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Liebe Katzen groß und klein, Regeln müssen immer sein. Deshalb kommt ihr als Neuling an, endet euer Name stets mit "junges" hinten dran. Keine Angst, ihr werdet seh'n, mit etwas Fleiß, werdet auch ihr bald als Krieger vor uns steh'n.
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Pumpkin


Scharfkralle

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Brave New World



Heute ist es endlich so weit und BNW geht in die erste Runde. Für ein gutes "Beisammensein" dürfen natürlich die Regeln nicht fehlen. Ich habe mich hierbei für ein Farbsystem entschieden, da dieses in meinen Augen am effizientesten ist.

> Geschrieben wird in der 3. Person - Vergangenheit


> Falls euer Chara etwas findet / entdeckt / entwickelt markiert dies bitte Grün und schickt mir eine PN für das [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

> Wer nach einer Zusammenfassung fragt bekommt diese auch! Zusammenfassungen bitte in Orange hervorheben und (je nach Länge) Schriftgrösse 16-24 wählen.  Für die Zusammenfassung dürft ihr einen Doppelpost machen insofern diese mindestens 120 Wörter beträgt.

> Hebt bitte Wetterveränderungen oder Zeitangaben Rot hervor. Bedenkt hierbei, dass keine genaue Zeit angegeben wird sondern nur die Lichtveränderungen (sprich: Es dämmert, es ist Nacht, etc.).
Bleibt hierbei realistisch. Sollte es innert zu kurzer Zeit / zu wenigen Posts  von Sonnenaufgang zu Sonnenuntergang wechseln werden die Posts annuliert oder bearbeitet.

> Off-Topic hebt ihr bitte in Hellblau hervor.

> Die Namen anderer Charas im Post werden Pink hervorgehoben

Zusammenfassung der Farben:
 

> Über euren Post schreibt ihr den Namen in folgendem Schema: Name | Ort

> Die Gedanken werden kursiv erfasst!

> Die Schriftfarbe und Forenfarbe werden der Einfachheit halber auf den Voreinstellungen gelassen. (Mit Ausnahme natürlich, wenn etwas hervorgehoben wird.)

> Ansonsten gelten die Regeln aus dem [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]


Sammelliste:
 


Zuletzt von Wookie am So Okt 16, 2016 10:03 pm bearbeitet, insgesamt 8 mal bearbeitet


Dieser Beitrag wurde am So Okt 09, 2016 4:51 pm erstellt.

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Pumpkin


Scharfkralle

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Alle Jugendlichen wachen in der Kapsel auf! Keiner war bei der Landung bei Bewusstsein!


Jillian | in der Kapsel

Wasser. Ein Glas Wasser ist alles was sich Jillian wünschte, als sie an diesem Morgen ihre Augen aufschlug. Alles schien sich zu drehen und ihr Magen gleich mit. Krampfhaft versuchte sie sich an den letzten Abend zu erinnern. Wie viel hatte sie getrunken? Was hatte sie getrunken? - Sie trank doch sonst nie; Das liess ihr Training nicht zu.
Der General würde nicht erfreut sein, sie so zu sehen, was wenn er sie nicht fliegen liess?
Fragen über Fragen doch je mehr sie darüber nachdachte, desto weniger schien sie zu wissen.
Aus Angst ihr Kopf würde demnächst explodieren, hob Jillian ihren Arm und ertastete ihr Haupt. Ihre Hand griff in etwas klebriges und sofort zog sie diese zurück. Sie brauchte einen Moment oder zwei um alles vor ihren Augen scharf zu stellen und nicht mehr doppelt zu sehen, doch dann erkannte sie das Blut an ihrer Hand und wie ein Blitz fuhr ihr alles wieder ein.
Sämtliche Erinnerungen der letzten Tage. Wochen. Alles was sie sich scheinbar weggetrunken hatte war noch da. Und hatte rein gar nichts mit Alkohol zu tun.
Jillian war nicht auf der Basis. Sie hatte eigentlich keine Ahnung wo sie war.
"Eltanin" - Haben sie ihn genannt, den Planeten. Mehr wusste sie nicht, keiner wusste etwas. Sie blickte an sich herab. Ihre Uniform hatte einen Tropfen Blut, der von ihrer Platzwunde am Kopf zu kommen schien, abbekommen. "AirForce", stand darauf. Jillian musste für einen Moment lächeln, als sie sich an all die Erfahrungen erinnerte. An die Freiheit, welche sie jeden Tag aufs neue verspürt hatte. Nie wieder. Das Lächeln verschwand von ihrem Gesicht. Nie wieder würde sie am Steuer eines Kampfjets sein. Irgendeines Jets. Sie würde nie wieder fliegen können - Nie wieder frei sein.
Mit zitternden Händen umschloss Jillian den Gurt, der ihren Oberkörper am Sitz befestigte und löste hastig die Schnalle. Tief atmete sie durch und stand dann auf. Ihr wurde kurz schwarz vor Augen, doch fing sie sich schnell wieder. Das Adrenalin, welches momentan in ihren Adern pulsierte, schien ihr die nötige Kraft zu verleihen, die sie brauchte. Jillian blickte auf all die noch Schlafenden und hoffte, dass es alle überlebt hatten. Wir werden jeden einzelnen brauchen. Schoss es ihr durch den Kopf bevor sie vor die Schleuse trat und den Hebel an der Seite herunter drückte. Den Hebel, welcher die Kapsel öffnen würde. Der Hebel in ihr neues Leben.


Zuletzt von Wookie am So Okt 09, 2016 7:14 pm bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet


Dieser Beitrag wurde am So Okt 09, 2016 5:43 pm erstellt.

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Rotflamme


Heiler

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Das hier passiert ein paar Minuten nachdem Jilian die Schleuse geöffnet hat. ich hoffe es ist okay so.

Logan | in der Kapsel

Seine Augenlider flatterten und er ließ ein leises Stöhnen hören. Sein Kopf fühlte sich an als wäre er von drei Lastwagen überfahren worden, so sehr schmerzte er. Logan probierte ihn leicht anzuheben, doch es schien, als bestände er aus Stein und bewegte sich kein Stück. Er blinzelte. Ihm war leicht schummerig, dazu kam eine leichte Übelkeit. Wo war er hier eigentlich? Kaum hatte er sich das gefragt, prasselten Erinnerungen auf ihn ein. Wie er die Anzeige las und einen Entschluss fasste. Später, als er Bescheid bekam, dass er tatsächlich an dem Projekt teilnehmen durfte. Wie er sich von seiner kleinen Schwester Sarah verabschiedete.
Seine Sicht klärte sich allmählich und die Kopfschmerzen ließen nach. Seine Gliedmaßen waren eingeschlafen und taub, doch nach einer Weile war auch das Gefühl der Taubheit verschwunden und er konnte alles wieder bewegen. Seine rechte Hand hielt etwas verschwommenes, braunes fest umklammert, dass sich nach genauerem Betrachten als ein Teddybär herausstellte. "Hier großer Bruder. Mister Fluffels wird dich beschützen!" Ein Lächeln stahl sich auf sein Gesicht, als die Worte seiner Schwester in seinen Gedanken nachklangen und er spürte wie ihm Tränen in die Augen stiegen. Er hielt sie zurück und fand nach einigem Suchen heraus, wie er den Gurt löste, der ihn an den Sitz band. Er setzte sich in eine bequeme Position und entdeckte in seiner linken Hosentasche etwas weit nützlicheres als den Teddybär - obgleich dieser doch einen sehr persönlichen Wert hatte. Seine Kontaktlinsen, die er vor dem Start wohl vorrausschauend herausgenommen hatte. Nachdem er sie wieder eingesetzt hatte und um einiges schärfer sehen konnte als vorher, beschloss er aufzustehen und hoffte, dass er nicht gleich umkippen würde. Tatsächlich brauchte es einige Zeit, bis er sich nicht mehr am Sitz anhalten musste, um das Gleichgewicht zu halten. Er warf einen Blick auf die anderen Menschen mit denen er ab jetzt die meiste Zeit verbringen würde. Es waren ungefähr gleich viele Männer und Frauen, die meisten schienen noch bewusstlos zu sein, ein Sitz war leer. Langsam bewegte er sich Schritt für Schritt auf etwas zu, dass ihn an ein Tor aus einem Science-Fiction-Videospiel erinnerte. Das ist die Realität. Ich bin nicht mehr auf der Erde. Ich werde nie wieder auf meiner Xbox520 spielen. Rief er sich in Erinnerung. Wie hieß der Planet auf dem er gelandet war noch gleich? Ach ja, Eltanin. So hieß er doch, oder? Logan war sich nicht sicher. Er atmete einmal tief durch, dann drückte er den Hebel hinunter.


Dieser Beitrag wurde am So Okt 09, 2016 6:59 pm erstellt.

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Loveless


Erfahrener Krieger

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Terence Macintosh | In der Kapsel

Es war so, als würde ein Düsenjet knapp über seinem Ohr an ihm vorbei düsen oder ein Presslufthammer, der immer wieder auf seinem Kopf herum trommelte. Genau so konnte man die Kopfschmerzen von Terence beschreiben, als er langsam wieder in der Kapsel zu sich kam. 'Eine Aspirin wäre jetzt wunderbar.', dachte er sich nur, denn würde er anfangen zu sprechen, so bestünde die Gefahr, dass er sich übergeben würde. Selbst wenn es eine Hürde war, so musste er sich dennoch bewegen, aufstehen. Langsam richtete sich der junge Mann auf, versuchte es jedenfalls, aber ein Gurt hinderte ihn daran. Schnell legte er beide Hände an den Kopf, der beinahe zu explodieren drohte. Jedenfalls pochten seine Schläfen in einem andauernden Rhythmus und ließen ihm keine Ruhe. 'Wo bin ich eigentlich?', war die nächste Frage, die durch Terrys Kopf schoss, bevor die Kopfschmerzen wieder überhand nahmen. Er löste die Schnalle vom Gurt und richtete sich endlich auf. Langsam, damit er sich nicht übergab. Seine blau-grünen Augen glitten zu beiden Seiten, wo noch andere schlafende Personen lagen und keiner von ihnen kam ihm bekannt vor. 'Alles Unbekannte'
Terence sah sich weiter in der metallenen Kapsel um. Noch fiel im nicht gänzlich ein, wo er war und er wollte seinen Kopf jetzt auch nicht zu sehr anstrengen, sonst war bestimmt alles für die Katz. Mit leicht schwankenden Schritten bewegte er sich zur Schleuse, bemerkte auch, dass dort eine Person stand und den Hebel bereits nach unten drückte. Diese Person hatte langes, blondes Haar und schien auch erst eben aufgewacht zu sein. Terry hätte sie gerne begrüßt und nochmal gefragt, was genau hier vor sich ging, aber sein Magen schien immer noch kurz vor ihrem Zäpfchen zu hängen, also fiel das reden vorerst weg.


Madison Tremblay | In der Kapsel

Durst, sie hatte so unglaublich viel Durst, aber es war kein Wasser da. Keins war vorhanden und Madison versuchte blind nach irgendwas zu greifen, tastete sich aber nur an ihrem Sitzgurt auf und ab, löste diesen aber noch nicht. Sie wollte nichts unüberlegtes tun, bevor ihre Augen nicht offen waren, denn es könnte sie ins Verderben stürzen. Langsam öffneten sich ihre braunen Augen, wenn auch nur einen Spalt breit, aber ihre Pupille musste sich an das helle Licht gewöhnen. Maddy blinzelte zweimal und öffnete die Augen dann gänzlich, sah sich aber nicht um sondern starrte einfach nur an die gegenüberliegende Wand. »Wo bin ich.« murmelte sie, würgte kurz und sah sich dann um. Überall waren noch Fremde, Unbekannte Menschen und sie wollte gerade auch, ehrlich gesagt, niemanden davon ansprechen, denn ihr Kopf schrie geradezu nach einer Kopfschmerztablette, ihr Mund schrie nach einem Glas Wasser und sie selbst schrie nach einem warmen Bett, wo sie schlafen konnte. Langsam friemelte sie den Gurt von sich los und stand auf, blieb aber nur stehen und versuchte sich auf ihre Umgebung zu konzentrieren. Madison versuchte auch nicht irgendwas herauszufinden, sie brauchte gerade kurz etwas Zeit für sich, bevor sie ihren Kopf dazu zwang, nachzudenken, was geschehen war und noch geschehen würde, wenn sie diese Art Kapsel verließe.


Dieser Beitrag wurde am So Okt 09, 2016 7:05 pm erstellt.

