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Liebe Katzen groß und klein, Regeln müssen immer sein. Deshalb kommt ihr als Neuling an, endet euer Name stets mit "junges" hinten dran. Keine Angst, ihr werdet seh'n, mit etwas Fleiß, werdet auch ihr bald als Krieger vor uns steh'n.
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 Das hellste Licht wirft die tiefsten Schatten || Playstart

©Bran
Sa Nov 18, 2017 6:09 pm
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Heiler
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Arsinoë | Göttersprössling | Hausdach; Mira (@Wintercrown)

Sie zuckte mit dem Schultern. "Gut, wie du meinst. Ist vielleicht bei dir nicht nötig, aber: Gegen Ende bremst es von selbst etwas ab, achte aber darauf, dich mit den Füßen abzufangen. Das witzige an diesem Zauber ist, dass es auch nach oben funktioniert und wegen der großen Entfernung kann man sich nie ganz sicher sein, wo man am Ende landet." Ein vorfreudiges Lächeln im Gesicht drehte sie sich um und stellte sich an den äußeren Rand des Daches, direkt unter das Seil. Zu Mira über die Schulter blickend, hob sie den Daumen und rang sich ein freundliches 'bis später' ab. Dann streckte sie den linken Arm nach oben und führte den Pfeil, den sie in der linken Hand hielt über das Seil, sodass sie ihn auch mit der rechten Hand packen konnte. Arsinoë holte tief Luft, ging zwei Schritte zurück um dann mit Anlauf vom Dach zu springen und mit einem lauten 'Yippie!' am Seil entlang zu sausen.
Das ganze dauerte nicht mehr als zwei Minuten - zumindest nach ihrem Zeitgefühl, denn eine Uhr hatte sie nicht - da sah sie auch schon das Ende des Seils. Es ging in eine graue Hauswand über. Das Haus selbst hatte, anhand der Fenster zu vermuten, vier Stockwerke und - auf der Hinterhofseite zumindest - keine Balkons oder etwas auf das Ars sich hätte fallen lassen können. Den Göttern sei Dank befand sich jedoch direkt unter dem Seilende ein Fenster. Sie sprach einen Zauber für Schnelligkeit und ihre Geschwindigkeit nahm prompt wieder zu. Kurz bevor sie an der Wand aufgeprallt wäre, schwang sie ihre Beine zurück und dann wieder vor, ließ im selben Moment den Pfeil mit beiden Händen los und warf sich mit den Füßen voran mit ihrem ganzen Gewicht gegen das Fenster. Das barst auch wie geplant und Ars fiel in einem Regen aus Glassplittern in das Zimmer. Sanft fing sie ihren Fall mit einer Rolle ab und sah sich schwer atmend in dem Raum um, bis ihr einfiel, das sie gar nicht daran gedacht hatte, wie sie Mira mitteilen wollte, dass sie angekommen war. Die ältere hatte etwas nervös gewirkt, denn sie konnte ja nicht wissen, dass Ars so schon schwerere Menschen als sie von einem Ort zum anderen transportiert hatte. Sie überlegte kurz, dann stellte sie sich auf den Fensterrahmen und griff mit einer Hand nach dem Seil. Eine Art roter Funken schoss von ihrer Hand weg das Seil entlang und Ars kletterte zufrieden wieder zurück in den Raum, wo sie auf Mira wartete. Erschöpft lehnte sie sich an eine Wand, als ein plötzlicher Schmerz ihren rechten Arm durchzuckte. Sie musste sich beim Abrollen an einer der Glasscherben geschnitten haben.


Nox | gefallener Engel | Hyde Park; Helen (@Strahlenlicht)

Nox stand komplett still, als Helen ihn umarmte, genoss den Moment, hörte einfach ihren liebevollen Worten zu. Es tat so gut, sie wieder um sich zu haben. Und doch hatte sich so viel verändert in nur einem Monat und er wusste auch nicht, wie er das am besten erklären konnte, aber er musste es irgendwann tun...
Du bist auch ein Dummkopf, Nox. Warum kannst du denn deine Sorgen nicht für ein paar Minuten vergessen? Ist es so schwer für dich, dich einfach zu freuen, dass Helen wieder da ist, gesund und wohlauf? Du liebst sie doch auch, also reiß dich mal zusammen und zeig ihr das mal, anstatt ihr was immer irgendwas vorzujammern!
Ein Lächeln stahl sich auf sein Gesicht, als Helen ihn als 'motorisch benachteiligt' bezeichnete. Denn als gefallener Engel konnte zwar schnell fliegen, doch gegen die Schnelligkeit eines Vampirs kam auch er nicht an, wie er vor mehr als einem Monat bei einem Wettrennen mit Helen herausgefunden hatte. Er schlang beide Arme um Helen und drückte sie an sich, atmete ihren Duft ein. "Das hoffe ich doch sehr Miss", gab er in gespielt strengem Ton zurück. "Denn sonst bin ich gezwungen, sie nie wieder loszulassen." Doch es verging keine Minute und er war wieder ernst.
"Ich habe dich vermisst. Bitte lass mich nicht wieder allein, Helen." Lass mich nicht wieder allein mit mir selbst. Er strich ihr über ihr blondes Haar, legte das Kinn auf ihren Kopf und schloss die Augen, genoss einfach den Augenblick und ihre Nähe.


Atria | Engel | London Eye -> in der Nähe des Big Ben

Nach dem verwirrenden Gespräch mit der Geisterfrau, wollte die kleine Engelin eine Weile alleine sein. Atria verließ also das London Eye und kam in die Nähe des Big Ben. Diesen mied sie jedoch, denn da waren bisher immer andere Wesen gewesen. Kurzer Hand kletterte sie auf ein 'Auto', obwohl sie sich immer noch nicht im Klaren darüber war, ob sie diesen komischen, fremdartigen Fortbewegungsmitteln trauen sollte. Sie fragte sich, warum ihre Kräfte gerade jetzt erwacht waren. War es, weil sie gewachsen war? Und was konnte sie überhaupt mit diesen kleinen Lichtstrahlen anfangen? Sie betrachtete ihre Hände nachdenklich, da kam ihr ein Gedanke. Sie legte ihren rechten Fuß auf ihr linkes Knie und presste ihre linke Handfläche gegen die vom Asphalt blutige bloße Sohle. Eine Falte entstand auf ihrer Stirn, als sie sich konzentrierte. Atria konnte das Licht sehen, dass aus ihrer Handfläche strahlte, doch sie fühlte nichts, kein Prickeln, keine Wärme auf ihrer Haut und zog die Hand nach kurzer Zeit wieder zurück. In dem Moment, als sie ihre Aufmerksamkeit ihrer Fußsohle zuwandte, verschwand das Licht. Doch sie wurde enttäuscht. Ihre Fußsohle war nicht geheilt worden, wie sie zunächst angenommen hatte. So funktionierte es wohl nicht. Das wäre vermutlich auch zu einfach gewesen. Vielleicht können mir andere Engel weiterhelfen? Aber wo soll ich sie suchen?



©Strahlenlicht
Sa Nov 18, 2017 7:57 pm
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Helen Ahring || Vampir, Anführerin || Hyde Park || Nox @Bran

Obwohl Nox bei Helens Umarmung zuerst zu einer Statue erfroren schien, nicht faähig dazu war, sich zu regen, spürte die Anführerin der Vampirin überraschenderweise nun doch, wie der gefallene Engel seine Arme um sie legte, die Umarmung erwiederte. Deshalb legte sie erneut den Kopf auf seinen Brustkorb, schloss die Augen und genoss die Nähe zu den Größeren, die Wärme die sein Körper ihr spendete und das Gefühl der Sicherheit, die seine Arme um sie ihr schenkte. Wie sehr hatte sie dies vermisst, Nox einfach umarmen zu können, die Sorgen und generell alle Gedanken, die im Kopf tobten, für diesen Moment fallen zu lassen und sich auf die Nähe zu konzentrieren. Helens Herz füllte sich mit Wärme, als sie Nox' Worte hörte, die wieder den Humor des gefallenen Engls hervor blitzen ließen, welchen sie ebenfalls vermisst hatte. Alles an Nox hatte sie vermisst, und es hatte ihr wirklich einen Haufen Überwindung gekostet, London zu verlassen. Warum hatte sie es getan? Sie hätte sich das ganze Drama sparen, bei ihn bleiben und diese Zuneigung zu ihn durchgehend im Herzen behalten können. Aber sie war es nach den über tausend Jahren einfach gewöhnt, diese Reise zu machen, als Entschuldigung für ihre Taten in der Vergangenheit. Aber nun hatte sie ja wieder jemanden, den sie liebte, jemanden, der sie mochte so wie sie war. Jemanden, zu den sie gehörte. Sollte sie das ganze dann einfach Ruhen lassen, die Vergangenheit ruhen lassen, zum Wohle der Gegenwart?

