicht. Ein Gesicht, welches von schlaflosen Nächten und harter Arbeit gezeichnet war. Ein Leben von dem er nicht wusste, ob er es vermissen würde. Doch diese Erfahrung würde er noch früh genug machen, denn ein Zurück gab es nicht mehr. Nicht seitdem sie hier gelandet waren. Im Augenwinkel bemerkte er, dass Jillian plötzlich einen fast schon abwesenden Blick bekam. ~An was sie wohl gerade denkt?~ Devon lenkte den Blick fort von ihr und ging kurz in die Knie, um sich den Boden genauer anzusehen.


Dieser Beitrag wurde am Sa Okt 15, 2016 11:59 pm erstellt.

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Leopardenblut


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{Anora Johnson | Vor der Kapsel → Raumstation {Gemeinschaftsraum) ;; bei Terence ([Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]) & Annabelle ([Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]) → allein}
Hatte er sie gerade allen ernstes als charmant wie eine Jauchegrube bezeichnet? Anora konnte nicht anders und stimmte in sein Lachen ein. So eine Bezeichnung war ihr noch nie untergekommen, doch vielleicht hatte er irgendwo Recht. Charme war noch nie etwas gewesen, was sie wirklich gebraucht hätte, um ihre Ziele zu erreichen. Ein charmantes Lächeln könnte sie sich vielleicht abringen, aber es wäre mit Sicherheit mit einem Kommentar verbunden, der den Charme in sich ein wenig zerstörte. Ehrlichkeit war ihr um einiges lieber. Die Sache mit der Jauchegrube konnte sie trotz allem nicht unkommentiert lassen.
"Stets zu Diensten, Mylord." Sarkastischer hätten ihre Worte wohl kaum klingen können. Das "Mylord" hatte sie extra noch betont und zwang sich wieder das zuckersüße falsche Lächeln auf. Normalerweise hätte sie einem fremden Gegenüber keine so frechen Kommentare abgegeben, aber Terence war in dieser Hinsicht eine einzige Steilvorlage. Außerdem genoss sie es irgendwie, ihre Meinung frei zu äußern, denn es war etwas, was sie bei ihrem Vater nie gekonnt hatte. Sie merkte schon nach so kurzer Zeit, wie gut es ihr tat, von "Zuhause" weg zu sein - vielleicht würde sie ihre Soziophobie früher oder später wirklich noch in den Griff bekommen. Ein leichter Hoffnungsschimmer trat in ihre moosgrünen Augen.
Und eben dieser Hoffnungsschimmer wurde zu nichte gemacht, als sie die nächste Panikattacke bekam. War es denn wirklich so schwer, einmal nicht direkt Panik zu bekommen, wenn mehr als eine Person mit ihr redete? Vermutlich war es noch immer der Schock von der Kapsel. Der Abend dürfte die reinste Tortur für sie werden - wenn sie nicht sogar irgendwo außerhalb übernachten würde, um nicht bei so vielen Menschen zu sein. Das wäre mal wieder typisch für sie. Sie bekam mit, wie Annabelle eine weitere Frage stellte, doch eine Antwort wusste sie nicht. Es war ohnehin fraglich, ob es hier überhaupt soetwas wie eine soziale Hierarchie geben würde und von einer Leitperson wusste sie ebenfalls nichts. Ohne die Augen zu öffnen oder ihr Summen zu unterbrechen schüttelte sie den Kopf und hoffte, dass die junge Frau ihre Antwort verstehen würde. Es tat ihr regelrecht leid, dass sie nicht dazu in der Lage war, eine ruhige Antwort zu geben, doch ihre Nerven lagen noch immer blank. Hoffentlich würde sie sich bald etwas fangen, doch bis das geschehen würde, würde sie ein wenig Abstand zu dem gesamten Trubel brauchen. In ein paar Stunden wäre es bestimmt besser.
"Das ist echt eine schöne Melodie" waren die Worte, die sie schließlich dazu brachten, ihre Augen wieder zu öffnen. Der Ursprung jener Worte - Terence hatte sich inzwischen direkt vor sie gesetzt und lächelte sie an. Machte er sich etwa Sorgen um sie? Ein schwaches Lächeln umspielte ihre Lippen und sie murmelte ein leises "D-danke". Vermutlich wäre sie unter anderen Umständen leicht errötet, doch es war schwer genug ihr Zittern unter Kontrolle zu bringen.
Sie überlegte einen Moment. Wenn sie sich weiter vor der Kapsel aufhalten würde, würde sie sich vermutlich nie wirklich entspannen können. Anora sehnte sich nach einer bequemen Couch. Vielleicht würde sie ja etwas in der Raumstation finden. Außerdem würde sie so vielleicht der Masse an Menschen entfliehen, die langsam aus der Kapsel strömte und sie zunehmend nervös machte. Die Raumstation schien groß genug zu sein, um anderen wenn nötig aus dem Weg zu gehen. Wieder lächelte die Rothaarige schwach.
"Ich glaub ich geh rüber in die Raumstation. Wenn du mitkommen willst, kannst du das gerne tun, aber ich brauch erstmal etwas Abstand von dem ganzen Trubel hier. Außerdem bin ich dir vermutlich ne Erklärung schuldig, Terence", flüsterte sie gerade mal so laut, dass der junge Mann vor ihr sie verstehen würde. Ihre Stimme klang um einiges brüchiger, als sie erwartet hatte, doch das war vermutlich eine Nachwirkung der beiden Panikattacken. Mit einem letzten entschuldigenden Blick erhob sie sich und lief in Richtung Raumstation. Dort angekommen öffnete sie die Schleuse.
Die Tür öffnete sich mit einem leisen Zischen. Sie betrat einen Raum - eine Art Lagerhalle - in dem noch Licht brannte. Vermutlich war schon jemand zuvor durch diesen Saal gekommen, doch die Station schien totenstill zu sein. Die Tür hatte sich inzwischen hinter ihr geschlossen. An den Wänden befanden sich Metallgestelle, in denen Kisten untergebracht waren. Sie waren allesamt beschriftet - von Essen über Rohstoffe bis Kleidung war alles vorhanden. Anora machte sich nicht die Mühe, in die Kisten zu sehen, denn es war vermutlich nichts darin, was sie zu diesem Zeitpunkt interessierte. Deswegen ging sie durch die Tür am anderen Ende des Raumes, durchquerte die Küche und gelangte schließlich in eine Art Gemeinschaftsraum. Es handelte sich um den vermutlich größten Raum der Station. In ihm waren mehrere Tische und Sofas aufgestellt, sodass sich alle entweder zusammen oder in kleinen Grüppchen dort aufhalten konnten. Die Rothaarige warf kurz einen Blick in den Nebenraum - einen riesigen Schlafsaal. Natürlich gab es nur einen Schlafsaal. Dort Schlaf zu finden dürfte eine Überwindung werden. Zur Not würde sie sich wohl oder übel Decke und Kissen schnappen und im Gemeinschaftsraum übernachten oder so. Mit einem leisen Seufzen setzte sie sich auf ein Sofa in einer Ecke. Es war ihr wirklich unangenehm, dass sich ihre Phobie so stark äußerte. Ob Terence ihr gefolgt war, wusste sie nicht. Trotzdem genoß sie den kurzen Moment der Ruhe und entspannte sich ein wenig. Sie lehnte sich ein wenig zurück und ließ die Gedanken schweifen, während sie abwartete, ob der junge Mann ihr hinterher gelaufen war.
{918 Wörter}

