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Liebe Katzen groß und klein, Regeln müssen immer sein. Deshalb kommt ihr als Neuling an, endet euer Name stets mit "junges" hinten dran. Keine Angst, ihr werdet seh'n, mit etwas Fleiß, werdet auch ihr bald als Krieger vor uns steh'n.
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Strahlenlicht

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Das hellste Licht wirft die tiefsten Schatten || Playstart



Jake || Vertreter der gefallenen Engel || Bei Jacob, Mayalie und Slave @Nesseldorne @Maipfote @Flinke Feder

Irgendwas schien Slave gegen sein Lichtspiel zu haben, sodass der junge, typisch wunderschöne Mann den Kopf leicht drehte und die schwarzen Augen misstrauisch zukniff. Er zuckte jedoch dessinteressiert mit seinen Schultern. Egal was es damit auf sich hatte, soll sie doch machen was sie wollte, hauptsache es kam Jake nicht in den Weg. Bei ihrer Antwort entschied Jake sie ein wenig baumeln zu lassen und sprach deshalb glaubwürdig: "Schade, dann muss ich mich wohl an den beiden Schwachköpfen da unten austoben."

Er machte eine Handbewegung, die eher scheuchend wirkte, ehe die drei Wölfe sich erneut tief duckten, um sich gleich danach mit einen gewalltigen Stoß der Hinterläufer in die Luft zu befördern, alle drei auf die Engelin (Mayalie) und auf den jungen Mann (Jacob) zu werfen, dessen Rasse Jake noch unbekannt, jedoch gleich war. Der schwarzhaarige legte den Kopf etwas schief, als die Wölfe gegen die Personen 'knallten', jedoch gar nicht dazu kamen, die Zähne in ihre Körper zu schlagen. Die wilden Tiere verpufften einfach nutzlos, als sie die Haut der Beiden berührten und waren kurz danach ganz verschwunden.

"Ich hab's mir witziger vorgestellt." Meinte Jake gelangweilt zu niemand bestimmten und streckte kurz die muskulösen Arme von sich.


Dieser Beitrag wurde am So Jan 29, 2017 5:33 pm erstellt.

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Bran

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Das hellste Licht wirft die tiefsten Schatten || Playstart



Arsinoe | Göttersprössling | London; irgendeine Straße; Nathan (@Winterpfote)

Nach einem Lachen, das ihr vermutlich Angst einjagen sollte, verformte sich der Nebel zu einer festen Gestalt, einem jungen Mann mit schwarzen Haaren und braunen Augen in einem Anzug mit Krawatte? Sie blinzelte. Was auch immer. Sie erwiderte nichts auf seinen Monolog. Wobei, doch:"Und du willst mich jetzt tot reden oder was? Aber keine Sorge Mister...Anzugtyp-der-zu-Rauch-wird, du bist nicht in Gefahr, ich hatte schon vor drei Tagen was zu essen." Ars senkte ihre Waffe, nicht ohne den Mann weiterhin im Auge zu behalten.

Nox | gefallener Engel | London; Helen (@Strahlenlicht)

Nach einer kleinen Ewigkeit, in der sich die beiden einfach nur ungläubig ansahen, rannte Helen plötzlich in der unnatürlichen Vampirgeschwindigkeit auf ihn zu und fiel ihm um den Hals, wo sie zu weinen begann? Nox' Gehirn brauchte einige Minuten um diese neuen Informationen zu verarbeiten. "Ach was", murmelte er trocken als Antwort, während er spürte wie die Wut in ihm hochstieg und schließlich über die Verblüffung und Freude, dass Helen noch lebte, siegte. Er schweigend befreite er sich aus Helens Umklammerung und ging einen Schritt zurück. Er sah auf den Boden und hob die Hand, in der ein schwarzer Feuerball erschien, ein sicheres Zeichen dafür, dass er wütend war. "Hast du es auch schön gehabt, wo immer du auch warst?", fragte er gefährlich leise und musterte die Vampirin aufmerksam, während der Wind um sie herum merklich stärker wurde.


Atria | Engel | London; Picadilly Circus, Elaisa (@Bunny)

Elaisa kannte sie noch. Atria lächelte und verschränkte die Hände hinter dem Rücken. "Das entspricht wohl meinem Wesen", antwortete sie. "Es ist meine Aufgabe zu helfen. Ich hoffe, ich konnte euch damit etwas Gutes tun." Sie betrachtete Xerz. Der Hase litt ganz offensichtlich unter der Rarität von Nahrungsmitteln und auch Elaisa schien eher matt zu sein. "Oh, ich bin ganz gut zurecht gekommen. Mein Körper hat sich entschieden von heute auf morgen zu wachsen wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Ich habe mich immer noch nicht ganz daran gewöhnt. Und ich kann das hier." Sie streckte die linke Hand mit der Handfläche nach oben aus und kniff die Augen zusammen um sich zu konzentrieren. Kurz sah man einen etwa 13 Zentimeter langen Lichtstrahl aus ihrer Handfläche hervortreten, der flackerte, bevor er wieder verschwand. "auch wenn ich noch nicht weiß wozu das gut sein soll." Sie folgte Elaisas Blick und blickte mit ihren grünen Augen erst wieder zu der Gestaltwandlerin als diese erneut das Wort an sie richtete. "Schade, ich nämlich auch nicht. Ich habe nur hin und wieder dunkle Gestalten durch die Stadt streifen sehen." Sie sah erstaunt zu ihren Füßen hinunter. "Ach, das macht nichts. Ich bin nur froh, dass ich dich gefunden habe!" Atria umarmte Elaisa glücklich.


Dieser Beitrag wurde am So Jan 29, 2017 6:56 pm erstellt.

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Wintercrown

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Nathan / Göttersprössling / Straßen von London bei Arsinoe @Bran

Sagte das Kätzchen als der große böse Wolf es holen kam. Er lachte, wieder hallte es von überall her. Nun weißt du ich bin nicht auf einen Kampf aus das heißt im Moment nicht. Ich schätze du hast gemerkt das London vor die Hunde geht und damit meine ich nicht nur die Werwölfe. Es herrscht Chaos und die wenigsten sind bereit etwas dagegen zu unternehmen. Ich frage mich ob du dich dem Chaos entgegenstellst oder ob du nur oppurtunistisch wie eine Ratte dir dein Stück vom Käse suchst und dann damit verschwindest. Er ging langsam auf sie zu und sah sie an. Also was bist du Held oder Ratte ?


Dieser Beitrag wurde am So Jan 29, 2017 7:49 pm erstellt.

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Strahlenlicht

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Helen || Anführerin der Vampire || Straßen Londons, bei Nox @Bran

Als Helen seine Worte auf ihre Leisen hörte, hielt sie für eine Sekunde die Luft an. Sie wollte den Kopf von seiner Schulter zurück ziehen, jedoch übernahm Nox das bereits alleine und löste sich von Helens Umarmung. Die Vampirin schaute ihn verwundert an, als er sich ein paar Schritte von ihr entfernte. Zuerst wusste sie nicht, was los war, aber als sie den Ausdruck in seinem Gesicht sah, wurde es ihr schmerzlich bewusst: Er war wütend. Sehr wütend anscheinend.

Helens hellrote Augen verfinsterten sich schuldbewusst, und sie blieb dort stehen, wo sie war. Genau diese Reaktion hatte sie befürchtet, und jetzt, als sie sah, wie zornig er sie ansah, spürte sie ihr totes Herz schmerzlich stechen. Bisher hatte sie Nox noch nie wütend erlebt, und sie hätte auch nie erwartet, dass das erste Mal zu so einer Reaktion sein würde. Als dann aber plötzlich eine schwarze Flamme in der Hand des gefallenen Engels aufleuchtete, änderte sich Helens Mimik sofort vom Schuldbewussten, Schmerzlichen ins Erschrockene. Instinktiv trat sie einen Schritt zurück. Er würde ihr doch nicht...?

Nox weitere Worte unterbrachen Helens gedanken, woraufhin sie ihn nur verzweifelt anschaute. "Es tut mir Leid Nox.. Ich wollte dich nicht verletzen." Sprach ihre hilflose Stimme, sie sah wie ein Kind aus, dass sich in einem finsteren Wald verlaufen hat. Ihre Augen wurden dunkelrot und sie wich ihren Blick hinab zum Grund. "Glaub mir, schön war es auf keinen Fall." whisperte sie leise, so leise, dass man es locker überhören konnte.

Ihre roten Augen hoben sich wieder. "Ich weiß, was ich falsch gemacht habe, und ich entschuldige mich dafür. Und ich nehme es dir auch nicht übel, dass du wütend auf mich bist, du hast ein gutes Recht dazu." murmelte sie bitter. "Ich..." Helen wollte irgendwas sagen, aber es kam nichts aus ihren Mund heraus. Dieses Bild vom erzornten Nox brachte sie zum schweigen. Und es war auch egal, was sie sagen würde. Seine Meinung würde sie sicherlich nicht ändern können, nicht nach das, was sie getan hatte. Sie hatte ihn einfach im Stich gelassen, und das war unverzeihlich.


Dieser Beitrag wurde am So Jan 29, 2017 7:53 pm erstellt.

