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Liebe Katzen groß und klein, Regeln müssen immer sein. Deshalb kommt ihr als Neuling an, endet euer Name stets mit "junges" hinten dran. Keine Angst, ihr werdet seh'n, mit etwas Fleiß, werdet auch ihr bald als Krieger vor uns steh'n.
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 Das hellste Licht wirft die tiefsten Schatten || Playstart

©Strahlenlicht
So März 25, 2018 2:34 pm
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Erfahrener Krieger
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(Nach längerer Zeit dann auch mal wieder ein Post von mir. Tut mir leid dass ihr ein Weilchen warten musstet, Grund für meine Abwesenheit steht in der Patroullie <3 D:)

Adrien Willemsen || Gefallener Engel || Mitglied || Straßen Londons || Mayalie @Nymeria

Adrien ließ die Hände in die Taschen seiner schwarzen Lederjacke verschwinden und ging mit langsamen Schritten durch die Straßen Londons, die vermutlich aufgrund der Versammlung im Thronsaal leerer waren als er es gewohnt war, wobei sie normalerweise schon ziemlich still waren, wenn man sie mit dem Trubel vergleicht, der hier immer geherrscht hatte als die Menschen noch hier waren. Eigentlich war es um einiges angenehmer, wenn nicht so viel los war, und Adrien musste sich nicht vor den Blicken der Sterblichen verstecken, seine Augen und Flügel verrieten, dass er nicht 'normal' war, wie sie es nennen würden. Und diese zwei Dinge zu verstecken war doch ein wenig zu kompliziert, als dass er es jeden Tag machen würde, nur, um sich in der Öffentlichkeit blicken lassen zu können. Nein, da war es ihn lieber wenn es still war und er einfach umher gehen konnte, ohne das man schreiend vor ihn weg rannte und man glaubte, man hätte einen Geist gesehen. Ein kurzes Auflachen entdrang dem gefallenen Engel. Okay, zugegeben, das Schauspiel in seinen Kopf, wie so ein Szenario wohl aussehen würde, war doch ganz amüsant, aber es würde ihn doch in Schwierigkeiten bringen, und darauf hatte der junge Mann auch keine Lust. Schade aber auch, aber selbst wenn er es hätte testen wollen, so waren die Menschen doch verschwunden, also hätte er es so oder so vergessen können.

Sein kurzes Auflachen und das belustigte Lächeln im Gesicht brach jedoch in der nöchsten Sekunde wieder ab, als er plötzlich spürte, wie etwas -oder eher gesagt jemand- gegen ihn stieß. Vielleicht war es seine Schuld gewesen, schließlich hatte er zu diesem Zeitpunkt nicht auf seine Umgebung geachtet und mit den Gedanken gespielt, aber die Schuld um den Aufprall nun auf sich nehmen, das kam bei Adrien nicht in Frage. Deswegen drehte er sich zu dem Neuankömmling um, und wollte ihn soeben gereizt ermahnen, dass er doch aufpassen solle, wo er hin tritt, aber aus diesem Plan wurde nichts, als er das Gesicht seines Gegenübers erkannte. Ein Gesicht, dass noch immer diesselbe Trauer und Gebrochenheit in sich trug, wie beim letzten mal, als er es gesehen hatte. Diese Emotionen schienen aber schnell zum Schock zu wechseln, als die Engelsdame den gefallenen Engel nun ebenfalls wiederzuerkennenchien. Ein flüchtiges 'Entschuldigung' entdrang aus ihren Mund, ehe sie sich auch schon wieder davon stehlen wollte. Doch bevor sie das tun konnte versperrte Adrien ihr mit seinem rechten Flügel den Weg und ersetzte ihn kurz danach mit einem Schritt zur Seite mit sich selbst. "Moment mal..." funkte er nun zwischen ihr und ihren Plan, zu gehen, dazwischen. Seine tiefschwarzen, einfarbigen Augen musterten die kleinere Person vor ihn kurz, ehe er erneut die tiefe Stimme erhob: "Warum sehe ich immer noch den verletzten Blick?" fragte Adiren nun überraschenderweise nach. Zwar klangen seine Worte nicht tröstend oder mitfühlend, weder noch aufmunternd in irgendeiner Weise, aber es war doch verwunderlich, wie kein Spott oder ähnliches in seiner Tonlage aufzufinden war. Man könnte sagen, sie klang eher monoton, gemischt mit etwas Neugierde.

Vom letzten Mal, als er sie getroffen hatte, konnte er sich noch dran erinnern, wie sie sich um das Handeln ihrer Schwester beklagt hatte. Aber das hielt doch nicht bis nach einer Woche danach noch an, oder? "Erzähl mir nicht, du trauerst deiner Schwester noch hinterher?" kam es also von Adrien, um seine Vermutung bestätigt oder eben verneint zu bekommen, wobei nun dann doch Ungläubigkeit in seiner Stimme wiederzufinden war. Wie konnte jemand eine ganze Woche lang so sehr um seine Schwester trauern? Zugegeben, Adrien selbst besaß keine Familie, weder Geschwister noch Eltern, entweder hatte er sie vergessen oder niemals kennengelernt, er erinnerte sich nicht, aber der Verlust eines solchen Mitgliedes konnte doch nicht so dramatisch sein! Außerdem war es ja nicht so, dass ihre Schwester tot sei. Er hatte verstanden, dass sie sich zu den gefallenen Engel begeben hatte. Und? Was war daran so welterschütternd?


Helen Ahring || Vampir || Anführerin || Nox' Wohnung || Nox @Rotflamme

Sie wollte das nicht. Ganz tief in ihren Inneren spürte sie, wie sie sich davor strebte, auf den gefallenen Engel zuzustürmen, nur diesen Geruch des Blutes um sie herum wahrzunehmen und dieses unendliche Verlangen in sich zu spüren, den Hunger zu stillen, der durch den Duft wieder zum Leben erwacht wurde. Sie hatte ihn schon immer gespürt, sein Jahrhunderten, aber Gott, wie stärker er sich nun anfühlte, so quälend und schmerzend, nur dank des so verführerischen und unwiederstehlichen Geruchs der ihre Sinne betäubte. Sie konnte es nicht zurück halten, diese andere Seite ihrer Selbst, welche nun durchbrach, wie ein wildgewordenes Raubtier Besitzt von ihr ergriff und sie steuerte wie eine Marionette. Der Hunger und das Verlangen war einfach viel zu groß, als das Helen etwas dran hätte ändern können. Sie hasste sich selbst dafür, es nicht kontrollieren zu können, hasste diese andere Seite, aber diese Emotionen, die Gefühle der 'echten' Helen, waren so leise und schwach im Hintergrund ihrer Gedanken, dass sie sie überhörte. Es war, als würde der Geruch des Blutes dagegen anbrüllen, sie mit seinem Schreien verstummen lassen, ein Kleindkind das von seinem schlimmsten Abltraum verscheucht und verdrängt wurde. Somit überhörte die Vampirin auch, wie Nox noch fragte, ob alles mit ihr in Ordnung sei. Nein, das war es nicht, das war es überhaupt nicht, aber sie konnte es ihm nicht sagen, was bei ihrem Aussehen aber auch nicht nötig war. Dieser wechsel von purer Panik und Furcht in ihren Augen zu der blanken Wut und Gier waren genug Antworten, um ihn zu sagen, dass nicht alles in Ordnung war. Helen drehte durch, und sie konnte nichts dagegen machen, wartete einfach in der dunklen Ecke ihres Bewustseins darauf, dass es wieder vorbei war.

So bekam sie auch kaum mit, wie sie sich plötzlich von der Wand des Raumes in unglaublich hoher Geschwindigkeit zu Nox begab, auf ihn zurannte und bereit, ihre Zähne unter seine Haut zu graben. So, wie sie es so oft schon gemacht hatte, und so oft ungewollt gemacht hatte. Nur, dass die Stimme, die normalerweise immer im Stillen flehte, es nicht zu tun, in ihren Kopf nun lauter danach schrie, aufzuhören. Aber selbst dieser Ruf, dieser Hilferuf wurde unterdrückt. Sie sollte es einfach aufgeben, zu versuchen, dagegen anzukämpfen. Es geschehen lassen. Es gab ohnehin keinen Weg, es zu vermeiden. Sie wusste das zu gut. Aber sie brauchte auch nicht dagegen anzukämpfen. Denn als Helen Nox erreichte, den Mund öffnete und ihre Reißzähne in seinen Hals vergraben wollte, so spürte sie einen starken Wiederstand. Und obwohl sie mit aller Macht zubiss, reichte ihre übernatürliche Kraft nicht dazu aus, an das Blut zu kommen, dass unter seiner Haut in seinen Adern floss. Ihre spitzen, langen Zähne streiften lediglich über seinen Hals, wie eine sanfte Feder, hinterließen keinerlei Spuren. Als Helen den Kopf wieder zurück zog, da war zuerst Verwirrung in ihren Augen zu sehen, ehe es zu Frustration und Verärgerung wechselte. In der nächsten Sekunde tauschte es jedoch wieder mit dem Ersteren, als ihre nun dunklen, blutroten Augen sich Nox' zuwanden. Der missglückte Angriff schien sie aus der Fassung gebracht zu haben, und als sie nun den unverletzten Nox vor sich sah, so kam diese Verwirrung nur noch stärker ans Tageslicht und sie trat überraschenderweise einen Schritt zurück, unsicher, was da gerade passiert war und was sie nun tun sollte. Und dieser kurze Monent der Verwirrung nutzte die Stimme der Vernunft in ihren Hinterkopf dazu aus, um wieder zu Brüllen und zu sagen, dass sie aufhören sollte. Sie erklang lauter und klarer als zuvor, hing Helen wie üble Kopfschmerzen in den Gedanken und brachte sie nur noch weiter aus der Fassung. Ihre Augen färbten sich langsam wieder etwas heller, behielten jedoch die dunkle, unnatürliche Färbung, während ihr Blick weiterhin Nox galt, ein nun sehr verunsicherter und schon ängstlicher Blick.



©Rotflamme
Mo Apr 09, 2018 8:06 pm
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Heiler
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Nox | gefallener Engel | seine Wohnung; Helen (@Strahlenlicht)
Er stand komplett still, mit geschlossenen Augen und fühlte den Luftzug, den Helen auslöste als sie mit der übermenschlichen Geschwindigkeit, die den meisten Vampiren eigen war, auf ihn zu rannte und den Widerstand, den die geballte Luft gegen ihre Reißzähne ausübte, die schließlich an den Luftpolstern abglitten. Als er die Augen öffnete, um zu sehen wie sie reagierte, da er ihr in diesem Zustand alles Mögliche zutraute, stand sie vor ihm und sah ihn aus verwirrten, roten Augen an, in denen er auch eine Spur Verärgerung zu erkennen glaubte. Doch gerade, als er einen Arm nach ihr ausstreckte trat sie zurück und betrachtete ihn mit einem fast schon verängstigten Ausdruck im Gesicht. Sollte er einen Schritt auf sie zu machen? Unsicher, was er jetzt tun sollte, begann er einfach mit ihr zu sprechen. "Tut mir leid, Helen, falls ich dich erschreckt habe. Aber du kannst mein Blut nun mal nicht bekommen. Es täte dir nicht gut, wirklich nicht." Noch während er dies sagte, ratterte es in seinem Gehirn, als er versuchte, einen Weg aus dieser Situation zu finden, sein Blick schweifte kurz zur Tür des Raumes, links neben Helen, nur ein paar Meter trennten diesen Raum von der Küche, in der die ganzen Blutkonserven lagen. Er würde erst einmal abwarten, was Helen als nächstes tun würde, ihm würde schon etwas einfallen, da war er sich sicher.

Arsinoe | Göttersprössling | mit Mira auf dem Weg zur Versammlung (@Wintercrown)
Atria | Engel | vor dem Big Ben - ansprechbar



©Wintercrown
Mo Apr 09, 2018 9:21 pm
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Heilerschüler
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Mira / Göttersprössling / Auf dem Weg zur Versammlung mit Arsinoe @Rotflamme

Du hast vielleicht Ideen also wirklich. Gespielt entsetzt sah sie Ars an und musste selber schmunzeln. Nein also für gewöhnlich ist es nicht weit was ich durch Materie durchkann also wenn unter mir nicht gerade eine Höhle ist würde ich irgendwann einfach zum stehen kommen. Keine Ahnung ob der rest meiner Art oder besser gesagt der richtigen Art beliebig durch kommen ich hab noch nie einen getroffen. Mhh wo wir gerade bei Treffen sind Versammlungen werden meistens an gut zugänglichen großen Orten abgehalten, fällt dir was ein ? Mir würde nur der Palast einfallen er ist groß gut zugänglich aber lässt sich gut bewachen.



