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Liebe Katzen groß und klein, Regeln müssen immer sein. Deshalb kommt ihr als Neuling an, endet euer Name stets mit "junges" hinten dran. Keine Angst, ihr werdet seh'n, mit etwas Fleiß, werdet auch ihr bald als Krieger vor uns steh'n.
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 Das hellste Licht wirft die tiefsten Schatten || Playstart

©Namida
So Okt 29, 2017 7:13 pm
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Heiler
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Amaris || Dämonin, Anführerin || Startpost || Straßen Londons; Tower Bridge

Gelangweilt schnaufte sie auf. Nichts, aber auch wirklich nichts konnte man in diesen langweiligen Straßen machen. Seitdem die Menschen verschwunden waren, hatte Amaris schon lange keinen richtigen Spaß mehr gehabt. Es war immer wieder lustig den Menschen etwas vor zu gaukeln und ihre Psyche zu verdrehen. Es war einfach all zu komisch wenn die Menschen zwischen Fantasy und Realität nicht mehr unterscheiden konnten. So einige hatten dadurch schon ihren Tod gefunden, was Amaris jedoch nicht wirklich störte. Wieso auch es waren ja nur Menschen. Ein kurzer Gedanke schoss ihr durch den Kopf. Sie war auch mal ein Mensch gewesen, sie sollte nicht voreilig urteilen. Doch sie schüttelte den Gedanken schnell wieder ab. Was würde es ihr nützen an vergangenes zu denken? Es war mehrere hundert Jahre her das sie das letzte mal sich menschlich gefühlt hatte. Das letzte mal als... sie schüttelte kaum merklich den Kopf. Es gab wichtigeres auf was sie sich konzentrieren musste. Nämlich auf das Problem mit den verschwundenen Menschen und die Tatsache das die anderen Anführer sie nicht mit genommen hatten auf die Reise. Bei dem Gedanken knurrte sie und ihr Fuchsschwanz peitschte ungeduldig hin und her. Was hatten die sich dabei gedacht? Nur weil sie von diesem merkwürdigen Schlaffluch, oder was auch immer das war, betroffen gewesen war, hieß das nicht das man sie so einfach vergessen durfte. Man hätte sie zu mindest aufwecken können.

Amaris war inzwischen an einer Kreuzung angekommen. Sie ließ ihren Blick für einen Moment nach link und nach rechts schweifen. Ein Schild stand an der Kreuzung, sie war also an der Southwark Cathedral. Hier war sie ja schon seid Ewigkeiten mehr gewesen. Sie fragte sich wie sie hier hergekommen war? Sie konnte sich nicht daran erinnern diesen Weg eingeschlagen zuhaben, aber anscheinend hatten ihre Füße was anderes vorgehabt. Sie überlegte. Würde sie die Straße nach unten gehen würde sie zur Tower Bridge kommen. Warum nicht, auch da war sie seid einer weile nicht mehr gewesen. Sie wollte sich eh die Füße vertreten, sie hatte lange genug geschlafen. Was hatte ihr Freund eigentlich der weilen gemacht, schoss es ihr durch den Kopf. War er ebenfalls von der Krankheit befallen gewesen? Sie würde zu gerne wissen wo Flynn sich gerade befand. Sie hoffte inständig das er seinen Aufgaben nach gegangen war, das zu mindest einer für die Dämonen da gewesen war. Sie musste ihn demnächst eh suchen, vielleicht hatte er noch mehr Informationen über das was passiert war während sie abwesend gewesen war. Sie seufzte, sie hatte zu vieles verpasst. Sie konnte froh sein das kein anderer Dämon sich ihren Posten geschnappt hatte. Aber wer hätte sich das schon wagen sollen? Amaris war nicht umsonst die Anführerin der Dämonen, niemand kam an ihre Kraft heran, geschweige hatte sie noch nie einen Kampf verloren. Sie hatte um diese Position gekämpft und hatte nicht vor diese so schnell wieder her zu geben. Ein leichtes hämisches Grinsen machte sich auf ihrem Gesicht breit, als sie daran dachte wie viele Kämpfe sie schon gewonnen hatte. Sie wünschte sich schon fasst das der nächste bald kommen würde. Es juckte ihr in den Fingern ihre Kräfte zu benutzen und jemanden den Kopf zu verdrehen.

Sie hielt erneut inne als sie die Tower Bridge erkennen konnte. Ohne drüber nach zudenken verschnellerte sie ihre Schritte so das sie innerhalb kürzester Zeit vor der Brücke stand. Sie nahm anlauf und begann einen der Pfeiler hinauf zu klettern, so das sie in wenigen Sekunden oben auf der Brücke saß. Amaris schloss für einen Moment die Augen und genoß die Ruhe die sie hier oben hatte. Nach einigen Minuten öffnete sie die Augen und sah sich um. Von hier hatte man einen atemberaubenden Ausblick welchen sie in vollen Zügen genoss. Für diesen Augenblick vergaß sie wer sie eigentlich war und ein lächeln schlich sich auf ihr Gesicht.



Dawn || Erzengel || Startpost || Ihr Apartment; Hyde Park

Langsam senkte sie ihr Buch um auf die Uhr sehen zu können. So spät schon? Sie hatte die Zeit mal wieder total vergessen. Aber was sollte man bei einem guten Buch schon machen? Dawn musste lächeln. Jedes mal wenn sie ein Buch öffnete und anfing zu es zu lesen, konnte sie es gar nicht mehr weg legen. Sie liebte die art wie Bücher sie in ihre Welt ziehen konnten und sie für kurze Zeit aus ihrer Welt fliehen konnte. Sie schaute für einen Moment auf das Buch und klappte es dann zu. Fasst schon liebevoll streichelt sie über den Einband des Buches ehe sie von ihrem Bett auf stand und zu ihrem Bücherregal lief. Ohne darüber nach zudenken stellte sie das Buch an seinen Platz zurück. Sie hatte die Geschichte von Elizabeth Bennet und Mr. Darcy schon so oft gelesen und doch bezauberte sie die Geschichte immer wieder aufs neue. Stolz und vorurteile war einfach eines ihrer Lieblingsbücher, welches sie immer zur Hand nahm wenn sie schlechte Laune hatte. Doch nun musste sie in die Realität zurück kehren ob sie wollte oder nicht. Seufzend verdrehte sie die Augen wenn sie daran dachte ihre Welt der Bücher verlassen zu müssen. Sie schritt ein paar Schritte zurück und betrachtete ihre Büchersammlung. Sie war groß, aber nach Dawns Geschmack nicht groß genug. Es war noch immer Platz für mehr. Dawn kam eine Idee. Seitdem die Menschen verschwunden waren, standen alle Läden lehr. Sie könnte ja einmal hinein schauen vielleicht würde sie ja etwas finden.

Kurz darauf hatte Dawn sich angezogen und stand vor ihrem Spiegel. Sie betrachtete sich für einen Moment ehe sie ihre Haare halb nach hinten steckte, sich ihre Jacke schnappte und ihre Wohnung verließ. Sie lief die paar Stufen der Treppe hinunter und betrat die Straßen Londons. Verträumt lief sie die Straße hinunter, vorbei an den leeren Läden. Irgend wie vermisste sie die Menschen. Es war immer so lustig gewesen sich mit ihnen zu unterhalten, doch besonders vermisste sie es das sie niemanden mehr zum beschützen hatte. Ihre Aufgabe als Engel war es den Menschen zu helfen, doch wie sollte sie ihrer Aufgabe nachgehen wenn es keine Menschen gab? Sie hoffte inständig das die obersten die Menschen finden würden. Die Welt war doch langweilig ohne sie. Die Welt war schließlich für sie gemacht worden, sie als Engel war doch nur ein Accessoire was den Menschen half. Sie hielt plötzlich inne. Sie hatte einen großen Laden erreicht auf den groß und Fett Bücher drauf stand. Ihre Augen finden sofort an zuglänzen. Leicht drückte sie gegen die Tür doch sie ließ sich nicht öffnen. Hmm der Besitzer hatte es doch tatsächlich noch geschafft ab zuschließen. Sie sah sich um und nahm einen Stein und schlug damit die Glasscheibe ein. Es würde sie schon keiner dafür verurteilen. Sie öffnete die Tür und schritt hinein. Es war ein wahrer Palast an Büchern und freudig fing sie an zustöbern.

Gefühlte Stunden später hielt sie 2 Bücher in der Hand. Sie sah sich noch einmal um ehe sie den laden verließ. Jederzeit konnte sie hierher zurück kehren, weswegen sie sich erst einmal mit den zwei Büchern begnügte. Kurz überlegte sie ob sie zurück zu ihrem Apartment gehen sollte. Doch dann schüttelte sie den Kopf und schlug den Weg zum Park ein, welchen sie auch kurz darauf erreichte. Sie steuerte den Brunnen an und ließ sich dort nieder. Sie nahm eines der Bücher. "Alice in Wonderland", sie hatte davon noch nie gehört. Auch wenn es wie ein Kinderbuch aussah so hatte der Einband sie angezogen. Sie öffnete das Buch und begann zu lesen.


Amaris || Tower Bridge --> Ansprechbar
Dawn || Hyde Park --> Ansprechbar



©Strahlenlicht
So Okt 29, 2017 9:47 pm
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Flynn Stafford || Dämon, Stellvertreter || Straßen Londons, Tower Bridge || Amaris @Namida

Der große Dämon mit den unnatürlichen, von Natur aus schneeweißem Haar, welches ihm chaotisch auf dem Kopf tronte, ging mit den kühlen Händen in die Jackentaschen versteckt die Straßen Londons entlang, den gelangweilte, beinahe schon tot wirkenden Blick einfach gerade aus gerichtet, alles in seinem Umfeld ignorierend. Warum sollte er seiner Umgebung auch Beachtung schenken, zehntausendmal war er schon in seinem unglaublich langem Leben hier vorbei gegangen, kannte jeden Ziegelstein und Kiesel, und jedes Mal wenn er diese Straße entlang wanderte, schien ihn die Langeweile, die stets auf seinem Herzen lag, ihn gar noch mehr Gewicht auf den Brustkorb zu stemmen, als wolle sie ihn unter sich zerquetschen. Aber nach so vielen Jahren hatte Flynn, der wirklich nicht mieser gelaunt aussehen konnte, sich daran gewöhnt, nichts interessantes mehr auf dieser ach so tollen Welt zu erfahren oder zu sehen. Die klägliche Langweile schien Alltag für ihn geworden zu sein, schon vor langem, war gar bereits ein Teil von den Dämonen selbst geworden.

Nur wenige Menschen hatten das Glück, ihn mal lächeln zu sehen oder nur eine andere Emotion in seinen Augen wiederzufinden als einfache Langeweile, Desinteresse und häufig auch Abwesenheit, da er seine stillen Gedanken doch interessanter fand als seine so verdammt vertraute Außenwelt. Die Hölle wäre ihn lieber gewesen als dieser Ort, dieser Planet, da es wenigstens etwas Neues gab, eine neue Umgebung, ein ganz neues Leben. Egal wie schlimm man sie beschreiben würde, die Unterwelt, so wäre es für Flynn doch ein schöner Ort, ein neuer Ort. Neu. Wie sehr er es vermisste, mitsammt der Verwunderung oder Überraschung die einem mit diesen Wort im Herzen folgte. Dieses Gefühl vermisste er, die Neugierde etwas neues zu erfahren, etwas neues zu sehen. Jedoch war er zu alt, zu oft hatte er die Welt gesehen, als dass er es erneut spüren könne. Flynns 'Neu' war schon längst verklungen.

Flynn schien sich selbst mit seinen eigenen Gedanken gar noch mehr runter zu ziehen, noch schlechtere Laune zu verpassen, sodass er auch kaum das Mädchen wahrnahm, dass an einer Bibliothek stand und versuchte, die Scheibe mit einem Stein einzuschlagen, obwohl sein gespenstiger, weißer Blick auf die Person gerichtet war, die sich als Engelin entpuppte. Eigentlich ironisch, dass er sie so gut wie übersah, keinerlei Interesse an ihr hatte, obwohl sie schon in eine, nicht allzu langem Zeitraum Flynns neues 'Neu' werden würde, sein neues 'Interessant', seine neue 'Überraschung'. Aber wie konnte der Dämon das schon erahnen, bei dieser Leiche, die in ihn zu leben schien, all seine Emotionen zu verspeisen schien.

Auf Grund dessen schweifte sein Blick von der Fremden schon bald ab, richtete sich erneut nach vorne, und schon hatte er die Fremde bereits wieder vergessen. Ein neues Ziel richtete sich ihn aus, nämliche seine Wohnung, die er letzte Zeit ziemlich oft besuchte, obwohl er sie sonst so gut wie nie betrat, wenn überhaupt dann nur für die Nacht. Wozu brauchte er sie denn auch, der Regen, ein Sturm, dass alles machte ihn überhaupt nichts mehr aus, sodass er auch einfach draußen bleiben konnte, auch wenn er beinahe vom Wind wegwehen würde oder durch die Klamotten bis zur blanken Haut nass werden würde. Selbst die Eiseskälte die auf so einem Wetter folgen würde, würde Flynn keine Probleme bereiten. Denn wie bereits erwähnt, absolut nichts schien ihn großartige Interesse oder Sorgen zu bereiten. Schon zentausendmal erlebt, zehntausendmal hatte es ihn nicht gekümmert.

Flynn kam abrupt zum Stillstand und er drehte zur Seite, ein zwei Schritte noch nach vorn, ehe er eine Hand aus seiner Jackentasche vorschauen ließ. Ein Schlüssel lag in ihr, ließ ein Klirren erklingen als er ihn hervor brachte, und kurz darauf ein vertrautes Klicken, als er den Weg zum Schlüsseloch fand und Flynn ihn, ebenfalls zum abermillionsten Male, umdrehte. Die alte, quietschende Holztür flog mit einem Schwund aus, als Flynn leichten Druck an ihr mit seinem rechten Schuh ausübte. Er ließ sie einfach offen stehen, als er das Gebäude betrat und ignorierte sie auch, als er die Treppen bereits hinauf stieg und der kühle Wind der herannahenden Nacht wie Vögel die Etagen des Hochauses hinauf flogen.

Als er an seiner Wohnungstür ankam, wiederhohlte er die Schritte vor der Tür des Gebäudes. Stillstehen, Schlüssel rausholen, Tür aufschließen, aufdrücken. Zum Vorschein kam eine recht kleine, jedoch überraschend Ordentlich gehaltende und moderne Wohnung, die für das recht alt wirkende Hochaus zu neumodisch wirkte. Auch diesmal ließ Flynn die Türe aufstehen, jedoch knallte diese bereits Sekunden nachdem der Weißhaarige eintrat bereits selber zu, vermutlich wegen den Durchzug, der die Türe unten zu verdanken war. Jedoch zuckte der Große noch nicht mal mit den Wimpern, als der laute Knall ertönte, wobei man schwören könne, dass die Türe durch die Wucht aus den Angeln gerissen wäre und nun im kühlen Flur lag, bereit von den anderen Bewohnern drüber getrampelt zu werden. Jedoch, überraschenderweise, hielt sie, sodass Flynn sich später nicht darum kümmern musste.

Noch mit den Schuhen an, er streifte sie jedoch noch kurz ein Mal an der Türmatte ab, steuerte Flynn die Treppe an, die einen Weg hinauf darstellte, zum zweiten Stockwert seines Appartments. Als er dort ankam, sprach er mit bei ahe schon zu neutral wirkender Stimme: "Wieder da.". Warum er das jedoch tat, wusste er selbst nicht, da man ihn ohnehin nicht hören würde. Nicht, weil er alleine war, was er jedenfalls dachte, sondern weil die vermutete Person in einem tiefen Schlaf lag, und das schon seit einiger Zeit. Eine Person die zu den wenigen zählte, die Flynn bereits lächeln gesehen haben, ihn nicht wie eine Leiche sahen, sondern sogar voll mit Emotionen und lebhaft, gar manchmal humorvoll. Vermutlich redete Flynn immer noch mit ihr, mit Amaris, weil er sich selbst nicht eingestehen wollte, dass sie einer Krankheit zum Opfer gefallen war und er selbst nicht wusste, ob sie jemals wieder erwachen würde, ob er jemals wieder dieses schöne Grün ihrer Augen sehen würde. Indem er mit ihr redete, erschuf Flynn eine eigene Illusion für sich selbst, dass sie noch wach war, seine tiefe Stimme hören konnte und sich einfach nur ausruhte. Immer stellte er sich vor, wie sie, als er das Zimmer betrat in dem sie lag, ihre Augen in jeder Sekunde wieder öffnen würde, ihn antworten würde, einfach wieder leben würde. Jedoch war dieser Wunsch bisher nicht war geworden, und drängte immer weiter in den Hintergrund, wurde immer unwahrscheinlicher, als wäre es der Traum eines Kindes.

Jedoch wurde ihn diesmal nicht die Möglichkeit gegeben, sich überhaupt dies zu wünschen, als er nun auch die dritte Türe öffnete, die zu Amaris' Zimmer führte. Denn er fand ihre schlafende Gestalt nicht, die beinahe schon leblos gewirkt hatte. Als er das Zimmer betrat, war er der einzige Dämon, der sich in ihm befand. Und ausnahmsweise packte ihn plötzlich der Schock, wirklicher Schock, als er die Dämonin mit den Fuchsohren nicht fand. Zuerst kam ihn der Gedanke, sie wäre entführt worden, jemand hätte sie aus einem was auch immer Grund mit sich genommen, jedoch kam ihn dann ein anderer, logischerer Gedanke: Sie muss aufgewacht sein.