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Knochensplitter

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Simon / Engel (gut) / Straßen Londons

Simon kauerte in einer dunklen Seitenstraße Londons und hielt sich schützend die Hände über den Kopf. Nicht das irgendetwas über ihm gewesen wäre, aber es war einfach eine Geste, die er noch aus seinen Kindertagen kannte, um sich vor nahenden Bedrohungen zu schützen. Er versteckte sich gerade vor den Kriegen, die über ihm tobten er wusste nicht wirklich wer gegen wen kämpfte, aber er war sich sicher, dass keiner sich lange Zeit dafür nehmen würde, um heraus zu finden für wen er war. Doch Simon war auch klar, dass er nicht mehr lange hier sitzen könnte denn erstens taten ihm alle Knochen weh und er musste sich dringend irgendwo ausruhen. Mal ganz abgesehen davon, dass er dringend mal wieder duschen musste, er wusste es zwar nicht, aber er war sich sicher, dass er stank. Außerdem hatte er schrecklichen Hunger und Durst. Der Durst war das Schlimmste, seine Lippen waren ganz trocken und in seinem Mund schien die Spucke immer dickflüssiger zu werden. Er spürte außerdem, wie ihn der Wassermangel die Kraft nahm und ihn ermüdete. Was gerade zu einem Zeitpunkt wie diesem eher unpraktisch war.
Ich muss es wagen, dachte er verbissen und rappelte sich auf. Sehnsüchtig dachte er an die Menschen zurück und seine Freunde unter ihnen. Wenn er früher gedacht hatte, er wurde hungern, dann wusste er jetzt wie satt er doch eigentlich gewesen war. Simon schlich sich langsam aus der Gasse immer darauf bedacht leise zu sein. Es wäre viel einfacher, wenn er fliegen könnte, dann hätte er einen besseren Überblick darüber, wo er Wasser finden könnte. Doch fliegend wäre er auch für alle anderen viel zu sichtbar. Aus dem Augenwinkel sah er die Themse. Das Wasser sah ziemlich schmutzig aus oder er bildete sich das ein.
Aber im Endeffekt habe ich doch eh keine Wahl, dachte er und lief in Richtung des Flusses. Entweder sterbe ich an Durst oder an den Keimen im Wasser oder halt weil es jemand auf mich absieht. Mehr als sterben kann ich ja nicht, dachte er in mehr als schlechter Laune, während er sich an das Wasser setzte und gierig begann dieses zu trinken, es schmeckte ekelhaft aber zugleich auch wie das Beste, was er je zwischen die Lippen bekommen hatte. Als er nach gefühlten Ewigkeiten fertig war, stand er auf und wischte sich über den Mund. Sein Blick streifte aufmerksam durch die Straßen, er musste einen Unterschlupf finden und zwar schnell.

Simon / Straßen Londons / ansprechbar


Dieser Beitrag wurde am So Jan 29, 2017 7:54 pm erstellt.

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Bran

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Arsinoe | Göttersprössling | London; irgendeine Straße; Nathan (@Winterpfote)

"Jaja, oh großer böser Wolf." Arsinoe verdrehte die Augen und hängte sich den Bogen wieder über den Rücken. "Die Menschen sind weg, na und?" Das sind mir definitiv zu viele Vergleiche mit Vertretern der Gattung Canidae. "Und wie soll diese neue Ordnung aussehen, wenn ich fragen darf? Ich will ja nicht so sein, aber ich habe es nicht so mit Führungspersonen. Und Held bin ich sicher keiner. Auch wenn du mir wie ein Heros aussieht, frage ich mich, ob du das Recht hast zu entscheiden, wer "Ratte" ist und wer nicht, um es mit deinen Worten zu sagen. " Sie drehte sich um und machte Anstalten zu gehen.


Jayden | Vertreter der Dämonen | London; Hyde Park

Der junge Mann mit den freundlichen braunen Augen krümmte sich auf dem Boden, kämpfte verzweifelt gegen die Verwandlung, doch er konnte seinen inneren Dämon nicht kontrollieren. Das Siegel auf seiner Stirn leuchtete auf und seine Augen fingen an gelb zu glühen, die Hörner auf seinem Kopf wurden merklich länger, bis das Zucken seines Körpers stoppte. Der Dämon richtete sich langsam auf und flog mithilfe seiner Fledermausflügel etwa einen Meter über dem Boden in den nächsten Teil des Parks um diesen von jedem Lebewesen zu befreien, damit der Hunger des Seelenfressers temporär gestillt war. Jayden wusste, das mittlerweile Gerüchte über ein Monster im Hyde Park kursierten und bedauerte zum Zuschauen verdammt zu sein, während er dem kleinem wehrlosen Getier die Seelen aussaugte. Bald würde der Hyde Park leergesaugt sein, im wahrsten Sinne des Wortes. Eswar nur eine Frage der Zeit, bis er sich ein neues Jagdrevier suchen musste.


Nox | gefallener Engel | London; Helen (@Strahlenlicht)

Helens Versuche sich zu verteidigen machten ihn nur noch wütender. "Ah, es tut dem Fräulein, als Leid. Klar, schon vergessen, alles paletti." Mittlerweile hatte er einen kleinen Sturm um sich herum erschaffen und in beiden Händen glühten schwarze Feuerbälle.
"Hast du eigentlich nur einmal daran gedacht wie ich mich gefühlt habe, als du von einem Tag auf den anderen verschwunden warst? Keine Nachricht, kein Abschied, kein gar nichts! Nein, natürlich nicht, warum solltest du das denn auch! Ich habe dich gesucht, zwei Wochen lang! Ich habe gedacht du wärst TOT!", brüllte er ihr entgegen.
"Aber auf einmal taucht Madame wieder auf und denkt alles wäre wieder gut, weil es tut ihr ja leid! Ja, darauf habe ich ein Recht. Ich finde schön, dass du mir zustimmst, aber rein zufällig brauche ich nicht deine Erlaubnis. Denn ich werde nie wieder den Fehler machen zu glauben, dass ich irgendjemandem etwas bedeutete!"


Dieser Beitrag wurde am So Jan 29, 2017 8:36 pm erstellt.

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Wintercrown

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Nathan / Göttersprössling/ Straßen von London bei Arsinoe @Bran

Verstehe typisch Mietze immer die Einzelgänger aber weißt du es ist gefährlich hier draußen du weißt nie wer oder was sich in den Schatten versteckt und vor allem weißt du nie ob nicht der nächste Tag dein letzter ist. Als sie anstallten machte zu gehen schnippte er nur kurz mit den Fingern und schon war der Nebel wieder aufgezogen nur das siech diesmal Schatten in ihm umher bewegten. Das war natürlich nur eine Illusion aber bei einem Gegner der ihn nicht kannte könnte das schon ausreichen. Es ist wirklich unhöflich einfach so zu gehen wo ich doch noch gar nicht fertig war mit reden. Außerdem haben wir uns doch noch garnicht vorgestellt, mein Name ist Nathan aber bitte nenne mich Nate das machen alle naja oder die wenigen die noch leben. Und dürfte ich das Kätzchen auch nach seinem namen fragen ?


Dieser Beitrag wurde am So Jan 29, 2017 8:49 pm erstellt.

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Bran

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Arsinoe | Göttersprössling | London; irgendeine Straße; Nathan (@Winterpfote)

"Sehe ich so aus, als würde ich das nicht wissen?", murmelte sie in ihren nicht vorhandenen Bart. Und auf einmal war sie wieder von Nebel umgeben, in dem nun auch noch Schatten umherwaberten. Na toll, den Typen würde sie wohl nicht so schnell loswerden. Arsinoe seufzte leise und fuhr sich einmal durch die kurzen Haare, bevor sie sich wieder zu ... Nate umdrehte. "Oh, entschuldige wo hab ich denn meine Manieren gelassen. Wenn das dich davon abhält mich mit einer Verniedlichung des Namens einer Gattung der Felidae anzusprechen, gerne", grummelte sie. "Arsinoe, Göttersprössling. Kannst mich aber auch gerne Ars nennen, mir egal. Und es wäre mir ganz lieb, wenn du mir jetzt sagst, was genau du von mir willst."


Dieser Beitrag wurde am So Jan 29, 2017 9:13 pm erstellt.

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Strahlenlicht

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(@Bran das musste jetzt einfach sein, Drama hoch tausend xD)

Helen || Anführerin der Vampire || Straßen Londons, bei Nox @Bran

Der Sturm um sie herum wirbelte ihre Haare auf und jagte ihr einen kalten Schauer über den Rücken, Steine und Bruchteile der heruntergekommenen Gebäude wurden in die Lüfte getragen und stürmten gefährlich um die beiden Personen herum. Helen versuchte, sich so schwer wie möglich zu machen, damit sie nicht vom heftigen Wind umgestoßen wurde. Ihre roten Augen waren halbwegs geschlossen, damit sie nicht alzu sehr vom Gegenwind und Staub, den der Sturm vom Boden fegte, beschmutzt wurden und anfingen zu tränen.