©Saphirstern
Mi Apr 11, 2018 7:07 am
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Lathiva/Gestaltenwandlerin -Mitglied/ Versammlung bei Araziel @ Wächterstern

Mit ihren Wachsamen grünen Augen beobachtete Lathiva Araziel als er schritt für Schrott auf sie zusteuerte bis er vor ihr stand. Er hatte eine Seltsame Aura die ihr selbst jedoch keine Angst machte weswegen sie nur etwas das Kinn anhob um ihm in die Augen zu sehen. Er begann ihr nun zu erklären warum sie die Menschen brauchten und warum es so wichtig sei das sie wieder zurück kehrten. Lathiva seufzte etwas genervt auf. Nicht wegen ihm sondern mehr wegen der Tatsache das die Menschen zurück kommen mussten. "Wenigstens kann man seine zeit dann wieder damit verbringen sie zu jagen" meinte sie grimmig und verschränkte die Arme vor der Brust. "Für mehr sind sie nicht tauglich. Nur für die jagd und dafür das sie unsetwas zu essen machen.." kurz hob sie dann die schultern an undlies ihren Blick auc durch die versammelten Wesen gleiten wo sich einige Köpfe in ihre Eichtubg gewandt haben.

(Farbe. Fett.. am pc wieder o.o)



©Schwarzschattenhimmel
Do Apr 12, 2018 1:05 pm
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Lina // Anführerin der Gestaltwandler // Auf der Versammlung
Die Gestaltwandlerin spürte Wut und Hass in sich aufsteigen. Dieser gefallene Engel würde niemals über ihre Rasse bestimmen. Sie wollte sich auf ihn stürzen und ihm zeigen was sie von ihm hielt, doch sie hielt sich zurück und zitterte einfach nur vor Wut. Dieser möchtegern Anführer.. Niemals werde ich mich ergeben und dir meine Rasse überlassen! Dachte sie und hoffte das Blicke töten könnten, doch das war nur ein Wunsch denken, daher musste sie einfach schweigend alles hinnehmen. Ich warne dich nur einmal, halte deine Hände weg von meinen Volk! Dachte sie und atmete tief ein und aus.


Samael // Werwolf Mitglied // IM Park
Der Werwolf nahm die Hände von seiner Freundin und zog sie sanft weg. "Gehen wir, wir finden sicher etwas interessanteres und ruhigeres als das hier." Meinte er leise und spürte wie seine Wut verrauchte und er langsam ruhiger wurde. Die Kälte für Fremde kam wieder, doch nicht für seine Freundin.
(Out: Schreibt mir bitte eine PN wenn ich etwas überlesen habe! Taggt mich bitte auch in euren Beiträgen.)



©Namida
Mo Apr 16, 2018 9:26 pm
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Amaris || Anführerin der Dämonen || Bei Araziels Versammlung

Gelangweilt lehnte sie an einer Wand ganz hinten im Raum. Die Versammlung dauerte nun schon eine halbe Ewigkeit und sie fragte sich, warum sie überhaupt hierhergekommen war. Zum Teil aus Langeweile, denn sie hatte ja eh nichts zu tun, und zum Teil aus reiner Neugier. Sie musterte denn gefallen Engel wie er selbstgefällig auf dem Thron saß und mit der Krone spielte. Leicht verzog sie das Gesicht, denn ihn wollte sie bestimmt nicht dort sitzen sehen. Amaris hatte ein kleines Problem was Autoritätspersonen betraf, das bestritt sie auch gar nicht. Das Problem hierbei war nicht das sie sich einschüchtern lies, nein keines Wegs. Ihr Problem war das sie nicht auf dem Thron saß, denn sie ließ sich nicht gerne vorschreiben was sie zu tun hatte. Das erinnerte sie nur zu gut an die Begegnung die sie letzte Woche gehabt hatte.

Die kleine streitsüchtige Gestaltwandlerin die sich von Amaris überhaupt nicht hatte einschüchtern lassen. Zum Teil hatte das die Dämonen echt genervt aber anders herum war das endlich mal ein spannendes Gespräch gewesen. Die rothaarige war es gewohnt das man ihr immer nur zu stimmte und nach dem Mund redete. Das es sich jemand gewagt hatte ihr zu wiedersprechen, hatte das ganze sehr interessant gestaltet. Jedoch empfand Amaris das Gespräch noch immer als positiv, weswegen sie auch noch immer Kontakt mit der Gestaltwandlerin hatte. Ihr gefiel das Temperament der jungen Frau und Amaris konnte auch nicht abstreiten, dass sie sie recht attraktiv fand. Sie fragte sich wo Lath sich im Moment befand.

Während sie noch in Erinnerung schwebte bemerkte sie wie sich die Stimmung im Saal veränderte, was eigentlich kein Wunder war, denn der gefallene Engel begann zu sprechen. Ihm ging es also um die Menschen. Auch wenn sie ihn nicht mochte, so musste sie ihm doch zustimmen. Auch Amaris hatte bereits gemerkt wie sehr sie die Menschen vermisste. Nun nicht, weil sie die Menschen mochte, sondern eher, weil sie sie brauchte. Die Lebens Energie der Menschen war für sie notwendig zum Leben, und Amaris spürte schon deutlich das es ihr schlechter ging seitdem die Menschen verschwunden waren. Sie seufzte leicht.

Kurz darauf wurde ihre Aufmerksamkeit jedoch auf eine Stimme gelenkt die sie nur allzu gut kannte. Ihre Augen weiteten sich während sie überrascht die Person ansah. Was machte Lath denn hier? Sie hatte sie ehrlich gesagt anders eingeschätzt und sie somit am wenigsten hier erwartet. Jedoch beschloss sie erst einmal nichts zu sagen und hörte stattdessen dem Gespräch weiterhin zu. Als die Gestaltwandlerin redete nickte sie ein wenig auch wenn sie nicht ganz einig war was der gefallene Engel auch zu verstehen gab. Seine Argumente konnte sie nun doch wieder nachvollziehen weswegen sie zu stimmend nickte. Amaris konnte jedoch auch vernehmen das die Gestaltwandlerin mit der Antwort nicht so zufrieden war, weswegen sie sich von der Mauer abstieß und zu der Gestaltwandlerin hinüberging. Sie legte eine Hand auf die Schulter der jungen Frau um auf sie aufmerksam zu machen, während sie etwas sagte. “Na komm so schlimm sind die Menschen nun auch wieder nicht. Da gibt es andere Sachen über die man sich mehr aufregen könnte“, bei den letzten Worten zwinkerte sie ihr zu und ein leichtes grinsen schlich sich auf ihr Gesicht.


|| Lysander und Dawn folgen



©Saphirstern
Mi Mai 02, 2018 5:01 pm
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Lathiva/Gestaltenwandlerin -Mitglied/ Versammlung bei Araziel, Amaris @Namida, @ Wächterstern

Noch während die Wandlerin auf eine antwort des gefallenen Engels wartete der die ganze Versammlung ja einberufen hatte, hatte sie ihren Blick auf die anderen versammelten gerichtet. Sie erkannte keinen davon. Viele unbekannte Gesichter oder es war ihr einfach nicht möglich von ihrer position aus bekannte zu erkennen. Araziel hatte bisher immernoch nichts gesagt vielleicht fiehl im nichts ein oder er überlegte oder er hatte nichts mehr zu sagen. Sie seufzte und wandte ihm erneut kurz den Blick zu. Sie mochte ihn einfach nicht. Seine begründungen über die Menschen oder das was andere taten waren nicht schlecht dennoch würde sie sich ihn nie als einen guten kollegwn vorstellen können. Von seiner seite aus nahm sie ebenso an das der gefallene in keinem Wesen welches hier hauste einen guten Freund oder kollegen sehen konnte.

Ein gewicht legte sich aif ihre schulter und kurz darauf erstönte eine Stimme. Die rothaarige wandte den kopf zur Seite nach hinten um Amaris die Dämonin zu erkennen die sie vor ungefähr einer Woche kennen gelernt hatte. "Nicht so schlimm.. gut da magst du vielleicht recht haben" stimmte sie der Anführerin zu. " aber es gibt schon einige Sachen über sie wo man sich aufregen kann" dabei lächelte sie an Amaris gewandt und erwiederte somit ihr grinsen bevor sie etwas zur seite rückte um neben der Dämonin zu stehen. "Aber komm gib zu das du es doch auch liebst ihnen angst zu machen? Oder kuschelst du lieber mit ihnen?" Fragte sie mit gesenkter stimme und einem ein wenig neckendemde Unterton.

(Farbe. Fett.. am pc wieder o.o)



©Runenstern
Sa Mai 19, 2018 2:21 pm
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[Araziel / Oberster gefallener Engel / Auf der Versammlung]

Shane presste kurz die Lippen aufeinander. Er spürte noch immer diese Blicke, die ihm verachteten oder verspotteten. Diese Wesen würden schon noch sehen, was sie davon hatten. Er würde dafür sorgen, dass keiner davon etwas zu lachen hatte, auf dieser neuen Welt, die sie erschufen. Die gefallenen Engel würden herrschen und daran würde niemand etwas ändern. Nicht einmal die Gestaltenwandler. Araziels Blick fiel mit einem Mal auf Lina. Ein gespieltes Lächeln legte sich auf die Lippen des Engels. “Pass nur auf., schien sein Blick ihr zu sagen. Nach einem Moment holte er tief Luft und seine Aufmerksamkeit kehrte zurück zu einer anderen Gestaltenwandlerin, die wenigstens etwas Interesse an seinem Tun zeigte. Aber ihre Gedankengänge hatten auch einen wahren Kern. Araziel war nicht hier, um sich Freunde zu machen. Alles was er brauchte war einfach Verbündete. Wesen, die sich seiner Herrschaft anschlossen und ihm halfen die Menschen zu finden, damit sie überlebten. Dadurch, dass sein Blick für einen Moment auf jemand anderes gelenkt gewesen war, hatte er nicht wirklich mehr auf Lathivas Worte geantwortet. Er hatte sie nicht überhört, nur gerade nicht als wichtig empfunden. “Menschen sind dazu da, dass sie sich vor uns verbeugen und wir sie quälen können. Zu mehr nicht.“ Araziels Augen blitzen etwas auf, als noch jemand an sie herantrat. Der Engel musterte die Dämonin für einen Moment. Sie schien die Gestaltenwandlerin zu kennen. Schweigend lauschte er für einen Moment den neckischen Worten der beiden Frauen. Innerlich verzog er dabei ein wenig das Gesicht. Wie mühselig. Hatten die Wesen noch immer nicht verstanden um was es ging? Auch wenn er die Welt im Chaos versinken ließ, wollte er, dass sie weiterhin noch bestand. Und so wie es gerade aussah, würden nicht nur die Menschen verschwunden bleiben, sondern auch die die restlichen Lebewesen von dieser Welt verschwinden.
Araziel wandte sich nun etwas ab und trat einen Schritt zurück, sodass er wieder etwas höher stand und über die restlichen Versammelten sehen konnte. “Der Grund warum wir uns hier versammelt haben ist, dass wir nach neuen Wegen suchen müssen, die Menschen zu finden. Wir müssen uns an jeder Ecke dieser Welt umsehen.“ Und dafür brauchten sie viele Augen. Wesen die um die Welt reisten und in andern Hauptstädten, Kirchen oder sonstigen Orten nach den Menschen suchten.



©Rotflamme
Do Mai 31, 2018 3:29 pm
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Arsinoe | Göttersprössling | mit Mira (@Wintercrown) auf dem Weg zur Versammlung

Sie lauschte Miras Ausführungen interessiert und nickte. Klang alles sehr schlüssig. „Und wenn das so ist, kannst du in Materie stecken bleiben?“, überlegte sie  laut weiter und lachte innerlich lauthals über die Vorstellung einer in einer Wand feststeckenden Mira. War so etwas eigentlich Übungssache, wie ihre Magie und Bogenschießen? Egal. Vorerst zumindest. Miras Idee mit dem Palast schien nicht so abwegig. „Das scheint mir plausibel. Weißt du wo der Palast liegt? Ich war noch nie dort.“ Das war ja auch noch nie nötig gewesen, genauso wie die Zusammenarbeit mit anderen Wesen. Ars nahm den Bogen von der Schulter und legte einen Pfeil ein. Denn sie hatte etwas gehört. Vermutlich war sie schon paranoid, aber sie wollte nicht unvorbereitet auf etwaige Feinde treffen.