Kurzzeitig schien sein Herz seine Arbeit aufzugeben, stillzustehen, sich dem rest seines Körpers anzupassen, nämlich tot zu wirken. Dann sprang es jedoch wieder auf, sprühte Freude durch seinen Brustkorb. Ja, wirkliche Freude empfand der sonst so Gelangweilte nun. Seine Freundin war nach so langer Zeit wieder aufgewacht! Ein Lächeln bildete sich auf Flynns Lippen, ließen die geraden, weißen Zähne hervor blitzen. Ein wirklich fremdes Gefühl auf seinem Gesicht, was jedoch wie festgefrrohren schien, als er beinahe schon aus seiner Wohnung stürmte, das Geländer die ein zwei Stockwerke hinunter rutschte und das Hochhaus verließ. Unbewusst knallte er die Türe zum Gebäude hinter sich zu, wollte so schnell wie möglich durch London rennen um Amaris Gestalt wiederzusehen, diesmal lebendig, lebhafter. Sie könnte ihn auch aus irgendeinen Grund anschreien, und Flynn hätte es nicht schlimm gefunden, weil es ein Zeichen davon war, dass sie wach war, lebte, nachdem sie so lange wie tot gewirkt hatte, nicht möglich dazu war, ihre Lippen zu einem Wort zu formen.

Und obwohl so ein Bewegungsdrang plötzlich durch seine Adern pulsierte, blieb er vor dem hohen Gebäude stehen. Seine Beine schienen losrasen zu wollen, jedoch gleichzeitig am Boden festgefroren zu sein. Und zwischen seiner Freude und Überraschung darüber, dass sie wieder wach war, drängte sich ein weiterer, problematischerer Gedanke: Wo war Amaris?

Das Lächeln verlor langsam an Wirkung in seinem Gesicht, seine Augenbrauen zogen sich wieder tiefer, sein Blick wurde ernster, nachdenklicher. Verdammt, sie könnte doch in ganz London sein, und woher sollte er erfshren, wo sie war? Da gab es nur eine Möglichkeit: Einfach drauf los gehen, und hoffen. Ein Seufzen entdrang den großen Dämon mit den gleichfarbigen Haaren und Augen, der Blick rollte kurz, ehe er sich in Bewegung setzt und eine unbestimmte Richtung ansteuerte. Ein Zeil hatte er nicht vor Augen, hauptsache er fand Amaris irgendwo. Irgendwo in seinem Herzen, dass nun wieder dieselbe Desinteresse ausstrahlte, funkte jedoch eine Sorge auf, ob es der Dämonin gut ging. Schließlich war sie gerade aus einem Schlaf aufgewacht, einer schlimmen Krankheit, die sie lange als Opfer behalten hatte. War es da nicht möglich, dass es ihr immer noch nicht allzu gut ging? Schließlich wäre es wirklich ein Wunder, wenn sie plötzlich sofort nach ihrem Erwachen aus heiterem Himmel wieder umher laufen konnte, mit voller Kraft sich bewegen und reden konnte. Aber Amaris war nicht schwach. Flynn würde es schon herausfinden, wenn er sie finden würde.

Wenn. Denn es schien nicht gut für ihn zu laufen. Zuerst suchte er die Straßen ab, und auch die Gassen blieben nicht unbeachtet, ehe er sich Denkmälern und früheren Liebhaber-Gebäuden von Touristen widmete, jedoch schien überall keine Spur seiner Geliebten zu sein. Er hätte schon beinahe aufgegeben, als er nun auch den Hyde Park abhackte. Als einer der letzten suchte er nun auch einen weiteren, berühmten Ort Londons auf, die Tower Bridge. Er suchte zuerst auf der Straße, jedoch war niemand auf dem grauen Asphalt zu sehen als er selbst. Mitten auf der Straße ließ er sich zu boden fallen, sein Rücken prallte hart auf dem festen Grund auf und fing an schmerzlich zu pochen, jedoch schien Flynn das gar nicht war zu nehmen. Nun war seine Laune entgültig dahin, und er schien beinahe schon daran zu ersticken, als wäre es ein Seil dass sich immer fester um seinen Hals schnürte, ihn die lebenswichtige Luft zum atmen abkappte. Amaris war weg, Flynn konnte sie nicht finden. Beinahe überall hatte er sie gesucht, und es war mitlerweile zu spät, um seine Scuhe fortzusetzen. Währen die Menschen doch noch da, dann hätte ein Auto ihn jetzt überfahren können.

Jedoch, als er da so auf dem Rücken lag und den Blick der immer dunkler werdenden Sonne entgegen gerichtet hatte, da blitzte eine Silhouette, die von so weit oben wie ein einziger Fleck am Himmel wirkte, an einem der Pfeiler auf. Zuerst vermutend, es handelte sich nur um einen Vogel, ignorierte der Dämon die Gestalt, vertiefte sich nur noch mehr in seiner miesen Laune, ehe sein Verstand wieder einzusetzen schien und ihn einredete, dass der dunkle Punkt gar kein Vogel sein konnte, dafür war er im Vergleich zu seiner Umgebung doch zu groß.

Flynn stützte sich auf die kräftigen Unterarme, um seinen Oberkörper wieder etwas aufzurichten, den Blick jedoch immer noch der Gestalt entgegen gerichtet. Seine weißen Augen wurden sich beinahe schon instinktiv schmaler, um ein schärferes Bild vir seinen Augen entstehen zu lassen. Und, wer würde es glauben, sah er dieses vertraute, kupferfarbende, gelockte Haar und sah ein dunkles Kleid, welches ihn doch so vertraut vorkam, da sie dunkle Kleider liebte. Seine Augen wanderten von schmalen Schlitzen zu kleinen, weißen Monden, ehe er mit einem Ruck wieder aufrecht stand. Da! Er hate sie gefunden! Erneut, ein Lächeln schlich sich auf seine Lippen, jedoch verschwand es nach wenigen Sekunden wieder, da Flynn sich nun auf die Kräfte, die Fähigkeiten konzentrierte, die das Dasein als Dämon ihn geschenkt hatten.

Und plötzlich fingen Schatten an, die wie schwarze Nebelwolken wirkten, vor Amaris oben an einem Pfeiler, vor ihr zu tanzen, formten sich zusammen. Zuerst wirkte es wie ein einzigstes Chaos aus dunklem Rauch, ehe es sich immer weiter zu einem lebendigen Wesen formte. Und schon bald stand eine Figur, bestehend aus dem schwarzen Nebel, vor Amaris, schebte vor ihr in die Luft. Deutlich war zu erkennen, dass es sich bei der Gestalt um Flynn handelte, ein Doppelgänger könnte man sagen. Es wirkte wie sein eigener Schatten, seine Silhouette, nur die Augen der Schattenfigur leuchteten im hellen weiß, als wären es zwei kleine Sonnen.

Von unten konnte Flynn es selbst nicht hören, jedoch ließ er sein Schatten-Ich sprechen: "Amaris! Du bist wach! Du weißt nicht, wie lange du weg warst, von dieser verdammten Krankheit befallen warst." Er ließ ihn, oder es, bewusst die letzten Wörter bitterer, beinahe schon zornig aussprechen. Nicht zornig auf die Dämonin, sondern zornig auf die Krankheit, dass sie ausgerechnet sie aussuchen musste. So viele Wesen gab es auf diesen Planeten, auch in London, aber nein, es musste ja ausgerechnet sie treffen.

Flynn stand noch auf der Straße, den weißen Blick stets nach oben gerichtet, sodass nun langsam sein Nacken anfing zu schmerzen. Jedoch schien Amaris nun wichtiger zu sein als ein Ziehen am Hinterkopf, viel wichtiger sogar. Von hier unten sah sie ganz gesund aus, aber genaueres konnte der Dämon nicht sagen, dafür war sie zu weit von ihm entfernt.



(Halleluja, meine Finger xD)



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Mo Okt 30, 2017 3:26 pm
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Amaris || Dämonin; Anführerin || Tower Bridge || erwähnt; Flynn @Strahlenlicht Lathiva @Saphirflügel

Ruhig beobachtete sie den Himmel. Keine einzige Wolke war zusehen, dabei liebte sie es doch den wandel der weißen flauschigen Wattebäuschchen zu beobachten. Heute musste sie sich wohl damit begnügen, den strahlend blauen Himmel zu beobachten. Langsam streckte sie die den Arm in die Luft und tat so als würde sie nach dem Himmel greifen wollen. Eigentlich lächerlich wenn man so darüber nachdachte, aber etwas verleitete sie dazu es trotzdem zu tun. Sie musste über sich selbst lachen, als sie diese kindliche geste wiederhohlte. Seitwann war sie so weich geworden? Hatte es etwas mit der Krankheit zu tun? Sie überlegte für einen Moment. Es könnte der Grund dafür sein. Sie fühlte sich viel schwerer und unentschlossener den jeh, seitdem sie aufgewacht war. Es dauerte einen Moment ehe sie verstand was sie das eigentlich fühlte. Richtig sie fühlte etwas. Dieser Gedanke ließ sie für einen Moment erstarren. Wieso konnte sie so etwas wie Gefühle zeigen? Hatte sie diese nicht schon vor Jahrhunderten weg geschlossen. Ihre Miene verfinsterte sich. Sie musste schleunigst etwas dagegen tun, ehe es genau so enden würde wie damals. Unbewusst hatte sie ihre Hand auf ihrer Brust platziert und verspürte nun den ganz sanften und leichten Schlag ihres Herzens. So viel leid hatte dieses kleine Organ schon erfahren müssen und Amaris wollte unbedingt verhindern das es weiteren Schaden nahm.

Ihr Blick wanderte erneut zum Himmel. Langsam verschwamm das strahlende Blau und ein leichter Orangener Ton begann sich am Himmel aus zu breiten. Kurz darauf verspürte sie einen kalten Hauch, der ihr bewusst machte das es bereits dämmerte. Sie fröstelte weswegen sie sich leicht über die Schultern strich. Auch wenn sie ein Kleid mit ärmeln trug, so war der Stoff nicht besonders dick. Sie richtete ihren Blick diesmal nach unten auf die Straßen Londons. Keine Menschenseele war zu erkennen, geschweige hielt sich hier irgend wo ein anderes Wesen auf. So hatte sie zu mindest gedacht. Denn nur wenige Sekunden später braute sich etwas vor ihr zusammen. Sie erkannte sofort das Schattenspiel, denn es war eine ihrer Fähigkeiten, jedoch kam das Schattenspiel nicht von ihr. Fasst schon gelangweilt beobachtete sie die Schatten fetzen, die sich langsam zu etwas, bzw. jemanden zusammen setzten.

Sie seufzte wer hätte es denn auch sonst sein sollen? Zu mindest musste sie ihn nun nicht mehr suchen. Vor ihr stand Flynn, oder besser gesagt sein Schattendoppelgänger. Ihr Blick schweifte zum Boden, wo sie etwas weiter entfernt ihren Freund stehen sah. Oder lag er? Sie konnte es nicht genau erkennen. Sie sah zurück zum Doppelgänger, der plötzlich anfing zusprechen. Sie hatte keine lust sich nun mit ihm auseinander zu setzen. Es störte sie schon fasst das er sie hier her aufgespürt hatte. So war die Ruhe un der Frieden gerade noch erträglich gewesen und nun zerstörte er diese. Als er geendet hatte, sah sie ihn stumm an. Was sollte sie denn darauf schon antworten? Sie konnte es selber ja noch nicht glauben das sie aufgewacht war. Während ihres Schlafs hatte sie andauernd das Gefühl gehabt zu fallen und das in ein tiefes schwarzes Loch. Doch plötzlich hatte sie einen lichtschimmer erkannt und hatte nach diesem gegriffen. Kurz darauf später befand sie sich in einer Wohnung wieder. Wenn sie so darüber nachdachte musste dies Flynns Wohnung gewesen sein. Wer sonst hätte sich um sie kümmern sollen, wenn nicht ihr Freund. Amaris konnte sich noch an den Tag erinnern an dem sie eingeschlafen war. Es war ein Tag gewesen an dem Amaris sehr mit ihren Gefühlen zukämpfen gehabt hatte, ein Tag an denn sie sich nicht sehr gerne erinnerte, weswegen sie diesen Gedanken recht schnell wieder verwarf. Sie sah den Schatten für einen Moment stumm an ehe sie zur Antwort ansetzte. "Blitzmerker" murmelte sie und wand sich vom Schatten ab. "Wenn du schon etwas von mir willst dann komm gefälligst hier hoch, ich hasse so eine Kommunikation" fügte sie noch etwas biestiger hinzu, ehe sie mit der Hand zur Seite wischte und den Schattendobbelgänger zerstörte. Wenn er etwas wollte sollte er dies auf die ordentliche art machen. In diesem Punkt war Amaris doch sehr altmodisch, auch wenn sie dies nie zugeben würde.

Langsam erhob Amaris sich und begann denn dünnen Steg der Brücke entlang zu balancieren. Der Besuch ihres Freundes hatte ihr die Aussicht verdorben. Beim laufen scheuchte sie immer ein paar Vögel auf, die sich vor ihr erschreckten. Genervt rollte sie mit den Augen. Sie hasste dieses Federvieh, weswegen sie nach der nächste Taube trat. Diese Aktion brachte sie leicht aus dem Gleichgewicht, sie fing sich jedoch recht schnell. Sie verfluchte diese Vögel, warum gab es sie überhaupt. Ein plötzlicher Schatten über ihr, lenkte Amaris Aufmerksamkeit ein weiteres mal zum Himmel. Sie konnte nicht erkennen was es war, aber vom weiten erinnerte sie das ding an eine fette Taube. Genervt schnaubte sie auf "Können mich diese dämlichen Viecher nicht einfach in Ruhe lassen. Verzieh dich du hässlicher Vogel" schrie sie schon fasst zum Himmel. Langsam verließ Amaris die Geduld. Überall verfolgten sie diese Vögel. Nun gut sie hätte bedenken müssen, das dies normal bei einer Brücke war, dies war ihr jedoch egal. Amaris ließ ihren Gefühlen diesmal vollen lauf, was dazu führte das sie das Wesen im Himmel weiter beschimpfte, bis sie die Interesse daran verlor. Der Schatten war weiter gezogen auch wenn er weiterhin über der Brücke zu kreisen schien. Amaris hoffte jedoch das der Vogel sich nun auf Abstand halten würde, denn nächstes mal würde es bei Worten nicht bleiben. Wenn sie so darüber nachdachte, warum hasste sie eigentlich Vögel? Sie konnte auf keinen konkreten Grund kommen, weswegen sie daraus schloss das sie heute einfach nur sehr empfindlich gegen über allem war.


Dawn || Hyde Park --> ansprechbar
Amaris || Tower Bridge --> wartet auf antwort



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Mo Okt 30, 2017 4:22 pm
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Flynn Stafford || Dämon, Stellvertreter || Tower Bridge || Amaris @Namida

Die unfreundlich, beinahe schon zornige Worte seiner Freundin schienen Flynn in einem Ohr zu erklingen, jedoch im anderen wieder heraus zu fliegen, als hätte er sie gar nicht gehört und ihre Tonlage nicht wahrgenommen. Denn, wie bereits erwähnt, als er auf den Weg zur Tower Bridge war, Amaris konnte ihn anschreien, ihn sagen dass sie ihn hassen würde, und dem weißhaarigen Dämonen würde das keineswegs verletzen oder kümmern. Denn es war ein Zeichen, dass sie endlich erwacht war, nicht wie eine Leiche bei ihm in der Wohnung lag sondern wieder lebte. Denn die Zeit, indem die Dämonin mit den Fuchsähnlichen Besonderheiten am Kopf und Rücken von dieser schrecklichen Krankheit befallen war, da wirkte sie wie tot auf ihn. Und alles, wirklich alles war besser als dass sie tot war, leblos und unfähig dazu, ihr Leben zu leben. Da störten ihn solche Worte nun wirklich nicht, genauso wie der rest des Planeten, entgingen sie Flynn einfach, waren uninteressant im Gegensatz zu dem Wichtigen.

Jedoch, als Amaris dann seinen Schatten-Doppelgänger mit einem Arm wie Rauch durch die Luft wirbeln ließ, bis er sich langsam auflöste, schien er wieder zu realisieren was sie ihn gesagt hatte, sodass er den Blick ausnahmsweise mal vom Himmel senkte und dem Pfeiler entgegen richtete, an dessen Spitze sich seine Freundin befand. Durch die übernatürliche Kraft, die die Dämonen von Natur aus besaßen, zumindest bei Flynns Fall, stellte es keine Probleme dar den Pfeiler in wenigen Sprüngen hinauf zu klettern. Den letzten, großen Satz ausführend, und seine Hand fand sich am Rande des Pfeiles an der Spitze wieder. Mithilfe des anderen Armes schaffte der große Dämon es, sich mit einem Zug hinauf zu ziehen und sich zu Amais am Ende zu gesellen. Er schaute noch kurzzeitig hinab zur Straße, auf der er Sekunden davor noch gelegen hatte und dem Himmel entgegen geblickt hatte, in dem Glauben, Amaris verloren zu haben oder ihr wäre gar etwas zugestoßen.

Wäre er nicht so dramatisch gewesen und hätte er sich nicht auf der grauen, festen Oberfläche fallen gelassen, wären diese Vermutungen vermutlich war geworden, zumindest die erstere. Vielleicht hätte er dann morgen noch nach ihr gesucht, aber Flynn bezweifelte, dass sie dann noch hier geblieben wäre, und er hätte die Suche von vorhin durch ganz London wiederholen können. Und obwohl Flynn schnell auf den Beinen war, und eine guge Ausdauer besaß, war es doch kein leichtes Spiel diese riesige Stadt für eine einzige Person abzusuchen, obwohl die Menschen verschwunden waren. Das erleichterte die Suche nur im Geringsten.

Als er jedoch die Kletter Tortour überwunden hatte, schien Amaris damit beschäftigt zu sein... Die Vögel anzuschreien? 'Gut, von mir aus.' dachte Flynn sich mit seiner emotionslosen Stimme und ließ sich erneut zu Boden sinken, setzte sich nun jedoch und beobachtete die Kleinere einfach mit seinen glasig, leblos wirkenden Augen, wobei diese Abwesenheit wieder in ihnen zurück kehrte, als würde er gar nicht mehr in dieser Welt leben, nur noch sein Körper würde dort exestieren.  

