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Liebe Katzen groß und klein, Regeln müssen immer sein. Deshalb kommt ihr als Neuling an, endet euer Name stets mit "junges" hinten dran. Keine Angst, ihr werdet seh'n, mit etwas Fleiß, werdet auch ihr bald als Krieger vor uns steh'n.
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Loveless


Erfahrener Krieger

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Der Geist des roten Panthers - CC Play



Akando | SI | Lager → Sanuye &' Hakan

Immer weiter schaute der schwarzhaarige Sanuye an und beobachtete ihre Gestiken und ihre Mimik, achtete im Endeffekt dann doch eher auf die Eule, welche nun auf ihrer Schulter saß. Akando erkannte, dass es sich bei dieser Eule um eine Schleiereule handelte, was er an ihrem herzförmigen Gesicht, den beinahe vom Federn bedeckten Schnabel und den schwarzen, kugelförmigen Augen, welche ihn direkt anstarrten. Auch Sanuye hatte ihn mittlerweile bemerkt und zur 'Begrüßung' blinzelte der Indianer nur kurz in ihre Richtung, bevor er ihren Worten lauschte. »Lange stehe ich noch nicht hier, Nein.« Dies waren seine ersten Worte an diesem Morgen und er fand es selbst ein wenig überraschend, dass er auf eine Frage antwortete, die nicht einmal ihm galt, sondern eher Hakan, aber diesen blendete er zum Teil sogar komplett aus - er konzentrierte sich eher auf die Schleiereule und dessen 'Besitzerin'. Anders konnte er es irgendwie nicht nennen, aber er wusste, dass Sanuye und ihre Schleiereule eine starke Bindung zueinander hatten, dennoch fiel ihm kein besseres Wort als 'Besitzerin' ein. 'Seelenverwandte passt bestimmt besser.. '
Kurz neigte er den Kopf und wandte diesen wieder gen Himmel um die vorbeiziehenden Wolken zu beobachten, die die seltsamsten Formen annahmen. Er sah ein Wisent, einen Vogel und eine Wolke die irgendwie wie der Mond aussah. 'Oder ein Keks?' Er legte ein wenig den Kopf schief und lachte in sich hinein.

Onatah | SI | Lager → Namida &' Abey

Onatah beobachtete das Kaninchen, welches von Namida weghüpfte und musste schmunzeln. Sie hätte auch gerne ein Tier mit welchem sie verbunden wäre, aber sie wusste auch, dass es zu zum Teil ein Fluch und ein Segen zugleich war ein Sternenkind zu sein. 'Trotzdem wäre es auf der einen Seite bestimmt wunderbar.', dachte sich die Indianerin und schwelgte leicht in Gedanken, überhörte dabei beinahe die Frage von ihrem Gegenüber.
Fix schüttelte sie den Kopf und rieb sich verlegen den Hinterkopf. »Ja, habe ich und was ist mit dir?« Nachdem sie ihre Frage gestellt hatte, ertönte hinter ihr eine zarte Stimme und ihr Kopf drehte sich in die Richtung der Stimme. Es war die kleine Abey, welche sie beide angesprochen hatte. Onatahs Schmunzeln wurde breiter und wich einem Lächeln denn sie mochte die kleine sehr. Es gab nicht sonderlich viele Kinder hier, deswegen schätzte sie sogar die Anwesenheit der kleinen. »Hallo kleine, wie geht es dir? Hast du gut geschlafen?« fragte sie diese und ging vor ihr in die Hocke, sodass ihre dünnes Kleid, welches aus Tierfell bestand, den Boden mit dessen Spitzen streifte, aber den Dreck würde Ona mit ein wenig klopfen wieder abbekommen.


Dieser Beitrag wurde am Mi Okt 05, 2016 7:07 pm erstellt.

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Leopardenblut


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Der Geist des roten Panthers - CC Play



[Asheera | SK (Puma) | Lager ;; bei Achak & Aiyana (Catori bei Skah)]
Achak wirkte beeindruckt, als die Häuptlingstochter ihm ihre Fähigkeiten demonstrierte, was ihr wiederum ein leichtes Lächeln abrang.
"Ja das ist es wohl. Ich jage inzwischen hauptsächlich in dieser Gestalt, auch wenn ich nicht verlernt habe, mit einem Speer umzugehen", merkte sie an, als er andeutete, dass die Jagd so wesentlich einfacher würde. "Und ich weiß was du meinst. Diese Angst ist mir sehr vertraut, nur dass ich niemanden hatte, der mich damals warnen konnte. Es ist einfach so passiert. Du kannst dir sicherlich vorstellen, wie schwierig es für mich war, zu verstehen, was passiert war. Und es ist ganz normal, die Gefühle seines Seelentiers zu spüren. Das ist die geistige Verbindung, die wir alle eingehen, wenn wir zu einem Sternenkind werden."
Die Frage die nun folgte, verwirrte sie allerdings. Hatte er sie gerade wirklich gefragt ob er sie auf die Jagd begleiten durfte? Sie überlegte einen Moment. Ihre Antwort war zögerlich.
"Du verstehst dich darauf, dich ohne Laute zu bewegen, was durchaus ein Vorteil für dich sein könnte. Außerdem bist du meines Wissens dazu in der Lage, trotz deiner Blindheit weiter zu sehen, als so mancher Krieger. Meinetwegen kannst du es versuchen - insofern du weißt, wie man einen Speer oder ähnliches benutzt. Ich kann dir allerdings nicht sagen, wann ich die Zeit finde, mit dir jagen zu gehen. Ich nehme an, dass du mich dabeihaben wollen würdest, oder? ... Catori fängt inzwischen an, in der Dämmerung allein zu jagen ..." Sie seufzte leise. Was würde sie dafür geben, einfach einmal alleine mit Catori durch den Wald zu rennen. Verdammte Verantwortung. Doch noch hatte sie keine Ahnung, wie schlagartig sich bald alles für sie ändern würde ...
Sie hatte kaum ihr Gespräch mit Achak beendet, als auch schon die nächste Person auf sie zukam: Aiyana. Ihr Verhalten ließ auf Angst schließen. Ihre Frage ließ in ihr Alarmglocken läuten. Ein weiteres Sternenkind. Sie zwang sich, das Mädchen freundlich anzulächeln.
"Tut mir leid, Kleine, aber ich kann dir deine außergewöhnliche Frage nicht beantworten. Du wurdest vom Manitu auserwählt, deine Seele mit einem Wesen zu teilen - dies zu brechen ist meines Wissens nicht möglich. Du solltest dich damit abfinden, auch wenn es anfangs schwierig ist ... Darf ich fragen, was denn dein Seelentier ist, wenn es dich so verängstigt? Wenn du willst kann ich ja versuchen, mit dem Tier zu reden. Ich kann dir garantieren, dass es dir nichts tun wird, Yana", antwortete sie mit einem warmen Lächeln, das in Wirklichkeit kaum gezwungener hätte sein können. Aber was konnte sie schon tun? Schlussendlich würde Aiyana ihre Bindung akzeptieren müssen. Die Häuptlingstochter konnte ihr vielleicht höchstens die Angst vor ihrem Seelenpartner nehmen.
{Catori}
Auf das verborgene Kompliment der Wölfin hin gab Catori ein lautes Schnurren von sich. Sie konnte Ayslin gut leiden, sie verstanden sich. Mit einem Nicken stimmte sie Skahs Vorschlag zu. Sie sah zu, wie er ein Stück Fleisch aß und auf ihre Worte bezüglich ihrer Seelenschwester nickte. Asheera war schrecklich beschäftigt. Wieder stieß die Pumadame einen Seufzer aus.
"Du hast ein scharfes Auge dafür. Ich mache mir ab und zu wirklich Sorgen um Ash. Sie kann sich nach all den Jahren einen Fehler noch immer nicht verzeihen, obwohl sie nicht einmal selbst daran schuld ist... Es würde ihr vielleicht gut tun, etwas aus dem ganzen Pflichtenkram rauszukommen, einfach mal im Wald zu verschwinden oder so. Ich habe das dumpfe Gefühl, dass es demnächst sogar noch schlimmer wird. Warum genau weiß ich nicht, aber es liegt irgendetwas in der Luft ..." Normalerweise hätte sie diesen Gedankengang für sich behalten, doch sie hatte das Gefühl, dass sie Ayslin und Skah vertrauen konnte. Wenn Asheera so weitermachte, würde es ihr auf Dauer nicht gerade gut tun.
'Ich hoffe, es wird irgendwann besser, Seelenschwester. Du hättest dir ein wenig Ruhe verdient. Aber so wie ich dich kenne, würdest du es nicht anders wollen. Du bist stark, Ash. Aber auch der stärkste Baum fällt irgendwann - und wenn er es tut, sind die Folgen verheerend..' Ihre Gedanken waren zwar nicht an ihre Seelenschwester gewandt, doch sie wusste, dass sie sie hören würde, auch wenn sie sie vermutlich ignorieren würde.
Skah hatte sich inzwischen hingelegt. Der hilfesuchende Blick von Ayslin verriet Catori, dass er nicht im Traum daran dachte, schlafen zu gehen. "Skah, ich denke deine Seelenschwester möchte, dass du dich ein wenig ausruhst. Ich mache dir einen Vorschlag: Entweder, du haust dich aufs Ohr und holst etwas Schlaf nach oder du gießt dir nen Eimer Eiswasser über den Kopf. Falls dir beide Optionen nicht zusagen, jage ich dich persönlich durchs Lager - dann werden wir sehen, wie müde du wirklich bist. Du sorgst dich zu sehr um andere. In dieser Hinsicht bist du wie Ash ... Heute Abend legst du dich gefälligst früh schlafen, damit das klar ist!", tadelte sie den Indianer, der vor ihr auf dem Boden lag. Sie konnte allerdings nicht verhindern, dass in ihrer Stimme eine gewisse Belustigung, nahezu scherzhaftigkeit lag. Ihre Augen funkelten ebenso belustigt.


Dieser Beitrag wurde am Do Okt 06, 2016 5:19 pm erstellt.

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Otterspiel


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Der Geist des roten Panthers - CC Play



Aiyana|| SK (Rabe) || bei Asheera → Alter Baum außerhalb des Lagers

Yana hörte Ash dabei zu wie sie meine Hoffnungen zerstörte. Ich möchte das nicht. Kann ich nicht einfach ein normales Kind sein? Und nein ich werde dir nicht sagen welches Tier mein Seelentier ist. Ich will ohnehin nicht mehr Zeit als unbedingt nötig ist mit ihr verbringen erwiederte Ai und versuchte mühsam ihre Tränen zurückzuhalten. Das konnte doch nicht sein! Sie wollte ihr Leben doch nicht mit jemandem teilen müssen den sie fürchtete. Ash hatte gut reden mit Catori als Seelentier. Ein Puma war garantiert freundlicher und weniger unheimlicher als ein Rabe. Du hast gut Reden mit nem Puma schleuderte sie Ash vor die Füße und rannte davon. Mittlerweile rollten ihr Tränen über die Wange. Das Yana weinte war sonst eher selten. Sie lief so lange bis sie nicht mehr konnte. Erst als sie angehalten und sich die Tränen aus den Augen gewischt hatte sah sie wo sie war. Bei einem ziemlich alten Baum. Und direkt über ihr saß auch dieser Vogel. Immer dann wenn man ihn nicht gebrauchen konnte. Verschwinde! schrie sie den Vogel an und sank dann neben dem Baum auf den Boden. Verstehst du, ich wollte nie ein Sternenkind sein. erklärte sie dem Raben unter Tränen. Diese erhob sich und flog einfach wieder davon. Toller Helfer dieses Seelentier.


Dieser Beitrag wurde am Do Okt 06, 2016 7:23 pm erstellt.

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Winterpfote


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[Achak | SK (Fledermaus) | Lager ;; bei Asheera -> Achaks Zelt]

Nein...nein, schon gut weißt du was das war eine blöde Idee ich würde mich wohl eher selber erlege wenn ich einen Speer tragen würde. Hey ähm ich denke ich sollte dann auch mal wieder nach meinem Partner sehen nicht das er wieder von der Decke gefallen ist oder so. Er kratzte sich verlege am Kopf und nutzte seine Chance als Asheera abgelenkt war um genauso lautlos zu verschwinden wie er gekommen war. Was habe ich mir nur dabei gedacht, natürlich würde sie niemals mit mir auf die Jagd gehen. Sie ist die Häuptlingstochter ich nur der Blinde. Ezhno falls du mich hören kannst: Das war ne verdammt blöde Idee von dir Ich fande dein Gespräch eigentlich ganz unterhaltsam aber ja du hast Recht du hättest sie ja nicht gleich wie ein Bison überrumpeln müssen. Naja da du ja auf dem Rückweg bist kann ich eh nicht mehr schlafen also was hast du vor ? Ich ? Nichts, lass mich einfach in Ruhe. Schweigend betrat er das Tipi und ließ sich auf sein Bett fallen und schloß die Augen.


Dieser Beitrag wurde am Do Okt 06, 2016 8:01 pm erstellt.

