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Liebe Katzen groß und klein, Regeln müssen immer sein. Deshalb kommt ihr als Neuling an, endet euer Name stets mit "junges" hinten dran. Keine Angst, ihr werdet seh'n, mit etwas Fleiß, werdet auch ihr bald als Krieger vor uns steh'n.
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Kupferjunges


Junges

Anzahl der Beiträge : 28
Weiblich Anmeldedatum : 06.05.16
Alter : 13

Jula 4



Als der Knall kommt, ist nichts mehr wie es war. Aus den Trümmern erhebt sich nur eine kleine Gestalt. Sie hat das Unmögliche überlebt- und muss sich ihren Weg durch die Zerstörung bahnen. Und diese Gestalt ist eine Katze.

Kapitel 1

Ich vermisse Mary. Vorallem ihre Stimme. Ihre warmen, weichen Hände, ihr Lachen. Sie hat mich immer auf den Schoß genommen und gesagt: "Oh Juliette, wenn es irgendwann vorbei ist, dann wirst du leben, nur du, und der Rest ist unwichtig." Ich hatte damals nicht zugehört, vorallem weil ich an nichts anderes denken konnte, als gestreichelt zu werden.
Jula, Jula, dumme Jula. Ich hatte die letzten Tage mit Mary vergeudet. Ich hatte sie eine Stunde vor dem Einschlag des großen Todes gekratzt, nur weil sie mich nicht losgelassen hatte. Ihr Gesicht war überrascht gewesen.
Und dann, dann kam das Ding vom Himmel, einfach so. Die Erde bebte. Das Wasser schoss aus dem Boden. Das Haus bekam Risse. Ich war gerannt und hatte Mary nicht einmal gesucht.
Für sie gab es keine Chance. Draußen war es leise. Die Straße war Warm vom Blut der Lebewesen, vom Blut der anderen Katzen, vom Blut der Menschen, von Marys Blut. Es war so entsetzend, dass ich weiter rannte, dass ich nicht stehen blieb, doch überall war das gleiche Bild: Tote und sterbende Lebewesen. Nur ich war unverletzt. Ich konnte es nicht begreifen. War ich geschützt durch die Liebe Marys? War ich rechtzeitig im Freien gewesen und konnte so nicht erschlagen von Ziegeln und Steinen werden?
Doch als ich an den Himmel blickte, wusste ich, dass auch ich bald nicht mehr sein würde. Die Wolken waren pechschwarz und Blitze zuckten wie Krallen umher. Feine Körner rieselten herunter wie Schnee. Ich schnappte mir eines, doch es schmeckte wie Benzin.
Ich röchelte, als immer mehr der feinen Körner herunter kamen und mich angriffen, sich auf meine Schnauze, auf mein Fell legten.
Plötzlich ertönte ein Rufen von der Seite: Hilf mir, Katze! Ich drehte mich herum, doch da waren nur noch mehr Körner, die wie eine Wand wirkten, eine undurchdringliche Wand.
Hilfe!, rief die Stimme. Sie war nicht menschlich, eher klang sie wie ein Tier. Komm schon! Ich bin hier!
Ich hiefte mich nach links, humpelte in diese Richtung und plötzlich spürte ich Fell. Ich erschrak und fauchte vor Aufregung. Jemand lebte außer mir!

Hilf mir endlich! Ich stecke fest! Die Stimme war direkt vor mir. Ich scharrte um das Stück Fell herum, bis auf einmal ein Kopf eines jungen Katers zum Vorschein kam. Sein Ohr blutete heftig und viel Fell fehlte, aber äußerlich schien es ihm sonst gutzugehen. Er starrte mich wütend an.
Wieso hat das so lange gedauert? Ich hätte sterben können! Er funkelte mich an und trotz seiner Wut stellte ich fest, das er schöne Augen hatte. Sie waren grün und groß und glänzten im schwachen Licht.
Ich bin Juliette., stellte ich mich vor. Er knurrte etwas unverständliches. Nach einer Weile sagte er: Max. ich wollte ihm über das Ohr lecken, doch er sprang zurück und sträubte den Nackenpelz.
Ich wurde wütend. Er war mit Abstand der nervigste Kater, den ich je kennengelernt hatte! Mary hätte ihn...... Mary.... Ich wurde wieder traurig und plötzlich wurde mir bewusst, dass sie fort war, für immer und dass Max womöglich der einzige war, den es sonst noch gab. Ich nickte ihm zu und kehrte um. Er sollte mir nur folgen wenn er wollte.
Hey! Jula!, miaute er. Warte.
Und er folgte mir in die graue Welt.