Helen strich die Gedanken wieder fort, als sie die Arme noch etwas enger um ihn legte, und dann mit einem sanften Lächeln auf seine Worte antwortete, die leise Stimme gefüllt mit Wärme und zugleich Belustigung: "Niemals loslassen also? Sie machen es mir schwer, mich zu entscheiden, Mister." Sie lachte leicht, wobei sie sich selbstverstädnlich dafür entschied, bei ihn zu bleiben, ihn nicht nochmal zu verlassen ohne ein Wort zu sagen. Als wäre sie gestorben, wie Nox es bereits gedacht hatte, als sie weg gewesen war. Niemals hätte sie sich gewünscht, dass er dachte, sie wäre tot, hätte ihn einfach in Stich gelassen. Deshalb sprach sie dann auch als Antwort auf seine weiteren, nun ernsteren Worten mit Liebe und doch wie Nox Ernsthaftigkeit: "Das werde ich nicht. Versprochen."

Nox verschaffte ihr erneut ein sanftes Lächeln, als er ihr durch die Haare strich und sie spüren konnte, wie er sein Kinn auf ihren Kopf stützte. Sie schwieg einfach, als er dies tat, genoss erneut diesen wundervollen Moment und setzte nicht mehr auf ein weiteres Gespräch an. Sie wollte für kurze Zeit einfach hier bleiben, eingeschlossen in die Umarmung Nox' und sich nicht darum kümmernd, was zwischen ihnen passiert war und sich keine Gedanken darum machend, das jemand sie bemerken könnte, da sie sich schließlich mittem im Hyde Park über ihre Beziehung unterhielten, und dann auch noch so eng umschlossen dort standen. Es war Helen vollkommen egal. Alles was zählte, war Nox, da konnte es ihr doch wirklich komplett egal sein, wenn jemand sie sah und sich Gedanken machte. Sollten die doch denken was sie wollten und sich lieber um ihre eigene Angelegenheiten kümmern. Sich von Nox wieder entfernen würde sie deswegen nicht.

Jedoch, nach einen Moment in den sie ihn nur umarmte, erhob sie dann nun doch wieder den Kopf, um den gefallenen Engel in die schwarz-weißen Augen blicken zu können. Erneut umspielte ein leichtes Lächeln ihre Lippen. "Sollen wir nicht zu deiner Wohnung gehen? Schließlich ist es schon wirklich spät." fragte die Vampirin nun, wobei sie nun doch auf ihre Umgebung aufmerksam machte. Der Himmel färbte sich dunkler und brachte somit auch den kühleren Wind mit sich, der sie zwar im Moment nicht störte, jedoch auf Dauer doch auf die Knochen drücken könnte. Helen selbst hatte keine Wohnung in London, deshalb fragte sie nach seiner. Außerdem mochte sie seine Wohnung, obwohl das Gebäude recht runter gekommen war. Sie erinnerte sich noch daran, wie Nox mit einer Spraydose einen Wald mit Nachthimmel an die Wand gezaubert hatte, eine wirklich gute Illusion die so realisisch gewirkt hatte. Sie hatte sich wirklich wohl gefühlt.



Adrien Willemsen || Gefallener Engel || Wartet auf Antwort von Mayalie @Nymeria
Flynn Stafford || Dämon || Wartet auf Antwort von Dawn @Namida



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©Schwarzschattenhimmel
So Nov 19, 2017 9:06 am
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Samael // Werwolf // Im Hyde Park // Bei Mayalie und Adrien
Der Werwolf blieb einfach ruhig Er tat so als wäre der gefallene Engel nicht da. "Komm Maylie, wie wäre es wenn wir einfach woanders hin gehen würden, wo wir ihn nicht mehr sehen?" Fragte er und sah den gefallenen Engel mit zusammen gekniffenen Augen einmal an, ehe er sich wieder Maylie mit ruhigen Blick bedachte. Er wollte nicht mit einem komischen Engel wie dem da etwas zutun haben. "Ach übrigends, wenn du dich mit einem Werwolf messen willst, dann solltest du dabei beachten was der Werwolf alles kann." Knurrte er leise, ob der gefallene Engel das hörte wusste er nicht und es war ihm auch egal. Er sah wieder zu Maylie und wartete darauf ob sie auch weg wollte. Wenn sie sich aufregte dann war das nicht gut für ihr Gemüt und er wollte ihr helfen das sie sich nicht mehr aufregen würde.
Das machte der gefallene Engel kaputt. Der Werwolf legte eine Hand leicht auf ihren Rücken und sah sie ruhig und freundlich an. Sein Beschützerinstinkt war geweckt und er würde für sie da sein komme was wolle. Er wusste zwar nicht wie sie reagieren würde, aber sicher würde sie sich freuen das eine Person in ihrem Leben nun ein Freund war und ihr half wo er konnte. Er wollte nicht das sie dachte sie sei alleine und keiner wollte sie. Auch wenn er keine Familie mehr hatte, so hoffte er das Maylie so was wie eine Schwester werden könnte, auch wenn sie sicher etwas älter war als er. Das störte ihn nicht.



©Lilienbär
So Nov 19, 2017 8:27 pm
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Mira / Göttersprössling/ Hausdach bei Arsinoe @Bran

Skeptisch sah sie dem anderen Mädchen hinterher als sie über das Seil ins nirgendwo verschwand. Einige Momente später konnte sie es irgendwo scheppern hören, hoffentlich war sie nicht verletzt. Gerade wollte sie ebenfalls die Seilrutsche verwenden als ein roter Funke darüber zuckte, eine Art Signal ? Wahrscheinlich. Sie gab sich einen Ruck und legte die gewaltige Sense auf das Seil und stieß sich ab um über die Häuserschluchten zu fliegen, als am gegenüberliegenden Ende dann eine Hauswand kam wurde sie einfach durchlässig und ging direkt durch die Wand. Sie wurde wieder fest und sah sich um offenbar hatte ihre Partnerin das Fenster zertrümmert und so wie sie aussah hatte sie sich dabei verletzt. Hey, alles okay mit dir ? Ist die Wunde tief ?



©Namida
Mo Nov 20, 2017 11:07 pm
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Amaris || Anführerin der Dämonen || Tower Bridge || Bei Lathiva @Saphirflügel

Sie gab ein belustigtes schnauben von sich, während ihr Fuchsschwanz ebenfalls belustigt hin und her zuckte. Diese Gestaltwandlerin war wirklich gereizt und es schien nicht so als würde sie sich demnächst beruhigen. Amaris hatte sich jedoch beruhigt und war eigentlich nur noch hier weil sie das ganze amüsierte. "Nun Ja es gibt auch noch andere Rassen. Du scheinst aber nur eine begrenzte Auswahl zu kennen. Du bist nicht viel gereist hm?" der Satz klang schon etwas bedauernd, jedoch weiterhin belustigt. Das die Fremde jedoch dachte, sie hätte sie für einen Werwolf gehalten, verwunderte sie etwas. So unterbelichtet war Amaris dann doch nicht, nicht einmal annähernd. Ihr IQ lag mehr als über den Durchschnitt auch wenn sie damit nicht prahlen würde.

Die fremde schien auch sie nun belustigt an zusehen. Amaris wusste nicht genau was die Fremde so lustig fand, aber sie konnte es sich denken. Wahrscheinlich belustigte sie es, das sie dachte das eine Dämonin keine Gestalwandlerin erkennen konnte. Nun die gute konnte ja nicht wissen das Amaris seid einer weile Krank gewesen war, und dem entsprechend ihre Fähigkeiten noch nicht zu hundertprozentig funktionierten. Jedoch funktionierten sie genug um dieses Wesen aus zuschalten wenn nötig. Da dies jedoch im Moment nicht von Nöten war, behielt Amaris ihre ruhige Position.