Helen's Herz schrie zum einen, dass sie von hier veschwinden sollte, aber die andere Hälfte ließ sie hier am Boden festwachsen und die Person anstarren, die ihr zu diesen Zeitpunkt mit ihren heftigen Worten nicht mehr als Schmerz im Brustkorbbereuch verschaffte. Aber die Vampirin wiedersprach nicht sondern schwieg einfach wie ein Grab, auch wenn sie so viel zu sagen hatte. Jedenfalls wollte sie das. Denn dieser eine letzte Satz von Nox ließ ihr sowieso schon zotes Herz gar stiller werden. Helens Augen weiteten sich, als hätte er ihr gerade gnadenlos eine Klinge in den Körper gestoßen. Ein scharfkantiges Bruchteil flog an ihrer Schulter vorbei, zerriss die Lederjacke und hinter ließ eine tiefe Wunde, aber sie merkte es gar nicht, und kümmerte sich auch nicht darum, da sie sich kurz danach daran machte, sich wieder zu schließen.

Die Anführerin der Vampire öffnete ihren Mund, um irgendwelche Worte zu sagen, jedoch kam kein einziger Ton heraus. Es war, als hätte sie vergessen, wie man sprach. Vergessen, wie man spürte, als sich ihr Körper nur noch wie betäubt anfühlte. Vergessen, wie man hörte, als nur noch Nox' Worte in ihren Kopf wiederschallten. Vergessen, wie man sah, als die Tränen ihr die Sicht nahm und ihre Wange hinunter liefen.

Er dachte wirklich, dass Helen ihn nicht mehr liebte. Dass sie nicht an ihn gedacht hatte, als sie am Grab ihres Vaters lag, den sie selbst durch ihr grauenhaftes Schicksal ermorden musste. Er dachte, ihr Herz würde sich nicht wie lebendig fühlen wenn sie in seiner Gegenwart war, wenn sie seine Wärme spürte. Liebte er selbst sie überhaupt noch?

Helen schüttelte langsam den Kopf, ungläubig, ehe sie sich einfach von der Person abwandte, und mit einem so schnellen Tempo davon rannte, dass sie für normale Augen nicht sichtbar war. Sie hatte kein bestimmtes Ziel vor Augen, sie rannte einfach drauf los und hoffte innerlich, dass sie vor Überanstrenung umkippen würde. Denn nichts wünschte sie sich jetzt sehnlicher, als einfach in einen tiefen Schlaf zu fallen. Für immer.


Dieser Beitrag wurde am So Jan 29, 2017 9:44 pm erstellt.

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Knochensplitter

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Simon / Engel (gut) / Straßen Londons

Nachdem er diesen Entschluss gefasst hatte machte sich Simon auf den Weg zu der Suche für einen Unterschlupf. Er musste etwas finden, dass so runtergekommen war, dass niemand anderes ihn oder überhaupt jemanden vermuten würde, außerdem sollte es auch nur so runtergekommen sein wie er es ertragen konnte. Und Simon war da nicht unbedingt unempfindlich. Allein wenn er daran dachte, dass er gerade das schmutzige Wasser aus der Themse getrunken hatte, bekam er schon Bauchschmerzen. Obwohl er sich nicht sicher war, ob sein Bauch wirklich schmerzte oder ob er nur hypochondrisch war. Simon müder Blick huscht durch die Gassen auf der Suche nach einem Plätzchen. Seine Aufmerksamkeit war nicht mehr so überzeugend wie zu Beginn des Tages, was wahrscheinlich daran lag, dass mit der immer größer werdenden Müdigkeit auch die Lustlosigkeit einher ging. Er hatte allgemein keine Lust mehr, nie verstand er irgendwas und nie teilte ihm irgendjemand etwas mit. Er wusste weder warum die Menschen weg waren, noch warum sich hier einige bekriegten, obwohl der Grund hierfür eigentlich schon ziemlich naheliegend war. Er wusste zwar selbst, warum er nie etwas mitbekam, weil er so abseits seiner „Gattung“ gelebt hatte, dennoch störte es ihn. Simon schaute um die nächste Ecke, in die nächste dunkle Gasse. Irgendwie sahen in den letzten Tagen alle Straßen gleich trostlos aus, vielleicht war er aber auch einfach im Kreis gelaufen. Simon ließ sich neben einem öffentlichen Müllcontainer auf den Boden fallen und lehnte sich an ihn, er würde nur kurz Pause machen, dann würde er direkt weiter gehen. Dachte er noch doch seine Lider wurden immer schwerer, bis er sie schließlich schloss.
Ich bin immer noch wach, dachte er, ich ruhe nur kurz meine Augen aus.

Simon / Straßen Londons (neben Müllcontainer) / ansprechbar


Dieser Beitrag wurde am Mo Jan 30, 2017 11:31 am erstellt.

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Nathan / Göttersprössling / Straßen von London bei Ars @Bran

Zu schade dann war das Spiel wohl schon vorbei. Sehr förmlich wie ? Nun gut was solls. Ich bin auf der Suche nach Wesen die bereit sind neu an zu fangen und zwar ohne die Menschen. Unser neuer König hat große Pläne doch wie alle Anführer benötigt er Loyale Diener und nach eben diesen suche ich. Ich dachte mir es könnte nicht schaden etwas mehr Zerstörungskraft anzusammeln und ja schon stehen wir uns gegenüber. Schiksal ? Vielleicht ! Wer weiß das schon wenn du ein Göttersprössling bist weißt du ja wie es ist im Schatten der Eltern zu stehen und nichts weiter als eine billige Kopie zu sein.


Dieser Beitrag wurde am Mo Jan 30, 2017 7:17 pm erstellt.

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Bran

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Arsinoe | Göttersprössling | London; irgendeine Straße; Nathan (@Winterpfote)

Sie verdrehte die Augen. Ja, klar. Förmlich. Sarkasmus kennt er also auch. Na großartig. Aber dann schlich sich ein Lächeln auf ihr Gesicht. Endlich kommen wir der Sache näher. Das Lächeln verrutschte ein bisschen, als er sie auf ihr Dasein als Göttersprössling ansprach. Wie kann er das wissen? "Warum sollte ich die Freiheit, die ich jetzt habe aufgeben um einem König zu dienen?", antwortete sie nach einigen Minuten des Nachdenkens. "Ich hoffe du kannst mir einen triftigeren Grund nenn als die ganzen Scientologen vor dir, die mich überzeugen wollten mein Leben in den Dienst eines anderen zu stellen um nicht zu sagen es diesem anderen - was immer es auch sein mag - zu opfern?"


Nox | gefallener Engel | London; (Helen) (@Strahlenlicht)

Nun fehlte es Helen anscheinend an Worten und Nox wollte schon wieder seine Wut entgegen schreien, als die Vampirin sich umdrehte und davon lief, schneller als er blinzeln konnte. Irgendwo tief in sich drin, erkannte er, was er getan hatte und bereute es, diese Erkenntnis wurde jedoch von seiner Wut überlagert. Zornig, wie er war und niemanden hatte, an dem er das auslassen konnte, musste die Straße herhalten, in welcher er sich befand. Minuten später lag sie in Schutt und Asche, der Asphalt war aufgerissen, die Häuser zu beiden Seiten niedergebrannt. Nox zitterte entkräftet und eine Träne schimmerte auf seiner Wange, als er sich in mitten des Schlachtfeldes hinkniete. Mittlerweile hatte der kleine Orkan, den er um sich herum erschaffen hatte, sich gelegt, im Vergleich dazu war es jetzt beinahe windstill. Ihm wurde nun vollends bewusst was er getan hatte. Er hatte Helen druch seinen Wind verletzt und wenn sie nicht weggelaufen wäre, hätte vielleicht auch noch schlimmeres getan. Er hoffte, dass die Zerstörung in seinem Blickfeld sich nur auf eben dieses bezog und dass Helen vielleicht die verletzten Gefühle hinter seinen harschen, verletzenden Worten herausgehört hatte.


Dieser Beitrag wurde am Di Jan 31, 2017 8:46 pm erstellt.

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Nathan / Göttersprössling / Straßen von London bei Ars @Bran

Oh nun du wirst kaum eine Wahl haben du weißt ja sicher wie diese Engel sind man beugt sich oder bricht, ich denke nur es wäre Verschwendung ein Potenzial wie dich zu vergeuden. Er ging einige Schritte auf sie zu und lächelte. Aber natürlich kann es auch sein das ich dir Angst mache was. Sei ehrlich du hast Angst vor den Dingen die ich mit dir nstellen könnte. Arme kleine Mietzekatze, ganz allein, niemand ist da um ich zu retten.


Dieser Beitrag wurde am Mi Feb 01, 2017 7:07 pm erstellt.

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Bran

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Arsinoe | Göttersprössling | London; irgendeine Straße; Nathan (@Winterpfote)

Potential? Vergeuden? Dieser Kerl hatte eindeutig einen Knacks in der Birne! Du. kannst. mich. mal. Als er näher kam, zuckte Ars nicht mit der Wimper. Die Tatsache das er größer war als sie und sie somit etwas zu ihm aufblicken musste, missfiel ihr sehr. "Davon abgesehen, dass man immer eine Wahl hat, sehe ich für dich so aus, als ob ich Angst hätte? Vor einem Typen der aussieht wie ein schmieriger Banker? Träum weiter. Und ich rette mich schon selber, kein Bedarf." Und vor dir schon gar nicht. Sie grinste verschlagen zurück.