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Eaglestar


Co- Anführer

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Devon | In der Kapsel

Schmerz war das Erste, was Devon fühlte, zusammen mit dieser unerträglichen Dunkelheit. Wie er sie doch hasste, diese Ungewissheit, die das Nichtssehen mit sich brachte. Automatisch beschleunigte sich sein Herzschlag...immer schneller und schneller, bis er das Gefühl hatte, es würde jeden Moment seinen Dienst versagen. Es kam ihm wie ein Alptraum vor- nur um einiges Realer.Was war geschehen? Wo befand er sich? Und warum zum Teufel hatte er das drückende Bedürfnis sich Übergeben zu müssen? Noch immer spürte er seinen Puls rasen und sein Atem ging schnell und flach, sodass sich seine Brust nur schwer hob und senkte. Sein Körper mochte es wohl nicht gerade, dass er seiner natürlichen Umgebung entrissen worden war. Denn nach und nach erinnerte er sich daran, was geschehen war. Sie waren fort. Sie alle, die sich dieser Mission angeschlossen hatte. Die Erkundung eines neuen Planetens. ~Ich dachte diese Reise sollte so angenehm wie möglich sein.  Scheiße, das war alles andere als angenehm.~, fluchte der Mann. Schweiß lief ihm die Schläfen hinunter und er hob vorsichtig seine Hand, um über seine Augen zu wischen. Nach und nach zeichneten sich Umrisse ab und Devon erkannte wo er war. Noch immer war er gefangen in der Kapsel, welche ihn in ein neues Land gebracht hatte. Und erneut hatte er das dringende Bedürfnis sich zu Übergeben. "Fuck." Wütend trat er gegen die Türe der Kapsel, die sich im ersten Moment nicht rührte. Erst kurze Zeit später öffnete sich diese mit einem Zischen, allerdings nicht ohne ihm davor einen Schmerz durch das Knie gejagt zu haben. Der Förster löse den Gurt und taumelte heraus, um im nächsten Moment schon auf den Boden zu knien, um den letzten Rest seines Mageninhaltes los zu werden. Die Landung war wohl weniger sanft gewesen als erwartet. Er zitterte kurz, während er die Galle ausspuckte, die sich in seinem Mund gesammelt hatte. ~Das erste mal seit Jahren das ich mich wieder übergeben musste. Na hoffentlich hat das keiner gesehen.~ Er lehnte sich zurück und schloss kurz die Augen. ~Ich gehe das alles lieber langsam an.~


Dieser Beitrag wurde am So Okt 09, 2016 7:16 pm erstellt.

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Winterpfote


Schüler

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Dorian Banks | in der Kapsel

Grelle Lichtblitze schoßen ihm durch den Kopf und hinterließen Abdrücke von bekannten Gesichtern in der Dunkelheit. Ganz allmählich konnte er sich auch an die Namen der Gesichter erinnern und konnte ein leichtes metallisches summen vernehmen. Unsicher wo er war oder warum alles dunkel war atmete Dorian ein paar Mal ein und aus und konne spüren das es ihm echt dreckig ging. So saß er eine Weile da und plötzlich bemerkte er warum genau alles dunkel war. Er hatte seine Augen geschlossen und nun begann er sie langsam zu öffnen und das helle Licht drang nahezu sofort ein und blendete ihn einen Moment doch danach konnte er allmählich wieder klarer sehen. Auch die Erinnerungen kamen zurück und er war wirklich dankbar das er vor dem Start nichts gegessen hatte. Verdammt, wir haben es wohl echt geschafft entweder das oder der Himmel sieht echt mies aus. Dachte er sich und wollte sich mit der Hand durchs Gesicht fahren aber die zeigten absolut keine Reaktion. Das war ja mal wieder klar. Die verdammte Dinger sind echt zu nix nütze. Er sprach es laut aus einfach nur um sich zu vergewwisern das seine Stimme noch da war. Nach einem kurzen Test stellte er fest das auch seine Beine nicht reagierten und so lehnte er sich seufzend zurück. Na schön. System Neustart einleiten. Systeme fahren hoch einen Moment. Eine Computerstimme ertönte in seinem Kopf und er pürte wie allmählich die meschanischen Teile seines Körpers wieder hoch fuhren und er sich endlich daran machen konnte sich erst aus seinem Gurt und dann aus seiner Kapsel zu quälen.

Anabell Lindbaker | in der Kapsel

Langsam kehrte das Gefühl in ihren Körper zurück und sie hatte nicht mehr das Gefühl in einem dunklen Nichts zu schweben. Regel Numer 1 wenn man nicht weiß wo man ist: versuchen sich daran zu erinnern wie man hier her gekommen ist. Also strengte sie ihre grauen Zellen mal stark an und ließ die letzten Momente an die sie sich erinnerte an sich vorbei ziehen. Sie hatte die Anzeige gelesen welche ihr ihr Vater vorgelegt hatte. Zuerst war es ihr zuwieder so etwas unsinniges auch nur zu lesen ber da ihr Vater darauf Bestand führte sie es sich doch zu Gemüte und war der Idee dann gar nicht so abgeneigt im Gegenteil so würde sie ihren Eltern und dem Rest der Menschheit entkommen können und es gleichzeitig so aussehen lassen als würde sie es nur für das Ansehen der Familie tun. Sie schrieb sich ein und wurde aufgrund ihrer sehr guten Bewertungen auch schnell genommen. Die Vorbereitungen auf das ganze waren zwar nicht ganz ohne aber es erfüllte sie mit Zuversicht das der Tag ihrer "Flucht" immer näher kam. Das letzte was sie dann noch wusste war das der Start eingeleitet wurde, danach war alles weg. einiger Maßen beruhigt begann sie ihren Gurt zu lösen und sich langsam aus der Kapsel zu bewegen. Schwankend blieb sie stehen und atmete mehrmals tief ein und aus und versuchte gegen den Schwindel ud die Übelkeit anzukämpfen.


Dieser Beitrag wurde am So Okt 09, 2016 7:42 pm erstellt.

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Pumpkin


Scharfkralle

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Jillian | In der Kapsel > Vor der Kapsel

Mit leicht zittrigen Händen liess sie den Hebel los. Ihr ganzer Körper bebte.
Jillian hatte keine Angst. Sie war im Krieg gewesen, mehrmals - Nach sowas hatte man keine Angst mehr. Doch sie war erschöpft.
Zuerst rührte sich die Türe nicht, doch schien einer der Passagiere noch ungeduldiger zu sein als sie, trat gegen die Türe und fluchte lauthals.
Die eiserne Tür zischte und begann sich ebenso schwerfällig zu öffnen, wie sie auch aussah. Jillians Menschenkenntnis mochte schlecht sein, doch um den Charakter einer Tür zu erkennen, dazu brauchte es keine Empathie.
Im selben Augenblick, als das Zischen den stickigen und mit Menschen gestopften Raum der Kapsel erfüllte, wanderte Jillians Hand fast automatisch in Richtung Rippen. Sie ertastete darunter den metallenen Schaft der Waffe und fast zur selben Zeit beruhigte sich auch ihr Herzschlag. Man hatte ihr verboten ihr Gewehr mitzunehmen. Man hat es ihr abgenommen. "Diese Idioten. Wie sollten wir auch hier Jagen. Ein Bogen baut sich auch nicht von allein - Bis wir den hätten wären alle verhungert!", schoss es ihr durch den Kopf. Die Pistole hatte sie mitgeschmuggelt, zusammen mit Munition in sämtlichen Taschen, die sie besass. Gott sei dank, besass sie so viele davon. Jillian trug dunkelgrüne Millitärhosen, solche mit vielen Taschen, von denen man meinen würde, dass keine Frau gut damit aussehen würde und doch war genau das Gegenteil der Fall.
Die Tür hatte sich inzwischen geöffnet und zum ersten Mal traute sich die Frau einen Blick nach draussen zu werfen.
Der Himmel war blau und nur wenige kleine Wölkchen zierten den Himmel. Fast als habe das Wetter sich dazu entschlossen sie Willkommen zu heissen. Jillian atmete tief ein und schloss für eine Sekunde die Augen. Es roch genau wie auf der Erde. Es sah aus wie auf der Erde - Nicht wie in Kanada, die Landschaft glich eher der Taiga in Russland. Gerade als sie einen Fuss nach Draussen setzen wollte, sie würde der erste Mensch sein, der diesen Planeten betreten würde, stürmte jemand an ihr vorbei und warf sich vor ihre Füsse um dort seinen gesamten Mageninhalt zu entleeren.
"War wohl nichts", dachte sie und lief an ihm vorbei ins Freie. Die Mühe ihn nach seinem Befinden zu fragen machte sie sich nicht, sie konnte es ja sehen wie es ihm ging und wenn sie ehrlich war interessierte es sie nicht einmal. Allen ging es beschissen, ihr eingeschlossen. Jillian bückte sich und strich mit ihrer Hand über das Gras. Sie trat ein paar Schritte weg und nutzte den Moment um die Waffe unbemerkt von der Innentasche ihrer Jacke in den Bund ihrer Hose zu stecken. Die Munition würde sie später noch irgendwo deponieren zu müssen. sämtliche Taschen waren gestopft voll, doch dies musste sein. Wer wusste schon, ob es hier Menschen gab, die in der Lage waren Patronen herzustellen. Sie war es mit Sicherheit nicht. Zwar wusste Jillian woraus Schiesspulver bestand und wäre womöglich noch befähigt jenes herzustellen, aber die Hülle machen? Keine Chance. Es schien als werde sie sparsam damit umgehen müssen.


Dieser Beitrag wurde am So Okt 09, 2016 7:46 pm erstellt.

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Otterspiel


Weiser Mentor

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Luke || in der Kapsel

Dass erste was Luke fühlte war ein stechender Schmerz in seinem Kopf. So brutale Kopfschmerzen hatte er noch nie gehabt. Er öffnete die Augen und schloss sie sofort wieder. Es war viel zu hell hier! Ein leises Stöhnen kam aus seinen Mund. Dieser war wie ausgetrocknet. Am liebsten hätte er sich ein Glas Wasser und Aspirin geholt, aber irgendwas sagte ihm dass er sich übergeben würde wenn er jetzt aufstehen würde. Woher kamen diese Schmerzen überhaupt? Langsam wurde ihm klar wo er jetzt war. Er hatte sich doch freiwillig gemeldet um auf diesen Planeten zu gehen, wie hie der gleich nochmal? Elian oder so. Na hoffentlich konnte man da auch wirklich Leben. Denjenigen die uns hier her geschickt hatten hatten uns das versichert, aber die hatten mir auch gesagt es würde ein angenehmer Flug werden, denen konnte man nicht alles glauben. Die Kopfschmerzen waren nun etwas schwächer geworden und er beschloss aufzustehen. Sobald er stand und die Augen geöffnet hatte wurde es ihm schwarz vor Augen und er landete erstmal auf seinem Allerwertesten. Stöhnend rappelte er sich wieder auf und stürzte sich an der Wand ab. Und sofort war die Platzangst da. Die andere Wand und die Decke schienen auf ihn zu zukommen. Es schien alles so eng zu sein. Hier gab es so wenig Platz. Vor Angst zitternd machte er sich auf den Weg in Richtung Ausgang dieser Kapsel. Als er dort ankam stellte er fest das man die Kapsel bereits verlassen konnte. Sofort verließ Luke die Kapsel, er wollte da nicht länger drin sein als unbedingt nötig. Er torkelte etwa funf Meter von der Kapsel weg bevor er sich übergeben musste. Endlich war er nicht mehr in dieser beengenden Kapsel. Erleichtert seufzte er auf bevor er sich einige Meter von seinem Erbrochenen entfernt auf den Boden setzte.


Dieser Beitrag wurde am So Okt 09, 2016 7:58 pm erstellt.

