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Liebe Katzen groß und klein, Regeln müssen immer sein. Deshalb kommt ihr als Neuling an, endet euer Name stets mit "junges" hinten dran. Keine Angst, ihr werdet seh'n, mit etwas Fleiß, werdet auch ihr bald als Krieger vor uns steh'n.
Diese liebenswerten User helfen dir bei jedem Problem was in ihrem Bereich der Möglichkeiten liegt.

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 Das hellste Licht wirft die tiefsten Schatten || Playstart

©Strahlenlicht
So Feb 05, 2017 8:46 pm
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Krieger
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Helen || Anführerin der Vampire || Hyde Park

Irgendwann blieb sie stehen, da ihre Ausdauer es nicht mehr möglich machte, weiter zu rennen als wäre ein wild gewordener Mob hinter ihr her. Sie blieb keuchend stehen und stütze sich kurz auf den Knien, ehe ihre Beine unter ihr nachgaben und sie auf das grüne, frische Gras am Untergrund fiel. Ihr Atem ging schwer vom ganzen rennen, ihre Lungen brannte, und sie legte den Kopf in den Nacken um dem Himmel entgegen zu blicken. Sie war noch nie so schnell gerannt, vielleicht damals als sie vor dem Vorfall mit Rashad geflohen war. Es änderte jedoch nichts daran, was gerade in ihrem Herzen ab ging.

Sie fühlte sich einfach gebrochen, ein unendlicher Schmerz drückte erbarmungslos an der Stelle, wo sie ihr Herz vermutete. Sie hatte damals mal gehört, als die Menschen noch da waren und sie einfach sorgenlos vorm Fernseher oder Laptop saß, dass der Tot an einem gebrochenen Herz sogar wirklich möglich sei. War es auch bei einem ehemaligen Menschen möglich, der eigentlich tot sein sollte und ohne Herzschläge lebte? Wahrscheinlich nicht, denn wenn es so wäre, wäre Helen bereits vor Nox leblos umgefallen.

Helen schluckte. Allein sein name verpasste ihr einen so schmerzhaften Stich in der Brust, als hätte man ihr eine Speer dadurch gejagt. Es waren nur kurze Worte gewesen, aber hatten einen so starken Effekt auf Helens Gefühle, die bereits vor tausend Jahren verschollen sein sollten.



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©Saphirflügel
Mo Feb 06, 2017 3:14 pm
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Lathiva Wulfing/Gestaltenwandler(Drache)/Mitglied/ Big Ben-Straßen von London -ansprechbar-

Es war mal wieder ein ruhiger Flug durch die Luftwege oberhalb londons. Lathiva seufzte und schlug mit ihren in rot getauchten Schwingen einige Male um aus dem Nebel empor zu steigen. Es tat einfach gut den Wind im Gesicht zu spüren wie er sanft an ihrem fell an den wangen strich und über die schuppen glitt. Es gab ihr ein Gefühl erneute Freiheit erlangt zu haben die sie jedesmal verlor wenn sie sich in einen Menschen oder ihre nahe zu Menschengleichende Form verwandeln musste. Den ganz Mensch war sie nicht. Sie war eine  Gestaltenwandlerin der Sorte Drachen und auch in  dieser Menschensgleichen Form hatte sie sonderebare Eigenschaften die ein normaler mensch nicht hatte. Aber wozu das ganze, die Menschen waren doch eh weg.
Leise seufzte der feuerrote Drachen aus und tauchte mit der flügelspitze ihres Rechten Flügels in die Nebelmassen ein und drehte so eine schöne kurve. Dabei wirbelte sie ein wenig den Nebel an der stelle auf. Nun richtete sich ihre Flugrichtung auf  den Big Ben zu. Unten konnte man einfach kaum etwas erkennen weswegen sie zu erst eine landung auf der spitze des Big Ben turmes machte.
Ihre klauen gruben sich in die spalten zwischen die vereinzelten Steinen des Gebäudes als sie landete. Das steinige Material knirschte leicht als sie mit den hinterbeinen Halt suchte. Von dem Aussichtsplatz aus konnte sie unter sich nur eine dicke nebelschicht erkennen welche sich wie eine Decke über londons straßen legte.  Einen Moment fragte sich der rote Drachen ob man unter der schicht überhaupt was sehen konnte. Ob  man vor sich noch sehen konnte.
Um das auszutesten sties sich der Drachen vom Big Ben ab und lies sich einige Meter in die tiefe fallen. Dabei fiehlen einige kleine steinchen mit herab. Um nicht gegen ein hausdach zu krachen bremste Lathiva in der Luft gerade über der Nebelschicht ab und  tastete sich vorsichtig nach unten bis sie dein Steinigen Boden spürte.  Sichtmäßig konnte sie noch genug un sich herum sehen. Anders als man von oben annahm. Dennoch störte sie der für sie seichte Nebelschleier.

(Illyasviel folgt später//
Hoffe post passt sonst bitte einfach sagen o.o)



©Bran
Mo Feb 06, 2017 4:51 pm
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Heiler
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Mehr schaff ich heute nicht ^^'

[OUT: @Rehstern, Hawks Chara, der oberste gefallene Engel heißt Araziel, Agash ist eine Vampirin und gehört Schwarzschattenhimmel^^]

Quinn | Geist | London; bei den anderen -> Green Park; Delia @Leopardenblut

Lautlos folgte er Ria aus dem Flugzeug. Der Flug war einigermaßen okay gewesen. Für ihn war die Maschine sogar sehr angenehm gewesen, da er die wunderschöne Aussicht genossen hatte. Manchmal hatte er sich vorgestellt, dass der Himmel - oder wo auch immer die Leute, die keine Geister wurden nach dem Tod hinkamen - so aussah. Mit vielen Wolken und einer orangen leuchtenden Sonne.
Quinn entschloss sich, die Gruppe jetzt zu verlassen. Er konnte hier sowieso nicht mehr viel tun, denn er war ein Geist. Noch dazu einer, der von mehr als der Hälfte der anwesenden Personen nicht gesehen und gehört werden konnte. Außerdem war es seine Pflicht nun die Alphas zu informieren. "Auf Wiedersehen, Ria", verabschiedete er sich von der Werwölfin. "Ich werde Lucas und Catania über die neuesten Entwicklungen in Kenntnis setzen." Quinn winkte den anderen noch zu - kein Grund unhöflich zu sein, bloß weil sie ihn nicht sehen konnten - bevor er sich auf dem Weg machte.
In der Londoner Innenstadt angekommen, fiel ihm ein, dass er keine Ahnung hatte, wo er nach dem Alphapaar suchen sollte. Ist jetzt auch schon egal. Such ich halt auf gut Glück. Irgendwen finde ich schon.
Und tatsächlich, im Green Park wurde er fündig. Allerdings traf er nicht die Personen an, die er sich erhofft hatte. Stattdessen sah er sich der Leiche einer Frau gegenüber. Sie war hübsch, besaß lange weiße Haare, war schlank und in ein dunkelblaues Gewand gekleidet, das Quinn nicht ganz identifizieren konnte. Die Blutlache um den leblosen Körper schimmerte rot und war noch nicht eingetrocknet. Augenscheinlich war sie noch nicht lange tot. Er sah sich um. Wer oder was hatte sie getötet? Hatte es einen Kampf hier gegeben?
Sein Blick blieb an einem Baum, der nicht weit entfernt stand, hängen. Zu seinen Wurzeln sah jemand. Etwas irritier blickte der Geist von der Leiche zur Gestalt unter dem Baum und wieder zurück. Sollte das wirklich der Geist der Frau sein, die dort tot auf dem Boden lag? Er verspürte das Bedürfnis zu ihr hinzu"gehen" beziehungsweise zu schweben, da sie ziemlich aufgelöst wirkte.
Wer konnte es ihr verübeln? Andererseits wusste er nicht, ob sie das Auftauchen eines anderen Geistes nicht noch mehr verwirren würde. Unschlüssig schwebte er auf der Stelle, bis er sich entschied doch näherzukommen. Quinn wahrte allerdings einen Abstand von einem Meter. "Hallo", sagte er schließlich mit seiner ruhigen Stimme. "Ich bin Quinn. Kann ich dir helfen?" Sie sieht verloren aus.

Fionn | Göttersprössling | Westminster Abby; Catania @Maischnee

Er fühlte den Luftzug, als die Frau ausholte und ihn am Hals packte, nur um ihn gegen die Mauer hinter ihm zu knallen. Seine schwarzen Falkenflügel zuckten als sie ihn dort festhielt und er zog den Kopf ein als sie eine Reihe von Fragen auf ihn niederprasseln ließ. Sei Instinkt drängte ihn sich schleunigst aus dem Staub zu machen, doch dieses eine Mal wollte Finn nicht auf ihn hören. Fieberhaft überlegte er, wie er aus dieser Situation wieder herauskommen könnte und entschied, dass es wohl das beste war auf die Fragen von...ja, von wem eigentlich, das würde er sehr gerne wissen. Na ganz toll, jetzt hast du komplett deinen Verstand verloren. Nützt ja unglaublich viel, wenn du weißt, wie die Frau die dich umbringen will heißt. Er streckte den Arm aus und fuhr mit der Hand zu der ihren, die immer noch seinen Hals umklammert hielt, als wolle er sich gegen sie wehren und sich losmachen. Seine Hand kribbelte, während die Informationen bei ihm ankamen, die er durch seine Fähigkeit erhalten hatte. Er ließ die Hand wieder sinken, für sie mochte es so aussehen, als wäre er zu dem Entschluss gekommen, das Gegenwehr nichts brachte. "Ich bin ein Niemand, Catania, Alphafähe der Werwölfe. Ein schwacher, blinder Niemand. Ich glaube das nicht. Aber Ereignisse in der Kindheit sollen fürs ganze Leben prägen", presste er leise hervor. Er war erstaunt, dass er so ruhig blieb. Wahrscheinlich war er jetzt wirklich geistesgestört.

Arsinoe | Göttersprössling | London; Nathan @Winterpfote

Du bist ja ein Blitzmerker. Ars grinste weiter und hob die Augenbraue, als er seine göttliche Abstammung herunter betete. Na, was der kann, kann ich schon lange. "Sorry, aber für einen Göttersprössling klingt das nicht ganz so spektakulär wie du es vielleicht gerne hättest." Sie zeigte auf sich. "Kind der Sachmet, ägyptische Göttin des Krieges, der Heilung und der Krankheiten, Auge des Re", rezitierte sie gelangweilt.



©Rehstern
Mo Feb 06, 2017 6:05 pm
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(OUT: @Bran : Huch. Ich bringe die beiden andauernd durcheinander. Sieht in meinen Augen gleich aus xD Danke für den Tipp. Bin ein Dussel. D: Ändere es soforto um :D)




©Wirbelsturm
Mo Feb 06, 2017 6:48 pm
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Lucas || Alpharüde || London > Auf der Suche nach seiner Gefährtin Catania || @Maischnee @Bran

Der junge Mann lief die wie ausgestorbenen Straßen Londons entlang und strich sich angenervt durch die Haare. Wenn man Catania mal finden will, ist sie wie vom Erdboden verschluckt. Mit zusammen gekniffenen Augen hielt er die Nase leicht in die Luft, um ihre Fährte aufzunehmen. Durch seinen Übersinnlichen Geruchssinn, konnte er erstaunlich gut riechen, sogar noch deutlicher als die meisten seines Rudels. Der Alpha schnaubte über seine Gedanken. NATÜRLICH, war er der beste und hatte die besseren Sinne. Schließlich war er der Führer.