Atria | Engel | vor dem Big Ben - ansprechbar
Nox | gefallener Engel | seine Wohnung; Helen (@Strahlenlicht)



©Namida
So Jun 03, 2018 2:48 am
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Amaris || Anführerin der Dämonen || Bei Araziels Versammlung || Lathiva [@Drachenstern]

Bei den Worten der Gestaltwandlerin musste sie schmunzeln. "So ein kleiner Angst schreck am Morgen, vertreibt kummer und Sorgen. Nicht war?", erwiderte die Rothaarige während sie ein Paar Schatten auf ihrer Handoberfläche tanzen lies. Natürlich hatte sie schon des öfteren ihren Spaß mit den Menschen gehabt. Sie waren so einfach zu beeinflussen und zu manipulieren. Ihre Schattenspiele waren am wirksamsten bei den Menschen, genau so wie ihre Gedanken spiele. Sie hatte irgend wann aufgehört ihrer Opfer zu zählen, jedoch erfreute sie es immer wieder an ihre Opfer zurück zu denken. Aber die Menschen hatten auch ihren nutzen. Sie hatten Informationen die manchmal sehr nützlich waren und manchmal waren sie auch ein guter Zeitvertreib. Dennoch bevorzugte sie eher die Gesellschaft ihres gleichen. Ihr Blick wanderte zu der Gestaltwandlerin neben ihr. Sie ist auch ein guter Zeitvertreib überlegte sie während sie Lath kurz musterte. Unmerklich schüttelte sie den Kopf um den Gedanken wieder los zu werden und sich auf die wichtigeren Dinge zu konzentrieren.

Der Anführer der gefallenen Engel hatte der weilen erneut angesetzt und erzählte nun von seinem anliegen. Wenn die Dämonen jedoch zugeben musste, so interessierte seine Meinung sie herzlich wenig. Sie hatte bestimmt nicht vor sich ihm zu unterwerfen. Sie und ihres gleichen würden auch von alleine eine Lösung finden. Deswegen hörte sie einfach nur Still zu und dachte sich ihren Teil dabei. Die anderen Anführer waren bereits auf der Suche nach einer Lösung, nach einer Lösung die auch etwas bringen würde. Schließlich hatten diese bereits eine Spur gefunden die sie zu den Menschen führen konnte. Der gefallene Engel hingegen schien noch nicht wirklich eine Ahnung zu haben. Das war für sie grund genug dieser Versammlung nicht länger bei zu wohnen.
Nach einer weile beugte sie sich zu der Frau neben ihr "Mir wird das hier zu langweilig ich gehe. Kommst du mit?". Ihre grünen Augen funkelten bei dem Vorschlag und sie hoffte das sie ihr zu stimmen würde.



Dawn || Erzengel || Wohnung --> Richtung Park

Skeptisch betrachtete sie sich im Spiegel. Das einzige was jedoch passierte war, dass zwei Hasselnussbraune Augen zurück starrte. Leicht schüttelte sie den Kopf. Was hätte sie den auch erwarten sollen? Das ihre Haare plötzlich Blond wurden? Sehr witzig. Ihre Haare waren wie immer Rabenschwarz und vielen ihr sanft über die Schultern. Für eine weile betrachtete sie ihre Haare, ehe sie zu ein paar Haarnadeln griff und sich die Haare locker nach oben steckte. Mit geübten Bewegungen steckte sie die obere Partei so nach oben, dass nur noch ein paar Haarsträhnen ihre Schulter berührte. Der rest war locker nach oben gesteckt was perfekt mit ihren heutigen Outfit harmonierte. Dawn hatte sich heute für ein schlichten Kleid entschieden, welches ihr bis zu den Knöcheln reichte. Es was sehr in dem Stil gehalten wie sie ihn liebte. Viktorianisch von oben bis unten. Dabei hatte sie jedoch darauf geachtet, nicht eines ihrer besten Kleider zu wählen. Dieses war sehr schlicht und einfach was zu ihr passte. Während sie sich noch immer im Spiegel betrachtete, dachte sie nach. Wann hatte sie das letzte mal bewusst in den Spiegel gesehen?

Dawn war eigentlich niemand der Bewusst darauf achtete gut aus zu sehen. Sie zog einfach das an was ihr gefiel und stylte sich auch dem entsprechend. Dawn verbrachte nie viel Zeit vor dem Spiegel, dass sie dies als eilter an sah. Und Eitelkeit empfand sie als eine sehr schlimme Eigenschaft. Doch seitdem sie den Dämonen Flynn letzte Woche getroffen hatte, hatte sie ein wenig angefangen auf ihr äußeres zu achten. So schaute sie doch ab und zu in den Spiegel um sich zu betrachten. Doch nur um sicher zugehen das sie nicht lächerlich aussah und das was sie anhatte auch zu ihr passte. Dawn konnte es nicht beschreiben, aber irgend wie hatte sie sich zu dem Dämonen hingezogen gefüllt. Irgend wie hatte sie das Gefühl das er ihre Hilfe gebrauchen konnte. Dazu konnte sie nicht verneinen dass er ihr nicht gefallen hatte. Nein ganz im gegenteil, sie fand ihn sogar sehr attraktiv für einen Dämonen. Doch gleichzeitig machte der Moralapostel sich in ihr Breit. Ein Erzengel und ein Dämon? War sie denn total verrückt? Doch Dawn konnte nicht aufhören daran zu denken. Sie hatte lange genug unter den Menschen gelebt um zu wissen, das man auch sehr verschieden sein konnte und trotzdem zusammen sein konnte. So hatte sie schon verbotene Liebschaften zwischen Erzfeinden und ähnliches gesehen. Und jedesmal war sie von ihnen Inspiriert gewesen, wie diese Leidenschaft zwischen zwei Menschen so vieles überwinden konnte. Doch konnte dies auch auf einen Engel und einen Dämonen zu stimmen? Hier ging es ja wirklich um Leben und Tod wenn zwei Rassen sich mit einander anlegten und Dawn wusste nicht ob sie das riskieren wollte. Zumal die Engelin ja nicht einmal wusste ob sie wirklich etwas für dieses Dämonen empfand. Sie konnte auch nur fasziniert von ihm sein, eben weil er nicht der Norm entsprach. Und dennoch stand sie nun vor dem Spiegel und betrachtete sich. Es war schon ein paradox welches sie nicht erklären konnte.

Nach einer weile wandte sie sich vom Spiegel ab um ihre Tasche und das Buch zu nehmen, welches direkt daneben lag. Kurz darauf verließ sie ihre Wohnung. Mit eiligen Schritten lief sie die Straße entlang, vorbei an dem Buchladen und auf direktem Wege zum Park. Auch wenn sie es sich selbst nicht eingestehen wollte, so lief sie in den Park in der Hoffnung auf ihn zu treffen. Dort hatten sie sich eksakt vor einer Woche getroffen und Unterhalten und sie hatte das Gefühl das er diese Unterhaltung genau so genossen hatte wie sie. Als sie den Park betrat lief sie direkt auf den großen Brunnen in der mitte zu. Dort setzte sie sich auf eine Bank und fing an zu lesen, dennoch immer in der Hoffnung das er eventuell dort auftauchen würde.



Lysander || Vertreter der Göttersprösslinge || Straßen Londons

Gedanken verloren folgte er dem verlauf der Straße. Er hatte eigentlich kein genaues Ziel, weswegen er einfach seinen Füßen folgte. Sie würden ihn schon irgend wann an einen interessanten Ort bringen, da war er sich sicher. Auch wenn er eigentlich auf seinen Weg achten sollte, so lag seine Aufmerksamkeit auf etwas ganz anderem. In seinen Gedanken war er noch immer bei der Begegnung welche er letzte Woche gemacht hatte. Sie war nicht lange gewesen, keines wegs. Man konnte sie eigentlich eher flüchtig nennen. Und dennoch hatte diese begegnung so einen eindruck bei ihm hinterlassen, das er eine Woche später noch immer an diese dachte. Wie konnte man auch diese Ausstrahlung vergessen, welches das Mädchen mit den Rabenschwarzen Haaren aufgewiesen hatte. Es war eine Aura die selbst er kaum beschreiben konnte, auch wen Auren in seinem Gebiet lag. Unachtsam war er in sie hinein gelaufen, so das diese gefallen war. Er hatte sich entschuldigt und wollte ihr helfen, doch das einzige was die Fremde wollte war weg von diesem Ort. Hatte er so einen furcht einflößenden Eindruck gemacht? Er wusste es nicht schließlich hatte er ja nicht sich selber sehen können. Dennoch hatte er das Gefühl das sie sich keines wegs wohl gefühlt hatte. Gut wer wollte auch schon sich von einem Fremden umstoßen lassen, aber er hatte sich doch entschuldigt. Dennoch war die Begegnung nur flüchtig geblieben, da dass Mädchen beschloss den Ort zu verlassen ohne ihm überhaupt geantwortet zu haben. So wusste er leider immer noch nicht ihren Namen, sehr zu Lysanders bedauern.

Für einen Moment wurde abgelenkt, weswegen sein Blick ruckartig auf die Straßen wanderte. Etwas war so eben vom Dach gesprungen und in die dunkle Gasse verschwunden. Der weißhaarige tippte auf einen Vampir der auf Nahrungssuche war, weswegen er schon kurz darauf wieder auf die Straße vor sich fokussierte. Ein letztes mal dachte er an das schwarzhaarige Mädchen. Ob er sie wohl wieder sehen würde? Sie war genau so ein Göttersprössling wie er, dennoch war sie ihm auf Versammlungen noch nie aufgefallen. Vielleicht aber auch nur deswegen weil er sich nicht explizit auf sie konzentriert hatte. Also sollte er vielleicht doch noch nicht die Hoffnung aufgeben. Vielleicht würde er sie noch ein weiteres mal sehen und vielleicht würde er dann endlich ihren Namen erfahren. Lysander hatte das Gefühl das er sie wieder sehen musste, denn irgend was schien mit dem Mädchen nicht zu stimmen, es schien Angst zuhaben. Aber wovor hatte sie Angst und konnte man ihr mit dieser Angst helfen? Er hoffte es denn er hatte so eine Ahnung das ihr mal etwas sehr schlimmes passiert sein musste, wenn sie so reagiert hatte wie sie es nun mal getan hatte. Gedanken verloren lief er weiterhin die Straßen hinunter ohne wirklich auf den Weg zu achten. Irgend wann blieb er stehen und sah sich um. Wo war er eigentlich gelandet?


Lysander || Ansprechbar
Dawn || Ansprechbar



©Rotflamme
Sa Jun 09, 2018 4:35 pm
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Atria | Engel | vor dem Big Ben  - ansprechbar

Sollte sie aufstehen? Atria war sich nicht sicher, ob sie ihren Beinen vertrauen konnte. Wenn sie sich nicht auf den Beinen halten konnte, war sie zur Untätigkeit verdammt, da ihre viel zu kleinen Flügel ihr Körpergewicht nicht tragen konnten. Zudem waren ihre Füße blutig und wund. Vorsichtig setzte sie die Fußsohlen auf den kalten Stein und hiefte sich mit den Armen hoch. Ihre Beine zitterten, aber sie stand stabil. Das eiserne Tor, das ins Innere des Turms führte stand noch immer offen. Unschlüssig, ob sie es schließen sollte sah sie vom Tor zur Straße und wieder zurück. Andererseits erinnerte sie der Anblick des Tores an die aufgetürmte Menge von Wesen, die dort drinnen verwesten. Nein, sie würde sich dem Raum nicht nähern. Dieser rief nämlich in ihrem Geist fest verankerte Erinnerungen wach. Außerdem war da die Angst, die Toten würden lebendig werden. Das war gar nicht mal so weit hergeholt, schließlich hatte sie schon einmal lebende Tote gesehen. Atria schauderte. Sie hoffte, sie würde heute auf andere Wesen treffen, denn inzwischen hatte sie wirklich Angst, alleine in London zu sein. Zwar konnte sie sich unsichtbar machen, aber auch diese Fähigkeit war vergleichsweise schwach, im Gegensatz zu denen anderer Wesen, so wie auch sie schwach und klein war. Vermutlich wollte sich auch niemand eine Last wie sie aufbürden. Schließlich war das hier ein Kampf ums Überleben in einer Stadt, in der die Nahrungsmittel immer knapper wurden. Und das die Schatten Einzug gehalten hatten, hatte auch nicht zur Besserung beigetragen. Ich habe Durst. Und Hunger.  Das Mädchen war völlig entkräftet und tastete sich an der Wand des Big Ben entlang, wobei sie ihre Umgebung genau im Auge behielt.