Flynn schwieg einfach während Amaris ihre Wut auf die kleinen, unnützen Tiere heraus ließ, aus welchem Grund auch immer. Der Dämon schien sie gar zu ignorieren, wie alles andere, als wäre sie nur eine merkwürdige Statue, und richtete seine Aufmerksamkeit lieber seiner aufgerichteten, rechten Hand zu, kn denen ein Licht und Schattenspiel in der Form einer Kugel tobte. Als die Lichter und Schatten sich bewegten, war ein leises Zischen wahrzunehmen, was jedoch von Amaris' Gekreische und ihren Beleidigungen übertönt wurden. Selbst wenn sie ihn nun ihre Interesse widmen würde, die Beleidigungen und unfreundlichen Worte ihn zuwand, würde er es vermutlich nicht hören, da seine Ohren die Geräusche der Außenwelt ausgeschaltet haben schienen. Eine Fähigkeit, die er sich mit der langen Lebenszeit anscheinend selbst beigebracht hatte, ungewollt, sie war mit der Langweile hinzu gekommen, als wollte sie sein Leben noch uninteressanter machen. Aber er schien anscheinend sowieso blind und taub zu sein.

"Gestresst?" fragte Flynn emotionslos, mit einem einzigen Wort, als sie ihren Mund endlich wieder schloss und sich von dem Vogel abzuwenden schien, der nun anscheinend für sein Leben lang traumatisiert war. Schließlich wurde man nicht jeden Tag von einer wütenden Kitsune angekreischt bis man vor Furch davon flog, nicht wahr? Flynn seufzte innerlich. Selbst Angst, pure Panik, wäre ihn nun lieber gewesen als dieses tote Gefühl in seinem Brustkorb, genau an dem Fleck, wo sein Herz sitzen sollte. Vermutlich hatte er sich vorhin nicht nur auf Grund dessen gefreut, dass Amaris aufgewacht war. Vielleicht in erster Hindicht, jedoch danach war er einfach glücklich gewesen, glücklich zu sein. Gefühle zu empfinden, und auch als er Sorge oder Angst darum gespürt hatte, dass seiner Freundin etwas schlimmes zustösen könnte, geschwächt von der Krankheit und alleine in der großen Stadt, war er immer noch glücklich um die Emotionen gewesen. Panik, süße Panik oder Furcht, glückliche Furcht, dass bevorzugte er alles als dieses ätzende Ding, diesen Stein, der in ihn ruhte. Ach was, Stein war zu untertrieben, es fühlte sich eher an wie ein zerquetschender Fels, ein Fels der Flynns Ich, der, der er war, unter sich vergrub.

Flynn hatte sich noch nicht mal die Mühe gemacht, seinen Blick zu heben und aus Höflichkeit heraus Amaris anzusehen, als er sie angesprochen hatte. Er blieb in der selben Position, verharrte so, als gäbe es nur noch dieses Schauspiel auf seiner Hand. Mn hätte auch mit Leichtigkeit glauben können, Flynn hätte seine recht tiefe, tot klingende Stimme erst gar nicht erklingen lassen, das einzelne Wort wäre nur eine Halluzination, eine Einbildung gewesen. Jedoch hate er laut genug gesprochen, und Amaris hatte sich nach der Zeit mit ihm vermutlich bereits daran gewöhnt, an seiner Langeweile, an seiner Desinteresse.



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Mo Okt 30, 2017 5:24 pm
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Lathiva/Gestaltenwandlerin -Mitglied/ Tower Bridge bei Amaris und Flynn

Es dämmerte bereits als der rot schimmernde Drache seine engen Runden über der Tower Bridge drehte und sich nach jeder kreisenden Runde die verstrichen war weiter hinaus gleiten ließ. Der Himmel war klar, die letzten Wolken und dichten Nebelschwaden hatten sich beim heranbrechen der Dunkelheit langsam verzogen oder lösten sich in immer kleinere Wolken auf bis nur  mehr der bläuliche Himmel zu sehen war.
Eine angenehme frische Briese wehte um die Schnauze des Drachen und strich über ihre glatten schuppen. Für einen Moment wirkte es kühlend doch der kühle Luftzug passte sich zu schnell an ihre Körpertemperatur an als das man es noch eine Abkühlung nennen konnte. Seufzend schlug Lathiva mit ihren Flügeln und lies sich noch ein wenig höher hinauf tragen in der Hoffnung doch noch die kühle der hereinbrechenden Nacht zu spüren.
Tatsächlich als sie hochgenug gekommen war und einen nahezu unglaublichen Blick über London hatte wurde die Luft kälter und kühlte somit auch Lathivas Körper ein wenig ab. Sie genoss es und verharrte in weit ausgeholten Kreisenden Flugründen an dieser Stelle. Sie schloss die Augen und führte diesen Flug blind voran. Nichts stand ihr im weg, nichts in das sie hätte hinein fliegen können. Es war still, kühl und wunderbar im allgemeinen.

Eine Stimme nahezu schon aggressiv brachte den roten Drachen aus der Ruhe und sie schlug die Augen auf. Ihr Kopf neigte sich leicht nach vorne sodass sie hinab blicken konnte. Dank dieser Gestalt hatte sie einen Blick wie ein Adler und konnte wie dieser aus großen Entfernungen eine Maus zwischen Grashalmen erkennen. Hier war es nicht anders nur das diese Maus eine Menschliche Gestalt war. Weiblich mit hatte mit Anzeichen. Zwei Ohren ragten aus dem Kopf des Mädchens und einem buschigen Schweif hatte sie noch dazu. Das rechte Ohr des Drachen zuckte und klatschte leicht gegen ihren Kopf. Eine Gestaltenwandlerin vielleicht? Zumindest sah es danach aus aber konnten Gestaltenwandler denn so eine Form annehmen? Leicht schüttelte sie den Kopf. Sie selbst konnte es jedenfalls nicht.
Mit zusammengekniffenen Augen beobachtete sie das Mädchen von ihrer erhöhten Position. Irgendwas schien sie gegen diese Vögel zu haben denn sie vertrieb diese. Offenbar war es den Vögeln dennoch egal. Sie flogen auf, flatterten aber dennoch immer noch in der Nähe des Mädchens herum. Ein belustigtes Geräusch dran aus Lathivas Kehle. Es war schon manchmal ganz lustig jemanden zu beobachten der gar nicht wusste das sie da war.

Wie auf ein Stichwort wandte das Fuchshaft Mädchen plötzlich den Blick nach oben und blickte sie an. Lathiva nahm an das diese sie wohl nicht erkennen würde aus solch einer Entfernung, deswegen zog sie unbekümmert ihre Kreise weiter, wandte jedoch den Kopf immer wieder von einer Seite zur anderen um sie weiter zu beobachten.
Etwas unerwartet ertönte plötzlich laut die Stimme der Fremden. "Hässlicher Vogel?" Wiederholte die Drachin die Worte die zu ihr empor gerufen wurden. Sie wusste das man zu ihr sprach den was sonst hielt sich auf dieser Höhe auf. Die kleinen flatterten Geschöpfe flogen viel weiter unten näher an der Gestalt als das sie sich die Mühe machen müsste diese worte heraus zu rufen.
Ein leises Grollen drang aus der Kehle des Feuerroten Drachen und fast sofort begann sie einen Sinkflug einzulegen. Die Luft wurde wärmer je tiefer sie glitt. Die Gestalt auf der Tower Bridge lies sie dabei nicht aus den Augen.

Immer tiefer lies sie sich über der Brücke hinabgleiten. Eine weitere Gestalt tauchte am Rande ihres Blickfeldes auf aber dieser schenkte sie weniger Beachtung. Ihre Lefzen hoben sich leicht als sie näher heran flog, dann  drehte sie in einer Rechtskurve oberhalb der Brücke ab und kam seitlich mit schlagenden Flügeln angeflogen. Inzwischen musste man sie schon längst gehört haben. Das gleichmäßige Schlagen der Luft war für manche schon aus größerer Entfernung zu hören.
Je näher Lathiva kam desto kleiner wurde die Fremde die  es gewagt hatte sie zu beleidingen. Kurz vor dem Oberen Teil der Brücke hielt Lathiva sich in der Luft bevor die erst mit den Hinterbeinen auf dem schmalen Gelände aufsetzte. Das Material knirschte unter ihrem Gewicht. Neu war hier ja nichts aber es hielt ihr Gewicht als sie schließlich auch mit den Vorderbeinen aufsetzte und die krallen in das Material grub bis es bis ein paar kleine Brocken aus dem Gelände brachen und zu Boden fliehen.

Nun stand sie gegenüber dieser unhöflichen Person. Elegant wie eine Katze hielt sie sich auf dem doch recht schmalen Gelände und wandte sich nun mit den Kopf zu der Fremden. "Hässlich hm?" Fragte sie, ein Knurren begleitete ihre rau klingende Stimme. Ihr langer  Schwanz, welcher über das Gelände nach unten hing zuckte an der spitze leicht. Normalerweise ließ sie sich nie so schnell beleidigen. Aber -hässlich- bezeichnet zu werden ohne das man sich  mal ein Bild von ihr gemacht hatte wie sie war, das machte sie wütend. Das Grollen rumorte noch immer in ihr und sie spannte die Muskeln wie eine Katze an, bevor sie vor sprang und mit den Krallen nach der Fremden griff. "Wir werden sehen wer am Ende hässlich ist" hatte sie dabei geknurrt und riss die Fremde mit sich nach unten.



©Namida
Mo Okt 30, 2017 9:16 pm
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Amaris || Dämonin; Anführerin || Tower Bridge || erwähnt; Flynn @Strahlenlicht Lathiva @Saphirflügel

Sie hatte noch eine weile mit sich selber diskutiert ehe sie Flynn wahrnahm der sich wirklich zu ihr gesellt hatte. Auch wenn er da war, so war er nicht wirklich anwesend, was daran lag das er mal wieder total desinteressiert an allem war. Aber das war auch nichts neues. Amaris hatte sich schon lange daran gewöhnt, das ihr Freund sich immer ablenken ließ. Er schien meist zurück gezogen und interessierte sich kaum für irgend etwas. Auch nun schien er abwesend und nicht daran interessiert ihr wirklich entgegen zukommen. Irgend wie ärgerte sie dies, doch sie beschloss nichts zu sagen. Das würde nur unnötig streit verursachen bei dem nur sie sich wieder aufregen würde. Ihn interessierte es ja eh nicht. Manchmal fragte sie sich warum sie überhaupt zusammen waren.

Als er sie plötzlich etwas fragte hielt sie inne. Das wars? Mehr hatte er nicht zu sagen. Mann konnte förmlich spüren wie die nicht vorhandene Ader an ihrer Stirn zu pochen begann. Im Moment wurde ihre Geduld echt strapaziert. Sie atmete tief ein ehe sie an setzte. "Ich bin gestresst, genervt, empört, sauer. Nein eher gesagt stink sauer. Keiner von euch ist je auf die Idee gekommen das man mich mal aufwecken könnte. Die anderen haben sich auf die Reise begeben und ich sitze immer noch hier fest. Ich die stärkste Dämonin von allen", das letzte fauchte sie schon halb. Während sie vor sich hin fluchte, bewegte sie sich auf und ab auf der Brücke. Weil sie so mit sich selber beschäftigt war bemerkte sie gar nicht den Schatten, der sich auf sie darauf zu bewegte. Erst als das brummen direkt vor ihr stand und sie ein stück nach hinten geweht wurde, bemerkte sie die andere Gestallt.

Sie wollte zur nächsten schimpf Tirade ansetzten, als das Wesen zu ihr Sprach. Ohne furcht sah sie zu dem Tier empor. Es war ein riesiger Drache der da mit ihr redete. Als er das Wort hässlich erwähnte, wusste sie womit sie es zu tun hatte. Das musste der angeblich fette Vogel gewesen sein, denn sie vor kurzem am Himmel gesehen hatte. Das Tier klang gereizt doch Amaris ließ sich nicht einschüchtern. Was wollte der Drache schon machen, sie fressen? Das sollte das Vieh bloß probieren, sie würde dann schon merken mit wem sie es zu tun hatte. Amaris wollte gerade etwas erwähnen, doch plötzlich spürte sie etwas scharfes was sich um ihren Körper legte. So schnell konnte sie gar nicht reagieren, da sah sie die Brücke kleiner werden. Was war da gerade passiert? Sie schloss die Augen für einen Moment ehe sie diese wieder schlagartig öffnete. Der Drache hatte sie doch tatsächlich gepackt und riss sie so gerade mit in die Tiefe. Noch in schock verfallen, reagierte Amaris zunächst gar nicht. Doch dann machte sie Wut in ihr breit. Was wagte sich dieser Drache überhaupt. Wusste sie nicht wer sie war? Sie war Amaris die Anführerin der Dämonen und das auch nicht umsonst. Sie hohlte tief Luft ehe sie sich konzentrierte. Das Wasser kam bereits bedrohlich nahe, was es Amaris schwer machte nicht durch zudrehen. Sie hatte nämlich keine lust von dem Vieh unter Wasser gedrückt zu werden.

Die Krallen hatten sich fest um ihren Körper gelegt was es Amaris erschwerte ihre Hände zu benutzen. Sie formte ein Zeichen mit den Fingern und begann sich zu konzentrieren. Dabei schloss sie die Augen und konzentrierte sich auf das Wesen was sie gerade in die Tiefe stürzte. Mit ihren Gedanken tastete sie sich vorsichtig in das Gedächtnis des Wesens. Sie wollte den Drachen nicht gleich zerstören, dafür war die Situation gerade einfach zu interessant. Plötzlich spürte sie einen Ruck und sie bemerkte wie sie im Unterbewusstsein angekommen war. Ein teuflisches Grinsen machte sich auf ihrem Gesicht breit. Jetzt war der Drache dran. Langsam setzte sie Angst Gedanken in den Kopf des Drachen und gaukelte dem Drachen vor er würde genau in seine größte Angst fliegen. Amaris wusste nicht was der Drache sah, aber es half den der Drache hielt inne und ließ sie los. Das hatte zu folge das sie Kopf über in den Fluss viel. Prustend kam sie einige Sekunden wieder hoch. Nun war sie stink sauer. Sie kletterte aus dem Fluss heraus, und drückte das Wasser aus ihren Kleidern. Sie knurrte während ihr Schwanz ärgerlich hin und her zuckte. "Jetzt reichts" rief sie laut und sah den Drachen verärgert an. "Du traust dich was mich so anzugreifen? Na warte das bekommst du zurück" drohte sie während sie den Drachen anfunkelte.


Dawn || Hyde Park --> ansprechbar
Amaris || Tower Bridge --> wartet auf antwort



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Mo Okt 30, 2017 10:08 pm
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Flynn Stafford || Dämon, Stellvetreter || Tower Bridge || Amaris @Namida Lathiva @Saphirflügel

Als seine Freundin, wie bereits von den Dämonen erwartet, plötzlich anfing ihre wütende Stimme gegen ihn zu richten, ließ er das Schauspiel in seiner rechten Hand verpuffen, sein Arm fiel schlaff zurück auf seinem Schoß, direkt neben den anderen. Flynn musste den Kopf etwas heben, da er immer noch am Grund saß und Amaris dadurch selbstverständlich größer war als er selbst, eine ungewohnte Sicht, da sie sonst um einiges kleiner war als der Stellvertreter.

Während ihre Worte, vermutlich mit der Absicht, Flynn ein schlechtes Gewissen einzujagen, was kläglich scheiterte, durch die Luft flogen, schien der Weißhaarige der Dämonin gar nicht zuzuhören. Zwar tat er dies innerlich, lauschte ihren Worten, die jedoch irgendwie dumpf klangen, unwichtig, jedoch wirkte sein Blick immer noch dessinteressiert, abwesend, leblos. Auch seine Körperhaltung strahlte nicht wirklich Interesse aus. Erst, als ein Schatten hinter Amaris' Figur erschien, schien Flynn wieder zurück in die Realität gezwungen zu werden, sodass sein ungewöhnlicher, weißer Blick an seiner Freundin vorbei auf das riesige Wesen glitt, dass mit seiner Größe ziemlich gefährlich auf der Tower Bridge ruhte. Ausnahmsweise schien der Dämon sich mal Gedanken darum zu machen, was gerade in seiner Umgebung geschah. Und überraschenderweise war nicht der große Drache das, was ihn nachdenklich machte, sondern eher der Fakt dass das Gerüst solch ein Gewicht aushalten konnte.

Als das Wesen landete, schien es keine große Interesse an Flynn zu zeigen, sondern wannte sich sofort an die Anführerin der Dämonen, die immer noch damit beschäftigt war Flynn entgegen zu brüllen, was er mittlerweile jedoch wieder vergessen hatte. Amaris schien erst den Neuankömmling zu bemerken, nachdem sie von dem Windschlag dessen Flügel ergriffen wurde, genauso wie Flynn. Dieser regte sich jedoch immer noch nicht, blieb dort so entspannt sitzen als würde er vor einem Fernsehr hocken. Seine Augen kniffen sich bei dem Windschlag kurzzeitig automatisch zu, um den aufgewirbelten Staub nicht hinein zu bekommen, bewahrten jedoch immer noch diese unedlich wirkende Langweile in ihnen. Die einzige Reaktion die der Drache von Flynn bekam, war, dass er seine -im gegensatz zu seinem Haaren- dunklere Augenbraue anhob, ehe sich sein Blick schon wieder abwand.

Und seine Langweile, seine Abwesenheit, seine gestorbenen Emotionen, waren so sehr in ihm ausgeprägt, dass er noch nicht mal zusammen zuckte, aufkeuchte oder sonst eine erschrockene Reaktion von sich gab, als der rote Riese Amaris mit seinen beängstigenden, langen Klauen ergriff und sie mit sich selbst von der Tower Bridge stürzte.