William folgt später (zu müde für noch einen Post)


Dieser Beitrag wurde am So Okt 16, 2016 1:47 am erstellt.

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Jewel/ Kapsel

Jewel spürte einen stechenden Schmerz in der linken Schläfe und schreckte auf. Sie befand sich in einer Raumkapsel. Sie wuste nicht wie sie hierher kam und da errinerte sie sich wider. Sie hatte sich freiwillig genmeldet auf diesen Planeten mitzukommen. Dummer weise konnte sie sich nicht ganz errinnern wann sie dies eentscheidung getroffen hate, aber dannblendete sie ihgr ein. Sie war sauer auf ihre Familie und dachte sie brauche mal auszeit. Vermutlich war sie noch am gleichen Abend losgeflogen. Verdammt wo bin ich blos?? Dachte sie und rieb sich den Kopfd. Sie suchte nach jemand anderem aber sie fand niemanden. Sollte ich evt. mal raus oder so? Sie stand auf und lief erstmal auf sicheren Beinen umher. Hallo? Ist da wer?? Rief sie. Jewel ging dur eine &Tür die sich zischend öffnete und auch so wieder schloss. Wie in Star Warse, grumelte sie leise.SIe war in einem raum in dem ein Junge war auf den sie schnell zu lief(Wiliam. Jewel ging auf ie zu und sagte bestürzt:Wie komme ich hier wieder weg!


Dieser Beitrag wurde am So Okt 16, 2016 2:34 pm erstellt.

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Arya | bei Willam → Jewel | [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können], [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Noch ein Mädchen (Jewel) lies sich blicken. Arya blickte neben sich zu dem Jungen, gegen den sie eben erst gelaufen war (William) und dann zu dem Neuankömmling. Das Mädchen (Jewel) hatte zwar nicht mit ihr, sondern mit dem Jungen (William) geredet, aber Arya antwortete ihr trotzdem etwas belustigt:"Du kannst hier nicht mehr weg. Es war deine Entscheidung hier her zu kommen." und dann fügte Arya noch etwas langsamer hinzu, so dass es sogar ein Kleinkind verstehen konnte:"Du hast dich freiwillig gemeldet. Hörst du? Freiwillig. Nun gibt es kein zurück mehr." Im Nachhinein hatte jenes vielleicht etwas fies geklungen, doch Arya konnte gar nicht verstehen, warum das fremde Mädchen (Jewel) so ein Theater machte.


Dieser Beitrag wurde am So Okt 16, 2016 7:05 pm erstellt.