Jayden | Vertreter der Dämonen | Hyde Park; ansprechbar


Dieser Beitrag wurde am Mi Feb 01, 2017 7:41 pm erstellt.

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Nathan / Göttersprössling / Straßen von London bei Ars @Bran

Oh dieses Outfit hier ? Ich habe festgestellt das Menschen Anzugträger mehr fürchten als Monster das ist alles und wo wir gerade bei Träumen sind weißt du eigentlich wer ich bin ? Er lachte und als er die Arme hob verdichtete sich der Nebel und verschlang alle Formen außerhalb es Kreises. Als er dann wieder auf die kleinere hinabsah, leuchteten seine Augen rot und er trat noch einen Schritt näher. Immernoch so Mutig kleines Kätzchen ?


Dieser Beitrag wurde am Mi Feb 01, 2017 8:05 pm erstellt.

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Bran

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Arsinoe | Göttersprössling | London; irgendeine Straße; Nathan (@Winterpfote)

Das klingt ja interessant, erzähl mir mehr davon. Ich bin so interessiert. "Nein, weiß ich nicht, woher denn auch. Bist nicht so direkt, wa? Nicht dass es mich interessieren würde." Als der Nebel sich wieder verdichtete und Nathan - sie hätte seinen Namen vergessen, wenn er sich endlich wegbewegen würde, aber das hatte er ja offensichtlich nicht vor - rote Augen bekam, war sie sich nicht sicher ob sie ihn auslachen, oder einfach verschwinden sollte. Warum nur kommt mir das so bekannt vor.[/i] "[i]Du solltest dein diabolisches Lachen noch üben. Außerdem hatte ich schon vorher keine Angst, warum sollte ich sie jetzt haben? Und um dein Gehirn noch einmal zu erinnern, ich habe einen Namen. Arsinoe al Haydye. Hab ich dir schon Gesagt, vor ein paar Minuten." Jap, er hatte ganz sicher Amnesie.


Dieser Beitrag wurde am Mi Feb 01, 2017 8:46 pm erstellt.

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Leopardenblut

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{Delia Nolavera | Magier -> Geist | Salem -> London Green Park}
Wenn sie hätte schreien können, hätte sie es vermutlich getan. Tränen brannten heiß auf ihren Wangen während sie zwischen den Bäumen hindurch rannte. Sie wusste nicht mehr, wo sie hingehen sollte. Ein einziger Gedanke pochte in ihrem Schädel, als sie die drohenden Schritte der Inquisitoren hinter sich hörte: Sie musste hier weg. Die Hütte ihrer Großmutter in den Salem Woods war der einzige Zufluchtsort, der ihr noch einfiel – wenn sie es überhaupt bis dorthin schaffen würde. Der einzige Vorteil war, dass sie das Terrain gut kannte und die Inquisitoren sie durch die Bäume hindurch nicht wirklich mit ihren Pistolen treffen konnten. Andererseits war es genau das Problem: Hier konnten sie auf sie schießen, ohne Aufsehen zu erregen. Auf den Straßen Salems hätten sie sich das nicht getraut – eine Schießerei hätte viel zu viel Aufsehen erregt. Sie spürte den pechschwarzen Hass, der von den Männern hinter ihr ausging, genährt von Angst und Aberglauben, tödlich wie das Gift eines Basilisken. Wenn sie stehen bleiben würde, könnte sie vielleicht ein schwarzes Wesen erschaffen, die Emotionen gegen ihren Ursprung richten, doch der mögliche Preis für dieses Handeln war zu groß. Man vermochte es kaum zu glauben, doch irgendwie hing die Magierin noch an ihrem Leben. Außerdem wollte sie ihnen nicht die Genugtuung verschaffen, ihre Kräfte mit eigenen Augen zu sehen. Es war schon schmerzhaft genug, dass ihre eigene Schwester sie in diese Situation gebracht hatte, wenn auch nur indirekt. Den Preis dafür hatte sie bereits bezahlt: Die Inquisitoren hatten sie bereits getötet. Sie hatte den Unglauben und die Angst,  den Schmerz des Verrats gespürt, als ihr Geliebter seine Waffe auf sie richtete und den Abzug drückte. Es war naheliegend, dass auch sie magische Kräfte besäße, doch an Jenna war rein gar nichts magisch gewesen. Nun klebte das Blut einer unschuldigen Jugendlichen an den Händen der Inquisitoren und das alles nur wegen ihrer leichtsinnigen Verliebtheit, die sie wie ein rosaroter Nebel eigehüllt hatte und ihr die Sinne geraubt hatte. Manchmal war das Leben so ironisch, dass man die Bitterkeit beinahe auf der Zunge schmecken konnte. Delia hatte sie gewarnt, hatte die Farben um ihn herum gesehen, als sie ihn ihrer Familie vorgestellt hatte und doch wollte ihre Schwester nicht auf sie hören. Nun war sie tot, ihre Mutter vermutlich auch, und Delia würde die nächste sein. Der Knall eines Pistolenschuss' riss die Frau wieder zurück in die Wirklichkeit.
Die Kugel hatte sie knapp verfehlt und war neben ihr in einen Baum geknallt. Das Herz schlug ihr bis zum Hals. Verdammt, sie holten auf. Ein bekanntes Kribbeln in ihren Fingern verriet ihr, dass es nicht mehr weit sein konnte. Für einen kurzen Moment schloss Delia ihre Augen, legte einen Finger auf ihr Buch und beschwor ihre Magie herauf. Im nächsten Augenblick schoss ihren Verfolgern eine Tintenschlange mit Flügeln entgegen, die Magierin beschleunigte ihren Schritt. Zwar mochte die Ablenkung nur von kurzer Dauer sein, doch sie würde ihr hoffentlich genügend Zeit verschaffen. Und so rannte sie so schnell sie konnte zu der kleinen Holzhütte im Wald in der ihre Großmutter ihr das Zaubern beigebracht hatte. Eine Welle der Erleichterung durchströmte sie, als sie schließlich ihr Ziel erreichte und die massive Holztür hinter ihr ins Schloss fiel. Sie hatte es geschafft - sie war in Sicherheit. Dennoch sollte man den Tag nicht vor dem Abend loben.
Ihre Großmutter begrüßte sie mit einem besorgten Funkeln in den Augen, vermutlich hatte sie ihre Panik und ihren Schmerz wahrgenommen während sie durch den Wald geflogen war. Trotzdem stellte sie keine Fragen sondern deutete auf ein altes Gemälde an der Wand.
"Du hast nur wenig Zeit. Du hast sie zwar abgelenkt, aber nicht für lange. Sie werden bald hier sein. Du musst verschwinden und zwar schnell. Benutze deine Magie - das Gemälde wird dich von hier weg bringen", erklärte die alte Frau mit ruhiger, trostspendender Stimme und lächelte sie wissend an. Mit einem dankbaren Nicken trat Delia auf das Bild zu, ließ es mit ihrer Kraft aufleuchten und tauchte den ganzen Raum in ein schummriges Licht. Bevor sie jedoch durch das nun geöffnete Portal trat, hielt sie inne.
"Was wird dann aus dir, Großmutter? Wenn die Inquisitoren hier herkommen sollten werden sie auch dich töten", fragte sie stumm, wohl wissend, dass ihre Großmutter ihre Gedanken hören konnte, und die Besorgnis in ihrer "Stimme" war nicht zu überhören. Die Angesprochene schüttelte nur den Kopf.
"Mach dir keine Sorgen um mich, mein Kind.  Ich hatte ein langes, erfülltes Leben und keine Angst vor dem Tod. Außerdem bin ich zäher als ich aussehe. Und jetzt geh, bevor es zu spä-" - Weiter kam sie nicht, denn in diesem Moment wurde die Tür mit einem lauten Krachen eingetreten. Die Inquisitoren hatten sie gefunden. Hastig trat sie durch das Gemälde - weg von Salem,  hinein in die Freiheit.
Der Schmerz setzte ein als sie aus dem flimmernden Portal trat, das sich hinter ihr schlagartig schloss. Blut tropfte auf die Erde, als sie sich umsah, nach einem Anhaltspunkt suhte, der ihr ihren Aufenthaltsort verraten würde. Sie befand sich in einem Park, Nebel kroch über das menschenleere Gelände, doch vor ihr könnte sie schwach ein monumentales Konstrukt ausmachen: In nicht all zu weiter Ferne erhob sich der Buckingham Palace. Was zur Hölle?! London? Warum war sie in London? Doch es blieb keine Zeit, sich darüber zu wundern, denn der brennende Schmerz ließ sie zu Boden sinken, auf die Knie fallen. Eine Kugel der Inquisitoren hatte sie im Rücken getroffen und sie konnte spüren, wie mit jeder Sekunde das Leben aus ihrem Körper wich. Sie versuchte ihre Heilkräfte heraufzubeschwören doch sie war bereits zu schwach. Die Farben ihrer eigenen Emotionen umgaben sie wie ein dunkler flirrender Wirbelwind.  Angst, Trauer, Wut, Schmerz, Reue. Nach einigen Augenblicken verebbte das Farbenspiel und wurde durch eine einzige Emotion ersetzt: graue Gleichgültigkeit. Es würde nichts bringen, sich dagegen zu wehren. Sie war bereit zu sterben, war bereit diese Welt zu verlassen. Als Magierin in Salem hatte sie ohnehin nicht erwartet wirklich lange zu leben. Und so schloss sie die Augen, bereit für jene Welt, die sie nach ihrem Ableben erwarten würde.