Wenige Sekunden nachdem sie verschwunden waren, als wäre sie niemals hier oben gewesen, saß Flynn immer noch dort, den Blick auf den Punkt gerichtet, wo der Drache sich Sekunden davor noch befunden hatte. Er blinzelte ein paar mal, ehe er sich langsam und gemütlich erhob, die Arme kurzzeitig von sich steckte, bis sie vor Anspannung zitterten. Würde ein Fremder dieses Szenario mitbekommen, würde er mit hoher Wahrscheinlichkeit sich fragen, wie um Himmels Willen jemand so unglaublich dessinteressiert in seine Umgebung, in das Geschehen haben könnte, in dem Flynn Stafford gerade herrschte. Der Stellvertreter der Dämonen wirkte vollkommen gelassen, vollkommen entspannt, als er zum Rande des Pfeilers trat und hinab blickte, wo er den Drachen mitsammt der Fuchsdämonin in die tiefe, richtung Wasser, stürzen sah.

Genauso ruhig wie vorhin wandte er sich wieder um, kletterte in unfassbar hohen Tempo den Pfeiler hinab, bis er sich wieder auf der Straße befand, in dem er sich kurz davor noch gewünscht hatte, überfahren zu werden. Wieder trat einer der seltenen Fälle ein, wo Flynn sich wirklich mal Gedanken über etwas machte. Warum hatte er sich sowas gewünscht? Er war besorgt, gar verzweifelt gewesen, Amaris nicht gefunden zu haben. Wieder: Warum? Warun war er nicht einfach so ruhig geblieben, so dessinteressiert? Schließlich kam noch nicht mals ein Danke ihrerseits dafür, dass er sie die ganze Zeit über, in der sie dem Schlaf verfallen war, beschützt hattenund sich um sie gekümmert hatte. So lange hatte er gehofft, sie würde wieder aufwachen, und dabei wusste Flynn selbst nicht, aus welche, Grund er das getan hatte. Aus welchem Grund er sie liebte. Vielleicht war es normal, dass das Gefühl, dass man am Anfang einer Beziehung besaß, das Gefühl lebendig zu sein, geliebt zu werden, mit der Zeit langsam verklang. Vielleicht gewöhnte man sich einfach daran, oder es war einem Lebewesen gar nicht erst möglich, solche intensive Gefühle für einen längeren Zeitraum zu besitzen. Was auch immer es war, Flynn schien die Interesse, die Neugierde langsam verloren zu haben, die er Anfangs für die Dämonin empfunden hatte. Nicht, dass er sie nicht mehr mögen würde, sondern er dachte, dass er sich einfach an Amaris gewöhnt hatte, auch an ihre unfreundliche, biestige Art und Weise. Dass es normal war, dieses Gefühl immer weniger zu spüren, dass man sich daran ebenfalls so sehr gewöhnte wie für die Person, für der man diese empfand. Später sollte er jedoch bemerken, dass das eine einzige, große Lüge war.

Flynn wischte den Gedanken davon mit der Entscheidung, er hätte sich einfach kindisch verhalten, ungeduldig, als er auf der Straße gelegen hatte, und ging einfach weiter, diesmal mit leerem Kopf. Er hörte noch, wie etwas, oder eher gesagt jemand, ins Wasser fiel, blickte jedoch noch nicht mals hin um zu erfahren wer es gewesen war. Gleich würde er das ohnehin erfahren, da nütze es nichts, seine Aufmerksamkeit nun dem Fluss zuzuwenden.

Und gerade, als er das Ende der Brücke erreicht hatte, kletterte Amaris aus den Fluss, von oben bis unten klitsch nass. Ihr Fuchsschweif peitschte wild vor Wut hin und her. Flynn blieb da, wo er war, ein paar Meter vor den beiden Gestalten entfernt, als seine Freundin anfing, erneut den Drachen anzuschnauzen und ihn soeben damit drohte, dass er das wieder zurück bekommen würde. Flynn schwieg kurz, mischte sich dann aber, wie immer ohne Interesse zeigend, ein: "Soll ich später wiederkommen?"

Seine Stimme war jedoch diesmal nicht emotionslos, zwar relativ neutral, jedoch klang sie diesmal gelangweilter als ohnehin schon, und machte somit deutlich, dass er diese Situation äußerst unnütz und ätzend fand.

Adrien Willemsen // Gefallener Engel, Mitglied // Hyde Park // Mayaline @Nymeria Samael @Schwarzschattenhimmel

Versteckt von den grünen Blättern des großes Baumes, der inmitten des Hyde Parks tronte, lag Adrien auf einem dicken Ast, der groß genug war, dass er sein Körpergewicht aushalten konnte und breit genug, dass er bei der kleinsten Bewegung nicht sofort zu Grund fiel. Seine mächtigen, tiefschwarzen Engelsflügel hingen links und rechts hinab, schienen den Schwarzhaarigen etwas Gleichgewicht zu schenken, sodass er ohne große Bedenken, fallen zu können, dort auf den Ast lag, den Blick gen Himmel gerichtet. Er konnte nur vereinzelt blaue Flecken zwischen der Blätterbracht erkennen, oder eher gesagt dunkelblaue bis gar dunkelrote, da die Nacht langsam hineinbrach, mitsamt des kühlen Windes der das Grün des Baumes zum leisen Rascheln brachte.

Adrien fühlte sich, als würde langsam das Leben aus seinem Brustkorb entweichen. Nicht, weil er schwer blutete oder sonst irgendwelche, lebensgefährliche körperliche Verletzungen bei sich trug, aus gesundheitlicher Sicht ging es ihn prächtig, jedoch war er so von der Langeweile gepackt, dass er glaubte, sie würde ihn langsam und qualvoll zur Strecke bringen. Wie sehr der gefallene Engel es doch hasste, nichts tun zu können. Nicht, dass er nicht bereits über eine neue Beschäftigung nachgedacht hätte, jedoch waren die meisten Wesen vermutlich schon in ihre Häuser und Wohnungen verschwunden, um der Kälte der Nacht zu entkommen, sodass es nichts nützen würde, irgendjemanden aufzusuchen, mit dem Adrien ein wenig Spaß haben konnte.

So sah er sich beinahe schon gezwungen, dort einfach wie ein lebloser Stein zu liegen, seinen schaurigen, einötig schwarzen Blick auf einem unbestimmten Punkt am Himmel zu richten und zu warten, bis der noch so weit entfernte Morgen wieder anbrach, an dem er wenigstens etwas zu tun hatte.

Jedoch schien das Universum gnade mit den gefallenen Engel zu haben, denn plötzlich hörte Adrien zwei Stimmen, von nicht allzu weiter Entfernung von ihm selbst. Er hob kurz überrascht eine Augenbraue an, als er sich zur Seite drehte um hinab zum Grunde blicken zu können. Und tatsächlich: Er sah eine junge Frau und einen jungen Mann nebeneinander hocken, anscheinend vertief in ein Gespräch. 'Wie niedlich.' sprach seine tiefe, eigene Stimme in seinem Kopf, desinteressiert in die beiden Personen, sodass er sich wieder Abwind und zurück zur vorherigen Position rutschte. Diesmal legte er jedoch seinen linken Unterarm unter seinen Kopf, um ihn etwas zu heben und nicht das harte Holz am Hinterkopf zu verspüren.

Jedoch, weil die beiden Fremden ihn so nahe waren, hörte er immer noch ihre Worte und entschied sich, ihnen nebensächlich zu lauschen, um vielleicht doch das ein oder andere Interessante aufzuschnappen. Als er jedoch das Gejammer des Mädchens hörte, rollte er seufzend mit den Augen. Auch der Mann, dessen Angehörigkeit er noch nicht identifizieren konnte, schien nicht gerade bester Laune zu sein. Er war jetzt schon gelangweilt genug, da brauchte er nicht auch noch solche Depressions Probleme.

"Ich weiß nicht, ob ich überhaupt darüber reden kann. Es ist so viel auf einmal." Äffte Adrien nun genervt das Mädchen nach, wobei seine Tonlage übertriebene klagend und gespielt hoch klang. Seitlich ließ er sich vom Ast rutschen, landete jedoch geschickt mit den Füßen am grünen Grund und stand nun ein zwei Meter seitlich vor den beiden Personen. Das typische Grinsen des gefallenen Engels which zurück auf seine Lippen, seine einfarbigen, schwarzen Augäpfel schienen trotz dessen Finsternis einen amüsierten Ausdruck zu haben.

"Ist heute Welt-Depressions Tag oder warum jammert ihr ganz London voll?" Fragte nun seine Stimme genervt über das Gejammer der beiden Personen, als er mit langsamen Schritten auf sie zu kam und sich dann wieder grinsend vor ihnen zu Boden gesellte. Er legte den Kopf ein wenig schief, was mit den breiten Lächeln und die tiefschwarzen Augen ziemlich gruselig wirkte

"Und was habt ihr gegen gefallene Engel? Wir sind doch liebenswert!" Scherzte Adrien lachend, wobei er seine eigenen Worte nicht glaubte. Dabei richtete sich sein Blick vorallem auf die niedergeschlagen wirkende Enkelin, die zuvor noch so ätzend traurig gewesen war, dass... ihre Schwester?: Zum gefallenen Engel geworden war. Was sollte es sie bitte kümmern? Hätte Adrien so eine Schwester, wäre es ihn sowasvon egal. Das große wichtige war er selbst, da konnte ihn so eine Kleinigkeit doch nun wirklich nicht kümmern.



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Di Okt 31, 2017 6:47 pm
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Lathiva/Gestaltenwandlerin –Mitglied/ Tower Bridge bei Flynn @Strahlenlicht und Amaris @Namida

Mit den Klauen erwischte der Feuerrote Drache die Fremde und zog sie mit sich vom schmalen Gelände herab. Hinter sich konnte sie noch das drohende knarzen hören als würde das Gelände jeden Moment zusammen brechen. Ein kurzer Blick nach hinten verriet ihr das dies nicht so war und das Gelände nur eine leichte Federung zeigte nachdem Lathiva sich hinab geworfen hatte.
Nun wandte sie sich wieder ihrem Opfer zu und starrte diese mit wütend blitzenden grünen Augen an. Ihre Klaue schloss sich fester um den schmalen Körper der anderen während sie noch nachdachte wo sie am besten landen könnte.

Ein plötzlicher und seltsamer Druck in ihrem Kopf riss sie aus den Gedanken. Noch während des Fallens breitete sie ihre Flügel aus um sich zu bremsen, als der das Pochen in ihrem Kopf zunahm. Es fühlte sich zunächst an wie ein Kopfweh. Besonders spürte sie es in den Schläfen und leise knurrend schwang sie ihren Kopf hin und her doch der Schmerz wollte nicht nachlassen. Sie schnaubte und wandte der Fremden dann wieder den Blick zu, dabei versuchte sie das Pochen zu ignorieren. Ihre grünen Augen blickten versuchst konzentriert auf die kleine Gestalt in ihren Klauen hinab. Das Pochen nahm zu und mit einem mal fühlte es sich mehr danach an, als würde jemand in ihr Bewusstsein eindringen. Das knurren in ihrer Kehle wurde lauter und ihr Blick richtete sich nun schärfer auf die andere. Sie ahnte das es was mit ihr zu tun hatte und wollte den Druck mit ihren Klauen schon verstärken, doch dieser ständige Druck an ihrem Bewusstsein lenkte sie ab sodass sie sich nun mehr darauf konzentrierte den Feind aus ihrem Bewusstsein zu schaffen. Noch während sie angestrengt versuchte eine Barriere zwischen sich und dem Eindringlich zu halten, lockerte sie unbewusst den Griff um das Mädchen und bemerkte erst bei einem Platschenden Geräusch den kleinen Fehler den sie begangen hatte.

Der Druck verschwand fast augenblicklich nachdem sie die Fremde fallen gelassen hatte. Noch bevor sie einen Flügelschlag tun konnte um ihr hinterher zu setzten war diese schon im Wasser eingetaucht und kletterte wenig später wieder ans Ufer. Lathiva konnte es beinahe schon riechen, diese Wut die in dem Wesen aufging. Das grollen in ihrer Kehle klang nun mehr bedrohlicher. „Na warte..“ fauchte sie leise und wiederholte dabei die ersten paar Worte die, die Fremde gesagt hatte. Mit gleichmäßig schlagenden Flügeln setzte Lathiva auf der Brücke auf, welche wesentlich stabiler war als das Gelände. Ihr Schwanz zuckte leicht hin und her wie bei einer gereizten Katze während sie ihren gras-grünen Blick auf das Tropfnasse Mädchen richtete. Ihre Klauen gruben sich in den Asphalt leicht brach und kleine Mulden freigab. „Ich hab keine angst vor dir..“ knurrte sie und spannte dabei ihre Muskeln an, bereit jederzeit aufs neue vorzuschnellem



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Di Okt 31, 2017 8:23 pm
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Mayalie | Engelsmitglied – Hyde Park, bei Samael und Adrien
Mayalie empfand ein Gefühl der Dankbarkeit, dass Samael seine Zeit opferte und bei ihr blieb. Dabei kannten sie sich doch gar nicht. Diese Kameradschaft wünschte sie sich auch in ihrer Familie…aber das war wohl kaum möglich. Nicht so, wie ihre Familie zusammengestellt war. Sie wusste nicht, ob sie überhaupt noch dazugehörte. Sie schluckte schwer, als Samael dann antwortete. Es tat ihr leid, dass er niemanden mehr hatte, aber umso mehr bedrückte sie die Tatsache, dass er die schwarzen Engel so verteufelte. Dann würde auch ihre Schwester böse sein…richtig? Sie wäre nicht mehr wie früher? „Es tut mir leid, dass deine Familie tot ist. Ich habe meine Eltern auch sehr früh verloren, aber ich hatte immer meine Schwestern. Es ist schwer, allein klarzukommen“ sagte sie und blickte traurig weg. Er würde sicherlich kein Mitleid wollen. „Wieso sollte ich dich wegschicken?“ fragte sie plötzlich, als er über die gefallenen Engel sprach. „Es ist dein gutes Recht, deine Meinung zu äußern. Ich dachte nur, vielleicht gibt es noch Hoffnung, dass sie…sie wieder so gut werden wird, wie sie früher war. Aber ich schätze, du hast recht. Sie hat sich von mir abgewandt, ich werde sie vergessen müssen. Es ist das beste.“ Mayalie wusste nicht, was sie sonst tun sollte. Es fiel ihr schwer, sich einzugestehen, dass sie verloren war. Dass es keine Hoffnung gab. Aber wie sollte sie mit jemandem verwandt sein, der zur falschen Seite gehörte? Es wäre besser, sie wäre tot geblieben. May wollte gerade auf das Angebot des Werwolfs eingehen, als eine Stimme an ihr Ohr drang. Verwundert hob sie den Kopf, als sie ihre Worte erkannte – die Stimme sprach in hohem Ton, sehr überzogen und keinesfalls so, wie May klang. Sie erkannte eine Person auf einem Baum, doch ehe sie genauer hinsehen konnte, sprang diese nach unten. Schwarze Flügel…es war ein Mann und er besaß schwarze Flügel. Konnte dieser Tag noch schlimmer werden? Er machte sich offensichtlich über ihre Probleme lustig. Er, als gefallener Engel! Er hatte doch keine Ahnung, wie es überhaupt war, Gefühle zu haben! Mayalie wurde wütend. Sie stand auf, trat näher und verschränkte die Arme vor der Brust. Normalerweise fürchtete sie die andere Engelsseite, aber das hier ging ihr zu weit. „Liebenswert? Ihr nennt euch liebenswert? Ihr, die ihr die ganze Welt beherrschen und versklaven wollt? Ihr wisst doch nicht einmal wie es ist, eine Familie zu haben. Freundschaft zu empfinden! Ihr habt doch bloß eure Macht im Sinn!“ sagte sie, lauter als beabsichtigt. Wer auch immer dieser Engel war, er stand auf der falschen Seite.



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Mi Nov 01, 2017 4:28 pm
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Samael // Werwolf Mitglied // Hyde Park, bei Maylie und Adrien
Samael sah Maylie an und erhob sich, er legte seine Hand auf ihre Schulter und wusste das er sie nicht alleine lassen konnte. "Ich weiß das wir uns nicht kennen, aber ich denke das ich dich nicht mehr alleine lassen kann." Meinte er ruhig und blinzelte. Tatsache war, er konnte und wollte sie nicht alleine lassen, sie brauchte ihn und das erste mal spürte der Werwolf das er bleiben musste. Er wurde noch nie gebraucht, darum war ihm nun eine Aufgabe sehr recht, außerdem hatte er das Gefühl das die beiden Freunde werden konnten, dieses Gefühl hatte er bei noch keinem Lebewesen so verspürt außer bei seiner Familie. Er sah auf als er eine weitere Stimme hörte, sofort verengten sich seine Augen und er zeigte leise Knurrend die Zähne, auch in Menschen Gestalt konnte er knurren, es hörte sich zwar nicht so eindrucksvoll an, wie als wenn er ein Wolf war, doch es klang doch bedrohlich.
Er würde Maylie beschützen.
Er beruhigte sich und hörte dem zu was Maylie sagte und nickte nur, er hasste diese gefallenen Engel auch, abgrundtief und einen in der Nähe zu wissen ließ ihn nicht gerade freundlich stimmen. Er spürte wie sich die kleinen Haare in seinem Nacken aufstellten und musste sich ein wütendes Zittern zurück halten, er würde keinen Kampf beginnen, vor allem weil es nicht in seiner Natur lag einen Feind anzugreifen, der Feind musste ihn als erstes angreifen, dann würde er sich wehren, nur im Notfall fing er einen Kampf an, dies jedoch war noch kein Notfall. Er nahm die Hand von der Schulter des Weiblichen Engels und stellte sich neben sie, seine Augen funkelten herausfordernd und seine Muskeln waren zum zerreißen gespannt. Was würde dieser böse Engel machen? Eines war klar, er und seines Gleichen waren Macht hungrig.
Der Art von Engel zu vertrauen war falsch und der Werwolf war auch dagegen.