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Leopardenblut


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{William Arthur Caldwell | vor der Kapsel ;; bei Arya ([Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]) & Jewel ([Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können])}
William warf einen kurzen Blick auf seine Notizen. Es waren fein säuberlich notierte Stichworte, die Lettern waren, dafür dass er keine richtige Schreibunterlage hatte, sogar ziemlich gut lesbar.  Zwar waren die Informationen nicht sehr tiefgreifend oder detailliert, aber es war auch schwierig, allein mit den Sinnen und ohne Geräte eine genaue Analyse durchzuführen. Es waren einfache Aufzeichnungen von Wetter, Temperatur und Umgebung, gegebenfalls mit kleinen Anmerkungen und Theorien, die der junge Mann selbst aufgrund der Fakten aufstellte. Bisher entsprach der Planet voll und ganz seinen Erwartungen, was ihn fast schon begierig darauf hoffen ließ, bald etwas neues zu entdecken und mehr über Eltanin zu erfahren. Mit einem leisen Seufzen ließ er den Blick durch die Umgebung schweifen. Hoffentlich hatten diese inkompetenten Flachzangen auf der Erde daran gedacht, ordentliches Forschungsequipment in die Raumstation zu packen.
Plötzlich spürte er einen Druck an seinem Rücken und stolperte nach vorne. Hatte ihn gerade irgendetwas gestoßen? Mit hochgezogenen Augenbrauen wirbelte er herum und musterte die Ursache für seinen Gleichgewichtsverlust. Eine junge Frau war in ihn hineingelaufen. Sie war nicht sonderlich groß - um einiges kleiner als er selbst - hatte etwas dunklere Haut, dunkelbraunes langes Haar und tiefschwarze Augen, die ihn anstarrten. Ihre Kleidung bestand wie bei den Meisten aus T-Shirt und Jeans, was sie doch recht unscheinbar wirken ließ, wenn ihre Körpergröße nicht gewesen wäre. Ihre Fingernägel waren sehr kurz, was darauf schließen ließ, dass sie diese vor kurzem abgekaut hatte. Nach einer Weile des Schweigens stammelte sie etwas, was wohl eine Entschuldigung sein sollte, und stellte sich als Arya vor. Der junge Mann legte seine Stirn in Falten und nahm die Entschuldigung mit einem Nicken zur Kenntnis. Der Farbton ihrer Wangen hatte sich verändert, auf ihnen lag nun ein leichter Rotschimmer. Er hatte dieses "Erröten" schon immer merkwürdig gefunden. Warum pumpte der Körper mehr Blut ins Gesicht, wenn man sich für etwas schämte? Vielleicht lag seine Unfähigkeit diesen Sachverhalt zu verstehen daran, dass er selbst so gut wie kein Schamgefühl besaß. Warum sollte er sich für etwas schämen, wenn er aus Logik handelte? Auch Ungeschicklichkeit würde ihm keine Schamesröte ins Gesicht steigen lassen - zumeist ärgerte er sich nicht einmal, sondern begann einfach von vorne, wenn er etwas falsch machte.
Mein Name ist William Caldwell" - eine relativ trockene Vorstellung, doch es war für ihn nichts weiter als eine Höflichkeitsfloskel. Er hätte ihr vermutlich die Hand hingehalten, doch die Erfahrungen, die er aus der letzte Begegnung gezogen hatte, hinderten ihn daran. Er hatte auch nicht wirklich Zeit um mehr zu sagen, als bereits eine weitere Frau {Jewel} zu ihnen stieß. Ihr Verhalten war verwunderlich, genau wie ihre Frage. Warum sollte sie wieder von Eltanin wegkommen wollen, obwohl sie vor der Mission genaustens darüber informiert wurde, dass dies eine Reise ohne Wiederkehr war? William runzelte die Stirn. Gott sei Dank beantwortete Arya die Frage der Fremden, denn er hätte sie vermutlich ausgelacht, wenn er an dieser Stelle den Mund aufgemacht hätte. So warf er Arya einen Blick zu, in dem soetwas wie Dankbarkeit lag.
{513 Wörter}


Dieser Beitrag wurde am So Okt 16, 2016 7:29 pm erstellt.

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Federmond


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Samantha Harvey | Vor der Kapsel ; Nanuk Kusari ([Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können])

Noch immer war Schlecht und auch ihr Gleichgewichtssinn machte ihr zu schaffen. Sie hatte die Fahrt doch schlimmer weggesteckt als sie dachte. Leicht wankend hielt sie sich an der Wand der Kapsel fest ehe sie auf die Knie sackte. Wieso war ihr nur so übel? Etwas Warmes lief ihr die Wange hinunter und sie stellte fest das ihre Platzwunde sich wieder geöffnet hatte. „So ein Mist“ fluchte sie ehe sie mit ihrem Handrücken über die Stelle fuhr um das Blut ab zu wischen. Als das Übelkeitsgefühl langsam verschwand erhob sie sich langsam. Noch immer war ihr Schwindelig jedoch ließ das ganze langsam nach. So langsam verfluchte sie es auf dieser Mission zu sein. Wenn das ganze schon so anfing wie sollte es dann weitergehen? Als sie endlich wieder stand lehnte sie sich mit dem Rücken an die Kapsel, und beobachtete die anderen. Viele versammelten sich in kleineren Gruppen und fingen an zu reden. Sam hatte das Bedürfnis sich beteiligen zu wollen, um über eventuelle Pläne zu reden, jedoch fehlte ihr der Mut. Sam war in vielem gut. Konversationen oder generell das soziale Leben war jedoch definitiv nicht ihre Stärke. Als sie daran dachte wurde sie Rot vor Scham. Sie hasste es das sie wirklich keine Ahnung hatte wie man mit Menschen umgehen sollte. Das hieß natürlich nicht das sie mit niemanden reden konnte. Wenn es darum ging über Fachwissen zu diskutieren kam niemand gegen sie an, jedoch Private Unterhaltungen? Samantha hatte definitiv keine guten Erfahrungen mit Privaten Unterhaltungen da sie nie wusste was sie sagen sollte. Worüber redete man denn bitte auch? Über das Wetter? Dies ergab einfach keinen Sinn für sie, egal wie lange sie sich damit beschäftigte. Sie hörte ein Geräusch als erneut jemand die Kapsel verließ (Nanuk) weswegen sie verschreckt ein paar Schritte nach hinten taumelte. Sie fing sich jedoch schnell und sah in Richtung der Tür. Erst starrte sie das Mädchen eine Weile lang an ehe sie sich leise räusperte, worauf hin wieder eine Weile lang stille herrschte. ~Jetzt sag doch was~ ermahnte sie sich selber, ehe sie leise anhob „Hey und Herzlich Willkommen auf Eltanin. Ich bin Samantha du kannst mich aber gerne Sam nennen“ sagte sie und lächelte das Mädchen gequält an. ~Das lief doch gut~ ermunterte sie sich selbst. Das Mädchen musste sie nun wirklich als total bekloppt halten.


Dieser Beitrag wurde am So Okt 16, 2016 7:46 pm erstellt.