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Leopardenblut


Mentor

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{Anora Johnson | In der Kapsel -> vor der Kapsel ;; abseits der Gruppe}
Ein leises Stöhnen entfuhr Anora als sie ihre Augen aufschlug. Stechender Schmerz. Wo war sie? Hatte sie zu viel getrunken? Nur langsam realisierte sie, was genau passiert war. Sie war nicht verkatert, ganz im Gegenteil. Sie hatte Eltanin erreicht. Mit einem leisen Grummeln rieb sie sich die Schläfen. Waren sie etwa abgestürzt, oder warum brummte ihr der Schädel so gewaltig? Plötzlich fiel ihr ein Filmzitat aus ihrer Kindheit wieder ein. Es stammte aus einem alten Film aus dem Jahre 2009 „Avatar – Aufbruch nach Pandora“. Der Protagonist Jake hatte zu Anfang des Filmes den Cryoschlaf beschrieben, welchen er auf der Reise zum Planeten hinter sich gebracht hatte.  „Es kommt einem nicht vor wie sechs Jahre. Eher wie ‘ne Flasche Tequila und ‘n Schlag in die Fresse.“ Irgendwie fand Anora dieses Zitat durchaus passend – auch wenn es sich bei ihrer Reise nicht um Jahre sondern Wochen gehandelt hatte. Sie erinnerte sich kaum an die Reise, sie hatten alle die meiste Zeit geschlafen. Trotzdem huschte ihr bei der kaum ersichtlichen Ironie des Zitats ein leichtes Lächeln über die Lippen.
Als sie ihre Gedanken halbwegs sammeln konnte, ließ sie einen Blick durch die Kapsel schweifen, in der sie sich befand. Sofort schob sich der nächste Gedanke in ihr Gehirn und verscheuchte alles zuvor dagewesene. ‘Zu ... viele ... Menschen!‘ Sie konnte spüren, wie ihr Herzschlag plötzlich beschleunigte, konnte ihr Blut in ihren Ohren rauschen hören, als sich ihre Angst um ihren Geist schloss. Verdammte Soziophobie. Die Gruppe war noch nicht einmal wirklich groß, es waren höchstens 25 Leute oder so und trotzdem bemerkte sie, wie sie sich von Sekunde zu Sekunde unwohler fühlte. Mit hastigen Bewegungen versuchte sie den Gurt zu lösen, der sie aktuell in ihrer persönlichen Hölle festhielt. Sie musste hier definitiv raus. Allein schon der Gedanke daran, dass sie vermutlich mit der gesamten Truppe in einem Raum würde schlafen müssen, jagte ihr einen eiskalten Schauer über den Rücken. Als sie sich zitternd aus ihren „Fesseln“ befreit hatte, stürmte sie, so schnell ihre zitternden  Beine es zuließen aus der Kapsel.
Der Geruch von Erbrochenem raubte ihr für einen kurzen Moment den Atem. Irgendjemand hatte direkt vor die Kapsel gekotzt. Na toll. Mit angehaltenem Atem lief sie daran vorbei  und entfernte sich weiter von der Gruppe. Als sie genügend Abstand von der Gruppe erreicht hatte, ließ sie sich an einem Baum zu Boden sinken und rang nach Luft. Der ganze Stress war alles andere als gut. Hastig zog sie ihren Inhalator aus der Tasche ihrer Jeans, schüttelte ihn und atmete das Kortison tief ein, ehe sie den Asthmaspray wieder in ihre Tasche steckte. Sie trug eine schwarze Jeans und dazu ein offenes blaues Karohemd mit einem dunkelgrauen Top darunter. Ihr kupferfarbenes Haar hatte sie zur Seite geflochten. Während sie sich langsam beruhigte, sahen sich ihre hellgrünen Augen in der Umgebung um. Es war ein wunderschöner Morgen. Der Himmel erstrahlte in einem hellen Blau und war nur von wenigen, kleinen Wolken durchzogen. Alles in allem wirkte es wie die Erde, doch nicht wie ihre Heimat. Es schien um einiges friedlicher zu sein. Noch immer zitterte sie leicht am ganzen Körper.
{waiting for Terence ~}

{William Arthur Caldwell | In der Kapsel -> vor der Kapsel ;; bei Jillian}
William war vermutlich die einzige Person in der gesamten Kapsel, die mit einem leisen Seufzen aufwachte. Zwar hatte auch er Kopfschmerzen, doch es war bei weitem nicht schlimm genug, um ihn von seiner Arbeit abzuhalten. Sie hatten Eltanin erreicht. Nach drei Jahren, in denen er den Planeten erforscht hatte, würde er nun endlich selbst einen Fuß darauf setzen und ihn zu seinem neuen Wohnort machen. Wohnort war ein passender Begriff. „Zuhause“ klang viel zu persönlich, zu emotional um einen Ort zu beschreiben, an dem man lebte. Er hatte nie ein Zuhause gehabt – es war stets ein Wohnort gewesen. Es war eines dieser Dinge, die er an anderen Menschen nie verstanden hatte: Warum zur Hölle bauten sie eine emotionale Bindung zu einem Ort auf? Emotionen allein waren schon merkwürdig genug, aber eine emotionale Bindung zu einem ORT? Es bereitete ihm Kopfschmerzen, darüber nachzudenken. Menschen waren schon ein komisches Völkchen. Er schüttelte den Kopf um sich wieder auf die aktuelle Sachlage zu konzentrieren. Er sah sich um. Die Kapsel war offen und gefüllt mit Menschen  - wobei es ihm durchaus lieber gewesen wäre, wenn es nicht so viele gewesen wären. Er beobachtete gerade, wie eine rothaarige junge Frau die Kapsel verließ. Sie wirkte etwas panisch und zitterte am ganzen Körper. Er zog die Augenbrauen hoch, verschwendete aber keinen weiteren Gedanken an den Gesundheitszustand der Frau.
William sah an sich hinunter. Er trug eine braune Stoffhose und ein schlichtes, weißes Hemd, das er bis zu den Ellenbogen hochgekrempelt hatte. Gurte hielten ihn an seinem Platz. Mit einer einfachen Handbewegung befreite er sich aus diesem und erhob sich. Es war merkwürdig wieder zu stehen, nachdem er so lange Zeit schlafend verbracht hatte. Mit vorsichtigen Schritten ging er auf den Ausgang der Kapsel zu. Schließlich trat er ins Freie. Die Umgebung glich der sibirischen Taiga, die Temperaturen waren angenehm und der Himmel war strahlend blau. Jeder andere Mensch hätte es wohl als „Geschenk“ angesehen, dass das Wetter so zu ihren Gunsten war, oder als „schöner Tag“ bezeichnet. Für William war das Wetter eher uninteressant. Wen kümmerte es schon, wie viele Wolken am Himmel zu sehen waren? Wichtig war einzig und allein, dass sie bis zu diesem Punkt überlebt hatten und das Experiment geglückt war. Wie bereits vermutet enthielt die Atmosphäre genügend Sauerstoff. Sehr gut, seine Theorie hatte sich hiermit bestätigt. Er sog die Luft ein. Sie war um einiges frischer als auf der Erde. Ein höherer Sauerstoffgehalt? Wahrscheinlich. Es würde interessant sein, den Planeten aus der Nähe zu erforschen und zu überprüfen, wie viele der Theorien sich Falsifizieren ließen. Ein leichtes Lächeln umspielte seine Mundwinkel. Er sah sich weiter um und entdeckte eine blonde, junge Frau {Jillian}. Sie schien Autoritär zu sein, weshalb er beschloss, sich ihr vorzustellen.
“Guten Tag, Miss ...? Ich liege richtig in der Annahme, dass wir uns nicht kennen, oder? Mein Name ist William Caldwell. Ich habe Eltanin erforscht, als ich noch auf der Erde war. Und Sie sind? Sie scheinen eine ziemlich autoritäre Persönlichkeit zu sein“, stellte sich Will vor und hielt der jungen Frau die Hand hin. Wie er diese Höflichkeitsfloskel verabscheute. Mit relativ ausdrucksloser Miene musterte er die Blondine vor ihm. Sie trug eine Militäruniform, auf der an einer Tasche in kleinen Lettern „Air Force“ stand.  Eine Frau aus dem Militär also. Sehr interessant.


Dieser Beitrag wurde am So Okt 09, 2016 10:03 pm erstellt.

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Devon Murphy | Außerhalb der Kapsel (Jill, William

Eine Moment lang holte er tief Luft, um sie Sekunden später wieder auszustoßen. Devon wiederholte den Vorgang zweimal und seufzte erleichtert auf, als in dieser Zeit kein weiterer Schwall von Übelkeit über ihn hereinbrach. Erst nach und nach nahm er die Umgebung wahr und realisierte was er getan hatte. ~Du elender Idiot!~ Er war also wie ein Verrückter nach draußen gestürmt und hatte nicht auf die anderen geachtet. Der Mann stieß die Faust in die Erde vor sich und unterdrückte einen Aufschrei. Dabei glitt seine Hand ein wenig in die Erde und hinterließ einen leichten Abdruck. Allerdings blieb der Jäger dabei still und behielt auch seine Gesichtszüge unter Kontrolle. Er durfte keine weitere Blöße zeigen, nicht vor den Fremden mit denen er hier her gekommen war. Schritte ließen ihn den Kopf heben und sein Blick glitt zu der Frau, deren Kopf sich gerade wieder abwandte. Sie hatte ihn also gesehn. Wie toll. Aber wahrscheinlich hatte es die halbe Mannschaft mitbekommen, wie er sich zum Affen machte. Das war wirklich ein ausgezeichneter Start gewesen. Etwas Kaltes schlich sich in seine Augen und er setzt sich nun ganz auf. Weitere Schritte brachten ihn dazu den Kopf drehen und er konnte sehen, wie sich noch jemand übergab. Na wenigstens war er nicht alleine. Doch da er nicht den Eindruck hinterlassen wollte, dass er nicht einmal so etwas überstand, hievte er sich auf die Beine und stützte sich an der Kapsel ab. Sein Körper war ein verfluchter Verräter. Devon musste kurz die Augen schließen als sich alles drehte. Jedoch erlaubte er sich nur ein paar Sekunden, bevor er begann die Landschaft zu mustern. Alles war so fremd. Kein vertrauter Baum, keine Rehherde, die er kontrollieren und beobachten sollte. Dieses Leben war vorbei, schon seitdem er diese Kapsel betreten hatten. Der Braunhaarige straffte dann die Schultern und setzte sich in Bewegung. Es hatte keinen Sinn, dass er über bereits Vergangenes nachdachte. Noch immer zitterte sein Körper und sein Puls war auf 180, doch wenigstens brach er nicht zusammen. Automatisch trugen ihn seine Beine zu der blonden Frau, die an ihm vorbei gegangen war und nichts gesagt hatte. Sie war von der Army - woher das wusste? Die Kleidung machte die Sache einfach und er müsste Lügen, würde er behaupten sie sei hässlich. Wenigstens daran hatten die von der Regierung gedacht. Ein fremder Planet ohne hübsche Frauen? Eine grauenhafte Vorstellung. Es dauerte ungewöhnlich lange, bis er seinen müden Körper neben die Fremde geschleppt hatte und kurz musste er wieder zu Atem kommen. Wirklich sollte er jemals zurück aif die Erde kommen, würden diese Typen einiges von ihm zu hören bekommen. "Da sind wir also.", brachte er mit rauer Stimme hervor und ein kaltes Lächeln zeigte sich auf seinen Lippen. Ob er es berreute hier her gekommen zu sein? Wenn er ehrlich war - definitiv ja. Aber vielleicht wurde es ja noch interessant. "Da du die Einzige mit einer Waffe bist, nehme ich an du hast hier das sagen?" Eigentlich interessierte es ihn recht wenig wer die Befehlsgewalt hatte, denn er würde bestimmt nicht wie ein braver Hund jedem Pfiff folgen. Aber dennoch wäre es gut zu wissen wen die Regierung für diese glorreiche Expedition auserwählt hatte. Aber auch stellte sich ihm die Frage, woher sie plötzlich diese Waffe hatte. Ihm selbst hatte man verboten sein geliebtes Jagdgewehr mitzunehmen. Was ihn allerdings nicht davon abgehalten hatte wenigstens sein Jagdmesser einzupacken. Er war bestimmt nicht so verrückt, dass er ohne Waffe an einen fremden Ort kam. Allerdings blieb er nicht lange allein ein weiterer Mann trat hinzu und stellte sich der Frau vor. Bei dessen Worte drehte es ihm beinahe den Magen erneut um, doch er schwieg und drehte sich weg um ein wenig in die Bäume zu beobachten.


Dieser Beitrag wurde am So Okt 09, 2016 10:28 pm erstellt.