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Leopardenblut


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[Kaga | SI | Häuptling der Rouka | Pferdeverschlag -> Lager ;; bei Awan]
Awan klappte buchstäblich die Kinnlade hinunter, als er realisierte, worum er von Kaga gebeten wurde. Als er das Angebot annahm, trat Erleichterung in seine Gesichtszüge. Mit einem freudigen Lächeln klopfte er Awan kurz auf die Schulter.
"Vielen Dank, Awan. Ich bin mir sicher, dass du dein Bestes geben wirst. Es gibt viel, was du lernen wirst und musst. Du wirst Verletzungen behandeln müssen, ob nun körperlich oder seelisch... Es wird keine leichte Aufgabe. Ich wünsche dir viel Glück - mögen die Geister dich leiten.
Melde dich vielleicht irgendwann bei Howahkan. Er wird bescheid wissen. Und vielleicht kannst du ja bereits jemandem helfen. Aiyana wirkte verängstigt, als sie vorhin hier in der Nähe war..."
, bemerkte der Häuptling. Er war froh, dass Awan seiner Bitte nachkam. Zum Abschied nickte er ihm noch kurz zu, ehe er sich wieder auf den Weg zum Lager machte.
{Kaga dient als Mittel zum Zweck bis zum ersten Playevent und wird von mir ausschließlich dann gespielt, wenn er benötigt wird. Prinzipiell wuselt er einfach irgendwo im Lager rum.}

[Asheera | SK (Puma) | Lager ;; -> bei Skah (Achak, Aiyana)]
Aiyanas Reaktion irritierte Asheera. Was hatte sie denn falsches gesagt? Sie konnte doch nichts dafür, dass sie Angst vor ihrem Seelentier hatte und noch weniger konnte sie dafür, dass Aiyana nun ein Sternenkind war. Sie sah zu, wie das kleine Mädchen vor ihr in Tränen ausbrach und ihr an den Kopf warf, dass sie mit einem Puma gut reden hatte. An diesem Punkt wäre die Häuptlingstochter am liebsten aufgesprungen und hätte die junge Indianerin geschlagen, doch sie hielt sich zurück. Es war vielleicht ganz gut, dass die Kleine direkt wegrannte. Mit einem wütenden Funkeln in den Augen sah sie ihr nach und schüttelte anschließend energisch den Kopf. Die Kleine hatte doch absolut keine Ahnung, was es bedeutete, die Gedanken und Gefühle mit einer Raubkatze zu teilen, die von den meisten Stammesmitgliedern gefürchtet wurde. 'Ich habe es auch nur gut mit meinem Puma, seit ich nicht mehr das einzige Sternenkind bin. Außerdem ist ein roter Panther weitaus gefährlicher, als ein Vogel, aber das könnte sie niemals verstehen. Wenn ich auch nur für einen Moment die Kontrolle über mich verliere, könnte sie tot im Lager liegen. Aber ich glaube sie ist zu jung, um das zu verstehen...', dachte sie grimmig und rieb sich die Schläfen. Wie sie es hasste, so behandelt zu werden. Na klar - sie war die Tochter des Häuptlings und dazu noch das bisher mächtigste Sternenkind, verbunden mit einer gefährlichen Raubkatze. Naatüürliich war sie etwas besseres, als die anderen im Stamm. Das war es, was sie an ihren Pflichten so sehr hasste: Sie konnte es einfach niemandem Recht machen. Und für ihre Gedanken und Gefühle interessierte sich anscheinend auch niemand. Sie schnaubte verächtlich. Natürlich. Warum sollte eine Häuptlingstochter auch mehr sein, als dass, was von ihr erwartet wurde? Sie schüttelte energisch den Kopf.
Achak war in der Zwischenzeit ebenfalls verschwunden - seine billige Ausrede von wegen "es war eine blöde Idee, diesen Vorschlag zu machen und er müsse nach der Fledermaus sehen" hatte sie nur am Rande mitbekommen. Plötzlich war sie allein am Lagerfeuer, das bereits schwächer wurde. Energisch warf sie noch zwei Holzscheite ins Feuer, was einen wirbelnden Tanz von Funken und Asche in der Luft auslöste. Anschließend schloss sie die Augen. Sie konnte die Gedanken ihrer Seelenschwester hören. Vielleicht hatte Catori recht mit ihrer Sorge. Vielleicht sollte sie sich wirklich etwas Auszeit gönnen ... Ein leises Seufzen entfuhr ihr, ehe sie die Augen wieder aufschlug und sich von ihrem Sitzplatz erhob.
In ihren Gedanken hörte sie leise die Worte, die Catori mit Skah und Ayslin wechselte. Ihre Seelenschwester schien den Indianer zu tadeln, wenn auch nur scherzhaft. Doch ihre Worte brachten sie auf eine nahezu dämliche Idee. Grinsend schnappte sie sich ihren Wasserschlauch und schlich sich so leise sie konnte zu Catori, Skah und Ayslin. Als sie in das Blickfeld der Wölfin kam, deutete sie ihr, ruhig zu sein. Mit etwas Glück würde Skah sie nicht bemerken. Im nächsten Augenblick schüttete sie dem jungen Indianer einen Schwall Wasser ins Gesicht.
"Guten Morgen", begrüßte sie ihn und grinste. Catori schnurrte belustigt. Dann setzte sich die Häuptlingstochter neben ihn auf den Boden - noch immer sichtlich amüsiert.
"Tut mir leid. Ich konnte einfach nicht anders, als ich euer Gespräch mitbekommen habe. Ich hoffe, du bist jetzt nicht allzu sauer auf mich", entschuldigte sich Asheera und lächelte Skah verlegen an.

{Howahkan | im Tipi bei Istas ;; Yahto | noch nicht im Play | schläft in seinem Tipi}


Dieser Beitrag wurde am Fr Okt 07, 2016 12:18 pm erstellt.

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Rotflamme


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[Awan | SI | künftiger Mediwewe | bei den Pferden -> Aiyana]

Er nickte bei Kagas Worten und sah dem Häuptling nach, als dieser sich langsam entfernte. Ich werde so vielen aus dem Stamm helfen können. Das ist es doch, was ich immer wollte, oder nicht? Ich werde Howahkan bei der nächsten Gelegenheit darauf ansprechen. Und ich sollte tun, das Kaga mir aufgetragen hat. Aiyana kenne ich zwar nicht richtig, aber sie ist jünger als ich, dass heißt ich könnte ihr meine Hilfe anbieten ohne gleich angefahren zu werden. Theoretisch zumindest. Awan beschloss es drauf ankommen zulassen und suchte im Lager nach dem Mädchen, fand sie aber nicht, woraufhin er schließlich die Umgebung absuchte und sie unter einem alten Baum entdeckte. "Aiyana?", fragte er leise um sie nicht zu erschrecken.


Dieser Beitrag wurde am Fr Okt 07, 2016 8:35 pm erstellt.

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Eaglestar


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[Skah  (Ayslin) / SK (Wolf) / Lager – Catori, Asheera]

Eigentlich hatte der junge Mann erwartet, dass Catori nichts über Asheera preis geben würde. Doch die Pumadame schien wohl alleine nicht mehr damit klar zu kommen – gut das war ein wenig falsch ausgedrückt, sie schien einfach reden zu wollen. Skah konnte das durchaus nachvollziehen,  denn manchmal tat es gut, wenn man sich anderen anvertrauen konnte. Anderen, die vielleicht eine ganz andere Sicht auf die Dinge hatten. „Ich habe wohl ein Talent dafür die Sorgen anderer aufzuspüren.“, meinte er leicht lächelnd, wohl wissend wie ernst das Thema war. Doch würde er eine ernste Miene aufsetzen, würde sich die Stimmung doch nur um ein weiteres verschlimmern und das wollte er mit allen Mitteln verhindern. Catori war besorgt und Besorgnis verstärkte man eher, wenn man genauso pessimistisch an diese Sache ran ging. „Wenn du willst kann ich sie mal mit zur Jagd nehmen. Ich muss auch ein wenig raus und dann könnt du und Ayslin euch eine Auszeit nehmen und ich werde mit Asheera einfach ein wenig die Gegend erkunden. „ Noch immer sah er hoch in den Himmel und versuchte in den wenigen Wolken Formen zu erkennen. In einem glaubte er einen großen Vogel zu sehen, im anderen wiederrum einen Büffel. Einen Moment lang ließ er sich die Worte des Pumas durch den Kopf gehen. Er hatte schon oft bemerkt, das Catoris Vermutungen etwas Wahres an sich hatten. Selbst wenn man nicht wusste was es war, nur die Tatsache dass es vielleicht schlimmer wurde, ließ ihn einen Moment lang schaudern. Skahs Mundwinkel verzogen sich dann zu einem breiten Grinsen, als er die Vorschläge des anderen Seelentieres hörte. „Also die Aussicht von einer hübschen Pumadame mit Wasser übergossen zu werden..“ Er machte eine gespielt nachdenkliche Pause. „..klingt eigentlich sehr verlockend.“ Seine Augen blitzen kurz belustigt auf und er konnte förmlich spüren wie Ayslin ein dumpfes Brummen unterdrücken musste.
{Ayslin}
Skah, mein Lieber – dein Mundwerk war mal wieder schneller als dein Kopf.“ Ertönte schließlich ihre Stimme und ihr Ohr zuckte leicht belustigt hin und her. Sie hatte sich ja denken können, dass er lieber das Eiswasser als den Schlaf wählte. So war er nun einmal- einfach unbelehrbar und stets spontan. Im Augenwinkel nahm die Wölfin eine Bewegung wahr und konnte Asheera entdecken, die wohl ihr Gespräch beendet hatte. Als diese ihr deutete, dass sie still sein sollte, nickte sie kaum merklich und sah unauffällig zu ihrem Seelenbruder, der den Blick kurz auf das rote Fell des Pumas gerichtet hatte, bevor er wieder in den Himmel blickte. Sie kannte diesen Ausdruck in seinem Gesicht, er heckte irgendwas aus und sie war sich sicher, ihr würde  das Ganze nicht gefallen. Sie kannte diese Miene nur zu gut. Doch diese trüben Gedanken verschwanden, als sie noch sehen konnte wie ein Schwall Wasser mitten in das Gesicht von Skah flog und sie nur seinen überraschten Aufschrei hören konnte. Die Wölfin konnte nicht verhindern, dass sie lauthals die Luft ausstieß und wieder das Geräusch von sich gab, das einem Lachen so ähnlich war. ~Das hast du jetzt davon, dass du das Eiswasser gewählt hast.~, teilte sie dem Braunhaarigen noch immer amüsiert mit.
{Skah}
Der junge Mann war viel zu sehr auf den Himmel und Catori konzentriert gewesen, dass er die Schritte von Asheera gar nicht wahrgenommen hatte. Zu spät war ihm der Hinterhalt klargeworden und im nächsten Moment bekam er etwas Kaltes ins Gesicht. Der Indianer konnte ein leises Aufschreien nicht verhindern. Doch dann brach er in schallendes Gelächter aus und brauchte einen Augenblick um wieder halbwegs Luft zu bekommen. „Das nächste Mal sollte ich wohl besser aufpassen mit meinen Wünschen.“, meinte er, als er Asheera erkannte, die sich neben ihm auf den Boden ließ. „Und ich denke, jetzt bin ich wieder wach. Also dir auch einen guten Morgen.“ Mit einer raschen Handbewegung wischte er eine Haarsträhne zurück, die sich gelockert hatte und nass in seinem Gesicht hing. Als er Ayslins Glucksen hörte, warf er der Wölfin einen kurzen Blick zu. ~Verräterin, du hast genau gesehen, dass sie das vor hat.~, übertrug er ihr spaßend in Gedanken und erreichte damit nur, das die Wölfin ihn neckend ansah und sich dann zu Catori drehte. Er selbst sah dann wieder zu Asheera. „Und ist alles in Ordnung bei dir?“, fragte er nach, auch wenn er wusste das es nicht so war. Allerdings würde er sie nicht sofort damit überrumpeln.


Dieser Beitrag wurde am Sa Okt 08, 2016 12:57 am erstellt.

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Wellenfrost


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Machakw -› SK (Rennmaus; Chephe) -› Im Lager bei Tama ([Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können])

Machakw strich durchs Lager und sah sich um. Wie glücklich doch alle waren, immer ins Gespräch vertieft. Nur er war allein. Aber das störte ihn nicht, schließlich mochte er keine Gesellschaft. Tief im inneren hatte Machakw manchmal das Gefühl, einsam sein zu wollen, um niemanden zu verletzten. Doch dann schüttelte er den Kopf und lächelte hämisch. ›Die Welt ist dumm. Die ganze Menschheit ist einfach nur dumm..‹, wiederholte er sich die ganze Zeit in seinem Kopf. Fast schon müde drehte er sich noch einmal um, wollte seinen Rundgang in dieser grausamen Welt fortführen. Doch dann sah er sie. Der Junge sah sie nur dort sitzen und ein unglaubliches Verlangen durchströmte seinen Körper. Eine für ihn unangenehme Wärme griff wie eine tröstende Hand nach seinem Herz. Machakw hörte sein Blut in seinen Ohren pochen und fühlte sich, als würde er gleich zerspringen. Wütend über dieses Gefühlschaos presste er seine Füße mit aller Kraft auf den Boden, als wolle er seine Gefühle somit in die Erde drücken. Leider drückte er dadurch nur das grüne Gras unter ihm platt. An seinen Gefühlen, die ihn an diesem Tag so verwirrten, änderten sich nicht. Noch einmal viel sein Blick auf das Mädchen, dass dort saß und ihre Haare im Gesicht hatte. Noch einmal viel Machakw die Kojote auf, die sich liebevoll an die schmiegte. Sie. Die Verrückte. Jeder nannte sie so und ihre Visionen galten als Krankheit oder Fluch. Nur bei ihrem Anblick verflog seine Wut und die Hand griff noch einmal zu. Mit leisen Tritten näherte er sich dem Mädchen und schluckte seine Gefühle hinunter. So lässig wie es nur in seinem Zustand ging, steckte der Junge seine Hände in seine Taschen. Gerade wollte er seinen Mund öffnen, als ein hysterisches piepen in seinen Gedanken ihn unterbrach. Eine kleine Rennmaus flitzte aus dem Gras und rannte Machakw die Schulter hinauf und blieb dort stumm sitzen. Nur ihre Schnurrhaare bebten als sie mit dem viel größeren Jungen sprach. >Machakw, mein Brüderchen, sprich sie bloß nicht an! Sie.. Du weißt was über das arme Mädchen gemunkelt wird. Selbst die großen Wölfe sollen bei ihrem Anblick in ein winseln verfallen und um Gnade jaulen. Lass sie allein.‹, hörte er die vertraute Stimme von Chephe, wie er die Maus genannt hatte. Wäre es nicht Chephe gewesen, wäre er auch wieder wütend geworden. Aber er liebte die kleine Maus. Also blieb er ruhig und atmete tief ein und aus. Ein und aus. Der Wind fuhr ihm ins Gesicht und zerzauste ein wenig seine Haare. Doch er antwortete der Rennmaus nicht. Sie hatte verstanden und piepste nur noch ein letztes mal verstört. Dann setzte Machakw seinen Weg zu dem Mädchen endlich fort. Kurz vor ihr angekommen, sprach er sie an. »Hallo. Mein Name ist Machakw. Und du bist? Seine Stimme klang ungewohnt rau und stellenweise fast so hoch wie Chephes piepen. Empört räusperte er sich, als er ein kichern seits der kleinen Maus vernahm. Dann sah er das Mädchen an. Eine junge Frau um die sich mehr Mythen rankten, als um Geister und Dämonen.