Lina // Anführerin der Gestaltwandler // Irgendwo in London
Sie sah zum Himmel rauf und blinzelte leicht, noch immer konnte sie es nicht fassen das sich ein gefallener Engel zum allein Herrscher machen wollte, sie musste sich mit ihrer Rasse zusammen setzen, eine Versammlung, immerhin war dies ein schlimmes Problem.
Nur wie sollte man alle zusammen bringen wenn diese doch weit weg waren? Ihre Augen funkelten leicht, sie musste es irgendwie schaffen. Eine Lösung auf das Problem musste her und das ganz schnell und egal wie die Lösung aussehen würde, sie würde besser sein als einen Macht gierigen Engel alles zu geben was er wollte, auch wenn sie sterben würde, sie würde eine Lösung finden müssen.



©Strahlenlicht
Mi Nov 01, 2017 4:54 pm
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Adrien Willemsen || Gefallener Engel, Mitglied || Hyde Park || Mayalie @Nymeria Samael @Schwarzschattenhimmel

Zufrieden wurde sein Grinsen breiter im Gesicht, als die Blicke der beiden Gestalten sich ihn zuwendeten und beide, wie erhofft, sofort gereizt wirkten. 'Wow, das war ja einfacher als erwartet.' dachte sich der gefallene Engel amüsiert, als die Engelin, die sich zuvor noch so kläglich über ihre Schwester und Familienleben beschwert hatte, aufrichtete, und nun statt der vorherigen Trauer Zorn in den blauen Augen stehen hatte. Als sie auf ihn zu kam, warf sie ihn sofort wütende Worte gegen den Kopf, die bei Adrien jedoch unbedeutend wieder aprallten und unnütz wurden. Als sie kurz vor ihm stand, erhob auch er sich, und überragte die kleine Engelin dadurch mit seinen 1.82 Metern um weiten, da sie nict gerade die größte junge Frau war.

Mit den weiterhin bestehenden Grinsen schaute er von oben auf sie hinab, ließ sich nicht von ihren Worten beinflussen, sondern sprach mit derselben, unbekümmerten und selbstbewussten, jedoch in irgendeiner Weise beabsichtigt reizenden Tonlage: "Macht ist unsere Familie und unsere Freunde, Kleines." Adrien hatte weder Familie noch Freunde, da er ersteres niemals kennengelehrnt hatte und zweiteres, ach, was konnten ihn Freunde denn schon kümmern. Was brachte es, diese schon zu besitzen? Jemanden zum reden zu haben, wenn von so kindlich klagend ist wie die Engelin vor ihm? Pf, als ob er sich jemals so verhalten würde. Aus welchen Grund sollte er das auch? Sein Leben war wundervoll! So viele dämliche Wesen in London, die man so schnell und einfach zur prächtigen Weißglut treiben, oder zum wunderschönen Chaos bringen konnte. Und die Menschen waren auch noch weg! Adrien verstand nicht, warum alle so ein Drama daraus machten, dass sie verschwunden waren. Das brachte doch nur Positives! Die Wesen, die die Menschen als die aus Geschichten geglaubt hatten, Fantasylebewesen, nur die Vorstellungen eines Kindes oder eines Verrückten, diese mussten sich nicht länger verstecken und zurückhalten, zurückhalten was sie waren, wer sie waren. Adrien hatte all die Zeit in der Unterwelt verbracht, vielleicht ein zwei mal hatte er sich zur Oberfläche begeben, aber sonst hatte es nie dort etwas gegeben, was ihn großartige Interesse brachte. Weil er sich zurück halten musste. Es war ihn ja nicht erlaubt gewesen, sich zu zeigen, den Menschen ein wenig Angst einzujagen. Außerdem war es nicht gerade ein Kinderspiel, seine großen Flügel vor den menschlichen Augen zu verbergen oder seine eigenen Augen, die eintönig schwarz waren und -so wie es wirkte- keine Pupillen besaßen. Da machte er sich doch keine Mühe, sondern blieb einfach in der Unterwelt, wo er so sein konnte wie er war.

Aber da sie nun weg, hinfort waren, konnte er endlich aus diesem ätzenden Reich entdringen und seinen Spaß in London haben. So, wie zum jetzigen Zeitpunkt. Der Zorn in den Augen des Mädchens vor ihn schien ihn einfach nur zu belsutigen, zu amüsieren, als würde er vor einem Fernsehr sitzen und einer Comedy Show zuschauen.

"Und auserdem, Schätzchen..." Setzte Adrien erneut zu weiteren Worten an, tippte ihr mit seinem rechten Zeigefinger neckend auf die Nase, das Grinsen behaltend, sodass die weißen, gerade Zähne hervor blitzten wie helles Licht. "Scheinst du soeben deine geliebte Schwester beleidigt zu haben. Habe ich nicht richtig gehört, dass sie jetzt eine gefallene Engelin ist? Einer von uns? So, wie ich?" Die letzte drei Worte sprach er besonders betont aus, da er an ihren Blick, an ihren Verhalten sehen konnte, dass sie ihn automatisch nicht zu mögen schien, und bezog diesen Hass auf ihn nun auch auf ihre Schwester.

Als dann der fremde, junge Mann neben ihr trat, verschwand kurzzeitig das Grinsen in seinem Gesicht und er richtete seinen schwarzen Blick mit erhobener Augenbraue auf ihn, ehe er leicht belustigt lachte. "Kau lieber auf deinen Knochen herum, Köter. Ich bin nicht zu haben." Scherzte der Große und lachte über seinen eigenen Witz. Durch das Knurren, das anscheinend bedrohlich klingen sollte, hatte Adrien ihn als Werwolf oder Hundeartigen Gestaltwandler erkannt. Obwohl er nicht viel von diesen, oder generell jeden anderen Lebewesen außer gefallenen Engeln, hielt, war er bestimmt doch vernünftig genug um keinen Blödsinn anzustellen. Würde er dies jedoch doch tun, würde ihn die erste Berührung mit Adrien die Haut vom Leibe brennen, da er mitlerweile, als eine Art Drohung oder Warnung, seine Körpertemperatur gefährlich und unnatürlich hoch gestellt hatte, sodass seine Silhouette schon beinahe verschwommen wirkte, wenn man genau hinschaute, da die Luft um ihn herum selbstverständlich dadurch genauso erhitzt wurde.

"Hier möchtest du nicht reinbeißen, außer natürlich, du möchtest deine Zähne schmelzen lassen. Ich bin zu heiß für einen Biss." Bei den zweiten Satz, den er selbstverständlich nicht nur auf seine Körpertemperatur bezogen hatte, richtete sich sein Blick wieder auf die Engelin, wobei er ihr, wieder grinsend, vielsagend zuzwinkerte. Obwohl die beiden nicht so viel von dieser Situation zu halten schienen, fand der gefallene Engel es im gegensatz zu ihnen doch recht amüsant und würde sie sicherlich nicht mehr so schnell davon laufen lassen. Er würde sich doch nicht freiwillig dieser ätzenden Langeweile wieder hergeben, wenn er mit ihnen doch so viel Spaß haben konnte!



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Do Nov 02, 2017 3:04 pm
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Mayalie | Engelsmitglied – Hyde Park, bei Samael und Adrien
May spürte eine Hand auf der Schulter, doch es half in keinster Weise, ihre Wut zu bändigen. Erst nahmen die gefallenen Engel ihre Schwester und jetzt tauchte einer von ihnen auf, um sie derart zu beleidigen. Sie konnte absolut verstehen, weswegen alle die gefallenen Engel hassten. Niemand würde so jemanden wie deren Anführer auf dem Thron haben wollen! „Eigentlich kann man euch nur bemitleiden! So ganz auf eure Macht fixiert. Ihr habt keine Ahnung davon, wie es ist, zu leben. Freundschaft ist wichtig, aber für euch gilt das wohl nicht. Ich bin sehr froh, auf der richtigen Seite zu stehen“ sagte sie kalt. Offenbar versuchte dieser Engel sie zu provozieren, so wie er jetzt auf ihre Schwester ansprach. „Wenn sie sich der falschen Seite angeschlossen hat, ist sie nicht mehr meine Schwester. Ihr seid alle gleich.“ Es tat weh, diese Erkenntnis zu treffen. Aber es war notwendig. Keiner konnte Engeln mit schwarzen Flügeln vertrauen. Adrien war der treffendste Vertreter dafür, arrogant und machthungrig. Wenn ihre Schwester auch so drauf wäre, dann würde May nichts mehr mit ihr zu tun haben wollen. Es war besser, sie würde sie vergessen. Mayalie schluckte ihre Wut herunter und versuchte sich zu beruhigen. Es brachte doch sowieso nichts, mit diesem Engel zu diskutieren. Doch es gefiel ihr gar nicht, wie er Samael behandelte. „Du hast leicht reden. Du fühlst dich wie der tollste und beste Engel. Aber ich wette, du bist nicht halb so gut, um gegen einen Werwolf zu bestehen“ sagte sie dann. Sie wollte nicht, dass es zum Kampf kam, aber vielleicht sollte jemand diesem Angeber eine Lektion erteilen. Die Engelsdame ballte die Hände zu Fäusten, als Adrien ihr zuzwinkerte. Was glaubte er denn, wer er war? Dennoch würde sie sich davon nicht provozieren lassen. Das war unnütz. Sollte er doch glauben, was er wollte. Es ängstigte sie nicht, dass die Luft plötzlich wärmer wurde. Zwar war May keine Kämpferin, doch sie vertraute Samael und etwas an Adriens Art gab ihr Zweifel, ob er wirklich auf einen Kampf aus war. „Besser ist es, wir ignorieren ihn einfach“ sagte sie zu Samael und wollte sich gerade abwenden. Es war nur Zeitverschwendung, mit so jemandem umzugehen.



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Fr Nov 03, 2017 2:09 pm
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Nox | gefallener Engel | -> Hyde Park; Helen (@Strahlenlicht)

Nox fröstelte. Seit die Dämmerung eingesetzt hatte, war es merklich kälter geworden, schließlich war es November. Schon sah er vor sich den Hyde Park, den Ort, den Helen vermutlich aufgesucht hatte, wenn sie nicht die Richtung gewechselt hatte. Aber daran wollte er gar nicht denken. Er musste sie finden, wiedergut machen was er früher am Tag gesagt hatte. Der gefallene Engel war langsam gegangen, hatte sich Zeit gelassen. Einerseits weil er durch das in-Schutt-und-Asche-legen einer ganzen Straße ziemlich geschwächt gewesen war - dass er lange nichts mehr gegessen hatte war nicht hilfreich-, andererseits weil er sich Zeit zum Nachdenken gebraucht hatte. Zwar bereute er zutiefst, was seine Worte angerichtet hatten, jedoch wäre es eine Lüge gewesen zu sagen er hätte es nicht so gemeint. Er war wütend gewesen, enttäuscht, verletzt. Und so sehr er es auch versuchte, er konnte es nicht leugnen. Er hatte Helen verletzen wollen. Er wollte, dass sie sich so fühlte wie er sich in dem Monat gefühlt hatte: resigniert, leer, dahinvegetierend wie ein Geist, der seine Seele verloren hatte. Und dann...hatte er die Kontrolle verloren.
Dieser kleine Teil von ihm war vermutlich schon immer da gewesen, doch in der Zeit der Einsam- und Hoffnungslosigkeit hatte er offenbar die Oberhand gewonnen. Er war so wütend, hasserfüllt und kalt...dieser neue Nox machte ihm Angst. Wenn Helen nicht weggelaufen wäre, was hätte er sonst noch getan? Er wollte es sich nicht vorstellen. Ständig tauchte vor seinem inneren Auge Helen auf. Wie sie sich strahlend in seine Arme warf, als sie ihn erkannte und dann ihr verängstigter, verwirrter und verletzter Gesichtsausdruck, als er ihr all die hässlichen Dinge an den Kopf warf. Er musste sie finden, ihr alles so gut wie möglich erklären und vielleicht würde sie dann ein bisschen verstehen... Er brauchte sie doch. Er liebte sie doch. Helen empfand bestimmt genauso.
Zumindest falls sie ihn je wieder sehen wollte. Sollte das so sein, wer könnte es ihr verübeln. Er hatte ein echtes Talent Leute die ihm etwas bedeuteten von sich wegzustoßen. In dem Fall die einzige Person, die er je geliebt hatte, die ihn zum Lachen gebracht hatte. Er konnte sich nur zu gut ausmalen, was aus ihm geworden wäre, wenn sie nicht wieder aufgetaucht wäre. Wenn er sie jetzt für immer verloren hatte...
Nox blinzelte die Tränen weg, die ihm in den Augen standen und fokussierte sich ganz auf seine Suche nach Helen.
Schließlich fand er die Vampirin an einem Baum lehnend, ihre Gitarre auf ihrem Schoß. Sie sah wunderschön aus und doch ging von ihr eine tiefe Traurigkeit aus, die Nox einen Stich versetzte. Dass sie gerade hierhergekommen war, an den Ort wo er ihr das zweite Mal begegnet und sich in sie verliebt hatte, war erschreckend ironisch. Nicht wissend was er sagen sollte und gleichzeitig unfähig zu sprechen, trat er schweigend hinter den Bäumen hervor. Endlich brachte er erstickt ein erleichtertes "du bist noch da" heraus. Innerlich wappnete er sich bereits und nahm sich vor nichts unversucht zu lassen, um seine vergangenen Taten wiedergutzumachen.


Arsinoë | Göttersprössling | Hausdach - wartet auf Mira (@Wintercrown)
Fionn | Göttersprössling | bei Catania (@Nymeria) und Lucas (@Wirbelsturm) - wartet auf eine Reaktion
Jayden | Vertreter der Dämonen | Rand des Hyde Parks



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Fr Nov 03, 2017 4:37 pm
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Helen // Vampir, Anführerin // Hyde Park // Nox @Bran

So versunken in ihren trauernden, verletzten Gedanken, die sie nur noch schlechter fühlen ließen, bemerkte die Blonde Vampirin zuerst nicht, wie sich ein Schatten auf sie legte, als eine Person zu sie trat. Erst, als sie die Beine des Neuankömmling im Augenwinkel neben ihr sah, schien sie zu bemerken, dass sie nicht mehr alleine war. Statt den Kopf jedoch zu heben und zu sehen, wer dieser Jemand war, der ihre Trauer Phase störte, drehte sie den Kopf einfach weg und richtete ihre roten Augen zu Boden, betrachtete lieber das Gras als den Fremden. Gedachte Fremden, denn erst, als eine ihr sehr vertrauten Stimme erklang, mit überraschend erleichterten Tonfall, schien Helen zu bemerken, dass derjenige, der neben ihr stand, nicht irgendeine fremde Person war die wissen wollte warum eine Vampirin so gebrochen wirkend im Hyde Park saß.

Ihr Blick, der nun Überraschung austrahlte, erhob sich sofort vom Boden als die Stimme erklang und blickte hinauf. Sofort in der Millisekunde, in der sie das tat, ach was, in der Hälfe noch davon, erkannte sie, wer da vor ihr stand. Sofort machte sich wieder das Bedürfniss in ihr breit, ihn in die Arme zu fallen, ihn zu umarmen und seine Wärme zu spüren, die sie so sehr vermisste. Jedoch konnte sie sich gerade noch zurückhalten, als ihr Hirn wieder einschaltete und ihr sagten, dass diese Geste auch nach hinten losgehen konnte. Helen fürchtete, wieder weggestoßen zu werden und nur noch Kälte zu spüren, grausame Kälte die ihr Herz mit seinen schaurigen Klauen ergriff und zu zerquetschen drohte.

Jedoch konnte Helen nicht einfach dort sitzen, eine einfache Antwort auf Nox' "Du bist noch da" abgeben. Sie konnte einfach nicht dort bleiben, nichts tun, wenn in ihr so ein Emotions Wirbelsturm stürmte und ihre ganzen Gefühle und Gedanken durcheinander brachten.
Anstatt ihn um den Hals zu fallen stand sie, oder sprang beinahe schon auf, ihr Blick nun nur noch voller Verzweiflung, als die Worte wie ein Wasserfall aus ihren Mund strömten: "Es tut mir leid, Nox. Tut es mir wirklich! Ich hätte nicht einfach gehen sollen, ohne etwas zu sagen, es war dumm von mir, sehr dumm, aber ich konnte es einfach niemanden sagen. Keiner weiß von meiner Vergangenheit und warum ich einfach gegangen bin, wohin ich gegangen bin. Ich weiß, das ist kein Grund, einfach ohne ein Wort zu gehen. Aber ich wollte niemals, das es soweit kommt, dass du mich für tot glauben würdest. Ich wollte nicht, dass ich dich damit verletzte. Ich liebe dich, Nox! Ich würde mir niemals wünschen, dich zu verletzten!"

Helen legte eine kleine Pause ein, als ihr bereits die Augen tränten vor purer Verzweiflung. Sie konnte ihn einfach nicht verlieren. Er musste ihr verzeihen. Ansonsten wüsste sie nicht, wüsste sie wirklich nicht, wie es weitergehen könnte. Niemals würde Helen ihn vergessen können und einfach ihr Leben weiterführen können, als wäre niemals etwas gewesen. Denn das, was Nox ihr gezeigt hatte, diese unglaublich starken Gefühle und einfach dieses pure Glücksgefühl im Herzen,
das konnte sie nicht verlieren. Sie könnte das niemals vergessen, einfach gehen lassen, da es das Schönste war, was sie in den über tasuend Lebensjahren gespürt, erlebt hatte. Sowas konnte sie nicht gehen lassen, deswegen klangen ihre Worte so verzweifelnd, so bettelnd, als würde es um ihr eigenes Leben gehen, worum es laut Helens Meinung auch ging. Nox war ihr Leben, da sie sich einfach tot fühlte, wenn er nicht bei ihr war, wenn sie sich nicht mehr sicher war, dass er sie liebte. Allein der Gedanke daran, soetwas wertvolles, wundervolles zu verlieren, schien sie in zwei Teile zu reißen.