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Rehstern


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» Tayet Benoit | In der Kapsel | Alleine › Madison [ [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] ] «

Tayet hatte die Augen fest verschlossen. Sie spürte wie sie flogen. Sie spürte wie ihr Magen immer lauteren Protest gegen diesen Flug erhob. Ihr wurde flau im Magen und ein Gefühl, dass sie sich gleich übergeben müsste füllte sie aus. Ihr Kopf nahm gar nichts wahr wie lange sie schon flogen. Sie war wach aber traute sich nicht ihre hellblauen Augen zu öffnen und sich um zu gucken. Sie wollte ehrlich nicht sehen wo sie war. Eher worin sie saß. Sie spürte unter ihren 'vier Buchstaben' wie sie zu sagen pflegte, hartes Polster. Es war unbequem und hart. Sie wollte hier einfach nur raus! Das Gefühl welches sich während dem Fliegen in ihrem Magen breit gemacht hatte und diesen füllt, war verflogen. Honey spürte den Aufprall mit Erde unter sich. Es musste ja Erde sein, oder? Wasser war es sicher nicht... Sonst hätte sie immer noch dieses Kribbeln in der Magengegend. Doch auch als sie gelandet waren wollte sie die Augen nicht öffnen. Warum zur Hölle saß sie in einem Dings das gerade eben noch geflogen ist? Wieso hatte sie nie etwas davon mitbekommen sich je in ein Flugdings gesetzt zu haben? War sie etwa bewusstlos gewesen? Vielleicht war etwas passiert und man musste sie ins Krankenhaus verfrachten. Ängstlich bewegte sie sich hin und her. Ihre Beine waren noch da..Ebenso ihre Füße, die Zehen daran. Auch ihre beiden Hände waren noch an Ort und stelle. Blutgeruch war auch nicht in ihre Stupsnase gedrungen und auch so konnte sie nicht gestellen, dass ihr etwas fellte. Sie hob ihre linke Hand und tastete um sich herum. Sie lag auch auf keinen Fall auf einer Kranken liege. Sie saß viel eher in einem Sitz. Es war unglaublich ungewohnt und sie tastete sich wie eine blinde weiter. Ein Gurt hielt sie zurück aufzustehen, doch den hatte sie bis jetzt noch nicht registriert und wollte Anstalten machen Aufzustehen. Mit geschlossenen Augen natürlich. Sie wurde wie erwartet vom Gurt grob zurück gehalten und verwirrt tastete sie danach. Ihre Hand zog an dem Gurt und als sie ihn nicht ab bekam musste sie seufzen. Letzten Endes machte sie die Augen ganz langsam auf wie als würde ein Schmetterling seine Flügel in Zeitlupe öffnen. Sie blinzelte ins helle Licht. Es war nicht wirklich hell aber in dem Moment kam es ihr greller vor als irgendwann sonst in ihrem Leben. Welches noch nicht mal so lang gewesen war. Angestrengt blinzekte sie gegen das Licht bis ihre hellblauen Augen sich an das Gegenlicht gewöhnt hatten. Diese hefteten sich auf den Gurt und sie bemerkte, dass sie einfach nur auf einen Knopf drücken musste damit er sich löste. Peinlich berührt wurde sie rot an den Wangen und drückte auf den Knopf. Als der Gurt sich löste fühlte sie sich wie als hätte man sie aus einem Ellen denGefängnis befreit. Sie sprang auf und fuhr sich über den Nacken. Er war ziemlich verspannt. Nun wandte sie den Kopf und inspizierte das 'Dingens' in dem sie sich befand. Es stellte sich heraus, dass dies eine Kapsel sein musste. Panik stieg in ihr auf. Dann begann sie sich selber zu inspizieren. Ja alles war noch da wo es hingehörte. Dann wandte sie erneut den Kopf und bemerkte, dass sie nicht alleine war. Lauter fremde Gesichter entdeckte sie unter den anwesenden Personen. Keines welches ihr bekannt vorkam. Sie konnte sich an nichts erinnern. Wo war sie bloß und was achten diese fremden hier?! Sie fuhr sich über die Augen und blinzelte nochmal. Vielleicht war das ja alles nur ein Traum und wenn sie sich kniff würde sie aufwachen. Sie hob die rechte Hand und kniff sich sachte in den Arm. Natürlich geschah nichts. Sie wiederholte ihre Gestik nochmal. Diesesmal fester. Doch sie stand immer noch auf dem harten Boden und war umgeben von fremden Menschen. Sie wünschte sich in ihr Bett und hoffte einfach schnell wieder aufzuwachen. Vielleicht konnte sie ja einfach nach Hause. Sie wollte einen Schritt tun doch als sie das tat wurde das flaue Gefühl im Magen wieder bemerkbar. Sie hielt sich wie aus Reflex den vom Cheerleading gut trainierten Bauch. Sie musste wohl Reisekrank sein. Das war sie natürlich. Das kannte sie auch nicht anders. Sie hasste es rmzu reisen.. Immer hatte sie so Magenkrämpfe danach. Sich den Bauch haltend torkelte sie los. Sie quetschte sich zwischen den anderen hindurch und sah eine Tür eigentlich wollten sie hinaus aber aus Unachtsamkeit rammte sie in ein Mädchen. Erschrocken machte sie einen Schritt zurück. Ihr war zum Kotzen schlecht und jetzt stand da auch noch dieses Mädchen im Weg! Wenn sie kotzen müsste würde sie das sicher nicht hier in diesem Kapselteil machen wo alle sie ansahen. Verärgert schaute sie hoch. Ihr blauer Blick musterte das Mädchen. Es war vielleicht 2-3 Jahre älter als sie und hatte braune Augen. Entschudligend senkte sie den Kopf und fuhr sich über den Nacken. Etwas verwirrt begann sie zu erröten. Wieso musste sie immer so ungeschickt sein?! »Huch..Hallo. Entschuldige bitte. Das war nicht mit Absicht..«, murmelte sie. Irgendwie war es ihr peinlich aber zum anderen fand sie es lustig. Es war komisch aber meist waren ihre Gedanken in den negativsten Momenten immer noch positiv. Sie hob wieder den Kopf und blickte sie an. Auf eine komische Art war sie ihr symphatisch. Ach wie konnte sie das jetzt schon beurteilen? Sie hatte doch noch nicht mal ein Wort mit ihr gewechselt. Vielleicht konnte sie sie ja kennen lernen. »Ich heiße Tayet.. Weißt du wo wir uns befinden und warum wir in dieser Kapsel sind?«, fragte sie schließlich und blickte sich um. Sie war froh nicht in einen Jungen rein gerannt zu sein. Das wäre ihr bestimmt noch peinlicher als es ihr eh schon war.. Sie musterte die verschiedenen Menschen um sie herum welche bestimmt genauso verwirrt sein mussten wie sie selbst. Sie war sich sicher das Mädchen ihr gegenüber wusste genauso wenig wo sie waren wie Honey selbst. Nirgends erkannte sie ein Gesicht welches ihr nur im entferntesten bekannt vorkam. Schade wäre ja zu schön gewesen mit ihrer besten Freunden zwischen all den fremden gelandet zu sein. Sie musste bei dem Gedanken an ihre beste Freundin schmunzeln. Sie kannte sie schon seit dem Kindergarten. Traurig senkte sie den Blick. Würde sie Lu je wieder sehen? Sie hob wieder den Kopf und wartete schweigend auf eine Antwort von dem Mädchen ihr gegenüber. Auch wenn sie sich sicher war diese wusste ebenso wenig wie sie. Aber vielleicht musste sie dann nicht alleine herum irren. Wer wusste schon wo sie waren...


Dieser Beitrag wurde am Mo Okt 10, 2016 4:48 pm erstellt.

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Loveless


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Terence Macintosh | In der Kapsel → Richtung Anora | [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Terry sah zu, wie mehrere Menschen nacheinander wach wurden und zur Türe der Kapsel rannten. Man konnte ihnen allen ansehen, dass sie ebenfalls tierische Kopfschmerzen hatten und auch unter Übelkeit litten. 'Dann bin ich ja nicht alleine.', dachte sich Terence nur und beobachtete ein junges Mädchen, [Anora] wie es heftig an dem Sitzgurt zerrte und dann an ihm vorbei aus der Kapsel lief, direkt danach war sie schon aus seinem Sichtfeld verschwunden. 'Was ist denn mit der los?' Der junge Mann runzelte die kurz die Stirn und schwankte dann zum 'erlösenden' Ausgang dieser Kapsel. So langsam fühlte Terry sich in diesem metallenen Ding eingeengt und langsam wuchs das Unwohlsein. Natürlich gab es auch hier Menschen, die sich genau vor den Ausgang stellten um ein Pläuschchen zu halten. »Und ich dachte, ich bin sie los? Wohl kaum.« murmelte er leise zu sich und ließ ein kurzes, sarkastisches Lachen von sich, ehe er sich nach draußen begab und sich kurz umsah. Jetzt kam es ihm wieder in den Sinn, wo sie alle überhaupt gelandet waren. »Das ist also Eltanin. Na wenigstens ist hier saubere Luft.« Terence atmete tief ein und geräuschvoll wieder aus. »Na dann schaue ich mich mal nach Gesellschaft um. Aber zuerst..« Er musste etwas abseits gehen um sich zu übergeben, denn während er geredet hatte, hatte sein Magen Saltos gemacht und seine Speicheldrüsen haben immer mehr Speichel produziert, sodass er es nicht mehr zurückhalten konnte. Schon als kleines Kind hasste er es sich zu übergeben, weil diese Galle und alles im Hals brannte und einen üblen Nachgeschmack hinterließ. »Das würde wohl auch nicht besser werden. Es sei denn die Galle schmeckt irgendwann nach Mentol oder Kinderhustensaft.« Kurzerhand wischte er sich über den Mund und wünschte sich jetzt wirklich ein Pfefferminzbonbon, aber es war keines vorhanden. 'Dann werde ich erst einmal stinken wie eine Jauche Grube. So kann man doch mit niemandem flirten.' Ein wenig genervt setzte er seinen Gang fort und kam zu einem Baum, wo das Mädchen saß, welches vorhin so rasch an ihm vorbei gerannt war. Mit hochgezogenen Augenbrauen gesellte er sich zur ihr und musterte den Rotschopf, sowie ihre Kleidung und schnalzte belustigt mit der Zunge. »Da hat wohl jemand den Flug ganz besonders nicht vertragen.« sagte Terence grinsend zu dem Mädel und lehnte sich an einen anderen Baum, der in unmittelbarer Nähe zu ihr stand. Er fuhr sich durch die braunen Haare, welche am Ansatz schon leicht fettig wurden und insgeheim würde er jetzt am liebsten duschen. Oder erst einmal die Umgebung erforschen, denn es war alles so viel anders, als auf dem Planeten Erde. Neue Tiere, Neue Pflanzen und vielleicht andere Bewohner? Niemand weiß das genau, Terry würde es aber liebend gerne herausfinden. 'Es sei denn, diese Bewohner sind nicht gut gesinnt und wollen uns ans Leder. Kannibalen oder so. Lecker.' Bei dem Gedanken würde er sich am liebsten wieder übergeben, aber er ließ es lieber bleiben, schluckte die aufkommende Galle herunter und sah zu dem jungen Mädchen hinüber. »Yo. Mein Name ist Terence. Wie heißt du?«
[x514 Wörter]

Madison Tremblay | In der Kapsel → Honey | [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Sie blickte immer wieder hin und her, wie die ganzen anderen Personen, die nach und nach aufwachten, an ihr vorbei zur Türe rannten. Madison wollte nicht unbedingt den neuen Planeten erkunden und bereute die Entscheidung, mitgeflogen zu sein, sogar sehr. Eltanin war so viel anders als die Erde, aber dort würde eh bald alles zusammenbrechen, also sollte sie froh sein, auf einem gesunden Planeten zu leben. 'Wenn ich so darüber nachdenke, ist es mir ja doch recht hier zu sein..' In Gedanken kamen ihr immer wieder ihre verstorbene Mutter, ihren Alkoholsüchtigen Erzeuger, ihre kleine Schwester.. Sie vermisste letzteres sehr, denn sie musste Mirijam alleine zurücklassen. Wenn sie so an ihre beste Freundin dachte, kam ihr die Galle hoch. Sie hatte sie verraten und ist mit ihrem jetzigen Ex Freund durchgebrannt. 'Darauf kann ich getrost verzichten.'
Hätte Madison eine Wahl, so würde sie ihre Schwester auch auf diesen Planeten holen, aber das war leider nicht möglich gewesen und ein trauriges Seufzen entwich ihrer Kehle. Sie bemerkte auch kaum, dass sie gerade angerempelt worden war, erst die Entschuldigung brachte sie wieder ins hier und jetzt. Ihre dunkelbraunen Haare wog sie kurz ein wenig hin und her und sah dann zur Seite, wo ein Mädchen stand und sie ansah. Anscheinend hatte sie sich bei ihr entschuldigt. Mit einem kurzen Stirnrunzeln bedachte sie das Mädchen mit dem honigfarbenen Haar und nickte dann leicht. »Kein Problem, anscheinend wollen alle die Kapsel verlassen. Da sehe ich das nicht ganz so eng.« sagte Madison zu ihr und schloss kurz die Augen um tief einzuatmen. Kurz darauf öffnete sie ihre braunen Augen wieder und hörte zu, wie sich das Mädchen vorstellte. 'Tayet hört man ja auch nicht alle Tage.' Maddy betrachtete die blauen Auge des Mädchens im Kontrast zu ihrem honigfarbenen Haar. »Hallo, Tayet. Ich heiße Madison.« erwiderte sie die Vorstellung und dachte noch einmal kurz nach. »Soweit ich weiß, sind wir nun auf dem Planeten Eltanin, wo wir uns ein neues Leben aufbauen sollen. Oder so ähnlich.« Madison wusste nicht mehr genau, weshalb sie genau hier waren, deshalb würde sie nachher vielleicht ein paar andere der Insassen dazu befragen, falls diese nicht unfreundlich reagierten. Mit Unfreundlichkeit konnte sie in so einem Moment nicht umgehen. Da würde sie ihre Kopfschmerzen am liebsten vorziehen.
[x394 Wörter]


Dieser Beitrag wurde am Mo Okt 10, 2016 5:48 pm erstellt.