Als die Gestaltwandlerin wieder an setzte zu reden, zuckte Amaris leicht. Ängstlich? Was dachte sie sich eigentlich? Amaris war bestimmt niemand der sich vor einer Person wie ihr fürchten würde. Statt der Person jedoch an die Gurgel zuspringen, beherrschte sie sich und starrte die andere stattdessen einfach nur an. Sollte sie, sie doch beleidigen, Amaris hatte das wahrscheinlich sogar verdient. Stören tat es die Dämonin jedoch nicht. Was sollten so ein paar Worte schon anrichten? Als die Fremde geendet hatte, sah Amaris sie für einen Moment noch an, ehe sie antwortete. "Für eine Gestalwandlerin bist zu ziemlich vorlaut hm?". Auch wenn die Fremde sie beleidigt hatte, so konnte Amaris darüber nur lachen. Würde sie so etwas zu persönlich nehmen, würde ihr Temperament nur wieder mit ihr durch gehen, und das hatte ihr heute schon genug eingebrockt. "Nun wenn man nicht gekämpft hat, kann man das auch nicht als Niederlage betiteln, wenn es deinem Ego jedoch dann besser geht lasse ich dir mal deinen Triumph" sie machte eine kurze Pause. "Hmm wenn du darauf bestehst", Amaris machte eine kurze unnötige Verbeugung und ein schiefes Grinsen machte sich auf ihrem Gesicht breit "Amaris, Anführerin der Dämonen. Dürfte ich deinen erfahren?"




Dawn || Erzengeling || Hyde Park || Bei Flynn @Strahlenlicht

Zunächst schien der Fremde sich gar nicht zu bewegen. Es schien so als hätte er sie gar nicht gehört. Vielleicht ignorierte er sie sogar. Dawn war sich nicht sicher ob sie ihn hätte ansprechen sollen. Schließlich war er ein Dämon und mürrisch dazu. Nun sie wusste auch nicht ob man das mürrisch nennen konnte, eher abwesend. Dawn dachte für einen Moment nach, wobei ihr bewusst wurde das sie wieder einmal zu viel dachte. Sie nahm eine Bewegung war und bemerkte das der Fremde sich bewegte. Beachtung schenkte er ihr trotzdem nicht. Nun kam Dawn doch ins zweifeln. Hatte er sie wirklich nicht gehört? Hatte sie die Worte überhaupt aut ausgesprochen? Sie war sich nicht mehr sicher.

Ihre zweifel verflogen als der Fremde ihr plötzlich antwortete. Flynn hieß er also, interessanter Name. Seine Reaktion war jedoch sehr abweisend, weswegen Dawn gerade leicht verzweifelte. Sie hätte ihn nicht ansprechen sollen, geschweige ihm einfach ihren Namen nennen sollen. Da er ihr jedoch auch seinen Namen genannt hatte, konnte ihre Handlung ja gar nicht so schlimm gewesen sein oder? Jedoch irritierte sie es das er so abweisend war. Hatte er einfach nicht das Interesse zu reden oder war sein Charakter einfach nur so? Dawn wusste es nicht, wollte es jedoch gerne heraus finden, weswegen sie einfach dort stehen blieb.

Nach einer weile des schweigens erhob sie erneut das Wort. "Macht es dir was aus das ich mich setze?" sie wartete nicht wirklich auf die Antwort sondern ließ sich neben ihm auf der Bank nieder. Sie hatte so das Gefühl das auch wenn er es nicht zeigte, sondern genau das gegenteil zeigte, das er nicht soo alleine sein wollte. Es schien als hätte er nen harten Tag hinter sich, was sie auch kurz darauf erwähnte. "Harter Tag hm? Willst du darüber reden?", auch wenn sie ihn nicht kannte so kamen ihre Engel fähigkeiten hervor. Sie hatte das Bedürfniss jemanden zu helfen, egal wem hauptsache sie konnte sich nützlich machen. Sie betete schon fasst das er ihr irgend etwas sagen würde, irgend etwas spannendes nur damit sie beschäftigt war. Auch wenn Bücher interessant waren und sie, sie über alles liebte, so konnte sie nicht 24/7 nur am lesen sein. Dawn musste auch mal raus kommt an die frische Luft. Und wenn sie dann noch mit jemanden reden konnte, wäre das ganze perfekt. Deswegen schaute sie schräg zu dem Dämonen hoch der immer noch desinteressiert neben ihr saß. Wow wie konnte man nur so gleichgültig sein.



©Strahlenlicht
Di Nov 21, 2017 9:58 pm
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Flynn Stafford || Dämon, Stellvertreter || Hyde Park || Dawn @Namida

Flynn schien kurz davor zu stehen, wieder im dunklen Blau des Himmels abzudriften, verloren in seinen teilweils wirren, teilweils beinahe schon klagenden Gedanken. Klagend darüber, dass das Blau sich nicht mit einem dunklen, mystischen Violet mischte. Klagend darüber, dass die Sterne so schwach und ohne jedliche Pracht am Himmel tanzten, ohne vor den Weißäugigen Dämonen am Himmelsbild vorbei zu flitzen, ihn einen Eunsch zu gewähren, wie es die Menschen immer geglaubt hatten. Klagend darüber, dass der Mond keinen vollständigen Kreis vollendete, wie ein unfertiges Puzzel fehl am Platz wirkte und einfach nur abschätzig mit seiner garu-gelblichen Oberfläche, so unglaublich unpassend und wiedersprechend zu den tiefen Blau der heranbrechenden Nacht. Flynns Gedanken klagten darüber, dass der Nachthimmel so uninteressant war. Langweilig, unspektakulär, monoton, als würde der Stellvertreter der Dämonen, der immer noch die Bank mit seinen liegenden, großen Körper komplett im Anspruch nahm, ein Bild in Schwarz-Weiß betrachten, wobei es nur zwei oder drei unterschiedliche Grautöne gab. Kein Mischmasch von ihnen, keine schönen Musterungen am Hintergrund, nein, einfach irgendwo platziert und wirkend, als hätte man sie einfach auf das Bild geschmissen, mit Augen verschlossen, und es so gelassen, da es keine Hoffnung mehr darauf gab, es interessanter, ansprechender zu Gestalten. Verdammt, wie konnte das früher zu prachtvolle, schöne Nachtbild in Flynns Augen nun so trostlos und grau wirken, wobei es vor einigen Jahren noch so farbenfroh und maiestätisch gewirkt hatte. Als wäre es eine komplett andere Welt, voller neuen Wesen und Umgebungen, das Paradies, wie die Menschen es bestimmt genannt hätten. Aber das ersehnte Paradies war zu brodelndn Hölle geworden.

Wieder gelang es Flynn, sich in die Gedankenwelt zu begeben, die gar noch depressiver, abweisender und dessinteresierter wirkte als der Weißhaarige zu dem Zeitpunkt selbst. Denn so, wie Flynn an den Himmel starte, auf einer kalten Bank liegend und seiner Ausenwelt keines einzigen Blickes würdigend, die Aufmerksamkeit schien erloschen, wirkte der Dämon, als hätte er ein wichtiges Familienmitglied verloren, welches im so sehr am Herzen lag, schien jedochh gleichzeitig den dazugehörigen Schmerz und Trauer nicht zu empfinden, schien sich nicht dafür zu interessieren und fand es unnötig, diese Gefühle zu empfinden. Vertraute Gefühle. Denn auch diese gehörten einmal den Gewirr an, welches Flynns Persöhnlichkeit, Flynns 'Ich' ausmachte. Aber auch sie waren veraltet, wurden zu faltigen, klappernden und eigentlich schon den Tode ausgelieferten Großeltern, bis sie schließlich sich dem Schicksal hingaben und ins tiefe Schwarz viel, von dieser Schwärze verschlungen wurde wie die Beute eines Raubtieres. Die Finsterniss, die Dunkelheit, die nun in Flynn selbst herrschte, sich komplett in ihn ausgebreitet hattte. Er war nur noch eine zerbrechliche Hülle, gefüllt von Leere, kurz davor in tausend Teile zu zerspringen und sich für absolut nichts mehr zu interessieren. Er war kruz davor, dass noch die kleinsten Anzeichen seiner Emotionen Suizid begangen, um dieser so vertrauten, verflucht langweiligen Welt zu entfliehen und sich freiwillig dem Nichts Flynns hinzugeben, sich selbst opferten, damit sie nichtmehr dieses Bild sehen mussten, welches sie so oft betrachtet hatten. Denn gefangen in einer Welt zu sein, von welcher man jeden einzelnen Kieselstein, jeden Grashalm inn und auswendig kannte, das war die wirkliche Hölle, die die Menschen sich ausmalen könnten. Nicht das alberne, märchenhafte Bild der Welt die in Flammen stand, nein, sondern gefangen in dem Vertrauten zu sein, für tausende von Jahren und nicht fähig dazu, neues zu sehen, zu sagen, zu unternehmen, zu spüren, zu hören, zu leben. Das, war die wirkliche Hölle. Flynns eigene, persönliche Hölle.