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Pumpkin


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[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]: Kann ich dich bitte darum bitten etwas mehr acht auf die Rechtschreibung zu geben? Auch wenn du am Handy bist sollte es möglich sein die Wörter auszuschreiben. Wenn sich ab und zu mal ein Buchstabe dazu schleicht, der dort nicht sein sollte ist das nicht schlimm, kann jedem passieren. Doch wäre ich froh würdest du etwas mehr darauf achten. Insbesondere auch bei den Klammern. Gesprochenes schreibt man in der Regel zwischen "".



Jillian | Wildnis | [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

"Dann scheinst entweder du empfindlicher zu sein als die Tiere oder sämtliche Tiere, die ich bisher gejagt habe Taub", erwiederte Jillian und verdrehte leicht die Augen.
Ihr war es schon bewusst, dass sie vielleicht nicht auf die 'traditionelle' Art jagte, aber es funktionierte. Nur selten war sie ohne Erfolg zurückgekehrt, doch war ihr durchaus bewusst, wieso Devon sich mehr achtete.
Mit einem Messer war er wohl oder übel darauf angewiesen sich anzuschleichen. Jillians Taktik war des öfteren auch absichtlich Tiere aufzuschrecken und diese dann auf der Flucht zu erschiessen - Ihre Reaktionsfähigkeit war wohltrainiert, wie sollte es denn bei ihrem Berufsfeld auch anders sein, und im Umgang mit Waffen war sie selbst auf weite Distanzen treffsicher.
Eigentlich war das ganze bei näherer Überlegung ziemlich ironisch. Wenn es sich um kämpfen oder töten handelte, so machte Jillian kaum einer etwas vor. Ein paar wenige Sachen bezüglich Mechanik oder Chemie wusste sie auch, die militärischen Basics: Waffen reparieren, Schiesspulver und Bomben entschärfen oder deren Zusammensetzung kennen, wie der Jet funktionierte..
Ihr ganzes Leben hatte sich immer nur um dieselben Sachen gedreht. Sie hatte nie eine normale Kindheit gehabt, eine normale Jugend. Es war nicht so, als hätte die Frau dadurch irgendwelche Verlustgefühle empfunden oder geglaubt etwas zu verpassen, und dennoch scheute sie sich vor Gesprächen in denen andere damit prahlten wie viel sie schon erlebt hatten. Alles womit sie dienen konnte waren Geschichten über das Militär, die AirForce und den Krieg. Und darüber erzählte sie nicht gerne. Zwischenmenschliche Beziehungen mochten ihr relativ egal sein, doch hatte auch sie Themen, welche sie nicht öffentlich haben wollte und dies war eines davon.
Als Devon ihr Erde anschleuderte verlangsamte sie kurz ihren Schritt, lies sich jedoch nichts weiter anmerken. Sie lief weiterhin leicht geduckt in Richtung Waldrand und konzentrierte sich darauf wohin sie trat. Als Jillian bemerkte, dass Devon sich neben ihr etwas zu entspannen schien und begann seine Konzentration auf den Boden zu richten nutzte sie den Moment und schlug ihm mit einer schnellen Bewegung die Beine unter seinem Körper weg. Ihre Augen blitzten triumphierend auf.



Dieser Beitrag wurde am So Okt 16, 2016 9:57 pm erstellt.

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Loveless


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Terence Macintosh | Abseits der Kapsel {Annabelle} → Gemeinschaftsraum {Anora} [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Anora fing auf seine Bemerkung bezüglich der 'Jauchegrube' an zu lachen und er stimmte leise mit ein, nachdem sie seinen Satz mit einem sarkastischen Konterspruch beantwortet hatte. Er musterte nochmal ihr äußeres Erscheinungsbild und kombinierte dieses dann mit ihrer frechen Art, die sie gerade eben gezeigt hatte. 'Entweder gebe ich ihr wunderbare Vorlagen zum kontern oder sie ist von Natur aus ein sehr frecher Mensch.' Dieser Gedanke brachte ihn zum Grinsen, wandte dann aber den Blick ab um sich kurz Annabelle zu widmen. Terence wusste nicht wieso, aber er und sie würden die auf einer Wellenlänge sein. Dafür war Annabelle ihm zu steif und zu formell. Damit kam er überhaupt nicht klar, selbst in der Arbeitswelt brauchte er immer Menschen und das einfache 'Du' am Anfang. Es war für die meisten unhöflich, er selbst fühlte sich aber nur damit wirklich wohl. Terence war eben eine Person für sich, auch ihm konnte man es aber manchmal nicht recht machen, aber besser so, als wenn er eine 0815 Flitzpiepe wäre, die im Leben überhaupt nichts erreicht hat und nur vor dem Fernseher gammelt. Natürlich ohne Abenteuer und so einer war Terry zum verrecken nicht.
Kurz darauf bekam Anora eine Panikattacke und fing an zu summen, um sich zu beruhigen und den Rest auszublenden, wie es Terry schien. Er wandte den Blick wieder von Annabelle ab und setzte sich prompt vor die junge Frau und hörte ihr zu. Es war seltsam, denn diese Melodie beruhigte auch ihn ein wenig. 'Wieso beruhigt mich sowas jetzt? War ich aufgebracht gewesen?' Ein leichtes Schulterzuckend kam von ihm, unbemerkt. Ihm entglitten dann auch die Worte, dass das eine sehr schöne Melodie sei, obwohl es mehr als Gedanke galt. Zwar war es jetzt ein lauter Gedanke, aber dieser Gedanke zeigte Wirkung. Anora öffnete ihre grünen Augen wieder und sah ihn, während ein schwaches Lächeln ihre Lippen umspielte und sie ein leises 'Danke' murmelte. »Immer wieder gerne.« antwortete er auf ihr Danke. Seine Augen folgten ihrer Bewegung und er hörte ihren Worten zu, runzelte kurz die Stirn, aber sagte nichts darauf. Er würde ihr Folgen, denn er war schon ein wenig neugierig, was diese Erklärung betraf.
Nachdem Anora weg war, stand auch Terry auf und sah kurz in Annabelles Richtung. »Ich kann der Dame gerne sagen, dass sich alle erst einmal von der Reise erholen und sich besprechen, wie es jetzt weitergehen soll. Vielleicht sollten Sie einfach andere Fragen.« Der junge Mann setzte ein gespieltes Lächeln auf und ging dann Richtung Gemeinschaftsraum, konnte es sich aber nicht verkneifen sich seine Umgebung mal genauer anzusehen.
Es war anders als auf der Erde. »Es ist grüner. Sowas gibt es auf der Erde nicht mehr ganz so.« brummelte er vor sich hin und hörte auch einige Tiergeräusche, konnte aber jetzt nicht genau sagen, was es nun sei. Nach kurzem grübeln war er auch schon beim Gemeinschaftsraum angekommen und öffnete die große Schleuse, die mit einem lauten Zischen aufging und sich, nachdem Terence drin war, wieder schloss. Anora sah sich in dem Raum um und er tat es ihr gleich, bevor er kurz pfiff und dann ein Unschuldiges Lächeln auf seine Gesichtszüge platzierte. »Da bin ich, Holde Maid.