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Federmond


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Samantha Harvey | Kapsel ; Vor der Kapsel:

Ein kleines Pieken, was sich schnell zu einem stechen entwickelte, weckte die Blondhaarige. Leise stöhnend fasste sie sich an ihren Kopf in der Hoffnung der Druck auf ihren Kopf würde nachlassen, was natürlich totaler Schwachsinn war. Erst als ihr ein leichter Metallischer Geruch in die Nase stieg, öffnete sie die Augen einen Spalt. Ihr Blick viel sofort auf ihre Fingerspitzen, die sich Rotgefärbt hatten. Ohne darüber nachzudenken wurde ihr klar, dass es sich um Blut handelte. Ruckartig warf sie sich nach vorne, um auf zustehen was sie kurz darauf bereute. Sie saß angeschnallt in irgendeinem dunklen Raum. Logisch das sie sich nicht hatte aufrichten können. Ihre Augen gewöhnten sich langsam an das gedämmte Licht und sie sah an sich herab. Nirgends schien das Blut herzukommen, wieso tat ihr dann jedoch der Kopf so weh? Automatisch fasste sie sich erneut an die Stirn, wo sie kurz darauf etwas Warmes und klebriges spürte. Der erneute Metallische Geruch verriet ihr, dass sie eine Platzwunde an der Stirn hatte. Aber wo kam die her? Und wo zum Teufel war sie eigentlich? Die Erinnerungen trafen sie wie ein Blitz. Sie war auf einer Forschungsmission, denn Planeten Eltanin zu erkunden. Vor wenigen Wochen, sofern sie richtiglag, waren sie aufgebrochen auf diese Mission, wo Sam sich freiwillig gemeldet hatte. Sie konnte sich noch daran erinnern wie sie diese Kapsel betreten hatte und wie sie aufgebrochen waren. Sie konnte sich auch noch an Turbolenzen erinnern, danach war alles nur noch verschwommen und schwarz. Sie musste in diesen Turbulenzen ihr Bewusstsein verloren haben. Sie löste ihren Gurt um sich langsam zu erheben. Unsicher und langsam nahm sie ein paar Schritte, ehe sie einigermaßen Standfest, die Kapsel verließ. Schützend hielt sie sich die Hand vor das Gesicht als ihr die Sonne, konnte man es überhaupt Sonne nennen?, ins Gesicht schien. Als sie sich an das Licht gewöhnt hatte sah sie nach oben in den Himmel. Dabei kippte sie ihren Kopf so nach hinten, dass sie kurz darauf zusammenbrach. Diese Kopf Bewegung war überhaupt nicht gut gewesen, denn nun drehte sich alles und ihr Magen krampfte sich zusammen. Sie hatte plötzlich das dringende Bedürfnis sich übergeben zu müssen. Jedoch wollte sie sich nicht blamieren vor den anderen. Auch wenn schon andere sich übergeben hatten, hieß es jedoch nicht, dass sie das auch musste. Also ging sie leicht in die Hocke und versuchte tief ein und aus zu atmen, bis ihr Magen sich langsam zu beruhigen schien. Ihr war der Flug definitiv nicht bekommen. Seufzend ließ sie sich auf den Boden gleiten. Im Schneidersitz sitzend sah sie sich um. Sie hatte nicht das Bedürfnis, sich mit den anderen zu unterhalten, aus Angst sie würde keine richtige Konversation zustande kriegen. Also sah sie sich scheu mit großen Augen um.


Dieser Beitrag wurde am Mo Okt 10, 2016 8:28 pm erstellt.

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Dahlienblüte


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Cadence Iraida Monroe | In der Kapsel -> Außerhalb der Kapsel

Noch leicht betäubt öffnete sie ihre Augen. Ihr Kopf brummte, und schmerzte sehr. Sie Strich sich ihre schwarzen Haare aus dem Gesicht und sah sich in der kapsel um. Ihr fiel auf einen Schlag wieder alles ein. Sie hatte die Anzeige gelesen und zugestimmt. Sie war jedes Risiko eingegangen. Das schlimmste was passieren könnte war das sie verstarb, aber nicht einmal davor fürchtete sich Cadence. Wenigstens wäre sie dann bei ihrer Familie. Langsam lößte sie den Gurt der sie auf dem Sitz hielt und stand auf. Irgendwer der anderen freiwilligen hatte anscheinend schon den hebel verwendet da die Kapsel offen stand. Zudem sah sie wie schon einige draußen umher liefen oder andere sich noch in ihren sitzen die Realität vor Augen führten oder sogar noch nicht aufgewacht waren. Sie ging zum Ausgang und sofort überzog eine kalte Maske ihr Gesicht. Sie verschränkte die Arme vor der brust und lehnte sich an den Rahmen der Kapsel an. Finster beobachtete sie die fremden. Sie sah sogar wie manche sich übergaben und wendete sich unverzüglich von ihnen ab. Cadence würde das nicht passieren da sie sich darauf vorbereitet hatte und sie schon Reisen gemacht hatte. Schließlich musterte sie die Umgebung um sie herum. Das ist also der Planet Eltanin. Interessant. Sie stoß sich von der Kapsel ab und stolzierte in die neue Welt. Vielleicht wirkte es arrogant oder eitel. jedoch war es ihr egal, sie kannte niemanden und wollte auch kein offenes Buch sein. Schon vor langer Zeit hatte sie beschlossen niemanden zu zeigen das sie verletzbar war, was sich hinter ihrer Maske befand. Niemals wieder würde sie die alte sein. Nie wieder würde sie das fröhliche, glückliche Mädchen sein, wie sie es vor dem Tod ihrer Familie es war. Sie drehte sich um ihre eigene Achse und nahm ihre Umgebung nochmals ganz auf um später jedes Detail wiedergeben zu können oder es für eine Karte zu verwenden. Cadence fand die Temperaturen ganz angenehm weshalb sie ihre schwarze Jacke um ihre Hüfte gebunden ließ. Sie lehnte sich an einen der hohen Bäume und winkelte ihr rechtes Bein an den Baum dran. Sie blickte desinteressiert auf ihre Fingernägel. Die hatte kein Interesse neue Bekanntschaften zu schließen da sie allgemein nicht gerne mit anderen Menschen kommunizierte. Selbst wenn sie einer ansprechen würde, würde sie demjenigen nicht viel Aufmerksamkeit schenken oder gar mit ihm reden. Sie sah von ihren Nägeln auf und beschloss sich die fremden einfach zu beobachten.


Dieser Beitrag wurde am Mo Okt 10, 2016 8:40 pm erstellt.

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Pumpkin


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Jillian | Vor der Kapsel | [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]


Jillian hörte Schritte hinter sich und blickte kurz über die Schulter zurück, als sie einen Mann auf sie zulaufen sah. Er grösser als sie, doch wirkte er mit seinem schleppenden Gang und dem leidenden Gesichtsausdruck wenig bedrohlich.  
Da ziemlich klar war, dass er sich in ihre Richtung bewegte drehte sie sich um neunzig Grad und wartete.
Auf ein Gespräch mit jemandem hatte sie zugegebener massen wenig Lust, da andere Sachen momentan eher ihre Aufmerksamkeit erregt hatten.
Seine Ansprache klang zunächst wie ein plumper Versuch mit jemandem ins Reden zu kommen, doch vergass sie diesen Teil, als er sie nach ihrer Waffe fragte.
Für einen kurzen Moment blickte Jillian dem Braunhaarigen perplex entgegen - Sie hatte sich Mühe gegeben, den Wechsel von Jacke zu Hosenbund schnell durchzuführen, dass diesen auch ja keiner sah.
"Nun, wenn du es schon so anbietest..", erwiderte sie mit einem leicht schelmischen Unterton und hätte, wäre es ihr im Sinn gestanden, wohl gegrinst. Sie liess es bleiben, doch zeichnete sich die Belustigung klar in ihren Augen ab.
Natürlich hatte sie sich schon überlegt, wie das hier laufen würde, ob sich hier eine Hierarchie und ein neues System herausbilden oder eine Anarchie losbrechen würde.
Sie wusste nicht was besser war. Jillian hatte nicht vor irgendwem zu folgen. Anweisungen geben wäre kein Problem, das konnte sie, sicherlich besser als viele andere die hier waren. Bei der AirForce hatte sie trotz ihren Jungen Jahren, Menschen die ihr untergestellt gewesen waren. Menschen, denen sie hat Anweisungen geben müssen.
Würde sich jedoch jemand an die Spitze zu setzen versuchen und sich auch nur wagen ihr Anweisungen zu geben, so würde sie sich weigern denen zu folgen. Was sie tat, tat sie nur aus freien Stücken, wenn sie es für richtig hielt. Genau hier lag das Problem: Sie würde wohl nicht die einzige sein, welche diese Denkweise hegte und so wäre das Risiko zu einer Anarchie ziemlich hoch, würde nicht jemand von Beginn an eine Führungsposition übernehmen, so wäre diese beinahe vorprogrammiert.
"Ist aber nicht sehr schlau das rauszuposaunen.", fügte Jillian hinzu. Sie kannte keinen auf diesem neuen Planeten und sie hatte keine Ahnung davon wie die Leute tickten.
Niemand wusste, ob es nicht vielleicht einen aktiven Waffengegner gab, der die ihre zu zerstören versuchte sobald er Wind bekam. Oder, ob jemand panisch werden würde. Dies konnte man nicht wissen. Jillian verstand zwar nicht, woher diese Panik gegen Waffen kam, doch hatte sie gelernt diese zu akzeptieren. Waffen waren nicht gefährlich. Eine Waffe würde nicht schiessen, solange keiner auf den Abzug drückte. Der Mensch an der Waffe könnte gefährlich sein, doch in so einer Situation wäre es egal, ob er ein Gewehr hat, ein Messer oder gar einen Stift. Alles konnte zur Waffe werden.
In diesem Moment trat noch jemand anderes dazu.
Bei der Ansprache des jungen Mannes schien sich ihr Magen um 180 Grad zu drehen und sie versuchte ihre Irritation zu verbergen, hoffte, dass dies ihm nicht auffallen würde. "Jillian.", erwiderte sie. "Jillian Grace."
Nur widerwillig schüttelte sie seine Hand - Es schien ihr unpassend. Sie verabscheute dieses Händeschütteln und das gefälschte Lächeln. Dass er den Planeten erforscht hatte könnte später durchaus nützlich werden. Auf seinen Kommentar mit der autoritären Persönlichkeit ging sie nicht weiter ein.


Dieser Beitrag wurde am Di Okt 11, 2016 8:53 am erstellt.