"Ich liebe dich so sehr." Wiederhohlte sie erneut, diesmal klang sie jedoch irgendwie erschöpfter, als käme sie nicht mehr mit der momentanen Situation zurecht, könnte nicht mehr damit umgehen. "Bitte, bitte gebe mir eine zweite Chance. Ich werde dich nicht mehr verlassen, und wenn, dann nicht ohne es dir zu sagen. Ich werde niemals mehr solche Dummheiten anstellen wie vor drei Wochen. Ich glaube, du weißt gar nicht, wie viel du mir eigentlich bedeutest. Ich bin schon so lange auf der Erde und habe doch nie eine Person wie dich getroffen. Ich habe noch nie solche Gefühle für jemanden empfunden, hab mich einfach tot gefühlt, aber du hast mich wieder daran erinnert, wie es sich anfühlt, zu leben, lebendig zu sein. Ich kann das nicht verlieren, Nox. Ich kann dich nicht verlieren." Sie endete, ihr Herz, ihr ganzer Körper, fühlte sich so leblos wie vorhin an, tot, als sie auf die Antwort des gefallenen Engels wartete. Ein Ja würde ihr die Welt bedeuten, ihr Leben wiedergeben, während ein Nein sie durchteilen würde als wäre es weiche Butter, in tausend Teile zerreißen und wegwerfen, als wäre es nichts.

Adrien // Hyde Park // wartet auf Antwort von Samael @Schwarzschattenhimmel
Flynn // Tower Bridge // wartet auf Antwort von Amaris @Namida



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Fr Nov 03, 2017 7:52 pm
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Mira / Göttersprööling / London Straßen bei Ars @Bran

Leicht nickend stimmte sie dem anderen Mädchen zu und sah ihr nach als sie anfing an den Häusern empoor zu klettern. Seufzend sprang sie leichtfüßig von einem Vorsprung zum anderen und kletterte dann einfach direkt durch die Wand hindurch. Sagmal hast du jetzt vor uns dort hin zu...schießen ? Funktioniert das überhaupt auf solche distanz ? Der Zauber war ihr nicht neu hatte sie ihn doch mal in einem Buch gesehen aber in der Praxis hatte sie so etwas noch nicht ausprobiert, allgemein lies sie von Magie lieber die Finger wer weiß was sie damit sonst noch alles anstellte. Sie folgte Arsinoes Blick und legte den Kopf schief, das war verdammt weit weg.



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Fr Nov 03, 2017 10:27 pm
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Amaris || Dämonen; Anführerin || Tower Bridge; Flynn [@Strahlenlicht], Lathiva [@Saphirflügel]

Knurrend machte sie sich daran ihre Kleidung aus zuwringen. Sie hasste nasse Klamotten und ganz besonders hasste sie diese Situation. Man konnte es förmlich spüren welche Wut von Amaris aus ging. Doch so sehr sie sich auch aufregte, sie konnte immer eine kleine Stimme vernehmen die ihr erzählte sie sollte runter fahren. Es war ihr gewissen was sie versuchte daran zu erinnern, dass genau das hier nicht ihre Art war. Aber was war schon ihre Art? Sie wusste ja nicht einmal wer sie war. Jeder hätte jetzt sagen können "Du bist Amaris die Anführerin der Dämonen", aber das war ja nur die halbe wahrheit. Sie war so viel mehr, auch wenn sie das schon lange verdrängt hatte. Früher war sie nicht Amaris gewesen, früher war sie auch keine Dämonin gewesen. Dies tat nun aber nicht zur Sache. Seitdem sie aufgewacht war, hatte sie dauernd diese Gedanken. Die Gedanken die sie an ihr altes Leben erinnerten. Warum? Warum musste das Leben sie gerade so quälen.

Von den Gedanken überwältigt sank sie kurz auf die Knie. Wer hätte gedacht das ein paar so belanglose Gedanken, eine Dämonin in die Knie zwingen würde. Sie starrte für ein paar Sekunden auf den Boden und versuchte sich zu sammeln. Die Gedanken zu sortieren war gar nicht so einfach. Genervt knurrte sie erneut und schüttelte energisch den Kopf. Sie hatte keine Zeit dafür. Sie könnte sich später noch mit ihrer Vergangenheit aus einander setzten. Für einen Moment verweilte ihr Blick auf dem Boden, ehe sie sich langsam erhob. Erst jetzt schien die Dämonin zu merken, das Flynn ihr gefolgt war. Er schien noch immer gelangweilt, wenn nicht sogar desinteressierter als vorher. Amaris wollte schon ansetzten ihn an zuschnauzen, hielt jedoch dann inne. Die Wut war plötzlich verschwunden und eine kälte machte sich in ihr breit.

Mann konnte es an ihrer Haltung und Aura erkennen. Amaris schien sich beruhigt zuhaben und stattdessen machte sich die Ruhe und der Stolz einer Anführerin bemerkbar. Als ihr Freund sie etwas fragte, sah sie ihn nur ruhig an. "Musst du entscheiden". Was sollte sie denn auch sonst antworten. Diesen langweiligen Dämonen interessierte eh nichts. Erst als sie diese Worte dachte, wurde ihr bewusst wie war diese Worte eigentlich waren. Sie wusste schon lange nicht mehr warum sie mit ihm noch zusammen waren. Diese Beziehung war schon lange nicht mehr so spannend wie am Anfang. Alles war nur noch Gewohnheit, nichts mehr außergewöhnlich. Sie seufzte. Auch wenn sie nicht mehr den Draht zu einander hatten wie früher, so hielt sie doch etwas beisammen auch wenn sie nicht sagen konnte was. "Wir können auch nachher reden" sie hielt kurz inne ehe sie noch etwas hin zufügte "Dann kannst du mir alles erzählen über das was passiert ist während ich weg war. Und gute arbeit ". Diese Worte waren das nahste an einem Dankeschön, was Amaris seit langem gesagt hatte. Ihr Freund wusste dies und sie hoffte das er diese Worte auch annehmen würde. Nachdem sie fertig mit ihm war, drehte sie sich um. Somit war das Gespräch für sie beendet.

Erst dann wand sie sich dem großen Wesen zu, was sie endlich als Drache identifizieren konnte. Auch der Drache schien mit ihr zu reden und ihr zu drohen, genau so wie Amaris es zuvor beim Drachen getan hatte. Doch anstatt sich auf zuregen sah sie den Drachen nur kalt an. "An deiner Stelle würde ich diese haben. Mann sollte mich nicht unterschätzen". Ihr Schwanz zuckte leicht bei diesen Worten, während sie eine Ruhe und Eleganz aus strahlte. Genau in diesem Moment war sie die respektable Anführerin, welche sie für die Dämonen seid Jahrhunderten gewesen war. Ruhig jedoch bestimmt, immer auf der Lauer. Ein zufriedenes lächeln schlich sich auf ihre Lippen. So sollte es sein und nicht anders. Als sie vor einigen Minuten noch von ihren Gedanken in die Knie gezwungen wurde, hatte sie angst gehabt sich selbst verloren zuhaben. Doch nun wo sie ihre selbstsichere art zurück gewonnen hatte, konnte sie nicht anders als zulächeln. Sie spürte nichts zur Zeit, was daran liegen mochte dass sie ihre Gefühle erfolgreich in den Hintergrund geschoben hatte. Nun war sie gespannt, was ihre Gegnerin zusagen hatte.


Dawn || Hyde Park || ansprechbar
Amaris || Tower Bridge || wartet auf antwort.



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Sa Nov 04, 2017 2:38 pm
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Flynn Stafford // Dämon, Stellvertreter // Tower Bridge -> Hyde Park // Amaris @Namida Lathiva @Saphirflügel Dawn @Namida

Flynns dunklere Augenbraue hob sich tatsächlich leicht überrascht an, als seine Freundin Amaris ihn statt des brüllenden Tons mit einem ruhigeren entgegen kam und ihn erstaunlich ruhig auf seine Frage antwortete. Flynn hätte erwartet, dass sie ihn wieder anbrüllen würde, wie es für ihn bereits gewohnt war, jedoch schien sie ihren Zorn unter Kontrolle bekommen zu haben. Und als sie dann auch noch eine Art Dankeschön an ihn ausrichtete, hatte sie es vollkommen geschafft, ihn in Erstaunen zu versetzen.

Nur für kurze Zeit, wirkte der weißhaarige Dämon, als wäre er eine ganze normale Person mit gefühlen, scherte sich um die Personen und Umgebung der Außenwelt, als Flynns Mundwinkel sich nach oben bewegte. Ein leichtes Lächeln, seine Augen wirkten kurzzeitig lebendiger, anwesender und sogar dankend auf Grund Amaris' Worten. Und die Anführerin der Dämonen müsste wissen, dass solch eine Reaktion bei Flynn eine wirkliche Seltenheit war.

Er entschied sich, seiner Frage oder Vorschlag nachzugehen. Er wusste, dass Amarais eine starke Dämonin war, schließlich war sie nicht ohne irgendeinen Grund und Sinn Anführerin dieser Rasse. Auf Grund dessen würdigte der Größere der Drächin, die immer noch von Wut gezeichnet war, keines Blickes mehr und wandte sich einfach von den beiden Personen ab, in den Wissen, dass Amaris schon auf sich selbst aufpassen könnte. Und wie ihre Worte es bereits sagten, sollte man sie nicht unterschätzen, sollte die Drächin sie nicht unterschätzen. Das Wesen war vielleicht größer, aber damit würde die Dämonin bestimmt schon zurecht kommen. Außerdem war sich Flynn auch sicher, dass sie schlau genug wäre zu fliehen, falls die Situation für sie bremslich werden würde.

In den Moment, als er sich umdrehte und die Richtung zu den Straßen Londons erneut einschlug, schwand das seltene, kostbare Lächeln von seinem Gesicht wieder. Seine weißen Augen wirkten nicht mehr so lebendig wie zuvor, als wäre er ein normaler Mensch, ein normales Lebewesen mit Emotionen und Herzen, sondern sie wichen erneut den typischen, glasigen und abwesend wirkenden Ausdruck. Die Augen eines Toten, so könnte man sie am besten beschreiben. Unwissend, wohin er gehen sollte, steckte er seine Hände zurück in seine Jackentaschen und ging in gemütlichen Tempo dem grauen, breitem Weg entlang, ohne sich noch großartig Gedanken um das Geschehen vor ein paar Minuten zu machen. Es war, als hätte er es bereits wieder vergessen, komplett aus seinem Gedächniss verbannt.

Seine Beine schienen eigene Gedanken zu haben, ein eigenes Gedächniss als sie ihn unbestimmt voran brachten und Richtung Hyde Park zogen. Unbewusst, wohin er lief, da er erneut wie tot wirkte,
sowie innerlich als auch äußerlich, kümmerte er sich nicht sonderlich darum dass er dorthin lief.
Warum sollte er denn auch? Zwar hatte er absolut keinen Grund, zum Hyde Park zu laufen, aber es sprach auch nichts dagegen. Es kümmerte ihn auch nicht, dass recht viel dort los war. Sein weißer,
dessinteresiertes Blick strich kurzzeitig zu der Vamprin und dem gefallenen Engel, die in einen Gespräch vertieft waren, so wie es aussah äußerst emotionalen Gespräch. Er strich weiter zu der kleinen Gruppe bestehend aus einer Engelin, einem Werwolf und einem gefallenen Engel, wobei die ersteren im gegensatz zu den Gefallenen äußerst zornig wirkten. Erneut strich sein Blick weiter und richtete sich den Brunnen entgegen.

Und überraschenderweise hatte er die Engelin, die dort mit einem Buch saß welches den Titel 'Alice in Wonderland' präsentierte, bereits schonmal gesehen. Es war die Schwarzhaarige die vorhin, als Flynn noch im glauben gewesen war, dass Amaris immer noch im tot Schlaf lag, versucht hatte mit einen Stein in eine Bibliothek einzudringen. Und so, wie es aussah, war sie Erfolgreich und Fündig geworden.
Das Buch kannte Flynn selbstverständlich, wer tat dies denn auch schon nicht? Er hatte es bereits vor hunderten von Jahren des Öfteren gelesen und kannte es mittlerweile in und auswendig, sodass er seine Augen einfach an der Fremden vorbei schweifen ließ.

Erneut ließ er seine Füße freier Wahl, wohin er gehen sollte und wohin er sich niederlassen sollte,
sodass sie ihn zu einer Bank ganz in der Nähe der Engelin trugen. Mit einen kleinen, beinahe erschöpft klingenden Seufzen ließ er sich auf die Bank nieder fallen, und zwar so, dass sein Rücken auf den dunklen Holz ruhte. Eine Bein hing von der Bank seitlich hinab und ruhte halb im Gras,
da die Sitzmöglichkeit doch recht tief war, jedoch störte dies Flynn nicht, auch wenn es nicht gerade die gemütlichste Position war, die er gewählt haben könnte. Sein gelangweilter Blick richtete sich gen Himmel entgegen, betrachtete das dunkler werdende Blau, dass die herannahende Nacht verkündete.
Sollte er nicht bald zurück zur Wohnung gehen? Ach was, was störte ihn schon ein bisschen Dunkelheit. Wie so oft gesagt, hatte er so häufig schon die Nacht unter freiem Himmel verbracht und die herannahende Kälte störte ihn nun auch nicht wirklich, sodass er in aller Ruhe dort liegen blieb und einfach darauf wartete, bis Amarais mit der Drächin fertig sein würde.

Vielleicht würde Flynn sie für diesen Tag auch nicht mehr sehen, schließlich konnte die Dämonin ja nicht wissen, dass er zum Hyde Park gegangen war, aber was soll's. Bestimmt würde er sie am morgigen Tag irgendwo wiederfinden, wie er es getan hatte, als Flynn bemerkt hatte dass sie aus dem Schlaf erwacht war, der ihr die Krankheit verschafft hatte.


Adrien // gefallener Engel // Hyde Park // wartet auf Antwort von Samael
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Helen // Vampirin // Hyde Park // wartet auf Antwort von Nox @Bran



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Sa Nov 04, 2017 4:06 pm
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Samael // Werwolf Mitglied // Hyde Park bei; Mayalie und Adrien
Der Werwolf sah den gefallenen Engel mit zusammen gekniffenen kalten Augen an. Er ließ sich nicht provozieren, dafür war er einfach zu klar im Kopf, er wusste wann es schlau war einen Kampf zu beginnen und wann es zu dumm war. Er hörte den Worttausch zu und sah den gefallenen Flatermann weiterhin an. "Mit dir muss ich mich nicht anlegen, wenn man seine Stärken oder Gaben einsetzt um einen anderen zu schaden, kann man nicht besser sein als andere, vor allem weil ich mich auch nicht verwandeln würde um mit jemanden zu kämpfen... Wie nennt man das? Ach ja Feigheit." Seine Stimme war dabei so kalt als würde man mit einem Eisblock reden. Seine Augen waren dabei zusammen gekniffen geblieben. "Außerdem muss ich mich nicht mit dir messen um zu wissen das ich ein starker Kämpfer bin und du dich hinter deiner Gabe versteckst." Meinte der Werwolf dann noch und sah dann zu Maylie.
Es tat ihm leid das sie mal wieder von einem gefallenen Engel konfrontiert wurde. Er hasste den gefallenen dafür gerade mehr als alles andere, vor allem weil er Maylie diesen Schmerz am liebsten erspart hätte. Seine Augen schimmerten vor verachtung und vor Kälte. Er sah zu der Engelin und schüttelte nur den Kopf. "Komm dieser gefallene Engel ist es nicht wert das wir uns mit ihm unterhalten." Meinte er, dabei war seine Stimme wieder etwas wärmer, ihr gegenüber würde er die Kälte nicht weiter heraus stechen lassen, vor allem weil er sie mochte. Endlich hatte er mal wieder jemanden zum reden. Ein Wolf war eben nicht gerne alleine, das merkte er nun mehr denje.



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Sa Nov 04, 2017 4:23 pm
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Arsinoë | Göttersprössling | Hausdach; Mira (@Wintercrown)

"Ja, das ist in etwa mein kurzfristiger Plan." Obwohl auch sie Bedenken hatte, was die große Entfernung anbelangte, hatte sie schon eine Lösung parat. Sie holte einen Pfeil aus ihrem Köcher, ließ den Langbogen aber über der Schulter hängen. Den Pfeil nahm sie in beide Hände und drehte ihn, bis er in die gewünschte Richtung zeigte. Als sie sicher war, dass er das Ziel nicht verfehlen würde, murmelte sie einige altägyptische Zauberformeln vor sich hin und etwas Sandstaub stieg um den Pfeil auf. Anschließend gab sie dem Pfeil einen kurzen, kraftvollen Stoß nach vorne und ließ ihn los. das in ihrer Hand zurückbleibende Seilende hielt sie fest, bis sie ein leises 'Klick' vernahm. Zufrieden zog sie an dem Seil, spannte es und knotete es an einen stabil aussehenden Schornstein. "Das geht nicht bis zur Tower Bridge, sondern nur zu einem Haus ungefähr auf der Hälfte der Strecke, weil ich nicht weiß wie weit mein Pfeil fliegen kann, das hab ich leider noch nicht sorgfältig genug getestet. Aber zwei Pfeile sollten reichen." Sie nahm einen weiter Pfeil zur Hand und drehte sich zu Mira um:"Willst du zuerst? ich kann dir auch einen Pfeil geben, aber ich gehe mal davon aus, dass die Sense dein Gewicht auch tragen sollte."