Seine Nase zuckte, als er eine leichte Geruchsspur war nahm. Sie war hauchdünn, dennoch wusste er, dass es der Geruch seiner Gefährtin war. Er drehte seinen Kopf, bis er sie klarer riechen konnte und setzte seinen Weg fort. Sein schwarzer Lederumhang flatterte dabei hinter ihm im Wind. Er setzte sich grinsend seine Kapuze auf und zog sie sich tiefer ins Gesicht. Lucas vergrub die Hände in den kleinen Seitentäschen. Catania...? Er sang die Worte beinahe und sie wurden schnell von Wind davon getragen. Wo versteckst du dich? Ich werde dich schon finden, meine Liebste! Er machte in den selben Singsang-Ton weiter und schaute sich grinsend um.

Die Duftspur zog in weiter in Londons Herz hinein und wurde immer stärker. Da entdeckte er ihren hübsches hellblonden Haarschopf und legte den Kopf zur Seite, während er schief lächelte, einen wahnsinnigen Ausdruck in den gefährlich glitzernden Augen. Dabei zeigten sich seine strahlend weißen Zähne, mit denen er alles und jeden leicht zerfetzten konnte. Er ging noch näher heran und beobachtete sie ausgelassen. Seine Muskeln spannten sich jedoch an als er noch jemand anderes bei ihr erkannte. Knurrend kam er noch näher, so dass sie ihn gut sehen konnten.

(Ich hoffe mal es geht das ich mich zu euch Geselle xD Aber ich wollte Lucas mal die Chance geben seine Catania zu treffen x3)



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©Schokokiller
Mo Feb 06, 2017 7:39 pm
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Viktor || Engel (gut) || Straßen Londons --> Big Ben || bei Lativa @Saphirflügel

Viktor streichelte noch immer Nico. Er hatte keine ne Ahnung warum das dem Wolf zu gefallen schien, aber er hatte sowieso das Gefühl nichts zu wissen. Gedankenverloren starrte er die Spitze des Big Bens an, der nicht alzu weit von hier entfernt war. Doch Moment mal, was war das auf der Spitze des Turms? Es schien rot zu sein, nur was war es? Kurzerhand sprang Viktor auf und hob den Wolf hoch. Das Tier war zwar schwer, aber über den Luftweg ging es eindeutig schneller. Schon wenige Sekunden später war er über den Hausdächern angelamgt und flog auf schnellstem Weg in Richtung Big Ben. Obwohl es etwas neblig und somit etwas feucht war genoss es der Engel in der Luft zu sein.Während er flog löste sich eine Feder aus seinem Flügel und segelte in Richtung Straße. Endlich war er am Big Ben angekommen und landete. Das erste was Viktor tat war Nico wieder herunterzulassen. Der Wolf war schon so ein bisschen schwerer als er aussah. Jetzt konnte er auch erkennen wer vorhin auf der Spitze Big Bens gesessen war. Es war ein gewaltiger roter Drache. Sicher war er oder sie ein Gestaltenwandler. Vik kramte in seinem Gedächtnis nach dem Namen des Drachens, aber der fiel ihm nicht ein. Irgendwie beeindruckte ihn Lativa. Vielleicht war es weil er oder sie viel größer war als er selbst. Nach einer Minute des schwigens sagte Vik schließlich etwas zögerlich H, Hallo. Er hatte devenitiv Respekt vor dem Drachen. Was sie oder er wohl hier wollte?



©Saphirflügel
Di Feb 07, 2017 10:12 am
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Lathiva Wulfing/Gestaltenwandler(Drache)/Mitglied/ Big Ben-Straßen von London -ansprechbar-

Nachdem sie gelandet war schlug sie mit ihren großen Schwingen einige Male bevor sie diese Zusammenfaltete und so an ihrem Rücken verstaute ohne das die verletzt werden könnten, im falle das sie sich wo anstieß. Es war mehr eine Art reflex das der rote Drachen immer wieder blinzelte un den Schleier vor Augen wegzubekommen, was eigentlich nur der Nebel war. Es war schon ein ziemlich unangenehmer Vorteil ein scharfes Auge zu haben. Dracheb hatten wie es vermutlich war die besten Augen und konnten auch selbst aus großer entfernung jedes Detail erkennen. Zumindest war das bei Lathiva so, aber hier störte der Nebel einfah nur tierisch und wäre er ein Gegner gewesen hätte der Drachen vermutlich mit der Klaue ausgeholt und ihn zu Boden nieder gestreckt. Sie seufzte und legte frustiert die ohren zurück.
Ein Geräusch lies den Drachen plötzlich aufmerksam aufsehen. Ein Geräusch...mehr worte eines anderen Geschöpfes. Noch um sich sehend baute sich automatisch ein grollen in ihrer kehle auf. Ein angeborner Reflex in dem sie sich darauf vorbereitete Feuer zu spein, sollte ihr Gegner nichts aufs erste einsehbar sein. Doch die Luft war so feucht hier das ihr beinahe kleine wasser perlen über den körper rannen und ebenso sie daran hinderten nur in kleinster Hinsicht, Feuer zu speihen.
Das bedrohliche rumpeln in ihrer kehle ging über in ein warnendes knurren. Dann sah sie endlich etwas. Auf dem Boden vor sich konnte sie eine Feder sehen. Hatte ein Vogel sie angesprochen? Mit gebleckten Zähnen wandte sie sich nochmal und konnte dann eine Gestalt im Nebel sehen. Verdammt! Wie sie diesen Nebel doch hasste. Das einzige was ihren scharfen Blick wirklich zu schaffen machte.
Sich nun mehr auf die Gestalt im Nebel konzentrierend, welche ein kleineres Tier bei sich hatte hob der rote Drachen das Kinn an und knurrte mit einer leicht gerauter und doch weiblichen Stimme. "Wer bist du?" Selbst wenn sie erkennen konnte das vor ihr ein Engel war blieb sie mistraurisch und wollte erstmal wissen wer diese Möchtegern Flieger war. Ansich hatte sie ja nichts gegen Engel. Aber sie fand das sie irgendwie nicht in den Himmel gehörten. Zumindest nicht auf der höhe von Drachen Fluglinien.



©Nymeria
Mi Feb 08, 2017 12:44 pm
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Catania | Werwolf – hinter der Westminster Abbey, bei Fionn und Lucas
Catania hatte gehofft, dass dieser Junge um sein Leben kämpfen und sich wehren würde. Dass er Stärke zeigte, doch offenbar hatte sie sich getäuscht. Seine Versuche, ihre Hand zu berühren, sie wegzuschieben, waren fast schon zart und hatten kaum die Wirkung, dass sie ihn losließ. Doch als er plötzlich sprach und so ruhig wirkte, wie er es zuvor nicht war, blickte sie ihn verblüfft an. „Denkt er wirklich, ich würde ihn töten wollen? Verhält er sich deswegen so anders, weil er verzweifelt ist?“ Catania schüttelte wütend den Kopf. Das konnte doch nicht wahr sein! Sie ließ ihn los und trat einen Schritt zurück. „Glaubst du ernsthaft, es bringt dir etwas, in der Vergangenheit zu leben? Schwäche bringt niemandem etwas. Zeig ihnen, dass du mehr bist, als das, was du vorgibst zu sein. Ein Niemand erscheint mir wenig spannend. Wenn du meinen Namen kennst, so weißt du auch, welche Einstellung ich habe. Ich dulde keine Schwäche. Jedes meiner Rudelmitglieder weiß das. Angst bringt dir nichts. Sei stark, steh über allem, nur so kommst du weiter“ sagte sie etwas weniger kalt und wütend als zuvor. Was brachte es diesem Winzling denn, dass sie sich mit ihm befasste! Dennoch…es schien fast, als wäre diese Begegnung vom Schicksal vorgeschrieben. Und sie wollte ihn nicht einfach ziehen lassen. Er würde nichts daraus lernen und weiter heulen. Na wenn er glaubte, dass ihm das half! Hier in einer Ecke zu hocken, war auf jeden Fall wenig sinnvoll. „Na komm, wir sollten uns einen besseren und weniger dreckigen Platz suchen. Dann kommst du vielleicht auf bessere Gedanken und wir können uns in aller Ruhe darüber unterhalten, dass es absolut nichts bringt, in der Vergangenheit zu leben.“ Die Werwolfsdame verspürte ein schlechtes Gewissen, ihn hier allein zu lassen…doch immerhin hatte ihre Begegnung dazu geführt, dass Fionn nicht mehr weinte. „Habe ich etwa ernsthaft Mitleid mit ihm? Ich glaubs nicht“ dachte sie verwirrt, widerstand aber dem Drang, ihm ihre Hand zu reichen. Sie hielt jedoch inne und wandte den Kopf zur anderen Seite, als sie eine Stimme hörte. Lucas, na der ließ sich dieses Festmahl an Schwäche nicht entgehen. Vielleicht konnte er ja diesen Jungspund zur Vernunft bringen. „Ich bin hier, entspann dich. Der da ist kein Gegner“ sagte sie auf sein Knurren hin. Typisch Werwolf, erstmal auf Abstand gehen und alles anknurren. „Ich habe diesen Jungen gefunden, wie er hier gehockt und geheult hat. Du kennst mich doch, das kann ich doch nicht durchgehen lassen! Und was hat dich hierher gelockt, hast du mich etwa vermisst?“