{532 Wörter}


Dieser Beitrag wurde am Di Okt 18, 2016 7:05 pm erstellt.

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Eaglestar


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Devon | Wildnis | Jillian [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

“Wer hat den hier was von Geräuschen gesagt.“, murmelte er und spielte kurz mot dem Griff seinen Messers. Ein wenig war er dann doch enttäuscht, als Jillian keine Reaktion auf seinen Erdwurf zeigte. Zu gerne hätte er sie in völligem Zorn erlebt. Doch stattdessen lief sie einfach ruhig weiter. ~Wie langweilig.~, dachte er sich und konzentrierte sich auf einen abgebrochenen Ast. Zu spät bemerkte der Mann den Hinterhalt der blonden Frau und im nächsten Moment wurden ihm die Beine weggerissen. Fluchend griff er nach dem Knöchel von Jillian und zog sie dadurch mit sich auf den Boden. Zu seinen Pech ging es leicht nach unten und so rollte er ein Stück hinunter, bis er schlussendlich halb auf der Frau liegend zum Stehen kam. Sofort zückte er das Messer und hielt es ihr an die Kehle. “Mach das nicht nochmal.“, knurrte er wütend und seine Augen funkelten finster. Sein Gesicht war dem ihren dabei unangenehm nahe. Nur langsam rappelte sich Devon wieder auf und zuckte kaum merklich zusammen, als ihm seiner Schulter einen schmerzhaften Stich gab. Er war wohl etwas unsanft darauf gelandet. Wie er diese alte Verletzung doch hasste! Noch immer wütend über den kleinen Zwischenfall, wischte er sich Blätter und Zweige von der Jacke und Kontrollierte sämtlichen Taschen Inhalt. Als er mit dem Ergebnis zufrieden war, marschierte er ohne Jillian zu beachten weiter. Schusswaffe hin oder her. Sollte sie ihn doch erschießen, aber sie war diejenige gewesen, die den Fall verursacht hatte. Einzig allein seine geballten Hände wiesen darauf hin, dass ihm nicht ganz egal war, was Jillian hinter ihm machte. Doch nun versuchte er sich auf die Umgebung zu konzentrieren. Mot dieser Aktion hatten sie wohl wirklich sämtliche Tiere verjagt. Und die Frage blieb: Wie tief in das,Land wollten sie gehen? Immerhin waren hier noch andere Leute mitgekommen - nicht das, diese ihm wichtig waren - und irgendwie mussten sie ja mal zusammen kommen und die Lage besprechen. Schlussendlich blieb der Förster stehen und sah wieder hoch in den Himmel. “Wie weit hast du vor, in das Gebiet einzudringen?“, fragte er schlussendlich. An seinen angespannten Kiefer konnte man deutlich sehen, dass er diese Worte nur sehr widerwillig ausgesprochen hatte. Aber irgendwer musste es ja fragen.


Dieser Beitrag wurde am Di Okt 18, 2016 9:09 pm erstellt.

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Pumpkin


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Jillian | Wildnis | [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]


Als Devon ihr das Messer an die Kehle hielt zuckte Jillian nicht mit der Wimper. Es wäre ihr ein leichtes gewesen diese Situation zu ihren Gunsten auszunutzen.
"Deine Angriffstechnik ist absolut schlampig. Du hast dich Null darauf geachtet, in welcher Position ich mich befinde. Da du zusätzlich noch überhaupt keine Körperspannung besitzt, wäre es ein leichtes die ganze Situation in wenigen Sekunden umzukehren.", meinte sie knapp, nachdem sich der Mann wieder aufgerappelt hatte. 
Sie bewegten sich nun immer mehr auf den Waldrand zu und immer mehr rückte die Frage in den Hintergrund, was es hier gab. Man hatte sie vor Antritt dieser Reise nicht über die Bedingungen informiert. Theoretisch könnte die Luft und alles was sie anfassten toxisch oder radioaktiv verseucht sein und sie hätten genau genommen keine Ahnung und würden elendig vor sich hin krepieren.
Vielleicht suchten sie auch nacht Tieren, die gar nicht existierten. Konnte gut sein, dass es nur Pflanzen und Insekten gab. Wer weiss das schon so genau.  
Jillian war so in Gedanken versunken, dass ihr zunächst gar nicht auffiel, dass Devon sie etwas fragte. 
"Zunächst einmal in den Wald und dann schauen wir weiter..", antwortete sie, nach wie vor mit einem nachdenklichen Unterton. Ihr war seine angespannte Art nicht entgangen, doch war es ihr genau genommen egal. Sie war kein Psychiater und schon gar nicht konnte sie Gedanken lesen. Der Auslöser dafür konnte vielfältig sein und sie verspürte überhaupt keinen Drang dazu sich dessen den Kopf zu zerbrechen.