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Leopardenblut


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{Anora Johnson | Vor der Kapsel {abseits der Gruppe} ;; bei Terence {[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]}}
'Tief einatmen. Und wieder ausatmen. Ein... Aus... Ein... Aus...'
Anora hatte die Augen geschlossen und versuchte sich mit tiefen Atemzügen zu beruhigen. Die frische Luft, die durch ihre Lungen wanderte, wirkte wahre Wunder. Nach einer Weile hatte sie endlich aufgehört zu zittern. Sie hasste diese Panikattacken wie die Pest. Warum konnte sie sich nicht einmal mehr in einer Gruppe von 25 Menschen wohl fühlen? Ihr Vater hatte echt ganze Arbeit geleistet. Beim Gedanken an ihn verzog sich ihr Mund zu einem bitteren Lächeln. Immerhin musste sie ihn nun nie wieder sehen. Leider galt dies auch für ihre Mutter. Sie konnte sich haargenau daran erinnern, wie stolz sie gewesen war, als sie ihr von der Reise nach Eltanin erzählt hatte. Die Bitterkeit in ihrem Lächeln wurde zu Wehmut. Alles was sie nun noch an ihre Mutter erinnerte, war das silberne Armkettchen an ihrem linken Handgelenk, auf dem ihre Initialen A J eingraviert waren. Wieder entfuhr ihr ein Seufzen, ehe sie leise eine Melodie zu summen begann. Eines, was sie jetzt schon am meisten an ihrem alten Planeten vermisste, war ihre Gitarre. Liebend gern hätte sie die sanft klingenden Nylonsaiten angeschlagen, auch wenn sie vermutlich nie vor Menschen gespielt hätte. Alles was ihr in dieser Hinsicht blieb, war ihre Stimme.
Ein Schnalzen ließ sie verstummen, sie öffnete die Augen, die sie während des gesamten Gedankengangs geschlossen hatte. Hatte er sie etwa summen gehört? Für einen kurzen Moment schlich sich ein Hauch von Röte in ihr Gesicht, kaum zwei Nuancen dunkler als ihre Haut. Doch als er zu sprechen begann, war dieser kurze Moment der Verlegenheit direkt wieder vorbei.
"Da hat wohl jemand den Flug ganz besonders nicht vertragen." Anora biss sich auf die Zunge, um sich nicht zu rechtfertigen, wie sie es ihrem Vater gegenüber vermutlich getan hätte. Stattdessen zog sie die Augenbrauen hoch und musterte den jungen Mann mit ihren moosgrünen Augen. Er war vermutlich etwas Größer als sie selbst, wenn auch nicht sonderlich viel. Er trug eine blaue Jeans, weiße Schuhe und eine graue Jacke. Seine Haare waren braun und verwuschelt, was fast schon wieder süß aussah, wäre nicht diese unverhohlene Belustigung in seinen strahlend blauen Augen gewesen. Er hatte sich an einen Baum gelehnt und fuhr sich durch sein Haar. Er sah wirklich ... gut aus. Leider roch sie, dass er vermutlich zuvor seinen Mageninhalt entleert hatte. Der junge Mann stellte sich als Terence vor und fragte anschließend nach ihrem Namen. Sie setzte ein zuckersüßes Lächeln auf.
"Ich bin Anora. Ich würde es allerdings sehr begrüßen, wenn du dich mir nicht noch weiter nähern würdest, solange so ein ... ekelerregender Geruch von dir ausgeht", sagte sie mit einer Stimme, die ihrem Lächeln Konkurrenz machte. Aus ihrer Hosentasche zog sie ein Minzbonbon, welches sie vor Antritt der Reise eingesteckt hatte und warf es ihrem Gegenüber zu. Nun wäre es immerhin erträglich, mit ihm zu sprechen. Als sie bemerkte, dass sie noch nicht auf seine blöde Bemerkung eingegangen war, wich ihr zuckersüßes Lächeln einem sarkastischen, fast schon frechen Gesichtsausdruck. Ihre Augen funkelten ebenso frech.
"Ich fühle mich, als hätte ich gestern ne Flasche Tequila getrunken und danach einen Schlag ins Gesicht bekommen. Trotzdem ist das nicht der Grund, warum ich die Kapsel so schnell wie möglich verlassen habe. Im Gegensatz zu den meisten anderen, habe ich meinen Magen nämlich nicht irgendwo vor der Kapsel entleert und ich hatte nicht vor, dies nachzuholen." Ihr Tonfall war trotz der klar ersichtlichen Belustigung relativ kühl. Zum einen interessierte ihn der wahre Grund für ihr rasches Verlassen vermutlich ohnehin kein bisschen, zum anderen ging es ihn schlicht und ergreifend nichts an. Seine Art war ihrer Meinung nicht gerade berauschend. Allein dieses "Yo", als er sich vorgestellt hatte, ließ sie die Stirn runzeln. Er war ein gutaussehender junger Mann, aber viel mehr war da vermutlich nicht. Sie konnte ein leises Kichern nicht unterdrücken, als sie versuchte, ihn einzuschätzen. Er würde sich ordentlich ins Zeug legen müssen, wenn er etwas bei ihr erreichen wollte. Trotzdem war er irgendwie süß mit seinen verwuschelten Haaren und seinen blauen Augen. Wenn sein Charakter stimmte, könnte sie vielleicht sogar gefallen an ihm finden... Sie spürte wieder den leichten Stich in ihrer Brust, als ihre Gedanken unweigerlich an das dachten, was auf der Erde passiert war. Augenblicklich schüttelte sie kaum merklich den Kopf, um das Gefühl zu vertreiben. Es reichte, dass ihr Kopf pochte als würde ihr Schädelknochen mit einem Presslufthammer zermartert werden. Die Rothaarige richtete ihre Aufmerksamkeit wieder auf die Person vor sich. Hatte es einen Grund, warum er ausgerechnet sie angesprochen hatte? Immerhin gab es genügend Frauen hier, die, ihrer Meinung nach, um einiges hübscher waren als sie. Sympathie war aktuell ein schlechtes Maß, da ohnehin jeder von Kopfschmerzen und Übelkeit gequält wurde. Sie versuchte ihre Neugier zu zügeln und schwieg.
{804 Wörter}

Der Post mit William folgt später


Dieser Beitrag wurde am Di Okt 11, 2016 11:05 am erstellt.

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Dorian | In der Kapsel -> vor der Kapsel | [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Langsam wankte er uf noch etws ugelenkigen Beinen nach draußen, das Problem hatte er nach dem Systemneustart immer. Er lief eine kurze Runde im Kreis bis sich sein Gang nicht mehr so steif und schwer anfühlte und ging dann nach draußen wo schon einige Leute zusammen standen. Da er ehrlich gesagt keine Ahnung wer die alle waren, entschied er sich für die am nächsten stehende Gruppe und gesellte sich zu ihnen. An die Dame in der Militäruniform (Jillian)gewandt stellte er sich vor. Tag auch, war ja ne echt holprige Landung was, hat uns ganz schön durchgeschüttelt. Da sind wir also in der neuen Welt angekommen. Meine Güte o sich die alten Seefahrer damals so gefühlt haben als sie Amerika entdeckten ? Naja die hatten sich ne sanftere Landung. Oh achja ich bin Dorian Dorian Banks aber die meisten lassen das Dorian weg und nennen mich einfach nur Banks. Und ihr seid ?

Annabelle | In der Kapsel -> Vor der Kapsel | [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Nachdem sie sich so weit erholt hatte das sie sich bewegen konnte ohne das sie sich fühlte wie nch einer Achterbahnfahrt beschloss sie nach draußen zu gehen und ersteinmal frische Luft zu schnappen. Sie brauchte einen klaren Kopf um sich auf ihre Arbeit konzentrieren zu können und den würde sie nicht in einer Kapsel bekommen die wie das Innere einer Autobahntoilette stank. An der frichen Luft angekommen nahm sie erst mal ein Paar tiefe Atemzüge, die Luft war kalt und frisch doch tat sie ihrem Kopf ware wunder. In einiger Entfernung konnte sie zwei Personen miteinander reden sehen, was sie eigentlich nicht weiter interessiert hätte doch da ihre Aufgabe die organisation war zumindest laut dem was sie vorher so in etwa mitekommen hatte bevor sie gestartet waren muste sie sich ohl oder übel mit den anderen vertraut machen also atmete sie einmal tief durch und trat dann zu den beiden (Anora;Terence) hin und stellte sich ersteinmal vor. Guten Tag, nehme ich an Mein Name ist Annabelle Lindbaker und es ist mir ein Vergnügen meine zukünftigen Mitstreiter auf dieser Mission kennen zu lernen. Wären Sie so freundlich mir ihren Namen zu verraten ?


Dieser Beitrag wurde am Di Okt 11, 2016 8:16 pm erstellt.

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Pumpkin


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[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]: Bin gespannt xD

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]: Der Link zu deinem Aussehen geht nicht mehr, kannst du den bitte noch neu raussuchen und mir schicken?


Jillian | Vor der Kapsel | [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]


Sie hatte kaum ihren Namen ausgesprochen, da trat schon jemand viertes dazu.
Jillian musterte ihn kurz und sofort fielen ihr die Prothesen auf, welche der Junge man besass und sie fragte sich kurz, aus welchen Gründen man ihn zugelassen hatte. "Es hiess doch alle Menschen müssten Gesund und fit sein? Da bin ich mal gespannt was diese Dinger alles aushalten, der muss ja was auf dem Kasten haben, wenn er hier mitdurfte..", dachte sie sich, doch konnte man ihr die Gedanken nicht anmerken.
Sie war keineswegs jemand der Vorurteile hegte, doch konnte sie nicht abstreiten etwas überrascht über seine fehlenden Gliedmassen und gleichermassen Neugierig auf die daran angeschlossene Technologie zu sein.
Nichts desto trotz hätte Jillian ihm am liebsten den Mund gestopft, als ein Wortschwall aus seinem Mund brach. 
"Ich bin Jillian.", antwortete sie und blickte Dorian kurz an. "Redest du immer so viel?"


Dieser Beitrag wurde am Mi Okt 12, 2016 9:16 am erstellt.

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{William Arthur Caldwell | vor der Kapsel ;; bei Jill ([Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]), Devon ([Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]) & Dario ([Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]) → allein}
Den jungen Mann {Devon}, der neben der Blondine, welche sich als Jillian Grace vorstellte,  stand und sich bei seinen Worten wegdrehte, hatte er weitgehend ignoriert. Er interessierte sich nicht für die Menschen um sich herum, verspürte kein Verlangen nach sozialer Interaktion. Inzwischen fand er es sogar unsinnig, sich der Blonden überhaupt vorgestellt zu haben. Immerhin konnte er ihre Abscheu gegenüber der Höflichkeitsfloskel erkennen. Vermutlich die einzige Gemeinsamkeit, die sie hatten, aber eine Gemeinsamkeit, die er zu schätzen wusste. Auch war ihm die Tatsache, dass sie nicht auf seine Bemerkung von wegen Autoritär eingegangen war, nicht entgangen. Im selben Moment, in dem er registrierte, dass sie wohl auch nichts weiter dazu sagen würde, legte er sich zehn verschiedene Erklärungen für ihr Verhalten zurecht, basierend auf reiner Logik, doch keine schien zu passen. Er verstand menschliches Verhalten einfach nicht und würde es vermutlich auch niemals verstehen. Wozu auch? Er wusste alles, was es über Eltanin zu wissen gab - zumindest so weit die Forschungen auf der Erde möglich gewesen waren. Allein das machte ihn den anderen - den "Unwissenden" - haushoch überlegen. Er kannte die Atmosphäre, die Oberflächenstruktur, jedes einzelne Satellitenbild, das es von diesem Planeten gab. Alles, was er nicht wissen konnte, würde er bald problemlos herausfinden - seinem photografischen Gedächtnis sei Dank. Jeder andere hätte selbstgefällig gegrinst, hätte die Macht ausgekostet, die dieses Wissen verlieh. Doch William war es egal, wie mächtig sein Wissen war - er wusste und wollte wissen, mehr nicht. Sein zwischenmenschlicher Einfluss war ihm genauso egal wie das Wetter. Er war hier, um den Planeten zu erforschen, nicht um die Sonne zu genießen.
Eine weitere Person gesellte sich zu der kleinen Gruppe - ein junger Mann, der sich nach einigem zusammenhanglosen und belanglosen Geplapper als Dorian Banks vorstellte. Mit einem einzigen Blick zur Seite mustere William den Neuankömmling. Ein leichtes Lächeln umspielte seine Lippen. "Cybernetic Enhancements" hatte er bisher noch nie an einem Menschen gesehen. Er würde sein Wissen darüber später erweitern, auch wenn dies vermutlich bedeutete, dass er sich mit diesem Dorian unterhalten musste. Allein der Gedanke daran ließ ihn beinahe genervt aufstöhnen. Er war so eine Person, die andere als ... Wie war das umgangssprachliche Wort dafür? Quasselstrippe? Ja. Dieser Dorian schien so eine Person zu sein, die andere Menschen wohl als Quasselstrippe bezeichnen würden. Um ehrlich zu sein konnte er gut und gerne auf ein Gespräch mit ihm verzichten, doch leider war sein Interesse an seinen "Upgrades" zu groß, um es schlichtweg zu ignorieren. Er war sich nämlich nicht sicher, ob die Fachliteratur, welche sie im Gepäck hatten, überhaupt Auskunft über ein solches Thema bot. So würde er wohl oder übel irgendwann mit dem jungen Mann reden müssen. Der Astrobiologe unterdrückte ein leises Seufzen.
"Man nennt mich William. William Caldwell", beantwortete er die Frage, die in die Runde geworfen wurde. Dieses Mal machte er keine Anstalten, irgendjemandem die Hand zu geben, sondern steckte sie locker in seine Hosentaschen. Anscheinend wurde hier ohnehin kein Wert auf Höflichkeit gelegt, denn der eine Mann schwieg noch immer und der andere quatschte gefühlt ununterbrochen. Dennoch konnte er ein leichtes Schmunzeln nicht unterdrücken, als die Blonde fragte, ob er immer so viel reden würde. Einerseits schmunzelte er aus Belustigung über den Inhalt der Frage, denn Banks hatte wirklich viel an einem Stück geredet und noch dazu ziemlich belanglos, andererseits aber auch über die Unsinnigkeit dieser Frage. Der Logik zufolge müsste ihre Frage sich von selbst beantworten und war somit überflüssig. Wieder bestätigte sich der Gedanke, den er zuvor hatte: Menschen sind eine merkwürdige Spezies.
Irgendwie fing das Gespräch an, ihn zu langweilen. Warum sollte er sich auch länger als nötig mit jener bedeutungslosen Tätigkeit, die sich "soziale Interaktion" nannte, beschäftigen? Mit einem letzten Blick in die Runde verabschiedete er sich mit den Worten "Wenn Sie mich nun entschuldigen würden... Ich habe vor, meiner Arbeit nachzugehen", drehte sich um und entfernte sich von der Personengruppe. Aus seiner hinteren Hosentasche zog er anschließend einen Notizblock und einen Kugelschreiber hervor und begann damit, seine Beobachtungen auf dem Planeten zu dokumentieren.
{688 Wörter | ansprechbar}

{Anora - waiting for playpartner (Terence)}


Dieser Beitrag wurde am Mi Okt 12, 2016 5:45 pm erstellt.