Da seine 'Befürchtungen wahr geworden sind und er erneut in seine Gedanken vertieft war, konnte er auch nicht wirklich etwas dagegen sagen, als Dawn -Die Engelin neben ihn, die er komplett aus seinen Gedächniss verbannt hatte dank seiner eigenen Gedanken- zuerst fragte, ob sie sich zu ihn setzen dürfte. Denn sie schien sich selbst die Antwort zu gewähren, als sie sich der Bank näherte, dessen Platz Flynn vollkommen an sich riss. Erst durch die Bewegungen ihrerseits schien der Größere wieder in die Realität zurück zu finden, etwas mehr Anwesenheit trat in seinen weißen, monotonen Blick zurück, obwohl sie immer noch die typischhe Dessinteresse behielt. Flynn schien sich instinktiv zu erheben und sich nun doch gerade auf der Bank hinzusetzen, damit Dawn neben ihn Platz nehmen konnte, welches diese auch sofort tat. Er tat das nicht weil sie ihn gefragt hatte, vermutlich wäre von seiner Seite sowieso keine Antwort hervor gekommen, er tat es... Einfach so. Einen Grund musste er ja nicht dafür haben. Höflichkeit? Vielleicht. Kommt drauf an, wie man Höflichkeit deffinierte. Das einfache Hinsetzen würde jedoch nicht unter Flynns Liste bei Höflichkeit stehen.

Der Dämon richtete seinen Blick auf einen unbestimmten Punkt am Horizont, als Dawn auch schon ihre nächsten Worte sprach. 'Harter Tag? Schön wär's.' sprach die vertraute, eigene Stimme in Flynns Kopf. Denn wäre es wirklich ein hartes Tag für ihn gewesen, dann wäre er aufgeregt gewesen, oder auch wütend und mit Zorn gefüllt, vielleicht aber auch gequält durch Trauer. Wären diese negativen Gefühle nicht vorhanden, so wäre es auch kein schlechter Tag gewesen. Nein, Flynn könnte es eher als einen guten Tag bewerten. Warum? Nun, die einzigsten Emotionen die er heute für den Bruchteil einer Sekunde gespürt hatte, dieser kostbare, eine Moment, war, als er gesehen hatte, dass Amaris aus ihren Todschlaf erwacht war. Ja, er war für einen Augenblick glücklich gewesen, hatte wahre Freude empfunden, als er sie gesehen hatte, lebendig und nicht schlafend als wäre sie verstorben, nur noch eine Leiche in seiner Wohnung die er nicht loslassen konnte. Das musste Dawn aber ja nicht wissen. Flynn hatte nicht wirklich großartig etwas dagegen, es ihr nicht zu sagen, es er fähig dazu war wirkliche Emotionen zu empfinden, aber besonders Lust hatte er auch nicht darauf. Bestimmt würde sie diese Information auch nicht umhauen.

"Nicht der Rede Wert. Meine Freundin ist aus ihren Todschlaf aufgewacht und hat mich angemotzt, als ich bei ihr war. Gerade duelliert sie sich mit einer Drächin. Ich warte auf sie." sprach Flynn deshalb mit emotionsloser Stimme, den Blick fortwährend auf den Punkt am Horizont gerichtet, den nur er zu sehen schien. Okay, zugegeben, nach seinen Worten zu urteilen klang es schon nach einem schlimmen Tag, aber so, wie Flynn es aussprach, schien das zu klingen, als wäre es Alltag für ihn. Als hätte er gerade einfach erzählt, wie er aufgewacht, sich angezogen hätte und zu Arbeit gefahren war. Für ihn war es nunmal wirklich nicht der Rede Wert.



Adrien Willemsen || Gefallener Engel || Wartet auf Antwort von Mayalie @Nymeria
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Sa Dez 02, 2017 11:38 pm
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Lathiva/Gestaltenwandlerin/ Tower Bridge / bei Amaris @Namida

Ist es denn bei dir immer so? Bloß weil man nur ein paar Rasse aufzählt sollte ich die anderen auch nicht kennen?“ fragte die Gestaltenwandlerin und lies ihre Hände in den Hosentaschen ihrer dunklen Hose verschwinden. Von der drohenden Haltung, die sie zuvor noch ein wenig aufrecht gehalten hatte, war nicht mehr als ein lauerndes glitzern in den Augen zurück geblieben.  Für sie stellte die Person ihr gegenüber keine Gefahr mehr da. Zumindest hatte es so den Anschein und wenn doch dann hatte Lathiva noch immer den Vorteil sich verwandeln zu können.

Als Lathiva die Reaktion mit Angst betitelte konnte sie ein leichtes zucken bei der Dämonin erkennen. Einem anderem wäre es vermutlich nicht aufgefallen oder hätte sich nur geirrt. Es mochte unbedeutend sein. Was sagte ein zucken einer anderen Person schon aus? Aber dieses zucken als Reaktion auf ihre Frage war für Lathiva so etwas wie ein Treffer. Hatte sie vielleicht einen Wunden Punkt getroffen oder die andere verärgert? Man konnte es nicht sagen. Dieses zucken könnte ja schließlich alles bedeuten. Sich nicht weiter etwas auf ihre Reaktion anmerken zu lassen musste sie sich anhören das sie wohl Vorlaut war.
Nun vielleicht war sie das ja auch? Ja, das war sie tatsächlich und es konnte manchmal seine Nachteile haben, oft genug war sie damit schon auf die Schnauze gefallen aber etwas daran geändert hatte sich nicht wirklich, also gab sie nur ein unbeteiligtes Schulterzucken von sich.

Mein Ego? Hmm so ein Titel gefällt mir ja fast schon“ sagte sie mit einem belustigten Unterton. „Ich bin doch gern ein Ego, solange ich alles bekomme was ich haben will“ dabei grinste, während ein begieriges glitzern ihre grünen Augen kurz flackern ließ. Sie selbst konnte sich auch ein ego nennen wenn es um irgendwelche Kostbarkeiten ging. Selbst wenn sei kein richtiger Drache war, so liebte sie ja doch Schmuck und glitzernde Gegenstände aller art. Aber was hatte das schon mit dem jetzigen Ego zu tun? Hier ging es schließlich um etwas anderes als  Glitzerkram und Schätze

Als die Dämonin erneut das Wort ergriff und sich schließlich vorstellte, hob Lathiva wieder den Blick. „Amaris, Anführerin der Dämonen“ wieder holte sie die Worte der andren. „Interessant, dass nenn ich mal einen Titel“ sie grinste, zeigte aber keinerlei Angst oder Ehrfurcht. Warum auch? Sie war doch bloß eine Anführerin, musste sie ihr deswegen Respekt erweisen?
Mein Name ist Lathiva, einfache Gestaltenwandlerin wie du sicherlich schon festgestellt hast“.  Stellte sich die rothaarige schließlich auch vor und neigte nur etwas den Kopf. Sie tat dies als Drache ziemlich oft und hatte es sich bereit als eine Geste des Vorstellens angewöhnt. In Ihrer zweiten Gestalt sah es allerdings besser aus.



©Namida
Mo Dez 04, 2017 10:41 pm
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Dawn || Erzengeling || Hyde Park || Bei Flynn @Strahlenlicht

Ihr Blick schweifte auf den Boden, nachdem sie gesprochen hatte. Einige Minuten waren bereits vergangen, jedoch antwortete der ihr gegen über nicht. Zweifel stieg in der Engelin auf. War es falsch gewesen ihn an zusprechen? Der Dämon schien ja die ganze Zeit schon sehr desinteressiert zu sein und diese Einstellung schien er nicht ändern zu wollen. Die röte schoss ihr ins Gesicht, was einen krassen Kontrast zu ihrer eigentlichen Hautfarbe schuf. Ihr sonst so blasses Gesicht, erschien nun doch sehr peachig und rosig und brachte so ihre Augen mehr zum Vorschein. Sie errötete jedoch nicht weil ihr Kalt war, sondern vor Scham. Sie schämte sich, überhaupt ein Gespräch angefangen zuhaben.