Dieser Beitrag wurde am Mi Okt 19, 2016 12:01 am erstellt.

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Rehstern


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|| Tayet || Kapsel → Vor der Kapsel || Madison ||

Das Mädchen blickte sich mit ihren hellblauen Augen um. Neugierde war darin zu erkennen und auch wenn sie ein mulmiges Gefühlin ihrer Magengegend hatte wollte sie alles erkunden. Sie erhaschte einen Blick auf die Tür die aus der belebten Kapsel führte. Honey erkannte jedoch nichts da sich bereits einige der Passagiere dieser Kapsel aus der genannten Tür quetschen um ins Freie zu gelangen. Sie selbst hatte auch den Drang nach draußen zu gehen. Die frische Luft ein zu atmen. Aber irgendwie scheute es sie. Hier in der Kapsel wäre sie doch sicher.. Bestimmt gab es auch genug zum Essen und eine Toilette sicher auch. Auf das Klo musste sie jedoch eeigentlich nicht. Zum Glück. Honey hasste es auf Toiletten zu gehen die nicht in ihrem Haus standen. Es ekelte sie schier da sie wusste da hatten sicher schon tausende von anderen Menschen sich erleichtert. Da krauste es sie bei dem Gedanken und lieber hielt sie es aus bis sie wieder daheim war. Doch diesesmal müsste sie über ihren Schatten springen da sie so schnell nicht wieder nach Hause kam. Doch im Moment machte sie sich darüber eher wenig Gedanken. In ihrem Kopf hatte sich alles nach hinten geschoben was geradenützlich gewesen wäre. Auch ddie Erinnerung daran wo sie sich jetzt befand. Nähmlich nicht mehr auf der Erde in Kanada. Nein sie befand sich irgendwo in der Pampas von einem Planeten der der Erde gleichte aber nocht die Erde war sondern Elain. Sie sollte froh sein sich gerade nicht daran zu erinnern da sie sonst wahrscheinlich total hyperventiliert hätte. Sie stand immer noch vor dem fremden Mädchen und musterte es unmerklich. Sie kannte das Mädchen nicht aber es war sicher egal wen sie ansprach jeden anderen hier kannte sie auch nicht. Das Gesicht des Mädchen sah aber eige glich recht symphatisch aus also warum sollte sie sie nicht einfach ansprechen. Naja was hieß hier ansprechen? Sie war ja in sie hinein gestolpert. Ihre Wangen waren noch immer leicht rot vor Scham weil sie mal wieder keine Augen im Kopf gehabt hatte. Wie tollpatschig sie doch wieder mal war. Doch sie fuhr sich selbstsicher durch ihr honigfarbenes Haar und grinste entschuldigend der anderen entgegen. Sie wollte nicht unbedingt zeigen wie peinlich ihr das ganze Szenario hier war. Sie hoffte Madison würde nicht aggressiv auf ihre Unacht reagieren und das locker sehen. Wie peinlich es wohl wäre wenn sie Honey hier vor der versammelten, fremden Mannschaft zusammen schimpfte weil sie so tollpatschig war. Für Honey war derGedanke schon qualvoll genug. Wer weiß. Vielleicht war Madison ja ganz freundlich und würde ihr das nicht ü el nehmen. Darauf konnte sie ja nur hoffen.. Madison hatte ihr auch schon geantwortet und wie erhofft nahms ie ihr den kleinen Zusammenprall nicht wirklich übel. Zum Glück. Anstatt sie zusammen zu schimpfen wirkte sie sehr freundlich in Tayets' Augen. Ja sie hatte sich die richtige zum Ansprechen ausgesucht. Das Grinsen wurde breiter und allmählich wich die Schamesröte ihrer normalen Bräune wieder. Sie senkte nochmal kurz den Blick um Madison zu zeigen, dass es ihr wirklich leid tat ehe sie sie wieder aus blauen Augen musterte. Vielleicht konnten die beiden ja Freunde werden. Sie sollte aber lieber darüber nachdenken was sie jetzt als nächstes tun sollte. Sie verarbeitete gerade noch was Madison ihr gerade gesagt hatte. Das dauerte manchmal ein bisschen. Honey war eben kein Genie. Als sie es geschnallt und ihre Erinnerungen und das Wissen wieder zurück kehrte musste sie etwas taumeln. Sie war auf einem FREMDEN Planeten! Sie hielt sich den Kopf der wieder zu Dröhnen begann und blickte Madison etwas verschreckt aus großen,blauen Augen an. Was sollte sie nur tun? Wie sollte sie bitte überleben? Sie hoffte nicht alleine sich da durch kämpfen zu müssen und blickte sich nochmal um. Es waren eigentlich viele die sich in und vor der Kapsel tumelten. Naja sie konnte sich zumindest nicht einsam fühlen. Das heiterte sie etwas auf und ihr Hirn begann nochmal zu rattern. Sie war also auf einem fremden Planeten mit vielen fremden Menschen. Sie mussten überleben und den Planeten wahrscheinlich erkunden. Honey schaute etwas verwirrt drein und sie dachte noch einen Moment nach wie sie sich fühlen sollte. Panik und Freude kämpften noch. Eigentlich sollte sie wirklich froh sein. Die Erde war am Absterben und sie hatte das Glück einen völlig unberührten Planeten zu entdecken und darauf zu leben. Aber sie wussten nicht ob es hier irgendwelche Ungetümer gab.. Wie so oft siegte die Freude bei der kleinen Optimistin und sie konnte auch tatsächlich wieder etwas optimistischer Denken. Honey lächelte fröhlich Madison entgegen als wäre sie verwandelt. Es hatte zwar eetwas gedauert bis sie eine Reaktion gezeigt hatte aber jetzt hatte sie es gerafft. Ihr Bauch flatterte etwas. Aufregung erfüllte ihren Körper von Kopf bis Fuß. Wie es wohl war ohne Internet und Co. auszukommen.. Sicher aufregend. Vielleicht erlebten sie ja ein richtiges Abenteuer und mussten mit wilden Tieren kämpfen wie in den Filmen. Tatenfreudig lehnte sie sich zu Madison vor. »Hallo Madison. Ein schöner Name. Hast du auch einen Spitznamen?  Spitznamen finde ich persönlicher und ich denke wir werden auf dem neuen Planeten noch einige Zeit miteinander verbringen.«, sagte ich und lächelte. »Mich kannst du auch gerne Honey nennen. Wollen wir auch mal nach draußen und uns die Gegend angucken. Das wird sicher aufregend! Ich bin ja schon gespannt wie das so ablaufen wird.. Ach und danke für die Gedächtnisstütze, jetzt weiß ich auch wieder warum ich hier bin.«, plapperte sie weiter und machte dann langsam Anstalten zu der Tür, dem Ausgang der Kapsel, zu laufen. Sie hoffte Madison würde ihr folgen. So ganz allein wollte sie dann doch nicht nach da draußen..