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Luchsseele


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Anthony| In der Kapsel -> Vor der Kapsel;bei Jillian ([Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]), Devon ([Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]) & Dario ([Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können])

"Zu viel Wodka. Viel zu viel Wodka." Das waren die ersten Sätze von Anthony, als er langsam wieder zurück in die Welt der Lebenden gleitet. Sein Kopf dröhnte fürchterlich und am liebsten würde er sich jetzt ganz schnell eine Aspirin einwerfen, damit die Kopfschmerzen nachlassen. Mit einem Stöhnen hob Anthony seine rechte Hand und massierte sich mit den Fingern seine Schläfe. Das letzte Mal als er so schlimme Kopfschmerzen hatte, wahr auf einer Betriebsfeier seines Vaters. Da floss eine menge Alkohol und am nächsten Morgen fühlte er sich so hundeelend, als hätte er seinen Kopf tausendmal gegen eine Wand gehauen. Jetzt war es fast genauso schlimm. Während er sich mit seiner rechten Hand immer noch die Schläfe massierte, glitt seine linke Hand in Richtung des Tisches, welchen er neben sich vermutete. Jedoch diese nur ins Nichts.
Erschrocken blickte der junge Mann auf und sah sich um. Es dauerte eine kurze Zeit bis er sich orientiert hatte und sich dann wieder zurück in den Sitz fallen ließ. Jetzt wurde ihm alles wieder klar. Er hatte gestern nichts getrunken, er hatte sich ja für dieses Experiment Dings gemeldet. Das wo sie zu diesem komischen Planeten flogen. Der hieß Eltaninan oder Eltanino oder so? Zumindest war er sich sicher dass der Name mit 'Elta' anfängt.
Mit einem ächzer erhob er sich und öffnete vorher noch schnell seinen Gurt. Als er sich auf seine Füße stellte, kippte er wieder zurück in den Sitz. Wahr wohl nicht gerade eine sanfte Landung. Er brauchte ein kurze Zeit um sich wieder zu fangen und sich erneut aufzustellen. Langsam ging es wieder und die Übelkeit, sowie die Kopfschmerzen ließen nach. Langsam, aber wirklich langsam schritt er zu einer offenen Schleuse aus der ein wenig Licht erschien. Ein wenig verwirrt streckte er erst seinen Kopf aus der Kapsel und dann kam auch der Rest seines Körpers. Die Umgebung erinnert einen eher an eine Graslandschaft, was sie bestimmt auch war. Aber was hatte er auch erwartet. Grüne Marsmenschen, die einen in einer Wüste mit gebratenen Truthahn begrüßen?
Schmunzelnd schüttelte er den Kopf und hüpfte schon fast auf den Boden. "Eigentlich schade. Keine grünen Marsmenschen.", sagte er während er die Umgebung ein wenig in Augenschein nahm. Es sah eigentlich alles ganz normal aus. Wüsste er nicht das er sich nicht auf der Erde befand, hätte er es bestimmt für eine Wiese in der Nähe von Bischkek gehalten. Die Einwohner lieben bestimmt solch eine Umgebung. Mit einem Kopfnicken blickte er sich nun in der Gegend wieder rum. Naja, eher die Menschen mit denen er nun ne ganze Zeit auskommen muss. Zuerst fiel ihm die wohl größte Gruppe auf, die sich gebildet hatte. Mit einem blick auf die anderen Person, nickte er sich nur zustimmend zu und bewegte sich auf eben diese Gruppe zu. Einer au der Gruppe entfernte sich gerade und so nahm er schnell dessen Platz ein. "Einen wunderschönen Guten Tag die Herren und Damen. Landung gut überstanden?", begrüßte er die Gruppe und musterte jeden von ihnen. Viel gab es da nicht zu sagen. Es gab eine Frau in Militär Uniform (Jillian) und zwei Typen(Devon & Dario), die einen recht gefassten Eindruck machten.


Dieser Beitrag wurde am Mi Okt 12, 2016 6:34 pm erstellt.

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Rotflamme


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Logan | vor der Kapsel  -> zu den anderen

Als die Schleuse sich schwerfällig öffnete, bemerkte Logan, dass es ziemlich stickig in der Kapsel gewesen war, was durch den Geruch von Erbrochenem nicht gerade verbessert wurde. Zum Glück wurde seine Übelkeit langsam besser.  Er blieb unweit des Ausgangs stehe, wenn auch nicht direkt davor und murmelte:"Das ist also Eltanin." Noch bevor er einen Schritt weitergegangen war, wurde er fast von einem -oder einer?- anderen Mitreisenden umgestoßen, der / die es offenbar ziemlich eilig hatte, aus der Kapsel hinauszukommen. Alles in allem wusste er nicht, was er von dem neuen Planeten halten sollte. Es sah so bekannt aus und gar nicht so fremdartig, wie er ihn sich vorgestellt hatte. Als wäre er mitten in einer Russlanddoku gelandet, die seine Schwester so geliebt hatte. Blauer Himmel mit vereinzelten, aber immerhin existenten Wolken? Check. Grünes Gras? Check. Ähnliche Temperatur wie auf der Erde, die er auf ungefähr 20° schätzte? Check. Etwas leicht bläulich glitzerndes, verschwommenes in der Ferne, womöglich ein See? Check.  Dahinter, beinahe nicht mehr zu sehen, ein grüner Streifen, vielleicht ein Wald? Check.
Es waren mittlerweile ein paar mehr Leute draußen, aber Logan fehlte einfach der Mut sie anzusprechen. Was wenn das alles super intelligente Intelligenzbestien sind, wie damals auf dieser schrecklichen Elite-Highschool? Wobei, wenn sie nur Intelligenzbestien hätten haben wollen, warum hat man dann mich mitgeschickt? Er starrte auf seine Hände. Das ganze wird ein Fehler gewesen sein. Wer würde mich denn schon haben wollen. Was war er nur für ein Idiot. Wie konnte er auch nur eine Sekunde lang glauben, dass das hier das richtige für ihn war? Nein, es würde so sein, wie es immer gewesen war. Auf der Erde. Zuhause in Kanada, dachte er bitter. Er steckte den Stoffteddy wieder in seine Hosentasche und fragte sich welche von seinen privaten Gegenständen wohl noch genehmigt worden waren. Logan war nicht der Mensch der an Objekten hing, aber sein Skizzenblock war ihm schon irgendwie heilig. Schon alleine wegen der Anstrengungen die nötig gewesen waren ihn zu besorgen und zu benutzen, ohne, dass es sein Vater mit bekam.
Eine Gruppe von Leuten stand nicht weit entfernt von ihm. Er rang ein paar Sekunden mit sich, bis er entschied sich einfach dazu zustellen. Er musste ja nicht zwingend irgendwas sagen.

Charlotte Alexis | Kapsel -> vor der Kapsel

Wie lange sie jetzt schon so unbeweglich da lag und die Decke des Raumes anstarrte? Sie wusste es ehrlich nicht. Hin und wieder hatte sie aus den Augenwinkeln wahrgenommen, wie einer der anderen sich erhoben hatte. Hatte das Zischen des Tore gehört, zumindest vermutete sie dass es eines gab. War hin und wieder weggedöst, während das flaue Gefühl, das sie im Magen verspürt hatte seit sie aufgewacht war, langsam abgeebbt war. Gefühlt tausende Ameisen liefen durch ihren ganzen Körper, als sie sich von dem mehr als lästigen Gurt befreite und sich aufsetzte. Die stickige Luft roch wenig hilfreich nach Erbrochenem und Charlotte wischte sich mit der Hand über die schweißnasse Stirn. Sie spielte ein wenig mit ihrem Padawan-Zopf herum und steckte einer plötzlichen Eingebung folgend, die Hand in die Hosentasche. Sekunden später atmete sie erleichtert aus - die Yoda-Actionfigur war noch an ihrem Platz. Neugierig  sah sie  sich im Raum um und stellte fest, dass etwa gleich viele Männer wie Frauen mit an Bord waren, wobei sie das nur ungefähr sagen konnte, da ein Teil der Stühle bereits leer war. In dem Moment, als sie das Schleusentor erblickte, überlagerte der Gedanke hierhinaus zu kommen;  frische Luft zu atmen(!),  alles andere. Hecktisch rannte sie zu der schweren Tür, drückte fahrig den Hebel hinunter  und stürzte hinaus - wobei sie fast jemanden umgerannt hätte, aber das war unwichtig - füllte ihre Lungen mit reiner, klarer Luft. Ein paar Sekunden stand sie nur tief atmend da, dann sah sich genauer um. Gras. Es gibt Gras! Freude durchströmte sie, als sie noch ein paar Meter zwischen sich und die Schleuse brachte und sich dann glücklich lachend rücklings in Gras fallen ließ. Charlotte schloss die Augen, spürte die Sonne - oder was auch immer es war - auf ihr Gesicht scheinen, den kaum bemerkbaren Wind über sich hinweg streichen. Das Gras kitzelte sie am Kopf, der erst seit ein paar Tagen alle seine Haare verloren hatte. Es war ein angenehmes Gefühl.


Zuletzt von Rotflamme am Do Okt 13, 2016 7:16 pm bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet


Dieser Beitrag wurde am Mi Okt 12, 2016 8:58 pm erstellt.

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Pumpkin


Scharfkralle

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Dieser Beitrag wurde am Mi Okt 12, 2016 9:59 pm erstellt.