Sie atmete jedoch erleichter auf, als sie endlich eine Antwort bekam. Jedoch überraschte sie seine Antwort. Wenn seine Freundin gerade mit einem Drachen kämpfte, wieso war er dann hier? Müsste er ihr dann nicht helfen? Sie behielt die Fragen jedoch vorerst für sich, sie wollte schließlich nicht unhöfflich wirken. "Sie scheint eine Taffe Nuss zu sein, wenn sie sich mit einem Drach duellieren kann", erwiderte sie nur leicht schmunzelnd. Ihr Blick richtete sich wieder auf den Mann der neben ihr saß. Er war wirklich faszinierend, gleich zeitig doch etwas Unheimlich. Allein seine Optik war sehr faszinierend. Das gleiche konnte man wohl von der Engeling ebenfalls behaupten. So sah sie doch keinem normalen Engel ähnlich, sondern wohl eher einem gefallenen. Sie wusste nicht wie das zu Stande kommen konnte. Stören tat es sie aber auch nicht. Dawn war eigentlich sehr attraktiv in ihrem Auftreten, doch machte sie sich selber gerne kleiner als sie eigentlich war.

Langsam strich sie sich eine Strähne nach hinten, die sich in ihr Gesicht geschlichen hatte. "Und willst du die ganze Zeit dann nur hier sitzen bleiben? Der Tag ist doch zu schade um nur rum zugammeln."

||edit


Amaris || Anführerin der Dämonen || Tower Bridge || Bei Lathiva @Saphirflügel

Sie schnaubte kaum merklich über die respektlosigkeit der Gestaltwandlerin. Jedoch konnte sie es ihr nicht verübeln, so war sie weder die Anführerin von ihr, noch hatte sie sich ihren Respekt verdient. Jedoch kratze es an ihrem Stolz, das man ihren Titel für nicht wichtig empfand. Sie hatte hart für ihren Titel gekämpft und war auch sehr stolz auf diesen. Es kratze nicht nur an ihrem Stolz sondern auch an ihrer Wut, welche sie nun zu zügel versuchte. All dies war jedoch ein innere Kampf, den man an der Oberfläche nicht erkennen konnte. Amaris war gut darin ihre Gefühle zu verstecken, was ihr nun zu gute kam.

Immer noch ruhig sah sie die Frau ihr gegenüber an. Auch diese hatte sich nun vor gestellt, wenn auch mit einem sehr amüsanten Unterton. Amaris hätte am liebsten den Kopf der Gestaltwandlerin genommen und ihn gegen den Pfosten der Tower Bridge gehauen. Nicht nur verspottete die Drachin sie, nein sie respektierte sie nicht und der Titel schien ihr erst recht egal zu sein. Hatte sie nicht gelernt das man die Leute mit mehr macht zu respektieren hatte? Sie müsste eigentlich vor erfurcht erzittern, alleine bei ihrem Namen. Aber nein, nichts passierte. Die Frau schien sogar zu denken das Amaris nichts drauf hatte. Vorlaut und übermütig, diese Kombi liebte Amaris. Solche Leute brauchten sich ihr eigentlich nicht einmal zu nähern. Doch Amaris hielt sich zurück. Ihre Kräfte waren immer noch nicht voll ständig zurück gekehrt und sie befürchtete, einen Kampf verlieren zu können. Dies lies sie sich jedoch nicht anmerken.

Nach einer langen Pause, nickte Amaris nur leicht. "Nun sag, müsstest du nicht eigentlich bei deiner Anführerin sein? Das Land steht in einer sehr misslichen Lage und alle Arten sollten beisammen bleiben. Es ist keine Zeit um herum zualbern und nichts zu tun", erwiderte Amaris, halb als Vorwurf. Auch sie hatte geplant sich demnächst nach ihren Untertanen um zusehen. Sie hoffte nur inständig das sie etwas nützlich gemacht hatten, während ihrer Abwesenheit.



©Strahlenlicht
Di Dez 05, 2017 5:08 pm
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Alter : 14

Flynn Stafford || Dämon, Stellvertreter || Hyde Park || Dawn @Namida

Bei den nächsten Eorten der fremden Engelin neben Flynn stahl sich tatsächlich ein leichtes Lächeln auf seine Lippen, kaum erkennbar, mitsammt eines schwachen Funkens von Belustigung in seinen sondersamen, weißen Augen. Mit den Blick immer noch auf den unbestimmten Punkt am Horizont gerichtet sprach er knapp: "Das ist sie." Sogar in seiner sonst so emotionslosen, gelangweilten und desinteressierten Stimme schien ein Hauch von wirklicher Freundlichkeit zu liegen, eine wahre Weltsensation im Gegensatz zu Flynns normaler Persöhnlichkeit. Jedoch verschwand diese fremd wirkende, mit sachten Leben gefühlte Person die den weißhaarigen Dämonen für eine Millisekunde besessen hatte, kurz danach wieder, und es trat erneut derselbe monotone, gelangweilte Ausdruck zurück in Flynns Augen. Auch sein leicht gehobener Mundwinkel senkte sich wieder und ließ ihn wieder ernster wirken, abwesender, lebloser.

Jedoch schien er diesmal nicht wie üblich zurück in seine Gedankenwelt zu versinken, da er noch ein paar mal blinzelte, als würde er sich selbst über seine Reaktion auf Dawns Worten hin wundern. Ausnahmsweise richtete er den Blick vom Horizont auf die Engelin neben ihn, und erst jetzt schien er die Möglichkeit zu nehmen, sie sich überhaupt mal anzusehen. Denn bisher hatte er sie eigentlich komplett übersehen. Das erste was ihn jedoch ins Augensprang war die Röte, die ihre Wangen betonten und im Kontrast zu ihrer sonst recht blassen Haut dort ruhte. War es immer so gewesen, oder gab es einen Grund, warum es aussah, als hätte sie sich soeben blamiert? Jedoch schien die kurze Neugierde wieder zu verschwinden die sich in Flynns Brustkorb gebildet hatte, auch wenn es sondersam war, eine Engelin zu sehen, die tiefschwarze Haare besitzt und braune Augen. Nicht, dass es hässlich aussah, nein, Flynn musste zugeben dass sie schon hübsch war, was ihn momentan nicht sonderlich kümmerte, jedoch hatte er ein Bild von einer blond gelockten Frau mit blauen Augen im Kopf, wenn er an eine Engelin dachte. Merkwürdigerweise, da er schon einige Engel gesehen hatte in seinem langen Leben, und selbstverständlich sah nicht jeder aus wie der andere.

Flynns weiße Augen strichen wieder nach vorn, hinweg von Dawn. Jedoch blieb seine Aufmerksamkeit der jungen Dame neben ihn gerichtet, was man wirklich schätzen sollte, da der Dämon sich normalerweise nicht die Mühe machte, sich auf etwas zu konzentrieren, dass ihn ohnehin mit Langweile beinahe umbringen würde. Aber wer weiß, vielleicht war es bei Dawn anders? Diese Möglichkeit war zwar gering, da so gut wie nichts es schaffen konnte, Flynn zu überraschen oder mit Neugierde zu füllen, aber sie bestand zumindest. So nahm er auch diesmal sehr deutlich Dawns nächste Worte war, woraufhin er unschuldig mit den Schultern zuckte. "'Rumgammeln' ist Alltag für mich geworden. Ich lebe schon seit Jahrhunderten, vielleicht sogar mittlerweile über tausend Jahre, ich weiß es nicht mehr. Alles was ich weiß ist, dass es nach einer so langen Zeit nicht mehr viel zu entdecken gibt. Alles wirkt grau und langweilig. Ich habe es schon zehntausend mal gesehen, gehört, gespürt. Da 'gammel' ich lieber irgendwo rum, anstatt mich vor Langweile umbringen zu lassen." Erklärte der Dämon, und wäre seine Freundin nun hier, würde diese wahrscheinlich überrascht sein, dass er mit dieser Wahrhheit einfach so hervor brach. Denn diese Erklärung war Grund für sein Verhalten, für sein 'Ich', und er erzählte es normalerweise keinen. Denn es war eigentlich eine sehr persönliche Sache die keinem anging, und somit war es verwunderlich, dass er es einer eigentlichen Fremden erzählte. Aber es schien dem Dämonen zu diesem Zeitpunkt keineswegs zu stören, er hatte es einfach gesagt, ohne darüber nachzudenken.