Dieser Beitrag wurde am Sa Okt 08, 2016 10:00 am erstellt.

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Otterspiel


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Aiyana || SK (Rabe) || Alter Baum, bei Awan

Awans Stimme riss sie aus ihren Gedanken. Obwohl er leise gesprochen hatte zuckte sie zurück und stieß sich den Kopf am Baum an. Autsch. Das würde wohl eine Beule ergeben. Fast schon unfreundlich fuhr sie Awan an Was ist? Sie wollte jetzt mit niemandem sprechen der sie eh nur bemitleiden würde. Doch dann brach einfach alles aud ihr heraus. Ich bin eines von diesen Sternenkindern. Doch das wollte ich nie sein. Ich möchte einfach ein ganz normales Kind sein. Und dann auch noch mein Seelentier. Hätte ich sowas wie eine Maus bekommen wäre es ja noch oke. Aber das hab ich nicht. Mir macht mein Seelentier einfach nur Angst. Es weiß einfach viel zu viel und ist mir mega unheimlich erklärte Ai unglücklich. Obwohl sie alles gesagt hatte fühlte sie sich kein bisschen besser. Ja ihr Rabe machte ihr Angst. Eben als sie dagewesen war hatte sie ihr Angst gemacht. Und es gab ja auch keinen Weg ein Seelentier wieder loszuwerden. Ash würde ihr eh nicht helfen. Von ihr würde sie sich nicht so schnell nochmal Rat holen.


Dieser Beitrag wurde am Sa Okt 08, 2016 11:18 am erstellt.

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Rotflamme


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[Awan | SI | künftiger Mediwewe | bei Aiyana]

Sie erschrak sich trotzdem und er seufzte leise. Er schien es immer falsch anzugehen. Jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt für Selbstmitleid! rief er sich selbst zur Ordnung. Awan zuckte kurz zurück, als sie ihn anschnauzte und war von ihrem danachfolgenden, plötzlichen Gefühlsausbruch überrascht, er hatte nach der unfreundlichen Frage eher mit einem "lass mich einfach in Ruhe!" gerechnet. Er ließ Aiyana zu Ende reden, trat etwas näher und fragte dann:"Was hast du denn für ein Seelentier?" Auf jeden Fall keine Maus. Aber was macht ihr so viel Angst? Hat Howahkan nicht einmal gesagt, dass die Seelentiere zu den jeweiligen Sternenkindern passen?


Dieser Beitrag wurde am Sa Okt 08, 2016 11:39 am erstellt.

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Otterspiel


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Aiyana|| SK (Rabe) || Alter Baum, bei Awan

Ich wusste doch das der mir eigentlich auch nicht helfen kann murmelte sei leise. Schließlich gab sie sich einen kleinen Ruck. Irgendjemand musste es schließlich auch noch wissen. Ich verrate es dir. Allerdings wirst du es niemanden erzählen. Vorallem nicht Asheera sagte sie. Machte sie es gerade tatsächlich? Sie verriet hier gleich jemanden etwas über sich von dem sie nicht wollte das es jemand anderes mitbekam. Könnte sie darauf vertrauen das Awan dichthielt? Schnell bevor sie es sich anders überlegen konnte rief sie in ihren Gedanken nach dem Raben. Obwohl es Yana eigentlich nicht erwartet hatte, zeigte sich die Rabendame tatsächlich. Sie setzte sich auf mein Bein. Darf ich vorstellen, mein Seelentier erklärte sie mit einem leichten Schaudern. Schlagartig hatte sie Gänsehaut. Diese Rabendame war ihr wirklich unheimlich. Eigentlich würde sie nur zu gerne ihr Seelentier wieder wegschicken. Aber damit Awan sich dieses Seelentier noch ansehen könnte unterdrückte sie den Drang es anzublaffen es solle verschwinden.


Zuletzt von Nebelhauch am Sa Okt 08, 2016 12:01 pm bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet (Grund : Satz total vermurkst)


Dieser Beitrag wurde am Sa Okt 08, 2016 11:53 am erstellt.

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[Awan | SI | künftiger Mediwewe | bei Aiyana]

"Ich werde es niemandem sagen", versprach er Aiyana. Zumindest nicht, bis du es von dir aus erzählst. Warum speziell Asheera nicht? War da etwas vorgefallen? Dafür, dass sie erst zwölf Jahre zählte, war sie ganz schön misstrauisch. Ihr Seelentier war ein Rabe, wie er bald erkannte, der sich auf Yanas Bein niederließ. Er ließ sich etwas entfernt von dem Mädchen ins Gras fallen und setzte sich in den Schneidersitz, das Geischt ihr zugewandt. "Du möchtest, dass dir geholfen wird, aber gleichzeitig lässt du es auch nicht zu, dass dir geholfen wird, in dem du dich weigerst dich zu akzeptieren. Du willst es vielleicht nicht wahrhaben, aber dein Seelentier ist jetzt ein Teil von dir, genauso wie du ein Teil von ihm bist. Vor ihm Angst zu haben ist wie vor dir selbst Angst zu haben." Awan wusste nicht warum er das alles sagte, aber es fühlte sich richtig an. Trotzdem kamen ihm sofort Zweifel. Jetzt wird sie wütend auf mich werden und sich erst recht verschließen. Er sah zu dem Raben. Kluge Tiere, er war sich sicher, dass der Rabe ihn verstand.


Dieser Beitrag wurde am Sa Okt 08, 2016 12:18 pm erstellt.

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Sansa


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[Mimiteh | SK (Falke) | Stammesmitglied | Tipi]

Mimiteh regte sich und erwachte langsam. Ihre Augenlider flatterten auf. Ich will noch nicht aufstehen., beschwerte sie sich und drehte sich auf den Bauch und drückte ihr Gesicht aus Protest ins Kissen.
Sie war von Natur aus keine Frühaufsteherin, sie spürte es. Aber das half ihr nicht, vor den Pflichten zu entfliehen und genauso früh aufzustehen wie die anderen auch. Ihr Haar war etwas zerzaust und auf ihrer Wange hatte sich ein Abdruck vom zerknautschten Kissen gebildet.
Mühselig richtete sie sich auf. Mimiteh verstand nicht, wie manche so früh einfach aus dem Bett springen konnten, als wäre das nichts.
Schnaubend entwirrte sie die Haarknoten, bis ihre Haare wieder glatt und seidig über die Schulter fielen.
Das junge Mädchen verlies ihr Tipi und betrat das Lager. Ihre sonderbar grün-blauen Augen suchten ihre Umgebung nach Aufgaben ab.


Dieser Beitrag wurde am Sa Okt 08, 2016 1:07 pm erstellt.

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Rehstern


Co- Anführer

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| Tama | SK [Kojote] | Lagerlichtung | Alleine → Machakw |

Das Mädchen saß einsam da und spürte lediglich die weiche Schnauze von Takhi die sich immernochTrost spendend an sie schmiegte. Tama kannte mittlerweile das Gefühl der Einsamkeit nur zu gut. Seit ihrem 10. Lebensjahr lebte sie so. Einsam. Es war ein Lichtblick gewesen für sie Takhi zu finden. Wer wusste ob sie ohne Takhi überhaupt würde leben können. Wäre Takhi damals an dem Tag als sie eine heftige Vision erlief nicht da gewesen wäre das ihr letzter Tag gewesen an dem ihr Herz geschlagen hatte. Sie hätte das letzte Mal den Sonnenaufgang gesehen und das letzte Mal das Tippi verlassen. Unter den argwöhnischen Blicken die sie von allen Seiten wie Pfeile ab bekam. Dabei konnte sie doch gar nichts dafür, dass sie verflucht war auf ewig Anfälle zu erleiden. Auf ewig Spott von allen Seiten zu ertragen. Es gab genug Eltern die ihren Kindern, wenn sie ihnen Angst einjagen wollten, ihnen von dem 'verfluchten Mädchen' erzählten. In der Geschichte ging es folglicherweise um sie doch immer wenn sie die Leute verärgert darauf ansprach hieß es nur ,dass die Geschichte nicht auf ihr basierte. Doch sie logen ihr frech ins Gesicht. Meistens wussten sie,dass sie das wusste aber es belustigte sie mehr als das sie ein schlechtes Gewissen bekamen. Das wusste sie selbst. Es hatte ihr damals einen Dorn ins Herz gebohrt. Warum hatten die Leute nur so Angst vor ihr? Sie konnte für all das nichts. Sie war ein 16-jähriges Mädchen und wurde verspottet wohin sie ihre Füße trat. Dieser Spott. Diese Angst die man den Kindern vor ihr beibrachte. All das verbesserten die Lage in der sie sich befand nicht. Sie würde behaupten sie bekommt dadurch verstärkt Visionen und es zerreißt sie zu sehen wie die Leute über sie denken. Kaum einer versuchte überhaupt mit ihr zu reden und ihre normale Seite kennen zu lernen. Ja sie besaß auch eine weitaus wenig gruselige Seite. Doch die Indianer ihres Stammes machten mittlerweile einen großen Bogen um sie. Deswegen war es auch kein Wunder, dass sie mal wieder den gnmanzen Tag alleine rumtümpeln würde. Anfangs als das alles anfing wusste kaum einer über ihre Anfälle doch heute wusste es der halbe Stamm. Manchmal wenn sie einen der Kinder zu lächelte begann es zu weinen und lief zu seiner Mutter. Sie hörte wie es der Mutter erzählte, dass das gruselige Mädchen es ange lächelt hätte. Zu oft hat sie das schon höhren müssen und wie oft waren ihr Tränen in die Augen geschossen.  Auch heute saß sie einfach auf einen der Stämme die als Sitzplatz fungierten da und hatte die Haare vor das Gesicht um ihre Tränen zu verstecken. Wieder mal saß keiner oder stand niemand in ihrer Nähe. Alle munkelten man solle mindestens 30 Meter von ihr Abstand halten. Wie viele Mythen oder Geschichten sich schon um sie rankten wusste sie nicht aber sie wusste, dass keine der Geschichten ein gutes Haar an ihr ließen. Manche bezeichneten die Anfälle als Fluch. Wieder rum andere meinten sie habe eine unheilbare Krankheit die ansteckend sei. Es war eine Qual für sie in die Öffentlichkeit zu treten. Sie spürte wie die Blicke auf ihrem Rücken brannten und hörte leise das Gemurmel und ihren Namen hinter sich. Sie wusste, dass andere ü er sie redeten und lästerten. Oft hatte sie darüber hinweg gesehen und war weiter gegangen mit einem aufgesetzten Lächeln. Doch mit der Zeit war dieses Lächeln geschwunden und ihr war es immer weniger egal was andere sagten oder über sie dachten. Sie zermalmte sich Tage den Kopf darüber was der und der über sie dachte oder die. Meist kam es dabei raus, dass alle vor ihr Angst hatten. Manchmal hatte sie keine Visionen sondern lediglich Heulattacken. Ihr Leben war insgesamt ein Albtraum für sie. Die Menschen in ihrem Stamm machten das nicht besser mit ihrem Gespött und den Geschichten die sie erfanden. Mit ihren gesamten Verhalten. Takhi war die einzige die Hoffnungen darin setzte, dass man sie heilen konnte. Damit war sie jedoch der einzige geblieben. Sie seufzte leise und versuchte nicht mehr zu weinen. Sie konnte eh nichts dagegen tun schräg angesehen zu werden und dass sie keiner ansprach war auch nicht neu. Langsam fand sie, sie benahm sich wie eine dämliche Heulsuse. Sie wischte die Tränen weg und versuchte krampfhaft die Blicke der anderen zu ignorieren. Die Röte war aus ihrem Gesicht gewichen und man konnte nicht mehr erkennen, dass sie geweint hatte. Sorgfältig strich sie ein Haar hinter ihr Ohr und schaute sich um. Ihr kupferblick fiel auf einen Jungen. Der Junge kam jedoch direkt auf sie zu. Panik erfasste sie und sie blickte zu Takhi. Diese war mittlerweile eingeschlafen und keine besonders große Hilfe. Vergeblich stupste sie sie an. »T-Takhi.. Da kommt jemand. Hilf mir!«, flüsterte sie ihr zwischen zusammen gebissenen Zähnen zu Takhi. Diese hob den Kopf und inspizierte überrascht den Jungen der auf sie zukam. Sie wirkte ziemlich überrascht. ›Komisch... Der kommt tatsächlich zu dir! Bleib ganz ruhig. Kennst du ihn?‹, fragte sie etwas verblüfft und schaute sie dann glücklich an. Takhi würde jetzt bestimmt noch sagen sie würden Fortschritte machen..Sei lächelte in sich hinein. Gerade wollte sie zur Antwort anheben. Doch ihr blieb keine Zeit mehr Takhi zu antworten. Der fremde Junge stand schon so gut wie vor ihr. Aufgeregt stieg ihr leichte Röte ins Gesicht. Der Junge war jünger stellte sie fest aber er sah gut aus. Ja. Sah sie gut aus? Ratlos was sie tun sollte saß sie da. Der Junge war angekommen und fragte sie etwas. Er wollte ein Gespräch mit ihr aufnehmen. Neben ihr spürte sie das weiche Fell von Takhi welche beruhigend den Kopf auf ihren Schoss schmiegte. »Ehm... Hallo. M-Mein Name ist Tama.«,brachte sie hervor und schaute zur Seite. Ihr war die Situation mehr als peinlich aber in ihrem Magen spürte sie ein flaues Gefühl. Wie nannte man das gleic? Wenn man Schmetterlinge im Bauch hat? Oder so. So fühlte sich das jedenfalls an und sie hob dann doch den Blick und schaute ihn aus ihren Kupferfarbenen Augen an. Sie hatte ihn schon öfter gesehen aber nie wirklich registriert. ›Machakw?...Ein schöner Name..Oder?‹, dachte sie und lächelte gezwungen zu ihm hoch. Hoffentlich hatte der Junge - Machakw - keine Angst vor ihr. Es kam selten bis gar nicht vor, dass jemand mit ihr sprach. Oder ein Gespräch suchte. Sie wusste gar nicht richtig wie sie sich verhalten sollte und ihre Hände fanden auch keinen Platz wo sie hin sollten. Sollte sie ihm die Hand geben um ihn zu begrüßen? Unwohl zumute fuhr sie mit ihrer rechten Hand an ihrem Nacken entlang. Warum war dieser Junge zu ihr gekommen? Dieser Gedanke plagte sie wenn sie ehrlich war und sie musterte ihn leicht.

| Sinopa | SK [Gepard] | Lager | ansprechbar |


Dieser Beitrag wurde am Sa Okt 08, 2016 4:51 pm erstellt.