©Leopardenhauch
Mi Feb 08, 2017 1:50 pm
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{Delia Nolavera | Geist | Green Park ;; bei Quinn @Bran}
„Hallo. Ich bin Quinn. Kann ich dir helfen?“
Delia zuckte zusammen und riss die Augen auf, sah sich um. Verdammt. Es war doch kein Traum gewesen. Einige Meter von ihr Entfernt lag noch immer ihr eigener Körper, umgeben von Blut, und sie saß noch immer an exakt derselben Stelle im Green Park an einen Baum gelehnt, so lebendig wie es eine Tote nun einmal sein konnte: gar nicht. Sie war ein Geist, ein spirituelles Wesen ohne einen wirklichen Körper, existent in der materiellen Welt ohne mit ihr Interagieren zu können. Sie war sich nicht einmal sicher, ob sie überhaupt noch gesehen werden konnte. Ihre Großmutter hatte ihr einst erzählt, dass Geister nicht von allen Wesen und Personen gesehen werden können und es je nach Geist verschiedene Voraussetzungen gibt. Manche Geister konnten nur von einer bestimmten Spezies gesehen werden, andere konnten zwar von allen gesehen werden, wurden aber jedes Mal wieder vergessen. Es war zu unterschiedlich um eine wirkliche Regelung festzulegen. Sie fragte sich, wer sie wohl sehen könnte und ob auch sie irgendwann vergessen werden würde. Ein lautloses Seufzen entfuhr ihr und sie wischte sich die Tränen von den Wangen.
Sie saß noch an der exakt selben Stelle, unter einem Baum im Green Park, doch diesmal war sie nicht allein. Der Grund für ihr Zusammenzucken war ein Mann, der sich als Quinn vorgestellt und seine Hilfe angeboten hatte. Delia wandte den Blick zu ihm um und musterte ihn mit ihren sturmgrauen Augen. Er war groß – größer als sie – und hatte eine klar definierte, ausgeprägte Muskulatur. Sein Haar hatte wie ihres die Farbe von Mondlicht und blaue Augen sahen sie wohlwollend und bemitleidend an, den Hauch eines Lächelns auf den Lippen. Er war definitiv hübsch anzusehen, keine Frage. Seine Kleidung war schlicht gehalten – eine Jeans und ein einfaches T-Shirt, über seinen rechten Arm zog sich eine lange Narbe, die schon sehr alt zu sein schien. Und dann war da noch etwas: Er war ganz leicht transparent, seine Füße berührten den Boden nicht – er war ein Geist, so wie sie. Plötzlich fragte sie sich wie lange er schon auf der Erde als Geist wandeln mochte und ob die für einen Menschen doch recht ungewöhnliche Haarfarbe nicht davon kam, dass er schon mehrere Jahrzehnte in dieser Form existierte.
Dann fiel ihr ein, dass es unhöflich wäre, seine Frage nicht zu beantworten. Was hatte er noch einmal gefragt? Stimmt. Er hatte ihr Hilfe angeboten. Mit einem bittersüßen Lächeln auf den Lippen sah sie ihm in die Augen, eine Mischung aus Trauer, Verzweiflung und Endgültigkeit lag in ihren Seelenspiegeln, und sie zuckte mit den Schultern. Sie hatte absolut keine Ahnung ob und wie man ihr helfen konnte. Wie auch? Vor ihr lag ihr eigener toter Körper und sie, die das Leben verloren hatte, hatte ein neues Leben gewonnen, ein Leben, das sie nicht wollte und das so für sie nicht hätte existieren sollen. Warum war sie noch in dieser Welt, wo sie doch hätte sterben sollen, auf der Flucht mit einer Pistolenkugel im Rücken. In ihrem Augenwinkel sah sie ihre eigenen Emotionen, verschiedene Blautöne in einem flirrenden Tanz. Sollte sie ihm erklären was passiert war? Würde es ihn überhaupt interessieren? Und doch ... er hatte ihr seine Hilfe angeboten. Vielleicht würde ihm etwas einfallen, wenn er erfuhr, was geschehen war, denn sie selbst hatte absolut keine Ahnung wie der freundliche Fremde ihr hätte helfen können. Und vielleicht würde es ja helfen den Schock irgendwie zu verarbeiten und mit jemandem zu teilen. Sie atmete tief durch, entnahm dem Buch ein loses Blatt Papier – sie hatte immer ein paar lose Blätter eingelegt – nahm ihren Pinsel in die Hand, schloss die Augen und ließ ein Bild auf dem Papier erscheinen: Eine Frau in blauer Robe mit weißem Haar, von Bäumen umgeben. Ein trauriges Lächeln huschte über ihre Lippen, als sie sich selbst auf dem Papier betrachtete. Schließlich erhob sie sich und deutete Quinn zu ihr zu kommen, zeigte ihm das gemalte Abbild ihrer selbst.
Als sie sich sicher war, dass er es sehen konnte, aktivierte sie ihre Magie, ließ die Farben ihrer Emotionen um sie herum wirbeln und lenkte sie in die feinen Pinselstriche des Bildes. Plötzlich erwachte das Bild auf dem Papier zum Leben, bewegte sich.
Die Frau rannte durch den Wald, die schwarzen Hassgestalten der Inquisitoren dicht auf ihren Fersen. Ein Pistolenschuss fiel, verfehlte sie knapp. Die Hände der Frau leuchteten und ihren Verfolgern flog eine schwarze, geflügelte Schlange entgegen. Kurz darauf erreichte sie die Hütte, in der ihre Großmutter lebte. Der Hintergrund veränderte sich, zeigte den Raum in dem sie das letzte „Gespräch“ mit ihrer Großmutter geführt hatte, das Portal im Gemälde flirrte. Plötzlich wurde die Tür aufgebrochen, ein Inquisitor richtete ihre Waffe auf die Frau und drückte den Abzug, kurz bevor sie durch das Portal schritt. Die Szene änderte sich wieder, zeigte nun den Ort, an dem sie sich befanden. Die Frau fiel zu Boden und schloss die Augen.
Eine Träne tropfte auf das Bild und es verschwamm, ehe es schließlich zerbrach und nur das weiße Stück Papier übrig blieb. Wieder atmete sie tief durch, ehe sie das Blatt wieder zurück in das Buch legte. Anschließend sah sie wieder zu Quinn und lächelte schwach. Nun wusste er ungefähr was passiert war. Was er nun mit dieser Information anfangen würde, war seine Sache.
{878 Wörter}

[Lilith folgt mal wieder später und wird notfalls reineditiert]



©Wintercrown
Mi Feb 08, 2017 6:21 pm
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Nathan / Göttersprössling/ Straßen von London @Bran

Ich sag ja Mietzekätzchen, ich hoffe doch in dir steckt mehr Elan als du gerade zeigst das war nämlich eine ziemlich miese Ansprache. Aber na gut ws soll man machen, ich denke mal wir sind hier fertig ein krallenloses Kätzchen brauchen wir dann wohl doch nicht.

Mia / Göttersprössling / Straßen von London ansprechbar

Wie lange sie nun schon durch die Gegend irrte wusste sie nicht mehr nur das ihr gefühlt jeder Knochen ihres Körpers weh tat. Was für ein Chaos. Ihre lange Kutte war an den Rändern ausgefrannst und zerrissen und sie selbst war mit einigen Kratzern und Schürfwunden überseht. Das Ergebnis ihrer letzten Begegnung mit einem durchgedrehten Werwolf, wenigstens war der räudige Hund jetzt einen Kopf kürzer.



©Wirbelsturm
Mi Feb 08, 2017 8:37 pm
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Lucas || Werwolf || Alpharüde || In den Straßen von London, bei: Catania und Fionn

Der hauptsächlich schwarzhaarige kniff die Augen zusammen. Bist du dir wirklich sicher? Er könnte es dir auch nur vorspielen. Erneut drang ein tiefes Knurren aus seiner Kehle und er beäugte den Fremden misstrauisch. Was ist er? Der Werwolf kam näher. Er wirkt wirklich nicht sehr stark... Aber das bedeutete ja nicht, das er keine Gefahr war. Lucas wollte nicht, dass sein Rudel wegen einem Fremdling in Gefahr geriet. Er schaute dem Jungen beim näher kommen, genauestens in die Augen, so als könnte er dort die benötigten Antworten bekommen. Er zeigt sich harmlos, aber der Schein kann trügen,dachte sich der junge Mann. Andernfalls kann es aber auch sein, das er die Wahrheit spricht. Bei den Sätzen seiner Gefährtin die er mitbekommen hatte, sprach so etwas wie Mitgefühl aus ihr, was den Alpha schon irgendwie beeindruckte. Normalerweise weckte niemand solcher Gefühle in ihr. Sie waren ihm völlig neu und er wusste noch nicht, was er davon halten sollte. Du verweichlichst aber nicht, wegen so einem erbärmlichen anscheinend hilflosen Jungen, oder? Seine Worte hatten einen bedrohlichen Unterton angenommen. Was willst du überhaupt mit dem machen, fargte er mit verächtlichen Ton. An dem ist kaum genug für dich dran, wohl höchstens ein Appetithäppchen für Zwischendurch. Der Anführer verstand es selbst nicht, aber ein beklemmendes Gefühl machte sich in ihm breit und nagte an etwas in seiner Linken Brust. Lucas schnaubte und verdrängte es einfach. Er würde jetzt ganz sicher nicht Besitz ergreifend werden. Das hatte er nicht nötig. Wie ist dein Name? Diesmal sprach er den Jungen direkt an.



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©Leopardenhauch
Do Feb 09, 2017 11:34 pm
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{Lilith | gefallener Engel | Straßen Londons ;; bei Simon @Knochensplitter}
Die Szene die sich ihr bot nachdem sie den Inhalt des Mülleimers angezündet hatte, war ein wahres Bild für die Götter. Ihr Plan war aufgegangen, sie hatte ihn definitiv aufgeweckt, doch es war weit amüsanter als sie gedacht hatte. Der junge Mann vor ihr war aufgesprungen und hatte sich im Halbschlaf den Kopf am Abfallcontainer gestoßen, was ein dumpfes Klirren des Metalls zur Folge hatte und vermutlich seinen Schädel ordentlich zum Brummen gebracht hatte. Als er sich anschließend desorientiert aufrappelte, konnte sie ein belustigtes Kichern nicht unterdrücken. Hätte sie sich nicht wirklich für den Jungen interessiert, so wäre sie vermutlich in schallendes Gelächter ausgebrochen, aber sie hielt sich zurück. Er war bereits verwirrt genug und ihn auszulachen war nun echt nicht mehr nötig. Sie spürte den Blick des Engels auf sich, als er sie musterte und sah diesen leichten Schimmer von Unmut in seinen Augen. Vermutlich war sie ihm unheimlich – nicht gerade selten. Zudem war es doch relativ ungewöhnlich von schwarzem Feuer in einer Seitengasse geweckt zu werden – die Tatsache, dass sie dafür die einzige mögliche Ursache war, machte sie nicht gerade sympathischer. “Entspann dich, Kleiner. Ich habe nicht vor, dich anzuzünden, also kein Grund zur Beunruhigung“, meinte sie und versuchte ihre Haltung ein wenig zu lockern, auch wenn sie sich nicht sicher war, ob er nicht doch irgendwie Lichtmagie gegen sie wirken würde. Andererseits sah er ziemlich harmlos aus und war mit ziemlicher Sicherheit zu verwirrt um ihr irgendwelche Wunden zuzufügen.
Die Worte, die er anschließend an sie richtete, machten sie jedoch ein wenig stutzig. „Ich war noch nie über den Wolken.“ Wow. Das hatte sie nun echt nicht erwartet. Mit leichtem Unglauben zog sie eine Augenbraue hoch und spielte mit den Zähnen an ihrem Lippenpiercing herum. Sie musterte ihn erneut, suchte nach etwas, was ihr entgangen war. Nein. Er war ohne jeden Zweifel ein Engel – sehr jung zwar, aber dennoch ein Engel. Wie kam es, dass er noch nie über den Wolken gewesen war? Immerhin waren die strahlend weißen Flügel kaum zu übersehen. Ihr Zeitvertreib erwies sich als interessanter als sie anfangs gedacht hatte. Als er sich allerdings vorstellte, wurde ihr schnell klar, dass seine Worte wahr sein mussten und noch dazu einen sehr guten Grund hatten. Ein Lächeln umspielte ihre Lippen.
“Simon Allsworth ... Ein Halbblut nehme ich an. Das erklärt warum du nie über den Wolken warst. Interessant, du siehst aus wie ein normaler Engel ...“, murmelte sie, mehr zu sich selbst. Lilith schüttelte den Kopf. “Oh. Natürlich. Wie unhöflich von mir ...“ Ein schwarzes Flickern umgab sie, ihre Kleidung schien zu verbrennen und verwandelte sich in ein schwarzes Kleid mit einem roten Band an der Taille, schwarze Stiefel zogen sich bis über ihre Knie, ihre Tattoos färbten sich rot. Und schließlich erschienen auch ihre Flügel, schwarz wie die Nacht, lodernd in ihrem eiskalten Schattenfeuer. “Man nennt mich Lilith. Ich weiß nicht, wieviel und ob du überhaupt von mir gehört hast, aber ich war einst auch ein Engel des Lichts“, stellte sie sich vor und musterte ihn erneut mit ihren stechend orangen Augen. Ihr war nicht entgangen, dass er ein paar Schritte rückwärts gemacht hatte, die Wand hinter sich. Doch sie hatte nicht wirklich Interesse daran eines von Gottes Schoßhündchen zu verletzen und deshalb einen unnötigen Konflikt auszulösen. Sie hatte mit Araziels Größenwahn bereits genug Probleme.
{550 Wörter}

[mit Cyrian steig ich dann morgen ein ^^]



©Bran
Fr Feb 10, 2017 2:29 pm
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Jayden | Vertreter der Dämonen | Hyde Park; Helen (@Strahlenlicht)

Der Dämon stoppte in der Luft, schnupperte, nein, sog die Luft genüsslich ein. Da war der Geruch von verbranntem Gras und... Vampir. Die Augen des unheimlich anzuschauenden Wesens leuchteten gelb auf, das Siegel auf dessen Stirn glühte und schien zu pulsieren. Es machte einen komplett verwilderten Eindruck, wie es mit den ledrigen Fledermausflügeln schlug und sich in die Nähe des Lebewesens, dessen Seele es wahrgenommen hatte, bewegte. Eines der ungefähr fünf Zentimeter langen Hörner war abgebrochen und komisch verkrustet. 
Wie immer unternahm Jayden, als bloßer Zuschauer in den hintersten Winkel seines Bewusstseins verbannt, einen Versuch seinen Dämon aufzuhalten. Doch dieser hatte bereits Blut geleckt. Er war hungrig, wollte fressen. Da kam ihm die Seele dieses Vampirs gerade recht. Mit blitzenden gelben Augen sah er sich noch einmal um. Ja, er war ganz nah dran. Da erblickte er auch schon seine nächste Mahlzeit und trat hinter sie. Der Vampir war weiblich, wie er an den langen blonden Haaren erkannte.  Jayden schrie das Mädchen an, sie solle weglaufen, aber natürlich konnte sie ihn nicht hören. Der Seelenfresser in ihm hatte nun das Kommando. Und der liebte es mit seiner Beute zu spielen.