Der Schmerz verschwand so schnell wie er gekommen war. Das war also der Tod. Schmerzlos, friedlich, ohne jegliche Wahrnehmung. Oder etwa doch nicht? Ihre Augenlider flatterten und sie rappelte sich auf. Okay. Jetzt war sie völlig durchgedreht. Warum war die noch immer in London? Und dann auch noch an genau der selben Stelle wie zuvor. Trotzdem war irgendetwas ... anders. Ihr Körper war plötzlich so leicht und die Welt um sie herum wirkte entfernter, unwirklicher. Ihr Blick fiel zu Boden und ihr stockte der Atem.
Vor ihren Füßen lag eine Frau in ihrem Alter, gekleidet in eine dunkelblaue Robe. Ihr langes Haar, das ihr bis zur Mitte ihres Rückens fiel hätte das Licht des Mondes einfangen können. Die Augen der Frau waren geschlossen und ein gleichgültiges Lächeln zierte ihre vollen Lippen. Sie wirkte so friedlich. Es wäre fast schon schön gewesen, wäre da nicht die Pfütze aus scharlachrotem Blut, die sie umgab. Mit einem mitleidigen Lächeln streckte sie die Hand nach der Frau aus, doch anstatt ihre Haut zu berühren, glitt sie durch sie hindurch. Was passierte hier?
Plötzlich fiel es ihr wie Schuppen von den Augen. Die Frau, die vor ihr lag, war nicht irgendeine Fremde. Sie selbst war es, die leblos auf dem Boden lag, umgeben von ihrem eigenen Blut. Sie hatte die Welt des Todes nur kurz betreten und war dann in die materielle Welt zurückgekehrt. Es bestand kein Zweifel: Sie war ein Geist. Andere hätten bei dem Anblick vermutlich laut geschrien, doch ein ersticktes Keuchen war alles, wozu sie instande war. Das war doch wirklich absurd. Natürlich hatte sie weiterleben wollen, aber so? Das war nicht so geplant gewesen. Ungläubig starrte sie auf ihre Leiche, bis wieder Tränen über ihre Wangen strömten und sie lautlos vor sich hin schluchzte. Womit hatte sie dieses grausame Schicksal verdient? Hätte sie nicht einfach sterben können wie jeder andere auch? Sie hatte doch schon genug gelitten. Ein schwaches Lächeln zuckte über ihre Lippen, durchzogen von Bitterkeit. Vielleicht war das der Preis, den Magier bezahlen mussten wenn sie starben. Vielleicht hatte das Universum noch etwas mit ihr vor. Ganz egal was es war, es spielte aktuell keine Rolle. Wie lange es wohl dauern würde, bis sie wirklich mit der neuartigen Situation klar kam, war fragwürdig, doch es spielte für sie aktuell auch keine Rolle. Mit jeder Sekunde wurde das ganze unrealistischer. Nach einer Weile ertrug sie es nicht mehr auf ihren toten Körper zu sehen und ließ sich in der Nähe an einem Baum nieder. Kurz wanderte ihre Hand an ihre Hüfte, wo normalerweise an einer Kette ihr Buch hing. Ein Schauer der Erleichterung durchführen sie. Es war noch da. Immerhin etwas. Nach einigen Augenblicken schloss sie die Augen, in der Hoffnung, dass alles nichts weiter als ein irrwitziger Traum war, aus dem sie jeden Moment erwachen würde.
{1485 Wörter}

(Mit Lilith steig ich dann später ins RPG ein ^^)


Zuletzt von Leopardenblut am Mi Feb 08, 2017 1:35 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet


Dieser Beitrag wurde am Do Feb 02, 2017 11:44 am erstellt.

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Wellenfrost

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Jacob -> Straßen Londons
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Gerade wollte Jacob ihr danken und zustimmen, als eine Bewegung am Himmel seine Aufmerksamkeit erregte. Ein weiterer Engel flog in der Luft und schnickte abwegend mit seiner Hand. Wut stieg in dem Jungen auf, als er sah, was der Engel - oder Erzengel? - verursachte. Trotzig hob er das Kinn und stellte sich dichter neben Mayalie, bereit seine neue Bekanntschaft zu verteidigen. Etwas stieg in ihm auf, noch heißer und fast so scharf wie Säure. Ich kenne sie vielleicht nicht, aber ich bin bereit sie zu..beschützen. Entschlossen wartete er ab und dachte an seine ungesunde Angewohnheit, jeden beschützen zu wollen. Plötzlich passierte eines nach dem anderen. Es war, als würde ein schwarzer Blitz explodieren und Jacob zuckte kurz zusammen. Schwarze Wölfe mit roten Augen lechzten nach Blut und rannten auf ihn und seine neue Bekannte zu. Kurz stieg Panik in ihm auf, dann verdrängte er das Gefühl. Fast hätte er laut aufgelacht, ein Glucksen konnte er allerdings nicht unterdrücken. Oh nein, wenn er eins nicht war, war es ängstlich. Ich bin selbst eine Bestie, dachte er mit einer kleinen Genugtuung. Warum sollte ich Angst vor diesen lächerlichen Wölfen haben? Wenn ich will, werde ich dreimal so groß und dreimal so gefährlich. Ein böses und kampfbereites Lächeln erschien auf seinen kalten Lippen. Wenn nicht, sogar noch mehr. Kurz sah er hinunter zur kleinen Engelin und formte wortlos: 'Hab keine Angst', dann trat er wieder den Wölfen entgegen. Dann kam eines nach dem anderen. Ein anderer Engel, nein eine Engelin, erschien und sprach auf den anderen ein. Kurz schienen sich die beiden kurz zu streiten, nein, eher zu diskutieren. Zum zweiten mal explodierten die Schattengestalten, rannten auf ihn zu und - verpufften zu Luft. Armselig. Ich hab schon besseres gesehen. Lächelnd schüttelte er den Kopf und sah wieder zu Mayalie. "Lass uns an der Themse langlaufen, ich finde, das klingt gut." Damit ignorierte er demonstrativ die beiden Engel.

//Out: Als erstes Mal, danke für deine Geduld, May, ich poste extra für dich als erstes bei NttD. :D Dann würde ich dich, Nesseldorne, bitten, Powerplay zu unterlassen. ^^'

Nesseldorne schrieb:
Beide erschraken vor irgendwas, sie schlugen um sich.

<- Weder May, noch ich hatten gepostet oder soetwas gesagt und weil Jacob sich eben nicht erschrocken hat, wollte ich dich mal darauf hinweisen (auch weil Powerplay untersagt ist. ;3). c: Danke dir im vorraus.
Außerdem habe ich schon zu Maipfote gesagt, dass ich aus privaten Gründen nicht posten konnte, und ich finde es immer ein bisschen schade, überpostet zu werden. ^-^


Dieser Beitrag wurde am Do Feb 02, 2017 5:59 pm erstellt.

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Maischnee

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Catania | Werwolf – hinter der Westminster Abbey, bei Fionn
Catania wusste nicht recht, wie sie mit diesem Jungen umgehen sollte. Trotz der Tatsache, dass er angesprochen wurde – und das nur allzu deutlich, bewegte er sich kaum und wagte es nicht einmal, sie anzusehen. Er wirkte ja wie ein verschrecktes Huhn! Das würde sie ihm noch austreiben, ganz sicher. „Hey du! Kannst du nicht reden?“ Ihre Stimme klang eher genervt als wirklich bösartig. Cata stemmte die Hände in die Hüften und wartete ab. Sie würde hier ganz sicher nicht lockerlassen. Na endlich! Eine Regung! Fionn hob den Kopf und nach einigem Zögern stand er sogar auf. Wenigstens etwas. Auch wenn er noch immer kein Wort gesagt hatte, so tat es doch gut, seinen gegenüber zumindest ansehen zu können. Zu ihrer Überraschung hatte dieser Junge allerdings keine schwarzen Flügel. „Kein Mitglied von Araziels Bande. Hätte mich auch sehr gewundert, so schwächlich wie er wirkt. Andererseits weiß man bei dem nie…der hat es sicher nötig, jeden aufzunehmen, den er kriegen kann. Dieses Pack!“ dachte sie. Sie mochte diesen Engel und seine Absichten nicht. Allgemein hasste Cata es, sich unterzuordnen. Als ob ihr Rudel sich diesem Abschaum anschließen würde! Niemals. Umso besser, dass dieser Junge keiner von seinen Mitgliedern war. Das erklärte allerdings nicht, wieso er sich so wie ein verschrecktes Kind benahm. Hatte man ihm weh getan? Offensichtlich, so wie er aussah, das Gesicht von Narben gezeichnet. Und dass er sie nicht einmal ansah! Diese weinerliche Stimme, die sie anflehte, ihn in Ruhe zu lassen, machte sie wütend. Nicht einmal die Jüngsten in ihrem Rudel würden daran denken, aufzugeben! Oh nein, das hier war definitiv die falsche Art. Die Werwolfsdame schnellte vor, packte den Jungen am Hals und schleuderte ihn gegen die Wand, an der er eben noch gelehnt und gesessen hatte. „Was ist falsch mit dir? Was bist du, ein Mitglied einer Bande? Ein Ausgestoßener? Oder einfach nur ein Feigling? Glaubst du ernsthaft, du kommst damit weiter, ständig zu heulen und Angst zu haben? Sieh mich gefälligst an, wenn ich mit dir rede!“ Erst da fiel ihr auf, dass seine Augen ungewöhnlich trüb waren. „Blind…er ist blind. Na toll, ein behinderter Angsthase. Ihn hat das Leben ja schwer getroffen“ dachte sie fassungslos, wusste noch immer nicht recht, was sie mit ihm anstellen sollte. Catania hielt ihn weiter fest, ohne ihn dabei ernsthaft zu verletzen, vielmehr wollte sie ihn aus der Reserve locken. Dass er endlich mal etwas sagte, was nicht aus zusammenhangslosem Rumgestammel bestand!