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Winterpfote


Schüler

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| Achak | SK [Fledermaus] | in seinem Tippi | Alleine mit seinem Seelentier (ansprechbar) |

Weißt du was dein Problem ist ? Du verstehst einfach nicht wie man auf die Gefühle anderer eingeht. Ich glaube du weißt nichtmal über deine eigenen Gefühle bescheid. Du tust immer so als wären dir alle egal und wenn du doch mal mit emanden sprichst dann bist du entweder total verklemmt oder bist so feinfühlig wie ein Stein. Versuche doch wenigstens dir Mühe zu geben. Du hast leicht reden du verstehst die Gedanken und Gefühle deines Schwarms einfach so. Was soll ich machen ? Jeden nch seinen Gefühlen fragen ? Ich mache mich nur zum Idioten aber das ist wahrscheinlich auch dein Ziel was. Mit einem leisen klatschen landete die Fledermaus auf dem Boden des Zeltes und flatterte dann zur Bettkante und ließ sich darauf nieder. Vertraust du mir so wenig ? Ich bin dein Freund aber das hast du wahrscheinlich noch nicht bemerkt.


Dieser Beitrag wurde am Sa Okt 08, 2016 10:06 pm erstellt.

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Otterspiel


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Aiyana || Sk (Rabe) || Alter Baum, Awan

Plötzlich veränderte sich ihr Gesichtsausdruck. Ai bemerkte es, unternahm aber nichts dagegen. Kalt sah sie Awan an. Die Tränen waren mittlerweile versiegt. Irgendwie war das was gerade mit ihr geschah unheimlich. Doch sie ließ es geschehen. Warum auch nicht? Jegliches Anzeichen über ihre Gefühle war aus ihrem Gesicht verschwunden. Könnte ein Rabe lächeln würde Nahimana es sichererlich tuen. Yana sah ihren Raben kurz fragend an.Ja, das war ich. Sobald du es nicht mehr möchtest hört es auf ertönte in ihrem Kopf die Erklärung. Noch immer war ihr Nahimana unheimlich. Doch diese eine Sache hatte ein bisschen von ihrer Angst genommen. Ja, Nahimana war unheimlich und alles. Aber vielleicht war nicht alles so schlecht was sie tat. Sie würde die Rabendame trozdem nicht als Teil ihrer Seele akzeptieren können. Nun konzentrierte sie sich wieder auf Awan. Jede Spur von Freundlichkeit war schon längst aus ihrem Gesicht verschwunden. Asheera hätte ihr wohl das gleiche gesagt wie Awan eben. Jawohl Herr Seelsorger sagte sie ironisch. Vielen Dank für diesen äußerst kostbaren Rat fügte sie noch hinzu. Ohne Nahimana hätte sie soetwas niemals gesagt. Vielleicht war das besser als die Flucht die sie normalerweise angetreten hätte. Obwohl noch immer kein Gefühl der Verbundenheit mit der Rabendame existierte, sie waren einander näher gekommen. Auch die Gänsehaut war verschwunden. Ihre Angst verdrängte sie vorerst mal. Die Angst war noch immer da, aber schwächer. Eventuell hatte Awan mit seinem tollen Seelsorgeprogramm ja doch etwas geholfen. Sie würde zwar keinenfalls jubelnd aufspringen und es Feiern das sie ein Seelentier hatte und sie mochte ihr Seelentier noch immer nicht, aber sie war Nahimana nicht mehr ganz abgeneigt.


Dieser Beitrag wurde am Sa Okt 08, 2016 10:15 pm erstellt.

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Wellenfrost


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Machakw -› SK (Rennmaus; Chephe) -› Im Lager bei Tama ([Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können])

Heiß und kalt lief es dem jungen Mann den Rücken hinunter und und er krampfte angespannt seine verschwitzten Hände zusammen. 'Was stimmt nur nicht mit mit?!', fragte er sich und wirkte fast panisch darauf bedacht, seinen innerlichen Zustand nicht zu Tage zu bringen.
Er dachte an Onatah, das Mädchen, dass er zutiefst hasste. Dann sah Machakw dieses Mädchen an. 'Tama.', fuhr es ihm durch den Kopf. Chephe piepste begeistert auf, froh dass ihr Seelenbruder anscheinend auch anders seien konnte. Aber Machakws Welt war still geworden. Er hörte nichts mehr, spürte nichts mehr. Nur noch weiche Luft umgab ihn, wohlige Wärme. Auch er war nur Luft, schwebte wie eine Feder. Das einzige was er sah, war Tama. Ihre kupferfarbenden Augen stachen aus ihrem zierlichen Gesicht, so wunderschön umrahmt von schwarzen, dichten Wimpern. Drei Narben zogen sich über ihre Wange, doch das zerstörte ihr Aussehen nicht. Im Gegenteil, für Machakw schien das Mädchen nur noch interessanter. Das Mädchen, von dem man sich erzählte, sie denke ihr Tippi blute. Blut. So etwas wunderschönes und des passte so hervorragend zu diesem wunderschönen Mädchen. Das Bild vor Machakws Augen wandelte sich und er hatte das Gefühl, eine Vision zu sehen, wie sie von Tama sein mussten. Blut lief dem Mädchen aus dem Mund und tropfte mit leisen Geräuschen auf ihr Gewand. Immer stetiger floss das Blut und färbte alles rot worauf es traf. Zäh, dickflüssig lief aus ab und rann direkt aus ihrem Mund. Doch genau diese Vision beruhigte Machakw immer mehr. Er versann sich in dem Anblick und nur die kupferfarbenden Augen hielten ihn davon ab, zu realisieren, wie schlimm eine solche Vorstellung war. Als er ein sanftes piepen und quietschen neben seinem Ohr vernahm, schüttelte er sich. Das Blut war verschwunden. Fasziniert und mit einem sanften und weiterhin federleichten Lächeln auf den Lippen sah er tama weiterhin an. "So siehst du es also..." Es war wohl eher weniger eine Frage als eine Feststellung. Doch der Junge hatte das Gefühl, Tama wisse was er eben gedacht hatte. Was er gespürt hatte und welche Gefühle er vernommen hatte. Sein Blick viel auf die Kojote und auch diese lächelte er seelig an. 'Sie nur. Auch sie hat ein Tierchen.' Chephe wirkte eher verstört als froh über diese Nachricht und sah von oben herab sehr ängstlich auf den Feind hinunter. Als Maus war sie ein potentielles Opfer von fast jedem Tier, egal wie lieb es sein sollte. Also verkroch sie sich hinter Machakws Ohr und piepste beruhigend zu sich selbst, aber auch zu ihrem Seelenbruder. Geistesabwesend strich der Junge ihr mit einem Finger liebevoll über den Rücken. Erinnerungen von damals stiegen in ihm auf. Erst verschwommen und dann immer deutlicher sah er den toten und zerfetzten Körper seiner Mutter dort liegen. Auch ihr lief Blut aus dem Mund und aus vielen tiefen Wunden die den geliebten Körper färbten und tränkten. Verwirrt riss er die Augen auf. So lange hatte er nicht mehr an ihren Tod gedacht, doch in Tamas Nähe fühlte es sich.. richtig an. Er musste den Tod verarbeiten. Aber da war keine Trauer. Nichts als ungebändigte Mordlust und Blutdurst den nichts und niemand zu stillen vermochte. Eine Wärme und Befriedigung ergriff sein Herz. Ein Gefühl, dass er eigentlich nur verspürte, wenn Onatha weinend davon rannte oder zusammenbrach. Ein Lächeln bildete sich auf seinen Lippen und erfüllt voller Selbstzufriedenheit, dachte er an die Tränen, die Onatha die Wangen hinunterflossen und ihr Herz zerrissen. Wie sehr er es nur liebte, Dinge über die verstorbenen Eltern zu erzählen, nur damit sein eigenes Ego davon profetierte. Nur damit er selbst nicht daran dachte, wie seine Mutter tot am Boden lag. Er liebte es, wenn andere den Schmerz spürten, den er ihnen hinzufügte, nur damit er hämisch lachen konnte und sein eigenes Leid vergaß. Nur wenn es Menschen schlechter ging als ihm selbst, fühlte er sich gut. Anders war sein Zweck nciht erfühlt.
Aber er hatte das Gefühl, Tama könne er nicht verletzten. Nicht nur, weil ihm das Mädchen ein Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit gab, mehr sogar als Chephe, sondern weil sie so etwas nicht stören würde. Ihre jahrelangen Erfahrungen mit ihren Visionen und die Einsamkeit hatten sie vermutlich abgestumpft, wie es ihn kalt gemacht hatte. Wieder einmal, wie so oft an diesem Morgen, umspielte ein freudloses Lächeln seine Lippen.


Dieser Beitrag wurde am Sa Okt 08, 2016 10:36 pm erstellt.

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Rotflamme


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[Awan | SI | künftiger Mediwewe | bei Aiyana]

Natürlich hatte er keine Luftsprünge erwartet, aber diese Reaktion fand er doch etwas übertrieben. Ein einfaches 'Danke' hätte schon gereicht. Unschlüssig was er nun weiter tun sollte, spielte er mit seiner Bärenklauenkette. Wieso konnte er es denn nie richtig machen? "Hat der Rabe auch einen Namen?", fragte er interessiert und blickte zu Aiyanas Seelentier. Wenn ich sie in Ruhe lassen soll, wird sie es mir sowieso sagen. Er fragte sich ob Seelentiere die gleiche Persönlichkeit wie ihre Sternenkinder hatten, oder wie das überhaupt funktionierte, mit der Verständigung. Konnten Seelentiere auch mit anderen Sternenkindern kommunizieren und umgekehrt? Und Seelentiere untereinander?


Dieser Beitrag wurde am So Okt 09, 2016 12:27 pm erstellt.

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Rehstern


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| Tama | SK [Kojote] | Lagerlichtung | Machakw [Chephe] |