©Namida
So Jun 10, 2018 4:50 pm
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Luana || Werwolf || Irgend wo in den Straßen Londons

Unsicher sah sie sich um. Wo war sie eigentlich? War das wirklich London, die Stadt sie sie vor Jahren verlassen hatte? Irgend wie konnte sie sich das nicht so ganz vorstellen, nachdem alles so Leer aussah. Seit ihrer Ankunft hatte sie nicht einen Menschen gesehen und das beunruhigte sie. Sie hatte Gedacht das sie hier zu mindest welche finden würde, doch hatte sie wohl Falsch Gedacht. Ihr Blick wanderte die Straße entlang um sich zu orientieren doch leider sagte ihr der Ort gar nichts. Sie hatte wirklich überhaupt keine Ahnung wo sie hier eigentlich war. "Schlechte Idee wieder hier her zukommen Lu", murmelte sie während sie mit langsamen Schritten weiterhin die Straßen entlang lief. Diese Stadt weckte keinen Guten Erinnerungen, nein ganz im Gegenteil. Für einen Moment schloss sie die Augen und dachte an ihre Mutter und ihre Schwester welche sie das letzte mal vor über 10 Jahren gesehen hatte. Das letzte mal, als sie die Stadt verlassen hatte. Sie bemerkte wie ihr Puls schneller wurde, weswegen sie die Gedanken schnell wieder abschüttelte. Eine unkontrollierte Verwandlung würde ihr jetzt gerade gar nichts nützen.

Es dauerte einen Moment ehe sie sich beruhigt hatte. Sie musste ihren Kopf frei bekommen um einen klaren Gedanken zu fassen. Verkrampft versuchte sie an etwas anderes zu denken. Das erste was ihr einfiel war Samael. Wie war sie nun den auf diesen Namen gekommen? Er war damals ihr bester Freund in dieser Stadt gewesen. Er hatte sie verstanden und sie ihn. Sie hatten sich perfekt ergänzt, und dennoch hatte sie auch ihn verlassen als sie damals überstürzt aufbrach. Ob er wohl noch immer hier war? Und wenn ja würde er sie überhaupt sehen wollen? Sie hatten ihn schließlich verlassen ohne ein Wort zu sagen. Er musste sie hassen, was anderes konnte sie sich nicht vorstellen.

Ein weiteres mal riss sie sich aus ihren Gedanken. Sie musste eine bleibe finden. Ihr Blick wanderte hin und her während sie überlegte. Sie Wohnungen mussten bestimmt leer stehen, nachdem es hier ja keine Menschen mehr gibt. Aber was ist wenn sich jemand anderes bereits da drinnen eingenistet hat? Sie konnte unmöglich riskieren in ein fremdes Gebiet ein zu dringen. Also beschloss sie weiter zulaufen. In der ferne konnte sie Bäume erkennen. "Gehören bestimmt zum Park", murmelte sie zu sich selbst und lief weiter. Vielleicht würde sie ja auf jemanden treffen, der ihr helfen konnte.



©Saphirstern
Mo Jun 11, 2018 10:40 pm
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Lathiva || Gestaltenwandlerin ||Mitglied || Versammlung bei Araziel und Amaris

Wieder begann die Gestaltenwanderlin mit den Zähnen zu knirschen als Araziel sich zu ihr herum wandte. „Das habe ich doch gerade gesagt oder?“ murmelte sie leise vor sich hin da sie sich jetzt nicht weiter auf eine Diskussion mit ihm einlassen wollte. Viel mehr wollte sie das diese Versammlung endlich vorüber gehen würde und er sich eventuell kurz fassen konnte was er jetzt genau von ihnen allen wollte.  
Auch er schien nun Amaris zu bemerken die hinter die Wanderin getreten war doch er sagte nicht viel dazu sondern wandte ich wenige Minuten später nun wieder an die anderen versammelten um sie alle anzusprechen.  Amaris beantwortete derweil ihre Frage mit einem kleinen Wortspiel weswegen die Drachen Wandlerin ein wenig grinste. „Da hast du recht“ entgegnete sie und richtete nochmal ihren Blick auf Araziel ob er nochmal irgendetwas interessantes zu Sagen hatte doch er meinte nur sie alle die Augen nach den Menschen offen halten sollte. War wohl keine schwere Sache. Die Menschen erkannte man sofort an ihrem Geruch. Unverkennbar und unangenehm. Selbst wenn es schon sehr lange her war das Lathiva einen Menschen gerochen hatte so würde sie den Geruch sofort wieder erkennen.
Solange es nur das ist“ sie hob die Schultern und wandte sich ein weiteres Mal zu Amaris als diese kommentierte das es langweilig war, sie gehen würde und ob Lathiva mitkäme. Diese nickte darauf „Gerne.. wir wissen ja was zu tun ist, solange wir die Augen offen halten...“ wiederholte sie nochmals die Worte Araziels bevor sie sich von ihrem Platz wegstützte um Amaris dann hinaus zu folgen



©Namida
Mo Jun 11, 2018 11:44 pm
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Amaris || Anführerin der Dämonen || Versammlung --> Draußen irgendwo|| Lathiva [@Saphirstern]

Sie warf einen letzte Blick über ihre Schulter um den gefallenen Engel ein letztes mal zu betrachten. Die rothaarige konnte nur den Kopf über ihn schütteln. Natürlich musste sie ihm zu stimmen was die Menschen betraf, aber dennoch machte er sich einfach viel zu wichtig. Sie hätte selber genau so das Zeug sich da oben hin zustellen und genau die gleiche rede zuhalten. Wer weiß vielleicht hätte sie es auch gemacht, hätte sie dazu überhaupt lust gehabt. Amaris handelte gerne alleine ohne ihre Beweggründe preis zu geben. Das würde ihr schwer fallen wenn sie ihre Pläne mit lauter anderen Wesen zu teilen hatte. Sollte er ruhig den Part des Anführers spielen. Wer würde schon früh genug merken, dass andere dafür besser geeignet waren. Zumindest sah sie das zu.

Mit bestimmten Schritten schob sie sich durch die Menge. Sie hatte das Gefühl das seit ihrer Ankunft, noch mehr gekommen waren. Waren sie wirklich so naiv zu glauben das er die Antwort auf ihre Probleme hatte? Ein weiteres mal schob sie jemanden bei Seite, jedoch so unsanft das sie jemanden laut Fluchen hörte. Leicht schulterzuckend ging sie jedoch weiter. So schlimm war es ja nun doch nicht gewesen, sollte sie sich nicht so anstellen. Als sie endlich denn Ausgang erreicht hatten und an der frischen Luft standen, atmete sie erleichtert auf. "Zu viele Personen. Hier draußen kann man wenigstens atmen", murmelte sie und lehnte sich an eine Wand. Für einen Moment schloss sie die Augen und verkreuzte die Arme vor der Brust. Auch wenn sie immer einen auf taff machte, so hasste sie große Menschen massen. Einfach zu viele Leute an einem Fleck, machten sie nervös.

Nach einer weile öffnete sie die Augen und sah die Gestaltwandlerin an, welche ihr gefolgt war. "Schon besser". Das vorher so ernste Gesicht verschwand und der kecke Gesichtsausdruck kehrte zurück. Durch die Sonne die heute das erste mal seit langem ihr Gesicht zeigte, wirkten ihre Augen noch schelmischer als sonst. "Und heute schon etwas vor?", fragte sie neugierig um heraus zu finden ob die Gestaltwandlerin frei war.



©Saphirstern
Di Jun 12, 2018 1:16 pm
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Lathiva || Gestaltenwandlerin ||Mitglied || Versammlung bei Amaris - @Namida

Amaris schob sich vor ihr durch die angesammelte Menge sodass Lathiva die Dämonin bald schon aus den Augen verlor. Sobald sie einen der versammelten beiseite schob schien ein anderer sofort den Platz dessen einzunehmen. Frustriert schnaubte sie aus. Einmal zum Drachen werden und sie alle überrennen hätte die ganze Sache einfacher gemacht doch es war viel zu eng hier, vermutlich hätte sie alle zusammen Lebendig begraben wenn sie erst einmal die Decke über ihnen gelöst hätte.  Wieder schnaufte sie aus und quetschte sich durch die eng beisammen stehenden Wesen. „Macht mal Platz“ knurrte sie fast schon als sie es endlich schaffte sich bis ganz nach hinten durchzukämpfen wo die Menge sich langsam auflöste.

Als sie sich nun normal voran bewegen konnte und nicht jeden beiseite schubsen musste bemerkte sie das Amaris schon gar nicht mehr in Sichtweite war. –Von warten auch noch nie was gehört oder?- dachte sie bei sich und trat dann endlich durch die letzte Reihe der angesammelten Wesen.
Endlich wieder Freiraum habend folgte sie dem Weg nach draußen bis sie die Anführerin dann wieder sehen konnte. Sie stand an einer Wand und schien sich auszuruhen, als Lathiva näher trat öffnete sie die Augen. „Ja...besser als gequetscht zu werden“. Mit den Händen fuhr sie sich über die Arme als würde sie Staub abklopfen wollen.  Als Amaris sie fragte was sie heute vor hatte dachte Lathiva kurz nach und sah zu ihr hin.
Hm.. gute Frage“ sie betrachtete die Anführerin und der gleiche schelmische Glanz trat in ihre Augen. „Ich dachte daran...etwas zu essen...“ meinte sie, bevor sie auf Amaris zu kam. „Oder..“ ihre Augen nahen ein stärkeres grün an und auch ihre Haut schien einen roten Ton anzunehmen der sich schuppenartig ausfächerte. Je näher sie an Amaris kam desto mehr veränderte sich ihr Körper. Langsam aber Schritt für Schritt verwandelte sie sich in ihre Drachen Gestalt.  Ihr heißer Atem lies die Luft vor ihrem Augen leicht zittern als sie diese ausstieß. 
Zum Schluss wuchs sie noch an Größe und ragte nun über Amaris auf. Ihren Kopf hatte sie auf ihre Höhe gesenkt. „Oder ich zeige dir wie es ist, wie eine fette Taube zu fliegen“ ihre Lefzen zogen sich dabei hoch zu einem Grinsen bevor sie mit ihrer Pranke vorgriff und die Anführerin schnappte um sich wenige Sekunden danach mit dieser, kräftig vom Boden abzustoßen. Das steinerne Material gab dabei ein knackendes Geräusch und brach sogar als Lathiva sich abstieß und sich dann mit wenigen Flügelschlägen hoch in die Luft schwang.



©Strahlenlicht
Di Jun 12, 2018 11:32 pm
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(HUGE Sorry für diese irre lange Wartezeit... Ich hab mich vom posten ablenken lassen, Schule und Privatleben kam dazwischen. Ich hoffe dass ich nun wieder regelmäßiger posten kann! Ich entschuldige mit herzlichst bei meinen Postpartnern ;-;)

Helen Ahring || Vampirin || Anführerin || Nox' Wohnung || Nox @Rotflamme

Diese Verwirrung... Es war ein merkwürdiges Gefühl, irgendwie befremdlich und dennoch so vertraut. Es wirkte, als hätten ihr Hirn die weiße Flagge erhoben, gab die Arbeit mit Gedanken und Wahrnehmung auf. Als wäre sie noch ein Kleinkind, ein Baby, welches nicht fähig dazu war, eins und eins zusammen zu zählen, irgendeine logische Schlussfolgerung von der momentanen Situation zu ziehen. Aber gut, wenn man von der einen auf die nächste Sekunde plötzlich zu einem wahren Biest verwandelte, so sollte es einen nicht wundern, wenn man danach etwas Probleme hatte, sich richtig erinnern zu können, sich richtig zu konzentrieren. So stand Helen ziemlich regungslos da, kurz nachdem sie frustriert gefaucht hatte, wie eine aggresive Katze, als sie den vergeblichen Versuch gestartet hatte, ihre Reißzähne in Nox' Hals zu vergraben, das Blut zu kosten, dass ihre Sinne auf verwunderlicherweise betäubt hatte. Das Blut eines Gefallenen Engels, kein Menschenblut. Warum, um Gottes Willen, hatte sie sich nur dazu hinreißen lassen, obwohl doch zwei Blutkonserven hinten in der Küche lagen, nur darauf warteten, ihre Kehle hinab zu fließen wie flüssige Schockolade? Warum schien sie so plötzlich jedliche Kontrolle über das Monster in ihren Körper verloren zu haben, hatte sie es zuvor noch sicher in Fesseln gelegt und es tief am schlummern gelassen? Es war ein wirkliches Rätsel für Helen. Solch eines, dass ihre noch recht unnatürlich finster gefärbten Augen ihr Gegenüber einfach anstarrten, als hätte sie noch niemals in ihren Leben einen gefallenen Engel gesehen, die schwarzen Flügel, Nox' merkwürdige und vorallem unnatürliche schwarz-weiße Augen: Verängstigt, verwirrt, und irgendwie auch verstört. Diese drei Emotionen waren jedoch allesammt sich selbst zu verschulden. Sie war ausgerastet. Sie hatte ihn angegriffen. Warum entschuldigte er sich dann plötzlich? Er sollte sie erschrocken haben? Stünde Helen nicht so unter überraschten Schock, hätte sie vermutlich über diese Aussage gelacht, sorgenlos und amüsiert. Er sollte sie erschreckt haben, obwohl sie soeben mit diesen biestigen Ausdruck im Gesicht, diese bedrohende Haltung und diese pure Zorn im Blick auf ihn zugerannt kam, und nur ganz knapp davor gewesen war, ihn tatsächlich zu beißen? Ja, sicherlich, sie war diejenige, die hier erschreckt sein musste! Gut, das war sie auch, aber wohl eher über ihr eigenes Verhalten als über das ihres Gegenübers. Selbstverständlich. Jedoch schien allein seine vertraute Stimme Wirkung zu Zeigen: Trotz der stetigen Verwirrung im Rot ihrer Augen, wurde dies wieder etwas heller. Die merkwürdigen Adern an den Augenringen wurden weniger, verpufften einfach so, wie kleine Schlangen, die sich unter ihre Haut zurück zogen. Die Augäpfel nahmen das gewohnte, klare Weiß an, die Pupillen erstrahlten nun wieder im hellen Rot, wie die Sonne am Abend den Horizont begrüßte. Jedoch, weiteres Schweigen. Stattdessen blinzelte sie ein paar mal. Die angespannten Muskeln ihrerseits wurden wieder etwas lockerer, als ihr normales Bewustsein langsam wieder Kontrolle über ihren Körper zu ergattern schien. Doch, statt erleichtert zu sein, irgendwie Anzeichen auf Entspannung von sich zu geben, als Dank dafür dem Biest entkommen zu sein, rissen sich ihre Augen plötzlich gar weiter auf, wurden zu runden, roten Monden.