Mayalie folgt erst morgen, sorrüüh. Bin jetzt ne Serie schauen :D


Dieser Beitrag wurde am Do Feb 02, 2017 10:54 pm erstellt.

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Leopardenblut

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{Lilith | gefallener Engel | Straßen Londons ;; bei Simon @Knochensplitter}
Lilith zog die Nase kraus, als sie wieder einmal durch die Straßen Londons spazierte. Langsam aber sicher verlor die einst strahlende Metropole im Herzen des Vereinigten Königreichs den letzten Rest ihres Charmes. Sie hatte in ihrem Leben schon viel gesehen, Reiche waren aufgestiegen und zerfallen, doch etwas so trostloses wie London aktuell hatte sie noch nie gesehen. Sie sehnte sich bereits zurück nach Kairo an den Nil, wo sie noch vor ein paar Tagen die Sonne und Wärme genossen hatte, ehe sie mit dem Flugzeug in ihre aktuelle „Heimat“ zurückgeflogen war. Natürlich auf Anweisung Araziels, der sich inzwischen selbst gekrönt hatte und endgültig seinem Größenwahn verfallen war. Sollte er glauben, dass sie, Lilith - eine lebende Legende - nun vor ihm auf die Knie fallen würde, um ihm seine blankpolierten Lederschuhe zu küssen, hatte er sich gewaltig geschnitten. Sie respektierte ihn zwar und akzeptierte seine Stellung als oberster Erzengel so gut es ging, das hieß aber noch lange nicht, dass sie ihn sonderlich gut leiden konnte, geschweige denn, dass sie sich benehmen würde wie eines seiner Schoßhündchen. Diese Rolle dürften gerne andere Engel übernehmen, sie selbst würde eher eigenhändig das nicht vorhandene Herz des vermaledeiten Lichtgottes herausreißen und aufessen, als dass sie sich dazu herablassen würde, Araziel in den Arsch zu kriechen. Immerhin kannte sie Luzifer länger als jeder andere der Gefallenen und um einiges besser, wenn man so will. Niemand würde den Höllengeist höchst persönlich je so kennenlernen wie sie es getan hatte, zumal sie lange Zeit sein liebstes Spielzeug gewesen war - was auf Gegenseitigkeit beruhte. Wer könnte dem Teufel schon widerstehen, wenn er etwas um jeden Preis haben wollte? Zudem hatte sie ja ihre Gründe gehabt und sie bereute keine Sekunde, die sie mit dem Herrn der Hölle verbracht hatte. Warum auch? Immerhin war sie von Luzifer um einiges besser behandelt worden als von ihrem "Ehemann". Außerdem war Luzifer ein nobler Mann, der aus den falschen Gründen verbannt wurde, aber die meisten waren zu dumm, um es zu verstehen. Warum glaubten immer alle, dass der Gott des Lichts und seine Handlanger das einzig wahre Gute in der Welt waren? Jener Gott, den alle so verehrten, war in Wirklichkeit ein rachsüchtiges, machtgieriges, unterdrückendes Arschloch. Warum hatte er sie verbannt? Weil sie versucht hatte, Adam zu töten um ihn zu beleidigen? Nein. Er hatte sie verbannt, weil sie sich in jemanden verliebt hatte, der sie nicht genug liebte um sie als gleichwertiges Wesen zu sehen. Er hatte sie verbannt, weil sie verletzt war und sich verraten fühlte. Warum mussten die Männer in ihrem Leben immer solche Schweine sein? Luzifer war anders, er hatte sie respektiert, hätte sie niemals dazu gezwungen sich unterzuordnen. Da war es doch verständlich, dass sie an seiner Seite war, als er es wagte, die Alleinherrschaft Gottes infrage zu stellen, wofür sie schließlich in die Hölle verbannt wurden. Luzifers Absichten waren edel, doch die Menschen und alle anderen Wesen hatten Angst vor ihm, weil er ja irgendetwas schreckliches getan haben musste, um aus dem Himmel verbannt und in die Hölle gesperrt zu werden. Ein leises Seufzen entfuhr ihr. Ja, sie liebte ihn noch immer. Ihn. Den Mann, der sie gefunden hatte, als sie gebrochen war und sie Stück für Stück weder aufgebaut hatte. Vielleicht hatte er sie wirklich irgendwie manipuliert, doch in Anbetracht der Tatsache, dass sie zuvor von allem verraten wurde, war ihr das herzlichst egal. Sie würde Luzifer bis in den Tod folgen, wenn es sein musste. Nicht weil er ihr irgendetwas wie Macht versprochen hatte. Nein. Sie folgte ihm, weil sie den Mann hinter den Geschichten kennen und lieben gelernt hatte. Er war nicht grausam und selbstsüchtig wie immer alle glaubten, sondern viel mehr aufopfernd und gutherzig - was man von seinen Anhängern nicht unbedingt behaupten konnte. Allen voran Araziel der Oberste Arschengel, machtgierig wie es im Buche stand. Verzeihung. Nun war die Bezeichnung wahrlich veraltet. Seine königliche Arschigkeit - das war inzwischen angemessen. Dennoch führte er den Willen ihres Herrn aus und war eines seiner liebsten Haustiere, was sie relativ machtlos dastehen ließ. Sie diente Luzifer schon weit länger als Araziel, aber war ein einfaches Mitglied geblieben. Vielleicht würde sie irgendwann zum Erzengel aufsteigen, doch das würde nichts ändern. Immerhin war sie die legendäre Lilith, die sich inzwischen auch ohne großen Rang und Status einen ordentlichen Ruf und damit ordentlich Respekt verdient hatte. Immerhin war sie an den ersten Dämonen beteiligt gewesen. Und die Sache mit den Vampiren wurde ihr auch nicht einfach so zugeschrieben. Die Menschen hatten sich danach gesehnt, ewig zu leben und sie hatte es ihnen ermöglicht. Die Tatsache, dass sie dafür das Blut anderer Wesen trinken mussten und die Empfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht waren nichts weiter als kleine Opfer, die sie für das Geschenk des ewigen Lebens bringen mussten. Über die Jahre hatte sie echt so einiges angestellt. Mit einem selbstzufriedenen Lächeln schlenderte sie weiter durch die Straßen, ehe ein leises Rumpeln in einer Seitengasse ihre Aufmerksamkeit auf sich zog.
Interessiert spähte sie um die Ecke. Die Gasse war dunkel, doch hell genug um alles zu erkennen. Sie war finstere Schatten gewohnt. Die Engelsdame zog eine Augenbraue hoch, während ihre stechend orangen Augen nach der Ursache für das Geräusch suchten. Beinahe hätte sie laut aufgelacht, als sie schließlich fand wonach sie suchte, doch sie biss sich auf die Zunge. In der Seitengasse am Boden saß ein Engel, mit dem Rücken an eine Mülltonne gelehnt. Sein haselnussbraunes Haar war zerzaust, seine Haut blass und seine Kleidung wirkte abgetragen und unscheinbar. Die Augen jatte er vor Erschöpfung geschlossen. Was hatte ein Engel auf den Straßen Londons in einer Seitengasse neben einem Mülleimer zu suchen? Hatte der edle Lichtgott nun endgültig alle Engel rausgeschmissen und zwang sie auf der Straße zu leben. Lilith schnaubte verächtlich. Das würde zu ihm passen. Wäre sie nicht unglaublich gelangweilt gewesen, hätte sie den jungen Mann vermutlich in der Gasse verrotten lassen und wäre einfach weitergegangen. Andererseits hatte sie nicht wirklich Interesse zu ihren "Artgenossen" zurückzukehren, weshalb sie sich wohl oder übel einen Zeitvertreib suchen musste. Und leider saß dieser Zeitvertreib gerade dösend in einer versifften Seitengasse. Nun musste sie nur noch irgendwie seine Aufmerksamkeit auf sie ziehen. Ein Lächeln huschte über ihre Lippen. DAS würde definitiv funktionieren.
Mit einem Schnippen ihrer Finger steckte sie kurz darauf den Inhalt der Mülltonne in Brand. Eiskalte schwarze Flammen loderten für einen kurzen Moment auf, ehe sie mit einem weiteren Schnippen wieder erloschen. Die Rothaarige grinste noch immer.
"Na da sieh mal einer an. Ein schlafender Engel in einer Seitengasse Londons - ein wahrlich seltener Anblick", meinte sie schließlich mit Einen amüsierten Funkeln in den Augen. Sie musterte ihn erneut argwöhnisch. Er wirkte nicht gerade ... nun ja .. gepflegt. Und gesund auch nicht wirklich. Er sah sogar relativ abgemagert aus. Und was den Geruch anging war sie sich nicht sicher, ob er von dem Jungen oder dem Mülleimer stammte. Leicht angeekelt rümpfte sie die Nase. Die Engel waren auch nicht mehr das, was sie einmal waren.
"Was führt ein Schoßhündchen Gottes in eine solch verlassene Gegend? Solltest du nicht mit den anderen deiner Art irgendwo über den Wolken fliegen, Musik machen, lachen, singen und die Augen vor allem verschließen, was auf der Erde passiert? ... So war es zumindest zu meiner Zeit. Wer bist du, Kleiner? Warum bist du hier?", fragte sie, das Lächeln auf ihren Lippen wurde kühl. Ihre Tattoos schimmerten noch immer in einem leichten Lila dank ihrer kleinen Feueraktion. Während sie auf eine Antwort wartete, lehnte sie sich an die Mauer neben ihr, ließ den Engel vor ihr aber nicht aus den Augen. Sollte er versuchen Lichtmagie gegen sie zu wirken wäre sie schneller Weg als er die Namen der legendären Erzengel aufzählen könnte.
{1289 Wörter}