Tama verdeckte ihr Gesicht vor Verlegenheit wieder hinter ihren braunen Haaren die wie immer leicht gewellt über ihre zierlichen Schultern fielen. Sie spürte den Blick von Machakw der auf ihrem schmalen Gesicht lag. Instinktiv hob sie ihre recht Hand und furmhr sanft mit ihren Fingerkuppen über ihre drei Narben die auf ihrer rechten Wange prangerten. Es war in ihren Augen ein weiteres Makel wie auch ihre verrückten Anfälle die meist in hysterischen Kreischen endeten. Doch für die Anfälle konnte sie selbst nichts. Die Narben jedoch hatte sie unter einer ihrer Anfälle sich mutwillig selbst beigebracht. Damals hatte sie sich vorgestellt oder eben eine Vision erlieten wie zahllose Insekten - Tausendfüssler, Grillen, Maikäfer und anderweitige Insekten - über ihren kleinen Körper krabbelt en. Aus ihren Ohren, der Nase und ihrem Mund kamen. Hysterisch hatte sie begonnen zu schreien und zu weinen. Sie hatte mit ihren Fingernägeln wie Krallen über ihre Haut gekratzt und sich die Haut auf geschürft. Auch an ihrer Wange hatte sie geblutet und sich vor lauter Angst die drei Narben verpasst. Sie hatte geblutet aus all den Kratzern. Doch sie hatte die Wunden und aufgeschürften Stellen damals gar nicht gespürt. Sie hatte die kleinen Leiber gespürt die unter ihren Fingern abstarben. Sie hatte nicht gemerkt wie sie anstatt der Insekten ihre eigene Haut aufgekratzt hatte. Erst als die Viecher von ihrem Körper verschwanden hatte sie die brennenden Wunden gespürt und musste tagelang Verbändetragen wo sie eben geblutet hatte. Die Salbe die ihr der Medi drauf geschmiert hatte, hatte gebrannt wie Feuer und als sie daran dachte zuckte sie kurz ungewollt zusammen. Das war mitunter einer ihrer schlimmsten Visionen die sie ihrer Meinung nach erlieten hatte. Klar wenn das Tippi blutete war das auch ziemlich schlimm aber dabei hatte sie sich noch nie weh getan oder Selbstverstümmelung begangen. Tama erinnerte sich an eine weitere Vision unter der sie einen Anfall erlieten hatte und musste schmunzeln. Wie einfallsreich und verstörend diese Anfälle und Visionen auf andere wirken mussten. Für sie, dem zierlichen und verrückten Mädchen hingegen war das reiner Alltag. Komische Dingen zu sehen und zu spüren. Riechen und zu Hören. Das schlimme war ja, dass man diese Visionen mit allen Sinnen wahr nehmen konnte. Sie sah nicht nur Dinge. Dann wären es ja nur Halluzinationen. Nein, sie konnte sie berühren, riechen und höhren und für sie waren sie pure Realität. Damals dachte sie alle anderen wären zu blind um das wahr zu nehmen was sie wahr nahm. Wie oft sie sich schon dabei lächerlich gemacht hatte als sie jemanden verstört davon erzählt hatte,dass ihr Tippi blutete oder sie Insekten aus ihren Ohren krabbeln spürte und, und, und. Wie oft man sie schon als verrückt bezeichnet hatte oder sie deswegen belächelt hatte. Als sie noch ganz klein war meinten alle die Fantasie ginge mit ihr durch. Langsam aber sicher betitelte man sie als verrückt, krank oder verflucht. Die Stammesindianer egal wer davon wusste nahmen immer mehr Abstand von ihr. Die Visionen verstärkten sich und die Anfälle wurden immer vermehrter. Damals vielleicht ein bis zweimal in der Woche jetzt mindestens 2 Mal am Tag oder mehr. Je nachdem wie sie sich fühlte, ob sie einen schweren Tag hinter sich hatte oder nicht. Dann wurden sie heftiger. Die Krönung war es damals gewesen als sie gesehen hatte wie der Kopf von Kaga am Boden herum rollte. Seitdem dachte wirklich jeder sie sei Geisteskrank. Verstoßen hatte man sie und sie hatte sich selbst Tage in ihr eigenes Tippi eingeschlossen. Weg von allen anderen. Sie hatte begonnen sich immer mehr zurück zu ziehen und pflegte schon lange keine Freundschaften oder Bekanntschaften mehr. Damals hatte sie sich einsam gefühlt doch mittlerweile war es ihr gleich wie einsam sie war. Sie war das alles gewöhnt und durch diese Einsamkeit wurde sie abgehärtet. Manchmal wirkte sie sich gegenüber ihr selbst unnahbar. Man konnte in ihr nichts mehr zerstören. Was wollte man auch zerstören? Sie besaß nichts mehr was ihr kostbar sein konnte. Man konnte ihr nichts tun. Ihr Leben war so und so schon ein einziger Albtraum. Da konnte eine kleine Lästerrei sie nicht mehr zerstören. Sie hatte ohne hin schon kein Selbstwertgefühl mehr. Ja, für viele musste ihr Leben schlimm sein. Das war es anfangs auch für sie doch mittlerweile war es Alltag von allen verstoßen zu werden und verstörte Blicke abzubekommen. Sie fand es lächerlich wenn manche zerstört da saßen und über ihr Leben klagten. In Tamas' Augen war dieses Leben iimmer noch vollkommen. Ihres war das schon lange nicht mehr. Sie hatte oftmals verärgert reagiert doch mittlerweile lachte sie nur in sich hinein wie naiv die Leute waren und glaubten ihr Leben sei schlimm. Sollten sie doch einen Tag in ihrer Haut stecken dann wussten sie wie ein versautes Leben aussah. Sie würden sich vermutlich kein einzigesMal mehr beschweren über ihr ach so schlechtes Leben. Pah! Ja, wenn sie so über ihr Leben nachdachte könnte sie alleine im Selbstmitleid versinken aber diese Zeit war vorbei. Ihr ging es nicht länger gegen den Strich. Sie war eben besonders. Nicht weil sie ein Sternenkind war sondern von allen Seiten gefürchtet oder belächet wurde. Im Gegensatz zu manch anderen Sternenkindern war Tama froh eine Seelenbegleiterin zu besitzen. Sie war ihr ein und alles. Wenn man sie treffen wollte konnte man das nur über Takhi erreichen. Aber wahrscheinlich war es dann auch schon gewesen. Takhi war das kostbarste in ihrem Leben was sie je besessen würde und hatte. Ein leichtes Lächeln um spielte ihre sonst eher verbitterten Gesichtszüge. Sie lies ihre rechte Hand sinken welche gerade noch sachte über ihre Narben gestrichen hatte und kraulte kurz den Kopf von Takhi. Ja, Takhi war damals für sie ein Segen gewesen. Es war ein Segen sie als Seelentier zu besitzen. Sie gab ihr Mut und Kraft weiter zu machen. Wie oft sie, sie schon aus einer ihrer verrückten und psychisch kranken Visionen gerettet hatte. Ihr kupferblick hob sich wieder zu dem Jungen hoch. Er sah etwas weggetreten aus und sie stand verwirrt auf. Sie wollte ihn gerade sanft anstupsen doch da sah sie eine Regung in seinen Zügen. Als er gesprochen hatte wurde sie kreidebleich in ihrem sonst mandelfarbenen Gesicht. Was meinte er bloß damit. Sie beeugte ihn misstrauisch bis ihr klar wurde was er meinte. Kurz durchfuhr sie ein leichtes Frösteln. Seine Züge zeigten keine Angst oder Verzweiflung auf..Eher Freude. Er hatte eine Vision erlieten sonst hätte er kaum so etwas gesagt. Sie ging einen Schritt nach hinten. Als sie ihre erste Vision erlebt hatte war sie hysterisch kreischend durch ihr Tippi gerannt und hatte geweint. Machakw jedoch lächelte. Wollte er sich über sie lustig machen. Unschlüssig und verwirrt stand sie einen Moment reglos da. Ehe sie sich nach vorne beugte bis sielch fast die Nasen der beiden berührten. Sie blickte ihn musternd in trüben Augen. Dann fragte sie ihn etwas was sie sonst womöglich den ganzen Tag beschäftigen würde. »Was. Ist. Nur. Los. Mit. Dir? Geht es dir gut? Hättest du eine Vision? Wenn ja wie sah diese aus? Bist du nicht verstört? Und warum sprichst du mich an?«, plapperte sie los und zog dann ihren Kopf wieder zurück. Was war an diesem Jungen so anders? Er war eindeutig nicht so dumm wie die anderen Stammesindianer. Aber warum hatte er sie so komisch angesehen? Warum hatte er sie überhaupt angesprochen. Und warum zum Henker hatte er so gegrinst? Sie schaute ihn etwas verstört und interessiert an. Ja sie war jedenfalls nicht desinteressiert. Dieser Junge war ziemlich.. Sonderbar. Das musste sie schon sagen. Zum ersten hatte er sie angesprochen. Dafür hatten viele gar nicht erst den Mum. Wegen all dieser lügenverzierten Mythen und Geschichten die man sich ausgedacht hatte. Dann hatte er sie so komisch angesehen. Sie wusste nicht wieso aber der Blick war so sonderbar und so hatte sie noch nie jemand angesehen. Meist starten die Leute sie total verängstigt oder verstört an wenn sie nur ein Wort mit ihr gewechselt hatten. Sonst bekam sie auch nur schräge Blicke ab. Was meinte er außerdem mit dem was er gesagt hatte? Hatte er eine Vision erlebt? Und wieso wirkte er dadurch nicht verstört? Klar jeder reagierte anders aber so eine Reaktion hätte sie sich nie erträumen lassen. So als ob ihm die Vision gefallen hatte.. Wieso hatte sie nicht das Glück schöne Visionen zu erleben? Wieso musste sie immer nur sehen wie ihr Tippi blutete oder jemand grundlos seinen Kopf verlor? Warum konnte sie nicht wie er anscheinend eine schöne Vision haben? Vielleicht irrte sie sich auch und er hatte auch eine furchtbare Vision gehabt nur mochte er sie. Ihr fuhr es eiskalt den Rücken herunter. Dann war dieser Junge noch kranker als sie... Ihre Arme bekamen Gänsehaut. Vielleicht irrte sie sich ja und es war tatsächlich eine schöne Vision. Sie jedenfalls wünschte es sich von ganzen Herzen. Sie wollte nicht, dass jemand anderes das gleiche wie sie durch machen musste. Verstoßen wurde und von allen nur als irrer betitelt wurde. Sie wünschte es sich ehrlich von ganzen Herzen. Niemand hatte so ein Schicksal verdient. Sie hatte es anscheinend verdient aber bestimmt nicht dieser unschuldigdrein blickende Junge. Obwohl. Er hatte etwas ggruselig es an sich. Sein Gesicht hatte vom vorne rein freudlos geblickt und irgendwie war er anders als die anderen. Ja er sah gut aus und sie hatte ein leichtes Kribbeln im Bauch bekommen. Sie wusste nicht warum und wieso aber ihrgefiel das Gefühl. Aber einerseits machte ihr der Junge Angst. Was war wenn er aauch so Visionen bekam? Was wenn er diese nur bekam weil er mit ihr gesprochen hatte? War sie ansteckend? War ihre Krankheit ansteckend?! Ihre Hände verkrampft en sich und sie presste sie an ihren Körper. Vielleicht hätte der Junge nie mit ihr reden sollen? Was war wenn er nun erkrankt ist? Sollte sie sich lieber wieder ins Tippi verziehen? Sie war total über fordert mit der ganzen Situation. Hilfe suchend blickte sie zu Takhi. Diese jedoch erwiederte ihren Blick nur aber darin lag Liebe. Ja Takhi liebte sie eben wie eine Schwester und sie konnte nur sagen, dass das auf Gegenseizigkeit beruhte. Dieser Blick beruhigte sie ungemein und sie atmete tief durch. sie durfte jetzt nicht anfangen voreilige Schlüsse zu ziehen. Vielleicht war das auch einfach ein Streich von den anderen aus dem Stamm um sich über sie lustig zu machen. Ihre Miene wurde wieder nichtsaussagend und sie wartete ruhig auf eine Antwort von Machakw.


Dieser Beitrag wurde am So Okt 09, 2016 2:51 pm erstellt.

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Leopardenblut


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[Asheera | SK (Puma) | Lager ;; bei Skah]
{Catori}
Die Pumadame war Skah wirklich dankbar für seine lockere Art in dieser Situation. Sie merkte, wie sich ihre Muskeln ein wenig entspannten, als er einen Kommentar zu seinen Fähigkeiten machte und nickte stumm. Er war wahrlich ein talentierter junger Mann.
“Das wäre vielleicht eine willkommene Abwechslung für sie. Ich hoffe nur, dass es sich irgendwann etwas für sie bessert. Sie wirkt manchmal so einsam, obwohl sie von Menschen umgeben ist. Aber wenn ich mich richtig entsinne war es schon immer so. Es ist nicht leicht, die Tochter eines Häuptlings zu sein..“, antwortete sie auf seinen Vorschlag hin. Tiefe Dankbarkeit lag in ihrer Stimme. Das Schaudern, dass Catoris Vermutung ihm bereitete, blieb nicht unbemerkt, doch sie sagte nichts. Sie wusste ganz genau, wie er sich fühlte. Allein die Vorstellung, dass es ihrer Seelenschwester noch schlechter ergehen könnte, versetzte ihr einen Stich im Herzen, der sich schmerzhaft durch ihren gesamten Körper zog.
Skahs Worte vertrieben ihre düsteren Gedanken und sie konnte ein leises Geräusch, das wie ein Lachen klang, nicht unterdrücken. In ihren Gedanken spürte sie, dass Asheera ihre Worte mitbekommen hatte und sich an die kleine Gruppe heranschlich. Wenige Augenblicke später landete auch schon ein Wasserschwall in Skahs Gesicht, was den Puma dazu veranlasste, ein gelächterartiges Schnurren zu äußern.
{Asheera}
Als Skah in schallendes Gelächter ausbrach, konnte sie sich kaum zurückhalten und stimmte mit ein. Es war ein aufrichtiges Lachen, hell wie das Gezwitscher der Vögel am Morgen. Sie hatte lange nicht mehr so ehrlich gelacht – es war ihr eine durchaus willkommene Abwechslung. Auch Catori und Ayslin gaben Geräusche von sich, die einem Lachen glichen, was sich zu einer merkwürdigen Melodie zusammensetzte.  Als er bemerkte, dass er aufpassen solle, was er sich wünschte, pflichtete sie ihm mit einem leisen Kichern bei, als das Lachen langsam verebbte. “Manche Wünsche gehen in Erfüllung, wenn auch bei weitem nicht alle“, bemerkte sie und lächelte ihr Gegenüber an, auch wenn ein bitterer Beigeschmack in ihren Worten lag. Wünsche und Träume waren etwas, was man sich als Tochter eines Häuptlings nicht wirklich leisten konnte. Man tat das, was von einem erwartet wurde, auch wenn sie sich selbst nicht wirklich damit zufrieden gegeben hatte. Sie war inzwischen sogar ziemlich froh darüber, sich gegen den Willen ihres Vaters ein paar Kampftechniken angeeignet zu haben. Sie wurde von den meisten Stammesmitgliedern respektiert, war eine erfahrene Kämpferin und passable Jägerin geworden. Doch viele sahen nichts anderes in ihr als „die Häuptlingstochter“ oder „das erste Sternenkind“. Sie verstand sich zwar mit einigen aus dem Stamm, doch sie wusste nicht, ob sie jemanden zu ihren Freunden zählen würde, beziehungsweise, ob jemand sie als eine Freundin bezeichnen würde. Sie seufzte leise, kaum lauter als ein Windhauch. Sie hoffte, dass Skah es nicht gehört hatte, doch sie war sich nicht sicher. Wie die meisten Sternenkinder besaß auch er schärfere Sinne als die normalen Stammesindianer. Als er sie fragte, ob bei ihr alles in Ordnung war, zögerte sie. War überhaupt irgendwas an ihrem Leben in Ordnung?
“In Ordnung.. So könnte man es bezeichnen. Hast du mitbekommen, wie Aiyana heulend aus dem Lager gerannt ist? Das war mein Verdienst. Es ist schwer, es allen recht machen zu wollen ... Ansonsten geht es mir relativ gut, auch wenn ich mir ziemlich sicher bin, dass es dich nicht interessiert“, antwortete sie schließlich, auch wenn der letzte Satz vermutlich nur zum Teil stimmte. Dass es ihr gut ging, entsprach nicht wirklich der Wahrheit, doch was sollte sie tun? Sie durfte keine Schwäche zeigen. Und warum sollte er sich für ihre Gefühlslage interessieren, geschweige denn sich um sie Sorgen? Sie schüttelte kaum merklich den Kopf, um ihre Gedanken zu vertreiben.
“Ich habe letzthin eine kleine Entdeckung gemacht, was meine Fähigkeiten anbelangt ... Wenn ich ein wenig Energie auf ein anderes Seelentier übertrage, kann es ohne große Anstrengung mit mir sprechen“, sagte sie nach einer Weile. Für einen kurzen Moment schloss Asheera die Augen, ehe sie Ayslin kurz berührte. Anschließend öffnete sie wieder die Augen und lächelte die Wölfin an. “Nun solltest du dazu in der Lage sein, mit mir zu kommunizieren, wenn du es möchtest, ohne dass deine Kräfte darunter leiden. Zumindest solange, wie ich den schwachen Energiestrom aufrechterhalte. Vielleicht kann ich es auf alle Seelentiere ausweiten, aber noch bin ich mir da noch nicht so sicher“, fuhr sie fort und kratzte sich etwas verlegen am Kopf.  