Nox | gefallener Engel | Hyde Park; Helen (@Strahlenlicht)

Zuerst schien Helen ihn nicht einmal zu bemerken, als sie seine Anwesenheit wahrgenommen hatte, wandte sie den Kopf sogar ab und starrte auf den Boden. Erst als er sprach, erkannte sie ihn, sah ihn überrascht aus ihren roten Augen an und stand auf.
Fast hatte er geglaubt sie würde ihm wieder um den Hals fallen, doch sie tat es nicht, ob aus Angst, Vorsicht oder aus dem Wunsch auf Distanz heraus, vermochte er nicht zu sagen. Er stand einfach nur da wie festgefroren, den Blick fortwährend in ihre Augen gerichtet. Nox hatte etwas sagen wollen, doch seine Kehle war wie zugeschnürt. Zudem wäre seine Worte wohl untergegangen, denn Helen fing sogleich zu sprechen an, schnell und verzweifelt.

Nox hatte mit allem gerechnet. Wut, Furcht, Hass, Enttäuschung, Ablehnung....aber nicht mit dem Bild, dass sich ihm hier bot. Helen war verletzt und traurig, ja, aber sie beschuldigte ihn in keinster Weise, nein, Helen entschuldigte sich mit Tränen in den blutroten Augen dafür gegangen zu sein, sie hielt ihm nicht einmal vor, dass er sie verletzt hatte! Du bist viel zu gut für mich. Eigentlich habe ich dich gar nicht verdient.
Es entstand eine kurze Pause. Niemand sagte etwas, Nox war betroffen und versuchte sich irgendwie einen Reim darauf zu machen, warum Helen den Fehler ausschließlich bei sich sah. Doch als er gerade etwas sagen wollte, begann Helen von neuen und stumm lauschte er, sicher, dass sie ihn nun beschuldigen würde. Weit gefehlt. Sprachlos und verwundert stand er da, unfähig auch nur einen Muskel zu bewegen, während sein Gehirn anscheinend Probleme hatte, das Gehörte zu verarbeiten.
Endlich schaffte er zu erfassen, was er eben gehört hatte. Gerührt und gleichzeitig bestimmt trat er einen Schritt vor und legte der Vampirin die Hände auf die Schultern. "Ich verstehe gar nicht, warum du dich entschuldigst, Helen. ich bin hier derjenige, den die Schuld trifft. Ich war wütend. Ich habe dich verletzt, dich angeschrien. So kenne ich mich gar nicht. Ich wollte, dass du dich so fühlst, wie ich mich gefühlt habe, als du nicht da warst, verzweifelt, am Boden zerstört, leer, wie ein Geist, der nach seiner verlorenen Seele sucht, eine Hülle ohne Lebensinn. Ich habe gedacht du seist tot. Und dann auf einmal sehe ich dich auf dieser Straße, als wäre nichts passiert.... es tut mir leid. Ich liebe dich und brauche dich." Ein heftiger Weinkrampf schüttelte ihn, machte ihn unfähig weiter zu sprechen, bis er wieder die Kontrolle gewann.

"Aber es war naiv von dir zu glauben, dass alles wieder wäre wie vor deinem Verschwinden. London hat sich verändert und... ich mich auch.
Araziel, der oberste gefallene Engel hat sich selbst zum König gemacht und ich... ich habe Angst, Helen. Ich bin nicht ohne Grund ein gefallener Engel, ich bin nicht nur gut. Ich weiß nicht was ich getan hätte, wärst du nicht aufgetaucht. In der Zeit in der du nicht da warst, war ich nicht ich selbst. Ich war so voller Hass und Kälte. Ich habe Angst, dass der Teil von mir, den ich vor mehr als tauschend Jahren tief in mir vergraben habe, wieder auftaucht und die Oberhand gewinnt. Ich bin nicht mehr derselbe, den du damals getroffen hast. Erinnerst du dich noch, als ich dir den Rat gegeben habe, nicht mein Blut zu trinken, weil du sonst auch vom Teufel verflucht werden würdest? Ich habe damals nicht gescherzt. Mein Blut ist schwarz.
"



©Strahlenlicht
Sa Nov 04, 2017 5:05 pm
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Helen // Vampir, Anführerin // Hyde Park // Nox @Bran

Es fühlte sich wie eine quälende Ewigkeit an, als Helen ihre verzweifelten Worte zum verstummten gebracht hatte und nun darauf wartete, dass der gefallene Engel vor ihr etwas sagen würde, auf ihrer verzweifelten Reaktion reagieren würde, irgendtwas tat. Jedoch schien er kurzzeitig wie erfroren, bewegte keinen einzelnen Muskeln und schien erstmal nicht fähig dazu zu sein, zu antworten. Dies könnte vieles bedeuten, jedoch vermutete Helen sofort das schlimmste, dass er ihre Worte abschätzend finden würde, als wären es die nervigen Laute eines Kleinkindes. Jedoch, vollkommen unerwartet, spürte Helen wie sich zwei Hände auf ihre Schultern legte, sodass sie wieder fähig dazu war, den verschwommenden Blick aufgrund der Tränen der Verzweiflung zu heben und in Nox' schwarz-weißen Augen zu richten, die überraschend gerührt, aber zugleich bestimmt wirkten.

Auch er schien plötzlich von Reue und Trauer gepackt zu werden, als er anfing zu sprechen. Helen musste zugeben, dass die ersten Sätze ihr doch einen Stich ins Herz verschafften, jedoch reichte der letzte Satz aus, um diesen enormen Stein, diesen riesigen Felsen der auf ihren Herzen ruhte hinunter zu stoßen. Ein Welle von purer Erleichterung durchströmte ihren Körper, als sie die Worte 'Ich liebe dich' und 'Ich brauche dich' hörte. Als Nox dann jedoch aufgrund eines Weinkrampfes dazu gezwungen wurde, eine Pause einzulegen, sprach Helen leise und plötzlich viel ruhiger, wenn auch etwas verletzt:
"Das wäre gar nicht erst passiert, wenn ich nicht genganen wäre. Es war meine Schuld. Außerdem... Du kannst mir glauben, dass es keinen Urlaub glich, als ich weg war. Ich habe mich leer gefühlt, ich weiß, wovon du sprichst." Ihr Herz zog sich kurzzeitig schmerzhaft zusammen,
als die Erinnerungen an ihren 'Ausflug' wie eine riesige Welle auf ihre Gefühle krachte. Sie schüttelte kurz den Kopf, nur ganz leicht, um ihre Gedanken wieder zu ordnen. Das zählte jetzt nicht. Das einzigste, was jetzt wichtig war, war Nox.

Als Nox dann weitersprach, schien der erste Teil, in dem er ihr erzählte dass der Oberste Gefallene Engel Araziel sich selbst zum König ernannt hatte, einfach wegzufallen, als hätte er es ihr gar nicht erst erzählt, da der darauf folgende Teil auf ihn bezogen war und somit deutlich wichtiger für Helen wirkte. Er schien wirklich Angst zu haben, vor das, was er ihr soeben erzählte. Und Helen erinnerte sich auch an die Zeit vor der Straße zurück, wo sie vor Hunger fast umgekippt war, als sie die Versammlung durch den einen Tropfen Blutes Rashads durcheinander gebracht hatte und von sich selbst geflüchtet war, geflüchtet von ihr selbst. Sie wusste, wie es war, sich vor sich selbst zu fürchten,
vor der 'anderen Seite' in einem selbst. Aber wer hatte diese denn nicht? Niemand war perfekt,
niemand hatte keine Macken oder Probleme.

Ohne eine Antwort von sich zu geben ging Helen das Risiko ein, noch einen Schritt näher zu treten und Nox erneut in die Arme zu schließen. Eng legte sie die Arme um ihn, legte den Kopf gegen seinen Brustkorb und verharrte kurzzeitig mit geschlossenen Augen so, ehe sie den Mund zu weiteren Worten formte, die voller Zuneigung waren: "Ich liebe dich, Nox. Alles an dir. Es ist mir egal, dass du 'eine andere Seite' hast. Die habe ich doch auch, die hat jeder von uns. Und du weißt, dass ich mich ebenfalls vor ihr fürchte. Aber das ist nicht wichtig. Du besitzt nicht nur Dunkelheit in dir, ich sehe auch ein Licht." Helen verstummte erneut kurz, ehe den Kopf wieder etwas zurück zog, um ihn anschauen zu können.

Ein leichtes, sanftes Lächeln bildete sich auf ihren Lippen. "Du hast mir gezeigt, wie ich dieses Licht strahlender machen kann. Lass es mich auch dir zeigen." Helen's roter Blick strich kurzzeitig zu Nox' Lippen, jedoch kurz danach wieder zu seinen besonderen Augen, da sie nichts überstürzen wollte, obwohl sie ihn nur zu gern wieder geküsst hätte. "Ich kann den motorisch Benachteiligten doch nicht alleine damit lassen." Sprach sie und band scherzhaft den Spitznamen mit ein, den Nox' sich damals selbst verpasst hatte, als sie ein Wettrennen zu seiner Wohnung veranstaltet hatten.
Sie wollte die Stimmung wieder ein wenig damit aufheitern. Sie wollte den gefallenen Engel wieder Lächeln sehen, Lachen sehen, und erhoffte dies damit zu erreichen.
Adrien Willemsen // Gefallener Engel, Mitglied // Hyde Park // Mayalie @Nymeria Samael @Schwarzschattenhimmel

Adrien erwartete, wieder diesen beleidigten Ausdruck in den Blicken der beiden Personen vor ihn zu sehen, diesen Zorn, der auf seine provozierenden Worten hin folgte. Jedoch verpuffte das amüsierte Grinsen von seinem Gesicht in der Sekunde, wo die Engelin vor ihn sagte, dass man ihn nur bemitleiden konnte, dass er nicht gegen einen Werwolf ankommen würde. Denn diesmal war es sein eigener, schwarzer Blick, der nun diesen beleidigten Ausdruck annahm. Nannte sie ihn etwa schwach? Noch seine aufkommene Wut unterdrücken könnend wollte Adrien zu einer weiteren, geschickter Erwiederung aufgreifen, jedoch schien die Worte der Engelin plötzlich aus der Fassung gebracht zu haben. Diese kurze Pause wurde von den Werwolf ausgenutzt und laberte nun irgendeinen förmlichen Quatsch, den Adrien nun wirklich nicht interessierte. Das einzigste, wo seine Aufmerksamkeit wieder benachrichtigt wurde, war das Wort 'Feigheit'.

'Wie..Wiebitte?!' Fragte sich der gefallene Engel vollkommen empört und zornig in Gedanken,
als er schon seine wütende Stimme erheben wollte. Jedoch kam die Engelin ihn zuvor und sprach zu den Werwolf, dass sie lieber gehen... und ihn ignorieren sollten.

Dieser letzte Satz brachte das Fass zum überlaufen. Als die Engelin sich dann umdrehte, ergriff er ihr Handgelenk, und zwar mit seiner glühend heißen rechten Hand, wo er komplett vergessen hatte,
dass er seine Fähigkeitern noch aktiv hatte. grob riss er sie wieder zurück, sodass sie ganz nahe vor ihn war. Seine schwarzen Augen schienen vor Zorn wie Flammen zu glühen. Hast du mich gerade als schwach bezeichnet?!" brüllte seine tiefe Stimme sie an, während der Griff an ihren Handgelenk stärker, enger wurde. "Falls du es jemals wagen solltest, mich nochmal so respektlos zu behandelt, werde ich dir zeigen, wer hier wirklich der Schwache von uns beiden ist!" Seine Stimme war gar noch lauter, zorniger geworden, als sein Blick sich nun auch auf den Werwolf richtete.
Er stieß das Mädchen wieder grob zurück, ohne Rücksicht auf sie zu nehmen.

"Und dich, Köter, könnte ich die Haut vom Leibe brennen, und dass nur mit einer Handbewegung!
Ich bin besser, stärker als ihr beide zusammen, nur, damit ihr das wisst!"
schrie er wutentbrannt.

(Sorry für den kurzen Post von Adrien, hatte aber nicht viel mehr zum schreiben xD ^^')




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Sa Nov 04, 2017 9:00 pm
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Mira / Göttersprössling / Straßen von London bei Arsinoe @Bran

Sie sah etwas skeptisch der ganzen Prozedur zu und sah dann auf den Pfeil, nicht sicher ob das überhaupt halten würde aber sie sagte nix sondern nam nur ihre gewaltige Sense hervor und sah dann auf das andere Mädchen. Ich glaube du solltest vor gehen du bist etwas leichter nicht das das ganze bei mir schon einbricht und selbst wenn ich fallen sollte werde ich mich nicht verletzen immerhin bin ich ja quasi schon tot aber egal. Außerdem kann ich so nach Gefahren ausschau halten, sicher ist sicher. Mit einem schiefen Lächeln sah sie Arsinoe an und hoffte das sie anbeißen würde. Sie war nun wirklich nichts charf drauf die erste zu sein.



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Sa Nov 11, 2017 8:47 pm
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Lathiva/Gestaltenwandlerin/Mitglied/Towerbridge

Mit einem leisen knurren in der Kehle beobachtete Lathiva die Fremde wie sie sich die Klamotten auswrang um sie trocken zu bekommen, ein belustigter Schimmer lag in den Augen des Drachens. Wäre sie mit gefallen hätte sie damit kein Problem gehabt. Ihr langer rot geschuppter Schwanz fegte hinter ihr über den Boden und räumte einige heraus gebrochenen straßenklumpen zur Seite welche sie bei ihrer Landung aus dem steinigen Boden aufgewühlt hatte.  Sie kauerte sich etwas nieder und behielt die andere noch fest im Blick, würde diese es nochmals wagen mit ihren Gedanken zu spiele, würde sie das bitter bereuen. Ein knurren  folgte diesem Gedanken als sie erneut daran dachte wie es ihr misslungen war sie festzuhalten, aber immerhin hatte sie sich selbst dafür ins Wasser gestürzt, das war immerhin schon Teil der Zufriedenheit.
Mit zusammen gekniffenen Augen lauschte sie wie sich die andere mehr oder weniger von ihr abwandte um mit jemanden zu sprechen der wohl auch die ganze zeit über hier gewesen war. Lathiva war dieser jemand nie aufgefallen und sie erlaubte sich kurz den Blick von der Fremden abzuwenden um einen weißhaarigen Jungen zu sehen. War er tatsächlich die ganze Zeit über hier gewesen? Sie schüttelte ihren Kopf leicht und wandte diesen wieder der anderen zu dem Mädchen mit den rötlichen Haaren. Sie tauschte noch ein paar setzte mit dem hellhaarigen aus ehe sie Lathiva nun wieder die Aufmerksamkeit gab. Lathiva grub die Krallen etwas tiefer in den Boden und brach somit noch weiter den Asphalt ein.

Als die andere nun wieder zu ihr sprach musste Lathiva beinahe ein belustigtes glucksen in ihrer Kehle unterdrücken. „So?“ sie richtete sich wieder etwas auf. „Du denkst also ich sollte Angst vor dir haben?“ fragte sie mit ihrer Rau klingenden Stimme, ehe ihre Gestalt zu verschwimmen schien. Beinahe sah es so aus als würde ihr rot glänzender Körper in durchsichtigen flammen aufgehen. Ihre Gestalt schrumpfte und wurde kleiner. Schuppen verwandelten sich zurück zu Haut, sowie auch Flügel und Schweif sich langsam auflösten uns einen Moment wie vereinzelnde Funken schwebend in der Luft zusehen waren ehe sie sich auflösten.
Zurück blieb ein ungefähr gleichgroßes Mädchen mit feuerrotem Haar und einer eisernen Gewissheit im den Augen. Ihre Haltung wirkte mehr Kampfbereit „Ich fürchte mich nicht vor dir."wiederholte die Gestaltenwandlerin mit ernst klingender stimme. "Dafür musst du dich schon ein wenig mehr anstrengen um mir Angst zu machen" ergänzte sie etwas gereizt



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So Nov 12, 2017 12:25 am
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Dawn || Erzengel || Hyde Park || Erwähnt; Flynn @Strahlenlicht

Mit einem lächeln senkte sie ihr Buch. Auch wenn es nur ein Kinderbuch war, so hatte sie diese Geschichte doch sehr genossen. Sie öffnete erneut den Einband und schaute auf die kleinen Notizen, die der Autor hinter lassen hatte. 1865, an das Jahr konnte Dawn sich noch genau erinnern. Sie konnte verstehen warum Lewis Carol so ein Buch geschrieben hatte. Wer wollte in so einer düsteren Zeit nicht in ein Wunderland flüchten? Die liebe zum Detail und die liebe zu den verschiedenen Charakteren waren deutlich im Buch zuspüren gewesen und genau so musste es sein. Sie schloss das Buch und strich sanft über den hellen Leder Einband. Vorne war ein Baum zusehen, auf dem eine grinsende Katze saß, darunter ein Mädchen das neugierig nach oben sah. Bevor sie das Buch gelesen hatte, hatte Dawn keine Ahnung gehabt wer diese Personen sein sollten. Nun wusste sie das es sich bei dem Mädchen um Alice hatte und bei der Katze um die Grinsekatze. Dawn schlich selber ein grinsen ins Gesicht.

Sie legte das Buch nun entgültig neben sich nieder. Was sollte sie nun machen? Sie hätte vorhin doch noch das andere Buch mitnehmen sollen, dann hätte sie jetzt zu mindest etwas zu lesen. Sie könnte ja nachher noch einmal bei dem Laden vorbei schauen. Ein schlechtes Gewissen machte sich in ihr breit, als sie daran zurück dachte das sie das Buch einfach so mit genommen hatte. Aber was hätte sie schon tun sollen? Die Menschen würden so schnell eh nicht mehr wieder kommen. Auch dieser Gedanke stimme sie traurig. Sie schüttelte den Kopf, an so etwas durfte sie jetzt nicht denken. Die zeit würde schon kommen, wenn sie wieder nützlich sein konnte. Für einen Moment schloss sie die Augen und legte ihren Kopf in Nacken. Die letzen warmen Sonnenstrahlen berührten ihr Gesicht. Die wärme ließ sie leicht seufzen. Sie genoss diesen Augenblick. Doch schon bald machte sich ein kalter schauer auf ihrem Rücken bemerkbar.