Nox | gefallener Engel | Straße -> Hyde Park

Der gefallene Engel seufzte, bevor er langsam aufstand. Hier zu sitzen und sich zu bemitleiden würde nichts bringen. Er musste Helen nachgehen und mit ihr sprechen. Nicht nur London hatte sich verändert. Also ging er - fliegen war in seinem ausgezehrten Zustand nicht unbedingt förderlich - in die Richtung in welche Helen verschwunden war.

Fionn | Göttersprössling | Westminster Abbey; Lucas, Catania (@Bernsteinblüte) (@Maischnee)

Seine Worte hatten zwar nicht ganz ihren Effekt, aber zumindest lief sie ihn los, was zur Folge hatte, dass er schmerzhaft auf dem steinigen Boden aufkam, dennoch verblieb er in dieser stehenden Position, denn Schritte und eine Stimme verrieten ihm, dass sich noch jemand - vermutlich der Alpha, so wie er mit Catania sprach- zu ihnen gesellt hatte. Er ruckte mit dem Kopf in Richtung des Mannes, während er Catanias Worte einzuordnen versuchte. Ein Satz weckte besonders sein Unbehagen. "Wir können uns in Ruhe darüber unterhalten", das hatte sie doch gesagt. Dasselbe hatten auch die Schwestern seiner Mutter gesagt, wenn er etwas getan hatte, was ihnen nicht gefiel. Panisch hörte er wie der Alpha näher kam und zuckte zurück. Als er direkt angesprochen wurde, blinzelte er mehrmals, froh, dass er den vermutlich bedrohlichen Ausdruck auf dem Gesicht des Werwolfes nicht sehen konnte. "Fionn O'Tyl. Meine Mutter hat mich Finn genannt."

Quinn Stern | Geist | Green Park; Delia (@Leopardenblut)

Naja, wenigstens ist sie nicht schreiend davongeschwebt. Auch wenn seine Stimme sie zusammenzucken ließ, die Arme war wohl noch nicht ganz über ihren Tod hinweg, meinte Quinn etwas wie Ratlosigkeit in ihrem Blick zu erkennen. Ob seiner Frage oder der Situation geschuldet vermochte er nicht zu sagen. Sie beantwortete zumindest die unausgesprochene Frage, wie sie gestorben war, wenn auch nicht so, wie er es sich vorgestellt hatte. Anstatt mit ihm zu reden ließ sie eine Zeichnung für sich sprechen. Quinn schwebte näher um es sich genauer anzusehen. Anscheinend war sie in ihrem Leben eine Magierin gewesen. Die Art ihres Todes weckte Erinnerungen an die Beendigung seines Lebens. "Es tut mir sehr leid. Ich weiß, dass Menschen grausam sind", sprach er zu der Frau. Auch wenn sie das vielleicht nicht tröstete, war es das einzige was er sich zu sagen im Stande fühlte. Vor dem seinem geistigen  Auge sah er wieder die letzten Augenblicke seines Lebens, den Wilderer, der zwei Mal repetierte und erneut auf ihn anlegte, die Kugeln, zu schwach um ihn umzubringen und die Silberne Axt, die allem ein Ende setzte. "Wie heißt du?", fragte er sie um die Bilder wieder aus seinem Kopf zu vertreiben.

Arsinoe | Göttersprössling | London; Nathan (@Winterpfote)

Trotz ihres lockeren Grinsens, brodelte es tief in ihr. Ich würde dir raten, mich nicht noch mehr zu reizen, sonst werde ich dir noch zeigen wer hier krallenlos ist, du Traum-Heini. Sie zuckte mit den Schultern. "Wenn das alles ist, was du mir noch zu sagen hast, kann ich jetzt ja gehen." Sie jubilierte bei dem Gedanken ihn endlich loszuwerden. Und bei ihrer nächsten Begegnung würde der andere Götterspross schneller einen Pfeil im Rücken stecken haben, als er den Nebel heraufbeschwören könnte.

Atria | Engel | Picadilly Circus - wartet auf Elaisa (@Bunny)



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Fr Feb 10, 2017 5:06 pm
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Viktor || Engel (gut) || Big Ben bei Lathiva

Warum hatte er überhaupt den Drachen gegrüßt? Es hätte ihm klar sein sollen dass das Tier ihn bei der Größe wahrscheinlich nicht sehen konnte und ihn bei der Kopfhöhe eh nicht verstand. Vielleicht sollte er hochfliegen, zum Kopf dieses gewaltigem Wesen. Aber was mit dem Wolf? Vik wollte ihn noch nicht wegschicken und das Tier auf Dauer zu tragen war sehr anstrengenden. Also blieb er stehen, warum wusste er selbst nicht. Doch dann beugte sich der große Drache etwas herunter und fragte nach seinem Namen. Eindeutig war es eine Frau oder ein Mädchen, das konnte er an der Stimme erkennen obwohl die Stimme der Drachendame echt rau klang. Wie alt sie wohl war? Bei der Größe musste sie ja wirklich sehr alt sein, vielleicht war sie etwa so alt wie er selbst. Schließlich amtwortete er Ich bin Viktor. Ein Engel der das Gefühl hat nichts zu wissen. Das Tier neben mir ist Nico, ein gewöhnlicher Wolf. Und wer bist du? Es schwang noch immer Respekt in seiner Stimme mit. Die Drachendame war schließlich das größte Wesen was er gesehen hatte und generell der erste Drache überhaupt dem er begegnet war. Eigentlich kannte er Drachen nur aus Erzählungen. In den Erzählungen waren sie immer als großartig dargestellt, aber alles hatte doch seine Schattenseiten. Auch er selbst war nicht durch und durch gut. Aber war er überhaupt ein guter Engel? Und was bezeichnete gut? Da waren sie wieder, die Frsgen die er sich in Letzter Zeit viel zu oft stellte. Egal wie lange er darüber nachdachte, er fand keine Antwort. Gab es auf diese Fragen überhaupt Antworten? Wie um seine Gedanken von sich abzuschütteln, schüttelte sich Viktor. Dann wanderte sein Blick zu Nico. Dieser winselte leise. Wahrscheinlich war der Wolf nur noch da weil er hier war.



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Fr Feb 10, 2017 10:07 pm
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{Cyrian Said | Anführer der Göttersprösslinge |Straßen Londons -> Regent’s Park ;; bei Penthesilea @Maischnee}
Mit einem genervten Seufzen stieß sich Cyrian von der Wand ab, an der er gerade noch gelehnt hatte und zog argwöhnisch die Augenbrauen hoch. Vor ihm stand ein hundeartiges Wesen, groß wie ein kleines Pferd, die Beine so lang wie sein Körper. Unter seinem rötlich grauen Fell zeichneten sich seine Rippen genau wie eine klar definierte Muskulatur ab, unnatürlich schlank wie ein Greyhound. Sein gegabelter reptilienartiger Schwanz zuckte ungeduldig, als wäre er der Warterei überdrüssig und würde sich am liebsten vom Körper losreißen um die Stadt zu erkunden. Seine großen Ohren, die stark an die Ohren eines Hasen erinnerten, abgesehen davon dass sie oben breiter waren als am Ansatz, hatte das Wesen wachsam aufgestellt, sie zuckten bei jedem kleinen Geräusch. Seine rundliche, leicht nach unten gebogene Schnauze war zu einer Grimasse verzogen, die wohl ein Lächeln darstellen sollte, unter seinen Lefzen blitzten rasiermesserscharfe Messer. Die sandfarbenen Augen des Wesens funkelten amüsiert, als sie den jungen Mann musterten und etwas gefährlich Raubtierhaftes glänzte darin. “Was willst du, Sha?“, fragte der Halbgott mit frostiger Stimme, die Temperatur um ihn herum fiel um mehrere Grad Celsius, bis sich die Haare auf seinen Armen aufstellten. Das Lächeln des Biests wurde breiter, verzerrte sich zu einem Grinsen.
“Was ist denn, Kleiner? Begrüßt man so etwa einen alten Freund?“, zischte das göttliche Wesen und gab ein Schnurren von sich, was Cyrian nur dazu veranlasste ein verächtliches Schnauben von sich zu geben. Die Kreatur gab ein hyänenhaftes Kichern von sich. “Ach hab dich nicht so, Cyrian. Darf sich dein Vater denn nicht dafür interessieren, wo sich sein Sohn rumtreibt?“
“Seth hat sich die letzten sechs Jahre nicht für mich interessiert. Warum ausgerechnet jetzt?“ Seine Stimme war immer noch so kalt, dass sie vermutlich das Blut eines Menschen in rotes Eis verwandelt hätte, wenn es möglich gewesen wäre. Vielleicht sprach das Tier die Wahrheit, doch irgendwie beschlich ihn das Gefühl, dass Sha nicht nur auf Befehl seines Herrn nach London gekommen war. Immerhin war es ein Wesen des Chaos und das was gerade in London geschah war so ziemlich das Paradies für Wesen wie ihn. Der Verdacht bestätigte sich, als er seine Frage umging.
“Es gehen Gerüchte herum ... Die Menschen in London sind verschwunden und ein Engel hat sich zum König ernannt. Bei einem solchen Chaos ist es doch nicht verwunderlich, wenn jemand den Gerüchten auf den Grund geht. Es scheint vieles dran zu sein ... Wie stehst du eigentlich dazu? Ich weiß, dass du dich danach sehnst eine Rolle in diesem riesigen Schauspiel der Dunkelheit zu spielen.“ Daher wehte also der Wind. Mit einem resignierten Seufzen schüttelte der Göttersprössling den Kopf.
“Vergiss es Sha. Du solltest doch inzwischen wissen, dass es sinnlos ist. Lass mich in Frieden und such‘ dir einen anderen Trottel, der nach deiner Pfeife tanzt“, murmelte er leicht genervt. Es war nicht das erste Mal, dass der merkwürdige Gottesschakal aus der Unterwelt versuchte ihn dazu zu bewegen, seiner Herkunft und dem damit verbundenen Verlangen nach Chaos nachzugeben. Langsam aber sicher ging ihm dieses vermaledeite Ding gehörig auf die Nerven. Mit einem leisen Grummeln stapfte er auf das Ende der Seitengasse zu. Würde er noch länger in der Gasse mit Sha verweilen würde er den Schoßhund seines Vaters noch mit einem Sandsturm gegen die nächste Wand klatschen. Die Luft schien für einen kurzen Moment unter Strom zu stehen. Hinter sich hörte er noch die spöttische Stimme von Sha: “Oh du kannst weglaufen so viel du willst, Kleiner. Man kann seinem Blut nicht entkommen. Eines Tages wird dich alles einho-“ KLONK! Mit einem leisen Rauschen erfasste ihn eine Windböe aus Sand und im nächsten Moment hörte man nur wie etwas dumpf gegen eine Mauer schlug. Blödes Vieh.