[Yahto | SK (Waschbär) | Lager ;; (Onatah)]
Mit einem lauten Gähnen schob Yahto seine Felldecke beiseite und schwang sich aus dem Bett. Sanfte Sonnenstrahlen hatten den jungen Mann geweckt – Sonnenstrahlen und ein sein bester Freund: Mika. Der Waschbär hatte sich nämlich bereits zu Beginn der Morgendämmerung auf sein Bett bequemt und ging ihm seither durchgehend auf den Keks. Zwar hatte er versucht, das Fellknäul zu ignorieren, doch irgendwann gab wohl jeder nach, der einen hyperaktiv herumhüpfenden Waschbären auf seinem Brustkorb hatte. “Ist ja gut, ich bin ja schon wach“, hatte er gegrummelt, ehe er sich dazu gezwungen hatte, seine Augen zu öffnen und sich aufzusetzen. Inzwischen war er aufgestanden und suchte in seinem Tipi nach seiner Kleidung – einem Lendenschurz, Ledergamaschen und ein besticktes Stoffband, das er meist um den Hals hängen hatte.
Nachdem er sich eingekleidet hatte, schlug er die Zeltplane beiseite und trat ins Lager. Ein gemütliches Feuerchen prasselte in der Mitte. ‘Na? Was machen wir an diesem schönen Morgen?‘, hörte er eine jungenhafte Stimme in seinem Kopf, die zu seinem Seelenbruder gehörte. Der Stammesindianer rieb sich ein wenig die Müdigkeit aus den Augen und ließ den Blick durch das Lager schweifen.  Trotz der frühen Stunde waren bereits viele auf den Beinen, unterhielten sich miteinander. ‘Keine Ahnung‘, antwortete Yahto in Gedanken. Alle schienen irgendwie beschäftigt zu sein. Plötzlich wuselte Mika davon.
{Mika}
Der kleine Waschbär hatte sich gelangweilt umgesehen, als ihm plötzlich eine hübsche Indianerin ins Auge fiel: Onatah. So hieß sie doch, oder? Er schüttelte den Kopf – es spielte ohnehin keine Rolle, wie sie hieß. Zumindest nicht für ihn. Mit einem Gesichtsausdruck, der einem verschmitzten Lächeln ähnlich sah, sprang Mika von Yahto weg, hinüber zu der kleinen Frauengruppe. Dort angekommen, hüpfte er auf den Schoß von Onatah, sah sie mit seinen schwarzen Knopfaugen an und legte den Kopf schief. So verharrte er ein paar Augenblicke, ehe er auf ihre Schulter sprang und ihr zwei Federn aus dem Haar zog. Mit diesen Federn im Maul hüpfte er zu Boden, sah sie noch einmal an und wuselte wieder in Richtung Yahto davon.
{Yahto}
Als der Waschbär wieder zu ihm zurückkam, hatte er zwei Federn im Maul. ‘Wo hast du die schon wieder her?‘, fragte er ihn und zog verwundert eine Augenbraue hoch. Sein Seelenbruder machte eine Kopfbewegung in die Richtung aus der er gekommen war. Er seufzte leise. Natürlich hatte er sie gestohlen. Was auch sonst... Mika kletterte auf seine Schulter, wo er die Federn an Yahto weitergab. Die Besitzerin der Federn würde sich vermutlich ohnehin bald melden.

[Soyala | SK (Frettchen) | Wald {kleine Lichtung}]
Schon seit einer Stunde war Soyala nun nicht mehr im Lager, wanderte durch den Wald. Sie hasste es, wenn sie von damals träumte. Tränen waren über ihre Wangen gerollt, als sie aufgewacht war – wenn sie eine Stimme hätte, hätte sie vermutlich geschrien. Doch sie konnte den Mund öffnen so oft sie wollte, es würde nichts außer Luft ausgestoßen werden. Inzwischen hatte sie es längst aufgegeben, wieder sprechen zu wollen. Ob ihre Stimme je wieder zurückkehren würde? Vermutlich nicht. Ein lautloses Seufzen entfuhr ihr.  
Nach einer Weile fand sie eine kleine Lichtung, die durch die sanften morgendlichen Lichtstrahlen beleuchtet wurde. Mit einem leichten Lächeln auf den Lippen ließ sie den Blick darüber schweifen.  Das Gras tanzte leicht mit der sanften Brise, Vögel zwitscherten im Wald. Es sah so ... friedlich aus. Eine schöne Blume fiel ihr ins Auge: Eine weiße Lilie. Für eine kleine Ewigkeit betrachtete sie die schöne Blüte. Das Gefühl von Fell an ihrem Bein lenkte ihre Aufmerksamkeit schließlich auf den Boden zu ihren Füßen. Dort drückte sich ein bekanntes Fellknäul an ihre Haut.
‘Guten Morgen, Nitika‘, begrüßte sie ihre Seelenschwester und hob sie vom Boden auf.  Diese stieß ein wohliges Geräusch aus und schmiegte sich an ihre Brust, was Soyala wiederum ein Lächeln abrang. Das kleine Frettchen begleitete sie nun schon seit geraumer Zeit und war zu ihrer Stimme geworden. Es war zwar ziemlich umständlich, aber es erfüllte seinen Zweck. Gedankenverloren strich sie über das braune Fell der Fähe. Mit ihrem Seelentier in den Armen näherte sie sich der Blume etwas, die sie zuvor gesehen hatte, setzte sich in der Nähe hin und betrachtete weiter die weiße Lilie, den Rücken an einen Baum gelehnt.[/color]


Zuletzt von Nachtengel am Mo Okt 17, 2016 6:50 am bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet


Dieser Beitrag wurde am So Okt 09, 2016 4:15 pm erstellt.

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Rotflamme


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[ Ciquala | SI | Tipi seiner Mutter -> Lager ]

Das kleine, vielleicht dreijährige Kind lief strahlend und relativ sicher auf seinen Beinen auf seine große Schwester zu, die es hochhob und einmal im Kreis wirbelte. "Seeeraa", gluckste der Junge und umarmte sie unbeholfen, aber innig. Es kam nur selten vor, dass sie einmal Zeit hatte ihn zu besuchen. Sie stellte ihn wieder auf den Boden und ging mit ihm in das Tipi.
Sie spielten auf dem Boden mit den kleinen Tierholzfiguren, als der kleine Junge den Otter, den er umklammert hielt, fallen ließ und seine große Schwester neugierig ansah, als wäre ihm plötzlich etwas eingefallen.
"Mama hat sagt du bist nicht ihre Tochter, Seera",begann er leise und vorsichtig, suchte nach ihrer Bestätigung. "Aber jeder hat eine Mama. Wo ist deine?"

-

Ciquala wollte definitiv ein eigenes Tipi. Mit seiner Mutter eines zu teilen schien zunehmend stressiger zu werden, je älter er wurde. Ash und Nash hatten auch eigene, warum er denn nicht? Klar sie zählten mehr Jahre, aber er würde sich hüten seiner Mutter mit diesem Argument zu kommen. Niala bekam dann immer diesen komischen Zug um den Mund, den er nicht ausstehen konnte, wie stets, erwähnte er die Existenz seiner Halbschwester auch nur mit einem Wort. Aber Ciquala war es egal, dass sie "nur" seine Halbschwester war, er liebte Sheera genauso sehr wie Nashota und wenn sich seine Mutter auf den Kopf stellen würde. Als er noch kleiner gewesen war, hatte er nicht begriffen warum seine Schwestern so wenig Zeit für ihn hatten und war regelmäßig wütend gewesen, aber jetzt konnte er verstehen. Er war stolz auf sie und bewunderte sie, nicht nur weil sie Sternenkinder waren, sondern vor allem weil sei seine Schwestern waren. Und es gab, dachte er, während er aus dem Tipi kletterte, doch weitaus schlimmere Strafen.


Dieser Beitrag wurde am So Okt 09, 2016 4:33 pm erstellt.

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Wellenfrost


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Machakw -› SK (Rennmaus; Chephe) -› Im Lager bei Tama ([Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können])

Plötzlich war Machakws Verstand wieder wach und es war für ihn, als würde er aus einem Dämmerzustand erwachen. Sein Blick schärfte sich und seine Miene wurde sekündlich kälter, bis sie komplett frostig war. Hass und Verachtung stiegen in ihm auf und füllten seinen Körper komplett aus, bis er nur noch eine eiseskälte verspürte, die ihn lähmte. Kein Muskel regte sich und sein Atem ging langsam und flach. Irgendwas schien ihn verändert zu haben und er verspürte wieder den unendlichen Drang Tama weinend am Boden zu sehen. Chephe piepte ängstlich doch Machakw spürte nichts als Hass und hörte nichts mehr. Er hob unmerklich seinen Kopf und - sein Blick traf auf Tamas Augen. In ihren kupferfarbenden Augen lagen Angst, Sorge und Verwirrung. Und ein Gefühl, dass wieder zu spiegeln schien, was er von ihr empfand.. Die Kälte wich aus seinem Körper udn er hörte nur noch sanfte Herzschläge in seinen Ohren pochen. Ruhig und langsam. Doch es waren nicht seine Schläge, die er vernahm. Er spürte eine Präsenz, als würde Tama seinen kompletten Körper einnehmen. Mit aller Kraft versuchte der Junge dagegen anzukämpfen, doch es half nichts. Es war jedoch keine Wut, mit der er versuchte diese Präsenz zu stoppen. Er spürte nichts, weder Freude, noch Hass. Es war, als würde Machakw sich in einem Zustand befinden, zwischen Leben und Tod, und doch stand er dort und nahm alles war. Überdeutlich hörte er das kratzen und hysterische quietschen seits der kleinen Maus auf seiner Schulter. Und doch sah er nur leicht verschwommen, wie durch einen milchigen Schleier, das zierliche Gesicht von Tama, dass weiterhin Angst und Sorge ausdrückte. Eben stand sie noch vor ihm und sagte ihm etwas, und nun war sie zurück gewichen. Der Schleier verdichtete sich und er hörte ihre Worte in einem Echo nachhallen, verstand ihren Sinn aber nicht, wie eine andere Sprache. Kaum das er es bemerkte, hob er seine Hand, als wollte er Tama die leicht gewellten, wunderschönen Haare aus dem Gesicht streichen nur um ihre Narben zu sehen, die sie nun berührte. Er wollte ihre Haut spüren.. Doch er kam nicht dazu. Wie ein Blitz der neben ihm einschlug sprang er schockiert zurück und zitterte am ganzen Körper. Machakws Augen waren weit aufgerissen und blitzschnell fuhr sein Arm wieder an seinen Körper. Kleine Füße bohrten sich in seine Schulter, als Chephe versuchte, das Gleichgewicht zu halten - vergeblich. Die kleine Maus kullerte aufgebracht und verwirrt von seiner Schulter und landete in seiner Hand, die er noch rechtszeitig und geistesgegenwertig ausgestreckt hatte. Nein, sein Zustand war nicht geistesgegenwertig. Er wirkte wie in einer anderen Welt und ziemlich verwirrt, als er die kleine Maus vorsichtig wieder auf seine Schulter setzte. Er schloss seine Augen, doch als er sie nun wieder öffnete, sah er nicht seine bekannte Welt vor sich. Es war, als würde er die Augen weiterhin geschlossen halten, was er auch in Realtität tat, und doch sah er eine eisige Welt voller Schnee und Kälte. Flocken trieben ihm wie Krallen ins Gesicht und versetzten es in einen tauben Kältezustand, in dem er nichts als Schmerz wahrnahm. Machakw fühlte sich dennoch federleicht und er antwortete durch zitternde und kalte Lippen, taub wie der Rest seines Körpers. Schnell schlang er seine Arme um seinen Körper und schloss die Augen, nur um seinen gefühlten Tod nicht zu spüren. Wie durch einen Schlag auf den Kopf antwortete er benommen und ohne zu wissen, was er sprach. Allein Tamas Gegenwart verwirrte ihn genug, doch dies war zu viel. "Tama.. Ich verstehe dich. Du.. du scheinst wie ich zu sein und doch kenne ich dich nicht. Ich weiß nicht wo ich bin und wieso ich das sage - geschweige denn, was ich sage, dennoch.. Hab keine Angst vor mir. Es war eine schöne Vision und nicht so blutig wie die deinen. Und dennoch verstehe ich dich. Erzähl mir von dir, deine Vergangenheit scheint genauso grausam gewesen zu sein wie die meine - wenn auch noch schlimmer." Noch einmal öffnete Machakw seine Augen. Diesmal empfing Wärme ihn und er stand wieder vor Tama. Er hatte sich nicht einen Zentimeter bewegt und musste sehr verkrampt ausgesehen haben. Also lockerte er seine Haltung kaum merklich und sah dem wunderschönen Mädchen in die Augen. Er kam gar nicht mehr los von ihrem Blick, den kupferfarbenden Augen, so leuchtend, so klug, so hell. Ein Gefühl regte sich in seinem Magen. Der Junge wollte Tama näher sein und doch hielt ihn etwas davon ab. Ein anderer Teil seines Körpers - der ihm sagte, so schnell wie möglich abzuhauen um nicht auch Visionen zu verfallen. Aber es fühlte sich richtig an, als würde nur Tama ihm Geborgenheit und Sicherheit schenken. Er lächelte mal wieder, nur diesmal prägte wahre Freude und - Gefühle seine Mimik. Er merkte, wie sein Herz sich öffnete, wie er menschlicher wurde und Blut und Tränen aus seinem Kopf verbannt wurde. Seit Jahren hatte er sich nicht mehr so gefühlt - Zufrieden, in Sicherheit und dazu wie ein ganz normaler Junge ohne Probleme. Ohne Ängste und ohne Leid. Es fühlte sich so gut an, dem fremden Mädchen in die Augen zu schauen. In seiner Vorstellung verglich er sie mit dem, was über sie geredet wurde. Nicht einmal ihre Augen, die nur die Wahrheit auszudrücken schienen, sprachen von einem gestörten oder geisteskranken Mädchen. Einzig und allein ihre Haltung sprach aus, dass etwas nicht mit ihr stimmte. Dass sie einfach zu wenig menschlichen Kontakt hatte. Zu wenig Liebe in ihrem Leben gespürt hatte. Machakw hatte es noch nie so schlimm gehabt und doch verstand er sie. Nur ein Seelentier, dass die beiden vor dem Abgrund fest hielt. Es.. es vermenschlichte ihn, Tama anzusehen und er empfand immerhin echte Gefühle und nicht nur vorgetäuschte oder erzwungene Empfindungen. Auch der letzte Funke Kälte wich aus ihm und er fühlte sich Geborgen, ein Gefühl, dessen Existenz er schon vergessen hatte. In so wenigen Minuten so viele Gefühle zu erleben erschien ihm, dem sonst so freudlosen und gefühlskalten Jungen, so fremd und unwirklich. Und doch fühlte es sich richtig an.