Dieser Beitrag wurde am Fr Feb 03, 2017 5:14 am erstellt.

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Wintercrown

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Nathan / Göttersprössling / Straßen von London bei Ars @Bran

Weißt du, so langsam habe ich das gefühl du machst dich über mich lustig. Das war ein Problem, seine Kraft basierte auf Angst hatte ein Gegner keine Angst vor ihm konnte er ihm auch nicht wehtun - eines der Dinge die sein Vater tat um ihn etwas zu besänftigen - Ich bin der Sohn des Hypnos Gott des Schlafes, meine Geschwister sind die Traumgeister und ich, ich bin der Meister der Albträume auch Nachtmahr genannt. Naaa beeindruckt ?


Dieser Beitrag wurde am Fr Feb 03, 2017 7:26 pm erstellt.

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Viktor || Engel (gut) || Straßen von London

Er saß in irgendeiner der Straßen von London herum. Eigentlich wäre er ja lieber geflogen, aber er wollte seinen Wolf, den er unkreativ wie er war einfach Nico genannt hatte, bei sich haben und das ging in der Luft eben nicht, Wölfe konnten leider nicht fliegen. Alternativ hätte er Nico auch tragen können, doch Wölfe waren nicht ganz leicht. Sein Wolfstatto am rechtem Arm pulsierte ein bisschen, wie immer wenn Nico in der Nähe war. In Gedanken versunken streichelte er den Kopf des Wolfes. Was war überhaupt der Unterschied zwischen Guten und gefallen Engeln? Die Gefallenen hatten eine Entscheidung nicht akzeptiert oder Rebelliert und dafür wurden sie verstoßen. Aber war das richtig so? War jeder Wille der anders war als der des Schöpfers oder der des Obersten Erzengel automatisch schlecht? Musste man also immer die Meinung des Schöpfers und des Obersten Erzengel teilen? Viktor hatte viele Fragen die er stellen wollte, aber keine Idee an wen. Die Welt war viel zu kompliziert. Warum dachte er überhaupt über soetwas nach? Ich sollte wirklich mal aufhören so viel zu denken sagte er leise zu Nico. Es machte ihm nur Probleme so viel nachzuden und alles zu hinterfragen. Aber was war gerecht und gut?

Viktor || Straßen Londons || ansprechbar
Kath || Geist || in der Nähe vom Buckingham Palace || ansprechbar


Kath folgt






Dieser Beitrag wurde am Sa Feb 04, 2017 10:17 am erstellt.

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Rehstern

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|| Prime | Oberster Erzengel | Thronsaal ||

Sie stand noch immer wie erstarrt da und schaute ruhig zu was sich dort in dem Raum in dem sie stand, abspielte. Dabei wanderten ihre hellblauen Augen kühn über die einzelnen Personen die sich in diesem Raum befanden. Die meisten waren gefallene Engel wenn sie es richtig einschätzte. Und natürlich traff ihr Blick auch auf einen altbekannten Engel. Ebenfalls gefallen wie sich schlussfolgern lässt. Nämlich Araziel. Er war der oberste gefallene Engel. Prime kannte ihn noch von damals als die beiden noch jünger waren. Sie hatten manchmal was miteinander unternommen und natürlich war sie auch mal die Anführerin gewesen von ihm (?). Damals war er noch netter gewesen. Aber hatte sich geändert und war jetzt das Wesen was er nun eben war. Sie hielt es fast nicht aus in seiner Anwesenheit zu sein. Solch ein Hass brodelte in ihr. Am liebsten wäre sie auf ihn losgegangen aber sie musste sich beherrschen. Immerhin war sie alleine und auch wenn sie stark war - sehr stark - hatte sie nicht die 100%ige Chance die sie gerne hätte um ihn zu besiegen. Er war auch ein Anführer und deswegen ebenfalls sehr stark. Ob er stärker war oder schwächer konnte sie aber schlecht einschätzen. Immerhin war sie ihm in den letzten Jahren nicht mehr im Kampf begegnet. Unschlüssig was sie tun sollte stand sie da und fixierte den Anführer der gefallenen Engel mit einem kalten Blick. Doch sie versteckte ihre Wut gekonnt hinter einer kalten Maske. Ihre Hände kribbelten. Sie hasste dieses Gefühl. Lästig wollte sie ihre Hände schütteln aber es war ihr unangenehm auch nur einen Schritt nach vorne oder hinten zu machen. Sie fixierte lediglich den ach so tollen, selbst gekrönten König. Sie musste etwas tun! Ihn anzustarren würde nichts ändern. Sie sah im Augenwinkel wie ihre rechte Hand dunkel glühte und die linke Hand in einem warmen honiggelb. 'Nein! Beherrsche dich, Prime Schneefall. Lass der Wut nicht die Übermacht!', zischte sie sich in den Gedanken an. Langsam erloschen ihre Hände und sie ließ ihre schneeweißen Flügel sinken. Dreimal atmete sie tief ein und aus. Dann hob sie ihren Blick hoch zur Decke. "Das Böse siegt nie.", flüsterte sie voller Hass zu einer imaginären Person die an der Decke zu hängen schien. Sie musste hier weg. "Araziel, genieße diesen kleinen Augenblick von Ruhm und Macht. Oh du hochwohl geborener König.", sagte sie und spuckte die letzten Worte aus wie Gift. Dann machte sie auf der Verse eine 180° Drehung und schritt kühn aus dem Thronsaal. Öffnete die Tür und verschwand nach draußen. Draußen breitete sie ihre mächtigen Schwingen aus und sie erhob sich elegant in die Lüfte. Eine Weile segelte sie ohne Ziel in der kalten Luft durch den Himmel und genoss den Flugwind der ihre Haare flattern ließ. Sie spürte jeder Feder an ihren Flügeln und spreizte sie. Für einige Minuten vergaß sie die momentanigen Umstände und verschloss ihre Ohren vor dem Kampfgeschrei und ignorierte den furchtbaren, bleiernen Geruch von Blut in ihrer feinen Nase. Sie schloss die Augen um nicht die kämpfenden Kreaturen sehen zu müssen und flog ruhig durch die Nacht. Wie wäre es wenn sie einfach ging? Irgendwo hin wo niemand einen dummen König brauchte? Wo sie alleine leben konnte ohne irgendwelchen nervenden Kreaturen. Die Menschen waren weg. Die Wesen kämpften. Ein Krieg stand bevor. Musste sie sich das antun? Am Ende würden sie doch alle sterben. Ein jähes Grinsen huschte über ihre Züge. Sie konnte nichts tun. Alleine war sie machtlos. Alleine..
|| Ria | Werwolf | Vertreter der Rasse | Rom -> London ||

Sie hatte nach dem kleinen Vorfall mit der Engelin nur noch als stumme Zuhörerin fungiert und schaute trotzig weg. Naja Gesellschaft war eben nicht so ihre Vorliebe und es war ihr auch lieber nur zuzuhören als dann wieder verspottet zu werden weil man eine dumme Bemerkung gemacht hatte. Oder sich angeblich gestritten hat. Als die anderen aufbrachen folgte sie diesen nur leise und vorsichtig.

Als sie wieder in London ankamen war sie heilfroh. Genervt verließ sie das Flugzeug. Irgendwie mochte sie die anderen schon aber sie saßen entschieden zu lange schon aufeinander. Doch wie würde es jetzt weiter gehen. Unbeholfen schaute sie sich um.

[Beides kein Roman ich weiß xD Aber naja.. Ich hoffe alles passt. Habe den Durchblick leicht verloren...]


Zuletzt von Rehstern am Mo Feb 06, 2017 6:06 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet


Dieser Beitrag wurde am So Feb 05, 2017 6:11 pm erstellt.