Im nächsten Moment stürtzte Helen auch schon die letzten paar Schritte nach vorne, die sie von ihren Freund noch trennten, und legte sofort die Arme um ihn. Eine ganz dichte Umarmung, die Wange drückte sie gegen seine Brust, als die Tränen der Verweiflung aus ihren zugepressten Augen traten, die langen, dunklen Wimpern befeuchteten. "Es... Tut mir s-so leid!" erschreckend schluchzende Worte, die einenm Glatt das Herz zerreißen könnten. Wie ein Häufchen Elend klammerte die Vampirin sich an den gefallenen Engel fest, schien von Weinkrämpfen gar keine Ruhe mehr zu bekommen. Die pure Fassungslosigkeit und und Schuldbewusstsein umklammerten ihr Herz mit eisigen, spotzen Klauen. Sie konnte es nicht glauben. Sie hatte gerade Nox, ihren Freund, ihre große Liebe, angegriffen! Erschreckende Bilder tauchten in ihren Kopf auf, die sie ihre Arme nur noch enger um ihn legen ließ. Was wäre nur gewesen, wenn er nicht rechtzeitig gehandelt hätte? Sie keinerlei Hindernisse in ihrem Weg gehabt hätte? Sie würde nicht bezweifeln, ihn sogar unbewusst hätte töten können, einfach aufgrund dieser grauenhaften Gierde nach Blut, die plötzlich in ihr augetaucht war. Und einfach der Gedanke an den verblutenden Engel, mit seinem Blut an ihren Lippen, hätte sie für immer in ihren Albträumen verfolgen können. Aber er stand hier, lebend, sie hörte seinen Herzschlag neben ihren linken Ohr, das Heben und Senken der Brust mein Atmen. Sie hatte ihn nichts getan. Nichts, ohne ihn vielleicht erschreckt zu haben. Gott, bitte, er solle nicht denken, sie wäre ein Monster. Nicht so wie jeder andere. Bisher war er nicht wie 'jeder Andere' gewesen. Sie hoffte doch so sehr, dass er es auch nicht bei diesen, unangenehmen Thema war. Sie könnte niemals damit leben, wenn er ihr genauso gar urteilende Blicke geben würde, nur, weil sie eine Vampirin war. Sie konnte doch nichts dafür! Jahrhunderte hatte sie bereits veruscht, diesem zu wiederstehen. Es ging nicht. Es war unmöglich! "Ich w-wollte dich nicht.... Angreifen... Ich.. Weiß nicht..." Helen wusste noch nicht mal, was sie sagen wollte, hauptsache etwas, irgendetwas, damit er merkte, dass es sie war, Helen, nicht dieses Biest. Bitte, verzieh er ihr das. Noch nie hatte sie ihn angegriffen. Sie konnte nicht vorhersehen, wie er auf sowas reagieren würde.


Flynn Stafford || Dämon || Stellvertreter || Restaurant --> Hyde Park || Dawn @Namida

Ein fettes Gähnen ließ den Dämonen den Mund weit aufreißen, die weißen Zähne, dessen Farbe so perfekt zu den unnatürlichen Haaren und Augen passten, oder wohl eher gesagt andersrum, blitzten hinter den blassen Lippen hervor, ehe er diese bereits wieder schloss. Ein, zwei dumpfe Töne schallten durch den großen Raum, der nur Licht durch die Sonne draußen, vor der Straße, erlangte, als der Weißhaarige die Füße auf den Tisch legte, die Beine dabei überschlug, einen Bissen danach von den belegten Baguette nahm, welches er sich selber durch die noch guten Zutaten des Restaurant zusammen gebastelt hatte. Er würde lügen, wenn er sagen würde, er könnte gut kochen, aber jeder sollte doch wissen, wie man Belag auf ein Brot beförderte. Außerdem sollte er wohl so oder so glücklich sein, überhaupt etwas im Magen zu bekommen, aber wie so vieles in seinem unbeeindruckenden Leben, war dies ihn schlicht und einfach egal. So richtet aufs Essen konzentrierte Flynn sich auch gar nicht, da er liebe den Bronzenen Anhänger seiner Kette betrachtete, die lang um seinen Hals ruhte und eigentlich Platz auf seiner Brust fand, diesmal jedoch von seiner freien, linken Hand gehalten wurde. Außerdem war das Metall recht kalt auf der freien Haut. Ja, er trug kein Shirt, hatte sich improvisorisch einfach eine Jacke die eigentlich für den Winter gedacht ist übergeworfen, sodass beige farbendes Fell seinen Nacken umkreiste, und doch das gigantische Tattoo offenbarte, welches sich von seinen Schlüsselbeinen zum Becken ausbreitete, ein schwarzes Pentagramm zeigte, dasselbe Symbol wie der Anhänger seiner Kette, die er mit den weißen Augen beobachtete. Eigentlich kannte er das kleine Schmuckstück mittlerweile inn und auswendif, aber trotzdem, hatte er momentan nicht wirklich besseres zu tun, als sich das kleine Ding nochmal anzusehen. Seine Hose bestand aus einem weiten, gemütlich weichen Stoff, eine Hose, die man eigentlich zum Schlafen tragen würde... Und die er auch dafür benutzt hatte. Er hatte immerhin nur vor, etwas essen zu schnappne, so war er am Morgen einfach aufgestanden, hatte sich eine Jacke geschnappt und war auf Suche gegangen. Selbst an seinen Füßen befanden sich weder Schuhe zu Socken. Vielleicht etwas Kühl und Unangenehm am hatten Grund, aber es war doch insgesammt angenehmer, so rauszugehen, als in ordentlichen, ungemütlichen Klamotten, die seinem Gegenüber doch eh egal sein würden, und wenn nicht, wäre dies Flynn wohl Schnuppe. Also, eine Win-win Situation. Da konnte er sich nicht großartig beschweren.

Trotz allem musste er jedoch zugeben, dass es dann doch etwas frisch wurde, besonders wenn er da so regungslos saß, nur sein Kiefer bewegte sich und ab und zu seine Hand, wenn er den Anhänger drehte oder ins Licht hielt. Naja, vielleicht war es dann doch besser, sich wieder auf den Weg zu seiner Wohnung zu machen. Vielleicht wäre Amaris ja schon dort. Dann hätte er die Möglichkeit, seine Langweile loszuwerden. Oder zumindest hoffte er das. Immerhin wurden diese Momente mit ihr, die ihn an erster Stelle so fasziniert hatten, immer weniger, wo er sich... Nunja, lebendig fühlte. Aber was soll's. Läge ihm nichts mehr an ihr, hätte er sie vermutlich schon verlassen. Aber das hatte er ja nicht getan. Sicherlich war dies jetzt nur eine kleine Pause, immerhin konnte eine Beziehung nicht immer perfekt sein. Mit einem kurzen Knurren erhob Flynn sich mit einem Schwung wieder auf die Beine, das Brot nun im Magen statt in der Hand, und begab sich bereits wieder nach draußen auf die Straße, wo der graue Grund etwas wärmer war als der im Restaurant, aufgrund der groben Oberfläche jedoch nicht viel besser. Hn. Vielleicht wäre es günstiger, über den Park zu gehen? Ja, das dauerte zwar ein wenig Länger bis zu seiner Wohnung, aber zumindest erleichterte es ihn den Weg. Kurz schien Flynn noch zu überlegen, schüttelte die letzten Zweifel dann aber mit einem leichten Kopfschütteln ab. So oder so, er würde nach Hause kommen. So steuerte er lieber die Richtung zum Hyde Park an, unbewusst, dass dort bereits jemand auf ihn zu warten schien.

Das diese Person jedoch insgeheim nach ihn Ausschau hielt, dass wusste Flynn natürlich nicht. Dieser ginf im unbewussten auf den Park zu, und war nur froh, das Graß unter den freien Füßen zu spüren, anstatt des harten, groben Asphalts der Straßen. Die Hände hatten sich in den Tiefen seiner dunkelgrünen Jackentaschen vergraben, der weiße Blick war stur nach vorne gerichtet, immer weiter den Weg nach Hause zusteuernd, aber irgendwie fiel seine Aufmerksamkeit dann doch zum großen Brunnen in der Mitte, als würden zwei Hände seinen Schädel ergreifen und in die richtige Richtung weisen. Denn überraschenderwesie war ihm die Person nicht fremd, die dort auf den Gestein saß, ein Buch in der Hand wie vor einer Woche auch. Ein erschreckend vertrautes Bild. Aber war es damals nicht eine Bank gewesen, auf die sie sich unterhalten hatten? Wie war der Name noch gleich...? Ah! Stimmt! Seine Beine lenkten ihn irgendwie unbewusst von sich selbst spontan zu der Engelin hinüber, solange, bis er beinahe direkt neben ihr stand. "Hallo, Dawn." begrüßende Worte einer monotonen Stimme, doch wenigstens schien der Ausdruck in seinen Augen etwas sympatischeres zu haben als sonst. Etwas wacheres, nicht ganz so getrübt wie sonst, als würde die Dessinteresse seines Lebens ihn langsam unter sich zerdrücken. Es wunderte ihn ja schon, dass er sich noch an ihren Namen erinnerte. Ja, ihn hatte das Gespräch zwischen ihnen tatsächlich gefallen, aber normalerweise hatte er es nicht so mit.... Personen.


Eden || Engelin || Mitglied || Thronsaal || Araziel @Runenstern


Die Arme verschränkten sich vor der Brust der hübschen Frau, das Kinn erhob sich leicht und die leuchtend goldenen Augen schienen sich musternd zu verngen, schmaler zu werden, als sie den ganzen Gesprächen der Wesen vor ihr lauschte. Dabei schienen alle so sehr von diesem einen Thema, den Menschen, abgelenkt zu sein, dass noch niemand den ungebetenen Gast bemerkt hatte, der dort einfach von Schatten verborgen an der Wand lehnte und dem ganzen zuschaute, als wäre es ein Schauspiel in einem Theater. Irgendwie konnte sie selbst es auch nicht anders empfinden als das. Ein erfundenes, gespieltes Stück, nicht ernst gemeint, vielleicht auch mit etwas Humor. Denn bei den ein oder anderen Kommentar kam manchmal ein ungläubiges Schnaufen von ihr oder ein Kopfschütteln, gepaart mit einen belustigten Lächeln. Oh man. Mance Worte schienen sogar den eigenen Ausgesprochenen zu widersprechen. War sie hier in einem Dreh für eine Komödie gelandet, oder wie sollte Eden das alles auffassen? Gerne hätte sie irgendwas gesagt, wusste jedoch, dass dies wohl eher kontraproduktiv wäre, und es besser war, zu schweigen. Sie, als vermutlich einziger Engel in diesem Raum. Wäre bestimmt Chaos, wenn sie so einfach in den Vordergrund trat, als einzig 'Gute' unter hunderten von 'Bösen'? So entschied sie sich, sich eher zurück zu halten, einfach zu lauschen. Nun, vorerst zumindest.