Gedankenverloren lief Cyrian durch die Straßen Londons. Irgendwie ließen ihn die Worte des Chaoswesens nicht so kalt wie sie es eigentlich sollten. Verdammt. Er durfte nicht darüber nachdenken. Er atmete einmal tief durch und schob die Gedanken fort, so weit weg er konnte. Stattdessen versuchte er sich auf die Umgebung zu konzentrieren. Nebel kroch über die menschenleeren Straßen. London wurde mit jedem Tag trostloser. Noch vor nicht allzu langer Zeit war die Stadt noch lebendiger gewesen als Alexandria damals, eine riesige Metropole, pulsierend mit Leben. Es war traurig welches Chaos nun herrschte und die jüngsten Ereignisse hatten nicht gerade dazu beigetragen, dass es sich schnell besserte. Er hoffte nur, dass die Leute in Rom etwas herausgefunden hatten, was ihnen von Nutzen sein konnte. Mit einem leisen Seufzen bog er um eine Ecke. Er hatte nicht gerade darauf geachtet wohin er gegangen war und fand sich nun am Regent’s Park im Norden Londons wieder. Wenn er schon einmal hier war konnte er auch genauso gut durch den Park laufen, auch wenn er vermutlich nicht allzu nahe an den See gehen würde, wenn es sich vermeiden ließ. Er mochte die Parks in London, sie waren schon immer ein schöner Rückzugsort gewesen, ein kleiner Moment der Ruhe inmitten einer Stadt voller Hektik. Für einen kurzen Augenblick schloss er die Augen und atmete die frische Luft ein, den Geruch des Wassers und der Pflanzen, die langsam verschwanden. Der Herbst war eigentlich auch nichts weiter als die Jahreszeit des Todes wenn man genauer darüber nachdachte.
Nach einer Weile des gedankenlosen Spazierens fiel ihm etwas ins Auge: Ein Mädchen saß auf einer Parkbank am Wasser. Neugierig ging er etwas näher heran, um durch den Nebel etwas zu erkennen – und es verschlug ihm beinahe den Atem. Sie war wahrlich wunderschön. Ihre rabenschwarzen Locken hatte sie zu einem einfachen Zopf zusammengebunden, ihre Kleidung war ungefähr genauso dunkel und weit geschnitten, sodass ihre Figur darunter nur schwer zu erahnen war. Ihre Haut war blass wie eine zarte Blüte im Frühling. Doch das schönste an ihr war wohl das strahlende Lächeln auf ihren Lippen, als sie vor sich eine Blume aus dem Boden sprießen ließ und diese mit ihren engelsgleichen himmelblauen Augen betrachtete. Für einige Minuten konnte er nichts anderes tun als sie mit offenem Mund anzustarren und zu beobachten, wie sie mit der Blüte spielte, die sie soeben erschaffen hatte. Irgendwie wollte er sie nicht dabei stören und doch war er neugierig. Wer war sie und warum war sie hier? Er zögerte. Verdammt warum saß sie so nahe am Wasser? Er spürte wie er bei dem Gedanken so nahe ans Wasser zu gehen leicht zu zittern begann. Und doch hatte dieses Mädchen etwas an sich, das ihn dazu brachte sich zu überwinden und zu ihr zu gehen. Schließlich gab er sich einen Ruck und ging zu der Fremden hinüber.
“Das ist eine sehr schöne Blume“, murmelte er als er die Blüte erneut betrachtete. “Tut mir leid, falls ich dich bei irgendetwas störe, aber ich habe beobachtet was du gerade aus dem Boden gezaubert hast. Es ist immer wieder faszinierend wozu manche Leute imstande sind.“ Er setzte ein strahlendes Lächeln auf und sah noch einmal hinunter auf den Boden und dann wieder zu ihr. “Ich bin Cyrian Said. Darf ich nach dem Namen der schönen Fremden vor mir fragen?“
{1176 Wörter}



©Habichtstern
Fr Feb 10, 2017 10:10 pm
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[Araziel / Oberster Gefallener Engel / Thronsaal]

Seine Augen wurden noch schmäler, als sie es schon waren und sein Kiefer spannte sich etwas an, als er die Worte von Agash hörte. Es war also eine Ruine der Engel – was hatte er auch anderes erwartet. Seine Hände ballten sich leicht zu einer Faust, um sie schlussendlich wieder zu öffnen. Er durfte jetzt nicht die Kontrolle über sich verlieren, nur weil es ihn ärgerte, dass er nicht selbst darauf gekommen war. Sie waren ein Stück weiter und während die anderen noch zurück reisen mussten, befand er sich selbst schon al der Quelle. Der gefallene Engel beschloss also, dass er selbst nach der Ruine suchen würde. Jedenfalls soweit er sich von diesem kleinen Thronsaal entfernen konnte. Sein Platz war nicht sicher und einige Wesen, waren gegen seine selbsternannte Körnung. Eine davon befand sich noch immer in diesem Raum. Der Blick der auf ihn lastete war wie Feuer und die Dunkelheit verdichtete sich um ihn herum. Die Schatten nahmen Formen und Gestalten von kleinen Monstern an, die ihre Tentakel nach der Obersten Engelin ausstreckten. Als sie auf ihn zukam setzte er ein künstliches Lächeln auf. „Wie charmant Prime. Aber sei dir gewiss, dass ich viele Jahrtausende herrschen werde. Die Finsternis, wird diese Welt beherrschen, nicht das Licht.“ Seine Worte waren tief und geschmeidig, doch man hörte ebenso die Verachtung auf jene Person heraus, denen er diese Sätze geschenkt hatte. Seine Augen verfolgten ihren kühnen Gang nach draußen und erneut war er versucht sie aus dem Weg zu schaffen. Ein Streich mit den Schatten, ein gezielter Schlag durch das Herz…so einfach und doch wusste er, dass es niemals einfach sein würde. Sie besaßen beide Macht  und sie waren einander beinah ebenbürtig, es war nur eine Frage der Zeit bis einer diese Grenzen austesten würde. Nach einer Weile erhob streckte er sich und verschränkte die Arme. Er musste überlegen wo er mit der Suche begann und wen er dafür beauftragen konnte hier achtzugeben. Suchend sah er sich nach seinen wohl einzigen Freund um. Wenngleich es wohl eine andere Art der Freundschaft war, als wie man es erwarten würde.

[Sorrow / Göttersprössling / Wohnung in der Stadt – kann gefunden und angesprochen werden]

Das tiefe Grollen, dass seine Kehle verließ hallte immer wieder im Raum weiter, als die Geräusche nicht verstummt waren. Derjenige der eingebrochen war, musste wohl zu denen gehören, die verrückt geworden waren. Missmutig versuchte er seinen Weg durch die Räume zu finden, bei denen er verborgen bleiben konnte. Das Klirren von Töpfen und anderen Gerätschaften hallte in seinen Ohren wieder und frustriert hielt er sich diese zu. Der Ton war unerträglich für seine empfindlichen Sinne und sein Körper schien nicht zu wissen, ob er sich verwandeln sollte oder nicht. Diese Zerrissenheit trieb auch ihn an den Rand des Wahnsinn und er griff sich leicht an die Stirn, während er etwas taumelte und an die Wand krachte. So viel zu dem Thema, er wollte verborgen bleiben. Der Schmerz in seinem Kopf war jedoch zu stark, als das er sich weiter darum kümmerte. Ein Schrei trat aus seiner Kehle, während er auf den Boden sank und sich die Ohren zuhielt. Es sollte doch nur aufhören! Dieser Ton…dieses zerren an seinem Körper…dieser Hunger in seinem Magen. Alles…alles sollte einfach nur aufhören. Beinahe wimmerte er schon, während er seine Finger in die Schläfe grub und sich dabei ein wenig blutig kratzte. Seit er in dieser Finsternis gefangen gewesen war, hatte er das Gefühl, dass er immer mehr an Verstand verlor. Diese Welt war so leer…so grausam…so verrückt. Ein gepeinigtes Kichern erscholl und er zuckte ein wenig zusammen, bis er erkannte, dass es seine eigene Stimme gewesen war, vor der er sich erschrocken hatte.

[Silva / Magier / Anghous Haus -ansprechbar]

Es hatte lange gedauert bis er wieder aufgewacht war, doch irgendwann hatte in diese Dunkelheit los gelassen und er war verwirrt in einem sterilen Raum erwacht. Geräte hingen an seinem Körper und mit einer Bewegung riss er sich die Schläuche von seinem Körper. Was war geschehen? Was…war? Er schüttelte den Kopf und versuchte sich aufzusetzen, als ihn sofort leichter Schwindel erfasste und er wieder zurück auf sein Bett sank. Ein Stöhnen drang von seinen Lippen und er merkte wie trocken sein Mund war. Wasser, das war es was er nun brauchte, aber zuvor musste er es überhaupt schaffen wieder auf die Beine zu kommen. Solange ihm so schwindelig war, brauchte er gar nicht einmal versuchen noch einmal aufzustehen.

(Sorry für die eher kurzen Posts, aber ich bin derzeit in nem RPG tief ;-;)



©Rehstern
Sa Feb 11, 2017 11:21 am
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》Prime | Oberster Erzengel | London > Straßen von London 《