Out: [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] : Sry für die lange Wartezeit aber ich hab es echt nicht früher geschafft<3 D: Ich hoffe Honey passt so..


Dieser Beitrag wurde am Mi Okt 19, 2016 8:39 pm erstellt.

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Leopardenblut


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{Anora Johnson | Gemeinschaftsraum ;; bei Terence ([Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können])}
Sein leises Lachen auf ihren frechen Konter hin war ihr nicht entgangen, ebenso nicht, wie er sie erneut musterte. Vermutlich versuchte er gerade relativ unschuldiges Aussehen mit ihrer frechen Art unter einen Hut zu bringen - ein recht schweres Unterfangen. Sie war selbst verwundert darüber, dass sie hier mit scheinbar so viel Selbstbewusstsein auftrat. Einzig und allein ihre Soziophobie störte das Gesamtbild. Hoffentlich wäre es bald wenigstens so weit, dass sie sich mit allen anderen in einem Raum aufhalten konnte, ohne direkt eine Panikattacke und einen oft damit verbundenen asthmatischen Anfall bekam. Sie seufzte leise, doch sie wurde viel zu sehr von Terence' Grinsen abgelenkt, als dass sie allzu sehr darüber nachdenken könnte. Außerdem sollte sie sich ohnhin keine falschen Hoffnungen machen - die Soziophobie war seit sie aus der Schule raus war nur zunehmend schlimmer geworden. So weit hatte sie ihr Vater also bereits verdorben. Vermutlich war dann natürlich auch die Tatsache hinzugekommen, dass sie mit Miranda alles verloren hatte, was sie an ein soziales Umfeld und damit auch an die Erde gekettet hatte. Bevor sie die Augen schloß, hatte sie noch registriert, dass der junge Mann anscheinend alles andere als begeistert von Annabelle war, doch die Gedanken daran wurden schnell von ihrer Panik überschattet.
"Immer wieder gerne." Nun stieg ihr doch noch eine schwache Röte ins Gesicht - eine merkwürdige Hitze auf ihren Wangen, die sie schon seit Jahren nicht mehr verspürt hatte. Dank vieler blöder Kommentare hatte sie gelernt, nicht mehr wegen allem rot anzulaufen, was sie inzwischen dann doch als Vorteil empfand. Allein mit Komplimenten konnte sie nicht so ganz umgehen, weshalb ihr auch in diesem Moment die Hitze ins Gesicht stieg. Warum reagierte sie denn bitte ausgerechnet auf ein solch belangloses Kompliment zu ihrer Stimme und der leisen Melodie, mit der sie sich beruhigte? Die Rothaarige schüttelte kaum merklich den Kopf und schob ihr Verhalten darauf, dass sie sonst nie vor anderen summte, geschweige denn sang. Sie hatte ihren Gesang immer als etwas betrachtet, was nur ihr gehörte, wenn ihr die Welt um sie herum mal wieder zu viel wurde. Mit ihrer Stimme und ihrer Gitarre, genau wie ab und an mit Stift und Papier oder Farben und Leinwand, schuf sie eine Welt, die einzig und allein ihr gehörte und sie nur sehr selten mit anderen Menschen teilte. Nicht einmal ihre Familie war Teil dieser Welt gewesen und sie würde es auch nie sein.
Auf ihre Mitteilung, dass sie sich in die Raumstation begeben würde, antwortete er nicht sondern legte lediglich die Stirn in Falten. Da sie es dann doch ziemlich eilig hatte, bemerkte sie nicht, wie sich Terence ein letztes Mal an Annabelle wandte und ihr dann folgte. Allein das Zischen der Tür hätte ihr verraten, dass er im Gemeinschaftsraum eingetroffen war, doch sie hatte dem keine Aufmerksamkeit geschenkt. Aus diesem Grund zuckte sie auch ein wenig zusammen, als der junge Mann einen leisen Pfiff ausstieß.
"Da bin ich, Holde Maid." Anora zog eine Augenbraue hoch und legte die Stirn in Falten. Sie merkte, wie sie sich entspannte, als sie realisierte, dass sich die Tür hinter ihm geschlossen hatte und sie wirklich allein waren. Noch mehr Trubel hätte sie vermutlich irgendwann in Ohnmacht fallen lassen und darauf hatte sie nun wirklich absolut keine Lust. Mit einem leisen Kichern musterte sie Terence. Er hatte ein unschuldiges Lächeln aufgesetzt, das einfach überhaupt nicht zu passen schien. Dennoch gefiel ihr seine Art zu lächeln, auch wenn es in diesem Moment ziemlich aufgesetzt wirkte. Er war durchaus attraktiv, auch wenn sie keine Ahnung hatte, was sie davon halten sollte. Sie hatte schon lange niemanden getroffen, den sie als attraktiv bezeichnen würde, wobei sie auch nicht mehr darauf achtete. Zumindest nicht seit dem Unfall - wozu auch? Der Verlust war viel zu schmerzhaft gewesen. Mit ihrer Ankunft auf Eltanin wollte sie alles zurücklassen, was auf der Erde geschehen war und noch einmal von neuem beginnen. Vielleicht würde sie nun endlich den Schmerz vergessen können.
"Findest du "Holde Maid" nicht etwas übertrieben? Ich meine gut, ich war vorhin nicht besser, aber ich hab in der Kapsel einige Frauen entdeckt, die durchaus hübscher sind als ich. Leider konnte ich mich nicht sehr lange auf sie konzentrieren...", entgegnete sie belustigt und grinste ihn an. Sie war definitiv viel entspannter als zuvor, die kühle Art hatte sie inzwischen vollends abgelegt. Sie misstraute ihm zwar noch immer und das würde sich auch nicht so schnell ändern, aber sie musste deshalb ja nicht verkrampft höflich sein. Die junge Frau ließ sich auf ein Sofa fallen und lehnte sich ein wenig zurück. Ein leises Lachen entfuhr ihr. "Holde Maid" - sie hatte zwar schon vieles gehört, aber so hatte sie bisher noch nie jemand genannt. Trotzdem wurde sie wieder etwas ernster, als ihr wieder einfiel, dass sie ihm eine Erklärung versprochen hatte.
"Als du mich angesprochen hast, meintest du doch, dass ich den Flug nicht vertragen hätte... Ich nehme an, dass du mitbekommen hast, wie ich aus der Kapsel 'geflohen' bin." Sie seufzte leise, ehe sie fortfuhr: "Du hattest in einer gewissen Hinsicht recht damit, aber es war nicht der Flug, der mich so aus der Bahn geworfen hat. Ich hatte, wie vorhin bei Annabelle, eine Panikattacke, als ich mein Bewusstsein wiedererlangt habe. Der Grund waren die vielen Menschen in der Kapsel - ich bin Soziophobikerin und fühle mich in größeren Menschengruppen sehr unwohl. Auf Annabelle habe ich so reagiert, weil ich mich immer noch nicht ganz von der Kapsel erholt hatte. Ich bin quasi in meiner persönlichen Hölle aufgewacht. Da ich mich draußen vermutlich eh nie wirklich entspannt hätte, bin ich abgehauen." Sie lächelte schwach.
"Ich persönlich frage mich ja immer noch, wie ich es schaffen soll, in dem gottverdammten Schlafsaal da irgendwie einzuschlafen. Notfalls übernachte ich im Wald oder so", meinte sie schließlich und konnte sich ein Lachen nicht verkneifen. "So. Jetzt weißt du, was es mit meinem Verhalten auf sich hatte. Der asthmatische Anfall lässt sich in diesem Falle auch auf meine Phobie schieben. Gibt es sonst noch irgendwas, was du über mich wissen möchtest, wenn wir grad schon dabei sind?" Wieder trat ein Lächeln auf ihre Lippen. Gespannt wartete sie seine Reaktion ab.
{1029 Wörter}