Allerdings sollte dieses stille lauschen nicht für immer unbemerkt bleiben. Denn Araziel, denn sie noch vom Himmel kannte und dem sie eigentlich ihre haupstächliche Aufmerksamkeit widmete, schien von der einen auf die nöchste Sekunde plötzlich genau in ihre Richtung zu schauen. Huch? Kurz weiteten sich ihre goldenen Augen etwas. Sag bloß, er hatte sie gesehen. So plötzlich, als einziger von allen anderen. Vielleicht hätte sie ihre Fähigkeit dazu nutzen können, sich selbst eine Antwort darauf zu organisieren, jedoch dröhnten ihr so oder so bereits tausende Gedanken und Gefühle in den Schädel von den Anwesenden, so war es vermutlich eine grauenvolle Idee, sich in so einem Trubel auf eine gewisse Person und dessen Emotionen zu konzentrieren. Dann hätte sie am darauffolgendn Tag vermutlich eine fette Migräne, und darauf verzichtete sie doch herzlichst. So blieb ihr nur, erleichtert die plötzlich angespannten Schultern wieder fallen zu lassen, als der Blick des selbst ernannten Königs wieder von ihr glitt. Zwar glaubte die Engelin nicht, dass er sie gleich komplet vergessen hatte, aber wenigstens schien vorerst seine Aufmerksamkeit von ihr gewichen. Und wie sie im nöchsten Moment bemerkte, wechselte diese zu einer jungen Frau, die es wagte, in der Menge die Stimme zu erheben. Nun, sie war mutig. Immer noch im Hintergrund aufhaltend beobachtete sie das ganze Geschehen ohne nur einen Laut von sich zu lassen. Solange, bis die anscheinende Gestaltwandlerin mir ihrer Partnerin im Gepäck den Thronsaal verließen, sie schienen genug von den ganzen zu haben. Nun gut. Eden stieß sich mit den Schultern von den Wänden ab, um sich wieder richtig auf die Beine zu stellen. Die Spitzen der in hellem Weiß erstrahlenden Flügel strichen über den Grund, als sie es doch tatsächlich wagte, sich aus der Deckung zu begeben, offenbarend für alle interessierten Blicke. Genug Verstecken gespielt. Sie konnte doch nicht für immer die Klappe halten. "Entschuldige mal ganz kurz, Kleiner." Erneut, dieser Spitzname, der ihr spontan eingefallen war, diesmal sagte sie die Worte jedoch laut und deutlich, sodass besonders Araziel diese hören konnte, was ja auch ihre Beabsichtigung war. "Du sagst, du magst die Menschen nicht, diese 'unnötigen Fleischhüllen.'" Eden äffte im übertriebene Ton die Worte des 'Königs' nach, deutete mit den Zeige- und Mittelfinger beider Hände die Gänsefüßchen an, sich ihn immer noch nähernd. Manche hätten vielleicht Sicherheitsabstand gehalten, aber das kümmerte Eden nicht sonderlich. Sie war schon immer herzlichst unbeschwert gewesen. "Aber möchtest sie gleichzeitig zurückholen? Weil euch die Spielzeuge ausgehen? Bin ich die Einzige, die sich darüber schlapplachen kann? Ich meine, warum die Arbeit überhaupt aufbringen, nur, damit ihr ein paar Weitere zum ärgern habt?" ein zwei Meter blieb die Dame mit den Schwarz zu Weißen Ombré der langen Haarbracht vor den gefallenen Engel stehen, verschränkte die Arme, erneut, demonstrativ vor der Brust, aber auf ihren Lippen hatte sich ein Schmunzeln gebildet, ein amüsiertes. Machte sie sich gerade vor den Zuschauern über den Engel und seinen Plan lustig? Ja, das tat sie. Immerhin konnte das ja nicht jeder später seinen Kindern erzählen. "Also wirklich, so kindisch? Ich hätte ja doch mehr erwartet."



Adrien Willemsen || Straßen Londons || Wartet auf Antwort von Mayalie @Nymeria



©Namida
Mi Jun 13, 2018 12:50 am
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Amaris || Anführerin der Dämonen || Irgendwo in der Luft || Lathiva [@Saphirstern]

Auch wenn sie die Gestaltwandlerin so eben etwas gefragt hatte, so war sie mit dem Kopf doch nicht ganz bei der Sache. Die Menschenmasse hatte sie ziemlich aus der Fassung gebracht und sich wieder zu beruhigen viel ihr schwer. Dennoch ließ sie sich nichts anmerken, so dass sie von außen völlig entspannt schien. Eine Strähne war ihr ins Gesicht gefallen, welches sie mit einer kurzen Bewegung bei Seite schob. Lästige Haare, nie taten sie das was Amaris wollte. Als Lath ihr antwortete, konzentrierte sie sich erneut auf die rothaarige vor sich. Sie redete von essen, was die Dämonen daran erinnerte, dass sie wirklich hungrig war. Seitdem die Menschen verschwunden waren, hatte sie keine anständige Nahrung mehr gehabt. Amaris ernährte sich zum Teil, von der Angst der Menschen. Sie konnte auch Menschen Nahrung zu sich nehmen, doch war diese nie genug. Es gab einen Grund, wieso Amaris die Gabe hatte andere in Angst und Schrecken zu versetzten. Schließlich ernährte sie sich davon. Und weil sie übers Essen nachdachte, viel der rothaarigen auch nicht auf, dass die Gestaltwandlerin immer näher kam. Sie hörte nur ein fernes ~oder~, welches sie jedoch überhaupt nicht war nahm.

Erst das Wort fette Taube ließ sie aufschrecken. “Man ich habe dir doch gesagt, dass ich das nicht…“, der Rest des Satzes blieb ihr im Hals stecken, als sie mit Schwung nach oben gerissen wurde. Die Dämonen war Wort wörtlich sprachlos. Aber wirklich sprachlos. Und das war eher selten der Fall, denn Amaris kommentierte gerne alles und jeden. Eigentlich nahm sie die Situation gar nicht für voll, als sie jedoch die Kälte auf ihrer Haut spürte wurde ihr bewusst, dass das hier doch real war. Sie blinzelte ein wenig mit den Augen um die Tränen los zu werden, welche sich durch den Fahrtwind gesammelt hatten. Was viel ihr eigentlich ein sie einfach so mit zu nehmen? Sie wusste doch wie das letzte Mal geendet hatte, als sie sie mitgenommen hatte. Amaris rutschte ein wenig nach vorne, so dass sie nun in der Mitte der Klaue hing. Somit hing sie relativ gemütlich, wenn man so etwas überhaupt gemütlich nennen konnte. Sie stütze die Hände unter ihren Kopf und betrachtete die Landschaft die an ihr vorbeizog.

Nach einer Weile ergriff sie das Wort, “Das nächste Mal könntest du mich zumindest vorwarnen, wenn du so eine Aktion startest. Zumal du mich auch auf deinen Rücken hättest platzieren können, das ist doch viel angenehmer“, fügte sie hinzu, wobei sie einen leichten schmoll Mund zog. Sie konzentrierte sich jedoch weiterhin auf die Umgebung, die an ihr vorbeizog.




Dawn || Erzengel || Hyde Park || Flynn [@Strahlenlicht]

Auch wenn sie darauf gehofft hatte, hatte sie nicht erwartet ihn so schnell wiederzusehen. Zuerst bemerkte sie ihn nicht einmal. Das Buch war einfach viel zu spannend und Dawn hatte sich erneut festgelesen. Dies war eigentlich bei jedem Buch was sie in die Hand nahm der Fall, aber besonders dieses hatte es ihr angetan. Man hätte eigentlich vermuten sollen das sie das Buch gar nicht mehr so packen würde. Schließlich hatte sie es schon um die zwölf Mal gelesen. Andere würden darüber den Kopf schütteln, aber wie Dawn immer zu sagen pflegte, so waren Bücher dazu da gelesen zu werden und das egal wie oft. Nur weil man es einmal gelesen hatte, hieß das noch lange nicht, dass das Buch seinen Charme verloren hatte. Man musste es sich so vorstellen. Jedes Mal wenn man ein Buch beendet hat und es schließt, spult das Buch an den Anfang zurück. Es wäre also so als hättest du das Buch nie gelesen und würde darauf warten endlich in die Hand genommen zu werden, um gelesen zu werden. Dawn war davon überzeugt das Bücher jedes Mal etwas neues Preis gaben, was sie beim ersten Mal ihr nicht gezeigt hatten. Für viele klang das einfach nur verrückt, für Dawn war das jedoch die Realität. Bücher waren schon immer ihr Ausweg für alles gewesen. Man konnte mit ihnen in fremde Welten reisen und unbekannte Orte entdecken. Es war wie ein kleines Abenteuer und wer hat denn keine Lust auf Abenteuer? Und eben weil Bücher die Engelin so faszinierten, bemerkte sie den Dämon zu nächst nicht.

Erst als sie ihren Namen hörte, schreckte sie auf. Dabei rutschte ihr das Buch aus den Händen welches unsanft vor ihren Füßen landete. Rasch beeilte sie sich dieses wieder auf zu heben, erleichtert darüber das es nicht in den Brunnen gefallen war. Es war ihr Lieblingsbuch und sie hätte keine Ahnung gehabt, wo sie ein anderes Exemplar hätte finden sollen. Vorsichtig klappte sie es zu, wischte den Dreck vom Einband und legte es dann in ihren Schoß, während ihr Blick zu der Person wanderte, welche sie so erschreckt hatte. Nun eigentlich hatte er sie ja nicht wirklich erschreckt, er hatte ja nur ihren Namen erwähnt. Aber eben, weil sie so vertieft in ihr Buch gewesen war, hatte sie ihn nicht kommen hören. Zumal sie sich vorstellen konnte, dass er sich eh nicht wirklich laut Bewegte. “Hey Flynn, erwiderte sie freundlich während sie leicht lächelte. Es war schön ihn wieder zusehen auch wenn sie nicht wirklich sagen konnte ob er das gleiche empfand. Er hatte erneut die gleiche monotone Stimme und auch seine Ausstrahlung war mehr oder weniger, dunkel. Seine Augen hingegen schienen sympathischer zu sein, als bei der letzten Begegnung. Und rein theoretisch hätte er ja auch einfach vorbeigehen können, denn sie hätte ihn eh nicht bemerkt. Aber er war auf sie zu gegangen, dass musste doch auch schon etwas bedeuten, oder nicht?

Auch wenn ihr viele Fragen durch den Kopf schossen, so wirkte sie von außen noch immer sehr gefasst. Was würde ihr es denn auch bringen, jetzt Nervös wie ein dummes Schulmädchen auf dem Brunnen rand hin und her zu tuschen. Sie war schließlich alt genug um mit so einer Situation gefasst umzugehen. Zumal sie immer noch nicht ganz einschätzen konnte, wie sie zu dem Dämon stand. Eines war ihr jedoch klar, er faszinierte sie. “Was verschlägt dich hier her?“, fügte sie nach einer Weile hinzu während sie zu ihm hoch sah.

Lysander || Ansprechbar
Luana || Ansprechbar



©Rotflamme
Mi Jun 13, 2018 9:28 pm
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Nox | gefallener Engel | seine Wohnung; Helen (@Strahlenlicht)


Er hatte - um ganz ehrlich zu sein - nicht damit gerechnet, dass Helen so schnell eine Reaktion zeigen würde und war dementsprechend überrascht, als sie zu ihm aufsah, ihn anstarrte aus ihren nun dunklen Augen. Obwohl sie offensichtlich aus den Vampirinstinken ausgebrochen war, wirkte sie verschreckt, ganz so als fürchte sie sich vor sich selbst. Hier könnte er sogar Recht haben, schließlich hatte Helen ihm bei ihrer Begegnung im Hyde Park anvertraut, dass sie sich für ein Monster hielt und er hatte sein möglichstes getan, die Vampirin von diesem Glauben abzubringen. Zugegeben, Nox war zwar nicht verängstigt, aber das Geschehene bereitete ihm Kopfzerbrechen, da er bisher der Meinung gewesen war, dass Vampire sich  nicht vom blut anderer Wesen ernähren würden oder könnten. Auf jeden Fall fasste er den Beschluss, nie zu riskieren, dass Helen oder irgend ein anderer Vampir von seinem Blut kostete, denn er wollte nicht Schuld am Unglück anderer sein. Vor allem, wenn es Helen treffen würde, könnte er sich das nie verzeihen.

Helens Augen hellten sich buchstäblich auf, gefolgt von raschen Wimpernschlägen. So musste es aussehen, wenn jemand aus einer Trance erwachte und wieder Kontrolle über seine motorischen Fähigkeiten erlangte. Ihr Gesichtsausdruck und ihr Schweigen waren schwer zu deuten, doch gerade als Nox in die Stille hineinfragen wollte, riss Helen die Augen weit auf, schnellte vor und
umarmte den gefallenen Engel, der darauf nicht vorbereitet gewesen war und dezent perplex auch die Arme um sie legte. Diese drückte sich weinend an ihn und entschuldigte sich unter Schluchzern bei ihm. Es brach Nox das Herz, sie so zu sehen. Nicht wirklich wissend, was er jetzt am besten tun sollte, hielt er sie einfach nur fest und murmelte immer wieder, wie zur Beruhigung eines verzweifelt weinenden Kleinkindes: „Schhh, es ist alles gut. Du kannst nichts dafür, es ist nicht deine Schuld. Es ist alles gut.“ Eine Weile standen sie so da. Als Helen bekräftigte, dass sie ihn nicht hatte angreifen wollen, drückte er sie an den Schulter von sich weg, hielt sie so auf eine Armlänge Abstand  und sah ihr in die Augen. „Hey, sieh mich an, Helen. Ich weiß, dass du das nicht wolltest. Und deshalb solltest du jetzt endlich mehrere Schlucke von diesem Blut nehmen. Du bist völlig ausgehungert und das ist auch verständlich, gib dir nicht die Schuld. Wie wärs, gehen wir in die Küche und nehmen ein gar köstliches Essen zu uns?“ Mit dem Anflug eines Lächelns, streckte er Helen die ausgestreckte linke Hand hin.