Helen Ahring || Vampir, Anführerin || wartet auf Nox @Bran
Aiden Willemsen || Gefallener Engel, Mitglied || wartet auf Mayalie @Nymeria



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Do Dez 07, 2017 7:38 pm
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Lathiva/Gestaltenwandlerin -Mitglied/ Tower Bridge

Nachdem sich die rothaarige Gestaltenwandlerin vorgestellt hatte und ihren Blick nun wieder anhob um die ihr gegenüberstehende Dämonin aufs neue zu betrachten, glaubte sie ein schnauben zu hören. Lathiva äußerte sich jedoch nicht zu dieser reaktion und wartete schweigend ab bis die andere wieder zu Wort ansetzten würde.
Es verstrichen minuten in denen zwischen ihnen eine Stille entstand die Lathivas Meinung ein wenig zu lange dauerte. Etwas ungeduldig hatte sie die Arme verschränkt und tippte mit den Fingern an ihrem Unterarm herum. Was war los? Hatte es Aramis die Sprache verschlagen? Leicht neigte die wandlerin den Kopf schief und wollte schon zu neuen Worten absetzten als Amaris tatsächlich doch wieder anfing zu reden.
Bei ihrer Anführerin sein anstelle hier. Innerlich musste Lathiva fast schon auflachen, zeigte aber nur ein kleines Grinsen.

"Wie war nochmal dein Name?" Fragte sie anstelle ihre Frage zu beantworten. "Amaris..." sie hielt inne und machte mit der einen hand ein paar ausholende Bewegungen in der Luft. "..Anführerin der Dämonen" fügte sie mit einem nachdenklichen unterton hinzu als müsse sie sich erst selbst vergewissern ob sie tatsächlich die Anführerin war. "Es ist ja schon sonderbar" wieder machte sie eine Pause und blickte nachdenklich drein. "Das eine Anführerin wie du..nichts weiß?" Kurz warf sie ihr einen direkten Blick zu.
"Du müsstest doch sicherlich wissen das sich die Anführer der Rassen auf eine Reise begeben hatten" erklärte sie dann und trat einen schritt zurück als wollte sie sich gegen einen Pfahl lehnen. Da dort aber keiner war wirkte diese Bewegung etwas tolöpatschig und nicht geplant. Lathiva aber fing sich rasch wieder und lies die Dämonin nicht aus den Augen. "Ich frage mich ja tatsächlich ob du wirklich die Anführerin bist oder nur eib zurück gebliebener Dämon der glaubt er hätte es drauf diesen Rang zu besetzten" sie wusste das sie die andere zu provozieren begann aber nachdem Amaris wohl nichts von dem derzeitigen Geschehen wusste, konnte sich die rothaarige auch nicht mehr zurück halten.


(Out: ich entschuldige mich schon mal für jeden rechtschreibfehler und das ich nichts in Farbe oder fett habe. Ich habe derzeit keinen computer aus...Gründen und kann daher auch nicht am handy ausbessern... vlt ist jemand so lieb und kann das für mich übermehmen bis ich woeder an den computer kann :0 )



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Do Dez 07, 2017 11:33 pm
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Sienna Jones | Magierin, Mitglied | Big Ben | Matthew @Strahlenlicht

Es war später Abend, als die 26-jährige durch die Straßen Londons wanderte. Die Hände in den Jackentaschen ihres knielangen Mantels vergraben, machte sie noch einen kleinen Spaziergang durch die Hauptstadt. Sie störte die Dunkelheit nicht, nein, im Gegenteil. Sienna mochte die nächtliche Atmosphäre, die kühle Abendluft, den frischen Wind, der ihre roten Locken ein wenig anhob und flattern ließ. Es waren kaum Geräusche zu hören, bis auf den Wind, der ihr um die Ohren sauste. Die Australierin genoss diese Stille, es war angenehm.
Ihr Blick glitt durch die Gegend, musterte aufmerksam die Häuser und Straßenschilder an denen sie vorbeikam, denen sie jeden Abend begegnete. Sie hatte es Routine werden lassen, einen Abendspaziergang zur Themse zu machen. Viel zu sehr liebte sie den Anblick des Gewässers bei Nacht, viel zu sehr liebte sie es stundenlang an dem Fluss entlang zu gehen. Doch liebte sie auch viel zu sehr den Mann, der sie nicht selten dabei begleitete. Matthew Hawks. Ein Magier, wie sie. Angefangen hatte alles mit der Zaubershow, in der sie seine Assistentin gewesen war. Mit der Zeit waren sie Freunde geworden und langsam aber sicher entwickelte Sienna Gefühle für ihn. Doch hatte sie ihm nie ein Wort davon gesagt. Dafür war ihr die Freundschaft zu wichtig, um sie zu riskieren. Zu große Angst hatte sie davor, dass er den Kontakt zu ihr abbrach, wenn sie ihm ihre Gefühle gestehen würde. Trotzdem gab es manchmal Momente, in denen sie sich wünschte, es wäre anders.
Ob es nun Zufall war oder nicht, dass sie den großen, breitschultrigen Magier in der Nähe des Big Bens entdeckte, konnte sie nicht sagen. Eine Hand erhoben, um auf sich aufmerksam zu machen, beschleunigte sie ihre Schritte und lief auf ihn zu. "Matthew!", rief sie und überquerte dabei eine Straße.



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Fr Dez 08, 2017 1:12 am
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(Sory für die Rechtschreib oder Grammatikfehler, es ist 1 Uhr morgens xD)

Matthew Hawk || Magier, Stellvertreter || Big Ben || Sienna Jones @Strahlenjunges

Der heranbrechende, kühlere Nachtluft strich dem großen, jungen Mann durch die schwarz-roten Haare, ließ sie nach hinten wehen und zog an seinem Oberteil, welches zum diesen Tage ein simples, weißes Shirt war mit ziemlich hohen ud lockeren Kragen, und darüber ein schwarzes, offenes Sakko, sodass man den Großen, der da mit einem breiten Lächeln und ein Lied summend, dass eher wie ein älteres Lied klang, für einen Geschäftsmann oder ähnliches halten. Denn obwohl kein Mensch vermutlich so in ein Meating oder anderes gehen würde, sah es bei Matthew überraschend ordentlich aus, wahrscheinlich, da man es nicht anders kannte als etwas offener und lockerer. Selbst als er früher aufgetreten war, hatte er sich so vor seinem Publikum präsentiert, und es hat ihn keineswegs gestört. Den Zuschauern schien es sowieso nicht richtig aufzufallen oder es war ihnen ebenfalls wie dem Magier egal, aber das war nur eine kleine, unwichtige Nebensache. Denn als Matthew so darüber nachdachte, drängte sich eher der Gedanke an die Menschen Masse in seinen Kopf, die vor ihm standen, die Augen voller Freude und Erwartung auf die bevorstehende Show und manchmal voll mit großem Staunen, wenn der Brite einer seiner 'Tricks' vollführte. Vor Matthews unnatürlich, einfarbig weißen Augen schien sich das Bild dieses Publikums langsam zu bilden, wurde immer schärfer, als er mehr darüber nachdachte, ehe sein Kopf ihn darin trickste, er würde wieder auf der Bühne stehen. Er könnte sogar schwören, im Hintergrund die Stimmen der Menschen hören zu können, jedoch befand ich in Wahrheit kein Publikum dort und es waren keine Stimmen, die Matthew hörte. Nein, er war alleine und das einzigste Geräusch was er wirklich wahrnahm, war das rauschen des Windes ud die Klänge seiner eigenen Schritte über den festen Unterhrund der Straße.