Sie öffnete die Augen und bemerkte die rötlichen Streifen, die sich auf dem Himmel bemerkbar machen. Fasziniert beobachtete sie den Himmel, wie er langsam die Farbe veränderte. Die Natur war schon faszinierend. Während sie ihren Blick so gegen den Himmel richtete, bemerkte sie gar nicht die Person die an ihr vorbei ließ. Hätte sie nach vorne geschaut, statt ihre Aufmerksamkeit den Himmel zu widmen, hätte sie bemerkt das es sich bei der Person um den gleichen Jungen handelte, dem sie vorhin am Laden begegnet war. Da dies jedoch nicht der Fall war, ignorierte sie ihn total. Erst als der Himmel sich komplett verfärbt hatte, richtete sie ihren Blick wieder nach unten. Dawn war manchmal einfach zu verträumt, das musste sie selber zugeben. Aber so war sie nun mal, und Verträumtheit hatte noch nie jemanden geschadet. Langsam stand Dawn auf und streckte sich. Erst jetzt bemerkte sie, wie ungemütlich sie doch gesessen hatte. So etwas vergaß sie aber einfach wenn sie zu sehr in einem Buch vertiefte. Sie klopfte sich den Staub von ihrem Langem Kleid und sah sie um. Eigentlich trug sie selten Kleider, doch heute hatte sie sich für ein langes Maxikleid entschieden, worüber sie einen Langen Mantel und einen gemütlichen Schal trug. Mann könnte sie gut mit einem Menschen verwechseln, da sie sich doch sehr den Stil der Menschen an geeignet hatte. Aber wer konnte sie schon verurteilen? Sie war unter Menschen aufgewachsen, da war es doch klar das sie sich auch benahm wie ein Mensch. Zu mindest öfters als das sie sich wie eine Engelin benahm.

Sie zog ihre langen Stiefel höher und ihren Mantel dichter. Es war nun doch ganz schön frisch geworden. Die Sonne war war noch immer zu sehen, aber sie konnte erahnen das diese bald verschwunden sein würde. Sie nahm ihr Buch hoch und sah sich dann um. Ihr Blick viel plötzlich auf eine Person die etwas weiter weg auf einer Bank saß. Hatte sie ihn nicht schon einmal gesehen? Für einen Moment dachte sie nach, ehe sie sich daran erinnerte ihn vorhin am Laden schon einmal gesehen zuhaben. Neugier packte sie. Es war doch nicht normal das man sich zweimal an einem Tag sah. Nun gut sie hatten sich vorhin auch schon in der nähe gesehen, aber London war groß. Heimlich beobachtete sie die Person. Er schien nicht wirklich anwesend zu sein, bzw. die Umwelt zu ignorieren. Sollte sie es wagen und ihn ansprechen? Sie fasste sich ein Herz und schritt langsam auf ihn zu. Vor ihm blieb sie stehen und räusperte sich leise. "Ähm Hallo ich bin Dawn. Wir kennen uns nicht aber wir haben uns vorhin schon einmal gesehn" war das einige was sie hervor brachte ehe sie peinlich berührt auf den Boden starrte. Sie hatte die Aura von ihm sofort erkannt und wusste das sie einen Dämonen vor sich sitzen hatte. Es war eigentlich schon ziemlich dämlich von ihr, jemanden an zu sprechen der das komplette gegenteil von ihr war. Aber Dawn war einfach hoffnungsvoll optimistisch. Warum konnten Engel und Dämonen sich nicht auch verstehen? Sie wollte es versuchen und das hier war der erste Schritt. Sie hoffte nicht zu viel gewagt zu haben.



Amaris || Dämonin, Anführerin || Tower Bridge || Erwähnt; Lathiva @Saphirflügel

Sie beobachtete wie ihr Freund sich entfernte, bis sie ihn nicht mehr sehen konnte. Nur der Teufel würde wissen wo er sich nun hinbegeben würde. Auch wenn es traurig klang, es war egal wo er hin gehen würde. Irgend wann würden sie sich schon wieder begegnen. Ihr Blick richtete sich erneut nun auf den großen Drachen, der vor ihr stand. Amaris schaute nicht schlecht, als der Drache plötzlich anfing seine Gestallt zu verändern. Sie hätte es wissen müssen, alleine der Geruch und ihre Aura hatten sie verraten, aber Amaris hatte noch einige Probleme mit ihren Fähigkeiten. Das müsste es auch erklären warum der Drache sich so schnell von ihrer Kontrollen Übernahme erhohlt hatte. Es ärgerte Amaris das sie nicht Herrin ihrer Fähigkeiten war. Normaler weise kam niemand an sie heran, doch heute schien nicht alles zu laufen wie sie es wollte. Es ärgerte sie, jedoch ließ sie sich das nicht anmerken.

Als der Drache verschwunden war und plötzlich eine etwas gleich große junge Frau vor ihr stand, verschlug es Amaris für kurze Zeit den Atem. Kein wunder das sie ihre Worte als beleidigend empfand, denn hässlich war sie keines wegs. Der Gedanke überraschte sie, hatte sie dieses Wesen gerade als hübsch betitelt? Nun ja die Frau war wirklich ganz attraktiv, jedoch tat dies nicht zur Sache. Sie schob den Gedanken bei Seite und sah die Frau genauer an. Diese schien mit ihr zu reden, wo bei sie sehr Wütend klang. Doch Amaris hatte sich im griff, weswegen sie eine Ruhe und kälte ausstrahlte die beängstigend wirkte. Ihr kalter Blick lag auf der Frau, der sie zu durchbohren schien, und sie sah sie prüfend an. Wer war diese Person nur? Sie hatte sie noch nie gesehen. Neugier stieg in ihr auf, was sehr atypisch für die Dämonin war.

Als die Frau vor ihr fertig geredet hatte, sah Amaris ruhig an. "Eine Gestaltwandlerin also" erwiderte sie nur und sah die gegenüber weiterhin an. Mehr war ihr nicht eingefallen? Das Klang wie ein dämlicher anmach Spruch der Menschen. So fern man es so auffasste. Amaris hoffte einfach das die Frau es einfach nur als Frage verstand, genau so wie Amaris es auch gemeint hatte. Erneut ruhte ihr Blick auf der Frau. Irgend wie war diese faszinierend, einfach aus diesem Grund heraus das sie Amaris nicht fürchtete. Jeder kannte sie, doch sie schien Amaris nicht zu kennen. Vielleicht war es der Gestaltwandlerin auch egal, denn sie schien sich selber als sehr mächtig ein zu stufen. Irgend wann setzte Amaris zu einer erneuten Antwort an. "Das bleibt dir überlassen. Ich habe jedoch wichtigeres zu tun als dir Angst ein zujagen. Meine Zeit ist schon anderweitig verplant. Vielleicht ein anderes mal" erwiderte sie ruhig, jedoch mit einem leicht schnippischen schon fasst frechen unterton. Irgend etwas an dieser Gestaltwandlerin faszinierte sie und brachte sehr schlechte Manieren in ihr hervor. es juckte sie in den Fingern heraus zu finden, wie sich dieses Gespräch noch entwickeln würde.



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So Nov 12, 2017 12:32 pm
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Flynn Stafford || Dämon, Stellvertreter || Hyde Park || Dawn @Namida

Diesa sachte, immer finster werdene Dunkelheit die die anbrechende Nacht mit sich trug schien auf Flynn tatsächlich einmal eine beruhigende, wohlige Wirkung zu haben. Er ließ die Muskeln völlig entspannt, lauschte seinem Herzschlag, der durch die ausgeblendeten Geräusche um ihn herum wie laute Schläge klangen, und ließ die unnatürlichen, weißen Augen langsam hinter seinen Lidern verschwinden. So ruhig, wie er da lag, schien er im Schlaf zu liegen, umgeben von einer Stille und die, für Flynn, angenehme Kühle der Nacht um ihn herum. Es war wirklich selten, dass er mal diese unendliche, quälende Langweile und Dessinteresse in der Welt und dessen Bewohner einfach vergaß, dieser Stein von seiner Seele fiel und er Ruhe, Wohlsein an der Stelle fand, wo sich sein Herz befinden sollte. Sein Brustkorb hob und senkte sich im langsamen Rythmus zu seinem Atem, das so gut wie einzigste Zeichen darauf, dass es sich um die Person, die da lag, nicht um eine Statue, sondern um ein Lebewesen handelte.

Selbst Amaris und die Drächin schien Flynn entfallen zu sein, als wäre dieses Szenario an der Tower Bridge gar nicht da gewesen, hätte niemals stattgefunden und er selbst wäre einfach die ganze Zeit über hier im Hyde Park gewesen, entspannt auf einer Bank liegend und ausnahmsweise mal auf die Dinge, die um ihn herum geschahen, die Geräusche, achtend. Ja, Flynn lauschte den Vögeln, die langsam ihre letzten Lieder trällerten und den Tag verabschiedeten, er konzentrierte sich auf den kühlen, herannahenden Nachtwind der ihn durch seine weißen Haare fuhr und achtete sogar auf seinen eigenen Atem, eine Sache die dem normalen Flynn eigentlich niemals aufgefallen wäre, als lebte sein Körper gar nicht, besäße keine Lungen und keinen Herzschlag. Und obwohl Flynn normalerweise diese so gewohnten Geräusche, die er schon zehntausende Male gehört hatte, diesen Wind, der ihn schon so oft über die Haut gestrichen war, verabscheute,, so uninteressant fand weil sie so verdammt gewohnt waren, schien nun das komplette Gegenteil der Fall zu sein. Er hätte niemals gewusst, dass es wirklich entspannend sein kann, sich einfach mal hinzulegen und sich auf die Umwelt zu konzentrieren. Vermutlich, weil die Bilder zu den Geräuschen vor seinen Augen einfach verschwanden und Flynn sich selbst eine Umgebung in seinem Kopf ausmalen konnte, passend zu den Klängen der Vögel und dem Rauschen des Windes. Eine neue Umgebung, voller Überraschungen und Neugierde in dem Dämonen, Dinge, die er sich sein hunderten von Jahren wieder so sehr ersehnte. Er wollte ja selbst nicht wie tot wirken, er wollte lebendig sein, etwas fühlen wenn er durch London und andere Orte ging, wenn er neue Personen kennelehrnte, eine ganz neue Welt betrat. Jedoch war diese Welt, in der er lebte, ihn so sehr vertraut. So oft hatte er sie gesehen, schien jeden einzelnen Kiesel an der Straße in und auswendig zu kennen. Diese Welt hatte ihn zerstört, seine Emotionen auseinander gerissen und Platz für diese Dessinteresse gemacht, die ihn nun schon seit so verdammt langer Zeit quälte. Äußerlich schien er vielleicht lebendig zu sein, jedoch war er innerlich tot. Denn ein Lebewesen, das keine Gefühle mehr besaß, war nicht mehr lebendig.

Und an genau diesen, grauenvollen und zugleich so langweiligen Ort wurde Flynn zwanghaft wieder zurück gerissen, hinaus aus seiner eigenen, neuen Gefankenwelt, als eine Stimme neben ihn erklang. Sie schien ihn wie kalte, spitze und schaurige Klauen ergriffen zu haben und brutalst wieder in die Umgebund des gewohnten Hyde Parks zu reißen. Dasselbe, was sie mit seiner plötzlichen Ruhe und so teuren Wohlseins getan hatten, hatten sie zerquetscht und wie seine Umwelt Platz für seine Dessinteresse gegeben, die diesen mit sofortiger Wirkung wieder einnahm.

Als Flynn die Augen öffnete, blinzelte er kurz noch ein paar mal, der Blick galt immer noch dem dunkler werdenden Himmel. Der Wind schien verschwunden, die letzten Töne der Vögel verklungen. Er spürte seinen Herzschlag nicht mehr, sein Atem war wie weggeblasen. Platz, für die tötliche Stille.

Langsam drehte sich sein Kopf zur Seite, seine Augen schweiften vom Himmel zu der Person, die ihn angespochen hatte. Dawn, wie sie es ihn gesagt hatte. Und wie Flynn erkannte, handelte es sich um diese Dawn um die Engelin, die er zuvor am Brunnen mit 'Alice in Wonderland' in der Hand gesehen hatte, vertieft in das so vertraute Buch. Flynns Blick which wieder von ihr, richtete sich erneut nach oben, oder in den Fall des Dämonens, geradeaus. Diese Dunkelheit schien nicht mehr diese wohlige Wirkung auf ihn zu haben, schien sie verloren zu haben. Anstatt dessen war es ihn nun egal, die schönen Färbungen des Nachthimmels. Die wirkten kalt, abweisend und langweilig. Auch die ersten Sterne die sich sachte aus ihren Verstecken des Tages hervor blitzen ließen schienen einfach wie die Kleckse eines Kindes auf dessen 'Kunstwerk' zu wirkten, chaotisch verteilt auf dem hässlichen, langweiligen Hintergrund und schienen einfach Fehl am Platz zu sein.

Erneut vertieft in seinen eigenen Gedanken schien es so zu wirken, als hätte er Dawn gar nicht wahr genommen und ignorierte sie, als wäre sie gar nicht neben ihn. Jedoch, nach einer kleinen Weile in den er den abweisenden Himmel betrachtete, nicht mehr mit der ruhe und dem Wohlsein in seinem Blick, sondern einfacher Dessinteresse, sprach er mit seiner emotionslosen, tiefer Stimme einfach: "Flynn. Stafford." Zwischen seinem Vor- und Nachnamen ließ er eine kurze Pause eintreten, als hätte er Schwierigkeiten damit, sich auf das Sprechen zu konzentrieren. Dabei galt sein Blick immer noch dem Himmel und nicht der Engelin, sodass man meinen könnte, Flynn hätte gar nichts gesagt und weiterhin Ignoranz für Dawn gezeigt. Aber wenn sie schon hier war, warum sollte er dann nicht antworten. Und ja, er kannte sie natürlich schon von vorhin bei der Bibliothek. Zwar hatte er sie nicht wirklich wahrgenommen, jedoch erinnerte er sich nun wieder an sie, als er ihre langen, schwarze Haare sah und diesse,ben Klamotten, die sie auch vorhin getragen hatte. Jedoch schienen seine 'Emotionen' gleich geblieben zu sein, denn Flynn schien sich nicht wirklich auf sie zu konzentrieren, eher nebenbei, und dass auch nicht wirklich mit großer Interesse.


Adrien Willemsen || Gefallener Engel || Hyde Park || Wartet auf Antwort von Mayalie @Nymeria und Samael @Schwarzschattenhimmel
Helen Ahring || Vampirin || Hyde Park || wartet auf Antwort von Nox @Bran



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Lathiva/Gestaltenwandlerin/Mitglied bei Amaris @Namida

Leicht legte sie ihren Kopf zur Seite. „Mehr fällt dir nicht ein Dämon?“ fragte sie und sprach sie dabei im selben Tonfall an. „Was hätte ich deiner Meinung den sonst sein sollen? Ein Vampir? Magier? Oder wie wäre es vielleicht mit einem Werwolf?“ fragte sie die andere wobei sie sich ein belustigtes glitzern in den Augen nicht verkneifen konnte. War es denn wirklich so schwer gewesen sie zu erkennen, sie hatte schon andere Wesen getroffen die sie erkannt hatten. Aber der Gedanke daran das sie der Dämonin vorgeschlagen hatte vielleicht ein Werwolf zu sein lies sie zusätzlich noch ein wenig grinsen.
Das die andere ein Dämonin war hatte sie von dem Zeitpunkt erraten das sie sich einfach so in ihrem Bewusstsein zu schaffen. Gut am Anfang hätte sie genauso so gut eine wie sie sein können, nachdem sie Ohren und den Schweif eines Fuchses hatte aber soweit sie das wusste konnten Gestaltenwandler so eine Zwischenform nicht annehmen, ebenso würde Lathiva sie sonst erkannt haben aber da dies ja nicht der Fall war musste diese Person jemand andres sein. Und ein Magier? Nun die Fähigkeit in ein anderes Bewusstsein eindringen zu können war wohl auch die Möglichkeit gewesen aber da störte dann doch wieder diese Zwischenform also war es fast schon ziemlich klar gewesen was diese andere war. Während Lathiva so darüber nachdachte warum sie genau wusste das die andere ein Dämon war bemerkte sie wie sie von dieser fast schon durchdringen angestarrt wurde. Dies störte sie jedoch nicht sie erwiderte nur kühn den Blick der anderen. Kurz fragte sie sich auch warum die andere sie so ansah. Vermutlich hatte sie es nicht erwartete das

Als sie angab etwas besseres vorzuhaben als ihr Angst beizubringen konnte Lathiva ein fast schon verächtlich belustigtes Glitzern in ihren Augen nicht verhindern. Sie trat nur einen Schritt vor um aus ihrer Kampfhaltung zu treten. Ihr grüner Blick ruhte noch immer nachdenklich und verachtend auf der Dämonin. „etwas besseres?“ wieder holte sie die Worte der anderen. „Es scheint mir eher, dass du dich weigerst mich heraus zu fordern? Oder gar Angst davor hast“ Einen Moment schienen sich Lathivas Pupillen zu schmalen schlitzen zusammen zu ziehen. aber sie blieb ruhig  „Aber gut ich nehme deine Entscheidung gerne als eine Niederlage für dich an“ ein etwas ebenso freches grinsen wie  sie gesprochen hatte legte sich über Lathivas Lippen und sie verschränkte die Arme vor ihrer Brust. Dann neigte sie ihren Kopf zur anderen Seite und kniff kurz die Augen zusammen. „Wie ist dein Name? Wenn wir und hier schon gegenüber stehen?“ fragte sie dann nach einer kurzen schweigeminute.



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