Soooo,, ich hoffe es hat euch gefallen! Tschüß und schreibt unten rein, ob ich weiter schreiben soll:-)

Kupfer


Dieser Beitrag wurde am Sa Mai 14, 2016 6:39 pm erstellt.

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Gast


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Jula 4



Boah das ist echt gut geschrieben^^
Ich bin gespannt auf die Fortsetzung, mach weiter so:D
LG Luna


Dieser Beitrag wurde am Sa Mai 14, 2016 6:55 pm erstellt.

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Gast


Gast


Jula 4



WOW!!! Kupfer, das ist echt Hammer! Du MUSST unbedgint weiterschreiben! Du hast echt Talent.
Freue mich auf mehr!


Dieser Beitrag wurde am So Mai 22, 2016 10:37 am erstellt.

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Himbeerpfote


Schüler

Anzahl der Beiträge : 110
Weiblich Anmeldedatum : 01.05.16
Alter : 14

Jula 4



Erstmal WTF was für eine geile Geschichte!
Das Kapitel ist wirklich eines der Besten, die ich hier gelesen habe. Ich bin wirklich gespannt wie es weiter geht und ob sich Juli und Max anfreunden werden.
LG Him


Dieser Beitrag wurde am Di Mai 24, 2016 6:39 pm erstellt.

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Kupferjunges


Junges

Anzahl der Beiträge : 28
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Alter : 13

Jula 4



Schnapp! Max raste an mir vorbei und direkt in eine Tonne hinein. Sein getigertes Fell zuckte erfreut und er wedelte wie ein Hund mit dem Schwanz.
Julipet! Fressen! Er schob mir mit der Schnauze ein Stück Fleisch zu.
Ich schnupperte. Es roch so schlimm wie ein toter Wal, der seit Jahren in einer warmen Küstenregion lag. Gerade wollte ich mich weigern zu fressen, da zog sich mein Magen schmerzhaft zusammen. Ich holte tief Luft und riss ein Stück Fleisch heraus. Es schmeckte noch wage nach Lachs.
In Gedanken jaulte ich entsetzt auf. Mary hatte mir immer Lachs gegeben. Wie sooft wurde mir bewusst, dass ich ohne sie nur eine abgemagerte, graue und zerzauste Streunerin war. Und Max.... Er sprach nicht über seine Besitzer. Nur ab und zu erwähnte er einen Namen- Caleb.
Auch Max war abgemagert bis auf die Knochen. Seine grünen Saphiraugen funkelten nicht mehr. Sein Atem ging stoßweise. Und umso mehr schätzte ich die Geste, mir das Fleisch, dass er gefunden hatte, zu geben.
Danke, Max. Julipet..... Warum nicht..... Ich blinzelte ihn an. er blinzelte nicht zurück.
Enttäuscht rollte ich mich zusammen. Es war ein guter Platz zum Schlafen.
Der Ascheregen fiel hier nicht so dicht.
Sobald ich die Augen geschlossen hatte, sah ich Mary vor mir. Meine Mary.
Mit ihren haselnussbraunen Augen, den Sommersprossen, den schwarzen Haaren und dem schneeweißen Gesicht. Ja, es war Mary.
Jula!, rief sie und weinte vor Freude. Ich schmiegte meinen Kopf an ihre Schulter und sog ihren tröstenden Duft auf. Doch Marys Miene versteinerte sich plötzlich. Wie bist du hergekommen? Ich weiß nicht, wo ich bin.
Da war ein heller Strahl und danch war ich hier.

Ich miaute leise: Mary, du bist tot.... tot und wachst nie mehr auf. Doch sie verstand mich nicht.
Marys Blick ruhte liebevoll auf mir. Sie berührte meine Stirn und schluchzte leise. Dann straffte sie sich und sagte:
Aber eins weiß ich: Du bist in Gefahr. Wach auf! Schnell!

Ich schlug die Augen auf. Max fauchte. Und vor ihm stand ein riesiges Ungetüm mit vor Hass glänzenden Augen.
Ich sog die Luft ein. Das konnte nicht sein, nicht hier, mitten in der Stadt!
Und doch sah ich ihn vor mir, einen lebenden, todeslustigen Tiger.

Ob Jula und Max den Tiger besiegen, erfahrt ihr demnächst.


Eure Cooper


Dieser Beitrag wurde am So Mai 29, 2016 6:10 pm erstellt.

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Jula 4

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