Die Rechte richtete er auf ein Regal des Schranks, in welchem er seine Zeichenutensilien aufbewahrte, in dem selbigen hatte er seine Kritzelei - denn eine Zeichnung war das nun wirklich nicht - versteckt, hinter weißem Papier. Eine Erinnerung die er unbedingt loswerden musste. Und auch wenn es wohl eine Verschwendung von Ressourcen war, mit einem gezielten grünen Feuerball, setzte er das Papier in Brand. Zum Glück hatte er den Schrank schon vor Jahren mit einer hauchdünnen, aber Wasserhaltigen Schicht überzogen, die verhinderte, dass sich die Flammen auch auf den Schrank selbst ausweiteten. Einen Moment lang schämte er sich für seine Tat, vor allem weil er es Helen gegenüber nicht wirklich erklären würde und konnte. Sie hatte sicher viele Fragen und auch er wollte noch einiges über die Vampirin erfahren, die es geschafft hatte, sein Herz zu stehlen, obwohl sie sich erst vor kurzem begegnet waren. Dennoch... es war das Beste für Helen, wenn sie darüber so wenig wie möglich wusste. Unwissenheit würde sie schützen, sollte der schlimmstmöglichste Fall eintreten. Gedanklich notierte er sich, die eine Hintertür zu nutzen, die ihm noch blieb, sollte es hart auf hart kommen. Je besser er sich darauf vorbereitete, desto sicherer für Helen. Vor allem weil er nicht genau wusste, wie viel Zeit ihm noch blieb.



©Saphirstern
Mi Jun 13, 2018 11:42 pm
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Lathiva || Gestaltenwandlerin ||Mitglied ||  bei Amaris

Noch bevor sich der rote Drachen mit der Dämonin in die Luft geschwungen hatte musste sie noch über den versuchten Satz grinsen nachdem sie wieder einmal die –fette Taube- erwähnt hatte. Es gefiel ihr irgendwie das sie Amaris damit ärgern konnte oder es ihr zumindest immer wieder vorwarf wenn sich die Chance bot.  Mit einem grinsen das mehr nach eine Zähne fletschen klang schwang sich Lathiva hoch genug in die Luft bis sie eine perfekte höhe erreicht hatte. Die Gebäude unter ihnen zogen in dem trüben Licht der Morgigen Sonne unter ihnen vorbei. Die Luft hier oben war noch kühl aber nicht unangenehm sondern fast schon erfrischend.  Lathiva war sowieso die meiste Zeit zu heiß. So ein kühler wind war schon recht angenehm.
Der Blick der fast 8 Meter großen Drachin glitt hinunter zu ihren Klauen in welchen Amaris hing die sich scheinbar von ihrer Schweigsamkeit und Reglosigkeit erholt hatte den jetzt bewegte sie sich in Ihren Klauen etwas.  Lathivas Kopf legte sich etwas zur Seite und auch hob sie ihre Klaue an als Amaris zu sprechen begann. „Ach..es macht doch viel mehr spaß wenn du darauf nicht vorbereitet bist.“ Entgegnete sie mit einer stimme die nun wieder einen leicht rauen Unterton besaß als hätte sie tagelang ununterbrochen nur geredet.  „Hm, warum sollte ich warten bis du dich dort hin bewegst, da wären wir jetzt noch am Boden gewesen und außerdem wie ich schon sagte macht es mir so doch viel mehr Spaß“ 
Sie schüttelte ihren Kopf wobei ihr gesamter Körper auch durchgeschüttelte wurde und sie dabei fast eine halbe Umdrehung vollführte. Um sich aber wieder ins Gleichgewicht zu bringen schlug sie einige Male mit ihren flügeln und lies ihren Schwanz durch die Luft peitschen. So fand sie rasch ihr Gleichgewicht wieder bevor sie sich erneut Amaris zuwandte.  „Wenn du so unbedingt auf meinen Rücken willst dann kannst du ja auch klettern oder?“ in ihren Augen glitzerte dabei etwas herausforderndes. Sie nahm zwar nicht an das Amaris damit Schwierigkeiten haben würde aber landen würde sie jetzt nicht mehr, außerdem würde sie ihr das klettern vielleicht auch nicht ganz so einfach machen lassen. „Also? Herausforderung angenommen oder nicht?“ fragte sie dann anschließend während sie ihre Klauen um Amaris lockerte.



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Fr Jun 15, 2018 5:06 pm
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Simon / Engel (gut) / Themse → Bin Ben bei Atria @Rotflamme

Es war noch nicht allzu lange her, dass Simon Leo (spielender User existiert nicht mehr) getroffen. Und noch kürzer war es her, dass er erfahren hatte, dass es zu Ende mit ihr gegangen sei, jedenfalls hatte er das munkeln hören. Ob es stimmt oder nicht, das wusste er nicht, aber Simon hatte auch nicht die Mittel, um das in Erfahrung zu bringen. Er hatte sie zwar nicht besonders gut gekannt, dennoch bedrückt es ihn. Denn jetzt kannte er wieder niemanden, genau so wie es gewesen war, als die Menschen verschwunden waren und jetzt war wieder jemand verschwunden, es war diese drückende Einsamkeit.
Ziellos lief Simon durch die Straßen, wo sollte er auch hin wollen? Er warf einen Blick auf die Themse, welche neben ihm her floss, als hätte sie nicht gemerkt, dass die Menschen mit ihren Booten fort waren. Aber wenigstens bot sie etwas, nämlich Wasser. Zugegebenermaßen ziemlich schmutziges Wasser, aber konnte man noch groß wählerisch sein? Außerdem könnte er mit seiner Magie ja vielleicht was daran ändern... vielleicht. Kurzerhand breitete Simon seine Flügel aus, es war ein schönes Gefühl sie mal wieder zu ihrer vollen Größe zu entfalten. Er hatte sie sehr lange nicht mehr benutzt. Man sollte denken, jetzt wo die Menschen weg waren. hatte er die Gelegenheit dazu, aber Simon hielt es für eine schlechte Idee, denn er wusste nicht, wie die anderen Wesen, die noch durch London streiften so drauf waren. Er erhob sich in die Luft und schwebte nur knapp einen halben Meter über der Luft. Geschickt manövrierte er sich durch die wenigen Häuser und verlassenen Autos, die ihn vom Fluss trennten und fand sich kurze Zeit später knapp über der Wasseroberfläche wieder. Fliegen war für ihn immer ein leichtes gewesen, selbst durch die zerklüftetsten Wege konnte er ohne Probleme gelangen und das trotz der enormen Spannweite seiner Flügel. Deswegen war es für ihn auch kein Problem eine Wasserflasche aus deinem Rucksack zu holen, ohne groß ins Wanken zu geraten. Ernüchtert beobachtete er das braune Wasser, welches in die Flasche gespült wurde. Er hatte noch die leise Hoffnung gehabt, dass das Wasser klar wäre, doch diese löste sich gerade in Luft auf. Nachdem die Flasche gefüllt war schwang Simon sich in die Lüfte und landete am Ufer, gerne wäre er noch weiter geflogen, aber vorerst wollte er das Risiko nicht eingehen. Außerdem hatte er bei seinem „Rückflug“ ans Ufer, bei welchem er definitiv höher hinaufgestiegen war als nötig, etwas im Augenwinkel bemerkt. Sein Blick schweifte zum Big Ben und viel dann auf das was er gesehen hatte. Bei näherer Betrachtung erkannte er, dass es sich um ein Mädchen  (Atria) handelte. Die hatte weißblondes Haar und stand auf wackligen Beinen da. Sie sah nicht wirklich aus, als würde sie in die Dämonenwelt gehören. Sie war viel zu klein und zerbrechlich. Vielleicht war sie ein Mensch? Aus der Entfernung in der er sich befand konnte er das auf keinen Fall ausmachen. Aber das konnte doch nichts sein? Alle Menschen waren fort. Simon wog seine Optionen ab. Entweder er würde einfach verschwinden oder er würde näher ran gehen. Aber sollte er das verdeckt oder offen tun? Sie sah aus wie 10, würde das Mädchen sich erschrecken? Und was wenn es einfach nur ein Gastaltenwandler war? Das erschien Simon doch irgendwie naheliegender als ein Mensch. Doch die Neugier überwog und er näherte sich langsam.



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So Jun 17, 2018 8:00 pm
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Atria | Engel | vor dem Big Ben; Simon (@Knochensplitter)


Langsam bewegte sie sich an der Wand des berühmten Londoner Gebäudes, den Kopf ständig drehend und nach anderen Wesen Ausschau haltend. Die Schatten könnten ja auf sie stoßen und sie zu den Wesen im Inneren des Big Bens hinzufügen. Sie schüttelte sich und unterdrückte einen Würgereiz. Zum ersten Mal sah sie nach oben in den Himmel. Sie durfte nicht vergessen, dass manche auch fliegen konnten - anders als sie. In einiger Ferne nahm sie eine Bewegung auf halber Höhe einer Brücke war, aber der schwarze Punkt war zu schnell verschwunden, als dass sie etwas hätte erkennen können. Atrias Flügel flatterten nervös. Sie trat näher an die Mauer heran und setzte unsicher einen Fuß neben den anderen. Sie fühlte sich beobachtet und wandte langsam den Kopf. Im nächsten Moment erstarrte sie. Links von ihr stand eine große Gestalt und beobachte sie. Noch dazu kam sie langsam näher. Die kleine Engelin löste sich aus ihrer Starre und trat reflexartig einen Schritt zurück und presste sich an die Steinwand. Ihr Herzschlag beschleunigte sich und ihre Gedanken rasten. Was sollte sie nun tun? Atria sah zu dem Wesen hinüber, das schon etwas näher gekommen war. Nun war es eindeutig, diese Person hatte Flügel. Das musste aber nichts heißen, schließlich konnte es ja genauso gut ein Anhänger des Schattenkönigs sein. Normalerweise war ihr erster Reflex, sich unsichtbar zu machen und sich leise wegzustehlen, während die Schatten ratlos um sich sahen, oder sie gar nicht erst bemerkten. Aber sie vertraute ihren Fähigkeiten nicht mehr, denn auch als sie es versuchte, hielt die Unsichtbarkeit keine fünf Sekunden an, sodass sie unkontrolliert zwischen Unsichtbarkeit und leichter Transparenz hin und herwechselte. Weglaufen war auch keine Option, schließlich war die Gestalt um ein vielfaches größer als sie und würde sie mit den großen Flügeln schneller einholen als sie zu Laufen imstande war. Vorsichtig setzte sie sich auf den Asphalt, schlang die Arme um ihren Körper und schloss die Augen. Sie hatte Angst - sehr sogar und konnte ein Zittern nicht unterdrücken.



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Di Jun 26, 2018 5:24 am
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Simon / Engel (gut) / Themse → Bin Ben bei Atria @Rotflamme

Obwohl sich Simon bemüht hatte langsam zu gehen und unbemerkt zu bleiben, hatte das Mädchen ihn innerhalb kürzester Zeit entdeckt. Vermutlich war das auch kein Wunder, er selbst war auch immer auf der Hut und im Vergleich zu dem kleinen Mädchen hatte er mit seinen Schwingen eine recht gute Chance potenziellen Angreifern zu entkommen. Als er ihren Blick bemerkte blieb er stehen. Ihr Blick war starr vor Schreck und Simon fühlte sich fast ein bisschen schuldig, als sie einen unwillkürlichen Schritt zurück machte. Das Mädchen schaute ihn weiter aus ängstlichen grünen kindlichen Augen an und Simon war sich sicher, dass sie jede seiner Bewerbungen genausten im Blick hatte, er blieb stehen, um sie nicht weiter einzuschüchtern. Unvermittelte fragte Simon sich, ob er sich in der Zeit seit die Menschen weg waren verändert hatte. Denn früher hätte ihn niemand als furchterregend Empfunden.. eher im Gegenteil, denn früher hatte sie immer gesagt, das er keiner Fliege etwas zu leide tun konnte.
Simon stand weiter still da und beobachte schließlich, wie sich das Mädchen auf den Boden hockte und sich zu einer Kugel zusammenkauerte. Sie musste wirklich noch sehr jung sein, wenn sie so reagierte. Kurz schoss Simon der Gedanke in de Kopf, dass das auch nur ein Trick sein könnte, doch er verwarf diesen genau so schnell wieder, wie er gekommen war. Mittlerweile fühlte er sich unbehaglich, denn er wusste nicht wie er mit der Situation umgehen sollte. „Hey“, fing er etwas ungeschickt an und bemühte sich dabei so beruhigend wie möglich zu klingen. „Ich heiße Simon“. Eine Freundin von Simon hatte ihm früher einmal erklärt, dass man sich vorstellen solle, weil man dadurch direkt eine Bindung zum Gegenüber herstellen würde, welche man dann anschließend ausbauen könnte. Er war argwöhnisch gewesen, als sie ihm das erzählt hatte, aber er würde nun vermutlich aus nächster Nähe sehen, ob es funktionierte oder nicht. „Wieso bist du alleine hier draußen? Es ist ziemlich gefährlich hier“.