Die Engelsdame spreizte ihre Federn und genoss den Wind der ihr ins Gesicht wehte und ihre Haarsträhnen die lose in das feine Gesicht hingen flatterten in der Luft. Sie hob ihre rechte Hand und strich die Strähnen zurück hinter ihre Ohren. Ihre Flügel glitten durch die Luft und zerschnitten diese förmlich. Sauber und ohne eine Wunder zurück zu lassen. Die Wolken hingen über ihr und bewegten sich langsam vorwärts. Ließen sich von ihrem Ziel nicht abbringen. Sie wäre gerne wie die Wolken. Mit sanfter Gewalt hielten sie an ihrem Ziel fest. Sie selbst hielt auch an Zielen fest aber doch gab sie immer zu schnell auf. Gedankenversunken flog sie über ihre Heimatstadt. Würde sich viel ändern wenn das böse gewann? Ihre Flügel  streiten in Wolken und sie sank wieder etwas ab. Sie wollte die Stadt nochmal betrachten ehe sich verheerende Veränderungen kund tun würden. Sie vermissten das alte London voller Menschen. Wo diese wohl angeblichen waren..? Sie fühlte sich unbeholfen und ihr Schädel brummte. Der Satz den ihr der neue 'König' nachgeholfen hatte ehe sie den Saal verlassen hatte klang ihr noch nach. Tausende Jahre... Niemand würde diesen aufgeblasenen Kerl solange ertragen können! Mit wutverzerrtem Gesicht flog sie weiter. In weiten Bögen umkreist sie ein hohes Gebäude und schoss dann wieder hoch. Doesesmal über die Wolken. Die Wolken gaben weich nach als sie durchschoss. Ihre Flügel schnitten durch die Luft. Feinsäuberlich und hinterließen keine Wunde, wie immer. Durch Die Wolken durch die sie flog jedoch sah man deutlich,dass sie keinesfalls unberührt in der Luft wobei und ihre Wege verfolgten. Langsam aber doch irgendwie schnell. Ihre Wut auf die Kröung machte sich bemerkbar denn ihr Tempo schien deutlich zu steigen. Sie schoss durch die Luft und sah nurnoch verschwommen wie die Welt an ihr vorbei zog. Auch wenn sie schnell unterwegs war verließ sie nicht den Luftraum von London. Wäre alles so wie früher.. Sie seufzte leise in sich hinein. Normalerweise ließ sie Gefühle nur selten zu aber da sie alleine war scheerte es sie recht wenig ob sie weinte,vor Wut schrie oder was man sonst so machte wenn man einen Gefühlsausbruch hatte. Sie dachte an den vermeintlich,neuen König. Wie konnte man dich nur so verändern? Wie würde er dieses Königreich regieren? Was würde mit ihr geschehen? Seinen Hass auf sie war ja kein Geheimnis. Wie hatte sie damals nur mit so jemandem etwas zu tun haben gekonnt? Verräter der Krone.. Eine Selbstkröung! Pah. Eine Armee! Pah. Wütenden schoss sie dunkle Lichtkegel urch die Wolken und hinterließ kleine löcher. Mittlerweile war sie stehen geblieben. In der Luft und ärgerte sich über das Geschehene. Eine Kugel aus schwarzem Licht nach dem anderen Pfeffer durch die Luft und verloren sich in der Ferne. Geräusche des Kampfes drangen an ihre Ohren und immer verärgerte schoss sie kleine Kugeln durch die Luft. Ihr doch gleich wob sie auftreiben und Schaden anrichten würden. London war sowieso dem Untergang geweiht. Mit so einem König sowieso! Sie spürte wie sich ein Gefühl in ihr breit machte. Wie vom Blitz getroffen stockte sie den Sturm von schwarzen Lichtkegel auf London. Sie war so wütend weil sie eifersüchtig war! Sie wollte selbst immer herrschen! Ihre Hände erloschen und sie schaute mit geschützten Lippen beleidigt weg als ob ihr jemand etwas unmögliches unterstellt hatte. Eifersüchtig? Iwo! Sie wollte eben nur, dass das Licht siegte. Von wegen die Dunkelheit würde herrschen und nicht saß Licht! So was konntenicht die anderen Wesen nicht dulden. Sie würden sich sicher wehren. Ihre Fakten auf der Stirn lösten sich die entstanden waren weil sie die Stirn runzelte. Sie mussten sich lediglich verbünden um diese Schreckensherrschaft zu beenden. Nicht jeder würde sich der Dunkelheit anschließen.  Nicht jeder würde das Licht verraten. Entschlossen sank sie wieder unter die Wolken und segelte über die Stadt. Wut und Hass waren verflogen wie die kleinen Lichtkugeln. Irgendwo in der Luft. Stattdessen war wieder die Kälte in ihre Züge eingetreten wie es eben Standart war. Ihre blauen Augen glitten über die Stadt wie ein Späher. Und sie hielt Ausschau nach Wesen. Nach Wesen die wie sie nicht an die Herrschaft der Finsternis glaubten. Wie hatte es überhaupt so weit kommen können? Das gute siegte immer über das böse! So war es doch immer schon. Und so sollte es auch bleiben. Ihre Blicke erhaschen zwei Gestalten in den Straßen  (Maylie & Jacob). Sie schienen ein Werwolf und ein Engel zu sein. Hoffentlich kein gefallener Engel! Sie schoss in Windeseile  auf die beiden zu und kam elegant vor den beiden zum Halten. Sie hoffte niemanden zu stören aber wenn doch konnte es ihr gleicht sein. Ihr Anliegen qar wichtiger als alles andere. Fand sie. "Hallo ihr zwei. Ich hoffe ich störe nicht.", begrüßte sie dchnell die beiden Wesen. Vielleicht kannten die beiden sie sogar. Sie schaute sich um und merke ziemlich spät in welche Situation sie gerade reingeplatzt war. Wenn Sie ehrlich war, war es ihr egal. Prime runzelte verwirrt dir Stirn und versuchte genauer heraus zufrieden was sich hier gerade abspielte. Ihre weißen Schwingen klappte sie dabei ein. Sie fühlte sich mit ihnen immer so breit. Auch wenn sie ihre Flügel liebte, hegte und pflegte. Doch sie wollte sie manchmal in solchen Straßen einfach nur abschneiden. Angenervt strich sie eine anstehende Feder glatt und versuchte das zerzaust Federleiste ihrer Flügel ein bisschen ordentlicher zu machen. Eine weiße Feder fiel aus und segelte langsam zu Boden. Ein leichter Windstoß erfasste die Feder und sie trudelte unbeholfen mit dem Wind mit. Manchmal fühlte sich Prime genauso unbeholfen vom Wind oder dem Strom mitgerissen. Wie gebannt schaute sie der Feder nach. Dann schüttelte sie den Kopf und drehte ihren Kopf wieder zurück zu den anderen beiden mit denen sie sprach. Das andere Wesen welches die beiden zu ärgern schienen bemerkte sie erstmal nicht. Blendete dieses vielleicht sogar aus. Und diese Slave oder wie sie hieß kannte sie sowieso nicht. War das hier etwa ein Familiendrama? Sie grummelte leise. Vielleicht hätte sie jemand anderen ansprechen sollen.

(Out : @Maischnee & Flinke Feder : Hoffe das passt so. Bin am Handy xD)



©Gast
Sa Feb 11, 2017 3:28 pm
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Slave | gefallene Engelin | Straßen Londons bei Maylie, Jacob, Jake und Prime


Slave seufzte leicht. Eigentlich wollte sie nicht, dass ihre Schwester Maylie sie sah. Und dennoch geschah es. Langsam entfernte sie sich von Jake, dem der "Spaß", wie er es nannte, anscheinend verging. Langsam ging sie auf Maylie und Jacob zu. "Hi, May..."

Slave blieb stehen, als ein weiteres Wesen das Geschehen besuchte. Ein Engel, noch dazu ein Erzengel (Prime). Slave seufzte. Das hat mir jetzt auch noch gefehlt...

Out: Sorry, wenns so kurz ist, hab grad wenig Ideen ^^



©Dahlienblüte
Sa Feb 11, 2017 8:00 pm
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Tamyra | Erzengel [gefallen]| Thronsaal; bei Araziel

Die junge Frau hatte sich bisher im Hintergrund gehalten und beobachtete das Geschehen. Nach einiger zeit beschloss sie sich Araziel zu nähern und ihren Platz neben ihn einzunehmen. Immerhin war sie einer der zwei Erzengel, diejenige die schon länger das Amt belegte. Tamyra war stolz darauf diesen Rang tragen zu dürfen. Dies bedeutete das Araziel ihr vertraute und es war nicht wirklich einfach sein Vertrauen zu gewinnen, da sprach tamyra aus Erfahrung. Sie verließ die Schatten und trat näher zu ihm. Vor ihm blieb sie kurz stehen, verbeugte sich ehe sie den Platz zu seiner rechten Einnahm. Er war nun ihr König und sie müsste es respektieren. Das musste sie schon immer. Doch ehrgeizig wie sie war, würde sie darum kämpfen seinen Platz einzunehmen, wenn es dazu kam das er sich überschätzte. Sie verschränkte ihre Arme leicht vor der Brust und ihr kalter Blick glitt durch die Menge. Zum Anlass, da sie natürlich wusste das Araziel den Thron besteigen würde, hatte sie sich etwas schickeres angezogen. Eine enge schwarze Hose bedeckte ihre schlanken Beine und eine elegante bordo-rote Bluse zierte ihren Oberkörper. Darüber trug sie noch eine schwarze Lederjacke und schwarze Schuhe mit Absatz, das sie noch größer wirkte als sie ohne hin schon war. Vielleicht wirkte ihr Auftreten ein wenig bedrohlich, aber Tamyra fand, das es besser war wenn sie bedrohlich wirkte, da sie genau das auch bewirken wollte. Ihre Augen verengten sich zu Schlitzen als sie Araziels größte Feindin und Konkurrenzin wahrnahm. Prime. Nur mit widerwillen hielt sie sich aus dem Gespräch zurück, doch verriet ihre leicht angespannte Haltung das sie sich selbst wirklich widerstrebte und sich dazu zwang ruhig zu bleiben. Ihre Augen zeigten den hass den sie gegen die Engelin verspürte, den sie gegen alle guten Engel verspürte... Erst als Prime wieder den Saal verlassen hatte entspannte sie sich und blickte zu Araziel der sich erhoben hatte. Mit wenigen Schritten hatte sie sich auch schon etwas genährt und sofort spürte sie das er etwas plante. Mit ruhiger und leiser Stimme fing sie an zu sprechen. "Und Araziel? Was hast du als nächstes geplant?" Tamyra ahnte das es nicht Araziels Wille war, das jemand ungewollt etwas erfuhr, was er nicht sollte. "Egal was es ist, ich möchte dir nur sagen, dass ich dir voll und ganz zur Verfügung stehe." Sie verbeugte sich nochmals leicht und Blickte zu ihm hoch. Sie würde jede Chance nutzen um ihm ihre Treue zu beweisen. Er solle nicht irgendwann anfangen an ihr zu zweifeln.

Alicia | 2. Anführerin der Vampire | Straßen Londons -> Hyde park

Die Frau ging durch die einsamen und von Menschen verlassenen Straßen Londons und musterte jede Gasse genau. Sie fragte sich wo Helen war. Sie wollte sie aufsuchen und mit ihr reden, immer hin war sie ihre Stellvertreterin. Jedoch fand sie keine Spur von der Vampirin. Kurz seufzte sie frustriert auf ehe sie ihren Weg zum Hyde park fand. Ein wenig hoffte sie sogar sie dort vorzufinden. Alicia hatte bemerkt das es Helen in letzter Zeit mal mehr oder weniger gut ging. Es reizte sie herauszufinden was der Grund dafür war. Einen Fehltritt durfte die Anführerin sich jedoch nicht leisten, dafür hatte sie viel zu viel Verantwortung zu tragen. Alicia verschnellerte ihre Schritte und suchte mit ihren grünen Augen nun den Park ab. Irgendwie wurde ihr mulmig je mehr sie drüber nachdachte was mit Helen los sein könnte. Innerlich hoffte sie das es ihr gut ging und sie sich ihr anvertrauen könnte. Bald schon nahm sie Umrisse einer person auf dem grasgrünen Boden wahr und ging vorsichtig und wachsam auf näher zu diesen. Mit klarer Stimme sprach sie Worte zu den immer klarer werdenden Umrissen vor ihr. "Helen? Bist du das?" Noch wusste Alicia nicht ob es sie war, doch das würde sie in jedem Moment herausfinden....

(Sry, das die Post mit den beiden so spät kommen. ich hoffe die beiden Post sind okay und das es vorallem für @Bran und @Strahlenlicht okay ist, wenn Alicia auftaucht bzw. sich dem Drama anschließt ^^)



©Nymeria
So Feb 12, 2017 9:06 pm
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Gönn dir, Leo ;D