Aber das bemerkte er natürlich anfangs nicht, war kurzzeitig vertieft in diesen traumhaften Gedanken, diese Erinnerung, könnte man schon sagen. Sein melodisches Summen war lauter geworden und aus dem Lächeln entwickelte sich ein breites Grinsen, als er so dorr stand. Seine Schritte wurden erwas schwunghafter, als würde er zum Klang seines eigenen Summens tanzen, wenn auch nur leicht. "Herzlich Wilkommen Ladys, Gentlemen und Kinder. Ich freue mich herzlichst euch heute in die große Welt der Magie einführen zu dürfen!" sprach Matthews eher tiefere Stimme mit eher leiserer Tonlage, eine gerade Reihe an weißen Zähnen blitzten unter seinem Grinsen auf und ließen seine eigentlich einfarbig weißen Augen plötzlich lebhafter und freudiger wirken.

Plötzlich schnitt dann aber eine Stimme zwischen seinen Träumereien, schien das vorgetäuschte Bild in Matthews Koof wie ein scharfes Messer Butter zu durchschneiden, sodass der damalige, berühmte Magier plötzlich stehen blieb. Das Grinsen verpuffte von seinen Lippen und Verwunderung trat in seinen Gesichtsausdruck. 'War das jetzt wirklich eine Stimme oder werde ich verrückt?' Die zweite Stimme, die ihm im Kopf erklärte, dass Matthew schon immer verrückt war, bestätigte seine zweite Vermutung, aber dennoch drehte er sich einmal, schaute sich mit den weißen Augen und erhobener, tiefschwarzen und eher dickeren Augenbraue um. Und anscheinend schien seine etwas 'besondere' Art noch nicht so weit ausgeprägt zu sein, dass er anfing, zu halluzinieren, da er eine Person erkannte ein paar Meter von Matthew entfernt. Er brauchte jedoch auf Grund der Dunkelheit und Entfernung ein paar Sekunden, um die rot gelockten Haare und die grün-braunen Augen der jungen Dame zu identifizieren.

Die Verwunderung glich wieder dem breiten Grinsen und dem freudigen Ausdruck in Maathews Augen, als er Sienna in der Gestalt erkannte, die auf ihn zu gelaufen kam und eine Hand erhob, um seine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Als sie nur noch drei zwei Meter entfernt war speach Matthew mit wirklicher Freundlichkeit und zugleich Zufriedenheit sie zu sehen: "Ah, Sienna! Ich habe schon gedacht, ich hör nich richtig, als ich dein sanftes Stimmchen wahrgenommen habe." Matthew kam ihr nun auch entgegen, blieb jedoch nicht vor ihr stehen, sondern umkreiste sie einmal, um sie zu betrachten. Er musste zugeben, dass ihn schon ein wenig die feierlichen Klamotten fehlte, die sie zu seinen Auftritten als seine Assistentin getragen hatte, sie hatte darin viel mystischer und generell magischer gewirkt. Das sollte aber nicht heißen, dass er den Mantel verabscheuen würde, nein ihn interessierten zu diesem Zeitpunkt ihre Klamotten nicht wirklich.

Matthews weiße Augen richteten sich nun in Siennas braun-grüne, als er wieder vor ihr stand, und er ließ das Grinsen auf seinem Gesicht nun in ein breites Lächeln übergehen. "Wie geht es dir, Darling?" fragte er sie ganz simpel, während er die recht kräftigen Arme hinter den Rücken locker verschränkte und sein Gleichgewicht auf sein rechtes Bein verlagerte. So, wie Matthew zu ihr sprach, wie seine Worte 'sanftes Stimmchen' oder 'Darling', könnte man annehmen die Beiden stünden sich nahe, aber das wahr nunmal die Art, wie der schwarz-rothaarige sprach, oder zumindest wenn er mit Sienna in einem Gespräch vertieft war.

Jetzt, wo er so dort stand und sich nicht mehr richtug bewegen konnte, wirkte der Wind der mit der Nacht hineinbrach plötzlich kühler als vorhin, aber vermutlich nicht nur weil er dort durch die Straßen gegangen ist, sondern abgelenkt von seinen eigenen Träumereien gewesen war. Die Kälte ergriff vorallem sein Gesicht und Hals, sowie ein wenig seines oberen Brustbereiches, da sein Kragen so wiet geöffnet war, dass man auch die Umrisse diesen trotz der herannahenden Dunkelheit erkennen konnte und die Muskeln, die der 27-Jährige durchaus besaß, bereits andeuteten. Jedoch regte Matthew sich kein bisschen da er schließlich ein Gespräch mit seiner ehemaligen Assistentin und heutigen besten Freundin anfangen wollte, da war es schließlich unhandlich, einfach weiter zu gehen, obwohl Sienna ihn vermutlich folgen würde.



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Fr Dez 08, 2017 7:05 pm
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Sienna Jones | Magierin, Mitglied | Big Ben | Matthew Hawk @Strahlenlicht

Amüsiert beobachtete sie ihren besten Freund dabei, wie er sich verwirrt umschaute, nachdem sie nach ihm gerufen hatte. Als sie die andere Straßenseite erreichte, konnte sie nicht anders als zu lächeln. Während er sie umrundete, drehte sie sich langsam mit, um ihn ja im Auge zu behalten. Sie wusste, dass er gern zu dem einen oder anderen Scherz neigte, mal abgesehen davon, dass sie es nicht mochte, wenn sich etwas hinter ihr abspielte und sie nicht sehen konnte, was passierte. "Bist du wieder in deinen Tagträumen versunken, Matt?", kommentierte Sienna sein Verhalten von vorher und ihr sanftes Lächeln wandelte sich zu einem belustigtem Grinsen. Als Matthew schließlich vor ihr stand, musterte sie ihn erst einmal, wobei ihr natürlich nicht die Muskeln entgingen, die sich, aufgrund seines weit geöffneten Kragens, nicht unter dem weißen Stoff seines T-Shirts verbergen konnten. Wieder mal kam sie zu dem Schluss, dass er schlicht und einfach gut aussah. Das konnte sie nicht leugnen, selbst wenn sie nicht in ihn verliebt gewesen wäre.
"Mir geht es ganz gut, aber sag mal, frierst du nicht?" Schon beim Anblick Matthews fröstelte die junge Dame und sie grub die Hände tiefer in die Taschen ihres Mantels.



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Fr Dez 08, 2017 8:15 pm
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Matthew Hawk || Magier, Stelvertreter || Big Ben || Sienna Jones @Strahlenjunges

Matthew zuckte einfach unschuldig mit den Schultern, als seine frühere Assistentin ihn mit dem Lächeln zum amüsierten Grinsen umwandelnd fragte, ob er wieder in seine Tagträumereien versunken war. Auch sein Lächeln war breiter und belustigter geworden, jedoch nicht auf Grund ihrer Frage, sondern wegen ihrer Vorsicht als er sie einmal umkreist hatte. Er fand es äußerst amüsant, wie sie vermutlich Acht vor seinen Tricksereien nehmen wollte, obwohl sie mittlerweile wissen sollte, dass das nichts brachte. Matthew brauchte gar nichts zu sagen oder sich gar nicht zu regen, um seine Kräfte einsetzen zu können, da brachte es auch nichts, wenn sie ihn einfach beobachten würde. Das einzigste Zeichen was der größere Magier wohl von sich geben würde, wäre ein auffälliger, beinahe schon frecher Blick in den einfarbig, weißen Augen. Und obwohl ihn nun wegen Sieannas Reaktion die Idee in den Kopf stieg, sie ein wenig zu necken, unterließ er diesen Wunsch, aus Höflichkeit hinaus. Und, weil es nunmal seine beste Freundin war, vermutlich die einzigste Person, die es schaffte, Matthew soweit zu beeinflussen, dass er sich ihren Verhalten und Gefühlen anpasste, soweit es ihm jedenfalls möglich war. Bei jedem anderen wäre er zu seiner eigenen Belustigung dieser Idee nachgegangen und einfach gehofft, eine ähnliche amüsierte Reaktion seines Gegenübers zu erlangen, aber bei Sienna wollte er das Risiko nicht eingehen, sie zu verärgern. Dafür stand sie ihm dann doch zu nahe und hatte es als vermutlich einzigste Person geschafft, dass Matthew sie wie eine Art Familienmitglied ansah. Obwohl er die Gesellschafft liebte und es mochte, andere zum Lachen zu bringen, war er doch überraschenderweise eher ein Einzelgänger gewesen und hatte immer sein eigenes Ding durchgezogen, vermutlich, da keiner ihn wirklich verstand oder ihn dann doch zu sondersam oder verrückt fand, um auf längerer Zeit bei ihn zu bleiben. Als Assistentin hatte er sie jedoch besser kennengelehrnt und sie selbstverständlich ihn, und war anscheinend die einzigste Person, die ihn zu akzeptierte, wie er war. Eine wirkliche Seltenheit, die er nun mit seinen Spaßereien nicht verärgern wollte.