Dieser Beitrag wurde am So Okt 09, 2016 5:14 pm erstellt.

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Loveless


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Onatah | SI | Lager → Mika &' Yahto

Onatah wartete noch ein wenig, aber irgendwie schienen Abey und Namida beide abwesend zu sein. Keine der beiden antwortete ihr und Ona wedelt bei beiden einmal mit der Hand vor den Augen herum. Es gab immer mal wieder ein Augenblinzeln, aber keine wirkliche Reaktion des Körpers oder irgendwelche Worte. 'Antworten wäre auch nett gewesen.' Es klang nicht mürrisch, sondern eher wie eine Art schmollen, als sie dies in ihren Gedanken von sich gab. Bei der kleinen Indianerin vor sich konnte sie es schon irgendwie verstehen, wenn sie nicht mit ihr sprach, denn Onatah hatte nie wirklich etwas mit Abey zu tun gehabt, mit Namida auch nicht und das von ihr keine Antwort kam, wunderte die Indianerin doch schon ein wenig. Aber vielleicht dachten beide auch nur über Worte nach, die sie sagen konnten. 'Was sollte man denn nachdenken, wenn man normales Smalltalk hält?' Verwirrt schüttelte sie den Kopf und ihre braunen Haare flogen zu beiden Seiten, sodass sich ihre Federn leicht lockerten.
Die drei Federn hielten ein paar ihrer langen, widerspenstigen Haarsträhnen zurück, die sonst einfach im Gesicht 'rum gebaumelt hätten. Plötzlich sprang ihr ein kleiner Waschbär ]Mika] auf den Schoß und sah sie mit kugelrunden, schwarzen Augen an. Dazu legte dieser noch den Kopf schief und Onatah entfuhr ein leises 'Ohh'. »Du bist ja ein süß- Hey!« Sie konnte ihren Satz nicht gänzlich vollenden, denn bevor sie dies tun konnte, stahl sich der Waschbär auf ihre Schulter und klaute sich die drei losen Federn aus ihren Haaren. Prompt fielen ihr die Haarsträhnen ins Gesicht, die sie sich sonst immer sorgfältig aus dem Gesicht gehalten hatte. »Vertraue niemals einem Waschbär mit süßen Ausdruck.« murrte Ona vor sich her und hielt sich die Haare mit beiden Händen aus dem Gesicht. Ihre braunen Augen durchsuchen das Lager mit dem kleinen Dieb und versuchte das Getrippel der kleinen Pfoten zu hören, aber es war ein zu reges treiben im Lager, sodass sie es nicht hören konnte.
Mit etwas Anstrengung konnte sie den gestreiften Schwanz des Waschbäres entdecken. Schnell sprang die braunhaarige Indianerin auf und strich sich nochmals das lange Haar aus dem Gesicht. Dann bemerkte sie, dass der Waschbär auf der Schulter eines Sternenkindes saß. Ein junger Mann mit langem Haar. Unbewusst musterte Ona ihn und sie brummte ein bisschen, weil dieser nun die Federn von ihr hatte. »Pläne geschmiedet oder was?«
Sie stampfte zu Yahto hinüber und funkelte den Waschbären an. Sie war nicht sauer oder böse, lediglich etwas empört über so etwas dreistes. »Seinen Waschbären zum klauen anstiften ist absolut nicht drin.« meinte sie nur und verschränkte die Arme beleidigt vor ihrem Brustkorb. Sie unterdrückte es, beleidigt zu wirken, aber sie war von Natur aus ein Mensch, wo man es locker sehen konnte. In so etwas war sie eher wie ein offenes Buch der Handlungen. Jedenfalls wartete sie jetzt auf eine Antwort des Indianers und auch auf ihre Federn, denn die Haare waren so widerspenstig wie eh und je und so langsam standen diese sogar von allen Seiten ab.
Man konnte Onatah auch an der Nasenspitze ansehen, dass sie ein wenig empört war, denn ihre Stupsnase ist leicht rötlich und dies passiert immer, wenn ihr irgendwas nicht passte. »Dürfte ich meine Federn dann wieder haben?«

Kangee | SK (Tiger) | Lager → Wald {Solaya}

Mit leichten Kopfschmerzen öffnete der junge Mann seine goldbraunen Augen und sah erst einmal genervt drein, denn das seichte Licht war schon für den Morgen bei ihm zu viel. Shysie, seine Tigerin, lag neben seinem Bett und hatte noch den massigen Kopf auf ihren großen Pranken. 'Sie schläft also noch.', dachte sich Kangee nur und musste leicht schmunzeln, nachdem er sich aufgesetzt hatte. Er griff nach seinem Lendenschutz, welcher seltsamerweise auf Shysies Rücken lag, sowie auch seine lockere Lederhose. »Shysie, brauchtest du in der Nacht etwa eine Decke?« meinte Kan belustigt und sah zu, wie die Tigerin ihren braunen Kopf hob und ihn mit ihren blass-gelben Augen ansah. »Wieso? Soll ich dich demnächst als Decke benutzen?« fragte Shysie mit gespielt empörten Unterton. Belustigt lachte der Indianer und zog sich fix an, bevor er sein Bett und auch das Tipi mit den Schlafmöglichkeiten verließ, um endlich am Tag teilhaben zu können. In seiner rechten Hand hatte er seinen großen Ebenholz Bogen, welchen er damals von einem guten Freund geschenkt bekommen hatte und zu seiner linken stand Shysie, die ihm nach draußen gefolgt war. »Ich würde mich am liebsten wieder nach drinnen begeben. Bei den Worten konnte man eben nicht anders, als die Augen zu verdrehen, was Kangee natürlich auch tat und sich ein wenig durch das große Lager des Stamms bewegte. Er wirbelte ein wenig Dreck mit seinen Schuhen auf und stemmte beide Hände kurz in die Hüfte, bevor er überlegte, wohin er am besten gehen könnte. Alle sahen so beschäftigt aus, weshalb er sich nicht an einem Gespräch erfreuen konnte. 'Dann werde ich ein wenig jagen gehen.', dachte er sich, auch Shysie nickte dazu nur und folgte dem jungen Mann in den nahe gelegenen Wald. Hin und wieder blieb er stehen und atmete die frische Morgenluft ein, welche sich in seinen Lungen ausbreitete und ein wohliges Gefühl hinterließ. »So einen Morgen gibt es nicht immer.« Ein lautes Lachen entstieg seiner Kehle und er joggte die kurze Strecke hinüber zum Wald, wo ihn schon hohe Kiefern begrüßten und ihren stechenden Geruch hinterließen. Direkt dahinter sah er diverse Laubbäume. »Eichen, Ahorn, Pappeln. Hier fühle ich mich am wohlsten.« Schon seit seiner Kindheit war er gerne im Wald gewesen und hatte dort seine Zeit verbracht. In diesem Wald hatte er auch Shysie kennengelernt. Sie hatte ihm aus den Wald geholfen, als er sich zum ersten mal komplett verlaufen hatte.Die Tigerin hatte Kangee getröstet und ihn dann auf ihrem Rücken aus dem Wald getragen.
»Das weckt Erinnerungen, nicht wahr?« Neben ihm erschien das vertraute braune Fell. »Es weckt Erinnerungen, ja. Ich werde dich aber nicht mehr aus dem Wald tragen.« Ihm war ihr sarkastischer Unterton nicht entgangen und Kan wollte auch nicht die Beutetiere verschrecken, wenn er nochmal lachte, weshalb sein ganzer Körper nur so vor lautlosem Lachen bebte. »Du versüßt mir eben den Tag, meine Liebe.« Von Shysie hörte er nur etwas wie ein 'Ja ja', was er wortlos aufnahm und weiterging. Nach einem weiteren Haselnussstrauch betrat der Indianer eine kleine Lichtung und hielt inne, als vor ihm auf der Lichtung eine Person saß. Ein Mädchen, um genau zu sein, aber Kangee kannte sie nicht wirklich.
Langsam näherte er sich der Indianerin und setzte ein Lächeln auf. »Hallo.«

Akando | SI | Lager | ansprechbar.


Dieser Beitrag wurde am So Okt 09, 2016 5:56 pm erstellt.

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Rehstern


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| Tama | SK [Kojote] | Lagerlichtung | Machakw [Chephe] |