Penthesilea | Göttersprössling – Regent’s Park, bei Cyrian
Die junge Frau nutzte jede freie Minute, um von Zuhause wegzukommen und sich irgendwohin zurückzuziehen, wo sonst niemand war. Wo sie ihre Ruhe hatte und sich endlich einmal entspannen konnte, wenn sie es denn nicht längst verlernt hatte. Wann Penthesilea zum letzten Mal so richtig glücklich war, konnte sie nicht sagen. Das war zu lange her. Vielleicht hatte sie nie so etwas wie Freude oder Glück verspürt. Vielleicht war es ihr einfach nicht möglich, so zu fühlen. Penthesilea hatte die Zeit genutzt, um etwas durch die Straßen der Stadt zu laufen. Der Regen und das allgemein eher schlechte Wetter würde so manch einen Menschen dazu verleiten, lieber drinnen zu bleiben, wo es schön gemütlich und warm war, doch sie hielt es kaum in ihrer Behausung aus. Zwar war ihr Onkel für ein paar Tage nicht da, was ihr zumindest etwas Luft gab, wieder freier zu atmen, doch das Gefühl, nichts wert zu sein, hielt sich hartnäckig an ihr fest. So wie Kälte, die ging auch kaum weg, wenn sie sich einmal niedergelassen hatte. Penthesilea hatte sich letztendlich für den Regent’s Park entschieden, um dort etwas auszuruhen. Zwar hatte sie Menschen so weit es ging gemieden, doch es war jedes Mal ein Schock, wenn jemand um die Ecke bog. Und hier war es wegen des Regens zum Glück recht leer. Kaum einer kam auf den Geschmack, den Park zu besuchen und so nah am Wasser langzulaufen, wenn der Boden von Schlamm überzogen wurde. Es passte doch wie perfekt zu ihrer Stimmung. Zwar durchnässte der Regen ihre Kleidung und sie fröstelte leicht, doch das war es wert. Hauptsache raus kommen. Frei sein. So gut es eben ging. Das angrenzende Wasser war zwar recht verlockend, doch sie entschloss sich, nicht zu nah heranzugehen. Eine Schwimmübung um diese Zeit wäre für ihre Gesundheit sicher nicht das beste. Wobei sie sonst recht wenig Wert darauf legte. Aber es grenzte dann doch an Selbstmord. Sie umrundete den Park mehrmals und schaffte es so zumindest etwas, ihren Kopf frei zu bekommen und ihre Ängste fürs erste zu verbannen. Allerdings war es schwer, sich selbst kaum zu verstehen, einen Onkel zu haben, der sie ständig anfassen wollte und der ihr verbot, das zu tun, was sie am liebsten mochte. Penthesilea wusste nicht, woher ihre Fähigkeiten kamen und wieso er es ihr untersagte, obwohl es doch das einzige war, was sich gut anfühlte. Was sich richtig anfühlte. Einmal blieb sie stehen und starrte auf das Wasser, wie es dahinfloss und wie die Regentropfen auf die Oberfläche prasselten. Es war gut, sich um nichts zu sorgen, alles auszublenden und nur im Moment zu verweilen. Das Wasser half ihr stets dabei. Es war ja immerhin ein Vorteil, dass man es ihr wohl kaum verbieten konnte, vor sich hin zu starren. Sie zog den Mantel enger um sich, um nicht doch zu frieren oder gar krank zu werden und setzte sich dann auf eine freie Bank. Die Feuchtigkeit störte sie nicht, vielmehr ließ sie sich einfach nieder und atmete einmal tief durch. Es tat gut, hier zu sein und zu versuchen, sich zu entspannen. Vielleicht konnte sie ja…Schnell blickte sie sich um, dass auch niemand in der Nähe war. Es würde ihr gerade alles andere als passen, wenn sie jemand beobachtete – oder noch schlimmer sogar ihr Onkel heimlich hier war, um sie wieder anzuschreien, dass diese Fähigkeit nichts zu bedeuten hat und sie das lassen solle. Als sie sich aber vergewissert hatte, dass sie allein war, hob die junge Frau die Hand und beäugte den Grasflecken vor sich misstrauisch. Es war so fad…ein paar hübsche Blumen würden es doch sicher schöner machen. Der Göttersprössling zeichnete bestimmte Linien in die Luft und sah zu, wie ein kleiner Spross wuchs, der sich rasch in eine hübsche, blaue Blume verwandelte. So blau wie ihre Augen…naja fast, sicher war diese Blume weitaus schöner als ihre Augen. Sie lächelte, als sie sah, wie das kleine Pflänzchen größer wurde und sich die einzelnen Blüten bildeten. Das war doch viel besser! Sie wollte sich gerade daran machen, eine weitere Blume zu zeichnen, damit die Blaue nicht so einsam war, als plötzlich eine Stimme ertönte. Penthesilea erschreckte sich so sehr, dass die Magie verblasste und die Blume verschwand. Einzig blauer Staub blieb zurück, der sich aber sofort mit dem schlammigen Boden mischte. Da war jemand! Wie konnte das sein, sie hatte doch extra darauf geachtet, dass niemand hier war und sie sehen konnte! Sie stand auf, hektisch und ängstlich, ihr Herz klopfte wie wild. Erst war sie zufrieden und zumindest etwas entspannt und jetzt das…war das etwa ihre Strafe dafür, dass sie verbotene Dinge tat? Aber sie konnte doch nicht anders! Der Mann, der da vor ihr stand, schien offenbar gesehen zu haben, was sie da tat und sprach sie sofort darauf an. Penthesilea starrte zu Boden, völlig verwirrt. Sie wusste nicht, was sie sagen sollte. Am liebsten wollte sie davonlaufen, gar nicht erst eine Konversation beginnen, doch etwas sagte ihr, dass das wohl keine gute Idee war. „Okay, ruhig. Er scheint doch nett zu sein und er hasst dich nicht für das, was du tust…sei einfach höflich, dann wird das schon…beruhige dich einfach.“ Dachte sie, doch es half kaum. „Ich-ich“ stammelte sie unsicher, wagte es noch immer nicht, dem Mann in die Augen zu schauen. „Danke...aber ich darf das eigentlich gar nicht, ich sollte es lassen…es bringt nur Ärger.“ Wäre es wirklich besser, es sein zu lassen? Vielleicht hätte sie dann keine Gesellschaft bekommen…“Alles was du tust, fällt auf dich zurück.“ Als der Mann ihr seinen Namen sagte, zögerte sie kurz. Er kam ihr bekannt vor…sie glaubte, ihn zumindest schon einmal gehört zu haben, auch wenn sie sich sicher war, ihm nie vorher begegnet zu sein. „Ich-eh…ich bin niemand besonderes, niemand, dessen Namen man kennen muss“ sagte sie unsicher, trat einen Schritt zurück und hoffte, ihn nicht verärgert zu haben. Sie wusste zu genau, was Männer taten, wenn sie verärgert waren. Ihr blieb nur zu hoffen, dass er es nicht übel nehmen würde…und ansonsten war der Weg hinter ihr frei, vielleicht wäre sie schnell genug, doch noch zu entkommen. Wenn sie diese Situation nur besser einschätzen könnte…



©Saphirflügel
Mo Feb 13, 2017 12:50 pm
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Lathiva/Gestaltenwandler/Mitglied/Staßen Londons bei Viktor

Dunkler rotschwarzer Rauch stieg aus der Nase des Drachens als diese ihren Kopf etwas herab zu dem Wesen und  seinem Begleitet herabsenkte. Aufgrund des Höhenunterschiedes kam ihr die Stimme des Engels recht leise vor, doch beim herabsenken ihres Kopfes konnte sie den kleinen Engel schon besser verstehen. Ihre Ohren richteten sich nach vorne um mehr von der Stimme aufzunehmen. Der Engel stellte sich und den Wolf neben sich vor, welchem Lathiva mit ihren Augen,die wie reine grüne Smaragde schimmerten, zuwandte und ihn einen Moment lang inspizierte. Wahrlich konnte sie den Respekt in der stimme des anderen Wahrnehmen und ein kurzes Grinsen zog sich über die Züge der Drachin. Dabei hoben sich ihre Lefzen an und emblösten ihre scharfen Zähne. Ein Grinsen was mehr einem Zähnefletschen glich. Das wusste der Drachen auch. "Ich bin Lathiva" erwiderte sie mit noch gerauhter Stimme und beschloss dann ihre Menschliche Form anzunehmen, da, wie sie sich kannte es ihr ziemlich schnell auf den Geist ging wenn sie kaum etwas verstand was der andere sagte.
Ihre Schuppen begannen stärker zu leuchten und schienen beinahe zu brennen und zu verschmelzen. Dabei war sie einen Schritt zurück getreten um den Engel vor sich, und seinem Wolf keine brennenden Schäden zu hinterlassen. Ihr Körper verformte sich langsam zurück zu ihrem Menschlichen Körper. Schuppen wurden zu Haut und Kleidung zurückverwandelt, die Schnauze zog sich zurück und formte ein normales Gesicht. Flügel und schwanz verschmolzen wieder mit ihrem Körper. Die Hitze und das Feuer verebbte langsam wieder als sie nun auf gleicher Höhe mit Viktor und seinem Wolf stand. Dann neigte sie noch leicht ihren Kopf wie sie es aus Angewohnheit tat und fügte zu ihrer Vorstellung noch "...Mitglied der Gestaltenwandler" hinzu.



©Schokokiller
Mo Feb 13, 2017 6:20 pm
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Viktor || Engel (gut) || Straßen Londons bei Lathiva

Vik wich einige Schritte zurück als sich die Gestaltenwandlerin in ihre menschliche Form zurückverwandelte. Schließlich hatte er nicht vor gegrillt zu werden und dann für einige Zeit in diesem Lichttunnel vor sich hinzugammeln. Es war ja nicht so als würde es ihn stören wenn er sich mal für ein paar Jährchen aufhielt, wenn man Jahrtausende überlebte machten ein zwei Jahre nicht viel her, aber dort war es einfach unglaublich langweilig. Die nächsten Worte der Gestaltenwandlerin holten ihn in die Gegenwart zurück. Lathiva, der Name war ihm nicht bekannt. Aber gut. Dass sie eine Gestaldwandlerin war wusste er ja nach der Verwandlung eindeutig. Ohne das er darüber nachdachte rutschte es ihm heraus [bWarst du als Drache schon immer so groß oder kommt die Größe vom Alter? W[/b] Naja, etwas unhöflich war das vielleicht schon gewesen, aber das was er gesagt hatte konnte er wohl eher weniger gut zurücknehmen. Solange sie ihn nicht in einen Flammenball aufgehen ließ war ja alles in Butter. In Butter, was war das überhaupt für eine komische Redewendung? Er würde jedenfalls nicht gerne irgenwo in einem Riesenklotz Butter gefangen sein, da war ihm der öde Lichttunnel dann doch lieber. Und überhaupt, erhitzte Butter gab immer eine Riesensauerei. Vik schüttelte leicht den Kopf. Alles in Butter, Menschen kamen schon auf echt komische Ideen. Vielleicht sollte er sich lieber mehr auf seinen Gegenüber konzentrieren anstatt bet sinnlose Sprüche von Menschen nachzudenken und sich zu fragen was er wollte. Also fixierte er [color:6688=00ccff] Lathivas Nase. Warum auch immer, er sah Leuten nicht gerne in die Augen. Augen hatten so etwas einzigartiges. Ein Blick konnte viel sagen.