//Out: Sorry das es so lange gedauert hat.



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Do Jun 28, 2018 7:47 pm
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Atria | Engel | vor dem Big Ben; Simon (@Knochensplitter)

Nachdem sie etwas gewartet hatte und nichts passiert war, was ein gutes oder schlechtes Zeichen sein konnte, aber da Atria schon immer neugierig war, konnte sie nicht anders, als ihren Kopf langsam zu heben. Die Gestalt war stehengeblieben und stellte sich nun als geflügeltes Wesen heraus. Zumindest das stand sicher fest, auch wenn sie immer noch nicht genau sehen konnte, wen sie da beobachtete. Sie zuckte kaum merklich zusammen, als sie von dem Wesen angesprochen wurde, das sich als Simon vorstellte. Immer noch angespannt, legte sie den Kopf seitlich auf ihr Knie, interessiert, ob er vielleicht Neuigkeiten hatte. Ja... Warum bin ich hier? Irgendetwas war da, aber sie konnte nicht sagen, was es war. „Ich suche...jemanden. Aber ich sehe nur Schatten. Sie sind überall. Hast du welche gesehen?“ Sie sah sich kurz um, schließlich war sie immer noch auf der Hut, fokussierte ihre Aufmerksamkeit aber schließlich wieder auf Simon. „Sie waren da drin“, flüsterte sie schaudernd und zeigte auf den Big Ben. „Heute ist etwas anders. Sie sind nicht so wie sonst.“ Atria blinzelte. „Was bist du? Du gehörst nicht zu ihnen.“ Noch vor einigen Momenten war sie sich nicht sicher gewesen, aber jetzt erschien es ihr ganz klar. Sie stand langsam auf, immer noch sehr unsicher auf den Beinen stehend machte sie einen Schritt vorwärts, während sie Simon unsicher ansah.

Jayden | Vertreter der Dämonen| Hyde Park

Dehydriert und wahnsinnig vor Hunger war er durch den Hyde Park gewankt.  Aber schließlich hatte sich doch eine arme, verängstigte Seele gefunden, die entweder die Gerüchte nicht gekannt hatte, oder bewusst in diese Ecke des Hyde Park gekommen war. Irgendwie findet sich immer eine.
Diese war besonders vom Schicksal gebeutelt worden, Jayden hatte den vor Angst triefenden Geruch schon von weitem gerochen. Selbst, wenn er nicht am Verhungern gewesen wäre, hätte der Seelenfresser diesem Duft niemals widerstehen können, dafür konnte er seinen Hunger immer noch zu wenig kontrollieren - eine Tatsache, die ihn schon ziemlich belastete, schließlich bedeutete es für ihn, quasi eine tickende Zeitbombe zu sein und er selbst hatte keine Ahnung, wann sie explodieren würde, da nicht alle Seelen ihn gleichsam sättigten.
Gefunden hatte er das Wesen, das den herrlichen Geruch ausströmte, auch schnell. Als die Gestalt seine Anwesenheit bemerkte, war es bereits zu spät gewesen, sie war schon durch sein Angstgas bewegungsunfähig gemacht worden. Der junge Mann hatte schreckliches erlebt, noch nie hatte Jayden ein so bedauernswertes, angstvolles Wesen gesehen. Während sein Dämonenteil nur seinen Hunger stillte, konnte der Teil, der im diesem Zustand nicht von den primitiven Instinkten des Dämons geleitet wurde, die Gefühle seiner ‚Nahrung‘ wahrnehmen. In diesem Fall war das hauptsächlich Furcht; Jayden konnte nicht anders, als den Göttersprössling zu bedauern. Ein bisschen besänftigen konnte er sein schlechtes Gewissen, das ihn immer befiel, nachdem er mal wieder eine Seele gefressen hatte, dadurch, dass Fionn - so hieß der Göttersprössling - ihm durch sein Erscheinen das Leben gerettet hatte und er somit zumindest nicht ganz so sinnlos gestorben war.

Auch wenn er bezweifelte, dass Fionn das auch so gesehen hätte.

Als die Leiche des jungen Mannes reglos auf den Boden fiel, verschwand das gelbe Leuchten aus Jaydens Augen und aus dem Siegel auf seiner Stirn, seine schwarzen Hörner schrumpften, sodass sie nun nur knapp aus seinen braunen Haaren hervor lugten und seine fledermausartige, ledernen Flügel falteten sich zusammen, um ihn auf dem Boden abzusetzen. Bedauernd betrachtete er den leblosen Körper mit seinen braunen Augen und konnte jedoch nicht anders, als sich innerlich zu fragen, wie lange er wohl dieses Mal ohne Hunger durchhalten würde. Hoffentlich war eine Seele erstmal ausreichend. Er könnte versuchen, Namida zu finden, diese Dämonin, deren Seele er nicht hatte fressen können. Wo sie jetzt wohl war? Lieber nicht. Dass du ihre Seele einmal nicht gefressen hast, heißt nicht, dass du sie das nächste Mal nicht fressen wirst. Wer weiß, ob du das nächste Mal genug Willenskraft, oder was auch immer dich davon abgehalten hat, aufbringen kannst. Jayden schüttelte den Kopf. Er war lange nicht er selbst gewesen, das spürte er jetzt. Sein gesamter Rachenraum brannte und er stand etwas wackelig auf den Beinen. Wie viel Zeit war vergangen? Drei Tage? Vier Wochen? Er vermochte es nicht zu sagen. Trotzdem, es könnte alles Mögliche passiert sein. Nur die Menschen sind nicht wieder da. Sonst würde es hier von ihnen nur so wimmeln. Wieder fiel sein Blick auf den toten Göttersprössling. Ich sollte ihn begraben.

Arsinoe | Göttersprössling | mit Mira (@Wintercrown) auf dem Weg zur Versammlung
Nox | gefallener Engel | seine Wohnung; Helen (@Strahlenlicht)

[OUT: @Diamantensturm, es tut mir unendlich leid, dass es so lange gedauert hat ':|
Ich hoffe, du bist mir nicht allzu böse. ]



©Namida
Sa Aug 04, 2018 3:31 pm
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Amaris || Anführerin der Dämonen || In der Luft || Lathiva [@Saphirstern]

Sie verdrehte die Augen bei den Worten der Gestaltwandlerin. Natürlich machte es ihr so mehr Spaß, denn so konnte sie, sie ärgern. Amaris konnte darüber aber einfach nur schmunzeln, denn sie hätte genau das gleiche getan. Amaris und Lath ähnelten sich eigentlich recht viel, auch wenn keiner von beiden dies je zugeben würde. Dafür waren sie dann doch zu stolz. Als Lath erneut ansetzte und meinte sie wären noch immer am Boden, hätte sie Amaris nicht einfach geschnappt, schnaubte Amaris empört. “Also langsam bin ich ja nun wirklich nicht“, leicht verärgert wandte sie den Blick nach unten. Sie Stadt unter ihr wurde immer kleiner und die Landschaft flog immer schneller an ihr vorbei, was darauf hinwies das die Gestaltwandlerin ich Tempo erhöhte. Ein Glück hatte die Rothaarige keine Höhenangst, sonst wäre sie wahrscheinlich schon in Ohnmacht gefallen. Ganz zum Gegenteil genoss Amaris Tatsache die Aussicht, auch wenn sie diese aus der Kralle der Drachin sah.

Die Rothaarige wurde aus ihren Gedanken gerissen, als Lathiva erneut sprach. “Das klingt nicht wie eine Herausforderung, sondern eher wie ein Versuch mich hum zubringen“, erwiderte sie trocken, jedoch mit einem Lächeln dabei im Gesicht. Sie konnte sich vorstellen wie die Gestaltwandlerin ihr den Aufstieg bestimmt nicht leichtmachen würde und dabei sich ins Fäustchen lachen würde. Doch diesen Spaß würde sie ihr bestimmt nicht lassen. Sie bemerkte wie Lath die Klaue lockerte und wartete, bis sie diese komplett offen hatte. Dann ließ sie sich fallen.

Für einen Moment schloss sie die Augen während sie in die Tiefe stürzte. Dann öffnete sie ihre Augen einen schmalbreit, während ein hämisches Grinsen auf ihren Lippen erschien. Wenige Sekunden später war die Dämonen in eine Schattenwolke verschwunden. Während sie wie ein Schatten nach oben huschte, konnte sie leider nicht das Gesicht der Gestaltwandlerin erkennen, doch sie hätte schwören können das dieses ganz schön verdutzt dreinschaute. Schnell huscht ihr Schatten nach oben, umrundete den Drachen einmal, ehe sie sich in ihrer Dämonenform auf den Rücken der Gestaltwandlerin niederließ. “Ein Glückfunktioniert das wieder, ansonsten hätte ich jetzt ganz schön blöd dagestanden“ sagte Amaris während sie sich ein wenig nach vorne beugte. Ihren grinsenden Gesichtsausdruck hatte behielt sie weiterhin bei.

Dawn || wartet auf Antwort von @Strahlenlicht
Luana || ansprechbar [bevorzugt von Samael @Schwarzschattenhimmel]
Lysander || ansprechbar



©Schwarzschattenhimmel
Sa Aug 04, 2018 3:58 pm
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Samael // Werwolf // Mitglied // Findet Luana (@Namida)
Der Werwolf ging durch die Straßen wo er war, war ihm gerade egal, darum sah er auch nicht auf. Doch als er einen ihm unbekannten Geruch wahrnahm runzelte er die Stirn und hob den Blick. Eine junge Frau stand dort, ihr Gesicht wurde von stark gelockten Haar umspielt und es sah aus wie eine Löwenmähne, er drehte den Kopf leicht und blinzelte, etwas sagte ihm das er sie kannte. Er sah ihr ins Gesicht und dann fiel es ihm auch schon ein, das war Luana. Sie war solange weg und er hatte sie schon Jahre nicht gesehen. Er hatte nicht gewusst das sie noch lebte, er hatte es gehofft, aber er hatte nie damit gerechnet. Seine Augen wurden etwas größer und er blieb stehen und sah sie einfach nur an. Sie war hier. Wie konnte das sein?
Er spürte Freude, aber auch Trauer, sie hatte ihn einfach zurück gelassen, er hatte sie nicht mehr gesehen. Wo war sie gewesen? Er verschränkte die Arme vor der Brust, wie damals als er sie das erste mal gesehen hatte. Heute war sie zu einer schönen Frau heran gewachsen, sie war einfach wunderschön, doch er war sich nicht sicher ob er wach war, oder aber ob er noch schlief, doch was auch immer es war, irgendjemand schien ihn einen schlimmen Streich zu spielen. Er wollte am liebsten aufheulen und sie berühren, doch er hatte Angst, Angst das sie unecht war.

Doch wenig später trat er vor und sein Blick zeigte Hoffnung. Tief empfundene Hoffnung die er schon lange nicht mehr gespürt hatte, die übliche Kälte war aus seinem Blick gewichen und machte dieser Hoffnung Platz.
Er zögerte, dann langsam streckte er seine Hand aus, war sie es wirklich? "Luana?" Wisperte er und hielt seine Finger nur Zentimeter von ihrer Wange entfernt. Sollte er sie berühren?



Lina // Anführerin der Gestaltwandler // Ist in ihrem Zimmer
Fluchend lief sie auf und ab. Immer wieder sah sie die Versammlung vor ihren Augen. Wut und Hass ballten sich in ihrem Magen zusammen und sie stieß tiefe Knurrende Töne aus. Sie würde am liebsten alles und jeden umbringen, aber sie musste ihre Rasse schützen und das hieß diese musste sie zusammen rufen. Doch wie sollte sie das machen? Das würde schwer werden.
Doch sie wollte es schaffen.



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