{William | waiting for playpartner (Jewel & Katniss)}


Dieser Beitrag wurde am Do Okt 20, 2016 5:45 pm erstellt.

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Nanuk Kusari /vor der Kapsel bei Samantha Harvey [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Kaum nach draußen getreten war das erste was sie hörte eine Begrüßung die sie von der Seite her willkommen heißen lies. Willkommen wo? Wo zum Teufel war den hier? Die Frage wurde ihr mit dem Gruß beantwortet. Eltanin? 'Der Name sagt mir doch was..' sie hatte das doch irgendwann mal aufgeschnappt aber jetzt schien sie sich gerade nicht mehr daran zu erinnern. 'So ein mist..ich sollte echt aufmerksamer sein' dachte sich die talentierte Diebin und blickte sich dann nach der jungen Frau um welche sie begrüßt hatte. Dabei dachte sie jedoch immer noch nach wie sie hergekommen war. Eine ferne Erinnerung fast schon zu fern sagte ihr was von sie hätte sich hierfür gemeldet.Wenn das stimmte. Wie war sie dann hier hergekommen. Nochmal grübelte sie noch. Ja sie hatte sich hierfür gemeldet aber die Reise hier her war ihr unerklärlich. 'Egal jetzt konzentrier dich auf das hier und jetzt' mahnte sie sich selbst und musterte die Junge Frau die sich Samantha nannte. auch bot sie ihr den Spitznamen Sam an, was Nanuk aber nicht wirklich Interessierte. Sie kannte diese Person ja kaum warum sollte sie diese wie einen guten Freund mit kurzen Namen anreden. "Danke...Samantha" kam eine etwas gedehnte Antwort von ihr und wieder betrachtete sie die andere. "Ich bin Nanuk"stellte dann auch sie sich vor und blieb dann etwas unschlüssig stehen. 'Und jetzt?' sollte sie nur dumm in der Gegend rumstehen oder was würde das hier jetzt noch werden?


Dieser Beitrag wurde am Do Okt 20, 2016 6:27 pm erstellt.

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