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Knochensplitter

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Simon Allsworth / Engel (gut) / Straßen Londons bei Lilith -> @Leopardenblut

Simon merkte, wie sein Kopf immer wieder wegruckte, kurz bevor er einschlief, jedes mal riss er fast erschrocken die Augen auf und guckt sich hektisch um. Er ärgerte sich jedes Mal, dass er fast eingeschlafen war, dennoch schaffte er es, trotz ernsthafter Versuche, nicht seine Augen offen zu halten. „Bleib wach“, murmelte er zu sich selbst, was allerdings auch nicht die erwünschte Wirkung mit sich brachte. Du musst wach bleiben Simon, beschäftige dich mit irgendwas, dachte er und begann in Gedanken seine Optionen durch zu gehen. Das war allerdings nicht wirklich eine gute Idee, denn er stellte fest, dass er eigentlich keine großen Optionen hatte, es war echt seltsam, aber er hatte ohne die Menschen irgendwie gar kein Freunde. Na ja eigentlich war daran nicht wirklich etwas seltsam. Wie viele Halbgötter, Vampire usw. traf man schon einfach so und freunde sich dann auch noch mit ihnen an? Die Wahrscheinlichkeit sich mit einem Menschen anzufreunden war, um einiges größer. Außerdem hatte Simons Vater ihm früher immer erzählt, dass  es sich bei anderen „Wesen“, oft um böse handelte. Wobei Simon sich nicht sicher war, ob sein Vater einfach wollte, dass ich er ein möglichst normales Leben hatte oder ob seine Behauptungen wirklich der Wahrheit entsprachen. Kurze Zeit später schweiften seine Gedanken wieder zurück zu seiner momentanen Lage, doch er war es leid sich darüber Gedanken zu machen und eigentlich war es es auch leid sich wach zu halten, wenn er jetzt hier neben diesem Müllcontainer schlafen konnte, wieso sollte er es nicht tun? Hier würde ihn eh niemand erwarten und falls doch jemand schlecht gesinntes kommen würde, so würde es wahrscheinlich eh keinen Unterschied machen, ob er wach war oder nicht. Denn Simon war nicht so der beste Kämpfer. Was wohl daran lag, dass er eher für Ruhe und Frieden schwärmte. Nicht war schöner als ein ruhiger entspannter und auch friedlicher Tag. In seine Gedanken darüber schlief der schließlich ein. Es war ein traumloser und sehr dunkler Schlaf.

Wusch! Hörte Simon neben sehr dicht neben sich, und dieses riss ihn direkt aus seinem Schlaf. Er hatte sich total erschrocken. Noch im Halbschlaf wollte er aufspringen. Doch er war leider noch sehr desorientiert und so kam es, dass er umständlich aufsprang und sich dabei den Kopf am Container stieß. Ihm stiegen die Tränen in die Augen und sein Kopf dröhnte. Einmal vor Schmerz und zum anderen, weil sein Herz vor Schreck so laut in seinen Ohren wummerte, dass es schon fast weh tat. Noch immer desorientiert rappelte er sich richtig auf und schaute sich dann um, um die Quelle des Lärms auszumachen. Er hörte jemanden etwas wie „schlafender Engel“ und „seltener Anblick“ sagen und erst dann sah er die dazugehörige Gestalt. Es war eine junge Frau, welche ihn angrinste. Sie hatte rote Haare und irgendwie etwas unheimliches an sich, stellte Simon sofort fest. Vom Körperbau war sie schlank, eigentlich kannte Simon fast nur Mädchen, die so aussehen, ausgesehen haben, verbesserte er sich unglücklich. Er war so damit beschäftigt sie zu mustern, dass er fast die Fragen, die sie gestellt hatte überhörte hatte. Wie es schien hatte die junge Frau nicht wirklich eine gute Meinung zu ihm beziehungsweise zu Engeln, was besonders durch ihren Kommentar, dass wir uns vor allem verschließen würden hervorging. Andererseits hatte sie ihn nicht angriffen, stellte er erleichtert fest. Also war vielleicht doch gar nicht alles so schlimm, wie er in den letzten Tagen gedacht hatte. Es gab doch noch gute Menschen. Vielleicht würde sie ihm ja helfen? Auch wenn er das eher als unwahrscheinlich ansah. „Ich war noch nie über den Wolken“, erklärte er ruhig, auf ihre, seiner Meinung nach, sehr provokante Frage hin. Was er gesagt hatte stimmte, denn er war ja fern ab von anderen Engeln aufgewachsen. Kein Wunder wenn seine Mutter, welche auch ein Engel gewesen war, verstorben war. Aber das waren Dinge, die er keiner Fremden erzählen wollte, weshalb er es bei dieser Antwort beließ. Den Teil, dass sie sich nicht um die Angelegenheiten auf der Erde kümmern würden beantwortete er nicht, denn er war sich einerseits sicher, dass das nur zu einer Auseinandersetzung führen würde, worauf er mehr als keine Lust hatte, außerdem konnte er ja schlecht für alle Engel sprechen, vielleicht war es bei einigen ja so? Er ging nicht davon aus, aber er wollte nicht einfach irgendwelche Behauptungen aufstellen. „Ich bin Simon, Sohn von Richard Allsworth“, erklärte er. „Und wer bist du?“, fragte er. Simon merkte allerdings auch, wie er einige Schritte rückwärts machte und der Wand immer näher kam, das Mädchen war ihm unheimlich.


Dieser Beitrag wurde am So Feb 05, 2017 8:11 pm erstellt.

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Das hellste Licht wirft die tiefsten Schatten || Playstart



Mayalie | Engelsmitglied – auf den Straßen Londons -> Richtung Hide Park, bei Jacob, Jake und Slave
May hielt sich weiter an der Seite des Werwolfs, den sie noch immer besorgt ansah. Etwas an ihm war zweifellos seltsam und er hatte Sorgen, doch sie wollte ihn nicht belasten. Sie kannten sich doch kaum. Sie selbst würde ihm ihre ganze Lebensgeschichte auch nicht ausbreiten wollen. Daher würde sie ihn nicht drängen, wenn er reden wollte, wäre sie da und würde zuhören. Auch wenn sie glaubte, dass es wohl keine einfache Geschichte wäre. Sie wollte gerade das Thema auf etwas anderes lenken, etwas, das ihn hoffentlich ablenken ablenken würde, als sich Schatten vor ihr bildeten. Schatten, die sich zu Wölfen wandelten. May erschrak leicht, trat einen Schritt nach hinten und wusste nicht recht, was sie machen sollte.  Ihr stockte der Atem und auch wenn sie wusste, dass diese Wölfe wohl nur Spielereien eines Menschen waren, so fürchtete sie sich doch, in einen Kampf verwickelt zu werden. Die Engelsdame bemerkte nur am Rande, wie Jacob sich näher zu ihr bewegte, war aber dankbar für seine Nähe. Allein hätte sie es niemals mit gleich drei Wölfen aushalten können. Sie hatte doch hier eine Ablenkung vom vielen Trainieren und von allem Hass in der Stadt gesucht! Warum musste das ausgerechnet jetzt passieren! Panisch sah sie sich um, entdeckte aber niemanden und so blieb ihr nur, zu hoffen, dass Jacob die Lage im Griff hatte. „Reiß dich zusammen! Wir haben das jetzt schon so oft geübt, das dürfte doch kein Problem mehr sein!“ dachte sie und hoffte, dass sich ihr Herzschlag schnell wieder beruhigen würde. Vergeblich. Sie hatte doch nicht einmal eine Waffe mit! Mayalie hielt sich weiter an den Werwolf, der sich inzwischen vor sie gestellt und ihr gesagt hatte, dass sie keine Angst haben solle. „Okay…ich hoffe nur, die sind nicht so gefährlich, wie sie aussehen.“ Als der Junge sich vor die Wölfe stellte, hatte sie Angst, dass er verletzt werden könnte und wollte gerade zu ihm eilen, ihm irgendwie helfen…bis die Schattenwesen einfach in der Luft verpufften und nur noch Staub übrig blieb…als hätten sie nie existiert. „Was war das für eine Magie…“ Jacob hingegen schien alles andere als ängstlich, vielmehr genervt. Seinen Vorschlag vernahm sie zwar, wollte aber doch wissen, wer sie da angefallen hatte. „Warte…wer war das, wer hat uns da diesen Streich gespielt“ sagte sie, blickte in die Richtung, in die Jacob vorher geblickt hatte. Da, ein Stück weit über ihnen waren zwei Wesen. Den einen kannte sie nicht, ihn hatte sie noch nie vorher gesehen, doch er schien derjenige zu sein, der sie angefallen hatte. Die andere Gestalt aber…nein, das konnte doch nicht wahr sein! Ihre Schwester war fort, lange schon fortgegangen. Sie hatten alle gedacht sie wäre tot! „Das Mädchen da…ich kenne sie! Slave!“ rief sie in ihre Richtung, hoffte, dass sie sie vielleicht auch kannte. Auch wenn es ihr längst nicht gefiel, dass ihre Schwester in Gegenwart eines so bösen Menschen war.


Dieser Beitrag wurde am So Feb 05, 2017 8:14 pm erstellt.

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