©Leopardenhauch
Do Feb 16, 2017 12:51 pm
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Cyrian Said | Anführer der Göttersprösslinge | Regent’s Park ;; bei Penthesilea @Maischnee
Mit einem sanften Lächeln beobachtete der Halbgott wie das Mädchen eine wunderschöne Blume in der Farbe ihrer Augen aus dem Boden sprießen ließ, welche allerdings zu Staub zerfiel als er sie ansprach. Vermutlich hatte er sie halb zu Tode erschreckt, weshalb er sie entschuldigend ansah und ihr ein warmes Lächeln schenkte. Es war keinesfalls seine Absicht gewesen sie so zu erschrecken. Sie war hektisch aufgesprungen und wirkte ängstlich wie ein verschrecktes Reh, bereit jeder Zeit zu verschwinden, wenn es nötig sein würde. Was veranlasste sie dazu so zu reagieren? Irgendwie tat sie ihm leid und er bereute es ein wenig, sie angesprochen zu haben. Nachdem sie sich ein wenig beruhigt hatte, gab sie schließlich einen Kommentar zu ihren Fähigkeiten ab auf die  er sie ja so dreist angesprochen hatte. „Danke … aber ich darf das eigentlich gar nicht, ich sollte es lassen … es bringt nur Ärger.“ Das war also der Grund warum die Blume zu Staub zerfallen war und warum sie so ängstlich war. Sie hatte wohl schon öfter Ärger bekommen weil sie ihre Fähigkeiten eingesetzt hatte. Warum waren Menschen teilweise so grausam und von Angst verzerrt, dass sie das Übernatürliche aus ihrem Leben verbannen obwohl es doch immer da war? Kurz flackerte jene Wut in ihm auf die er vor Jahren in diesem verdammten Forschungslabor verspürt hatte, doch er verscheuchte sie schnell wieder. Wenn er jetzt wütend wurde würde er die Fremde wohl endgültig in Angst und Schrecken versetzen, was nun ehrlich gesagt echt nicht sein musste. Noch immer lächelnd musterte er sie erneut. Ihre Kleidung war ziemlich durchnässt und ihre Haltung schien sich auch nicht wirklich zu lockern. Der Frage nach ihrem Namen wich sie aus, was Cyrian dann doch ein wenig stutzig machte. Wer war sie? Und warum war sie so ängstlich und unsicher? Ihre Fähigkeiten waren definitiv nichts wofür man sich schämen müsste, auch wenn er sich nicht ganz sicher war weshalb sie dafür gehasst wurde. Eine Magierin schien sie nicht zu sein – er hatte die Pflanzenmagie der Magier gesehen und die Magie des Mädchens ähnelte dieser Magieform nicht im geringsten. Ansonsten gab es nur noch eine Möglichkeit: Sie war ein Götterspross wie er selbst. Das würde einiges erklären. Er war positiv überrascht davon, dass er jemanden seiner Art gefunden hatte – er war zwar Anführer der Göttersprösslinge aber aktuell war es mehr ein in die Winde verstreuter Haufen Leute ohne Struktur und Ordnung.
Natürlich entging ihm nicht, dass sie einige Schritte rückwärts ging, als sie seine Frage nicht beantwortete, vermutlich aus Angst er wäre verärgert. 'Oh man.. Das dürfte lustig werden', schoss es ihm durch den Kopf, als sich ein sanftes, verständnisvolles Lächeln auf seine Lippen legte.
"Keine Angst, ich bin nicht die Art von Mensch, der gleich austickt, wenn man eine Frage nicht beantwortet oder sowas in der Art. Ich kann dich verstehen, für dich bin ich ein Fremder und es wäre leichtsinnig einem Fremden sofort zu vertrauen. Wenn du mir deinen Namen nicht sagen möchtest, so werde ich deine Entscheidung akzeptieren. Ich persönlich fände es aber ein wenig taktvoller, wenn ich einen Namen hätte, als wenn ich mich wie andere Jungs verhalten und dich einfach plump "Kleine" oder "Süße" nennen würde", erklärte er sachlich und versuchte seine Stimme so sanft und beruhigend wie möglich klingen zu lassen. 'Früher oder später werde ich deinen Namen ohnehin erfahren, wenn du wirklich ein Abkömmling eines Gottes bist', dachte er leicht belustigt, ließ sich allerdings nichts anmerken. Er hoffte nur, dass er nichts falsch machte. Das Mädchen vor ihm faszinierte ihn, auch wenn er es vermutlich nicht zugeben würde, wenn man ihn danach fragte. Der Halbgott seufzte leise.
"Wenn ich ehrlich bin verstehe ich nicht ganz warum du dich so für deine Fähigkeiten zu schämen scheinst. Ich für meinen Teil finde es eher beneidenswert wenn man dazu in der Lage ist, Leben zu erschaffen, sei es auch nur ein kleines Pflänzchen. Jeder ist etwas besonderes, auf seine ganz eigene Art und Weise und vor allem wenn man etwas so tolles kann wie du", gab er zu und sein Blick wanderte wieder an jene Stelle, wo die blaue Blume des Mädchens zu Staub zerfallen war. Ohne das kleine Blümchen sah der Boden wieder so karg und leer aus, irgendwie schade. Doch viel konnte er nicht dagegen unternehmen – er könnte das Gras höchstens in einen Sandfleck verwandeln. Das war wohl der Preis dafür, mit einem ägyptischen Wüstengott verwandt zu sein, auch wenn es durchaus seine Vorteile hatte, ein wenig am Wetter herumspielen zu können und Temperaturen zu beeinflussen. Was ihn wieder daran erinnerte, dass seine Gesprächspartnerin nicht mehr gerade trockene Kleider trug. Sein Lächeln wurde zu einem Grinsen. Mit einer kaum merklichen Handbewegung erhöhte er die Temperatur um sie herum, damit zumindest ihre Jacke ein wenig trocknete und beobachtete das Mädchen vor ihm. "Ich hoffe ein wenig Hitze macht dir nichts aus. Wobei ich glaube, dass du es begrüßen würdest, nicht unbedingt krank zu werden", meinte er mit einem leicht belustigten Unterton. Als die Jacke wieder trocken war, ließ er die Temperatur wieder ein wenig sinken, wenn auch nicht ganz so niedrig wie zuvor. Kälte war ihm nicht so ganz geheuer.
Wieder blickte er kurz auf den Schlammigen Boden. Schlamm war doch im großen und ganzen auch nichts weiter als nasser Sand, vor allem in einem See. Vielleicht könnte er doch etwas aus dieser kargen Landschaft machen, wenn auch bei weitem nicht so schön und lebendig wie das fremde Mädchen, aber vielleicht war es einen Versuch wert. Auch wenn sein Vorhaben bedeutete, dass er mit seinen Händen ins eisig kalte Wasser fassen musste. Allein der Gedanke daran jagte ihm einen eiskalten Schauer über den Rücken. Mit einem leisen Seufzen und einem ungläubigen Kopfschütteln ging er näher ans Ufer des Sees. Cyrian spürte wie sich die Haare an seinen Armen aufstellten, nicht unbedingt wegen der Kälte sondern eher wegen seiner absolut dämlichen Hydrophobie, doch er versuchte es so gut es ging zu ignorieren und nahm zog ein wenig Schlamm aus dem Wasser, den er zu Sand trocknen ließ. Aus dem Sand formte er eine Rose und schloss dann seine Hände, erhitzte den Sand bis er glühte. Mit unverhohlener Neugier öffnete er sie wieder und betrachtete sein Werk: ein filigraner, gläserner Blütenkopf einer Rose. Es war zwar nicht so schön wie eine echte Blume aber es war immerhin etwas. Lächelnd legte er sie an die Stelle, an der zuvor die blaue Blume gewachsen und zerfallen war und richtete seine Aufmerksamkeit anschließend wieder auf die fremde Schönheit.
[ca. 1108 Wörter]



©Knochensplitter
So Feb 19, 2017 7:35 pm
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Simon Allsworth / Engel (gut) / Straßen Londons bei Lilith -> @Leopardenblut

Simon merkte, wie die Frau ihn genauer beobachtete, als es ihm lieb war, was versuchte sie wohl heraus zu finden? Doch eigentlich war das Simon egal, solange sie ihn in Ruhe ließ oder für Ruhe sorgte. Er horchte auf, als sie meinte, dass er sein ein Halbblut sein, aber dennoch wie ein Engel aussehe. Seine allgemeine Lage und der Schlag auf dem Kopf schienen ihn zynisch gemacht zu haben, denn er hätte am liebsten gefragt, was sie denn meinte wie er sonst aussehen sollte, ob er nur einen Flügel haben sollte? Während er darüber nachdachte, bog er seine Flügel leicht nach vorne und sticht mir seiner Hand sanft über die weichen, schneeweißen Feder, welche er kaum genutzt hatte, da er sie immer als Zeichen dafür gesehen hatte, dass er anders war.Außerdem folgt er nicht gerne, denn das erinnerte ihn an seine Mutter. Seine Hände sahen neben seinen schneeweißen Flügeln noch schmutziger aus, als ohnehin schon. Er ließ seine Flügel zurück schnellen und verbarg seine Hand etwas. Simon überprüfte, ob sein Arm- und Brustschutz noch da waren, dass war eine alte Angewohnheit von ihm. Auch wenn er seinen Bogen eigentlich nie wirklich einsetzte und wenn doch, dann traf er sich eigentlich selten. Er war so abgelenkt, dass er nicht auf die Feststellung, dass er ein Halbblut sein antwortete, was sollte er auch sagen? Ja bin ich. Damit wäre das Thema dann ohnehin beendet.
Seine Aufmerksamkeit bekam sie erst wieder, als ihre Kleidung zu brennen begann und sich daraufhin in ein schwarzes Kleid roten Bänder um die Taille verwandelte, wieder jagte sein Puls in die Höhe. Simon ging noch einen Schritt zurück und stieß mit den Rücken gegen die Wand. Schlechte Position, dachte er nur und überlegte wie er am Besten weg kam. Eigentlich war er kein Fan davon, seine Kräfte einzusetzen, dennoch begann er nun, fast unbewusst, verschiedene Zeichen auf sein Handgelenk zu zeichnen.
Als sie sich als Lilith vorstellte, bekam Simon den Eindruck, dass sie wahrscheinlich eine Berühmtheit war. „Ich kenne dich.. Sie leider nicht“, murmelte er und schaute sie immer noch starr an, er hoffte, dass seine Zeichen unbemerkt geblieben waren und dass sie bald ihre gewünschte Wirkung taten. Er hatte so etwas so lange nicht mehr gemacht, dass er nicht sicher war, ob er es überhaupt noch konnte. „Wenn Sie auch mal ein Engel waren, so wie ich, wieso sind sie es dann jetzt nicht mehr?“, fragte er mit neugierigem Blick auf ihre schwarzen Flügel. Es interessierte ihn schon, allerdings wollte er auch hier weg. Simon spürte, wie sich seine Flügel anspannten, er könnte einfach weg fliegen. Doch sein Instinkt oder etwas ähnliches hinderte ihn daran. „Weißt du, was hier los ist?“, fragte er, um sie abzulenken, und merkte wie seine Stimme etwas fester wurde, wenn sie wirklich eine so wichtige Person war, wie diese Lilith behauptete, dann würde sie ja sicher wissen, was es mit dem Treiben hier auf sich hatte. Simon legte den Kopf gegen die Wand, sein Kopf dröhne noch immer leicht, außerdem taten seine Augen weh von der plötzliche Anstrengung durch das Feuer, er wollte hier weg. Zu sich selber murmelte er: „Wann kommen sie nur wieder? Wann kann ich wieder normal leben“, er rieb sich mit der Hand über die Stirn. Dann machte er einen Schritt zur Seite und verschwand hinter dem Müllcontainer, er hatte die Lücke dank seiner Magie bemerkt bzw. sie überhaupt erst ausgelöst und huschte jetzt durch sie durch, um einen bessere günstigere Position gegenüber Lilith zu haben. Nun hatte er den Ausgang der Gasse in seinem Rücken, also einen Fluchtweg, falls die Situation gefährlich werden sollte.



©Saphirflügel
Di Feb 21, 2017 5:48 pm
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Lathiva/Gestaltenwandlerin/ Straßen von London bei Viktor

Zuerst warf sie dem Wolf, dem Tier welches diesen Engel begleitete einen Blick zu. Ein schöner Kräftiger Wolf schien er oder sie zu sein. Warum sie so genau das Tier betrachtete war ganz einfach zu erklären. 1. War sie selbst eines..Nunja zumindest eines in der art und 2. mochte sie Wölfe. Sie hatten für sie etwas magisches und beindruckendes. Selbst als größeres Geschöpf respektierte sie Wölfe solange sie es auch bei ihr Taten. Als von dem Engel eine Frage kam hob Lathiva wieder ihren Blick und sah Viktor aus ihren grünen Augen an. "Ob ich schon immer so groß war?" wiederholte sie die Frage des anderen und neigte dabei den Kopf ein Stück zur Rechten Seite. Warum sie das tat war einer der vielen unerklärlichen Dinge an ihr. "Natürlich nicht, und ja das hängt auch mit dem Alter zusammen" erwiderte sie auf seine Frage in welche er meinte ob ihre Größe von ihrem alter herstammte. Was glaubte er? Was ging wohl in seinen Kopf vor? Hielt er sie für Älter als sie war? Vielleicht dachte er ja ihre Größe käme von einem alter welches weit über 1000 Jahre hinaus ging. mit einer kurzen Kopfbewegung in welcher sich die Wandlerin sein Haar nach hinten warf, schüttelte sie den Gedanken innerlich ab und blickte wiederrum zu dem Engel hinüber. "Ich war nicht immer so groß, wie jedes Wesen wird man klein Geboren und behält so auch, als Gestaltenwandler wie ich eine angemessene Größe die mit einem Mit wachst. Natürlich sind Drachen größer als normale Tiere aber ich bin nicht über 1000 Jahre alt um so eine Größe erreicht zu haben" sie schüttelte dabei etwas den Kopf und sah ihn wieder an. "Das wäre genau so eine Frage wie wenn ich dich Fragen würde ob du schon immer so groß warst" fügte sie noch mit einem leichten Belustigen Grinsen hinzu. Die Frage musste ihm wohl unüberlegt aus dem Munde gerutscht sein.



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