Deshalb blieb er dort mit den Armen hinter den Rücken verschränkt stehen, als Zeichen unausgesprochener Worte, die Sienna versicherten, er würde nichts anstellen. Das breite Lächeln blieb jedoch auf seinen Lippen vorhanden. "Du kannst es mir nicht verübeln. Erinnerst du dich nicht an unsere Zeit auf der Bühne?" Obwohl es nur ein kleiner Satz nebenbei war, schien das 'unsere Zeit auf der Bühne' doch große Bedeutung zu haben. Denn somit verkündete Matthew auch, dass er Sienna als großen Bestandteil seiner Show angesehen hatte und sein Erfolg ohne sie nicht Möglich gewesen wäre. Er drehte sich erneut um, drehte der ehemaligen Assistentin den Rücken kurzzeitig zu und breitete die Arme aus, als würde er jemanden in Entfang nehmen. "Die jubelnden Leute, das Erstaunen in ihren Augen, der tosende Applaus!" zählte er die Sachen auf, die er so sehr vermisste von den Menschen. Das Lächeln war erneut in breites Grinsen übergegangen, seine Augen strahlten Freude aus wie die eines Kleinkindes. "Davon kann man doch nur träumen!" Und mit diesen Worten drehte er sich wieder um, nun mit einen viel aufgeregter wirkenden Gesichtsausdruck, als wäre er kurz davor, auf die Bühne zu treten.

Jedoch wurde Matthew erneut abgelenkt, als Sienna plötzlich auf die Außentemperatur aufmerksam machte. Und als würden ihre Worte einen Sturm aufkommen lassen, fegte ihn ein eiskalter Wind über Haut und Haare. Er ließ die Hände wieder sinken, das Lächeln verpuffte kurz und sein Gesichtasudruck wich für ein paar Sekunden ins nachdenkliche, ehe er wieder grinste. Er hob seine Hände an und präsentierte Sienna somit seine Handinnenflächen, die ungewöhnlich anfingen, rötlich zu glühen. Die Luft um ihn herum wurde immer wärmer und es wirkte sogar, dass seine Umrisse anfingen leicht zu verschwimmen vor Hitze. "Problem gelöst." verkündeter er zufrieden. Er hatte seine eigene Körpertemperatur erhöht, ließ sie dann jedoch wieder etwas sinken, da es bei einer so hohen Hitze vestimmt nicht gut für die Gesundheit wäre. Jedoch behielt er sie so warm, dass der kühle Wind wohl eher als angenehm wirkte als erkältend.

Als Sienna dann aber die Hände tiefer in die Taschen ihres Mantels verschwinden ließ, konnte er daran und auch an ihren Gesichtsausdruck ablesen, dass wohl eher sie diejenige war, die von dem kühlen Nachtwind betroffen war. Matthews Gesichtsausdruck wirkte zwar immer noch freundlich und offen, aber wurde nun etwas ernster. Dann fiel ihn jedoch eine Sache ein. "Ist dir kalt?" fragte er, obwohl er es ja selbst sah, und ging mit einen wieder sachten Lächeln auf sie zu. Während er zu ihr ging zog er sein Sakko aus, das ihn selbst bereits ein bisschen zu groß war, da er das angenehmer zu tragen fand. Er schnipsste kurz mit seiner rechten Hand, was nur ein kleines Schauspiel war und eigentlich nicht nötig war, aber da hatte er schon Siennas Mantel in der Hand und die etwas jüngere Dame stand nun ohne Jacke vor ihn. Jedoch nur für ein paar Sekunden, da er ihr, bevor sie überhaupt etwas sagen konnte, sein Sakko über die Schultern legte. Sein Kleidungsstück war sehr warm, da es mitsammt seines Körpers ebenfalls erhitzt wurde, sodass es um einiges wärmer als ihr Mantel sein sollte. Es war Sienna eindeutig zu groß, was aber momentan gar nicht schlecht war, da es ihr somit besser Wärme spenden konnte. Matthew blieb noch kurz so nah vor ihr, die Hände noch auf ihren Schultern, lächelte zufrieden, ehe er wieder ein zwei Schritte zurück trat mit den Worten: "Das sollte doch besser sein, oder?"

Er trug ihren Mantel über seinen rechten, angewinkelten Arm, wobei es jetzt noch sondersamer Aussah, mit seinem hochgekrempelten Oberteil an den Ärmeln und den offenen Kragen, sodass man meinen könnte, er würde gleich vor Kälte das Bewusstsein verlieren. Tatsächlich war ihm jedoch angenehm warm, und er hoffte, dass es Sienna nun genauso erging. Und falls nicht, könnte er das Sakko immer aufs neue erwärmen, sodass sie nicht fireren würde. "Vielleicht sollten wir das Draußen mal verlassen. Möchtest du mitkommen? Meine Wohnung ist nicht weit." Schlug er mit immer noch sympathischer Tonlage vor.



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Sa Dez 09, 2017 4:08 pm
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Heiler
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Nox | gefallener Engel | Hyde Park; Helen (@Strahlenlicht)

Versprochen. Wiederholte sich Helens Wort immer wieder in seinen Gedanken. Nox lächelte. Pures Glück durchströmte ihn. Er könnte für immer hier im Hyde Park stehen, Helen in seinen Armen, dachte er. Und auch wenn die Gefühle, die er zurückhielt immer noch da waren, sowie auch die Gewissheit, dass er es ihr irgendwann sagen musste. Aber in diesem Moment gab es nur sie beide. Dann hob Helen den Kopf und fragte ihn, ob sie nicht zu seiner Wohnung gehen sollten. Nox sah zum Himmel. Sie hatte Recht, es dämmerte und auch die Temperatur würde tiefer fallen, als ohnehin schon, da würde es hier ziemlich ungemütlich werden. Trotzdem überlegte er kurz, denn sein Haus war in keinem gutem Zustand. Tatsächlich war er das letzte Mal mit Helen dort gewesen, denn nach ihrem Weggang hatte er sich nicht überwinden können, es zu betreten. Wahrscheinlich war es jetzt noch verstaubter als vorher. Aber andererseits... Warum nicht? Helen hatte damals so glücklich gewirkt, als sie in seinem Zeichenzimmer etwas gemalt hatte. "Stimmt. Außerdem habe ich lange genug auf eine Revanche gewartet", grinste er und trat ein paar Schritte von Helen weg. Mit einem Schlag seiner nun Ausgebreiteten Flügel erhob er sich in die Lüfte und schwebte gut einen Meter über dem Boden. "Ich hoffe doch sehr, du kennst den Weg noch", fragte er sie neckisch.


Arsinoë | Göttersprössling | Hausdach; Mira (@Wintercrown)

Mira
war schnell gekommen, scheinbar hatte sie die leise Furcht die sie wohl gehabt hatte, überwunden. "Klar", sagte sie kurz angebunden und stand auf. "Sollte nichts ernsthaftes sein. Nichts, dass ich mit meiner primitiven Heilmagie nicht wieder hinbekäme." Ars erlaubte sich ein kleines Grinsen und sah sich in dem Zimmer um, in dem sie gelandet waren. Es war grün gestrichen und schien so etwas wie ein Arbeitszimmer zu sein. Mehrere Topfpflanzen standen in einer Ecke und an der gegenüber dem Fenster liegenden Wand stand ein Schreibtisch mit einem Laptop, der aufgeklappt war. Abrupt drehte sie sich wieder um und kletterte erneut auf das Fensterbrett um das Seil zu berühren. Auf ein altägyptisches Wort hin zerfiel es zu Wüstensand. "Wir müssen hinauf aufs Dach", sagte sie. "Oder wir finden ein Fenster, dass in die Richtung der Tower Bridge zeigt. Egal, du musst mir sagen, wohin ich zielen soll, ich weiß nämlich nicht wo diese Räume sind von denen du gesprochen hast."

Atria | Engel | London Eye -> in der Nähe des Big Ben - ansprechbar



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