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Eaglestar


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Devon Murphy | Außerhalb der Kapsel (bei Jill @Wooki; William [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]; Dorio [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können], Anthony [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können])

Der Mann musste beinahe ein Lachen unterdrücken als er den Blick der Frau sah. Es schien als hätte er wohl eines ihrer Geheimnisse aufgedeckt. Aber es war schwer etwas von einem Jäger verborgen zu halten, der seine Beute gefunden hatte. Keine Sorge, dein kleines Geheimnis bleibt unter uns., meinte er auf ihre Worte. Seine Augen blitzten dabei kurz provozierend auf und seine Lippen zuckten erneut ein wenig. Allerdings formten sie weder ein Lächeln noch sonsr eine freundliche Geste. Zu mehr war er dann gar nicht gekommen, bevort er von dem Mann - Namens William - unterbrochen worden war. Während Jillian und der Andere sprachen, hatte er selbst nach Anzeichen von Leben gesucht. Schon jetzt schlug sein Herz schneller, bei dem Gedanken hier auf die Jagd zu gehen. Auf diesem Planeten gab es bestimmt neue Tierwesen und vielleicht dadurch auch neue Methoden und Wege des Tötens. Während der Mann daran dachte blitzte fast schon etwas raubtierhaftes in seinen Zügen auf. ~Genau aus diesem Grund bin ich mitgekommen. ~, erinnerte er sich selbst daran und blendete das Gespräch der Fremden vollkommen aus. In diesem Moment war er völlig in sich selbst gekehrt. Dennoch entging ihm die Bewegung nicht, die neben ihm erfolgte  Devon blinzelte etwas genervt, als noch jemand zur Gruppe trat und verschränkte die Arme. Dieser Neuzugang war ja noch nervtötenfer, als der eine zuvor. Dennoch sah er interessiert auf die Prothesen. ~Ob dort drin wohl Waffen versteckt sind?~ Unmöglich wäre das Ganze ja nicht. "Ist dir vielleicht aufgefallen das deine Worte niemanden interessieren?", meldete er sich zu Wort und stieß Augen verdrehend die Luft aus. William schien schon die Flucht ergriffen zu haben - ein schlauer Bursche. Devon machte sich nicht die Mühe seinen Namen zu nennen. Spätesten am Abend wenn sie alle im Lager waren, würde schon jemand eine Liste mit den Namen der Beteiligten aus ihren Krempel herausfischen und diese aufzählen. Das war eindeutig früh genug. Der Förster steckte die Hände in seine Jackentasche und schloss kurz die Augen als sein Magen - zu seinem Glück leise- knurrte. Sein Körper war wohl der Meinung das er etwas zu Essen brauchte. ~Eindeutig ein Grund mehr um zu jagen.~ Er schon die Hand tiefer in die Jacke, bis er zu dem Geheimfach kam und den Griff aus Hirschhorn umfasste. Es war noch da, wo er es platziert hatte. Aber wie er ja bereits bemerkt hatte, war er wohl nicht der Einzige gewesen, der etwas mitgeschmuggelt hatte. Im Augenwinkel sah er noch einmal zu der blonden Frau und hätte beinahe Frustriert audgeseufzt, als noch jemand hinzu kam und sich vorstellte. "Es ist mir eigentlich scheiß egal, wer ihr alle seit und wie es euch geht. Ich bin nicht mitgekommen um Bekanntschaften zu schließen.", knurrte er und ballte die Hände zu einer Faust. Natürlich konnte der Neuzugang nichts dafür, aber nach und nach ging ihm dieser Trubel auf die Nerven. Er war nicht gut im Umgang mit anderen und noch weniger mit vollkommen Fremden. Er hatte Jillian eigentlich angesprochen, da er ihre Waffe gesehen hatte und grundgütiger - er brauchte eine Waffe. Gut, er hatte das Messer, doch irgendwann würde er auch größere Tiere erlegen wollen. Denn immerhin waren sie recht viele und alle brauchten Essen. Zwar scherte es ihn nicht wirklich, aber irgendwer musste doch Essen beschaffen und nicht alle Menschen waren dazu instande Tiere zu töten und dann auch noch zu zerkleinern. Klang hart, aber war die Wahrheit. Hier gab es keinen Supermarkt, wo die Fleischstücke schon fertig abgepackt waren. Devon drehte sich schlussendlich weg und betrachtete aus zusammen gekniffenen Augen die gelandete Kapsel. Er seufzte noch einmal etwas aus, als er die verschiedenen Grüppchen entdeckte. Ein deutig zu viele Störenfriede., dachte er sich und strich mit dem Daumen beruhigend über das Hirschhorn. Hoffentlich kam niemand auf die Idee in erneut zu stören und das Problem mit der Waffe würde er noch lesen. Der Mann konnte nicht verhindern, dass er noch einmal zu Jill hinüber sah.


Zuletzt von Eaglestar am Do Okt 13, 2016 8:52 pm bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet


Dieser Beitrag wurde am Do Okt 13, 2016 12:40 pm erstellt.

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Pumpkin


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FYI: Es wurde nirgends der Landeort der Kapsel festgehalten. Die Kapsel ist zwischen Lager und Sanitäranlagen auf der Grünfläche gelandet. Den Standort könnt ihr euch also auf dieser
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Jillian | Vor der Kapsel -> Raumstation (Lagereingang) -> Wildnis

So schnell wie der merkwürdige junge Mann {William} gekommen war, so schnell war er auch wieder verschwundnen. Doch schenkte Jillian dem keine weitere Beachtung. Natürlich fragte sie sich für einen Moment, was er denn für eine Arbeit auszuführen hatte, doch war es ihr weitgehend egal. Sein Verhalten bewies nur einmal mehr, dass jener unfähig wäre hier zu überleben. Der gesamte Haufen hier wäre wohl unfähig zu überlegen, oder hat auch nur einer von ihnen eine Sekunde daran gedacht wie sie an Nahrung oder Wasser kommen sollten?
Zwei weitere Männer traten hinzu {Anthony und Logan}. Der eine begann wie der Mann mit den Prothesen sofort munter loszuplappern. "Mal sehen wie wunderschön du den Tag findest, wenn du hier mit den anderen verhungerst", dachte sie sich im Stillen und konnte eigentlich nur den Kopf über dieses Verhalten schütteln. Der zweite der beiden Neuen stand da wie ein Hund den man soeben vor die Türe gestellt hatte und traute sich offenbar nicht den Mund aufzumachen.
Als Devon die anderen anfuhr konnte sie nicht anders, als ihm insgeheim zuzustimmen - Doch würde sie ihm nicht die Genugtuung verschaffen dies laut auszusprechen. Was brachte es bitte hier in der Gegend rumzustehen? Solange keiner wusste in welcher Lage sie sich befanden waren Namen und persönliche Gedanken doch vollkommen irrelevant.
Jillian schüttelte nur kurz entnervt den Kopf und drehte sich auf der Stelle um.
Ihr weg führte sie auf die metallene Raumstation zu, welche sich nicht weit von der gelandeten Kapsel befand. Sie hatte keine Ahnung davon was sich dort befand, doch war sie gewillt dies herauszufinden. Ihre Füsse trugen sie relativ flott über das Knöchelhohe Gras bis zu einer weiteren Schleusenartigen Tür. Sie konnte den Hebel nicht sofort ausmachen, fand nach etwas suchen eine Klappe die man öffnen musste, darunter war er dann versteckt.
Auch dieses Tor öffnete sich mit einem Zischen, jedoch rascher als jenes in der Kapsel - Wahrscheinlich war es bei der Landung nicht beschädigt worden. Generell sah die ganze Station noch ziemlich in Takt aus.
Als Jillian in den sich ihr erbotenen Raum trat drang nur das Licht von aussen in den Raum ein und sie konnte nicht mehr als dunkle Silhouetten ausmachen.
Gerade im Richtigen Moment konnte Jillian den Lichtschalter ausmachen, denn im selben Moment schloss sich die Schleuse wieder und hätte sie andernfalls in vollständige Dunkelheit gehüllt. "Glück gehabt."
Jetzt konnte sich die Frau das erste Mal in dem Saal umsehen. Er war Mittelgross und relativ gut organisiert. Im Raum befanden sich an der Wand befestigte Metallgestelle, darin waren Kisten untergebracht. Die Kisten waren angeschrieben. Sie ging eine nach der anderen durch. In eine der Kisten mit Essen warf Jillian einen kurzen Blick und konnte Waren wie Nüsse und Reiswaffeln ausmachen, Essen, das nicht gammelte. Als sie das ganze Lager durchgegangen war schlug sie mit der Faust in die metallene Wand. "Fuck", war das einzige was ihr dazu einfiel. Hatten diese Schlauköpfe auf der Erde ernsthaft gedacht es sei eine Gute Idee sie ohne Waffen hierher zu schicken? Eigentlich hätte ihr dies schon klar sein müssen, als man ihr verbot ihre Waffen mitzunehmen, trotzdem hätte sie zumindest mit einem Jagdgewehr gehofft. Irgendetwas.
Ein weiteres Kopfschütteln, dann bewegte sie sich auf die Kiste mit den Kleidern zu und kramte einen ledernen Rucksack hervor. Es war einer von denen, der eigentlich gar kein Rucksack war, da er nur einen langen Träger hatte, welchen man über seine Schulter werfen konnte. (Sowas wie der, aber ohne Seitentaschen und grösser.)
Aus einer weiteren Kiste kramte sie ein dunkelgraues Tuch heraus, danach stand die Blondine auf und schaute sich nach einer weiteren Tür um. "Bingo", dachte sie und lief einmal quer durch den Raum, öffnete die Schleuse und trat in den Gang. Diesmal war das Licht automatisiert und sie ging den Flur entlang und blickte in den nächsten Raum, der sich ihr öffnete: Die Küche. Jillian rannte beinahe schon auf die Kästen zu und suchte sich ein eher kleines scharfes Messer. Zumindest an Jagdmesser hätten diese Idioten von Wissenschaftlern doch denken können?, sie stiess ein genervtes Knurren aus, als sei sie ein wildes Tier. Vorerst musste sie sich wohl damit begnügen. Mal sehen, ob sie überhaupt etwas fangen würde - Ob es hier überhaupt Nahrung gab. Tatsache war jedoch, dass sie, im Falle eines Erfolgs, das Tier an Ort und Stelle ausnehmen müsste. Hier würden wahrscheinlich die meisten einen Schreikrampf bekommen und losheulen oder ohnmächtig werden. Bei der Vorstellung musste sie kurz lachen, dann stopfte sie alles in den Bag, warf sich diesen über die Schulter und stand auf. Was nun?
Sie wollte unbemerkt verschwinden. Aus Logik schlussfolgerte sie, das wenn es an einem Ende der Kapsel einen Ausgang gab, so musste dies auf der anderen Seite ebenfalls der Fall sein. Jillian passierte einen Raum mit Sofas und Tischen (Gemeinschaftsraum) und gelangte dann in einen Schlafsaal. Wie der Name es bereits sagte: Es war ein riesiger Saal mit Betten. An der Gegenüberliegenden Wand befanden sich Schränke mit Anhängeschlössern. Jillian musste kurz lachen. Für welches Gepäck brauchten sie denn bitte Schränke, sie hatten ja nichts mitnehmen dürfen. Nichts destotrotz schnappte sie sich den allerletzten Schrank, oder wohl eher Spind, und packte dort ihre ganze Munition hin. Sofort fühlte sie sich um einiges leichter, ohne das ganze Metall in ihren Taschen. Dann drückte sie den nächsten Hebel hinunter und wartete auf das inzwischen vertraute Zischen. Jillian holte tief Luft und trat nach draussen.[/color]


Dieser Beitrag wurde am Do Okt 13, 2016 2:00 pm erstellt.

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Loveless


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Terence Macintosh | »Vor der Kapsel → Bei Anora &' Annabelle | [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Sein Grinsen wurde ein wenig breiter, als sich das Mädchen sich vorstellte und eine freche Anmerkung hinterher warf. Hinterher war sie aber auch gleich ein Gegenstand, welches er gerade noch so fangen und als Minzbonbon identifizieren konnte. »Ganz schön pfiffig.« sagte Terry und stopfte sich das kleine Bonbon, natürlich ohne Verpackung, in den Mund. Er spürte gleich darauf, dass der Geschmack des Erbrochenem fix durch den Minzgeschmack ausgetauscht worden war. »Da fühlt man sich doch gleich viel besser.« Kurz atmete der junge Mann tief aus und wieder ein, genoss dabei die frische des Bonbons und das kühle in seinen Nebenhöhlen, im Rachen und in der Luftröhre. 'Hätte ich vor dem Flug auch dran denken können.' Das übrig gebliebene Papier steckte er in seine Hosentasche, damit er den Boden nicht direkt verschmutzte.
»Nette Umschreibung. Früher oder später müssen alle mal kübeln, andere eher, andere später.« Grinsend zuckte er mit den Schultern. Ihn wurmte zwar der kühle Ton von Anora etwas, aber das würde er nicht offen zugeben. So ein Mensch war er nicht unbedingt.
Terence öffnete den Mund, um etwas auf ihr Kopfschütteln zu sagen, als sich eine weitere Person zu den beiden gesellte. Die weitere Person, ebenfalls weiblich, stellte sich mit dem Namen Annabelle vor und ihre Vorstellung klang in Terrys Ohren sehr.. formell. Er versuchte, einen Kommentar zu unterdrücken, schaffte es aber nicht. »Wow. Das nenne ich mal eine steife Vorstellung. Aber wenn die Dame es so wünscht - mein Name ist Terence Macintosh und ich hoffe, dass wir nicht so schnell draufgehen werden.« Er machte eine übertriebene Geste mit seiner rechten Hand und sein Körper bebte vor lautlosem Lachen. Kurz linste er zu Anora hinüber, wie sie auf die neue Gesellschaft reagieren würde, musterte dabei aber mehr ihr rötliches Haar und ihre moosgrünen Augen. 'Mhm. Ihre Gesellschaft würde mir noch Spaß bereiten.', dachte er sich und rieb sich kurz über das Kinn, bevor er sich wieder Annabelle zuwandte.
[x338 Wörter]

{Madison Tremblay → waiting for PP. → [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]


Dieser Beitrag wurde am Do Okt 13, 2016 7:29 pm erstellt.

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