Das braunhaarige Mädchen - Tama - stand vor Machakw. An ihren beiden Armen hatte sich die Gänsehaut gebildet und sich nicht mehr gelöst seit sie darüber nachgedacht hatte was mit Machakw los war. Hatte er eine schöne Vision gehabt und deswegen so gelächelt oder war er einfach ein kranker Junge der Blut und Tod toll fand? Diese Frage bohrte sich in ihren Kopf und sie bekam sie nicht mehr los. Falls er eine Vision hatte die ihr das Blut in den Adern gefrieren lassen würde und er so ein teuflisches Lächeln auf den Lippen getragen hatte..Dann, dann war diesem Jungen nicht mehr zu helfen. Sie hatte oft.. Nein immer schlimme Visionen die zum Teil einfach nur brutal und albtraummäßig waren. Oft hatte sie gesehen wie die Leute ihren Kopf verloren und dieser auf dem Boden rumkullerte als wäre nichts. Oft hatte sie sehen müssen wie sich an jemanden die Haut abschälte und dann dessen Innereien zum Vorschein kamen. Oft musste sie sehen wie Leute bis aufs schlimmste verstümmelt wurden und jeder normale Mensch sich übergeben würde. So etwas war krank. Dadurch wurde sie krank. Durch diese übelsten Visionen. Diese abschäulichen Visionen die sie jeden Tag heimsuchten wie Geister die sie jeden Tag begleiteten. Sie aus dem Schlaf reissen und sie mit kranken Vorstellungen aufweckten. Oder sie ebenfalls in den Schlaf gleiten ließen vor Erschöpfung. Wie oft hatte sie schon versucht vor den Visionen zu fliehen? Sich vor ihnen zu verstecken. Aber wie oft waren sie ihr gefolgt. Oft bis in die Träume selbst. Die Krankheit oder der Fluch breitete sich immer mehr in ihr aus und nahm ihren gesamten Körper und den Kopf ein. Aber eines hatte sie sich dadurch nicht nehmen lassen. Ihre Charakterzüge. Sie hatten sich zwar umgeformt durch das Gespött und das Belächeln der Leute aber sie wurde nie von Hass oder Wut heimgesucht. Diese Worte hatte sie aus ihrem Wortschatz gestrichen. Meist erlebte sie Trauer, Angst, Furcht oder das madige Gefühl vom Versagen. Sie hatte sich geschworen sich nie von Wut leiten zu lassen. Sich nie von ihren Gefühlen beherrschen zu lassen. Doch sie war kläglich gescheitert. Zumindest an letzteres. Sie handelte durchaus durch ihre Gefühle und brachte sie durch ihr Handeln deutlich zum Ausdruck. Sie lachte wenn sie froh war oder sie weinte wenn sie traurig war. Sie schrie wenn sie Angst hatte und zitterte wenn sie Furcht hatte. Sie lies sich auch durch Gefühle ihre Taten beherrschen. Viele bereuten ihre Taten danach aber sie nicht. Wieso auch? Sie hatte noch nie aus Wut gehandelt und irgendwas zerstört. Nicht so wie ihr Vater oft. Die Erinnerung an ihren Vater lies sie immer zusammen fahren. Wie oft hatten ihre Eltern gestritten und Worte fallen lassen die sie danach bitter bereuten. Doch sie waren beide zu stolz um sich das einzugestehen. Die Liebe ihrer Eltern ging immer mehr kaputt und Endes waren sie nur noch zusammen wegen Tama. Um ihr eine schöne Kindheit zu schenken. Doch damals hatte sie auch schon begonnen krank zu werden. Nur damals hatte sie es eben nicht bemerkt und alle anderen auch nicht. Die Visionen waren damals schön und fantasiereich. Sie hatte sich vorgestellt fliegen zu können und durch ihre Visionen wurde das Gefühl und die Vorstellung eben immer realer. Hätte sie damals die Visionen nicht zu gelassen und sie bekämpft. Sich gegen sie aufgelehnt könnte heute alles ganz anders aussehen. Ihre Visionen wurden aber nicht selbstständig schlecht. Sie hatten sich geändert weil sich ihre Einstellung, ihr Charakter sich damals nach dem Tod ihrer Eltern ebenfalls geändert hatte. Sie hegte meist trübe Gedanken und Fröhlichkeit war aus ihrem Kopf gestrichen. Ihre 'Krankheit' passte sich ihren Gedanken an und wurden immer trüber und verstörender. Doch anstatt sich dagegen zu ehren lies sie sie zu. Lies all das Leid auf sich einprasseln. Damals war es ja noch nicht so schlimm wie heute. Sie wurden mit den Jahren realer und Schlimmer. Verstörend er und fühlten sich an wie als wären sie Echt. Als könnten all die anderen es auch sehen. Die Visionen schlichen sich so perfekt in die Realität ein, dass Tama sie nicht mehr von Realität und Vision unterscheiden konnte. Vor Angst und Furcht damals wollte sie nicht mehr leben. Sie war zu einer Klippe gerannt. Doch sie war nicht gesprungen. Sie hatte da gesessen und in den Abgrund gestart. Ihre Beine von vorn nach hinten geschwenkt. Sie hatte geweint weil sie schon so weit getrieben wurde zu springen. Eine ihrer Visionen hatte sich praktischerweise genau dann eingesetzt als sie gerade die Angst und den Entschluss zu springen verarbeitet hatte. Es war die absurde Vision das sie Flügel hatte. Sie dachte sie konnte über den Abgrund fliegen und bis über die Wolken. Der Gedanke war sie verlockend gewesen und sie war um genau zu sein 20 Meter zurück gegangen um Anlauf zu nehmen und unversehrt den Abgrund zu überqueren. Naiv würde man heute dazu sagen doch sie war so fest davon überzeugt die Flügel seien echt und sie konnte springen. Sie konnte fliegen. Den Abgrund überqueren. Genau an diesem trübseligen Tag trat Takhi in das kranke Leben von Tama.Sie hatte die ganze Szene beobachtet und war fassungslos als sie hörte was Tama da schrie. Sie rief : "Ich kann Fliegen!!" und hatte zugesehen wie sie auf den Abgrund zu rannte. Takhi sah natürlich keine Flügel und dachte sich wie lebensmüde das Mädchen sein musste. Doch sie spürte eine Verbindung zu diesem vermeintlich kranken Mädchen. Sie hatte es schon länger beobachtet. Wie es geweint hatte und an der Klippe gesessen hatte. Doch sie hatte sich nicht getraut dem Mädchen näher zu kommen. Sie hatte gesehen wie es am Abgrund gestanden hatte und kurz davor gewesen war zu springen. Dann zusammen gebrochen ist und in Tränen ausgebrochen ist. Sie hatte Mitleid verspürt aber Angst hatte sie daran gehindert das damals 11-jährige Mädchen zu trösten. Sie war damals ja selber noch jung und unerfahren. Doch sie konnte genauso wenig zusehen wie sie sprang mit der Überzeugung fliegen zu können. Irgendetwas hatte sie dazu gedrungen zu sprechen. Doch nicht wie Menschen sondern per Gedanken. Davor hatte sie noch nie so etwas getan oder gewusst ,dass sie so etwas konnte. Sie hatte lediglich 'Hallo.' gesagt und das Mädchen - Tama - hatte sich umgedreht knapp eine Meter vor dem Klippenende. Sie hatte sich umgedreht und den Gruß sprachlos erwiedert. Takhi kam zu ihr und sie hatten den restlichen Tag zusammen am Abgrund gesessen und geredet. Tama hatte geweint und ihr alles erzählt was sie in ihrem jungen Leben schon erlebt hatte. Seitdem war Takhi auch ein fester Teil von Tamas' Leben und Tama ein fester Teil von Takhis' Leben. Takhi hatte schon immer versucht ihr mit diesen Visionen zu helfen doch meist konnte sie sie nur daraus retten aber sie nicht davon befreien. Takhi lebte also ebenfalls mit den Visionen die zwar nur Tama wahr nahm aber sie lebte mit Tama und hatte gleichzeitig Teil an ihren Anfällen. Die welche sie täglich erlebte. Ja, Takhi war das einzige was Tama noch über den Abgrund hielt. Sie davon abhielt einfach zu springen und sich dem leeren Schwarz zu ergeben. Ungewiss was sie dort erwartete. Doch mit dem Gewissen, dass dort alles besser war als ihr Leben. Nein Takhi würde das nie zulassen und das wusste Tama und dieser Gedanke erfüllte Tama jedes mal mit einer wohligen Wärme vom Kopf bis zum kleinen Zeh. Sie kannte Takhi nun schon 5 Jahre fast aber ihr kam es vor als kannte sie sie schon seit ihrer Geburt. Beide wussten alles über einander. Damals war das alles noch relativ holprig gewesen und sie hatte oft Angst sich ihr zu öffnen aber heute war es so als wären die beiden schon immer ein Team. Sie liebte Takhi über alles und sie wusste genauso fühlte auch Takhi. Takhi hatte hingegen von Tamas' trübes Leben keine schwere Vergangenheit gehabt und manchmal fiel es ihr schwer Tama zu verstehen aber sie gab sich alle Mühe. Das sah man Takhi immer an. Wenn Tama nur das weiche Fell von Takhi berührte und es kraulte wurde sie glücklich. Weil sie wusste auf diese Kojotin war immer Verlass egal was war. Oftmals bedankte sich Tama bei ihr. Takhi fragte immer wieso und Tama erwiederte dann ganz einfach 'Weil' und Takhi wusste warum. Es war ja auch nicht so, dass die beiden ihre Gedanken teilten. Das taten sie nähmlich sehr wohl. Bei dem Gedanken huschte ihr erneut ein Lächeln über ihre davor ziemlich harten Züge. Seit sie über Machakw und seine Reaktion nachgedacht hatte, waren ihre Züge hart geworden uns von leichter Furcht geprägt. Sie empfand wenn sie ihn ansah große Sympathie für ihn und ihr wurde wieder so fluffig in der Magengegend. Das Gefühl kannte sie gar nicht. Der Blick den er auf sie gerichtet hatte war so anders. Er war nicht ängstlich oder verstört von ihrer Anwesenheit. Nein sie sah darin Wärme liegen und diese Wärme taute ihre kalten Züge auf. Sie konnte ihre Kupferaugen nicht mehr von seinen Augen wenden und musste ihn angucken. Nach einiger Zeit senkte sie den Blick peinlich berührt. Was war bloß los mit ihr?! Das Gesicht von Machakw hatte gerade komische Änderungen durch gemacht. Erst hatte es ihr warm und freundlich gewirkt und plötzlich war sein verträumt es Aussehen Kälte und Boshaftigkeit gewichen. Sie wollte einen Schritt nach hinten machen doch sie konnte nicht. Sie wollte aber ihre Beine gehorchten ihr nicht. Danke ar auf die nächste Sekunde als er sie wieder ansah wieder dieser verträumte Blick da und sie konnte nicht anders als wieder zu lächeln. Sie konnte nicht mal etwas sagen. Plötzlich erklang wieder die Stimme von Machakw und sie lauschte ihnen. Danach war Stille. Sie musterte ihn verwirrt und irgendwie war unter der Verwirrung auch ein Funken Hoffnung vermischt. Er verstand sie? Er hatte auch schlimm Visionen? Wieso wurde er dann nicht von Spott beworfen und von allen Seiten als irrer Typ betitelt? Wenn dann hätte sie schon längst etwas über ihn gehört haben müssen.. Sie starte ihn an und ihr Blick war komischerweise so ausdruckslos und leer wie so oft wenn sie eine Vision hinter sich hatte. War er wie sie? Konnten..konnten die beiden Freunde werden? Vielleicht konnte er ihr ja von seinen Visionen erzählen? Tagträume die Ausnahmweise mal schön waren mischten sich unter ihre Gedanken wie die beiden da saßen und sich gegenseitig erzählten was sie sahen und wie sie sich fühlten. Sicher eine komische Situation aber ihr gefiel die Vorstellung und sie musste unverhohlen Grinsen. Wenn sie so nachdachte merkte sie, dass sie heute schon mehr gegrinst oder belächelt hatte als in einem ganzen Jahr. Die Anwesenheit von Machakw machte sie komischerweise... Glücklich? Sie legte den Kopf schief und musterte ihn erneut ehe sie in sich hinein seufzte. Würde alles kaputt machen wenn sie ihm von ihren Visionen erzählte? Konnte sie ihm vertrauen? ›Tama. Das kann auch alles ein böser Streich sein!‹, hörte sie eine Stimme die sie so liebte im Hinterkopf. Doch sie war sich sicher dem war nicht so. Sie schüttelte lediglich den Kopf als Antwort und lächelte wie erfroren weiter Machakw an. Ihr war die Maus die er besaß schon aufgefallen und sie sah süß aus. Auch wenn sie etwas Angst vor den Tierchen hatte.. Die Maus saß nun nicht mehr auf der Schulter sondern in der Handfläche von Machakw. Sie musste wohl runter gefallen sein oder so. Sie hatte es jedenfalls nicht mitbekommen. Sie wollte gerade antworten als sie etwas gewohntes spürtem sieschaute zu ihren Beinen hinunter und wusste warum sie vorhin keinen Schritt machen konnte. Kleine zartes Eiskringel wuchsen an ihren Beinen hoch. Sie begann zu frösteln als auch ihre Fingerkuppen langsam begannen Eis zu bilden. Nicht jetzt! Nicht wo sie doch gerade jemanden kennen lernen wollte. Musste ausgerechnet jetzt eine blöde Vision einsetzten? Musste sie ausgerechnet jetzt ein Mädchen aus Eis werden!? Sie zwang sich nicht in Panik auszubrechen und ignorierte schlichtweg das Eis. Es wurde kälter und das Eis dicker und wuchs schon an ihrem Bauch hoch. Machakw reagierte nicht. Er konnte ja auch schlecht ihre Vision miterleben.. »Ehm. Also. Wow. Das überrascht mich. Dann verstehe st du mich also.. Es ist schlimm jeden Tag mit solchen Visionen zu leben. Sie sind Alltag geworden weißt du?« , antwortete sie trübe und versucht krampfhaft das Eis auszublenden welches sich an ihr hochrankte. Ihre Arme waren schon voll und es wuchs gerade an ihrem Hals hoch. »I-Ich würde gerne mit dir darüber reden. S-setzen wir un-uns do-doch.«, presste sie hervor und zitterte vor Kälte. Sie konnte sich ja schlecht setzten und ihr Atem war nur noch eine kalte Wolke wie die im Winter die man sehen konnte. Sie war voll mit Eis und sah nur noch durch eine dünne Schicht Eis hindurch den Körper von Machakw. Sie hatte vorhin gemerkt wie nah er daran war ihr eine Strähne aus dem Gesicht zu streifen. Sie hätte es sogar zugelassen. Wovor sollte sie Angst haben..? Sie spürte wie auch ihre Adern gefeierten und wie sie vornüber kippte. Genau auf Machakw drauf. Die Zeit verlief wie in Zeitlupe und es war fast so als splitterte das Eis von ihr ab als sie fiel und von Machakw aufgefangen wurde. Das Eis brach weg. Doch anstatt in tausende von Splittern mit zu zerbrechen war sie am ganzen Stück. Die Zeit lief wieder normal und sie fiel weiter auf Machakw drauf. Nein. Bitte nicht.. Sie konnte doch nicht einfach fallen. Schon gar nicht auf eine fremde Person. Oder auf eine Person die sie gerade eben erst kennen gelernt hatte. Sie konnte sich jedoch nich bewegen. Als wäre das Eis immer noch um sie herum und sie fiel hilflos weiter. Schreck war ihr ins Gesicht gedruckt aber sie brachte nichts heraus oder konnte nichts gegen den Fall tun. Wenn dann wäre es eh zu spät. Sie hoffte Machakw fing sie auf...


Zuletzt von Winterstern am So Okt 23, 2016 1:36 am bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet


Dieser Beitrag wurde am So Okt 09, 2016 7:36 pm erstellt.

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Aiyana|| SK (Rabe) || Alter Baum

Als Awan nicht verschwand als sie so anders gewesen war, entschloß sich Ai wieder normal zu werden. Als allererstes kehrte die Gänsehaut zurück. Dann wurde ihr blich wieder normal und zuletzt erschien das Lächeln wieder auf ihrem Gesicht. Auf seine Frage antworte sie Das ist Nahimana. Eine unheimliche Rabendame. Die mir durch ihre Art einfach nur Angst macht stellte Yana ihr Seelentier vor. Sofort ertönte auch schon Nahimanas Stimme in ihrem Kopf und ihr lief es eiskalt den Rücken runter. Und dass obwohl Nahimana nur gesagt hatte wie geschmeichelt sie sich fühlte und dass ihr noch niemand so tolle Komplimente gemacht hatte. Diese Angst vor sich selbst war nicht so toll, da hatte Awan recht. Warscheinlich sollte sie Nahimana als Teil von sich selbst akzeptieren, doch das könnte sie nicht. Erstmal musste sie aufhören Angst vor sich selbst zu haben. Und das war irgendwie schwerer als sie je erwartet hatte. Überhaupt hatte sie nie erwartet das es soetwas bedeutete ein Sternenkind zu sein.


Dieser Beitrag wurde am So Okt 09, 2016 9:23 pm erstellt.

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